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Fraunhofer IGD – MEDICA 2017: Der Mensch im Fokus

Fraunhofer IGD - MEDICA 2017: Der Mensch im Fokus

3D-ARILE – AR-Brille als Unterstützung bei Tumoroperationen

Von der Gewinnung medizinischer Daten über ihre Aufbereitung und Analyse bis hin zur Navigationshilfe während einer Operation – individuelle Gesundheit ist nicht nur ein Leitthema des Fraunhofer-Instituts für Graphische Datenverarbeitung IGD, sondern auch Trendthema der MEDICA 2017.

Die Analyse von Patientendaten bildet die Grundlage der personalisierten Medizin. Mit Health@Hand und VA4RAdiomics haben Forscher des Fraunhofer IGD Lösungen für solche Analysen geschaffen: Ein visueller Leitstand, der selbstständig alle verfügbaren Daten vereint, analysiert und visuell aufbereitet und ein Verfahren, dass Erfahrungswerte der Ärzte, Bilddaten und allgemeine Patientendaten für die Entscheidungsfindung miteinander verbindet. Außerdem zeigen die Fraunhofer-Forscher auf der diesjährigen MEDICA mit 3D-ARILE ein Augmented-Reality(AR)-System, das Ärzten während der Operation als Navigationshilfe dient.

Health@Hand – Patientendaten auf einen Blick erfassen

Das Suchen soll ein Ende haben – künftig sollen digitale Patientenakten alle Daten rund um den Patienten vereinen. Ärzte und Krankenpfleger – ebenso wie das Pflegepersonal in Heimen – müssen dann lediglich auf einen zentralen Multitouchtisch oder auf ein Tablet blicken, um Patientendaten mit einem Blick zu erfassen. Health@Hand integriert erstmalig alle verschiedenen Systeme, vereint die gesamten Daten, analysiert diese und bereitet sie in gut verständlichen Visualisierungen auf. Behandlungstermine, die Medikamentenvergabe oder auch Reinigungsintervalle und Belegungskapazitäten sind so für das Personal übersichtlich visuell zusammengefasst.

VA4Radiomics – Aus Patientendaten lernen

Um besser beurteilen zu können, wie sich die individuelle Erkrankung eines Patienten am besten behandeln lässt, braucht es möglichst viele ähnliche Therapiefälle. VA4Radiomics entnimmt dazu radiologischen Bilddaten Informationen und verknüpft sie anschließend mit den dazugehörigen Patientendaten. Dadurch können Patientenkohorten erstellt und individuelle Patientenmerkmale visualisiert werden. Die wiederum dienen Medizinern als Vergleich für Diagnosen, Therapien und Behandlungsergebnisse. So können Ärzte auch Patienten in den Vergleich einbeziehen, die sie persönlich nie kennenlernen würden – etwa, weil einige Krankheiten nur sehr selten auftreten. Durch die Methoden des Visual Analytics wird Ärzten so geholfen, klinische, radiologische und pathologische Daten in überschaubarer Weise zu präsentieren.

3D-ARILE – AR-Brille als Unterstützung bei Tumoroperationen

Während einer Operation ist es schwierig, die exakte Lage von Schildwächterknoten (Lymphknoten im Abflussgebiet der Lymphflüssigkeit eines bösartigen Tumors) auszumachen und zu erkennen, ob der befallene Lymphknoten vollständig entfernt wurde. Eine Hilfe für das Entfernen solcher Knoten ist 3D-ARILE – ein System, das die exakte Position eines Lymphknotens mittels AR über eine Datenbrille virtuell einblendet. Es unterstützt Ärzte mithilfe von Markierungen beim Lokalisieren der Lymphknoten. Dazu wird dem Patienten ein Fluoreszenzfarbstoff in die direkte Umgebung des Tumors gespritzt, der sich über die Lymphbahnen verteilt und im Wächterlymphknoten sammelt. Infrarot-Kameras erfassen die Fluoreszenz und rekonstruieren den betroffenen Lymphknoten in 3D. Dessen Position wird dem Arzt in Echtzeit ortsgenau in der Datenbrille eingeblendet.

Wie die Fraunhofer-Forscher Gesundheitsdaten visualisieren und welche Möglichkeiten sich durch den Einsatz von Augmented Reality im Operationssaal ergeben, zeigen sie vom 13. bis 16. November auf der MEDICA 2017 in Düsseldorf in Halle 10 am Stand G05.

Weitere Informationen unter www.igd.fraunhofer.de

Das vor 30 Jahren gegründete Fraunhofer IGD ist heute die international führende Einrichtung für angewandte Forschung im Visual Computing. Visual Computing ist bild- und modellbasierte Informatik. Vereinfacht gesagt, beschreibt es die Fähigkeit, Informationen in Bilder zu verwandeln (Computergraphik) und aus Bildern Informationen zu gewinnen (Computer Vision). Die Anwendungsmöglichkeiten hieraus sind vielfältig und werden unter anderem bei der Mensch-Maschine-Interaktion, der interaktiven Simulation und der Modellbildung eingesetzt.

Unsere Forscher an den Standorten in Darmstadt, Rostock, Graz und Singapur entwickeln neue technische Lösungen und Prototypen bis hin zur Produktreife. In Zusammenarbeit mit unseren Partnern entstehen dabei Anwendungslösungen, die direkt auf die Wünsche des Kunden zugeschnitten sind.

Unsere Ansätze erleichtern die Arbeit mit Computern und werden effizient in der Industrie, im Alltagsleben und im Gesundheitswesen eingesetzt. Schwerpunkte unserer Forschung sind die Unterstützung des Menschen in der Industrie 4.0, die Entwicklung von Schlüsseltechnologien für die „Smart City“ und die Nutzung von digitalen Lösungen im Bereich der „personalisierten Medizin“.

Durch angewandte Forschung unterstützen wir die strategische Entwicklung von Industrie und Wirtschaft. Insbesondere kleine und mittelständische Unternehmen sowie Dienstleistungszentren können davon profitieren und mit Hilfe unserer Spitzentechnologien am Markt erfolgreich sein.

Kontakt
Fraunhofer-Institut für Graphische Datenverarbeitung IGD
Daniela Welling
Fraunhoferstraße 5
64283 Darmstadt
+49 6151 155-146
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ADS / ADHS in München behandeln

Alternative zu Medikamenten bei ADHS: Neurofeedback wirkt wie eine Trainingseinheit fürs Gehirn

ADS / ADHS in München behandeln

Eine individuelle Therapie ist bei ADHS äußerst wichtig. (Bildquelle: simoneminth – Fotolia.com)

MÜNCHEN. Das Aufmerksamkeitsdefizitsyndrom (ADS) bzw. das Aufmerksamkeitsdefizit / Hyperaktivitätssyndrom ( ADHS) gehören zu den häufigsten psychischen Erkrankungen im Kinder- und Jugendalter. Der Verein für Betroffene, ADHS Deutschland e.V. spricht von Schätzungen, nach denen etwa fünf Prozent der Kinder im Alter von drei bis 17 Jahren an der Erkrankung leiden – Jungen häufiger als Mädchen. Von ADS / ADHS können jedoch auch Erwachsene betroffen sein, dann mit einem veränderten Symptombild im Vergleich zu Kindern. Während sich das Syndrom bei Kindern oft in mangelnder Konzentrationsfähigkeit und Hyperaktivität zeigt, leiden Erwachsene mit ADS / ADHS unter Stimmungsschwankungen und einem mangelnden Selbstwertgefühl, zeigen Ängste und Rastlosigkeit, sind chronisch unpünktlich und übermäßig vergesslich und haben oftmals Schwierigkeiten in ihren Beziehungen.

Diagnose ADS / ADHS: Was Patienten aus dem Raum München tun können

Die neuroCare Group bietet in ihrem Behandlungszentrum in München eine wirksame und nachhaltige Therapie bei ADS / ADHS an, die mit einer hohen Erfolgsquote verbunden ist: Etwa 75 Prozent der Patienten sprechen gut und nachhaltig auf Neurofeedback an, eine Methode, die wie eine Art Training für das Gehirn funktioniert. Was genau ist Neurofeedback? Die Behandlungsmethode macht sich die Tatsache zu nutzen, dass das Gehirn lernen kann. Bei gesunden Menschen, die sich auf eine Aufgabe konzentrieren, zeigt sich eine erhöhte Beta-Aktivität des Gehirns in bestimmten Bereichen. Im Vergleich dazu ist diese Aktivität von Gehirnwellen bei ADS / ADHS verändert. Oftmals tritt sie erst verzögert auf. Das zeigt sich in einer messbaren frontalen Theta- oder langsamen Alpha-Peak-Frequenz. Bei Menschen mit ADS / ADHS steigt bei einer Fokussierung auf eine bestimmte Aufgabe also die langsame Aktivität, was mit verminderter Konzentrationsfähigkeit einhergeht. Neurofeedback verhilft Patienten über individuell auf ihre persönliche Situation ausgerichtete Therapiepläne, mit denen sie eine angemessene Gehirnaktivität trainieren können.

Neurofeedback bei ADS / ADHS in München ist immer individuell auf den Patienten ausgerichtet

Welche Form von Neurofeedback-Training für den Patienten in Frage kommt, ist Ergebnis einer ausführlichen Untersuchung, an deren Anfang zunächst ein detailliertes QEEG, also ein quantitatives EEG steht. In Abhängigkeit der Voruntersuchungsergebnisse kommen zwei unterschiedliche Arten von Neurofeedback-Training zur Anwendung. Beide therapeutische Verfahren wirken beim Patienten wie ein Training, bei dem er ein direktes Feedback über die Aktivität der Hirnwellen erhält. Das Gehirn lernt in mehreren Sitzungen, seine Aktivität besser zu steuern. Der entscheidende Vorteil dabei: Neurofeedback kommt ohne den Einsatz von Medikamenten aus.

Das Therapiezentrum neuroCare in München bietet kompetente Hilfe unter anderem auf den Gebieten rTMS für Depression und OCD sowie tDCS und Biofeedback bei chronischen Schmerzen.

Kontakt
neuroCare Therapiezentrum München
Christoph Niemitz
Rindermarkt 7
80331 München
089 215 471 2990
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ADHS Therapie in München: Wie funktioniert Neurofeedback?

neuroCare München trainiert mit Kindern und Erwachsenen, ihre Aufmerksamkeit zu verbessern und ihre Impulsivität zu kontrollieren

ADHS Therapie in München: Wie funktioniert Neurofeedback?

Nicht leicht: Diagnose ADHS. (Bildquelle: simoneminth – Fotolia.com)

MÜNCHEN. Die Diagnose Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätssyndrom (ADHS) ist für Eltern nicht immer leicht zu akzeptieren. Zugleich ist der Alltag mit einem Kind, das an ADHS leidet, sehr fordernd für das soziale Umfeld und die betroffenen Kinder. Stehen in der konventionellen Therapie meist Psychopharmaka an erster Stelle, zeigen neuere Studien, dass Neurofeedback eine Alternative zur medikamentösen Behandlung darstellt. Diese Methode findet bei Patienten ab sechs Jahren erfolgreich Anwendung im Therapiezentrum der neuroCare Group München. Sowohl junge Patienten, als auch Erwachsene mit ADHS werden hier behandelt und profitieren von einer schmerzfreien und nebenwirkungsfreien Behandlung.

Diagnose ADHS – Neurofeedback bei Kindern, wie funktioniert das?

Der große Vorteil von Neurofeedback: Es handelt sich um eine schmerzfreie, nichtinvasive Technologie, die sich seit der Eröffnung des ersten neuroCare Therapiezentrums in Nijmegen (NL) 2006 vielfach bewährt hat und zwischenzeitlich umfassend wissenschaftlich evaluiert und getestet wurde. Patienten, die im neuroCare Therapiezentrum München mit der Diagnose ADHS mithilfe von Neurofeedback behandelt wurden, sprechen in 75 Prozent der Fälle gut auf das Training an und können im Verlauf Medikamente reduzieren oder sogar absetzen.

Individualisierte Therapie mit Neurofeedback bei ADHS in München

Was genau steckt dahinter? Mit Neurofeedback gelingt es dem Patienten nach und nach, das Aktivitätsniveau im Gehirn situationsbedingt anzupassen. Er trainiert so seine Hirnaktivität gezielt, die in Echtzeit über ein EEG dargestellt wird. Individuell auf die Bedürfnisse des Patienten angepasst wird dabei eine bestimmte Art von Neurofeedback verwendet. Zum einen verhilft das sogenannte SCP-Neurofeedback dabei, das Aktivitätsniveau im Gehirn auf eine bestimmte Situation bezogen zu regulieren. Zum anderen trainiert das Frequenzband-Neurofeedback eine generell langsamere Aktivität. Etwa 30 bis 40 Anwendungen sind für eine nachhaltige Therapie notwendig. Infrage kommt die Behandlung sowohl für Kinder, als auch für Erwachsene. Sie erhalten auf Basis einer detaillierten Untersuchung einen individuell ausgearbeiteten Therapieplan. Dazu gehören diagnostische Interviews, ein EEG und neurophysiologische Untersuchungen. Das Verfahren eignet sich im Übrigen auch zur Behandlung von Schlafstörungen.

Das Therapiezentrum neuroCare in München bietet kompetente Hilfe unter anderem auf den Gebieten rTMS für Depression und OCD sowie tDCS und Biofeedback bei chronischen Schmerzen.

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Sonstiges

neuroCare Group München: ADHS ursächlich behandeln

Medikamente wirken bei ADHS symptomatisch, Neurofeedback setzt an den Ursachen an

neuroCare Group München: ADHS ursächlich behandeln

Was bringt die Therapie in München bei ADHS?

MÜNCHEN. ADHS, die Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung zählt zu den häufigsten psychiatrischen Erkrankungen von Kindern und Jugendlichen. Etwa fünf Prozent der Kinder und jungen Erwachsenen im Alter zwischen drei und 17 Jahren sind Statistiken zufolge davon betroffen – Jungen häufiger als Mädchen. Mehr als die Hälfte zeigen Symptome auch im Erwachsenenalter. Betroffene sind teilweise unaufmerksam, impulsiv oder hyperaktiv. Das zeigt sich unter anderem in stark ausgeprägter motorischer Unruhe, Wutausbrüchen, Reizbarkeit, Störverhalten, Frustrationsintoleranz und oftmals in einer auffälligen Diskrepanz zwischen intellektuellem Leistungsvermögen und tatsächlicher Leistung.

Integrierte Therapie: Nachhaltigkeit in der ADHS Behandlung

Im neuroCare Therapiezentrum München verfolgen die Therapeuten einen modernen, erfolgreichen Behandlungsansatz, der – anders als die konservative Therapie mit Medikamenten wie Ritalin oder Concerta – nicht nur symptombezogen, sondern langfristig wirkt. Neurofeedback heißt die wissenschaftlich erprobte Methode, die bei etwa 75 Prozent der Patienten gut anschlägt. neuroCare München hat wie andere Therapiezentren der neuroCare Group eine besondere Expertise im Neurofeedback der langsamen kortikalen Potentiale. Dieses Verfahren wird auch als SCP-Neurofeedback bezeichnet. Sein großer Vorteil gegenüber der medikamentösen Behandlung liegt im nachhaltigen Effekt auf die Symptome der ADHS.

Neurofeedback im neuroCare Therapiezentrum München – was steckt dahinter?

Beim Neurofeedback lernt der Patient, das Aktivitätsniveau des Gehirns zu beeinflussen. Mithilfe eines EEGs wird die Hirnaktivität in Echtzeit dargestellt. Je nach Patient wird dabei eine von zwei Arten des Neurofeedbacks verwendet. Beim SCP-Neurofeedback geht es um die Anpassung des Aktivitätsniveaus auf die aktuelle Situation, beim Frequenzband-Neurofeedback um eine generelle Anpassung von langsamer zu schneller Aktivität. Eine anhaltende Wirkung erreicht man mit dieser Therapieform nach etwa 30 bis 40 Sitzungen. Für eine Behandlung infrage kommen Kinder ab sechs Jahren, Jugendliche und Erwachsene jedes Alters. Auch bei Schlafstörungen hat sich die Methode bewährt. Grundlage einer Behandlung von ADHS mit Neurofeedback in München ist dabei stets das Ergebnis aus detaillierten Voruntersuchungen, zu dem ein diagnostisches Interview, neurophysiologische Tests und ein EEG gehören.

Das Therapiezentrum neuroCare in München bietet kompetente Hilfe unter anderem auf den Gebieten rTMS für Depression und OCD sowie tDCS und Biofeedback bei chronischen Schmerzen.

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ADHS Therapie in München mit Neurofeedback

Wie sich ADHS auch ohne Medikamente behandeln lässt, zeigt die neuroCare Group München

ADHS Therapie in München mit Neurofeedback

Neurofeedback der neuroCare Group München funktioniert ohne Medikamente bei ADHS.

MÜNCHEN. Bei ADHS handelt es sich um eine Verhaltensstörung, die meist bei Kindern und Jugendlichen auftritt. Rund 500.000 Kinder und Jugendliche sind allein in Deutschland davon betroffen. Sie leiden unter Hyperaktivität, auch unter Schlafstörungen, Unaufmerksamkeit und Impulsivität. Außerdem zeigen sie eine ausgeprägte körperliche Unruhe und einen starken Bewegungsdrang. Bei vielen Betroffenen – die geschätzten Zahlen liegen zwischen 30 und 60 Prozent – bleiben die Symptome der Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätsstörung bis ins Erwachsenenalter hinein bestehen. Wird ADHS vom Kinderarzt diagnostiziert, erfolgt die Therapie unter anderem mit Medikamenteneinsatz. Die als „konservativ“ bezeichnete Behandlung hat jedoch nur eine symptomatische Wirkung, das heißt, Patienten werden ruhig gestellt, ohne das zugrunde liegende ursächliche Problem zu lösen.

Behandlungszentrum der neuroCare Group München: ADHS ohne Medikamente behandeln

Wie alle Medikamente haben auch die Arzneimittel, die bei ADHS verschrieben werden, teilweise unangenehme Nebenwirkungen. Im neuroCare Behandlungszentrum in München verfolgen die auf das Krankheitsbild ADHS spezialisierten Therapeuten einen anderen Ansatz. Die Idee dahinter: Das Gehirn kann lernen, seine Aktivität gezielt zu steuern. Das funktioniert mit Neurofeedback, einer Therapieform bei ADHS im Kindes- und Erwachsenenalter, die ohne medikamentöse Behandlung auskommt. Was genau steckt dahinter? Neurofeedback macht sich die Lernfähigkeit des Gehirns zunutze. Der integrierte Therapieansatz zeigt dabei eine hohe Wirksamkeit. Aktuelle Studien gehen davon aus, dass etwa 75 Prozent der Patienten, die mit Neurofeedback behandelt wurden, eine deutliche Verbesserung der Verhaltensstörungen zeigen.

Gezieltes Training für die Gehirnaktivität bei ADHS mit Neurofeedback in München

Im Therapiezentrum der neuroCare Group München werden individuell auf die Bedürfnisse des Patienten ausgerichtete Therapieformen angewendet. Dabei geht es zum einen darum, eine situationsbedingte Anpassung der Gehirnaktivität zu trainieren (SCP-Neurofeedback). Zum anderen wird eine generelle Anpassung der Aktivität von schnell zu langsam trainiert (Frequenzband-Neurofeedback). Als Nebenwirkungen sind einzig leichte Müdigkeit oder Hautirritationen durch das Anbringen der Elektroden auf der Haut bekannt.

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Von Willebrand-Erkrankung in München behandeln

Bis zu zwei Prozent der Bevölkerung leidet an der seltenen Form der Gerinnungsstörung

Von Willebrand-Erkrankung in München behandeln

Häufiges Nasenbluten oder Zahnfleischbluten: Steckt die Von Willebrand-Erkrankung dahinter? (Bildquelle: © ibreakstock – Fotolia.com)

MÜNCHEN. Patienten, die häufig, auch bei kleinen Stößen blaue Flecken zeigen, die eine starke Blutungsneigung aufweisen oder die oft Nasenbluten oder Zahnfleischbluten haben, gehören vielleicht zu den etwa zwei Prozent der deutschen Bevölkerung, die an der sogenannten Von Willebrand-Erkrankung leiden. Was genau dahinter steckt, erklärt Dr. med. Harald Krebs, Facharzt für Transfusionsmedizin und Hämostaseologie, der im Sonnen-Gesundheitszentrum (SOGZ) in München auch für die medizinische Informatik und das ärztliche Qualitätsmanagement zuständig ist. „Die Von Willebrand-Erkrankung ist die häufigste Form einer verstärkten Blutungsneigung überhaupt. Sie wird für die Patienten vor allem dann zu einem Problem, wenn eine OP ansteht, wenn sie einen Unfall haben und auffällt, dass sie stärker bluten. Die Krankheit macht sich durch ein verstärktes Nachbluten, auch nach Geburten bemerkbar. Sie lässt sich mit speziellen Medikamenten jedoch gut behandeln. Wichtig ist die genaue Diagnose.

Bei auffälliger Blutungsneigung und Verdacht auf Von Willbrand-Erkrankung: Diagnostik im SOGZ München

Hämostaseologie – das ist das medizinische Fachgebiet, das sich mit den Wechselwirkungen zwischen Blutgefäßen, Gerinnungsfaktoren und Blutzellen beschäftigt. Ein Facharzt für Hämostaseologie ist immer dann gefragt, wenn sich zum Beispiel in Folge von Verletzungen Blutgefäße nicht wieder verschließen, es zu einem hohen Blutverlust kommt und die Blutstillung nicht funktioniert. Wenn bei gesunden Patienten Wunden auftreten, werden komplizierte Mechanismen in Gang gesetzt, die ein mechanisch stabiles Netzwerk aus Fibrin und anderen Blutbestandteilen ausbilden und Wunden so dauerhaft wieder verschließen. Doch was ist, wenn dieser Mechanismus gestört ist?

Von Willebrand-Erkrankung im SOGZ München erkennen und behandeln

Im Sonnen Gesundheitszentrum in München verfügen die Fachärzte über ein spezielles und medizinisch hochmodern ausgestattetes Analyselabor, das eine zweifelsfreie Diagnose bzw. den Ausschluss der Von Willebrand-Erkrankung ermöglicht. Mit speziellen Untersuchungen kann das Fehlen des Von-Willebrand-Faktors im Blut festgestellt und quantifiziert werden. Zudem entwickeln die Fachärzte im SOGZ einen individuell am Patienten ausgerichteten Therapieplan, der den Betroffenen dabei hilft, mit ihrer Erkrankung zu leben und ihre Lebensweise auf die verstärkte Blutungsneigung einzustellen. „Die Von Willebrand-Erkrankung lässt sich heute gut mit Medikamenten behandeln“, weiß Dr. med. Harald Krebs.

Im Sonnengesundheits-Zentrum München befinden sich Ärzte aus verschiedenen fachärztlichen Bereichen. So umfasst das SOGZ in München eine Praxis für Transfusionsmedizin und Hämostaseologie, eine privatärztliche Gemeinschaftspraxis für Transfusionsmedizin, eine privatärztliche Praxis für Kinder- und Jugendmedizin sowie ein Institut für pädiatrische Forschung und Weiterbildung. Die begleitenden Ärzte sind DR. MED. HARALD KREBS, M.SC., DR. MED. MICHAEL SIGL-KRAETZIG und DR. MED. GERD BECKER.

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Alternativen zur medikamentösen Behandlung bei ADHS?

neuroCare Group München setzt bei der Behandlung von ADHS auf Neurofeedback

Alternativen zur medikamentösen Behandlung bei ADHS?

Die Diagnose ADHS: Behandlung auch ohne Medikamente?

MÜNCHEN. ADHS – das ist keine Modediagnose. Schon in dem Kinderbuchklassiker „Der Struwwelpeter“ des Frankfurter Arztes Heinrich Hoffmann aus dem Jahr 1844 beschreibt der Autor aus seiner eigenen beruflichen Erfahrung heraus hyperaktive, unaufmerksame und impulsive Kinder, den „Zappelphilipp“, „den Hans guck in die Luft“ oder den „bösen Friedrich“. Aus dieser frühen literarischen Auseinandersetzung mit der Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung leitet sich auch die Beschreibung „Zappelphilipp-Syndrom“ ab. Dahinter steckt die etwas verkürzte Darstellung einer psychischen Störung, die für Betroffene und ihre Angehörigen mit erheblichen Problemen einhergeht. Oftmals setzen Mediziner zunächst auf die Behandlung mit Medikamenten. Das erweist sich jedoch meist nur als symptombezogen und nicht nachhaltig. Im neuroCare Therapiezentrum München wird Neurofeedback als moderne Behandlungsmethode für Patienten ab sechs Jahren erfolgreich angewendet. Was steckt dahinter?

Neurofeedback ist im Therapiezentrum der neuroCare Group München Methode der Wahl

Viele Eltern von Kindern mit ADHS, aber auch betroffene Erwachsene wünschen sich vor allem eine nachhaltige Hilfe in Bezug auf die Symptomatik. Medikamente wie Ritalin setzen keine langfristigen Wirkungsimpulse, sondern behandeln allenfalls die aktuellen Symptome. Im Therapiezentrum der neuroCare Group München dagegen wird ein Ansatz verfolgt, der in 75 Prozent der Fälle gute und nachhaltige Verbesserungen erzielt. Die Wirkungsweise dabei: In mehreren Trainingseinheiten soll das Gehirn beim Neurofeedback lernen, seine Aktivität situationsgemäß zu verstärken oder zu vermindern. Der große Vorteil dabei ist, dass viele ADHS-Patienten so ohne Medikamente behandelt werden können bzw. die Dosis häufig reduziert werden kann.

Für wen eignet sich die Neurofeedback-Therapie bei der neuroCare Group?

Ob Erwachsene oder Kinder – Neurofeedback ist nach Einschätzung von Wissenschaftlern und der Therapeuten der neuroCare Group München eine ideale Methode, um Störungsfelder, wie sie bei ADHS im Erwachsenen- oder Kindesalter auftreten, zu behandeln. Auf Basis umfassender Untersuchungen, eines diagnostischen Interviews und einer Selbsteinschätzung der Patienten wird dann ein individueller „Trainingsplan“ erarbeitet. Während der Trainingseinheiten messen Elektroden die Gehirnaktivität. Diese kann der Patient dann auf einem Computer beobachten und somit lernen, seine Gehirnaktivierung zu steuern. Schrittweise verbessert sich so, meist in Ergänzung mit kognitiver Therapie, die Symptomatik.

Das Therapiezentrum neuroCare in München bietet kompetente Hilfe unter anderem auf den Gebieten rTMS für Depression und OCD sowie tDCS und Biofeedback bei chronischen Schmerzen.

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Was ist ADS bzw. ADHS? Therapie in München

Erfahren Sie mehr über Symptome und Hilfen für betroffene Kinder und Erwachsene

Was ist ADS bzw. ADHS? Therapie in München

ADHS: Eine Krankheit, die schon im 19. Jahrhundert beschrieben wurde.

MÜNCHEN. ADHS ist alles andere als eine Modeerscheinung vielmehr wurde die Krankheit schon im 19. Jahrhundert ausführlich beschrieben. ADS steht für „Aufmerksamkeits-Defizit-Syndrom“. Bei Kindern kommt zu der Aufmerksamkeitsstörung zusätzlich Hyperaktivität (Aufmerksamkeits-Defizit-Hyperaktivitäts-Störung), kurz ADHS. Für die Weltgesundheitsorganisation WHO ist ADHS eine Verhaltensstörung, die in Kindheit und Jugend auftritt. Obwohl über ADHS in den zurückliegenden Jahren verstärkt in den Medien berichtet wurde, handelt es sich nicht um eine Modeerscheinung. Bereits im 19. Jahrhundert berichtete der Frankfurter Arzt und Psychiater, Lyriker und Kinderbuchautor Heinrich Hoffmann in seinen Geschichten vom Struwwelpeter über Kinder mit ADS-Syndrom. Auch heute noch fühlen sich Eltern bei der Lektüre des Zappelphilipp an ihr eigenes Kind erinnert. Sie fragen sich:

– Ist mein Kind krank, wenn es sich schlecht konzentrieren kann oder hyperaktiv ist?
– Ist ADS / ADHS eine Krankheit, die behandelt werden muss?
– Ab wann sollte man einen Arzt aufsuchen?
– Welche Behandlungsmöglichkeiten gibt es bei ADHS?
– Müssen es Medikamente mit zahlreichen Nebenwirkungen sein?

Nicht alle Fragen können eindeutig beantwortet werden. ADS / ADHS hat viele Gesichter. Und von ADS / ADHS betroffene Menschen zeigen ganz unterschiedliche Symptome. Experten sprechen auch nur dann von einer Krankheit, wenn der Betroffene selbst und sein Umfeld unter den Begleiterscheinungen von ADS / ADHS erheblich leiden und Hilfe benötigen. Für diese Menschen ist das Therapiezentrum der neuroCare Group in München eine sehr gute Adresse. Die Einrichtung ist spezialisiert auf die Behandlung von ADHS / ADS ohne Medikamente. Die nicht-invasive Neurofeedback Behandlung ist nachweislich sehr effektiv und nachhaltig. Viele Menschen können ihre Veranlagungen oder die ihres Kindes gerade bei einer schwachen Ausprägung nicht richtig deuten. Den neuroCare Therapeuten ist es deshalb eine Herzensangelegenheit, über die typischen ADS / ADHS Verhaltensweisen gerade bei Kindern aufzuklären.

Wie erkenne ich ADS / ADHS bei meinem Kind?

– Kinder mit ADS / ADHS sind sehr aktiv, oft fast schon wie getrieben.
– Sie sind unkonzentriert, können nicht stillhalten, lassen sich schnell ablenken.
– Die Kinder stehen beispielsweise mitten im Unterricht spontan auf, unterbrechen andere, sind ungeduldig und handeln oft ohne nachzudenken.
– Unaufmerksamkeit drückt sich oft dadurch aus, dass sie Flüchtigkeitsfehler machen, nicht zuhören, Schwierigkeiten haben, bei einer Aufgabe dran zu bleiben und sie auch abzuschließen.
– Kinder mit ADS / ADHS haben Probleme, ihre Dinge zu organisieren. Hausaufgaben werden vergessen, der Schulranzen nicht gepackt, das eigene Zimmer ist stets unaufgeräumt.

Im Therapiezentrum der neuroCare Group in München können sich Eltern beraten lassen, ob eine Behandlung anzuraten ist und ob gegebenenfalls weitere Untersuchungen durchgeführt werden sollten, um das Verhalten des Kindes umfassend zu ergründen.

Das Therapiezentrum neuroCare in München bietet kompetente Hilfe unter anderem auf den Gebieten rTMS für Depression und OCD sowie tDCS und Biofeedback bei chronischen Schmerzen.

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Hämophilie – Behandlung im SOGZ München

Die schwere Blutungsneigung bedarf einer speziellen Therapie durch Fachärzte

Hämophilie - Behandlung im SOGZ München

Fachärzte aus München behandeln die Erkrankung Hämophilie. (Bildquelle: © BillionPhotos.com – Fotolia.com)

MÜNCHEN. Wenn eine Blutung nicht zu stoppen ist, kann es sich um eine krankhafte Blutungsneigung, die sogenannte Hämophilie handeln. Sie kann sowohl angeboren sein, als auch im Laufe des Lebens erworben werden. Die Fachärzte für Hämostaselogie im Sonnen Gesundheitszentrum (SOGZ) München verfügen nicht nur über ausgewiesenes Spezialwissen diese Erkrankung betreffend, sondern nutzen zudem ihr hauseigenes Labor für eine exakte Diagnose und eine an der Schwere der Hämophilie ausgerichtete Behandlung. Im Mittelpunkt dabei: Die Erhöhung der Lebensqualität der Betroffenen, eine effektive Blutstillung und die Vermeidung von Blutungsfolgen für die Betroffenen.

Hämophilie – was ist das? Antworten von den Fachärzten im SOGZ München

Die krankhafte Blutungsneigung wird nach ihren Schweregraden unterschieden, die von Patient zu Patient unterschiedlich sind. Etwa 80 Prozent der Betroffenen leiden unter der sogenannten Hämophilie A, seltener tritt die Hämophilie B auf. Etwa 10.000 Menschen in Deutschland sind aktuell von der Erkrankung betroffen, die gemeinhin auch als „Bluter“ bezeichnet werden. Der Grund für das Auftreten der Blutungsneigung ist ein Mangel des Gerinnungsfaktors VIII bei Hämophilie A und des Faktors IX bei Hämophilie B. Liegt die jeweilige Faktorenkonzentration unter einem Prozent, spricht man von einer schweren Hämophilie, bei einer Konzentration zwischen ein und fünf Prozent von einer mittelschweren, zwischen sechs und 25 Prozent von einer leichten und bei einer Konzentration zwischen 25 und 40 Prozent von einer Subhämophilie.

Bei Hämophilie: Ersatz der fehlenden Gerinnungsfaktoren im SOGZ oder durch Heimselbstbehandlung

Die Therapie bei Hämophilie zielt auf den Ersatz fehlender Gerinnungsfaktoren, die entweder aus Spenderblut gewonnen oder die gentechnisch erzeugt werden. Unter ärztlicher Kontrolle ist es heute sogar möglich, dass sich die Patienten die Präparate zuhause selbst verabreichen. Wichtig bei der Diagnose von Hämophilie ist die engmaschige und regelmäßige Betreuung durch einen Facharzt in einem Hämophiliezentrum, wie sie das SOGZ München bietet. Denn kommt es zu einer unkontrollierten Blutung, können dadurch dauerhafte Schäden entstehen oder die Patienten können verbluten.

Im Sonnengesundheits-Zentrum München befinden sich Ärzte aus verschiedenen fachärztlichen Bereichen. So umfasst das SOGZ in München eine Praxis für Transfusionsmedizin und Hämostaseologie, eine privatärztliche Gemeinschaftspraxis für Transfusionsmedizin, eine privatärztliche Praxis für Kinder- und Jugendmedizin sowie ein Institut für pädiatrische Forschung und Weiterbildung. Die begleitenden Ärzte sind DR. MED. HARALD KREBS, M.SC., DR. MED. MICHAEL SIGL-KRAETZIG und DR. MED. GERD BECKER.

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Politik Recht Gesellschaft

SystemikerInnen mischen sich ein: DGSF-Tagung 2017 München

Von der Neutralität zur Parteilichkeit – SystemikerInnen mischen sich ein
12.-14. Oktober 2017 in München

SystemikerInnen mischen sich ein: DGSF-Tagung 2017 München

Von der Neutralität zur Parteilichkeit – SystemikerInnen mischen sich ein
17. Wissenschaftliche Jahrestagung der DGSF
12.-14. Oktober 2017 in München

München, im August 2017 –
Die Systemische Therapie kommt ihrer Anerkennung als Krankenkassenleistung auch in Deutschland Schritt für Schritt näher. Seit 2013 läuft das Bewertungsverfahren im G-BA (Gemeinsamen Bundesausschuss), dem entscheidenden Gremium. Die Systemische Therapie ist international als Psychotherapieverfahren etabliert. Viele Konzepte und Methoden werden auch erfolgreich in Beratungen und Supervisionen für Teams, Organisationen und Unternehmen eingesetzt.

Größter Berufsverband ist mit 7.000 Mitgliedern die DGSF (Deutsche Gesellschaft für Systemische Therapie, Beratung und Familientherapie). Ihre jährliche Wissenschaftliche Jahrestagung ist traditionell der Marktplatz für systemische Entwicklungen und Ideen.

In diesem Jahr steht die Tagung unter dem Motto „Von der Neutralität zur Parteilichkeit – SystemikerInnen mischen sich ein“ und findet vom 12. – 14. Oktober 2017 in München statt. Über 600 TeilnehmerInnen werden erwartet. Alle Informationen zur Tagung finden sich unter www.dgsf-tagung-2017.de.

Geschichte, aktuelle Politik und systemische Haltung stehen dieses Jahr im Fokus der Tagung. Es wird der Frage nachgegangen, welche Haltung SystemikerInnen zu historischen und gesellschaftspolitischen Entwicklungen einnehmen.

SystemikerInnen sollen sich mehr einmischen, ist die Meinung der Veranstalter, für die Tobias von der Recke spricht: „Es ist notwendig, viel stärker aktiv zu werden, wenn wir Phänomenen begegnen, die den eigenen ethischen Prinzipien und denen der DGSF widersprechen. Rechtspopulismus, Klimazerstörung, unmenschliche Flüchtlingspolitik oder die wachsende Schere zwischen Arm und Reich sind dafür nur einige Beispiele. Unstrittig scheint uns, dass historisch-gesellschaftspolitische Entwicklungen Rahmenbedingungen schaffen, in denen sich alle KlientInnen und BeraterInnen bewegen. Mit diesen Rahmenbedingungen müssen wir uns aktiver auseinandersetzen und widersprechen damit einer in den letzten Jahren zunehmenden Individualisierung von Beratung und Therapie. Wir wünschen uns die Re-Politisierung unserer Arbeit.“

Unter den HauptreferentInnen sind große Namen aus der Soziologie und Gesellschaftspolitik wie Sabine Bode, Prof. Dr. Heiner Keupp, Prof. Dr. Armin Nassehi, Dr. Stephan Marks, Prof. Dr. Tilly Miller, Dr. Wolfgang Schmidbauer, Prof. Dr. Jochen Schweitzer und Tobias von der Recke. In über hundert Workshops, Foren und Fachgruppen von PraktikerInnen wird das Tagungs-Motto auf ganz konkrete Beispiele aus dem Berufsalltag bezogen.

Das traditionelle Tagungsfest wird in der Muffathalle im Herzen von München gefeiert. Ein Abend mit Live-Musik, bestem Essen und Unterhaltung erwartet die Gäste.

Die Psychotherapeutenkammer Bayern vergibt 15 Fortbildungspunkte für die gesamte Tagung. Sie wird in diesem Jahr veranstaltet vom misw (Münchner Institut für Systemische Weiterbildung – www.misw.eu).

Kurz-Text: Menschen, die sich engagieren in der Gesellschaft – das wünschen sich die Veranstalter der Tagung „Von der Neutralität zur Parteilichkeit – SystemikerInnen mischen sich ein“ vom 12. – 14. Oktober 2017 in München. Jetzt anmelden unter www.dgsf-tagung-2017.de.

Presse-Kontakt: Max Zeidler, intervox, München – www.intervox-pr.de/dgsf-tagung-2017
T: 089-292534, E-Mail: intervox@intervox-pr.de

Tagungs-Kontakt: Tatjana Rosenberg, misw, München – www.misw.eu
T: 089-509999, E-Mail: tatjana.rosenberg@misw.eu

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