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Over-the-Top-Video wird Fernsehen in den nächsten fünf Jahren den Rang ablaufen

Ergebnisse der Studie von Level 3, Streaming Media und Unisphere

Over-the-Top-Video wird Fernsehen in den nächsten fünf Jahren den Rang ablaufen

(Bildquelle: Level 3 Communications)

Frankfurt am Main / Broomfield, Colorado, 21. April 2017 – Lineares Live Streaming von Over-the-Top (OTT)-Videos wird bei den Zuschauern in den nächsten fünf Jahren nach Stunden gemessen das traditionelle Fernsehen überholen. Diese Ansicht vertreten rund 70 Prozent der Befragten in der “ 2017 OTT Video Services Studie“ von Level 3 Communications, Inc. (NYSE: LVLT), Streaming Media und Unisphere Research. Die dritte, jährlich durchgeführte Umfrage zu OTT-Trends bewertet die Angaben von nahezu 500 Fachleuten aus der Medienbranche.

Die interaktive Multimedia-Pressemitteilung können Sie hier abrufen: https://www.multivu.com/players/English/8085051-level-3-ott-video-services-study/

Erfahren Sie mehr zu den bestimmenden Trends der OTT-Branche. Die vollständige Studie finden Sie unter: http://lvlt.co/2017OTTStudy

Die wichtigsten Erkenntnisse:

– Die OTT-Branche boomt. Mehr als ein Viertel der Studienteilnehmer rechnen für OTT mit einer Umsatzsteigerung im Jahresvergleich von 2016 zu 2017 von 25 Prozent und etwa die Hälfte der Befragten erwarten ein Wachstum von 30 bis 50 Prozent.
– Laut etwa zwei Drittel der Befragten werden OTT und damit verwandte Dienste in den kommenden drei Jahren mehr als ein Viertel ihres Gesamtgeschäfts ausmachen.
– Anders als in den vergangenen Jahren, in denen noch Bandbreitenbeschränkungen als größte Herausforderung angegeben wurden, liegen die Bedenken gemäß der Studie von 2017 inzwischen mehr auf Qualitätsparameter, wie Quality of Service und Quality of Experience.
– Rund 70 Prozent der Befragten bieten OTT-Dienste weltweit oder über mehr als eine geografische Region hinweg an. Dementsprechend setzen etwa die Hälfte der Befragten auf multiple Content Delivery Networks (CDNs), im Jahre 2016 waren dies nur 40 Prozent.
– Die Befragten der OTT-Studie von 2016 legten besonderes Augenmerk auf Virtual Reality (VR)-Videos; in diesem Jahr fokussierten sie sich jedoch auf höhere Bildraten (High Frame Rates, HFR) und auf hohen Dynamikumfang (High Dynamic Range, HDR). Nahezu die Hälfte der Befragten bieten beide Optionen bereits an oder planen, diese anzubieten. Weitere 20 Prozent konzentrieren sich nur auf die HFR-Bereitstellung, beispielsweise mit einer Auflösung von 1080p60, die oft verwendet wird, um Sportinhalte einwandfrei zu übermitteln.
– Der Reifegrad der OTT-Provider beeinflusst die Art der angebotenen und geplanten Videoinhalte. Anbieter in der Anfangsphase interessieren sich am meisten für Live-Events und Video-on-Demand (VoD)-Inhalte, während weiter entwickelte Provider in ihrem aktuellen OTT-Portfolio eine stärkere Affinität für lineares Live OTT aufweisen und dies entweder bereits umsetzen oder innerhalb der nächsten zwei Jahre einführen wollen.

Zitate:
Tim Siglin, Redakteur beim Streaming Media Magazine und Hauptverfasser des Reports
„Die diesjährige OTT-Video-Services-Studie zeigt ein klares Wachstum im OTT-Markt auf. Die Ergebnisse weisen mit überwältigender Deutlichkeit darauf hin, dass OTT in puncto Zuschauerzahlen bis 2020 dem traditionellen Fernsehen den Rang ablaufen wird. Der Reifegrad beim OTT-Videoerlebnis spiegelt die wichtigsten Veränderungen in der Industrie wider. Dazu zählen geringere Bandbreitenbeschränkungen und die wichtige Rolle der Verbreitung von Live-Events und linearem Live OTT. Denn wir bewegen uns weg von reinen VoD-Diensten hin zu Services, die immer mehr herkömmlichen Fernsehübertragungen gleichen.“

Anthony Christie, Chief Marketing Officer bei Level 3
„Die Zuschauer verdeutlichen weiterhin, dass sie flexibel Inhalte auf unterschiedlichen Bildschirmen konsumieren wollen. Um mit diesem Wandel Schritt halten zu können, brauchen Content-Anbieter mehr als reine CDN-Lösungen. Sie benötigen leistungsstarke Netzwerklösungen, die sich entsprechend einer wachsenden und weltweit verteilten Kundenbasis skalieren lassen, um Kunden eine konsistente und zuverlässige Erfahrung bereitzustellen – jederzeit, überall und auf dem Gerät ihrer Wahl.“

Zusätzliche Ressourcen:

– Vollständige 2017 OTT-Studie
Video mit Jon Alexander

Weitere Informationen zu den erweiterten Netzwerk- und Service-Lösungen von Level 3 finden Sie unter www.level3.com.

Level 3 Communications, Inc. (NYSE: LVLT) ist ein Fortune-500-Unternehmen, das regionale, nationale und globale Kommunikationsdienstleistungen an Unternehmens-, Behörden- und Carrierkunden bereitstellt. Das umfassende Portfolio an sicheren Managed Solutions von Level 3 schließt Glasfaser- und Infrastrukturlösungen, Sprach- und Datenübertragung auf IP-Basis, Wide-Area-Ethernet-Dienste, Bereitstellung von Videos und Inhalten sowie Datacenter- und cloudbasierte Lösungen ein. Level 3 bedient Kunden auf über 500 Märkten in 60 Ländern über eine globale Dienstleistungsplattform, die auf eigenen Glasfasernetzen auf drei Kontinenten fußt und durch umfangreiche Verkabelung auf dem Meeresboden verbunden ist. Für weitere Informationen besuchen Sie bitte www.level3.com, oder lernen Sie uns auf Twitter, Facebook und LinkedIn kennen.

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Bikepacking oder Radreise: Die passende Ausstattung für die Fahrradtour

Bikepacking oder Radreise: Die passende Ausstattung für die Fahrradtour

(Bildquelle: www.ortlieb.com | pd-f)

(pd-f/tg) Radreisen stehen in Deutschland hoch im Kurs. 4,5 Millionen Radfahrer haben 2015 laut Allgemeinem Deutschen Fahrrad-Club (ADFC) eine Radreise mit mindestens drei Übernachtungen absolviert. Richtige Abenteurer verzichten jedoch auf das Hotelzimmer und übernachten in der freien Natur. Der Trend „Bikepacking“ ist in Deutschland angekommen und gewinnt immer mehr Fans. Taschenspezialist Ortlieb erweitert deshalb zum heutigen Start der US-amerikanischen Fahrradschau Sea Otter Classic seine noch junge Bikepacking-Linie. Der pressedienst-fahrrad zeigt, welche Tasche sich 2017 für welche Radreise eignet.

1) Die Nacht im Wald für sportliche Abenteurer

Für den Wochenend-Trip einfach raus in die Natur und dabei sportlich abseits von asphaltierten Straßen ordentlich Kilometer machen: Dank breiter Reifen am Gravel-Bike „VR 5“ von Felt (2.199 Euro) donnert man mit dem Rennrad über Schotterpisten und Waldwege. Passend dafür ist die neue, kompakte Lenkerrolle „Handlebar-Pack S“ von Ortlieb (9 Liter Volumen/ 99,95 Euro) in Breite und Durchmesser speziell für das Offroad-Abenteuer mit Rennradlenker konzipiert. Sie lässt zudem noch Platz für die Befestigung eines Navigationsgeräts oder Smartphones. Letzteres kann in der Schutzhülle „Spitzel“ (29 Euro) von Fahrer Berlin vor Regen geschützt werden. Auch bei der neuen „Toptube“ (99,95 Euro) berücksichtigte Ortlieb bei der Entwicklung die Ansprüche der sportlichen Abenteurer: Die 170 Gramm leichte Rahmentasche lässt im Rahmendreieck noch Platz für die Befestigung eines Trinkflaschenhalters (z. B. „Flow Cage“ von Lezyne/9,95 Euro). Der kleine Snack für zwischendurch wird in der Oberrohrtasche „Cockpit-Pack“ (49,95 Euro) verstaut. Das meiste Gepäck findet in der elf Liter Volumen fassenden „Seat-Pack M“ (129,95 Euro) Platz. Die Satteltasche eignet sich aufgrund ihrer kompakten Größe auch für die Befestigung an kleineren Rahmengrößen oder vollgefederten Mountainbikes.

2) Auf Mehrtagesexkursion neue Ziele finden

Der Jahresurlaub wird für eine ausgedehnte Radreise verplant, aber ein bisschen Abenteuer sollte schon dabei sein. Asphaltierte Radwege den Fluss entlang kommen deswegen nicht in Frage. Das Reiserad „Finder“ (ab 2.440 Euro) vom Spezialisten Velotraum eignet sich, abseits der gängigen Routen anspruchsvolle Pisten zu erkunden und die Natur zu genießen. Damit das sportliche Handling bleibt, werden die Transporttaschen an Lenker, Rahmen und Sattel fest verzurrt. Insgesamt bis zu maximal 41 Liter Packraum bieten die großen Bikepacking-Taschen von Ortlieb. Das Angebot besteht aus der Satteltasche „Seat-Pack“ (max. 16,5 Liter/129,95 Euro), die gleichzeitig als Schutzblech fungiert, der Lenkergepäckrolle „Handlebar-Pack“ (max. 15 Liter/99,95 Euro), der Rahmentasche „Frame-Pack“ (max. 6 Liter/119,95 Euro) sowie der Zubehörtasche „Accessory-Pack“ (max. 3,5 Liter/54,95 Euro). Diese wird entweder an der Lenkerrolle oder direkt am Lenker befestigt und kann auch abseits des Rades genutzt werden. Bei Bedarf kann noch eine zusätzliche Kartentasche oder mit der „Mountain Feedback“ (59,99 Euro) von Revelate Designs eine Minitasche mit Zugkordel am Lenker für kleine Snacks oder Kameraobjektive angebracht werden. Für den Transport von kleinen, aber wichtigen Gepäckstücken wie Ersatzschlauch, Minitool oder Reifenflick-Set eignet sich zusätzlich die „Jerrycan“ (54,90 Euro) von Revelate Designs. Die Tasche wird platzsparend am hinteren Oberrohr verzurrt. So sind die Kleinteile im Notfall schnell griffbereit.

3) Ausgerüstet für die große Fahrt

Ein Sixpack ist für die Weltumrundung einfach unerlässlich. Dieser besteht in der klassischen Ortlieb-Variante aus zwei Hinterrad-, zwei Vorderrad- und einer Lenkertasche sowie einem Packsack. Der „Back-Roller Pro Classic“ (179,95 Euro im Paar) von Ortlieb bietet bereits ein Packvolumen von 40 Litern und somit äußerst viel Stauraum für Gepäck aller Art. Die Taschen lassen sich am Gepäckträger befestigen und sollten an einem Reiserad wie dem „Worldtraveller“ von Koga (ab 2.199 Euro) rund 70 Prozent des Transportgewichts tragen. Die weiteren 30 Prozent werden auf die Vorderradtaschen wie die „Sport-Roller Classic“ (104,95 Euro im Paar) verteilt. Geldbeutel, Ausweise oder Schlüssel finden in der abschließbaren Lenkertasche „Ultimate6 Classic“ (79,95 Euro) Platz. Der Packsack „Rack-Pack“ (69,96 Euro) aus demselben Hause bietet nochmals ein zusätzliches Packvolumen von 24 Litern und lässt sich in den Größen S und M mit den Packtaschen kombinieren. So ist auch Platz für eine Camping- oder große Fotoausrüstung. Ein Vorteil der Ortlieb-Taschen: Kleine Löcher lassen sich auf großen Touren selbst reparieren.

4) Mit dem E-Bike immer dem Fluss entlang

Klar eignet sich ein E-Bike auch für eine mehrtägige Adventure-Tour. Mit einem Solarmodul zum Aufladen des Akkus ist das durchaus möglich. Doch die meisten E-Biker präferieren dann doch eher den entspannten Flussradweg mit Einkehr in Hotel und Restaurant. Gepäcktransfer auch gerne inklusive. Die „T-Serie“ (ab 2.799 Euro) von Flyer ist für diesen Einsatz ein stabiler und sicherer Begleiter. Das E-Bike mit Taschen vollzupacken ist nicht notwendig. Für das Verstauen von Wertsachen und Karte ist eine Lenkertasche ausreichend. Für die Befestigung am Lenker trotz E-Bike-Display hat Ortlieb neu das „Montage-Set E-Bike“ (27,95 Euro) im Programm. Die Klemmung mit 80 Millimeter Abstand passt um fast jeden Bordcomputer. Zum Transport von Regenbekleidung sollte noch eine Hinterradtasche wie die Bikepacker Plus (179,95 Euro im Paar) mitgenommen werden. Für die sichere Verwahrung von Akku, Ladegerät, Display und weiterem Zubehör abseits des Rades bietet sich die „E-Bag“ (69 Euro) von Fahrer Berlin an. Die Tasche hat separate Fächer für den Zugriff auf die einzelnen Komponenten.

Der pressedienst-fahrrad hat es sich zur Aufgabe gemacht, dem guten Fahrrad und dessen Anwendung mehr Öffentlichkeit zu verschaffen. Denn wir sind der Meinung, dass Radfahren nicht nur Spaß macht und fit hält, sondern noch mehr ist: Radfahren ist aktive, lustvolle Mobilität für Körper und Geist. Kurz: Radfahren ist Lebensqualität, Radfahren ist clever und Radfahren macht Lust auf mehr…

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Zehn Dinge, die sich Kinder im Osternest wünschen

Zehn Dinge, die sich Kinder im Osternest wünschen

(Bildquelle: www.abus.de | pd-f)

(pd-f/tg) Ostern, Frühling, Fahrradfahren: Der pressedienst-fahrrad präsentiert zehn ausgewählte Produkte für das Osternest. Für Laufradler bis zu Einstiegssportlern – der pd-f-Osterhase hat für jedes Kind etwas dabei.

Autonomer Mobilitätseinstieg

Gut im Gras versteckt, ist das weiß-kiwigrüne Laufrad „LR Ride“ von Puky (149,99 Euro) schwer zu finden. Doch wenn das Ostergeschenk erst einmal im Garten entdeckt ist, strahlen die Augen der jungen Radfahrer. Jetzt können sie selbstständig erste Balancierversuche unternehmen und den Einstieg in die eigene Mobilität starten.

Mobile Streckenversorgung

Zwar kein Geschenk direkt an die Kinder, aber praktisch, wenn der kleine „Huuungääär“ während der großen Tour kommt: Die „Schiebebügeltasche“ von Croozer (44,95 Euro) bietet ausreichend Platz für kleine Snacks, Getränke, oder auch Windeln und wird einfach am Kinderanhänger griffbereit befestigt. Farblich ist sie wahlweise abgestimmt auf die Kinderanhänger „Kid“ und „Kid plus“.

Osternest für den Kopf

Stürze sind auf den ersten Fahrten ja eigentlich schon vorprogrammiert, der richtige Schutz deshalb unerlässlich. Mit einem passenden Helm (z. B. „Youn-I“ von Abus, 54,95 Euro) wird der Kopf der Kinder sicher geschützt. Ist der Helm richtig eingestellt, verrutscht er auch nicht. Praktischer Nebeneffekt: Der Kopfschutz kann beim Verstecken als Osternest genutzt werden.

Der beste Freund immer dabei

Ihr Kind liebt Fahrrad und Fußball? Da stellt sich zwangsläufig die Frage: Wie kommt der Ball mit zum Platz? Fahrer Berlin hat hierfür den Ballhalter „Kicker“ (19,50 Euro) entworfen. Mit einem Klettverschluss wird er am Oberrohr oder unter der Sattelstütze befestigt und ohne Klemmbügel fest fixiert. Die Halterung gibt es noch dazu passend in den Farben des Lieblingsklubs.

Der Begleiter für lange Touren

Die Familie geht auf Radreise, da muss das Lieblingskuscheltier natürlich mit. Damit es geschützt vor Regen und Schmutz sicher mitfahren kann, empfiehlt sich der Transport in einer „Sport-Packer Plus“ von Ortlieb (144,95 Euro). Die Tasche mit 30 Liter Volumen ist am Kinderrad als Hinterradtasche nutzbar und bei größeren Rädern am Frontgepäckträger – dann vermutlich ohne Kuscheltier.

Langfingerabwehr

Das erste Fahrrad ist der ganze Stolz des Nachwuchses und wird deshalb intensiv gehütet – am besten Tag und Nacht. Wenn dann doch einmal die Augen zufallen, übernimmt das Kinderschloss „My first Abus 1510“ (22,95 Euro) gerne die Wache. Schlüssel und Schlossgehäuse sind ergonomisch kindgerecht gestaltet.

Ergonomischer Sitzkönig

Die Tour kann für den Nachwuchs schnell zur „Tortour“ werden. Deshalb hat Selle Royal mit „Junior“ (9,90 Euro) eine eigene Sattelserie für Kinder auf den Markt gebracht. Die Sättel sind in vier Größen erhältlich, ergonomisch auf die Bedürfnisse von Kindern abgestimmt und werden je nach Radgröße an Kinderrädern zwischen zwölf und 24 Zoll installiert.

Der Wachstumsschub naht

Vermutlich ein bisschen zu groß für den Osterhasen, aber die richtige Zeit für die Investition in die Zukunft: Ein neues Kinderrad, damit der Schulweg oder der Familienausflug weiterhin fröhlich mit dem Rad absolviert werden. Das „Crusader 20-6 Alu“ von Puky (349,99 Euro) ist für Kinder ab sechs Jahren geeignet. Für die nötige Sicherheit sorgt eine StVZO-konforme Ausstattung, dank einer Kettenschaltung können die angehenden Radfahrer schon einmal sportlichere Touren wagen.

Rennfahrer-Outfit

Der richtige Style zum Radfahren: das „Kids Elmo Tricot VI“ von Vaude ab Größe 122 (40 Euro). Das atmungsaktive Funktionsshirt leistet auf Fahrradtouren ganze Arbeit. Zudem verfügt es über einen UV-Schutz mit Lichtschutzfaktor 50. Die Tour kann dabei auch gerne richtig schmutzig werden: Beim Waschen freuen sich die Eltern über das pflegeleichte Material.

Abendlicht

Wenn die Kinder älter werden, fahren sie gerne selbstständig ihre eigenen Wege. Die alltäglichen Strecken zum Training oder zu Freunden können da schon mal etwas länger dauern. Gut, wer gerade in der Dämmerung deshalb richtig gesehen wird. Mit der Akku-Leuchte „Ixon Core“ von Busch & Müller (64,90 Euro) wird mit maximal 50 Lux für den passenden Durchblick gesorgt. Entweder als Ergänzung zur Dynamobeleuchtung oder bei MTB-affinen Jugendlichen als Standardlicht.

Der pressedienst-fahrrad hat es sich zur Aufgabe gemacht, dem guten Fahrrad und dessen Anwendung mehr Öffentlichkeit zu verschaffen. Denn wir sind der Meinung, dass Radfahren nicht nur Spaß macht und fit hält, sondern noch mehr ist: Radfahren ist aktive, lustvolle Mobilität für Körper und Geist. Kurz: Radfahren ist Lebensqualität, Radfahren ist clever und Radfahren macht Lust auf mehr…

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Das Traumbike per Mausklick – ganz einfach und doch hochkomplex

Das Traumbike per Mausklick - ganz einfach und doch hochkomplex

(Bildquelle: www.pd-f.de / Thomas Geisler)

Der Traum vom perfekten Rad treibt jeden Radfahrer an. Im Internet kann man sich oft kinderleicht ein individualisiertes Fahrrad planen und bestellen. Doch die Komplexität der Fahrradtechnik überrascht viele Einsteiger. Der pressedienst-fahrrad zeigt, warum Grundkenntnisse nützlich sind.

(pd-f/tg) „Mit nur wenigen Klicks zum Traumrad“ – so oder ähnlich werben viele Fahrradhersteller aktuell auf ihren Internetseiten. Das Rad wird nicht mehr von der Stange gekauft, sondern soll den persönlichen Bedürfnissen entsprechen. Individualisiert und passend zum Einsatzzweck, am heimischen PC zusammengeklickt. Doch was einfach klingt, verlangt Vorkenntnisse. Denn bei der Suche nach dem Wunschrad gilt: Grundwissen über das Fahrrad und seine Anbauteile sollten gerade bei komplexen, hochwertigen Radbestellungen bereits vorhanden sein – sonst kann aus dem Traum-Bike beim Fahren schnell ein Albtraum werden.

Ohne Vorwissen geht es nicht

Unterschiedliche Fahrertypen stellen unterschiedliche Ansprüche an Schaltung, Lenkerposition, Reifen oder Bremsen. Jeder Radfahrer hat andere Vorstellungen und Bedürfnisse. „Grundsätzliche Fragen wie die Wahl der richtigen Schaltung sollten deshalb bereits geklärt sein, bevor ich mich an den Rechner setze“, rät Andrea Escher vom Zentralgetriebehersteller Pinion. Probefahrten beim Fachhändler helfen, die passende Variante zu finden – und Neuheiten kennenzulernen. „Ansonsten verpasst man Alternativen wie unsere wartungsarme, verschleißfreien Zentralgetriebeschaltungen“, gibt Escher zu bedenken. Bei der anschließenden Konfiguration des Rades ist es dann wichtig, dass u. a. Rahmen und Schalthebel auf die gewählte Schaltungsvariante abgestimmt sind. Die Anbieter haben hier vorgesorgt und durch spezielle Funktionen wird der heimische „Fahrradarchitekt“ darüber informiert, was geht – und vor allem: was nicht. „Für Nicht-Experten ist das persönliche Gespräch deshalb die bessere Lösung. Wir bieten eine telefonische Begleitung durch den Konfigurator an oder raten gleich dazu, zum Fachhändler zu gehen“, erklärt Stefan Stiener vom Reiseradspezialisten Velotraum.

Vielfalt braucht Erklärung und Zeit

Die besondere Vielfalt und Tiefe der unterschiedlichen Wahlmöglichkeiten bei den Komponenten bedeutet gerade bei Reiserädern eine hohe Komplexität, die sich nur per Mausklick nicht erklären lässt. Stiener setzte deshalb den Online-Konfigurator mit dem Hintergedanken um, die Arbeit für die Fachhandelspartner besser zu unterstützen und ihnen ein Beratungstool an die Hand zu geben. „Wer ein Velotraum-Rad kauft, der bekommt ein individuelles, maßgeschneidertes Produkt“, so Stiener und bekräftigt: „Kenner können ihr Fahrrad direkt bestellen, der Rest soll sich bitte vorab beraten lassen – auch gerne anhand seiner persönlich erstellten Wunschkonfiguration.“

Ähnliche Erfahrungen hat Henning Voss von Voss Spezial-Rad, dem deutschen Partner des englischen Faltradspezialisten Brompton, gemacht: „Faltradfahrer kauft man nicht spontan. Wer sich zum ersten Mal ein solches Rad kauft, der sollte schon mal eine Testfahrt gemacht haben. Unsere Konfigurator-Käufer wissen meist sehr genau, was sie an einem Brompton haben und kaufen gezielt ihre Ausstattung.“ Bei Brompton beispielsweise können Kunden aus verschiedenen Ausstattungsvarianten im Bereich Schaltung, Ergonomie und Zubehör und einem breiten Farbspektrum das passende Faltrad zusammenbauen.

Beratung durch Fachhändler bleibt wichtig

Wer sich für ein Liegerad entscheidet, hat in der Regel ebenfalls eine erste Testrunde absolviert und möchte online weitere Informationen sammeln. „Unser Konfigurator ist dazu gedacht, zuhause einmal die unterschiedlichen Möglichkeiten durchzuspielen. Viele Interessenten sind überrascht, was dabei alles machbar ist“, erläutert Alexander Kraft vom Liegeradspezialisten HP Velotechnik. Bei einigen der 15 Baureihen des Herstellers sind rechnerisch bis zu 500.000 unterschiedliche Kombinationen allein bei Komponenten und E-Unterstützung möglich. Hinzu kommen über 200 verschiedene Farbvarianten. Falls eine Wunschlösung in der Praxis aber nicht funktioniert, schließt der Konfigurator diese gleich aus. „Wenn zum Beispiel jemand einen Hinterrad-Elektromotor mit einer Getriebenabenschaltung möchte“, nennt Kraft einen möglichen Fall. Doch eine Bestellung des Wunschrades ist nur über den Fachhändler möglich: „Dieser berät noch einmal ausgiebig vor dem Kauf“, erklärt Kraft. Zwischen Bestellung und Auslieferung liegen im Durchschnitt rund zehn Tage, maximal vier Wochen. Dann kann der Kunde sein Wunsch-Liegerad wiederum beim Fachhändler abholen. „Das Rad wird auf etwaige Transportschäden untersucht und wir stellen sicher, dass eine individuelle, ergonomische Anpassung erfolgt“, so Kraft.

Handarbeit und kein Fließband

Ähnlich verfährt Fahrradhersteller Koga mit seiner „Signature“-Serie. Wer sein individuelles Fahrrad bei den Niederländern bestellt, kann es rund sechs Wochen später beim Fachhandelspartner abholen. „Wir bieten in unserem Signature-Programm jedoch nur zwei Grundmodelle an“, verrät Marijke von Dijk von Koga. Einen Vorteil der individuellen Fertigung sieht sie gerade in der steigenden Qualität der Produkte: „Ein individuelles Rad wird bei uns von einem einzigen Monteur aufgebaut. Dieser widmet sich ausschließlich diesem einen Rad und steht deshalb für eine hohe Montagequalität und Langlebigkeit des Produkts. Fließbandarbeit gibt es bei uns grundsätzlich nicht.“ So lassen sich die höheren Verkaufspreise für einen Custom-made-Aufbau begründen. Hinzu kommen die höheren Kosten für die Bevorratung aller benötigten Teile.

Für Konfigurator-Einsteiger gibt es jedoch auch Lösungen, die nicht allzu komplex sind. „Bei uns kann der Kunde bei der Bestellung zwischen diversen Ausstattungspaketen wählen“, meint Felix Habke vom Bambusradhersteller My Boo. An die in Ghana handgefertigten Bambusräder bekommen mit ein paar Mausklicks Beleuchtung, Schutzbleche, Griffe und weiteres Zubehör. Je nach Budget und Einsatzzweck kann der Kunde entscheiden, wann Schluss ist. „Wir setzen zusätzlich auf eine enge persönliche Beratung per Telefon. Immerhin geht es hier um Manufakturräder ab ca. 1.399 Euro“, so Habke.

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Mode Trends Lifestyle

90 Jahre GUNOLD GmbH

„CRY“- ICH SCHREI VOR GLÜCK! Innovative Garne die begeistern

90 Jahre GUNOLD GmbH

Applikationen, Nähte oder Stickmotive aus CRY ermöglichen faszinierende Effekte und lassen die Betra (Bildquelle: Gunold)

Endlich ein reflektierendes Stickgarn!Auf der diesjährigen Texprocess in Frankfurt wird es am Stand der Gunold GmbH so richtig glitzern und funkeln! Denn rechtzeitig zum 90-jährigen Firmenjubiläum hat das Traditionsunternehmen aus Stockstadt mit CRY eine echte Garn-Innovation mit in sein umfangreiches Garnsortiment aufgenommen.
Die Besonderheit dieser Garn-Innovation beruht auf einer Retro Reflexion, die dank tausender mikroskopisch kleiner Glasperlen entsteht. Glasperlen und Garn? Diese Kombination war bis vor kurzem noch kaum vorstellbar und tatsächlich ist die Realisierung eine echte Meisterleistung! Entsprechend begeistert zeigt sich Marketingleiter Stephan Gunold von dem neuesten Produkt in der umfangreichen Garnpalette des Unternehmens. „Wir sind absolut überzeugt von CRY. Es ist sehr innovativ, ermöglicht ganz neue Optiken auf Textilien und bietet damit exakt das, was Firmen derzeit am meisten suchen:eine Neuheit, die Funktion und Design verbindet“.

Zauberwort Reflexion
Bei CRY handelt es sich um eine Polyamid-Seele mit Polymer-Beschichtung, in die winzige Glasperlen eingelassen wurden. Die Crux liegt im Detail: Die mikroskopisch kleinen Glasperlen müssen so fixiert sein, dass ein möglichst homogenes Erscheinungsbild entsteht und diese bei Belastung nicht abfallen. Zudem muss das Garn selbstredend verstick- und vernähbar sein. Kein leichtes Unterfangen wie man sich denken kann und so gab es zunächst sehr viele Stick- und Näh-Tests zu bestehen, bevor GUNOLD tatsächlich grünes Licht für CRY gab. „Wir bieten in unserem Sortiment nur qualitativ hochwertige Garne an und müssen sicher sein, dass diese auch halten was sie versprechen“, betont Stephan Gunold. Und das Versprechen bei CRY lautet Qualität und „Retro Reflexion“, letztere entsteht, wenn CRY als reflektierendes Material die auftreffende Strahlung weitgehend unabhängig von der Ausrichtung des Reflektors (z.B. Scheinwerfer) wieder zurückwirft. Das ist besonders im Dunkeln gut zu erkennen und so dient CRY neben dem ästhetischen Aspekt mitunter auch der Sicherheit und dem Schutz von Menschen. Verarbeitet als Applikationen, Nähte und Stickmotive ist CRY weithin sichtbar, bietet dem Träger im Dunkeln Schutz und setzt dabei faszinierende Akzente.

Innovative Garne die begeistern
Neben der jüngsten Garn-Innovation CRY wird GUNOLD in Frankfurt die gesamte Produktpalette an Stickmaterialien und damit ein einzigartiges Angebot an Stickgarnen, Folien, Vliesen, Effektstoffen und weiteren Hilfsmaterialienausstellen. Etwa die Stickgarne SULKY (Viskose), POLY (Polyester), das flammhemmende POLY FIRE oder auch GLOWY und FLOUR die beide im Dunkeln leuchten.Bei den Stickvliesen bietet GUNOLD ein Angebot das seines gleichen sucht; Reissvliese, Schneidevliese und Klebevliese in unterschiedlichen Stärken und Grammaturen, gewährleisten beste Stickqualität für alle Grundstoffe. Neben den Vliesen spielen Folien heute eine größer werdende Rolle; hitzelösliche- und wasserlösliche Folien sind funktionale Produkte, die der Endkunde gar nicht mehr bemerkt, aber seine Stickerei auffallend schöner machen.Und auch bei den Effektstoffen gibt es mit z.B. STEP, FELTY, TWILLY oder PUFFY eine Vielfalt an Inspiration. Abgerundet wird das Programm durch Klebesprays, Nadeln, Scheren und vieles weitere mehr. Um die Produkte auch in ihrer Anwendungzeigenzu können wird GUNOLD wie immer auch eine Stickmaschine mit am Stand haben und mittels Live-Demonstrationen die Fachwelt begeistern.

Highlight CRY
CRY besteht zu 100 % aus Polyamid und wird in der Farbe Silber in zwei unterschiedlichen Garnstärken angeboten. Die beiden Varianten entsprechen in etwa den Garnstärken 12 (250 micron) und 30 (200 micron). GUNOLD empfiehlt in der Anwendung das stärkere Garn (250 micron) zum Nähen und Weben und das dünnere Garn (200 micron) zum Sticken. CRY ist zertifiziert nach dem Öko-Tex Standard 100. CRY ist erhältlich in der Aufmachung Miniking Conen à 500 m in der Verpackungsgröße 10 Conen.

Sie finden Gunold auf der Texprocess, Frankfurt, vom 9.-12.Mai 2017 in Halle 6.0 Stand B59. Weitere Informationen zu den Produkten und aktuellen Angeboten unter: www.gunold.de

90 Jahre GUNOLD

Den Grundstein für das Familienunternehmen GUNOLG legte Paul Gunold 1927 in Plauen. Er begann – für die von Max Bredtschneider erfundene und von Würker, Dresden gebaute Stickmaschine – Entwürfe und Lochkarten herzustellen. Durch die Flucht aus der Ostzone in die Westzone – als Folge des zweiten Weltkrieges – kam es zum heutigen Stammsitz in Stockstadt. Heute ist die GUNOLD GmbH, ein führender Anbieter für alles rund um den Stickbedarf und bietet ein umfangreiches Produktsortiment an Stickgarnen, Stickvliesen und weiteren Hilfsmaterialien für die Stickerei.
Mit zwei Tochtergesellschaften in USA und Kanada und mehr als 30 Distributoren ist GUNOLD weltweit ein verlässlicher Partner, für alle die sticken. Das Stockstädter Traditionsunternehmen bietet ausschließlich innovative und qualitativ hochwertige Produkte hauptsächlich aus europäischer Fertigung. Die Eigenproduktionen SULKY (Viskosestickgarn), POLY (Polyesterstickgarn) und BOBBY (Untergarn) werden gemäß höchsten Umweltstandards in derEUproduziert. Mit Workshops und Seminaren widmet sich GUNOLD seit inzwischen 14 Jahren auch der Weiterbildung in der Stickereibranche. Hunderte Sticker, Puncher und Verantwortliche für Stickereien von Konfektionsbetrieben in Deutschland, Österreich und der Schweiz haben bereits an dem jährlich wechselnden Seminarprogramm teilgenommen.

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06027 20080
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Gravel-Bike – mit dem Rennrad über Stock und Stein

Gravel-Bike - mit dem Rennrad über Stock und Stein

(Bildquelle: www.sram.com | pd-f)

Wo die Straße aufhört, Feld- und Waldwege anfangen und das herkömmliche Rennrad kapituliert, dort tritt das Gravel-Bike auf den Plan. Doch was ist so besonders an dieser Neuheit und was unterscheidet sie vom klassischen Renner? Der pressedienst-fahrrad hat genauer hingeschaut.

(pd-f/lk) Der Rennradsport erlebt derzeit eine Befreiung – und zwar von der unerschütterlichen Bindung an Asphaltstraßen. Mit neuen Begleitern können Rennradler neue Gebiete erforschen, ohne dabei auf ihren geliebten Sport verzichten zu müssen. In Reinform findet sich die neue Abenteuerlust im Trendthema Bikepacking, dem sportlichen Reisen mit kleinem Gepäck. All das möglich machen breitere Reifen, wie sie die sogenannten „Gravel“- oder „Allroad“-Bikes mitbringen. Sie eliminieren die Pannengefahr, die mit herkömmlichen, schmalen Reifen abseits der Straßen immer droht. Da breite Reifen mit weniger Luftdruck gefahren werden können und so eine größere Auflagefläche bieten, wird die Traktion auf loserem Untergrund erhöht. Zudem wahren sie aber – entgegen verbreiteter Vorstellungen – auch das sportlich-flotte Vorankommen, denn baugleiche Reifen rollen desto besser, je breiter sie sind. Das macht Gravel Bikes quasi zum „Rennrad für mehr“, weshalb der Trend auch „Road plus“ genannt wird.

Neue Möglichkeiten durch technische Innovation

„Ein weiterer wichtiger Aspekt des Gravel-Bikes sind die vom Mountainbike übernommen Scheibenbremsen, die mittlerweile auch in der typischen Rennrad-Bremsgriffform erhältlich sind,“ erklärt Tobias Erhard vom Hersteller Sram, der hydraulische Scheibenbremsen mit mechanischer Schaltung (z. B. „Red HRD“) oder elektronischer Funkschaltung („Red eTap HRD“) anbietet. Die Entwicklung dieser Bremsen wurde übrigens dadurch stark begünstigt, dass der internationale Radsportverband (UCI) 2010 die Erlaubnis gab, auch Cyclocross- (bzw. Querfeldein-)Räder mit Scheibenbremsen in Wettkämpfen zu verwenden. Daraufhin folgten schnell die ersten Versuche, Rennräder mit Scheibenbremsen zu produzieren. Da diese Bremsen direkt an der Radnabe wirken, konnte man auf die bei Rennrädern üblichen Felgenbremszangen verzichten, welche die Felgen- und Reifenbreite begrenzten.
„Durch diesen Technologietransfer werden die klassischen, feststehenden Fahrradkategorien aufgeweicht – und der Fahrspaß des Rennrads in unwegsameres Gelände übertragen“, führt Stefan Scheitz von Sport Import aus, in Deutschland Vertreter des Felgenherstellers Stan“s NoTubes. „Plötzlich haben auch Straßenradsportler die Möglichkeit der Erkundungstouren im heimischen Wald“, so Scheitz weiter.
„Eine entscheidende Rolle beim Trend Gravel-Bike spielen zudem Entwicklungen wie der Tubeless-Reifen“, erläutert Peter Krischio vom Reifenhersteller Schwalbe. „Wie beim Auto wird hier auf den Innenschlauch verzichtet. So rollt der Reifen leichter. Kleineren Einstichen wirkt eine Dichtmilch entgegen, die man in den Reifen füllt.“ Ein Beispiel dafür ist der leicht profilierte, 35 Millimeter breite Reifen „G-One Allround“ (ab 38,90 Euro, in den Breiten 35 und 40 Millimeter bei 28 Zoll sowie 40 und 70 Millimeter in 27,5 Zoll).

Nur ein neues Endurance-Rad?

Wer Fachmedien liest, kennt wahrscheinlich den Begriff „Endurance“-Rennrad, das in weiten Teilen ein Vorläufer des Gravel-Bikes ist. „Tatsächlich gibt es da Überschneidungen, denn das Endurance-Bike ist ein Rennrad mit dezent breiteren Reifen für etwas komfortableres Fahren“, beschreibt Heiko Böhle vom US-Hersteller Felt. Außerdem haben Endurance-Räder oft eine entspanntere Sitzposition als klassische Renner, also kürzere Rahmen und höhere Lenker – wie etwa bei Felts neuer „VR“-Serie (ab 999 Euro). Gravel-Racer ermöglichen hingegen meist die Aufnahme von noch breiteren Reifen und können durchaus auch sehr sportliche Sitzpositionen aufweisen. Zwischen den einzelnen Gattungen der Räder mit Rennlenker verwaschen die Grenzen zusehends. Bisweilen erinnern Gravel-Bikes fürs Gröbere auch schon mal an ungefederte Mountainbikes (Gattung „Cross-Country“) – oder ein Randonneur in vollem Gepäck-Ornat an ein Reiserad. Mitunter überschneiden sich auch Reifenbreite, -profil und Schaltung, der spielerischen Entwicklungslust sind kaum noch Grenzen gesetzt. Klares Unterscheidungsmerkmal ist aber immer die Lenkerform.

Ein alter Hut, neu aufgezogen

Im Grunde ist die Idee, breitere Reifen mit weniger Druck zu fahren, keineswegs eine Innovation. Denn bereits in den Anfängen des Radsports wurden breitere Reifen verwendet, was angesichts damaliger Straßenbeläge auch nötig war. „Dies änderte sich erst in den 1980er-Jahren mit dem Ansatz, durch schmalere, prallere Reifen eine höhere Geschwindigkeit generieren zu wollen“, erläutert Marijke van Dijk vom niederländischen Sportradhersteller Koga. Ganz im Zeichen der Zeit steht da Kogas Modell „Colmaro“, das mit bis zu 35 Millimeter breiten Reifen gefahren werden kann, oder mit 30-Millimeter-Reifen und eigenen Schutzblechen.
Die momentane Renaissance breiterer Reifen wurde vorrangig von Maßrahmenbauern und Kleinserienherstellern vorangetrieben. Auch unter Reiseradlern findet sich schon immer ein Klientel, das wegen der vielen Griffpositionen lieber mit Rennlenkern unterwegs ist. Hier setzt zum Beispiel Hersteller Velotraum mit seinem Fahrradkonzept „Speedster“ an, das mit 26- und 27,5-Zoll-Bereifung unterschiedlicher Breite ausgestattet werden kann.
Erst als die Gravel-Räder eine stärkere öffentliche Aufmerksamkeit erhielten, wurde immer mehr Radsportlern klar, dass hier nur wenig von der Fahrdynamik des Rennrads verloren geht und der Gewinn durch ein größeres Nutzungsspektrum deutlich überwiegt. Als Folge stiegen auch größere Firmen in die Produktion mit ein.
„Die Vielfalt momentan angebotener Road-Plus- und Rennräder, die einfach mehr können, schließt auch Varianten mit Gepäckträger und Nabendynamo-Lichtanlagen ein. So werden Gravel-Bikes auch oft als Alltags- oder Pendler-Räder und nicht mehr ausschließlich als Sportgerät genutzt“, erklärt Christian Malik von Haibike aus Schweinfurt. Darum verfügt Haibikes neu erhältliches Gravel-Rad „Seet Alltrack“ in beiden Ausstattungsversionen (899 bzw. 1.299 Euro) über die entsprechenden Gewinde für Schutzbleche und Gepäck vorn und hinten.

Deutsche Skepsis wird überrollt

Doch Neuheiten fassen auf dem oft eher skeptischen deutschen Markt schwerer Fuß, da die Menschen den diffusen Argwohn hegen, einem Marketing-Trick zu erliegen. „Der US-amerikanische Markt ist da lockerer. Dort achten Radsportler stärker auf den Lust-Nutzen und heißen neue Trends schneller willkommen“, beschreibt der Rennradjournalist und Branchenkenner Caspar Gebel.
Höchstwahrscheinlich ist es nur eine Frage der Zeit, bis sich das Gravel-Bike auch in Deutschland durchsetzen kann, da auf Dauer die Vorteile wie die vereinfachte Nutzung und der erweiterte Einsatzzweck überwiegen. Dann werden auch sicherlich mehr und mehr Skeptikern die Zweifel genommen.

Der pressedienst-fahrrad hat es sich zur Aufgabe gemacht, dem guten Fahrrad und dessen Anwendung mehr Öffentlichkeit zu verschaffen. Denn wir sind der Meinung, dass Radfahren nicht nur Spaß macht und fit hält, sondern noch mehr ist: Radfahren ist aktive, lustvolle Mobilität für Körper und Geist. Kurz: Radfahren ist Lebensqualität, Radfahren ist clever und Radfahren macht Lust auf mehr…

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ISH 2017: Trend-Blick zum Messeauftakt – Schwerpunkt Bad-Design

ISH 2017 Messestart für die SHK-Branche

ISH 2017: Trend-Blick zum Messeauftakt - Schwerpunkt Bad-Design

ISH 2017 – Trendblick Bad-Design

Die Weltleitmesse ISH hat begonnen, über 2.400 Aussteller stellen ihre Neuheiten in den SHK-Bereichen Sanitär-, Heizungs-, Lüftungs-, Klima- und Energietechnik vor. Besonderes Augenmerk liegt auch auf der Bad-Ausstatter-Branche mit ihren neuen Trendprodukten für das private Bad. Der Trend-Blick zum Messeauftakt gibt einen ersten Einblick in das Bad von Morgen.

Kaldewei mit neuen Designer-Kooperationen und Digitalisierung

Auf 750 m2 präsentiert Kaldewei ganzheitliche Badlösungen mit einer Symbiose aus Design und Technologie. Außerdem arbeitet der Hersteller jetzt zusammen mit den renommierten Designern Werner Aisslinger sowie Tina Bunyaprasit und stellt zwei ihrer Designkonzepte aus Kaldewei Stahl-Email vor.

Bei Waschtischen nimmt Kaldewei eine Sortimentserweiterung um fast 80 Modelle und Varianten vor. Die Bandbreite reicht von großzügigen Doppelwaschtischen bis Handwaschtisch für Gästebäder, von der filigranen Waschtisch-Schale bis zum Klassiker. Mit Classic Duo Oval bringt Kaldewei zudem den Archetyp der freistehenden Badewanne zurück ins moderne Bad. Ebenfalls fugenlos zeigt sich das Duschkonzept Nexsys mit emaillierter Duschfläche.

KWC perfektioniert Armaturen auf heute technisch machbare Funktionalität

Vor genau 60 Jahren hat KWC mit der ersten 1-Loch Küchenarmatur inklusive ausziehbarer Schlauchbrause das Arbeiten rund um die Spüle revolutioniert. Mit KWC Concept K01 zeigt der Hersteller seine Typologie der Zukunft: Mit nur einer Hand – ob Links- oder Rechtshänder – lassen sich künftig alle Funktionen bequem steuern. Die komplette Wassernutzung erfolgt dabei direkt über die Brause. Mit luminqua zeigt KWC zudem eine Armatur mit beleuchtetem Wasserstrahl. coolfix hilft dagegen beim Energiesparen. In der meist gebrauchten Mittelstellung des Bedienungshebels fließt Kaltwasser. Erst bei Linksdrehung wird warmes Wasser und damit Energie verbraucht.

Geberit setzt Schwerpunkt auf Design und einfachere Verbauung

Durch den Zusammenschluss von Geberit und Keramag positioniert der Hersteller seine Installationstechnik verstärkt im designorientierten Segment. Zu den Highlights gehört die bodenebene Duschfläche Setaplano aus hochwertigem Mineralwerkstoff mit sanfter Oberfläche. Dank Einbaurahmen und intelligenter Systemtechnik lässt sich diese wie das Geberit Vorwandsystem einfach und sicher installieren. Handwerker und Planer profitieren damit von reduzierten Montagezeiten und einer höheren Effizienz auf der Baustelle. Präsentiert werden zudem die neue Komplettbadserie Keramag Acanto, neue Dusch-WCs und berührungslose Armaturen.

Grohe zeigt mit Sensia Arena neue Dusch-WC Generation

Das in Kürze in Deutschland verfügbare Modell soll ein Höchstmaß an Hygiene, Komfort und Wohlgefühl bereitstellen. Die randlose Gestaltung des Dusch-WCs unterstützt optimal den Wasserfluss, der mit hoher Saugwirkung und Wirkungsgrad jeder Stelle des Beckens erreicht. Unterstützt wird das Verfahren durch eine besonders glatte und effiziente antibakterielle Beschichtung. Zwei Brausearme mit separater Lady-Dusche sorgen für die zuverlässige und dabei sanfte, persönliche Reinigung bei konstant angenehm temperierter Wasserthemeratur. Bedient wird das Dusch-WC per Fernbedienung oder App mit speicherbarem Nutzerprofil. Eine automatische Geruchsabsaugung sowie LED-Beleuchtung für die Nachtnutzung erweitern die intelligente Funktionalität.

Roth Werke präsentiert neue Duschabtrennung mit Modellvielfalt bei Pendel- und Schiebetüren

Die Buchenauer Roth Werke sind spezialisiert auf Duschabtrennungen für jegliche Formen von Nischen-, Eck- und Viertelkreislösungen. Mit dem Programm Limaya zeigt der Hersteller vielfältige, auch barrierefreie Modelle mit Pendel- und Schiebetüren. Aufgrund der werkseitigen Vormontage ist die Glasdusche einfach und schnell montiert. Die Duschabtrennungen gibt es zudem mit Einscheibensicherheitsglas und wasserabweisender Oberflächenbeschichtung. Das Sortiment richtet sich an preisbewusste Kunden.

Der ISH Trend-Blick wurde zusammengestellt von dem internationalen Trendscout Torsten Müller ( www.design-bad.com) in Unterstützung mit Jetzt-PR.de.

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Die neuen Badentwürfe kombinieren Interior- und Lifestyle-Trends, wie sie es brauchen

Für mehr Wohnlichkeit, Privatsphäre und einen großartigen Gesamteindruck

Die neuen Badentwürfe kombinieren Interior- und Lifestyle-Trends, wie sie es brauchen

(Bildquelle: VDS / ©Bette)

Zum guten Bad 2017 gehört viel: Grün, Party in Pastell, ein Händchen für Holz, schöne Konturen und Haute Couture sorgen für Farbe und Schick. Licht- sowie Dusch- und Einrichtungskonzepte verbreiten Individualität. Apps und digitale Technologien bringen Fitness und Gesundheit. Am Ende steht das Spa mit Aquapressur – wenn da nicht noch eine Armatur im Look des frühen 20. Jahrhunderts wäre. Doch der Reihe nach.

Frankfurt/Bonn – (vds) Gut Ding will Weile haben. Die Farbe Grün auch. Aber in diesem Jahr soll es soweit sein: Die Experten sagen ihr den endgültigen Durchbruch voraus. Was draußen allerdings stets von allein gelingt, bedurfte drinnen erst eines Namenswechsels: Greenery oder aber Pistazie, Waldmeister, Avocado oder Salbei. Selbst Petrol und Aquamarin sowieso klingen sehr viel interessanter als simples Grün. Die Vereinigung Deutsche Sanitärwirtschaft (VDS) sieht aber noch andere Farben als Gewinner der beginnenden Badsaison: sanfte Pastelltöne. Die machen einfach glücklich und lassen sich nicht nur mit zahlreichen anderen Farben, sondern auch Oberflächen attraktiv kombinieren. Der Inspiration diente – nein, ausnahmsweise nicht der Frühling. Anlässlich der Weltleitmesse „ISH 2017“ war es der „perfekte Sturm“, ein seltenes meteorologisches Phänomen, bei dem warme und kalte Wetterfronten fusionieren. Die Nuancen, die daraus entstanden sind, reichen von Grau und Blau bis Rosa. Was aber nun immer ihr endgültiger Auslöser war: Die Party in Pastell kann losgehen und wird nicht so schnell aufhören.

Malen mit Holz

Naturnah leben – ein bisschen von diesem Wunsch der Ferien vom Alltag erfüllt sich sogar im Großstadtbad. Am einfachsten gelingt das mit Holz, weil es Ruhe schenkt und Energie. Helle Fronten mit glattem Schliff weichen dabei gerne auch mal massiven Fronten in rustikaler Modernität. Oberflächen in edlem Nussbaum beschwören Chalet-Behaglichkeit, Eiche Venedig mit echten Spuren vom Schiffsbohrwurm, der eigentlich eine Muschel ist, verbreitet das Flair einer italienischen Villa an der Oberen Adria. Zu viel Abwechslung tut aber nicht immer gut. Daher werden die einzelnen Lamellen der Naturholzplatten vor dem Zusammensetzen zu einem Möbelstück aufeinander abgestimmt. „Malen mit Holz“ nennt man die Sortierung, für die es eines feinen Designer-Händchens bedarf. Das Ergebnis macht das raue Naturmaterial zart und sorgt so für ein harmonisches Bild im gleichfalls harmonischen Badezimmer.

Vom Kontrast zur Kunst, Kontur zu zeigen

Wem das zu viel der Eintracht ist, dem dürfte das Spiel der Kontraste gefallen. Die Badgestalter bauen nämlich weiterhin auf das starke und zeitlose Paar Schwarz und Weiß. Richtig wohnlich, so hieß es in der Vergangenheit, wird die Kombination erst, wenn Ethno-Muster oder Naturmaterialien mitmischen. Anders in diesem Jahr. Es darf cool bleiben. Warum auch nicht, denn wenn man schon mit den Stars des Interior-Designs zusammenarbeitet, dann soll deren Kreativität nichts neben sich haben. Die Kunst der Waschschale, Kontur zu zeigen, liegt mehr denn je in ihrer Reduzierung auf eine klare, zeitlose Grundgeometrie sowie an ihrer äußerst feinwandigen Produktion. Mit den besonderen Eigenschaften des Materials Stahl-Email ist das offensichtlich kein Problem. So entstehen Jahr für Jahr Design-Ikonen fürs Badezimmer.

Couture für Wanne und Waschtisch

Überhaupt: Was aus was gemacht ist, gehört speziell in diesem Jahr zu den Lieblingsthemen rund um den Lieblingsort vieler Deutscher. Bereits im letzten Jahr weckte ein Hersteller mit einer überraschenden Idee, die glasierten Stahl und wohnlichen Stoff kombinierte, Begehrlichkeiten. Nun ist die Kollektion auf dem Markt und soll die sinnliche Qualität von Textilien ins Bad bringen. Tut sie auch. Dazu werden Schürzen von Wannen und Waschtischen gepolstert und mit einem gewebten, besonders widerstandsfähigen Funktionsstoff bezogen und dann wasserdicht an ein robustes Edelstahlgestell angebunden. Die neue Haute Couture fürs Bad steht in einem beigen Ivory, den zwei Grautönen Anthrazit und Elephant sowie in Moos zur Wahl. Und da ist es wieder, das gefeierte Grün.

Beleuchtungsqualität als Wissenschaft

Mindestens genauso wichtig wie die Farbe eines Waschbeckens dürfte für viele Badeinrichterinnen das Licht darüber bzw. daneben sein. Wie wohl alle Frauen wünscht sich auch Badbotschafterin Franziska van Almsick, wenn sie auf Reisen ist, „nichts sehnlicher als einen Spiegel, der mein Gesicht beim Make-up gleichmäßig und unverfälscht ausleuchtet“. Deshalb lässt die ehemalige Weltklasseschwimmerin keine Gelegenheit aus, um charmant auf das unzureichende Licht in Hotelbädern hinzuweisen. Das private Bad dagegen, davon konnte sie sich mittlerweile bei zahlreichen Messebesuchen überzeugen, bringt da dank LED-Technologie ganz andere Beleuchtungsqualitäten mit sich. Neuerdings basieren sie sogar auf wissenschaftlicher Grundlage und einer interaktiven benutzerdefinierten Steuerung, die durch Leuchtelemente auf dem Spiegel sichtbar ist. Situationen wie Funktions-, Entspannungs- und Pflegelicht können ebenso ohne Berührung der Spiegelfläche gewählt werden wie eine Einstellung, die sich der Tageszeit automatisch anpasst.

Elegante Einrichtungskonzepte

Für beste Bedingungen für einen zeitweiligen Rückzug vom Alltag sorgen in jedem Fall die vielen neuen eleganten Einrichtungskonzepte der Markenhersteller. Sie schaffen die gewünschte Privatsphäre nach ganz persönlichem Geschmack und würden mit Sicherheit eine Reihe von Bildbänden füllen, wenn man das denn wollte. Wenn jedoch zurzeit auf etwas besonders viel Wert gelegt wird, dann auf die Kombinationsmöglichkeit unterschiedlicher Materialien und Oberflächen wie Glas, Metall, Holzdekor und Lack. Das gilt auch für Armaturenprogramme, die sich formal neutral und anpassungsfähig für den vielfältigen Einsatz gerüstet haben, um sich vollends in den Dienst der Raumarchitektur und ihrer Nutzer zu stellen. Möglichst alle individuellen Badwünsche sollen erfüllt werden. Nicht umsonst hat diese Badsaison sich die Individualität zum großen übergreifenden Trendthema gemacht.

Neue Techniken für das Bad ohne Grenzen

Eines der bereicherndsten Ausstattungselemente für ein grenzenloses Vergnügen ist nach wie vor die bodengleiche Dusche und damit die Fläche, auf der man sich bewegt, während das Wasser von oben herabprasselt. Die ist mit Blick auf Material und Oberflächenbeschaffenheit inzwischen so mannigfaltig gestaltet, dass selbst Experten wie VDS-Geschäftsführer Jens J. Wischmann nicht auf Anhieb eine konkrete Zahl nennen können. Gleiches gilt für die Formate selbst, die durch immer verfeinertere Technologien nicht nur individuell schneidbar, sondern auch noch in den sie umgebenden Fliesendekoren bedruckbar sind. Neu im Angebot ist eine Duschfläche, die Montagevorteile von Vorwand-Systemtechnik auf den Boden überträgt. Die Badprofis wird es freuen. Vor die Freude am Bad ohne Schranken haben die Götter bekanntlich den Einbauschweiß gesetzt.

Vom Dusch-WC zur Toilette mit automatischer Urin-Analyse

Ein Dusch-WC, das jeder Raumsituation Rechnung trägt, kommt da ebenfalls gerade recht. Klobiges Design war gestern. Stattdessen vereint die Komforttoilette von heute ein elegantes Design mit praktischen Funktionen. Besonderes Augenmerk wird auf Hygiene gelegt: Spülrandlose Keramik und schmutzabweisende Oberflächen ermöglichen eine einfache und schnelle Reinigung. Und sonst so? Einiges! Ab sofort gehört die Zukunft auch Toiletten, die automatisch Urin analysieren. Die Werte dazu werden in einer App auf dem Smartphone oder Tablet angezeigt. Die Benutzer können so jederzeit ihre biologischen Parameter überprüfen und ihre Fitness- und Ernährungsprogramme entsprechend anpassen. Die Innovation kommt nicht von ungefähr. Immer mehr Menschen nutzen digitale Helfer und Apps, um ihr sportliches Training und ihre Lebensweise zu optimieren.

Aquapressur zuhause ist herrliche Realität

Glaubt man Zukunftsforschern und Fachleuten, dann verlagert sich Gesundheitsvorsorge zunehmend in die eigenen vier Wände und dort ins Badezimmer. Die Maßnahmen reichen vom vermeintlich einfachen Entspannungsbad bis zu sogenannten Treatments wie Güsse, Wechselduschen oder Wassermassagen. Ganz aktuell und noch dazu innovativ sind Düsen, die mit einer neuartigen, aufgefächerten Strahlart wahlweise für eine zielgerichtete Massage im Bereich des Nackens, der Brustwirbel und der Lendenwirbel sorgen und so zur Linderung und Prävention von Verspannungen beitragen. Weil man sie in der Höhe nach Bedarf einbauen kann, lassen sich die neuen Massagedüsen zur gezielten Stimulation von Druckpunkten und Meridianen einsetzen. Aquapressur zuhause? Herrliche Realität – dank der Möglichkeiten durch Digitalisierung, die letztlich flexible Wasserauslassstellen erst möglich macht.

Moderne Nostalgie

Doch eine Gegenströmung tut sich auf. Eine kleine Nostalgiewelle schwappt nämlich durch das Badezimmer. Allen voran sind es Armaturen mit Kreuzgriffen und authentisch beschrifteten Porzellaneinsätzen, die den Look des frühen 20. Jahrhunderts zitieren und mit ihrem Charme von gestern bis heute zu überzeugen wissen. Dank modernster Fertigungsmethoden geht das ohne jeden Komfortverlust: Die jüngsten Herz-Stücke für Traditionalisten geben sich wesentlich kratzfester und gegen Reiniger resistenter als ihre alten Vorbilder. Früher war eben doch nicht alles besser.

Bildtext:

Tres chic: Für mehr Wohnkomfort im Bad werden Schürzen von Wannen und Waschtischen jetzt sogar gepolstert und mit einem gewebten, besonders widerstandsfähigen Funktionsstoff bezogen und dann wasserdicht an ein robustes Edelstahlgestell angebunden. Die neue Haute Couture für die Wellnessoase steht in einem beigen Ivory, den zwei Grautönen Anthrazit und Elephant sowie in Moos zur Wahl. Serie „BetteLux Oval Couture“ von Bette.

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Sonstiges

Zehn Schritte zum sauberen Fahrrad

Zehn Schritte zum sauberen Fahrrad

(Bildquelle: www.pd-f.de / cosmicsports.de / Christoph Bayer)

(pd-f/tg) Der Frühling steht vor der Tür! Die ersten Sonnenstrahlen sind der Startschuss, sich wieder aufs Rad zu schwingen. Doch davor steht die für viele leidige Radinspektion. Doch das muss nicht sein: Damit der Radputz Spaß macht und leicht von der Hand geht, gibt der pressedienst-fahrrad eine Pflegeanleitung für den Frühjahrs-Check in zehn Stufen.

1) Rechtzeitig beginnen

Start der Tour ist am Sonntagmittag; dann reicht es ja, wenn das Bike um kurz vor zwölf aus dem Keller geholt wird. Schlechte Idee! Besser: Rechtzeitig mit dem Rad-Check beginnen, damit für unvorhergesehene Reparaturen Zeit gefunden werden kann. Auch sollten die Radläden geöffnet sein, um im Notfall Ersatzteile oder Kettenöl und Putzmittel kaufen zu können. Wenn größere Reparaturen in der Werkstatt anstehen, vereinbart man am besten frühzeitig einen Termin beim Radhändler. Im Frühjahr haben viele andere die gleiche Idee, weshalb die Werkstätten teils hohe Wartezeiten haben.

2) Handschuhe und Schürze anziehen

Die Reinigung von Fahrrädern ist oft eine dreckige Angelegenheit. Damit Finger und Hände sauber bleiben, lohnt sich das Tragen von Einweg- oder Haushaltshandschuhen. Schutz für die Bekleidung vor Schmutz, Öl und Fett bietet beispielsweise die „Apron Werkstatt-Schürze“ (34,95 Euro) von Muc-Off.

3) Fahrrad putzen

Gröberen Dreck entfernt man am besten mit Handfeger oder Bürste (z. B. die spezielle „Super Soft Waschbürste“ von Muc-Off für 12,95 Euro), an schwer zugänglichen Stellen können auch eine alte Zahnbürste oder ein Borstenpinsel Hilfe bieten. Anschließend mit lauwarmem Wasser und einem strapazierfähigen Lappen das Fahrrad reinigen. Ein spezieller Fahrradreiniger, wie der biologisch abbaubare „Green Fizz“ von Pedro“s (10,90 Euro/500 Milliliter), hilft, hartnäckige Verschmutzungen zu entfernen. Hochdruckreiniger sind beim Radputz übrigens tabu: Sie können Schmutz und Feuchtigkeit in die Lager pressen und diese dadurch beschädigen.

4) Kette reinigen und schmieren

Zur Reinigung der Kette lässt man sie am einfachsten durch einen trockenen Lappen laufen. Für gröbere Verschmutzungen nutzt man eine spezielle Kettenbürste, die durch die Form ihrer Nylonborsten das Säubern von Kette, Kassetten und Kettenblättern vereinfacht (z. B. „Bürste Claw“ von Muc-Off für 8,49 Euro). Vom Schmutz befreit, wird die Kette anschließend geschmiert. Dabei helfen bestimmte, auf die Ansprüche der Kette abgestimmte Mittel wie das „Top-Kett“ von Brunox (7,99 Euro/100 Milliliter). Überschüssiges Schmiermittel sollte danach entfernt werden, da es als Schmutzfänger wirkt.

5) Reifen prüfen

Ein platter Reifen hat schon so manche Tour ruiniert. Um dem zuvorzukommen, ist eine regelmäßige Kontrolle der Reifen wichtig – natürlich auch beim Frühjahrs-Check. Prüfen Sie ringsum, ob der Reifen an den Flanken brüchig geworden ist und ob er durch Gegenstände wie Glasscherben, Nägel etc. Beschädigungen abbekommen hat. Bei dieser Gelegenheit können auch Felgen und Speichen auf Beschädigungen hin überprüft werden. Wer beim Reifen auf Nummer sicher gehen möchte, der kann zu einem pannensicheren „Marathon Plus“ von Schwalbe (39,90 Euro/Stück) greifen.

6) Richtig aufpumpen

Mit dem richtigen Reifendruck rollt es sich leichter – und mit mehr Pannenschutz. Deshalb nicht auf die gängige „Daumenmethode“ vertrauen, sondern den Reifendruck ordentlich prüfen. Dabei helfen entweder ein präziser Reifendruckmesser wie der „Airmax Pro“ (16,90 Euro) von Schwalbe oder eine Luftpumpe mit Manometer (z. B. Standluftpumpe „Steel Floor Drive Tall“ von Lezyne für 59,95 Euro). Der zulässige minimale und maximale Reifendruck sind an der Reifenflanke angegeben.

7) Bremsen kontrollieren

Verschlissene Bremsbeläge verlangen einen rechtzeitigen Austausch. Bei mechanischen Felgenbremsen zeigen Kerben in den Bremsklötzen, ob noch Reserven vorhanden sind. Falls nicht: Die Bremsklötze wechseln! Ein weiterer Indikator für einen anstehenden Austausch sind u. a. kratzende Geräusche beim Bremsen. Scheibenbremsen sind immer verbreiteter und funktionieren wetterunabhängig besser. Wer sich hier technisch unsicher fühlt, sollte lieber den Fachmann einen geübten Blick darauf werfen lassen. Generell ist bei allen hydraulischen Bremssystemen der Gang zum Fachhändler ratsam.

8) Licht checken und einstellen

Die Lichtanlage ist bei Jahresfahrern im Dauereinsatz, da sie morgens und abends immer mit Licht unterwegs sind. Doch auch im Sommer lohnt es sich, für bessere Sichtbarkeit mit Tagfahrlicht unterwegs zu sein. Falls einem mal kein Licht aufgeht, sollte man die Leitungen und Kontakte prüfen. Das durchgebrannte „Birnchen“ ist heute Schnee von gestern. Moderne LED-Leuchten (z. B. „IQ-X“ von Busch & Müller mit 100 Lux für 139,90 Euro) halten zuverlässig ein Fahrradleben lang.

9) Schraubverbindungen prüfen

Zum Ende des Checks sollten nochmals die Schrauben an allen wichtigen Bauteilen wie Vorbau, Lenker, Kurbel und Kettenblättern auf ihren richtigen Sitz hin überprüft werden. Mit einem Multitool (z. B. „WKL8“ von Voxom für 24,95 Euro) können die lockeren Schraubverbindungen wieder festgezogen werden. Aber Vorsicht! Erfahrene Schrauber wissen: Nach fest kommt ab. Deshalb immer die Drehmomentangaben der Hersteller beachten!

10) Polieren

Abschließend lässt man den Drahtesel wieder in neuem Glanz erstrahlen, z. B. mit der „Bike Lust Politur“ von Pedro“s (19,90 Euro/500 Milliliter). Die Schutzpolitur pflegt die Oberflächen, schützt vor UV-Strahlen und sorgt für einen langanhaltenden Glanz. So wirkt selbst der alte Drahtesel wie neu.

Der pressedienst-fahrrad hat es sich zur Aufgabe gemacht, dem guten Fahrrad und dessen Anwendung mehr Öffentlichkeit zu verschaffen. Denn wir sind der Meinung, dass Radfahren nicht nur Spaß macht und fit hält, sondern noch mehr ist: Radfahren ist aktive, lustvolle Mobilität für Körper und Geist. Kurz: Radfahren ist Lebensqualität, Radfahren ist clever und Radfahren macht Lust auf mehr…

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Auto Verkehr Logistik

Rückenwind für jedermann: Die Emanzipation des E-Bikes

Rückenwind für jedermann: Die Emanzipation des E-Bikes

(Bildquelle: www.flyer-bikes.com | pd-f)

E-Bikes sind im Alltag etabliert. Das ist Fakt. Die Verkaufszahlen sprechen Bände. 605.000 E-Bikes wurden allein in der Fahrradsaison 2016 verkauft – ein Zuwachs von 13 Prozent zu 2015. Aber wie geht es weiter? Welche neuen Produkte kommen auf den Markt? Was ist in diesem Jahr zu erwarten? Der pressedienst-fahrrad hat sich umgesehen und fasst wichtige Entwicklungen zusammen.

(pd-f/tg) Wer im Sommer 2017 mit einem „My Volta“ (3.999 Euro) von My Boo fährt, fällt nicht wegen des E-Motors auf. Das E-Bike zieht durch seinen Rahmen aus Bambus die Blicke auf sich. Dieser wird aus dem natürlichen Rohstoff per Hand in einer Fabrik in Ghana gefertigt – sozial gerecht und ökologisch wertvoll. Das weltweit erste Bambus-E-Rad steht sinnbildlich für den Imagewandel der elektrifizierten Räder, den auch Anja Knaus vom Elektrorad-Pionier Flyer sieht: „Die Zeiten, in denen E-Bikes als Reha-Mobile galten, sind lange vorbei. Heute sind sie praktische Alltagsfahrzeuge, Lifestyle-Objekte und Sportgeräte – und die Entwicklung steht nicht still.“ E-Bikes sind also mittlerweile weit mehr als Fahrräder mit angeschraubtem Motor und Akku.

Flyer als einstiger Pionier ist längst etabliert und kommt 2017 ebenfalls mit einer Weltneuheit auf den Markt: In Zusammenarbeit mit dem langjährigen Antriebspartner Panasonic wurde das weltweit erste komplett im Motor integrierte Zwei-Gang-Getriebe entwickelt. Damit soll erreicht werden, dass der E-Biker die passende Tretunterstützung in jedem Terrain bekommt – egal ob im Gelände oder in der Stadt. Die Entwicklung ist Teil der neuen „Flyer Intelligent Technology“ (FIT) und kommt z. B. beim E-MTB „Uproc 7“ (ab 4.699 Euro) oder der urbanen „U-Serie“ (ab 4.399 Euro) zum Einsatz. „Beim FIT-System sind die Komponenten Motor, Akku und Display harmonisch integriert und aufeinander abgestimmt. Durch ständige Kommunikation wird die für jede Fahrweise passende Einstellung gefunden“, beschreibt Knaus. Hinzu kommt ein „Remote“-Hebel, der die Steuerung des Systems per Daumen und Joystick erlaubt. „Die Hände bleiben deshalb ständig am Lenker“, so Knaus.

Alles wie beim Fahrrad – nur mit Strom

Der Zweirad-Industrie-Verband (ZIV) schätzt, dass rund drei Millionen E-Bikes in Deutschland unterwegs sind. Tendenz weiter steigend. Rund 98 Prozent aller verkauften Elektroräder sind laut ZIV sogenannte Pedelecs. Der Motor unterstützt dabei nur, wenn man in die Pedale tritt und bis maximal 25 km/h. Die Räder sind mit einem 250-Watt-Motor ausgestattet und rechtlich Fahrrädern gleichgestellt. Das bedeutet: keine Helmpflicht und Fahren auf Radwegen ist erlaubt. „Durch die höheren Geschwindigkeiten der Räder ist es jedoch ratsam, einen Helm zu tragen und spezielle Rücksicht auf andere Verkehrsteilnehmer zu nehmen“, rät Torsten Mendel vom Sicherheitsexperten Abus. Die beliebtesten Radgruppen sind laut ZIV E-City-Räder mit einem Marktanteil von 45 Prozent und E-Trekkingräder mit einem Anteil von 35,5 Prozent. Doch kaum ein Fahrradsegment, dass noch ohne E-Unterstützung auskommt.

Elektropower selbst für Falt- und Liegeräder

„Bei uns kommen die Leute mit einem Doppelgrinsen von der Testfahrt zurück: Zum Überraschungsfaktor Liegerad kommt der Aha-Effekt der Motorunterstützung“, sagt Alexander Kraft von HP Velotechnik. Der Liegeradhersteller bietet seine Modelle optional mit E-Unterstützung an – und erarbeitet dabei spezielle Lösungen wie eine vollautomatische Gangschaltung und bei Trikes einen E-Rückwärtsgang. Auch Rennräder oder Kinder-Mountainbikes sind mit Motor zu haben. Das elektrifizierte Faltrad steht in den Startlöchern. „Unser Partner Brompton arbeitet gerade an einer Lösung, wie das Antriebssystem sinnvoll mit dem Faltmechanismus kombiniert werden kann“, verrät Henning Voss vom deutschen Brompton-Vertriebspartner Voss Spezial-Rad. Mit einer Vorstellung des E-Faltrades aus England wird Mitte des Jahres gerechnet, die Markteinführung in Deutschland ist später geplant.

Mit dem E-Bike pendelt es sich leichter

Im Alltag nutzen Pendler liebend gerne die Vorzüge der elektrischen Unterstützung. „E-Bikes stehen exemplarisch für den Mobilitätswandel in den großen deutschen Städten. Sie ermöglichen schnelles Vorankommen von A nach B, ohne sich dabei Gedanken um Stau machen zu müssen“, beobachtet Susanne Puello, Geschäftsführerin der Winora Group. Der Schweinfurter Hersteller hat sein Angebot an Elektrorädern in den letzten Jahren deutlich erweitert und setzt zur neuen Saison bei seinen City-Rädern verstärkt auf Systemintegration. Bei einigen Modellen (z. B. „Manto M8 disc“, 1.999 Euro) sind Akku und Motor komplett verbaut und auf die Optik des Rades abgestimmt. „Bei manchen Rädern fällt es gar nicht mehr auf, ob mit Antrieb gefahren wird oder ohne. Der E-Bike-Käufer sollte vorab überlegen, welches Rad zu seinem alltäglichen Nutzungsverhalten am besten passt. Gerne hier auch vorab intensiv testen“, gibt Marijke van Dijk von Koga als Tipp für den Fahrradkauf. Der niederländische Hersteller nutzt bei seinem Tiefeinsteiger „E-Tour“ (3.198 Euro) einen herausnehmbaren, im Unterrohr integrierten Akku sowie einen kleinen, unauffälligen Hinterradnabenmotor.

Der Zweitwagen für die Stadt

Große Ladeflächen, die selbst für den Transport von Waschmaschinen oder Kühlschränken Platz bieten: E-Lastenräder werden als Transporthelfer im Alltag immer beliebter. Der Marktanteil dieser Modellgruppe hat im letzten Jahr laut ZIV ca. 2,5 Prozent des E-Bike-Marktes ausgemacht. „Gerade bei jungen Familien ersetzt das E-Lastenrad auch gerne einmal den Zweitwagen“, weiß Markus Riese von Riese & Müller. Cargo-Bikes wie das „Packster“ (ab 3.999 Euro) bieten auf ihrer Ladefläche Platz für eine Kinderbank oder den Großeinkauf – inklusive Getränkekisten. Dabei sind sie günstiger in Anschaffung und Unterhalt als ein vergleichbarer Kleinwagen. Kombiniert mit einem Carbonriemen statt einer Kette (z. B. „CDX“-Antrieb von Gates) hat man ein sorgloses, wartungsfreies Paket für den Alltag.

Hotspots abseits des Mainstreams finden

Der Wochenendausflug führt mit E-Bikes nicht mehr nur am Fluss entlang oder ist nach 20 Kilometern erledigt. Die Räder laden ein, andere Wege und Sehenswürdigkeiten zu erkunden – was die Hotspot-Jagd neu eröffnet. „Auf Reisen ergeben sich komplett neue Eindrücke von der Region, wenn man etwas abseits der gängigen, stark frequentierten Radwege fahren kann. Selbst wenn ein bisschen Kondition fehlt, kann die Tour dank E-Motor verlängert werden“, erklärt Stefan Stiener vom Reiseradanbieter Velotraum. Der auf Custom-made-Räder spezialisierte Hersteller beweist mit dem „E-Finder“ (ab 4.500 Euro), dass auch kleine Produzenten mit ihrem Wissen, ihrer Kundennähe und ihrer Expertise im E-Bereich punkten können.

Die Zusatzpower für den Berg

Ein buntes Beispiel für den Imagewandel ist die wachsende Gruppe von E-Mountainbikern. Der ZIV gibt für deren Marktanteil 2015 rund 15 Prozent an. „Bergauf können sie komplett neue Wege und Trails erkunden. Die Räder machen also nicht nur Lust auf Downhill, sondern auch auf Uphill – und die Zielgruppen werden jünger“, stellt Ingo Beutner vom Hersteller Haibike fest. Mit E-Mountainbiken wird das Geländefahren neu definiert und zu einem eigenen Sport. Rennserien, Kräftemessen bei Events oder auch erste spezialisierte E-MTB-Strecken in Bikeparks sind im Entstehen.

Komponenten werden E-tauglich

Gleichzeitig werden extra auf das Nutzerverhalten abgestimmte Zubehörprodukte entwickelt. Der US-amerikanische Komponentenhersteller Sram stellte im Frühjahr mit der „Guide RE“ (ab 145 Euro pro Stück) eine spezielle E-Bike-Bremse vor. Ideen aus dem Downhill-Mountainbike-Sport flossen bei der Entwicklung mit ein. „Beim E-Bike, speziell beim E-MTB, wirken höhere Geschwindigkeiten und größere Kräfte als bei normalen Rädern“, begründet Tobias Erhard den Schritt. Lichtspezialist Busch & Müller bringt 2017 den Scheinwerfer „Lumotec IQ-X E“ (149,90 Euro) auf den Markt. Dieser wird durch den E-Bike-Akku gespeist und erreicht so die enorme Beleuchtungsstärke von 150 Lux. „Bei der baugleichen Version für Nabendynamos liegen wir bei 100 Lux“, erläutert Marketingmanager Sebastian Göttling. Für den Schutz der Antriebskomponenten bietet Fahrer Berlin die nötigen Accessoires: Das „Akku Cover Summer“ (44 Euro) schützt Akku und Unterrohr vor Schlägen und Verschmutzung, die Schutzblechverlängerung „E-Bike Latz“ (12,90 Euro) dient als zusätzlicher Spritzschutz.

Zukunftsmusik in der Luft

Das E-Bike steht jedoch auch vor den Herausforderungen der digitalen Welt und muss hier seinen Platz finden. Die Idee, Schnittstellen zwischen E-Bike-Display und Smartphone zu nutzen, ist schon weit verbreitet. E-MTB-Hersteller Haibike arbeitet zusammen mit der Deutschen Telekom an einer derartigen Konnektivitätslösung. Das System nennt sich „E-Connect“. Der Austausch von Trainingsdaten via Apps oder ein automatischer Notruf bei einem Unfall sollen dabei realisiert werden. „Das E-Bike wird so zum Teil eines digitalen Netzwerks“, erklärt Ingo Beutner.

Auch beim Thema Akku entwickelt sich die Technologie rasant – zum Nutzen der Verbraucher. Die verbreitete Lithium-Ionen-Technologie liefert schon heute die nötige Unterstützung für Reichweiten bis ca. 120 Kilometer. Für 2018 wurden vom Batterieproduzenten BMZ bereits neue Zellen angekündigt, die mehr Energie bereitstellen sollen und auch schnellere Vollladungen ermöglichen. Die Aussicht auf Ladezeiten von ca. einer Stunde lässt die Augen von E-Bikern leuchten. Auch Lithium-Schwefel-Batterien als leichtere Alternativen werden für die Zukunft gehandelt. Antriebe mit Wasserstoff oder einer Brennstoffzelle sind hingegen in nächster Zeit zumindest flächendeckend nicht zu erwarten – obwohl es auch hier schon Prototypen gibt.

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