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Tourismus Reisen

Tierische Begegnungen, Lernen mit Spaßfaktor und einfach mitmachen

Angebote für Familienurlaub rund um den Globus

Tierische Begegnungen, Lernen mit Spaßfaktor und einfach mitmachen

Achterbahnen und Wasserrutschen bei den Freizeitparks von Sea World Parks & Entertainment (Bildquelle: SeaWorldParks)

In einer immer schnelllebigeren Gesellschaft gewinnt der gemeinsame Familienurlaub zunehmend an Bedeutung. Immer mehr neue Urlaubsangebote helfen dabei, die Ansprüche von Kindern und Eltern unter einen Hut zu bekommen. Zu tierisch guten Begegnungen mit Koalas und Kängurus kommt es im australischen Bundesstaat Victoria. Freizeitspaß gefällig? In den Sea World Parks & Entertainment Parks in den USA können sich Groß und Klein auf Achterbahnen und Wasserrutschen austoben. Städte wie Hongkong begeistern gleich mit einer Liste aufregender Events, bei denen Familien spielerisch den Wissensdurst löschen. Im Emirat Ras Al Khaimah können alle Generationen fremde Kulturen kennenlernen. Aktuelle Sparangebote schonen dabei die Urlaubskasse. Keine Lust auf Kofferpacken? Mit den Wohnmobilen oder Campervans von CamperDays kann das Roadtrip-Abenteuer in einer fahrenden Unterkunft starten.

Tierisch gute Begegnungen mit Koalas, Kängurus & Co
Ein großer Traum für große und kleine Tierfreunde geht in Victoria in Erfüllung. Im südlichsten australischen Festland-Bundesstaat ist es leicht, die Stars der australischen Tierwelt zu sehen – in freier Wildbahn und ohne lange Fahrtzeiten. Nirgendwo sonst auf dem roten Kontinent findet sich so viel geschützter Lebensraum für endemische Tiere, wie Koalas, Kängurus und Wombats sowie seltenere Arten wie Schnabeltier und -igel. Auch Wale, Delfine, Seehunde und rund 350 Vogelarten haben in Victoria ihr Zuhause. Schon vor den Toren der Metropole Melbourne kann das australische Wappentier gesichtet werden. Auf der Mornington Peninsula im Moonlit Sanctuary können Kinder freilaufende Wallabies – eine kleinere Art der Beuteltiere – und ausgewachsene Kängurus füttern oder nachtaktive Tiere auf einer Laternenwanderung beobachten. Hautnah tierische Begegnungen bietet auch Healesville Sanctuary im Yarra Valley. Während der örtlichen Schulferien erhalten Kinder freien Eintritt. Nicht verpassen sollten Tierfreunde die Pinguin-Parade auf Phillip Island. Hunderte Zwergpinguine watscheln allabendlich über die Strände zu ihren Nestern. Das Koala Conservation Center bietet Gelegenheit, Koalas aus nächster Nähe zu sehen und viel über das Leben der Langschläfer (bis zu 21 Stunden) zu erfahren.

Mantarochen und Zitteraal: Freizeitspaß im Wasser und in der Luft
Ein Potpourri an spannender Unterhaltung, Rides für alle Altersgruppen und nahen Begegnungen mit Tieren begeistern auch Besucher jeden Alters von Küste zu Küste in zwölf amerikanischen Freizeitparks von Sea World Parks & Entertainment. Zum richtigen Freudenrausch lädt die neue Rafting-Rutsche Ray Rush im Wasserpark Aquatica in der Themenpark-Metropole Orlando, Florida, ein. Der 18 Meter hohe Hochgeschwindigkeitsspaß kombiniert drei aufregende Komponenten zu einer Action-geladenen Attraktion. Kids ab 1,06 Meter Körpergröße dürfen einsteigen, um dabei in der wie ein Mantarochen geformten Halfpipe, dem Namensgeber der Attraktion, zu schaukeln. An der Pazifikküste lässt die nach den Zitteraalen benannte Achterbahn Electric Eel im Meeresabenteuerpark SeaWorld San Diego die elektrische Energie und die Bewegungen dieser Tiere durch drei Abschuss-Elemente, Drehungen und Loopings nachempfinden. San Diegos neueste, höchste und schnellste Achterbahn ist für Kinder ab 1,37 Meter Körpergröße geeignet. Der Bereich bietet auch Live-Einblicke in das Leben der mysteriösen Aale, ihr einzigartiges Jagdverhalten und ihre sensorischen Fähigkeiten.

Arabische Kultur kennenlernen – und die Familienkasse schonen
Arabische Sonne und Sand, eine reiche Kultur und Spaß für alle Altersgruppen – im traditionsreichen wie auch modernen Emirat Ras Al Khaimah können sich Familien auf das Geheimnis des Morgenlandes freuen. Die Palette der Freizeit-Möglichkeiten reicht von Entspannung an 64 Kilometer langen Traumstränden über Erkundungstouren zu bunten Märkten bis hin zu Abenteuern im höchsten Gebirge der Vereinigten Arabischen Emirate. Beliebt sind auch Familienausflüge in den Wasserpark Ice Land Water Park und zur Kartbahn RAK Track. Neben dem Spaß- kommt auch der Sparfaktor diesen Sommer nicht zu kurz: Familien mit Kinder können im landschaftlich vielfältigsten der Emirate während der Ferienzeit – teils sogar bis Oktober 2018 – durch die Angebote lokaler Partner unter dem Motto „Kids Go Free“ die Urlaubskasse schonen. Kinder unter zwölf Jahren übernachten und essen während des Aufenthaltes in diesen Hotels umsonst: Waldorf Astoria Ras Al Khaimah, Rixos Bab Al Bahr, Marjan Island Resort & Spa, DT Marjan Island Resort & Spa, DT Ras Al Khaimah City, Hilton Al Hamra, Hilton Garden Inn, Hilton Ras Al Khaimah Resort & Spa, Al Hamra Residence & Village, Ritz Carlton Al Wadi / Beach und Cove Rotana.

Mit dem Fahrrad zwischen Wolkenkratzern und Bade-Spaß auf 260 Inseln
Während der Sommermonate ist Hongkong besonders auf kleine Besucher eingestellt und lockt mit Events für die ganze Familie. Vom 6. Juli bis 12. August 2018 können Kinder beim International Arts Carnival selbst Puppenspieler, Tänzer oder Zauberer werden. Aktive Kids kommen am 14. Oktober beim Sun Hung Kai Properties Hong Kong Cyclothon mit dem Fahrrad auf ihre Kosten. Beim Family Fun Race können sich Kinder ab sechs Jahren im Sattel zwischen Wolkenkratzern auf abgesperrten Straßen auspowern. Clowns, Kinderkarussells und Begegnungen mit Meerestieren warten bei einem Besuch im Oceanpark. Tierisch gute Erfahrungen bietet ein Ausflug in den Hong Kong Wetland Park. In dem Naturschutzgebiet Hongkongs flattern viele Schmetterlingen. Zudem gibt es Reptilien und Wildtiere zu bestaunen. Für noch mehr staunende Gesichter sorgt die allabendliche Lichter-Show Symphony of Lights am Victoria Harbour. Erfrischende Abwechslung zum Großstadtabenteuer bieten Hongkongs feinsandige Badestrände nur wenige Fahrminuten von der City entfernt auf 260 vorgelagerten Inseln.

Mit Wohnmobil oder Camper ohne Packen ins Roadtrip-Abenteuer
Viel erleben und dabei nicht immer wieder ein- und auspacken? Beim Urlaub mit Wohnmobilen oder Campervans fällt das Kofferpacken weg, denn die persönlichen Gegenstände und Ausrüstung sind immer an Board. Gerade mit Kindern macht dies das Reisen einfacher. Am besten eignet sich ein klassisches Wohnmobil, es ist ein Allrounder für die ganze Familie. Alkoven-, teil- oder vollintegrierte Wohnmobile bieten ein Doppelbett über dem Fahrersitz und weitere Schlafplätze im hinteren Teil des Fahrzeugs. Hierbei bedeutet Alkoven, dass es eine feste Bettnische über der Fahrerkabine gibt. Bei einem integrierten Wohnmobil wird das vordere Bett zum Schlafen heruntergelassen. Familien haben hier genügend Platz und Stauraum, dazu auch ein kleines Bad und eine Küchenzeile. Die klassischen Wohnmobile sind nach kurzer Eingewöhnungsphase leicht zu manövrieren und eignen sich für alle Länder und Regionen mit gut ausgebautem Straßennetz. Eine breite Auswahl an Fahrzeugtypen und Wohnmobil-Regionen von Australien bis Nordamerika bietet das Online-Reisebüro Camperdays. Durchschnittspreis liegt bei ca. 160 Euro/Tag. Der Tipp von Raphael Meese, Produktmanager von CamperDays für einen Wohnmobilurlaub in Nordamerika: „Es lohnt sich, Zubehör wie einen Kindersitz im Einzelhandel vor Ort zu kaufen. So umgehen Urlauber hohe tägliche Mietraten und entlasten ihr Fluggepäck.“

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Good Vibrations: Dunkle Erdhummel ist Gartentier des Jahres 2018

Zum Tag des Gartens am 11. Juni gibt die Heinz Sielmann Stiftung den Gewinner der Abstimmung bekannt.

Good Vibrations: Dunkle Erdhummel ist Gartentier des Jahres 2018

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Die Dunkle Erdhummel (Bombus terrestris) wurde von 2.670 Teilnehmern zum Gartentier des Jahres 2018 gewählt. Zwischen dem 30. April und 10. Juni konnten Interessierte online für einen von sechs nützlichen Gartenhelfern abstimmen. Mit der Aktion möchte die Heinz Sielmann Stiftung auf den dramatischen Rückgang der biologischen Vielfalt in unserer Kulturlandschaft hinweisen. Mit 43,6% der Stimmen lief die Dunkle Erdhummel den anderen Kandidaten klar den Rang ab. Den zweiten Platz belegte mit 20,5% der Stimmen der Siebenpunkt-Marienkäfer, dicht gefolgt von der Hornisse, die knapp 14,4% der Stimmen bekam.

Das Gartentier des Jahres 2018 gehört zur Familie der Echten Bienen. Die Königinnen der Dunklen Erdhummel werden bis zu 23 Millimeter groß. Auf dem schwarzen Rumpf trägt sie eine ein Millimeter breite braungelbe Querbinde. Außerdem erkennt man sie an den grauweiß gefärbten Stellen am Hinterleib. Oft ist sie schon sehr früh im Jahr, ab Februar oder März, auf der Suche nach Nahrung und einem passenden Ort für ein Nest.

+++ Good Vibrations – Hummeln sind Spezialisten für Vibrationsbestäubung +++

Die Dunkle Erdhummel ist nicht sehr wählerisch. Auf ihrer Speisekarte stehen Nektar und Pollen unterschiedlichster Pflanzen. Sie wurde an über 220 Wildpflanzenarten beobachtet. Beim Pollensammeln wenden die Hummeln einen Trick an. Um nicht mühsam die einzelnen Staubbeutel mit dem Pollen ernten zu müssen, schütteln die Tiere die begehrten Pollenkörnchen aus der Blüte heraus. Durch verlangsamtes Flügelschlagen erzeugen sie eine Frequenz, die die Blüte erzittern lässt. Die Hummel wird von Kopf bis Fuß mit Pollen eingepudert. Viele unserer Nutzpflanzen sind auf Bestäuber angewiesen, die auf der richtigen Frequenz brummen. Nachtschattengewächse wie Tomate, Kartoffel, Zucchini, Kürbis, Paprika und Aubergine aber auch Blaubeeren und Preiselbeeren lassen vorzugsweise vibrierende Hummeln an den nahrhaften Pollen ran.

+++ Fleißige Hummel +++

Daher werden Erdhummeln auch im industriellen Maßstab als Bestäuber in der landwirtschaftlichen Nahrungsmittelproduktion eingesetzt. Die Sammelhummeln arbeiten täglich von Sonnenaufgang bis nach Sonnenuntergang. Auch bei schlechtem Wetter. So bestäuben sie zwischen 2.000 und 4.000 Tomaten- oder Paprikablüten, wenn sie in Gewächshäusern unterwegs sind. In der freien Natur werden ebenso viele Kirsch-, Himbeer-, Apfel-, Stachelbeer- oder Johannisbeerblüten besucht.

+++ Bestäuber schützen – Lebensgrundlagen sichern +++

Blütenbestäubende Insekten sind die Grundlage für die weltweite Ernährungssicherheit. „Die Dunkle Erdhummel ist Botschafterin für eine Vielzahl von Wildbienen und anderen Insekten, ohne die unsere Nahrungsmittelproduktion undenkbar wäre“, erklärt Michael Beier, geschäftsführender Vorstand der Heinz Sielmann Stiftung. „Um das Insektensterben aufzuhalten und unsere eigenen Lebensgrundlagen zu sichern, brauchen wir eine mutige und zukunftsfähige Agrarpolitik – in Deutschland und der Europäischen Union. Landwirtschaft und Naturschutz werden immer noch als Gegenspieler gesehen und instrumentalisiert. Eine neue EU-Agrarpolitik, die nennenswerte Umwelteffekte auslöst, ist überfällig. Die Lösung kann nur in der Verknüpfung des Agrarbudgets mit den Zielen des Umwelt- und Naturschutzes im Sinne einer nachhaltigen Entwicklung sein“, appelliert Beier an die politischen Entscheidungsträger.

+++ Jeder kann der Hummel helfen +++

Jeder Gartenfreund kann selbst etwas für das Gartentier des Jahres und all seine summenden Kollegen tun. Dr. Hannes Petrischak, Biologe bei der Heinz Sielmann Stiftung, erklärt: „Der Verlust der Insektenbiomasse und -Vielfalt ist auf den Einsatz von Pflanzenschutzmitteln, Überdüngung sowie das Ausräumen der Landschaft zurückzuführen. Gärtner können mit einer naturnahen Gestaltung einen wichtigen Beitrag zum Erhalt der biologischen Vielfalt leisten.“ Insekten brauchen wilde Ecken mit einem vielfältigen Angebot an Blütenpflanzen. Außerdem sollten sandige Stellen oder Totholz erhalten bleiben, denn hier richten die Sechsbeiner oft ihre Kinderstuben ein. „Beim Einkaufen sollte man öfter zu regionalen Produkten aus biologischer Landwirtschaft greifen. Nur so können wir das, auch für uns Menschen bedrohliche, Insektensterben aufhalten“, schließt Petrischak ab.

+++ Und sie fliegen doch +++

Der Insektenexperte räumt zudem mit einem gängigen Vorurteil über Hummeln auf. „Seit den 1930er Jahren hält sich hartnäckig die Legende, dass Hummeln nach den Gesetzen der Aerodynamik gar nicht fliegen können“, erklärt Petrischak. Die zunächst als Scherz herangezogene Berechnung geht von falschen Grundannahmen aus. Kurz gesagt: Man postulierte, dass Hummelflügel zu klein sind, um den dicken Körper in die Luft zu heben. Richtig ist aber, dass kleine Luftwirbel entstehen, wenn die Hummel bis zu 200 Mal in der Sekunde mit den Flügeln schlägt. „Diese erzeugen tornadoartige Wirbel, die den Hummelkörper in die Höhe heben. Sie fliegen eben doch“, so Petrischak abschließend.

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Über die Heinz Sielmann Stiftung

Die Heinz Sielmann Stiftung vergibt seit 2010 die Auszeichnung zum Gartentier des Jahres. Im letzten Jahr gewann das Rotkehlchen den Publikumspreis. In diesem Jahr standen sechs Insekten zur Wahl.

Die Heinz Sielmann Stiftung wurde 1994 von Prof. Heinz Sielmann und seiner Frau Inge Sielmann als öffentliche Stiftung bürgerlichen Rechts gegründet. Unter dem Leitsatz „Vielfalt ist unsere Natur“ verfolgt sie vier Ziele:

1. Menschen, vor allem Kinder und Jugendliche, durch persönliches Erleben an einen positiven Umgang mit der Natur heranführen
2. Letzte Refugien für seltene Tier- und Pflanzenarten erhalten
3. Die Öffentlichkeit für die Natur und deren Schutz sensibilisieren
4. Das Heinz Sielmann-Archiv des Naturfilms bewahren

2016 hat die Heinz Sielmann Stiftung als erste private Stiftung einen Nachhaltigkeits-Report nach GRI Standard veröffentlicht. Die Stiftung verwendet jährlich rund 8 Mio. EURO für Natur- und Artenschutzprojekte, für Umweltbildung sowie Öffentlichkeitsarbeit.

Weitere Informationen: https://nachhaltigkeit.sielmann-stiftung.de

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Zirpen, klopfen, stridulieren – Das Liebesleben der Insekten

Wie machen sie es? Zum internationalen Tag der Artenvielfalt gewährt die Heinz Sielmann Stiftung einen Einblick in das Liebesleben der Insekten.

Zirpen, klopfen, stridulieren - Das Liebesleben der Insekten

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Der 22. Mai ist der internationale Tag der Artenvielfalt. „Das Thema Insektensterben ist in aller Munde“, erklärt Dr. Hannes Petrischak, Biologe bei der Heinz Sielmann Stiftung. „Insekten stehen unter einem enormen Anpassungsdruck. Klimawandel, Umweltgifte und Verlust der Lebensräume machen es nötig, dass sie sich an Veränderungen anpassen, um zu überleben. Ein Anlass, sich einmal genauer anzuschauen, wie sich Insekten vermehren. Die Natur hält eine interessante Auswahl an Balzritualen bereit“, so Petrischak weiter.

+++ Wiesenmusik +++

Die Begleitmusik warmer Sommertage ist das Zirpen der Feldgrille (Gryllus campestris). Die männlichen Grillen versuchen, die Weibchen mit ihrer Musik anzulocken. Doch wie schaffen diese wenigen Zentimeter großen Tiere es, die Luft mit den hohen Tönen zu erfüllen? Viele Insekten sind in der Lage, durch Aneinanderreiben von Teilen ihres harten Außenskeletts Töne zu erzeugen. „Der Fachbegriff dafür ist Stridulation“, weiß Petrischak. „Die Evolution hat die Grillen mit einem eigenen Musikinstrument ausgestattet. Eine Ader auf den harten Deckflügeln ist zur sogenannten Schrillader umgeformt. Auf dem anderen Flügel gibt es ganz dünne Rippen. Bewegt die Grille beide Flügel gegeneinander, entsteht das typische Zirpen“, erklärt Petrischak. Und weiter: „Wir können das nachmachen, wenn wir mit dem Fingernagel über die Zähne eines Kamms streichen.“

+++ Trommelwirbel +++

Insekten, die nicht mit einem solch ausgeklügelten Instrumentarium ausgestattet sind, locken den Partner auf andere Weise an. Die Männchen der Steinfliegen schwärmen auf der Suche nach einem paarungsbereiten Weibchen umher. Wenn sie sich niederlassen, beginnen sie mit dem Hinterleib zu trommeln, wobei die unterschiedlichen Arten unterschiedliche Frequenzen und Rhythmen benutzen. „Das Weibchen antwortet dem Männchen mit einem Trommelwirbel“, so Petrischak. „Allerdings hören die Tiere die Töne nicht, sondern sie nehmen die Erschütterungen über empfindliche Sinneszellen wahr.“

+++ Die Totenuhr tickt +++

Wer in einem alten Haus wohnt, wundert sich nachts vielleicht über ein mitunter unheimliches Klopfen. Im Volksmund heißt es „die Totenuhr tickt“. Früher glaubte man fälschlicherweise, das mysteriöse Klopfen im Gebälk kündige das nahe Ableben eines Familienmitglieds an. „Die Erklärung für das Klopfen ist viel profaner. So verständigen sich Männchen und Weibchen der Klopfkäfer, besser bekannt als Holzwürmer“, erklärt der Biologe Petrischak. Um sich zu finden und zu paaren, schicken die Käfer die Morsezeichen durch das weit verzweigte Gangsystem im Holz. „Die Methode erscheint etwas rabiat. Der Käfer hebt den Körper und schlägt mit der Stirn auf den Boden und das etwa sechs Mal pro Sekunde.“

+++ Hochzeitsgeschenke +++

Auch bei den Insekten gibt es Kavaliere der alten Schule. Mit Geschenken soll die Auserwählte von der bevorstehenden Vereinigung überzeugt werden. Tanzfliegen-Männchen der Art Empis aerobatica verpacken ein Beutetier kunstvoll in einen Seidenballon, den sie dem Weibchen anbieten. Aber Vorsicht: Männchen anderer Tanzfliegen-Arten spinnen ungenießbares wie Samenkörner oder Holzstückchen ein, manche lassen den Ballon gleich ganz leer. Das rein optische Signal wirkt auf die Weibchen so anregend, dass sie sich paarungsbereit zeigen.

Die Weibchen der Gemeinen Skorpionsfliege (Panorpa communis) lassen sich allerdings nicht täuschen. Auch wenn sich Männchen und Weibchen zum Fortpflanzungsakt bereits verbunden haben, übergibt die männliche Skorpionsfliege bis zu sieben Speicheltropfen. „Die Eiweißkügelchen sind sehr nahrhaft und wirken sich positiv auf den Erfolg der Paarung aus“, erläutert Petrischak. „Die Skorpionsfliege ist im Übrigen keinesfalls so gefährliche, wie ihr Name es ankündigt. Die Benennung ist auf den verdickten Hinterleib der Männchen zurückzuführen, der an den Stachel eines Skorpions erinnert.“

+++ Insektensterben entgegenwirken +++

Der Rückgang der Insektenzahlen hängt also keinesfalls mit mangelnder Fantasie beim Werben und Paaren zusammen. Dr. Petrischak erklärt: „Der Verlust der Insektenvielfalt und -Biomasse ist vielmehr auf eine immer intensivere Landwirtschaft mit dem Einsatz von Pflanzenschutzmitteln zurückzuführen, sowie auf die Flächenversiegelung und das Aufräumen der Landschaft.“ Für Männchen und Weibchen wird es immer schwieriger, sich für den Liebesakt überhaupt zusammen zu finden. Ist dies dennoch gelungen, finden die Larven später häufig zu wenig Nahrung. „Jeder kann etwas für eine vielfältigere Landschaft tun. Hausbesitzer und Unternehmen können mit einer naturnahen Gestaltung ihres Gartens oder Firmengeländes anfangen. Beim Einkaufen sollte man öfter zu regionalen Produkten aus biologischer Landwirtschaft greifen. Nur so können wir diesen, auch für uns Menschen bedrohlichen Trend aufhalten“, schließt der Insektenexperte Petrischak ab.

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Über die Heinz Sielmann Stiftung

Die Heinz Sielmann Stiftung wurde 1994 von Prof. Heinz Sielmann und seiner Frau Inge Sielmann als öffentliche Stiftung bürgerlichen Rechts gegründet. Unter dem Leitsatz „Vielfalt ist unsere Natur“ verfolgt sie vier Ziele:

1. Menschen, vor allem Kinder und Jugendliche, durch persönliches Erleben an einen positiven Umgang mit der Natur heranführen.
2. Letzte Refugien für seltene Tier- und Pflanzenarten erhalten.
3. Die Öffentlichkeit für die Natur und deren Schutz sensibilisieren.
4. Das Heinz Sielmann-Archiv des Naturfilms bewahren.

2016 hat die Heinz Sielmann Stiftung als erste private Stiftung einen Nachhaltigkeits-Report nach GRI G4 Standard veröffentlicht. Die Stiftung verwendet jährlich rund 8 Mio. EUR für Natur- und Artenschutzprojekte, für Aufklärung und Umweltbildung sowie für die Information der Öffentlichkeit.

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Sonderausstellung SIELMANN! gastiert ab 18. Mai in Eckernförde

CarlsArt präsentiert Ausstellung über den Naturfilmpionier Heinz Sielmann und das Engagement seiner Stiftung

Sonderausstellung SIELMANN! gastiert ab 18. Mai in Eckernförde

Logo Heinz Sielmann Stiftung

In feierlichem Rahmen eröffneten Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Daniel Günther, Dr.-Ing. E.h. Fritz Brickwedde, Stiftungsratsvorsitzender der Heinz Sielmann Stiftung, und Hausherr Wolfram Greifenberg die Sonderausstellung „Sielmann!“ in der Galerie CarlsArt in Eckernförde. Die Ausstellung erinnert an das Werk des legendären Tierfilmers und leidenschaftlichen Naturschützers. „Die Heinz Sielmann Stiftung unterstützt, ganz im Sinne ihres Stifters, unser bekanntes Filmfestival „Green Screen“. Auch deswegen ist Eckernförde Naturfilm-Hauptstadt. Nun können wir hier die Sonderausstellung „Sielmann!“ eröffnen. Ich freue mich über diese gelungene Kooperation“, so der Ministerpräsident Daniel Günther in seiner Eröffnungsrede. Stifter und Stadtteilentwickler Wolfram Greifenberg ist ebenfalls stolz, dass es gelungen ist, die Ausstellung nach Eckernförde zu holen. Zur Eröffnung sagte er: „Natur und Kunst sind in unserer Kulturgeschichte untrennbar miteinander verbunden. Mein Anliegen ist es, den Menschen beide Themen zugänglich zu machen. Mit der Ausstellung „Sielmann!“ wird dies gelingen.“

+++ Heimische Natur im Fokus +++

Wisent, Feldhamster und Fischotter hatten eine lange Reise hinter sich. Drei LKW brachten die Sonderausstellung über 380 Autobahnkilometer von Berlin nach Eckernförde. Die meisterhaft präparierten Tiere sind Botschafter für die heimische Natur. Die Ausstellung portraitiert die Landschaften, für deren Erhalt sich die Heinz Sielmann Stiftung einsetzt. Kurze Infotexte und lebensechte Tierpräparate werden von Filmausschnitten aus Sielmanns berühmten Naturdokumentationen ergänzt.

+++ Kinder begeistern +++

Heinz Sielmanns Motto „Nur wer die Natur kennt und liebt, wird sie schützen!“ lebt in der Arbeit der Stiftung weiter. „Er wollte vor allem Kinder und Jugendliche für die Natur begeistern. In der Ausstellung gibt es daher Bereiche, die nur Kinder entdecken können. Sie nehmen die Themen anders wahr als ihre Eltern und erschließen sich die Exponate selbstständig“, erklärt Dr.-Ing. E.h. Fritz Brickwedde, Stiftungsratsvorsitzender der Heinz Sielmann Stiftung. „Dass dieses Konzept aufgeht, zeigen die Gästezahlen in Berlin und die positiven Rückmeldungen der Besucher. Ich bin sicher, dass „Sielmann!“ auch in Eckernförde ein großer Erfolg wird“, ergänzt Brickwedde.

Die innovativen Exponate begeisterten zuvor über eine halbe Million Besucher im Museum für Naturkunde Berlin. Bis zum 30. September haben Interessierte die Möglichkeit, die Ausstellung in der Galerie CarlsArt zu besuchen. Die Galerie hat mittwochs bis sonntags von 14 bis 18 Uhr geöffnet. Der Eintritt beträgt für Einzelpersonen 3 Euro, für Familien 5 Euro.

+++ Über die Ausstellung +++

„Sielmann!“ zeigt über 80 heimische Tiere, lebensecht und naturnah präpariert. Im Museum für Naturkunde Berlin sahen über 550.000 Besucher die Ausstellung. Highlight ist die „Entdeckerlinse“ – Die kleine Pappkarte ist mit einer speziellen Folie bezogen. Auf fast magische Weise zaubert die Entdeckerlinse Bewegtbilder auf die sonst leeren Bildschirme.

+++ Kulturstandort Carlshöhe +++

Software-Unternehmer Wolfram Greifenberg investiert seit 2007 in den Eckernförder Stadtteil Carlshöhe. Sein Anliegen ist es, einen Raum zu schaffen, in dem soziale und kulturelle Projekte Platz haben. Es gibt Wohnraum, günstige Ateliers, Proberäume, Büros und Veranstaltungsstätten. Die Galerie „CarlsArt“ bietet ein breites Kulturangebot für alle Altersgruppen an.

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Über die Heinz Sielmann Stiftung

Die Heinz Sielmann Stiftung wurde 1994 von Prof. Heinz Sielmann und seiner Frau Inge Sielmann als öffentliche Stiftung bürgerlichen Rechts gegründet. Unter dem Leitsatz „Vielfalt ist unsere Natur“ verfolgt sie vier Ziele:

1. Menschen, vor allem Kinder und Jugendliche, durch persönliches Erleben an einen positiven Umgang mit der Natur heranführen.
2. Letzte Refugien für seltene Tier- und Pflanzenarten erhalten.
3. Die Öffentlichkeit für die Natur und deren Schutz sensibilisieren.
4. Das Heinz Sielmann-Archiv des Naturfilms bewahren.

2016 hat die Heinz Sielmann Stiftung als erste private Stiftung einen Nachhaltigkeits-Report nach GRI G4 Standard veröffentlicht. Die Stiftung verwendet jährlich rund 8 Mio. EUR für Natur- und Artenschutzprojekte, für Aufklärung und Umweltbildung sowie für die Information der Öffentlichkeit.

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Delfine und Wale sollen nicht länger in Geisternetzen sterben

Taucher der Ghost Fishing Stiftung und der GRD Ende August an der Küste von Irland auf gefährlicher Mission

Die Gesellschaft zur Rettung der Delphine e.V. (GRD) möchte gemeinsam mit der niederländischen Ghost Fishing Stiftung (GF), die tödliche Bedrohung mariner Meeressäuger durch Geisternetze, insbesondere von Delfinen und Walen, an der Küste Irlands eindämmen.

Irlands atemberaubende Artenvielfalt

An Irlands Küstengewässern herrscht eine atemberaubende Vielfalt mariner Meeressäuger und Irland ist damit eines der wertvollsten Gebiete für Whale and Dolphin Watching. Irlands Gewässer beherbergen das ganze Jahr über verschiedene Delfinarten und stellen im Sommer mit Ihren nährstoffreichen Gewässern die Nahrungsgrundlage für einige Walarten dar. Finnwale, Schweinswale, Zwergwale und Buckelwale sind relativ häufig dort anzutreffen und zu beobachten. Bisher spricht man von insgesamt 24 Wal- und Delfinarten, die bisher vor Ort gesichtet wurden.

Verkannte Gefahr: Geisternetze, die „lautlosen Killer“

Geisternetze stellen weltweit mittlerweile eine enorme Bedrohung der marinen Artenvielfalt dar. Geschätzte 640.000 Tonnen Geisternetze töten jedes Jahr mehr als 136.000 Seehunde, Seelöwen, Delfine, Wale und zusätzlich Millionen von Vögel, Schildkröten, Fische und auch noch viel kleinere Organismen, die für das Ökosystem Meer notwendig sind.

Geisternetze sind Fischernetze, die absichtlich zurückgelassen oder unabsichtlich verlorengegangen sind und als tödliche Fallen – in den Meeresströmungen treibend – unselektiv und leider viel zu effektiv weiterfischen. Die ganze marine Nahrungskette ist betroffen, allesamt unschuldige Lebewesen, die den vom Menschen verursachten Gefahren in ihrem ureigenen Lebensraum nicht einfach ausweichen können.

Geisternetze: die Vermüllung der Meere mit Plastik – von makro bis mikro!

Geisternetze verschmutzen die Meere zusätzlich mit Millionen von Teilchen von Mikroplastik. Diese kleinen Teile, die kleiner als 5mm sind, entstehen, wenn sich das Plastik der ursprünglichen Fischernetze zersetzt. Dieses ökologische Problem enormen und für uns Menschen noch unvorstellbaren Ausmaßes, betrifft über die Nahrungskette auch irgendwann uns Menschen.

Delfintödliche Geisternetze bergen UND die Vermüllung des marinen Lebensraumes stoppen

Die Mission „Stone & Steel“, die Ende August stattfinden soll hat sich zur Aufgabe gemacht, delfintödliche Geisternetze zu bergen. Diese biodiversitätsvernichtenden Fallen werden mit ehrenamtlich agierenden Tauchern der Ghost Fishing Stiftung und GRD eigenen Tauchern aus den Irischen Küstengewässern geholt.
„Wenn die Netze nicht geborgen werden, werden unzählige, unschuldige marine Lebewesen weiterhin in den vor Ort treibenden Geisternetzen sterben, was die bereits sehr verwundbare Artenvielfalt stark schwächen wird“, berichtet die Diplom-Biologin Verena Platt-Till von der GRD. Unsere Partner und wir vermuten, dass es ähnlich viele Geisternetze gibt wie in der Ostsee in Polen, wo laut einer Aussage von WWF alleine im Jahr 2015 rund 270 Tonnen Fischernetze geborgen wurden.

Aufklärungsarbeit

Die ehrenamtlichen Taucher haben neben der Bergung delfintödlicher Geisternetze, vor allem auch das Ziel vor Augen mit der Mission „Stone & Steel“ ein größeres Bewusstsein in der Bevölkerung für die Problematik der Geisternetze zu schaffen. Die Videos und Fotos, die bei den Aktionen von GF entstehen, sollen dabei helfen, den Leuten zu veranschaulichen, welche Mengen an Fischernetz-Müll in den Meeren schlummert und wie viele Tiere elendig in ihnen verenden. Außerdem werden in einem weiteren Schritt die geborgenen Netze, die aus wichtigen und wiederverwertbaren Rohstoffen bestehen, von der NGO Healthy Seas gereinigt und recycelt und zu nachhaltigen Produkten, wie beispielsweise Armbändern, den Bracenets, weiterverarbeitet. Das bisher größte Netz, das geborgen und aus dem Armbänder gefertigt wurden, hatte eine Länge von 2,5km!

Weltweit einzigartig: Geisternetz-Patenschaft

Weltweit einzigartig ist nun bei der Gesellschaft zur Rettung der Delphine die Möglichkeit, eine Geisternetz-Patenschaft zu übernehmen und damit uns und unsere Kooperationspartner der Ghost Fishing Stiftung dabei zu unterstützen, biodiversitätsvernichtende und delfintödliche Geisternetze vor Irlands Küsten zu bergen und damit wertvolles Leben per Soforthilfe zu retten

Die Gesellschaft zur Rettung der Delphine e.V. (GRD) wurde 1991 vom dreimaligen Weltumsegler Rollo Gebhard gegründet. Rollo Gebhard verstarb 2103 im Alter von 92 Jahren. Er leitete den Münchner Delfin- und Meeresschutzverein bis zu seinem Tod.

2017 übernahm der Schauspieler, passionierte Segler – er überquerte zweimal den Atlantik -, Synchronsprecher und überzeugte Buddhist Sigmar Solbach den Vorsitz.

In den Anfangsjahren bildete der Kampf gegen den Einsatz von Treibnetzen beim Thunfischfang und ähnlich destruktiv auf Meerestiere wirkendem Fischereigerät, den Schwerpunkt der Tätigkeit.

Seit Anfang der 90er-Jahre setzt die GRD das internationale Kontrollprogramm für delfinsicheren Thunfisch (SAFE) des amerikanischen Earth Island Institute (EII) in Deutschland um. Die SAFE angeschlossenen deutschen Importeure und Händler haben sich verpflichtet, nur Thunfisch anzubieten, der nicht mit Treibnetzen oder durch das Setzen von Netzen um Delfinschulen gefangen wurde.

SAFE kontrolliert heute über 90 Prozent des weltweiten Handels in Europa, Kanada, Australien und in den USA, wo der meiste Dosenthunfisch verbraucht wird. SAFE bewahrt weltweit jährlich 80.000 – 100.000 Delfine vor dem Beifangtod!

Die Münchner Delfin- und Meeresschutzorganisation unterstützt seit über 15 Jahren auch direkte Projekte und Aktionen für den Schutz wild lebender Delfine und Wale und den Erhalt ihrer Lebensräume.

Die GRD ist als ausschließlich und unmittelbar steuerbegünstigten gemeinnützigen Zwecken dienende Körperschaft anerkannt. Wir arbeiten politisch unabhängig und finanzieren uns über Spenden und Förderbeiträge.

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Heinz Sielmann Stiftung: Wer wird Gartentier des Jahres 2018?

Auch 2018 ruft die Heinz Sielmann Stiftung wieder zur Wahl des „Gartentier des Jahres“ auf und startet am 30. April die Online-Abstimmung.

Heinz Sielmann Stiftung: Wer wird Gartentier des Jahres 2018?

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Mit der Aktion möchte die Stiftung auf den dramatischen Rückgang der biologischen Vielfalt in unserer Kulturlandschaft hinweisen. Vor allem Insekten und Vögel leiden unter dem Verlust ihrer Lebensräume oder dem Einsatz von Pestiziden in der Landwirtschaft. „In strukturreichen und naturnahen Gärten fühlt sich eine Vielzahl von Insekten wohl. Jeder Gartenbesitzer kann dazu beitragen, den teils gefährdeten Arten eine Heimat zu geben“, erläutert Insektenspezialist Dr. Hannes Petrischak von der Heinz Sielmann Stiftung.

+++ Sechs Kandidaten stehen ab sofort im Internet zur Wahl +++

In diesem Jahr stehen sechs für Gartenfreunde nützliche Insekten zur Wahl. Die Larven des Siebenpunkt Marienkäfers fressen etwa Blattläuse. Auch der Nachwuchs der Hainschwebfliege vertilgt die lästigen Pflanzenläuse mit großem Appetit. Die imposanten Hornissen interessieren sich nicht für Kuchen und Süßgetränke, sondern erbeuten unangenehme Plagegeister wie Wespen, Bremsen oder Stubenfliegen.

Andere Insekten tragen maßgeblich dazu bei, die Gemüse- und Obsternte zu steigern. „Schmetterlinge wie der Kleine Feuerfalter sind natürlich einfach schön anzusehen! Auch der Glänzende Blütenprachtkäfer macht seinem Namen alle Ehre“, so Petrischak weiter. Doch die Blütenbesucher übernehmen eine wichtige Funktion im Ökosystem. Viele Pflanzen sind auf die Bestäubung von Insekten angewiesen. Auch Nutzpflanzen sind hiervon nicht ausgenommen. Es ist zum Beispiel bekannt, dass die Qualität der Erdbeerernte deutlich gesteigert wird, wenn Insekten von Blüte zu Blüte fliegen. Erdbeerblüten können auch durch den Wind bestäubt werden, die Früchte sind dann allerdings verformt und bleiben klein. Auch die Dunkle Erdhummel fliegt auf Erdbeeren und natürlich viele andere Gartenpflanzen.

Naturfreunde können unter www.sielmann-Stiftung.de/gartentier aus den sechs Kandidaten wählen. Unter allen Teilnehmern verlost die Stiftung attraktive Preise. Die Abstimmung endet am 10. Juni. Das Gartentier des Jahres wird am 11. Juni 2018 bekannt gegeben.

Die Kandidaten stellen sich vor:

Die Heinz Sielmann Stiftung vergibt seit 2010 die Auszeichnung zum Gartentier des Jahres. Im letzten Jahr gewann das Rotkehlchen den Publikumspreis. In diesem Jahr stehen sechs Insekten zur Wahl. Insektenspezialist Dr. Hannes Petrischak erklärt Wissenswertes zur Lebensweise der Kandidaten:

Der Siebenpunkt-Marienkäfer (Coccinella septempunctata) trägt klassisch rote Flügeldecken. Sicher zu erkennen ist er an den sieben schwarzen Punkten. Die Larven ernähren sich von Blatt- und Schildläusen, Spinnmilben, Wanzen und anderen Insekten. Im Garten ist der Siebenpunkt-Marienkäfer ein nützlicher Helfer.

Die Dunkle Erdhummel (Bombus terrestris) gehört zur Familie der echten Bienen. Die Königinnen werden bis zu 23 Millimeter groß. Auf dem schwarzen Rumpf trägt die Erdhummel eine ein Millimeter breite braungelbe Querbinde. Außerdem erkennt man sie an den grauweiß gefärbten Stellen am Hinterleib. Sie sammelt Nektar und Blütenpollen. Oft ist sie schon sehr früh im Jahr, ab Februar oder März, auf der Suche nach Nahrung und einem passenden Ort für ein Nest. Dafür wählt sie gern verlassene Mäusenester aus.

Der Kleine Feuerfalter (Lycaena phlaeas) ist mit einer maximalen Flügelspannweite von 27 Millimetern tatsächlich eher ein Zwerg unter den Tagfaltern. Zu erkennen ist er an den orange-roten Vorderflügeln, die mit einem breiten, dunkelbraunem Rand abschließen. Er besiedelt schnell neue Lebensräume. Um ihm im eigenen Garten Nahrung anzubieten, kann man Berg-Aster (Aster amellus), Roß-Minze (Mentha longifolia), Tauben-Skabiose (Scabiosa columbaria), Heidekraut (Calluna vulgaris), Wasserdost (Eupatorium cannabinum) oder Thymian (Thymus vulgaris) pflanzen.

Die Hainschwebfliege (Episyrphus balteatus) ist die wohl bekannteste Schwebfliege. Man erkennt sie gut an ihrem langen schlanken Körper, dem dunkel geringelten Hinterleib und dem gelben Gesicht. Mit ihrer Färbung imitiert sie Wespen und Bienen und hofft so, von Feinden verschont zu bleiben. Die Weibchen der Hainschwebfliege können hier überwintern. Die meisten Tiere treten aber eine weite Wanderung über die Alpen oder die Pyrenäen bis in den warmen Süden Europas an, um den kalten Temperaturen zu entfliehen. Die Larven schlüpfen im Frühjahr und fressen unter anderem Blattläuse.

Die Hornisse (Vespa crabro) fällt auf Grund ihrer Größe besonders auf. Mit bis zu 35 Millimetern Körperlänge sind die Hornissen-Königinnen deutlich größer als Wespen. Doch das ist kein Grund sich vor Ihnen zu fürchten. Hornissen gelten als deutlich friedfertiger als die kleineren Verwandten. Die ausgewachsenen Tiere ernähren sich von Nektar und Pflanzensäften. Die Larven werden mit Insekten gefüttert. Dabei stehen auch Fliegen, Bremsen oder Wespen auf dem Speiseplan. Das kunstvolle und filigrane Papiernest bauen die staatenbildenden Insekten am liebsten in hohle Bäume hinein. Fehlen diese, weichen die Tiere auch auf Dachbalken oder Nistkästen aus.

Mit nur etwa sieben Millimetern Körperlänge ist der Glänzende Blütenprachtkäfer (Anthaxia nitidula) leicht zu übersehen. Doch die fehlende Körpergröße macht er mit seinem metallisch glänzenden Körper wett. Die Weibchen sind goldgrün, messingfarben oder purpurrot, ihre Flügeldecken sind blaugrün. Die Männchen schillern von Kopf bis Fuß grünlich. Die Käfer sind tagaktiv und fressen gern an den Blüten von Wildrosen, haben aber auch eine Vorliebe für gelbe Wiesenblumen.

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Über die Heinz Sielmann Stiftung

Die Heinz Sielmann Stiftung wurde 1994 von Prof. Heinz Sielmann und seiner Frau Inge Sielmann als öffentliche Stiftung bürgerlichen Rechts gegründet. Unter dem Leitsatz „Vielfalt ist unsere Natur“ verfolgt sie vier Ziele:

1. Menschen, vor allem Kinder und Jugendliche, durch persönliches Erleben an einen positiven Umgang mit der Natur heranführen.
2. Letzte Refugien für seltene Tier- und Pflanzenarten erhalten.
3. Die Öffentlichkeit für die Natur und deren Schutz sensibilisieren.
4. Das Heinz Sielmann-Archiv des Naturfilms bewahren.

2016 hat die Heinz Sielmann Stiftung als erste private Stiftung einen Nachhaltigkeits-Report nach GRI G4 Standard veröffentlicht. Die Stiftung verwendet jährlich rund 8 Mio. EUR für Natur- und Artenschutzprojekte, für Aufklärung und Umweltbildung sowie für die Information der Öffentlichkeit.

Weitere Informationen: https://nachhaltigkeit.sielmann-stiftung.de

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Riesiger Spaß für kleine Entdecker mit PLAYMOBIL 1.2.3

Riesiger Spaß für kleine Entdecker mit PLAYMOBIL 1.2.3

(Mynewsdesk) Kleinkinder können es kaum erwarten, endlich die Welt zu entdecken und das passiert vor allem beim Spielen. Beim Spielzeug möchten Eltern also alles richtig machen und achten verstärkt auf Lern- und Trainingsfunktionen, um die Entwicklung ihrer Kleinen optimal zu fördern. Unterstützung erhalten sie dabei von PLAYMOBIL 1.2.3: Die Sets sind speziell auf die Spielbedürfnisse von Kindern ab 1 ½ Jahren abgestimmt.

Ein aufregender Tag im Zoo
Mit den neuen Spielsets rund um den Zoo gehen kleine Tierfans auf Entdeckungstour. Affen, Pinguine und Löwen können aus nächster Nähe beobachtet werden. Für zusätzliche Action sorgt ein lustiges Kinderkarussell mit drehbaren Sitzen. Kleine Zoowärter können mit den neuen Sets einen ersten Ausflug in die spannende Welt der Tiere unternehmen und den Alltag im Zoo erleben.

Tierpflege für Anfänger
Als ideales Mitbringsel und passende Ergänzung zum Zoo bieten sich die Tierpfleger-Sets an. Der Pfleger mit Giraffe und die Pflegerin mit Elefant kümmern sich besonders liebevoll um ihre Schützlinge. So lernen schon die Kleinsten einen behutsamen Umgang mit Tieren kennen.

Unterwegs und zuhause spielen und lernen
Polizeieinsatz im Kinderzimmer! Mit der neuen Polizeistation zum Mitnehmen können kleine Nachwuchspolizisten auch unterwegs für Recht und Ordnung sorgen. Im Koffer steckt eine eigene Spielwelt mit einem Motorrad und viel Zubehör. Einfach das Vorhängeschloss nach rechts drehen und im Nu entsteht über die Klapptechnik ein neues Spielgebäude. Damit wirklich kein Verbrecher entkommen kann, können die Ordnungshüter die Verfolgung auch mit dem neuen Polizei-Helikopter oder dem Polizei-Fahrzeug übernehmen.

Mit kleinen Schritten in die große Welt von PLAYMOBIL
Wie bei den PLAYMOBIL-Spielwelten für Kinder ab vier Jahren laden liebenswerte Figuren zum kreativen Rollenspiel ein. Abwechslungsreiche Spiel- und Lernfunktionen garantieren lange anhaltendes Spielvergnügen, schulen spielerisch motorische Fähigkeiten und fördern Einfühlungsvermögen, Fantasie und Selbstbewusstsein. Alle Sets sind robust und beinhalten keine verschluckbaren Kleinteile.

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Die Neuheiten von PLAYMOBIL 1.2.3 auf einen Blick:

Zoo mit vielen niedlichen Tierenž || Polizeistation zum Mitnehmen || Spielsets mit starken Fahrzeugen || Tierpfleger-Sets ideal als Mitbringsel || ab 1 ½ Jahren || ab 09. März 2018 im Handel

9377 Zoo – UVP € 32,99
9378 Löwengehege – UVP € 9,99
9379 Kinderkarussell – UVP € 11,99
9380 Tierpfleger mit Giraffe – UVP € 4,49
9381 Tierpflegerin mit Elefant – UVP € 4,49
9382 Meine Mitnehm-Polizeistation – UVP € 34,99
9383 Polizeihubschrauber – UVP € 9,99
9384 Polizeiauto – UVP € 11,99

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Sehr geehrte Redaktionen,

sind Sie an zusätzlichem Bildmaterial, einer Gewinnspielkooperation oder Rezensionsexemplaren für Ihre Berichterstattung interessiert? Wir freuen uns auf Ihre Anfrage an pr@playmobil.de und stehen Ihnen bei Fragen gern zur Verfügung.

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Die geobra Brandstätter Stiftung & Co. KG mit Sitz im fränkischen Zirndorf bei Nürnberg ist der Hersteller von PLAYMOBIL und steht für Premium-Spielzeugqualität made in Europe. Die 7,5 cm großen PLAYMOBIL-Figuren stehen im Zentrum dieses kreativen, vielfach ausgezeichneten Systemspielzeugs. Das fantasievolle Rollenspiel mit den historischen und modernen Themenwelten fasziniert Kinder und wird von Eltern und Pädagogen gleichermaßen geschätzt. Seit 1974 wurden bereits über 3 Milliarden PLAYMOBIL-Figuren gefertigt. Die über 30 Spielthemen werden in rund 100 Ländern weltweit vertrieben. Die Brandstätter Gruppe mit Produktionsstätten in Deutschland, Malta, Spanien und Tschechien erreichte 2017 einen Gesamtumsatz von 741 Mio. Euro und beschäftigt weltweit mehr als 4.400 Mitarbeiter. Das innovative Unternehmen entwickelt, produziert und vertreibt unter dem Markennamen LECHUZA zudem seit 2000 hochwertige Pflanzgefäße aus Kunststoff sowie seit 2015 Design-Gartenmöbel.

 

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Heinz Sielmann Stiftung: Schwarze Rieseninsekten verlassen ihr Winterquartier

Die größte deutsche Wildbiene, die Blauschwarze Holzbiene, wird jetzt im Vorfrühling bereits aktiv. Von ihr geht jedoch keinerlei Gefahr für den Menschen aus, erklärt die Heinz Sielmann Stiftung im Vorfeld des internationalen Tag des Artenschutzes.

Heinz Sielmann Stiftung: Schwarze Rieseninsekten verlassen ihr Winterquartier

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An den ersten milden, sonnigen Tagen im Februar oder März brummt sie oft schon durch den Garten: die Blauschwarze Holzbiene (Xylocopa violacea). Mit einer Körperlänge von rund 2,5 cm zählt sie zu den größten und auffälligsten Insekten Mitteleuropas. Sie ist tiefschwarz gefärbt, im Sonnenlicht schimmern Körper und Flügel bläulich. Obwohl sie auf den ersten Blick bedrohlich wirken kann, geht von ihr keinerlei Gefahr aus. Die Weibchen können zwar theoretisch stechen, doch die stattlichen Bienen sind friedlich und furchtsam und wehren sich nur im äußersten Notfall. Außerdem wirkt das Gift aller heimischen Wildbienen, sofern sie mit ihrem Stachel die menschliche Haut überhaupt durchdringen können, viel schwächer als das der Honigbiene.

+++ Internationaler Tag des Artenschutzes am 3. März +++

Viele Wildbienenarten sind deutschlandweit inzwischen in ihrem Bestand bedroht, und der anhaltende Niedergang der Insekten hat längst besorgniserregende Ausmaße angenommen. Auch darauf will der jährlich am 3. März stattfindende internationale Tag des Artenschutzes (UN World Wildlife Day) aufmerksam machen. Der Aktions- und Gedenktag wurde 1973 im Rahmen des Washingtoner Artenschutzübereinkommens CITES (Convention on International Trade in Endangered Species of Wild Fauna and Flora) eingeführt. Durch das Abkommen sollen bedrohte wildlebende Tier- und Pflanzenarten geschützt werden. „Bedrohte Arten gibt es nicht nur in fernen, exotischen Ländern, sondern auch in Deutschland direkt im eigenen Garten. Es ist unsere Aufgabe, bedrohte Arten in den Blick der Öffentlichkeit zu rücken, um ein größeres Bewusstsein für die ökologische Artenvielfalt und deren Schutz zu schaffen“, so Dr. Hannes Petrischak, Biologe und zuständig für den Geschäftsbereich Naturschutz in der Heinz Sielmann Stiftung.

+++ Blauschwarze Holzbienen starten früh im Jahr +++

Wer die größte deutsche Wildbiene in freier Natur beobachten möchte, hat schon im Frühjahr die Gelegenheit dazu. Holzbienen lieben nektarreiche Blüten, an denen sie ihre Energiereserven auftanken können. Dafür kommen sie auch in den Kräutergarten. Dort wird Rosmarin, der schon im zeitigen Frühling blüht, von ihnen, aber auch von anderen Wildbienen, besonders geschätzt. Die Männchen suchen im Frühling jedoch vor allem nach Weibchen, mit denen sie sich paaren können. Die Weibchen patrouillieren bald darauf auffällig an Hauswänden, Bäumen und anderen aufrechten Strukturen entlang, denn sie suchen nun Nistplätze. Diese finden sie in abgestorbenen, sonnenbeschienenen Baumstämmen, die noch nicht zu morsch sind, manchmal aber auch Zaunpfählen oder Holzbalken. In das Holz nagen sie in stundenlanger Arbeit mit ihren kräftigen Kiefern fingerdicke, bis zu 30 cm lange Gänge hinein. Dann suchen sie große, pollenreiche Blüten auf – Zierwicken oder Gartengeißblatt sind sehr beliebt. Den Pollen sammelt die Blauschwarze Holzbiene in den Haarbürsten der Hinterbeine, aber auch im Kropf. In den Holzgängen legt sie Nistzellen an, in denen sie jeweils eine zähe Pollenmasse als Proviant für ihren Nachwuchs hinterlegt. Dann legt sie ein Ei dazu. Die Trennwände der Nistzellen werden aus Holzstückchen und Speichel errichtet. In den Nistzellen wachsen die Larven schnell heran, verpuppen sich, und schon im Juli schlüpft die nächste Bienengeneration. Dann leben die Mütter häufig noch. „Nur selten können bei solitären, einzelgängerisch lebenden Wildbienen die Generationen wie bei dieser Art einander begegnen“, erklärt Biologe Dr. Petrischak. „Ein weiterer Fakt, der das große schwarze Insekt so beeindruckend macht.“

+++ Von Deutschland nach Galapagos +++

Holzbienen sind sehr wärmeliebend. In den Tropen und Subtropen sind sie sehr artenreich vertreten. Als einzige Wildbienen haben sie sogar die Galapagos-Inseln besiedelt, wo die Galapagos-Holzbiene (Xylocopa darwinii) ein wichtiger Bestäuber für viele Pflanzen ist. „In Deutschland war die Blauschwarze Holzbiene lange Zeit auf die warmen Flusstäler und ähnliche Tieflagen im Süden beschränkt, hat sich aber in den letzten Jahren stark nach Norden ausgedehnt und wurde inzwischen immer wieder auch in Norddeutschland nachgewiesen“, weiß Dr. Hannes Petrischak. Sofern Totholz und ein großes Blütenangebot verfügbar sind, besiedelt sie sehr gern Gärten, ansonsten findet man sie auf Streuobstwiesen, an Waldrändern oder sonnigen Hängen. Lange Zeit galt sie als einzige Holzbienenart Deutschlands. Im äußersten Südwesten des Landes, in der südlichen Oberrheinebene, insbesondere am Kaiserstuhl, zeigt sich jedoch inzwischen regelmäßig die sogar noch etwas größere verwandte Xylocopa valga, die als Südliche oder Östliche Holzbiene bezeichnet wird. Die Weibchen beider Arten sind im Gelände nicht voneinander unterscheidbar. Die Männchen der Blauschwarzen Holzbiene haben an den Fühlerspitzen allerdings orangefarbene Ringe, während die Fühler der Männchen von Xylocopa valga ganz schwarz gefärbt sind.

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2016 hat die Heinz Sielmann Stiftung als erste private Stiftung einen Nachhaltigkeits-Report nach GRI G4 Standard veröffentlicht. Die Stiftung verwendet jährlich rund 8 Mio. EUR für Natur- und Artenschutzprojekte, für Aufklärung und Umweltbildung sowie für die Information der Öffentlichkeit.

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NEU: Fernstudium Homöopathie für Tiere

Impulse e.V. – Schule für freie Gesundheitsberufe

NEU: Fernstudium Homöopathie für Tiere

Impulse e.V. – Schule für freie Gesundheitsberufe

Seit dem 01.02.2018 bietet die Fernschule Impulse e.V. einen 6-monatigen Fernlehrgang Homöopathie für Tiere an, der sich in erster Linie an Tierheilpraktiker richtet, die ihr diagnostisches und therapeutisches Spektrum um dieses alternative Naturheilverfahren erweitern möchten. Anschließend sind die Teilnehmer in der Lage, selbstständig Behandlungen von Tieren mithilfe der Homöopathie durchzuführen und akute sowie chronische Tierkrankheiten zu lindern bzw. heilen.

Während des 6-monatigen Fernstudiums werden praxisorientierte Kenntnisse und Kompetenzen in den Bereichen Grundlagen und Prinzipien der Homöopathie für Tiere, homöopathische Arzneimittellehre und homöopathische Behandlung erworben. Zum Fernstudium, welches ein kontinuierliches Arbeiten in Heimarbeit von 10-12 Stunden wöchentlich voraussetzt, gehört eine Präsenzphase. Dieses Seminar kann an mehreren verfügbaren Seminarorten absolviert werden und findet am Wochenende statt. Damit ist die Ausbildung auch für Menschen geeignet, die sich neben dem Beruf und/oder Familie weiterbilden oder sich beruflich nochmal gänzlich umorientieren wollen. Nach Lehrgangsabschluss erhalten die Studierenden ein aussagekräftiges Abschlusszeugnis und Abschlusszertifikat „Homöopathie für Tiere“.

Der Fernlehrgang ist im Fachbereich „Tierheilkunde“ der vierte von Impulse e.V. Darüber hinaus bietet die Fernschule eine Ausbildung zum Tierheilpraktiker, eine Ausbildung zum Tierpsychologen sowie die Traditionelle Chinesische Medizin für Tiere (TTCM) via Fernstudium an.

Die Ausbildung ist wie alle Aus- und Weiterbildungen von Impulse e.V., durch die Staatliche Zentralstelle für Fernunterricht (ZfU) staatlich geprüft und zugelassen. Impulse e.V. bietet über 30 Fernlehrgänge in den Bereichen Naturheilkunde, Gesundheit / Ernährung / Prävention, Fitness und Wellness, Psychologie und Pädagogik, Alternatives Denken und Spiritualität sowie Tierheilkunde an. Damit ist die Fernschule Deutschlands größte Fach-Fernschule für freie Gesundheitsberufe. Aufgrund ihres gemeinnützigen Vereinshintergrundes bietet die Schule Impulse e.V. seinen Studierenden ein faires Preis-/Leistungsverhältnis. Interessierte erhalten unverbindlich und kostenlos Informationsmaterial unter www.impulse-schule.de.

Impulse e.V. – Schule für freie Gesundheitsberufe ist Deutschlands größte Fach-Fernschule für freie Gesundheitsberufe. In sechs Fachbereichen können über 30 Aus- und Weiterbildungen zu bezahlbaren Studiengebühren studiert werden, die ausschließlich staatlich geprüft und zugelassen sind.

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Elektronik Medien Kommunikation

VisorTech GSM-Wildkamera mit Full-HD WK-600.gsm

Waldbewohner am Tag und in der Nacht beobachten

VisorTech GSM-Wildkamera mit Full-HD WK-600.gsm

VisorTech WK-600.gsm Full-HD-Wildkamera mit Nachtsicht und GSM-Bildversand, www.pearl.de

Atemberaubende Einblicke in das Leben unserer Waldbewohner gewinnen: Mit dieser Full-HDKamera
von VisorTech bekommt man auch scheue und nachtaktive Tiere vor die Linse. Ideal für
Naturfreunde, Jäger und Förster.

Automatische Aufnahme – bei Tag und bei Nacht: Dank PIR-Bewegungssensor nimmt die Kamera
automatisch auf, sobald ein Tier in Sicht ist. Im Dunkeln sorgen 48 IR-LEDs unsichtbar für vollen
Durchblick auf bis zu 20 Meter Entfernung! Und das, ohne die Tiere aufzuschrecken.

Entweder filmt man das Geschehen vor der Linse oder nimmt per Serienbild-Funktion eine Szene
in bis zu 9 Fotos auf. So erhält man ein kleines Daumenkino des Geschehens. Langzeit-Ereignisse
werden ganz einfach per Zeitraffer-Funktion dokumentiert.

Volle Kontrolle vor Ort – mit Bildversand auf das Mobilgerät: Einstellungen und Aufnahmen lassen
sich bequem über das integrierte Display kontrollieren. Ist man gerade nicht in der Nähe der
Kamera, kann man sich die Bilder über das GSM-Modul als E-Mail oder MMS schicken lassen. So
hat man das Geschehen im Wald immer im Blick – auch aus der Ferne!

Einfache Einrichtung: Die Kamera wird per Gurt an einen Baum befestigt – dank Batteriebetrieb
unabhängig von einer Steckdose.

– Wildkamera WK-600.gsm mit Bildversand auf das Mobilgerät
– PIR-Sensor: automatischer Aufnahmestart per Bewegungserkennung,
Erfassungswinkel: 120°, bis zu 20 m Reichweite
– 5-Megapixel-Farb-CMOS-Sensor
– Video-Auflösungen bis Full HD: 1920 x 1080 Pixel (1080p) bei 15 Bildern/Sek., 1280 x 720
Pixel (HD) bei 30 B./Sek., 640 x 480 (VGA)
– Foto-Auflösung: 12 und 8 MP (je interpoliert) oder 5 MP
– Multi-Shot: nimmt bis zu 9 Fotos nacheinander auf
– Aufnahme-Option für Zeitraffer (Time Lapse)
– 3G-GSM-Modul: verschickt Fotos per MMS oder E-Mail, unterstützt 2G- und 3G-Netze
(850/900/1800/1900/2100 MHz)*
– Integrierter 5,1-cm-TFT-Fabmonitor (2″): Fotos und Videos lassen sich direkt auf der
Wildkamera ansehen
– Infrarot-Nachtsicht: bis zu 20 Meter durch unsichtbares Licht von 48 IR-LEDs
– Mikrofon für Aufnahmen mit Ton
– Aufnahmeformate: JPEG, AVI
– Helligkeitssensor: schaltet automatisch zwischen Tag- und Nachtmodus um
– Spritzwassergeschützt: IP54
– Speicher: Steckplatz für SD(HC)-Karte bis 32 GB (bitte dazu bestellen)
– Schnittstellen: Mini-USB, SD-Kartensteckplatz, SIM-Karten-Steckplatz, AV-Ausgang
– Stromversorgung: 8 Batterien Typ AA / Mignon für bis zu 6 Monate Stand-by, oder 12-V-DCNetzteil
(jeweils bitte dazu bestellen)
– Arbeitstemperatur: -10 bis +50 °C
– Maße: 90 x 148 x 66 mm, Gewicht: 338 g
– Wildkamera, Fernbedienung, Antenne, Mini-USB-Kabel, AV-Kabel (3,5-mm-Klinke auf 3x
Cinch), Befestigungs-Gurt, Abstandshalter, Anleitung
– Benötigt eine SIM-Karte mit Datentarif.

Preis: 129,90 EUR statt empfohlenem Herstellerpreis von 269,90 EUR
Bestell-Nr. NX-4376-625
Produktlink: https://www.pearl.de/a-NX4376-4235.shtml

Die PEARL.GmbH aus Buggingen ist das umsatzstärkste Unternehmen eines internationalen Technologie-Konzerns. Ihr Schwerpunkt ist der Distanzhandel von Hightech-, Haushalts- und Lifestyle-Produkten.
Mit mehr als 13 Millionen Kunden, 10 Millionen gedruckten Katalogen pro Jahr, einer täglichen Versandkapazität von bis zu 110.000 Paketen – alleine in Deutschland – und Versandhaus-Niederlassungen in Österreich sowie Schwesterfirmen in der Schweiz, Frankreich und über eine Onlinevermarktungsfirma in China gehört PEARL zu den größten Versandhäusern für Neuheiten aus dem Technologie-Bereich. Zwei große Versandlager und Spezial-Versandzentren in Nordhessen und Südniedersachsen ermöglichen aus der Mitte Deutschlands eine schnelle Belieferung der Kunden. Eigene Ladengeschäfte in vielen europäischen Großstädten und ein Teleshopping-Unternehmen mit großer Reichweite in Europa unterstreichen diesen Anspruch. In Deutschland umfasst das Sortiment von PEARL über 16.000 Produkte und über 100 bekannte Marken wie z.B. VisorTech, Rosenstein & Söhne, newgen medicals und Royal Gardineer. Dank ihrer äußerst engen Kooperation mit internationalen Großherstellern und Entwicklungsfirmen hat PEARL.GmbH einen starken Einfluss auf die Neuentwicklung und kontinuierliche Optimierung von Produkten ( www.pearl.de).

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