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Politik Recht Gesellschaft

Erbrechtsinfo.at das neue Portal für Erbrecht in Österreich

Informationen zu sämtlichen Themen bezüglich Erbrecht

Erbrechtsinfo.at das neue Portal für Erbrecht in Österreich

Das neue Portal für Erbrecht in Österreich www.erbrechtsinfo.at ist am 1.11.2017 online gegangen.
Erbrechtsinfo.at bietet jedem Interessierten die Möglichkeit wertvolle Informationen und Tipps zum Thema Erbrecht zu recherchieren. Plant man ein Testament oder steht ein Erbe ins Haus wissen die meisten nicht was zu tun ist denn für viele ist es das erste Mal, dass sie sich mit der Thematik beschäftigen müssen.

Da es bei den Themen Vererben und Erben oft um größere Summen geht, außerdem Emotionen eine große Rolle speilen, bietet Erbrechtsinfo.at nicht nur Wissen zu Themen wie „Pflichtteilsanspruch durchsetzen“, „Testament erstellen“, „Was tun bei Erbstreitigkeiten“ oder erklärt Begrifflichkeiten wie „Einantwortung“, sondern auch eine große Auswahl an regionalen Rechtsanwälten in Wien, Salzburg, Linz und anderen österreichischen Städten, die auf Erbrecht spezialisiert sind.
Die Erbrechtsanwälte werden auf www.erbrechtsinfo.at mit einem ausführlichen Profil vorgestellt. Die Profile geben neben Adresse und Kontaktdaten auch nähere Informationen über den Werdegang des Erbrechtsanwalts oder auch Auskunft darüber, ob zum Beispiel das Erstgespräch etwas kostet oder eventuell sogar gratis ist. Die Erbrechtsanwälte können selbstverständlich auch direkt von der Plattform per Telefon oder Kontaktformular kontaktiert werden.

Das Portal bietet unter anderem auch Formulare zum Download an, wie zum Beispiel eine Verzichtserklärung für den Verzicht auf den Pflichtteil. Weitere Formulare zum Download soll es demnächst geben.
Erbrechtsinfo.at ist momentan auch an der Entwicklung eines Pflichtteilsrechners, der es dem User erlaubt vorab ein ungefähres Gefühl für die Höhe seines Anspruchs zu gewinne. Die Funktion soll zum Ende des Jahres 2017 für die Nutzer von Erbrechtsinfo.at zur Verfügung stehen.

Erbrechtsinfo.at ist für die Nutzer ein unabhängiges und kostenloses Portal ohne Registrierungspflicht. Anwälte, die gerne auf dem Portal vorgestellt werden möchten, können sich gerne melden. Das Team von Erbrechtsinfo.at führt dann mit dem Anwalt oder der Kanzlei ein persönliches Gespräch und entscheidet dann, ob der Rechtsanwalt auf dem Portal vertreten sein darf.

Ein Portal Rund um das Thema Erbrecht in Österreich.

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Sonstiges

ARAG Verbrauchertipps

Bagatellschäden/Knöllchen/nasses Laub/Testamentsurkunde

Wann zahlt der Mieter für Bagatellschäden?
Laut BGB muss ein Vermieter Reparaturen einer Mietsache aufgrund vertragsgemäßen Gebrauchs oder altersbedingten Verschleißes übernehmen. Diese Pflicht kann er jedoch in begrenztem Rahmen durch eine so genannte Kleinreparaturklausel im Mietvertrag dem Mieter auferlegen. Ein Beispiel: „Der Mieter hat die Kosten für kleine Instandsetzungen bzw. zur Beseitigung von Bagatellschäden bis zu einem Betrag von insgesamt 75 Euro pro Einzelreparatur selbst zu tragen.“ Fehlt im Mietvertrag eine solche Klausel, ist der Mieter laut ARAG Experten nicht zur Zahlung von Kleinreparaturen verpflichtet. Für alle Kleinreparaturen eines Jahres liegt die Grenze bei 150 bis 200 Euro, früher waren es 300 bis 400 Mark, oder acht bis zehn Prozent der Jahresmiete (BGH, Az.: VIII ZR 91/88, VIII ZR 38/90, VIII ZR 129/91). Eine Mietvertragsklausel, die darüber hinausgeht, ist rechtlich nicht wirksam, da sie den Mieter unangemessen benachteiligt. Ist die Klausel im Vertrag wirksam, muss der Mieter aber nur die Reparaturen bezahlen, die den vereinbarten Wert nicht übersteigen. Er muss also nicht anteilig zahlen, wenn die Rechnung des Handwerkers höher als die Kostengrenze für die Einzelreparatur ist.

Download unter:
https://www.arag.de/service/infos-und-news/rechtstipps-und-gerichtsurteile/heim-und-garten/

Wenn der Chef das Knöllchen zahlt…
Paketzusteller gehören zu den chronischen Falschparkern. Denn wo ihre Firma keine Ausnahmegenehmigung zum Be- und Entladen in Halteverbots- und Fußgängerzonen bekommen kann, wird ein Knöllchen für eine schnelle Paketzustellung billigend in Kauf genommen. Die Knöllchen zahlt in der Regel der Chef. Ein kalkuliertes Risiko also. ARAG Experten weisen in diesem Zusammenhang darauf hin, dass diese Verwarnungsgelder vom Finanzamt nicht zum Arbeitslohn der angestellten Fahrer gezählt werden dürfen und damit auch nicht der Lohnsteuer unterliegen. Verwarnungsgelder haben keinen Entlohnungscharakter. Dafür bräuchte es zunächst einmal einen Zufluss von Arbeitslohn bei den Angestellten; der ist in diesem Fall aber nicht gegeben (Finanzgericht Düsseldorf, Az.: 1 K 2470/14 L).

Mehr zum Thema unter:
http://www.arag.de/service/infos-und-news/rechtstipps-und-gerichtsurteile/auto-und-verkehr/

Nasses Laub – gefährlich wie Glatteis
Noch hat der Winter uns nicht in seinem kalten Griff. Doch auch wenn der Herbst noch ein paar schöne Tage für uns bereithält; er hat auch seine Tücken – besonders für Autofahrer. Das auf den Straßen liegende Laub verbindet sich mit Nässe zu einer rutschigen Seifenschicht. Daher ist schon im Herbst der Bleifuß auf dem Gaspedal tabu. Denn wer auf feuchtem Herbstlaub eine Vollbremsung einleiten muss, landet schnell im Graben oder im vorausfahrenden Fahrzeug. ARAG Experten raten also dringend dazu, auch den Sicherheitsabstand im Herbst so groß wie möglich zu halten und vorausschauend zu fahren.

Mehr zum Thema unter:
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Auch ein kopiertes Testament zählt
ARAG Experten weisen darauf hin, dass auch die Kopie des letzten Willens als Erbnachweis dienen kann. Zumindest wenn das Original der Testamentsurkunde nicht mehr auffindbar ist. In einem konkreten Fall konnte ein Enkel nur noch mit der Kopie des gemeinschaftlichen Testamentes seiner Großeltern aufwarten, das ihn zum Alleinerben machte. Das Problem: Es gab ein älteres Testament, ebenfalls notariell aufgesetzt, in dem das verstorbene Ehepaar eine gemeinnützige Organisation als Schlusserben eingesetzt hatte. Und diese Urkunde lag als Original vor. Trotzdem erkannten die Richter den Enkel als Erben an, denn dass die aktuellste Fassung des Testamentes formgültig errichtet wurde, konnte auch mit der Kopie nachgewiesen werden (Oberlandesgericht Köln, Az.: 2 WX 550/16).

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Die ARAG ist das größte Familienunternehmen in der deutschen Assekuranz und versteht sich als vielseitiger Qualitätsversicherer. Neben ihrem Schwerpunkt im Rechtsschutzgeschäft bietet sie ihren Kunden in Deutschland auch attraktive, bedarfsorientierte Produkte und Services aus einer Hand in den Bereichen Komposit, Gesundheit und Vorsorge. Aktiv in insgesamt 17 Ländern – inklusive den USA und Kanada – nimmt die ARAG zudem über ihre internationalen Niederlassungen, Gesellschaften und Beteiligungen in vielen internationalen Märkten mit ihren Rechtsschutzversicherungen und Rechtsdienstleistungen eine führende Position ein. Mit über 3.900 Mitarbeitern erwirtschaftet der Konzern ein Umsatz- und Beitragsvolumen von rund 1,6 Milliarden EUR.

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Politik Recht Gesellschaft

Der D.A.S. Leistungsservice informiert: Urteile in Kürze – Erbrecht

Nottestament: Sohn der Alleinerbin darf kein Zeuge sein

Will jemand ein Testament errichten, der nicht mehr schreiben kann, kann er ein mündliches Nottestament vor drei Zeugen diktieren. Ist einer der drei Zeugen allerdings der Sohn der Alleinerbin, ist das Testament ungültig. Dies entschied laut D.A.S. Rechtsschutz Leistungs-GmbH (D.A.S. Leistungsservice) das Oberlandesgericht Köln.
OLG Köln, Az. 2 Wx 86/17

Hintergrundinformation:
Viele Menschen setzen kein Testament auf, da sie sich mit diesem unangenehmen Thema nicht auseinandersetzen möchten. Trifft sie dann eine schwere Erkrankung, möchten sie oft noch kurzfristig Regelungen für ihren Nachlass treffen. Aber was geschieht, wenn der Betroffene zum Beispiel krankheitsbedingt nicht mehr in der Lage ist, selbst zu schreiben? Ein herkömmliches Testament muss der Erblasser komplett handschriftlich niederschreiben. Wer dies nicht mehr schafft, kann einen Notar hinzuziehen. Ist auch dies nicht machbar, kommt ein Nottestament vor dem Bürgermeister in Frage. Oder, wenn die Zeit drängt, ein Nottestament vor drei Zeugen. Dabei erklärt der Erblasser seinen letzten Willen mündlich vor drei Zeugen. Diese schreiben ihn nieder und unterschreiben das Dokument. Auch der Erblasser muss unterschreiben. Kann er dies nicht mehr, müssen die Zeugen dies auf dem Schriftstück vermerken. Der Fall: Ein 84-Jähriger war in einem Kölner Krankenhaus verstorben. Wenige Stunden vor seinem Tod waren vier Personen an sein Krankenbett gekommen. Drei davon hatten in einer Niederschrift bescheinigt, dass seine Lebensgefährtin Alleinerbin sein solle. Damit sei der Sterbende einverstanden gewesen, allerdings konnte er nicht mehr unterschreiben. Zu den Zeugen gehörte auch der Sohn seiner Lebensgefährtin. Als diese später unter Vorlage des Schriftstücks einen Erbschein beantragte, versuchten die Nichten und Neffen des Verstorbenen, das Testament anzufechten. Das Urteil: Das Oberlandesgericht Köln erklärte nach Informationen des D.A.S. Leistungsservice das Testament für unwirksam. Als Zeugen könnten nicht die Kinder oder andere nahe Verwandte der Person auftreten, die im Testament als Alleinerbe auftritt. Der Sohn der Lebensgefährtin hätte demnach kein Zeuge sein dürfen. Die Anwesenheit der vierten Person ändere nichts, da diese nicht an der Beurkundung des letzten Willens teilgenommen habe und ohnehin keine ausreichenden Deutschkenntnisse habe, um den Inhalt zu verstehen. Zwei Zeugen reichten für ein wirksames Testament nicht aus. Damit war die gesetzliche Erbfolge anzuwenden.
Oberlandesgericht Köln, Beschluss vom 5. Juli 2017, Az. 2 Wx 86/17

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Über den D.A.S. Rechtsschutz
Seit 1928 steht die Marke D.A.S. für Kompetenz und Leistungsstärke im Rechtsschutz. Mit dem D.A.S. Rechtsschutz bieten wir mit vielfältigen Produktvarianten und Dienstleistungen weit mehr als nur Kostenerstattung. Er ist ein Angebot der ERGO Versicherung AG, die mit Beitragseinnahmen von 3,3 Mrd. Euro im Jahr 2016 zu den führenden Schaden-/Unfallversicherern am deutschen Markt zählt. Die Gesellschaft bietet ein umfangreiches Portfolio für den privaten, gewerblichen und industriellen Bedarf an und verfügt über mehr als 160 Jahre Erfahrung. Sie gehört zu ERGO und damit zu Munich Re, einem der weltweit führenden Rückversicherer und Risikoträger. Mehr unter www.das.de

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Betriebliche Notfallvorsorge; Impuls-Vortrag 26.09.2017

Absicherung für den Ausfall des Unternehmers

Betriebliche Notfallvorsorge; Impuls-Vortrag 26.09.2017

Markus Schaible, Schaible Consult

Am 26.09.2017 hält der Inhaber von Schaible Consult, Markus Schaible im Rahmen der Last Tuesday Veranstaltung des BVMW (Bundesverband der mittelständischen Wirtschaft) einen Impuls-Vortrag zum Thema Notfallvorsorge für UnternehmerInnen. Die Veranstaltung beginnt um 18 Uhr. Der Veranstaltungsort im Rhein-Main Gebiet wird noch bekannt gegeben.

Regelmäßig wird in der Presse über Aspekte berichtet, mit denen jedermann sich absichern sollte. Für vieles gibt es Versicherungen (Berufsunfähigkeit, Unfall, Haftpflicht etc.). Zuletzt wurde in 2016 über die aktuelle Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs zur Patientenverfügung berichtet.

Aber was ist für Sie als Unternehmer oder Unternehmerin wichtig?
Wie sorgen Sie vor für den Fall, dass Sie länger ausfallen?

Für jeden sind Themen wie Patientenverfügung, Betreuungs- und Vorsorgevollmacht sowie das Testament wichtige Vorsorgethemen. Die Punkte Vollmachten und Testament bekommen für Sie als Unternehmer noch eine zusätzliche Dimension. Beim Thema Unternehmer-Testament empfiehlt es sich rechtzeitig steuerlichen und juristischen Rat einzuholen. Neben den rechtlichen und steuerlichen Aspekten sind betriebswirtschaftliche Fragen zu klären.

Haben Sie einen oder mehrere Vertreter in Ihrem Unternehmen bestimmt?
Ist die Vertretung mit allen Informationen, Vollmachten und Zugriffsrechten ausgestattet um Sie im Verhinderungsfall vertreten zu können?

Als Unternehmer bestreiten Sie Ihren Lebensunterhalt aus Ihrem Unternehmenserfolg. Dieser kann nur erwirtschaftet werden, wenn der Betrieb auch im Falle Ihres Ausfalls störungsfrei weiter läuft.
Ihr Nutzen aus Ihrer betrieblichen Notfallvorsorge:
– Sicherung Ihres Lebensunterhalts
– Bewahrung des Unternehmenswerts
– Sicherung der Beziehungen zu Kunden, Lieferanten und Bankpartnern
– Arbeitsplatzsicherung für Ihre Mitarbeiter
Von verschiedenen Organisationen (IHK, Banken und Sparkassen u.a.) bekommen Sie Notfall Handbücher bzw. Ordner zum Ausfüllen an die Hand. Dies ist ein wertvolles Instrumentarium zur Dokumentation. Oftmals tauchen beim Ausfüllen Fragen auf. Klären Sie diese mit einem kompetenten Ansprechpartner und vergewissern Sie sich nach Erstellung, dass dieses Notfallhandbuch (auch Notallkoffer genannt) stets aktuell ist.

Bei der Erfassung und Dokumentation Ihrer Prozesse, der Verteilung von Zuständigkeiten sowie allen weiteren Fragen hilft Ihnen ein kompetenter Berater wie Schaible Consult gerne weiter.

Schaible Consult ist eine Inhaber-geführte Beratungsfirma mit Fokus auf betriebliche Notfallvorsorge und Unternehmensnachfolge.

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Markus Schaible
Montgolfier-Allee 21a
60486 Frankfurt
01743309111
m.schaible@schaible-consult.de
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Computer IT Software

Erster Marktüberblick zum digitalen Erbe erschienen

Mit welchen Diensten können Nutzer für ihren eigenen digitalen Nachlass vorsorgen?

Erster Marktüberblick zum digitalen Erbe erschienen

Seit dem Facebook-Urteil ist das Thema digitaler Nachlass in aller Munde. Zu Recht fragen sich online aktive Menschen, wie sie vorsorgen können und wer ihnen dabei hilft. Beim unabhängigen Informationsportal digital-danach.de ist nun der erste Überblick zu deutschen Vorsorgelösungen erschienen. Die Betreiber Sabine Landes und Dennis Schmolk haben neun Portale untersucht. Die Ergebnisse sind ab sofort abrufbar unter https://digital-danach.de/ueberblick-vorsorge

9 Vorsorgeplattformen für den digitalen Nachlass im Überblick

Der digitale Nachlass eines Menschen umfasst alle digitalen Lebensbereiche, die er hinterlässt, wenn er stirbt: E-Mail-Accounts, Dateien, Social-Network-Profile bis hin zu Bitcoin und anderen Digitalwährungen. Verbraucherschützer raten regelmäßig dazu, vorzusorgen.

Seit einigen Jahren gibt es Anbieter, die dem Nutzer technische Lösungen hierfür bereitstellen. digital-danach.de stellt heute zum ersten Mal einen Marktüberblick zur Verfügung. Die Übersicht führt folgende neun Anbieter auf und untersucht diese auf Kriterien wie Sicherheit, Kosten und Funktionsumfang: Exmedio, Digital Heritage, lastHello, LifeCompanion, Meminto, Somnity, TheVitalThings, Vorsorgeplattform24 und den Digitalen Nachlassplaner der LV 1871.

„Wir wollen mit diesem Marktüberblick Nutzern helfen, die für sie passende Lösung zu finden. Online-User haben verschiedene Bedürfnisse, und daher muss sich jeder fragen, ob er eine Vorsorgeplattform nutzen will – und wenn ja, welche“, erklärt Sabine Landes von digital-danach.de ihre Motivation.

Fazit: Keine One-Size-fits-All-Lösung

Die betrachteten Vorsorgeplattformen und -Apps bieten sehr unterschiedliche Möglichkeiten für den eigenen digitalen Nachlass. Von eher emotionalen „Tagebuchdiensten“, die eine bunte Biographie für die Hinterbliebenen anlegen, bis hin zu sicherheitszentrierten Datensafes sprechen sie verschiedene Nutzergruppen an.

Die Wahl des richtigen Diensts ist von vielen Faktoren abhängig: Legt man den Schwerpunkt auf Rechtssicherheit, weil man absehen kann, dass es Streit zwischen den Erben geben wird? Steht eine schnelle, unbürokratische Abwicklung im Vordergrund? Wie hoch ist das Bedürfnis nach Cybersicherheit? Und nicht zuletzt: Wie viel Arbeit möchte man in das doch eher unangenehme Thema stecken?

Neben den vorgestellten Diensten gibt es natürlich noch weitere Möglichkeiten, vorzusorgen. „Eine individuelle Vorsorge mit digitalen und analogen Bausteinen könnte eine Alternative sein“, meint Dennis Schmolk von digital-danach.de. „Zum Beispiel mit verschlüsselten Dateien in einer Dropbox und einem sicheren Versteck für das Entschlüsselungs-Passwort. Oder man hinterlegt entsprechende Daten bei einem Anwalt oder Notar und lässt sich dort umfassend beraten.“

Um sein digitales Erbe zu regeln, muss man also eine Reihe wichtiger Entscheidungen treffen. Vorsorgeplattformen können dabei helfen, aber man sollte nicht alle Entscheidungen an sie delegieren.

Sabine Landes und Dennis Schmolk pflegen seit 2015 unter https://digital-danach.de ein Infoportal rund um digitalen Nachlass, Online-Trauerkultur und digitales Gedenken. Zudem sind sie als Ratgeberautoren und Referenten zu diesen Themen tätig und veranstalten die Konferenz digina ( https://digina-conference.com).

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Facebook-Post aus dem Grab nimmt dem Tod das letzte Wort

Facebook-Post aus dem Grab nimmt dem Tod das letzte Wort

LifeCompanion®, die neue App zur Vorbereitung auf den Tod (Bildquelle: @Mobile Software AG)

Mobile Software AG entwickelt für TomorrowBits innovative App zur Vorbereitung auf den Tod

Vorab eine persönliche Frage: Welches Lied soll auf Ihrer Beerdigung gespielt werden? Darüber haben Sie sich noch nie Gedanken gemacht? Da sind Sie keine Ausnahme: Obwohl etwa 900.000 Menschen jährlich in Deutschland sterben, trifft der Tod viele davon völlig unerwartet – und unvorbereitet. Vor allem die Angehörigen stehen vor einem großen, gähnenden Loch. Nicht nur Schmerz und Trauer müssen bewältigt, sondern auch eine Unmenge an drängenden, häufig existenziellen Fragen in kürzester Zeit beantwortet werden. Eine einzigartige App bietet nun einen neuen Zugang zu einem der größten Themen des Lebens: LifeCompanion® hilft Usern bei der Auseinandersetzung mit dem eigenen Tod, erleichtert notwendige Regelungen für den Notfall und dient vor allem der Unterstützung und Versorgung der Hinterbliebenen.

Der Tod ist in unserer Gesellschaft eines der letzten großen Tabus. Statistisch gesehen begegnen die Deutschen nur etwa alle 18 Jahre persönlich dem Tod, wenn ein Familienmitglied verstirbt – dazwischen wird das Thema vollkommen verdrängt. Ein ungesunder Mechanismus, mit dem die innovative App LifeCompanion brechen will. „Wir müssen wieder lernen, den Tod als natürlichen Teil des Lebens zu akzeptieren, mehr noch: Wir sollten die aktive Auseinandersetzung mit dem Thema Tod als Chance für unser Leben begreifen“, erklärt Leonhard Bichler, Herausgeber der App und Geschäftsführer des StartUp-Unternehmens TomorrowBits GmbH, das sich auf die Konzeption und Vermarktung innovativer Software spezialisiert hat.

Postmortaler Messaging-Dienst
Die meisten Menschen schrecken vor dem Gedanken an die eigene Sterblichkeit zurück. Mit der Frage nach dem letzten Song bietet LifeCompanion einen leichten Einstieg in dieses schwere Thema. „Dabei geht es letztlich um die Frage, wie wir den Menschen in Erinnerung bleiben und was wir ihnen hinterlassen wollen“, erklärt Bichler. Durch ein neu entwickeltes, postmortales Benachrichtigungssystem können Nutzer ihre Wünsche für das eigene Begräbnis festhalten, sich mit einem letzten Facebook-Post von allen Freunden verabschieden und ihren Liebsten noch wichtige Nachrichten übermitteln. „Ich habe in der App zum Beispiel Nachrichten für meine Kinder hinterlegt. Darin geht es primär um meine Werte und meine Einstellung zum Leben, quasi ein emotionales Testament“, berichtet Dr. Jens Wehrmann, Geschäftsführer der Software-Schmiede Mobile Software AG, die die App entwickelt hat.

Bewusster leben, angstbefreiter sterben
Es ist eine der größten Fragen der Menschheit: Was kommt nach dem Tod? Mit der LifeCompanion-App können User jetzt zumindest einen Teil dieser Frage selbst beantworten. „Nur wer sich zu Lebzeiten bewusst mit dem Tod auseinandersetzt, kann vorab wichtige Entscheidungen treffen und dadurch auch seine Hinterbliebenen entlasten“, weiß Leonhard Bichler. Dennoch haben gut zwei Drittel der Deutschen nicht einmal eine Patientenverfügung. LifeCompanion hilft bei der Vorbereitung auf den Ernstfall – von A bis Z. „Dieser Prozess kann diffuse Ängste vor dem Tod abbauen. Und führt gleichzeitig dazu, sich über die eigenen Wünsche und Ziele klar zu werden“, meint Bichler. „Dadurch kann die App auch dabei helfen, das Leben bewusster zu gestalten.“

Hilfe für die Hinterbliebenen
Insbesondere in der Rushhour des Lebens – etwa zwischen 25 und 40 – muss alles auf einmal passieren: Heiraten, Kinder kriegen, Karriere machen. Chronischer Zeitmangel ist die Folge. Vorkehrungen für den Notfall werden immer wieder aufgeschoben. LifeCompanion bietet dafür eine einfache Lösung: Eine Checkliste fasst die wichtigsten Punkte – wie Vollmachten, Patientenverfügung oder Testament – zusammen. Zusätzlich gibt die App Tipps zur rechtsgültigen Formulierung und vermittelt, wenn nötig, professionelle Unterstützung. Zusammen mit wichtigen Informationen wie Passwörtern und PIN-Nummern für Bankkonten oder Internetaccounts, sichern die in der App hinterlegten Fundorte der Unterlagen die Versorgung der Hinterbliebenen. „Ein Feature, das mir als dreifachem Vater besonders wichtig war. Falls mir etwas passieren sollte, kann ich sicher sein, dass meine Familie schnell auf eigenen Beinen steht“, betont Wehrmann.

Aus extremer Erfahrung
Leonhard Bichler, Initiator dieser innovativen App, ist Theologe, Radiomoderator und Extremsportler. Vor knapp drei Jahren stürzte sein Kletterpartner bei einer Tour in der Waidringer Steinplatte zehn Meter in die Tiefe. Lebensgefährliche Verletzungen waren die Folge. Nachdem der Verunglückte mit dem Hubschrauber ausgeflogen wurde, blieb Bichler allein in der Wand zurück. „Dieses einschneidende Erlebnis, bewirkte ein nachhaltiges Umdenken bei mir“, erinnert sich Bichler. „Mir wurde schlagartig klar, dass ich selbst kaum auf meinen Tod vorbereitet war.“ Seitdem hat er sich zum Ziel gesetzt, die Menschen für einen bewussteren Umgang mit der eigenen Sterblichkeit zu sensibilisieren. Er gründete ein neues Unternehmen und investierte seine Ersparnisse in die Entwicklung seiner ersten App. Gut abgesichert durch die professionelle Unterstützung der Software-Entwickler aus München.

Digitalisierung des Todes
Die fortschreitende Digitalisierung hat inzwischen fast alle Lebensbereiche des Menschen nachhaltig geändert – und hat das Potenzial auch den Umgang mit dem Tod entscheidend zu wandeln. „Wir haben mit der Entwicklung von LifeCompanion völliges Neuland betreten und mussten mehr als einmal durchspielen, was im Todesfall im Detail passieren soll“, berichtet der Software-Experte Jens Wehrmann über die intensive Zusammenarbeit mit Bichler. „Uns war wichtig, einen leichten, intuitiven Zugang zum Thema zu schaffen“, so Wehrmann weiter. So sollen durch vereinfachende Funktionen und das Anknüpfen an „Altvertrautes“ – wie zum Beispiel mit der Facebook-Anbindung – auch die Berührungsängste der Nutzer gemindert werden. Denn die Auseinandersetzung mit der eigenen Sterblichkeit lohnt sich: „Retrospektiv war es sehr befreiend, so intensiv über den Tod zu sprechen. Und ich fühle mich einfach besser, wenn auch für den Worst Case alles geregelt ist“, schließt Wehrmann.

Anzahl der Anschläge (inkl. Leerzeichen): 6.192

Die LifeCompanion-App gibt es hier für Android und hier für iOS.

Weitere Informationen unter www.mobile-software.de
und www.lifecompanion.de

Über die Mobile Software AG
Die Mobile Software AG ist eine 2010 gegründete Digital Agentur für die strategische Konzeption und Entwicklung von individuellen mobilen Lösungen im B2B- und B2C-Bereich. Viele der für Kunden wie Dekra, BMW, Aboalarm, Audi, clever-tanken, Scout24, MAN, VW oder wetter.com entwickelten Apps wurden mit unabhängigen Jury- und Publikumspreisen ausgezeichnet (u.a. „Beste App“ ComputerBild, Capital „Beste App für’s Auto“, „Connected Car Award“ AutoBild, Apple „Finanzapp des Jahres“).
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Institut GenerationenBeratung für „Großer Preis des Mittelstandes 2017“ nominiert

Nominierung für einen der wichtigsten Preise für den Mittelstand in Deutschland

Institut GenerationenBeratung für "Großer Preis des Mittelstandes 2017" nominiert

Nominierungsurkunde für das Institut GenerationenBeratung

Bad König, 21.02.2017 – Das Institut GenerationenBeratung (IGB) ist für den Großen Preis des Mittelstandes 2017 nominiert worden. Der von der Oskar-Petzold-Stiftung vergebene Preis gehört zu den deutschlandweit begehrtesten Wirtschaftsauszeichnungen. „Die Nominierung unterstreicht die Bedeutung und unsere Rolle, unabhängig und neutral rechtssichere Dokumente, wie Vollmachten und Verfügungen zu erstellen und zu verwahren. Daneben schaffen wir mit neuen Seminaren, die die Generation 50 plus unterstützt, neue Geschäftsfelder insbesondere für die Finanzbranche,“ so Margit Winkler, Geschäftsführerin des Instituts. Der „Große Preis des Mittelstandes“ bewertet nicht alleine Zahlen, Innovationen oder Arbeitsplätze. Es betrachtet vielmehr das Unternehmen als Ganzes, in seiner komplexen Rolle in der Gesellschaft.

Das unabhängige und neutrale Institut GenerationenBeratung (IGB) ist als Experte die erste Anlaufstelle in Deutschland für Unternehmen und Privatpersonen zu Themen der rechtlichen und finanziellen Vorsorge. Für Privatpersonen erstellt IGB rechtssichere Dokumente und verwahrt alle Unterlagen, wie Vollmachten und Verfügungen, die im Bedarfsfall benötigt werden. Finanzdienstleister bildet IGB zu Themen der Generation 50 plus mit verschiedenen Seminaren, wie beispielsweise GenerationenBerater (IHK) und Testamentsvollstrecker aus.

Das unabhängige und neutrale Institut GenerationenBeratung (IGB) ist als Experte die erste Anlaufstelle in Deutschland für Unternehmen und Privatpersonen zu Themen der rechtlichen und finanziellen Vorsorge. Für Privatpersonen erstellt IGB rechtssichere Dokumente und verwahrt alle Unterlagen, wie Vollmachten und Verfügungen, die im Bedarfsfall benötigt werden. Finanzdienstleister bildet IGB zu Themen der GenerationenBeratung aus. Unser Netzwerk und Know how versetzt sie in die Lage, Lösungen über die Themen Finanzen und Versicherungen hinaus zu vermitteln, um ihre Kunden noch besser beraten und bedienen zu können. Die IGB-Veranstaltungen, der IGB-Support und die IGB-Services unterstützen Unternehmen und Privatpersonen bei der Erreichung ihrer Ziele.

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Institut GenerationenBeratung GmbH
Maike Fischer
Elisabethenstraße ^10
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06063 – 95 17 800
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Politik Recht Gesellschaft

Vorsorgetreffen für den Todesfall – worauf Eltern achten sollten

Interview mit Notarin Bettina Selzer von der Kanzlei SELZER REIFF Rechtsanwälte Notar, Frankfurt, im Deutschlandfunk zum Thema: Vorsorgetreffen für den Todesfall – worauf Eltern achten sollten

Vorsorgetreffen für den Todesfall - worauf Eltern achten sollten

Bettina Selzer, Rechtsanwältin und Notar aus Frankfurt

Frankfurt, 26. Oktober 2016 – Wer kümmert sich um die minderjährigen Kinder, wenn die Eltern plötzlich sterben? So unvorstellbar dieser Schicksalsschlag ist: Wer seine Kinder im Todesfall gut versorgt wissen möchte, sollte in einem Testament oder Erbvertrag rechtzeitig einen Vormund und Testamentsvollstrecker benennen. In einem aktuellen „Verbrauchertipp“ des Radiosenders Deutschlandfunk gibt Bettina Selzer, Rechtsanwältin und Notar in Frankfurt, wertvolle Hinweise zu diesem wichtigen Thema. Das Interview wird am Donnerstag, den 27. Oktober 2016 um 11.55 Uhr ausgestrahlt und ist anschließend auch auf der Website des Deutschlandfunks abrufbar.

Vorsorgen für die Kinder: Vormund benennen für den Ernstfall

„Die Frage, wer im Todesfall der Eltern das Sorgerecht für die Vollweisen erhält, wird grundsätzlich vom zuständigen Familiengericht entschieden. Das Gericht wird sich in der Regel nach dem Wunsch der Eltern richten, sofern diese vorsorglich einen Vormund benannt haben“, erläutert Bettina Selzer. Die Eltern sollten zudem die Gründe für ihre Entscheidung schriftlich festhalten und dem Vormund auch eine Vollmacht erteilen, um die elterliche Sorge bis zur tatsächlichen Vormundbestellung sicherzustellen.

Inwiefern Eltern einen Vormund benennen können, hängt unter anderem vom bestehenden Sorgerecht ab. Wurde dieses entzogen oder besitzt nur ein Elternteil das Sorgerecht, so gibt es Einschränkungen. Zusätzlich zur Benennung eines Vormunds sollten Eltern zudem auch an die finanzielle Absicherung ihrer Kinder für den Todesfall denken und entsprechende Regelungen zum Erbe in einem Testament hinterlegen.

Das Interview wird am 27.10.2016 um 11.55 Uhr im Deutschlandfunk ausgestrahlt und anschließend im Audio-Archiv im Internet abrufbar sein.

Weitere Informationen sowie einen Informationstext der Notarkammer Frankfurt zum Thema finden Sie auch unter:

http://www.selzer-reiff.de/aktuelles/fachbeitraege-publikationen/vorsorge-treffen-fuer-den-todesfall-worauf-eltern-achten-sollten/

Kanzlei SELZER REIFF Rechtsanwälte Notar, Frankfurt am Main

Zentral im Westend Frankfurt gelegen, bietet die Kanzlei SELZER REIFF Rechtsberatung und Rechtsvertretung in den Rechtsgebieten Arbeitsrecht, Gesellschaftsrecht und Handelsrecht, Immobilienrecht sowie Vertragsrecht an. Ein Schwerpunkt der Rechtsanwaltskanzlei ist die Betreuung kleinerer und mittelständischer Unternehmen. Mandanten profitieren vom flexiblen, kreativen Umfeld einer kleinen Kanzlei, die ihnen darüber hinaus durch Einbindung in ein etabliertes Expertennetzwerk auch in benachbarten Rechtsgebieten und bei steuerlichen oder wirtschaftlichen Fragenstellungen kompetente Hilfe anbieten kann.

Mit einer bestellten Notarin in Frankfurt bietet die Kanzlei auch die Leistungen eines Notariats, z.B. Beurkundung von Verträgen oder Beglaubigung von Unterschriften. Rechtsanwältin und Notarin Bettina Selzer, geb. Schmidt, berät bei der Vertragsgestaltung und prüft für ihre Mandanten auch fremde Verträge. Darüber hinaus sind Rechtsanwältin und Notarin Bettina Selzer und Rechtsanwältin Sonja Reiff seit vielen Jahren regelmäßig als Rechtsexperten Interviewpartner des Hessischen Rundfunks.

Weitere Informationen: http://www.selzer-reiff.de

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Sonstiges

erbplaner.ch

Schweizer Unternehmen macht das schwierige Thema der Erbplanung verständlich

erbplaner.ch

(NL/9999560561) Erbplaner.ch hat im Juli 2016 den ersten persönlichen Online-Erbplaner für die Schweiz veröffentlicht.

Irgendwann müssen wir alle sterben. Dennoch denkt niemand gerne über die eigene Sterblichkeit nach und unterdrückt sogar den Gedanken, sogar einmal auf Pflege angewiesen zu sein.
Jährlich sterben in der Schweiz im Durchschnitt rund 64000 Personen. Eine unglaublich hohe Zahl.

Somit hinterlassen rund 64000 Personen eine Vielzahl von Hinterbliebene in einer lähmenden Fassungslosigkeit über den Verlust eines geliebten Menschen.

Die Hinterbliebenen haben nachfolgend nicht nur die Trauer und den Verlustschmerz zu bewältigen, sondern sie werden zusätzlich mit vielen Fragen, Verpflichtungen und zu lösenden Aufgaben konfrontiert. Dies macht die bereits erdrückende Situation noch schwieriger, was die nachstehende Aufzählung zeigt.

Was sind oder wären die Wünsche des Verstorbenen in Bezug auf seinen Todesfall gewesen und was gilt es sonst noch zu beachten?

1. Wo befinden sich wichtige Dokumente und Unterlagen des Erblassers?
Pass/ID/Aufenthaltsbewilligung, Vollmachten, Patientenverfügung, Organspendeausweis?

2. Ist die kurzfristige Liquidität von Frau und Kinder gesichert?
Sobald die Banken Kenntnis eines Todesfalls haben, werden die Konti gesperrt.

3. Welche Personen sollen informiert werden?
z.B. Verwandte, Freunde, Nachbarn, Vertrauensarzt, Anwalt, Arbeitgeber, Geschäftspartner, Angestellte,?

4. Was geschieht, wenn jemand konfessionslos ist?
Ist bekannt, dass in diesem Fall niemand hilft. (Überführungen, Grabstätten, Verabschiedung/Gedenkfeier)

5. Wie soll die Bestattung aussehen?
Aufbahrung, Erdbestattung oder Kremation, Design Sarg oder Urne, Grabstein, Aufbewahrung der Urne,

6. Wie soll die Abdankungsfeier gestaltet werden?
Art der Abdankungsfeier, Besondere Rede, Lebenslauf, Spenden, Leidmahl, Bekleidung, Musik,

7. Wie soll die Todesanzeige gestaltet werden, was soll sie beinhalten und wo erscheinen?
Inhalt/Text, Zeitungen,

8. Sollen Leidzirkulare versendet werden?
Inhalt/Text, Adressliste,

9. Wie soll die Kinderbetreuung im Todesfall geregelt werden?
Wer soll die Betreuung vorübergehend sicherstellen und wo sollen die Kinder aufwachsen?

10. Wie funktioniert das Schweizerische Erbrecht?
Wer sind die gesetzlichen Erben und wie wird geteilt?

11. Wurde ein Ehe-/Erbvertrag oder ein Testament erstellt?
Wie soll das Erbe verteilt werden gesetzlich oder individuell?

12. Wer soll der Willensvollstrecker sein? Wer kümmert sich um alle finanziellen Belange und entlastet die Erben in der Zeit der Trauer von administrativen Aufgaben wie: Verwaltung Erbschaft, Bezahlung der Schulden,
Ausrichtung der Vermächtnisse, Teilung des Nachlasses?

13. Können Konflikte oder Streitigkeiten zwischen den Erben vermieden werden?
Gibt es einen letzten Willen des Erblassers wie z.B. Ehe-/Erbvertrag oder Testament

14. Welche Person kennt die Verhältnisse des Verstorbenen am besten und kann über die Verhältnisse bezüglich Finanzen und Steuerangelegenheiten Auskunft geben?
z.B. Treuhänder, Steuerberater, Versicherungsberater, Liegenschaftsverwalter, Anwalt,

15. Wo befinden sich die Vermögensbestände?
Bargeld, Wertschriften, Schmuck, Edelmetalle, Sammlungen, Tresorfach und der Schlüssel,

16. Wie sieht die Versicherungs- und Vorsorgesituation des Verstorbenen aus?
Gibt es Freizügigkeitskonti, Lebensversicherungen, Pensionskassen oder sonstige Vorsorgen?

17. Wie sieht der Digitale Nachlass aus und wie soll damit umgegangen werden?
z.B. Soziale Medien Plattformen wie Facebook, Twitter, Linkedin, etc oder sonstige Internetseiten und Homepages.

18. Usw. (was geschieht mit Haustieren? Usw.)

Damit sich die Hinterbliebenen nicht zusätzlich mit diesen zum Teil sehr schwierigen Fragen befassen müssen und wissen, welche Verpflichtungen auf sie zu kommen, ist es wichtig, seinen persönlichen letzten Willen frühzeitig zu definieren und zu regeln. Damit werden in erster Linie die nächsten Angehörigen stark entlastet, unterstützt und vor allem auch Streit vermieden.

Nur wie muss dieses schwierige Thema angegangen werden?
Über diese Themen ist im Internet, den Zeitungen und in Zeitschriften sehr viel zu lesen. Es gibt unzählige Infos, Vorlagen und Muster, doch wie werden diese auf eine persönliche Situation und Wünschen so angepasst, dass sie Gültigkeit haben und die Angehörigen im Todesfall auch wirklich entlastet werden?

Über seinen Tod nachdenken?
Kaum ein Thema verdrängen wir stärker als über den eigenen Tod und dessen Folgen nachzudenken. Es braucht eine ganze Menge Mut und Überwindung, sich mit seiner Endlichkeit zu befassen. Doch es ist wichtig, sich frühzeitig darüber Gedanken zu machen. Sind die kniffligen Fragen endlich geklärt und geregelt, verbreitet sich ein sehr positives Gefühl, endlich alles für seine Lieben geregelt zu haben. Die unangenehme Aufgabe erscheint auf einmal sehr spannend und beruhigend.

Sich mit seinem letzten Willen jetzt zu befassen, bedeutet später: seinen Angehörigen zu helfen und etwas Gutes getan zu haben. Dabei geht es nicht nur um die Verteilung des Vermögens, sondern auch um die Hilfe für die Hinterbliebenen bei schwierigen Entscheidungen. Klare Regelungen bezüglich Vorsorgeauftrag, Kinderbetreuung oder Anordnungen im Todesfall und nicht zuletzt die präzise Erbteilung entlasten die Angehörigen in dieser schwierigen Zeit. Das sagt Peter Enzler von erbplaner.ch.

Richtig regeln, aber wie?
Die gesetzliche Erbteilung kann vor allem den überlebenden Partner in finanzielle Schwierigkeiten bringen. Um dies zu vermeiden, ist es wichtig, dass die Auswirkungen dieser Erbteilung geprüft werden. Erbplaner.ch zeigt diese auf leicht nachvollziehbare Weise auf und erstellt die notwendigen Vorlagen wie Testament oder Ehe-/Erbvertrag zur Sicherung der Wunscherbteilung. Der entscheidende Vorteil von erbplaner.ch besteht darin, dass der Nutzer niemandem seine gesamten Finanzen und persönlichen Wünsche offenlegen muss. Folglich kann er unabhängig und eigenständig vorgehen und somit nicht zuletzt das Geld für einen teuren Berater sparen.

Einige Beispiele dafür, dass eine Erbplanung in jedem Fall seine Berechtigung hat und wichtig ist, sind:

Die Erbplanung für Paare
In vielen partnerschaftlichen Beziehungen steht die Begünstigung des überlebenden Partners im Vordergrund. Die gesetzliche Zuteilung reicht dafür meistens nicht aus. Darum drängt sich eine erbplanerische Lösung auf.

EP für Ehepaare
Kinder oder gegebenenfalls Eltern haben gemäss Gesetz einen hohen gesetzlichen Erbanteil von 50 bzw. 25 Prozent des Nachlasses. Dieser Umstand kann den überlebenden Partner in erhebliche finanzielle Schwierigkeiten bringen beispielsweise bei Eigenheimen oder anderen bedeutenden Vermögenswerten, welche den grössten Teil des Vermögens ausmachen. Der überlebende Partner inklusive der Kinder sollte im Eigenheim bleiben können und dieses nicht aufgrund eines Todesfalls veräussern müssen.

Um den überlebenden Ehegatten diesbezüglich maximal zu begünstigen, ist sowohl eine ehevertragliche Vorschlagszuweisung – und sofern die Nachkommen nicht freiwillig auf das Erbe zugunsten des überlebenden Partners verzichten – auch eine erbvertragliche Pflichtteilssetzung der Kinder unumgänglich.

EP für Eingetragene Paare
Bei eingetragenen Paaren wird häufig vergessen, dass diese gesetzlich einer Vermögenstrennung unterliegen. Dies stellt sinngemäss eine Gütertrennung dar, die in den meisten Fällen nicht für die Meistbegünstigung des Partners geeignet respektive nach den Wünschen der Paare ausgestaltet ist.

Für die Meistbegünstigung des Partners müssen folglich eine vermögensvertragliche Abänderung sowie erbvertragliche Regelungen getroffen werden.

EP für Konkubinatspaare und gleichgeschlechtliche Paare
Zwischen Konkubinatspartnern besteht keine gesetzliche Beziehung. Falls keine Regelung vorgenommen wird, erhält der überlebende Partner aus dem Nachlass nichts. Dies ist vor allem für Paare, die nicht heiraten wollen und bereits seit vielen Jahren zusammenleben, ein sehr grosser Nachteil. Sind Kinder vorhanden, bedarf es vor allem einer Erbregelung, denn im Todesfall würden die Kinder den gesamten Nachlass erben und der Partner geht leer aus.

Eine entsprechende Begünstigung kann nur mittels Testament oder Erbvertrag erreicht werden. Besonders erwähnenswert ist ausserdem, dass der Partner, sobald die eigene Urteils- und Handlungsfähigkeit verloren gegangen ist, keine Entscheidungsbefugnisse hat, falls kein Vorsorgeauftrag verfasst wurde, der die Einzelheiten genau regelt.

Erbplanung für Singles
Singles sollten ebenfalls beachten, dass auch sie gesetzliche und pflichtteilsgeschützte Erben haben können. Wenn nichts geregelt wird, fällt der gesamte Nachlass an die gesetzlichen Erben.

Entspricht die gesetzliche Erbteilung nicht dem persönlichen Wunschdenken, kann im Rahmen der gesetzlichen Zulässigkeit eine testamentarische Verfügung getroffen werden.

Weitere Möglichkeiten und Wünsche:
Für sämtliche Konstellationen lassen sich im Erbplaner die erwähnten wie auch andere Teilungswünsche abbilden. So kann einem Angehörigen oder Wunscherben ein Geldbetrag, Prozentanteil, Vermögenswert oder der nicht verteilte Rest aus dem Nachlass zugeteilt werden. Für jeden Wunsch wird eine entsprechende individuell verwendbare Dokumentvorlage erstellt. Dank des Erbplaners ist es darüber hinaus möglich, weitere wichtige Dokumentvorlagen zu generieren, individuell zu gestalten und auszudrucken. Zum Beispiel:

1. Vorsorgeauftrag bei eigener Urteils- und Handlungsunfähigkeit
Vorausschauendes Handeln ist heutzutage besonders wichtig. Deshalb entschliessen sich immer mehr Menschen zu einem Vorsorgeauftrag. Dieser legt fest, wer zu erledigende Angelegenheiten durchführen soll, wenn jemand aufgrund einer schweren Erkrankung, eines Unfalls oder wegen zunehmender Gebrechlichkeit im Alter urteilsunfähig werden sollte und dazu selber nicht mehr in der Lage ist.

2. Die Kinderbetreuung im Todesfall
Leider ist es nicht möglich, den Vormund im Voraus bindend zu bestimmen. Nach Eintritt eines tragischen Ereignisses ist es jedoch wichtig, dass die Kinder so rasch und so gut wie möglich betreut werden. Es liegt dabei in der Verantwortung der KESB, einen dafür geeigneten Vormund zu finden. Da es für die KESB nicht immer einfach ist, einen solchen innerhalb der Familie ausfindig zu machen oder jemanden zu bestimmen, ist es möglich, auf den Entscheid der KESB einzuwirken – und zwar indem zu Lebzeiten ein Wunschvormund dazu befragt und festgelegt wird.

3. Die Anordnung im Todesfall
Die Anordnungen für den Todesfall bündeln wichtige Informationen, welche eine Person zu Lebzeiten niederschreibt und die nach ihrem Tod gelten sollen. Die Hinterbliebenen erfahren zum Beispiel auf einen Blick, wen sie umgehend über den Tod der Person informieren sollen, wo die verstorbene Person wichtige Dokumente aufbewahrt und welche Vorstellungen sie beispielsweise bezüglich der Bestattung geäussert hat. Die Anordnungen für den Todesfall dienen hauptsächlich dazu, die Hinterbliebenen bei den zu treffenden Vorkehrungen zu unterstützen und gleichzeitig zu entlasten. Sie sind innerhalb des gesetzlichen und des finanziellen Rahmens für jedermann verbindlich.

Ein Tool das wirklich hilft und die eigene Erbplanung auch spannend macht?
Die Erb-/Nachlassregelung ist eine knifflige Angelegenheit für jeden Einzelnen und für Familien, bei denen persönliche Vorlieben und familiäre Konstellationen in Einklang gebracht werden müssen. Ein oft langer und nicht zuletzt teurer Prozess.

„Noch nie war die Erbplanung so einfach. Bis anhin war es ohne Profi kaum möglich, die Folgen eines Todesfalls vor allem im Hinblick auf die Erbteilung selbstständig zu regeln“, lautet das Fazit von Erbplaner.ch, der die persönliche Erbplanung nun übersichtlich, spannend und kostengünstig verkürzt und vereinfacht.

Zum Tool einfach und spannend:
Hilfreiche Anwendung «All in One»
Mithilfe des digitalen «All in One»-Portals ist es möglich, sein Erbe jederzeit selbstständig zu ändern und weiter zu planen, um rechtzeitig und lange vor dem Tod für die Lieben vorzusorgen. Der persönliche Erbplaner bietet eine wichtige Entscheidungs- und Umsetzungshilfe für Alleinstehende, Ehepaare, eingetragene Paare und unverheiratete Paare im Konkubinat. Die angebotene Online-Anwendung „Erbplaner“ umfasst den „kostenlosen Erb-Check“, den „Erbplaner Partner“ sowie den „Erbplaner Single“. Ebenfalls bieten die ErbTipps umfassende und nützliche Informationen rund um die Erb- und Nachlassplanung.

Der kostenlose ErbCheck
Im kostenlosen ErbCheck können zunächst die familiäre Situation (Erblasser, Partner, Angehörige und Wunscherben) und ein geschätztes Erbvermögen erfasst werden. Im zweiten Schritt zeigt Erbplaner.ch auf, welche Personen wie viel erben würden, wenn keine Regelung besteht. Darüber hinaus wird klar ersichtlich, über welchen Teil des Nachlasses überhaupt letztwillig frei verfügt werden kann. Das heisst, wie viel der Erblasser nach seinen Wünschen an eine oder mehrere Personen oder Institutionen frei vererben kann. Ebenfalls liegen nun die Pflichtanteile vor, die mittels Verfügung im Todesfall nicht gekürzt werden können.

Das Erb-Tool mit individuellen Gestaltungswünschen
Im kostenpflichtigen Erb-Tool kann der Erblasser seine Vermögenswerte genau erfassen. Dadurch wird transparent ersichtlich, welcher Erbe gemäss gesetzlicher Regelung wie viel erhält. Sollte die gesetzliche Regelung nicht seinem Wunsch entsprechen, kann er im 4. Schritt sein Erbvermögen ganz nach seinen persönlichen Wünschen zuteilen, soweit es das Gesetz zulässt. So ist es beispielsweise möglich, gewisse Erben ganz auszuschliessen oder auf den Pflichtteil zu setzen, Begünstigungen vorzunehmen oder Vermächtnisse auszurichten.

Im letzten Schritt zeigt Erbplaner.ch zusätzlich zum persönlichen erbplanerischen Dossier mit allen Einzelheiten zum eigenen Erbplan die Lösung dank einer individuell erstellten Dokumentvorlage auf. Diese kann als Vorlage in einem Testament, Ehevertrag oder Erbvertrag liegen. Wichtige Hinweise zu den formellen Erfordernissen hinsichtlich der Gültigkeit werden in jeder Dokumentvorlage aufgelistet beispielsweise der Hinweis, dass ein Testament zur Gültigkeit vollständig handschriftlich verfasst oder notariell beurkundet werden muss.

Des Weiteren informiert Erbplaner.ch, der mit dem Schweizerischen Roten Kreuz und Swiss Transplant zusammenarbeitet, über die Wichtigkeit und die Inhalte zum Thema Patientenverfügung und Organspende.
Somit wurden alle Themen rund um den Todesfall auf einer Plattform zusammengefasst und entsprechende Lösungen bereitgestellt. Niemand muss mehr mühsam im Internet nach möglichen Vorlagen oder Informationen suchen, denn der Erbplaner erstellt diese anhand der erfassten Angaben automatisch.

Sicherheit
Persönliche Daten sind dank neuestem Sicherheits-Standard (SSL-Verschlüsselung „Lets Encrypt“) verschlüsselt und geschützt. Unbefugte Zugriffe auf sensible Informationen sind somit nach neuester Technik nicht möglich.

Erbplaner GmbH / erbplaner.ch
Die Erbplaner GmbH hat es sich zur Aufgabe gemacht, den oft langwierigen und kostspieligen Prozess der Nachlassplanung zu vereinfachen, deutlich zu verkürzen und die Kosten dafür zu senken. Die angebotene Online-Anwendung „Erbplaner“ umfasst den „kostenlosen Erb-Check“, „Erbplaner Partner“ und „Erbplaner Single“. Ferner bietet der ErbTipp umfassende und nützliche Informationen rund um die Nachlassplanung. Dieser unterstützt bei der Erbplanung und dient als wichtige Orientierungshilfe. Die Informationen und Vorlagen wurden zusammen mit externen Rechtsanwälten und Fachspezialisten Treuhand erstellt und werden laufend aktualisiert.

Weitere Fragen zum Thema Erbplanung, Testament, Ehevertrag, Vermögensvertrag, Erbrecht, Steuern sowie die Meistbegünstigung für verheiratete oder eingetragene Paare werden von Erbplaner.ch und seinen Partnern aus dem Bereich Recht und Treuhand entgegengenommen und fachlich korrekt beantwortet.

Weitere Informationen zum Online-Erbplaner auf der Website

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Wem obliegt die Grabpflege?

ARAG Experten zum Tag des Friedhofs

In Deutschland findet der Tag des Friedhofs am 18. September 2016 statt. Dann dauert es nicht mehr lange bis Allerheiligen und Allerseelen; Tage an denen viele Katholiken ihrer Toten gedenken. Evangelische Gläubige lassen sich noch etwas mehr Zeit und begehen erst Ende November den Totensonntag oder Ewigkeitssonntag. Aber auch nichtkonfessionelle Hinterbliebene nutzen das Ende des Sommers dazu, Gräber zu pflegen und neu zu bepflanzen. Doch wer ist rechtlich eigentlich dazu verpflichtet, die Grabpflege zu übernehmen oder zu bezahlen, nachdem die Erben sich um die Beerdigung gekümmert haben? ARAG Experten geben Auskunft über die Rechtslage.

Grabpflege geht nicht vom Nachlass ab
Die Beerdigungskosten werden grundsätzlich den Erben auferlegt, denn diese Kosten werden in der Regel von dem Vermögen des Verstorbenen in Abzug gebracht. Das OLG Schleswig (Az.: 3 U 98/08) urteilte aber: Kosten für die laufende Grabpflege stellen keine Beerdigungskosten dar! Sie sind von daher nicht als Nachlassverbindlichkeit vom Nachlass abziehbar. Zur Begründung führte das Gericht aus, dass die Beerdigung mit der erstmaligen Herrichtung des Grabes beendet ist. Die Rechtspflichten der Erben sind damit erfüllt. Wer sich um ein Grab kümmern muss, ergibt sich laut ARAG Experten aus den Friedhofssatzungen der Städte und Kommunen: Diese sehen vor, dass der Eigentümer und damit Nutzungsberechtigte einer Grabstätte für deren Pflege verantwortlich ist. Wird das Grab vernachlässigt und verwahrlost, kann die Friedhofsverwaltung die Grabpflege auch bei einem Gärtner in Auftrag geben und die Kosten dem Nutzungsberechtigten in Rechnung stellen.

Nutzungsrechte an einer Grabstätte
Ist das Eigentum an der Grabstätte Teil des Nachlasses oder kauft der Erbe die Grabstätte, so ist er auch zu ihrer Pflege verpflichtet. Ist hingegen der Erbe ein entferner Verwandter oder Außenstehender und der Erblasser wird im Familiengrab beigesetzt, das beispielsweise seiner Frau oder seinen Eltern gehört, so obliegt die Grabpflege auch diesen engen Familienangehörigen. Selbstverständlich können die Nutzungsrechte an einer Grabstätte auf Wunsch auch an eine andere Person übertragen werden – zum Beispiel vom atheistischen Sohn und Alleinerben auf die gläubige Lebenspartnerin des Verstorbenen. Der neue Nutzungsberechtigte übernimmt dann allerdings nicht nur die Zahlungspflichten, sondern auch das Recht, das Grab nach seinen Vorstellungen zu gestalten.

Grabpflege zu Lebzeiten regeln
Künftige Erblasser, die sich noch zu Lebzeiten selbst darum kümmern wollen, dass die Grabpflege einmal ihrem letzten Willen entspricht, haben laut ARAG Experten zwei Optionen:

– Der Erblasser kann noch zu Lebzeiten selbst einen Grabpflegevertrag mit der Friedhofsgärtnerei abschließen und die Kosten dafür entweder gleich bezahlen oder dem Nachlass auferlegen.

– Der Erblasser kann den oder die Erben oder einen Vermächtnisnehmer mit einer Auflage im Testament zur Grabpflege verpflichten: Wer zum Beispiel die langjährige Nachbarin und Freundin im Testament mit einem kleinen Geldvermächtnis bedenkt und dies mit der Auflage verbindet, sie solle dafür das Grab pflegen, kann so sicherstellen, dass sich eine Person seines Vertrauens um die letzte Ruhestätte kümmern wird.

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