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So unterschiedlich surfen deutsche Jugendliche und Senioren im Internet

– Jugendliche in Deutschland geben pro Monat mit 195 Euro mehr Geld im Internet aus als alle anderen Altersklassen
– Datensicherheit und sichere Zahlungsmethoden sind jeder Generation wichtig
– Einblicke in das Online-Shopping-Verhalten der Deutschen aus einer Studie von Paysafeʼs paysafecard

Wien, 21. März 2017 – Games oder Krimis. Hoverboards oder Kreuzfahrttickets. Im Internet findet jede Generation, was das junge oder ältere Herz begehrt. Und natürlich, wie viel der digitale Geldbeutel hergibt. Doch welche Unterschiede zeigen sich beim Surfverhalten der Generationen? paysafecard, einer der globalen Marktführer im Bereich der Online-Prepaid-Zahlungsmittel mit Sitz in Wien und Teil der Paysafe Group Plc, hat Onlinenutzer in einer internationalen Studie (Österreich, Deutschland, Schweiz, Großbritannien) nach ihren Online- Shopping-Gewohnheiten und -Präferenzen befragt.

Jugendliche geben monatlich online überdurchschnittlich viel Geld aus

Streaming, Sneakers, Smartphones – die deutschen Jugendlichen scheinen entweder finanziell besonders gut aufgestellt zu sein oder sehr onlineaffin. 195 Euro ihres monatlichen Einkommens durch Job, Nebenjob, Taschengeld oder als Geschenk von der Oma geben 16- bis 19-Jährige laut paysafecard-Studie pro Monat im Internet aus. Und damit mehr als jede andere Altersklasse. Seniorinnen und Senioren im Alter zwischen 60 und 69 Jahren surfen allerdings ebenfalls überraschend großzügig und aufgeschlossen im digitalen Shoppinguniversum: 193 Euro ihres Einkommens investieren sie pro Monat im Internet – also fast so viel wie ihre „Enkel“.

Ein gänzlich anderes Bild der Onlineausgaben von Jugendlichen zeichnet die paysafecard-Studie für Österreich: Die 16- bis 19-Jährigen im Nachbarland geben im Durchschnitt pro Monat 85 Euro online aus und damit weniger als die Hälfte des Betrags, den ihre deutschen Altersgenossen investieren. Die 60- bis 69-jährigen österreichischen Studienteilnehmer hingegen toppen mit 204 Euro pro Monat die deutschen Senioren sogar noch.

Für die Schweiz zeigt sich ein ebenfalls überraschendes Bild: Nicht nur sind die jungen Eidgenossen mit umgerechnet 70 Euro monatlich das Schlusslicht der Studie, der Generationsunterschied ist auch besonders groß. Die Schweizer 60-69-Jährigen geben monatlich rund 400 Euro im Internet aus. Weniger deutlich fällt die Differenz in Großbritannien aus: Britische Jugendliche geben in der Studie den Betrag von umgerechnet 144 Euro an, die Senioren „nur“ 28 Euro mehr.

Datensicherheit ist für beide Generationen wichtig

Phishing, gehackte Konten und unseriöse Webshops – jüngere und ältere Menschen haben das Thema Datensicherheit und sichere Zahlungsmethoden wortwörtlich auf dem Schirm. Shopping im Netz ja, aber bitte sicher – das gilt laut paysafecard-Studie für alle Generationen: 86,1 Prozent aller deutschen Studienteilnehmer geben an, dass ihnen Datensicherheit „sehr wichtig“ ist. Der internationale Vergleich aller vier Länder zeigt, dass die Wichtigkeit von Datensicherheit im Alter ansteigt: von 79,1 Prozent auf 90 Prozent.

„Die aktuelle paysafecard-Studie beleuchtet das unterschiedliche Surfverhalten der jüngeren und älteren Generation. Der Vergleich mit älteren Studien zeigt, dass Menschen immer mehr Geld im Internet ausgeben – für Shopping, Tickets oder andere digitale Güter. Besonders deutlich zeigt sich dieser Trend bei den deutschen Jugendlichen, die laut Studie pro Monat 195 Euro im Netz investieren. Sicherheit und Komfort bleiben aber wichtige Aspekte für beide Generationen. paysafecard, das Bargeld fürs Internet, ist ein attraktives Zahlungsmittel für jüngere und ältere Menschen – weil das Bezahlen mit paysafecard weder die Eingabe von Bank- noch von Kontodaten erfordert.“ – Udo Müller, Geschäftsführer paysafecard.

Über die Studie:
4.022 Personen zwischen 16 und 69 Jahren in vier Ländern (Österreich, Deutschland, Schweiz und Großbritannien), also rund 1.000 Personen in Deutschland. Befragungszeitraum 28.10.2016 – 07.11.2016. 50,1 Prozent der Befragten waren männlich, 49,9 Prozent weiblich. Bei einem Teil der Fragen waren Mehrfachnennungen möglich.

Über paysafecard
paysafecard ist ein weltweit in 43 Ländern und an über 500.000 Verkaufsstellen verfügbares Online-Prepaid-Zahlungsmittel. paysafecard ist für alle verfügbar – Kunden benötigen weder Konto noch Kreditkarte. Zum Bezahlen ist lediglich die 16-stellige paysafecard PIN erforderlich. Vom Firmensitz in Wien aus hat sich paysafecard mit den Marken paysafecard, my paysafecard und paysafecard MasterCard(R) zu einem der Marktführer für Prepaid-Zahlungsmittel entwickelt. Das Unternehmen wurde im Jahr 2000 in Österreich gegründet und gehört zur Paysafe Group plc. Paysafe Aktien werden an der Londoner Börse unter dem Tickersymbol (PAYS.L) gehandelt.

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Narzissmus auf dem Vormarsch: Exklusive SYZYGY Studie zeigt gesellschaftliche Veränderungen durch digitale Technologien am Beispiel deutscher Millennials

Narzissmus auf dem Vormarsch: Exklusive SYZYGY Studie zeigt gesellschaftliche Veränderungen durch digitale Technologien am Beispiel deutscher Millennials

(Mynewsdesk) Willkommen bei der „Generation Narzissmus“: Überlegenheitsgefühl, Exhibitionismus und Eitelkeit kennzeichnen das Lebensgefühl der Millennials in Deutschland. Sie sind die erste Generation der sogenannten Digital Natives, die zwischen 1981 und 1998 geboren wurden und mit Handy & Co. groß wurden. Diese Generation macht etwa 20% der deutschen Bevölkerung aus und stellt einen besonders guten Indikator für die grundlegenden Veränderungen und Trends in unserer Kultur und Gesellschaft dar. Durch die häufige Nutzung neuer Technologien wie Smartphones, Social-Media und On Demand-Apps sind Millennials deutlich narzisstischer geprägt als andere Generationen in Deutschland. Moderne Technologien verändern nachweislich das Denken und Verhalten von Bevölkerungsgruppen. Dies sind Kernergebnisse der exklusiven EgoTech Studie unter 1.024 Millennials, die von der Digitalagenturgruppe SYZYGY im Januar 2017 durchgeführt wurde. 

Weitere Ergebnisse im Überblick: Es besteht ein klarer kausaler Zusammenhang zwischen dem Narzissmus-Level der Millennials und ihrer Nutzung von Selfies, Social Media und sogenannten On-Demand-Apps. Damit sind Apps wie der Fahrdienst Uber, Lieferservices wie Lieferheld oder Streaming-Anbieter wie Netflix und Amazon Prime gemeint, die quasi mit einem Klick eine Sofort-Dienstleistung erbringen. Bundesweit gesehen sind deutsche Millennials 13% narzisstischer veranlagt als ältere Generationen. Ihr Handy ist ihnen so wichtig, dass 48% lieber einen Monat kein Frühstück zu sich nehmen würden als das Smartphone abzugeben. Und 28% der deutschen Millennials würden sogar eher einen Monat auf Sex verzichten als auf ihr Handy. Auch die Nutzung von Fitness-Trackern und sprachgesteuerten Assistenten fördert nachweislich den Narzissmus-Grad dieser Generation. Fazit: Die Millennial-Generation in Deutschland dreht sich gerne um sich selbst und beansprucht für sich nur die besten Produkte und Dienstleistungen. Somit ist die „Generation Narzissmus“ eine echte Herausforderung für Unternehmen, die sie als Konsumenten gewinnen wollen. Es sind besondere Services und Technologien gefragt, die ihrem Ego schmeicheln und den Trend zur Selbstinszenierung unterstützen.

Die Ergebnisse im Detail:

* Je mehr On Demand-Apps benutzt werden, desto höher ist der Narzissmus-Grad: Deutsche Millennials nutzen im Durchschnitt zwei bis drei On-Demand-Apps. Millennials, die drei oder mehr On Demand-Apps nutzen, sind 20% narzisstischer veranlagt als Millennials, die weniger On Demand-Apps nutzen.
* Millennials sind 30% süchtiger nach ihrem Handy als Nicht-Millennials. 48% der Generation Narzissmus würde eher einen Monat kein Frühstück zu sich nehmen, als auf ihr Smartphone zu verzichten. 28% von ihnen würden sogar lieber einen Monat auf Sex verzichten, als ihr Handy nicht nutzen zu können.
* 17% der Millennials weisen eine höhere emotionale Abhängigkeit vom Smartphone auf als Nicht-Millennials. Gleichzeitig bestätigt die Studie eine positive Korrelation zwischen Smartphone-Sucht und gesteigerter Selbstverliebtheit.
* Deutsche Millennials, die Fitness-Tracker wie Fitbits nutzen, sind 20% narzisstischer als solche, die keinen Fitness-Tracker tragen.
* 52% der Millennials, die sprachgesteuerte Assistenten wie Alexa oder Siri nutzen, sind 20% narzisstischer als solche, die keine nutzen.
* Millennials, die häufiger in sozialen Medien posten, neigen stärker zu Narzissmus. Wer etwa drei und mehr Posts pro Tag schreibt, ist 25% selbstverliebter als jemand, der weniger häufig postet. Im Durchschnitt posten Millennials ein bis zwei Social Media-Updates täglich.
* Selfies gehören zu den beliebtesten Posts bei Millennials. Im Schnitt posten sie zwei bis drei Selbstporträts pro Woche. Jedes dritte online gespostete Foto (30%) ist ein Selfie.
* Unter den Millennials besitzen 34% einen Selfie-Stick. Sie sind im im Schnitt 30% narzisstischer als Millennials ohne Selfie-Stick.

Was Unternehmen daraus lernen können:

Zwar ist Narzissmus bei der Millennial-Generation am stärksten ausgeprägt, betrifft aber zunehmend auch andere Generationen. Denn die digitale Transformation schreitet weiter voran, Smartphones sind längst unverzichtbare Lebensbegleiter durch den Alltag geworden und befördern damit auch den wachsenden Hang zur Selbstdarstellung quer durch die deutsche Gesellschaft. Unternehmen tun also gut daran, sich ein tieferes Verständnis über Narzissmus anzueignen, um erfolgreiche Strategien zu entwickeln, gerade die Herzen und Geldbörsen der kaufkräftigen und konsumfreudigen Millennials zu erreichen. Dafür müssen sie etwa in smarte EgoTech-Lösungen investieren, die die Eitelkeit der Generation Narzissmus schmeichelt und ihren Hang zur Selbstdarstellung unterstützt. Auch der exklusive Zugang zu besonderen Technologien, Events und Services ist ein Weg zu dieser Konsumentengruppe.

Sieben Grundregeln für EGOTECH-Lösungen im Umgang mit Millennials:

* Anspruch der Millennials: Für mich nur das Beste!
* Überlegenheit: Schmeichle meinem Ego!
* Eitelkeit: Spiegle meine Schönheit!
* Exhibitionsmus: Hilf mir, mich zu inszenieren!
* Instrumentalisierung: Mach‘ mich zum König der Welt!
* Autorität: Erweitere meinen Einfluss!
* Eigenständigkeit: Hilf mir, mir selbst zu helfen!
„Die Millennial-Generation ist in ihrem Anspruch nur ein Vorgeschmack darauf, was Marketeers im Zuge der weiteren digitalen Transformation in Zukunft erwartet. Um sich zu differenzieren, werden sie einen erhöhten Aufwand betreiben müssen. Da viele Millennials aber längst Influencer-Status haben, ist der Einfluss auf andere Zielgruppen groß, so dass am Ende trotz Mehraufwand eine Win-Win-Situation entstehen dürfte“, kommentiert Lars Lehne, Vorstandsvorsitzender der SYZYGY AG.

Der Studien Steckbrief zu EGOTECH Millennials:

Die Studie wurde im Januar 2017 von SYZYGY unter 1.024 deutschen Millennials durchgeführt, die zwischen 1981 und 1998 geboren wurden und deren Durchschnittsalter 28 Jahre beträgt. Die Befragten führten online einen psychologischen Test (Narcisstic Personality Inventory „NPI-16³“) durch und beantworteten außerdem Fragen zu ihren digitalen Nutzungsgewohnheiten. Als Vergleichsgruppen wurden darüber hinaus 1.004 ältere Deutsche befragt, die nicht zur Millennials-Generation gehören, sondern aus der Generation X (geboren 1965-1980, Durchschnittsalter: 44 Jahre) sowie der Generation Baby-Boomer (geboren 1945 bis 1964, Durchschnittsalter: 60 Jahre) stammen.

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Als Technologie-, Kreativ- und
Mediadienstleister rund um digitales Marketing beschäftigt die SYZYGY Gruppe rund 600 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Sie ist mit Niederlassungen in Bad
Homburg, Berlin, Frankfurt, Hamburg, München, London, New York und Warschau vertreten.

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Wirtschaft Handel Maschinenbau

Umfrage: Entleiher müssen sich auf dramatische Rückgänge bei der Zeitarbeit einstellen

Nur Studenten und Werkvertragsnehmer profitieren von der Novelle des AÜG

Umfrage: Entleiher müssen sich auf dramatische Rückgänge bei der Zeitarbeit einstellen

(Bildquelle: CompanyPartners CMP GmbH)

Zum 1. April 2017 tritt das neue Arbeitnehmerüberlassungsgesetz in Kraft. Danach greift der Gesetzgeber mit strikten Regulierungen in die Zeitarbeit ein: mit der Begrenzung der Überlassungsdauer auf maximal 18 Monate sowie beim Lohn. Hier muss nach 9 Monaten der gleiche Lohn gezahlt werden wie bei einem Stammmitarbeiter. Problematisch ist die aktuell hohe Rechtsunsicherheit, wie Equal Pay genau definiert und umgesetzt wird. Auch wird ein hoher administrativer Aufwand nötig sein. Das alles erhöht die Bedenken der Einsatzunternehmen, wie eine aktuelle Umfrage der COMPANY PARTNERS Unternehmensberatung (CMP) aus Hamburg zeigt. Als Konsequenz aus dieser strikten Reglementierung wollen Unternehmen zukünftig Zeitarbeit deutlich weniger und kürzer einsetzen. Auch werden Equal Pay und die maximale Überlassungsdauer entgegen der Absicht von Arbeitsministerin Andrea Nahles nur in geringem Maße zum Tragen kommen. Zu vermehrten Übernahmen von Zeitarbeitnehmern in Festanstellungen wird es nicht führen, das zeigt die Hamburger Umfrage von CMP deutlich.

Equal Pay ist zu kompliziert und wird vermieden

Nach dem neuen Gesetz erhalten Zeitarbeitnehmer nach 9 Monaten Einsatz in einem Entleihunternehmen Equal Pay, was dem Lohn von Stammkräften gleichgestellt sein soll. Jedoch ist unklar, welche Lohnkomponenten das umfasst. Dies bringt eine enorme Unsicherheit in die Unternehmen, die offensichtlich mit hoher Zurückhaltung quittiert wird, wie die Umfrage zeigt. Nur knapp 13 Prozent der befragten Unternehmen, die Zeitarbeit einsetzen, wollen Equal Pay zahlen. Als Konsequenz wollen sie vielmehr die Einsatzzeiten verkürzen oder auch durch Rotationspools die Zahlung und Errechnung von Equal Pay vermeiden. Auch denken einige Unternehmen darüber nach, durch neue Einstiegslohngruppen Equal Pay vermeiden zu können.

Begrenzung der Überlassungsdauer und Übernahme – wird nicht stattfinden

Zudem dürfen Arbeitnehmer nur noch maximal 18 Monate an einen Einsatzort überlassen werden. Danach muss das Entleihunternehmen den Zeitarbeitnehmer einstellen oder ihn zum Zeitarbeitsunternehmen zurück schicken. Die optimistische Annahme von Politik und Gewerkschaften dahinter ist, so den Einsatz von Zeitarbeit einzudämmen und mit der 18-Monats-Regel eine höhere Übernahmequote in Stammarbeitsverhältnisse zu erreichen.
In einer Online-Umfrage hat das Hamburger Beratungsunternehmen Company-Partners (CMP) 1.000 Entleiher mit mehr als 56.000 Leiharbeitnehmern zur Einschätzung und den möglichen Konsequenzen dieser beiden Kernpunkte der neuen Gesetzeslage befragt. Dem vorausgegangen waren Untersuchungen von CMP im Rahmen von Workshops mit Entleihern. Danach befürchten die Entleiher ab 1.1.2018 Kostensteigerungen bei der Zeitarbeit von 5 bis zu 35 Prozent durch Equal Pay, je nach Branchen und Regionen.

Personalmix wird anders zusammengesetzt – ohne Mehreinstellungen

Wie die Umfrage unter den Einsatzunternehmen zeigt, sehen die Chancen für eine Übernahme von Zeitarbeitnehmern aber – im Gegenteil – schlecht aus: weniger als 11 Prozent der Entleiher wollen Leiharbeiter nach 18 Monaten übernehmen. „Das kann nicht wirklich wundern. Denn die Unternehmen suchen ja gerade in diesen Zeiten nach flexiblen Lösungen, weil sie nicht die Planungssicherheit für Festanstellungen und schon gar nicht für langfristige Stammbelegschaften haben“, so Matthias Richter, Partner von Company Partners mit langjährigen Erfahrungen in Zeitarbeit und Personaldienstleistungen. CMP konnte vielmehr herausfinden, dass die Einsatzunternehmen nun ihren Personalmix aus Festangestellten, befristeten und geringfügig Beschäftigten und Zeitarbeit entsprechend anpassen müssen.

40 Prozent wollen Zeitarbeit reduzieren

Dabei zeigt die Untersuchung, dass 40 Prozent der Entleiher Zeitarbeit reduzieren wollen. Von ihnen wird etwa die Hälfte Zeitarbeit in einer Größenordnung von 20-30 Prozent zurückfahren. Das gilt insbesondere in größeren Unternehmen, wo mehr als 500 Zeitarbeitnehmer im Einsatz sind. Entleihfirmen, die weniger als 500 Zeitarbeitnehmer einsetzen, planen nur etwa 10 Prozent zu reduzieren. Als zweite Konsequenz steht der Ausbau von Dienst- und Werkverträgen auf der Agenda der Entleiher. 50 Prozent wollen den Anteil an Dienst- und Werkverträgen stattdessen erweitern. Und 60 Prozent wollen befristete Arbeitsverhältnisse ausbauen. Auch sollen mehr Minijobs eingesetzt werden (plus 45 Prozent) und mehr Studenten zum Zuge kommen. Das kann natürlich nicht ohne Folgen bleiben.

Die Unternehmen haben bereits Strategien, wie Zeitarbeitseinsätze zu gestalten sind, um höhere Kosten, Rechtsunsicherheit und Verwaltungsaufwand zu vermeiden. Dazu könnte es Branchen-Rotationspools geben. Hier werden vor Ablauf des 9. Monats die Leiharbeiter des Verleihers 1 durch Leiharbeiter des Verleihers 2 für die Dauer von mindestens 3 Monaten ausgetauscht und kommen dann wieder an ihren Einsatzort zurück. Einige denken auch über neue Einstiegslohngruppen nach.

„Vermutlich werden die Konsequenzen in der Praxis aber weniger drastischen ausfallen“, erwartet Matthias Richter. „Von den beschriebenen Rückgängen werden vor allem jene Branchen betroffen sein, in denen noch keine Tarifverträge und Branchenzuschlagstarife gelten.“ Aber auch hier sind weitere betriebliche oder tarifvertragliche Regelungen und Öffnungsklauseln zu erwarten, die mehr Flexibilität und weniger Administration bringen. Zu den großen Verlierern gehören reine, meist kleine und mittlere Zeitarbeitsunternehmen. Personaldienstleister, die auch Dienst- und Werkvertragsleistungen verkaufen, können sogar vom Rückgang der Zeitarbeit profitieren, zeigt die Umfrage. Und auch bei den Arbeitnehmern scheint der Schuss nach hinten loszugehen: „Eine AÜG-Reform, in der am Ende neben Werkvertragsunternehmen nur Minijobber und Studenten als Gewinner stehen, hat ihr Ziel definitiv nicht erreicht“, so Unternehmensberater Richter.

Hintergrund zur Online-Umfrage

– Angeschrieben wurden über 1.500 Unternehmen, die Zeitarbeit nutzen (Entleiher); Zeitarbeitsunternehmen (Verleiher) wurden nicht befragt
– Die antwortenden Unternehmen beschäftigen zusammen über 56.000 Leiharbeiter; die Auswertung bezieht sich auf den Rücklauf dieser Teilnehmer (7 Prozent)
– 5 Prozent der Rückläufer unterliegen bei der Nutzung von Zeitarbeit Branchenzuschlagstarifen und sind daher von den Auswirkungen der AÜ-Novelle kaum betroffen. Sie wurden nicht in die Auswertung einbezogen.
– Die AÜG-Novelle, die am 1.4.2017 in Kraft tritt, war Anlass zu dieser Umfrage, nachdem COMPANY PARTNERS bereits die Kosteneffekte mit ausgewählten Unternehmen untersucht hatte.

Die Diagramme können hier herunterladen werden: https://www.company-partners.de/presse/pm-umfrage-a%C3%BCg-novelle/

COMPANY PARTNERS optimiert und restrukturiert mittelständische Unternehmen. Dazu gehören Kostensenkungsmaßnahmen, Anpassung des Personalmixes sowie Verbesserungen bei den Beschaffungs- und Einsatzkosten der Zeitarbeit. COMPANY PARTNERS hat umfassende Erfahrungen im Bereich der Arbeitnehmerüberlassung durch die Sanierung von Personaldienstleistern mit mehr als 8.000 Mitarbeitern sowie durch diverse Ausschreibungen für Leiharbeit nutzende Unternehmen.

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Studie zeigt: Zeitarbeitnehmer sind fast so zufrieden wie Festangestellte

Wenn nur das Image nicht wäre

Studie zeigt: Zeitarbeitnehmer sind fast so zufrieden wie Festangestellte

Zeitarbeitnehmer fühlen sich gut integriert (Bildquelle: Orizon GmbH)

Hartnäckig halten sich Vorurteile, Zeitarbeitnehmer hätten in ihren Einsatzunternehmen weniger Rechte, geringeren Lohn und würden von ihren Kollegen vor Ort „geschnitten“. Die Orizon Arbeitsmarktstudie 2016 mit über 2.000 Befragten belegt jedoch, dass sich Zeitarbeitnehmer an ihrem Einsatzort überwiegend gut integriert und wohl fühlen. In der vom unabhängigen Marktforschungs- und Analyseunternehmen Lünendonk durchgeführten repräsentativen Befragung kommen alljährlich diejenigen zu Wort, über deren Arbeitssituation sonst nur von außen geurteilt wird. Zusätzlich hat das Personalunternehmen Orizon eine Reihe von Videoclips produziert, die mit hartnäckigen Vorurteilen zur Zeitarbeit aufräumen.

Die Orizon Arbeitsmarktstudie 2016 weist zunächst auf einen Trend hin, der auch häufig in der öffentlichen Wahrnehmung zur Zeitarbeit zutage tritt: Die Vorbehalte gegenüber der Branche nahmen unter den Zeitarbeitsunerfahrenen gegenüber dem Vorjahr wieder leicht zu. Knapp 30 Prozent der Befragten, die noch nie in dieser Branche beschäftigt waren, sagen, dass Zeitarbeit für sie grundsätzlich nicht in Frage kommt. Betrachtet man hingegen die Aussagen der Zeitarbeitserfahrenen hinsichtlich ihrer Zufriedenheit, so zeigt sich: wer die Zeitarbeit kennt, schätzt sie auch.

Keine Spur von Zoff im Team

Im Vergleich zu Stammmitarbeitern im Einsatzunternehmen sehen sich die Zeitarbeitnehmer überwiegend gut aufgestellt. Knapp drei Viertel der befragten Zeitarbeiternehmer glauben, dass sie die gleichen fachlichen und sozialen Kompetenzen besitzen wie ihre internen Kollegen. Etwas mehr als 70 Prozent fühlen sich gut in Betrieb und Belegschaft integriert. Nur rund jeder Fünfte berichtet, dass er sich durch interne Kollegen diskriminiert fühlt. Auch wenn dieser Wert gegenüber dem Vorjahr gesunken ist, zeigt er an, dass es nach wie vor in gewissem Umfang Vorbehalte der Stammbelegschaft gibt. Diese Vorbehalte können nur durch konsequente Aufklärung beseitigt werden. Um mit populären Irrtümern und Vorurteilen aufzuräumen, hat Orizon eine Reihe von Erklärvideos zur Zeitarbeit produziert (siehe unten). Darin wird neben der Integration am Arbeitsplatz auch das Thema faire Bezahlung thematisiert.

Arbeitnehmer fühlen sich wohl

Bei der Frage, ob sie sich an ihrer jetzigen Arbeitsstelle wohl fühlen, zeigen sich vor allem Arbeitnehmer in Festanstellung zufrieden. Den Spitzenplatz belegen die Festangestellten in Teilzeit: Knapp 84 Prozent von ihnen fühlen sich am aktuellen Arbeitsplatz wohl. Dahinter liegen die unbefristet Festangestellten mit einer Zufriedenheitsquote von etwas über 81 Prozent. Doch auch die deutliche Mehrheit der branchenweit befragten Zeitarbeitnehmer – ob befristet, unbefristet oder in Teilzeit bei einem Personaldienstleister angestellt – ist mit dem gegenwärtigen Job zufrieden. Der Anteil der zustimmenden Antworten erreicht je nach Art der Anstellung zwischen 67 und 73 Prozent. Diese Zufriedenheit hängt auch eng mit der persönlichen Betreuung der Zeitarbeitnehmer zusammen. „Vom ersten Kontakt mit einer unserer Niederlassungen bis in den Einsatz beim Kundenunternehmen sorgen wir für eine engmaschige Betreuung durch unsere erfahrenen Personalberater“, erklärt Dr. Dieter Traub, Geschäftsführer des Personalunternehmens Orizon.

Videoclips klären über hartnäckige Vorurteile in der Zeitarbeit auf

Um mit populären Irrtümern und Vorurteilen aufzuräumen, hat Orizon eine Reihe von anschaulichen Erklärvideos zur Zeitarbeit produziert. Die je rund 30-sekündigen Clips stehen in drei Formaten (.avi, .mov, .mp4) zur freien redaktionellen Verwendung zur Verfügung. Über folgende Links können Sie die Videos abspielen sowie diese nach Aufruf der entsprechenden Seite per Rechtsklick auf „Video speichern unter“ herunterladen und abspeichern. Zusätzlich sind die Clips auch über YouTube zugänglich.

Thema: „Kein Mindestlohn für Zeitarbeit?!“

http://bit.ly/2mrAkLV (.avi)
http://bit.ly/2nrziRU (.mov)
http://bit.ly/2n9oSJh (.mp4)
https://www.youtube.com/watch?v=9vBjeDbGEhg

Thema: „Nur Niedriglohn für Zeitarbeit?!“

http://bit.ly/2mYVFjL (.avi)
http://bit.ly/2ms3snh (.mov)
http://bit.ly/2nmQ2N9 (.mp4)
https://www.youtube.com/watch?v=kcGs7B83cp8

Thema: „Zeitarbeit – Zoff im Team?!“

http://bit.ly/2lZQIb7 (.avi)
http://bit.ly/2mIwiQZ(.mov)
http://bit.ly/2m07cjx (.mp4)
https://www.youtube.com/watch?v=_y4QewWhLZs

Über die Orizon GmbH

Das Personalunternehmen Orizon bietet das umfassende Spektrum von Personaldienstleistungen an. Zum Serviceportfolio gehören Personalüberlassung und -vermittlung sowie die Durchführung komplexer Personalprojekte. Mit technischen, gewerblichen und kaufmännischen Fach- und Führungskräften wird ein Großteil der Berufsfelder abgedeckt. Mit dieser Strategie ist das Unternehmen Marktführer für den deutschen Mittelstand.
Als Arbeitgeber von rund 7.500 Mitarbeitern, bundesweit ca. 80 Standorten und einem Umsatz von 266 Mio. Euro im Jahr 2015 belegt Orizon, laut Lünendonk Liste, Platz 8 unter den führenden Personaldienstleistern in Deutschland.

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eresult-Studie: Multibanking-Apps haben Schwachstellen

eresult-Studie: Multibanking-Apps haben Schwachstellen

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In der aktuellen eresult-Studie über die Gebrauchstauglichkeit von Multibanking-Apps, haben die Autoren Richard Bretschneider und Melanie Jotz – beide Senior Consultants bei der eresult GmbH – insgesamt sechs Apps von namhaften Geldinstituten und FinTechs im UX Labor „unter die Lupe“ genommen. Dabei mussten sie zu ihrer eigenen Überraschung feststellen: Die Apps haben Optimierungsbedarf. Gängige Usability-Grundsätze werden nicht beachtet und die Komplexität beim Einrichtungsvorgang ist enorm.

Der Bank-Kunde von heute hat mit Sicherheit ein Gehaltskonto, vielleicht noch ein Sparkonto und ein Kreditkonto – und jedes Konto bei einem anderen Institut. Deshalb wünscht er sich eine App, die das Einsehen und Kontrollieren von Kontobewegungen vereinfacht. Die Studienergebnisse der Full-Service UX-Agentur eresult GmbH zeigen auch, dass der Bank-Kunde von heute nicht für jede Transaktion eine Bankfiliale aufsuchen möchte. Und er hat ein hohes Sicherheitsempfinden. Schließlich geht es um äußerst sensible Daten.

Multibanking-Apps setzten hier an, bieten in einer App Daten zu verschiedenen Konten unterschiedlicher Institute. Bieten also einen Mehrwert für den Kunden. Angeboten werden diese Apps von Banken und Finanz-Technologie Startups (FinTechs). Die vorhandenen Lösungen versprechen, dass sich Finanzprodukte von Kunden banken- und anbieterübergreifend verwalten lassen: Einfach, sicher und bequem! Aber können die Anbieter dieses Versprechen wirklich erfüllen?

Dieser Frage ist die eresult GmbH nachgegangen und hat in ihrer aktuellen Studie insgesamt sechs Multibanking-Apps auf ihre Bedienbarkeit untersucht. Darunter die Angebote von Comdirect, Deutsche Bank, Sparkasse, Outbank, Starmoney und Finanzblick. Schließlich bieten solche Anwendungen nur einen Mehrwert für den Kunden, wenn sie eine gute Usability aufweisen, also für den Kunden wirklich gebrauchstauglich sind.

Die eresult-Studie hat fünf Problemfelder der User Experience herausgefunden, die bei mehreren Anbietern auftauchen.

Die Top 5 Probleme in der User Experience von Multibanking-Apps
Neben dem Onboarding-Prozess im Allgemeinen, weisen die Multibanking-Apps folgende Problemfelder auf:
– Fehlermeldungen helfen nicht bei der Problemlösung
– Empty States: Leere, nicht zielführende Bildschirme, wenn noch kein Konto hinzugefügt wurde
– Formulardesign unterstützt die Nutzer zu wenig
– Unklare Kommunikation sicherheitsrelevanter Features
– Abfrage von Berechtigungen abseits des passenden Nutzungskontexts

Werden diese fünf Problemfelder angegangen, haben Erstnutzer der Apps einen leichteren Einstieg und ein deutlich besseres Nutzungserlebnis. Die Wahrscheinlichkeit steigt deutlich, dass aus diesen Erstnutzern loyale Kunden werden.
Andersherum gesagt: Haben Nutzer im ersten Kontakt mit der App direkt eine Reihe an Unsicherheiten, Fragen und Schwierigkeiten, steigt die Gefahr, dass die App direkt wieder deinstalliert oder einfach nicht mehr beachtet wird.

Der komplette Studienband „Multibanking-Apps: Die User Experience beim Onboarding“ ist kostenfrei verfügbar und steht zum Download bereit unter: http://www.eresult.de/ux-wissen/downloads/

Die eresult GmbH bietet seit 2000 maßgeschneiderte Beratungs- und Forschungsdienstleistungen im Bereich Usability, User Experience, Conversion Optimierung und Online-Marktforschung. Das 35 Mitarbeiter starke Beraterteam arbeitet für Unternehmen verschiedener Branchen (Handel, Finanzen & Versicherungen, Tourismus, Energie, Telekommunikation, Medien, Automobil, Pharma & Gesundheit, Non-Profit) und optimiert Online-Shops, Apps, responsive Designs und Steuerungssysteme für PKWs und Haushalte.
Als Full-Service User Experience-Agentur berät die eresult GmbH seine namenhaften Kunden im In- und Ausland entlang des gesamten Produktlebenszyklus – von der Anforderungsanalyse, Konzeption und dem Prototyping über die Evaluation und Optimierung bis hin zur kontinuierlichen Erfolgskontrolle.
Neben dem Hauptsitz in Göttingen ist die eresult GmbH aktuell an fünf weiteren Standorten in Deutschland vertreten: Frankfurt am Main, Hamburg, Köln, Stuttgart und München.

Kontakt
eresult GmbH
Tatjana Balcke
Elbchaussee 13
22765 Hamburg
040-36166-7983
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Skillsoft stellt Whitepaper zu Lerngewohnheiten und -präferenzen der heutigen Generation vor

Skillsoft stellt Whitepaper zu Lerngewohnheiten und -präferenzen der heutigen Generation vor

(Bildquelle: © Skillsoft)

80 Prozent der Befragten sehen Bücher als wichtigen Teil im Mix der Lehrmittel

München/Düsseldorf, 07. März 2017 – Der führende eLearning-Spezialist Skillsoft hat ein neues Whitepaper zum Thema „Moderne Mittel für moderne Lerner“ (A Modern Modality for Modern Learners) veröffentlicht. Darin wird untersucht, welche Mittel – von Büchern bis zu Videomaterial – die heutige Generation von Mitarbeitern beim Lernen zur Aus- und Weiterbildung nutzt. Die Studienergebnisse zeigen, dass sich die meisten Lernenden einen Mix aus eLearning Videokursen, Büchern sowie der Option für Trainings und Übungen wünschen.

„Neben modernen Lernmethoden setzt die große Mehrheit der Anwender nach wie vor auf zuverlässiges Referenzmaterial. Nichts kann dies besser bereitstellen als Bücher“, erklärt Bill Donoghue, Chairman und CEO von Skillsoft. „Mit fünf Mitarbeitergenerationen entstehen in jeder Organisation natürlicherweise Unterschiede bei den bevorzugten Lernmethoden. Allerdings haben wir herausgefunden, dass sich alle modernen Lernenden nach relevanten, substanziellen Inhalten sehnen – also genau nach dem, was Bücher bieten.“

Die Studie ist Skillsofts bisher umfangreichste Analyse von Anwenderverhalten, -präferenzen und Lerngewohnheiten. Dazu wurden über 2.000 Endanwender, Kunden und Experteninterviews durchgeführt und Millionen von Nutzungsmustern berücksichtigt.
Hier eine Zusammenfassung zu einigen der wichtigsten Erkenntnissen:

Die wahren Lernpräferenzen von Millennials sind nicht das, was allgemein erwartet wird

– Ungeachtet der Arbeitsposition, -funktion, des Karrierewegs oder der Generationengruppe: 80 Prozent der Befragten stufen Bücher als einen wichtigen Teil ihrer Lernerfahrung ein.
– Millennials sahen Bücher vor allem für die Entwicklung neuer IT-Fähigkeiten als wichtig (85 Prozent). Bei der Generation der Baby Boomer waren es 79 Prozent und bei der Generation X 72 Prozent.
– Bei der Nutzung von Büchern im Bereich von Business-Themen liegen Millenials, Baby Boomer und die Generation X nur zwei Prozentpunkte auseinander, wobei 80 Prozent der Millennials Bücher als wichtig einstuften.
– Insgesamt nutzen 85 Prozent der Lernenden zur Fortbildung im Bereich IT und 74 Prozent im Bereich Business Bücher für die Weiterentwicklung ihrer Fähigkeiten.
Diskrepanz zwischen L&D Organisationen und den Erwartungen der Endnutzer
– Sowohl Endnutzer als auch die verantwortlichen Einkäufer in Unternehmen stufen Bücher als einen wichtigen Teil des Lernens ein – die Endnutzer sehen Bücher aber als noch wichtiger.
– Die Diskrepanz zwischen den Präferenzen der Endnutzer und der Einschätzung der Verantwortlichen wächst in den technischeren Bereichen. Für IT und ingenieurwissenschaftliche Themen stufen die Endnutzer Bücher zu 79 Prozent als wichtig ein, die Einkäufer kommen dagegen auf 69 Prozent.
– Die Verantwortlichen suchen ihre Lösungen eventuell aufgrund einfacher Umsetzungsmöglichkeiten aus oder sie richten sich stärker nach dem Marketingwert statt auf Inhalt und Tiefe des Angebots zu achten.
Die Kombination von Büchern mit anderen Lernangeboten verstärkt den Wirkungsgrad
– Nicht weniger als 82 Prozent der Nutzer von Fortbildungsangeboten in den Bereichen IT und Business haben ein starkes Interesse an Programmen, die Hybrid-Lernmethoden anbieten – eine Kombination von Büchern und Kursunterlagen oder Lernsoftware zum Selbststudium.
– Bücher sind die bevorzugte Modalität, wenn die Inhaltsquellen glaubwürdig sein müssen, wenn das Material besonders komplex oder differenziert ist oder wenn der Lernstoff eine gründliche Untersuchung oder Recherche erfordert.
– Wenn das Lernresultat wichtige Konsequenzen mit sich bringt (z.B. den Erwerb einer Branchenzertifizierung), werden Bücher als doppelt so vertrauenswürdig eingestuft wie eine Internetsuche oder andere frei verfügbare Informationsquellen.
– Für Softskills und Führungsthemen bewerten Lernende und Einkäufer Buchzusammenfassungen und Audiobücher als wünschenswerte ergänzende Hilfsmittel.

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Schwäbisch Hall ist erneut bester Arbeitgeber der Finanzbranche

Top-Arbeitgeber-Studie würdigt unter anderem Talentstrategie und Führungskräfte-Entwicklung

Schwäbisch Hall ist erneut bester Arbeitgeber der Finanzbranche

Top-Arbeitgeber: Bausparkasse Schwäbisch Hall

Die Bausparkasse Schwäbisch Hall ist erneut bester Arbeitgeber unter den deutschen Finanzdienstleistern. Das ist das Ergebnis der aktuellen Top-Arbeitgeber-Studie, in der das unabhängige Top-Employers-Institute, Düsseldorf, mehr als 100 Unternehmen aus allen Branchen detailliert untersucht hat. Im Gesamtranking aller Branchen kommt die größte deutsche Bausparkasse auf den 5. Platz. Wie im Vorjahr überzeugte Schwäbisch Hall vor allem in der Talentstrategie, der Führungskräfte-Entwicklung und der Kategorie Training und Entwicklung. Aber auch die Unternehmenskultur sowie die Karriere- und Nachfolgeplanung wurden als „herausragend“ bewertet.

„Wir freuen uns sehr über die Auszeichnung und dieses Ergebnis. Es bestätigt einmal mehr, dass unsere Personalarbeit nachhaltig funktioniert, auch unter herausfordernden Rahmenbedingungen für Finanzdienstleister. Darauf sind wir besonders stolz“, erklärt Claudia Klug, die als Generalbevollmächtigte die Personalstrategie der Bausparkasse Schwäbisch Hall verantwortet.

Schwäbisch Hall ist mit mehr als 7 Millionen Kunden die größte Bausparkasse Deutschlands. Auch in der Baufi-nanzierung gehört sie zu den führenden Anbietern. Die rund 7.000 Mitarbeiter im Innen- und Außendienst arbeiten eng mit den Genossenschaftsbanken zusammen. Im Ausland ist Schwäbisch Hall mit Beteiligungsgesellschaften in Osteuropa und China aktiv und zählt dort mehr als drei Millionen Kunden.

Die Bausparkasse Schwäbisch Hall AG ist die größte Bausparkasse Deutschlands ( www.schwaebisch-hall.de). Ihre 7300 Mitarbeiter arbeiten eng mit den Genossenschaftsbanken zusammen. Im Ausland ist Schwäbisch Hall mit Beteiligungsgesellschaften in Tschechien, der Slowakei, Ungarn, Rumänien und China aktiv. Weltweit hat das Unternehmen rund 10,6 Millionen Kunden, davon 7,4 Millionen in Deutschland.

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Medizin Gesundheit Wellness

Krebspatienten aus Halle und Umgebung für Befragung gesucht

Medikamentenzuzahlungen, Fahrtkosten oder gar der Verlust des Arbeitsplatzes: Eine Krebserkrankung hat vielfältige finanzielle Auswirkungen aufgrund von direkten und indirekten Kosten und diese können zu einer großen psychosozialen Belastung für die Erkrankten werden. Ein Versorgungsforschungsprojekt des Instituts für Medizinische Soziologie der Medizinischen Fakultät der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg geht jetzt diesen Auswirkungen auf den Grund. In dem bis Ende 2018 laufenden Projekt sollen ca. 30 Patientinnen und Patienten, die aus Halle und Umgebung stammen, die finanziellen Veränderungen aufgrund der Krebserkrankung aus ihrer Sicht schildern. In rund einstündigen Gespräche mit den Betroffenen werden allen Patienten die gleichen offenen Fragen gestellt. Die Ergebnisse der Studie können dazu beitragen, den Blick von Leistungserbringern und der Gesundheitspolitik für die Belastungen von Krebspatienten über die rein körperlichen Folgen hinaus zu schärfen.

Im eJournal MEDIZIN ASPEKTE finden Sie weitere Details im Artikel
Studie: Finanzielle Auswirkungen von Krebserkrankungen

MEDIZIN ASPEKTE ist ein monatlich erscheinendes Journal. MEDIZIN ASPEKTE informiert Patienten und Angehörige über Krankheiten und Therapieoptionen. Einen besonderen Fokus bildet die Prävention. Medienschwerpunkte liegen sowohl in der Berichterstattung als auch in den Bereichen Experten.TV, Experten-Interviews, Launch-Talks, Image-Filme sowie Veranstaltungsdokumentationen.

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Wirtschaft Handel Maschinenbau

Digitalisierung: Unternehmen in Deutschland verlieren Wettbewerbsanschluss

Fast die Hälfte aller Arbeitnehmer sieht ihr Unternehmen nicht für die Zukunft gerüstet

Digitalisierung: Unternehmen in Deutschland verlieren Wettbewerbsanschluss

Eine digitale Strategie wird für Unternehmen immer wichtiger.

Mit der Digitalisierung der Arbeitswelt stehen Unternehmen und ihre Mitarbeiter vor umwälzenden Veränderungen. Um fit für die Zukunft zu sein, ist es zwingend notwendig, jetzt die Weichen zu stellen. Dementsprechend einig sind sich 68 Prozent der deutschen Arbeitnehmer, dass für Unternehmen kein Weg daran vorbei führt, eine digitale Strategie zu entwickeln, um die kommenden Herausforderungen zu meistern. Das ist ein Ergebnis des aktuellen Randstad Arbeitsbarometers. Das Fatale: Deutschland ist bei diesem Thema europäisches Schlusslicht. In vielen anderen Ländern spielt das Thema eine deutlich wichtigere Rolle.

Auch die Frage, ob das eigene Unternehmen bereits über eine Digitalstrategie verfügt und für die kommenden Prozesse gerüstet ist, beantwortet nahezu die Hälfte (48%) der befragten Arbeitnehmer in Deutschland mit einem klaren Nein. Damit besteht für die Arbeitgeber ein deutlicher Handlungsbedarf, um langfristig wettbewerbsfähig zu bleiben und sich das Vertrauen ihrer Mitarbeiter zu sichern.

Zum Vergleich: In Nachbarstaaten wie z.B. den Niederlanden oder Norwegen sind bereits 80 bzw. 81 Prozent der Angestellten überzeugt, dass Maßnahmen unumgänglich sind. Auch blicken die Norweger und Niederländer besonders positiv in die Zukunft: 64 bzw. 65 Prozent finden, ihre Firmen sind gut auf die digitale Transformation vorbereitet.

„Die Entwicklung und Umsetzung einer digitalen Unternehmensstrategie wird eine der wichtigsten Herausforderung für Unternehmen in 2017. Hier gilt es, Prozesse zu strukturieren, Mitarbeiter weiterzubilden sowie Ansprechpartner zu sein, um Probleme frühzeitig zu erkennen und schnell und flexibel durch passende Maßnahmen zu lösen“, so Lars Hewel, Director Business Intelligence,
Concepts & Strategy bei Randstad.

Über die Online-Umfrage
Die dargestellten Ergebnisse stammen aus dem Randstad Arbeitsbarometer. Die Online-Umfrage wird in 33 Ländern vierteljährlich durchgeführt. In Deutschland wurden 400 Arbeitnehmer zwischen 18 und 65 Jahren aus unterschiedlichen Branchen befragt.

Mit durchschnittlich rund 57.000 Mitarbeitern und 500 Niederlassungen in rund 300 Städten sowie einem Umsatz von rund 1,97 Milliarden Euro (2015) ist die Randstad Gruppe der führende Personaldienstleister in Deutschland.. Randstad bietet Unternehmen unterschiedlicher Branchen umfassende Personalservice-Konzepte. Neben der klassischen Zeitarbeit gehören zum Portfolio der Randstad Gruppe unter anderem die Geschäftsbereiche Professional Services, Personalvermittlung, HR Lösungen und Inhouse Services. Mit seinen passgenauen Personallösungen ist Randstad ein wichtiger strategischer Partner für seine Kundenunternehmen. Durch die langjährige Erfahrung unter anderem in der Personalvermittlung und Personalüberlassung sowie individuelle Leistungs- und Entwicklungsangebote für Mitarbeiter und Bewerber, ist Randstad auch für Fach- und Führungskräfte ein attraktiver Arbeitgeber und Dienstleister. Als Impulsgeber für den Arbeitsmarkt hat Randstad bereits im Jahr 2000 einen flächendeckenden Tarifvertrag mit ver.di abgeschlossen, der als Grundlage für die geltenden tariflichen Regelungen in der gesamten Branche diente. Randstad ist seit rund 45 Jahren in Deutschland aktiv und gehört zur niederländischen Randstad Holding nv: mit einem Gesamtumsatz von rund 19,2 Milliarden Euro (Jahr 2015), über 500.000 Mitarbeitern täglich im Einsatz und ca. 4.400 Niederlassungen in rund 40 Ländern, ist Randstad einer der größten Personaldienstleister weltweit. Zur Randstad Gruppe Deutschland gehören neben Randstad auch die Unternehmen GULP, Randstad Managed Services und Randstad Outsourcing. Vorsitzender und Sprecher der Geschäftsführung der Randstad Gruppe Deutschland ist Eckard Gatzke.

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Studie belegt Unterversorgung bei Anziehhilfen

Folgeanalyse der mediven® Beobachtungsstudie

Studie belegt Unterversorgung bei Anziehhilfen

Anziehhilfen erleichtern den Umgang mit Kompressionsstrümpfen.

Eine Folgeanalyse der mediven Beobachtungsstudie zur Kompressionstherapie zeigt, dass Anziehhilfen für medizinische Kompressionsstrümpfe (MKS) zu selten verordnet wurden. (1) Weiterhin stellt die Studie einen Zusammenhang zwischen der Verordnung von Anziehhilfen und dem MKS-Trageverhalten der Patienten her: Wurde bei älteren und adipösen Patienten zum Kompressionsstrumpf eine Anziehhilfe verordnet, war die MKS-Tragefrequenz höher.

Im Fokus der Folgeanalyse stand die ambulante Versorgungsrealität mit medizinischen Kompressionsstrümpfen, darunter auch die Verordnungsfrequenz von Anziehhilfen. Diese wurden zu selten verordnet, auch wenn der Anteil an Patienten, die eine Anziehhilfe erhielten, im Studienverlauf von 8,1 auf 13,8 Prozent anstieg. Weder Übergewicht oder Adipositas noch Wirbelsäulenprobleme und Arthrose waren eine relevante Indikation für eine Verordnung des Hilfsmittels. Dabei erleichtern Anziehhilfen vor allem Patienten mit Begleiterkrankungen und adipösen Patienten das Anziehen ihrer Kompressionsstrümpfe und unterstützen so die Therapietreue. Laut Sozialgesetzbuch (§ 33 SGB V) und Hilfsmittelrichtlinie sind diese Hilfsmittel bei entsprechender Indikation verordnungsfähig, zum Beispiel bei Adipositas per magna, deformierenden Erkrankungen im Handbereich sowie weitgehender Wirbelsäulen-, Hüft- und Kniegelenkversteifung. (2,3) Das Budget des Arztes wird dadurch nicht belastet.

Verordnung von Anziehhilfen verbessert das Trageverhalten
Zu Therapiebeginn erhielten nur 11,3 Prozent der adipösen Patienten, 9,9 Prozent der Patienten mit Wirbelsäulenproblemen und 11,1 Prozent der Arthrose-Patienten eine entsprechende Verordnung. Bei den älteren Patienten war die Versorgungssituation etwas besser: 29,5 Prozent der über 61-Jährigen erhielten eine Anziehhilfe. Diese Patienten trugen ihren Kompressionsstrumpf regelmäßiger als Patienten der gleichen Altersgruppe, die keine Anziehhilfe bekamen. Bei den adipösen Patienten gab es ebenfalls mehr regelmäßige MKS-Anwender, wenn eine Anziehhilfe verordnet wurde. „Diese Ergebnisse verdeutlichen, dass erkrankungs- und patientenindividuelle Faktoren oft zu wenig berücksichtigt wurden. Bei bestimmten Patientengruppen sind Anziehhilfen aber notwendig, um eine bessere Therapietreue zu erzielen“, so Dr. med. Christine Schwahn-Schreiber, Mitglied im wissenschaftlichen Beirat der Studie und der Deutschen Gesellschaft für Phlebologie.

Außer Anziehhilfen gibt es weitere Faktoren, die laut Dr. Schwahn-Schreiber die Kompressionstherapie positiv beeinflussen können, unter anderem die Passformkontrolle beim Arzt: „Damit der Patient seinen Kompressionsstrumpf gerne und regelmäßig trägt, muss dieser auf seine Indikation abgestimmt und genau angepasst sein. Bei der Passformkontrolle überzeugt sich der Arzt davon, dass der Strumpf optimal gewählt ist, perfekt sitzt und nicht einschneidet. Darüber hinaus sollte das An- und Ausziehen des Strumpfes geübt und darauf geachtet werden, dass der Patient das Strumpfgewebe gleichmäßig über das Bein verteilt. Und es ist wichtig zu überprüfen, ob eine konsequente Hautpflege betrieben wird, um gelegentlichen Begleiterscheinungen wie Juckreiz oder trockener Haut entgegenzuwirken.“

Hintergrund zur mediven Beobachtungsstudie

Die „Langzeitbeobachtung zur ambulanten Therapie phlebologischer Erkrankungen mit medizinischen Kompressionsstrümpfen in Deutschland – Die mediven Beobachtungsstudie“ untersuchte das Trageverhalten bei 531 Patienten, die mit rundgestrickten mediven Kompressionsstrümpfen von medi versorgt wurden. (4) Über einen Zeitraum von 18 Monaten wurden Informationen zur Versorgungsrealität im ambulanten Umfeld, zur Produktsicherheit, zur Verträglichkeit, zu unerwünschten Wirkungen, aber auch zur Lebensqualität und zur Therapietreue gesammelt. Die Anwender waren zwischen 18 und 79 Jahre alt und zu 77,6 Prozent weiblich. 60,5 Prozent der Patienten waren älter als 51 Jahre. Etwa jeweils ein Drittel der Studienteilnehmer war normalgewichtig, übergewichtig oder adipös. Die Patienten wiesen phlebologische Indikationen der CEAP-Klassifikation* der Stadien C1 bis C6 auf. Am häufigsten wurden bei den Patienten Varizen der unteren Extremitäten (84,6 Prozent) sowie Thrombosen, Phlebitis und Thrombophlebitis (9,4 Prozent) diagnostiziert. Zudem wurden sonstige Venenerkrankungen mit 42,9 Prozent angegeben, darunter die chronisch venöse Insuffizienz (33,9 Prozent).

Weitere Informationen gibt es beim medi Verbraucherservice (Telefon 0921 912-750, E-Mail verbraucherservice@medi.de) und im Internet unter www.medi.de (mit Händlerfinder).

* Die CEAP-Klassifikation ist eine Einteilung für den Schweregrad der chronisch-venösen Insuffizienz.

Quellen:
(1) Schwahn-Schreiber Ch, Marshall M, Murena-Schmidt R, et al, Versorgungsrealität mit medizinischen Kompressionsstrümpfen im ambulanten Bereich. Folgeanalyse der mediven®-Beobachtungsstudie. Phlebologie 2016; 45(4): 207-214.
(2) Sozialgesetzbuch: § 33 SGB V Hilfsmittel. Online verfügbar unter: http://www.sozialgesetzbuch-sgb.de/sgbv/33.html (Letzter Zugriff 10.11.2016).
(3) Hilfsmittelverzeichnis des GKV-Spitzenverbandes: Produktgruppe 2. Online verfügbar unter: https://hilfsmittel.gkv-spitzenverband.de/produktlisteZurArt_input.action?paramArtId=22 (Letzter Zugriff 10.11.2016)
(4) Schwahn-Schreiber Ch, Marshall M, Murena-Schmidt R et al., Langzeitbeobachtung zur ambulanten Therapie phlebologischer Erkrankungen mit medizinischen Kompressionsstrümpfen in Deutschland – Die mediven®-Beobachtungsstudie. Phlebologie 2016; 45 (1): 15-24.

medi – ich fühl mich besser. Das Unternehmen medi ist mit Produkten und Versorgungskonzepten einer der führenden Hersteller medizinischer Hilfsmittel. Weltweit leisten rund 2.400 Mitarbeiter einen maßgeblichen Beitrag, dass Menschen sich besser fühlen. Die Leistungspalette umfasst medizinische Kompressionsstrümpfe, adaptive Kompressionsversorgungen, Bandagen, Orthesen, Thromboseprophylaxestrümpfe, Kompressionsbekleidung und Schuh-Einlagen. Darüber hinaus fließen mehr als 65 Jahre Erfahrung im Bereich der Kompressionstechnologie in die Entwicklung von Sport- und Fashion-Produkten der Marken CEP und ITEM m6. Das Unternehmen liefert mit einem weltweiten Netzwerk aus Distributeuren und eigenen Niederlassungen in über 90 Länder der Welt.

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