Tag Archives: TU Berlin

Wissenschaft Technik Umwelt

TU Berlin: Der Wert des „Naturkapitals“

Neuer Bericht soll ökonomische Argumente für Entscheidungsträger zum Erhalt von Naturgütern liefern

Vom 1. thematischen Bericht des Projekts „Naturkapital Deutschland – TEEB DE“ ist jetzt online eine Kurzfassung erschienen. Dieser befasst sich mit dem Spannungsfeld von Klimawandel, Klimapolitik, Nutzung von Ökosystemleistungen und Naturschutz. Er liefert ökonomische Argumente für die Erhaltung des „Naturkapitals“ und will damit ethische und ökologische Begründungen sinnvoll ergänzen. Dabei sollen insbesondere Entscheidungsträger in Politik und Verwaltung sowie Vertreter aus Wirtschaft, Verbänden und Wissenschaft angesprochen und eingebunden werden. Der Bericht wurde von dem Fachgebiet Landschaftsökonomie der TU Berlin und dem Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung (UFZ) vorgelegt.

Die Hauptaufgabe der TEEB DE Initiative ist die Erarbeitung von vier Berichten, die untersuchen, welche Bedeutung Ökosysteme in Deutschland für den Umgang mit dem Klimawandel haben, wie Ökosystemleistungen in ländlichen Räumen langfristig gesichert werden, wie weit Stadtgrün zur Lebensqualität in Städten beiträgt und vor allem wie diese Werte besser in Planungsentscheidungen einbezogen werden können.

Das Projekt „Naturkapital Deutschland – TEEB DE“ wird vom Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung (UFZ) geleitet und führt die internationale TEEB-Initiative (The Economics of Ecosystems and Biodiversity) auf nationaler Ebene fort.

Über siebzig Autoren aus den Bereichen Wissenschaft und Verwaltung waren beteiligt. Koordiniert wurden ihre Berichte von dem Fachgebiet Landschaftsökonomie der TU Berlin, das für die Berichtsleitung verantwortlich ist. Darüber hinaus wirkten die Mitarbeiter des Fachgebietes Landschaftsökonomie der TU Berlin Dr. Alexandra Dehnhardt, Prof. Dr. Volkmar Hartje, Dr. Jürgen Meyerhoff und Dr. Henry Wüstemann auch als Autoren an der Erstellung des Berichtes mit.

Der nun vorgelegte Kurzbericht fasst eine Auswahl der wichtigsten Ergebnisse des ersten Berichtes zusammen. So unterstreicht der Bericht am Beispiel der Mittelelbe eindrucksvoll den volkswirtschaftlichen Nutzen von naturverträglichen Hochwasserschutzmaßnahmen in Form verschiedener Deichrückverlegungen. Hier würde die Schaffung von 35.000 ha zusätzlicher Überschwemmungsfläche bei Betrachtung aller positiven Effekte zu einem Nutzen von 1,2 Milliarden Euro führen und damit besser abschneiden als technische Hochwasserschutzmaßnahmen. Der Wert biologischer Vielfalt und die Leistungen von Ökosystemen für Mensch und Gesellschaft können so mit Hilfe ökonomischer Analyse verdeutlicht und Lösungswege aufgezeigt werden.

Weitere Informationen erteilen Ihnen gern:
Prof. Dr. Volkmar Hartje, Institut für Landschaftsarchitektur und Umweltpla-nung, Fachgebiet Landschaftsökonomie, E-Mail: volkmar.hartje@tu-berlin.de

Dr. Henry Wüstemann, TU Berlin, Institut für Landschaftsarchitektur und Umweltplanung, Fachgebiet Landschaftsökonomie, E-Mail: henry.wuestemann@tu-berlin.de

Bildquelle: 

The internationally renowned Technische Universität Berlin is located in Germany“s capital city at the heart of Europe. Our academic activities are focused on achieving sharply-defined goals: building a distinctive profile for our university, ensuring exceptional performance in research and teaching, providing our graduates with excellent qualifications and a modern approach to university administration. The TU Berlin strives to promote the dissemination of knowledge and to facilitate technological progress through adherence to the core principles of excellence and quality. Strong regional, national and international networking with partners in science and industry are an important aspect in these endeavors.

TU Berlin, Stabsstelle Presse, Öffentlichkeitsarbeit und Alumni
Stefanie Terp
Straße des 17. Juni 135
10623 Berlin
030/314-23922
pressestelle@tu-berlin.de
http://www.tu-berlin.de

TU Berlin
Prof. Dr. Volkmar Hartje
Straße des 17. Juni 145
10623 Berlin
030/314-23922
volkmar.hartje@tu-berlin.de
http://www.tu-berlin.de

Wissenschaft Technik Umwelt

TU Berlin: Signale aus dem Hirn unter realistischen Bedingungen

Thorsten Zander geht in der Brain-Computer-Interface (BCI)-Forschung einen neuen Weg. Er unterzieht das BCI lebensnahen Versuchen, um es für den Menschen besser nutzbar zu machen

Die TU Berlin hat einen in der Welt einzigartigen Schwerpunkt in der Forschung zu Brain-Computer-Interfaces. Ein Ziel ist es hier, diese Schnittstelle zwischen Gehirn und Computer in realitätsnahem Umfeld einzusetzen. Die Arbeitsgruppe „Team PhyPA“ (Physiological Parameters for Adaptation) unter Leitung von Dr. Thorsten Zander geht nun einen entscheidenden Schritt weiter und wagt den Einsatz von Brain-Computer-Interfaces in einem Flugsimulator. Die Wissenschaftler der TU Berlin testeten zusammen mit Kollegen der TU München, ob es Piloten gelingt, lediglich mit der Kraft ihrer Gedanken einen Befehl an den Computer des Flugsimulators zu senden, um das Flugzeug nach rechts beziehungsweise nach links zu steuern.

„Seit die Wissenschaft sich mit dem Brain-Computer-Interface beschäftigt, und das ist seit etwa 30 Jahren der Fall, geschieht dies unter den sehr kontrollierten, künstlichen Bedingungen eines Labors. Der Proband wird instruiert, sich zu entspannen, ruhig zu atmen, sitzt in einem mehr oder weniger dunklen Raum vor einem Bildschirm und bekommt die Aufgabe, sich vorzustellen, einen blauen Kreis nach rechts oder links zu schieben. Elektroden, die auf dem gesamten Kopf angebracht sind, messen die Hirnströme und leiten sie an einen Computer weiter. Der Computer wandelt mit Hilfe eines Algorithmus die gemessenen Werte in Befehle um und wenn alles gutgeht, bewegt sich der blaue Kreis in die gedachte Richtung“, beschreibt Thorsten Zander eine der klassischen Versuchsanordnungen. Doch spiegle eine solche Umgebung weder eine lebensnahe Situation wider, noch sei die Aufgabe von wirklicher Relevanz für den Probanden, so Zander. Er ist deshalb der Auffassung, dass, wenn das BCI für den Menschen wirklich nutzbar gemacht werden soll, es nun unter anderen Bedingungen als denen eines Labors getestet werden müsse. Seit Jahren werde zwar in der BCI-Forschung propagiert, dass es realere Versuchssets brauche und lebensrelevantere Aufgaben, aber die wenigsten Forscher hätten es bisher getan. „Meine Arbeitsgruppe „Team PhyPA“ hat diesen Schritt nun gewagt. Das ist schon etwas Neues“, sagt der BCI-Forscher.

Ein Grund, warum dies bisher nicht geschah, ist, dass Kritiker einwenden, unter komplexeren Bedingungen funktioniere das BCI, also die Hirn-Computer-Schnittstelle, nicht mehr. Denn nicht nur das Hirn erzeugt elektrische Signale, die von den Elektroden gemessen werden, auch alle anderen Dinge in einem Raum haben ein elektrisches Feld, das ebenso von den Elektroden wahrgenommen wird. Es besteht also die Gefahr, dass in diesem großen Rauschen die Hirnsignale nicht mehr eindeutig identifizierbar sind.

Thorsten Zander vertritt eine andere Meinung. Seine Hypothese ist, dass das Gehirn aktiver ist, wenn es in lebensnahen Situationen beansprucht wird und Herausforderungen zu bewältigen hat, die eine irgendwie geartete existenzielle Bedeutung für den Menschen/Probanden haben. Beide Komponenten – lebensnahe Situation und bedeutsame Herausforderung – sahen Zander und sein Team in dem Forschungsprojekt „Brainflight“, das an der TU München angesiedelt ist, gegeben, bei dem, wie gesagt, in einem herkömmlichen Flugsimulator untersucht werden sollte, ob hirngesteuertes Fliegen möglich ist. „In einem Flugsimulator sind viel mehr Informationen durch das Gehirn zu verarbeiten – visuelle, auditive oder auch Verständnisinformationen, wie zum Beispiel, ob der Pilot den richtigen Kurs hält, – als in einem Labor. Zudem steht es außer Frage, dass es für einen Piloten bedeutsamer ist, das Flugzeug nach links oder rechts fliegen zu lassen, als einen blauen Kreis auf dem Bildschirm zu verschieben“, erklärt Zander.

Bei drei der sieben Probanden hat Thorsten Zander eine Ergebnisgüte erhalten, wie sie zuvor noch nie erzielt werden konnte. Das betrifft zum einen die Erkennungsrate, ob eine linke oder rechte Handbewegung und damit eine Flugbewegung nach links oder rechts gedacht worden ist. Und das betrifft zum anderen, ob die Signale, die gemessen wurden, wirklich Hirnsignale waren und nicht etwa das Signal, das die Elektroden ebenfalls messen, wenn der Proband beim Denken „linke Handbewegung“ auch die Augen nach links wandern lässt. „Unter Laborbedingungen liegt die Erkennungsgenauigkeit der Hirnsignale, also ob sich eine linke oder rechte Handbewegung vorgestellt wurde, bei 75 Prozent. Bei drei unserer Probanden konnten wir jedoch mit über 90 prozentiger Sicherheit sagen, um welche Hirnsignale es sich handelte. Die erhöhte Hirnaktivität hat uns sozusagen Bilderbuchsignale für die entsprechende Handbewegung geliefert.“ Und mit ihren Validierungsmethoden konnten die Wissenschaftler der TU Berlin eindeutig nachweisen, dass die gemessenen Signale Hirnsignale waren und nicht etwa das Signal für eine Augenbewegung.

Das Steuern des Flugzuges mit der bloßen Kraft der Gedanken funktionierte für die Berliner und Münchner Wissenschaftler überraschend gut. Drei der sieben Probanden vermochten es allerdings nicht. Weitere Forschungen sind also notwendig. Für Zander liegt das Innovative der jetzigen Forschungsergebnisse jedoch weniger in der Aussage, dass hirngesteuertes Fliegen möglich ist (dazu wird es in naher Zukunft nicht kommen, davon ist er überzeugt), sondern vielmehr darin, dass in der BCI-Forschung ein Tor zu lebensnahen Experimenten aufgestoßen wurde, die gerade für die Medizin von Bedeutung sein könnten. Diesen Weg will Thorsten Zander weiter gehen.

Zanders Team arbeitet bei Prof. Dr. Klaus Gramann am TU-Fachgebiet Biopsychologie und Neuroergonomie, das die Forschungen der Arbeitsgruppe auch finanzierte. Das Fachgebiet fokussiert sich auf das Mobile Brain/Body Imaging, also realitätsnahe EEG-Messungen.

5658 Zeichen

Weitere Informationen erteilt Ihnen gern: Dr. Thorsten Zander, Fachge-biet Biopsychologie und Neuroergonomie am Institut für Psychologie und Arbeitswissenschaft der TU Berlin, Marchstraße 23, 10587 Berlin, Tel.: 030/314-29436, E-Mail: tzander@gmail.com

The internationally renowned Technische Universität Berlin is located in Germany“s capital city at the heart of Europe. Our academic activities are focused on achieving sharply-defined goals: building a distinctive profile for our university, ensuring exceptional performance in research and teaching, providing our graduates with excellent qualifications and a modern approach to university administration. The TU Berlin strives to promote the dissemination of knowledge and to facilitate technological progress through adherence to the core principles of excellence and quality. Strong regional, national and international networking with partners in science and industry are an important aspect in these endeavors.

TU Berlin, Stabsstelle Presse, Öffentlichkeitsarbeit und Alumni
Stefanie Terp
Strasse des 17. Juni 135
10623 Berlin
030/314-23922
pressestelle@tu-berlin.de
http://www.tu-berlin.de

TU Berlin
Dr. Thorsten Zander
Marchstraße 23
10587 Berlin
030/314-29436
tzander@gmail.com
http://www.tu-berlin.de

Science Research Technology

TU Berlin: 14.4. IPCC presents report on mitigation

Joint Media Invitation by the IPCC, the Stiftung Mercator and the TU Berlin

IPCC presents report on mitigation
Premiere public presentation on 14 April 2014, at the TU Berlin / Sigmar Gabriel speaks about German climate policy / Invitation

The first public presentation of the contribution of the IPCC“s Working Group III (WGIII) „Mitigation of Climate Change“ will take place in Berlin on 14 April 2014. The event „Science & Policy: Exploring Climate Solutions“ is co-organized by the IPCC (Intergovernmental Panel on Climate Change), the TU Berlin, and the Stiftung Mercator. It will be held in the Audimax of the Technische Universität Berlin at 2 p.m. Sigmar Gabriel is one of the speakers on the occasion. The event is open to the public, but registration is required for all attendees. Registration until 8 April 2014 at: www.tu-berlin.de/ipcc

The German Deputy Chancellor and Minister for Economic Affairs and Energy, Sigmar Gabriel, will speak at the TU Berlin on the occasion of the launch of the IPCC report on German energy and climate policy and the international context.

The program for the launch event of the WGIII report focuses on response options to the challenge of climate change: Prof. Dr. Ottmar Edenhofer, Co-Chair of the Working Group III of the IPCC, will present the new report on the mitigation of climate change. Working Group II Co-Chair Prof. Dr. Chris Field will introduce the most recently published IPCC report on „Impacts, Adaptation, and Vulnerability“. An outlook on the IPCC Synthesis Report, which combines findings from all three Working Groups, to be published in October 2014, will be provided by the IPCC Chairman Dr. Rajendra Pachauri. He will also reflect on the relevance of the IPCC“s publications for the international UNFCCC world climate negotiation process.

Please announce the public meeting in your publication.

Registration of media

Media representatives are invited to join the presentation:

Time:Monday, 14 April 2014, 2-4 p.m.
Venue:TU Berlin, Straße des 17. Juni 135, 10623 Berlin, Main Building, Audimax

Speakers at the event „Science & Policy: Exploring Climate Solutions“ are:
-Sigmar Gabriel,
Deputy Chancellor of the Federal Republic of Germany and Minister for Economic Affairs and Energy,
-Dr. Rajendra Pachauri,
Chairman of the IPCC,
-Prof. Dr. Ottmar Edenhofer,
Co-Chair of the WGIII IPCC, Professor for the Economics of Climate Change at the TU Berlin, Director of the Mercator Research Institute on Global Commons and Climate Change, Deputy Director of the Potsdam Institute for Climate Impact Research,
-Prof. Dr. Chris Field,
Co-Chair of the IPCC Working Group II (WGII IPCC),
-Prof. Dr. Christian Thomsen,
President of the TU Berlin,
-Dr. Wolfgang Rohe,
Executive Director of the Stiftung Mercator.

The event will be held in English.

To participate in the event, you are required to register. Please write to pressestelle@tu-berlin.de by 8 April.

Name:_______________________________________________

TV/Radio/Print/Online: ______________________________________

Department:_______________________________________________

Email:_______________________________________________

Phone: _______________________________________________

Every five to seven years, the IPCC issues assessment reports on the cur-rent state of knowledge about climate change from the scientific, technical and socio-economic literature. The IPCC Working Group III contribution to the Fifth Assessment Report considers options for tackling the climate challenge.

The Final Draft of the WGIII report was sent for review to the member gov-ernments of the IPCC in December 2013. From April 07 to April 12, representatives of these governments gather in Berlin to approve the report“s Summary for Policymakers and to accept the underlying assessment. Following the approval session, the IPCC will hold its official press conference for the release of the report“s SPM at the Estrel Berlin Convention Center on 13 April, 11 a.m. (further information: www.ipcc.ch ). On 14 April, the Working Groups II and III will join for the first time to present climate solutions, including adaptation and mitigation.

Further information:
On the event at the TU Berlin: Stefanie Terp, Spokeswoman of the TU Berlin, Email: pressestelle@tu-berlin.de, Phone: +49 30 / 314-23922,

on the IPCC report: Patrick Eickemeier, Scientific Editor, IPCC WGIII Technical Support Unit (TSU), Email: press@ipcc-wg3.de, and

Cathrin Sengpiehl, Communications Manager, Stiftung Mercator, E-Mail: cathrin.sengpiehl@stiftung-mercator.de, Tel.: 0201 / 24522-841

The internationally renowned Technische Universität Berlin is located in Germany“s capital city at the heart of Europe. Our academic activities are focused on achieving sharply-defined goals: building a distinctive profile for our university, ensuring exceptional performance in research and teaching, providing our graduates with excellent qualifications and a modern approach to university administration. The TU Berlin strives to promote the dissemination of knowledge and to facilitate technological progress through adherence to the core principles of excellence and quality. Strong regional, national and international networking with partners in science and industry are an important aspect in these endeavors.

TU Berlin, Stabsstelle Presse, Öffentlichkeitsarbeit und Alumni
Stefanie Terp
Strasse des 17. Juni 135
10623 Berlin
030/314-23922
pressestelle@tu-berlin.de
http://www.tu-berlin.de

TU Berlin
Stefanie Terp
Strasse des 17. Juni 135
100623 Berlin
030/314-23922
pressestelle@tu-berlin.de
http://www.tu-berlin.de

Wissenschaft Technik Umwelt

TU Berlin: Höchste Bitraten bei niedrigem Energieverbrauch

Photonics21 Student Innovation Award für TU-Doktorand Philip Moser

Im Rahmen seiner Doktorarbeit forscht Philip Moser am Institut für Festkörperphysik der TU Berlin unter der Leitung von Prof. Dr. Dieter Bimberg, an vertikal emittierenden Laserdioden für optische Datenverbindungen in Datenzentren und Supercomputern. Für diese Arbeiten wurde er am 28. März 2014 im Rahmen des Jahrestreffens der Europäischen Technologie-Plattform Photonics21 in Brüssel mit dem „Photonics21 Student Innovation Award“ ausgezeichnet.

Vergeben wird der Preis, mit dem besonders industrienahe Forschungsar-beiten im Bereich der optischen Technologien/Photonik gewürdigt werden, jährlich durch die europäische Technologieplattform Photonics21. Die mit 5.000 Euro dotierte Auszeichnung geht in diesem Jahr an zwei Preisträger.

Die Arbeitsgruppe, in der Philip Moser forscht und der auch die Doktorandinnen und Doktoranden Gunter Larisch, Hui Li und Philip Wolf sowie der Gastprofessor James Lott angehören, entwickelt unter der Leitung von Prof. Dr. Dieter Bimberg extrem effiziente Hochgeschwindigkeitslaser für die Datenübertragung, die auch noch bei hohen Temperaturen höchste Bitraten bei gleichzeitig niedrigem Energieverbrauch pro Bit erzielen. Diese energieeffizienten und temperaturstabilen oberflächenemittierenden Laser sind eine Schlüsseltechnologie für eine ökonomisch und ökologisch nachhaltige Entwicklung des Internets.
Bereits mehrfach wurden die Wissenschaftler für ihre Arbeiten mit internationalen Preisen geehrt. So wurden sie im Januar 2014 zum zweiten Mal mit dem renommierten „Green Photonics Award“ der Society of Photo-Optical Instrumentation Engineers (SPIE) ausgezeichnet.
Siehe hierzu Medienformation Nr. 19 vom 4. Februar 2014
1.777 Zeichen

Weitere Informationen erteilt Ihnen gern: Philip Moser, Institut für Festkörperphysik der TU Berlin, Tel.: 030/314-22074, E-Mail: philip.moser@physik.tu-Berlin.de

Die TU Berlin versteht sich als international renommierte Universität in der deutschen Hauptstadt, im Zentrum Europas. Eine scharfe Profilbildung, herausragende Leistungen in Forschung und Lehre, die Qualifikation von sehr guten Absolventinnen und Absolventen und eine moderne Verwaltung stehen im Mittelpunkt ihres Agierens. Ihr Streben nach Wissensvermehrung und technologischem Fortschritt orientiert sich an den Prinzipien von Exzellenz und Qualität.

TU Berlin, Stabsstelle Presse, Öffentlichkeitsarbeit und Alumni
Stefanie Terp
Straße des 17. Juni 135
10623 Berlin
030/314-23922
pressestelle@tu-berlin.de
http://www.tu-berlin.de

TU Berlin, Institut für Festkörperphysik
Philip Moser
Hardenbergstraße 36
10587 Berlin
030/314-22074
philip.moser@physik.tu-berlin.de
http://www.pressestelle.tu-berlin.de/menue/service_fuer_journalisten/

Wissenschaft Technik Umwelt

TU Berlin: Hannover Messe – Beiträge der TU Berlin

Anwendungsorientierte Forschung, Technologietransfer und Innovationen auf der Messe vom 7. bis 11. April 2014

Die TU Berlin beteiligt sich mit sechs Fachgebieten, fünf Ausgründun-gen und einem Studierendenprojekt an verschiedenen Gemeinschaftsständen auf der Hannover Messe.

Gemeinschaftsstand Forschungsmarkt Berlin-Brandenburg in Halle 2, Stand C3:

Smarte Düsen für den perfekten Mix
Eine gute Mischung ist ausschlaggebend für viele industrielle Prozesse. In der Regel werden entweder statische Bauteile eingesetzt, die mit viel Druck beaufschlagt werden müssen, um eine gute Durchmischung zu erzielen oder dynamische Bauteile mit beweglichen Teilen, die meist von kurzer Lebensdauer oder wartungsintensiv sind. Als Ausweg stellt das Fachgebiet Experimentelle Strömungsmechanik der TU Berlin die sogenannte „Fluidic-Technologie“ vor. Diese passiven Bauteile erzeugen einen oszillierenden Strahl ohne den Einsatz von beweglichen Teilen. Sie zeichnen sich durch hohe Robustheit, Wartungsfreiheit, Flexibilität und nahezu beliebige Skalierbarkeit aus.
Kontakt: Bernhard Bobusch, TU Berlin, Fachgebiet für Experimentelle Strömungstechnik – Herrmann-Föttinger-Institut, Tel.: 030/314-23359, E-Mail: office@fd.tu-berlin.de

Industrie 4.0
Das Exponat zeigt den Versuchsaufbau für die Erforschung von Mehrwertdiensten für eine cloudbasierte Robotersteuerung im Rahmen des Zukunftsprojektes Industrie 4.0. Es besteht aus einem Knickarmroboter, einem mobilen Tablet-Gerät und einem Motion-Tracking-Sensor. Mit Hilfe des Tablets können nun in einer Augmented Reality verschiedene Szenarien mit dem Roboter simuliert werden. Dazu werden das Bild der integrierten Tablet-Kamera mit einer 3D-Darstellung des Roboters sowie dessen geplante Bewegungsbahnen erweitert. Nach erfolgreicher Verifikation des Programms kann dieses auf die Robotersteuerung übertragen und vom realen Roboter ausgeführt werden. Ein weiteres Ziel des Forschungsprojektes ist die Verlagerung der Rechenleistung in eine zentrale Rechnerarchitektur (Cloud).
Kontakt: Prof. Dr.-Ing. Jörg Krüger, TU Berlin, Fachgebiet Industrielle Automatisierungstechnik, Tel.: 030/314-25188, E-Mail: joerg.krueger@tu-berlin.de

FaSTTUBe – Formula Student Team
Das Formula Student Team der TU Berlin, kurz „FaSTTUBe“, ist ein rein stu-dentisch geführtes Projekt an der TU Berlin, das jedes Jahr einen Rennwagen entwickelt, fertigt und mit diesem im Rahmen der Internationalen Formula Student Rennserie gegen Teams von anderen Universitäten in Wettbewerben antritt.
Seit 2009 verfolgen die Studierenden das Designkonzept der „visible technology“ („sichtbare Technik“), die sie in der gesamten Formula Student einzigartig machen. Zur Umsetzung des Konzepts werden durchsichtige Makrolon-Panels verwendet, die den Zuschauerinnen und Zuschauern interessante Konstruktionslösungen (zum Beispiel die bewegten Zahnräder des Lenkgetriebes) genauso sichtbar machen wie die Interaktionen des Fahrers mit dem Fahrzeug. Um bei den Rennen erfolgreich zu sein, setzen die Studierenden seit Jahren auf extremen Leichtbau, mit 166 kg war der FT2013 der zweitleichteste Bolide mit Stahlgitterrohrrahmen bei der letzten Ausgabe der Formula Student Germany in Hockenheim.
Kontakt: Tobias Baumann, TU Berlin, Fachgebiet Kraftfahrzeuge – FaSTTUBe, Tel.: 030/314-72998, E-Mail: kontakt@fasttube.de, www.fasttube.de

Ausgründungen der TU Berlin

Arens Motoren
Erstmals präsentiert sich das Start-up Arens Motoren auf der Hannover Mes-se. Das junge Gründerteam aus Berlin stellt zwei Entwicklungen vor: einen weltweit neuartigen extrem kompakten Direkteinspritzmotor sowie eine 120 bar-Hochdruckpumpe für unterschiedliche Injektor- und Zerstäubungssysteme. Der 23 kg leichte und elektronisch gesteuerte RVI-Boxermotor steht im Zentrum der Geschäftsidee. So erzeugt das Aggregat bis zu 22 kW und ver-bindet die Aufbauvorteile von Zweitaktern mit den Verbrauchs- und Emissionsvorteilen moderner Viertaktmotoren. Diesem anpassungsfähigen Antriebsaggregat erschließen sich Anwendungen in Land-, Luft- und Wasserfahrzeugen, sowie in Nano-BHKW und Range-Extendern.
Kontakt: Martin Bischoff, Arens Motoren, Tel.: 030/473 38 87, E-Mail: info@arens-motoren.de, www.arens-motoren.de

3YOURMIND
3YOURMIND ist ein 3D-Druck Unternehmen an der TU Berlin, das Gebäu-demodelle erstellt. Dazu gehören Projekte im Bereich der Architektur, Messebau und Immobilienmanagement. Die 2D- oder 3D-Daten aller gängigen CAD-Programme dienen zum Ausdruck in den verbreiteten 3D-Printing-Materialien.
Kontakt: Stephan Kühr, 3YOURMIND, Tel.: 030/314-78721, E-Mail: info@3yd.de, www.3yourmind.de

xTribo
Das EXIST-Projekt „Tribologie“ stellt seine Neuentwicklung vor: Das Team xTribo an der TU Berlin hat ein neuartiges Express-Rheometer entwickelt. Es misst die Materialeigenschaften von Kunststoffen mobil und genau und ist in der Anwendung wesentlich einfacher als bisher. Das Verfahren ist nichtdestruktiv und extrem schnell. Die Probengeometrie ist in weiten Grenzen beliebig und spezielle Probekörper sind nicht nötig. Das Express-Rheometer wird direkt an das Bauteil angesetzt und ermöglicht sowohl manuelle als auch automatische Kontrollen während des Produktionsprozesses. Als standardisiertes Gerät für Ein- und Ausgangskontrollen kann es gemeinsam von Lieferanten und Abnehmern genutzt werden. Einfache Klassifizierungsaufgaben sind ebenfalls möglich.
Kontakt: Johannes Thaten, xTribo GmbH, Tel.: 030/314-21478, E-Mail: Johannes.thaten@xtribo.de, www.xtribo.de

Virtenio GmbH – Virtenio bringt Sensordaten drahtlos in die Cloud
Werden Messwerte per Funk an schwer zugänglichen Orten über längere Zeiträume benötigt? Sollen Transportprozesse lückenlos überwacht werden? Oder sollen bewegliche Objekte bei Bedarf Alarmmeldungen per E-Mail oder SMS verschicken? Mit den innovativen Wireless-Lösungen von Virtenio lassen sich anspruchsvolle Vorstellungen umsetzen. Basierend auf modernster Funktechnik bietet die Virtenio GmbH Komplettpakete, die aus Sensor-Cubes, Gateways und Analyseplattformen bestehen. Diese lassen sich aus den energieminimalen, mobilen und kompakten Systemen von Virtenio modular zusammenstellen. Individuelle und einfach zu nutzende Monitoring-Lösungen im Bereich Logistik oder Gebäudetechnik werden damit für sie technisch und wirtschaftlich möglich.
Kontakt: Dr. Henri Kretschmer, Virtenio GmbH, Tel.: 030/577 088 520, E-Mail: info@virtenio.de, www.virtenio.de

Themengemeinschaftsstand „Bionik“ in Halle 2, Stand A01

Windkanal zur Visualisierung bionischer Strömungseffekte
Es wird ein mobiler Windkanal aufgebaut, mit dem bionische Strömungseffekte durch Rauchvisualisierungen demonstriert werden. Auf Tragflügeln und Nurflügelhalbmodellen wird der Effekt mechanischer Rückstromklappen und von Schlagflügeln gezeigt. Dabei wird auch die Transformation mechanischer Flächenantriebe aus der Natur durch schlagende, elektrische Wanderfelder im Experiment demonstriert.

Bionischer Schlagflügel
Der elektrostatische Wellantrieb ist eine skalierbare, bionische Transformation mechanischer Flächenantriebe aus der Natur und basiert auf der Beschleunigung teilionisierter Luft durch schlagende, elektrische Wanderfelder. Dabei wird wie bei den natürlichen Vorbildern die gesamte Tragfläche zur Vortriebserzeugung genutzt, ohne die Nachteile mechanischer Flügelbewegungen in Kauf zu nehmen.
Kontakt: Prof. Dr.-Ing. Ingo Rechenberg, Fachgebiet Bionik und Evolutionstechnik, Tel.: 030/314-72655, sekretariat@bionik.tu-berlin.de

Themengemeinschaftsstand „InwaterSolutions“ in Halle 6, Stand J18

SMIS – Subsea Monitoring via Intelligent Swarms
Das SMIS-Konzept ermöglicht eine autonome Überwachung und Erkundung der maritimen Umwelt basierend auf druckneutraler Technologie. Der eingesetzte autonome Schwarm besteht aus mehreren Autonomous Underwater Vehicle (AUV), einer Bodenstation und einem Oberflächenfahrzeug.
Durch die SMIS-Flotte sind einerseits ein effizientes, großflächiges Monitoring, beispielsweise von maritimen Rohstoffvorkommen, und andererseits die präzise Ermittlung ozeanografischer Umweltgrößen möglich. Das Einsatzgebiet erstreckt sich vom Flachwasser wie den Offshore-Windparks in der Nordsee bis zur Tiefsee der pazifischen Manganknollen-Claims.
Kontakt: Sebastian Ritz, TU Berlin, Fachgebiet Entwurf und Betrieb Maritimer Systeme, Tel.: 030/314-79860, E-Mail: sebastian.ritz@tu-berlin.de, info@smis-monitoring.de, www.smis-monitoring.de

Themenpark „Energy Research“ in Halle 2, Stand C62

Gas-Monitor für die Organikfracht in heißen Prozessgasen
Die Gewinnung und Speicherung von Energie in chemischer Form, zum Beispiel in Brenngasen wie Methan oder Wasserstoff, erfordert thermochemische Konversionstechnologien. Werden als Ausgangsstoff für die Reaktionen Kohlenstoff-neutrale Biomassen oder biogene Reststoffe verwendet, enthalten die entstehenden Produktgase nicht unerhebliche Mengen von großen, kondensierbaren organischen Molekülen, die im Prozess Probleme verursachen. Der Gas-Monitor, der in der wissenschaftlichen Nachwuchsforschergruppe „TCKON“ am Fachgebiet Energieverfahrenstechnik und Umwandlungstechniken regenerativer Energien (EVUR) zur Anwendungsreife gebracht wird, soll helfen, diese Problematik zu entschärfen.
Kontakt: Dr. York Neubauer, TU Berlin, Fachgebiet Energieverfahrenstechnik und Umwandlungstechniken regenerativer Energien (EVUR), Tel.: 030/314-24362, E-Mail: york.neubauer@tu-berlin.de

Forschungsnetzwerk Elektromobilität
Im Forschungsnetzwerk sind 24 Fachgebiete aus allen sieben Fakultäten der TU Berlin vertreten. Die Fachgebiete können den Themengebieten Energiewandlung und Speicherung, Fahrzeug- und Fertigungskonzepte, Verkehrssysteme und Mobilitätskonzepte, Netzintegration und Ladeinfrastruktur sowie Technologieintegration und Antriebsstrang zugeordnet werden. Mit diesem Netzwerk wird eine Plattform für gemeinsame Projekte geschaffen und die Zusammenarbeit mit Partnerhochschulen im In- und Ausland sowie öffentlichen und privaten Institutionen gestärkt. Im internationalen Schaufenster der Elektromobilität Berlin-Brandenburg wurden 29 Kernprojekte initiiert. Und die TU Berlin ist an 13 Kernprojekten beteiligt.
Kontakt: Tu-Anh Ly, TU Berlin, Fachgebiet Methoden der Produktentwicklung und Mechatronik, Tel.: 030/314-75790,
E-Mail: info@e-mobility.tu-berlin.de

Neuer Luftatmender Plasma-Jet-Antrieb für Solarbetriebene Höhenflugplattformen
Ein neues Plasma-Jet-Antriebskonzept für den Stratosphärenflug bis 30 km könnte in Zukunft stationäre Satelliten teilweise durch Höhenplattformen ersetzen. Heute ist das Potenzial für stratosphärische Plattformen („Stratolliten“) noch immer nicht ganz erfasst, dabei steht der Träger und die Antriebstechnologie bereits in greifbarer Nähe. Die Integration beider Technologien wird erstmals die Realisierung solarbetriebener Flugzeuge und Luftschiffe mit atmosphärischem Plasma-Jet-Antrieb bei einem Luftdruck von
30-300 Torr möglich machen. Diese Flugkörper könnten neue Flughöhen erschließen und als Plattform für kommerzielle und wissenschaftliche Missionen mit Raumflugzeugen in Konkurrenz treten.
Kontakt: Berkant Göksel, TU Berlin, Fachgebiet Energieverfahrenstechnik und Umwandlungstechniken regenerativer Energien (EVUR), Tel.: 030/314-79724, E-Mail: berkant.goeksel@bionik.tu-berlin.de

Ausgründung der TU Berlin

SOTA SOLUTIONS
Das Berliner Start-up SOTA SOLUTIONS stellt sein neu entwickeltes Produkt SOTA MIX vor. SOTA MIX plant den Ressourceneinsatz der Biogasanlage. Damit wird eine möglichst große Ausbeute bei der Biogasherstellung gesichert und eine deutlich verbesserte Einkaufsplanung möglich. Es werden nicht nur Kosten reduziert, sondern auch vielfältige Nebenbedingungen berücksichtigt: So lässt sich das wirtschaftliche Ergebnis um bis zu 10 Prozent steigern. SOTA MIX lässt sich problemlos in die vorhandene Software integrieren, der Datenaustausch zu MS Excel oder Open Office ist möglich. SOTA SOLUTIONS hat sich über mehrere Jahre zum Spezialisten für Prognose und Optimierung in komplexen Prozessen entwickelt.
Kontakt: Annika Bailly, SOTA SOLUTIONS GmbH, Tel.: 030/63925993, E-Mail: info@sota-solutions.de

12.077 Zeichen

Weitere Informationen erteilt Ihnen gern: Dr. Thorsten Knoll, TUBS GmbH / TU Berlin ScienceMarketing, Tel.: 030/44 72 02 55, E-Mail: knoll@tubs.de

Die TU Berlin versteht sich als international renommierte Universität in der deutschen Hauptstadt, im Zentrum Europas. Eine scharfe Profilbildung, herausragende Leistungen in Forschung und Lehre, die Qualifikation von sehr guten Absolventinnen und Absolventen und eine moderne Verwaltung stehen im Mittelpunkt ihres Agierens. Ihr Streben nach Wissensvermehrung und technologischem Fortschritt orientiert sich an den Prinzipien von Exzellenz und Qualität.

TU Berlin, Stabsstelle Presse, Öffentlichkeitsarbeit und Alumni
Stefanie Terp
Straße des 17. Juni 135
10623 Berlin
030/314-23922
pressestelle@tu-berlin.de
http://www.tu-berlin.de

TUBS GmbH / TU Berlin ScienceMarketing
Dr. Thorsten Knoll
Hardenbergstraße 19
10587 Berlin
030/44 72 02 55
knoll@tubs.de
http://www.pressestelle.tu-berlin.de/menue/service_fuer_journalisten/

Wissenschaft Technik Umwelt

TU Berlin: Klug kühlen

In einem neuen Labor forschen Wissenschaftler daran, den Energieverbrauch von Rechenzentren zu drosseln

Das Zusammenspiel von Klimatechnik und Informationstechnik kann erhebliches Potenzial für eine gesteigerte Energieeffizienz in sich bergen. Zurzeit findet jedoch kaum zielgerichtete unabhängige Forschung in diesem Bereich statt. Das Hermann-Rietschel-Institut der TU Berlin hat sich zusammen mit der dc-ce Berlin-Brandenburg GmbH, einem Planungsspezialisten für Rechenzentren, diesem Thema verschrieben und eine Kooperationsvereinbarung unterzeichnet. In einem am Hermann-Rietschel-Institut neu errichteten Test- und Forschungsrechenzentrum führen sie gemeinsam entsprechende Versuche durch. „Im Rahmen der Experimente wollen wir als TU-Wissenschaftler energieeffiziente Kühlkonzepte für Rechenzentren entwickeln“, sagt Prof. Dr.-Ing. Martin Kriegel, Leiter des Instituts und des Fachgebietes Gebäude-Energie-Systeme. Das Forschungslabor ist ein 1:1-Modell eines Rechenzentrums. Für die Informationstechnik stehen circa 34 Quadratmeter zur Verfügung.

In Kooperation mit Herstellern von Informationstechnik werden Versuche durchgeführt, um die Energieeffizienz der Informationstechnik zu optimieren und ein Aussage zu den Einflüssen von Temperatur und Luftfeuchtigkeit auf die Informationstechnik zu gewinnen.

Eine zusätzliche Technikfläche direkt am Forschungsrechenzentrum erlaubt die Untersuchung von verschiedenen Luftführungsvarianten und Kühlkonzepten. In dem Labor können Rechner bis zu einer Leistung von 100 Kilowatt betrieben und entsprechend gekühlt werden.

Für einen effizienten Betrieb von Rechenzentren ist es erforderlich, die Mess-, Steuer- und Regelungstechnik optimal abzustimmen. Neben der Grundlagenforschung sind hier auch Komponententests möglich. So können zum Beispiel spezielle Algorithmen zur Regelung der technischen Komponenten untersucht und optimiert oder Leistungstests an der Umluftklimatechnik durchgeführt werden.

Bei der Vergabe des Deutschen Rechenzentrumspreises am 26. und 27. März 2014 in Frankfurt/Main wird Prof. Dr.-Ing. Martin Kriegel das neue Forschungslabor an der TU Berlin vorstellen.

2027 Zeichen

Weitere Informationen erteilt Ihnen gern: Prof. Dr.-Ing. Martin Kriegel, Leiter des Fachgebietes Gebäude-Energie-Systeme am Hermann-Rietschel-Institut der TU Berlin, Marchstr. 4, 10587 Berlin, Tel.: 030/314-24170, Fax: 030/314-21141, E-Mail: m.kriegel@tu-berlin.de

Die TU Berlin versteht sich als international renommierte Universität in der deutschen Hauptstadt, im Zentrum Europas. Eine scharfe Profilbildung, herausragende Leistungen in Forschung und Lehre, die Qualifikation von sehr guten Absolventinnen und Absolventen und eine moderne Verwaltung stehen im Mittelpunkt ihres Agierens. Ihr Streben nach Wissensvermehrung und technologischem Fortschritt orientiert sich an den Prinzipien von Exzellenz und Qualität.

TU Berlin, Stabsstelle Presse, Öffentlichkeitsarbeit und Alumni
Stefanie Terp
Straße des 17. Juni 135
10623 Berlin
030/314-23922
pressestelle@tu-berlin.de
http://www.tu-berlin.de

TU Berlin, Fachgebietes Gebäude-Energie-Systeme am Hermann-Rietschel-Institut
Dr.-Ing. Martin Kriegel
Hermann-Rietschel-Institut
10587 Berlin
030/314-24170
m.kriegel@tu-berlin.de
http://www.pressestelle.tu-berlin.de/menue/service_fuer_journalisten/

Wissenschaft Technik Umwelt

TU Berlin: Cloud Gaming, Smart School, Elektro Mobil auf der CeBIT

Die TU Berlin präsentiert sich auf der CeBIT vom 10. bis 14. März 2014 in Hannover

Die TU Berlin beteiligt sich auf der CeBIT vom 10. bis 14. März 2014 unter anderem am Gemeinschaftsstand Forschungsmarkt Berlin-Brandenburg in Halle 9, Stand B 28. Hier werden folgende Projekte gezeigt:

Cloud Gaming
Cloud Gaming, also das Verlegen der aufwändigen Grafikberechnungen in Spielen von der teuren heimischen Spielekonsole oder dem High-End-Spiele-PC hin ins Rechenzentrum, ist der aufkommende Trend in der Spieleindustrie. Damit reicht beim Kunden selbst einfache und günstige Hardware zum Spielen der top-aktuellsten Titel. Die TU Berlin demonstriert einen funktionsfähigen Prototypen.

Crowdee
Crowdee ist ein Marktplatz für Wissen und Micro-Jobs im Internet und auf dem Handy. Damit lassen sich Informationen, Übersichten oder Insider-Tipps erstellen, Quellen und Testberichte vergleichen, Office professionalisieren, Texte schreiben oder Grafiken anfertigen. Oder man handelt mit dem eigenen Wissen oder mit eigenen Fähigkeiten und verdient ganz nebenbei Geld. Wie das geht, zeigen die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler auf der CeBIT.

WinkControl
Mobile Endgeräte haben als ständiger Begleiter unseren Alltag stark verändert. Im hier vorgestellten Projekt werden bewusste Augenzwinkerer verwendet, um einen Befehl, wie das Starten einer Anwendung, auf dem mobilen Endgerät auszulösen. Das System registriert dabei, mit an den Augen angebrachten Elektroden, diese Bewegung und entscheidet, welche Aktion durchgeführt werden soll. Anwender können mit dem neu entwickelten Interface nach kurzem Training Befehle ausführen.

Kontakt für alle drei Projekte: Prof. Dr. Sebastian Möller, TU Berlin, Quality and Usability Lab, Tel.: 030/8353 58227,
E-Mail: sebastian.moeller@telekom.de

Der iameco Laptop: Recyclinggerecht, reparaturfreundlich, nachhaltig
Der iameco D4R Laptop, ein Ergebnis des europäischen ZeroWIN-Projektes, ist der erste Laptop, der konsequent das spätere Recycling, die Reparaturfreundlichkeit und die Wiederverwendung berücksichtigt. MicroPro Computers wird den iameco, entwickelt mit Unterstützung der TU Berlin, in Kürze auf den Markt bringen. Neben dem Laptop wird die Um-weltbewertung mit der „LCA to go“-Software vorgeführt.
Kontakt: Karsten Schischke, TU Berlin, Forschungsschwerpunkt Technologien der Mikroperipherik, Tel.: 030/46403-156,
E-Mail: schischke@izm.fhg.de

Zentraleinrichtung Wissenschaftliche Weiterbildung und Kooperation (ZEWK)
Mit der Ressourcen-Austausch-Plattform (RXP) können unter anderem Elektronikgeräte inventarisiert und nach einer Nutzungsphase einer weiteren Verwendung zugeführt werden (Re-use). CO2 und Abfallgebühren werden gespart, natürliche Ressourcen geschont. Die RXP wurde im Rahmen des EU-Projekts ZeroWIN (7. Forschungsrahmenprogramm) entwickelt. Die UP GmbH und der Wissenschaftsladen kubus der TU Berlin präsentieren die RXP auf der CeBIT.
Kontakt: Frank Becker, TU Berlin, ZEWK kubus, Tel.: 030/314-26056, 030/314 24276, E-Mail: becker@zewk.tu-berlin.de, www.trxp.eu , www.zerowin.eu

Das Distributed Artificial Intelligence Laboratory (DAI-Labor) der TU Berlin, das German-Turkish Advanced Research Centre for Information and Communikation Technologies (GT-ARC) und Connected Living präsentieren neue Forschungsergebnisse aus den Bereichen Electromobility, Mobile Health, Smart Home und Cybersecurity Future in touch. Der Stand befindet sich im Ausstellungsbereich Research & Innovation in Halle 9, Stand A 44:

AuVeGoS
Der Schwerpunkt von AuVeGoS liegt auf der präventiven Identifizierung und Behebung von potenziellen Schwachstellen einer zu schützenden Infrastruktur.

ILIas
Im Projekt ILIas werden intelligente Lösungen für den Schutz kritischer
Infrastrukturen entwickelt, insbesondere für die Bereiche der Stromversorgung sowie der Telekommunikationsdienstleistungen.

Androlyzer
Androlyzer analysiert installierte Applikationen auf einem Android-Gerät und bietet dem Nutzer detaillierte Informationen über schadhafte Lücken bezüglich des Datenschutzes sowie Zugriffe auf vertrauliche Informationen und verdächtige Funktionen, die durch die Anwendungen hervorgerufen werden können.

DAI Cloud Crypt
DAI Cloud Crypt ist eine Android-App, durch die beliebige Dateien verschlüsselt und sicher aufbewahrt werden können. Die Verschlüsselungsapp arbeitet nach dem Tresor-Prinzip, welches den Zugang zu vertraulichen Dateien nur dann gewährt, wenn das korrekte Passwort eingegeben wurde.

PIA Enterprise
Wir sind ständig einer Informationsflut ausgesetzt. PIA Enterprise sucht, findet, organisiert und aktualisiert relevante Informationen.

e-Umlauf
Die elektronische Umlaufmappe „e-Umlauf“ soll dem Einstieg in die elektronische, papierlose Verwaltung und der Prozessoptimierung dienen.

Linked Data
Im Sinne der Linked Data Initiative müssen Daten in einem einheitlichen Format bereitgestellt werden, damit Innovationen entstehen können. Als Forschungsprojekt entwickelt das DAI-Labor in Zusammenarbeit mit dem IT-Dienstleistungszentrum Berlin ein System für Bürgerdienste in Form von Apps, die Spaß bereiten und informieren sollen.

PC & Telefon
Das Projekt „PC & Telefon“ beschäftigt sich mit dem intelligenten Zusam-menführen unterschiedlicher Anwendungsfälle im Bereich der Unternehmenskommunikation. Der vorgestellte Prototyp bietet eine Benutzerschnittstelle, die es Teilnehmern eines Telefongesprächs ermöglicht, dieses sofort mit Notizen, Personen und Dokumenten zu verknüpfen, um den weiteren Arbeits- und Kommunikationsprozess zwischen den Teilnehmern zu erleichtern.

EPEN
Leser von Online-Nachrichten werden durch die zunehmende Fülle von Artikeln gezwungen, sich für eine Auswahl von Artikeln zu entscheiden, die sie lesen wollen. Empfehlungssysteme unterstützen sie hierbei, indem sie die unüberschaubare Menge von Meldungen dem persönlichen Geschmack nach filtern. Ziel des EPEN-Projekts ist die Entwicklung und Evaluation von Empfehlungsalgorithmen, welche Benutzer bei der Auswahl interessanter Nachrichtenartikel unterstützen.

Smart School
Smart School ist ein Web-Portal zur Unterstützung von Schülern, Lehrern und Eltern. Es soll dabei helfen, dass Schüler sich gegenseitig beim Lernen helfen und Eltern mehr in den Schulalltag und das Lernen involviert werden.

CLOG + SmartBike
Mit der CLOG-App kann man Alltagsaktivitäten und Trainingseinheiten automatisch aufzeichnen. Als Sensoren werden sowohl drahtlose als auch interne Sensoren genutzt. Um die Trainingsmotivation zu erhöhen, ermöglicht CLOG + Smart Bike zusätzlich, am Fernseher zu Hause oder im Fitnessstudio ein virtuelles 3D-Mehrspieler-Training mit Google Earth zu absolvieren.

GeM
Mit dem Gesundheitsassistenten für Migranten können Menschen mit Migrationshintergrund in ihrer Muttersprache Informationen zu Krankheiten, Therapien oder auch Tipps zu Ernährung und Vorsorge einholen. Das Ziel vom Projekt GeM ist es, Personen mit Migrationshintergrund eine Hilfestellung zu geben.

Connected Living Technologies
Das Connected Living Innovation Component Kit (CLICK) umfasst Komponenten und Werkzeuge für die komfortable Heimsteuerung und das gesamte Ökosystem um das Smart Home.

IMA
Das Projekt Intermodale MobilitätsAssistenz für Großstädte hat sich zum Ziel gesetzt, durch geeignete Unterstützung bei der Planung und Durchführung von Fahrten eine effizientere und umweltfreundlichere Nutzung von Verkehrsmitteln zu erreichen, um die Lebensqualität in den Städten zu erhöhen und einen Teil zur Erreichung der Klimaziele beizutragen.

CoDECoM
Im Projekt CoDECoM werden kognitive Agenten sowie kombinierte Kont-roll- und Management-Agenten entworfen, die zum Zweck der Ressourcenoptimierung und basierend auf Anbieter-Policen zusammenarbeiten.

SOE
Ziel vom Projekt SOE ist, mittels Smart-Meter-Verbrauchsdaten von Strom, Wärme, Kalt- und Warmwasser, Situationen und Verhaltensweisen des Bewohners zu erkennen. Diese sollen in einem zweiten Schritt dazu genutzt werden, Optimierungspotenziale aufzudecken und diese in eine Adaption der Steuerung der Hausautomation umzusetzen.

Mobile Gesundheitsapplikationen
Mobile Apps können einen Beitrag zur Gesundheit leisten, da sie als stän-diger Begleiter des Benutzers jederzeit von ihm in Anspruch genommen werden können. Die App AOK Bewusst Einkaufen unterstützt beim gesunden Einkaufen, NutriMe beim gesunden Essen und CLOG dabei, sich mehr zu bewegen. Als weitere App begleitet AOK Schwanger die werdende Mutter bei gesundheitlichen und sonstigen Fragen während der Schwangerschaft.

Elektro Mobil
In Zukunft gilt es, unter Einsatz von Elektrofahrzeugen Geräusch- und Schadstoffbelastungen zu reduzieren sowie mittels IKT ein multimodal vernetztes, nutzerorientiertes Mobilitätsangebot zu schaffen. In den Projekten Micro Smart Grid und Gesteuertes Laden werden diese Ansätze in realen Umgebungen entwickelt und getestet.

NAOs
NAOs sind humanoide Roboter, auf die Menschen erstaunlich emotional reagieren. Sie haben sich für vielfältige Anwendungen in Forschung, Lehre und im Alltag bewährt. Am Beispiel Fußball demonstrieren wir, wie NAOs programmiert werden, wie sie die Umgebung wahrnehmen und welche Herausforderungen sich daraus ergeben, damit sie autonom handeln können.

Kontakt für alle DAI-Projekte: Claudia Hodurek, TU Berlin, Fakultät IV Elektrotechnik und Informatik, DAI-Labor, Tel.: 030/314-74016, E-Mail: claudia.hodurek@dai-labor.de

Das Centre for Entrepreneurship der TU Berlin stellt drei Start-ups vor. Sie präsentieren sich an unterschiedlichen Ständen:

3D-Druck von Architekturmodellen mit jeder Datei – 3YOURMIND in Halle 9, Stand B 28
3YOURMIND nutzt die Technologie des 3D-Drucks, um Architekturmodelle herzustellen. Im Gegensatz zur klassischen Herstellung mithilfe von Plexiglas und Pappe können diese so in kürzerer Zeit und mit mehr Details erstellt werden. Für den 3D-Druck sind jedoch speziell angefertigte „druckbare“ Dateien sowie die Auswahl der richtigen Materialien nötig, weshalb für Nutzer gute Kenntnisse in dieser Technologie bisher vorausgesetzt wurden. Das Spin-off der TU Berlin bietet alle nötigen Schritte aus einer Hand, so dass aus jedem gängigen Datei-Format schnell und unkompliziert ein 3D-Modell gedruckt werden kann.
Kontakt: Stephan Kühr, Fa. 3yourmind, Tel.: 0176/39519233, E-Mail: stephan@3YOURMIND.com

Building Processes for the better – Sablono GmbH in Halle 16, Stand D 30
Komplexe Bauprojekte werden heutzutage zunehmend auf Basis hochdetaillierter 3D-Modelle entworfen. Diese Gebäudemodelle, die die Grundlage des Building Information Modeling Absatzes bilden, beinhalten dabei alle relevanten Informationen des geplanten Gebäudes auf Ebene jedes einzelnen Bauteils.
Mit Sablonos Software wird es nun erstmals möglich, diese Informationen auch zur Erstellung von Terminplänen zu nutzen. Dafür können Nutzer ihre 3D-Modelle automatisiert einlesen und Bauteile um Herstellungsverfahren, Abhängigkeiten und Dauer erweitern. Daraus resultierende Terminpläne garantieren höchste Vernetzung, Genauigkeit und Flexibilität. Änderungen am Entwurf, die typisch sind für Bauvorhaben, bewirken eine umgehende Aktualisierung der Termine, so dass Auswirkungen auf den Gesamtfortschritt sofort erkennbar sind.
Kontakt: Florian Meichsner, Fa. Sablono GmbH, Tel.: 030/609 807 442, E-Mail: florian.meichsner@sablono.com

Wir schaffen Rundumsicht – Panospective GmbH als Gast am Stand des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie in Halle 9, Stand E 24
Wir versuchen das, was wir sehen und fühlen, in unseren Fotos festzuhal-ten. Die Mischung aus Freunden, Wetter, Vegetation und Bauwerken macht dabei die Stimmung aus, die es zu transportieren gilt. Die Panoramawurfkamera erlaubt durch einen einfachen Wurf die gesamte Situation mit nach Hause zu nehmen und visuell vollständig wieder zu erfahren. Der Nutzer hat das Gefühl, erneut am Aufnahmeort zu stehen. Dabei können sogar Dinge entdeckt werden, die während der Aufnahme hinter dem Fotografen lagen. Durch die gleichzeitige Auslösung der Kameras in alle Richtungen können auch sonst schwer zu fotografierende Panoramen mit vielen Menschen oder sich bewegenden Objekten einfach erfasst werden. Die Panoramawurfkamera bietet sich damit perfekt als Begleiter für Urlaubsreisen, Feiern und Ausflüge an.
Kontakt: Sarah Schulze Darup, Panospective GmbH, Tel.: 030/220128990, 0176/20729270, E-Mail: sd@panono.com

Weitere Informationen erteilt Ihnen gern: Dr. Thorsten Knoll, TUBS GmbH / TU Berlin ScienceMarketing, Tel.: 030/44 72 02 55, E-Mail: knoll@tubs.de
Bildquelle: 

Die TU Berlin versteht sich als international renommierte Universität in der deutschen Hauptstadt, im Zentrum Europas. Eine scharfe Profilbildung, herausragende Leistungen in Forschung und Lehre, die Qualifikation von sehr guten Absolventinnen und Absolventen und eine moderne Verwaltung stehen im Mittelpunkt ihres Agierens. Ihr Streben nach Wissensvermehrung und technologischem Fortschritt orientiert sich an den Prinzipien von Exzellenz und Qualität.

TU Berlin, Stabsstelle Presse, Öffentlichkeitsarbeit und Alumni
Stefanie Terp
Straße des 17. Juni 135
10623 Berlin
030/314-23922
pressestelle@tu-berlin.de
http://www.tu-berlin.de

TU Berlin, TUBS GmbH / TU Berlin ScienceMarketing
Dr. Thorsten Knoll
Hardenbergstraße 19
10623 Berlin
030/44720255
knoll@tubs.de
http://www.pressestelle.tu-berlin.de/menue/service_fuer_journalisten/

Wissenschaft Technik Umwelt

TU Berlin: Wenn Licht sich in Materie wandelt

Physikerinnen und Physiker der TU Berlin entwickeln eine hochempfindliche optische Nachweistechnik, um die quantenoptische Kopplung von Licht und Materie auch bei Raumtemperatur zu messen – für die Zukunft der ultraschnellen Datenkommunikation

Wenn Licht sich in Materie wandelt
Physikerinnen und Physiker der TU Berlin entwickeln eine hochempfindliche optische Nachweistechnik, um die quantenoptische Kopplung von Licht und Materie auch bei Raumtemperatur zu messen – für die Zukunft der ultraschnellen Datenkommunikation

Einer Arbeitsgruppe um die TU-Physikprofessorin Ulrike Woggon ist es gelungen, die quantenoptische Kopplung von Licht und Materie an einem Halbleiterbauelement unter realistischen Betriebsbedingungen nachzuweisen. Das war bisher nur bei Atomen und tiefkalten Systemen möglich. Damit eröffnen sich ganz neue Möglichkeiten für die ultraschnelle Datenverarbeitung in der Telekommunikation. Die Ergebnisse des von Ulrike Woggon geführten Teams wurden als „open access“-Artikel in der Dezemberausgabe von Nature Communications veröffentlicht.

„Das vom Menschen mittels Licht gesteuerte Erzeugen, Besetzen und Auslesen von Quantenzuständen ist ein Wunschtraum der modernen Quantenphysik“, schwärmt Prof. Dr. Ulrike Woggon, Professorin am Institut für Optik und Atomare Physik der TU Berlin. „Angefangen hat alles mit der Vision, genau den Moment beobachten zu können, in dem ein Energiequant von Licht in Materie fließt“, so Prof. Dr. Ulrike Woggon. Sie spricht über die quantenoptische Kopplung von Licht und Materie und dem Ziel, diese für die ultraschnelle Signalmodulation anzuwenden. Im Moment sind diese aufgrund der verwendeten Materialien limitiert auf den Bereich von Pikosekunden (eine Pikosekunde entspricht 10-12 Sekunden). Werden optische Daten noch dichter gepackt, besteht die Gefahr, dass die darin kodierte Information verfälscht wird oder sogar verloren geht. Signale, die über lange Strecken durch Glasfaserkabel transportiert werden, müssen zudem verstärkt werden.

„In unserem Experiment wird ein ultrakurzer Laserpuls durch einen Halbleiterverstärker geschickt, um danach die Änderungen in seiner Phase und Feldamplitude auszuwerten, alles mit einer Zeitauflösung von einer Zehntausendstel Pikosekunde“, erklärt Doktorand Mirco Kolarczik. Das Halbleiterbauelement besteht aus einer speziell entwickelten Nanostruktur, in der die Licht-Materie Kopplung über den elektrischen Strom geschaltet werden kann. Im „Zentrum für NanoPhotonik“ der TU Berlin werden entsprechende nanoskalige Halbleitersysteme in Form von „künstlichen Atom“-Pendants designed und hergestellt. Sie weisen wesentliche Eigenschaften rein atomarer Systeme, wie zum Beispiel diskrete Energiezustände und optische Übergänge im nahen infraroten und sichtbaren Spektralbereich auf. „Wichtig für unseren Versuch sind dabei Halbleiternanostrukturen, deren Größe in allen drei Raumrichtungen nur wenige Nanometer beträgt und die wir als Quantenpunkte bezeichnen“, erläutert Dr. Nina Owschimikow. „Wie in Atomen sind in Halbleiterquantenpunkten die Zustände diskret und gehorchen den fundamentalen Gesetzen der Quantenmechanik.“

Erfolg mit der Nachweistechnik „FROSCH“

Festkörperbasierte Halbleitersysteme zeigen jedoch unter realen Umweltbedingungen innerhalb eines Zeitbereiches von 10 bis 100 Femtosekunden (1fs = 10-15s) einen schnellen Verlust der Phaseninformation in den Signalen (die sogenannte Quantendekohärenz) – verursacht durch die Wechselwirkung, zum Beispiel mit den sie umgebenden Ladungen. Jenseits dieses Zeitfensters bleibt die Quantennatur der elementaren Prozesse dem Beobachter verborgen. Das Phänomen der schnellen Dekohärenz bei nanostrukturierten Halbeitersystemen ist seit langem bekannt, und man ging bisher davon aus, dass nur bei sehr niedrigen Temperaturen bei Heliumkühlung und unter Laborbedingungen Quantenkohärenz messbar wäre – und damit also für den Alltagsgebrauch in der Datenübertragung unbrauchbar. Durch die Entwicklung einer mit dem Begriff „FROSCH“ abgekürzten ultraschnellen, hochempfindlichen, optischen Nachweistechnik ist es nun dem Forscherteam der TU Berlin gelungen, sehr präzise einen durch das Bauelement propagierenden Lichtpuls zu vermessen. „FROSCH“ steht für „Frequency-Resolved-Optical-Shortpulse-Characterization-by-Heterodyning“. In enger Zusammenarbeit mit theoretischen Physikern aus der Gruppe von PD Dr. Kathy Lüdge und Prof. Dr. Eckehard Schöll, die die Effekte quantenkohärenter Wechselwirkung auf den Lichtpuls in einem umfangreichen mikroskopischen Modell berechneten, konnte damit die Robustheit der Quantenkohärenz in Quantenpunktbauelementen auch bei Raumtemperatur und unter realen Betriebsbedingungen nachgewiesen werden.

Dipl.-Phys. Mirco Kolarczik, Dr. Nina Owschimikow und Dipl.-Phys. Yücel Kaptan analysierten, wie Femtosekunden-Laserpulse ihre charakteristische Form verändern, wenn diese durch einen quantenpunktbasierten Halbleiter geschickt werden. Diese halbleiter-basierten Verstärker werden in der Arbeitsgruppe von Prof. Dr. Dieter Bimberg am „Zentrum für NanoPhotonik“ der TU Berlin zurzeit von Dipl.-Phys. Holger Schmeckebier entworfen und erforscht. Simulationen der Experimente durch M.Sc. Benjamin Lingnau und M.Sc. Julian Korn aus der Arbeitsgruppe von PD Dr. Kathy Lüdge und Prof. Eckehard Schöll aus dem Institut für Theoretische Physik der TU Berlin untermauerten die experimentellen Daten und ermöglichten ein tiefes Verständnis der auftretenden physikalischen Effekte.

„Unser System ist in der Lage, die Entwicklung der gesamten Amplituden- und Phaseninformation zu lesen, die der Quantenzustand innerhalb weniger Femtosekunden unter Raumtemperaturbedingungen in den Puls schreibt, und damit die quantenkohärente Licht-Materie-Kopplung nachzuweisen“, so Ulrike Woggon. „Basierend auf dieser Grundlagenforschung sollte es später möglich sein, bei der Datenübertragung wesentlich mehr Informationen in einen Puls zu kodieren als gegenwärtig in der optischen Kommunikation und Informationsverarbeitung erreichbar ist.“

Katharina Jung

Der Originaltext der Arbeitsgruppe ist hier nachzulesen:

M. Kolarczik, N. Owschimikow, J. Korn, B. Lingnau, Y. Kaptan, D. Bimberg, E. Schöll, K. Lüdge and U. Woggon: „Quantum coherence induces pulse shape modification in a semiconductor optical amplifier at room temperature“, Nat. Commun. 4:2953 doi: 10.1038/ncomms3953 (2013).
www.nature.com/ncomms/2013/131216/ncomms3953/full/ncomms3953.html

5.347 Zeichen

Fotomaterial zum Download: www.tu-berlin.de/?id=144735

Weitere Informationen erteilt Ihnen gern: Prof. Dr. Ulrike Woggon, TU Berlin, Institut für Optik und Atomare Physik, Straße des 17. Juni 135, 10623 Berlin, Tel.: 030 / 314-78921, -21699, E-Mail: ulrike.woggon@tu-berlin.de, www.ioap.tu-berlin.de/menue/arbeitsgruppen/

Die Medieninformation der TU Berlin im Überblick:
www.pressestelle.tu-berlin.de/medieninformationen/

Die TU Berlin versteht sich als international renommierte Universität in der deutschen Hauptstadt, im Zentrum Europas. Eine scharfe Profilbildung, herausragende Leistungen in Forschung und Lehre, die Qualifikation von sehr guten Absolventinnen und Absolventen und eine moderne Verwaltung stehen im Mittelpunkt ihres Agierens. Ihr Streben nach Wissensvermehrung und technologischem Fortschritt orientiert sich an den Prinzipien von Exzellenz und Qualität.

Kontakt
TU Berlin, Stabsstelle Presse, Öffentlichkeitsarbeit und Alumni
Stefanie Terp
Straße des 17. Juni 135
10623 Berlin
030/314-23922
pressestelle@tu-berlin.de
http://www.tu-berlin.de

Pressekontakt:
Technische Universität Berlin, Institut für Optik und Atomare Physik
Prof. Dr. Ulrike Woggon
Straße des 17. Juni 135
10623 Berlin
030/314-78921, -21699
ulrike.woggon@tu-berlin.de
http://www.tu-berlin.de

Wissenschaft Technik Umwelt

TU Berlin: Exquisiter Preis für exquisite Forschung

Der Physiker Stephan Reitzenstein erhält hoch dotierten ERC Consolidator Grant der EU

Hoch angesehen und hoch dotiert ist der ERC Consolidator Grant, mit dem Prof. Dr. Stephan Reitzenstein ausgezeichnet wird. Der Physiker leitet am Institut für Festköperphysik der TU Berlin die Arbeitsgruppe Optoelektronik und Quantenbauelemente und erhält für seine Forschung in den nächsten fünf Jahren zwei Millionen Euro.

Der ERC Consolidator Grant wird von der EU an exzellente Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler vergeben und fördert deren innovative vielversprechende Forschung.

Das Projekt „Quantum Control of Photonic Semiconductor Nanostructures“, kurz „EXQISITE“, für das Stephan Reitzenstein den ERC Consolidator Grant bekommt, beschäftigt sich mit der externen Quantenkontrolle von nanophotonischen Bauteilen. Im Fokus stehen nanostrukturierte Mikrolaser und Einzelphotonenquellen auf der Basis von III-V-Halbleitern. Diese Quantenbauelemente emittieren geringste Lichtmengen, und ihre Funktionsweise soll in „EXQISITE“ erstmals über die gezielte Rückkopplung einzelner Lichtteilchen (Photonen) maßgeblich beeinflusst werden.

Rückkopplungsphänomene als solche kommen in der Natur auf vielfältige Weise vor und bestimmen zum Beispiel das tägliche Wetter. Bekannt ist dieses Phänomen als Schmetterlingseffekt. Dieser besagt, dass rückgekoppelte physikalische Systeme auf kleinste Veränderungen der Aus-gangsbedingungen extrem empfindlich reagieren. Das Verständnis solcher Phänomene ist aus physikalischer Sicht höchst interessant und wird klassisch mittels Chaosforschung im Bereich der nichtlinearen Dynamik komplexer Systeme behandelt.

In „EXQISITE“ sollen nun die Rückkopplung und die externe Kontrolle dy-namischer nanophotonischer Systeme erstmals in der „Quanten-Welt“ etabliert und untersucht werden. In diesem quantenoptischen Regime soll die Rückkopplung nicht wie bisher über Lichtpulse erfolgen, die viele Millionen von Photonen enthalten, sondern im Limit einzelner Lichtteilchen. Zu diesem Zweck kommen kleinste Mikrolaser und Einzelphotonenquellen auf Basis von Halbleiter-Quantenpunkten (auch als künstliche Atome bezeichnet) zum Einsatz.

Dieser Ansatz erlaubt einen einzigartigen Zugang zur externen Kontrolle von optischen Quantensystemen, der sowohl neue Erkenntnisse im Bereich der Grundlagenforschung verspricht, als auch eine potenzielle Anwendungsrelevanz hat. Im Bereich der Mikrolaser sind beispielsweise chaotische Pulsfolgen durch externe Rückkopplung und die Synchronisation mehrerer Mikrolaser von großem Interesse. Das könnte den Weg für eine abhörsichere Datenübertragung über chaotische Lichtpulse bereiten. Der Schwerpunkt des Forschungsprojektes „EXQISITE“ liegt im Bereich der Quantenphysik, in welchem die externe Quantenkontrolle über einzelne Photonen dazu beitragen soll, robuste Konzepte und Bauelemente für zukünftige Quanteninformationstechnologien zu entwickeln.

Prof. Dr. Stephan Reitzenstein studierte Physik an der Universität Würzburg, wo er auch promovierte und 2010 habilitiert wurde. Seit 2011 lehrt und forscht er an der TU Berlin.

Mit dem ERC Consolidator Grant will die EU junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler darin unterstützen, ihre Forschung in Europa durchzuführen. In der Ausschreibung zum ERC Consolidator Grant heißt es, dass strukturelle Probleme derzeit zu einem dramatischen Verlust an Forschungstalenten in Europa führten und die Bildung der nächsten Generation von Spitzenforscherinnen und Spitzenforschern, die mit neuen Ideen und neuer Dynamik aufwarteten, erschweren würden. Der ERC Consolidator Grant will jungen Spitzenforschern eine Forschungslaufbahn in Europa ermöglichen.

Fotomaterial zum Download
www.tu-berlin.de/?id=144634

Weitere Informationen erteilt Ihnen gern: Prof. Dr. Stephan Reitzenstein, Leiter der Arbeitsgruppe Optoelektronik und Quantenbauelemente am Institut für Festkörperphysik der TU Berlin, Hardenbergstr. 36, 10623 Berlin, Tel.:030/314-79704, -22001 (Sekr.), Fax: 030/314-22064, E-Mail: stephan.reitzenstein@physik.tu-berlin.de

Die TU Berlin versteht sich als international renommierte Universität in der deutschen Hauptstadt, im Zentrum Europas. Eine scharfe Profilbildung, herausragende Leistungen in Forschung und Lehre, die Qualifikation von sehr guten Absolventinnen und Absolventen und eine moderne Verwaltung stehen im Mittelpunkt ihres Agierens. Ihr Streben nach Wissensvermehrung und technologischem Fortschritt orientiert sich an den Prinzipien von Exzellenz und Qualität.

Kontakt
TU Berlin, Stabsstelle Presse, Öffentlichkeitsarbeit und Alumni
Stefanie Terp
Straße des 17. Juni 135
10623 Berlin
030/314-23922
pressestelle@tu-berlin.de
http://www.tu-berlin.de

Pressekontakt:
Technische Universität Berlin, Arbeitsgruppe Optoelektronik und Quantenbauelemente
Prof. Dr. Stephan Reitzenstein
Straße des 17. Juni 135
10623 Berlin
030/314-79704
stephan.reitzenstein@physik.tu-berlin.de
http://www.tu-berlin.de

Wissenschaft Technik Umwelt

TU Berlin: „Green Photonics Award“ für Arbeitsgruppe von Prof. Dr. Dieter Bimberg

Energieeffiziente Datenübertragung
„Green Photonics Award“ für Arbeitsgruppe von Prof. Dr. Dieter Bimberg vom Institut für Festkörperphysik der TU Berlin

Bereits zum zweiten Mal wurde eine von Prof. Dr. Dieter Bimberg vom Institut für Festkörperphysik der TU Berlin geleitete Arbeitsgruppe mit dem „Green Photonics Award for Green Photonics in Communications“ der Society of Photo-Optical Instrumentation Engineers (SPIE) ausgezeichnet. Die Arbeitsgruppe wird für die Entwicklung höchsteffizienter neuartiger Laserdioden für die optische Datenübertragung insbesondere bei hohen Temperaturen in Supercomputern und Mega-Datenzentren geehrt.

Am 4. Februar 2014 nahm Dipl.-Phys. Philip Moser den Preis auf der diesjährigen Photonics West in San Francisco für die Gruppe entgegen. Beteiligt an den Forschungen sind die Doktorandinnen und Doktoranden Hui Li, Philip Wolf, Günther Larisch sowie der Gastprofessor Dr. James Lott.

Mit rund 20.000 Teilnehmern ist die Photonics West die größte Photonikkonferenz und -messe der Welt. Der „Green Photonics Award“ wird alljährlich vom renommierten „Precourt Institute for Energy“ der Stanford Universität (USA) ausgelobt. Bereits im Jahr 2012 wurde diese Forschungsgruppe der TU Berlin mit dem „Green Photonics Award“ ausgezeichnet, eine durchaus ungewöhnliche Wiederholung und Ausweis einer internationalen Spitzenstellung.

Internet-Dienste und die damit verbundenen Datenzentren benötigen Unmengen von Energie. Im Jahr 2013 lag deren Energieverbrauch in den USA bei rund fünf Prozent der dort produzierten Energiemenge – Tendenz schnell steigend. Somit ist dieses Thema von hoher ökologischer und ökonomischer Bedeutung. Die zur Datenübertragung in Rechnern, zum Beispiel zwischen Speicher und Mikroprozessor, und zwischen Rechnern heutzutage verwendeten „Interconnects“ stoßen an ihre physikalischen Grenzen, was Energieeffizienz, Datenrate und Übertragungsdistanz angeht. Notwendig ist ein Technologiewechsel, um den Energiehunger der Datenzentren bei hohen Übertragungsraten und Temperaturen zu stillen.

Hier setzten die Forschungen der Arbeitsgruppe von Prof. Dr. Dieter Bimberg vom Institut für Festkörperphysik der TU Berlin im Rahmen des DFG- Sonderforschungsbereichs (SFB) 787 „Halbleiter – Nanophotonik: Materialien, Modelle, Bauelemente“ an. Die Wissenschaftler entwickeln neuartige „optische Interconnects“ basierend auf radikal energieeffizienten oberflächenemittierenden Lasern, die im Vergleich sowohl zu den klassischen „elektrischen wie optischen Interconnects“ eine wesentlich höhere Daten-übertragungsrate – bei niedrigerem Energieverbrauch, bei höheren Temperaturen und größerer maximaler Übertragungsstrecke – bieten. Die im Rahmen des SFB 787 entwickelten hocheffizienten Laserdioden sind zehnmal energieeffizienter und dabei doppelt so schnell wie kommerzielle Laserdioden, die heute in optischen Interconnects Verwendung finden.

2.736 Zeichen

Weitere Informationen erteilt Ihnen gern: Prof. Dr. Dieter Bimberg, Institut für Festkörperphysik der TU Berlin, Tel.: 030/314-22783, E-Mail: bimberg@physik.tu-berlin.de

Die TU Berlin versteht sich als international renommierte Universität in der deutschen Hauptstadt, im Zentrum Europas. Eine scharfe Profilbildung, herausragende Leistungen in Forschung und Lehre, die Qualifikation von sehr guten Absolventinnen und Absolventen und eine moderne Verwaltung stehen im Mittelpunkt ihres Agierens. Ihr Streben nach Wissensvermehrung und technologischem Fortschritt orientiert sich an den Prinzipien von Exzellenz und Qualität.

Kontakt
TU Berlin, Stabsstelle Presse, Öffentlichkeitsarbeit und Alumni
Stefanie Terp
Straße des 17. Juni 135
10623 Berlin
030/314-23922
pressestelle@tu-berlin.de
http://www.tu-berlin.de

Pressekontakt:
TU Berlin, Institut für Festkörperphysik
Prof. Dr. Dieter Bimberg
Hardenbergstraße 36
10623 Berlin
030/314-22783
johannes.dietrich@tu-berlin.de
http://www.pressestelle.tu-berlin.de/menue/service_fuer_journalisten/