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Untervögelt?

Macht zu wenig (guter) Sex uns hässlich, krank und dumm?

Untervögelt?

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Dass Sex mehr ist als die „schönste Nebensache der Welt“, davon ist Volker Schmidt überzeugt. Der systemische Coach, Partner- und Sexualberater skizziert in seinem gutgelaunten Ratgeber „Untervögelt? Macht zu wenig (guter) Sex uns hässlich, krank und dumm?“ 60 Studien aus Medizin, Zoologie, Psychologie und Sexualforschung. Sein Ziel: den Leser wachzurütteln und in die Verantwortung für die eigene Sexualität zu bringen.

Wussten Sie, dass Gorilla-Penisse selbst im erigierten Zustand nur 30 Millimeter messen? Oder dass Bettwanzenweibchen – auf den Menschen umgerechnet – mit 30 Litern Samenflüssigkeit beschossen werden? Und dass nur Schimpansen-, Bonobo- und Pavian-Weibchen lauter bei der Kopulation rufen als Menschen-Frauen?

Wer drei bis vier Mal pro Woche Sex hat, ist ein Glückspilz: Sex lindert Depressionen, verhilft zu einer besseren Haut, beugt Herz-Kreislauf-Erkrankungen vor und schützt vor Kopf-, Nacken- und Rückenschmerzen. Wer sich jetzt unbehaglich fühlt, ist in Deutschland leider in guter Gesell-schaft: Hier herrscht bekanntlich Ruhe im Karton – wenig Sex und wenig Gespräche darüber. Der bloßen Quantität stellt der Autor und Vater dreier Kinder darum die Qualität des Sex(er)lebens gegenüber. Was macht richtig guten Sex aus? Wer Freude, Zärtlichkeit und Fülle erlebt, bejaht das Leben, den oder die Partner*in und die Körperlichkeit an sich. Schmidt empfiehlt verschiedene innere Haltungen als „Zutaten“ eines erfüllenden Sexlebens und leitet mit einfachen praktischen Übungen dazu an. Lust an der Lust fordert er für eine neue, positive Sexualmoral und entwirft augenzwinkernd provokante Gesellschaftsutopien.

Über den Autor:
Volker Schmidt, Jahrgang 1976, ist Systemischer Coach, Partnerschafts- und Sexualberater. Er hat drei Kinder und lebt in Oldenburg.
http://liebe-auf-augenhoehe.de/

Über das Buch:
Volker Schmidt
Untervögelt?
Macht zu wenig (guter) Sex uns hässlich, krank und dumm?
168 Seiten, 15,00 €
ISBN: 978-3-903072-78-7
Erstverkaufstag: 18. März 2019

* Die Kamphausen Media mit den Verlagen Kamphausen Digital, J.Kamphausen, Aurum, Fischer & Gann, Theseus, Lüchow, LebensBaum und der Tao Cinemathek sowie den Selfpublishing Portalen tao.de und Meine Geschichte wurde 1983 in Bielefeld gegründet. Das Lieferprogramm umfasst mehr als 1.000 Titel aus den Themenbereichen ganzheitliche Gesundheit, Persönlichkeitsentwicklung und Wirtschaft. Einzelne Titel erreichen Auflagen in Millionenhöhe.

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Was ist die endovaskuläre Therapie der Aorta?

Bei der endovaskulären Therapie der Aorta wird das Gefäß von innen heraus behandelt

Was ist die endovaskuläre Therapie der Aorta?

Verschiedene Prothesen beim Einsatz an der Aorta. (Bildquelle: © Crystal light / Fotolia)

SIEGEN. Bei allen Krankheitsbildern an der Aorta unterscheiden die Gefäßchirurgen die offene Operation, also den direkten Zugang zur Aorta über einen Bauchdecken- oder Flankenschnitt, von der endovaskulären Therapie mit einer Gefäßstütze. Die endovaskuläre Therapie gilt als ein minimalinvasives Verfahren und erfolgt über einen Leistenschnitt. In den zurückliegenden Jahren hat sich dieses Operationsverfahren weiterentwickelt und gilt mittlerweile als die Standard-Therapie bei Erkrankungen der Bauchaorta. Die Entscheidung für die offene bzw. die endovaskuläre Behandlung erfolgt dabei jedoch stets individuell mit Blick auf den Patienten und seinen Gesundheitszustand.

Wie läuft die endovaskuläre Therapie der Aorta ab?

Bei der endovaskulären Therapie wird eine Gefäßprothese, ein sogenannter Stentgraft, in die Hauptschlagader eingebracht. Ziel der Therapie ist es, den Blutfluss durch diese Prothese zu führen und die Einengung der Aorta oder ein Aortenaneurysma zu behandeln. Die Behandlung erfolgt dabei endovaskulär, also innerhalb des Gefäßes. Über einen Zugang an den Leistengefäßen wird die Stentprothese über Führungsdrähte zusammengefaltet in die Aorta eingeführt und unter Röntgenkontrolle mit Kontrastmittel an der richtigen Stelle der Aorta positioniert. Der Stentgraft besteht aus einem mit synthetischem Stoff überzogenen Metallgerüst. Er soll die Aorta von innen heraus stabilisieren und abdichten.

Welche unterschiedlichen Stentprothesen kommen bei Erkrankungen der Aorta zum Einsatz?

Je nach Krankheitsbild und Abschnitt der Aorta, der behandelt werden muss, kommen dabei unterschiedliche Gefäßprothesen zum Einsatz. Sie können im Bereich der Brust- wie der Bauchaorta verwendet werden und haben unterschiedliche Größen. In speziellen Fällen wird auch ein individuell angefertigter Stent verwendet. Das ist zum Beispiel im viszeralen Aortenabschnitt mit den abgehenden Gefäßen in Richtung Darm, Leber, Milz und Nieren der Fall. Dort werden fenstrierte Stentgrafts mit Fenstern oder gebranchte Stentgrafts mit verzweigten Seitenarmen für die Versorgung der abzweigenden Gefäße eingesetzt, um die Durchblutung der Organe aufrecht zu erhalten. Mittlerweile kann auch der Aortenbogen mit einer solchen Prothese behandelt werden. Dr. med. Ahmed Kosthy, Chefarzt der Gefäßchirurgie am Aortenzentrum Südwestfalen des Diakonie Klinikums Jung-Stilling in Siegen, ist einer der wenigen Ärzte in Europa, der diese Operation durchführen kann. Im Aortenzentrum steht ein moderner Hybrid-Operationssaal zur Verfügung, der sich für endovaskuläre Operationen besonders gut eignet.

Bei Dr. med. Ahmed H. Koshty, Chefarzt der Klinik für Gefäßchirurgie, liegt der Schwerpunkt auf der Therapie aller Erkrankungen der Aorta. Die Klinik ist in einem Wachstumsprozess und arbeitet eng mit Ärzten, Pflegepersonal und Physiotherapeuten zusammen.

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ELVeS® Radial® 2ring – Die revolutionäre high-tech Laserfaser für die sichere Krampfadertherapie

ELVeS® Radial® 2ring-Laserfaser kann Venenperforationen und thermische Reizungen mit 2 Lichtringen nahezu komplett vermeiden – Auch Behandlung von Seitenästen sowie komplizierteren anatomischen Strukturen und Stripping-Rezidiven mit der slim-Faser

ELVeS® Radial® 2ring - Die revolutionäre high-tech Laserfaser für die sichere Krampfadertherapie

Lichtringe der ELVeS® Radial® 2ring der biolitec® (Bildquelle: biolitec®)

Jena, 04. Februar 2019 – biolitec® hat vor 10 Jahren seine einzigartige patentierte ELVeS® Radial®-Laserfaser mit der 360 Grad-Abstrahlung in den Markt eingeführt. Die radiale Abstrahlung vermindert im Gegensatz zu der punktuellen Abstrahlung einer herkömmlichen Bare tip-Faser eine ungenaue Hitzeentwicklung und die Möglichkeit einer Perforation sowie thermischen Reizung an der Venenwand erheblich.

In der Entwicklung von Lasersystemen für die minimal-invasive Therapien wie zum Beispiel die Entfernung von Krampfadern ist die biolitec weltweit führend und hat mit der Entwicklung der ELVeS® Radial® 2ring einen erheblichen Beitrag für einen noch schonenderen und homogeneren Verschluss der Vene ermöglicht. Das ELVeS® Radial® 2ring-Verfahren wird ambulant unter Ultraschall-Kontrolle und Tumeszenz-Lokalanästhesie durchgeführt. Nach perkutaner Punktion der Vena saphena wird die ELVeS® Radial® 2ring-Faser bis an die Krosse geschoben. Dann wird die Faser mit aktiviertem Laserlicht kontinuierlich in dem zu behandelnden Venenabschnitt zurückgezogen. Die 2 Lichtringe teilen die Laserleistung in zwei gleichwertige Anteile von je 50% auf. So kommt es beispielsweise bei einer Leistung von 12 Watt durch die ELVeS® Radial® 2ring auf die Aufteilung auf zwei Ringe mit jeweils 6 Watt und damit einer lokalen Energiedichtenreduktion auf 50%. Die Nebenwirkungen werden auf diese Weise bei einer sehr hohen Okklusionsrate auf ein Minimum reduziert.

Die von der biolitec® entwickelte Radial-Technologie steht auch als ELVeS® Radial® slim-Faser mit einem Durchmesser von nur 1,25 mm bzw. auch mit zwei Lichtringen als ELVeS® Radial® 2ring slim-Faser zur Verfügung. Somit besteht die Möglichkeit, neben den größeren Stammvenen auch Perforansvenen und Seitenäste sowie kompliziertere anatomische Strukturen und Stripping-Rezidive mit der 360 Grad-Abstrahlung zu therapieren. Sowohl der Name „ELVeS“ als auch „Radial“ sind in Europa als Marke registriert und geschützt.

Neben der revolutionären Idee der ringförmigen Abstrahlung zeichnen sich die ELVeS® Radial® 2ring-Laserfasern der biolitec® durch die extrem hohe Qualität des Quarzglases sowie die außergewöhnliche FUSION®-Technologie aus. Bei biolitec® werden die Faserspitzen aller Laserfasern nicht nur mit dem Lichtleiter verklebt, sondern verschmolzen. So widerstehen sie selbst höchsten Temperaturen und mechanischen Belastungen. Dies macht die Laserfasern noch sicherer.

Die LEONARDO®-Laser der biolitec® sind für ein breites Spektrum speziell entwickelter medizinischer Fasern konzipiert. Die universell einsetzbaren medizinischen Diodenlaser vereinen zwei Wellenlängen – 980 nm und 1470 nm – und bieten eine Vielzahl von Anwendungsmöglichkeiten am Gewebe. Im Rahmen offener und endoskopischer Verfahren, mit und ohne Gewebekontakt.

Zur LEONARDO®-Laser-Familie gehören zum einen die Laser der LEONARDO® Dual-Serie in den Stärken 45 Watt, 100 Watt und 200 Watt, die alle mit den während der Behandlung stufenlos einstellbaren zwei Wellenlängen 980 nm und 1470 nm ausgestattet sind. Durch die Kombination dieser beiden Wellenlängen kann die optimale Absorption in Hämoglobin und Wasser erreicht werden. Der innovative 900 Gramm leichte LEONARDO® Mini komplettiert die Laser-Familie. Diese Laser sind die vielseitigsten universell einsetzbaren medizinischen Laser, die heutzutage auf dem Markt erhältlich sind. Sie sind sowohl für die Bereiche Phlebologie und Proktologie als auch für minimal-invasive Eingriffe in der Urologie, Gynäkologie, HNO, Orthopädie, Thorax-Chirurgie und Pneumologie, ästhetischen Chirurgie sowie Ophthalmologie geeignet.

Zum Unternehmen:
Die biolitec® ist eines der weltweit führenden Medizintechnik-Unternehmen im Bereich Laseranwendungen und der einzige Anbieter, der über alle relevanten Kernkompetenzen – Photosensitizer, Laser und Lichtwellenleiter – im Bereich der Photodynamischen Therapie (PDT) verfügt. Neben der lasergestützten Behandlung von Krebserkrankungen mit dem Medikament Foscan® erforscht und vermarktet die biolitec® vor allem minimal-invasive, schonende Laserverfahren. ELVeS Radial (Endo Laser Vein System) ist das weltweit am häufigsten eingesetzte Lasersystem zur Behandlung der venösen Insuffizienz (Krampfadern). Der neue LEONARDO®-Diodenlaser von biolitec® ist der erste universell einsetzbare medizinische Laser, der über eine Kombination von zwei Wellenlängen, 980nm und 1470nm, verfügt und fachübergreifend verwendbar ist. Die innovative Kontaktfaser XCAVATOR® ermöglicht in Verbindung mit dem LEONARDO® Dual 200 Watt-Laser eine schonende Behandlung bei z.B. gutartiger Prostatavergrößerung (BPH) in der Urologie. Speziell für die mobile Anwendung vor Ort wurde der nur 900 g leichte LEONARDO® Mini-Laser entwickelt. Schonende Laseranwendungen in den Bereichen Proktologie, HNO, Gynäkologie, Thorax-Chirurgie und Pneumologie sowie Orthopädie gehören ebenfalls zum Geschäftsfeld der biolitec®. Weitere Informationen unter www.biolitec.de

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Hirntumor: OP-Therapie für Patienten aus Köln

Moderne Unterstützung durch den Hybrid OP für Patienten mit Hirntumor im Raum Köln

Hirntumor: OP-Therapie für Patienten aus Köln

Patienten aus dem Kreis Köln profitieren vom Hybrid OP. (Bildquelle: © motortion / Fotolia)

KÖLN. Wie lässt sich das Risiko bei einer Operation für Patienten mit Hirntumor kontrollieren? Das ist eine der zentralen Fragen, wenn eine Therapie des Hirntumors mit einer Operation notwendig wird. Im Diakonie Klinikum Jung Stilling in Siegen liegt ein Teil der Antwort auf diese Frage in der modernen Ausstattung, auf die die Operateure rund um Neurochirurg Prof. Dr. med. Veit Braun zurückgreifen kann. Das Klinikum hat jetzt einen zweiten modernen Hybrid-Operationssaal in Betrieb genommen, mit dem neurochirurgische Eingriffe besser geplant und schonender für den Patienten durchgeführt werden können. Gerade Patienten mit Hirntumor aus der Region Köln können auch durch schnelle Reaktion davon profitieren.

Wie profitieren Patienten mit Hirntumor im Raum Köln vom Hybrid-OP?

„Der Hybrid-Operationssaal verbindet moderne Verfahren zur Bildgebung mit der Chirurgie“, beschreibt Prof. Dr. med. Veit Braun. Davon profitieren Eingriffe, bei denen es wie in der Neurochirurgie sehr schwierig ist, an die zu operierende Stelle heranzukommen. Wie genau funktioniert der Hybrid-OP? Über eine robotergesteuerte Röntgenanlage können während der Operation dreidimensionale Bilder der Gefäße im Gehirn mit hoher Auflösung erzeugt werden. Die Anlage auf einem Roboterarm wird über einen Joystick durch den Neurochirurgen gesteuert und lässt sich extrem präzise platzieren. So kann der Operateur seine Operationswerkzeuge in Echtzeit navigieren. Noch ein Vorteil des Hybrid-Operationssaals: Er verbindet Operation und Diagnostik, weil der Patient für die Bildgebung nicht in einen anderen Raum gebracht werden muss. Noch im OP ist die Kontrolle des Operationsergebnisses möglich. Minimalinvasive Operationen können für den Patienten schonender, in kürzerer Zeit und mit mehr Sicherheit durchgeführt werden. „Dadurch können wir Patienten nach der Operation auch schneller wieder nach Hause entlassen“, hebt Prof. Braun hervor.

Patienten mit Hirntumor im Raum Köln schonender und sicherer behandeln

Bei der Operation von Hirntumoren können die Neurochirurgen im Hybrid-Operationssaal den Hirntumor zielgenau ansteuern und noch im Operationssaal eine Röntgenkontrolle durchführen. Die Operateure hoffen so, Patienten belastende Folgeoperationen ersparen zu können. In Deutschland gibt es derzeit nur sechs Krankenhäuser, die einen vergleichbaren Hybrid-OP wie die in Siegen nutzen. Dabei handelt es sich vorwiegend um Universitätskliniken. Die moderne technische Ausstattung hat sich für die Klinik nach Darstellung ihrer Geschäftsführung bereits in steigenden Patientenzahlen bemerkbar gemacht.

Professor Dr. med. Veit Braun ist Chefarzt an der Neurochirurgie am Diakonie Klinikum Jung-Stilling in Siegen. Kopfoperationen wie bei Hirntumor, Aneurysma, Angiom oder Jannetta werden in hochmodernen Operationssälen mit 3D-Bildwandler, Neuronavigation, Fluoreszenz und Neuromonitoring durchgeführt. Das gesamte Spektrum der modernen Neurochirurgie wird geboten. Das ärztliche Team der neurochirurgischen Abteilung innerhalb des Klinikums besteht aus 13 Mitarbeitern, von denen 6 Fachärzte für Neurochirurgie sind.

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Jeder Mensch is(s)t anders

Dank eines erfolgreichen Therapiekonzepts den Weg aus der Essstörung finden

Jeder Mensch is(s)t anders

Bei der Behandlung werden das Essverhalten normalisiert und die psychischen Ursachen behandelt. (Bildquelle: epr/ANAD®)

(epr) „Findest du mich zu dick?“ Diese Frage ist an sich unerheblich, denn am Ende ist nur wichtig, wie man sich selbst sieht. Sowohl biologische als auch individuelle oder familiäre Ursachen können die Wahrnehmung des eigenen Gewichts beeinflussen. Besonders die Medien üben mit ihren Schlankheitsidealen gesellschaftlichen Druck aus und können zu einem ungesunden Essverhalten führen. Dabei ist es egal, ob von Magerwahn oder Übergewicht die Rede ist – beide Krankheitsbilder können lebensgefährlich werden.

Neben Orthorexie oder Chewing and Spitting sind Magersucht und Bulimie die bekanntesten Essstörungen. Diese Krankheiten dominieren die Gedanken, verändern die eigene Persönlichkeit und bringen körperliche Folgeschäden für Zähne, Magen und Darm mit sich. Nun ist professionelle Hilfe gefragt! „Für eine richtige Körperwahrnehmung sind Aufklärung und Vorbildfunktion wichtige Schlagworte“, so Diplom-Psychologe Andreas Schnebel, geschäftsführender Vorstand und therapeutischer Leiter von ANAD® e.V., Bayerns größter Therapieeinrichtung für Essstörungen. Dank der Möglichkeiten von ambulanter oder stationärer Behandlung und dem multidisziplinären Behandlungsansatz – bestehend aus therapeutischer, ernährungstherapeutischer und sozialpädagogischer Therapie – findet jeder Betroffene hier das für sich passende Angebot.

Liane Hammer, Kinder- und Jugendpsychotherapeutin bei ANAD®, erklärt: „Nicht jedem Erkranktem hilft das Gleiche, schließlich hat jeder Mensch andere Bedürfnisse und Empfindungen.“ Ganz wichtig dabei ist, dass sie während der Therapie ihrem normalen Alltag nachgehen, Freunde treffen und Spaß an Hobbys haben. Bei der Behandlung von Essstörungen geht es darum, das Essverhalten zu normalisieren und die psychischen Ursachen zu behandeln. Dabei werden ein stabiles Selbstwertgefühl und eine Distanz zu unrealistischen Idealbildern aufgebaut. Zudem lehren Workshops für Familie und Freunde das richtige Verhalten gegenüber Essgestörten, da ein gemeinsamer Weg für die Genesung der Erkrankten von großer Bedeutung ist und selbst Angehörige Unterstützung brauchen. Auch flexible und ortsunabhängige Aufklärung ist dank virtueller Leistungen wie einer Online-Ernährungsberatung via Video möglich. So bekommt jeder Hilfe, wann und wo er sie benötigt. Mehr Informationen über den erfolgreichen Weg aus der Essstörung gibt es unter http://www.anad.de/

easy-PR® (epr) ist der führende Pressedienst für die Branchen Bauen, Wohnen und Einrichten.

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Ärzte sollten Kenntnisse in der Homöopathie haben

Ärztin Gisela Etter plädiert für die Homöopathie an den Universitäten und in der Praxis

Ärzte sollten Kenntnisse in der Homöopathie haben

(Bildquelle: © CrazyCloud / Fotolia)

In einem Streitgespräch mit einem Immunologen, veröffentlicht im Schweizer Newsportal „20 Minuten“, setzt sich die Präsidentin der Union komplementärmedizinischer Ärzte Gisela Etter für eine universitäre Vermittlung von Kenntnissen in der Komplementärmedizin ein. Sie verweist dazu auf den Lernzielkatalog „Profiles“ vom März 2017, der vorgibt, die Komplementärmedizin sei in der Lehre zu berücksichtigen und Kenntnisse über ihre Methoden in die Ausbildungsziele zu integrieren. Sie sieht darin eine Form der Kompetenzförderung für die Studenten mit Blick auf die Fähigkeit, die Präferenzen der Patienten in den Therapieplänen zu berücksichtigen. Ihrer Einschätzung nach macht es Sinn, dass Ärzte Kenntnisse über Homöopathie erwerben.

Homöopathie – wahr ist nicht nur das, was sich beweisen lässt

Das Argument, die Wirkung der Homöopathie sei nach den modernen Forschungsmethoden nicht wissenschaftlich erwiesen, will die Ärztin nicht gelten lassen. Diese Sichtweise beziehe sich auf einen sehr engen Wissenschaftsbegriff. Wenn nur existieren dürfe, was mit den heutigen Methoden messbar sei, werde das dem Leben und der Natur nicht gerecht. Die moderne Wissenschaft sei sich der Erkenntnis doch bewusst, es gebe keine absolute Wahrheit. Notwendig sei mehr Forschung, die ergebnisoffen angelegt sein muss.

Evidenz der Homöopathie basiert auf ärztlicher Expertise, Forschung und Patientenwunsch

Auch der Kritik an der Regelung in der Schweiz, nach der Homöopathie Teil des Leistungskatalogs der Grundversicherung ist, hält die Ärztin stand. Die Entscheidung sei nach den Regeln der „Evidence based Medicine“ erfolgt. Darin enthalten sei eine systematisierte ärztliche Expertise, die aktuelle Forschung und der Wunsch der Patienten. Daten des Bundesamts für Gesundheit in der Schweiz zeigten, dass die Kosten der Homöopathie nicht höher seien. Gleichzeitig zeige sich, dass Ärzte mit Homöopathie mehr chronisch und schwer Kranke behandelten, als Ärzte ohne diese Zusatzqualifikation. Ein großer Teil der Bevölkerung wendet nach Einschätzung Etters Homöopathie an. Aus ihrer ärztlichen Praxis berichtet sie, homöopathische Arzneimittel täglich erfolgreich anzuwenden.

Ein Informationsportal rund um die Homöopathie. homimed richtet sich an Personen, die sich über verschiedene Behandlungsformen informieren möchten. Homöopathie findet immer häufiger den Zugang zu Bereichen der schulmedizinischen Behandlung.

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Demenz Früherkennung per App erhält Medizinprodukt Status

Früherkennung ist der Schlüssel zur erfolgreichen Demenz Therapie

Demenz Früherkennung per App erhält Medizinprodukt Status

Die DST App ist in den App Stores verfügbar

– Die DST App (Demenz Screening Test) wurde von den Behörden als Medizinprodukt anerkannt.
– Demenz Frühstadien werden sicher erkannt, bevor die Hirnschäden irreversibel werden.
– Sensitivität über 96%, deutlich höher als bei den etablierten Tests (z.B. MMSE 71%).

Demenz ist ein rasch zunehmendes gesellschaftliches Problem einer schnell alternden Bevölkerung. Denn bis heute gibt es keine wirksame Therapie gegen fortgeschrittene Stadien einer Demenz. Daher sind effektive Screening-Tests notwendig, um Frühstadien zu erkennen und mit der Behandlung zu beginnen, bevor die Hirnschäden irreversibel werden.

Der Bedarf an Demenz Früherkennungs-Tests hat in den letzten Jahren deutlich zugenommen, da sich der Schwerpunkt der Demenz-Forschung gewandelt hat, von der Diagnose und Behandlung im klinisch symptomatischen Stadium hin zu prä-symptomatischen neuroprotektiven Therapien. Demenz sollte also nicht länger als eine Krankheit der Älteren angesehen werden, sondern als eine solche von Menschen im mittleren Alter, die sich lange klinisch ruhig verhält. 1)

Um die Erkrankung in diesem frühen Stadium zu erkennen, sind spezielle sensitive Tests notwendig, die zudem auch ohne Anfangsverdacht breit in der Bevölkerung angewandt werden. Die klassischen Fragebogentests zur Selbstbeurteilung sind wenig geeignet, da diese die Erkrankung erst bei vorliegenden Symptomen und damit regelmässig zu spät erkennen.

Eine Gruppe von Medizinern hat daher einen einfachen, validierten, und per App leicht zugänglichen Test entwickelt – den DST (Demenz Screening Test – www.demenz-test.com). Die Zuverlässigkeit der Testergebnisse insbesondere im asymptomatischen Stadium (MCI – Mild Cognitive Impairment) ist durch klinische Studien belegt. Der Test wurde daher von den zuständigen Behörden als Medizinprodukt anerkannt, unter anderem für die gesamte EU, die Schweiz, Island, Norwegen, Liechtenstein, Canada und Australien.

1) The Lancet Commission for Dementia prevention, intervention, and care (2017) 390: 2673-734: Dementia prevention, intervention, and care

Demenz verändern – das ist das Ziel des DST.

Der DST wurde von einer Gruppe von Medizinern entwickelt, mit dem Ziel, Demenz frühzeitig zu erkennen und zu behandeln, bevor die ersten Symptome auftreten.

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Zu viele Medikamente: Was leistet Homöopathie?

Viele Patienten nehmen fünf und mehr Medikamente. Wie kann die Homöopathie unterstützen?

Zu viele Medikamente: Was leistet Homöopathie?

Homöopathie kann eventuell eine Hilfe sein. (Bildquelle: © Coloures-Pic / Fotolia)

Wenn Patienten viele Medikamente auf einmal nehmen müssen, können Wechselwirkungen auftreten. Kann die Homöopathie eine Alternative sein?
Einer aktuellen Analyse der Barmer Krankenversicherung zufolge nehmen 21 Prozent der deutschen Bevölkerung fünf und mehr pharmazeutische Wirkstoffe ein. Die Anzahl der Medikamente steigt dabei mit dem Lebensalter. 23 Prozent der Bevölkerung nehmen keine Medikamente ein. Wechselwirkungen der verschiedenen Präparate sind kaum erforscht. Zudem konzentrieren sich Medikamentenstudien aufgrund ihres komplizierten Settings nicht auf ältere Patienten. Dabei kann der Körper älterer Menschen veränderte Organfunktionen aufweisen.

Warum ist Multimedikation ein Problem?

– Viele unterschiedliche Medikamente können in ihrer Kombination unerwünschte Wechselwirkungen erzeugen.
– Für Ärzte wird es zunehmend schwierig, den Überblick zu behalten.
– Die Multimedikation ist kaum wissenschaftlich erforscht.
– Studien für die Wirkung von Medikamenten bei älteren Patienten sind selten.

Gute Erfahrungen bei geriatrischen Patienten mit Homöopathie

Die Wissenschaftliche Gesellschaft für Homöopathie hat 2016 einen vielbeachteten Forschungsreader herausgebracht. Darin wird homöopathischen Arzneimitteln in der Versorgungsforschung ein gutes Zeugnis ausgestellt. Die Versorgungsforschung untersucht die Anwendung von Medikamenten in der Praxis. In den Studien wurde in den meisten Fällen eine Besserung der Beschwerden und der Lebensqualität dokumentiert. Eine Langzeitstudie der Charité Universitätsmedizin Berlin dokumentierte eine nachhaltige Besserung durch die homöopathische Therapie bei geriatrischen Patienten.(1) Homöopathische Arzneimittel können neben- und wechselwirkungsarm eingesetzt werden. Gerade bei chronischen Erkrankungen können sie konventionelle Therapien unterstützen oder sogar ersetzen. Insofern kann die Homöopathie im Bereich der Multimedikation Potential entfalten.

Bewusstsein für Homöopathie anstelle von konventionellen Präparaten in der Bevölkerung

Bei den Patienten steigt das Bewusstsein für komplementäre Behandlungsformen. Die Homöopathie ist nach wie vor sehr beliebt. Gerade bei Alltagsbeschwerden oder chronischen Erkrankungen hat sie sich bewährt. Wie problematisch die Wirkung konventioneller Präparate sein kann, wurde im Barmer Arzneimittelreport dokumentiert. Die Barmer beschreibt, 18,2 Prozent der Versicherten habe im Jahr 2017 einen Protonenpumpenhemmer verordnet bekommen. Ein solches Präparat wird zum Beispiel bei Sodbrennen eingesetzt. Bei 40,1 Prozent dieser Patienten habe dafür keine Diagnose vorgelegen. Bei falscher Einnahme kann dieses Medikament zu einer vermehrten Säurebildung führen.

(1) http://www.wisshom.de/dokumente/upload/7cda0_forschungsreader_2016_ergschutzgeb%C3%BChr_180713.pdf.

Ein Informationsportal rund um die Homöopathie. homimed richtet sich an Personen, die sich über verschiedene Behandlungsformen informieren möchten. Homöopathie findet immer häufiger den Zugang zu Bereichen der schulmedizinischen Behandlung.

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Problem Multimedikation – Homöopathie als Alternative?

Barmer warnt vor „Arzneimitteltherapie mit Sicherheitslücken.“ Kann Homöopathie unterstützen?

Problem Multimedikation - Homöopathie als Alternative?

Bei der Einnahme ab fünf Arzneimittel sind Wechselwirkungen nicht ausgeschlossen. (Bildquelle: © stockpics / Fotolia)

In ihrem Arzneimittelreport für das Jahr 2018 analysiert die Barmer Krankenkasse, dass jeder fünfte Bundesbürger im Jahr 2016 fünf oder mehr Arzneimittel eingenommen hat. Die Wechselwirkungen der vielen Medikamente seien dabei Unsicherheitsfaktoren.
Die Ergebnisse der Versorgungsforschung sprechen für die Homöopathie. Prof. Dr. Christoph Straub, Vorstandsvorsitzender der Barmer, spricht im Arzneimittelreport von „Sicherheitslücken in der Arzneimitteltherapie“, die durch eine bessere ärztliche Kommunikation und Verfügbarkeit von Informationen vermeidbar seien. In einem Projekt zur digital unterstützten Arzneimitteltherapie sollen Hausärzte bei der Arzneimitteltherapie- und dem Versorgungsmanagement unterstützt werden.

Multimedikation: Vieles spricht für die Homöopathie

Homöopathie kann gerade im Bereich der Multimedikation, also der Verordnung von vielen unterschiedlichen Medikamenten von unterschiedlichen Ärzten, eine Alternative sein. Homöopathische Arzneimittel gelten als nebenwirkungsarm und verträglich.Gerade bei chronischen Leiden ist der Bedarf an eine angepasste Medikation hoch. Wie drängend das Problem ist, zeigt sich im Barmer Arzneimittelreport. Bundesweit leiden nach Angaben der Krankenkasse 5,4 Millionen Menschen an drei chronischen Erkrankungen, 23,3 Millionen an fünf oder mehr. Bei zwei Drittel der Barmer-Versicherten behandelten drei oder mehr Ärzte medikamentös. Wie problematisch die Folgen sein können, stellt die Krankenkasse heraus. Ihrer Analyse zu Folge wurden 1.400 Patienten das Mittel Methotrexat im Rahmen der Krebs- bzw. Rheumatherapie verordnet, obwohl die Patienten zugleich eine eingeschränkte Nierenfunktion vorwiesen und dieses Präparat nicht einnehmen dürften. Die Kasse macht deutlich, dass es den Ärzten gerade bei älteren multimorbiden Patienten schwerfällt, den Überblick über die Medikation und die Wechselwirkungen zu behalten.

Homöopathie bei geriatrischen Patienten zeigt in Studien nachhaltigen Behandlungseffekt

Homöopathische Arzneimittel zeigten in einer Metaanalyse der Wissenschaftlichen Gesellschaft für Homöopathie (Wisshom) in zahlreichen Studien der Versorgungsforschung eine klinisch relevante Verbesserung der Symptome und der Lebensqualität der Patienten. In ihrem Forschungsreader spricht die Wisshom von einem „klinisch relevanten Nutzen für die Patienten.“ So konnte zum Beispiel eine große Beobachtungsstudie mit 3.981 Patienten über einen Zeitraum von acht Jahren, durchgeführt an der Charite Universitätsmedizin Berlin und in Praxen von über 100 homöopathisch arbeitenden Ärzten in Deutschland und der Schweiz nachweisen, dass unter anderem geriatrische Patienten von einer Behandlung mit homöopathischen Arzneimitteln profitieren konnten. Der Behandlungseffekt war dabei nachhaltig.

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Darum ist das Abnabeln von Eltern und Kindern so wichtig

Prof. Dr. med. Martin Bohus über junge Erwachsene

Darum ist das Abnabeln von Eltern und Kindern so wichtig

Prof. Dr. med. Martin Bohus

Wie die Ablösung von Eltern und Kindern funktioniert und warum sie so wichtig für die Entwicklung eines jungen Erwachsenen ist, erklärt Prof. Dr. med. Martin Bohus.

„Die Ablösung vom Elternhaus beginnt zunächst mit einer starken Orientierung hin auf gleichaltrige Mitglieder einer Peergroup (dt.: Gleichrangige). Mit Ausbildungs- oder Studienbeginn löst sich der junge Mensch aus der Peergroup heraus und begibt sich in übergeordnete Sozialstrukturen, in denen Bedürfnisaufschub sowie zielgerichtetes Arbeiten und Lernen gefördert werden“, so Prof. Dr. med. Martin Bohus, Wissenschaftlicher Direktor des Zentralinstitutes für Seelische Gesundheit in Mannheim und wissenschaftlicher Beirat der Rhein-Jura Klinik.

Gelingen diese wichtigen Übergänge nicht, können sie Brücken sein zu Störungen in der Adoleszenz wie Angsterkrankungen und depressiven Erkrankungen oder zu motivationalen Störungen. „Jemand, der Schwierigkeiten hat, Vertrauen aufzubauen; jemand, der Mobbingerfahrungen hat; jemand, der sehr unsichere Bindungserfahrungen mit seinen Eltern gemacht hat; jemand, der hypersensitiv ist gegenüber Zurückweisungen – der wird Probleme haben, sich in einer Peergroup einzufinden. Jemand, der dort wiederum beispielsweise Mobbingerfahrungen macht, wird sich zurückziehen. Und so fehlt ihm eine ganz wesentliche Phase in seiner Adoleszenz“, so Bohus.

Später fangen viele junge Erwachsene ein Studium an, obwohl sie gar nicht wissen, was sich dahinter verbirgt. „Die Master-/Bachelor-Studiengänge vermitteln häufig diffuse Kompetenzen, aus denen sich schwer Berufsbilder ableiten lassen, die mit Emotionen, Wünschen und Hoffnungen verbunden werden können. Das verkompliziert es für viele, konkrete, mit Bildern gefüllte Wunschvorstellungen zu entwickeln“, sagt Bohus. Aus dieser Ursache heraus können motivationale Störungen und subdepressive Syndrome entstehen. Die jungen Menschen sind inaktiv und suchen permanent nach schnellen kurzfristigen Ablenkungen, zum Beispiel im Internet.

Junge Menschen müssen lernen, dass sie auch außerhalb ihrer Familie Bedeutung haben und das eigene Handeln wirksam ist. „In einem Auslandsaufenthalt oder einem sozialen Jahr findet der Kontakt mit sozialer Wirklichkeit statt, mit Leiden von anderen, mit Wirklichkeit von anderen. Das ist zentral“, so Bohus. „Zudem ist es sinnvoll, die Ressourcen zu gestalten. Junge Menschen müssen erst lernen, dass nicht jeder Wunsch sofort befriedigt wird, denn dann gibt es überhaupt keinen Grund mehr, sich anzustrengen und zu arbeiten.“

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Die Rhein-Jura Klinik ist eine private Akut-Klinik für Psychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie. Die medizinischen Schwerpunkte sind vor allem Depression und chronische Depression, Schlafstörungen, Stresserkrankungen, Angststörung, Panikstörung/Agoraphobie, Zwangsstörungen und jegliche Arten von Burnout. Darüber hinaus ist die Rhein-Jura Klinik spezialisiert auf die Behandlung junger Erwachsener im Alter von 18 – 26 Jahren.

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