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„Wohin mit dem Resturlaub?“ – Verbraucherfrage der Woche des D.A.S. Leistungsservice

Gut beraten von den Experten der ERGO Group

Angela S. aus Hannover:
Ich habe noch Resturlaub aus 2017. Stimmt es, dass ich ihn bis Ende März nehmen muss oder kann ich die fünf Tage für einen längeren Sommerurlaub aufheben?

Michaela Rassat, Juristin der D.A.S. Rechtsschutz Leistungs-GmbH (D.A.S. Leistungsservice):
In der Regel müssen Arbeitnehmer ihren Urlaub im gleichen Jahr nehmen, in dem der Urlaubsanspruch entsteht. Ansonsten verfällt er ersatzlos. Eine Übertragung auf das nächste Jahr ist nur aus dringenden betrieblichen oder persönlichen Gründen möglich. Ein dringender betrieblicher Grund ist zum Beispiel ein hoher Krankenstand im Unternehmen. Ein persönlicher Grund wäre, wenn Arbeitnehmer selbst krank waren. In diesen Fällen können sie den Urlaub auf das erste Quartal des neuen Jahres übertragen. Eine Übertragung auf den Sommer ist meist nicht möglich – außer, wenn dies beispielsweise in einem Tarifvertrag festgelegt ist. Ein Anspruch auf eine solche Übertragung über den 31. März hinaus kann sich außerdem aus einer sogenannten betrieblichen Übung ergeben – das heißt, wenn es im Betrieb immer so gehandhabt wird. Natürlich können Arbeitgeber und Arbeitnehmer auch individuell vereinbaren, dass eine verlängerte Übertragung des Resturlaubs möglich ist. Das ist allerdings Verhandlungssache. Auf eine solche Regelung haben Arbeitnehmer keinen Anspruch.
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Über den D.A.S. Rechtsschutz
Seit 1928 steht die Marke D.A.S. für Kompetenz und Leistungsstärke im Rechtsschutz. Mit dem D.A.S. Rechtsschutz bieten wir mit vielfältigen Produktvarianten und Dienstleistungen weit mehr als nur Kostenerstattung. Er ist ein Angebot der ERGO Versicherung AG, die mit Beitragseinnahmen von 3,3 Mrd. Euro im Jahr 2016 zu den führenden Schaden-/Unfallversicherern am deutschen Markt zählt. Die Gesellschaft bietet ein umfangreiches Portfolio für den privaten, gewerblichen und industriellen Bedarf an und verfügt über mehr als 160 Jahre Erfahrung. Sie gehört zu ERGO und damit zu Munich Re, einem der weltweit führenden Rückversicherer und Risikoträger. Mehr unter www.das.de

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Impfungen schützen Kleinkinder in der Kita

Verpflichtende Impfberatung soll Ausbrüche reduzieren Eltern halten Windpocken-Impfung für wichtig

Impfungen schützen Kleinkinder in der Kita

(Mynewsdesk) München, November 2017 – Infektionskrankheiten verbreiten sich in Kindertagesstätten besonders schnell: Es kommt immer wieder zu Krankheitsausbrüchen wie Windpocken, Masern oder Magen-Darm-Infektionen. Viele Infektionskrankheiten können durch Impfungen verhindert werden. Um die Verbreitung von Infektionen in Gemeinschaftseinrichtungen zu verringern, sollten Kinder beim Eintritt in eine Kita alle von der Ständigen Impfkommission des Robert Koch-Instituts empfohlenen Impfungen erhalten haben. Eine Impfberatung ist seit 2015 verpflichtend vorzuweisen; laut Präventionsgesetz (PrävG) können Strafen verhängt werden, wenn kein Nachweis vorgelegt wird (1). Eine frühzeitige Auseinandersetzung mit Impfungen bei Säuglingen und Kleinkindern ist daher für alle Eltern sinnvoll.

Übertragungsrisiko in Gemeinschaftseinrichtungen ist besonders hoch
Das Ansteckungsrisiko in Gemeinschaftseinrichtungen wie Kindertagesstätten ist generell hoch. Bei Windpocken reicht es aus, sich mit einer infizierten Person in einem Raum aufzuhalten: Mindestens 90% aller nicht immunen Personen stecken sich bei Kontakt mit dem Virus an (2). Die Ansteckung geschieht meistens beim Sprechen, Niesen oder Husten über die Luft, aber auch Kontaktinfektionen, z.B. über Körperkontakt oder Gegenstände wie Spielzeug oder Wasserhähne, an denen die Erreger haften, sind möglich.

Umfrage zeigt: Eltern halten Windpocken-Impfung für wichtig
Die Impfung gegen Windpocken gehört zu den von der Ständigen Impfkommission (STIKO) empfohlenen Standard-Impfungen für Kleinkinder; die Kosten werden von den Krankenkassen übernommen. Eine von GSK in Auftrag gegebene Umfrage ergab aktuell, dass 87 % der befragten Eltern die Windpocken-Impfung für wichtig oder sehr wichtig halten (3). Diese Zahl bestätigt die bei den letzten Schuleingangsuntersuchungen aus dem Jahr 2015 (4) erhobenen Durchimpfungsraten: Etwa 87 % der Kinder haben die erste Impfdosis erhalten, 83 % auch die zweite (4). Dennoch gibt es jährlich in Deutschland etwa 25.000 Windpockenfälle, vor allem unter ungeimpften Kindern bis neun Jahren (5). Ein Großteil dieser Fälle könnte durch die zweimalige Windpocken-Impfung verhindert werden.

Impfung sollte vor dem Kita-Eintritt abgeschlossen sein
Üblicherweise wird die erste Impfdosis gegen Windpocken im Alter von 11 bis 14 Monaten gegeben, häufig zusammen mit der Impfung gegen Masern, Mumps und Röteln. Umfassend geschützt ist das Kind erst nach der zweiten Impfdosis, die idealerweise sechs Wochen bis drei Monate später gegeben werden sollte. Besucht ein Kind in jüngerem Alter eine Kita, sollte eine frühere Impfung in Betracht gezogen werden. Kinderarzt Dr. Stephan von Landwüst erklärt: „In besonderen Fällen kann die Impfung sogar schon ab dem vollendeten 9. Monat gegeben werden. Damit sollte man sich vor allem dann auseinandersetzen, wenn das Kind früh eine Kindereinrichtung besuchen soll.“

Verpflichtende Impfberatung vor Kita-Besuch schützt die Kleinsten
Babys unter neun Monaten können noch nicht gegen Windpocken geimpft werden, sie profitieren vom Nestschutz der mütterlichen Antikörper, der aber kontinuierlich abnimmt. Besonders bei sehr kleinen Kindern können Windpocken komplizierte Verläufe mit einer bakteriellen Superinfektion der Pusteln, Lungenentzündung oder Gehirnentzündung nehmen. Um Babys und Kleinkinder in der Kita zu schützen und um die Ausbreitung von impfpräventablen Infektionen in Gemeinschaftseinrichtungen generell zu verringern, besteht seit dem Jahr 2015 die Verpflichtung, vor Eintritt in eine Kita eine Impfberatung beim Kinderarzt nachzuweisen. Im Jahr 2017 wurde diese Regelung verschärft: Kindertagesstätten sollen Eltern, die sich weigern eine Impfberatung wahrzunehmen, an das zuständige Gesundheitsamt melden. Sogar Bußgelder können verhängt werden.

Kinder mit Verdacht auf Windpocken-Infektionen sowie Kinder, die Kontakt mit einem Windpocken-Infizierten hatten und selbst keine Immunität gegenüber Windpocken besitzen, dürfen Gemeinschaftseinrichtungen aufgrund der hohen Ansteckungsgefahr vorrübergehend nicht besuchen. Sie müssen bis zu 16 Tagen zuhause bleiben (6).

Referenzen
1 Robert Koch-Institut, Infektionsschutzgesetz: Änderungen durch das Präventionsgesetz
https://www.rki.de/DE/Content/Infekt/IfSG/Gesetze/Aenderungen_des_IfSG_durch_das_PraevG.pdf?__blob=publicationFile
2 Robert Koch-Institut, RKI-Ratgeber für Ärzte, Windpocken, Herpes Zoster; www.rki.de/DE/Content/Infekt/EpidBull/Merkblaetter/Ratgeber_Varizellen.html;jsessionid=F690884AE1D719B1B4C7E530B9212139.2_cid363#doc2374554bodyText17
3 GFK-Umfrage unter 783 Personen zwischen 25 und 50 Jahren in Deutschland, Laufzeit vom 08.09.-29.09.2017, beauftragt von GlaxoSmithKline.
4 Robert Koch-Institut, Epidemiologisches Bulletin 16/17,vom 16. April 2017
http://www.rki.de/DE/Content/Infekt/EpidBull/Archiv/2017/Ausgaben/16_17.pdf?__blob=publicationFile
5 Robert Koch-Institut, Infektionsepidemiologisches Jahrbuch meldepflichtiger Krankheiten für 2016; http://www.rki.de/DE/Content/Infekt/Jahrbuch/Jahrbuch_2016.pdf?__blob=publicationFile
6 Robert Koch-Institut, RKI-Ratgeber für Ärzte, Windpocken, Herpes Zoster; https://www.rki.de/DE/Content/Infekt/EpidBull/Merkblaetter/Ratgeber_Varizellen.html#doc2374554bodyText16

DE/PRIT/0028/17; 11/17

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=== Eine Ansteckung mit Windpocken kann über Körperkontakt oder Gegenstände, an denen Erreger haften, erfolgen. (Bild) ===

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GlaxoSmithKline eines der weltweit führenden forschenden Arzneimittel- und Healthcare-Unternehmen engagiert sich für die Verbesserung der Lebensqualität, um Menschen ein aktives, längeres und gesünderes Leben zu ermöglichen. In Deutschland gehört GSK zu den wichtigsten Anbietern medizinischer Produkte und engagiert sich darüber hinaus in vielfältigen sozialen Projekten: So unterstützen wir wellcome für das Abenteuer Familie, den Verein zur Förderung kranker Kinder und Jugendlicher der Staatlichen Schule für Kranke München e.V. und Plan International. Zudem stellt GSK seine MitarbeiterInnen einen Tag im Jahr am so genannten OrangeDay frei, um in sozialen Einrichtungen mitzuhelfen.

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BEMD Jahreskongress 2016 BNetzA für OPEX-Berücksichtigung und gegen Messstellenbetriebsgesetz

BEMD Jahreskongress 2016  BNetzA für OPEX-Berücksichtigung und gegen Messstellenbetriebsgesetz

(Mynewsdesk) Neuausrichtung der Anreizregulierung

Mit einem inhaltlichen Paukenschlag begann der erste BEMD Jahreskongress: schon in der Diskussion des ersten Vortragsblocks leitete Achim Zerres, Abteilungsleiter Energie der BNetzA, einen Paradigmenwechsel ein, indem er davon sprach, die Anreizregulierung neu zu gestalten: Die bisherige Fixierung auf Kapitalkosten (CAPEX) soll durch eine stärkere Berücksichtigung der Betriebskosten (OPEX) ergänzt werden. Es müsse geprüft werden, ob es Sinn macht, immer nur Kupfer zu verlegen, oder z.B. auch Betriebskosten für Optimierungen der Übertragungsleistung anzuerkennen. Herr Kempmann, Präsident des BDEW, sagte anschließend, „Ich habe heute zum ersten Mal in dieser Klarheit gehört, dass in der Bundesnetzagentur ein neues bzw. anderes Verständnis von Regulierung herrscht“.

Messstellenbetriebsgesetz in der Kritik

Deutliche Worte fielen auch zum Messstellenbetriebsgesetz: „Das Gesetz ist überflüssig, aber die Politik wollte das so.“ Johannes Kempmann stimmte zu und verwies darauf, dass man es dem Markt hätte überlassen sollen: „Dennoch haben wir nun das Gesetz nun und werden auch wissen, damit umzugehen.“ Also müssen die BNetzA und die Verbände wie BDEW, VKU oder BEMD weiter zusammenarbeiten, um die Energiewende sinnvoll zu realisieren. Insgesamt sprachen sich die Diskutanten für mehr marktwirtschaftliche Ansätze auch in der Regulierung aus. Wichtig sei es nun außerdem, dass für die Kunden nun neue Produkte oder Tarife mit tatsächlichem Mehrwert geschaffen werden.

Deutschland nicht in Sonderrolle bringen

Deutschlands Sonderrolle bei der Digitalisierung der Energiewirtschaft, insbesondere beim Roll out der Smart Meter, wurde auch im Vergleich zu anderen Ländern insbesondere von Herrn Gutmann, Vorstandsvorsitzender des veranstaltenden BEMD, kritisiert. Andere Länder sind in vielen Bereichen der Digitalisierung weiter und vor allem günstiger als Deutschland. Datenschutz und Überregulierung behindern die Marktdurchdringung, die Umsetzung gerät weiter in Verzug, weil überzogene Regulierung und übertriebener Datenschutz Prozesse und damit auch die Produkte komplizieren und verteuern. Wiederholt machten der BEMD auf diesen Missstand aufmerksam und machte Vorschläge, wie es anders und besser laufen könnte.

Digitalisierung – wer erzielt wann eine Rendite?

Im weiteren Verlauf des Kongresses wurde eine Vielzahl von Vorträgen zu den Auswirkungen der Digitalisierung – von den Kosten, über die Organisation bis hin zu neuen Geschäftsmodellen – auf die Branche gehalten und diskutiert. Immer im Fokus dabei die Leitfrage des Kongresses: wer erhält die Rendite? Gibt es überhaupt eine und wenn ja, wann bekommt wer zu welchen Anteilen dieselbe?

Viele Referenten bestätigten, dass sich der Markt und dessen Geschäftsmodelle noch deutlich entwickeln müssen. Der Messstellenbetrieb ist zentraler Bestandteil der Digitalisierung in der Energiewirtschaft und rückt zunehmend in den wettbewerblichen Bereich. Energie-(Verbrauchs)Daten bilden das entscheidende „Asset“ und die Qualität der Abrechnung wird dabei maßgeblich, erhobene Daten werden mit Mehrwerten versehen und damit veredelt.

Blick in die Zukunft

Wie in Dortmund veranschaulicht, können Verbände und Bundesnetzagentur mit ähnlichen Einschätzungen in politische Verhandlungen für mehr marktgetrieben Prozesse treten. Ob mehr Markt und mehr Wettbewerb die Lösung aller Probleme sein können ist ungewiss – aber wie immer ist die Erkenntnis eines Problems der nötige erste Schritt. Und der definierte zweite Schritt wäre bei der Digitalisierung der Energiewirtschaft die Neujustierung von diversen Regelungen, z.B. dem Streichen von der aufwändigen halbjährlichen Formatvorgabe bis hin zum kompletten Regelwerk. Der BEMD wird diesen Prozess weiter entscheidend mit begleiten.

Erster Kongress herausragender Erfolg

Der erstmals vom BEMD veranstaltete Jahreskongress versprach – vor allem durch die vielen prominenten Referenten – einen fachlich guten Kongress und aufschlussreiche Diskussionen. Diese Erwartung wurde sogar übertroffen: Die Teilnehmer nannten die Auswahl der Referenten und Themen, insbesondere in der heutigen Vielfalt von Digitalisierungskonferenzen und –kongressen, auch in der Energiewirtschaft. „Hier wird mit Herzblut diskutiert, das habe ich so noch nicht erlebt, und ich war auf vielen Konferenzen“, so ein Teilnehmer. Außerdem wurde die hervorragende Moderation des (ehemaligen VKU-Präsidenten) Dr. Janning inklusive gutem Zeitmanagement – trotz Feuer(fehl)alarm – sowie die gute Stimmung auf dem Kongress besonders positiv hervorgehoben. Die Podiumsdiskussionen und die Nähe zum Publikum sowie der intensive persönlichen Umgang stärkten das Networking untereinander, das auch die ausstellenden Unternehmen zufrieden stellte.

Klemens Gutmann (Vorstandsvorsitzender des BEMD) und Dirk Briese (Geschäftsführer des BEMD) zeigten sich mehr als zufrieden mit dem ersten BEMD-Jahreskongress. Mit derart guter Resonanz, so klaren Signalen und so viel positivem Feedback hatten beide nicht gerechnet. Die Herausforderung liegt nun darin, im nächsten Jahr an diese erfolgreiche Kongresspremiere anzuknüpfen. Die Branche darf gespannt sein auf das Programm des nächsten Jahreskongresses des BEMD, der sich Anfang November als exklusiver Termin der Branche etablieren wird.

Weitere Informationen unter: www.bemd.de

Fotos vom Kongress mit Passwort „Energie“: http://fotografolivernauditt.pixieset.com/bemdjahreskongress2016/

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BEMD: Der Bundesverband der Energiemarktdienstleister (BEMD e.V.) vertritt Dienstleister, die sich auf das Zählen, Messen und Abrechnen innerhalb der Energiebranche spezialisiert haben. Der BEMD verknüpft die Anforderungen des Marktes mit den Perspektiven und Angeboten der Dienstleister. Er bezieht gegenüber Gremien, Verbänden und dem Gesetzgeber Position zu laufenden Entscheidungsverfahren und stellt die erforderlichen Informationen zur Verfügung. Zu den Aktionsbereichen des BEMD gehören unter anderem Qualitätsstandards, Prozessabläufe oder gesetzlich vorgeschriebene Verpflichtungen.

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PEARL.GmbH aus Buggingen ist das umsatzstärkste Unternehmen eines internationalen Technologie-Konzerns. Ihr Schwerpunkt ist der Distanzhandel von Hightech-, Haushalts- und Lifestyle-Produkten.
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Kontakt
PEARL.GmbH
Heiko Loy
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79426 Buggingen
07631-360-417
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OVH: Neue 100 GB-Verbindung unter dem Atlantik

OVH: Neue 100 GB-Verbindung unter dem Atlantik

OVH nimmt eine neue transatlantische Unterwasserverbindung in Betrieb: Das Tiefseekabel FLAG Atlantic-1 verbindet ab sofort Skewjack in Großbritannien mit Northport in den USA.
Eine transatlantische Verbindung durch ein Tiefseekabel besteht zwar schon seit Jahren, jedoch ermöglicht die nun neu installierte Leitung eine Übertragungsgeschwindigkeit von 100 GB pro Sekunde. In den kommenden Wochen sollen noch bis zu sechs weitere 100 GB-Verbindungen eingerichtet werden.

Ausbau der Serverstrukturen
Unter dem Atlantik fließen schon jetzt täglich mehr als 12 Petabyte durch das Netzwerk von OVH, das in den letzten Jahren bereits kontinuierlich ausgebaut wurde. Über zahlreiche Points of Presence (Knotenpunkte innerhalb eines Kommunikationssystems) in den USA verbindet es die nordamerikanischen mit den 14 europäischen Rechenzentren der Gruppe. Dies ist Teil der internationalen Wachstumsstrategie von OVH. Bereits im September 2015 hatte CEO Laurent Allard beim Summit in Paris einen weltweiten Ausbau der Netzwerkkapazitäten angekündigt.

Fortschritt für den Kunden
„Die Verbindung wirkt sich insbesondere für Kunden mit Webseiten in den USA positiv aus. Vor allem im E-Commerce führt eine Latenz von 67 ms zu einer deutlichen Reduktion der Latenzzeiten“, so Antoine Guenet, Mitarbeiter im OVH-Netzwerkteam. „Durch diese neue Verbindung können Informationen jetzt viel schneller ausgetauscht werden“.
Mit amerikanischen Anbietern wie Comcast, Cox, Bell und Videotron hat OVH entsprechende Verträge für PNI (private network interconnections) geschlossen, um eine direkte Verbindung mit dem eigenen Netzwerk herzustellen.

Mit rund 250.000 Servern ist OVH europäischer Marktführer und einer der führenden Anbieter von IT-Infrastrukturen weltweit.* Das nach ISO/IEC 27001 und SOC zertifizierte Unternehmen betreibt 17 hochmoderne Rechenzentren in Europa und Nordamerika sowie ein eigenes Glasfasernetzwerk mit einer Gesamtbandbreite von 5,5 TB/s und 32 Präsenzpunkten auf 3 Kontinenten. Außerdem unterhält OVH eine eigenständige Server-Produktion. OVH wurde 1999 in Frankreich von Octave Klaba gegründet. Das inhabergeführte Familienunternehmen ist in 17 Ländern weltweit vertreten und beschäftigt derzeit rund 1.200 Mitarbeiter. In Deutschland ist OVH seit 2006 am Markt. Sitz der deutschen Niederlassung ist Saarbrücken.
*Quelle: Netcraft

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„Übersetzer für Industriekommunikation“ – Universal-Interfaces ermöglichen reibungslose Übertragung

"Übersetzer für Industriekommunikation" - Universal-Interfaces ermöglichen reibungslose Übertragung

(Bildquelle: microSYST Systemelectronic GmbH)

Die weitreichende und problemlose Übertragung von Kommunikationsdaten erfährt gerade auch im Zusammenhang der Entwicklungen zur Industrie 4.0 immer mehr an Bedeutung. In der Automatisierungstechnik hat sich hierbei der Feldbus seit vielen Jahren etabliert. Wenn neben Feldgeräten darüber hinaus noch weitere Peripherie eingebunden wird, bedarf es einem „Übersetzer“, der die Brücke zwischen Bussystem und seriellen Schnittstellen schlägt.

Effektive Datenkommunikation
Mit den Universal-Interfaces der miface-Reihe ermöglicht Systemelektronikanbieter Microsyst die problemlose Konvertierung zwischen Feldbus- und seriellen Schnittstellen. Dabei verfügt miface je nach Modell über einen Wandler für die gängigen Standards Profinet, Profibus oder Ethernet, um die Protokolle entsprechend auf RS 232, 485 oder 422 zu übertragen.

-miface PN mit Wandler von Profinet auf RS232, RS485 oder RS422
-miface PB mit Wandler von Profibus auf RS232, RS485 oder RS422
-miface EN mit Wandler von Ethernet auf RS232, RS485 oder RS422

Nach dem Communicator-Prinzip werden hierfür die Daten der Feldbusse galvanisch getrennt und auf eine serielle Schnittstelle umgesetzt.

Robust und praktikabel im industriellen Alltag
Miface Schnittstellen-Konverter sind durch ein robustes Aluminiumgehäuse geschützt und dank der Hutschienenmontage bestens für den Einsatz in Schaltschränken geeignet. Über frei zugängliche DIP-Schalter können unterschiedliche Funktionsparameter konfiguriert werden. Integrierte Status-LEDs zeigen jederzeit den aktuellen Betriebszustand an. Praktikabel und robust für die industrielle Verwendung konstruiert, sind Universal-Interfaces der miface-Reihe ein zuverlässiger „Übersetzer“ für vielzählige Anwendungsbereiche. Weitere Infos unter www.microsyst.de

Gegründet im Jahr 1985 befasst sich das Unternehmen microSYST mit Sitz in Weiden i. d. Opf. seit nunmehr 30 Jahren mit der Entwicklung, Herstellung sowie dem Vertrieb von LED-Anzeigesystemen. Das umfassende Know-how in der LED-Technik geht bis auf die frühen Entwicklungen im eigenen Haus zurück. Dieser ausgeprägte Pioniergeist ist bis heute tief im Unternehmen verankert. Mit Zukunftsdenken und Umweltbewusstsein verschreibt sich microSYST auch zukünftig der LED-Technik unter den Grundsätzen
– Know-how ab der ersten Stunde
– Individuelle Entwicklung und Produktion
– Angepasste Systeme mit einzigartiger Optik
– Regional nachhaltig und effizient

Firmenkontakt
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Tata Communications liefert Übertragung für GP2TM, GP3TM und Porsche Supercup Rennserien im Auftrag des Formula One Management

Tata Communications liefert Übertragung für GP2TM, GP3TM und Porsche Supercup Rennserien im Auftrag des Formula One Management

Übertragung der Rennen für GP2TM, GP3TM und Porsche Supercup

London – 5. Mai 2015 – Tata Communications , führender Anbieter von A New World of Communications™ und offizieller Connectivity Provider der Formula 1®, wurde vom Formula One Management (FOM) für die Übertragung der GP2TM, GP3TM und Porsche Supercup Rennserien ausgewählt. Tata Communications wird an den zwölf Rennstrecken im Jahr 2015 vielfältige Ende-zu-Ende-Kabel- und Satellitenlösungen für Sender aus der ganzen Welt zur Verfügung stellen.

Mit dieser Vereinbarung erhalten Sender Zugang zu einem Anbieter mit Expertise und Erfahrung im Motorrennsport sowie einer leistungsfähigen Infrastruktur, um spezielle Media Management und Movement Services anbieten zu können, die über die Kerntechnologie noch hinausgehen.

Bernie Ecclestone, Chief Executive Officer der Formula One Group, sagt: „Wir suchen immer nach Möglichkeiten, um unseren Partnern und Kunden den bestmöglichen Support und Service anbieten zu können. Unsere Entscheidung, Tata Communications als Anbieter dieser Übertragungsdienste zu beauftragen, wird diesem Bestreben gerecht.“

Die Vereinbarung wird darüber hinaus Sendern, die die GP2TM, GP3TM und Porsche Supercup Rennen ausstrahlen, ermöglichen, die Vorteile des Race Network Operations Centre (NOC) von Tata Communications zu nutzen. Das NOC befindet sich im Formula 1® Technical Centre, dem 150 Tonnen schweren und 750 Quadratmeter großen Nervenzentrum des Formula One Management, das an jeder F1® Veranstaltung zu finden ist.

Die Übertragung des GP2TM, GP3TM und des Porsche Supercup stellt für Tata Communications einen weiteren Meilenstein auf seinem Weg als Technologieausrüster für die Formula 1® und als Innovationstreiber im Sport dar. Tata Communications stellt bereits MPLS, Internetzugang, Managed Hosting und Security Services sowie Content Delivery Network (CDN) und Colocation Services für das FOM bereit. Über seine stabile Plattform liefert Tata Communications Daten und qualitativ hochwertige Video-Feeds in Live-Übertragung an das FOM. Seit 2012 hat Tata Communications 57 Rennen mit über 400 Stunden an Live Service Management erfolgreich für das FOM bereitgestellt. Dieselbe Plattform liefert darüber hinaus eine Reihe an Konnektivitätsdiensten an das MERCEDES AMG PETRONAS Formula OneTM Team und Chello DMC, der den niederländischen Sportsender Sport1 versorgt.

Tata Communications installiert und testet seine Netzwerkinfrastruktur innerhalb von zwei Tagen an den 20 Rennorten. Nach den Rennen wird die Infrastruktur innerhalb von nur drei Stunden wieder abgebaut.

Vinod Kumar, Managing Director und CEO von Tata Communications, sagt: „Die Arbeit von Tata Communications mit dem Formula One Management ist ein Beweis für die Vielseitigkeit und Flexibilität unserer Dienstleistungen. Jedes Formula 1 Rennen verlangt eine Reihe vernetzter Dienstleistungen, die denen einer kleinen Stadt. Durch die Zusammenführung des Bedarfs an Festnetzkonnektivität mit Tata Communications wird dem Formula One Management ermöglicht, die bestmögliche Leistung aus dieser Infrastruktur herauszuholen. Dabei kann das FOM die Vielseitigkeit, den Support vor Ort sowie remote und das bestehende Wissen und die Erfahrung unserer Plattform und unseres Teams voll ausnutzen. Wir sind einzigartig in diesem Ökosystem und gut aufgestellt, um Live-Feeds in höchster Qualität an Kunden auf der ganzen Welt zu liefern.“

Tata Communications ist ein weltweiter Anbieter von Kommunikationslösungen. Das Unternehmen ist besonders in Schwellenländern stark aufgestellt. Multi-nationale Konzerne und Service Provider werden mit hochmodernen gemanagten Lösungen, einem global verfügbaren und pan-indischen Netzwerk und umfassender Expertise unterstützt. Endverbraucher sind ebenso die Zielgruppe von Tata Communications auf dem indischen Markt.
Das weltweit verfügbare Netzwerk von Tata Communications umfasst eines der modernsten und größten Tiefseekabelnetzwerke und über 400 PoPs. Mehr als 200 Länder werden verbunden. Weltweit unterhält der Anbieter rund 1 Million Quadratmeter Fläche für Rechenzentren und Kollokationsräume. Tata Communications ist führender Anbieter in Schwellenländern wie etwa in Indien bei Datendiensten für Großunternehmen.
Weltweit gehört das Unternehmen zu den führenden Anbietern von Lösungen zur Sprachübertragung weltweit. Dazu kommt eine Reihe strategischer Investitionen in Netzbetreiber: in Südafrika (Neotel), Sri Lanka (Tata Communications Lanka Limited), Nepal (United Telecom Limited) und, vorbehaltlich der Genehmigung durch die chinesische Regierung, in China (China Enterprise Communications).

Tata Communications Limited ist an der Börse in Mumbai und der National Stock Exchange of India notiert. ADR (American Depository Receipts) der Aktie sind an der New Yorker Börse notiert (NYSE: TCL).
www.tatacommunications.com

Über Formula 1®
Formula 1®, dessen Anfänge bis ins Jahr 1950 zurückreichen, ist das prestigeträchtigste Motorrennen der Welt und weltweit die beliebteste jährlich stattfindende Sportveranstaltungsreihe. Im Jahr 2014 wurden die Rennen von 425 Millionen Unique Television Viewers aus 200 Regionen verfolgt. Die FIA Formula One World Championship™ 2015 läuft von März bis November und umfasst 19 F1® Veranstaltungen in 19 Ländern auf fünf Kontinenten. Formula One World Championship Limited ist ein Tochterunternehmen der Formula One Gruppe, die von ihrem CEO Bernie Ecclestone gegründet wurde. Das Unternehmen hält die Exklusiv-Vermarktungsrechte des FIA Formula One World Championship™.

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Forward Looking & Cautionary Statements
Certain words and statements in this release concerning Tata Communications and its prospects, and other statements, including those relating to Tata Communications\“ expected financial position, business strategy, the future development of Tata Communications\“ operations, and the general economy in India, are forward-looking statements. Such statements involve known and unknown risks, uncertainties and other factors, including financial, regulatory and environmental, as well as those relating to industry growth and trend projections, which may cause actual results, performance or achievements of Tata Communications, or industry results, to differ materially from those expressed or implied by such forward-looking statements. The important factors that could cause actual results, performance or achievements to differ materially from such forward-looking statements include, among others, failure to increase the volume of traffic on Tata Communications\“ network; failure to develop new products and services that meet customer demands and generate acceptable margins; failure to successfully complete commercial testing of new technology and information systems to support new products and services, including voice transmission services; failure to stabilize or reduce the rate of price compression on certain of the company\“s communications services; failure to integrate strategic acquisitions and changes in government policies or regulations of India and, in particular, changes relating to the administration of Tata Communications\“ industry; and, in general, the economic, business and credit conditions in India. Additional factors that could cause actual results, performance or achievements to differ materially from such forward-looking statements, many of which are not in Tata Communications\“ control, include, but are not limited to, those risk factors discussed in Tata Communications Limited\“s Annual Reports. The Annual Reports of Tata Communications Limited are available at www.tatacommunications.com. Tata Communications is under no obligation to, and expressly disclaims any obligation to, update or alter its forward-looking statements.

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Familie Kinder Zuhause

Kontinuität versus Kindeswille beim Sorgerecht

Karlsruhe/Berlin (DAV). Bei einer Scheidung und darauf folgenden Entscheidung über das Sorgerecht ist grundsätzlich auf das Kindeswohl abzustellen. Dabei kann auch der Kindeswille berücksichtigt werden. Bei einem knapp sechsjährigen Kind kann der Wunsch, bei einem Elternteil zu leben, jedoch unberücksichtigt bleiben, wenn die Kontinuität wichtiger ist. Die Arbeitsgemeinschaft Familienrecht des Deutschen Anwaltvereins (DAV) informiert über eine Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts vom 22. September 2014 (AZ: 1 BvR 2102/14).

Antrag auf teilweise Übertragung des Sorgerechts
Der Vater strebte eine Übertragung des Aufenthaltsbestimmungsrechts auf sich an. Der Sohn wurde im Jahr 2008 geboren, die Eltern trennten sich 2011. Sie üben das Sorgerecht gemeinsam aus. Das Kind lebte nach der Trennung zunächst überwiegend beim Vater, mittlerweile jedoch bei der Mutter. In der Nähe der mütterlichen Wohnung besucht der Junge eine integrative Bewegungskindertagesstätte. Das ist notwendig, weil er unter einer sprachlichen und motorischen Entwicklungsverzögerung leidet. Der Sohn hat erklärt, er wolle beim Vater leben. Sowohl das Amtsgericht als auch das Oberlandesgericht übertrugen dem Vater jedoch nicht das Aufenthaltsbestimmungsrecht, sondern im April 2012 der Mutter. Sämtliche Rechtsmittel des Vaters blieben erfolglos.

Vorrang des Kontinuitätsprinzips vor Kindeswille
Auch beim Bundesverfassungsgericht scheiterte er. Es nahm die Verfassungsbeschwerde gegen die Gerichtsentscheidungen nicht an. Es sei auch nicht notwendig gewesen, ein Sachverständigengutachten einzuholen, so das Gericht. Das Oberlandesgericht habe zahlreiche Stellungnahmen des Jugendamtes, die Berichte des Verfahrensbeistandes und die Erziehungsberichte der Kindertagesstätte in seine Entscheidung einbezogen. Das Gericht habe sich mit den Positionen ausführlich und sorgfältig auseinandergesetzt. Es sei nachvollziehbar, dass es den Kontinuitätserwägungen Vorrang vor dem Kindeswillen eingeräumt habe. Bei Äußerungen eines sechsjährigen Kindes dazu, wo es leben wolle, befinde es sich offensichtlich in einem ausgeprägten Loyalitätskonflikt. Letztlich könne der Kindeswille auch nicht überprüft werden.

Bundesverfassungsgericht am 22. September 2014 (AZ: 1 BvR 2102/14)

Informationen: familienanwaelte-dav.de
Unterhaltsforum: unterhaltsforum.de

Hohe Kompetenz in allen Fragen des Familienrechts ist das Markenzeichen der Familienanwälte. Ganz gleich ob zum Thema Ehe oder Ehevertrag, nichteheliche Lebensgemeinschaft oder gleichgeschlechtliche Lebenspartnerschaft, Sorge- und Umgangsrecht für die Kinder oder Scheidungsfolgen, wie z. B. Unterhalt für Kinder bzw. Ehepartner: Mit einem Familienanwalt als Ihrem ersten Ansprechpartner sind Sie stets auf der rechtssicheren Seite. Ein Familienanwalt berät Sie umfassend, vertritt ausschließlich Ihre Interessen und leistet Ihnen auch jederzeit gern rechtlichen Beistand – in außergerichtlichen Auseinandersetzungen genauso wie vor Gericht. Vertrauen Sie in allen Fragen des Familienrechts auf die deutschlandweit mehr als 6.500 Familienanwältinnen und Familienanwälte im Deutschen Anwaltverein.
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Kontakt
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Swen Walentowski
Littenstraße 11
10179 Berlin
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presse@familienanwaelte-dav.de
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Politik Recht Gesellschaft

Familienrecht-Serie: Das Kindeswohl als Maßstab bei Streit um elterliche Sorge – was heißt das? (Teil 3)

Ein Interview von Rechtsanwalt Alexander Bredereck mit Fachanwalt für Familienrecht Volker Dineiger, Berlin und Essen.

Streiten sich Eltern vor Gericht um die elterliche Sorge, dann ist für die Entscheidung des Gerichts das Kindeswohl erheblich. In diesem Beitrag klären Rechtsanwalt Bredereck und Fachanwalt Dineiger, was unter dem Begriff Kindeswohl zu verstehen ist.

Rechtsanwalt Bredereck: Vater und Mutter wollen nicht mehr miteinander reden. Ist es also schon Kindeswohl, einem der beiden die alleinige elterliche Sorge zu übertragen?

Fachanwalt Dineiger: Nein. Das Scheitern der Elternbeziehung bedeutet ja nicht das Scheitern der gemeinsamen Elternverantwortung. Nur wenn das scheitert, kommt überhaupt eine Übertragung der alleinigen elterlichen Sorge in Betracht. Danach ist das Kindeswohl zu prüfen.

Rechtsanwalt Bredereck: Wirken sich denn die Schwierigkeiten zwischen den Eltern gar nicht auf das Kindeswohl aus?

Fachanwalt Dineiger: Nicht ohne weiteres. Das Gesetz verlangt von den Eltern ein Mindestmaß an Übereinstimmung in den Sorgeangelegenheiten. Das heißt also, die Eltern haben auch eine Pflicht zur Konsensfindung, wie das die Rechtsprechung formuliert.

Rechtsanwalt Bredereck: Was heißt das konkret?

Fachanwalt Dineiger: Gelegentliche Streitigkeiten oder Auseinandersetzungen müssen die Eltern hinnehmen. Die Schwierigkeiten zwischen den Eltern wirken sich nur dann auf das Kindeswohl aus, wenn es tatsächlich zu einer nachhaltigen Einigungsunfähigkeit kommt. Die Rechtsprechung verwendet hierbei die anschauliche Formel, dass sich das Kind selbst nicht als „Zankapfel“ vorkommen darf. Nur wenn die Beziehung zwischen den Eltern derart stark zerrüttet ist, dann kann es dem Kindeswohl entsprechen, die elterliche Sorge einem der Elternteile allein zu übertragen. Es reicht also nicht, dass die Eltern nicht miteinander diskutieren wollen oder sich gegenseitig beschuldigen, nicht einsichtig zu sein.

Rechtsanwalt Bredereck: Das sind also hohe Hürden; was ist sonst beim Kindeswohl zu beachten?

Fachanwalt Dineiger: Es gibt natürlich Kindeswohlaspekte, die in der Person oder im Verhalten des Kindes selbst liegen. Verweigert beispielsweise ein schon 14-jähriges Kind ständig und aus Überzeugung den Kontakt mit einem Elternteil, dann kann das ein Kindeswohlaspekt sein. Ein weiterer Aspekt kann natürlich ein schwerer Loyalitätskonflikt des Kindes sein. Fühlt sich das Kind ganz eindeutig zwischen den Eltern hin und hergerissen und leidet in dieser Konfliktsituation, dann spricht das Kind wohl eventuell für eine Übertragung der alleinigen elterlichen Sorge.

Rechtsanwalt Bredereck: Welche weiteren Aspekte sind zu berücksichtigen?

Fachanwalt Dineiger: In der Person oder in dem Verhalten eines Elternteils liegende Gründe sind natürlich die Klassiker. Lässt sich einer der Elternteile zu wiederholten Gewaltanwendungen oder gar zum sexuellen Missbrauch des Kindes hinreißen, dann ist das natürlich ein Kindeswohlaspekt. In diesen Fällen spricht vieles für die Übertragung der alleinigen elterlichen Sorge. Schwierig wird die Sache auch, wenn einer der Elternteile alkoholabhängig, oder aber drogen- oder tablettenabhängig ist. Hier geht die Rechtsprechung natürlich davon aus, dass das Kindeswohl betroffen ist, da durchaus eine Gefährdungssituation für das Kind bestehen kann. Allerdings muss die Situation natürlich dann sorgfältig geprüft werden, wenn der betroffene Elternteil ernsthafte Anstrengungen unternimmt, die Erkrankungen zu bekämpfen. Gleiches gilt im übrigen auch, wenn das Kind jahrelang unter dem Einfluss dieses Elternteiles gelebt hat, ohne irgendeinen Schaden zu nehmen.

Rechtsanwalt Bredereck: Oft kommt auch das Argument, dass der andere Elternteil gar kein Interesse am Kind hat. Ist das ein stichhaltiges Argument?

Fachanwalt Dineiger: Dieses Argument ist mit Vorsicht zu genießen. Die Rechtsprechung hat sich hiermit natürlich schon beschäftigt. Es wird aber immer verlangt, dass die Situation komplett aufgeklärt wird. Die Rechtsprechung sagt hier nämlich, dass die Nichteinmischung in die Erziehung durch den anderen Elternteil auch durchaus vom Respekt für das Erziehungsmodell getragen sein kann und daher nicht Desinteresse bedeutet. Es müssen also beweisbare Tatsachen für ein echtes Desinteresse dasein, nicht nur eine Zurückhaltung, die dem anderen Elternteil vielleicht nur nicht passt.

Rechtsanwalt Bredereck: Wenn so etwas vor Gericht kommt, wie läuft so ein Verfahren?

Fachanwalt Dineiger: Derjenige, der einen solchen Antrag bei Gericht einreicht, muss natürlich auch die entsprechenden Tatsachen vortragen, die das Gericht berücksichtigen soll. In den Sorgerechtsangelegenheiten gibt es zwar die Amtsermittlung durch das Gericht und durch das Jugendamt, das ja eine Stellungnahme abgibt, mitgeteilt werden müssen die entscheidenden Tatsachen aber natürlich schon. Hierfür ist dann der Beteiligte, der den Antrag stellt, in der Verantwortung.

Rechtsanwalt Bredereck: Das heißt also, Mutter oder Vater müssen auch die unschönen Dinge preisgeben?

Fachanwalt Dineiger: Natürlich. Ein solches Verfahren ist emotional belastend. Entscheidend ist natürlich auch immer, dass diese Tatsachen sich vor Gericht als wahr und als beweisbar erweisen müssen. Aus der Erfahrung vor den Familiengerichten kann nur davor gewarnt werden, im Ärger über den früheren Partner oder gar nach einem Streit Beschuldigungen in die Welt zu setzen, die dann unwahr sind oder sich nicht beweisen lassen. Ein solches Verfahren kann sehr schnell nach hinten losgehen.

16.07.2014

Ein Beitrag von Rechtsanwalt Alexander Bredereck und Fachanwalt Volker Dineiger, Berlin und Essen.

Videos und weiterführende Informationen mit Praxistipps zu allen aktuellen Rechtsfragen finden Sie unter: www.fernsehanwalt.com

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Politik Recht Gesellschaft

Familienrecht-Serie: Das Kindeswohl als Maßstab bei Streit um elterliche Sorge – was heißt das? (Teil 3)

Ein Interview von Rechtsanwalt Alexander Bredereck mit Fachanwalt für Familienrecht Volker Dineiger, Berlin und Essen.

Streiten sich Eltern vor Gericht um die elterliche Sorge, dann ist für die Entscheidung des Gerichts das Kindeswohl erheblich. In diesem Beitrag klären Rechtsanwalt Bredereck und Fachanwalt Dineiger, was unter dem Begriff Kindeswohl zu verstehen ist.

Rechtsanwalt Bredereck: Vater und Mutter wollen nicht mehr miteinander reden. Ist es also schon Kindeswohl, einem der beiden die alleinige elterliche Sorge zu übertragen?

Fachanwalt Dineiger: Nein. Das Scheitern der Elternbeziehung bedeutet ja nicht das Scheitern der gemeinsamen Elternverantwortung. Nur wenn das scheitert, kommt überhaupt eine Übertragung der alleinigen elterlichen Sorge in Betracht. Danach ist das Kindeswohl zu prüfen.

Rechtsanwalt Bredereck: Wirken sich denn die Schwierigkeiten zwischen den Eltern gar nicht auf das Kindeswohl aus?

Fachanwalt Dineiger: Nicht ohne weiteres. Das Gesetz verlangt von den Eltern ein Mindestmaß an Übereinstimmung in den Sorgeangelegenheiten. Das heißt also, die Eltern haben auch eine Pflicht zur Konsensfindung, wie das die Rechtsprechung formuliert.

Rechtsanwalt Bredereck: Was heißt das konkret?

Fachanwalt Dineiger: Gelegentliche Streitigkeiten oder Auseinandersetzungen müssen die Eltern hinnehmen. Die Schwierigkeiten zwischen den Eltern wirken sich nur dann auf das Kindeswohl aus, wenn es tatsächlich zu einer nachhaltigen Einigungsunfähigkeit kommt. Die Rechtsprechung verwendet hierbei die anschauliche Formel, dass sich das Kind selbst nicht als „Zankapfel“ vorkommen darf. Nur wenn die Beziehung zwischen den Eltern derart stark zerrüttet ist, dann kann es dem Kindeswohl entsprechen, die elterliche Sorge einem der Elternteile allein zu übertragen. Es reicht also nicht, dass die Eltern nicht miteinander diskutieren wollen oder sich gegenseitig beschuldigen, nicht einsichtig zu sein.

Rechtsanwalt Bredereck: Das sind also hohe Hürden; was ist sonst beim Kindeswohl zu beachten?

Fachanwalt Dineiger: Es gibt natürlich Kindeswohlaspekte, die in der Person oder im Verhalten des Kindes selbst liegen. Verweigert beispielsweise ein schon 14-jähriges Kind ständig und aus Überzeugung den Kontakt mit einem Elternteil, dann kann das ein Kindeswohlaspekt sein. Ein weiterer Aspekt kann natürlich ein schwerer Loyalitätskonflikt des Kindes sein. Fühlt sich das Kind ganz eindeutig zwischen den Eltern hin und hergerissen und leidet in dieser Konfliktsituation, dann spricht das Kind wohl eventuell für eine Übertragung der alleinigen elterlichen Sorge.

Rechtsanwalt Bredereck: Welche weiteren Aspekte sind zu berücksichtigen?

Fachanwalt Dineiger: In der Person oder in dem Verhalten eines Elternteils liegende Gründe sind natürlich die Klassiker. Lässt sich einer der Elternteile zu wiederholten Gewaltanwendungen oder gar zum sexuellen Missbrauch des Kindes hinreißen, dann ist das natürlich ein Kindeswohlaspekt. In diesen Fällen spricht vieles für die Übertragung der alleinigen elterlichen Sorge. Schwierig wird die Sache auch, wenn einer der Elternteile alkoholabhängig, oder aber drogen- oder tablettenabhängig ist. Hier geht die Rechtsprechung natürlich davon aus, dass das Kindeswohl betroffen ist, da durchaus eine Gefährdungssituation für das Kind bestehen kann. Allerdings muss die Situation natürlich dann sorgfältig geprüft werden, wenn der betroffene Elternteil ernsthafte Anstrengungen unternimmt, die Erkrankungen zu bekämpfen. Gleiches gilt im übrigen auch, wenn das Kind jahrelang unter dem Einfluss dieses Elternteiles gelebt hat, ohne irgendeinen Schaden zu nehmen.

Rechtsanwalt Bredereck: Oft kommt auch das Argument, dass der andere Elternteil gar kein Interesse am Kind hat. Ist das ein stichhaltiges Argument?

Fachanwalt Dineiger: Dieses Argument ist mit Vorsicht zu genießen. Die Rechtsprechung hat sich hiermit natürlich schon beschäftigt. Es wird aber immer verlangt, dass die Situation komplett aufgeklärt wird. Die Rechtsprechung sagt hier nämlich, dass die Nichteinmischung in die Erziehung durch den anderen Elternteil auch durchaus vom Respekt für das Erziehungsmodell getragen sein kann und daher nicht Desinteresse bedeutet. Es müssen also beweisbare Tatsachen für ein echtes Desinteresse dasein, nicht nur eine Zurückhaltung, die dem anderen Elternteil vielleicht nur nicht passt.

Rechtsanwalt Bredereck: Wenn so etwas vor Gericht kommt, wie läuft so ein Verfahren?

Fachanwalt Dineiger: Derjenige, der einen solchen Antrag bei Gericht einreicht, muss natürlich auch die entsprechenden Tatsachen vortragen, die das Gericht berücksichtigen soll. In den Sorgerechtsangelegenheiten gibt es zwar die Amtsermittlung durch das Gericht und durch das Jugendamt, das ja eine Stellungnahme abgibt, mitgeteilt werden müssen die entscheidenden Tatsachen aber natürlich schon. Hierfür ist dann der Beteiligte, der den Antrag stellt, in der Verantwortung.

Rechtsanwalt Bredereck: Das heißt also, Mutter oder Vater müssen auch die unschönen Dinge preisgeben?

Fachanwalt Dineiger: Natürlich. Ein solches Verfahren ist emotional belastend. Entscheidend ist natürlich auch immer, dass diese Tatsachen sich vor Gericht als wahr und als beweisbar erweisen müssen. Aus der Erfahrung vor den Familiengerichten kann nur davor gewarnt werden, im Ärger über den früheren Partner oder gar nach einem Streit Beschuldigungen in die Welt zu setzen, die dann unwahr sind oder sich nicht beweisen lassen. Ein solches Verfahren kann sehr schnell nach hinten losgehen.

16.07.2014

Ein Beitrag von Rechtsanwalt Alexander Bredereck und Fachanwalt Volker Dineiger, Berlin und Essen.

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