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Mit dem Rad zum Kindergarten – auch im Winter

Mit dem Rad zum Kindergarten - auch im Winter

(Bildquelle: www.pd-f.de / gregor bresser)

Speziell für Familien mit kleinen Kindern wird das Fahrrad mehr und mehr zum Autoersatz. Doch was im Sommer so einfach aussieht, kann bei Schnee und Eis schnell für Herausforderungen sorgen. Der pressedienst-fahrrad zeigt, was zu beachten ist, damit Radfahren den Kindern auch im Winter Spaß macht.

(pd-f/tg) Kinder brauchen täglich frische Luft – das gilt auch im Winter. Die Bewegung draußen stärkt das Immunsystem und ist förderlich für das Kind. Erkältungen bekommt man durch Ansteckung und nicht durch Kälte. Die Wintersonne versorgt den Körper mit Licht, was zusätzlich für die Bildung von Vitamin D und somit auch für das Knochenwachstum gut ist. „Richtig eingepackt, geht es dem Kind auch bei kalten Temperaturen gut“, weiß Stephanie Herrling vom Bekleidungsspezialisten Vaude. Eltern können deshalb getrost ihren Nachwuchs genau wie im Sommer mit dem Fahrrad zur Kita bringen – wenn sie ein paar Tipps beachten.

Spaß muss an erster Stelle stehen
Eltern sollten selbst entscheiden, wann es sinnvoll ist, das Kind mit dem Fahrrad zu transportieren (sei es im Kinderanhänger, Kindersitz oder Lastenrad) oder wann das Kind noch selbst fahren kann (z. B. mit dem Laufrad oder dem Kinderrad). „Kinder müssen in erster Linie Spaß am Fahrradfahren haben und sollten nicht ängstlich sein. Beim Radfahren auf Schnee und Eis müssen sie erst einmal selbst Erfahrungen sammeln und eine Routine entwickeln, um sich bei winterlichen Bedingungen sicher fortzubewegen. Deshalb sollte man Kinder langsam an das Radfahren im Winter heranführen“, rät Guido Meitler, Marketingmanager beim Kinderradspezialisten Puky. Speziell das veränderte Bremsverhalten und Kurvenfahren müsse trainiert werden, um ein sicheres Fahren zu gewährleisten. „Bevor das Kind den Spaß verliert und es gefährlich wird, sollte man das Kinderrad bei stark winterlichen Bedingungen auch einmal stehen lassen“, so Meitler.

Keine Beleuchtungsvorschrift
Kinderräder bis 18 Zoll Reifengröße (Alter des Kindes ca. fünf bis sechs Jahre) zählen offiziell nicht als Fahrräder, sondern werden laut Paragraph 24 der Straßenverkehrsordnung wie Fußgänger eingeordnet. Das hat zur Folge, dass mit Kinderrädern nur auf dem Gehweg gefahren werden darf. Außerdem müssen die Räder nicht über Beleuchtung nach der Straßenverkehrszulassungsordnung verfügen. Kinderräder wie das „ZLX 16 Alu“ von Puky (219,99 Euro) haben darum lediglich einen Front- und Rückreflektor. Sinnvoll ist es, mit Reflektoren am Körper des Kindes für mehr Sichtbarkeit bei schlechten Lichtverhältnissen zu sorgen. Der „Reflektor-Button“ von Fahrer Berlin (6 Euro) beispielsweise kann per Klett oder als Anstecknadel am Körper befestigt werden. Außerdem sind viele Kinderhelme mit zusätzlichen Reflektoren ausgestattet oder wie der „Hubble 1.1“ von Abus (39,95 Euro) gar mit einem integrierten Rücklicht für eine 180-Grad-Sichtbarkeit nach hinten. Um gegen Kälte, Wind und Nässe geschützt zu sein, kann ein Regenüberzug wie das „Kids Luminum Helmet Raincover“ von Vaude (18 Euro) helfen. Zudem reflektiert das wasserabweisende Material in alle Richtungen.

Wärmend und sichtbar im Anhänger
Wenn Schnee, Eis und Minustemperaturen dann doch überhand nehmen, ist es ratsam, die Kleinen zu transportieren. Ein Kinderanhänger (z. B. „Kid Plus“ von Croozer, ab 749 Euro) ist hier eine sichere und bewährte Möglichkeit. Da Kinder allerdings passiv im Anhänger sitzen und sich nicht bewegen, ist warmes Einpacken Pflicht. Neben wärmender Kleidung sind spezielle Fußsäcke (ab 79,95 Euro) erhältlich, die den Nachwuchs zusätzlich vor Kälte schützen. „Ein Regenverdeck bewahrt nicht nur gegen Matsch und Schnee, sondern auch gegen Kälte“, gibt Hanna Gehlen, Projektmanagerin bei Croozer, noch als Tipp mit. „Außerdem gelten ab 1. Januar 2018 neue Richtlinien für die Beleuchtung von Fahrradanhängern, die für mehr Sichtbarkeit im Dunkeln sorgen. Wir bieten als bislang einziger Hersteller beim Kid Plus eine integrierte Lösung an, die den rechtlichen Vorgaben entspricht“, erklärt sie. Ab 2018 müssen zwei weiße und zwei rote Reflektoren sowie eine rote Schlussleuchte am Hänger angebracht sein.

Winterfeste Zugmaschine
Damit sich das Kind nicht über aufwirbelnde Gischt vom Hinterrad des elterlichen Fahrrades ärgern muss, bietet es sich zusätzlich an, eine Schutzblechverlängerung (z. B. „Latz XL“ von Fahrer Berlin, 12,90 Euro) an der Zugmaschine zu befestigen. „Überhaupt sollte das ziehende Fahrrad ,winterfest“ sein, d. h. über eine funktionierende Beleuchtung, Bremsen und Schaltung verfügen“, meint Harald Troost, Marketingmanager beim niederländischen Fahrradhersteller Koga. Ein Alltagstipp: Den Sattel niedriger stellen, um schneller die Füße auf den Boden zu bekommen. Auch profilierte Reifen mit spezieller Gummimischung (z. B. der Ganzjahresreifen „Marathon GT 365“ von Schwalbe, 39,90 Euro) können eine lohnenswerte Anschaffung sein. Bei vereisten Flächen sollten dann aber Spike-Reifen aufgezogen werden. Meist sind die Straßen jedoch nicht komplett vereist, sondern nur teilweise. „Oft sind das Stellen, wo man gar nicht damit rechnet“, meint Alexander Kraft, Pressesprecher bei HP Velotechnik. „Unsere Dreiräder bieten den Vorteil, dass sie anders als zweirädrige Fahrräder auch bei schwierigen Bedingungen standsicher bleiben und ein kleiner Rutscher nichts ausmacht.“ Beim Anbringen eines Kinderanhängers zeigt sich ein weiterer Vorteil des Dreirads: Wo vorne beide Räder durchkommen, passt auch hinten der Hänger durch.

Im urbanen Bereich setzt sich das Lastenrad bei Familien als Transportmittel mehr und mehr durch. Die Kleinen können auch hier unter einer Plane gut geschützt sitzen und sind, anders als im Anhänger, im Blickfeld des Radfahrers. Doch obwohl Lastenräder optisch einen fahrstabilen Eindruck machen, ist auch bei ihnen im Winter die Reifenwahl entscheidend. Bei einem sogenannten Long-John-Lastenrad kann ein Wegrutschen des Vorderrades bei winterlichen Bedingungen passieren. „Bei Schnee und Eis kann ich deshalb den Spike-Reifen ,Marathon Ice“ von Schwalbe nur empfehlen. Ich konnte damit locker drei mit Kindern besetzte Schlitten durch die verschneite Landschaft ziehen“, berichtet Markus Riese, Geschäftsführer des Anbieters Riese & Müller. Damit die elektrifizierten Varianten auch auf dem Rückweg noch genug Akku-Reichweite haben, bietet sich zudem ein spezielles „Akku Cover“ wie z. B. das von Fahrer Berlin (29,90 Euro) an. Radfahren im Winter kann also durchaus allen Beteiligten Spaß machen. Die richtige Ausstattung macht es möglich.

Der pressedienst-fahrrad hat es sich zur Aufgabe gemacht, dem guten Fahrrad und dessen Anwendung mehr Öffentlichkeit zu verschaffen. Denn wir sind der Meinung, dass Radfahren nicht nur Spaß macht und fit hält, sondern noch mehr ist: Radfahren ist aktive, lustvolle Mobilität für Körper und Geist. Kurz: Radfahren ist Lebensqualität, Radfahren ist clever und Radfahren macht Lust auf mehr…

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Zehn Tipps für die Scheibenbremse

Zehn Tipps für die Scheibenbremse

(Bildquelle: www.sram.com | Nils Nilsen | pd-f)

(pd-f/ab) Vom Mountainbike nicht mehr wegzudenken, am Trekkingrad und E-Bike etabliert und auch beim Rennrad auf dem Vormarsch: Immer mehr Radfahrer genießen die Vorteile von Scheibenbremsen. Zu Recht, findet der pressedienst-fahrrad und gibt Ein- und Umsteigern ein paar einfache Tipps.

1. Richtig bremsen

Scheibenbremsen übertragen mit weniger Handkraft mehr Bremsleistung als Felgenbremsen. Deshalb reichen an modernen Disc-Stoppern ein oder maximal zwei Finger am Bremshebel. Einen positiven Nebeneffekt davon kennt Tom Specht, Mountainbiker und Marketing-Mann bei Haibike: „Sind die Finger nicht an der Bremse, sondern am Lenkergriff, hält man das Rad auch bei einer Vollbremsung auf unebenem Untergrund viel sicherer in der Spur.“

2. Erst einbremsen

Scheibenbremsen müssen eingebremst werden. „Bei der Inbetriebnahme oder nach einem Wechsel der Bremsbeläge sollte man fünf bis zehn kräftige Bremsungen aus mittlerem Tempo machen. Die Beläge werden so angeraut und Scheibe und Beläge passen sich perfekt an“, erklärt Anja Knaus vom E-Bike-Pionier Flyer, der viele seiner Modelle mit der kraftvollen Bremstechnik ausstattet. Das sollte natürlich nur auf sicheren Plätzen oder Wegen und nicht mitten im fließenden Verkehr stattfinden.

3. Nicht schleifen lassen

Wie bei Bremsanlagen an jedem anderen Fahrzeug entsteht auch bei Scheibenbremsen Wärme, während die Bewegungsenergie abgebaut wird. Scheibenbremsen verleiten jedoch wegen ihrer hervorragenden Dosierbarkeit schneller dazu, sie bergab leicht schleifen zu lassen, um das Tempo zu kontrollieren. Doch selbst die robusten Disc-Stopper vertragen diese falsche Behandlung nicht lange. „Die Beläge können verglasen und die Scheiben sich im Extremfall verformen“, weiß Markus Riese von Riese & Müller. Deshalb gilt: Dosiert und gezielt verzögern, statt einfach schleifen lassen. Genau wie beim Auto.

4. Sauber halten

Die Kontaktfläche zwischen Bremsbelag und Bremsscheibe ist entscheidend für die Verzögerung. Ist diese durch Streusalz, Belagabrieb oder Straßenstaub verschmutzt oder sogar durch Fettfinger oder Schmiermittel verölt, sinkt die Reibung und damit die Bremsleistung. Bremsscheiben und -beläge sollten deshalb regelmäßig mit einem speziellen Bremsenreiniger wie dem Brunox „Turbo Clean“ (11,99 Euro/500 ml) gesäubert werden. „Der Reiniger verdampft nach wenigen Minuten rückstandslos“, erklärt Daniel Gareus vom deutschen Brunox-Vertrieb Cosmic Sports. „Und lästiges Quietschen wird man so ebenfalls los“.

5. Rechtzeitig tauschen

Wo Reibung ist, ist auch Verschleiß. Deshalb halten Bremsscheiben und -beläge nicht ewig. Sind sie abgenutzt, sollten sie getauscht werden. Wann genau das der Fall ist, weiß die Bedienungsanleitung. Hersteller Sram etwa gibt mindestens 1,55 Millimeter Scheibendicke vor. Bei den Belägen gilt: „Bremsbeläge müssen ausgetauscht werden, wenn die Gesamtdicke, also Halteplatte und Reibungsmaterial, weniger als drei Milimeter beträgt“, wie Carsten Wollenhaupt vom technischen Marketing des Herstellers berichtet. Andere Anbieter können aber durchaus andere Vorgaben machen. Wer sich unsicher ist, geht für Kontrolle und ggf. Tausch am besten zum Fachhändler.

6. Originalzubehör verwenden

Müssen die Scheiben oder Beläge getauscht werden, sollte man am besten zum Originalzubehör des Bremsenherstellers greifen. So ist gewährleistet, dass man in der großen Vielfalt verschiedener Belagvarianten nicht nolens volens zu einer greift, die überhaupt nicht funktioniert. In der Regel hat man dann immer noch die Wahl, sich für die meist griffigeren und leiseren organischen oder die standfesteren und hitzebeständigeren sintermetallenen Beläge zu entscheiden. Das Experimentieren mit verschiedenen Kombinationen aus Bremsbelägen und -scheiben sollte den Profis vorbehalten bleiben.

7. Nicht verbiegen

Nur eine plane Bremsscheibe hat optimalen Kontakt mit dem Belag. Das erfordert im Alltag etwas Umsicht. Gerade die immer noch beliebten Einstellparker (im Volksmund gern „Felgenklemmer“ genannt) vor Supermärkten oder in Innenstädten können eine Bremsscheibe durchaus verbiegen, etwa wenn das Rad darin umfällt. „Einstellparker sind in dieser Hinsicht nicht optimal“, weiß Andreas Hombach vom Stadtmöblierer WSM. „Darum ist es der bessere Weg, wenn Kommunen oder Einzelhändler gleich in höherwertige Anlehnparker investieren. Denn hier geht der Schutz des Materials vor Beschädigungen mit einem besseren Diebstahlschutz des Rades, das am Rahmen angeschlossen werden kann, Hand in Hand“. Ist die Scheibe trotzdem einmal verbogen, kann sie mit einem Spezialwerkzeug wie dem Richtwerkzeug „WGR7“ von Voxom (14,95 Euro) wieder in Form gebracht werden.

8. Sicher transportieren

Wird das scheibengebremste Rad mit ausgebauten Laufrädern transportiert – etwa im Auto – sollte man die Beläge auf Distanz voneinander halten. Wird sonst versehentlich der Bremshebel gezogen, besteht die Gefahr, dass die Beläge nicht mehr zurückstellen und beim Wiedereinbau des Rades die Scheibe nicht mehr in die Bremse passt. Bei den meisten Herstellern wie etwa Sram sind die passenden Transportsicherungen im Lieferumfang der Bremsen enthalten. Gehen sie verloren, gibt es sehr günstig Ersatz (etwa von Avid ab 2,95 Euro).

9. Entlüften

Scheibenbremsen am Fahrrad gibt es in zwei Bauformen. Mit mechanischer Betätigung, also mit einem Bowdenzug ähnlich der Felgenbremse, und mit hydraulischer. Hier wird Bremsflüssigkeit wie DOT-Bremsmittel oder Mineralöl verwendet. Hydraulische Systeme sind verbreiteter, weil besser dosierbar und insgesamt kraftvoller. Konstruktionsbedingt können sie Luft ziehen, z. B. wenn Leitungen oder Dichtungen durch einen Sturz beschädigt werden. Das erkennt man, wenn der Druckpunkt des Bremsgriffs wandert oder sehr weich ist. „Das Entlüften ist grundsätzlich für versierte Schrauber kein Hexenwerk, man braucht ein Entlüftungskit, ein bisschen Standardwerkzeug, Bremsflüssigkeit und etwas Ruhe,“ erklärt Carsten Wollenhaupt von Sram. Der amerikanische Hersteller hat sich sehr dem kundenfreundlichen DIY-Gedanken verschrieben und veröffentlicht zu seinen Produkten genaue Schritt-für-Schritt-Anleitungen und Video-Tutorials. Auch hier gilt jedoch: im Zweifel gern zum Fachhändler gehen.

10. Den persönlichen Bedürfnissen anpassen

Schwerer Fahrer, lange Abfahrten, viel Gepäck, kraftvolles E-Bike? „Bremsleistung und Wärmeabfuhr handelsüblicher Scheibenbremsen lassen sich durch die Montage größerer Scheiben einfach und kostengünstig tunen“, verrät Stefan Stiener vom Reiseradspezialisten Velotraum, der dank individuellem Baukastensystem auf solche Bedürfnisse bereits ab Werk eingehen kann. Hier sollte aber in jedem Fall die Fachwerkstatt Teileauswahl und Umbau durchführen.

Der pressedienst-fahrrad hat es sich zur Aufgabe gemacht, dem guten Fahrrad und dessen Anwendung mehr Öffentlichkeit zu verschaffen. Denn wir sind der Meinung, dass Radfahren nicht nur Spaß macht und fit hält, sondern noch mehr ist: Radfahren ist aktive, lustvolle Mobilität für Körper und Geist. Kurz: Radfahren ist Lebensqualität, Radfahren ist clever und Radfahren macht Lust auf mehr…

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Der Rad-Adventskalender: 24 Fahrradgeschenke für Weihnachten

Der Rad-Adventskalender: 24 Fahrradgeschenke für Weihnachten

(Bildquelle: www.r-m.de | pd-f)

Der pressedienst-fahrrad gibt 24 Geschenktipps, die sich unter jedem Weihnachtsbaum gut machen. Egal ob für Kinder, Sportler, Radreisende oder Pendler – für jeden Radfahrer ist etwas Passendes oder auch Ausgefallenes dabei.

1) Für Nachwuchssportler

Weihnachten ist das Fest, das Kinderaugen zum Leuchten bringt. Ein Kinderrad von Puky macht sich deshalb unter jedem Weihnachtsbaum gut. Etwa das Kinderfahrrad „ZLX 18-1 Alu“ (219,99 Euro) für Kinder ab einer Körpergröße von 116 Zentimeter.

2) Für Langläufer

Nachdem die Weihnachtsgans Geschichte ist, müssen die Kilos auch wieder runter. Wer die Freuden des Wintersports mit seinen Sprösslingen teilen möchte, kann mit dem „Ski Adapter Set“ von Croozer (189,95 Euro) seinen Kindertransporter aus gleichem Haus auch auf der Loipe nutzen.

3) Für Akrobaten

Normales Fahrradfahren ist dem Nachwuchs zu langweilig? Dann bringt ein BMX Abhilfe. Das „ST-1“ der neuen Sport-Import-Marke SIBMX (299,99 Euro) ist mit einem soliden Rahmen sowie hochwertigen Komponenten ausgestattet. Damit lassen sich erste Tricks und Stunts erlernen. Der Preis macht es für Einsteiger besonders interessant.

4) Für Bruchpiloten

Stürze können immer mal passieren. Gerade wenn man etwas ausprobieren möchte. Damit die Eltern auf der sicheren Seite sind, lohnt es sich, die mountainbikenden Radsportler in spe mit Protektoren auszustatten. Zum Beispiel mit dem Knieschoner „Comp AM Knee“ von Sixsixone (49,99 Euro).

5) Für Fußballer

Fußball und Radfahren gehören für viele Kinder und Jugendliche zusammen. Doch wie bringt man den Fußball am besten zum Bolzplatz? Mit der Halterung „Kicker“ von Fahrer Berlin (19,50 Euro). Zur Krönung ist der Ballhalter in den Farben des Lieblingsvereins erhältlich.

6) Für Bastelfreunde

Tuning ist das A und O für ambitionierte Mountainbiker. Sie machen dabei selbst für ihren Reifen nicht halt. Der „Tread Cutter“ von Schwalbe (26,90 Euro) ist der erste Profilschneider, der gezielt für die Bearbeitung von MTB-Reifen konzipiert wurde. Da macht das Basteln Spaß.

7) Für Racer

Für Mountainbiker auf der Suche nach der letzten Zehntelsekunde ein passendes Geschenk: „ShockWiz“ von Quarq (419 Euro). Das Telemetriesystem hilft, die individuell passende Einstellung für die Federelemente am Mountainbike zu finden. Per App werden die Daten erfasst. Also auspacken, anbringen, einstellen, Rennen gewinnen.

8) Für Radsportfans

Tragen, was die Profis tragen: Die Stevens „Equipe-Kollektion“ gibt es passend zum Design des Sportrads in bis zu fünf Farbvarianten und passend zu jedem Wetter: z.B. ein sportliches Wintertrikot (89,95 Euro) oder eine Trägerhose mit Flachnähten und Silikon-Gelpolster (89,95 Euro). Auch passende Accessoires wie Socken oder Racecap sind erhältlich.

9) Für Bergsportler

Gerne kann man sich zu Weihnachten auch selbst eine Freude bereiten: Wie wäre es mit dem neuen „Seet AllMtn 7.0“ von Haibike (2.499 Euro) Fahrspaß im Gelände ist mit dem All-Mountainbike garantiert. Da macht das Geschenkeauspacken gleich noch mehr Spaß.

10) Für Draußenparker

Eine Alarmanlage für Fahrradfahrer: Das neue Fahrradschloss „Bordo Alarm 6000A“ von Abus warnt mit einer Lautstärke von 100 Dezibel vor einem Fahrraddiebstahl. Möglich macht das die sogenannte 3D-Position-Detection, die Erschütterungen und kleinste Bewegung erkennt und den Alarm auslöst. Das Alarmschloss ist für 139,95 Euro ab Dezember erhältlich.

11) Für Nachteulen

„Sehen und Gesehen werden“ lautet die altbekannte Weisheit für die passende Fahrradbeleuchtung. Der neue Akkuscheinwerfer „Ixon Space“ (199 Euro) von Busch & Müller erreicht eine Maximalleistung von 150 Lux. Und macht so auch die dunkelste Nacht zum Tag.

12) Für Stilbewusste

Das Fahrrad muss zum persönlichen Stil passen. Doch dieser kann sich auch ändern. Deshalb kann beim Sattel „Tattoo“ von Selle Royal (ab 70 Euro) die Sattelschale gewechselt und so ein neuer Stil kreiert werden. Der Vorteil für den Schenkenden: Im nächsten Jahr einfach eine neue Sattelschale (ab 35 Euro) schenken.

13) Für Individualisten

Kalender mit tollen Erinnerungen erstellen kann jeder. Warum die schönsten Momente nicht auf einem Rucksack festhalten? Ortlieb bietet mit dem „Velocity on demand“ eine Option, ein individuelles Weihnachtsgeschenk zu erstellen. Einfach das Lieblingsmotiv auf der Ortlieb-Seite hochladen und auf den wasserdichten Rucksack drucken lassen. Preis: 129,95 Euro.

14) Für Alltagsradler

Jamaica mal anders: Das Trekkingrad „Jamaica“ von Winora besticht durch seine Vielseitigkeit. Das Fahrrad ist sowohl im Stadtverkehr als auch für längere Touren ein netter Begleiter. Mit 599 Euro überzeugt es zusätzlich beim Preis-Leistungs-Verhältnis.

15) Für Naturfans

Fahrradfahren ist gut für die Umwelt, aber auch das Fahrrad kann gerne ökologisch gefertigt sein. Natürliche Rohstoffe sind deshalb im Trend. My Boo bietet mit dem „BBU1“ Fahrradgriffe aus Birkenholz (79,99 Euro). Diese sind in Handarbeit gefertigt, pflegeleicht und auch bei nassen Bedingungen äußerst griffig.

16) Für Pechvögel

Das Start-Up Bikeright aus Hamburg ist auf die Rechtsberatung für Radfahrer spezialisiert. Wer eine Rechtsfrage hat, kann sich einfach an die Experten wenden. Der Festpreis für eine Beratung sind 29,90 Euro. Als Geschenkoption können auch Beratungsgutscheine in Höhe der Summe gekauft werden.

17) Für Einkaufswütige

Der „Shopper“ von Flyer (ab 349 Euro) ist ein praktischer Kofferraum fürs Fahrrad und wird per Adapter-Kupplung am Gepäckträger montiert. Die Tasche kann bei Bedarf abgenommen und zum Rucksack umgewandelt werden. Außerdem ist ein Kühlfach integriert.

18) Für Außerirdische

„Moonbiker“ heißt die Accessoires-Kollektion von Liegeradhersteller HP Velotechnik. Das Mondmotiv auf dem T-Shirt (17,90 Euro) leuchtet im Dunkeln und wirkt dadurch fast so magisch wie E.T.. Der Slogan „My vehicle is human powered“ erfreut den Radliebhaber zusätzlich.

19) Für Ganzjahresbiker

Ein richtiger Fahrradfahrer lässt selbst bei Schmuddelwetter sein Rad nicht stehen. Denn mit der richtigen Bekleidung machen auch kalte Temperaturen oder Regen nichts aus. Die „Men“s Larrau Softshell Jacket“ von Vaude (180 Euro) hält dank Merinowolle auch an kalten Tagen schön warm.

20) Für Vielreisende

Die wichtigen Fahrradutensilien schnell griffbereit zu haben, das ist die Aufgabe der Biketasche „Bike Cube“ von Fahrradhersteller Felt (44,95 Euro). In Zusammenarbeit mit dem Outdoor-Experten Mountainsmith wurde eine Transportmöglichkeit entwickelt, in der Helm, Radschuhe, Luftpumpe und wichtige Accessoires platzsparend, atmungsaktiv und aufgeräumt verstaut werden.

21) Für Weltenbummler

In 80 Tagen reiste – oder raste – Marc Beaumont mit dem Fahrrad um die Welt. Vielleicht möchte sich einer der Verwandten einer ähnlichen Herausforderungen stellen? Ein Anreiz ist sicherlich das passende Fahrrad: Beaumont nutzte für seine Tour das Rennrad „Kimera Premium“ von Koga (ab 3.699 Euro).

22) Für ÖPNV-Pendler

Falträder sind eine praktische Möglichkeit für einen entspannten Weg zur Arbeit. Falls dabei einmal schnell etwas repariert werden muss, hilft das „Tool Kit“ von Brompton (64,90 Euro). Klein, leicht und einfach zu verstauen und damit ein passender Reparaturhelfer im Alltag.

23) Für Transporter

Das Auto ist abgeschafft, das Lastenrad steht schon bereit. Doch im Alltag kann noch nicht alles transportiert werden. Schlau ist, wer sich deshalb eine Transportbox wünscht. Lastenradhersteller Riese & Müller bietet für seine Modelle die passenden Boxen zum Nachrüsten an (ab 249,90 Euro).

24) Für Vielfahrer

Dem Partner eine Freude machen mit einem Custom-made-Rad von Velotraum, wie dem „VK 2“ (ab 1.940 Euro). Da es sich dabei aber um einen individuellen Aufbau handelt, findet die Bescherung dieses Jahr nicht zu Hause, sondern bei der Vermessung beim Velotraum-Fachhandelspartner statt.

Der pressedienst-fahrrad hat es sich zur Aufgabe gemacht, dem guten Fahrrad und dessen Anwendung mehr Öffentlichkeit zu verschaffen. Denn wir sind der Meinung, dass Radfahren nicht nur Spaß macht und fit hält, sondern noch mehr ist: Radfahren ist aktive, lustvolle Mobilität für Körper und Geist. Kurz: Radfahren ist Lebensqualität, Radfahren ist clever und Radfahren macht Lust auf mehr…

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Mode Trends Lifestyle

Model Pool International Model Management in Düsseldorf, die älteste Modelagentur Deutschlands, lädt zum Event des Jahres ein – Modelnight 2017!

Genau heute in einem Monat – am 4.11.17 – ist es endlich so weit! MODELNIGHT 2017 öffnet ihre Türe und gibt den Black Carpet frei für die Cremé de la Cremé des Fashion & Show Business.

Model Pool International Model Management in Düsseldorf, die älteste Modelagentur Deutschlands, lädt zum Event des Jahres ein -  Modelnight 2017!

Model Pool MODELNIGHT 2017

Wir freuen uns, dieses Jahr unsere Gäste in einer neuen aufregenden Location zu empfangen – den angesagten RUDAS STUDIOS im Düsseldorfer Hafen. Der kultige Club ist für fulminante Parties und unvergessliche Events längst außerhalb Düsseldorfs bekannt.

Unsere Gäste können wie jedes Mal auf extravagante Fashion Shows gespannt sein. In diesem Jahr haben wir bei der Auswahl der Labels besonders auf Exklusivität, Hochwertigkeit und Familientradition gesetzt.

Besonders stolz sind wir, die Kreationen der jungen Kollektion des Designerlabels Barbara Schwarzer – YOUNG COUTURE by BS – auf unserem Catwalk zu präsentieren. Dieses exklusive familiengeführte Fashion-Haus trägt seit Jahrzehnten zum Ruf Düsseldorfs als internationale Modestadt bei. Die Bandbreite der Kollektion reicht von traumhaften Cocktail-und Abendkleidern bis hin zu alltagstauglichen coolen Outfits, die ihre Trägerin bis in die Nacht hinein begleiten.

Romantisch und feminin geht es bei der Show unseres zweiten Labels weiter – die Kreationen der Marke LAONA bringen jede Frau ins Schwärmen und werden von zahlreichen prominenten Schönheiten wie Mara Bergmann, Michelle oder Sarah Lombardi für Special Events ausgewählt. So einmalig wie jede Frau ist auch jedes Kleid von LAONA einmalig schön.

„Tradition, Qualität & Trends made in Germany“ verkörpert unser drittes Label – FALKE. Die Geschichte dieses Hauses nimmt sein Anfang in 1895. Die damals kleine Stickerei hat sich in Laufe der Zeit zu einem Riesenkonzern mit Standorten in der ganzen Welt entwickelt und führt Lizenz-Partnerschaften mit Star-Designern wie Karl Lagerfeld, YSL, Christian Dior etc. aus. Die High-Tech Sportkollektionen by Falke werden von Deutschen Top-Sportlern & Mannschaften getragen.

So international wie unsere Agentur – Model Pool International Model Management – wird auch auch die Modelnight 2017. Der Catwalk wird von der legendären US Marke SCHOTT NYC gerockt, und LEANDRO LOPEZ, ein Familien-Unternehmen mit Portugiesischen Wurzeln, stattet unsere Models mit exklusiven handgefertigten Schuhen aus.

Wir sind glücklich in 2017 neue namenhafte Partner & Sponsoren für unser Event des Jahres gewonnen zu haben. Einer davon ist die Luxus-Marke NEWSHA Private Haircare. Die facettenreichen luxuriösen Styling, Pflege -und Finishing Produkte von NEWSHA mit hochwertigsten Inhaltsstoffen übertreffen die Erwartungen der anspruchsvollsten Kunden.

Zu einem Glamour-Look haben wir auch die passende Lektüre – und präsentieren unseren zweiten Partner, das neue exklusive KÖNIGSALLEE-MAGAZINE, welches den Namen der prächtigen Düsseldorfer Flaniermeile trägt und den Flair vom Style, Fashion & Design rund um die weltberühmte Kö spiegelt.

Das dritte neue Partner-Unternehmen der Modelnight 2017 stellt die einzigartige Symbiose von Mode & Süßigkeiten dar – LAMBERTZ, die Aachener Printen-und Schokoladenfabrik, gegründet in 1688. Das historische Familienunternehmen aus NRW mit internationalen Niederlassungen in Ost-Europa und USA ist der aktuelle Weltmarktführer bei Herbst-und Weihnachtsgebäck. Dr. Herrmann Bühlbecker ist das Gesicht der Marke Lambertz. Jährlich begrüßt er die Schönen und Reichen aus der ganzen Welt auf seiner mondänen Schocko-Show. Abgesehen von unseren Models, werden Lambertz-Produkte wohl die süßeste Versuchung der Modelnight 2017 sein!

Neben neuen Namen & Marken sind wir natürlich unseren Stamm-Partnern besonders dankbar!

Dieses Jahr wieder dabei und machen uns mega happy damit: DESIGN HOTEL INDIGO in Düsseldorf & AUTOHAUS AUDI NAUEN in Meerbusch. Unsere VIP-Gäste werden garantiert schnell & komfortabel zu ihren erstklassigen geschmackvollen Zimmern im Herzen der Stadt gebracht.

Gestylt für die Shows der Modelnight 2017 werden unsere Catwalk-Beauties erneut von der hoch professionellen Crew der Agentur für Make-Up & Hair von Matthias Odenthal.

Wir fiebern der Modelnight2017 entgegen! Bleibt dabei und freut euch auf weitere News & Überraschungen!

Model Pool International Model Management GmbH, gegründet in 1978, ist die älteste aktive Modelagentur Deutschlands und vermittelt professionelle Models weltweit für Fotoproduktionen, Fashion-Shows, Editorials, TVC und Mode-Events.

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Anna Chistyakova
Elisabethstraße 14
40217 Düsseldorf
0211-8655613
anna@model-pool.de
http://www.model-pool.de

Bildung Karriere Schulungen

Mit dem VDMplus den Wandel im Musikbusiness nutzen

Der Verband Deutscher Musikschaffender zeigt Mitgliedern aktuelle Entwicklungen auf.

Mit dem VDMplus den Wandel im Musikbusiness nutzen

Klaus Quirini

Sogenannte Streaming-Dienste, Internetportale, auf denen Musik jederzeit abrufbar ist, und der nicht-physische Verkauf von Songs und Alben via Download verdeutlichen klar, dass die Musikbranche im Wandel ist. Allerdings nicht erst seit gestern oder heute, weiß Klaus Quirini, Vorstand des Verbands Deutscher Musikschaffender ( www.VDMplus.de), aus Erfahrung, denn er ist seit mehr als vier Jahrzehnten aktiv, um allen das Leben zu erleichtern, die im Musikbusiness tätig sind.

Und um ihnen zum Erfolg zu verhelfen – wie immer sich auch die Branche entwickelt. „Entscheidend ist, nicht nur auf Trends zu reagieren, sondern sie vorauszusehen, um bereits im Vorfeld gewappnet zu sein“, sagt der versierte Profi, der schon zahlreiche Entwicklungen miterlebt hat. „Verkauft wurde Musik zuerst nur bei Konzerten, dann kamen Schallplatten, zunächst auf Schellack, dann auf Vinyl hinzu. Öffentlich-rechtliche Radiosender spielten die Musikwerke, das Fernsehen war eine Revolution, Kassetten kamen auf, dann die CD, und private Radiostationen führten zu einer Neuordnung im Musikbusiness“, listet Quirini auf.

Gestandene Mitglieder des VDMplus‘ haben die Entwicklung, die rasant weiterging, nicht nur überlebt, sondern auch wirtschaftlich erfolgreich durchlaufen. „In der Fernsehlandschaft gab es auf einmal reine Musiksender, dann kam das Internet immer mehr auf und mit ihm bald das mp3-Format“, beschreibt Udo Starkens, Generalmanager des Verbands Deutscher Musikschaffender. Letzteres führte dazu, dass Musik gegen angemessene Bezahlung völlig legal aus dem Internet heruntergeladen werden konnte – eine Entwicklung, an der der Branchenverband VDMplus einen großen Anteil hatte.

Heute sieht die Medienwelt einerseits mit neuen Streaming-Diensten sowie den Smartphones als multimediale Alleskönner und andererseits mit dem Comeback der Vinyl-Schallplatten wieder anders aus, und der nächste „Fort- oder Rückschritt“ lasse wahrscheinlich nicht lange auf sich warten, betont Udo Starkens.

Kein Problem für die Mitglieder des VDMplus, denn der Verband Deutscher Musikschaffender hat sie alle kommen und gehen gesehen – die Trends, Entwicklungen, Stars und Sternchen der Branche. „Geblieben sind die erfolgreichen Mitglieder des VDMplus, die bis heute mit Musik Geld verdienen“, sagt Klaus Quirini.

Der Verband Deutscher Musikschaffender ( www.VDMplus.de) ist ein Zusammenschluss von Produzenten, Musikverlagen, Tonträgerfirmen, Komponisten, Textdichtern, Musikern, Managern, Künstlern und vertritt seit 1974 die Interessen deutscher Musikschaffender. Seit Jahrzehnten gründen und betreiben, an der Musikwirtschaft interessierte Musikschaffende, durch das Coaching der VDM-Mitarbeiter der einzelnen Abteilungen, erfolgreich Musikverlage und Musiklabel. VDM-Mitglieder lernen das Business von der einfachsten Promotionarbeit bis hin zu komplizierten Vertragsausarbeitungen kennen. Ein umfassender Einblick für Neugründer und Profis über die Hintergründe in der Musikbranche ist eines der Kernthemen im VDM.

Kontakt
Verband Deutscher Musikschaffender (VDM)
Helga Quirini
Josefsallee 12
52078 Aachen
0241 9209277
h.quirini@vdmplus.de
http://www.vdmplus.de

Computer IT Software

Alles wird Digital in OWL – Business 4.0 – Live erleben

2. IT&MEDIA FUTUREcongress am 21.09.2017 in Bielefeld öffnet wieder seine Tore

Alles wird Digital in OWL - Business 4.0 - Live erleben

Spannende Vorträge zum Thema Digitalisierung warten auf die Besucher am 21. September in Bielefeld

Unter dem Motto „Alles wird Digital – Business 4.0“ öffnet der 2. IT&MEDIA FUTUREcongress am 21.09.2017 in Bielefeld wieder seine Tore, um branchenübergreifend Top-Entscheider, Geschäftsführer und die zweite Führungsebene über die wichtigsten Digitalisierungsthemen zu informieren. Mehr als 100 Aussteller und über 35 zum Teil namhafte Speaker auf 4 Bühnen und Lösungen für das Business von heute und morgen. Besucher erfahren in den Vorträgen alles zu den Themengebieten, Online-Marketing & Vertriebsoptimierung, Prozessoptimierung & IT-Infrastruktur, Arbeit 4.0 & FUTURE Thinking und Cyber Security & Datensicherheit. Dabei stehen organisatorische und technische Innovationen und zukunftsorientierten Lösungen im Vordergrund.

Moderiert werden die 4 Bühnen durch die Themenpaten, die mit Ihrem Know-How zu den einzelnen Themenbereichen die Aktualität und den Mehrwert für die Besucher und Teilnehmer sicher steigern werden.

Der Mittelstand hat Nachholbedarf

Die Digitalisierung optimiert Prozesse und ermöglicht das Erschließen neuer Kundengruppen, genauso wie die Optimierung von Kooperationen und die Vernetzung von Mensch zu und Maschine. Dabei kommen auch immer mehr neue Geschäftsmodelle in den Blickwinkel. Leider hinkt der deutsche Mittelstand im Bereich Digitalisierung noch hinterher. „Der Mittelstand weiß um die Problematik, findet aber oft keine Zeit oder kein Ansatzpunkt sich intensiver mit dieser Thematik auseinander zusetzen. Hier genau setzt der IT&MEDIA FUTUREcongress an und bietet eine Plattform, auf der sich Entscheider innerhalb von einem Tag über alle Themen der digitalen Agenda umfassend informieren können.“ Das sagt Michael Mattis, Veranstalter des IT&MEDIA FUTUREcongress in Bielefeld und Frankfurt.

Nach der erfolgreichen Auftaktveranstaltung im letzten Jahr erwartet der Veranstalter dieses Jahr mehr als 2.000 Teilnehmer. Eröffnet wird die Kongressmesse durch den Präsident der IHK, Herrn Wolf D. Meier-Scheuven. Anschließend können sich die Besucher auf die Keynote von Herrn Dr. Oliver Grün, Vorstand der GRÜN Software AG sowie Präsident des Bundesverband IT-Mittelstand e.V. und Präsident des IT-Mittelstand-Europaverbandes European DIGITAL SME Alliance freuen.

Die einzelnen Bühnen werden von erfahrenen Themenpaten moderiert. Zu jedem oben aufgeführten Themengebiet sind 9 spannende Vorträge geplant.

Top-Aussteller sind gebucht

Auch die Liste der Aussteller ist beeindruckend, denn jetzt bei der 2. Veranstaltung sind bereits auch größere Unternehmen aus dem Bundesgebiet auf der größten IT Management Veranstaltung in OWL vertreten. Bekannt dürften den Unternehmen in der Region insbesondere auch die Firmen sein, die hier in der Region die Digitalisierung vorantreiben.

agentbase AG, aXon, BREKOM GmbH, AGFEO, bpi solutions, Ceyoniq Technology, Creos Lernideen, Diamant Software, HDNET, proALPHA, Wortmann AG, TEUTODATA, SCI Systems, windream, Raynet, uvw. zeigen einen bunten Blumenstrauß an Möglichkeiten, Stück für Stück Digitalisierung im Unternehmen zu implementieren.

Als besonderes Highlight der Veranstaltung ist diesmal in der Messe Bielefeld ein Future Office in Kooperation mit Büromöbel Assmann, dem Verband VOI und dem Verlag Chefbüro aufgebaut. Hier zeigen die Firmen bpi solutions GmbH aus Bielefeld und InoTec GmbH aus Wölfersheim, wie Digitalisierung in Kombination mit einem modern gestaltenden Office realisiert werden kann.

Ab 16:00 Uhr beginnt die After-Work-Booth-Party, um auch Unternehmern die Möglichkeit zu geben am späteren Nachmittag die Veranstaltung zu besuchen. Die Wortmann AG ist hier noch mit einer Keynote zum Thema „Flexibilität, Individualität und Skalierbarkeit für die digitale Transformation“ vertreten. Mit einem leckeren Waffelstand, zusammen mit einer guten Tasse Kaffee, können die Besucher dann noch einmal die attraktiven Angebote der Aussteller besuchen und intensiver in mögliche neue Projekte einsteigen.

Die Veranstaltung findet in Kooperation mit der IHK Bielefeld und dem BVMW -Bundesverband mittelständische Wirtschaft statt. Zusammen mit mehr als 50 Kooperationspartnern wird Bielefeld am 21. September erneut zur digitalen Metropole der Region.

Der Eintritt zur Veranstaltung kostet 29 EUR. Weitere Informationen zur Veranstaltung finden Besucher und Journalisten unter: www.bielefeld.itandmedia.de

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AMC MEDIA NETWORK GmbH & Co. KG
Michael Mattis
Robert-Bosch-Str. 7
64293 Darmstadt
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E-Mail: office@amc-media-network.de

Über AMC MEDIA NETWORK GmbH & Co. KG, Veranstalter IT&MEDIA FUTUREcongress
AMC MEDIA NETWORK GmbH & Co. KG bietet als Verlag, Veranstalter und Kreisgeschäftsstelle des BVMW – Bundesverband mittelständische Wirtschaft in Darmstadt-Dieburg regional und überregional mehr als 600 Kunden mediale Plattformen, Großveranstaltungen und Unternehmernetzwerke. Dazu gehört unter anderem die größte IT Management Veranstaltung in Hessen, der 6. IT&MEDIA FUTUREcongress am 01.03.2017 in Frankfurt am Main auf dem Messegelände. Außerdem werden die Plattformen IT-Buch Deutschland und dicoo betrieben. Als Full-Service Grafik- und Werbeagentur und Unternehmensberatung unterstützt das Unternehmen seine Kunden zusätzlich in allen Bereichen der vertrieblichen Kommunikation und des Marketing. Als Verlag organisiert das Unternehmen das online Magazin „Entscheider kompakt“.

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Politik Recht Gesellschaft

Invest in Future: „Vereinbarkeit“ in Zeiten der Digitalisierung

Invest in Future: "Vereinbarkeit" in Zeiten der Digitalisierung

(Bildquelle: Konzept-e/Fabry)

Der Zukunftskongress für Bildung und Betreuung „Invest in Future“ möchte am 26. und 27. September 2017 in Stuttgart Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber sowie Personalverantwortliche begeistern – unter anderem für die Chancen, die digitale Technik für die Vereinbarkeit von Beruf und Familie beziehungsweise Pflege eröffnet. Weitere Informationen und Anmeldemöglichkeit unter: www.invest-in-future.de

„Es ist eine Frage der Offenheit des Denkens“, sagt Ute Blindert. Die Kölner Unternehmensberaterin wird während des Kongresses „Invest in Future“ (26./27. September 2017 in Stuttgart) über die Chancen der Digitalisierung für die bessere Vereinbarkeit von Berufs- und Familien- beziehungsweise Privatleben sprechen. Ihre Erfahrung: „Die Digitalisierung erzeugt in Wirtschaft und Gesellschaft im Moment ein Klima, das zwischen begeisterter Aufbruchstimmung und ängstlicher Schockstarre pendelt.“ Doch eine Vogel-Strauß-Politik hilft nicht. Unternehmen sollten bereit sein für Veränderung und sich mit dem Thema auseinandersetzen. Nur so entdecken sie neue Möglichkeiten – auch für eine bessere Vereinbarkeit von Beruf und Familie oder Pflege.

Vereinbarkeit neu denken
Ute Blindert präsentiert am 26. September ab 14.00 Uhr digitale Vorreiter wie zum Beispiel ein Unternehmen aus der IT-Branche. Es organisierte seine Projekte und Prozesse neu. Jetzt gibt es für jedes Projekt zwei Verantwortliche und alle Abläufe sind in kleine Schritte zerlegt und werden minutiös dokumentiert. „Wird ein Kind krank und ein Vater oder eine Mutter übernimmt spontan Zuhause Pflegeaufgaben, können am Arbeitsplatz andere Teammitglieder problemlos einspringen. Denn es gibt immer eine verantwortliche Person, die greifbar ist, und auch der Projektstatus ist sofort transparent.“ Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber, die sich so organisiert haben, können Eltern zudem Führungspositionen mit reduzierter Arbeitszeit anbieten – eine großer Vorteil am Arbeitsmarkt.

Dezentrales Arbeiten – Möglichkeiten und Grenzen
Eine Zusammenarbeit übers Inter- oder Intranet eröffnet in vielen Branchen die Möglichkeit, räumlich und zeitlich flexibel zu arbeiten. „Dieser Trend birgt große Chancen für eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf“, sagt Ute Blindert. Doch es gebe auch Risiken: Ein Home Office schütze zum Beispiel nicht vor überlangen Arbeitszeiten.

Digitale Assistenzsysteme entlasten pflegende Angehörige
Jennifer Zeilfelder vom FZI Forschungszentrum Informatik in Karlsruhe klärt am zweiten Kongresstag (27. September) während des Themen-Specials „Pflege & Beruf“ über digitale Unterstützungssysteme für ältere Menschen auf. „Es gibt zum Beispiel ein Gerät, das den Herd automatisch abschaltet, wenn er zu überhitzen droht oder längere Zeit keine Bewegung mehr stattgefunden hat“, sagt sie. Und die digitale Technik leiste bald noch mehr: „Wir arbeiten an Sensoren, die Aktivitäten in der Wohnung beziehungsweise deren Fehlen zuverlässig feststellen und gegebenenfalls den Notruf aktivieren. Außerdem gibt es sensorgesteuerte Lichtsysteme, die Gefahrenstellen besser sichtbar machen und so Unfällen vorbeugen.“

Unterstützung durch Information
Solche neuen Entwicklungen sind nicht nur für Betroffene hilfreich. Sie entlasten auch pflegende Angehörige. Aus diesem Grund sind sie für Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber so spannend. Denn die Zahl ihrer mit Hilfe- und Pflegeaufgaben belasteten Beschäftigten steigt unweigerlich. „Wer diese Personen im Arbeitsleben halten möchte, sollte sie dabei unterstützen, die Herausforderungen ihrer Doppelbelastung zu bewältigen“, meint die Referentin. Indem Unternehmen ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter über digitale Hilfesysteme informieren oder sogar deren Anschaffung und Einbau fördern, können sie wirkungsvoll dazu beitragen.

Weitere Rednerinnen und Redner
Neben Ute Blindert und Jennifer Zeilfelder referieren im Themenfeld Vereinbarkeit von Beruf und Familie beziehungsweise Pflege am 26. und 27. September in Stuttgart:
– Tamara Speer, Unternehmensgruppe Schwäbisch-Hall
– Robert Richter und Renate Echtermeyer, Work-Life-Management GmbH
– Sarah Ickert, GPI Consulting GmbH
– Peter Schmeiduch, Ministerium für Soziales und Integration Baden-Württemberg
– Dr. Kathrin Silber, Wirtschaftsförderung Region Stuttgart GmbH
– Markus Traub, Sozialpädagoge und Pflegeberater
– Dr. Sigrun Fuchs, Landesentwicklungsgesellschaft Thüringen mbH
– Stefan Heimes, Das VerNetzwerk
– Annette Hoppe, Tellur GmbH

Der Themenstrang ist eingebettet in einen Kongress, der sich als Ideenwerkstatt versteht und Chancen für neue frühkindliche Lern- und vereinbarkeitsbewusste Arbeitswelten aufzeigen will. Das Invest-in-Future-Kongress-Motto 2017 lautet: „Gesellschaft 4.0 – Auswirkungen auf die Kita-Welt“.

Weitere Informationen zu „Invest in Future“, das komplette Programm sowie die Möglichkeit für eine Online-Anmeldung finden Interessierte unter: www.invest-in-future.de Für Teilnehmerinnen und Teilnehmer, die sich ausschließlich für das Themen-Special „Pflege & Beruf“ am zweiten Kongresstag interessieren, gibt es einen Sondertarif. Noch Fragen? Projektkoordinatorin Nicole Lessig steht unter Telefon 0711-656960-35 zur Verfügung.

Das Konzept-e-Netzwerk ist seit seiner Gründung 1988 kompetenter Partner für Kommunen und Unternehmen in Bildungs- und Sozialfragen. Der Aufbau und Betrieb öffentlicher und betriebsnaher Kindertagesstätten mit hohem Qualitäts- und Bildungsstandard sowie deren Organisationsentwicklung sind die wichtigsten Geschäftsfelder. Heute gehören zum Netzwerk rund 40 element-i-Kinderhäuser, zwei element-i-Grundschulen, drei Freie Duale Fachschulen für Erzieherinnen und Erzieher sowie die Entwicklung von Konzepten zur Vereinbarkeit von Beruf und Pflege. Der Anspruch einer qualitativ hochwertigen Bildung und Betreuung ist in der eigenen element-i-Pädagogik formuliert.

Zum Konzept-e-Netzwerk gehören die Trägergesellschaften Kinder in Stuttgart gGmbH, Kind und Beruf gGmbH, Konzept-e für Kindertagesstätten gGmbH und die Konzept-e für Schulen gGmbH. Das Netzwerk beschäftigt bundesweit rund 900 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Das Konzept-e Netzwerk veranstaltet alle zwei Jahre den Zukunftskongress für Bildung und Betreuung Invest in Future, der die zeitgemäße Betreuung, Erziehung und Bildung von Kindern bis 10 Jahren sowie die Vereinbarkeit von Beruf und Familie bzw. Pflege in den Fokus nimmt. Er findet das nächste Mal am 26. und 27. September 2017 in Stuttgart statt.

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Auto Verkehr Logistik

Zehn Wünsche an die Politik

Zehn Wünsche an die Politik

(Bildquelle: www.abus.de | pd-f)

(pd-f/tg) In zwei Wochen steht die Bundestagswahl 2017 an. Das TV-Duell der beiden Kanzlerkandidaten zeigte: Für den Radverkehr scheint in der politischen Debatte aktuell kein Platz. Dabei ist das Thema gerade in Zeiten des Klimawandels wichtig für die Zukunft. Das Fahrrad ist eine Lösung, um den Verkehrskollaps in den Städten zu vermeiden. Der pressedienst-fahrrad hat zehn konkrete, zukunftsweisende Statements von Branchenvertretern an die Politik zusammengetragen.

Guido Meitler, Marketingmanager beim Kinderradhersteller Puky:

„Verkehrspolitik fängt schon bei den Kleinen an. Kinder müssen sich auf dem Rad sicher fühlen, damit sie Freude am Radfahren und der persönlichen Mobilität haben. Dadurch begreifen sie schon früh, dass auch Alltagswege mit dem Rad zurückgelegt werden können und nicht bei jeder Gelegenheit das Auto gebraucht wird. Wir wünschen uns deshalb eine kinder- und familienfreundliche Infrastruktur mit mehr verkehrsberuhigten Zonen. Tempo 30 vor Schulen und Kindergärten ist schon ein Anfang, kann aber nur ein erstes Signal sein.“

Dr. Rainer Müller, Geschäftsführer beim Beleuchtungsspezialisten Busch & Müller:

„Wir wünschen uns die Akzeptanz des Fahrrads als Verkehrsmittel, nicht nur als Freizeitgerät. Dazu: Alle neuen Straßen müssten grundsätzlich mit Radwegen ausgestattet werden. Viele vorhandene Straßen ließen sich ohne großen Aufwand von zwei breiten Fahrspuren mit je einem Seitenstreifen um einen Radweg ergänzen. Vor allem im ländlichen Raum mit mehr oder weniger steilen Bergen (wie bei uns im Sauerland) besteht enormer Nachholbedarf.“

Andreas Hombach, Vertriebsleiter Fahrrad-Parksysteme beim Metallbauer WSM:

„Mehr Alltagsradverkehr bedeutet eine Entlastung des Straßenverkehrs, eine Minderung der Schadstoff- und Lärm-Emissionen sowie eine Verbesserung der Gesundheit. Erforderlich ist ein Paradigmenwechsel in der Stadt- und Verkehrsplanung. Benötigt werden querungsfreie, direkte und sichere Radverkehrsverbindungen sowie eine ausreichende Anzahl an sicheren und witterungsgeschützten Fahrradabstellanlagen. Neben seinem Engagement im Bereich der Bundesstraßen und überregionalen Radschnellwege sollte der Bund auch die Länder finanziell in die Lage versetzen, entsprechende Infrastrukturmaßnahmen einzuleiten.“

Antje von Dewitz, Geschäftsführerin beim Bekleidungsspezialisten Vaude:

„Ich wünsche mir von der Politik konkrete Förderkonzepte und Zielvorgaben für die Transformation hin zu fahrradfreundlichen Städten und Einzugsgebieten. Dazu gehört in der Stadt die sichere und bevorzugte Verkehrsführung für Fahrradfahrer. Für Stadt und Umland wünsche ich mir den Einbezug des öffentlichen Nahverkehrs, v. a. im Hinblick auf den Transport von Fahrrädern, sowie einen breiten Ausbau von Fahrradwegen – auch in ländlichen Regionen! Wir fördern als Arbeitgeber durch vielfältige Maßnahmen den umweltschonenden Weg per Rad zur Arbeit. Die Sicherheit sollte dafür zugleich gewährleistet sein.“

Steffen Alberth, Leiter Vertrieb und Service beim Fahrradhersteller Winora:

„Fahrräder, ob mit oder ohne Motor, bieten unendlich viele Vorteile: Für die Umwelt, für den Verkehr, für die individuelle Mobilität, für die persönliche Gesundheit. Wir von der Winora Group wünschen uns, dass auch die Politik das Radfahren mehr unterstützt. Etwa durch den Ausbau von sicheren Fahrradwegen in der Stadt und Radschnellstraßen, z. B. für Pendler. Sie sollten sowohl Radfahrern mit als auch ohne E-Antrieb ein sicheres Fahren ermöglichen. Radfahrer sollten mehr Rechte im Straßenverkehr erhalten, in Fahrradstraßen oder 30er-Zonen. In Schulen sollte der Spaß am Radfahren schon früh vermittelt werden, etwa durch die Integration in den Lehrplan. Die Politik könnte ein Fahrradressort einrichten, um dem Fahrradfahren das nötige Gehör und Gewicht in der politischen Diskussion zu verschaffen. Ähnlich wie bei den Elektroautos sollten die Bürger mit Steuervergünstigen dazu motiviert werden, sich statt eines Autos ein E-Bike zu kaufen oder zu leasen, um damit umweltschonend längere Strecken zurücklegen zu können. Initiativen wie „Mit dem Rad zur Arbeit“ sind großartige Ansätze und sollten auch von der Politik unterstützt werden.“

Henning Voss, Geschäftsführer beim deutschen Brompton-Vertreiber Voss Spezial-Rad:

„Von einer Schwarz-Weiß-Sicht nach dem Motto entweder Auto oder Fahrrad halte ich persönlich nichts. Wenn der Weg zur Arbeit ein Mix aus Auto, ÖPNV und Falt-Fahrrad sein könnte, würden viele Pendler erleben, wieviel Spaß und Abwechslung das Element Falt-Fahrrad in dieser Mobilitätskette bringt. Dafür wünsche ich mir von der Politik eine Stärkung des ÖPNV und eine erstklassige Fahrrad-Infrastruktur, besonders in den Stadtzentren, sodass die „letzte“ Meile auf dem Fahrrad der Höhepunkt auf dem Weg zur Arbeit wird.“

Maximilian Schay, Geschäftsführer beim Bambusradhersteller My Boo:

„Als noch junges Unternehmen aus der Fahrradbranche beschreiten wir einen sehr besonderen Weg. Dabei möchten wir mit unseren My-Boo-Bambusfahrrädern ein innovatives Produkt, konkretes soziales Engagement in Ghana und nachhaltiges wirtschaftliches Handeln in Deutschland verbinden. Wir sind davon überzeugt, dass faires Handeln und hochwertige Produkte kein Widerspruch sein müssen. Dabei gehen wir gerne als Vorbild vorweg und geben unsere Erfahrungen weiter. Wir wünschen uns eine aktive Unterstützung der Politik für eine nachhaltige Mobilität und Unterstützung für konkretes Engagement für Arbeitsplätze und gesellschaftliche Teilhabe in Entwicklungsländern dieser Welt.“

Philipp Elsner-Krause, Geschäftsführer beim Bike-Accessoires-Anbieter Fahrer Berlin:

„Ich sehe bereits ein Umdenken in der Verkehrspolitik und bei der Entwicklung von Infrastrukturprojekten. Jedoch werden viel zu geringe Mittel zum Ausbau der Fahrradinfrastruktur bereitgestellt. Am Beispiel Berlins kann ich sagen, dass viele neue Radwege und Radschutzstreifen errichtet wurden, aber leider nur im Innenstadtbereich und auch nicht in angemessenem Verhältnis zum gestiegenen Fahrradverkehr. Für viele Menschen, die gerne mit dem Rad pendeln würden, ist es schlichtweg immer noch viel zu gefährlich, das Fahrrad für den Weg zur Arbeit zu nutzen. Ich persönlich wünsche mir deshalb mehr Mittel und eine höhere Reisegeschwindigkeit beim Voranbringen von Infrastrukturprojekten im Bereich Fahrrad und ÖPNV und natürlich auch Politiker, die gerne selber aufs Fahrrad steigen und moderne Mobilität vorleben. Positiv stimmen mich Initiativen wie der „Volksentscheid Fahrrad“ und das „Projekt Stadtbahn“, da sie es geschafft haben, viele Menschen zu mobilisieren und somit mehr Druck auf die Politik auszuüben. Des Weiteren wünsche ich mir Maßnahmen zur Verbesserung der Luftqualität in den Innenstädten. Die Luft in Berlin ist fühlbar schlecht und stickig, um das zu bestätigen, braucht es keine Messungen. Leider habe ich persönlich das Gefühl, dass Krankheiten, deren Auslöser mit Schadstoffen belastete Umgebungsluft ist, wissend in Kauf genommen werden. Nicht zu vergessen natürlich der Wunsch als Unternehmer an die Politik, ein Umfeld sicherzustellen, in dem alle Marktteilnehmer gleichberechtigt behandelt und nicht durch Subventionen in veraltete Technologien Fortschritt gebremst wird und Marktverhältnisse ins Ungleichgewicht kommen.“

Hanna Gehlen, Projektmanagerin beim Kinderanhänger-Hersteller Croozer:

„Wir wünschen uns, dass der Fahrradanhänger als flexibles und preiswertes Zero-Emission-Fahrzeug für Familien, Freunde und Gewerbe in der Städte- und Verkehrsplanung wahrgenommen und berücksichtigt wird. Dazu zählen breitere Radwege und Radspuren, aber auch passende Abstellanlagen. Nicht nur vor Kindergärten, sondern flächendeckend auch vor Geschäften und Supermärkten.“

Rolf Kathrein-Lehmann, Produktmanager beim Radtaschenspezialist Ortlieb:

„Die zukünftige Bundesregierung muss dringend eine Strategie für eine umweltfreundliche Mobilität, besonders in Städten, entwickeln. Der Aktionismus in Form von sofort zur Verfügung gestellten Milliarden ist durchschaubar, die Heilige Kuh Auto soll – gerade vor einer Wahl – nicht geschlachtet, geschweige denn angefasst werden. Das Thema Diesel und Schadstoffbelastung ist nur ein Teil des Problems. Ein hoher Anteil von Autos in den Städten, auch wenn es nur E-Autos wären, bringt uns nicht weiter. Wir brauchen mehr Platz für Radfahrer, Fußgänger und Busse. Der wird nur frei, wenn der Raum nicht von fahrenden oder parkenden Autos belegt ist.“

Der pressedienst-fahrrad hat es sich zur Aufgabe gemacht, dem guten Fahrrad und dessen Anwendung mehr Öffentlichkeit zu verschaffen. Denn wir sind der Meinung, dass Radfahren nicht nur Spaß macht und fit hält, sondern noch mehr ist: Radfahren ist aktive, lustvolle Mobilität für Körper und Geist. Kurz: Radfahren ist Lebensqualität, Radfahren ist clever und Radfahren macht Lust auf mehr…

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Sonstiges

Leas“ das mal!

Leas" das mal!

(Bildquelle: www.jobrad.org | pd-f)

Das Fahrrad über den Arbeitgeber beziehen? Selbstverständlich! Dienstrad-Leasing wird immer beliebter. Was dabei oft vergessen wird: Neben hochwertigen Rädern und E-Bikes können auch ausgewählte Zubehörprodukte in einen Leasing-Vertrag aufgenommen werden. Doch nicht alles, was man toll und praktisch findet, ist auch Leasing-fähig. Der pressedienst-fahrrad zeigt an ausgewählten Neuheiten der Eurobike, was über den Arbeitnehmer geleast werden kann – und was nicht.

(pd-f/tg) E-Bike, Lastenrad, Trekkingrad, Mountainbike oder gar Rennrad – so gut wie jeder Radtyp kann heutzutage geleast werden, wenn der Arbeitgeber eine entsprechende Leasing-Möglichkeit im Angebot hat. „Einzige Bedingung: Das Rad muss einen bestimmten Mindestwert haben. Bei unserer Marke Jobrad sind das 749 Euro“, erklärt Rita Leusch, PR-Referentin beim deutschen Pionier Leaserad. Möglich machen dies die steuerlichen Vorteile der Ein-Prozent-Regel, die vom Dienstwagen bekannt sind und seit 2012 auch auf Dienstfahrräder angewendet werden können. Per Gehaltsumwandlung wird dem Leasing-Nehmer eine monatliche Nutzungsrate (inkl. Vollkaskoversicherung und optional Inspektion) für das Fahrrad (oder E-Bike) vom Bruttogehalt abgezogen. Dadurch verringert sich das zu versteuernde Einkommen. Das Fahrrad darf dabei grundsätzlich privat genutzt werden und es ist keine Mindestnutzung für den Arbeitsweg vorgegeben. Der Leasing-Vertrag läuft anschließend über 36 Monate und bringt dem Arbeitnehmer diverse Ersparnisse gegenüber einem Direktkauf. Nach Ablauf des Vertrages besteht gegebenenfalls die Möglichkeit, das Fahrrad zu erstehen.

Doch damit nicht genug: Auch ausgewähltes Zubehör und Anbauteile können geleast werden. „Wichtig ist, dass der Händler eine einheitliche Rechnung über das gesamte Rad sowie das Zubehör erstellt und zusätzlich eine unverbindliche Preisempfehlung auf Basis des Rads zuzüglich der ausgetauschten Einzelteile. Nur dann können wir das Jobrad korrekt abrechnen“, erklärt Leusch. Dies gelte übrigens auch für Individualaufbauten, wie sie z. B. beim Custom-made-Anbieter Velotraum möglich sind. Ähnlich dem Autokauf kann der Kunde das Rad nach persönlichen Ausstattungswünschen zusammenstellen. Generell gilt für Leasing die grobe Regel: Alles, was am Fahrrad fest verschraubt wird, darf man leasen. Die praktische Umsetzung zeigt der pressedienst-fahrrad an ausgewählten Beispielkombinationen.

Sattel und Ersatz-Akku für das E-Bike

Für Pendler sind E-Bikes beliebte Leasing-Räder, da bei teureren Modellen die Ersparnis durch die Gehaltsumwandlung relativ hoch ausfällt. Das „Upstreet 5“ von Flyer (ab 3.199 Euro) ist ein neuer Vertreter für die Radsaison 2018. Doch trotz seiner hochwertigen Ausstattung ist der individuelle Sitzkomfort gerade bei langen Touren und vielen Fahrten ein wichtiges Thema und braucht ggf. eine Anpassung. Selle Royal bietet mit dem neuen „E-Zone“ (89,90 Euro) erstmals einen Sattel speziell für E-Biker. „Da der Sattel am Rad fest verschraubt wird, kann er trotz Austausch mit geleast werden. Dafür muss der Austausch allerdings zu Beginn erfolgen, so ist eine vertragliche Berücksichtigung möglich. Eine spätere Umrüstung geht ansonsten auf eigene Rechnung“, meint Leusch. Nach Ablauf des Leasing-Vertrages muss das Rad nämlich in seiner vertraglichen Grundausstattung wieder hergestellt werden. „Es sei denn, der Leasing-Nehmer übernimmt das Rad. Dann müssen die Umbauten nicht zurückgeführt werden“, erklärt die Leaserad-Sprecherin. Für E-Biker auch interessant: Ein Zusatz-Akku kann zusammen mit dem E-Bike geleast werden. Oder er ist bereits von vornherein am E-Bike verbaut, z. B. beim „Supercharger“ von Riese & Müller (ab 4.499 Euro), das optional zwei Akkus direkt in den Rahmen integriert.

Beispielrechnung: Flyer Upstreet 5: 3.199 Euro + Sattel E-Zone: 89,90 Euro + Ersatz-Akku von Panasonic: 879 Euro = 4.168,90 Euro

Ersparnis durch Leasing bei 3.500 Euro Bruttomonatseinkommen eines verheirateten Angestellten in Steuerklasse IV: 1.531,15 Euro (32,62 Prozent). Die monatliche Umwandlungsrate beträgt dabei 114,91 Euro, die tatsächliche Nettobelastung für 36 Monate sind 76,28 Euro.

Beleuchtung, Gepäckträger und Reifen für das urbane Rad

Schicke Urban-Bikes sind gerade bei jungen Leuten in Großstädten im Kommen. Das neue „Supermetro“ von Koga (1.349 Euro) ist durch den Riemenantrieb von Gates ein wartungsarmes, modisch-cleanes Bike für den alltäglichen Einsatz. Für den Gepäcktransport bietet es sich an, einen Gepäckträger (z. B. „Single Rack“ von Fahrer Berlin, 89 Euro) anzubauen. Im Leasing-Vertrag kann zudem auch noch eine leistungsfähige Akku-Beleuchtung wie der Frontscheinwerfer „Ixon Space“ von Busch & Müller (199 Euro) aufgenommen werden. Wer das ganze Jahr mit dem Rad unterwegs ist, braucht für winterliche Bedingungen auch einen besonderen Reifen. Ein Ganzjahresreifen wäre z. B. der „Marathon GT 365“ von Schwalbe (pro Reifen ab 39,90 Euro). „Die Leasing-Bedingung für den Austausch von Reifen ist: Die neuen Reifen müssen gleichwertig oder hochwertiger als die bisherigen sein“, erklärt Leusch. Das Leasen von Spike-Reifen für den extremen Wintereinsatz ist ebenfalls möglich, allerdings nur als festes Reifenpaar am Rad. Ein zweites Reifenpaar zu leasen ist bei Jobrad nicht durchführbar.

Beispielrechnung: Koga Supermetro: 1.349 Euro + Gepäckträger Single Rack: 89 Euro + Beleuchtung Ixon Space: 199 Euro + Reifen Marathon GT 365: 2 x 39,90 Euro = 1.716,80 Euro

Ersparnis durch Leasing bei 2.200 Euro Bruttomonatseinkommen eines unverheirateten Angestellten in Steuerklasse I: 569,86 Euro (29,48 Prozent). Die monatliche Umwandlungsrate beträgt dabei 47,32 Euro, die tatsächliche Nettobelastung für 36 Monate sind 33,10 Euro.

Laufradsatz und Trainingscomputer für das Rennrad

Rennradfahrer nutzen ihren geleasten Renner natürlich auch für sportliche Trainingsfahrten. Bekanntlich stehen bei ihnen Aerodynamik und die Erfassung der Trainingsdaten im Fokus. Ein neuer, leichterer Carbon-Laufradsatz wie der „454 NSW Carbon Clincher Disc-brake“ von Zipp geht mit 4.000 Euro schnell ins Geld. „Deshalb sollte man sich im Vorfeld bereits Gedanken machen, ob man den Laufradsatz durch einen hochwertigeren im Leasing-Vertrag ersetzt“, rät Leusch. Fahrradhersteller Stevens etwa bietet bei seinen Rennrädern neben den Serienrädern auch eine Custom-Aufbau-Option Ein passender Rahmen dazu ist der neue „Comet Disc“ (Rahmenpreis 1.999 Euro). Übrigens können auch Trainingscomputer (z. B. „Mini GPS“ von Leyzne / 139,95 Euro) mit geleast werden, ebenso Fahrradcomputer mit Navigationssystemen bis zu einem Preis von 150 Euro.

Beispielrechnung: Stevens Comet Disc mit Schaltgruppe Sram Red: 4.399 Euro + Laufradsatz 454 NSW Carbon Clincher Disc-brake; 4.000 Euro + Trainingscomputer Mini GPS: 139,95 Euro = 8.538,95 Euro

Ersparnis durch Leasing bei 5.000 Euro Bruttomonatseinkommen eines verheirateten Angestellten in Steuerklasse III: 2.530,25 Euro (26,32 Prozent). Die monatliche Umwandlungsrate beträgt dabei 235,36 Euro, die tatsächliche Nettobelastung für 36 Monate sind 173,07 Euro.

Schloss und Gepäcktaschen für das Trekkingrad

Wer sein Leasingbike neben dem Alltag für eine Reise nutzen möchte, der greift zum Trekkingrad. Mit dem „Nevada“ (1.299 Euro) bietet der Schweinfurter Hersteller Winora ein robustes Beispiel mit 30-Gang-Schaltung und breiten Reifen. Für Reise und Alltag fast schon unverzichtbar: Packtaschen. Ortlieb zum Beispiel zeigt mit der neuen „Free“-Serie eine wasserdichte Taschenkollektion, die ohne PVC auskommt. „Packtaschen können ab sofort bei Jobrad mit geleast werden“, stellt Leusch klar. Und auch hochwertige Schlösser zum Absichern fallen unter einen Leasing-Vertrag. Das neue „Bordo Alarm 6000A“ von Abus (139,95 Euro) beispielsweise verfügt über einen eingebauten Alarmmechanismus, der einen Diebstahlversuch akustisch bemerkbar macht.

Beispielrechung: Winora Nevada: 1.299 Euro + Back-Roller Free: Set für 129,99 Euro + Bordo Alarm 6000A: 139,95 Euro = 1.568,94 Euro

Ersparnis durch Leasing bei 2.800 Euro Bruttomonatseinkommen eines alleinerziehendes Angestellten in Steuerklasse II mit Kinderfreibetrag: 540,34 Euro (30,59 Prozent). Die monatliche Umwandlungsrate beträgt dabei 43,24 Euro, die tatsächliche Nettobelastung für 36 Monate sind 29,70 Euro.

Das Angebot an Leasing-fähigem Zubehör ist entsprechend groß, man sollte sich deshalb vorher genau überlegen, was man braucht und benötigt. Zubehör, das sich später als nötig herausstellt, muss regulär gekauft werden, darf aber auch am Rad verbaut sein. Es gibt zudem auch Produkte, die nicht geleast werden können. Dazu zählen u. a. auch Bekleidung und Helme. „Da beim Leasing die Möglichkeit der Rückgabe vorhanden sein muss, ist es bereits aus hygienischen Gründen nicht möglich, Leasing für Bekleidung zu ermöglichen“, begründet Leusch. Ähnlich verhält es sich bei Kinderanhängern und Kindersitzen, die ebenfalls nicht unter einen Leasing-Vertrag bei Jobrad fallen.

Der pressedienst-fahrrad hat es sich zur Aufgabe gemacht, dem guten Fahrrad und dessen Anwendung mehr Öffentlichkeit zu verschaffen. Denn wir sind der Meinung, dass Radfahren nicht nur Spaß macht und fit hält, sondern noch mehr ist: Radfahren ist aktive, lustvolle Mobilität für Körper und Geist. Kurz: Radfahren ist Lebensqualität, Radfahren ist clever und Radfahren macht Lust auf mehr…

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Hinter den Messeständen: Geschichten rund um die Eurobike

Hinter den Messeständen: Geschichten rund um die Eurobike

(Bildquelle: www.pd-f.de / Messe Friedrichshafen / Eurobike)

Seit ihrer Gründung 1991 hat sich die Eurobike in Friedrichshafen zur weltweiten Leitmesse für Fahrradtrends entwickelt. Rund 1.400 Hersteller von Fahrrädern und Zubehör präsentieren Ende August am Messegelände ihre Neuheiten für die kommende Fahrradsaison. Dabei passiert natürlich auch einiges neben und hinter der Hochglanzpräsentation auf den Messeständen. Der pressedienst-fahrrad hat sich abseits der großen Show unter den Ausstellern umgehört.

(pd-f/tg) Am Samstag, 2. September wird der übliche Messetrubel in den Hallen der Eurobike nochmals verstärkt. Zum 200. Jubiläum des Fahrrads fordern die Veranstalter der Messe Friedrichshafen in Zusammenarbeit mit Sponsoren wie Puky, Abus und Ortlieb die Menschen rund um den Bodensee zu einer besonderen Wette heraus. 200 Kinder sind eingeladen, mit ihrem Laufrad zur Messe zu kommen. Die Erfindung von Karl Drais war vor 200 Jahren die Initialzündung zur individuellen Mobilität. Noch heute ist das Laufrad für kleine Kinder interessant, um das richtige Balancieren zu lernen, damit der Umstieg später aufs Rad auch spielend klappt. „Wir wollen mit der Aktion dem Thema Laufrad und Fahrradfahren lernen weiteren Auftrieb geben“, begründet Guido Meitler, Marketingmanager bei Puky, die Aktion. Auf einer Pressekonferenz im Vorfeld hat sich deshalb Eurobike-Projektleiter Dirk Heidrich auf eine historische Laufmaschine geschwungen und zum Vergnügen der Anwesenden eine Runde gedreht. Die Eurobike spannt mit ihrem vorerst letzten Publikumstag den Bogen zwischen historisch und aktuell. Und auch bei den Ausstellern gibt es einige lustige Aktionen und Anekdoten aus ihren zahlreichen Jahren am Bodensee.

Gabelstapler macht Bierprobe

Ein Foto mit zwei lachenden Polizisten erinnert Gerhard Schwarz, Geschäftsführer von Cosmic Sports, an sein besonderes Eurobike-Erlebnis. „Beim Standabbau in der Dämmerung ist uns einmal ein Gabelstapler in die geöffnete Heckkappe von unserem VW-Bus gerauscht“, erzählt er. Da kurz davor im Bus eine Palette Bier umgefallen und ausgelaufen war, roch es entsprechend stark nach Alkohol. Der Fahrer des Gabelstaplers begann deshalb eine Diskussion über die Schuldfrage und rief die Polizei. Nach etwas Hin und Her habe sich die Sache dann in Wohlgefallen aufgelöst und die Polizisten standen noch für ein Foto mit einem Lieferanten aus den USA zur Verfügung. „Solche Geschichten und Erlebnisse zeichnen die Messe aus“, erinnert sich Schwarz.

Seit der Firmengründung von Cosmic Sports vor 20 Jahren reist er jedes Jahr nach Friedrichshafen. Als Markenvertreiber und Großhändler mit vielen internationalen Partnern schätzt er an der Messe besonders die Kontaktmöglichkeiten. „Es kommen Aussteller aus Übersee, die nur auf der Eurobike ausstellen. Uns erspart das eine Menge Reisestress“, erklärt Schwarz. Ihm fällt allerdings auf, dass die Stimmung bei Besuchern und Ausstellern früher ausgelassener und relaxter war. „Dass es jetzt deutlich professioneller zugeht, ist natürlich kein Nachteil.“

Der Kaffeetreff für Familienmitglieder

Trotz der wachsenden Professionalisierung ist die familiäre Atmosphäre ein wesentliches Merkmal der Eurobike. Dazu tragen Menschen wie Andreas Pooch und Gisela Daubitz bei. Seit nunmehr 24 Jahren organisieren sie auf der Gemeinschaftsfläche für Liegeradhersteller einen Kaffeetreffpunkt. „Wenn am Stand viel los ist oder man einfach etwas Abstand braucht, kann man sich bei Andreas und Gisela bequem mit seinen Gästen niederlassen“, freut sich Alexander Kraft, Pressesprecher bei HP Velotechnik, über das Angebot. Pooch und Daubitz veranstalten zusätzlich mit ihrem Verlag eine Sonderschau zu Fahrradbüchern auf dem Messegelände, die sich 2017 zum zehnten Mal jährt.

Für die beiden Liegerad-Fans ist die Eurobike deshalb auch eine Möglichkeit, um alte Bekannte zu treffen. „Mit Firmen wie HP Velotechnik verbindet uns eine sehr lange Geschichte. Es ist ungefähr so, als träfe man jedes Jahr seine Familienmitglieder wieder“, blickt Pooch mit Vergnügen auf die diesjährige Messe voraus. Die Hersteller schätzen hingegen die Erfahrungen und Feedbacks der beiden erfahrenen Liegeradfahrer, bei denen das Radfahren viel mehr als ein Hobby ist. Ein absolutes Highlight aus fast einem Vierteljahrhundert Messegeschichte war für Pooch die Organisation der HPV-Weltmeisterschaft (Human Power Vehicle) im Jahr 2003. Teile des Rennens wie der 50-Meter-Sprint und ein Geschicklichkeitsparcours führten direkt durch die Messehalle A6. „Bei der heutigen Dichte von Ausstellern unvorstellbar“, so Pooch.

Radfahrende Aussteller sind Seltenheit

Die wachsende Anzahl an Ausstellern bringt auch die Infrastruktur rund um Friedrichshafen jährlich an ihre Grenzen. Die Folge ist ein Messestau, der sich täglich gerade in den Morgen- und Abendstunden beobachten lässt. Gernot Moser, Vertriebsleiter beim Bikewear-Anbieter Vaude, fährt deshalb mit dem Rad zur Messe. „Einerseits ist da natürlich die angespannte Verkehrslage, viel wichtiger ist für mich allerdings der Ausgleich zum Messealltag“, begründet Moser seine Verkehrsmittelwahl. Rund 18 Kilometer legt er pro Strecke auf seinem Weg zurück. „Morgens ist es Entspannung und Vorbereitung, abends lasse ich die Gespräche und Themen des Tages Revue passieren.“

Während er den Stau passiert, sind ihm neidvolle Blicke Gewiss. „In vielen Gesichtern steht: Das hätten wir auch manchen sollen“, berichtet Moser. Allerdings sind die Leute trotz der nervigen Situation immer recht entspannt und haben nur nette und positive Sprüche für den Radfahrer übrig. Ein weiterer Vorteil für Moser: Er muss sich an den Messehallen keinen Parkplatz suchen, sondern parkt direkt hinter der Halle. Bevor er allerdings die ersten Termine macht, gönnt er sich noch eine Dusche an den Messehallen.

Zur Erholung in den Pool

Das Fahren mit dem Rad zur Messe ist auch für Andreas Opitz vom Kinderanhängerspezialisten Croozer eine entspannende Abwechslung vom stressigen Messetag. „Rund um Friedrichshafen gibt es traumhafte Radstrecken durch die Obstplantagen. Gerade in der Fahrradbranche sollten eigentlich mehr Leute diesen Weg der Anreise wählen“, stellt er jedes Jahr fest. Anders als die meisten seiner Kollegen reist er bereits am Montagmorgen von Köln nach Friedrichshafen, um den Standaufbau zu übernehmen. Dabei freut er sich jedes Jahr, bekannte Gesichter zu sehen. „Man kennt sich und schaut während des Aufbaus gerne einmal bei den Kollegen vorbei, um sich die aktuellen Neuheiten anzusehen“, beschreibt Opitz die Atmosphäre vor dem eigentlichen Messestart.

Seit 2009 kümmert er sich bei Croozer um die Messevorbereitungen. Dabei läuft auch nicht immer alles glatt. „Einmal wurden wir auf der Autobahn von Zollbeamten angehalten, die die Zuladung unserer Transporters kontrollierten“, erzählt Optiz. Dabei hat sich das Gewicht genau im Rahmen der möglichen Toleranz gehalten. „Da ging mir ganz schön die Muffe. Sonst hätten wir auf dem Autobahnrastplatz unsere neuen Produkte und Kataloge ausladen müssen“, lacht er. Ein Ziel hat sich Optiz für dieses Jahr gesteckt: Er möchte beim Aufbau rechtzeitig fertig sein, um am Ende des Tages noch in den Hotelpool springen zu können.

Ein Praktikant am Siebdrucker

Ob Alexander Döring überhaupt mit nach Friedrichshafen fahren kann oder ob er im Büro die Stellung halten muss, wusste der 27-Jährige im Vorfeld der Messe noch nicht genau. Döring macht gerade ein dreimonatiges Praktikum beim Bambusradhersteller My Boo in Kiel. Die Zeit rund um die Messe ist für ihn besonders interessant, weil er Einblick in diverse Projekte erhält. Gerade in familiären Teams wie bei My Boo fallen diverse Aufgaben an. So konnte Döring sich im händischen Bedrucken von 120 Jutebeuteln ausprobieren. „Über so etwas habe ich mir bislang noch überhaupt keine Gedanken gemacht“, meint der Student.

Die Beutel werden als Goodiebags während einer Veranstaltung von My Boo im Rahmen der Messe verteilt und sind mit dem Schriftzug „2 wheels for a better world“ bedruckt. Gefüllt sind sie mit verschiedenen nachhaltig produzierten Produkten, z. B. einer Zahnbürste aus Bambus oder einem regional hergestellten Getränk. My Boo möchte damit zeigen, dass eine umweltfreundliche Produktion von Artikeln aller Art möglich ist. Deshalb wurde das Bedrucken der Beutel in einer Druckerei in Kiel in Handarbeit durchgeführt. „Es bedarf ein wenig Einarbeitung, aber nach der ersten Stunde habe ich meinen Rhythmus gefunden und die Vorgehensweise verinnerlicht. Ich hatte Spaß an der Sache“, fasst Döring seinen Tag abseits des Schreibtisches zusammen.

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