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Hilfe, ich verstehe meinen Arzt nicht Studie verweist auf Hörprobleme und medizinische Irrtümer

Hilfe, ich verstehe meinen Arzt nicht  Studie verweist auf Hörprobleme und medizinische Irrtümer

(Mynewsdesk) FGH, 2017. Wissenschaftler der Universität Cork in Irland sind der Frage nachgegangen, inwieweit Hörprobleme vor allem älterer Patienten die Kommunikation mit Ärzten und Pflegepersonal beeinträchtigen können. Ergebnis: Durch Hörverluste kommt es häufiger zu Missverständnissen vor allem bei krankheits- und therapierelevanten Informationen.

Die Erhebung bei 100 Patienten im mittleren Alter von 73 Jahren an der Universitätsklinik Cork (Irland) hat zum einen die geschätzte Häufigkeit von Schwerhörigkeit in der Altersgruppe bestätigt. Denn nur 41 von 100 Befragten waren nicht oder nur geringfügig beeinträchtigt. 43 Personen gaben außerdem an, beim Hausarzt oder in der Klinik Ärzte oder Krankenschwestern falsch verstanden zu haben. Die Missverständnisse beruhten auf allgemeinen Hörproblemen (29%), dem Abbruch des Gesprächs (27%), der Geräuschkulisse (10,5%) und der Aussprache (10%), wobei Mehrfachnennungen möglich waren.

Diese Erkenntnisse machen Bereiche deutlich, die von Ärzten und medizinischem Personal beachtet werden müssen, um das gegenseitige Verständnis sicherzustellen und Irrtümer oder Fehldiagnosen durch Kommunikationsfehler zu vermeiden. Neben verständlicher und deutlicher Sprache sollte vom medizinischen Personal immer auch berücksichtigt werden, dass Patienten unter Umständen nicht mehr einwandfrei hören und deshalb nicht selbstverständlich alles verstehen.

Den Betroffenen selbst muss dieser Umstand nicht zwangsläufig bewusst sein, da Schwerhörigkeit sich oftmals langsam und unbemerkt entwickelt. Man hört zwar noch alles laut genug, aber die Sprachverständlichkeit nimmt ab, was besonders auf seltene Fachausdrücke und Fremdworte zutrifft. Auch ein Mundschutz beim medizinischen Personal kann die Verständlichkeit mindern und macht unterstützendes Lippenlesen unmöglich, das Menschen mit und ohne Hörprobleme bewusst oder unbewusst einsetzen.

Die in der Studie genannten störenden Nebengeräusche und eine vermeintlich undeutliche Aussprache sind signifikante Indizien für Hörminderungen. Denn gerade in schwieriger akustischer Umgebung wird das Gehör besonders beansprucht und die Höranstrengungen machen sich verstärkt bemerkbar. Hörschwächen treten dann häufiger zutage als in ruhiger Gesprächsatmosphäre.

Da nur die Hälfte der Befragten der Studie zuvor einen Hörtest gemacht hatte, wird auch hier die Wichtigkeit regelmäßiger Hörtests deutlich. Damit lässt sich schnell und zuverlässig die eigene Hörleistung feststellen und bewerten. Moderne Hörsysteme sind mittlerweile so unkompliziert zu nutzen und so leistungsfähig, dass sie nicht nur in anspruchsvollen Gesprächen, bei denen es auf jedes Wort ankommt, gute Dienste leisten, sondern auch im Alltag das Leben nachhaltig erleichtern und verbessern.

Die Fördergemeinschaft Gutes Hören setzt seit über 50 Jahren auf systematische Hörprävention und Aufklärungsarbeit. Als Hörexperten vor Ort stehen allen Interessierten die rund 1.500 FGH Partnerakustiker zur Verfügung. Bei ihnen wird das gesamte Leistungsspektrum vom kostenlosen Hörtest über Auswahl, Anpassung und Programmierung geeigneter Hörgeräte bis hin zur mehrjährigen Nachbetreuung angeboten. Die FGH Partner sind zu erkennen am Ohrbogen mit dem Punkt. Einen Fachbetrieb in der Nähe findet man unter  www.fgh-info.de

Verwendung und Nachdruck des Textes honorarfrei mit Quellennachweis: „FGH“

Quelle: Cudmore V, et al.: Age-Related Hearing Loss and Communication Breakdown in the Clinical Setting. JAMA Otolaryngol Head Neck Surg. 2017 Aug 24. doi: 10.1001/jamaoto.2017.1248.

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Bessere Kommunikation und mehr Lebensqualität durch moderne Hörakustik – die Fördergemeinschaft Gutes Hören informiert bundesweit und vermittelt Hörexperten

Deutschlandweit gehen Experten von rund 15 Millionen Menschen aus, die nicht mehr einwandfrei hören. Wer aktiv etwas dagegen unternimmt, kann ohne größere Einschränkungen am täglichen Leben, das von Hören und Verstehen geprägt ist, teilnehmen. Tatsächlich sind es aber nur rund 3 Millionen Menschen, die mit der modernern Hörakustik ihre Höreinschränkungen kompensieren.

Das sind viel zu wenig, sagen einstimmig die Fachleute aus Medizin und Hörakustik. Denn ein eingeschränktes Hörvermögen bleibt für die Betroffenen meistens nicht ohne Folgen. Die häufigen Missverständnisse führen zu Konflikten und schließlich zu Stress und Versagensängsten. Die Ursachen liegen in den meisten Fällen in schleichenden Verschleißerscheinungen des Innenohres. Diese lassen sich mittels moderner Hörakustik kompensieren.

Die Fördergemeinschaft Gutes Hören (FGH) betreibt deshalb im Rahmen gesundheitlicher Vorsorge bundesweit Aufklärungsarbeit über gutes Hören und organisiert zusammen mit ihren Partner-Akustikern Informations- und Hörtest-Aktionen. Die FGH versteht sich als Ratgeber für Menschen mit Hörminderungen und deren Angehörige sowie für alle Menschen, die an gutem Hören interessiert sind. Auch für Fachleute und Journalisten ist die FGH eine wichtige Anlaufstelle, wenn es um Informationen rund ums Hören und um die Hörakustik geht.

Freiwillige Mitglieder in der Fördergemeinschaft Gutes Hören sind deutschlandweit rund 1.500 Meisterbetriebe für Hörakustik. Das gemeinsame Ziel der FGH Partner ist es, Menschen mit Hörproblemen wieder zu gutem Hören zu verhelfen. Voraussetzung dafür ist die Stärkung des Hörbewusstseins in der Öffentlichkeit. Dazu zählt auch die Bedeutung guten Hörens für die individuelle Lebensqualität. Wer gut hört, kann aktiv und ohne Einschränkungen am gesellschaftlichen Leben teilnehmen. Hören bedeutet nicht nur besser verstehen, sondern auch besser leben.

Das große Hörportal http://www.fgh-info.de bietet einen umfassenden Überblick zum Thema. Dort können auch weiterführende Informationen bestellt und schnell ein FGH Partner in Wohnortnähe gefunden werden. So einzigartig wie das Hören des Einzelnen, so individuell ist auch die persönliche Beratung. Wer sich für gutes Hören und die moderne Hörsystemanpassung interessiert, sollte das Gespräch mit seinem FGH Partner suchen. Die Mitgliedsbetriebe der Fördergemeinschaft stehen für eine große Auswahl von Hörlösungen, faire und umfassende Beratung und höchste Qualität. Die Partnerbetriebe der Fördergemeinschaft Gutes Hören sind am gemeinsamen Zeichen, dem Ohr-Symbol zu erkennen.

Fördergemeinschaft Gutes Hören im Internet:
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Neues aus der Biomedizin: cellactiva GmbH bietet mit cellactiva 3.0 moderne Schmerztherapie nach Prof. Dr. Fischer AG

Biophysikalische Sauerstofftherapie von cellactiva unterstützt den Organismus bei der Sauerstoff-Bereitstellung für die Zellen.

Neues aus der Biomedizin: cellactiva GmbH bietet mit cellactiva 3.0 moderne Schmerztherapie nach Prof. Dr. Fischer AG

Logo cellactiva

„Sauerstoff ist der Quell unseres Lebens. Der Mensch kann etwa 30 Tage ohne feste Nahrung überleben, etwa 3 Tage ohne Wasser, aber nur etwa 3 Minuten ohne Sauerstoff. Was ist der Grund dafür? Unser Organismus kann den Sauerstoff nicht speichern! Darum ist es wichtig, dass unsere Zellen permanent mit ausreichend Sauerstoff versorgt werden können. Den Sauerstoff brauchen unsere Zellen, um Energie zu produzieren. Energie, damit unser Herz schlagen kann, unsere Organe ihre Aufgabe erfüllen und unsere Muskeln sich bewegen können. Ein junger, aktiver Körper kann seine Zellen ausreichend mit Sauerstoff versorgen. Mit zunehmendem Alter, bei Bewegungsmangel, bei Stress, durch Genussgifte, unausgewogene Ernährung und Umweltverschmutzung ist das oft nicht mehr der Fall, denn der Sauerstoff muss einige Hürden überwinden, um in die Zelle zu gelangen. Schmerzen und degenerative Erkrankungen können bei Sauerstoffmangel in den Zellen die Folge sein“, erklärt Jörg Hofmann von der cellactiva GmbH.

Mit der biophysikalischen Sauerstofftherapie von cellactiva ist es möglich, den Organismus bei der Sauerstoff-Bereitstellung für die Zellen zu unterstützen. Viele Studien belegen, dass die cellactiva-Technologie besonders in der Schmerztherapie Wirkung zeigt.

+++ Der abenteuerliche Weg des Sauerstoffs +++

Der Weg des Sauerstoffs aus der Atemluft bis in die Zelle gleicht einem Hürdenlauf. Diese Hürden haben mit Atomen, Ionen, elektrischen Ladungen, elektrischem Strom, Magnetfeldern, die der Körper selbst produziert, und der Lorentzkraft zu tun. Nur wer diese grundlegenden Funktionen kennt, kann den Sauerstoff auf seinem abenteuerlichen Weg in die Zelle unterstützen.

Die Lorentzkraft ist der Schlüssel zum Erfolg: Es ist die Lorentzkraft, die dem Sauerstoff auf seinem abenteuerlichen Weg bis in die Zelle Tür und Tor öffnet und unterschiedliche Wirkungen auf Blutgefäße, Arteriolen und die Haargefäße (Kapillaren) hat.

Cellactiva vereint zwei Therapieformen, die biophysikalische Gefäßtherapie und die biophysikalische Sauerstofftherapie. Das Ergebnis ist eine, wissenschaftlich nachgewiesene, gesteigerte Sauerstoff-Breitstellung für die Zelle um bis zu 900%.

Fakten auf einen Blick:

– cellactiva 3.0 – über 30 Jahre internationale Forschung
– 217 internationale Studien wurden erstellt
– 83 internationale Akademiker sind beteiligt
– 5 Bücher zur Technologie und zu Therapieerfolgen

cellactiva 3.0 – mit verbesserter 7-fach Wirkung:

– lindert auf natürliche Weise akuten Schmerz
– erhöht den Sauerstoff-Transport
– verbessert die Sauerstoff-Versorgung
– steigert die Durchblutung
– hilft bei der mentalen Entspannung
– lockert die Muskeln
– kompensiert Elektrosmog

Cellactiva 3.0 lindert den Schmerz und bekämpft die Ursachen.

+++ cellactiva Weihnachtsaktion bis zum 22. Dezember 2017 +++

Gesundheit ist das höchste Gut, auch zu Weihnachten. Cellactiva nimmt alte Therapie-Geräte in Zahlung und vergütet diese mit 500 Euro beim Kauf eines Single-Sets oder Partner-Sets.

„Verbinden Sie eine wirksame Elektrosmog-Abschirmung mit den Vorteilen der biophysikalischen Gefäßtherapie in Kombination mit der biophysikalischen Sauerstofftherapie.“

Die Weihnachtsaktion gilt für Geräte aus der Magnetfeld-Therapie und physikalischen Gefäßtherapie. Die Weihnachtsaktion endet am 22. Dezember und ist begrenzt auf 99 Single-Sets und 99 Partner-Sets.

Weitere Informationen: http://www.cellactiva.com

Verwendung honorarfrei, Beleghinweis erbeten
511 Wörter, 3.820 Zeichen mit Leerzeichen

cellactiva GmbH bietet mit cellactiva 3.0 die moderne Schmerztherapie nach Prof. Dr. Fischer AG. Die biophysikalische Sauerstofftherapie von cellactiva unterstützt den Organismus bei der Sauerstoff-Bereitstellung für die Zellen. Viele Studien belegen, dass die cellactiva-Technologie besonders in der Schmerztherapie Wirkung zeigt: ohne Chemie, ohne Operationen und ohne bekannte Nebenwirkungen.

Weitere Informationen: http://www.cellactiva.com

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E-Health-Unternehmen Temedica sichert sich frisches Kapital

E-Health-Unternehmen Temedica sichert sich frisches Kapital

München, 01. Dezember 2017. Das Münchener E-Health-Start-up Temedica erhält eine siebenstellige Summe aus einer kürzlich geschlossenen Finanzierungsrunde. Kapitalgeber ist ein Konsortium aus Privatinvestoren, unter ihnen Bernd Wendeln und Herbert Henzler. Die Vorbereitung der Finanzierungsrunde erfolgte durch BayStartUP. In einer früheren Runde hatten sich bereits Business Angels sowie die MicroNova AG an dem Unternehmen beteiligt. Temedica entwickelt digitale Lösungen für die Begleitung medizinischer Therapien sowie für die Gesundheitsvorsorge. Mit den Mitteln aus der Runde plant das Unternehmen, Kooperationen mit Krankenkassen auszubauen und sein Produktportfolio zu erweitern. Digitalisierungslösungen für den Gesundheitsmarkt werden weltweit immer stärker nachgefragt. Schon jetzt beziffern Experten den Umsatz im europäischen Digital-Healthcare-Markt auf knapp 2,1 Milliarden Euro.

Temedica wurde 2016 unter dem Namen physiovia GmbH in München gegründet und hat sich in kurzer Zeit auf dem deutschen Gesundheitsmarkt etabliert. Das Unternehmen bietet digitale Lösungen zur Verbesserung der Patientenversorgung im Therapie- und Präventionsbereich. Die App „physiovia“ vernetzt Arzt und Patienten: Der Patient erhält einen individuellen Heimübungsplan, der ihn während seiner Therapie und darüber hinaus mit therapieunterstützenden Aktivitäten und medizinischem Hintergrundwissen begleitet. Gleichzeitig können Ärzte und Therapeuten den individuellen Genesungsfortschritt des Patienten verfolgen und bei Bedarf die Therapie anpassen. Mit „pelvina“ bietet das Start-up zudem ein digitales Programm im Bereich der Gesundheitsvorsorge, das zur Vorbeugung von Harninkontinenz bei Frauen beiträgt. Durch effizientere Therapien sowie nachhaltige Prävention können laut Temedica langfristig hohe Einsparungen im Gesundheitswesen erzielt werden.

„Digitalisierung ist mittlerweile aus dem Gesundheitsmarkt nicht mehr wegzudenken, der Bedarf nach entsprechenden Lösungen steigt von Tag zu Tag. Darum sehen wir enormes Potential für Temedica und seine innovativen Produkte“, sagt Herbert Henzler, einer der Investoren der aktuellen Finanzierungsrunde. „Es geht jetzt darum, die Produkte von Temedica im Markt noch stärker zu positionieren und neue Produkte zu konzipieren. Als Investoren wollen wir Temedica hierbei auch strategisch unterstützen“, ergänzt Lead-Investor Bernd Wendeln.

„Die Gesundheitsbranche gehört zu den wichtigsten Wirtschaftsbereichen, die Nachfrage nach digitalen Lösungen ist enorm. Mit unseren Produkten verbessern wir die Patientenansprache und damit die Versorgungsqualitat. Gleichzeitig können durch den Einsatz unserer Lösungen signifikante Kosteneinsparungen im Gesundheitssystem erreicht werden“, erklärt Gloria Seibert, Gründerin und Geschäftsführerin der Temedica GmbH. Bei der Produktentwicklung werden die Anforderungen von Patienten, Leistungserbringern und Kostenträgern konsequent mit einbezogen, um eine Positionierung im komplexen Gesundheitsmarkt zu ermöglichen.

„Das frisch eingesammelte Kapital nutzen wir vor allem für den Ausbau unserer Kooperationen mit Krankenkassen. Unsere Vision ist es, mit unseren digitalen Lösungen jede Art von medizinischer Therapie zu unterstützen, in die der Patient aktiv und eigenverantwortlich eingebunden ist. Mit einem starken und exzellent vernetzten Investorenkonsortium können wir die nächsten Schritte der Unternehmensentwicklung zielgerichtet angehen“, so Gloria Seibert.

Ein Foto des Gründerteams Gloria Seibert und Clemens Kofler finden Sie hier.

Über Temedica GmbH:
Temedica wurde 2016 unter dem Namen physiovia GmbH gegründet. Das E-Health-Start-up hat es sich zur Aufgabe gemacht, medizinische Lösungen zu verbessern und den Patienten zurück in den Fokus zu rücken. Mithilfe innovativer Technologien und Lösungen werden Patienten außerhalb von Krankenhäusern, Praxen und Rehazentren auf ihrem individuellen Gesundheitsweg begleitet. Durch die Kombination von physischer Aktivität, Körperbewusstsein und Vermittlung von therapieforderndem, medizinischem Wissen können Patienten flexibel an ihrer Genesung arbeiten und langfristig gesundheitlichen Beschwerden vorbeugen. Aktuell hat Temedica zwei digitale Produkte im Angebot: Die App „physiovia“ ist ein digitaler Therapieassistent und begleitet Patienten individuell und einrichtungsübergreifend über ihren gesamten Heilungsverlauf. Zudem vernetzt sie Patienten mit ihren Ärzten und ermöglicht eine lückenlose Kontrolle des Therapieverlaufs. Mit „pelvina“ bietet Temedica ein digitales Präventionsprogramm zur Stärkung des Beckenbodens an. Ein professionell angeleitetes digitales Kursprogramm soll Frauen helfen, präventiv und aktiv beckenbodenbedingten Beschwerden vorzubeugen.
Weitere Informationen zum Unternehmen und seinen Produkten finden Sie unter www.temedica.com

Über BayStartUP:
BayStartUP ist das vom Bayerischen Wirtschaftsministerium und der Wirtschaft geförderte Netzwerk für Startups, Industrie und Wachstumsfinanzierung in Bayern, mit breiten Angeboten zur Unterstützung von Startups von der Konzeptentwicklung über die Finanzierung bis in die Wachstumsphase. Die vom Unternehmen organisierten Businessplan Wettbewerbe haben jährlich rund 400 Teilnehmer-Teams. Daraus gingen bisher mehr als 1.600 Unternehmen hervor, die heute mit ca. 11.400 Mitarbeitern am Markt aktiv sind und einen Umsatz von rund 1 Mrd. Euro erwirtschaften. Über das BayStartUP Finanzierungsnetzwerk haben Gründer Kontaktchancen zu mehr als 270 gelisteten Business Angels, über 100 institutionellen Investoren und Finanzierungen von 50.000 EUR bis 5 Mio EUR. Im Jahr 2016 vermittelte das Finanzierungsnetzwerk von BayStartUP über 68 Mio. Euro an 54 Startups. www.baystartup.de

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Politik Recht Gesellschaft

„Andere trinken auch so viel.“

Wie funktioniert die Abhängigkeitsspirale?

Eine Sucht entwickelt sich nicht selten über Jahre. Das ist nicht neu. Es ist jedoch den Betroffenen – Abhängigen wie Angehörigen – häufig nicht bewusst. Gerade der schleichende Verlauf macht den Prozess so gefährlich. Doch wie kommt es dazu, dass Alkoholmissbrauch und Abhängigkeit den Betroffenen und ihrer Umgebung zunächst kaum auffallen? In vielen Fällen gewöhnt sich das Umfeld unbemerkt an den Konsum, da die Konsumsteigerung graduell verläuft und über einen langen Zeitraum verdeckt werden kann. In einer Gesellschaft, die mit Alkoholkonsum sehr nachsichtig umgeht und unter dem sozial-kommunikativen Aspekt sogar fördert, finden Alkoholiker viele Ausflüchte, um ihre zunehmende Sucht zu rationalisieren oder herunterzuspielen.

Wie geraten Menschen in diese Abhängigkeitsspirale? Zunächst fast unbemerkt trinken die Betroffenen Alkohol vorwiegend zur Erleichterung, Spannungsverminderung und bei geselligen Anlässen. Nachvollziehbare, auch gesellschaftlich akzeptierte oder gar wichtige Gründe lassen sich immer angeben. Doch nach und nach wird Alkohol zum Hilfsmittel, um psychische Spannungen, Depressionen und Ängste zu vermindern. Bald ist er unentbehrlicher Begleiter für Konfliktsituationen, für Gefühlsteuerung und Entfaltung. Die Betroffenen verleugnen diesen beschämenden Sachverhalt, indem sie den Alkohol für sich zum Medikament oder Lebenselixier erheben und somit sich und anderen gegenüber positiv besetzen. In dieser Weise von den Betroffenen verleugnet, nimmt die Fähigkeit zur Abstinenz – vor allem in belastenden Momenten – ab.

Kontrollverluste kennzeichnen die fortgeschrittene Abhängigkeit. Schon eine geringe Menge Alkohol lässt ein intensives Verlangen nach mehr entstehen, das erst endet, wenn die Betroffenen zu elend sind, um mehr zu trinken. Gleichzeitig wollen sie nicht wahrhaben, dass sie nicht mehr dauerhaft abstinent bleiben können. Sie versuchen immer wieder, sich zu beherrschen, sich „wieder in den Griff zu bekommen“, setzen auf den eisernen Willen und die eigene „Stärke“. In dem Versuch, sich und ihr zunehmend kritisch reagierendes, nicht mehr generell billigendes Umfeld über die Problematik hinweg zu täuschen, beginnen sie, sich selbst Trinkregeln zu setzen wie: „nicht vor 14 Uhr“, „keine harten Alkoholika“, „nur ein Bier am Abend“ und so fort. Die Versuche, sich und anderen durch Abstinenzversuche und Trinkpausen zu beweisen, dass sie ihren Alkoholkonsum im Griff haben, scheitern jedoch immer wieder – nicht zuletzt durch die Verführung: „Trink doch noch einen mit!“ Meist aufgrund einer einsetzenden Entzugssymptomatik geben Alkoholkranke die Versuche der Selbstregulierung schließlich ganz auf.

Abhängige werden in dieser Zeit zu Meistern der Vertuschung. Sie wollen vor der Umwelt, aber vor allem auch vor sich selbst das Gesicht nicht verlieren. Ausreden, Lügen und Erklärungsmodelle für jeden Anlass sind an der Tagesordnung. Verstärkt durch die Angst vor Kritik und Vorwürfen seitens des Umfeldes beginnt eine alles beherrschende Suche nach Gelegenheiten, unbemerkt zu trinken. Mit einem untrüglichen Gespür machen die meisten Abhängigen es sich zur Regel, nicht vor anderen zu trinken und Alkoholvorräte zu verstecken. Da das Trinken der notwendig gewordenen Mengen Alkohol in Gesellschaft oftmals nicht mehr möglich ist, steigen die Betroffenen zunehmend auf Hochprozentiges um oder greifen auf Strohhalme zurück, die die Alkoholaufnahme über die Mundschleimhaut erleichtern. Um die Entzugserscheinungen abzufedern und den sozialen Verpflichtungen weiterhin nachkommen zu können, beginnen Abhängige schließlich auch morgens zu trinken. Viele Betroffene kommen bereits alkoholisiert zu Verabredungen und trinken heimlich weiter. Aus einer überzeugten Opferrolle heraus schieben die Betroffenen die Verantwortung für ihr Dilemma auf „die anderen“ oder die Umstände. Dieses Erklärungsmuster wird auf alle Bereiche des täglichen Lebens ausgedehnt, da ja auch der Alkohol alle Sphären zu besetzen beginnt. Alkohol dient zunehmend als Allheilmittel für alle Arten von Problemen und Konflikten, die scheinbar nicht mehr anders zu lösen sind. Parallel dazu sinkt die Fähigkeit, sich Auseinandersetzungen, Problemen und Herausforderungen ohne Zuhilfenahme von Rauschmitteln zu stellen. Bei positiven Ereignissen gehört Alkohol dazu, um die entsprechende Stimmung besser zu spüren und „mitschwingen“ zu können.

Der Blick auf das soziale Gefälle mit einem „Oben-Unten-Vergleich“ erschwert die Akzeptanz der eigenen Problematik zusätzlich. Zum einen wird ein „Trinker“ noch immer mit dem Bild eines Penners unter der Brücke gleichgesetzt und Abhängigkeit mit sozialem Abstieg verbunden. Dies ist jedoch selten der Fall! Indem sich die Betroffenen über das Klischee des verwahrlosten, depravierten Alkoholikers erheben, werden im Rahmen einer Projektion unangenehme Problemlagen nicht bei sich sondern bei anderen wahrgenommen und dort verurteilt. Gefühle der Minderwertigkeit und der Ohnmacht können mit Hilfe einer solchen Projektion abgewehrt und das eigene Trinkverhalten bagatellisiert werden. Zum anderen relativieren Alkoholkranke mit entsprechenden Vergleichen den eigenen Konsum, um ihn als „normal“ erscheinen zu lassen: „Wenn der Nachbar noch ein drittes Glas bestellt, dann kann das bei mir doch nicht so schlimm sein.“ Was für andere kein Problem ist, kann für die Betroffenen aber sehr wohl eines sein, denn im Gegensatz zu ihnen kann der Nachbar nach dem dritten Glas aufhören oder wird danach tagelang kein Verlangen haben. Abhängige werden zum Beispiel im Anschluss zu Hause weiter trinken oder auch an den Folgetagen Verlangen nach Alkohol empfinden. Die Selbsttäuschung greift auch in Bezug auf die Getränkeart oder die Menge. „Ich trinke doch nur Bier, keine harten Alkoholika.“ – „Ein Glas Champagner hin und wieder lässt mich doch noch lange nicht zum Alkoholiker werden.“ – „Zwei oder drei Bier am Abend sind echt nicht viel, das trinkt doch fast jeder.“ Solche Formulierungen zum Herunterspielen der Sucht sind ebenfalls häufig zu beobachten. Ausreden, Lügen und Erklärungsmodelle für jeden Anlass sind an der Tagesordnung, alles dient der Vertuschung.

Was geschieht, wenn die Familie, das Umfeld oder der Arbeitgeber eine vermutete Alkoholproblematik ansprechen? Vor allem im Zusammenhang mit Fehlern und Unzulänglichkeiten wird dies häufig als Angriff oder Bloßstellen erlebt und mit Nachdruck abgestritten. Auch wenn es um Machtauseinandersetzungen, Konkurrenz und Rivalität geht, werden Schwächungen – und als solche wird jede Form von Kritik empfunden – nicht hingenommen werden können. Nach tatsächlichen oder vermuteten Niederlagen oder realen oder empfundenen Kränkungen, insbesondere vor anderen, wird eine Abhängigkeitsvermutung vehement abgewehrt werden. Paradoxerweise sind aber gerade diese Hinweise von außen wichtig, um den Betroffenen die Relevanz des Problems vor Augen zu führen. Ohne subjektiven Leidensdruck ist jedoch eine Therapie wenig erfolgversprechend, denn nur wenn die Qual der Sucht größer wird als die Qual des Aufhörens, wird der Betroffene zu Entzug beziehungsweise Entwöhnung bereit sein. Dazu müsste der Betroffene die Heimlichkeit um seine Sucht aber aufgeben, und dies sollte nicht ohne Hilfestellung geschehen.

Mit ihrem breit gefächerten Angebot unterstützen die Therapeuten der My Way Betty Ford Klinik Betroffene dabei, ihre Abhängigkeit anzuerkennen und Hilfe zu suchen. Regelmäßig halten Vertreter der Klinik in verschiedenen Städten Vorträge zu Suchtthemen. Veröffentlichungen der Klinik erscheinen in zahlreichen Zeitungen und Zeitschriften. Informationen für Betroffene, Angehörige und Behandler auf der Klinikhomepage stellen Suchterkrankungen, ihre Folgen und therapeutische Behandlungsmöglichkeiten dar. Bei Interesse können Betroffene umfangreiche Flyer und Prospekte der Klinik anfordern oder sich telefonisch informieren. Außerdem können Patienten und ihre Angehörigen im Sinne eines Vorgesprächs einen Termin zur Klinikbesichtigung vereinbaren. Vor Therapiebeginn füllt der Patient suchtbezogene Anamnesebögen aus, die ihn mit sich und seiner Sucht konfrontieren. In Einführungen in der Gruppe, in Veranstaltungen zur Suchtinformation und in ärztlichen und psychologischen Aufnahmegesprächen erhält der Patient zunehmend Einblick in seine Suchtproblematik. Bei allen patientenbezogenen Anliegen ist Diskretion oberstes Gebot in der Betty Ford Klinik. Für den Abhängigen gilt dennoch: Um seine Sucht anzuerkennen und sich auf einen Entzug einzulassen, muss der Betroffene die Heimlichkeit um seine Sucht zumindest im Rahmen der Therapie aufgeben.

Die My Way Betty Ford Klinik in Bad Brückenau ist die führende Sucht- und Entzugsklinik in Deutschland. Mit ihrem intensiven, in Deutschland einmaligen Therapieprogramm wendet sich die Klinik an Privatpatienten und Selbstzahler. Für die Patienten stehen 36 Einzelzimmer zur Verfügung. Diskretion ist an der Klinik oberstes Gebot. Das Kompetenzteam der Klinik hat sich dem Ziel verschrieben, ihre Patienten in eine neue Leistungsfähigkeit ohne Suchtmittel zu begleiten. Die Therapeuten verfügen über langjährige Erfahrung in der Suchttherapie und bieten seit Jahren Fortbildungen für weiterbehandelnde Ärzte an. Vor dem Hintergrund dieser Kenntnisse hat sich die Klinikleitung entschlossen, verstärkt die Aufklärung rund um die Themen Abhängigkeit, Entgiftung und Entzug in der Öffentlichkeit zu unterstützen und für dieses Krankheitsbild zu sensibilisieren.
Die My Way Betty Ford Klinik wurde Anfang 2006 eröffnet und erlangte schnell große Bekanntheit in ganz Deutschland. Das zugrundeliegende Therapiekonzept orientiert sich an den erfolgreichen Therapieformen aus den USA, wie sie am Betty Ford Center, Kalifornien, angewendet werden.

Kontakt
My Way Betty Ford Klinik® GmbH & Co. KG
Dr. Uta Hessbrüggen
Heinrich-von-Bibra Str. 35
97769 Bad Brückenau
0711 / 50 44 91 99
info@phasenpruefer.com
http://www.MyWayBettyFord.com

Kunst Kultur Gastronomie

Telemedizinische Innovation – HOME2B+ Home Monitoring of Brain and Body Functions

Telemedizinische Innovation - HOME2B+ Home Monitoring of Brain and Body Functions

(Mynewsdesk) Die Nielsen Tele Medical GmbH aus Magdeburg bringt ein drahtloses Trockenelektroden-Headset auf den MarktFür Diagnose und Therapie von neurologischen Erkrankungen sind EEGs unerlässlich. Doch die Messtechnik ist zeitaufwendig und bislang nur in einer Facharztpraxis oder Klinik anzuwenden. In Sachsen-Anhalt wird derzeit die weltweit erste drahtlose EEG-Haube speziell für klinische Anwendungen zur Marktreife geführt.

„Wir schreiben bis zu 100 EEGs im Quartal“, sagt Dr. Christiane Bertram. Sie führt im sachsen-anhaltischen Schönebeck eine Praxis für Neurologie und Psychiatrie. Die Elektroenzephalografie, kurz EEG, ist eine Methode zum Messen von Gehirnströmen. Das in der Arztpraxis aufgezeichnete EEG sei aber nur eine Momentaufnahme, sagt die Fachärztin, und gerade darin liege ein Problem. Die Herzrhythmusstörung, der Schlaganfall oder ein epileptischer Anfall würden u.a. als Symptom kurzzeitige Bewusstseinsstörungen hervorrufen, verlangen aber gänzlich unterschiedliche Therapien. „Die Gehirnströme des Patienten müssten über längere Zeit und möglichst unter gewohnter Alltagsbelastung gemessen werden“, sagt Christiane Bertram. Daran allerdings war bislang nicht zu denken. Das aufwendige Setzen einer EEG-Haube liegt bis dato allein in den erfahrenen Händen einer Medizinisch-technischen Assistentin. Die etwa 20 Elektroden müssen vorher in eine Natrium-Chlorid-Lösung gelegt werden. Die Kopfhaut wird mit Elektroden-Paste ähnlich einer Peeling-Creme vorbereitet, damit der Kontakt mit dem Elektroden-Gel hergestellt und die Gehirnströme geleitet und gemessen werden können….

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Hintergrund zur IMG Sachsen-Anhalt mbH

Die Investitions- und Marketinggesellschaft Sachsen-Anhalt mbH (IMG) ist die Ansiedlungs- und Marketingagentur des deutschen Bundeslandes Sachsen-Anhalt. 

Die Mitarbeiter der IMG bieten alle Leistungen rund um die Ansiedlung im Land von der Akquisition bis zum Produktionsstart. Außerdem vermarktet die IMG den Wirtschafts- und Wissenschaftsstandort nach außen und zeichnet verantwortlich für das Tourismusmarketing im In- und Ausland. 

Bereits zum zweiten Mal in Folge wurde die IMG als eine der beiden besten regionalen Wirtschaftsförderungsagenturen in Europa mit dem internationalen Top Investment Promotion Agency Award 2016 ausgezeichnet.

Das Land Sachsen-Anhalt ist einziger Gesellschafter der IMG. Weiterführende Informationen zu unseren Leistungen finden Sie hier.: http://www.investieren-in-sachsen-anhalt.de/wir-ueber-uns

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Medizin Gesundheit Wellness

Fraunhofer IGD – MEDICA 2017: Der Mensch im Fokus

Fraunhofer IGD - MEDICA 2017: Der Mensch im Fokus

3D-ARILE – AR-Brille als Unterstützung bei Tumoroperationen

Von der Gewinnung medizinischer Daten über ihre Aufbereitung und Analyse bis hin zur Navigationshilfe während einer Operation – individuelle Gesundheit ist nicht nur ein Leitthema des Fraunhofer-Instituts für Graphische Datenverarbeitung IGD, sondern auch Trendthema der MEDICA 2017.

Die Analyse von Patientendaten bildet die Grundlage der personalisierten Medizin. Mit Health@Hand und VA4RAdiomics haben Forscher des Fraunhofer IGD Lösungen für solche Analysen geschaffen: Ein visueller Leitstand, der selbstständig alle verfügbaren Daten vereint, analysiert und visuell aufbereitet und ein Verfahren, dass Erfahrungswerte der Ärzte, Bilddaten und allgemeine Patientendaten für die Entscheidungsfindung miteinander verbindet. Außerdem zeigen die Fraunhofer-Forscher auf der diesjährigen MEDICA mit 3D-ARILE ein Augmented-Reality(AR)-System, das Ärzten während der Operation als Navigationshilfe dient.

Health@Hand – Patientendaten auf einen Blick erfassen

Das Suchen soll ein Ende haben – künftig sollen digitale Patientenakten alle Daten rund um den Patienten vereinen. Ärzte und Krankenpfleger – ebenso wie das Pflegepersonal in Heimen – müssen dann lediglich auf einen zentralen Multitouchtisch oder auf ein Tablet blicken, um Patientendaten mit einem Blick zu erfassen. Health@Hand integriert erstmalig alle verschiedenen Systeme, vereint die gesamten Daten, analysiert diese und bereitet sie in gut verständlichen Visualisierungen auf. Behandlungstermine, die Medikamentenvergabe oder auch Reinigungsintervalle und Belegungskapazitäten sind so für das Personal übersichtlich visuell zusammengefasst.

VA4Radiomics – Aus Patientendaten lernen

Um besser beurteilen zu können, wie sich die individuelle Erkrankung eines Patienten am besten behandeln lässt, braucht es möglichst viele ähnliche Therapiefälle. VA4Radiomics entnimmt dazu radiologischen Bilddaten Informationen und verknüpft sie anschließend mit den dazugehörigen Patientendaten. Dadurch können Patientenkohorten erstellt und individuelle Patientenmerkmale visualisiert werden. Die wiederum dienen Medizinern als Vergleich für Diagnosen, Therapien und Behandlungsergebnisse. So können Ärzte auch Patienten in den Vergleich einbeziehen, die sie persönlich nie kennenlernen würden – etwa, weil einige Krankheiten nur sehr selten auftreten. Durch die Methoden des Visual Analytics wird Ärzten so geholfen, klinische, radiologische und pathologische Daten in überschaubarer Weise zu präsentieren.

3D-ARILE – AR-Brille als Unterstützung bei Tumoroperationen

Während einer Operation ist es schwierig, die exakte Lage von Schildwächterknoten (Lymphknoten im Abflussgebiet der Lymphflüssigkeit eines bösartigen Tumors) auszumachen und zu erkennen, ob der befallene Lymphknoten vollständig entfernt wurde. Eine Hilfe für das Entfernen solcher Knoten ist 3D-ARILE – ein System, das die exakte Position eines Lymphknotens mittels AR über eine Datenbrille virtuell einblendet. Es unterstützt Ärzte mithilfe von Markierungen beim Lokalisieren der Lymphknoten. Dazu wird dem Patienten ein Fluoreszenzfarbstoff in die direkte Umgebung des Tumors gespritzt, der sich über die Lymphbahnen verteilt und im Wächterlymphknoten sammelt. Infrarot-Kameras erfassen die Fluoreszenz und rekonstruieren den betroffenen Lymphknoten in 3D. Dessen Position wird dem Arzt in Echtzeit ortsgenau in der Datenbrille eingeblendet.

Wie die Fraunhofer-Forscher Gesundheitsdaten visualisieren und welche Möglichkeiten sich durch den Einsatz von Augmented Reality im Operationssaal ergeben, zeigen sie vom 13. bis 16. November auf der MEDICA 2017 in Düsseldorf in Halle 10 am Stand G05.

Weitere Informationen unter www.igd.fraunhofer.de

Das vor 30 Jahren gegründete Fraunhofer IGD ist heute die international führende Einrichtung für angewandte Forschung im Visual Computing. Visual Computing ist bild- und modellbasierte Informatik. Vereinfacht gesagt, beschreibt es die Fähigkeit, Informationen in Bilder zu verwandeln (Computergraphik) und aus Bildern Informationen zu gewinnen (Computer Vision). Die Anwendungsmöglichkeiten hieraus sind vielfältig und werden unter anderem bei der Mensch-Maschine-Interaktion, der interaktiven Simulation und der Modellbildung eingesetzt.

Unsere Forscher an den Standorten in Darmstadt, Rostock, Graz und Singapur entwickeln neue technische Lösungen und Prototypen bis hin zur Produktreife. In Zusammenarbeit mit unseren Partnern entstehen dabei Anwendungslösungen, die direkt auf die Wünsche des Kunden zugeschnitten sind.

Unsere Ansätze erleichtern die Arbeit mit Computern und werden effizient in der Industrie, im Alltagsleben und im Gesundheitswesen eingesetzt. Schwerpunkte unserer Forschung sind die Unterstützung des Menschen in der Industrie 4.0, die Entwicklung von Schlüsseltechnologien für die „Smart City“ und die Nutzung von digitalen Lösungen im Bereich der „personalisierten Medizin“.

Durch angewandte Forschung unterstützen wir die strategische Entwicklung von Industrie und Wirtschaft. Insbesondere kleine und mittelständische Unternehmen sowie Dienstleistungszentren können davon profitieren und mit Hilfe unserer Spitzentechnologien am Markt erfolgreich sein.

Kontakt
Fraunhofer-Institut für Graphische Datenverarbeitung IGD
Daniela Welling
Fraunhoferstraße 5
64283 Darmstadt
+49 6151 155-146
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Medizin Gesundheit Wellness

ADS / ADHS in München behandeln

Alternative zu Medikamenten bei ADHS: Neurofeedback wirkt wie eine Trainingseinheit fürs Gehirn

ADS / ADHS in München behandeln

Eine individuelle Therapie ist bei ADHS äußerst wichtig. (Bildquelle: simoneminth – Fotolia.com)

MÜNCHEN. Das Aufmerksamkeitsdefizitsyndrom (ADS) bzw. das Aufmerksamkeitsdefizit / Hyperaktivitätssyndrom ( ADHS) gehören zu den häufigsten psychischen Erkrankungen im Kinder- und Jugendalter. Der Verein für Betroffene, ADHS Deutschland e.V. spricht von Schätzungen, nach denen etwa fünf Prozent der Kinder im Alter von drei bis 17 Jahren an der Erkrankung leiden – Jungen häufiger als Mädchen. Von ADS / ADHS können jedoch auch Erwachsene betroffen sein, dann mit einem veränderten Symptombild im Vergleich zu Kindern. Während sich das Syndrom bei Kindern oft in mangelnder Konzentrationsfähigkeit und Hyperaktivität zeigt, leiden Erwachsene mit ADS / ADHS unter Stimmungsschwankungen und einem mangelnden Selbstwertgefühl, zeigen Ängste und Rastlosigkeit, sind chronisch unpünktlich und übermäßig vergesslich und haben oftmals Schwierigkeiten in ihren Beziehungen.

Diagnose ADS / ADHS: Was Patienten aus dem Raum München tun können

Die neuroCare Group bietet in ihrem Behandlungszentrum in München eine wirksame und nachhaltige Therapie bei ADS / ADHS an, die mit einer hohen Erfolgsquote verbunden ist: Etwa 75 Prozent der Patienten sprechen gut und nachhaltig auf Neurofeedback an, eine Methode, die wie eine Art Training für das Gehirn funktioniert. Was genau ist Neurofeedback? Die Behandlungsmethode macht sich die Tatsache zu nutzen, dass das Gehirn lernen kann. Bei gesunden Menschen, die sich auf eine Aufgabe konzentrieren, zeigt sich eine erhöhte Beta-Aktivität des Gehirns in bestimmten Bereichen. Im Vergleich dazu ist diese Aktivität von Gehirnwellen bei ADS / ADHS verändert. Oftmals tritt sie erst verzögert auf. Das zeigt sich in einer messbaren frontalen Theta- oder langsamen Alpha-Peak-Frequenz. Bei Menschen mit ADS / ADHS steigt bei einer Fokussierung auf eine bestimmte Aufgabe also die langsame Aktivität, was mit verminderter Konzentrationsfähigkeit einhergeht. Neurofeedback verhilft Patienten über individuell auf ihre persönliche Situation ausgerichtete Therapiepläne, mit denen sie eine angemessene Gehirnaktivität trainieren können.

Neurofeedback bei ADS / ADHS in München ist immer individuell auf den Patienten ausgerichtet

Welche Form von Neurofeedback-Training für den Patienten in Frage kommt, ist Ergebnis einer ausführlichen Untersuchung, an deren Anfang zunächst ein detailliertes QEEG, also ein quantitatives EEG steht. In Abhängigkeit der Voruntersuchungsergebnisse kommen zwei unterschiedliche Arten von Neurofeedback-Training zur Anwendung. Beide therapeutische Verfahren wirken beim Patienten wie ein Training, bei dem er ein direktes Feedback über die Aktivität der Hirnwellen erhält. Das Gehirn lernt in mehreren Sitzungen, seine Aktivität besser zu steuern. Der entscheidende Vorteil dabei: Neurofeedback kommt ohne den Einsatz von Medikamenten aus.

Das Therapiezentrum neuroCare in München bietet kompetente Hilfe unter anderem auf den Gebieten rTMS für Depression und OCD sowie tDCS und Biofeedback bei chronischen Schmerzen.

Kontakt
neuroCare Therapiezentrum München
Christoph Niemitz
Rindermarkt 7
80331 München
089 215 471 2990
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Familie Kinder Zuhause

ADHS Therapie in München: Wie funktioniert Neurofeedback?

neuroCare München trainiert mit Kindern und Erwachsenen, ihre Aufmerksamkeit zu verbessern und ihre Impulsivität zu kontrollieren

ADHS Therapie in München: Wie funktioniert Neurofeedback?

Nicht leicht: Diagnose ADHS. (Bildquelle: simoneminth – Fotolia.com)

MÜNCHEN. Die Diagnose Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätssyndrom (ADHS) ist für Eltern nicht immer leicht zu akzeptieren. Zugleich ist der Alltag mit einem Kind, das an ADHS leidet, sehr fordernd für das soziale Umfeld und die betroffenen Kinder. Stehen in der konventionellen Therapie meist Psychopharmaka an erster Stelle, zeigen neuere Studien, dass Neurofeedback eine Alternative zur medikamentösen Behandlung darstellt. Diese Methode findet bei Patienten ab sechs Jahren erfolgreich Anwendung im Therapiezentrum der neuroCare Group München. Sowohl junge Patienten, als auch Erwachsene mit ADHS werden hier behandelt und profitieren von einer schmerzfreien und nebenwirkungsfreien Behandlung.

Diagnose ADHS – Neurofeedback bei Kindern, wie funktioniert das?

Der große Vorteil von Neurofeedback: Es handelt sich um eine schmerzfreie, nichtinvasive Technologie, die sich seit der Eröffnung des ersten neuroCare Therapiezentrums in Nijmegen (NL) 2006 vielfach bewährt hat und zwischenzeitlich umfassend wissenschaftlich evaluiert und getestet wurde. Patienten, die im neuroCare Therapiezentrum München mit der Diagnose ADHS mithilfe von Neurofeedback behandelt wurden, sprechen in 75 Prozent der Fälle gut auf das Training an und können im Verlauf Medikamente reduzieren oder sogar absetzen.

Individualisierte Therapie mit Neurofeedback bei ADHS in München

Was genau steckt dahinter? Mit Neurofeedback gelingt es dem Patienten nach und nach, das Aktivitätsniveau im Gehirn situationsbedingt anzupassen. Er trainiert so seine Hirnaktivität gezielt, die in Echtzeit über ein EEG dargestellt wird. Individuell auf die Bedürfnisse des Patienten angepasst wird dabei eine bestimmte Art von Neurofeedback verwendet. Zum einen verhilft das sogenannte SCP-Neurofeedback dabei, das Aktivitätsniveau im Gehirn auf eine bestimmte Situation bezogen zu regulieren. Zum anderen trainiert das Frequenzband-Neurofeedback eine generell langsamere Aktivität. Etwa 30 bis 40 Anwendungen sind für eine nachhaltige Therapie notwendig. Infrage kommt die Behandlung sowohl für Kinder, als auch für Erwachsene. Sie erhalten auf Basis einer detaillierten Untersuchung einen individuell ausgearbeiteten Therapieplan. Dazu gehören diagnostische Interviews, ein EEG und neurophysiologische Untersuchungen. Das Verfahren eignet sich im Übrigen auch zur Behandlung von Schlafstörungen.

Das Therapiezentrum neuroCare in München bietet kompetente Hilfe unter anderem auf den Gebieten rTMS für Depression und OCD sowie tDCS und Biofeedback bei chronischen Schmerzen.

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Sonstiges

neuroCare Group München: ADHS ursächlich behandeln

Medikamente wirken bei ADHS symptomatisch, Neurofeedback setzt an den Ursachen an

neuroCare Group München: ADHS ursächlich behandeln

Was bringt die Therapie in München bei ADHS?

MÜNCHEN. ADHS, die Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung zählt zu den häufigsten psychiatrischen Erkrankungen von Kindern und Jugendlichen. Etwa fünf Prozent der Kinder und jungen Erwachsenen im Alter zwischen drei und 17 Jahren sind Statistiken zufolge davon betroffen – Jungen häufiger als Mädchen. Mehr als die Hälfte zeigen Symptome auch im Erwachsenenalter. Betroffene sind teilweise unaufmerksam, impulsiv oder hyperaktiv. Das zeigt sich unter anderem in stark ausgeprägter motorischer Unruhe, Wutausbrüchen, Reizbarkeit, Störverhalten, Frustrationsintoleranz und oftmals in einer auffälligen Diskrepanz zwischen intellektuellem Leistungsvermögen und tatsächlicher Leistung.

Integrierte Therapie: Nachhaltigkeit in der ADHS Behandlung

Im neuroCare Therapiezentrum München verfolgen die Therapeuten einen modernen, erfolgreichen Behandlungsansatz, der – anders als die konservative Therapie mit Medikamenten wie Ritalin oder Concerta – nicht nur symptombezogen, sondern langfristig wirkt. Neurofeedback heißt die wissenschaftlich erprobte Methode, die bei etwa 75 Prozent der Patienten gut anschlägt. neuroCare München hat wie andere Therapiezentren der neuroCare Group eine besondere Expertise im Neurofeedback der langsamen kortikalen Potentiale. Dieses Verfahren wird auch als SCP-Neurofeedback bezeichnet. Sein großer Vorteil gegenüber der medikamentösen Behandlung liegt im nachhaltigen Effekt auf die Symptome der ADHS.

Neurofeedback im neuroCare Therapiezentrum München – was steckt dahinter?

Beim Neurofeedback lernt der Patient, das Aktivitätsniveau des Gehirns zu beeinflussen. Mithilfe eines EEGs wird die Hirnaktivität in Echtzeit dargestellt. Je nach Patient wird dabei eine von zwei Arten des Neurofeedbacks verwendet. Beim SCP-Neurofeedback geht es um die Anpassung des Aktivitätsniveaus auf die aktuelle Situation, beim Frequenzband-Neurofeedback um eine generelle Anpassung von langsamer zu schneller Aktivität. Eine anhaltende Wirkung erreicht man mit dieser Therapieform nach etwa 30 bis 40 Sitzungen. Für eine Behandlung infrage kommen Kinder ab sechs Jahren, Jugendliche und Erwachsene jedes Alters. Auch bei Schlafstörungen hat sich die Methode bewährt. Grundlage einer Behandlung von ADHS mit Neurofeedback in München ist dabei stets das Ergebnis aus detaillierten Voruntersuchungen, zu dem ein diagnostisches Interview, neurophysiologische Tests und ein EEG gehören.

Das Therapiezentrum neuroCare in München bietet kompetente Hilfe unter anderem auf den Gebieten rTMS für Depression und OCD sowie tDCS und Biofeedback bei chronischen Schmerzen.

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Sonstiges

ADHS Therapie in München mit Neurofeedback

Wie sich ADHS auch ohne Medikamente behandeln lässt, zeigt die neuroCare Group München

ADHS Therapie in München mit Neurofeedback

Neurofeedback der neuroCare Group München funktioniert ohne Medikamente bei ADHS.

MÜNCHEN. Bei ADHS handelt es sich um eine Verhaltensstörung, die meist bei Kindern und Jugendlichen auftritt. Rund 500.000 Kinder und Jugendliche sind allein in Deutschland davon betroffen. Sie leiden unter Hyperaktivität, auch unter Schlafstörungen, Unaufmerksamkeit und Impulsivität. Außerdem zeigen sie eine ausgeprägte körperliche Unruhe und einen starken Bewegungsdrang. Bei vielen Betroffenen – die geschätzten Zahlen liegen zwischen 30 und 60 Prozent – bleiben die Symptome der Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätsstörung bis ins Erwachsenenalter hinein bestehen. Wird ADHS vom Kinderarzt diagnostiziert, erfolgt die Therapie unter anderem mit Medikamenteneinsatz. Die als „konservativ“ bezeichnete Behandlung hat jedoch nur eine symptomatische Wirkung, das heißt, Patienten werden ruhig gestellt, ohne das zugrunde liegende ursächliche Problem zu lösen.

Behandlungszentrum der neuroCare Group München: ADHS ohne Medikamente behandeln

Wie alle Medikamente haben auch die Arzneimittel, die bei ADHS verschrieben werden, teilweise unangenehme Nebenwirkungen. Im neuroCare Behandlungszentrum in München verfolgen die auf das Krankheitsbild ADHS spezialisierten Therapeuten einen anderen Ansatz. Die Idee dahinter: Das Gehirn kann lernen, seine Aktivität gezielt zu steuern. Das funktioniert mit Neurofeedback, einer Therapieform bei ADHS im Kindes- und Erwachsenenalter, die ohne medikamentöse Behandlung auskommt. Was genau steckt dahinter? Neurofeedback macht sich die Lernfähigkeit des Gehirns zunutze. Der integrierte Therapieansatz zeigt dabei eine hohe Wirksamkeit. Aktuelle Studien gehen davon aus, dass etwa 75 Prozent der Patienten, die mit Neurofeedback behandelt wurden, eine deutliche Verbesserung der Verhaltensstörungen zeigen.

Gezieltes Training für die Gehirnaktivität bei ADHS mit Neurofeedback in München

Im Therapiezentrum der neuroCare Group München werden individuell auf die Bedürfnisse des Patienten ausgerichtete Therapieformen angewendet. Dabei geht es zum einen darum, eine situationsbedingte Anpassung der Gehirnaktivität zu trainieren (SCP-Neurofeedback). Zum anderen wird eine generelle Anpassung der Aktivität von schnell zu langsam trainiert (Frequenzband-Neurofeedback). Als Nebenwirkungen sind einzig leichte Müdigkeit oder Hautirritationen durch das Anbringen der Elektroden auf der Haut bekannt.

Das Therapiezentrum neuroCare in München bietet kompetente Hilfe unter anderem auf den Gebieten rTMS für Depression und OCD sowie tDCS und Biofeedback bei chronischen Schmerzen.

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