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Im Dschungel der Zertifikate und Labels den Überblick bewahren

Das Markenzeichen zertifizierter Bestatter bietet seit über 60 Jahren Orientierung bei Tod und Abschied

Im Dschungel der Zertifikate und Labels den Überblick bewahren

Der Verkauf und die Erbringung von Dienstleistungen war schon immer Vertrauenssache. Wer früher auf den Handwerker, das Ladengeschäft und den Dienstleister um die Ecke vertraut hat, so wie es auch schon die eigenen Eltern getan haben, fragt heute auf dem großen Markt der Möglichkeiten des Internets: Wie kann ich seriöse Anbieter von schwarzen Schafen unterscheiden? Wer kann die Qualität seiner Arbeit und Dienstleistung glaubwürdig unter Beweis stellen, wo es doch eine Vielzahl von Online-Bewertungen und Digital-Portalen gibt und einen undurchsichtigen Dschungel von Labels, Siegeln und Zertifikaten.

Besonderes Vertrauen und eine qualifizierte wie auch menschliche Begleitung wünschen sich Angehörige verständlicherweise dann, wenn der Tod an die Tür der eigenen Familie klopft und die Bestattung der Eltern, des Partners oder gar von eigenen Kindern durchzuführen ist.
Der Bundesverband Deutscher Bestatter vergibt seit über 60 Jahren das Markenzeichen an besonders qualifizierte Bestattungsunternehmen.

Qualität – Garantie – Vertrauen

Aktuell erfüllen rund 1.000 Markenzeichenbestatter bundesweit hohe persönliche, fachliche und betriebliche Anforderungen bei der Beratung und Durchführung von Bestattungsdienstleistungen. Die Anforderungen werden nicht nur versprochen, vielmehr auch durch die Festlegung auf die europaweit einheitliche Norm DIN EN 15017 verbindlich zugesagt. Die Einhaltung der Standards wiederum wird durch unabhängige Prüfer des TÜV Rheinland und regelmäßige interne Kontrollen verbürgt und gewährleistet. Liegen die Voraussetzungen zur Führung des Markenzeichens nicht mehr vor, entzieht der Bundesverband Deutscher Bestatter die Lizenz.

Wer sein Bestattungshaus seit vielen Jahren kennt und dort in Zeiten von Trauer und Abschied beim letzten Mal gut begleitet wurde, wird sicher wieder die Dienste eines solchen Bestatters in Anspruch nehmen. Was aber, wenn einem kein Unternehmen persönlich bekannt ist? Wer kann bei dieser Suche der ganz besonderen Art Hilfestellung leisten? Wie findet man über die Wege des Internets den seriösen Bestatter oder eben auch einen zertifizierten Betrieb?

Ein echtes Suchportal für Bestatter nicht mit provisionsorientierten Anbietern verwechseln

Wichtig ist es in jedem Fall, sich nicht von vermeintlich günstigen Preisen verlocken zu lassen. Viele Menschen haben im Bereich der Bestattung keine konkrete Preiserfahrung und können dadurch anfällig für Versprechungen sein, die niemals realistisch sind, etwa eine Bestattung für wenige hundert Euro. Auf der Internetseite des Bundesverbands Deutscher Bestatter www. bestatter.de sind rund 80 % der in Deutschland tätigen Bestattungsunternehmen gelistet, wobei eine Suche nach Wohnort und Postleitzahl problemlos die in Frage kommenden Bestatter eingrenzt und im Suchergebnis auch die einzelnen Leistungen des jeweiligen Bestattungshauses ersichtlich sind. Weblinks führen schnell zu den einzelnen Häusern, die man dann im Internet einer ersten näheren Betrachtung unterziehen kann.

Der persönliche Eindruck zählt

Das Markenzeichen – ein dreigliedriges Kirchenfenster vor dem im Vordergrund ein Sarg steht – weist dann den Weg zum zertifizierten Bestatter. Nach einer ersten Recherche im Internet ist es ratsam, durch ein Telefonat oder einen Besuch des Bestattungshauses einen persönlichen Eindruck zu gewinnen. Betriebe, die sich nicht in der Lage sehen, nach klaren Angaben einen transparenten Kostenvoranschlag auszustellen oder die Kosten für eine Bestattung zu benennen, sollten eher reserviert betrachtet werden. Wie steht es um das persönliche Gefühl beim ersten Kontakt? Werde ich klar und deutlich darüber informiert, welche Möglichkeiten das Bestattungshaus bietet oder wird in der existenziellen Notsituation der Trauer ein subtiler Druck aufgebaut, möglichst schnell zu einer Beauftragung und Entscheidung zu kommen?

Trotz Internet: Ein Bestatter muss vor Ort erreichbar sein

Seriöse Bestattungsunternehmen und insbesondere die Betriebe mit dem Markenzeichen haben stets ein konkretes Ladengeschäft und sind in der Region verwurzelt, auch sind deren Namen in der Region bekannt. Sogenannte Bestattungshäuser, die keine Repräsentanz in einem Ort nachweisen können und die rein auf Wegen des Internets werben, sind dahingehend zu hinterfragen, wie, von wo und in welcher Art die Bestattungsdienstleistung erbracht wird. Wer auf inzwischen vielfältig im Internet vorhandenen provisionsbasierten Vermittlungsportalen eine Bestattung beauftragt, muss wissen, dass er in aller Regel nicht die Gesamtheit der in der Region tätigen Bestattungsunternehmen zur Auswahl hat, vielmehr nur jene Betriebe, die auf Basis einer Provision von bis zu 20 % der Bestattungsdienstleistung mit diversen Anbietern kooperieren. Ob eine solche Wahl richtig ist, muss zwar jeder Nutzer für sich selbst entscheiden, es ist jedoch zwingend die Frage zu stellen, ob nicht bei einem anderen Betrieb eine ähnliche oder bessere Leistung vielleicht gar günstiger vereinbart werden könnte.

Digitale Wege zum Bestatter – Begleitung aber vor Ort

Erst jüngst warb eine Firma für ihre Dienste mit dem lautmalerischen Begriff des „Online-Bestattungshauses“. Das Bild suggeriert ein modernes Bestattungshaus vor Ort, das auch auf Wegen des digitalen Vertriebs tätig ist. Eine nähere Nachfrage ergab jedoch schnell, dass das Unternehmen gar nicht in den vielen Regionen Deutschlands vertreten ist, sondern auf andere Bestatter angewiesen ist, die für sie diverse Bestattungsleistungen auf Zuruf erbringen. Redlichkeit bei den Aussagen in Werbung und Marketing ist hier dringend zu fordern, um Menschen nicht mit falschen Erwartungen und Bildern zu ködern.
Das Markenzeichen als bewährtes Siegel für Betriebe, die Bestattungsleistungen auf höchstem Niveau erbringen, erweist sich als zuverlässiger und anerkannter Leuchtturm in der Unübersichtlichkeit des modernen Marktes und wird auch in den nächsten Jahren kontinuierlich weiter entwickelt, um Menschen in besonders bitteren und schweren Stunden nicht allein zu lassen.

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Ansprechpartner:
Antje Bisping, Justiziarin – Qualitätsmanagementbeauftragte für das Markenzeichen
Stephan Neuser, Generalsekretär – Bundesverband Deutscher Bestatter e.V.
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www.bestatter.de/markenzeichen

1948 gründeten die deutschen Bestatter den Bundesverband Deutscher Bestatter e. V., der heute aus 16 Landesverbänden und -innungen der Bundesländer besteht. Aus einem kleinen Berufsverband haben sich bis heute mehrere Organisationen entwickelt, die ihren Mitgliedern, den Trauernden und Bestattungsvorsorgenden eine große Bandbreite von Serviceleistungen anbieten.

Dem BDB ist es gelungen, die Berufsausbildung von der Bestattungsfachkraft über den Bestattermeister bis hin zu fachspezifischen Zusatzqualifikationen zu professionalisieren und qualitativ auf ein hohes Niveau zu heben. Der BDB setzt sich dafür ein, dass die Interessen der Bestatter in Politik, Rechtsprechung und Verwaltung Gehör finden. Mit dem Kuratorium Deutsche Bestattungskultur e. V. und der Deutschen Bestattungsvorsorge Treuhand AG können Menschen zwei verschiedene Vorsorgemodelle zur finanziellen Absicherung der Bestattungskosten wählen: die Sterbegeldversicherung oder die Eröffnung eines Treuhandkontos. Mit dem Markenzeichen zertifiziert der BDB Bestatter, die ihr garantiertes Qualitätsversprechen auch dokumentieren können und hohe persönliche, fachliche und betriebliche Anforderungen bei der Beratung und Durchführung von Bestattungsdienstleistungen erfüllen. Auf europäischer und internationaler Ebene ist der BDB in der europäischen Bestattervereinigung EFFS und der FIAT-IFTA als Weltorganisation für alle Interessen und Belange der Bestatter auf globaler Ebene aktiv. Der BDB – Maßstab für die Bestattungsbranche in Deutschland!

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Sonstiges

Blütenkurs „Blüte trifft Köstlichkeit“ am 25. August in München

Susanne Heckel von Blütenschwung lädt ein zum kreativen Gestalten mit Blumen und Pflanzen

Blütenkurs "Blüte trifft Köstlichkeit" am 25. August in München

Susanne Heckel von Blütenschwung lädt zum kreativen Gestalten mit Blumen ein

Susanne Heckel, Floristmeisterin der Blumenwerkstatt ‚Blütenschwung‘, veranstaltet am Samstag, 25. August 2018, von 11 bis 15 Uhr im Panta Rhei in München-Giesing einen Blütenkurs mit Verköstigung. Nach dem Motto „Blüte trifft Köstlichkeit“ gestalten Teilnehmende unter der meisterlichen Anleitung von Susanne Heckel von Blütenschwung einen wunderschönen, farbenfrohen Blütenkranz für ihr Zuhause. Begleitend verwöhnt Sonja Friedl, Inhaberin der Eventlocation Panta Rhei, mit saisonalen Köstlichkeiten eines Flying Buffet. „Die Blüten- und Kraftkurse sind mir ein Herzensthema: Wer hier mitmacht, kann für ein paar Stunden die Zeit vergessen und die Seele auftanken“, beschreibt Susanne Heckel den Inhalt des Kurses. „Ich zeige den Teilnehmenden, welch kraftvolles Gefühl es uns gibt, mit Blumen und Pflanzen zu arbeiten, sich von der Schönheit der Natur treiben zu lassen und das Innerste zum Blühen zu bringen.“ Eine Teilnehmerin bestätigt: „Nichts ist schöner, als mit den eigenen Händen etwas Wunderbares zu schaffen und geerdet nach Hause zu gehen.“

Blütenkurs „Blüte trifft Köstlichkeit“

Samstag, 25. August 2018, 11 bis 15 Uhr
Eventlocation PANTA RHEI Giesing, Untere Grasstraße 6, 81541 München, pantarhei-giesing.de
Kursgebühr, Blütenmaterial & Köstlichkeiten: 128,- Euro
Anmeldung unter sh@bluetenschwung.de oder 0157 77 85 22 15
Weitere Informationen unter www.bluetenschwung.de

Über Blütenschwung
Floristmeisterin und Blütenliebhaberin Susanne Heckel gestaltet in ihrer Werkstatt ‚Blütenschwung‘ in München individuelle Naturwerke nach den Vorstellungen ihrer Kunden. Dabei unterstützt die Blütenbegleiterin bei der Ideenfindung und setzt diese floristisch um. Blumige Anlässe sind Hochzeiten, Familienfeste, Jubiläen und andere Feierlichkeiten. Herzensanliegen der Blütenmalerin sind die Trauerfloristik und ihre regelmäßigen Blüten- und Kraftkurse.

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Gutes tun: Buchneuerscheinung DU FEHLST hilft Hospizen

50 Autor*innen erzählen 50 Geschichten von Leben und Tod. Ein Buch, das Trauer in Worte kleidet und Begleitung von Sterbenden unterstützt.

Gutes tun: Buchneuerscheinung DU FEHLST hilft Hospizen

Buchveröffentlichung DU FEHLST, Literatur für einen guten Zweck.

Heppenheim, 20. Juli 2018 – Müssen Wettbewerbe zwingend einer Person zugute kommen? Wäre es nicht schöner, wenn mehrere gewinnen würden? Genau das geschieht bei dem aktuellen Projekt des Blog Q5 [ www.blogq5.de ] der Quintessenz – Manufaktur für Chroniken [ www.quintessenz-manufaktur.de ]. Das Spendenprojekt verknüpft Literatur mit sozialem Engagement, um nachhaltig zu wirken.
Was mit dem Kurzgeschichten-Wettbewerb „Weil du mir so fehlst“ begann, entwickelte sich zu einer 208-seitigen Anthologie mit dem gekürzten Titel DU FEHLST. Das illustrierte Buch erscheint am 20. Juli 2018. Der Verkaufserlös fließt in die Hospizarbeit. Von jedem verkauften Exemplar profitieren das Hospiz Bergstraße [ https://www.hospiz-verein-bergstrasse.de/de/hospiz-bergstrasse/ ] und der Ambulanten Hospizdienst für den Landkreis Wittmund e.V.[ https://www.hospiz-wittmund.de/ ]Wie die meisten Vereine, sind sie auf Spenden angewiesen. Beide bieten palliative Pflege und liebevolle Begleitung von Sterbenden, damit das letzte Stück Leben in Würde und Gemeinschaft gelebt werden kann.

Trauer ist Liebe
Für Thomas Klinger, Geschäftsführer der Quintessenz – Manufaktur für Chroniken und seine Frau Petra Schaberger, ebenfalls Quintessenz sowie Blogbetreuerin Q5, ist das Thema Trauer mit persönlichen Erfahrungen verknüpft. „Unsere Verstorbenen sind nicht weg, die Erinnerungen bleiben“, sagt Petra Schaberger. Ihre ältere Schwester starb in einem Hospiz. Das Buch und das gemeinnützige Engagement sind für die Heppenheimerin und ihren Mann eine Herzensangelegenheit. „Es ist ein besonderes Projekt. Wir hoffen, dass wir viele Menschen erreichen und ein nennenswerter Erlös zusammenkommt.“

Trauerbegleiterinnen als Jurorinnen
Unterstützung für den Schreibwettbewerb erhielt die Projektleiterin Schaberger von Christa Lübken, Trauerbegleiterin aus Wittmund, sowie Ayse Bosse, Autorin und Trauerbegleiterin aus Hamburg. Diese stellte den Titel ihres erfolgreichen Kinderbuchs „Weil du mir so fehlst“ als Wettbewerbsmotto zur Verfügung. Der Carlsen Verlag, in dem ihr Buch erschienen ist, stiftete ein Preisgeld in Höhe von 400,- Euro für den oder die Publikumsgewinner/in.
730 Autor*innen reichten ihre Texte ein. Die dreiköpfige Jury freute sich über die rege Beteiligung und las insgesamt 2800 Seiten über Leben, Sterben, Tod, Trauer, Verlust und Liebe. Die 20 besten Kurzgeschichten sollten in der Anthologie zugunsten der Hospizarbeit erscheinen. Es sind mehr.

Q5 Verlag – Lesen und Gutes tun
Aufgrund der Vielzahl guter Texte beschlossen Thomas Klinger und Petra Schaberger kurzerhand den Umfang der Publikation von 20 auf 50 beste Geschichten aufzustocken. Der Wettbewerb um den Publikumspreis blieb davon unberührt. Barbara Nagel, Designerin und Inhaberin von Vän-Design in Karlsruhe, schuf für jede der 50 Kurzgeschichten eine eigene Illustration. Das Lektorat für die ersten 20 Geschichten übernahm Frank Kühne vom Carlsen Verlag. Die 30 weiteren Texte lektorierten Yücel Özyürek und Jörg Adam aus Eresing zu einem vergünstigten Preis.
Eigens für das Buch gründete Thomas Klinger den Q5 Verlag mit dem er zukünftig Wort und soziale Tat verbinden wird. „Gute Geschichten für einen guten Zweck mit Q5 als Fundraisingverlag.“

DU FEHLST wird von Petra Schaberger und Ayse Bosse herausgegeben und erscheint als illustrierte Gesamtausgabe ab 20. Juli 2018 im Handel. Direkte Bestellungen gerne über www.q5-verlag.de/shop .
DU FEHLST – Hrsg. Petra Schaberger, Ayse Bosse. Q5 Verlag, Heppenheim. ISBN 978-3-9819857-0-2. 19,99 Euro.

Der Q5 Verlag [ www.q5-verlag.de] wurde 2018 gegründet und befindet sich im schönen Heppenheim an der Bergstraße. Er ist, ebenso wie Blog Q5 [ https://blogq5.de ] und Die kleine Chronik [ https://diekleinechronik.de ] Teil der Quintessenz – Manufaktur für Chroniken [ https://www.quintessenz-manufaktur.de ].
Die Manufaktur bietet als Dienstleistungsunternehmen professionell aufbereitete Firmenchroniken, Privatbiographien und Sammlungsdokumentationen an. Das Produktspektrum reicht von Einzelausgaben persönlicher Lebensgeschichten bis hin zu auflagenstärkeren Jubiläumsausgaben großer Konzerne.
Aufträge werden in enger Absprache transparent, schnell und pünktlich abgewickelt. Unsere Stärke ist ein Team aus freien und festen Spezialisten. Bei jedem Auftrag legen wir großen Wert auf enge Zusammenarbeit, Diskretion, Qualität und Genauigkeit.
Zu unserem Kundenstamm zählen Unternehmen der unterschiedlichsten Branchen ebenso wie Familien oder Einzelpersonen. Seit der Manufakturgründung 2005 konnten wir bereits eine beachtliche Anzahl an Kunden mit hochwertigen Chroniken und Lebensgeschichten glücklich machen.
Das motiviert uns, nach 13-jähriger Erfolgsgeschichte etwas zurückzugeben. Daher gründeten wir einen eigenen Verlag, in dem wir zukünftig Bücher, verbunden mit einem guten Zweck, veröffentlichen werden.

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Petra Schaberger, Projektleiterin
Blog Q5 von Quintessenz – Manufaktur für Chroniken
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Telefon: +49 (0) 62 52 – 12 46 94

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Trauer-Power schafft Verbundenheit im Team

Wie Sie mit einem unbeliebten Gefühl Verbundenheit erschaffen

Trauer-Power schafft Verbundenheit im Team

Trauer ist ein zu Unrecht verschmähtes Gefühl. (Bildquelle: PDPics/Fotolia)

Die Trauer hat einen schweren Stand. Sie gehört zu den angeblich unbeliebten Gefühlen. Keiner will sie haben, gar nicht wenige Menschen bezeichnen sie als negatives Gefühl. Und auch Unternehmen wünschen sich lieber frohgemute Mitarbeiter, die nichts anderes wollen, als in einem gut geölten Team jeden Tag Höchstleistung zu erbringen. Trauer hat in solchen Kulturen keinen Platz.

Weise ist das nicht, denn Trauer und der Umgang mit ihr sind entscheidend dafür, ob aus einer Ansammlung von Menschen, die zusammen in einem Raum oder zusammen an einem Projekt arbeiten, tatsächlich ein Team wird. Wobei Team in diesem Kontext eben mehr bedeutet, als eine Gruppe von Menschen mit einer gemeinsamen Aufgabe.

Ein Team unterscheidet sich von einer Gruppe vor allem darin, dass es die vollständige Entfaltung des Potenzials nicht nur fordert, sondern ermöglicht. Das entscheidende Kriterium ist die Antwort auf eine simple Frage: Ist es den Mitgliedern erlaubt und möglich, sich unverstellt zu zeigen? Menschen, die sich verstellen müssen, etwa weil es als unschicklich gilt, Ärger, Trauer oder Angst auszudrücken, können gar nicht anders, als sich zurückzuhalten.

Wer sich zurückhält, hält auch seine Ideen, seine Kreativität, sein Potenzial zurück.

Ein Team zeichnet sich dadurch aus, dass seine Mitglieder etwas erfahren, dass Ihnen im Leben meistens verwehrt wird: die Akzeptanz ihrer Emotionalität. Gut trainierte Teams praktizieren dagegen Beziehungskompetenz. Sie gewähren der Emotionalität ihrer Mitglieder Raum und Zeit.

Konkret bedeutet das nichts anderes, als das Emotionen weder verdrängt noch negiert werden. Ihre Mitglieder sind in der Lage, auch die vermeintlich negativen Gefühle auf verantwortungsvolle Art zu äußern. Und sie hören zu, wenn Kollegen, über Ärger, Trauer, Angst oder Freude sprechen.

Gerade der Umgang mit der Trauer ist dabei von entscheidender Bedeutung. Wenn Sie ihr Zeit und Raum gewähren, schlagen Sie gleich mehrere Fliegen mit einer Klappe.

1. Sie schenken Ihrem traurigen Mitarbeiter Akzeptanz.
2. Sie nutzen bislang verdecktes Potenzial.
3. Sie stärken die Verbundenheit im Team.
4. Sie trainieren Ihre emotionale Intelligenz und Beziehungskompetenz.
5. Sie sorgen dafür, dass keine verdrängte Trauer die Zusammenarbeit im Team stört.

Das kostet sie nicht mehr als etwas Zeit und den Mut, sich von der Trauer Ihres Kollegen bzw. Mitarbeiters berühren zu lassen. So erschaffen Sie eine Nähe, die tiefer und nachhaltiger wirkt als alles, was Sie mit inszenierten Abenteuern im Hochseilgarten erreichen können.

Unternehmen wollen wachsen – Menschen auch.

Mehr dazu im Great Growing Up Podcast und Blog

Matthias Stolla ist Trainer und Dozent für Ganzheitliche Ausbildung und Gründer von Great Growing Up. Er trainiert Führungskräfte, Mitarbeiter und Auszubildende namhafter Unternehmen in Verantwortlichkeit und Beziehungskompetenz. Der 50-Jährige hat 25 Jahre als Journalist gearbeitet und betreibt einen Podcast zum Thema Beziehungskompetenz im Business.
Kontakt:
mstolla@greatgrowingup.com
+49 7947 2000
www.greatgrowingup.com

Great Growing Up ist das Training für Beziehungskompetenz und emotionale Intelligenz im Business. Führungskräfte, Mitarbeiter und Auszubildende profitieren davon.
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Medizin Gesundheit Wellness

Nicht allein: Die evangelische Pflegeeinrichtung Haus Friedenshöhe in Berlin-Frohnau lädt zum Trauercafe am 12. Juni 2018

Berlin-Frohnau. – Die Evangelische stationäre Pflegeeinrichtung Haus Friedenshöhe lädt Menschen, die um einen verwandten oder bekannten Menschen trauern, zum Austausch ein. Das Trauercafe am 12. Juni 2018 ist ein Angebot der unterstützenden Trauerhil

Nicht allein: Die evangelische Pflegeeinrichtung Haus Friedenshöhe in Berlin-Frohnau lädt zum Trauercafe am 12. Juni 2018

Trauerhilfe in Berlin-Frohnau: Trauercafé in der Ev. stationären Pflegeeinrichtung Haus Friedenshöhe

Die Evangelische stationäre Pflegeeinrichtung Haus Friedenshöhe in Berlin-Frohnau veranstaltet ein Trauercafe. „Die Trauer um einen geliebten Menschen kann Menschen vereinsamen lassen, sie isolieren, lähmen, ihnen jede Energie rauben und Ängste, Schlaflosigkeit, Mutlosigkeit und Depressionen auslösen. Der Tod rüttelt an unseren menschlichen Grundfesten. Ihn zu akzeptieren, ist nicht leicht. Deshalb möchten wir den Menschen Halt und Unterstützung in Zeiten der Trauer geben“, beschreibt Einrichtungsleiter Sascha Dallmann die Arbeit, die ihm sichtlich am Herzen liegt.
Nicht alle Menschen reagieren bei existenziellen Verlusterfahrungen gleich. Während manche sich zurückziehen und die Ruhe suchen, wollen andere Ablenkung erleben und neue Kontakte pflegen. Dallmann zeigt sich verständnis- und hoffnungsvoll: „Nicht alle Menschen trauern gleich. Aber in uns allen reißt der menschliche Verlust eine tiefe Wunde auf. Doch als evangelische Einrichtung glauben wir: Der Tod hat nicht das letzte Wort.“
Das Trauercafe findet am 12. Juni 2018, 15:00 Uhr, im Haus Friedenshöhe, Sigismundkorso 68 – 70, 13465 Berlin, statt. Es ist eingebunden in eine regelmäßige Veranstaltungsreihe in der Gartenstadt im Nordwesten Berlins. Die nächsten Trauercafe-Termine sind der 21. August und der 15. September 2018, jeweils 15:00 Uhr, ebenfalls im Haus Friedenshöhe. Gemeinsam mit Dallmann begleitet Jürgen Koitzsch das Trauercafe. Er ist Pfarrer in der Pflegeeinrichtung.
Das Haus Friedenshöhe ist eine Pflegeeinrichtung der stationären Langzeitpflege in Berlin-Frohnau. Träger ist der Theodor-Wenzel-Werk e.V.. Hier erhalten Menschen Unterstützung, wenn sie selbst oder Angehörige pflegebedürftig sind und die heimische Versorgung nicht mehr sichergestellt werden kann. Die 125 Plätze verteilen sich auf Einzelzimmer, die ruhig und zentral zugleich gelegen sind, sowie Doppelzimmer, die ideal für Ehepaare geeignet sind. Die Einrichtung ist regelmäßiger Ausrichter von Gruppenaktivitäten und Informationsveranstaltungen.

Veranstalter:
Haus Friedenshöhe – Ev. stationäre Pflegeeinrichtung
Einrichtungsleitung: Sascha Dallmann
Sigismundkorso 68 – 70 | 13465 Berlin
Tel. (030) 40 60 72 – 0
E-Mail: sascha.dallmann@tww-berlin.de
Web: www.haus-friedenshoehe.de

Das Theodor-Wenzel-Werk ist ein gemeinnütziger Trägerverein der Gesundheitsversorgung in Berlin. Das Gesundheitsnetzwerk umfasst die Kliniken im TWW, die stationären Pflegeeinrichtungen Haus Rüsternallee in Berlin-Charlottenburg, Haus Friedenshöhe in Berlin-Frohnau und Fischer-Dittmer-Heim in Berlin-Spandau, das Theodor-Wenzel-Haus als eine Einrichtung des Betreuten Wohnens, die Diakoniestation Zehlendorf-West als Pflegedienst für den Berliner Südwesten die reverie als exklusives Seniorenwohnen. Rund 700 Mitarbeitende sichern die medizinische und pflegerische Kompetenz des Gesundheitsnetzwerks.

Kontakt
Theodor-Wenzel-Werk e.V.
Claudia Noack
Quantzstraße 4 A
14129 Berlin
03081091005
03081091091
claudia.noack@tww-berlin.de
http://www.tww-berlin.de/

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Neue Ausgabe des Online-Magazins Prinzip Apfelbaum zum Thema ABSCHIED

Ein Überblick über naturnahe Bestattungsarten, alternative Trauerrituale und ein Interview mit dem Nachrufeschreiber David Ensikat.

Neue Ausgabe des Online-Magazins Prinzip Apfelbaum zum Thema ABSCHIED

Sterbebegleitung, alternative Trauerrituale, naturnahe Bestattungen: In Ausgabe 3 des kostenlosen On (Bildquelle: © Initiative „Mein Erbe tut Gutes. Das Prinzip Apf)

Berlin, 17. Mai 2018 – Sterbebegleitung, alternative Trauerrituale, naturnahe Bestattungen: In der neuen Ausgabe des kostenlosen Online-Magazins „Prinzip Apfelbaum“ dreht sich um alles um das Thema ABSCHIED. Denn das Ende eines Lebens ist sicher der schwierigste Abschied, den wir erleiden und erleben. Was hilft: sich rechtzeitig Gedanken zu machen, wie wir gehen wollen, anderen nah zu sein und über das Ende zu reden. Impulse dafür bietet die dritte Ausgabe des Online-Magazins Prinzip Apfelbaum. Magazin über das, was bleibt.

Abschied nehmen – ganz persönlich
Immer mehr Menschen suchen unkonventionelle Wege, um von geliebten Verstorbenen Abschied zu nehmen. Alternative Bestatter helfen dabei, passende Rituale zu entwickeln, um mit Trauer und Tod umzugehen. Woher aber wissen, was erlaubt ist und was für einen selbst richtig? Das beleuchtet die aktuelle Ausgabe des Magazins „Prinzip Apfelbaum“.

Ruhe unter Bäumen: naturnahe Bestattungen
Die Nachfrage nach Alternativen zum klassischen Friedhof wächst. Laut einer aktuellen EMNID-Umfrage kann sich bereits jeder Dritte vorstellen, an einem anderen Ort beerdigt zu werden. Die aktuelle Ausgabe gibt einen Überblick über verschiedene naturnahe Bestattungsarten mit vielen Tipps für die Beisetzung und Grabpflege.

Über das Sterben reden: Interview mit Henning Scherf
„Lasst euch ein auf den Abschied – und das nicht erst am Lebensende!“ Das rät Henning Scherf, der frühere Bremer Bürgermeister. Er engagiert sich seit langem für alte Menschen und begleitet Sterbende auf ihrem letzten Weg. Im Interview mit „Prinzip Apfelbaum“ erzählt er von seinen Erfahrungen und wirbt für einen bewussten Umgang mit Lebensende und Tod.

Ratgeber mit vielen Tipps zu Erbe und Ehrenamt
Darüber hinaus bietet das Online-Magazin auf www.das-prinzip-apfelbaum.de im stetig wachsenden Ratgeber-Teil viele Antworten auf wichtige Fragen rund um Erbe, Ruhestand und Ehrenamt.
In Ausgabe 3 erfahren Leserinnen und Leser unter anderem, welche Möglichkeiten es gibt, wenn ein Nachlass nur aus Schulden besteht.

Vierte Ausgabe zum Thema Ehrenamt erscheint im Juli 2018
Die aktuelle Ausgabe des Online-Magazins Prinzip Apfelbaum zum Thema ABSCHIED ist ab sofort kostenfrei verfügbar:
magazin.mein-erbe-tut-gutes.de/magazine/abschied/
Nummer 4 erscheint im Juli 2018. Dann wird das Thema Ehrenamt im Fokus stehen. Wer keine Ausgabe des Online-Magazins verpassen möchte, abonniert den Newsletter unter
www.mein-erbe-tut-gutes.de – alle zwei Monate kostenlos per E-Mail.

Über das Magazin „Prinzip Apfelbaum. Magazin über das, was bleibt“
Die eigenen Werte weitergeben und Bleibendes schaffen, das immer wieder Früchte trägt. Die Initiative „Mein Erbe tut Gutes“ nennt das: Prinzip Apfelbaum. Im Online-Magazin der Initiative aus
23 gemeinnützigen Organisationen und Stiftungen dreht sich alles um die Frage „Was bleibt?“. Prinzip Apfelbaum denkt offen nach über das Leben und den Tod, fragt kluge Menschen nach ihren Erfahrungen und Ideen und spart nicht mit Anregungen für eine bewusste Gestaltung der Zeit, die uns allen noch bleibt. Das Online-Magazin erscheint unter www.das-prinzip-apfelbaum.de kostenlos sechs Mal im Jahr. Es schenkt Frauen und Männern im besten Alter schöne Lesemomente: spannende Porträts und Interviews, anregende Essays und jede Menge Tipps und gute Ratschläge. Wer keine Ausgabe des Online-Magazins Prinzip Apfelbaum verpassen möchte, abonniert einfach den Newsletter unter www.mein-erbe-tut-gutes.de – alle zwei Monate kostenlos per E-Mail.

Weitere Informationen und Bildmaterial unter
www.mein-erbe-tut-gutes.de

Über die Initiative „Mein Erbe tut Gutes. Das Prinzip Apfelbaum“
Die Initiative „Mein Erbe tut Gutes. Das Prinzip Apfelbaum“ – eine 2013 gegründete Initiative von 23 gemeinnützigen Organisationen und Stiftungen – möchte Menschen bei ihrem Vorhaben unterstützen, mit dem Erbe auch die eigenen Werte weiterzugeben und „Das Prinzip Apfelbaum“ einer breiten Öffentlichkeit als Ausdruck einer grundsätzlichen Haltung näherzubringen. Die repräsentative GfK-Studie „Gemeinnütziges Vererben in Deutschland“ zeigt: Bereits jeder Zehnte der über 60-Jährigen kann sich vorstellen, einen Teil seines Nachlasses auch einem guten Zweck zukommen zu lassen, bei den Kinderlosen sogar jeder Dritte.

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Sport Vereine Freizeit Events

Es geht ums Eingemachte!

Sportmoderator Arnd Zeigler eröffnet Ausstellung „Abpfiff – Wenn der Fußball Trauer trägt“
auf der BEFA FORUM 2018 vom 10. bis 12. Mai 2018

Es geht ums Eingemachte!

Ausstellung „Abpfiff – Wenn der Fußball Trauer trägt“ (Bildquelle: 56m)

„Dahin, wo es wehtut.“ Das ist der Titel des Programms, mit dem der Journalist, Moderator, Stadionsprecher, Sänger und Autor Arnd Zeigler, der zurzeit durch deutsche Städte reist. Am 10. Mai wird er seine Tournee wieder unterbrechen, denn um 10.30 Uhr eröffnet er in der Düsseldorfer Messe die Ausstellung „Abpfiff – Wenn der Fußball Trauer trägt“.

Bereits mit der umfassenden Themenverknüpfung von Fußball und Tod gehen Stiftung und Kuratorium Deutsche Bestattungskultur als Organisator neue Wege. Erst recht mit der Wahl des Moderators, der sich „hingebungsvoll auch den absurden Seiten des Fußballs widmet“ und der somit perfekt zu den Tendenzen der Ausstellung passt: Philosophisches wird mit Alltagsgeschichten verbunden, Trauriges mit Humor. Das weinende und das lachende Auge blicken auf das runde Leder. Oder – um es mit Worten von Arnd Zeigler zu sagen: Fußball liegt „zwischen Weisheit und Wahnsinn“.

Die öffentliche Trauer um den Tod Robert Enkes wird ebenso thematisiert wie der Sarg-Eigenbau eines Fans, der Abschied in den Vereinsfarben ebenso wie die Renaissance der Grabbeigaben. Welche Formen die Trauer im öffentlichen Raum annehmen kann, was sich hinter der „Facebookisierung der Gräber“ verbirgt, wie der Verein im Todesfall die Familie oder die religiöse Zugehörigkeit ersetzt – all diese Aspekte werden multimedial vermittelt.

Die BEFA FORUM 2018 vom 10. bis 12. Mai 2018 in Düsseldorf ist Startpunkt der Ausstellung, die anschließend durch Museen und Kultureinrichtungen in Deutschland wandert. Die internationale Bestattungsfachausstellung zählt weltweit zu den größten in diesem Bereich. 210 Aussteller aus fünf Kontinenten präsentieren sich auf 25.000 m², auch die circa 12.000 Fachbesucher kommen aus den unterschiedlichen Ländern. Das diesjährige Motto lautet IDEEN GESTALTEN ZUKUNFT, wozu das Thema Fußball mit seinen Variationsmöglichkeiten und seiner Emotionalität bestens passt. Oder wie Oliver Wirthmann, Geschäftsführer des Kuratoriums Deutsche Bestattungskultur e.V. und Pressesprecher des Bundesverbands Deutscher Bestatter, sich so treffend äußerte: „Beim Fußball und beim Tod geht es ums Eingemachte!“ Und da kann es halt wehtun.

Die Stiftung und das Kuratorium Deutsche Bestattungskultur setzen sich in öffentlichen Veranstaltungen, Publikationen und Förderprojekten mit dem Wandel der Bestattungskultur auseinander. Sie sind mit dem Bundesverband Deutscher Bestatter verbunden, der ca. 81% der in Deutschland tätigen Bestattungsunternehmen repräsentiert.

Initiator der Ausstellung ist „56m“, ein Projektteam unter Leitung von Christa Becker für Kids- und Familienmarketing. Hinter dem Projekt Abpfiff steckt u.a. die Intention, das Thema Tod aus der Tabuzone zu holen und den Menschen über die Verknüpfung mit Fußball die Berührungsängste zu nehmen.

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Ansprechpartner für die Ausstellung „Abpfiff – Wenn der Fußball Trauer trägt“:

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Die BEFA FORUM International ist eine Bestattungsfachmesse, die alle vier Jahre stattfindet, während die FORUM BEFA Regional zwei Mal im Jahr die Bestatter und interessierte Fachbesucher einlädt.

Die BEFA gibt einen Überblick über alle Produkte und Angebote, die neu auf dem Bestattungsmarkt sind.

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Wenn der nächste Angehörige nicht mehr da ist

Von Trauernden, die erstmals ohne ihren Verstorbenen Weihnachten feiern müssen

Wenn der nächste Angehörige nicht mehr da ist

Dimap-Umfrage

Tod und Sterben – ein Thema, von dem man in der Woche vor dem Weihnachtsfest, das dem Ursprung nach als göttliches Geburtstagsfest gefeiert wird, besser nichts hören möchte. Dennoch sind gerade die bevorstehenden Feiertage für viele Menschen in einer persönlichen Trauersituation schwer, belastend und mit Tränen verbunden. In diesem Jahr haben Menschen nach Angaben des Statistischen Bundesamtes von rund 915.000 in Deutschland verstorbenen Angehörigen Abschied genommen. Jetzt steht das erste Weihnachtsfest ohne den Partner, die Großeltern, Eltern oder gar ohne ein verstorbenes Kindes an. Psychologen wissen um den emotionalen und psychischen Stress, den Trauernde in den letzten Tagen des Jahres durchleben müssen. Das Kuratorium Deutsche Bestattungskultur weist darauf hin, dass das erste Weihnachten ohne einen geliebten Menschen besonders berührend und einprägsam ist: „Es ist wichtig, sich der eigenen Trauer und den Tränen zu stellen, diese nicht wegzudrücken und zu meinen, an Weihnachten eine scheinbare Idylle aufbauen zu müssen. Wer die Kernbotschaft des Weihnachtsfestes verstanden hat, weiß, dass die Geburt des Neuen immer auch mit dem Prozess eines tränenreichen Abschieds verbunden ist“, so Oliver Wirthmann vom Kuratorium Deutsche Bestattungskultur. Er rät daher dazu, Angehörige und Eltern zwar herzlich zur Feier des Heiligen Abends nach Hause einzuladen, wenn aber der Witwer oder die Witwe lieber alleine diese Stunden verbringen möchte, diese nicht zu drängen oder zu einer Feier im großen Kreis der Familie zu nötigen. Trauer um Angehörige kann ganz verschiedene Formen annehmen, sowohl Austausch und Gespräch im Kreis der Familie wie auch Stunden der persönlichen Besinnung und des In-sich-Gehens mit einer Kerze und einem Bild des Toten sind heilsam.

Repräsentative Umfragen zeigen Unsicherheit der Deutschen mit dem Tod

Eine Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Dimap von 2016 bringt aufschlussreiche Zahlen zu Tage, wie die Deutschen über Tod, Trauer und die Frage nach dem „Danach“ denken. Zwar waren 94 % aller Deutschen bereits einmal auf einer Beerdigung und haben 76 % aller Befragten bereits einmal einen Verstorbenen gesehen, dennoch gestehen die Bundesbürger ein, im engsten Kreis der Familie nur selten über den Tod zu sprechen. So äußern 35 %, dafür hätte es bisher keinen Anlass gegeben. Das religiöse Spektrum der Anschauungen über ein mögliches Leben nach dem Tod hat sich in den letzten Jahren weiter ausdifferenziert. 30 % aller Deutschen meinen, dass nach dem Tod nichts folge, 36 % glauben an ein Weiterleben der Seele und an die Auferstehung, 5 % an eine Wiedergeburt, 4 % an die Verwandlung der Materie in Energie, Viele sind unentschlossen und unsicher.

Stephan Neuser, Generalsekretär des Bundesverbands Deutscher Bestatter, weiß aus persönlicher wie beruflicher Erfahrung, wie wichtig es ist, über das Thema Tod und Sterben zu sprechen. Bemerkenswert findet er an den aktuellen Umfrageergebnissen, dass inzwischen mehr Menschen über den Tod mit dem Bestatter als mit einem Pfarrer reden und ergänzt: „Wichtig ist es beim Thema Tod, nicht in eine Schweigespirale zu kommen, sondern im Kreis der Familie, mit dem Partner und vielleicht auch mit einem Bestatter als kompetentem Ansprechpartner im Gespräch zu bleiben.“ Auch ein Besuch auf dem Friedhof kann in den weihnachtlichen Tagen ein wertvoller Impuls sein.

Bestatter gestalten Gedenkfeiern

Immer öfter gestalten Bestatter in Ihren Trauerhallen und Räumlichkeiten bewegende Gedenkfeiern für alle Menschen, die in einem Jahr von ihnen bestattet wurden. Dabei machen sie die Erfahrung, dass solche Momente des Innehaltens einige Wochen oder Monate nach der Beerdigung für die Familien enorm wichtig und trostspendend sein können und positiv angenommen werden. Auch die Gemeinschaft anderer Trauernder kann zeigen: „Du bist nicht alleine mit Deinem Schmerz!“
Viele Menschen empfinden Trauer als eine Erfahrung dunkler Nacht, die gerade in den kurzen Tagen mit wenig Sonnenlicht für jeden spürbar wird. Da hilft vielleicht auch die Einsicht, dass der Stern der Weihnacht gerade in dunkler Nacht erstrahlt und hoffentlich vielen Trauernden in Deutschland auch in diesem Jahr Trost und Halt geben wird.

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1948 gründeten die deutschen Bestatter den Bundesverband Deutscher Bestatter e. V., der heute aus 16 Landesverbänden und -innungen der Bundesländer besteht. Aus einem kleinen Berufsverband haben sich bis heute mehrere Organisationen entwickelt, die ihren Mitgliedern, den Trauernden und Bestattungsvorsorgenden eine große Bandbreite von Serviceleistungen anbieten.

Dem BDB ist es gelungen, die Berufsausbildung von der Bestattungsfachkraft über den Bestattermeister bis hin zu fachspezifischen Zusatzqualifikationen zu professionalisieren und qualitativ auf ein hohes Niveau zu heben. Der BDB setzt sich dafür ein, dass die Interessen der Bestatter in Politik, Rechtsprechung und Verwaltung Gehör finden. Mit dem Kuratorium Deutsche Bestattungskultur e. V. und der Deutschen Bestattungsvorsorge Treuhand AG können Menschen zwei verschiedene Vorsorgemodelle zur finanziellen Absicherung der Bestattungskosten wählen: die Sterbegeldversicherung oder die Eröffnung eines Treuhandkontos. Mit dem Markenzeichen zertifiziert der BDB Bestatter, die ihr garantiertes Qualitätsversprechen auch dokumentieren können und hohe persönliche, fachliche und betriebliche Anforderungen bei der Beratung und Durchführung von Bestattungsdienstleistungen erfüllen. Auf europäischer und internationaler Ebene ist der BDB in der europäischen Bestattervereinigung EFFS und der FIAT-IFTA als Weltorganisation für alle Interessen und Belange der Bestatter auf globaler Ebene aktiv. Der BDB – Maßstab für die Bestattungsbranche in Deutschland!

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Politik Recht Gesellschaft

Der Friedhof: Ein Ort, an dem unsere Trauer Halt findet

Deutsche wählen weiterhin den Friedhof als wichtigsten Bestattungsort

Der Friedhof: Ein Ort, an dem unsere Trauer Halt findet

Copyright BDB

Wer die Berichterstattung über Tod, Sterben und die Bestattung von Menschen verfolgt, kann schnell den Eindruck gewinnen, die Beisetzung unserer Verstorbenen auf dem Friedhof wäre nur noch ein Randthema. Vielfältige neue Formen der Bestattung in Waldarealen, eine Verstreuung von Asche auf speziellen Aschestreuwiesen sowie andere extravagant und unkonventionell anmutende angebliche neue Bestattungspraktiken werden in Print- und Online-Medien sowie im Fernsehen gerne vorgeführt. Das Kuratorium Deutsche Bestattungskultur wollte es genauer wissen und hat daher eine deutschlandweit repräsentative Umfrage des Forschungsinstituts DIMAP zur Frage in Auftrag gegeben, wie die Deutschen bestattet werden wollen. Dabei zeigt sich, dass zwar die Mehrheit die Feuerbestattung der Erdbestattung vorzieht (im Jahr 2016 wurden schätzungsweise 64% der der rund 900 000 Verstorbenen kremiert), die Urnen jedoch mit einem Anteil von weit über 90 % weiterhin auf den rund 32 000 kommunalen und kirchlichen Friedhöfen unseres Landes beigesetzt werden. Für 47 % der Befragten spielt es keine Rolle, ob ein Friedhof in öffentlicher, also von der Gemeinde oder von der Kirche geführten Trägerschaft betrieben wird oder von einem privat geführten Unternehmen. Derzeit besteht nur für Institutionen des öffentlichen Rechtes die Möglichkeit, in Deutschland einen Friedhof zu betreiben, allenfalls können Teilflächen in einem Private-Public-Partnership-Projekt durch private Anbieter geführt werden. Bei diesen Flächen handelt es sich meist um pflegefreie Gemeinschaftsgrabanlagen: Ein guter Weg, Menschen mit Namensnennung würdevoll auf einem öffentlich zugänglichen Friedhof beizusetzen.

Pflegefreie Grabanlagen liegen im Trend

Tendenziell wünscht sich die Mehrheit der deutschen Bevölkerung vor allem individuellere und pflegeärmere bzw. pflegefreie Grabanlagen auf den letzten Ruhestätten. Durch deutschlandweit verstreute Familien und die erhöhte Mobilität ist die traditionelle Grabpflege kaum mehr realisierbar und wird zum Hemmnis, das Familiengrab über Generationen weiterzuführen. Hier äußern vornehmlich ältere Menschen den bangen Satz, sie wollten mit der Grabpflege ihren Angehörigen nicht zur Last fallen. Leider wird dabei die Tatsache verkannt, dass sich ihre Angehörigen oft einen konkreten Trauerort wünschen und diesen brauchen, gerade wenn sie ansonsten weit weg in einer anderen Gegend leben. Grabpflegevereinbarungen, die Bestatter vermitteln, können die Grabpflege durch professionelle Friedhofsgärtner sicherstellen. Die notwendigen finanziellen Mittel sind dafür weit geringer als oft angenommen. Das Geld kann im Rahmen der eigenen Bestattungsvorsorge auf einem Treuhandkonto bereits eingezahlt und zweckgebunden hinterlegt werden. Bestatter beraten Vorsorgende dazu ausführlich und kostenfrei.

Mit Kreativität und Fantasie gestalten

Das Kuratorium Deutsche Bestattungskultur, das sich die Förderung und Weiterentwicklung der deutschen Bestattungskultur zur Aufgabe gemacht hat, weist darauf hin, dass bei der zukünftigen Entwicklung unserer Friedhöfe mehr Kreativität und Fantasie nötig ist, als dies derzeit praktiziert wird. Zwar gibt es in Deutschland vorbildliche Friedhofsanlagen in kommunaler und auch kirchlicher Trägerschaft, die Friedhöfe als Lebens- und Kommunikationsorte präsentieren und für Generationen einen wichtigen Anlaufpunkt darstellen. Es gibt jedoch allzu oft genau das Gegenteil, wo lediglich der Mangel und die geringeren Belegungszahlen verwaltet werden, verbunden mit einer ständig steigenden Gebührenspirale, die den Friedhof weiter unattraktiv werden lässt. Andreas Dieckmann, Vorsitzender des Kuratoriums Deutsche Bestattungskultur und Bestatter aus Brandenburg an der Havel betont, dass es Menschen heute darauf ankommt, neue Formen der Trauerbewältigung praktizieren zu können: „Diese können durchaus auch auf dem Friedhof ihren Platz finden, wenn dort mehr Möglichkeiten geschaffen werden als bisher: „Unsere Friedhöfe müssen individueller und bunter werden!“, so die Überzeugung von Andreas Dieckmann. In jedem Fall kommt es darauf an, dass Bestatter im Rahmen einer Bestattungsvorsorge schon zu Lebzeiten oder im Todesfall die Angehörigen so begleiten und beraten, dass diese zu eigenverantwortlichen qualifizierten Entscheidungen finden. Andreas Niehaus, Bestattermeister aus Bielefeld, ist der Friedhof ebenfalls ein Herzensanliegen und er stellt fest: „Wenn ich als Bestatter Menschen gut begleite und berate, welche vielfältigen Möglichkeiten auf unseren Friedhöfen möglich sind, wird die Bestattung im Wald, die zunächst von den Angehörigen erbeten wurde, hinfällig.“

Positive Spiegelbilder unserer Gesellschaft

Friedhöfe können so positive Spiegelbilder unserer Gesellschaft werden. Sie dokumentieren, wie die Gesellschaft im 21. Jahrhundert den Tod, den Umgang mit dem Sterben und allen damit verbundenen Fragen versteht. In versöhnter Verschiedenheit könnten dann auf unseren Friedhöfen unterschiedliche Grabfelder zu finden sein, die Christen genauso beherbergen wie Menschen ohne eine religiöse Bindung oder auch Mitbürger, die aus fremden Kulturen bei uns Heimat gefunden haben.

Tagung „Friedhof 2030“

Das Kuratorium Deutsche Bestattungskultur veranstaltet zu den spannenden Fragen der Zukunft unserer Friedhöfe und wie man diese in ihrer Attraktivität für Menschen pointierter herausheben kann eine richtungsweisende Veranstaltung: „Friedhof 2030 – Neue Marketing-, Management- und Kulturkonzepte für Bestatter“. Vom 13. bis 14. Oktober 2017 findet die Veranstaltung in Essen statt und möchte Bestattern wie auch allen anderen am Friedhof beteiligten Verantwortlichen Mut machen, den Friedhof als kulturelle Herzkammer unserer Gesellschaft zu erhalten, weiterzuentwickeln und zu pflegen.

Weitere Informationen und Anmeldung:
www.bestatter.de/friedhof-2030

Pressekontakt:
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1948 gründeten die deutschen Bestatter den Bundesverband Deutscher Bestatter e. V., der heute aus 16 Landesverbänden und -innungen der Bundesländer besteht. Aus einem kleinen Berufsverband haben sich bis heute mehrere Organisationen entwickelt, die ihren Mitgliedern, den Trauernden und Bestattungsvorsorgenden eine große Bandbreite von Serviceleistungen anbieten.

Dem BDB ist es gelungen, die Berufsausbildung von der Bestattungsfachkraft über den Bestattermeister bis hin zu fachspezifischen Zusatzqualifikationen zu professionalisieren und qualitativ auf ein hohes Niveau zu heben. Der BDB setzt sich dafür ein, dass die Interessen der Bestatter in Politik, Rechtsprechung und Verwaltung Gehör finden. Mit dem Kuratorium Deutsche Bestattungskultur e. V. und der Deutschen Bestattungsvorsorge Treuhand AG können Menschen zwei verschiedene Vorsorgemodelle zur finanziellen Absicherung der Bestattungskosten wählen: die Sterbegeldversicherung oder die Eröffnung eines Treuhandkontos. Mit dem Markenzeichen zertifiziert der BDB Bestatter, die ihr garantiertes Qualitätsversprechen auch dokumentieren können und hohe persönliche, fachliche und betriebliche Anforderungen bei der Beratung und Durchführung von Bestattungsdienstleistungen erfüllen. Auf europäischer und internationaler Ebene ist der BDB in der europäischen Bestattervereinigung EFFS und der FIAT-IFTA als Weltorganisation für alle Interessen und Belange der Bestatter auf globaler Ebene aktiv. Der BDB – Maßstab für die Bestattungsbranche in Deutschland!

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Der Friedhof: Ein Ort, an dem unsere Trauer Halt findet

(Mynewsdesk) Deutsche wählen weiterhin den Friedhof als wichtigsten Bestattungsort

Wer die Berichterstattung über Tod, Sterben und die Bestattung von Menschen verfolgt, kann schnell den Eindruck gewinnen, die Beisetzung unserer Verstorbenen auf dem Friedhof wäre nur noch ein Randthema. Vielfältige neue Formen der Bestattung in Waldarealen, eine Verstreuung von Asche auf spezielle  Aschestreuwiesen sowie andere extravagant und unkonventionell anmutende angebliche neue Bestattungspraktiken werden in Print- und Online-Medien sowie im Fernsehen gerne vorgeführt. Das Kuratorium Deutsche Bestattungskultur wollte es genauer wissen und hat daher eine deutschlandweit repräsentative Umfrage des Forschungsinstituts DIMAP zur Frage in Auftrag gegeben, wie die Deutschen bestattet werden wollen. Dabei zeigt sich, dass zwar die Mehrheit die Feuerbestattung der Erdbestattung vorzieht (im Jahr 2016 wurden schätzungsweise 64% der der rund 900 000 Verstorbenen kremiert), die Urnen jedoch mit einem Anteil von weit über 90 % weiterhin auf den rund 32 000 kommunalen und kirchlichen Friedhöfen unseres Landes beigesetzt werden. Für 47 % der Befragten spielt es keine Rolle, ob ein Friedhof in öffentlicher, also von der Gemeinde oder von der Kirche geführten Trägerschaft betrieben wird oder von einem privat geführten Unternehmen. Derzeit besteht nur für Institutionen des öffentlichen Rechtes die Möglichkeit, in Deutschland einen Friedhof zu betreiben, allenfalls können Teilflächen in einem Private-Public-Partnership-Projekt durch private Anbieter geführt werden. Bei diesen Flächen handelt es sich meist um pflegefreie Gemeinschaftsgrabanlagen: Ein guter Weg, Menschen mit Namensnennung würdevoll auf einem öffentlich zugänglichen Friedhof beizusetzen.

Pflegefreie Grabanlagen liegen im Trend

Tendenziell wünscht sich die Mehrheit der deutschen Bevölkerung vor allem individuellere und pflegeärmere bzw. pflegefreie Grabanlagen auf den letzten Ruhestätten. Durch deutschlandweit verstreute Familien und die erhöhte Mobilität ist die traditionelle Grabpflege kaum mehr realisierbar und wird zum Hemmnis, das Familiengrab über Generationen weiterzuführen. Hier äußern vornehmlich ältere Menschen den bangen Satz, sie wollten mit der Grabpflege ihren Angehörigen nicht zur Last fallen. Leider wird dabei die Tatsache verkannt, dass sich ihre Angehörigen oft einen konkreten Trauerort wünschen und diesen brauchen, gerade wenn sie ansonsten weit weg in einer anderen Gegend leben. Grabpflegevereinbarungen, die Bestatter vermitteln, können die Grabpflege durch professionelle Friedhofsgärtner sicherstellen. Die notwendigen finanziellen Mittel sind dafür weit geringer als oft angenommen. Das Geld kann im Rahmen der eigenen Bestattungsvorsorge auf einem Treuhandkonto bereits eingezahlt und zweckgebunden hinterlegt werden. Bestatter beraten Vorsorgende dazu ausführlich und kostenfrei.

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Das Kuratorium Deutsche Bestattungskultur, das sich die Förderung und Weiterentwicklung der deutschen Bestattungskultur zur Aufgabe gemacht hat, weist darauf hin, dass bei der zukünftigen Entwicklung unserer Friedhöfe mehr Kreativität und Fantasie nötig ist, als dies derzeit praktiziert wird. Zwar gibt es in Deutschland vorbildliche Friedhofsanlagen in kommunaler und auch kirchlicher Trägerschaft, die Friedhöfe als Lebens- und Kommunikationsorte präsentieren und für Generationen einen wichtigen Anlaufpunkt darstellen. Es gibt jedoch allzu oft genau das Gegenteil, wo lediglich der Mangel und die geringeren Belegungszahlen verwaltet werden, verbunden mit einer ständig steigenden Gebührenspirale, die den Friedhof weiter unattraktiv werden lässt. Andreas Dieckmann, Vorsitzender des Kuratoriums Deutsche Bestattungskultur und Bestatter aus Brandenburg an der Havel betont, dass es Menschen heute darauf ankommt, neue Formen der Trauerbewältigung praktizieren zu können: „Diese können durchaus auch auf dem Friedhof ihren Platz finden, wenn dort mehr Möglichkeiten geschaffen werden als bisher: „Unsere Friedhöfe müssen individueller und bunter werden!“, so die Überzeugung von Andreas Dieckmann. In jedem Fall kommt es darauf an, dass Bestatter im Rahmen einer Bestattungsvorsorge schon zu Lebzeiten oder im Todesfall die Angehörigen so begleiten und beraten, dass diese zu eigenverantwortlichen qualifizierten Entscheidungen finden. Andreas Niehaus, Bestattermeister aus Bielefeld, ist der Friedhof ebenfalls ein Herzensanliegen und er stellt fest: „Wenn ich als Bestatter Menschen gut begleite und berate, welche vielfältigen Möglichkeiten auf unseren Friedhöfen möglich sind, wird die Bestattung im Wald, die zunächst von den Angehörigen erbeten wurde, hinfällig.“

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Friedhöfe können so positive Spiegelbilder unserer Gesellschaft werden. Sie dokumentieren, wie die Gesellschaft im 21. Jahrhundert den Tod, den Umgang mit dem Sterben und allen damit verbundenen Fragen versteht. In versöhnter Verschiedenheit könnten dann auf unseren Friedhöfen unterschiedliche Grabfelder zu finden sein, die Christen genauso beherbergen wie Menschen ohne eine religiöse Bindung oder auch Mitbürger, die aus fremden Kulturen bei uns Heimat gefunden haben.

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Das Kuratorium Deutsche Bestattungskultur veranstaltet zu den spannenden Fragen der Zukunft unserer Friedhöfe und wie man diese in ihrer Attraktivität für Menschen pointierter herausheben kann eine richtungsweisende Veranstaltung: „Friedhof 2030 – Neue Marketing-, Management- und Kulturkonzepte für Bestatter“. Vom 13. bis 14. Oktober 2017 findet die Veranstaltung in Essen statt und möchte Bestattern wie auch allen anderen am Friedhof beteiligten Verantwortlichen Mut machen, den Friedhof als kulturelle Herzkammer unserer Gesellschaft zu erhalten, weiterzuentwickeln und zu pflegen.

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