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I PLAY D(E)AD

Eine Solo-Tanzperformance von Wagner Moreira

I PLAY D(E)AD

I PLAY D(E)D – eine Solo-Performance von und mit Wagner Moreira (Bildquelle: Thomas Schütt)

„I PLAY D(E)AD“ möchte im Tanzen das Sterben lernen, aber nicht ohne das Leben zu feiern.
Im emotionalen Spagat zwischen dem Tod des Vaters und dem eigenen Sterbenlernenwollen eröffnet Wagner Moreira in seinem Solo ein poetisches Szenario über Pietät und Demut, Mut, Entschlossenheit und Lebensfreude und streift en passant die großen philosophischen Fragen unseres Lebens. Dabei beweist er angesichts größter Rätsel die überwältigende Kraft der Kunst.

Im achtzehnten Jahr nach dem Freitod des eigenen Vaters feiert Wagner Moreira 25 Jahre Tanzkarriere und obendrein seinen 40. Geburtstag. Die momentane Koinzidenz dieser Ereignisse ist Anlass genug, um sich genau jetzt mit Leichtigkeit und Nachdenklichkeit zugleich in einem Solo dem mitunter selbstauferlegten Tabu des Freitods zu stellen, vor allem aber dem Feiern und Auskosten des Augenblicks einen Platz einzuräumen. Eine Geburtstagsfeier durch und durch bis ganz zum Schluss.

„Durch so viele Rätsel und Fragestellungen, die objektiv, logisch und sozial nicht beantwortet werden können, bleibt mir mein Tanz als Mittel der Hinterfragung und des philosophischen Denkens und Mich-Bewegens. Solange ich mich für das Leben entscheide, bewege ich mich, tanze ich, denke ich – und existiere deshalb auch nur so.“ – Wagner Moreira.

Aus Anlass des „Yellow September“, der in vielen Ländern weltweit als besonderer Monat zum Gedenken an Verstorbene durch Freitod begangen wird, bietet „I PLAY D(E)AD“ Gelegenheit, sich dem unausweichlichen und dennoch/deshalb tabuisierten Thema „Tod“ zu widmen. Durch die vielfältigen Facetten in der Gestaltung bietet „I PLAY D(E)AD“ einem breiten Publikum verschiedene Zugangsmöglichkeiten und bleibt trotzdem vor allem das sensible Portrait eines Künstlers und seiner künstlerischen Möglichkeiten in der Begegnung mit dem Unaussprechlichen.

Die Uraufführung ist am Freitag, 29. September 2017, 20 Uhr, im projekttheater Dresden, Louisenstraße 47, 01099 Dresden. Eine weitere Vorstellung mit anschließender Podiumsdiskussion gibt es am Samstag, 30.09.2017, ebenfalls 20 Uhr.
Tickets sind unter kartenbestellung@projekttheater.de sowie telefonisch unter 0351/8107600 erhältlich. VVK-Preis 13 EUR / 8 EUR, Abendkassenzuschlag 2 EUR.

Beteiligte
Konzept, Choreografie, Performance: Wagner Moreira
Konzept, Dramaturgie: Thomas Schütt
Produktionsleitung: Helena M. Fernandino

Gefördert durch die Kulturstiftung des Freistaates Sachsen und die Landeshauptstadt Dresden – Amt für Kultur und Denkmalschutz. Die Aufführungen werden im Rahmen der 27. Interkulturellen Tage in Dresden gezeigt.

In Kooperation mit dem projekttheater Dresden, der Pegasus Theaterschule Dresden, dem Landesverband für Hospizarbeit und Palliativmedizin Sachsen e.V., dem Zentrum für Austausch und Innovation Köln sowie C.O.R.E. – Creating Opportunities of Research and Explorations.

1977 in Barbacena (Brasilien) geboren, begann Moreira in seiner Heimatstadt Tanz zu studieren und führte sein Studium in Rio de Janeiro und São Paulo fort. 2001 erhielt er den Abschluss als Lehrer der Royal Academy of Dance, London. Seit 2003 lebt er in Deutschland und arbeitet als Pädagoge, Performer und Choreograf. Als Ensemble-Mitglied und Gasttänzer war er unter anderem am Gerhart-Hauptmann-Theater Zittau-Görlitz und an der Städtischen Bühne Münster tätig. 2012 absolviert er sein Master of Arts in Choreographie an der Palucca Hochschule für Tanz Dresden. Seine Tätigkeit erstreckt sich über ein breites Spektrum, das Bühnenwerke, Site-Specific-Performances und Performances in öffentlichen Räumen umfasst. 2016 war er Kurator des „Tag der Deutschen Einheit“ unter dem Motto „Brücken bauen – Dresden. Gemeinsam feiern.“ 2017 gehörte er zur Jury des Festival de Dana de Joinville in Brasilien – des größten Tanzfestivals der Welt.

Kontakt
Pädagoge, Performer und Choreograf
Wagner Moreira
Draesekestraße 10
01277 Dresden
+49 (0) 176 – 41 97 73 53
wlmoreira@hotmail.com
http://wlmoreira.wordpress.com

Sonstiges

Welttag der Suizidprävention – „Trees of Memory“ für Suizid-Opfer auf einem Weg rund um die Erde

Start der Crowdfunding Kampagne für das Hinterbliebenen-Portal

Welttag der Suizidprävention -  "Trees of Memory" für Suizid-Opfer auf einem Weg rund um die Erde

Trees of Memory – Welttag der Suizidprävention

Ab dem 27.3.2018 wird der Dozent Mario Dieringer um die Welt zu laufen und Bäume der Erinnerung für Suizid-Opfer pflanzen. Mit diesem Projekt will der 50jährige international auf die vielfältigen Behandlungsmöglichkeiten für Depressionen und die ansteigenden Suizid-Zahlen aufmerksam machen: „In Deutschland ist der Suizid bei unter 25-Jährigen Todesursache Nummer Zwei und bei Senioren steigen die Zahlen rasant an. Weltweit tötet sich alle 40 Sekunden ein Mensch.“ Die Motivation für dieses weltumspannende Vorhaben liegt im Suizid seines Partners an Ostern 2016. „Eine Depression ist wie ein bösartiger Krebs, wenn sie nicht behandelt und auf die leichte Schulter genommen wird. Depressionen können in den Tod führen, doch es gibt wirkungsvolle Behandlungsmöglichkeiten“, sagt Dieringer, der auch am eigenen Leib erfahren hat, was es bedeutet, Hand an sich zu legen. 2011 erkrankte er selbst an Depressionen . 2014 versuchte er, sich das Leben zu nehmen. Er ist „heilfroh“, dass er in letzter Sekunde gefunden wurde und möchte deshalb mit Trees of Memory denjenigen Mut und Hoffnung machen, die unter Depressionen leiden. Mit seinem Projekt will er beweisen, dass es immer eine Perspektive gibt, auch wenn man sie nicht mehr sehen kann. Gleichzeitig will er mit seiner Aktion und seiner eigenen Geschichte demonstrieren, zu welchen Leistungen moderne Therapien fähig sind.

Crowdfunding-Finanzierung des Hinterbliebenen-Portals
Der Journalist hat bereits Anfragen und Zusagen aus 12 Ländern, in denen Bäume der Erinnerung gepflanzt werden. Zusätzlich zu den Bäumen werden Erinnerungs-Profile auf dem Web-Portal Trees-of-Memory angelegt. Um dieses Portal zu einem Treffpunkt für Hinterbliebene machen zu können, wird zum Welttag der Suizidprävention am 10.9.2017 eine Crowdfunding-Kampagne in die Finanzierungsphase gehen. „Ich möchte versuchen, 5.000 bis 10.000 Euro für die Programmierung und Entwicklung des Portals einzusammeln“, hofft Dieringer, der zwischenzeitlich jeden Cent in die Umsetzung des gewaltigen Vorhabens investiert. Das Portal soll bis März kommenden Jahres fertiggestellt werden. Hinterbliebene können sich dann gegenseitig unterstützen, und an die Verstorbenen wird mit Fotos, Videos und Texten erinnert werden. Langfristig sind Maßnahmen zur Suizid-Prävention und die tägliche Dokumentation seines Laufes um die Erde geplant. 35 Tage Zeit hat der Offenbacher, um die notwendigen Gelder einzusammeln. Wer ihn dabei unterstützen möchte, kann dies auf der Croudfunding-Seite https://www.startnext.com/trees-of-memory machen. Zusätzliche Informationen, auch dazu, wie man als Angehöriger einen Baum bekommen kann, stellt er auf der Website www.trees-of-memory.eu in zehn verschiedenen Sprachen zur Verfügung.

Wer mit Mario Dieringer persönlich sprechen will, kann ihm am 10.9.2017 auf der Frankfurter Zeil begegnen, wo er, anlässlich des Welttages der Suizidprävention, zusammen mit Frankfurter Suizid-Präventionsorganisationen Informationen verteilen und Gespräche führen wird.

Trees of Memory habe ich nach dem Suizid meines Partners an Ostern 2016 gegründet.
Ich habe fast 20 Jahre als Journalist für TV-, Print- und Online-Medien gearbeitet und über 220 Imagefilme für national und international agierende Unternehmen angefertigt. Darüber hinaus habe ich Betriebswirtschaft, Marketing, PR studiert, ein Journalisten Volontariat gemacht und war in der Unternehmenskommunikation von international operierenden Unternehmen tätig.
Diese Erfahrung gebe ich im Unterricht an Journalismus- und Medienakademien weiter. Zusätzlich biete ich Unternehmen individuelle Inhouse-Schulungen an und veranstalte zu Kommunikations- und Web-Themen eigene Seminare in Frankfurt am Main.

Studenten und Mitarbeiter aus der Unternehmenskommunikation profitieren von meiner Erfahrung, die ich in praxisnahen Seminaren oder Coachings weiter gebe. Mit Fallorientierten Übungen und individuellen, realen Beispielen aus dem Bereich der Teilnehmer, lernen Seminarteilnehmer direkt und effizient.
Ich kenne die Wünsche von Journalisten, weiß um den Alltag in der Unternehmenskommunikation, bin selbst als ungeduldiger User im Netz unterwegs und verbringe einen Großteil meines Alltags online. Dadurch kann ich den Seminar-Teilnehmern einen lebendigen und praxisorientierten Unterricht garantieren, der sich an den Bedürfnissen aller Beteiligten ausrichtet.

Ich nehme regelmäßig an pädagogischen und beruflichen Weiterbildungsmaßnahmen teil, um Unternehmensmitarbeiter und Studenten so effektiv wie nur möglich zu schulen. Dabei ist mir das Miteinander sehr wichtig. Ich richte mich gerne nach Ihnen und werde ihnen keine merkwürdig wirkenden Unterrichts-Philosophien und Geisteshaltungen zumuten.

Meine Schwerpunkte sind:

Kommunikation im Web 2.0
Crossmedia Marketing
Social Media Marketing
Online-PR in der Unternehmenskommunikation
Krisen PR
Online-Journalismus – Schreiben & Texten für das Internet
Mediale Herstellungsprozesse (von der Idee zum fertigen Film)
Suchmaschinenoptimierung im Web 2.0

Sonstiges:
Studium der Betriebswirtschaft, Marketing und PR
Ausbildereignungsprüfung an der IHK Ludwigshafen
Redaktionsleiter & Ausbilder (TV), Pressesprecher
Regelmäßige pädagogische Weiterbildungsmaßnahmen
Dozent an verschiedenen Journalismus- und Medien-Akademien, Universitäten und Weiterbildungseinrichtungen

Kontakt
Trees of Memory
Mario Dieringer
Geleitsstr. 66a
63067 Offenbach
017670428613
echte.wortarbeit@gmail.com
http://www.trees-of-memory.eu

Politik Recht Gesellschaft

Endlich bin ich erlöst – Suizid Sachbuch Neuerscheinung

Schlossermeister Michael Bübl erzählt seine grausigsten und furchbarsten Schlüsseldienst Einsätze, in denen er mit Selbstmördern konfrontiert war. Eine einzigartige, schaurige Sammlung an Erlebnissen

Endlich bin ich erlöst - Suizid Sachbuch Neuerscheinung

Endlich bin ich erlöst von Michael Bübl – Ein Schlüsseldienst erzählt seine furchbarsten Fälle

Als Schlossermeister bewegt sich der Autor Michael Bübl bei Aufträgen im Schlüsselnotdienst, die mit Tragik und Dramatik einhergehen. Hinter so mancher verschlossenen Tür wartet ein Selbstmörder. In seinem neuesten Buch „Endlich bin ich erlöst“ erzählt der Wiener von einigen seiner furchtbarsten Aufträge verbunden mit dem Tabuthema Suizid und dem Antreffen verzweifelter und schockierter Angehöriger. Erhängt, ertränkt oder selbst mit Säure aufgelöst, so findet der Schlossermeister Menschen auf, die ihrem Leben selbst mit Gewalt ein Ende machten. Ein Tatsachenbericht, der zum Nachdenken aufruft und einem durch Mark und Bein geht. Michael Bübl liefert mit „Endlich bin ich erlöst“ ein erschütterndes Dokument unserer Gesellschaft und einen Spiegel unser Zeit.

„Bitte öffnen Sie uns die Wohnung meines Sohnes! Er hat sich seit drei Tagen nicht gemeldet!“
So beginnen viele Schlüsseldienst-Einsätze des Wiener Schlossermeisters Michael Bübl. Oftmals erwartet die Verwandten ein furchtbares Drama hinter der versperrten Wohnungstür. Einen Selbstmörder aufzufinden ist eine schwere Last für den Schlüsseldienst, jedoch leider nicht vermeidbar. Unzählige Lebensüberdrüssige und deren völlig verzweifelte Angehörige säumten den Weg des Schlossermeister im Notdienst, sozusagen von Selbstmord zu Selbstmord. Die Taten werden meist von den Medien ignoriert und auch die Angehörigen erhalten in den wenigsten Fällen Hilfe und Unterstützung.
Suizid ist eine furchtbare Tat und reißt tiefe Löcher in die Seelen aller betroffenen Personen, insbesondere in die der Angehörigen.

Buchdaten:
Endlich bin ich erlöst
Von Selbstmord zu Selbstmord
180 Seiten
4,99 EUR eBook / 14 EUR Print
Website von Michael Bübl
Endlich bin ich erlöst bei Amazon

Michael Bübl,
geborener Wiener, ist Spezialist für Aufsperr- und Schlosstechnik und kann auf über zwanzig Jahre Berufserfahrung in der Sicherheitsbranche zurückblicken. Mit drei Meisterprüfungen ist der österreichische Schlossermeister ein internationaler gefragter Sicherheitsberater und Fachbuchautor. Er verfasst einzigartige Bücher über Sicherheit und Einbruchsschutz, zum Beispiel den Bestseller Geheimwissen Schlüsseldienst.

Kontakt
wunderschlosser.com
Michael Bübl
Hausberg 10 10
2115 Ernstbrunn
0043 664 180 80 32
mic@buebl.com
http://wunderschlosser.com

Sonstiges

Zwischen Fassungslosigkeit und Trauer Depressionen Hauptursache von Suizid

(Mynewsdesk) Zum diesjährigen Suizidpräventionstag am 10. September 2015 sind wieder zahlreiche Veranstaltungen geplant, die das Thema Suizid und seine Vermeidung ins Bewusstsein bringen sollen. Das ist auch ein Ziel von Ralph Kähne. In seinem neuartigen Sach-Roman „Herr der Falter“ beleuchtet der Autor eindringlich die heimtückische Krankheit Depressionen, die für 10.000 Suizide und 150.000 Selbstmordversuche allein in Deutschland hauptverantwortlich ist.

Wenn ein Mensch Suizid begeht, ist die Betroffenheit und Trauer bei den Angehörigen groß. Als am 24. März 2015 der Germanwings-Flug 9525 von Barcelona nach Düsseldorf mit 150 Menschen an Bord in den südfranzösischen Alpen zerschellte, herrschte weltweit Fassungslosigkeit. Als bekannt wurde, dass der Unglückspilot 2009 an einer schweren Depression erkrankt war und die Maschine womöglich mit Absicht hat abstürzen lassen, folgte ein Aufschrei des Entsetzens: Wie konnte es nur soweit kommen?

Depressionen Hauptursache von Suizid

Depressionen kommen in allen Bevölkerungsschichten vor. Die Krankheit kann jeden treffen, ist weder erblich, noch sind die Betroffenen geisteskrank. Mehr als 90 Prozent aller Suizide und Selbstmordversuche erfolgen vor dem Hintergrund einer nicht hinreichend behandelten psychischen Erkrankung. Fakt ist aber auch, dass depressiv Erkrankte und Suizid-Gefährdete vor ihren Verzweiflungstaten oft Signale senden.

Das weiß Ralph Kähne, Biologe und Buchautor aus Wandlitz bei Berlin, aus eigener Erfahrung. Als Wissenschaftler, selbst Betroffener und Angehöriger eines depressiv Erkrankten hat er die heimtückische Krankheit Depression von verschiedenen Seiten kennengelernt. In seinem neuartigen Sach-Roman „Herr der Falter“ beleuchtet er eindringlich die Krankheit Depression sowie das Burnout-Syndrom, das eine gemeinsame Schnittmenge mit der Krankheit aufweist.

„Jährlich nehmen sich rund eine Million Menschen weltweit das Leben. Allein in Deutschland sind vier bis fünf Millionen Menschen depressiv erkrankt. Jedes Jahr sterben 10.000 Menschen durch Suizid“, weiß der Autor aus Recherchen zu seinem Buch. Doch das ist nur die Spitze des Eisberges. So gehen etwa 150.000 Selbstmordversuche dem Suizid voraus.

Mehr Aufmerksamkeit für ein gern verdrängtes Thema

Angesichts dieser erschreckenden Zahlen haben die Weltgesundheitsorganisation (WHO) und die International Association for Suicide Prevention (IASP) 2003 erstmals den 10. September als Welttag der Suizidprävention ausgerufen. Seitdem finden an diesem Datum weltweit zahlreiche Veranstaltungen statt, die dazu beitragen sollen, einem gern verdrängten Thema wieder mehr Aufmerksamkeit zu schenken.

Genau das ist auch ein Ziel von Ralph Kähne. In seinem Sach-Roman „Herr der Falter“ will er auf die oft verkannte Krankheit Depressionen sowie das Burnout-Syndrom aufmerksam machen. So hat der Autor die Erfahrung gemacht, dass moderne Antidepressiva in Kombination mit Psychotherapie zwar vielen Depressiven helfen könnten. Die Realität sieht aber leider oft anders aus. Denn häufig versteckt sich die heimtückische Krankheit hinter anderen Symptomen und wird nicht richtig diagnostiziert. Nur etwa jeder zehnte Betroffene erhält eine adäquate Behandlung.

„Wenn man realisiert, dass Depressionen jeden treffen können, Betroffene zudem oft unmissverständlich Signale senden und dass es Hilfe gibt, ist bereits ein großer Schritt getan, Suizide erfolgreich zu verhindern“, so der Autor.

Sach-Roman über Depressionen und Burnout-Syndrom

Mit seinem Sach-Roman ‚Herr der Falter’ möchte Kähne aber nicht nur informieren und sensibilisieren, sondern auch unterhalten. So erklärt sich auch die Wahl des Genres Roman, über den der Leser nach Meinung des Autors noch eindringlicher gepackt werden könne als über ein Sachbuch.

In seinem Roman gewährt er nicht nur Einblicke in die Krankheit. Er lässt den Leser vielmehr teilhaben am Leben des an Depressionen erkrankten Protagonisten. Dessen Auf und Ab gleicht einer lebensgefährlichen Achterbahnfahrt, die schon in der Kindheit beginnt und erst als Erwachsener endet. Dabei wird auch deutlich, wie schwierig es ist, die Krankheit richtig zu erkennen und erfolgreich zu therapieren.

Auf ein Happy End muss ebenfalls nicht verzichtet werden. Das gibt es nicht nur für den Protagonisten, der schließlich von der heimtückischen Krankheit geheilt, die Liebe seines Lebens findet. Eine große Portion Hoffnung und Mut hat der Autor auch für Millionen depressiver Menschen und ihre Angehörigen.

„Ein Roman, der tief berührt und verständlich und eindrucksvoll aufklärt. Inklusive einer bezaubernden Liebesgeschichte – in guten, wie in schlechten Tagen. Dieser Roman gehört auf die Bestsellerliste! (Gerda Hoffmann)

Der Sach-Roman ‚Herr der Falter’ ist beim Verlag trediton als Hardcover, Taschenbuch sowie als E-Book erschienen. Kostenlose Rezensionsexemplare können angefragt werden unter info@tredition.de.

Mehr Informationen unter http://www.indie-autoren.de .

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Über den Autor:

Ralph Kähne: http://www.indie-autoren.de/autoren/ lebt und arbeitet als Buch- und wissenschaftlicher Autor in Wandlitz bei Berlin.

Der Mikrobiologe und frühere Kommunikations-Fachmann eines Pharma-Konzerns kombiniert in seinen Büchern rätselhafte Krankheiten und biologische Phänomene mit Forschung, Wissenschaft und neuen Therapie-Ansätzen. Dabei entwickelt er Ideen, die über die Schulmedizin hinausgehen.

Die heimtückische Krankheit Depressionen sowie der Darm und das menschliche Mikrobiom stehen dabei oft im Fokus.

Seit 2014 veröffentlicht Kähne als Indie-Autor auch erfolgreich Romane (z. B. Herr der Falter: http://www.indie-autoren.de/buecher/#herr-der-falter) und Science-Fiction Thriller (z. B. Der Biotische Faktor: http://www.indie-autoren.de/der-biotische-faktor-erster-darm-thriller-erschienen/).

Über indie-autoren.de

Indie-Autoren: http://www.indie-autoren.de/ bietet Belletristik, Sachbücher und Bestseller von unabhängigen Autoren und Self-Publishern sowie individuellen Service rund ums Buch.

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Verschärfung des Strafrechts würde nur verunsichern

DGHS zur Ersten Lesung unterschiedlichster Gesetzentwürfe zur Suizidhilfe

dgpd. Anlässlich der Ersten Lesung von Gesetzentwürfen zur Suizidhilfe warnt die DGHS zum wiederholten Mal vor der Schaffung eines Paragraphen im Strafgesetzbuch, der Suizidhilfe kriminalisieren würde. Im Deutschen Bundestag wurden heute vier unterschiedliche Gesetzentwürfe vorgestellt, die vom Totalverbot der Suizidhilfe (Sensburg/Dörflinger/Hüppe) bis zum Beibehalten von Vereinen unter Auflagen (Künast et al.) reichen.

Der von einer großen Gruppe von Abgeordneten mitunterzeichnete Antrag um den CDU-Abgeordneten Michael Brand will die „geschäftsmäßige Förderung der Selbsttötung“ und damit die wiederholte Suizidassistenz von Vereinen und Einzelpersonen unterbinden. Nach Ansicht der DGHS würde dies Patienten wie auch Ärzte unnötig verunsichern. Wenn die Vereine „Sterbehilfe Deutschland e.V.“ und „Dignitas Deutschland“ verboten würden, wären Patienten mehr denn je auf eine Reise in die Schweiz angewiesen oder würden zu oft grausamen Methoden gezwungen. Zudem bestünde die Gefahr, dass in Deutschland erst recht in der Grauzone Suizidhilfe geleistet würde. Auch für die niedergelassenen und in Kliniken tätigen Ärzte würde sich die Situation verschlechtern. Die von Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU) gewollte und in den Brand-Entwurf gegossene Verschärfung kommt zwar nunmehr als selbsternannter „Antrag der Mitte“ auf Samtpfoten daher und findet im Parla-ment, bei Kirchen und Ärztekammern teilweise Zustimmung, wäre aber letztlich ein Gesetz, das den Staatsanwalt an jedes Sterbebett holen könnte. Ein Umstand, vor dem auch die Palliativmedizin nicht geschützt wäre.

Als „Vorschlag der Vernunft“ wertet die DGHS dagegen den einzigen Antrag, der das Straf-recht nicht verändert, aber im Zivilrecht (BGB) eine Normierung vorsieht. Die Abgeordnetengruppe um Peter Hintze (CDU), Dr. Carola Reimann (SPD) und Prof. Dr. Dr. Karl Lauterbach (SPD) will eine übergeordnete Regelung schaffen, der sich das unterschiedliche ärztliche Berufsrecht unterordnen müsste. Die Aussage „Sie (Ärztinnen und Ärzte) dürfen nicht bei der Selbsttötung helfen!“ (§ 16 Musterberufsordnung MBO, auf dem Ärztetag 2011 beschlossen) gilt in zehn von 17 Landesärztekammern. Für Menschen, denen mit Palliativmaßnahmen nicht mehr zu helfen ist, so Lauterbach „müssen wir ein Angebot schaffen“. Der Gesetzentwurf für das BGB sieht vor, dass bei Krankheiten, die „unumkehrbar zum Tod führen“, ein Arzt bei der Selbsttötung freiwillig und ohne Angst vor Strafe assistieren kann, wenn die Tatherrschaft beim Suizidenten bleibt, wenn vorher eine zweite Meinung eingeholt und der Sterbewille mehrfach und nachvollziehbar geäußert wurde.

Die DGHS appelliert an die Politik, allenfalls für eine neu zu schaffende Ergänzung im Zivilrecht und auf keinen Fall im Strafrecht zu sorgen. Die Politik muss akzeptieren, dass es Menschen gibt, für die am Lebensende palliative Versorgung und hospizliche Betreuung nicht die einzigen Optionen sind und die sich das Recht auf volle Wahlfreiheit im Sinne des Grundge-setzes auch weiterhin wünschen. Diese Menschen brauchen ein verbrieftes Recht auf „Letzte Hilfe“. Nach Ansicht der DGHS ist dazu eine entsprechende Regelung im Zivilrecht, wie sie einer der Entwürfe vorsieht, wenn schon ein Gesetz verabschiedet werden soll, der richtige Weg. In ihren aktuellen Leitplanken betont die DGHS: „Alle Betroffenen, insbesondere Sterbewillige und Sterbehelfer, brauchen mehr Rechtssicherheit. Um Missbräuchen zu wehren, sind Sorgfaltskriterien und entsprechende Kontrollen unabdingbar. Eine Verschärfung der Gesetzeslage im Strafrecht lehnt die DGHS jedoch ab.“

DGHS-Präsidentin Elke Baezner verweist ausdrücklich auf die im April veröffentlichte Resolution von Strafrechtslehrern zur geplanten Ausweitung der Strafbarkeit der Sterbehilfe. Darin heißt es u. a. unter Bezug auf das Grundrecht der Gewissensfreiheit (Art. 4 GG): „Das Arzt-Patienten-Verhältnis ist seiner Natur nach nur eingeschränkt rechtlich regulierbar. Das gilt auch und gerade für das Strafrecht.“ Und weiter: „Menschen mit einem Sterbewunsch benötigen in besonderer Weise Fürsorge und Begleitung. Die Strafbarkeit der Beihilfe zum Suizid würde dagegen dazu führen, dass professionelle Hilfe, die gerade Ärzte und Ärztinnen leisten könnten, erschwert oder unmöglich wird.“

Bislang ist die „Beihilfe“ zur Selbsttötung (Suizidhilfe) in Deutschland vor dem Gesetz straffrei (oder „keine Straftat“), wenn der Entschluss zur Selbsttötung freiverantwortlich ist. Wer hingegen Suizidhilfe leistet, wenn der Tatentschluss des Suizidenten aus einer krankhaften, geistigen Störung entspringt, macht sich nach geltendem Strafrecht ohnehin strafbar. Es besteht nach Ansicht der DGHS keine Notwendigkeit, an dieser geltenden Rechtslage etwas zu ändern. Stattdessen sollte man besser für mehr Transparenz und Rechtssicherheit bei Sterbenden und Helfern, z. B. Ärzte, sorgen.

Die dritte entscheidende Lesung und die Entscheidung für einen der Entwürfe sind für November 2015 vorgesehen.

www.dghs.de
www.letzte-hilfe.de

DGHS – Mein Weg. Mein Wille.

Die Deutsche Gesellschaft für Humanes Sterben, kurz DGHS, ist die bundesweit älteste und größte Patientenschutzorganisation in Deutschland. Sie versteht sich seit ihrer Gründung im Jahr 1980 als Bürger- und Menschenrechtsbewegung zur Durchsetzung des Patientenwillens und des Selbstbestimmungsrechts des Einzelnen. Ziel ihrer Arbeit ist, dass Artikel 1 GG, die unantastbare Würde des Menschen, auch im Sterben gewahrt bleibt.

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Deutsche Gesellschaft für Humanes Sterben (DGHS) e.V.
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Kronenstr. 4
10117 Berlin
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Medizin Gesundheit Wellness

Mit Bewegung und Kunst gegen Burnout und Depressionen

(Mynewsdesk) Im vergangenen Jahr überraschte Ralph Kähne mit seinem Romandebüt „HERR DER FALTER“ über Depressionen und Burnout. Jetzt rief er mit den ART WALKS eine neue Buchserie mit „beeindruckend gesunden Streifzügen in Wort und Bild“ ins Leben. Die impressionistischen Kunstwerke aus den Büchern begeistern Kunstliebhaber in aller Welt. Im Interview mit dem Art-Server-Blog (ASB) verriet der Autor, Biologe und Künstler aus Berlin, dass beide Buchprojekte eng miteinander verwoben sind.

Depressionen sind eine lebensbedrohliche Krankheit, die jeden treffen kann. Allein in Deutschland leiden vier bis fünf Millionen Menschen darunter. Der Berliner Buchautor Ralph Kähne hat die Krankheit Depression von verschiedenen Seiten kennengelernt. In seinem Sach-Roman „Herr der Falter“ gewährt er nicht nur tiefe Einblicke in das Leben eines Depressiven. Aufgrund seiner Tätigkeit als Biologe und Forscher vermittelt Kähne auch Hintergründe zu Depressionen und dem Burnout-Syndrom und zeigt Wege auf, wie die Krankheit erfolgreich überwunden werden kann.

Zu seinem Erfolgsrezept gehört neben einer ausgewogenen Ernährung vor allem Bewegung. In einem Interview mit dem ART-SERVER-BLOG verriet der Autor, Biologe und Künstler jetzt, dass auch Kunst bei ihm einen wesentlichen Beitrag zum Heilungsprozess sowie bei der Bekämpfung von Depressionen und Burnout liefern konnte.

Bereits heute werden in Arztpraxen, Krankenhäusern und Kliniken Kunstwerke immer öfter eingesetzt, um Symptome zu lindern und Heilung zu fördern. Darüber hinaus kann Kunst zur Entschleunigung, Abbau von Stress und zur Entspannung beitragen. Aspekte, die in scheinbar immer schnelllebigeren Zeiten zunehmend wichtiger werden.

Doch so beeindruckend und wohltuend Kunst auf unsere Psyche auch sein mag, Bilder an den Wänden allein reichen nicht aus, den Bürohengst oder Stubenhocker gesünder zu machen. Die volle Wirkung entfaltet Kunst erst in Kombination mit reichlich Bewegung und der Entdeckerfreude auf Neues.

Einen Schlüssel zur erfolgreichen Therapie seiner depressiven Erkrankung sieht der Biologe in „beeindruckend gesunden Streifzügen“. Auf jenen ART WALKS, also künstlerischen Spaziergängen, kann man nämlich ganz nebenbei viel für die körperliche Fitness und psychische Gesundheit gleichermaßen tun. Vorausgesetzt sie sind lang genug, um den Körper zu fordern und den Kopf von Ballast zu befreien. So sind die bisher erschienenen ART WALKS auch immer mindestens 15.000 Schritte lang.

Neu ist die Kombination aus Bewegung, Gesundheit, Familie, Hobby, Natur, Kultur und Kunst. Ziel ist es, über Kultur, Kunst und Schönheit im Alltäglichen zu mehr Bewegung, Gesundheit, besserer Worklife-Balance und innerer Zufriedenheit zu kommen. Neuartig ist aber auch die Aufmachung der Bücher. So sind neben Informationen zu den Etappen sowie zu den Themen Bewegung und Gesundheit auch immer jeweils 38 impressionistische Bilder enthalten.

Die Motive sind zudem als Kunstwerke in allen möglichen Formaten und Ausführungen erhältlich – von Acryl über Leinwand auf Keilrahmen und Poster bis hin zur Kaffeetasse, Kopfkissen, Quarz-Uhr oder großflächigen Wandtapete. So entstehen individuelle Kunstwerke, die sich nicht nur als originelle Geschenke oder Dekoration fürs Büro und Wohnzimmer perfekt eignen. Wenn es nach Ralph Kähne geht, sollen sie als farbenfrohe Katalysatoren dienen, sich selbst zu Fuß auf künstlerische Streifzüge zu machen.

„Die Kunstwerke sollen uns als farbenfrohe Botschafter in mehr als tausend Worten zurufen: Runter vom Sofa! Auch du kannst diese Schönheit selbst erleben! Dazu musst du nur die Wanderschuhe schnüren und auf einen künstlerischen Streifzug gehen!“, so Kähne.

Der Plan könnte aufgehen. Die Kunstwerke jedenfalls verkaufen sich gut. Nicht nur in seiner Heimatstadt Berlin, sondern übrigens auch in den USA. Und dass obwohl die englische Übersetzung des Buches „ART WALK Berlin-Mitte“ voraussichtlich erst Ende März 2015 im Buchhandel erhältlich sein wird.

Weitere Informationen zum Sach-Roman „HERR DER FALTER“ sowie viele Informationen zu den Themen Burnout und Depressionen und einen Weblog gibt es unter www.herr-der-falter.de.

Informationen zu der ART WALKS Buchreihe sind verfügbar unter www.artwalks.de.

Alle Motive der ART WALKS sind zudem als Kunstwerke in allen möglichen Ausführungen und Formaten erhältlich im ARTWALK-Shop unter www.artwalks-shop.fineartprint.de.

Das vollständige Interview ist ebenfalls abrufbar unter www.artwalks.de/mit-bewegung-und-kunst-gegen-depressionen-und-burnout/.

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Ralph Kähne wohnt und arbeitet als Autor und Künstler in Wandlitz bei Berlin. In seinen Büchern kombiniert der Biologe und frühere Leiter der internen Gesundheitskommunikation eines Pharma-Konzerns gern Bewegung und Gesundheit mit Kunst, Beruf, Hobby und Familie.

Als begeisterter Wanderer liebt Ralph Kähne es, die Schönheit in alltäglichen Dingen und Situationen zu entdecken. Er findet die Motive für seine Bücher : http://www.artwalks.de/shop/und Kunstwerke : http://www.artwalks.de/artwalks-kunstwerke-shop/oft quasi auf der Straße, um die Ecke, im Kiez oder der Natur. Zusammen mit seiner Frau entdeckt er auf seinen künstlerischen Streifzügen immer wieder faszinierende Orte, die er als impressionistische Kunstwerke festhält.

Ralph Kähne ist überzeugt davon, dass sich viele Menschen deutlich mehr bewegen würden, wenn ihnen bewusst wäre, von welcher alltäglichen Schönheit sie umgeben sind. Ganz zu schweigen von den positiven Aspekten der Bewegung auf die körperliche und geistige Gesundheit.

Mit seiner neu ins Leben gerufenen Buchserie ART WALKs: http://www.artwalks.de will Ralph Kähne bewegen in gleich mehrfacher Hinsicht. Ziel dieser immer mindestens 10000 Schritte langen gesunden Streifzüge in Wort und Bild ist es, über die Kunst möglichst viele Menschen zu mehr Bewegung zu motivieren. Und umgekehrt.

Unter dem Begriff ART WALK verbergen sich somit besondere Streifzüge in Wort und Bild durch Berlin, das Umland und weitere Regionen Deutschlands. Das Neue ist die einzigartige Kombination von Bewegung, Gesundheit, Kunst und Kultur.

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DGHS zum Tod von Prof. Dr. Udo Reiter

Wie am Freitagmittag bekannt wurde, ist Prof. Dr. Udo Reiter (70) tot aufgefunden worden. Nach Polizeiangaben hatte er Suizid begangen. Die DGHS in einer ersten Stellungnahme: „Wir bedauern den Tod von Prof. Dr. Udo Reiter zutiefst. Wir verlieren einen mutigen Mitstreiter für das Selbstbestimmungsrecht bis zum Lebensende. Prof. Udo Reiter war seit mehr als 17 Jahren mit der DGHS als Mitglied und im freundlichen Meinungsaustausch verbunden. Bereits in einer DGHS-Kampagne 2012 „Ärzte sollen helfen dürfen!“ hatte Reiter Gesicht gezeigt, in der aktuellen Kampagne „Für das Recht auf Letzte Hilfe“ ist der ehemalige MDR-Intendant ebenfalls als einer der prominenten und glaubhaftesten Unterstützer vertreten. In seinen Memoiren „Gestatten, dass ich sitzen bleibe“ (Aufbau Verlag 2013) sowie in zahlreichen Medienauftritten hatte er sich für ein Recht auf Freitod ausgesprochen.

In seiner Autobiografie hatte Reiter u. a. geschrieben: „Woher nehmen Politiker, Kleriker und Medizinfunktionäre das Recht, über meinen Tod zu entscheiden? Das Recht auf Selbstbestimmung ist die Grundlage unserer Verfassung. (…) Und wenn es eine Fehlentscheidung ist, die ich treffe, dann ist es meine Fehlentscheidung. Es ist die Konsequenz der Freiheit, auch Fehlentscheidungen treffen zu können.“

DGHS – Mein Weg. Mein Wille.

Die Deutsche Gesellschaft für Humanes Sterben, kurz DGHS, ist die bundesweit älteste und größte Patientenschutzorganisation in Deutschland. Sie versteht sich seit ihrer Gründung im Jahr 1980 als Bürger- und Menschenrechtsbewegung zur Durchsetzung des Patientenwillens und des Selbstbestimmungsrechts des Einzelnen. Ziel ihrer Arbeit ist, dass Artikel 1 GG, die unantastbare Würde des Menschen, auch im Sterben gewahrt bleibt.

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Medizin Gesundheit Wellness

Die meisten Betroffenen wollen nur noch sterben!

Erster Sach-Roman über Depressionen und Burnout veröffentlicht

Die meisten Betroffenen wollen nur noch sterben!

(NL/1576305530) Der Buchautor und Biologe Ralph Kähne hat heute einen neuartigen Sach-Roman über Depressionen und Burnout veröffentlicht. Dabei gewährt er nicht nur Einblicke in das Leben von direkt und indirekt Betroffenen. Er zeigt auch eine wirksame Alternative zur Heilung von Depressionen auf.

Depressionen sind eine lebensbedrohliche Krankheit, die jeden treffen kann. Allein in Deutschland leiden vier bis fünf Millionen Menschen darunter. Und mit ihnen unzählige Familienangehörige und Freunde, die helfen wollen, aber nicht wissen wie.
Depressiv Erkrankte sehen sich zudem vielen Vorurteilen und Stigmatisierungen ausgesetzt. Nicht weniger erschreckend ist, dass gängige Behandlungsmethoden nur die Symptome, nicht aber die Ursachen bekämpfen.

Genau hier setzt Ralph Kähne mit seinem neuartigen Sach-Roman HERR DER FALTER an.
Als Wissenschaftler, Betroffener und Angehöriger eines depressiv Erkrankten hat er die Krankheit Depression von verschiedenen Seiten kennengelernt. So hat der Autor die Erfahrung gemacht, dass moderne Antidepressiva in Kombination mit Psychotherapie zwar vielen Depressiven helfen könnten.
Die Realität sieht aber leider anders aus. Häufig versteckt sich die heimtückische Krankheit hinter anderen Symptomen, wird nicht (richtig) diagnostiziert oder Medikamente nicht dauerhaft genommen.
So erhält nur etwa jeder zehnte Betroffene eine adäquate Behandlung. Fast 90 Prozent der jährlich etwa 9.000 Suizide und 150.000 Suizidversuche in Deutschland erfolgen vor dem Hintergrund einer nicht hinreichend behandelten psychischen Erkrankung.

Die meisten Betroffenen wollen irgendwann nur noch eines, sterben!, weiß Ralph Kähne aus eigener Erfahrung sowie aus Gesprächen mit anderen Betroffenen zu berichten.

Der Autor gewährt nicht nur tiefe Einblicke in das Leben eines Depressiven und wirkt so Vorurteilen und Stigmatisierungen entgegen. Er vermittelt in seinem unterhaltsamen Sach-Roman auch wissenschaftliche Fakten und Hintergründe zu der Krankheit Depressionen und dem Burnout-Syndrom.
Vor allem aber möchte Kähne denjenigen Hoffnung geben, die nicht nur die Symptome, sondern auch die Ursachen bekämpfen wollen. Denn es gibt zu chemischen Antidepressiva eine natürliche Alternative, die eine Heilung der lebensbedrohlichen Krankheit ermöglicht.

HERR DER FALTER Sach-Roman Depressionen und Burnout ist im Verlag tredition erschienen und als Hardcover (ISBN: 978-3-8495-7936-4), Paperback (ISBN: 978-3-8495-7922-7) sowie als Ebook erhältlich.

Redakteure von Zeitungen und Zeitschriften können das Buch direkt bei dem Verlag tredition anfragen, um ein kostenfreies Rezensionsexemplar zu erhalten.

Weitere Informationen zum Buch und über den Autor unter http://www.herr-der-falter.de.
Der Autor steht gern für ein Interview zur Verfügung.

Depressionen sind eine lebensbedrohliche Krankheit, die jeden treffen kann. Allein in Deutschland leiden vier bis fünf Millionen Menschen darunter, die neben ihrer Krankheit oft auch unter Vorurteilen und Stigmatisierungen von Mitmenschen ausgesetzt.

Zwar könnten moderne Antidepressiva in Kombination mit Psychotherapie vielen Depressiven helfen. Die Realität sieht aber leider anders aus. Häufig versteckt sich die heimtückische Krankheit hinter anderen Symptomen, wird nicht (richtig) diagnostiziert oder Medikamente nicht dauerhaft genommen.

So erhält nur etwa jeder zehnte Betroffene eine adäquate Behandlung. Fast 90 Prozent der jährlich etwa 9.000 Suizide und 150.000 Suizidversuche in Deutschland erfolgen vor dem Hintergrund einer nicht hinreichend behandelten psychischen Erkrankung.


Ralph Kähne
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033397-60519
info@herr-der-falter
www.herr-der-falter.de

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„Vertrauen, Rat und ärztliche Hilfe“

Zum Welt-Suizidpräventionstag am 10. September 2013

(dgpd Berlin) Aus Anlass des Welt-Suizidpräventionstag am 10. September 2013, der sich dieses Jahr zum zehnten Mal jährt, betont DGHS-Präsidentin Elke Baezner die große Bedeu-tung der Hausärzte im Umgang mit Schwerstkranken. „Nur in einem besonderen Vertrauensverhältnis wird ein schwerkranker suizidwilliger Patient seine Überlegungen zu einem möglichst selbstbestimmten Abschied offenbaren. Oftmals erleben wir, dass Pflegende und Angehörige mit Suizidgedanken des Betroffenen überfordert sind und/oder diese als Ausdruck einer psychischen Krankheit abtun.“ Die DGHS streitet für die Wahrung der Gewissensfreiheit von Ärzten bei der Assistenz von Selbsttötungen und Bilanzsuiziden. Baezner: „Bei allem Bemühen um Suizidprävention wird es immer Menschen geben, die ihr eigenes Würdeempfinden angesichts ihrer persönlichen Gesundheits- und Pflegesituation nicht mehr gewahrt sehen. Diese Menschen dürfen nicht verurteilt und in ihrer Not alleingelassen werden, sondern sie brauchen unsere besondere Fürsorge und persönliche Gespräche. Ohne auf einen fachkundigen Arzt vertrauen zu können, sind Menschen gefährdet, ihrem Leben auf eigene Faust, mit ungeeigneten, oft grausamen Mitteln und unter Gefährdung Dritter ein Ende zu setzen.“ Suizid-Verhütung, die immer oberster Grundsatz sein sollte, so Baezner, funktioniert nur mit Rat und Hilfe und nicht mit Verboten und engen berufsständischen Regeln, mit denen sich die praktizierenden Ärzte in Deutschland nach wie vor konfrontiert sehen.

Gefragt ist auch die im September neu gewählte Bundesregierung, von der die DGHS endlich eine lebensnahe Regelung der Probleme um Pflege und Behandlung am Lebensende, aber auch der Suizidhilfe in ihren legalen Grenzen erwartet. Andere europäische Länder haben diese Diskussion bereits geführt und entsprechende Gesetze verabschiedet. In Deutschland scheut die Politik noch immer vor einer umfassenden gesetzlichen Regelung der Sterbebegleitung und -hilfe zurück.

DGHS – Mein Weg. Mein Wille.

Die Deutsche Gesellschaft für Humanes Sterben, kurz DGHS, ist die bundesweit älteste und größte Patientenschutzorganisation in Deutschland. Sie versteht sich seit ihrer Gründung im Jahr 1980 als Bürger- und Menschenrechtsbewegung zur Durchsetzung des Patientenwillens und des Selbstbestimmungsrechts des Einzelnen. Ziel ihrer Arbeit ist, dass Artikel 1 GG, die unantastbare Würde des Menschen, auch im Sterben gewahrt bleibt.

Kontakt:
Deutsche Gesellschaft für Humanes Sterben (DGHS) e.V.
Wega Wetzel
Kronenstr. 4
10117 Berlin
030-21222337-22
presse@dghs.de
http://www.dghs.de

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Selbstbestimmter Abschied nach Krebsleiden

Zum Freitod von Schriftsteller Wolfgang Herrndorf

Bei Wolfgang Herrndorf war ein unheilbarer Gehirntumor festgestellt worden. In seinem Blog hatte er zuletzt geschrieben: „Niemand kommt an mich heran/bis an die Stunde meines Todes./Und auch dann wird niemand kommen./Nichts wird kommen, und es ist in meiner Hand.“ Zurzeit stehen auf derselben Homepage nur wenige Zeilen: „Schluss. Wolfgang Herrndorf hat sich am Montag, den 26. August 2013 gegen 23.15 Uhr am Ufer des Hohenzollernkanals erschossen.“

Anlässlich des Suizids von Schriftsteller Wolfgang Herrndorf weist die DGHS auf die große Bedeutung der Hausärzte hin. Todkranke Sterbewillige brauchen dringend Vertraute, mit denen sie offen über ihre Wünsche zu sprechen wagen, auch über Suizidgedanken. Dass sie dabei auf die Unterstützung eines Arztes zählen können, sofern dieser das mit seinem Gewissen vereinbaren kann, ist das Anliegen der DGHS.

Noch scheint das Vertrauen in den jeweiligen Hausarzt nicht genügend ausgeprägt zu sein, vermutet Baezner. „Sonst würden nicht so viele Menschen bei der DGHS nach geeigneten Suizid-Methoden und ‚Rezepten‘ nachfragen. Diese stellen wir allerdings nicht zur Verfügung, da wir der Meinung sind, dass diese Fragen individuell mit einem verständnisvollen, kompetenten Arzt oder Berater besprochen werden sollten.“

Die DGHS plädiert dafür, dass für Ärzte Rechtssicherheit bestehen muss, unter welchen Umständen eine Freitodbegleitung möglich ist. Das Ziel ist Beratung und Hilfe – für den Suizidwilligen wie auch für den Arzt – und Transparenz, ohne die keine Akzeptanz auf die Dauer zu erreichen ist.

DGHS – Mein Weg. Mein Wille.

Die Deutsche Gesellschaft für Humanes Sterben, kurz DGHS, ist die bundesweit älteste und größte Patientenschutzorganisation in Deutschland. Sie versteht sich seit ihrer Gründung im Jahr 1980 als Bürger- und Menschenrechtsbewegung zur Durchsetzung des Patientenwillens und des Selbstbestimmungsrechts des Einzelnen. Ziel ihrer Arbeit ist, dass Artikel 1 GG, die unantastbare Würde des Menschen, auch im Sterben gewahrt bleibt.

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