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Industrie und Handwerk: Energiebündel aus dem Emsland

Niedersachsen: Das Emsland mit Bodenschätzen, die Energien bündeln – Gas, Erdöl und Torf – endliche Energieträger? Von Wolbert Hahn, Maschinenbau Hahn GmbH & Co. KG, Papenburg

Industrie und Handwerk: Energiebündel aus dem Emsland

Industrie und Handwerk: Energiebündel Emsland – Maschinenbau Hahn GmbH & Co. KG

„Wer auf der Bundesstraße 70 von Norden kommend sich Meppen nähert, sieht über den Wipfeln der Kiefern und Fichten des leicht gewellten Heidesaums sich eine riesige Dampf- und Opferschale moderner Industriearchitektur erheben. Aus dem Niederungsdunst erheben sich mächtige Silhouetten des über 130 m hohen Kühlturms des Kraftwerks. Mögen braucht das niemand. Diese moderne Technik, Betonarchitektur, Industrie und Kraftwerke gehören seit vielen Jahrzehnten ins imponierende Bild dieser Landschaft. Die Dampfwolken waren ein besonderer Akzent“, erläutert Wolbert Hahn, Geschäftsführer der Maschinenbau Hahn GmbH. Was wäre das Emsland ohne Energieschätze? Welchen Stellenwert hat das Emsland dank der Energieschätze? Entwicklung und Strukturausbau, Industrie und Infrastruktur dank der fossilen Energieträger?

Fossile Energieträger im Emsland sind neben Erdöl Torf und Gas aus dem Emsland. Torfsoden aus den Mooren links und rechts der Ems. Torf als Brennstoff, dass mühsam abgebaut wurde zur Urbarmachung von Ackerböden. Das Emsland entstand und entwickelte sich. Die Vorkommen fossiler Energieträgen haben sich seit der industriellen Revolution wegen des steigenden Energiebedarfs dezimiert. Das Emsland hat Standortvorteile für Wirtschafts- und Industriebetriebe, dank der Verkehrsadern. Diese Vorteile wirkten positiv auf den Transport und Verschiffung vom Torf und den Torfabbau, erläutert Wolbert Hahn.

Torf als Energieträger

Torf steht im Zusammenhang mit harter Arbeit und schwerster Plackerei. Die Torfgewinnung in der Region ist heute wichtig – entlang der holländischen Grenze und des Küstenkanals. Wolbert Hahn, Geschäftsführer der Maschinenbau Hahn GmbH erläutert: „Die Torfgewinnung und die ökologisch gewünschten Grenzen sind in den vergangenen Jahren intensiv diskutiert worden. Naturschutz findet statt, Torfgewinnung und Moorschutz sind vereinbar.“ Fossile Brennstoffe, wie der Torf bildeten sich vor Jahrmillionen, werden laut Bundesumweltamt als „aus Biomasse entstandene Stoffe, die unter Luftabschluss von der Atmosphäre nicht verrotten und damit ihre chemische Energie erhielten“.

Die Torfindustrie hat sich spezialisiert

Schwarztorf wird als Substrat für den Gartenbau, besonders aus dem Bourtanger Moor, industriell verarbeitet. Zum Verbrennen, zur bloßen Wärmegewinnung ist Torf, wie im Grunde auch Erdöl, zu schade, gibt Wolbert Hahn zu bedenken. „Die Zeiten sind vorbei, da Kraftwerke als Torffresser in die nordwestdeutschen Moore gesetzt wurden, wie im ostfriesischen Wiesmoor und in Rühle zwischen Lingen und Meppen im Emsland.“ Moderne Techniken und Technologien aus dem Maschinenbau erleichtern den Torfabbau, die Aufarbeitung und den Transport.

Das Emsland als Energieträger in der Bundesrepublik

In einem Land der Energie lassen sich Erdöl, Erdgas, Torf und Strom schwer auf einen Nenner bringen. Energiebündel ist zutreffend, erläutert Wolbert Hahn. Erdöl wird wie der Torf aus dem Boden gewonnen und verarbeitet. Erdgas wird überwiegend aus dem benachbarten Holland bezogen und zu Strom verarbeitet. Auch der private Erdgasverbrauch kommt von außerhalb. Kernenergie, aus Standortgründen im Emsland als Energieträger eingesetzt, wird ebenfalls zu elektrischem Strom umgewandelt und geht weitgehend außer Landes. „Ein Gemeinsames lässt sich für jede Art von Energie aus dem Emsland sagen: Sie hat der Region größeres Gewicht gegeben, sie hat sie stärker in die allgemeine weltwirtschaftliche Entwicklung integriert, gibt Chancen für die Zukunft“, meint Wolbert Hahn.

Das Unternehmen Maschinenbau Hahn GmbH & Co.KG wurde 1979 in Papenburg an der Ems in Niedersachsen gegründet. Mit Schwerpunkt in der zerspanenden Fertigung und Montage. Im Laufe der Unternehmensgeschichte folgte der Unternehmensausbau im Bereich Fördertechnik und Anlagenbau, Wiegetechnik, Tank- und Stahlwasserbau, Revisionen, Instandsetzungen von Maschinen, Sonderanfertigungen, Herstellung von Verschleißteilen und Ersatzteilen. 1991 wurde die Zerspanungstechnik im Zuge der Expansion verlagert und im Jahre 2000 als Hahn Fertigungstechnik GmbH verselbständigt. Die Maschinenbau Hahn GmbH & Co. KG ist ein Familienunternehmen mit 60 erfahrenen und hoch qualifizierten Fachkräften, die regional wie auch international tätig sind. Auf dem Gebiet des Anlagenbaus und der Fördertechnik sowie im Konstruktionsbau gehört Maschinenbau Hahn GmbH & Co KG mittlerweile zu den leistungsfähigsten Fertigungsstätten des Nordwestens. Weitere Informationen unter www.maschinenbau-hahn.de

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Abbau von Torf – Fördertechnik für Schüttgüter

Fakten zum Moor in Niedersachen und Torfabbau – Not macht erfinderisch – Fördertechnik für Schüttgüter beim Torfabbau.

Abbau von Torf - Fördertechnik für Schüttgüter

Fördertechnik für Schüttgüter – REAL Gurtförderer – Maschinenbau Hahn GmH & Co. KG

Niedersachsen verfügt mit etwa 2.500 km2 über die größten Hochmoorflächen in Deutschland. In Niedersachsen werden auf knapp 27.000 ha Torf abgebaut, das entspricht etwa 8,4% der landesweiten Hochmoorflächen. Nach Angaben der Landesregierung werden in Niedersachsen pro Jahr rund 6,5 Mio. m3 Torf produziert; zusätzlich werden bis zu 2,5 Mio. m3 Torf importiert. Jens Hahn zu den Fakten seines Bundeslandes. Bis zum Abbau war es ein langer unpassierbarer Weg zur Kultivierung.

Mit der Konstruktion, Fertigung und Montage von Anlagen individuell nach Wünschen und Erfordernissen hat Maschinenbau Hahn GmbH & Co KG die Nische am Markt genutzt. Das Portfolio umfasst alle relevanten Komponenten des Schüttgütertransports. Fördertechnik für Schüttgüter wird in Bereichen von Umschlagbetrieben, der Kunststoffindustrie, Nahrungsmittelindustrie und Kraftfutterindustrie benötigt. Maschinenbau Hahn GmbH & Co. KG fertigt Trogkettenförderer, Förderbänder, Umschlagswaagen, Dosierbandwaagen, Blasrohranlagen, ATEX-Schutzanlagen. Von der Anlieferung des Schüttguts bis zu Auslieferung des Produktes, steht Maschinenbau Hahn lösungsorientiert zur Seite.

Torf: wertvoll – natürlich – gesund

Der Großteil des Torfes wird im Erwerbsgartenbau verwendet und gelangt als Substrat von Kulturpflanzen oder Gemüse in die Verbrauchermärkte. Nischennutzungen sind Torf für therapeutische Anwendungen oder als Aktivkohle für Filter. Der hochwertige Torf findet in vielseitigen Anwendungsgebieten seine Entfaltung. Das Moor besitzt exzellente Inhaltsstoffe wie Huminsäuren, Kieselsäure, Eisen, Mangan, Kupfer, Magnesium, Kalzium und antibiotische Stoffe. Diese lindern eine Vielzahl von Beschwerden. Das Moor zeigt vor allem bei Gelenk- und Wirbelsäulenleiden, Rheuma, Arthrose oder Frauenbeschwerden seine natürliche Heilwirkung.

Nach Aussage der Torfabbauunternehmen sind bisher Torfersatzstoffe für die Gartenindustrie nicht konkurrenzfähig geworden. Wertvolle Eigenschaften des Torfs befinden sind als organische Substanzen, welche die Struktur der Erde ausmachen und einen wesentlichen Wachstumsförderer darstellen. Eine hohe Feuchtigkeitsaufnahmefähigkeit, Luftzirkulation um die Pflanzenwurzeln und geringe Wärmeleitfähigkeit sicher zu stellen bietet der Torf. Dabei werden optimale Bedingungen zur Kultivierung von Pflanzen und die Entwicklung des Wurzelsystems gefördert. Baltischer Unter Gärtner bietet Torf das bestmögliche Milieu für die Entwicklung der Pflanze und die Bildung eines Wurzelsystems. Die umweltschädigende Wirkung durch den Abbau des Torfes wird nicht vernachlässigt. Für Hobbygärtner gibt es mittlerweile eine breite Produktpalette.

Die Verbreitung und Nutzung von Mooren und Torf in Niedersachsen

Die letzte Moorinventur erfolgte bis Ende der 1970er-Jahre, sodass durch landwirtschaftliche Nutzung der Torfverzehr stark zugenommen hat und die Gesamtfläche durch Umbruchmaßnahmen und durch Torfabbau bis heute zurückgegangen ist. Jährlich werden durch die Torf- und Humuswirtschaft rund 8 Mio. m3 Torfprodukte für gärtnerische Zwecke produziert. Die Torfkultursubstrate werden aus Weißtorf und Schwarztorf hergestellt. Die Weißtorfvorräte sind in Niedersachsen weitgehend erschöpft. Die wirtschaftliche Nutzung stellt einen wesentlichen Beitrag zur Stützung der strukturschwachen Regionen dar.

Renaturierung von Mooren – Schutz für die Naturlandschaft

Renaturierung bedeutet, dass nach kurzer Nutzung die abgebauten Flächen restlos einer aufwändigen und definierten Renaturierung zugeführt werden. Es entstehen Flächen im Zuge der Wiedervernässung. Einzigartige Moorflächen in denen die sensiblen Pflanzen-gesellschaften der Naturlandschaft „Moor“ wieder heimisch werden und ausbreiten.
Als Beispiel nennt Jens Hahn, den Verein zur Förderung von Naturerlebnissen e.V., dem es durch das Projekt „Eine Landschaft im Wandel“ gelungen ist, dass jährlich Tausende von Touristen, Schulklassen und fachliche Exkursionen das Naturerlebnis besuchen. Mittels einer eigenen Torfbahn wird den Besuchern der verantwortungsvolle Umgang mit dem wertvollen Rohstoff „Torf“ näher gebracht. Moore gelten als Geheimnisvoll, sensibel, erdverbunden und bieten ein einzigartiges Naturerlebnis eng mit Wasser verbunden.

Verantwortung im Umgang und Handeln gehört für das Unternehmen Maschinenbau Hahn zur Firmenphilosophie. Für Torfwerke stellt Maschinenbau Hahn deutschlandweit Anlagen her. Torfwerke haben in Niedersachsen eine lange Tradition. Nicht alle Torfbestandteile eignen sich für die weitere Nutzung. Unterschiedliche Nutzung erfordert unterschiedliche Bestandteile des Torfes. Maschinen, die den Torf voneinander trennen, ermöglichen spezielle Unterscheidungen. Die Trennung muss in schweren und die leichten Teile, grobe und feine Teile beispielsweise erfolgen, all das kann Maschinenbau Hahn in seinen Anlagen mitberücksichtigen, gibt Jens Hahn zu bedenken. Von der Entwicklung bis zur Endmontage plant und fertigt Maschinenbau Hahn komplette Anlagen, Anlagenteile und Aggregate. Erfahrene und hochqualifizierte Ingenieure und Techniker setzen neben der modernsten Technik und Software auch neue technische und wirtschaftliche Komponenten für die optimale Nutzung ein.

Das Unternehmen Maschinenbau Hahn GmbH & Co.KG wurde 1979 in Papenburg an der Ems in Niedersachsen gegründet. Mit Schwerpunkt in der zerspanenden Fertigung und Montage. Im Laufe der Unternehmensgeschichte folgte der Unternehmensausbau im Bereich Fördertechnik und Anlagenbau, Wiegetechnik, Tank- und Stahlwasserbau, Revisionen, Instandsetzungen von Maschinen, Sonderanfertigungen, Herstellung von Verschleißteilen und Ersatzteilen. 1991 wurde die Zerspanungstechnik im Zuge der Expansion verlagert und im Jahre 2000 als Hahn Fertigungstechnik GmbH verselbständigt. Die Maschinenbau Hahn GmbH & Co. KG ist ein Familienunternehmen mit 60 erfahrenen und hoch qualifizierten Fachkräften, die regional wie auch international tätig sind. Auf dem Gebiet des Anlagenbaus und der Fördertechnik sowie im Konstruktionsbau gehört Maschinenbau Hahn GmbH & Co KG mittlerweile zu den leistungsfähigsten Fertigungsstätten des Nordwestens. Weitere Informationen unter www.maschinenbau-hahn.de

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Babybad mal anders!

Kinderwunsch-Badezusatz „Vita Et Natura Moorbad“ als fruchtbarkeitsfördernde Entspannungstherapie für zu Hause

Babybad mal anders!

Die Kräuter- und Kinderwunschexperten der Münchner Manufaktur Vita Et Natura erweitern ihr Sortiment um den Badezusatz Vita Et Natura Moorbad. Das Bad enthält wirksame Bestandteile aus dem Moor, die Frauen bei unerfülltem Kinderwunsch unterstützen.

Schwangerschaft dank Tiefenwärme und Ausgleich
Eintauchen und dabei seelisch abtauchen: Warmes Badewasser und die damit verbundene Entspannung sind altbewährte Minifluchten aus dem Alltag. Dies gilt auch, wenn ungewollte Kinderlosigkeit die Gedanken beherrscht und die Sehnsucht mit Stress und Unruhezuständen einhergeht. In dieser Situation verbinden Badezusätze aus Moor das Angenehme mit dem Anregenden und können den weiblichen Körper auf den Weg zum Wunschkind führen. Dabei ist die heilsame Wirkkraft des Moores durch verschiedene Studien wissenschaftlich belegt . Eine zentrale Rolle spielt hier die sehr gute Wärmeentwicklung des Torfes, durch die dem Körper siebenmal mehr Wärme zugeführt wird als in einem normalen Wannenbad. Eine Tiefenwärme, die Eierstöcke sowie Gebärmutter intensiv durchblutet und sich so positiv auf die Fruchtbarkeit auswirken kann. Parallel greift das Moorbad regulierend auf den Hormonhaushalt ein, wie jüngste naturheilkundliche Untersuchungen bestätigen. Ist der Zyklus unregelmäßig und bleibt der Eisprung aus, können die im Torf enthaltenen Wirkstoffe schwangerschaftserschwerende Hormone senken und schwangerschaftsbegünstigende Hormonspiegel wie zum Beispiel den Östrogenspiegel anheben. Auch die in bestimmten Moorarten erhöht vorkommenden natürlichen Substanzen wie Fulvin- und Ulminsäure spielen bei diesem gesundheitsfördernden Bad ein Rolle: Sie gelangen über das heiße Bad in den Körper und entfalten hier ihre hormonregulierende Wirkung.
Frauen mit spätem Kinderwunsch oder erfolgloser reproduktionsmedizinischer Behandlung finden in Moorbädern eine sanfte Alternative, um sich ihrem Kinderwunsch doch noch zu nähern. Emotionaler Stress, der Schwangerschaften im Weg steht, wird im warmen Wasser abgebaut, während Ruhemomente und befreiende Gespräche neue Weichen stellen.

Das Naturheilprodukt mit Vergangenheit
Das Vita Et Natura Moorbad besteht aus einer konzentrierten Moorzubereitung mit angereicherten Huminsäuren. Dieses Naturprodukt entsteht über Jahrtausende bei der Zersetzung moorbewohnender Pflanzen aus abgestorbenem Pflanzenmaterial durch natürliche und biologische Umsetzung. Huminsäuren wirken neben den oben beschriebenen Eigenschaften entzündungshemmend und treffen in diesem Badezusatz auf pflegendes Panthenol sowie wertvolle ätherische Öle.

Vita Et Natura Moorbad
Inhalt: 500 ml
Preis: 17,90 Euro
Bezugsquelle: http://www.vitaetnatura.de

Vita Et Natura wurde 2010 von Irene Hernando gegründet. Das Münchner Unternehmen fokussiert sich auf naturbelassene, handgemachte Kräutertees in höchster Bio-Qualität. Die Teemanufaktur verwendet nur ausgesuchte Kräuter aus kontrolliert ökologischem Anbau. Inspiration für die Bio-Mischungen bezieht Vita Et Natura aus der jahrhundertealten Tradition des Kräutertees und den anerkannten Rezepturen. Im Zentrum stehen dabei besondere Kräutermischungen für Kinderwunsch- und Umstandstees. Um den Leitgedanken einer natürlichen Empfängnis und einer Schwangerschaft im Einklang mit der Natur zu unterstützen, bietet der Online-Shop ebenso Accessoires zur Teezubereitung, Nahrungsergänzungsmittel, Heimtests und Naturkosmetik an. Weitere Informationen auf www.vitaetnatura.de

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Harte Zeiten – von der Besiedelung bis zum Industriestandort

Industrieland Niedersachsen. Papenburg, Ems im Nord-Westen Niedersachsen ist als längste und älteste Fehnkolonie Deutschlands bekannt. Industrie in Papenburg: Luxusliner – Maschinenbau – Teststrecke – Windenergie

Harte Zeiten - von der Besiedelung bis zum Industriestandort

Maschinenbau Hahn GmbH & Co. KG: Quersteife für Schleusenkammer

„Die Entstehungsgeschichte als Erbe und Fundament für Tradition und Schlüssel Wissenstransfer zur Innovationsfähigkeit, Weiterentwicklung, Wertschöpfung bis zur wirtschaftlichen Spitzentechnologie. Entstehung und wirtschaftlicher Aufschwung im Emsland braucht Mut, Fleiß und Vertrauen. Bei uns in Norddeutschland, in Papenburg an der Grenze zwischen Ostfriesland und dem Emsland ist die Lebensqualität sehr hoch. Die meisten unserer Mitarbeiter wohnen im eigenen Einfamilienhaus mit Garten“, führt Jens Hahn, technischer Leiter Maschinenbau Hahn GmbH & Co. KG die Entstehungsgeschichte Papenburgs aus. Dietrich von Velen kaufte im Jahr 1630 das Lehngut Papenburg samt Zubehör. Ziel war die Kolonialisierung, aus dem umgebenden Moor eine Fehnkolonie anzulegen. 1631 gilt als das Gründungsjahr der späteren Stadt Papenburg. Die von Dietrich von Velen angeworbenen Siedler kamen 1631 und begannen durch das Graben von Kanälen das völlig unwegsame Moorgelände zu entwässern, bewohnbar war das Moor nicht. Durch den großen Anteil an Mooren und wenigen fruchtbaren Böden besaß die Landschaft wenig Kulturland, das ackerbaulich bewirtschaftet werden konnte. Lange Zeit blieb die Region strukturschwach und dünnbesiedelt. Die Kanäle begründen die Entwicklung Papenburg an der Ems. Papenburg ist geprägt von der geografischen Verbundenheit mit der Ems und dem Schiffsbau. Jens Hahn hierzu: „Im letzten Viertel des 18. Jahrhunderts wurden in Papenburg etwa 250 Schiffe gebaut, und schon im 19. Jahrhundert erreichen Papenburger Schiffe Südostasien und Südamerika. Papenburg gilt heute als die am weitesten südlich gelegene Seehafenstadt Deutschlands. Durch Papenburgs Anschluss an das Eisenbahnnetz gewann der Hafen wirtschaftlich an Bedeutung.“

Moor und Heide: Aus der Not zum Brot – Entwicklung einer Stadt zu hoher Lebensqualität

Ein karges Leben erwartete die Papenburger, aber dafür in Freiheit und mit eigenem Grund und Boden. Harte Arbeit, Feuchtigkeit und umgeben von Moor und Heide brauchte es neben dem Überlebenswillen, innovative Ideen zur Verbesserung der Lebensumstände und Weiterentwicklungsmöglichkeiten – aus der Not zum Brot. Das Land bewohnbar machen, durch Kanäle das Land entwässern, Torf stechen und als Heizmaterial verkaufen, Wirtschaftszweige entstanden. Ein langer Weg von öden Mooren und Heidegebieten im Emsland zum Industriestandort.

„Aus der Geschichte ist bekannt, dass es etliche Kolonisationsversuche gegeben hat, aber die Erschließungsphase der Emslandmoore fand erfolgreich nach dem Zweiten Weltkrieg statt. Eine der wenigen Ausnahmen traditionsreicher Moorkolonien stellt die Stadt Papenburg dar.
Die älteste und größte deutsche Fehnkolonie an der Grenze zu Ostfriesland wurde nach dem Niedergang der Torfwirtschaft dank eines Stichkanals zur schiffbaren Ems zur Seeschifffahrtsstadt. Schiffs- und Maschinenbau, sowie Seeschifffahrt als Haupterwerbsquelle Papenburgs brachten der Stadt im 18. und der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts ihre Blütezeit. Die Lebensqualität stieg. Die Geschichte Papenburgs spiegelt die Möglichkeiten der Innovationsfähigkeit wieder“, so Jens Hahn, ein Kind der Stadt Papenburg.

Von ehemals zwanzig Werften ist die bekannte Meyer-Werft als Spezialschiffbauwerft geblieben. Zahlreiche neue Zuliefererbetriebe sind in der gesamten Region vertreten. Die Fähigkeit mit dem fortlaufenden Wandel und technischen Entwicklungen Schritt zu halten spiegeln sich in den Industriebetrieben in Papenburg wieder: Maschinenbau, Spanplatten-, Hobel- und Sägewerke, Kunststoffwerke, Metallverarbeitung, Torf- und Bauindustrie, Hafenumschlagwerke und im landwirtschaftlichen Bereich als Beispiel die Gartenbauzentrale.

Das Unternehmen Maschinenbau Hahn GmbH & Co. KG ist mit seinem Team Teil der Erfolgsgeschichte und trägt zum Wohl des Landes, der Region und Stadt bei. Der Überlebensgedanke prägt im Besonderen die Moor und Heide Region und deren Bewohner, setzt Kräfte frei für Innovationsfähigkeiten und lässt die Lebensqualität wachsen. Für weitere Informationen zum Leistungsspektrum, Ausbildung und Weiterbildung Maschinenbau Hahn GmbH & Co. KG unter 04961-97060 oder www.maschinenbau-hahn.de.

Das Unternehmen Maschinenbau Hahn GmbH & Co.KG wurde 1979 in Papenburg an der Ems in Niedersachsen gegründet. Mit Schwerpunkt in der zerspanenden Fertigung und Montage. Im Laufe der Unternehmensgeschichte folgte der Unternehmensausbau im Bereich Fördertechnik und Anlagenbau, Wiegetechnik, Tank- und Stahlwasserbau, Revisionen, Instandsetzungen von Maschinen, Sonderanfertigungen, Herstellung von Verschleißteilen und Ersatzteilen. 1991 wurde die Zerspanungstechnik im Zuge der Expansion verlagert und im Jahre 2000 als Hahn Fertigungstechnik GmbH verselbständigt. Die Maschinenbau Hahn GmbH & Co. KG ist ein Familienunternehmen mit 60 erfahrenen und hoch qualifizierten Fachkräften, die regional wie auch international tätig sind. Auf dem Gebiet des Anlagenbaus und der Fördertechnik sowie im Konstruktionsbau gehört Maschinenbau Hahn GmbH & Co KG mittlerweile zu den leistungsfähigsten Fertigungsstätten des Nordwestens. Weitere Informationen unter www.maschinenbau-hahn.de

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Industrieproduktion: Anfänge – Entstehung – Zeitsprung 4.0

Was bedeutet die Industrialisierung? Handarbeit wird von Maschinenarbeit abgelöst, dank der Erfindung und Weiterentwicklung der Dampfmaschine, Weiterbildungsschulung Hahn Fertigungstechnik, Papenburg Ems / Niedersachsen

Industrieproduktion: Anfänge - Entstehung - Zeitsprung 4.0

Die Maschinen nahmen den Menschen die Arbeit ab! -Weiterbildungsschulung Hahn Fertigungstechnik, Pa

England gilt als das Geburtsland der Industrialisierung, die Ende des 18. Jahrhunderts begann. Deutschland war zu der Zeit ein reiner Agrarstaat. Die Industrialisierung in Deutschland benötigte einen längeren Entwicklungsprozess. „Die Maschinen nahm den Menschen die Arbeit ab“, begrüßt Norbert Hahn die zahlreichen Teilnehmer in den Räumlichkeiten der Hahn Fertigungstechnik an der Dieselstraße in Papenburg. Die Hahn Fertigungstechnik ist im Jahr 2000 mit dem Geschäftsbereich „Zerspanungstechnik“ aus Familienbetrieb Maschinenbau Hahn hervorgegangen. Flexibilität, Kompetenz und Qualität haben sich die Verantwortlichen, Geschäftsführer Norbert Hahn und sein vierzig köpfiges Team auf die Fahnen geschrieben. Feinwerkmechaniker, technischer Zeichner, Produktdesigner, Produktionsleiter, Azubi oder Kaufleute für Büromanagement bei Hahn Fertigungstechnik zählt jeder Mitarbeiter als wichtiges Glied in der Produktionskette. Durch Weiterbildung, Qualifikationen und Zertifizierungen der Verantwortung für die Zukunft und den Zeitsprung Digitalisierung, Industrie und Arbeit 4.0 vorbereitet sein.

Papenburg eine Stadt im Moor mit Torf

„Die Geschichte der Stadt Papenburg ist eng verbunden mit Moor und Torf. In der Region Emsland wird immer noch Torf abgebaut. Bevor in Papenburg eine Industrie entstehen konnte brauchte es große Anstrengungen, das Land musste siedlungsfähig gemacht werden. Wie eine funktionierende Stadt sein?“, fragt Norbert Hahn in die Runde.

Damals wie heute wünschenswert: Gemeinsam Ziele für eine gemeinsame Zukunft generieren! Als Beispiel nennt der Unternehmer den Torfabbau, der mittlerweile in Niedersachsen industrialisiert ist, früher aber harte Handarbeit war. Der Torfabbau bis Mitte des 20. Jahrhunderts diente zum Überleben. Torf wurde als Heizmaterial verwendet. Der begehrte brennbare Schwarztorf brachte die Möglichkeit von Handel. Dazu musste das Moor entwässert werden. Die oberste durchwachsene Torfschicht wurde abgeplaggt und als Bunkerde beseitigt. Die nächste Torfschicht, der Weißtorf, war früher nur als Streutorf im Stall zu nutzen. Er musste ebenfalls per Hand abgetragen werden, um an den darunterliegenden brennbaren Schwarztorf zu kommen. Denn dieser stark verdichtete Torf konnte schon in Soden gestochen werden und wurde als Brennstoff-Torf verkauft. Die unterste Moorschicht, der Übergang zum Niedermoor, bedurfte einer speziellen Behandlung. Dieser Torf musste erst einmal als Brei ausgebreitet und durch Stampfen mit Füßen entwässert werden. Nach ein paar Tagen Trockenzeit ließ er sich schneiden und wurde dann wie der Sodentorf zum vollständigen Trocknen aufgeschichtet. Dieser Torf galt als wertvollster Brenntorf und hieß „Backtorf“.

Mit dem Verkauf des Torfs als Brennstoff machte Papenburg sich einen Namen und wurde wirtschaftlich attraktiv. Der industrielle Torfabbau löste den Handtorfabbau ab. Die deutsche Torfwirtschaft hat ihren Schwerpunkt nach wie vor in Niedersachsen. Mehr als 95% der Rohstoffvorräte liegen in Niedersachsen, erläutert Norbert Hahn.

Die Maschinen nahm den Menschen die Arbeit ab!

Wie in der Torfwirtschaft und wegen der schweren körperlichen Arbeit hatte die Industrialisierung eine schnelle Verbreitung. Den Zeitpunkt der Industrialisierung in Deutschland kann mit der Gründung des Deutschen Zollvereins im Jahr 1834 datiert werden. Zudem nahm die Industrialisierung mit dem Ausbau des Eisenbahnnetzes weiter Fahrt auf, die Waren konnten schneller transportiert werden. Die Stahl- und Eisenbahnindustrie sowie der Bergbau entwickelten sich dank der Maschinen rasant. Die wichtigsten Industriezweige waren der Maschinebau, Kohlebergbau und die Eisenindustrie. Verlierer in dieser Zeit waren die Arbeiter, Handwerker, Heimarbeiter. Arbeitslosigkeit erfasste das ganze Land, die Armut wuchs. Die Bevölkerungszahl stieg um 1816 bis 1850 um 50 Prozent an, für so viele Menschen gab es zu wenig Arbeit. Besonders getroffen hat die Industrialisierung die Weber in Schlesien, die wagten sogar einen Aufstand 1844. Industrialisierung bedeutete Erleichterung für die Produktion und im Arbeitsleben, aber kostete dem Arbeiter seine Stelle, da die Maschinen den Arbeiter überflüssig machten.

Strukturwandel: Arbeiten 4.0 – Arbeitsplätze der Zukunft?

Aus Geschichte lernen, dass jeder Strukturwandel eine Herausforderung darstellt. „Die Digitalisierung verändert die Arbeitswelt bereits. Moderne und wettbewerbsfähige Wirtschaft benötigt gute digitale Arbeit und Industrie 4.0-Lösungen. Industrialisierung galt für viele als Plage und die Sorgen wuchsen. In der Diskussion wird klar, dass viele Beschäftigte heute die Sorge vor der Digitalisierung, den Robotern, Algorithmen und der Wegrationalisierung plagt. Wie dem entgegen wirken? Norbert Hahn betont, dass alle Veränderungsprozesse gemeinsam vom Unternehmen, den Mitarbeitern, der Politik und Gesellschaft getragen und verankert sein müssen. Erfolgreich zum Strukturwandel: Transparenz im Umgang, Analysen der Veränderungen, Flexibilität bei den Weiterbildungen, Förderung wie z. B. Lernen am Arbeitsplatz und qualifizierte Ausbildungsstellen anbieten. Zur Diskussion stellt Hahn Fertigungstechnik Geschäftsführer die Frage: Wird der Mensch sich Berufe, Jobs und Aufgaben suchen müssen, die nicht automatisierbar sind?

Hahn Fertigungstechnik als kleiner Reparaturbetrieb begonnen, in Jahrzehnten als namhafter Lösungsanbieter in der Zerspanungstechnik gewachsen mit Blick in die Zukunft Industrie und Arbeit 4.0.

V.i.S.d.P.:
Dipl.-Ing. Norbert Hahn
Geschäftsführer

Die Hahn Fertigungstechnik GmbH in Papenburg an der Ems in Niedersachsen wurde im Jahr 2000 gegründet und beschäftigt rund 40 Mitarbeiter. Hahn Fertigungstechnik GmbH ist ein mittelständiges Unternehmen und hat sich spezialisiert auf die Bearbeitung von anspruchsvollen Dreh- und Frästeilen. Von der Konstruktion bis zur Fertigung liefert Hahn Fertigungstechnik komplett bearbeitete, einbaufertige Teile oder komplexe Baugruppen aus allen zerspanbaren Materialien. Die Reparatur von Bauteilen ist Bestandteil unseres Leistungsspektrums. Gegenseitige Synergien der Unternehmen Hahn Fertigungstechnik und Maschinenbau Hahn werden in der Konstruktion, der Aus- und Weiterbildung, der Logistik und weiteren Bereichen genutzt. Weitere Informationen unter www.hahn-fertigungstechnik.de

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Städte verändern ihr Gesicht

Millionen von Menschen wandern dahin wo es Arbeit gibt – Städte wachsen schnell, Dörfer entstehen in der Nähe von Fabriken und Landbesiedelung zur Infrastrukturschaffung beginnt – Diskussionsbeitrag von Heiko Brunzel, Velten Brandenburg

Städte verändern ihr Gesicht

Fehnkolonie Papenburg – Besiedelung und Torfabbau

Immobilienexperte Heiko Brunzel sieht eine Notwendigkeit die geschichtliche Entwicklung der Besiedelung aufzuzeigen. „Durch die rasende technologische Entwicklung sollte die Einbindung und Vorbereitung der heutigen Jugend, den jungen Erwachsenen auf das wirtschaftliche und gesellschaftliche Leben und den damit verbundenen stetigen Wandel besonders begleitet werden“, so die Aufforderung des erfahrenen Immobilienfachmanns Heiko Brunzel. Im Rahmen von Weiterbildungsveranstaltungen eröffnet der Veltener Unternehmer Heiko Brunzel jungen Erwachsenen und Schulabsolventen die Möglichkeit Facharbeiten und Essays vorzustellen. „Die Jungend lernt und findet Anerkennung, die ältere Generation lernt die Jugend zu verstehen“, so Bauunternehmer Heiko Brunzel einführend in dieser Auftaktveranstaltung.

Erfolgreiche Besiedelung und Schaffung von Infrastruktur

Im 17. Jahrhundert begannen die Menschen neue Gebiete zu besiedeln um dort unter anderem Rohstoffe für den Handel zu sammeln und sich ein Leben aufzubauen. 1800 lebten nur etwa drei Prozent der Gesamtbevölkerung in Großstädten, 1900 waren es bereits etwa 30 Prozent. Die Städte veränderten dadurch nicht nur in Größe und Ausdehnung, zehntausende von Zugezogenen benötigten mit ihren Familien eine Unterkunft. Das Tempo dieser Entwicklung war rasend, die notwendige Infrastruktur, also Straßen, Wasserversorgung und Schulen konnten nur nach und nach verwirklicht werden.

Wie sah diese Entwicklung in abgelegenen Randgebieten aus?

Besiedelung nahe der niederländischen Grenze mit „Armenhaus“-Charakter: Auszüge aus der Facharbeit von J. Meier, Abiturient: „Eine dieser vielen Städte die dadurch entstanden sind ist die Fehnkolonie Papenburg. Heute weltweit bekannt für ihre Werft, aus welcher in vergangener Zeit das drittgrößte Kreuzfahrtschiff der Welt „Quantum of the Seas“, Royal Caribian Cruise Line (RCCL) von der Papenburger MEYER-WERFT gebaut in Richtung Nordsee auslief. Weiterhin ist Papenburg für ihr Schifffahrtsmuseum, welches sich über die komplette Stadt erstreckt bekannt. Unter dem Motto „Bunt und Bliede“ spiegelt sich die Schifffahrtsgeschichte auch in der zur Zeit stattfindenden Landesgartenschau wieder.“

Die Idee einer Fehnkolonie

Die Stadt Papenburg entstand im Jahre 1631 als Moorkolonie. Der Gründer der Stadt, Dietrich von Velen, hatte schon frühzeitig den Plan, Papenburg mit der Ems zu verbinden und eine Fehnkolonie zu errichten. Da er wahrscheinlich in den Niederlanden entsprechende Siedlungen gesehen hatte, holte man sich von dort die entsprechenden Informationen zur Realisierung seines Plans; insbesondere über die Breite und Tiefe der Kanäle und Wieken, über die Rechte und Verpflichtungen der Siedler und nicht zuletzt über Löhne und Preise.

Verträge, Werbeplakate und Versprechen

Dietrich von Velen schloss noch im Gründungsjahr mit den Bokeler Bauern einen Vertrag über den Bau eines Kanals zu Ems. Der Kanal wurde in den Jahren 1638/39 trotz der Wirren des Krieges gegraben; am Ende des Kanals wurde ein hölzernes Siel verbaut.

Nach dem Tode Dietrich von Velens wurde die Fehnkolonie Papenburg an seinen Sohn Hermann Matthias übergeben. Dieser veröffentlichte im Jahre 1661 ein Werbeplakat, auf dem er jeden einlud, Siedler in Papenburg zu werden. Er versprach u.a. Freiheit von der Steuer, wenn die Siedler als Gegenleistung dafür den Kanal unterhalten würden. Dies führte dazu, dass gegen Ende des 17. Jahrhunderts bereits 50 Häuser in der neuen Kolonie standen.

Moorkolonie Papenburg wird zur Seefahrerstadt

Zu Beginn fanden die Siedler nur feuchten Moorboden vor, den sie mit Zweigen abdeckten und darauf die ersten Hütten bauten. Sodann begann man mit dem Abbau des Torfes. Die darunter liegende Fläche wurde zum Ackerbau genutzt. Gleichzeitig wurde über die gegrabenen Kanäle und Wieken das Moor entwässert. Über die günstig gelegenen Kanäle erfolgte ein schwunghafter Torfhandel, der letztendlich auch die finanziellen Möglichkeiten steigerte und zum Bau der ersten Schiffe führte. Hierbei handelte es sich anfangs um einfache Schiffe, die Torfmutten. Noch heute gilt Papenburg als die älteste und längste Fehnkolonie mit Binnenkanälen von über 42 km.

Weitere Veranstaltungen und Veröffentlichungen in diesem Rahmen sind geplant. Herr Heiko Brunzel freut sich besonders über die Begeisterung, die spürbar rüber kam und damit als Fundament für eine Verknüpfung mit Heimat und deren Geschichte widerspiegelt. Heiko Brunzel und alle Teilnehmer dankten dem jungen Mann für die Ausarbeitung und freuen sich auf weitere Vorstellungen.

V.i.S.d.P.:

Heiko Brunzel
Bauunternehmer

Der Verfasser ist für den Inhalt verantwortlich

Der Bauunternehmer Heiko Brunzel ist seit 20 Jahren erfolgreich in der Branche tätig. Heiko Brunzel hat große Erfahrungen, sowohl im öffentlichen wie auch im privaten Hochbau und verfolgt die Philosophie der umfassenden Beratung, Qualität, Kompetenz, faire Preise, Zuverlässigkeit, Pünktlichkeit und Ehrlichkeit zum Kunden und den Objekten. Durch das komplexe Leistungsangebot erreicht Heiko Brunzel mit seiner Tätigkeit und Erfahrung höchste Synergieeffekte bei Sanierungen und Umbauten im Bestand.

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Das Moorbad – ein natürliches Mittel zwischen Kinderwunsch und Wellness

Anwendungen mit Torf sorgen für Entspannung und Pflege

Die gesunden Inhaltsstoffe aus dem Moor waren bereits in Zeiten von Paracelsus als wirksames Heilmittel bekannt. Heute lässt sich mit einem Moorbad die Schönheit forcieren, die Gesundheit fördern und mit viel Glauben auch ein Kinderwunsch unterstützen.

Das Moorbad galt einst als ein Mittel, das überwiegend bei Hauterkrankungen oder Beschwerden in den Knochen heilfördernd eingesetzt wurde. Schon lange weiß man allerdings, dass die Wirkstoffe im Badetorf weitaus vielfältiger sind als ursprünglich angenommen. Besonders im Wellnessbereich, und hier im Besonderen im Bereich Medical Wellness, wird das Moorbad immer häufiger angeboten, um der Gesundheit, der Entspannung und dem Wohlbefinden auf die berühmten Sprünge zu helfen.

Hierbei wird das gesunde Torf in unterschiedlichen Formen zur Anwendung gebracht. In Wellnesshotels kann man folglich nicht nur die recht bekannte Fangobehandlung, sondern zudem ein Moorbad, Moorpackungen oder Beauty-Behandlungen, deren Basis auf dem wohltuenden Torf basiert, genießen. Entspannung der strapazierten Muskulatur, die Pflege der Haut und oftmals auch die gezielte Förderung der Fruchtbarkeit bei Frauen stehen somit im Vordergrund der Angebote eines Wellnesshotels.

Für alle, die einen Wellnessurlaub beginnen und die heilsame Wirkung eines Moorbades erleben möchten, lohnt es sich auf Wellness-Regionen.de unter http://www.wellness-regionen.de/Lexikon/Moorbad.php nachzusehen, welche Wellnesshotels in Deutschland und im benachbarten Ausland diese Anwendungen in ihrem Angebot haben. Anwendungen, die zudem auch von Medizinern empfohlen werden und einen Urlaub somit zu einer rundum gesunden und entspannenden Angelegenheit werden lassen.
Wellness-Regionen.de ist ein Wellnessportal und Hotelverzeichnis der OC Projects, Optendrenk & Calinski GmbH. Auf Wellness-Regionen.de präsentieren sich exklusive Wellnesshotels mit attraktiven Arrangements und Pauschalangeboten für ein erholsames Wellness Wochenende oder einen gemeinsamen Romantikurlaub in Deutschland, Österreich oder Südtirol.

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