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Windows 10 Upgrade sichern, ohne es jetzt durchzuführen. Ein Trick!

Windows 10 Upgrade sichern, ohne es jetzt durchzuführen. Ein Trick!

Anlässlich der für das kostenlose Windows 10 Upgrade am 29.07.2016 auslaufenden Frist, erinnert Mahr EDV an einen Trick zur Umgehung des Upgrade-Zwangs, den der Reddit-Nutzer namens justmoa letzten September gefunden hat (Vgl. heise online ).

Das übliche Verfahren des Windows 10 Upgrade

Wer das kostenlose Upgrade auf Windows 10 erhält, bekommt von Microsoft nur die Installationsdateien, aber keinen Lizenzschlüssel. Als Lizenznachweis dient stattdessen die Tatsache, dass das Windows aktiviert ist, auf dem das Upgrade läuft. Während des Umstiegs wird eine individuelle, für den PC eindeutige ID erzeugt und auf Microsofts Aktivierungs-Server hinterlegt. Erst danach ist auch eine saubere Neuinstallation möglich: Dabei wird wieder dieselbe ID erzeugt und mit dem Aktivierungs-Server abgeglichen – wird sie dort wiedergefunden, aktiviert Microsoft die Neuinstallation, ohne dass die Eingabe eines Installationsschlüssels erforderlich wäre.

Der Trick

Das kostenlose Windows 10 gibt es eigentlich nur, wenn man eine Upgrade-Installation von Windows 7 oder 8.1 aus durchführt. Nun wurde herausgefunden, wie es ohne geht:

Man erstellt sich mit Hilfe des Media Creation Tool wahlweise ISO, DVD oder USB-Stick und schließt das Medium ans alte Windows 7 oder 8.1 an. Dann Öffnet man im Explorer auf dem Installationsmedium den Ordner „sources“ und kopiert die Datei „gatherosstate.exe“ in beliebigen Ordner auf der Festplatte, in dem man Schreibrechte besitzt.
Sofern das alte Windows aktiviert ist, erzeugt der Start des Programms eine Datei namens „GenuineTicket.xml“. Anschließend kann man Windows 10 sauber neuinstallieren. Dort kopiert man die XML-Datei in den versteckten Ordner C:ProgramDataMicrosoftWindowsClipSVCGenuineTicket und startet den Rechner neu. Sofern eine Online-Verbindung vorhanden ist, hält Windows 10 sich anschließend für aktiviert.

Einschränkungen

Voraussetzung bleibt allerdings, dass auf dem Zielrechner derzeit ein korrekt lizenziertes und aktiviertes Windows 7 oder 8.1 läuft. Der Trick hilft also niemanden, auf einem nagelneuen PC direkt das kostenlose Windows 10 zu installieren.

Dazu kommt: Wenn man beim Umstieg nicht dem von Microsoft vorgesehenen Weg via GWX-Programm geht, sondern unter Windows direkt Setup.exe vom Installationsmedium startet, bietet es ohnehin etwas an, was weitgehend einer Neuinstallation entspricht: Dazu klickt man im Dialog „Bereit für die Installation“ auf den kleinen Link „Ändern der zu behaltenden Elemente“ und wählt anschließend „Nichts“.
Zwar bleibt das alte Windows dabei im neuen Ordner „Windows.old“ erst mal noch erhalten, doch löscht Windows 10 diesen Ordner nach 30 Tagen automatisch. Letztlich ist der gefundene Trick also nur nützlich, wenn das alte Windows auf dem Rechner noch läuft, und man vor dem Umstieg noch die Partitionierung anpassen will, die sonst unverändert übernommen wird. Achtung: Bislang ist nicht bekannt, ob der Trick womöglich Nebenwirkungen hat, so das damalige Fazit auf heise online.

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