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BHS-Sonthofen: Mischer aus Bayern auf dem Dach der Welt

Mischen von Staudammbeton: Doppelwellen-Chargenmischer im Einsatz in 3.700 m Höhe

BHS-Sonthofen: Mischer aus Bayern auf dem Dach der Welt

Sechs Mischer von BHS-Sonthofen befinden sich im Bauwerk der Dosieranlage

Beim Bau des Staudamms „Dagu“ in der Nähe der tibetanischen Stadt Zangmu werden sechs von BHS-Sonthofen gelieferte Doppelwellen-Chargenmischer vom Typ DKX 6.0 den Beton für den Dammkörper herstellen. Die Baustelle befindet sich auf 3.700 m Höhe über dem Meeresspiegel – noch nie sind Mischer von BHS an einem höher gelegenen Standort zum Einsatz gekommen. Für den Einsatz in dieser Höhe hat BHS die Mischer speziell an die besonderen Herausforderungen der Baustelle angepasst.

Die ersten beiden Mischer vom Typ DKX 6.0 haben am 12. Juli 2017 den ersten Beton hergestellt, vier weitere hat die Sinohydro No. 9 Engineering Company Mitte September 2017 in Betrieb genommen. Bis zum Ende der Bauzeit, voraussichtlich in 2019, werden die Mischer rund drei Millionen Tonnen Walzbeton (RCC – Roller Compacted Concrete) herstellen. Die gesamte, aus sechs Mischern bestehende Anlage ist auf eine Produktion von 160.000 m³ Festbeton pro Monat ausgelegt.

Die Mischer sind mit einem Grobkorn-Mischwerk ausgerüstet, das sich bei den im Staudammbau typischen Korngrößen von bis zu 160 mm auf vielen Baustellen weltweit bewährt hat.

Bei einem Austrag von 6 m³ Festbeton pro Charge und bis zu 48 Zyklen pro Stunde kann jeder Mischer bis zu 288 m³ Festbeton pro Stunde liefern. Zu den kurzen Taktzeiten tragen neben der intensiven Durchmischung des Betons auch die besonders großen Drehschieber am Boden des Mischtrogs bei, die den Entleervorgang deutlich beschleunigen.

Da außerordentlich große Mengen zu verarbeiten sind, hat BHS die Mischertröge mit seinen 28 mm dicken „Optilong“-Verschleißkacheln in verstärkter Ausführung ausgestattet. Ihre Lebensdauer ist im Vergleich mit den üblicherweise auf Baustellen verwendeten Rautenkacheln nahezu doppelt so hoch. Die unterschiedlichen Werkstoffhärten der einzelnen Kachelreihen gewährleisten eine gleichmäßige Abnutzung über sämtliche Verschleißzonen.

Auch der Lage der Baustelle in einer abgelegen Region trägt BHS Rechnung: Für den Fall, dass die Energieversorgung nicht zuverlässig ist, sind spezielle Motorkupplungen verbaut: Die hydrodynamischen Turbokupplungen reduzieren sowohl mechanische als auch elektrische Belastungsspitzen. Sie haben sich insbesondere bei kritischen Netzverhältnissen bewährt.

Da die Luft in großer Höhe weniger Wärme von den Elektromotoren abführt, hat BHS die Mischer mit Spezialmotoren ausgestattet, die über eine besondere Isolierung der Klasse „H“ verfügen.

Neben der außergewöhnlichen Höhe der Baustelle war auch die Entfernung eine Herausforderung: Der Transport der Mischer per Sattelschlepper von Tianjin, dem Sitz der Tochtergesellschaft von BHS-Sonthofen in der Nähe von Peking, bis zur fast 4.000 km entfernten Baustelle in Tibet dauerte 20 Tage.

Das Projekt:

Der Dagu Damm wird 126 m hoch und die Dammkrone 385 m lang sein. Das Kraftwerk wird eine Leistung von 640 MW haben.

Der Bau erfolgt im Rahmen eines Großprojektes der chinesischen Regierung, mit dem die östlichen Landesteile des Autonomen Gebietes Tibet einschließlich der entlegenen Dörfer mit elektrischer Energie versorgt werden sollen. Mit mehreren Staudämmen wird der Fluss Yarlung Tsangpo, der höchste Fluss der Welt, aufgestaut. Er fließt von West nach Ost durch Tibet und als Bramaputhra in Indien weiter.

Über BHS-Sonthofen GmbH

BHS-Sonthofen GmbH ist eine inhabergeführte Unternehmensgruppe des Maschinen- und Anlagenbaus mit Stammsitz in Sonthofen / Allgäu. Das Unternehmen bietet technische Lösungen auf dem Gebiet der mechanischen Verfahrenstechnik mit den Schwerpunkten Mischen, Zerkleinern, Recyceln und Filtrieren. Mit mehr als 350 Mitarbeitern und mehreren Tochtergesellschaften ist BHS-Sonthofen weltweit präsent.

Der Geschäftsbereich Mischtechnik stellt Chargen- und Durchlaufmischer her und bietet die gesamte Verfahrenstechnik rund um das Thema Mischen an. Ein wichtiges Produkt ist der Doppelwellen-Chargenmischer, der in der Betonindustrie weltweit als Branchenmaßstab gilt.

In der Bauindustrie werden die Mischer vor allem zur Herstellung von Transport-, Fertigteil-, Hochleistungs- und Staudammbeton oder von Betonpflastersteinen eingesetzt. BHS Mischer bewähren sich auch beim Mischen von Trockenmörtel, Zement und Kalksandsteinmassen sowie bei der Aufbereitung von lehmbehaftetem Gestein.

Für das Aufbereiten von Mineralgemischen, Deponiestoffen, Flugaschen, Stäuben oder Schüttgütern werden sie ebenso oft verwendet wie für das Konditionieren von Schlämmen und das Herstellen von Suspensionen – zum Beispiel bei der Rückverfüllung von Bergwerken oder dem Deponieren von mineralischen Abfällen.

Weitere Informationen unter www.bhs-sonthofen.de

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Doppelwellenmischer für Trockenbaustoffe

Mischtechnik für die Trockenbaustoff- und die Zementindustrie: Individuelle Lösungen für unterschiedlichste Gemische

Doppelwellenmischer für Trockenbaustoffe

Der Trockenstoff-Chargenmischer vom Typ DMX 3600 bewährt sich seit Jahren in einem deutschen Werk.

Auf der Powtec 2016 zeigt BHS-Sonthofen die Trockenstoff-Chargenmischer der Baureihe DMX. Sie sind an die besonderen Anforderungen beim Mischen von Trockenstoffen wie Zement, Trockenmörtel, Bindemittel-Compounds oder Trockenspritzbeton angepasst.

Die Doppelwellenmischer vom Typ DMX sind speziell auf die Herstellung von Trockenstoffgemischen zugeschnitten. Da diese Baustoffe ein breites Spektrum an Zuschlagstoffen, Bindemitteln und Zusatzstoffen umfassen, stehen für die Mischer je nach Aufgabenstellung diverse Antriebsvarianten mit unterschiedlichen Drehzahlen und Mischwerkzeugen zur Verfügung, die je nach Aufgabenstellung – beispielsweise für abrasives oder anhaftendes Aufgabegut – individuell konfiguriert werden.

Die Trockenstoff-Chargenmischer eignen sich für Gemische mit unterschiedlichsten Zuschlagstoffen, Bindemitteln, trockenen Kleinkomponenten, Kunststofffasern oder auch Zellulose. Mit einem umfangreichen Baukastensystem und unterschiedlichen Optionen können sie individuell an die Produkte der Anwender angepasst werden, sei es an feinkörnige Stoffe wie Zement oder Mörtelgemische mit Korngrößen bis zu 8 mm. BHS stellt unterschiedliche Baugrößen mit Durchsatzleistungen bis zu 300 t pro Stunde her.

Im Vergleich zu Einwellenmischern bieten sie eine deutlich bessere Durchmischung bei gleichzeitig kurzen Mischzeiten. Außerdem sind die DMX-Mischer kompakter als Einwellenmischer und darüber hinaus preislich attraktiv.

Homogene Gemische

BHS hat die Baureihe DMX auf Basis der Doppelwellen-Chargenmischer vom Typ DKX entwickelt, die beim Mischen von Beton eingesetzt werden. Die beiden gegenläufig drehenden Mischwellen erzeugen eine kreisförmige, dreidimensionale Bewegung mit intensivem Materialaustausch im turbulenten Überschneidungsbereich der beiden Mischkreise.

Aufgrund des ausgefeilten Mischwerks kann die Drehzahl des Mischers bei höherem Mischeffekt niedriger als bei vergleichbaren Einwellen- oder Intensivmischern sein. Dadurch sinkt der Energiebedarf deutlich. Gleichzeitig werden insbesondere empfindliche Anteile im Mischgut – zum Beispiel Perlite, Styropor oder Blähton – geschont; die Körner werden nicht zertrümmert.

Im Vergleich zu anderen Mischsystemen werden Doppelwellenmischer deutlich höher gefüllt, deshalb sind sie bei vergleichbarem Durchsatz kompakter. Beim Neubau von Anlagen punkten die Mischer deshalb mit ihren geringen Ausmaßen, bei Umbauten kann in einem vorhandenen Bauraum ein leistungsstärkerer Mischer untergebracht werden.

Restloses Entleeren

Da viele Hersteller unterschiedliche Produkte im Wechsel produzieren, ist das restlose Entleeren des Troges wichtig. Dies erfolgt im DMX über große, hydraulisch betätigte Entleerklappen, welche in zwei Varianten für fein- und grobkörnigere Mischprodukte zur Verfügung stehen. Die Entleerklappe für feinkörnige Gemische verfügt über eine Dichtung, die das Entweichen von feinkörnigen Stoffen wie beispielsweise Zement verhindert, gleichzeitig ist sie wasserdicht.

Geringer Verschleiß

In Abhängigkeit von der Abrasivität des Gemisches stehen unterschiedliche Verschleißauskleidungen zur Verfügung. Sämtliche im Mischer verbauten Verschleißteile wie Mischarme oder Schaufeln sind geschraubt ausgeführt und können somit leicht nachgestellt oder ersetzt werden. Dies erleichtert die Wartung und erhöht die Verfügbarkeit.

Versuche im BHS-Technikum

Da jedes Trockenstoffgemisch andere Eigenschaften hat, führt BHS auf Wunsch Versuche im firmeneigenen Technikum durch. Sie geben dem Kunden die Sicherheit, dass seine Investitionsentscheidung richtig und die neue Anlage zukunftssicher ist.

BHS-Sonthofen auf der Powtec in Nürnberg, 19. bis 21. April 2016:
Halle 4 / Stand 4-227

Über BHS-Sonthofen

BHS-Sonthofen GmbH ist eine inhabergeführte Unternehmensgruppe des Maschinen- und Anlagenbaus mit Stammsitz in Sonthofen im Süden Deutschlands. Das Unternehmen bietet technische Lösungen auf dem Gebiet der mechanischen Verfahrenstechnik mit den Schwerpunkten Mischen, Zerkleinern, Recyceln und Filtrieren. Mit mehr als 350 Mitarbeitern und mehreren Tochtergesellschaften ist BHS-Sonthofen weltweit präsent.

Der Geschäftsbereich Mischtechnik stellt Chargen- und Durchlaufmischer mit Ein- und Doppelwellentechnik her und bietet die gesamte Verfahrenstechnik rund um das Thema Mischen an. Das Spektrum reicht von klassischen Anwendungen in der Betonindustrie für Transport-, Fertigteil-, Staudamm oder Hochleistungsbeton über das Mischen von Trockenmörtel, Zement, Mineralgemischen, Deponiebaustoffen oder anderen Schüttgütern bis zum Konditionieren von Schlämmen, dem Herstellen von Suspensionen oder Anwendungen im Bergbau.

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BHS-Sonthofen: Sand mit Größtkorn 300 µm

Aufbereitung von Sand für Trockenmörtelanlagen: Rotorprallmühlen meistern außergewöhnliche Anforderungen in Thailand.

BHS-Sonthofen: Sand mit Größtkorn 300 µm

BHS Rotorprallmühle vom Typ RPM 1513 mit 12 Schlägern und 200 kW Antriebsleistung

Die BHS Rotorprallmühlen von Typ RPM setzen sich bei der Herstellung von Sand für Trockenmörtel mehr und mehr durch. In einigen Ländern haben sie sich bei der Produktion von außergewöhnlich feinem Sand zum Standard entwickelt.

Die BHS Rotorprallmühlen erzeugen gut abgestufte, kornformgerechte Sande mit optimalen Sieblinien, die an den Anwendungszweck „Trockenmörtel“ exakt angepasst sind. Auch die gute Kubizität der Sandkörnung ist ausschlaggebend dafür, dass sich der Mörtel problemlos verarbeiten lässt und eine gute Pumpfähigkeit aufweist.

Diese Eigenschaften haben dazu beigetragen, dass weltweit eine Vielzahl an Trockenmörtelanlagen mit Maschinen von BHS betrieben werden. Einer der wichtigsten Absatzmärkte ist dabei Südostasien. Dort wird Trockenmörtel oft nicht nur als Putz für Außen- und Innenflächen, als Mauermörtel oder Estrich verwendet, sondern für besonders feine Edelputze. Anders als in Deutschland wird in Thailand viel mit farbigen Putzen gearbeitet, außerdem mit Rauputzen, die eine besondere dekorative Struktur aufweisen und ohne Grundierung gestrichen werden.

Die Anforderungen an die Feinheit dieser Produkte und somit an die Eigenschaften des Sandes sind dementsprechend außergewöhnlich. Speziell in Thailand werden besonders hochwertige Produkte hergestellt, für die Sande mit einer Körnung zwischen 90 und 300 µm verwendet werden. Ein Korn von einem halben Millimeter Durchmesser gilt dort bereits als Grobkorn.

Will man die vorgegebene Sieblinie erzielen, reicht es nicht aus, das Gestein zu zerkleinern und das Überkorn abzusieben. Vielmehr muss das Brechgut gezielt in Fraktionen zerlegt und anschließend entsprechend der vorgegebenen Rezepturen wieder zu einer exakt definierten Sieblinie zusammengesetzt werden.

Hier bewähren sich besonders die Rotorprallmühlen, da die Eigenschaften des Ausgabegutes über die Umfangsgeschwindigkeit des Rotors und die Weite des Ringspaltes präzise eingestellt werden können. So gelingt es, Sande mit den Sieblinien zu erzeugen, die den Spezifikationen genau entsprechen.

Beim führenden Hersteller von Trockenmörtel in Thailand, Siam Mortar, arbeiten zurzeit zwölf Rotorprallmühlen von BHS, zehn weitere sind bereits geliefert und gehen in 2016 in Betrieb. Für ein Projekt bei einem anderen thailändischen Hersteller – ebenfalls für Trockenmörtel – lieferte BHS weitere drei Maschinen.

Außerdem betreibt Siam Mortar vier BHS Rotorschleuderbrecher vom Typ RSMX für die Zerkleinerung von Granit – ebenfalls für die Herstellung von Trockenmörtelsand. In Kürze werden also in Thailand mehr als 30 Maschinen von BHS in der Trockenmörtelindustrie arbeiten.

Philipp Parnitzke, der Area Sales Manager für Asien und den pazifischen Raum bei BHS, erläutert den Erfolg in Thailand: „Unser Alleinstellungsmerkmal ist, dass die Rotorprallmühlen Sande mit kubischer Kornform in fein abgestuften Fraktionen mit genau der Sieblinie herstellen, die für Trockenmörtelsande benötigt wird. So erfüllen sie die Anforderungen unserer thailändischen Kunden exakt. Außerdem lassen sie sich einfach und in kürzester Zeit warten und haben im Verhältnis zur hohen Produktionsleistung wenig Verschleiß.“

Die Rotorprallmühlen aus Sonthofen haben sich in Thailand zum Standard entwickelt. Beleg dafür ist, dass beispielsweise Siam Mortar die Aufträge für neue Trockenmörtel-Anlagen zwar an unterschiedliche Anlagenbauer vergibt, die Rotorprallmühlen von BHS aber in jedem einzelnen Projekt gesetzt sind.

Die Zerkleinerung des Aufgabematerials kann auf einfache Weise gezielt gesteuert werden, zum einen durch Variation der Umfangsgeschwindigkeit des Rotors und zum anderen durch Ändern der Spaltweite zwischen Rotor und Ringpanzerung. Das Nachstellen der Schlaghämmer erfordert nur wenige Handgriffe.

Exkurs: Die weltweite Sandknappheit

Sand wird weltweit zu einem knappen Gut. Selbst Wüstenländer müssen Sand aus anderen Ländern kaufen, der über Tausende Kilometer verschifft werden muss. In einigen Regionen ist der Mangel an Sand bereits so eklatant, dass einige Staaten den Export von Sand bereits verboten haben.

Der Grund für die Verknappung ist, dass sich Natursand, der zum Beispiel in Wüstensand vorkommt, wegen der Form und der Größenverteilung der Körner nicht als Baustoff eignet. Außerdem enthält er Verunreinigungen, er muss aufwändig gewaschen, aufbereitet und getrocknet werden, was die Kosten in die Höhe treibt.

Die BHS Rotorprallmühle, die in Fachkreisen häufig auch „Sandmaker“ genannt wird, wird das Problem nicht lösen, kann es aber ein wenig mildern. Sie stellt aus Gestein einen Brechsand mit kubischer Kornform her, der sich als Zuschlagstoff für Beton oder zur Herstellung von anderen Baustoffen sehr gut eignet. Die Maschinen verarbeiten bis zu 70 t Gestein pro Stunde zu Sand.

Hintergrund: Die BHS Rotorprallmühle vom Typ RPM

Mineralische Putz- und Trockenmörtel enthalten natürliche oder mit Zerkleinerungsmaschinen – zum Beispiel Rotorprallmühlen – industriell hergestellte leichte und feine Gesteinskörnungen.

Für die Zerkleinerung von Gesteinen eignet sich die BHS Rotorprallmühle besonders, denn sie erzeugen einen hervorragend kubisch geformten, feinen Brechsand. Er ist für die Verarbeitbarkeit von Trockenmörtel bestens geeignet.

Die BHS Rotorprallmühle ist ein Hochleistungs-Zerkleinerer mit vertikaler Welle. Der Rotor ist ringförmig mit hufeisenförmigen Schlägern ausgestattet. Dieser einzigartige Schlägerrotor bewirkt in Verbindung mit der verzahnten Ringpanzerung eine zielgerichtete Zerkleinerung und eine hervorragende Kornform. Die Mühle ist für die Zerkleinerung aller leicht bis mittel abrasiven Mineralstoffe mit maximalem Aufgabegut bis 56 mm geeignet.

Zwischen den hufeisenförmigen Schlaghämmern und der verzahnten Ringpanzerung findet eine intensive Prall- und Scherzerkleinerung des Aufgabeguts statt. Über die Rotordrehzahl und durch den variablen Ringspalt kann die Maschine entsprechend Ihren Anforderungen optimal eingestellt werden.

Je nach Härte und Korngröße des Aufgabegutes erzielen die BHS Rotorprallmühlen eine Sandausbeute von bis zu 80 Prozent.

Die Funktion

Das Aufgabematerial wird der Maschine über den mittigen Aufgabestutzen von oben zugeführt. Beim Auftreffen auf den Rotor wird es durch Fliehkräfte nach außen beschleunigt, von den hufeisenförmigen Schlägern erfasst und gegen die Ringpanzerung geschleudert. Hier findet die Zerkleinerung durch Prall- und Scherwirkung statt. Das von der Ringpanzerung zurückprallende Material trifft wieder auf die Schläger, wird dabei durch den erneuten Schlag zerkleinert und gegen die Ringpanzerung zurückgeschleudert. Dieser Vorgang läuft mehrmals ab und bewirkt die intensive, mehrfache Beanspruchung des Aufgabegutes. Das Material verlässt den Rotor durch den Spalt zwischen Rotor und Ringpanzerung und fällt über die beiden Auslaufschächte nach unten.

Die Mühle kann wechselweise im Rechts- und Linkslauf betrieben werden, auf diese Weise wird der Verschleiß der Schläger reduziert.

BHS-Sonthofen auf der bauma 2016
(München, 11. bis 17. April 2016):
Halle B2 Stand 449

Über BHS-Sonthofen

BHS-Sonthofen GmbH ist eine inhabergeführte Unternehmensgruppe des Maschinen- und Anlagenbaus mit Stammsitz in Sonthofen / Allgäu. Das Unternehmen bietet technische Lösungen auf dem Gebiet der mechanischen Verfahrenstechnik mit den Schwerpunkten Mischen, Zerkleinern, Recyceln und Filtrieren. Mit mehr als 350 Mitarbeitern und mehreren Tochtergesellschaften ist BHS-Sonthofen weltweit präsent.

Der Geschäftsbereich Zerkleinerungstechnik stellt Prallbrecher und -mühlen mit vertikaler und horizontaler Welle her, die bei der Aufbereitung von Mineralstoffen eingesetzt werden – zum Beispiel in Steinbrüchen, in Kieswerken sowie im Bergbau.

Weitere Informationen unter www.bhs-sonthofen.de.

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BHS-Sonthofen: Neue Doppelwellenmischer für Trockenbaustoffe

Individuelle Lösungen für unterschiedlichste Gemische

BHS-Sonthofen: Neue Doppelwellenmischer für Trockenbaustoffe

Die Doppelwellen-Chargenmischer der neuen Baureihe DMX.

Auf der BAUMA 2013 zeigt BHS-Sonthofen erstmals die Doppelwellen-Mischer der neuen Baureihe DMX. Sie sind an die besonderen Anforderungen beim Mischen von Trockenstoffen wie Zement, Trockenmörtel, Bindemittel-Compounds oder Trockenspritzbeton angepasst.

Die neuen Mischer sind speziell auf die Herstellung von Trockenstoffgemischen zugeschnitten. Sie eignen sich für Gemische mit unterschiedlichsten Zuschlagstoffen, Bindemitteln, trockenen Kleinkomponenten, Kunststofffasern oder auch Zellulose. Mit einem umfangreichen Baukastensystem und unterschiedlichen Optionen können sie individuell an die Produkte der Anwender angepasst werden, sei es an feinkörnige Stoffe wie Zement oder Mörtelgemische mit Korngrößen bis zu 8 mm. BHS bietet unterschiedliche Maschinen mit Durchsatzleistungen bis 300 t pro Stunde.

Im Vergleich zu Einwellenmischern bieten sie eine deutlich bessere Durchmischung bei gleichzeitig kurzen Mischzeiten. Außerdem sind die DMX-Mischer kompakter als Einwellenmischer und darüber hinaus preislich attraktiv.

In der Zementindustrie und bei der Herstellung von Trockenmörteln haben sich die Mischer von BHS bereits vielfach bewährt. So wurde beispielsweise vor Kurzem ein Intensivmischer in einem Trockenmörtelwerk gegen einen BHS-Mischer ausgetauscht.

Homogene Gemische

BHS hat die Baureihe DMX auf Basis der Doppelwellen-Chargenmischer entwickelt, die beim Mischen von Beton tausendfach eingesetzt werden.

Sie verfügen über ein Mischwerk, dessen Werkzeuge in Form unterbrochener Wendel auf zwei gegenläufig drehenden Mischwellen angeordnet sind. Sie erzeugen eine kreisförmige, dreidimensionale Bewegung mit intensivem Materialaustausch im turbulenten Überschneidungsbereich der beiden Mischkreise. Konterschaufeln am Wellenende lenken das Material so um, dass das gesamte Material immer wieder in den Mischprozess zurückgeführt wird.

Aufgrund der dreidimensionalen Bewegung und der Rückführung des Materials können sich im Gegensatz zu den Einwellenmischern so an keiner Stelle im Mischtrog Totzonen ausbilden. Aufgrund des ausgefeilten Mischwerks mit dem gerichteten dreidimensionalen Bewegungsverlauf kann die Drehzahl des Mischers bei höherem Mischeffekt niedriger als bei vergleichbaren Einwellen- oder Intensivmischern sein. Dadurch sinkt der Energiebedarf deutlich und gleichzeitig werden insbesondere empfindliche Anteile im Mischgut – zum Beispiel Perlite, Styropor oder Blähton – geschont, die Körner werden nicht zertrümmert.

Im Vergleich zu anderen Mischsystemen werden Doppelwellenmischer deutlich höher gefüllt, deshalb sind sie bei vergleichbarem Durchsatz kompakter. Beim Neubau von Anlagen punkten die Mischer deshalb mit ihren geringen Ausmaßen, bei Umbauten kann in einem vorhandenen Bauraum ein leistungsstärkerer Mischer untergebracht werden.

Individuelle Anpassung

Da die Trockenbaustoffe ein breites Spektrum an Zuschlagstoffen, Bindemitteln und Zusatzstoffen umfassen, stehen für die Mischer je nach Aufgabenstellung diverse Antriebsvarianten mit unterschiedlichen Drehzahlen und verschiedene Mischwerkzeuge zur Verfügung, die je nach Aufgabenstellung – beispielsweise für abrasives oder anhaftendes Aufgabegut – individuell konfiguriert werden.

Aufgrund des sehr guten Mischeffekts brauchen Wirbler, welche üblicherweise einen hohen Stromverbrauch sowie Verschleiß nach sich ziehen, nur noch für ihren eigentlichen Zweck eingesetzt zu werden: um unerwünschte Agglomerationen aufzulösen.

Damit die Qualität des Gemisches jederzeit geprüft werden kann, ist eine optionale Probenentnahme erhältlich.

Restloses Entleeren

Da viele Hersteller unterschiedliche Produkte im Wechsel produzieren, ist das restlose Entleeren des Troges wichtig. Dies erfolgt im DMX über große, hydraulisch betätigte Entleerklappen, welche in zwei Varianten für fein- und grobkörnigere Mischprodukte zur Verfügung stehen. Die Entleerklappe für feinkörnige Gemische verfügt über eine Dichtung, die das Entweichen von feinkörnigen Stoffen wie beispielsweise Zement verhindert, gleichzeitig ist sie wasserdicht.

Geringer Verschleiß

In Abhängigkeit von der Abrasivität des Gemisches stehen unterschiedliche Verschleißauskleidungen zur Verfügung. Sämtliche im Mischer verbauten Verschleißteile wie Mischarme oder Schaufeln sind geschraubt ausgeführt und können somit leicht nachgestellt oder ersetzt werden. Dies erleichtert die Wartung und erhöht die Verfügbarkeit.

Versuche im BHS-Technikum

Da jedes Trockenstoffgemisch andere Eigenschaften hat, führt BHS auf Wunsch Versuche im firmeneigenen Technikum durch. Sie geben dem Kunden die Sicherheit, dass seine Investitionsentscheidung richtig und die neue Anlage zukunftssicher ist.

BHS-Sonthofen auf der BAUMA in München, 15. bis 21. April 2013: Halle B2, Stand 325/420

Über BHS-Sonthofen
BHS-Sonthofen GmbH bietet innovative, wirtschaftliche Lösungen für das Mischen, Zerkleinern, Recyceln und Filtern in der mechanischen Verfahrenstechnik.

Seit der Entwicklung des ersten Doppelwellen-Chargenmischers im Jahr 1888 hat das Unternehmen mit einer Vielzahl neuer Produkte immer wieder seine Innovationskraft unter Beweis gestellt. Die DKX Doppelwellen-Chargenmischer gelten weltweit als Branchenmaßstab, wenn es um anspruchsvolle Anwendungen in der Mischtechnik für die Betonindustrie geht.

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BHS-Sonthofen: Kubisches Korn mit runden Ecken

Rotorprallmühlen für die Aufbereitung von Sanden: Einzigartiges Verfahren setzt sich zunehmend auch bei anderen Anwendungen durch.

BHS-Sonthofen: Kubisches Korn mit runden Ecken

Der Zerkleinerungsraum der Rotorprallmühle.

Auf der BAUMA 2013 zeigt BHS-Sonthofen die Rotorprallmühlen, die das Unternehmen als weltweit einziger Hersteller anbietet. Sie erzeugen Brechsande mit speziellen Eigenschaften, die mit keiner anderen Maschine in vergleichbarer Qualität erzielt werden: Die Körner sind kubisch, aber ihre Ecken sind abgerundet. Mit diesen Sanden hergestellte Trockenmörtel können leichter verarbeitet werden und Betone sind besser pumpfähig.
Mit der Lieferung zahlreicher Rotorprallmühlen vom Typ RPM für neue Trockenmörtelwerke in den Wachstumsregionen Mittlerer Osten und Asien hat BHS-Sonthofen im vergangenen Jahr die Marktführerschaft bei Maschinen zur Herstellung von Trockenmörtelsanden weiter ausgebaut. Die BHS-Rotorprallmühlen nutzen ein weltweit einzigartiges Prinzip.

Außer bei der Herstellung von Sand für die Trockenmörtelindustrie setzt sich die Rotorprallmühle zunehmend auch für andere Anwendungen durch: Sie werden zum Beispiel mehr und mehr auch für die Herstellung von Sanden für Transportbeton verwendet, denn der mit ihnen hergestellte Beton ist sehr gut pumpfähig. Auch in der Asphaltindustrie oder bei der Herstellung von Sportstättenbelägen sowie beim Aufmahlen von Düngemitteln aus Kalkstein, Dolomit, Gips, Anhydrit oder Branntkalk werden die Rotorprallmühlen in steigender Zahl weltweit eingesetzt.

Bei der Aufbereitung von Gestein ist die Rotorprallmühle für die Zerkleinerung von schwach und mäßig schleißenden, wenig abrasiven Material geeignet. Sie verarbeitet Aufgabekorn bis zu einer Größe von 56 mm. Bei leicht zu zerkleinernden Materialien wie zum Beispiel Branntkalk kann das Aufgabekorn auch größer sein. Der Durchsatz kann bis 75 t/h betragen.

Die BHS-Rotorprallmühle mit ihren hufeisenförmigen Schlägern ist weltweit einzigartig. Das Aufgabematerial wird der Maschine über das mittig platzierte Einlaufrohr von oben zugeführt. Beim Auftreffen auf den Rotor wird es durch die Fliehkraft stark nach außen beschleunigt, von den hufeisenförmigen Schlägern erfasst und gegen die Ringpanzerung des ringförmigen Gehäuses geschleudert.

Beim Aufprall bricht das Gestein und enthält so seine kubische Form. Das von der wahlweise verzahnten oder glatten Ringpanzerung zurückprallende Material wird erneut von den Schlägern erfasst, dabei weiter zerkleinert und gegen die Ringpanzerung zurückgeschlagen. Dies wiederholt sich so lange, bis das Material durch den Spalt zwischen Rotor und Ringpanzerung passt und über zwei Auslaufschächte nach unten fällt.

Durch die Mehrfachbeanspruchung der Partikel werden die Ecken abgeschliffen, ein Vorgang, der der Entstehung von Natursand sehr nahe kommt. In der Praxis führt die abgerundete Form der Körner dazu, dass das Material sehr gut verarbeitbar ist. Wenn aus diesem Sand zum Beispiel ein Putz hergestellt wird, gleitet er leichter als ein mit scharfkantigem Sand hergestellter. Der gleiche Effekt macht die Rotorprallmühle auch attraktiv für die Herstellung von Sanden für Transportbeton, denn dieser lässt sich leichter pumpen.

Die erzeugten Sande haben einen hohen Anteil von Korngrößen zwischen 0 und 2 mm. Im Vergleich mit konventionellen Prallmühlen ist der Anteil an Nutzkörnung deutlich höher.

Da der Spalt zwischen den Hufeisenschlägern und der Ringpanzerung einstellbar ist und die Umfangsgeschwindigkeit des Rotors variabel ist, kann die BHS-Rotorprallmühle flexibel für unterschiedlichste Aufgabenstellungen eingesetzt werden. Sie bereitet auch feine Überschusskörnungen effektiv auf und stellt somit eine effiziente, zukunftssichere Lösung dar.

Die nachstellbaren Schläger, die manuell und ohne Spezialwerkzeug oder Hebezeuge eingebaut und verstellt werden, gewährleisten, dass die Austragssieblinie der Rotorprallmühle von BHS über die gesamte Lebensdauer der Verschleißteile gleich bleibt und ein Endprodukt mit konstanter Qualität hergestellt wird.

Der als Ganzes schwenkbare Einlaufdeckel gewährleistet optimale Zugänglichkeit und vereinfacht so die Wartung der Maschine erheblich.

BHS-Sonthofen auf der BAUMA in München, 15. bis 21. April 2013:
Halle B2, Stand 325/420

Über BHS-Sonthofen

BHS-Sonthofen GmbH bietet innovative, wirtschaftliche Lösungen für das Mischen, Zerkleinern, Recyceln und Filtern in der mechanischen Verfahrenstechnik.

Im Geschäftsbereich „Zerkleinerungstechnik“ fertigt BHS seit über 100 Jahren Maschinen, die in Steinbrüchen, Kieswerken sowie im Bergbau zur Aufbereitung von Mineralstoffen weltweit eingesetzt werden. Das Produktprogramm umfasst unter anderem Prallbrecher und -mühlen mit horizontaler sowie mit vertikaler Welle nach dem neuesten Stand der Technik.

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