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Hochschul- und Berufsinformationstage Darmstadt „hobit 2019“: Controlware informierte über Duale Studiengänge, Ausbildungsberufe und Berufseinstieg

Hochschul- und Berufsinformationstage Darmstadt "hobit 2019": Controlware informierte über Duale Studiengänge, Ausbildungsberufe und Berufseinstieg

Controlware gab auf der hobit Tipps und Anregungen für den Einstieg in Studium, Ausbildung und Beruf

Dietzenbach, 5. Februar 2019 – Aufgrund des Fachkräftemangels nimmt das Thema Ausbildung immer mehr an Bedeutung zu. Controlware nutzte auch in diesem Jahr die hobit (29. bis 31. Januar 2019, Darmstadt), um jungen Menschen Tipps und Anregungen aus der Praxis zu geben und damit den Einstieg in Studium, Ausbildung und Beruf zu erleichtern. Schwerpunkte waren die dualen Studiengänge Informatik und Wirtschaftsinformatik sowie IT-Ausbildungsberufe.

Schülerinnen und Schüler in Hessen besuchen die hobit im Kongresszentrum „darmstadtium“ bereits seit über 20 Jahren, um Einblicke in Studiengänge und Ausbildungsberufe in der Region und ganz Deutschland zu gewinnen. Die dreitägige Veranstaltung wird von der Technischen Universität Darmstadt, der Evangelischen Hochschule Darmstadt und der Hochschule Darmstadt in Zusammenarbeit mit der Agentur für Arbeit Darmstadt und der VHU Vereinigung der hessischen Unternehmerverbände ausgerichtet. In diesem Jahr informierten sich über 20.000 Besucher bei rund 150 Ausstellern in mehr als 250 Vorträgen zum erfolgreichen Berufseinstieg.

„Schüler können heute nach dem Schulabschluss aus einer Vielzahl von Studiengängen und Ausbildungsberufen wählen. Bei dieser Vielfalt den Überblick zu behalten, ist alles andere als einfach“, erklärt Kirstin Sarter, Ausbildungsleiterin bei Controlware. „Die hobit ist eine wertvolle Veranstaltung, um mehr über die Angebote zu erfahren – und für uns als Systemintegrator eine hervorragende Plattform, die IT als spannendes Betätigungsfeld und Controlware als attraktiven Arbeitgeber vorzustellen.“ Das Messeteam präsentierte den Besuchern die mit der Hochschule Darmstadt entwickelten Kooperativen Studiengänge KoSI (Kooperativer Studiengang Informatik) und KITS (Kooperativer Studiengang Informatik mit Schwerpunkt IT-Sicherheit) sowie die dualen Studiengänge Informatik und Wirtschaftsinformatik – und zeigte auf, welche Perspektiven die Ausbildungen als Fachinformatiker Systemintegration oder IT-Systemkaufleute bei Controlware bieten.

Über Controlware GmbH
Die Controlware GmbH, Dietzenbach, ist einer der führenden unabhängigen Systemintegratoren und Managed Service Provider in Deutschland. Das 1980 gegründete Unternehmen entwickelt, implementiert und betreibt anspruchsvolle IT-Lösungen für die Data Center-, Enterprise- und Campus-Umgebungen seiner Kunden. Das Portfolio erstreckt sich von der Beratung und Planung über Installation und Wartung bis hin zu Management, Überwachung und Betrieb von Kundeninfrastrukturen durch das firmeneigene ISO 27001- zertifizierte Customer Service Center. Zentrale Geschäftsfelder der Controlware sind die Bereiche Network Solutions, Collaboration, Information Security, Application Delivery, Data Center & Cloud sowie IT-Management. Controlware arbeitet eng mit national und international führenden Herstellern zusammen und verfügt bei den meisten dieser Partner über den höchsten Zertifizierungsgrad. Das rund 760 Mitarbeiter starke Unternehmen unterhält ein flächendeckendes Vertriebs- und Servicenetz mit 16 Standorten in DACH. Im Bereich der Nachwuchsförderung kooperiert Controlware mit fünf renommierten deutschen Hochschulen und betreut durchgehend um die 50 Auszubildende und Studenten. Zu den Unternehmen der Controlware Gruppe zählen die Controlware GmbH, die ExperTeach GmbH, die Networkers AG und die Productware GmbH.

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Zukunft Handwerk: Handwerksbetriebe beschäftigen Helden

Kundengewinnung auf der einen Seite, Mitarbeiterbindung auf der anderen Seite – Was wiegt schwerer? Handwerk hat goldenen Boden, Nachwuchsmangel hemmt Handwerksunternehmen beim Wachstum. Zwischenruf von Heiko Brunzel, Bauunternehmer aus Velten

Zukunft Handwerk: Handwerksbetriebe beschäftigen Helden

Zukunft Handwerk: Handwerksbetriebe beschäftigen Helden, von Heiko Brunzel

Wo sind die pragmatischen anpackenden interessierten Nachwuchskräfte? Das Handwerk boomt in Deutschland, Europa und weltweit. Trotzdem herrscht Nachwuchsmangel. Das Handwerk kämpft um Auszubildende, die ein Handwerk nach dem dualen Ausbildungssystem erlernen. Das erfolgreiche duale Ausbildungssystem in Deutschland führt junge Erwachsene gleichzeitig in Praxis und Theorie des Berufes ein.

Fachkräftemangel: Wertschätzung ist schuld?

Das Thema Fachkräftemangel ist eng mit dem Nachwuchsmangel verknüpft, sowie der Entwertung der dualen Ausbildung, ist die Einschätzung des Zentralverbandes des Deutschen Handwerks (ZDH). Was ist mit der Wertschätzung der Gesellschaft für das Thema Ausbildung? Heiko Brunzel, Bauunternehmer aus Velten in Brandenburg ist seit über 25 Jahren in der Baubranche tätig. Langjährige Erfahrungen in der Bau- und Immobilienbranche als Bauunternehmer und Arbeitgeber bestätigen Heiko Brunzel, dass der Imageaufbau, die Sichtbarkeit, die Transparenz mit flacher Hierarchie, das Teamwork für Mitarbeiter in Handwerksunternehmen dargestellt wird. Die Konkurrenz für Mitarbeitergewinnung im Handwerk ist die Industrie. Handwerksunternehmen stehen vor der schwierigen Aufgabe mit Industrieunternehmen zu konkurrieren, wichtiges Argument ist die Bezahlung. „Handwerksunternehmen haben für Mitarbeiter andere Vorteile: familiäre Arbeitsatmosphäre, bessere Arbeitszeiten, Mitarbeiter spüren den Firmenerfolg unmittelbar, die erbrachte Leistung ist am Ende des Arbeitstages sichtbar. Mitarbeiter sind kein kleines Rädchen im großen Getriebe“, gibt Heiko Brunzel zu bedenken.

Ausbildung vs Studium

Eine duale Ausbildung zu absolvieren gilt als die B-Lösung für junge Erwachsene. Wo liegen die Ursachen? Im letzten Jahrzehnt haben Handwerksbetriebe schwer neuen Nachwuchs gewonnen. Früher wurden Handwerksbetriebe mit Bewerbungen überschüttet. Heute sind Lehrstellen unbesetzt und Facharbeiter fehlen in zahlreichen Bereichen, erläutert Heiko Brunzel. Schulabsolventen stehen jedes Jahr vor der Frage: Ausbildung oder Studium, was ist für mich das Richtige? Was spricht für ein Studium? Karriereaussichten, Berufswahl, Orientierung, Akademische Laufbahn. Was spricht für die Ausbildung? Berufspraxis, Selbstständigkeit, Berufsaussichten, praktische Berufsausbildung um ein Studium anzuhängen, finanzielle Unabhängigkeit. Die junge Generation steht vor der Qual der Wahl. Welche Entscheidung ist richtig? „Die Entscheidungsfindung ist für die Betroffenen schwierig. Früher haben Eltern, Großeltern und Verwandte größeren Einfluss ausgeübt. Die Mobilität und das Internet eröffnen der jungen Generation neue nicht gekannte Chance und überfordert. Diese Situation spüren die Unternehmen in Industrie und Handwerk.

Politur für das Handwerk – Imageproblembeseitigung

Handwerksbetriebe benötigen Selbstbewusstsein, sich in Szene setzen, um wahrgenommen zu werden, erläutert Heiko Brunzel. Nicht bekannt ist den jungen Erwachsenen, dass Handwerksbetriebe Helden beschäftigen, die von ihrem Beruf erfüllt und stolz sind, ihn mit Hingabe ausüben. Nicht bekannt ist, dass eine Ausbildung im Handwerk förderlich für Karrieremöglichkeiten ist und die Verdienstchancen fantastisch sind. Nicht bekannt ist der jungen Generation, dass der Weg in die eigene Selbstständigkeit im Handwerk lukrativ ist. Die Chancen für Selbstständigkeit sind beispielsweise einfacher als bei Büroberufen, dank Meisterprüfung. Die kreativen Aspekte im Handwerk sind Schülern und jungen Erwachsenen nicht bekannt, dass ist die traurige Bilanz einer Studie des Bundesinstitut für berufliche Bildung vom letzten Oktober, erläutert Heiko Brunzel. Die Studie entschlüsselte, dass die Jugendlichen einen Verlust vom sozialen Status fürchteten, wenn sie handwerkliche Berufe ergreifen. Das Erkennen dieser Probleme ist der erste Schritt, um mit gezielten Maßnahmen, Kampagnen, Informationsbörsen, Tag der offenen Tür, Praktika, direkten Ansprachen bei den jungen Generationen, um das Handwerk mit seinen zahlreichen Facetten vorzustellen.

Fazit: Imageaufbereitung für das Handwerk durch Informationsaustausch – Sichtbarkeit durch Kommunikation – Wissen ist Macht – Transparenz Handwerkskunst – Karrierechancen

Heiko Brunzel: „Wir leben in der Kommunikations- und Wissenszeit, Informationen sind für alle zugänglich. Für Handwerker und Unternehmer bedeutet das konkret: auf sich aufmerksam machen, Jugendliche einladen, Schnuppertage- und Wochen anbieten, Schulen besuchen, Events veranstalten, Internetpräsens unter Berücksichtigung der jungen Zielgruppe gestalten und verbreiten. Jeder Mitarbeiter ist der besten Kunde, nach dieser Philosophie erhalten Unternehmen Aufträge und Mitarbeiter. Es gibt viel zu tun, packen wir es an!“

Der Bauunternehmer Heiko Brunzel ist seit 20 Jahren erfolgreich in der Branche tätig. Heiko Brunzel hat große Erfahrungen, sowohl im öffentlichen wie auch im privaten Hochbau und verfolgt die Philosophie der umfassenden Beratung, Qualität, Kompetenz, faire Preise, Zuverlässigkeit, Pünktlichkeit und Ehrlichkeit zum Kunden und den Objekten. Durch das komplexe Leistungsangebot erreicht Heiko Brunzel mit seiner Tätigkeit und Erfahrung höchste Synergieeffekte bei Sanierungen und Umbauten im Bestand.

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Human- oder Zahnmedizinstudium ohne Abitur!

Human- oder Zahnmedizinstudium ohne Abitur!

Foto: Hope Future von ehrenberg-bilder

Human- oder Zahnmedizinstudium ohne Abitur!

Immer wieder erreichen uns Anfragen, ob bestimmte Studiengänge auch ohne Abitur studieren werden können.

Die klare Antwort hierauf lautet: JA!

Es sind aber – wie immer – auch hier Voraussetzungen und Fristen zu erfüllen, an denen das Vorhaben Wunschstudium ohne Abitur scheitern kann. Um Enttäuschungen vorzubeugen, weil eine Frist versäumt oder Voraussetzungen aus Unkenntnis nicht erbracht wurden, wollen wir Ihnen aufzeigen, was z.B. in Hessen nötig sein kann, um Humanmedizin ohne Abitur studieren zu können.

§ 54 Abs.2 Hessisches Hochschulgesetz lautet:

„Die Qualifikation für ein Studium, das zu einem ersten berufsqualifizierenden Abschluss führt, wird nachgewiesen durch:

1. die allgemeine Hochschulreife,
2. die fachgebundene Hochschulreife,
3. die Fachhochschulreife,
4. eine Meisterprüfung oder einen vergleichbaren Fort- oder Weiterbildungsabschluss nach Maßgabe der Rechtsverordnung nach Abs. 6,
5. einen sonstigen durch die Rechtsverordnung nach Abs. 6 geregelten Zugang.

Der Nachweis nach Nr. 1 oder 4 berechtigt zum Studium aller Fachrichtungen, der Nachweis nach Nr. 2 in der entsprechenden Fachrichtung an allen Hochschulen, der Nachweis nach Nr. 3 zu einem Studium an einer Hochschule für angewandte Wissenschaften oder in einem gestuften Studiengang an einer Universität oder der Hochschule Geisenheim. Andere Bildungsnachweise berechtigen zum Studium, wenn sie gleichwertig sind. Hierüber entscheidet bei inländischen Nachweisen das Kultusministerium, im Übrigen das Ministerium; es kann die Zuständigkeit auf die Hochschulen oder eine zentrale Anerkennungsstelle übertragen. Das Nähere regelt das Ministerium durch Verwaltungsvorschrift.“

Nr.1, die allgemeine Hochschulreife, ist das Abitur, das Sie nicht haben. Aber Sie sehen bereits an der Auflistung in § 54 Abs. 2 HHG, dass auch andere Nachweise als das Abitur zum Studium berechtigen können.

Seit einigen Jahren gibt es in Hessen noch eine zusätzliche Möglichkeit. Ihnen wird als sogenannte(r) beruflich Qualifizierte(r) die Möglichkeit geboten, eine Hochschulzugangsprüfung abzulegen, durch die Vorbildung und Eignung für ein Hochschulstudium festgestellt werden, z.B. Medizin, Zahnmedizin, Tiermedizin, aber auch eine Vielzahl anderer Studiengänge, zu sogenannten Studienbereichen zusammengefasst, werden abgedeckt.

Zu einer solchen Prüfung können Sie zugelassen werden, wenn Sie

1. eine nach dem Berufsbildungsgesetz, der Handwerksordnung oder sonstigen Bundes- oder Landesrecht geregelte mindestens zweijährige Berufsausbildung in einem dem angestrebten Studium fachlich verwandten Bereich abgeschlossen haben und
2. eine mindestens zweijährige hauptberufliche Tätigkeit in einem dem angestrebten Studium fachlich verwandten Bereich ausgeübt haben.

Sollte dies auf Sie zutreffen, werden Sie nach dem frist- und formgerecht eingereichten Antrag für eine solche Prüfung zugelassen, an deren Ende ein Zeugnis steht, dass Ihnen die Berechtigung verleiht, nach Maßgabe der jeweils geltenden Vorschriften in einem Studiengang aus dem beantragten Studienbereich an den Hochschulen und Berufsakademien in Hessen zu studieren. Das Zeugnis weist eine Gesamtnote für die von Ihnen erbrachten Leistungen aus. Damit können Sie sich dann z.B. bei hochschulstart.de für den Studiengang Humanmedizin bewerben.

Wegen der Vielzahl der deutschlandweit unterschiedlichen Regelungen können wir an dieser Stelle nicht sämtliche Details darstellen.

Wir hoffen, dass sich in Zukunft das Wissen um die Studienmöglichkeiten ohne Abitur in Deutschland besser verbreitet und stehen Ihnen für die Sie betreffende fall- und sachbezogene Beratung selbstverständlich gerne zur Verfügung.

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Die Studienplatzklage ein Wirtschaftsfaktor?

Die Studienplatzklage ein Wirtschaftsfaktor?

(Bildquelle: ©by DisobeyArt – Young happy people stacking hand)

Die Studienplatzklage ein Wirtschaftsfaktor?

Das hessische Justizministerialblatt (11/2018) veröffentlichte die Verfahrenszahlen der Hessischen Justiz der letzten 3 Jahre. Wir haben die Tabelle unter dem Gesichtspunkt der Studienplatzklage analysiert.

Auch wenn die Gesamtanzahl der Studienplatzkläger rückläufig ist, gibt es noch immer eine beachtliche Anzahl an Verfahren zur Gewährung vorläufigen Rechtsschutzes an den hessischen Verwaltungsgerichten.

Im Jahr 2017 gab es bei insgesamt 6.849 Verfahren auf vorläufigen Rechtsschutz noch 1.213 Nc-Verfahren. Das waren rund 18 %. In 2016 waren unter den 4.960 Eingängen noch 1.238 Nc-Verfahren, das entsprach fast 25 %. Davor in 2015 waren unter den 6.670 Verfahrenseingängen auf vorläufigen Rechtsschutz 1.433 Nc-Verfahren, was rund 21,5 % entsprach.

Die Verwaltungsgerichte erledigten in 2017 1.082 Nc-Verfahren bei 1.213 Eingängen erledigt. In 2016 standen 1.238 Eingänge 1.389 Erledigungen gegenüber. Auch im Jahr 2015, wo nur 1.433 Nc-Verfahren auf vorläufigen Rechtsschutz eingingen, erledigten sich 1.639 Verfahren. In diesen beiden Jahren erledigten sich also offensichtlich auch Verfahren der Vorjahre.

Zu den hessenweiten erstinstanzlichen Verfahren auf Gewährung von vorläufigem Rechtsschutz gingen 2017 beim VGH Kassel 557 Beschwerden (Eilverfahren II. Instanz) ein. Davon betrafen 116 das Nc-Verfahren, von denen 75 Verfahren erledigt wurden, was 15,5 % entsprach. In 2016 gab es bei 619 Eingängen 144 die das Nc-Verfahren betrafen und 135 davon erledigten sich, was 22 % entsprach. In 2015 gingen 102 Beschwerden gegen die erstinstanzlichen Nc-Entscheidungen ein, von denen sich 100 erledigten. Insgesamt gab es 581 Verfahrenseingänge auf Gewährung vorläufigen Rechtsschutz, so dass die Nc-Verfahren 17,5 % stellten.

Im Ergebnis sind rund ein 1/5 bis 1/4 sämtlicher Verfahren auf Gewährung vorläufigen Rechtsschutzes in Hessen sogenannte „Studienplatzklagen“.

Auch die von uns regelmäßig an Mandanten und Interessenten weitergegebene Information, dass es immer weniger Klage-/Hauptsacheverfahren und Erörterungstermine eingeleitet werden bzw. stattfinden, spiegelt sich in der Tabelle wieder. Denn nur wenige Nc-Verfahren waren als Hauptsacheverfahren an den Verwaltungsgerichten in Hessen anhängig. Kein einziges Nc-Klageverfahren schaffte es in den Jahren 2015 bis 2017 als Berufung bis zum Hessischen Verwaltungsgerichtshof in Kassel.

In 2017 waren es mit 52 Klagen nur noch 0,4 % der Klageeingänge und in 2016 waren es mit 45 Klagen 0,5 % der Klageeingänge. In 2015 waren es nur 112 Klagen, was 1,1 % der gesamten Klageeingänge entsprach.

Es lässt sich also festhalten, dass Klageverfahren (Hauptsacheverfahren) in Nc-Sachen nur ca. 1 % der erstinstanzlichen Gesamteingänge ausmachen. Bei den Verfahren auf Gewährung von vorläufigem Rechtsschutz stellen die Nc-Verfahren allerdings noch immer eine bedeutenden Anteil der Verfahrenseingänge.

Für die Zukunft ist zu erwarten, dass es keine wesentlichen Änderungen geben wird, da sich auch durch das dritte Nc-Urteil des BVerfG vom 19.12.2017 nichts an der Tatsache ändern wird, dass gerade Medizinstudienplätze ein begehrtes knappes Gut bleiben.

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Zhejiang-Universität: Definition einer neuen internationalen Bildungsära

Zhejiang-Universität: Definition einer neuen internationalen Bildungsära

Der Konsens ist eindeutig. Javid, Maddelena und Xihang Wu berichten über ihre Erfahrungen im Studentenleben auf dem 2016 eröffneten Haining International Campus der Zhejiang University, der eine wegweisende Blaupause für die moderne Wissenschaft darstellt.

„Es ist einzigartig hier“, sagt der 23-jährige Javid aus Aserbaidschan, der sich im zweiten Jahr seines Masterstudiums in China befindet. „Bei der Errichtung des internationalen Campus wurde alles berücksichtigt. Die Einrichtungen sind modern und so gestaltet, dass sich das akademische und soziale Leben sehr gut ergänzt. Menschen von überall auf der Welt können sich hier zu Hause fühlen.“

Die Studenten verweisen auf eine riesige Bibliothek, ein Fitnessstudio, ein Musikzimmer, Lesesäle und ein wachsendes außeruniversitäres Netzwerk, während sie über die Vorzüge des Campus reden. Maddelena aus Italien, die chinesische Sprache und Kultur studiert, sagt: „Es ist sehr einfach hier zu leben, es wurde an alles gedacht.“

Das Gespräch wechselt zur Ausbildung und das Lob wird noch deutlicher. „Ich bin Chinese und hier an einer der besten Universitäten des Landes wegen der Doppelabschlussprogramme“, verrät Xihang. „Ich bin überzeugt, je größer die Herausforderung desto besser sind die Optionen. Dieser Campus bietet dafür jede Möglichkeiten. Ich habe das Gefühl, dass uns hier die Chance gegeben wird, unseren Träumen nachzujagen und künftig eine wichtige Rolle einzunehmen.“

Maddelena bestätigt ebenfalls, dass auch sie sich herausgefordert fühlt. „Wir sind hier in mehr Diskussionen involviert und lesen die Werke vieler verschiedener Gelehrter. Das ermöglicht es mir, eine breitere Debatte zu führen und meinen Ideen nachzugehen – und mich auf das Leben nach der Universität besser vorzubereiten.“

Bahnbrechende Partnerschaften mit einigen der weltweit führenden Universitäten tragen dazu bei, die Zhejiang-Universität zu einer der attraktivsten Universitäten Chinas für global ausgerichtete Bildungstalente in China zu machen. Auf dem internationalen Campus befinden sich das Urbana-Champaign-Institut der Zhejiang-Universität von Illinois und das Institut der Zhejiang-Universität von Edinburgh.

„Was wir Studenten anbieten, ist einzigartig – von den Studiengängen über die Ausbildung bis hin zur Wohnhochschule. Die Zusammenarbeit zwischen Spitzenuniversitäten und Internationalisierung ist ein völlig neues Bildungsmodell. Wir führen neue Ideen aus verschiedenen Kulturen in unserer Partnerschaft zusammen“, sagt Er“ping Li, Dekan des ZJU-UIUC-Instituts.

„Unsere Zusammenarbeit bildet eine Zwei-Universitäten-Partnerschaft für Studenten und Absolventen. Studenten können zwei Abschlüsse erreichen – einen von der ZJU und einen von der UoI. Gemeinsam haben wir neue Bildungsprogramme und -modelle entwickelt, die einzigartige Studiengänge hervorbringen. Die Zukunft ist herausfordernd. Nur ein Problem in einem Bereich zu lösen, reicht nicht länger aus. Man muss Zusammenhänge übergreifend verstehen. Unsere Studenten folgen einem solchen multidisziplinären Programm, das sie für künftige Anforderungen trainiert. „

„Studenten an der Zhejiang-Universität werden wahrscheinlich davon ausgehen, dass sie von Chinas wirtschaftlicher Stärke und Appetit nach Innovation profitieren können“, so Professor Susan Welburn, Executive Dean des Zhejiang University-Universität von Edinburgh.

„Wenn Studenten eine hochwertige Ausbildung in einer sicheren, dynamischen Umgebung wünschen und ein Innovator sein wollen, dann ist China ein wirklich interessanter Ort“, ergänzt sie. „Es gibt in ganz China Städteabkommen. Wenn Studenten im letzten Jahr oder in der postgradualen Ausbildung eine gute Idee haben, steht ihnen Geld zur Verfügung, ihrer Idee zu folgen, indem Sie dieses innovative Konzept nutzen. Für einen Großteil der hierher kommenden Studenten ist dies äußerst attraktiv und wir möchten ein Inkubator für die Entwicklung junger Menschen sein.“

Professor Welburn über die Möglichkeiten der Zhejiang-Universität: „Wenn ich als junger Mensch jetzt die Chance hätte, würde ich hier studieren! Die Gelegenheit, an zwei der besten Universitäten der Welt zu studieren und während des Studiums tiefgreifende Erfahrungen in einer anderen Kultur zu sammeln, ist meiner Meinung nach eine unglaubliche Chance – für Studenten, die sich in einem internationalen Umfeld engagieren wollen wie auch für internationale Studenten, die einen 4-jährigen Abschluss und eine intensive Erfahrung in China mit Mandarin-Kenntnissen erwerben möchten. Was soll daran nicht begeistern? Wenn man als Player an der globalen Innovation und Forschung mitwirken möchte, kann man den Aufstieg Chinas nicht ignorieren.“

Quelle: Zhejiang University

Mehr Informationen unter: www.zju.edu.cn/english/

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Controlware auf der Ausbildungsmesse der Weibelfeldschule in Dreieich bei Frankfurt/Main

Controlware auf der Ausbildungsmesse der Weibelfeldschule in Dreieich bei Frankfurt/Main

Controlware nahm am 9. November 2018 an der Ausbildungsmesse der Weibelfeldschule in Dreieich teil.

Dietzenbach, 13. November 2018 – Controlware, renommierter deutscher Systemintegrator und Managed Service Provider, nahm am 9. November 2018 zum sechsten Mal an der Ausbildungsmesse der Weibelfeldschule in Dreieich bei Frankfurt/Main teil. Schüler erhielten spannende Einblicke in das wichtige Thema Netzneutralität und informierten sich über aktuelle Studien- und Ausbildungsangebote in der IT.

Im Mittelpunkt des Controlware Auftritts stand der Vortrag „Fortnite – Spiel um den Vorteil im Netz“: Die dualen Studenten von Controlware zeigten am Beispiel des erfolgreichen Battle-Royale-Shooters auf, wie wichtig das Prinzip der Netzneutralität – also die Gleichbehandlung aller im Netz übertragenen Daten – im digitalen Alltag ist. „Weltweit gibt es immer wieder Bestrebungen, die Netzneutralität auszuhebeln und bestimmte Daten bevorzugt zu übertragen. Das ist eine gefährliche Entwicklung, auf die wir die Schüler frühzeitig hinweisen wollten“, erklärt Fabian Orth, Nachwuchskoordinator und dualer Student bei Controlware. „Am Beispiel von Fortnite lässt sich das Prinzip hervorragend erklären. Jeder Spieler kann sehr gut nachvollziehen, dass eine schnellere Datenverbindung im Duell ein enormer Vorteil wäre. Auf diese Weise konnten wir die Besucher für dieses relevante Thema sensibilisieren und auf die spannenden Ausbildungsoptionen in der IT hinweisen.“

Ausbildungsmöglichkeiten bei Controlware
Die Ausbildung von IT-Nachwuchskräften ist für Controlware mit Blick auf den anhaltenden Fachkräftemangel von zentraler Bedeutung und genießt seit Jahren einen hohen Stellenwert. Der Systemintegrator bildet zum IT-Systemkaufmann, Fachinformatiker für Systemintegration und zur Fachkraft für Lagerlogistik aus. Darüber hinaus bietet Controlware in Zusammenarbeit mit fünf deutschen Hochschulen duale und kooperative Studiengänge für Informatik, Wirtschaftsinformatik und IT-Sicherheit mit abwechselnden Theorie- und Praxisphasen. So sammeln die Studenten bereits während der Ausbildung wertvolle Praxiserfahrung in der IT-Branche.

Hintergrund: Ausbildungsmesse Weibelfeldschule 2018
Die Ausbildungsmesse der Weibelfeldschule fand in diesem Jahr zum 21. Mal statt. Über 100 Aussteller nutzten die Gelegenheit, mit rund 3.200 Messebesuchern über Chancen und Herausforderungen beim Einstieg ins Berufsleben zu sprechen. Neben Unternehmen unterschiedlichster Branchen und Größen präsentierten auch staatliche Institutionen sowie Hochschulen aus der Region den Schülern ihre Ausbildungsangebote. Das anspruchsvolle Messeprogramm umfasste zahlreiche Vorträge zu Berufsbildern, Einstiegs- und Ausbildungsmöglichkeiten sowie Workshops für den perfekten Karrierestart.

Über Controlware GmbH
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KULTUSMINISTERKONFERENZ: TALENTE UND POTENZIALE IM FOKUS

Mit dem Arbeitsbuch „Mach, was Du bist!“ stellen die Autoren Gymnasiallehrern ein neues und hilfreiches Werkzeug zur Verfügung.

KULTUSMINISTERKONFERENZ: TALENTE UND POTENZIALE IM FOKUS

Sascha Weißenrieder und Thomas Rapp mit ihrem Buch „Mach, was Du bist!“

-Kultusministerkonferenz empfiehlt Berufsorientierung an Talenten und Potenzialen auszurichten
-Arbeitsbuch hilft Lehrerinnen und Lehrern im Berufsorientierungsunterricht
-Reduzierung der Ausbildungs- und Studienabbrüche

Die Coaches und Berater haben ihr Arbeitsbuch speziell für die Berufs- und Studienorientierung an Gymnasien entwickelt.

„In unserem Buch für Schulabgänger „Mach, was Du bist!“ haben wir schon ein paar solcher Übungen eingebaut,“ sagt Sascha Weißenrieder. „Die Idee, die Schulen selbst mit hilfreichen Interventionen sinnvoll zu unterstützen, war schnell geboren. Die Empfehlung der Kultusministerkonferenz war hier eine wertvolle Steilvorlage.“, so der Coach. Nun präsentieren Sascha Weißenrieder und Thomas Rapp ihr Arbeitsbuch für Gymnasien.

Die Übungen und Coaching-Interventionen unterstützen Lehrkräfte in der Berufs- und Studienorientierung dabei, die Schülerinnen und Schüler zielorientiert und abwechslungsreich bei der Analyse von Interessen und Fähigkeiten und der Entwicklung von Zielen und Strategien zu begleiten.

Das Arbeitsbuch ist sowohl ergänzend, als auch als zentrales Medium für die BOGY Pflichtmodule nutzbar.

Ansprechend gestaltet und chronologisch aufgebaut, leitet das Arbeitsbuch Schülerinnen und Schüler an, sich mit den eigenen Fähigkeiten und Fertigkeiten auseinanderzusetzen. Darüber hinaus werden persönliche Erfahrungen aus Ferienjobs und Praktika gesammelt sowie individuelle Wünsche und Bedürfnisse analysiert. Selbst bei der Entscheidungsfindung unterstützen spezielle Übungen.

Thomas Rapp unterstützt Unternehmen dabei, die passenden Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu finden. „Die Erfahrung aus der Praxis zeigt, dass es unheimlich wichtig ist, genau zu wissen, welche Berufsausbildung oder welches Studium zu den jungen Menschen passt, damit es nicht zu Enttäuschungen kommt und die Studierenden und Auszubildenden ihre persönlichen Ressourcen auch voll entfalten können.“

Zu jeder Übung haben die Autoren eine Videoanleitung gedreht, in dem sowohl Vorgehensweisen als auch Wirkungen beschrieben werden. Auch alternative Methoden werden aufgezeigt. So können die einzelnen Module sicher und gewinnbringend eingesetzt werden.

„Gerade, wenn ich mit dem Einsatz solcher Interventionen noch nicht so viel Erfahrung habe, gibt die Erläuterung der jeweiligen Vorgehensweise mehr Sicherheit,“ sagt Sascha Weißenrieder, der seit über 15 Jahren als Coach und Trainer Menschen in ihrer persönlichen Entwicklung unterstützt und begleitet.

Wer sich noch intensiver mit seinen persönlichen Fähigkeiten und Kompetenzen beschäftigen möchte, greift am besten zum Buch für Schulabgänger „Mach, was Du bist!“ der beiden Coaches. Das Buch verbindet Persönlichkeit und Berufswahl eng miteinander und ermöglicht durch die im Paket erhältliche „Talentanalyse“ eine fundierte und tiefgreifende Darstellung der eigenen Handlungsmotive und Potenziale.

„Uns ist es wichtig, dass die jungen Menschen dazu befähigt werden, freiwillig, eigenverantwortlich und selbstwirksam ihre Zukunft zu gestalten und die dafür notwendigen Entscheidungen zu treffen.“, so Thomas Rapp

Der Recruitingexperte Thomas Rapp und der Coach und Trainer Sascha Weißenrieder haben in ihrem gemeinsamen Projekt „Mach, was Du bist!“ ein ehrgeiziges Ziel definiert: Schulabgänger bei der richtigen und nachhaltigen Wahl ihres Ausbildungsberufes oder Studienganges zu unterstützen.

Die derzeitige Ausbildungsabbrecherquote liegt bei fast 25 %, die Studienabbruchquote bei über 30 %.

Es fällt Schülerinnen und Schülern, genauso wie deren Eltern, zunehmend schwer, auf die Fragen: „Welchen Beruf soll ich erlernen?“ oder „Was soll ich studieren?“ zu klaren Antworten zu gelangen.

Kontakt
Rapp und Weißenrieder GbR
Thomas Rapp
Am Wört 1
97941 Tauberbischofsheim
+49 9341 8589650
info@dipp-institut.de
http://www.dipp-institut.de

Politik Recht Gesellschaft

Mitarbeiter: Woher nehmen, wenn nicht stehlen?

Falsche Bildungspolitik bringt Mittelstand in prekäre Lage

Karlsruhe – Mehr und mehr Unternehmen haben Probleme geeignete Mitarbeiter zu finden. Das hat eine Umfrage des COBUS-Wirtschaftsbarometers ergeben. So gaben 84,6 % der befragten Unternehmen an die Auswirkungen des Fachkräftemangels zu spüren. Das entspricht einem Anstieg von 9,3 % im Vergleich zum Vorjahr.

Die Lage spitzt sich weiter zu. Vor allem in der Produktion, aber auch im Dienstleistungsbereich zeigen sich große Lücken zwischen Arbeitsnachfrage und Angebot. Die Ursache des Problems ist indes schon lange bekannt: „Eine verfehlte Bildungspolitik hat zu viele Jugendliche dazu verleitet ein Studium zu beginne, anstatt sich zu Fachkräften ausbilden zu lassen“ resümiert Uwe Leest, Geschäftsführer der COBUS Marktforschung GmbH, „diese fehlen nun dem Arbeitsmarkt, weshalb Unternehmen anderweitig Personal finden müssen“.

Unternehmen die es sich leisten können gehe nun dazu über aggressiv Mitarbeiter bei anderen Unternehmen abzuwerben. So ergab die aktuelle Erhebung, dass fast die Hälfte der befragten KMUs (42,9 %) in den letzten zwei Jahren ein Mitarbeiter in einer Schlüsselposition abgeworben wurde. Durch die hohe Nachfrage finden sich qualifizierte Fachkräfte daher in einer günstigen Position bei Vertragsverhandlungen. Flexible Arbeitszeiten fordern über die Hälfte der Arbeitnehmer (56,9 %), am häufigsten wird aber versucht eine Gehaltserhöhung durchzusetzen (81,5 %).

Zwar versuchen Unternehmen durch nicht entgeltliche Maßnahmen wie Weiterbildungsmöglichkeiten, Feedbackgespräche und Vertrauensarbeitszeiten Mitarbeiter an sich zu binden, jedoch verhindert das im besten Fall das Abwandern der bestehenden Arbeitskräfte. Der Mangel an geeigneten neuen Mitarbeitern besteht weiterhin, solange sich nicht etwas an der Bildungspolitik ändert.

Ausführliche Berichte und Daten zu den oben genannten und weiteren interessanten Themen finden Sie in der aktuellen Ausgabe des COBUS Wirtschaftsbarometers. Eine digitale Ausgabe des Wirtschaftsbarometers können Sie auf www.cobus.de abrufen.

Über das COBUS-Wirtschaftsbarometer Baden-Württemberg
Im Rahmen des Wirtschaftsbarometers Baden-Württemberg werden alle 2 Monate ca. 6500 mittelständische Unternehmen angeschrieben. Die Erhebung liefert aktuelle Trends und Zahlen zum wirtschaftlichen und politischen Klima in Baden-Württemberg.

Der Bericht „Oktober 2018“ erschien am 02. Oktober 2018. Die aktuellen Daten wurden vom 10. Bis zum 26. September 2018 erhoben.

Über COBUS Marktforschung

COBUS Marktforschung beobachtet für seine Kunden aus Industrie, Wirtschaft und Verwaltung intensiv die Märkte, Trends und Strömungen und liefert so wichtige Fakten für Unternehmensentscheidungen. Das 1992 in Karlsruhe gegründete Marktforschungsunternehmen arbeitet mit renommierten Wissenschaftlern zusammen und nutzt deren Expertise.

Schwerpunkt der Tätigkeit von COBUS sind nationale und internationale Märkte, hier vor allem im osteuropäischen Bereich.

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Bildung Karriere Schulungen

Kindergeld und Ausbildung passen zusammen

Viele junge Leute haben im August und September erstmals ihre Ausbildung gestartet, andere nehmen im Oktober ein Studium auf. Oftmals besteht von Seiten der Eltern Unsicherheit, wie es nach der Schule oder dem 18. Geburtstag mit dem Kindergeld weitergeht. Denn während der Ausbildung gibt es meist nur eine geringfügige Ausbildungsvergütung. Muss das Kind aufgrund der Ausbildung eine eigene Wohnung fernab von der Elternwohnung beziehen, geht es ohne Unterstützung der Eltern in der Regel nicht. Zum Glück gibt es nach der Schule und während der sich unmittelbar anschließenden Ausbildung weiterhin Kindergeld für die Eltern.

Kindergeld in der Übergangszeit
Besucht das volljährige Kind noch eine allgemeinbildende Schule und strebt beispielsweise das Abitur an, berührt das den Kindergeldanspruch überhaupt nicht. Befindet sich das Kind zwischen zwei Ausbildungsabschnitten, z. B. im Übergang zwischen der Schule und dem Studium, wird das Kindergeld für maximal vier Monate weiter ausbezahlt. Wird in dieser Zeit ein Ferienjob ausgeübt und eigenes Geld verdient, ist das für das Kindergeld unschädlich.

Kindergeld und Erstausbildung
Auch während der ersten Berufsausbildung oder dem Erststudium steht den Eltern das Kindergeld ohne Frage zu. Das Kindergeld endet in diesem Fall entweder mit dem erfolgreichen Abschluss der Erstausbildung, z. B. Gesellenbrief, Fachangestellenbrief oder Bachelorabschluss, oder spätestens am 25. Geburtstag, je nachdem, was vorher eintritt.

Kindergeld und Zweitausbildung
Folgt auf die erste Ausbildung eine zweite, kann weiterhin Kindergeld gewährt werden. Der Bundesfinanzhof betrachtet die beiden Ausbildungsabschnitte als eine einheitliche Ausbildungsmaßnahme. Wird nach einer Berufsausbildung und einer längeren beruflichen Tätigkeit erst später ein Studium aufgenommen, beginnt ein neuer Ausbildungsabschnitt. In dem Fall kommt es darauf an, was das Kind neben dem Studium macht. Liegt während der Zweitausbildung eine sogenannte schädliche Erwerbstätigkeit vor, erlischt der Kindergeldanspruch.

Bei der für das Kindergeld schädlichen Erwerbstätigkeit kommt es nicht auf die Höhe der Einkünfte an, sondern auf die wöchentliche Arbeitszeit. Eine Erwerbstätigkeit von mehr als 20 Stunden pro Woche gilt als schädlich. Ausgenommen sind Tätigkeiten, die im Rahmen der Ausbildung erfolgen. Dazu zählen neben der Berufsausbildung z. B. ein Praktikum, Volontariat, Referendariat, Anerkennungsjahr oder Dienstverhältnis bei Beamtenanwärtern oder Berufssoldaten während des Studiums an einer Bundeswehrhochschule. Neben einer Ausbildungsvergütung sind auch 450-Euro-Einkünfte aus einem Minijob oder eine kurzfristige Beschäftigung gemäß dem Sozialversicherungsrecht unschädlich.

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Lohi – Lohnsteuerhilfe Bayern e. V.
Die Lohi (Lohnsteuerhilfe Bayern e. V.) mit Hauptsitz in München wurde 1966 als Lohnsteuerhilfeverein gegründet und ist in rund 330 Beratungsstellen bundesweit aktiv. Mit nahezu 600.000 Mitgliedern ist der Verein einer der größten Lohnsteuerhilfevereine in Deutschland. Die Lohi zeigt Arbeitnehmern, Rentnern und Pensionären – im Rahmen einer Mitgliedschaft begrenzt nach § 4 Nr. 11 StBerG – alle Möglichkeiten auf, Steuervorteile zu nutzen.

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Computer IT Software

Rückblick: Controlware auf der Stuzubi 2018 in Frankfurt/Main

Rückblick: Controlware auf der Stuzubi 2018 in Frankfurt/Main

Controlware war auf der Stuzubi 2018 in Frankfurt mit einem Messestand vertreten.

Dietzenbach, 26. September 2018 – Controlware, renommierter deutscher Systemintegrator und Managed Service Provider, war am 22. September auf der Ausbildungs- und Studienmesse Stuzubi 2018 in Frankfurt/Main (Goethe-Universität, Campus Westend) mit einem Messestand vertreten. Viele der fast 3.000 Besucher nutzten die Gelegenheit, um sich am Controlware Stand über die Chancen und Anforderungen in der Zukunftsbranche IT sowie über die konkreten Karriereoptionen bei Controlware zu informieren.

Die Studien- und Ausbildungsmesse Stuzubi findet jedes Jahr in zahlreichen deutschen Großstädten statt. Sie richtet sich an Abiturienten und Realschüler sowie an Studenten und Young Professionals – und hat es sich auf die Fahne geschrieben, den Besuchern einen umfassenden Überblick über die in der Region verfügbaren Studien- und Ausbildungsangebote sowie Berufsperspektiven zu geben. Bei der diesjährigen Stuzubi in Frankfurt waren 68 renommierte Arbeitgeber aus dem gesamten hessischen Raum als Aussteller präsent, darunter neben Controlware unter anderem IBM, das Bundeskriminalamt, die Deutsche Flugsicherung und eine Reihe namhafter Bildungseinrichtungen.

Am Controlware Stand lag der Fokus auch diesem Jahr auf den dualen und kooperativen Studiengängen für Informatik, Wirtschaftsinformatik und IT-Sicherheit, die der Systemintegrator in Zusammenarbeit mit fünf führenden deutschen Hochschulen anbietet. Und auch die in allen sechzehn Niederlassungen verfügbaren Ausbildungsgänge zum IT-Systemkaufmann, Fachinformatiker Systemintegration und zur Fachkraft für Lagerlogistik stießen als Sprungbrett in die Zukunftsbranche IT auf reges Interesse. „Die IT ist eine dynamische und abwechslungsreiche Branche, die Studienanfängern und Azubis viele spannende Perspektiven eröffnet“, berichtet Fabian Orth, Nachwuchskoordinator und selbst dualer Student bei Controlware. „Die Stuzubi ist die perfekte Plattform, um sich über Studien- und Ausbildungsplätze, Auslandsaufenthalte und Freiwilligendienste, Abschlussarbeiten und Traineestellen zu informieren. Auch die im Rahmen der Messe ausgerichtete Stellenbörse kommt bei den Besuchern sehr gut an – und ist eine tolle Möglichkeit, um sich auf den Einstieg ins Berufsleben vorzubereiten.“

Hintergrund: Stuzubi 2018
Stuzubi veranstaltet bereits seit 2007 die bundesweit sehr erfolgreichen Messen zur Berufs- und Studienorientierung für Schüler. Unter dem Namen Stuzubi finden sie bei freiem Eintritt immer an einem Samstag in Berlin, Dortmund, Düsseldorf, Essen, Frankfurt am Main, Hamburg, Hannover, Köln, Leipzig, Miesbach, München, Nürnberg und Stuttgart statt. Die Schwerpunkte der Stuzubi, die sich vor allem an Abiturienten und Realschüler richtet, liegen auf Ausbildung, Studium und Dualem Studium. Weitere Infos und Termine dazu unter Stuzubi.de/messe.

Über Controlware GmbH
Die Controlware GmbH, Dietzenbach, ist einer der führenden unabhängigen Systemintegratoren und Managed Service Provider in Deutschland. Das 1980 gegründete Unternehmen entwickelt, implementiert und betreibt anspruchsvolle IT-Lösungen für die Data Center-, Enterprise- und Campus-Umgebungen seiner Kunden. Das Portfolio erstreckt sich von der Beratung und Planung über Installation und Wartung bis hin zu Management, Überwachung und Betrieb von Kundeninfrastrukturen durch das firmeneigene ISO 27001- zertifizierte Customer Service Center. Zentrale Geschäftsfelder der Controlware sind die Bereiche Network Solutions, Collaboration, Information Security, Application Delivery, Data Center & Cloud sowie IT-Management. Controlware arbeitet eng mit national und international führenden Herstellern zusammen und verfügt bei den meisten dieser Partner über den höchsten Zertifizierungsgrad. Das rund 760 Mitarbeiter starke Unternehmen unterhält ein flächendeckendes Vertriebs- und Servicenetz mit 16 Standorten in DACH. Im Bereich der Nachwuchsförderung kooperiert Controlware mit fünf renommierten deutschen Hochschulen und betreut durchgehend um die 50 Auszubildende und Studenten. Zu den Unternehmen der Controlware Gruppe zählen die Controlware GmbH, die ExperTeach GmbH, die Networkers AG und die Productware GmbH.

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