Tag Archives: Therapie

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ADHS und Homöopathie

Klinische Studie zum Einfluss der ergänzenden homöopathischen Behandlung von Kindern mit ADHS

ADHS und Homöopathie

Individuelle homöopathische Therapien. (Bildquelle: © megakunstfoto – Fotolia)

Die Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätsstörung (ADHS) gehört zu den häufigsten psychiatrischen Erkrankungen von Kindern. Die Fallzahlen steigen kontinuierlich an. Eine klinische Langzeitstudie [1] beschäftigt sich jetzt mit der ergänzenden Behandlung dieser Patienten mit Homöopathie. Bisherige Studien konnten „signifikante Verbesserungen“ der Symptomatik nachweisen. Die Autoren der Langzeitstudie betonen, ADHS verursache hohe Kosten im Gesundheitssystem und könne zu negativen Verhaltensweisen wie früher Kriminalität, Schulabbruch und unsozialem Verhalten führen. In der Regel werde pharmakologisch oder verhaltenstherapeutisch interveniert. Solche Therapien jedoch seien teuer und mit unerwünschten Nebenwirkungen verbunden. Die langfristigen Krankheitsfolgen würden zudem durch die Therapie kaum beeinflusst.

Langzeitstudie stellt verschiedene Behandlungsformen bei ADHS, u.a. mit Homöopathie, gegenüber

Mit Hilfe des Projekts von Sheffield Treatments for ADHS Research (STAR) sollen im Rahmen einer Langzeitstudie vergleichende Informationen in Bezug auf die Wirksamkeit, die Kosten wie die Akzeptanz unterschiedlicher Therapien bei ADHS gewonnen werden. Dazu wird eine dreiarmige Pilotstudie durchgeführt, die neue Behandlungsformen durch Ernährungstherapeuten oder Homöopathen mit der konventionellen Behandlung von Kindern mit ADHS vergleicht. Die Studie bezieht mindestens 140 Kinder im Alter von fünf bis 18 Jahren mit der Diagnose ADHS und Begleiterkrankungen ein. Die Ergebnisse der jeweiligen Behandlung werden alle sechs Monate über Fragebogen gemessen, die von professionellen Betreuern ausgefüllt werden. Die Betreuer der Kinder waren zudem in das Setting des Fragebogens mit einbezogen.

Bisherige Studien zeigen Wirksamkeit individueller homöopathischer Therapien

Die Autoren der Studie beziehen sich auf bisher veröffentliche Nachweise für die homöopathische Behandlung von Patienten mit ADHS und verweisen auf sieben randomisierte klinische Studien, die sich mit der Wirkung spezifischer homöopathischer Präparate beschäftigten. Die Ergebnisse dieser Studien zeigen: Alle Studien zur Wirksamkeit homöopathischer Arzneimittel – außer einer Studie zur individualisierten homöopathischen Behandlung – dokumentierten signifikante Verbesserungen der ADHS-Symptome bei Kindern, wenngleich in unterschiedlichem Ausmaß und in unterschiedlicher Qualität. In der neuen Langzeitstudie soll zudem der Einfluss gesunder Ernährung auf ADHS-Symptome geprüft werden.

Ein Informationsportal rund um die Homöopathie. homimed richtet sich an Personen, die sich über verschiedene Behandlungsformen informieren möchten. Homöopathie findet immer häufiger den Zugang zu Bereichen der schulmedizinischen Behandlung.

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Jens Spahn: Jedem unbenommen, homöopathische Mittel zu kaufen

Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) in einem Interview mit der Stuttgarter Zeitung über die Homöopathie

Jens Spahn: Jedem unbenommen, homöopathische Mittel zu kaufen

Therapievielfalt auch in Deutschland. (Bildquelle: © Boggy – Fotolia)

Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) hat sich in einem Interview mit der Stuttgarter Zeitung zur Übernahme der Kosten für Homöopathie durch die Kassen geäußert. Spahn plädiert für die Wahlfreiheit der Patienten in ihrer medizinischen Therapie. Aus Sicht von Jens Spahn sollten die Kassen ihren Versicherten Homöopathie als zusätzliche Satzungsleistung oder über Wahltarife anbieten können. Jens Spahn: „Grundsätzlich ist es jedem unbenommen, homöopathische Mittel zu kaufen. Es muss nur sichergestellt sein, dass sie nicht schaden.“

Die klinischen Effekte von Homöopathika sind nachgewiesen

Auch in der Schweiz setzen Therapeuten und Patienten auf Therapievielfalt mit Homöopathie. Auch hier spielt die Frage der Evidenz eine ganz wesentliche Rolle. In der Schweiz ist die Behandlung mit homöopathischen Arzneimittel ein fester Teil des Leistungskatalogs der Krankenkassen. Um eine Fortführung dieser Praxis zu ermöglichen, wurden Schweizer Wissenschaftler beauftragt, den Nachweis zu erbringen, dass die Homöopathie eine wertvolle Ergänzung der konventionellen Medizin darstellt. Die Frage, ob Homöopathie einen festen Platz in medizinischen Praxis haben soll, konnte in der Schweiz eindeutig mit Ja beantwortet werden. 1

Wirksamkeit der Homöopathie im klinischen Bereich belegt

Die Wissenschaftler konnten die Wirksamkeit der Homöopathie „hinreichend belegen“, auch wenn sich die wissenschaftliche Nachweisbarkeit für Homöopathie anders gestaltet als in der konventionellen Medizin. Da wundert es nicht, dass Patienten auf Homöopathie setzen. Werden sie gefragt, ob Homöopathie wirkt, dann fällt die Antwort eindeutig aus: Die überwiegende Zahl der Deutschen hat mit Homöopathie bereits gute Erfahrungen gemacht. Eine repräsentative Umfrage des Instituts für Demoskopie Allensbach kam im Jahr 2014 zu dem Ergebnis, dass 60 Prozent homöopathischen Arzneien verwendet haben. Neun von zehn Nutzern konnten von einer erfolgreichen Anwendung berichten, 48 Prozent hat die Homöopathie nach eigenen Angaben ohne Einschränkung geholfen, 39 Prozent zumindest in manchen Fällen.

Quellen:
https://www.stuttgarter-nachrichten.de/inhalt.spahn-zum-umgang-mit-valsartan-wir-haben-unverzueglich-informiert-page1.04a31683-0ab5-4ff1-ad75-3b633569d377.html

1 „Homöopathie in der Krankenversorgung –
Wirksamkeit, Nutzen, Sicherheit und Wirtschaftlichkeit“
Prof. Dr. Peter F. Matthiessen, Dr. Gudrun Bornhöft (Hrsg.),
Verlag für Akademische Schriften, Frankfurt 2006

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Wird die Wirkung der Homöopathie unterschätzt?

Homöopathie – Psychologie Professor betont unterschätze Effekte in der Medizin

Wird die Wirkung der Homöopathie unterschätzt?

Oftmals unterschätzt, die Wirkung der Homöopathie. (Bildquelle: © Jacek Chabraszewski – Fotolia)

Die Beliebtheit von Homöopathika sowie homöopathischen Behandlungen nimmt zu. Durch positive Erfahrungen wissen ihre Anwender und immer mehr Ärzte die Homöopathie zu schätzen. Ihre Kritiker jedoch betonen immer wieder, dabei handele es sich nur um eine Placebo Wirkung. Das jedoch ist auch bei konventionellen Medikamenten nicht auszuschließen: Eine durchgeführte Meta-Analyse kam zwischenzeitlich zu dem Ergebnis, dass Antidepressiva nur eine minimale Überlegenheit über Placebos vorwiesen. Vor dem Hintergrund oft auftretender Nebenwirkungen sowie unklarer Kenntnisse über Langzeiteffekte gilt es, im Einzelfall abzuwägen. Die berechtigte Frage stellt sich, ob solche Medikamente nicht mehr schaden als letztendlich nutzten, denn die Wirkung von Antidepressiva unterscheidet sich der Studie zufolge nur in geringer Weise von Scheinmedikamenten, was die generelle Frage der Aussagekraft solcher Studien für die ärztliche Therapie aufwirft.

Homöopathie – viele Menschen vertrauen auf ihre Wirkung

Bekannt ist die Homöopathie – auch bei ihren Kritikern – für ihre nebenwirkungsarme Wirkungsweise und ihre verblüffenden Heilungserfolge. Unabhängig davon, welche therapeutischen Effekte Homöopathika tatsächlich mit sich bringen, sollte die biologische und psychologische Wirkung des ggf. zugrundliegenden Effekts nicht unterschätzt werden, fordert Winfried Rief, Professor für Klinische Psychologie und Psychotherapie an der Universität Marburg und Leiter einer überregionalen Forschergruppe in der Süddeutschen Zeitung vom 22. August 2018.

Homöopathie erfährt bei Patienten eine steigende Beliebtheit

Nicht zuletzt aufgrund der geringen Nebenwirkungen steigt die Nachfrage von Homöopathika und homöopathischen Behandlungen. Inwiefern bei unterschiedlichen Krankheitsbildern homöopathische Arzneimittel – ausschließlich oder in Kombination mit anderen Therapien – eingesetzt werden können, sollte stets gewissenhaft mit den behandelnden Ärzten besprochen werden. Die Homöopathie zeigt jedenfalls in Studien u.a. der Versorgungsforschung gute Ergebnisse.

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Das rät Ihr Zahnarzt in Karlsruhe bei schiefen Zähnen

Schöne und gerade Zähne – wichtig für Zahngesundheit und ein ästhetisches Erscheinungsbild

Das rät Ihr Zahnarzt in Karlsruhe bei schiefen Zähnen

Auch immer häufiger gewünscht: Zahnspange für Erwachsene. (Bildquelle: © weyo – Fotolia)

KARLSRUHE. Ein makelloses Lächeln mit geraden Zähnen ist wichtig für den ersten Eindruck. Wir alle sehnen uns danach – die Zähne sind wichtig für das Gesamtbild. Schiefe Zähne stören dieses Bild. Zähne können kippen, sich drehen und verschieben. Nicht nur die Zahnästhetik ist davon betroffen, auch der Biss. Bei schiefen Zähnen helfen spezialisierte Zahnärzte in Karlsruhe. Die Lösung sind oft festsitzende oder herausnehmbare Zahnspangen. Eine kieferorthopädische Therapie ist immer individuell. Bei Kindern und Jugendlichen sind Zahnspangen längst ein gewohntes Bild. Doch auch Erwachsene entscheiden sich zunehmend für eine Korrektur.

Wie kommt es zu Verschiebungen, die Zahnästhetik und Funktion negativ beeinflussen?

Zahnärzte in Karlsruhe berichten von einer steigenden Zahl an Erwachsenen, die sich eine Zahnspange wünschen. Der Wunsch nach geraden Zähnen – nicht immer trägt das private Umfeld dieses Anliegen mit. Die Sinnhaftigkeit wird oft hinterfragt, die Korrektur wird wahrgenommen als reiner Schönheitseingriff, der nicht unbedingt sein muss. Doch wie kommt es zu Verschiebungen, die nicht nur Auswirkungen auf die Zahnästhetik haben, sondern auch die Funktion der Zähne negativ beeinflussen können?

Zahnärzte in Karlsruhe erfüllen Wunsch von geraden Zähnen auch für Erwachsene

Wie kommt es zu Zahnverschiebungen? Geradezu klassisch ist die Verschiebung durch einen vorzeitigen Verlust der Milchzähne. Auch langes Nuckeln am Schnuller, angeborene Kieferfehlstellungen und Zahnverlust sorgen für Verschiebungen im Kiefer. Kiefer können zu schmal oder zu klein sein, wodurch die Zähne zu wenig Platz haben. Es können sich Nischen bilden, die Entzündungen der Schleimhaut hervorrufen können, Krankheiten wie Karies oder Parodontitis können ausgelöst werden. Durch die Fehlstellungen können zudem Sprachfehler auftreten. Zahnärzte und spezialisierte Kieferorthopäden untersuchen den Mundraum ihrer Patienten. Nicht immer ist eine Korrektur notwendig. Der Zahnwechsel kann regulierend wirken. Welche Art von Zahnspange notwendig sein kann entscheidet der behandelnde Zahnarzt zusammen mit seinen Patienten.

Über eine schnelle Suche den richtigen Arzt oder Therapeuten finden. Jederzeit und überall. Egal ob Zahnärzte oder Allgemeinmediziner. Kontaktadresse, Öffnungszeiten und Angaben zum Fachgebiet.

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OP für ein Zahnimplantat bei Ihrem Zahnarzt in Karlsruhe

Brücken und Implantate – Möglichkeiten, um eine Zahnlücke zu schließen

OP für ein Zahnimplantat bei Ihrem Zahnarzt in Karlsruhe

Vor dem Einsatz eines Zahnimplantats geht ein längerer Prozess voraus. (Bildquelle: © Wolfilser – Fotolia)

KARLSRUHE. Die Verankerung eines Zahnimplantats im Kieferknochen dauert nur wenige Minuten. Dem eigentlichen Eingriff jedoch geht ein längerer Prozess voraus. Wie der Ablauf aussieht und welche einzelnen Schritte für den Patienten zu beachten sind – Ihr spezialisierter Zahnarzt in Karlsruhe informiert über Implantate: Möglichkeiten, Eingriffe, Voraussetzungen. Wird das Thema Zahnersatz aktuell, ist ein Zahnimplantat oft eine gewünschte Therapie. Die Gründe liegen auf der Hand – ein Zahnimplantat kommt dem natürlichen Zahn am nächsten, wird das Implantat doch wie die natürliche Zahnwurzel fest verankert im Kiefer des Patienten. Entscheidend dafür, welchen Zahnersatz der Zahnarzt empfiehlt, sind Voruntersuchungen. Zunächst muss abgeklärt werden, ob ein Implantat überhaupt infrage kommt. Nicht immer sind die individuellen Voraussetzungen gegeben. Der Zustand der Zähne, der Kieferknochen, Zahnfleisch und der allgemeine Gesundheitszustand des Patienten – viele Faktoren werden geprüft.

Zweitmeinung bei Zahnimplantat bei Zahnarzt in Karlsruhe einholen

In Großstädten wie Karlsruhe gibt es zahlreiche sehr erfahrene Zahnärzte, die sich auf Zahnimplantate spezialisiert haben. Wer eine Zweitmeinung über die Möglichkeiten von Zahnersatz einholen möchte, der findet ganz sicher einen ausgewiesenen Zahnarzt, um von ihm eine Zweitmeinung einzuholen. Hierfür sind zentrale diagnostische Untersuchungen notwendig wie die bildgebende Verfahren Röntgen bzw. CT. Allgemeingesundheitliche Informationen über den Patienten dienen insbesondere der Risikoabschätzung. Hierzu zählt auch die Abklärung weiterer Erkrankungen wie Stoffwechselerkrankungen wie Diabetes mellitus oder Erkrankungen des Immunsystems. Relevant dabei sind auch Medikamente, die eingenommen werden.

Ist eine Implantation möglich, berät der Zahnarzt über das Implantatsystem

Sofern ein Zahnimplantat möglich ist, berät der Zahnarzt über die unterschiedlichen Möglichkeiten. Erst dann wird ein Heil- und Kostenplan zur Vorlage bei der Krankenkasse erarbeitet. Oftmals sind Behandlungen erforderlich, die der eigentlichen Implantation vorangehen müssen. Kariestherapie, Behandlung von Zahnfleischentzündungen oder Parodontitis. Auch muss abgeklärt werden, ob die Knochensubstanz des Kieferknochens ausreichend ist. Gegebenenfalls ist ein Knochenaufbau notwendig.

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Osteopathie bei Rückenschmerzen in Schmelz / Wadern

Dr. Koch: Osteopathie für die Region Schmelz / Wadern – Studie zu Rückenschmerzen

Osteopathie bei Rückenschmerzen in Schmelz / Wadern

Hilfe bei Rückenschmerzen durch Osteopathie. (Bildquelle: © C. Schüßler – Fotolia)

SCHMELZ / WADERN. Dr. med. Burkhard Koch ist niedergelassener Hausarzt und setzt in seiner Praxis einen Schwerpunkt auf Osteopathie und Homöopathie. Er behandelt seit Jahren Patient aus der Region Schmelz, Tholey, Wadern und Losheim bei vielfältigen Diagnosen. Er ist überzeugt: „Bei Rückenschmerzen kann die Osteopathie eine Behandlungsalternative sein“. Dr. Koch verweist dazu auf wissenschaftliche Studien, die sich mit der Wirksamkeit von osteopathischer Behandlung bei Rückenschmerzen beschäftigen. So ist im September 2014 im englischen Fachjournal „BMC Musculoskeletal Disorders“ eine Übersichtsstudie erschienen, die zu signifikanten und klinisch relevanten Ergebnissen kommt. Der Studie zufolge hilft Osteopathie bei unspezifischen Rückenschmerzen.

Osteopathie: Informationen zu wissenschaftlichen Studien für Patienten aus Schmelz / Wadern

Wie war das Setting der Studie? Die Autoren gingen der Frage nach, ob sich die Wirksamkeit einer Osteopathie Behandlung bei erwachsenen Patienten messen lässt. Im Fokus standen dabei die Abnahme der Schmerzen sowie der funktionelle Status der Patienten. Darunter versteht man die Fähigkeit, alltägliche Bewegungen ohne Einschränkungen ausführen zu können. Gleichzeitig standen Nebenwirkungen der Osteopathie Behandlung im Fokus. In die Meta Studie wurden insgesamt 15 Studien mit etwas mehr als 1.500 Teilnehmern einbezogen. Sie befassten sich dabei zum großen Teil mit der Anwendung von Osteopathie bei Rückenschmerzen sowie zu einem kleineren Teil mit Rückenschmerzen im Zusammenhang mit Schwangerschaft und Geburt.

Dr. Koch verweist Patienten aus Schmelz / Wadern auf Studie zur Kostenreduktion durch Osteopathie

Die Übersichtsstudie kommt zu dem Ergebnis, dass sich rund drei Monate nach Beginn die Schmerzen als auch der funktionelle Status der Patienten nachweislich im Zusammenhang mit der osteopathischen Behandlung besserten. Die Autoren gehen dabei von signifikanten und klinisch relevanten Ergebnissen aus. Wissenschaftlich-methodisch heißt dies, dass der Erfolg verlässlich auf die osteopathische Behandlung zurückgeführt werden kann. Zugleich konnte nachgewiesen werden, dass es bei der Osteopathie Behandlung nicht zu ernsten Nebenwirkungen kam. Dr. med. Burkhard Koch verweist darauf, dass sich die Studienlage zur Osteopathie zunehmend verdichtet. So beschäftigen sich weitere Studien mit den Auswirkungen von osteopathischen Behandlungen auf die Kosten im Gesundheitssystem. Eine Untersuchung der Krankenkasse BKK Advita zum Beispiel hatte über einen Vierjahreszeitraum beobachtet, wie sich bei Patienten, die osteopathisch behandelt wurden, die Ausgaben für Arzneimittel, Krankenhausaufenthalte, Heil- und Hilfsmittel sowie Arztbesuche entwickelten. In die Studie einbezogen waren 2.390 Versicherte. Einsparungen von 15 Prozent konnten nachgewiesen werden.

Dr. med. Burkhard Koch hat seine Praxis in Schmelz. Seine Schwerpunkte sind u. a. ärztliche Osteopathie und Homöopathie. In Kombination mit der Schulmedizin ist ein hochwertiger und ganzheitlicher Therapieansatz möglich.

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Praxis Dr. Burkhard Koch
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Medizin Gesundheit Wellness

Flensburg: Ist das nur ein Schnupfen oder eine Allergie?

In der HNO Praxis im CITTI-PARK ist die Allergie-Behandlung ein wichtiger Schwerpunkt. Sie wird exakt dem jeweiligen Bedürfnis des Patienten angepasst.

Flensburg: Ist das nur ein Schnupfen oder eine Allergie?

Draußen vor der Tür gibt ein Jahrhundert-Sommer sein Stelldichein und Sie sitzen zu Hause, fühlen sich schlapp, Ihre Augen jucken und die Nase läuft. Für die vermutete Sommergrippe haben Sie sich in der Apotheke umfangreich mit Medikamenten eingedeckt, aber nichts schlägt wirklich an. Vielleicht ist das doch kein Schnupfen, sondern eher etwas Allergisches? Beim nächsten Apotheken-Besuch wollen Sie es einmal mit freiverkäuflichen Antiallergie-Medikamenten probieren.

Die klare Empfehlung: Holen Sie sich einen Termin in Ihrer HNO-Praxis!

Die Selbsttherapie auf gut Glück kann durchaus schwerwiegende gesundheitliche Folgen für haben, da die freiverkäuflichen Antihistaminika oft nur die Symptome einer Allergie verdrängen. Wird eine Allergie nicht individuell und angepasst behandelt, kann sie zu einer chronischen Erkrankung führen und sich z.B. von leichten Beschwerden in den unteren Atemwegen bis hin zu einem allergischen Asthma aufbauen kann.

+ Was ist eigentlich eine Allergie? +

Eine Allergie ist eine Überempfindlichkeitsreaktion. Das körpereigene Immunsystem reagiert bei einer Allergie überempfindlich auf bestimmte Substanzen (Allergene). Bei einem Erstkontakt mit der auslösenden Substanz werden meist keine spürbaren Reaktionen ausgelöst und es treten noch keine Symptome auf. Das Immunsystem des Betroffenen wird aber schon einmal für das Allergen sensibilisiert bzw. das Allergen wird registriert. Es bilden sich nun allergenspezifische Antikörper (Immunglobuline). Bei einem erneuten Kontakt mit dem Allergen kommt es dann zu einer allergischen Reaktion.

Zu den häufigsten allergieauslösenden Substanzen zählen Blüten- und Gräser-Pollen, Nahrungsmittel, Milben, Medikamente und Nickel. Die Allergene werden hauptsächlich über die Haut, Schleimhäute und Atemwege aufgenommen. Dabei sind die Symptome sehr vielfältig und können von Mensch zu Mensch höchst unterschiedlich sein.

Weltweit sind Allergien weiterhin auf dem Vormarsch und die Experten sehen Zunahme der Auslöser in unseren veränderten Lebens- und Ernährungsgewohnheiten. Verschiedene Umwelteinflüsse wie Luftschadstoffe, häusliche Allergene, aber auch unseren hohen Hygienestandards und der Einsatz von Pestiziden in der Landwirtschaft sorgen für eine erhöhte Sensibilisierung.

+ Verdacht auf Allergie vom HNO-Arzt abklären lassen +

Bei juckenden Augen, einer unerklärlich laufenden Nase, Halskratzen, Husten oder Luftnot, sollte man sich in diesen Tagen unbedingt bei seinem HNO-Arzt vorstellen.

Die HNO Praxis im CITTI-PARK Flensburg ist eine große allergologisch tätige HNO-Praxis im Flensburger Raum und ist u.a. spezialisiert auf Aerosolallergene. Diese Substanzen fliegen durch die Luft und können die oben beschriebenen allergischen Symptome auslösen.

Die Fachärzte der HNO-Praxis klären in einer Erstuntersuchung ab, ob tatsächlich eine Allergie vorliegt und welche Symptome besonders belastend sind. In verschiedenen Stufen erfolgt dann eine umfassende Diagnostik. Dazu gehören zum Beispiel die Anamnese, die klinische Untersuchung, verschiedene Hauttests, In-vitro-Tests und Provokationstests. Ganz individuell wird ermittelt welcher Reaktionstyp man ist, d.h. worauf und wann man auf Allergene reagieren.

Aus den Ergebnissen der Diagnostik können die HNO-Fachärzte Empfehlungen für ein speziell zugeschnittenes Therapieverfahren geben und in Absprache mit dem Patienten, alle weiteren Schritte bis zur Beendigung der allergischen Reaktion klären.

+ Gut zu wissen +

HNO-Facharzt Sönke Asmuss führt die Zusatzbezeichnung Allergologie und besitzt eine Weiterbildungsbefugnis für Ärztinnen und Ärzte für die Zusatzweiterbildung Allergologie.

HNO-Facharzt Dr. Christoph Rehkamp wurde im Juni 2016 das Qualitätssiegel Allergologie des Deutschen Berufsverbands der Hals-Nasen-Ohrenärzte e.V. verliehen.

Erfahren Sie mehr über „Allergien“ und die umfangreichen Behandlungsmöglichkeiten in der HNO-Praxis.

So vielfältig wie die Krankheitsbilder im HNO-Bereich sind auch unsere Diagnose- und Behandlungsmöglichkeiten der HNO Praxis im Citti-Park Flensburg. Die hohen Standards in Beratung, Behandlung und Heilung begründen sich in einem internen HNO-Qualitätszirkel, in dem sich alle Praxispartner kontinuierlich weiterbilden. Für eine präzise Diagnostik und möglichst schonende minimalinvasive Therapien sind die Behandlungsräume auf 262m² in der medicum Gesundheitswelt nach modernsten Gesichtspunkten ausgestattet. Abgestimmt auf individuelle Beschwerden und Bedürfnisse werden bewährte schulmedizinische Verfahren mit naturheilkundlichen Behandlungsmöglichkeiten kombiniert und begleiten das Motto der HNO-Praxis: „Unser Wissen für Ihre Gesundheit“.

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Physiotherapie Balingen bei Funktionsstörungen im Kiefergelenk

Krankengymnastik Adam Hypa behandelt im Einzugsbereich Tübingen / Reutlingen Fehlstellungen und Verkrampfungen des Kauapparates

Physiotherapie Balingen bei Funktionsstörungen im Kiefergelenk

Physiotherapie in Balingen bei Adam Hypa kann bei Funktionsstörungen helfen. (Bildquelle: © Dan Race – Fotolia)

BALINGEN / TÜBINGEN / REUTLINGEN / VILLINGEN-SCHWENNINGEN. Physiotherapeut Adam Hypa aus Balingen hat sich auf den Befund und die Therapie von Funktionsstörungen im Kiefergelenk spezialisiert. Patienten aus der Großregion Tübingen, Reutlingen und Villingen-Schwenningen schätzen die Expertise von Adam Hypa. „Verkrampfungen im Kiefergelenk sind nicht nur schmerzhaft, sondern können weitreichende Folgen für den Kauapparat insgesamt haben. Symptome wie Zahnprobleme und Fehlstellungen von Zähnen sowie Ober- und Unterkiefer sind nicht selten die direkte Folge. Auch ein vernehmliches Knacken, das beim Öffnen und Schließen des Kiefers entsteht, Schwindel, Herzrhythmusstörungen, Schlafstörungen können von Funktionsstörungen im Kiefergelenk herrühren.

CMD: Physiotherapie mit Kenntnis und Erfahrung im Blick auf Befund und Therapie

Auch Schmerzzustände wie Migräne, Rückenschmerzen, Kopfschmerzen, Nackenschmerzen, Ohrenschmerzen oder Gesichtsschmerzen können entstehen“, so Physiotherapeut Adam Hypa zu den Symptomen von CMD (craniomandibuläre Dysfunktion), der Fachbezeichnung für Funktionsstörungen im Kiefergelenk. Befund und Therapie von CMD erfordern Erfahrung und spezielle Kenntnisse insbesondere im Hinblick auf die Symptomatik. Wie komplex das Krankheitsbild CMD ist und wie wichtig der ganzheitliche Blick ist, macht folgender Hinweis deutlich: CMD kann im Hinblick auf die Symtomatik sowohl Auslöser als auch Endresultat sein. Auslöser können dann Funktionsstörungen im Bereich der Muskulatur, der Gelenke oder der Wirbelsäule sein. Ist der Verdacht auf CMD durch einen Arzt bestätigt, kann ein spezialisierter Therapeut zügig mit einer Physiotherapie beginnen, um die Lösung der Fehlstellung zu beheben. „Ziel ist die Wiederherstellung der Funktion des Kauapparats“, so Adam Hypa.

Die Qualifikationen der Physiotherapie Praxis von Adam Hypa in Balingen reichen von der Therapie auf neurophysiologischer Grundlage: Bobath Therapie, über die manuelle Lymphdrainage, manuelle Therapie, ambulante Rehabilitation, Kiefergelenkbehandlung (CMD), Beckenbodengymnastik, medizinische Massagen nach Dr. Marnitz bis hin zur Dornbehandlung und das Therapiegerät Slackline in der Neurorehabilitation. Krankengymnastik in Balingen bei Adam Hypa mit ganzheitlicher, individueller Therapie.

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Adam Hypa
Im Zwinger 17
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Wissenschaft Technik Umwelt

Endlich Erfolgsnachrichten für Betroffene

Erster Patienteninformationstag über erbliche Netzhauterkrankungen an Augenklinik der Universität München

Endlich Erfolgsnachrichten für Betroffene

Prof. Dr. Siegfried Priglinger beim Patienteninformationstag der Augenklinik der Universität München (Bildquelle: Retina Implant AG)

(Reutlingen/München) – Am vergangenen Samstag fand der erste Patienteninformationstag für erbliche Netzhauterkrankungen an der Augenklinik des Klinikums der Universität München unter Leitung des Ärztlichen Direktors Prof. Dr. Siegfried Priglinger statt. Zahlreiche Patienten und ihre Angehörigen nutzten die Veranstaltung, um sich direkt bei Spezialisten aus Medizin, Forschung, Patientenverbänden und Industrie über Therapien zu informieren.

Retinitis pigmentosa (RP) gehört zu den erblichen Netzhauterkrankungen. Sie führt zur Zerstörung der Netzhaut und im Endstadium häufig zur vollständigen Erblindung. RP ist bislang nicht heilbar. „Über Jahrzehnte gab es bezüglich Diagnose und Therapie bei Retinitis pigmentosa keine Erfolgsnachrichten. Das ist im Begriff sich zu ändern“, berichtet der Ärztliche Direktor Prof. Dr. Siegfried Priglinger in seiner Einleitung. „Klinische Fachinformationen für Betroffene mit seltenen Netzhautdegenerationen sind dringend erforderlich. Wir freuen uns als Augenklinik des Klinikums der Universität München diesen Tag anbieten zu können. Die starke patientenseitige Resonanz bestätigt uns dabei deutlich.“

Sehr groß war das Interesse der RP-Patienten am Vortrag von Prof. Dr. Helmut Sachs über Netzhautimplantate. Diese können blinden Menschen, die wegen verschiedener Formen degenerativer Netzhauterkrankungen wie RP über keine oder nur noch eine sehr geringe Lichtwahrnehmung verfügen, einen Teil ihres Sehvermögens zurückgeben. Prof. Sachs, Chefarzt an der Augenklinik des Städtischen Klinikums Dresden, ist einer der wenigen weltweit anerkannten Spezialisten zu diesem Thema. Er hat die Operationstechnik in Tübingen entwickelt und im Jahr 2005 als erster weltweit erfolgreich einen Chip unter die Netzhaut eingesetzt. „Für Menschen, die die Diagnose RP erhalten, bedeuten unsere medizinischen Fortschritte auf diesem Gebiet vor allem Hoffnung. Wir sind auf einem sehr guten Weg, um blinden Patienten endlich eine echte Perspektive bieten zu können.“

Für Patienten, die noch über Sehkraft verfügen, war der Vortrag von Dr. Felix Hagenau vom Klinikum der Universität München aufschlussreich. Er erklärte die Transkorneale Elektrostimulation (TES) als Therapieansatz bei RP. Durch die Elektrostimulation könnten mehrere so genannte neuroprotektive Wachstumsfaktoren aktiviert werden, die einen zellerhaltenden Effekt in der Netzhaut bewirken. Dadurch könne sich Betroffenen die Chance bieten, dass sich ihr Krankheitsverlauf verlangsamen lässt.

Franz Badura ist Vorsitzender der Selbsthilfeorganisation PRO RETINA Deutschland e.V. von und für Menschen mit Netzhautdegeneration. Die bundesweite Organisation mit etwa 6.000 Mitgliedern bietet nicht nur Informationen und Beratung. „Wir verstehen uns auch als Interessenvertretung der Patientinnen und Patienten in der Öffentlichkeit. Außerdem unterstützen wir die Zusammenarbeit zwischen Patienten, Ärzten und Wissenschaftlern. Um einen Beitrag zur Entwicklung wirksamer Therapien zu leisten, bieten wir beispielsweise ein Patientenregister an“, erklärt Badura. „Das Patientenregister ist neutral, unabhängig und anonymisiert und ermöglicht Menschen mit bestimmten Formen von Sehbehinderung an der Entwicklung von Studien mitzuwirken.“

Die Retina Implant AG aus Reutlingen, die gemeinsam mit Ärzten das subretinale Netzhautimplantat RETINA IMPLANT Alpha AMS und die TES-Therapie mit dem RI OkuStim System entwickelt hat, war als Aussteller vor Ort. Die Spezialisten und Fachärzte beantworteten in der abschließenden Gesprächsrunde mit Patienten zahlreiche Fragen zu Therapie und Implantat. Die Teilnehmer waren sich einig, dass dieser erste Patienteninformationstag ein großer Gewinn für alle Beteiligten war: „Ich möchte den Ärzten und Verbänden danken für ihren Einsatz. Das gibt uns Hoffnung“, erklärte eine Teilnehmerin im Rahmen der Veranstaltung.

Termine
25.08.2018 Patienteninformationstag für erbliche Netzhauterkrankungen an der Augenklinik des Knappschaftsklinikums Saar GmbH, An der Klinik 10, 66280 Sulzbach

Über die Retina Implant AG
Die Retina Implant AG erforscht und entwickelt innovative Therapien und Hightech-Produkte für Menschen, die an der Netzhauterkrankung Retinitis pigmentosa (RP) leiden. Bereits erblindeten Patienten kann das subretinale Netzhautimplantat RETINA IMPLANT Alpha AMS helfen, einen Teil der Sehfähigkeit wieder zu gewinnen. Der Mikrochip besitzt das CE-Kennzeichen und wird in spezialisierten RI Implantationszentren unter die Netzhaut implantiert (subretinal).
Für RP-Patienten mit ausreichendem Restsehvermögen bietet die Transkorneale Elektrostimulation (TES Therapie) mit dem RI OkuStim® System die Chance, den Verlauf der RP-Erkrankung zu verlangsamen.
Das Unternehmen mit Sitz in Reutlingen beschäftigt rund 45 Mitarbeiter und wird geleitet von Reinhard Rubow (CEO und Vorstandssprecher), Jürgen Klein (Vorstand Marketing & Vertrieb) und Dr. Alfred Stett (Vorstand Technologie).

Firmenkontakt
Retina Implant AG
Volker Hiller
Gerhard-Kindler-Str. 13
72770 Reutlingen
07121 36403-0
info@retina-implant.de
http://www.retina-implant.de

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70184 Stuttgart
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Aneurysma Therapie für Patienten aus der Region Köln

Sie bleiben lange unbemerkt, können ein Leben lang stumm bleiben oder aber schlagartig platzen: Aneurysmen

Aneurysma Therapie für Patienten aus der Region Köln

Ein Aneurysma ist eine Gefäßaussackung. (Bildquelle: © John Smith – Fotolia)

KÖLN / SIEGEN. Aneurysmen werden oft als „tickende Zeitbombe im Kopf“ bezeichnet. Die Diagnose ist oftmals ein Zufallsfund. Diagnose, Beratung und Therapie von Patienten, bei denen eine Veränderung der Hirngefäße festgestellt wurde, fallen in den Zuständigkeitsbereich der vaskulären Neurochirurgie. Ein Aneurysma ist eine spindelförmige oder auch sackförmige Veränderung eines Gefäßes. Platzt ein Aneurysma – der Neurochirurg spricht hier von einer Ruptur – entsteht unmittelbar eine lebensbedrohliche Situation. Die Diagnostik umfasst in einem ersten Schritt eine Computertomografie, die die Gefäße im Kopf sehr genau darstellt. In der Regel erfolgt zudem eine Katheterangiographie, ein sehr genaues Verfahren, bei dem die Gefäße nach der Zugabe eines Kontrastmittels sichtbar werden. Die Katheterangiographie erlaubt auch eine dreidimensionale Darstellung der Gefäße.

Aneurysma Diagnose am Diakonie Klinikum Jung Stilling im Einzugsbereich Köln

„Je präziser die Diagnose, umso besser kann die nachfolgende Behandlung geplant werden“, so Professor Dr. Veit Braun, Chefarzt der Neurochirurgie am Jung-Stilling Krankenhaus im Einzugsbereich von Köln / Bonn. Da das Risiko einer erneuten Blutung groß ist, muss ein Aneurysma schnellstmöglich aus dem Blutkreislauf ausgeschaltet werden. In der Neurochirurgie wird grundsätzlich zwischen zwei Behandlungsmethoden unterschieden. „Zunächst besteht die Möglichkeit, das Aneurysma kathetergestützt zu versorgen. Bei diesem endovaskulären Verfahren („Coiling“) werden im Rahmen einer Angiographie Platinspiralen in die Aussackung eingebracht, wodurch das Aneurysma vom Blutkreislauf ausgeschlossen wird.

Behandlung eines Aneurysmas hängt von Ausprägung und Lage der Gefäßaussackung ab

Ein weiteres operatives Verfahren: Ausschaltung des Aneurysmas mit einem Clip. Die Möglichkeiten, die der neue Hybrid OP am Diakonie Klinikum in Siegen bei der Therapie von Aneurysmen bietet, sorgen für bestmögliche Behandlungserfolge“, so der Neurochirurg Prof. Dr. Veit Braun. Die Entscheidung, welche Behandlung eines Aneurysmas in Frage kommt, hängt vor allem von der Ausprägung und der Lage der Gefäßaussackung ab. Nach der Operation werden Patienten intensivmedizinisch betreut.

Professor Dr. med. Veit Braun ist Chefarzt an der Neurochirurgie am Diakonie Klinikum Jung-Stilling in Siegen. Kopfoperationen wie bei Hirntumor, Aneurysma, Angiom oder Jannetta werden in hochmodernen Operationssälen mit 3D-Bildwandler, Neuronavigation, Fluoreszenz und Neuromonitoring durchgeführt. Das gesamte Spektrum der modernen Neurochirurgie wird geboten. Das ärztliche Team der neurochirurgischen Abteilung innerhalb des Klinikums besteht aus 13 Mitarbeitern, von denen 6 Fachärzte für Neurochirurgie sind.

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Diakonie Klinikum Jung-Stilling-Krankenhaus Neurochirurgische Klinik
Prof. Dr. med. Veit Braun
Wichernstraße 40
57074 Siegen
02 71 3 33-43 82 oder -42 21
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