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Ukraine: Tausende Kinder leiden unter toxischem Stress

(Mynewsdesk) Lugansk/München – Der andauernde Konflikt mit Russland hat weitreichende Folgen für die psychische Gesundheit der Kinder in der Ukraine. „Der lange Zeitraum von vier Jahren, in dem Kinder permanentem Stress, äußerster Angst und Unsicherheit ausgesetzt sind, hat fatale Auswirkungen auf ihre soziale und emotionale Entwicklung“, sagt Andrij Chuprikov, Leiter der SOS-Kinderdörfer in der Ukraine.

„Wenn ein Kind ständiger Bedrohung ausgesetzt ist, dazu zählen Gefechte, aber auch die Angst, von Landminen auf Schulwegen und im Umfeld der Siedlungen getötet zu werden, kann das zu schweren Traumata führen“, so Chuprikov weiter. 200.000 Jungen und Mädchen in der Ostukraine seien betroffen.

Vor allem Kinder, die unmittelbar an der Demarkationslinie lebten, litten unter toxischem Stress: „Wir beobachten bei ihnen vermehrt Symptome wie Bettnässen, selbstzerstörerisches Verhalten, Aggression oder Abschottung. Im schlimmsten Fall Kinder entwickeln Kinder unter solchen Lebensumständen Störungen, die zum Suizid führen“, sagt Chuprikov.

Fatal sei auch eine weitere Begleiterscheinung des Konflikts: Wir sind äußerst besorgt, weil immer mehr Familien den andauernden Belastungen nicht standhalten“, sagt Chuprikov. Sprachlosigkeit und häusliche Gewalt seien auf dem Vormarsch. „Dabei ist die Grundlage für eine halbwegs stabile, gesunde Kindheit, dass Kinder starke persönliche Beziehungen zu ihren Angehörigen hätten. Sie brauchen Stabilität, Routine, Sicherheit, Ruhe zum Spielen“, sagt Chuprikov. Genau das aber könnten viele Eltern ihren Kindern nicht mehr geben, hätten viele von ihnen doch selbst denn Halt verloren.

Es herrsche ein dringender Bedarf an Angeboten zur psychischen Gesundheit und psychosozialen Unterstützung, „nicht nur für die Jungen und Mädchen, sondern auch für ihre Eltern.“ Nur, wenn wir die Eltern einigermaßen stabil sind, können sie ihren Kindern Halt geben.“

Die SOS-Kinderdörfer unterstützen Kinder und Eltern in der Lugansk-Region bei der Verarbeitung ihrer Traumata. Mobile psychologische Teams besuchen die Familien in abgelegenen Orten, in den SOS-Sozialzentren werden traumatisierte Familien betreut.

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Die SOS-Kinderdörfer sind eine unabhängige soziale Organisation, die 1949 von Hermann Gmeiner ins Leben gerufen wurde. Seine Idee: Jedes verlassene, Not leidende Kind sollte wieder eine Mutter, Geschwister, ein Haus und ein Dorf haben, in dem es wie andere Kinder in Geborgenheit heranwachsen kann. Aus diesen vier Prinzipien ist eine global agierende Organisation entstanden, die sich hauptsächlich aus privaten Spenden finanziert. Sie ist heute mit mehr als 575 Kinderdörfern und rund 2.000 weiteren SOS-Einrichtungen wie Kindergärten, Schulen, Jugendeinrichtungen, Ausbildungs- und Sozialzentren, Krankenstationen, Nothilfeprojekte und der SOS-Familienhilfe in 135 Ländern aktiv. Weltweit unterstützen die SOS-Kinderdörfer etwa 1,5 Millionen Kinder und deren Angehörige.

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Neujahrsvorsatz: Stress reduzieren – Verbraucherinformation der DKV

Raus aus dem Hamsterrad

Neujahrsvorsatz: Stress reduzieren - Verbraucherinformation der DKV

Wer von Termin zu Termin hetzt, kann schnell in Dauerstress geraten.
Quelle: ERGO Group.

Eine gesündere Ernährung, mehr schlafen oder endlich mit dem Rauchen aufhören: Das neue Jahr beginnen viele Menschen mit guten Vorsätzen. An erster Stelle steht laut einer aktuellen Forsa-Umfrage Stressabbau. Welche negativen Folgen Stress haben kann, wie Betroffene sie bewältigen können und wie sie am besten für Entspannung sorgen, weiß Dr. Wolfgang Reuter, Gesundheitsexperte der DKV Deutsche Krankenversicherung.

Stress ist nicht gleich Stress

Im Büro wartet eine Flut an ungelesenen Mails, zu Hause quillt der Wäschekorb über, dafür ist der Kühlschrank leer und in der Freizeit reiht sich Termin an Termin. „Wenn wir uns in einem Stresszustand befinden, schüttet der Körper Adrenalin und Noradrenalin aus“, erklärt Gesundheitsexperte Dr. Wolfgang Reuter. „Diese Hormone mobilisieren den Körper, sodass wir in schwierigen Situationen schnell reagieren können.“ Da der Organismus dabei auf seine Energiereserven zurückgreift, benötigt er anschließend eine Phase, in der er sich regenerieren kann. Dann kann Stress entgegen seinem schlechten Image sogar gesund sein: Positiver Stress, der sogenannte Eustress, steigert die Leistungsfähigkeit, erhöht die Aufmerksamkeit und wirkt belebend. Langfristig hat er einen positiven Effekt auf Körper und Geist.

Dauerstress ist ungesund

„Allerdings finden Menschen, die ständig „unter Strom“ stehen, nicht mehr in den natürlichen Rhythmus aus Anspannung und Entspannung zurück“, weiß der DKV Experte. Wenn sich die vorübergehende Belastung in einen Dauerzustand verwandelt, kann der Körper die Hormone nicht mehr ausreichend abbauen und gerät aus dem Gleichgewicht. „Dieser negative Stress, der sogenannte Distress, kann zu Kopf- oder Rückenschmerzen, Magen-Darm-Beschwerden, Abgeschlagenheit, innerer Unruhe, Gereiztheit, Schlafstörungen oder depressiven Verstimmungen führen.“ Das ist übrigens keine Frage des Alters: Auch Kinder und Jugendliche können bereits unter andauerndem Stress und den typischen körperlichen Symptomen leiden.

Stress akzeptieren – und entspannen

Egal wie alt: Bei Alarmsignalen wie Schlafstörungen ist es Zeit zu handeln. Die gute Nachricht ist, dass den Umgang mit Stress jeder lernen kann. Der erste Schritt: Stress als natürliche Reaktion des Körpers akzeptieren. „Dann können wir die Energie, die er freisetzt, in vielen Situationen sogar positiv nutzen“, ist Reuter überzeugt. Wichtig ist nur der darauffolgende Ausgleich. „Um die Anspannung in stressigen Zeiten abzubauen, gibt es für jeden Menschen individuell passende Methoden“, weiß der DKV Experte. Sport steht dabei an erster Stelle. Denn die körperliche Aktivität hilft, den Hormonhaushalt wieder ins Gleichgewicht zu bringen. Ob Mannschafts-Sport, Yoga oder Walken ist den persönlichen Vorlieben überlassen. Aber auch Meditation oder bewährte Entspannungstechniken wie autogenes Training oder progressive Muskelentspannung können helfen, bewusst abzuschalten. Manch einer entspannt auch beim Stricken oder Malen. „Wer sich regelmäßig Zeit für sich selbst nimmt, hat schon viel getan, um Stress abzubauen“, so Reuter. Das können zum Beispiel zwei Abende in der Woche sein oder ein Tag am Wochenende. „In der Zeit am besten auch das Smartphone weglegen“, empfiehlt der DKV Experte.

„Digital Detox“

Denn die ständige Erreichbarkeit und die Präsenz in den sozialen Medien empfinden viele als Stress: Die Timeline will gelesen, Nachrichten beantwortet und Bilder gepostet werden. Also am besten Handy weglegen oder abschalten. Vielleicht sogar jeden Abend um 20 Uhr. Oder mal ein ganzes Wochenende lang. „Digital Detox“ heißt dieser Trend zur Entschleunigung, der Stressgeplagten helfen kann, wieder zur Ruhe zu kommen. Zu einem guten Zeitmanagement gehört auch, regelmäßig die To-Do-Listen und alltäglichen Erledigungen kritisch zu durchleuchten: Was kann wegfallen? Welche Dinge können einfacher organisiert werden? Und im Fall der sozialen Medien: Welcher Account ist verzichtbar? Auch ein selbstbewusstes „Nein“ kann sehr befreiend sein, wenn sich die Aufgaben auf dem Schreibtisch türmen. „Damit die guten Vorsätze nicht schnell wieder vergessen sind, ist es besonders wichtig, seine Verhaltensmuster langfristig zu ändern und seine Gewohnheiten zu überdenken“, resümiert der Gesundheitsexperte der DKV.
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Vorsätze 2019: weniger Stress, mehr Zeit für die Familie gutes Hören kann dabei eine wichtige Rolle spielen.

Vorsätze 2019: weniger Stress, mehr Zeit für die Familie  gutes Hören kann dabei eine wichtige Rolle spielen.

(Mynewsdesk) FGH, 2018 – Die Klassiker der guten Vorsätze sind auch für 2019 wieder Stressvermeidung (62%) und mehr Zeit für Familie und Freunde (60%)*. Etwas mehr als die Hälfte der Befragten (54%) hält die Umsetzung ihrer Vorsätze mindestens vier Monate durch. Dabei könnte schon ein einfacher Hörtest bei einem Hörakustiker in manchen Fällen kurzfristig Stressursachen aufklären und die Grundlage für ein ausgeglichenes und kommunikatives Zusammenleben unter Verwandten und Bekannten legen. Wissenschaftliche Untersuchungen zeigen, dass schon geringe Einschränkungen der Hörleistung die Anstrengung beim Sprachverständnis stark erhöhen können. Dadurch treten Stresssymptome wie Konzentrationsschwierigkeiten, vorzeitige Ermüdung und Antriebslosigkeit auf. Gleichzeitig leidet die Qualität der zwischenmenschlichen Kommunikation.

Anhaltspunkte für Hörminderungen gibt es im Alltag mehr als genug: Je lauter die Umgebungsgeräusche und je mehr durcheinander geredet wird, umso schwieriger wird es, den Unterhaltungen zu folgen. Diese Situationen sind auf die Dauer anstrengend, führen zu Missverständnissen und erzeugen Stress. Wenn in ruhiger Umgebung dann wieder die gewohnt normale Verständigung möglich ist, denkt kaum jemand daran, dass mit seinen Ohren etwas nicht stimmen könnte. Hörminderungen werden von den Betroffenen selbst anfangs nicht bemerkt oder verdrängt, weil sie sich ganz allmählich einstellen. Die damit verbundenen Gewöhnungseffekte verhindern, dass die Veränderungen auffallen. Man hört ja auch noch fast alles und nur punktuelle Defizite bei bestimmten Tonhöhen beeinträchtigen das Sprachverstehen und erhöhen den negativen Einfluss von Störgeräuschen.

Mancher Vorsatz kann sich daher mit einem Hörtest leichter umsetzen lassen oder gleich erledigen: Denn nicht selten sind Stresssymptome Anzeichen für unerkannte Hördefizite. Und dem Familienleben und der Lebensqualität kommen gutes Hören und Verstehen immer und grundsätzlich zugute. Und so einfach ist das: Mit dem klassischen Hörtest wird die persönliche Hörkurve ermittelt. Dazu werden über einen Kopfhörer zunächst dem einen und dann dem anderem Ohr langsam lauter werdende Töne in verschiedenen Höhen zugespielt. Wenn der Ton hörbar wird, gibt man dem Hörakustiker ein Zeichen oder drückt eine Taste. So lässt sich der Pegel messen, der nötig ist, um verschiedene Tonhöhen wahrzunehmen.

Die Ergebnisse werden mit den genormten Werten für das einwandfrei hörende Gehör verglichen und bewertet. An der Hörkurve (Audiogramm) kann der Akustiker die tatsächliche Hörleistung ablesen, den Hörstatus einschätzen und bei Abweichungen weitere, vertiefende Messungen, z.B. Sprachverständnis vornehmen.

Mögliche Defizite lassen sich dann mit modernen Hörsystemen effektiv und komfortabel kompensieren. Denn die Hörakustik ist heute so leistungsfähig wie nie zuvor. Die Zukunftsbranche profitiert von den rasanten Entwicklungen bei den elektronischen Medien und in der Audiologie und setzt diese für die Kunden ein. Das Ergebnis sind bestmögliche Hörergebnisse auch in schwierigen akustischen Situationen und zusätzlicher Nutzen durch die Vernetzung mit Smartphone-Apps. Gutes Hören bedeutet aber nicht allein besseres Verstehen. Es wirkt sich auf die gesamte Befindlichkeit aus und gibt im Umgang mit anderen Menschen Selbstsicherheit und Selbstbewusstsein zurück. Ein umkompliziert und schnell umzusetzender Vorsatz für 2019 ist daher ein Hörtest bei einem Hörakustiker.

Als Hörexperten vor Ort stehen allen Interessierten die rund 1.500 Partnerakustiker der Fördergemeinschaft Gutes Hören zur Verfügung. Sie bieten das gesamte Leistungsspektrum vom kostenlosen Hörtest über Gehör- und Lärmschutz, In-Ear-Monitoring und Hörgeräteanpassung inklusive individueller Hörberatung. Zu erkennen sind die FGH Experten am Ohrbogen mit dem Punkt. Einen Fachbetrieb in der Nähe findet man unter www.fgh-info.de

* Bundesweite repräsentative Bevölkerungsumfrage durch Forsa im Auftrag der DAK, 3.529 Befragte, November 2018.

Verwendung und Nachdruck des Textes honorarfrei mit Quellennachweis: „FGH“

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Bessere Kommunikation und mehr Lebensqualität durch moderne Hörakustik – die Fördergemeinschaft Gutes Hören informiert bundesweit und vermittelt Hörexperten

Deutschlandweit gehen Experten von rund 15 Millionen Menschen aus, die nicht mehr einwandfrei hören. Wer aktiv etwas dagegen unternimmt, kann ohne größere Einschränkungen am täglichen Leben, das von Hören und Verstehen geprägt ist, teilnehmen. Tatsächlich sind es aber nur rund 3 Millionen Menschen, die mit der modernern Hörakustik ihre Höreinschränkungen kompensieren.

Das sind viel zu wenig, sagen einstimmig die Fachleute aus Medizin und Hörakustik. Denn ein eingeschränktes Hörvermögen bleibt für die Betroffenen meistens nicht ohne Folgen. Die häufigen Missverständnisse führen zu Konflikten und schließlich zu Stress und Versagensängsten. Die Ursachen liegen in den meisten Fällen in schleichenden Verschleißerscheinungen des Innenohres. Diese lassen sich mittels moderner Hörakustik kompensieren.

Die Fördergemeinschaft Gutes Hören (FGH) betreibt deshalb im Rahmen gesundheitlicher Vorsorge bundesweit Aufklärungsarbeit über gutes Hören und organisiert zusammen mit ihren Partner-Akustikern Informations- und Hörtest-Aktionen. Die FGH versteht sich als Ratgeber für Menschen mit Hörminderungen und deren Angehörige sowie für alle Menschen, die an gutem Hören interessiert sind. Auch für Fachleute und Journalisten ist die FGH eine wichtige Anlaufstelle, wenn es um Informationen rund ums Hören und um die Hörakustik geht.

Freiwillige Mitglieder in der Fördergemeinschaft Gutes Hören sind deutschlandweit rund 1.500 Meisterbetriebe für Hörakustik. Das gemeinsame Ziel der FGH Partner ist es, Menschen mit Hörproblemen wieder zu gutem Hören zu verhelfen. Voraussetzung dafür ist die Stärkung des Hörbewusstseins in der Öffentlichkeit. Dazu zählt auch die Bedeutung guten Hörens für die individuelle Lebensqualität. Wer gut hört, kann aktiv und ohne Einschränkungen am gesellschaftlichen Leben teilnehmen. Hören bedeutet nicht nur besser verstehen, sondern auch besser leben.

Das große Hörportal http://www.fgh-info.de bietet einen umfassenden Überblick zum Thema. Dort können auch weiterführende Informationen bestellt und schnell ein FGH Partner in Wohnortnähe gefunden werden. So einzigartig wie das Hören des Einzelnen, so individuell ist auch die persönliche Beratung. Wer sich für gutes Hören und die moderne Hörsystemanpassung interessiert, sollte das Gespräch mit seinem FGH Partner suchen. Die Mitgliedsbetriebe der Fördergemeinschaft stehen für eine große Auswahl von Hörlösungen, faire und umfassende Beratung und höchste Qualität. Die Partnerbetriebe der Fördergemeinschaft Gutes Hören sind am gemeinsamen Zeichen, dem Ohr-Symbol zu erkennen.

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Krankheitsstand: Freizeit-Krankheit und Gummibandeffekt

Am Wochenende und im Urlaub zeigt sich bei vielen Unternehmen, wie hoch der Stresslevel der Mitarbeiter ist. Der Krankenstand in Unternehmen steigt. Zwischenruf von Nadine Jokel, Company move

Krankheitsstand: Freizeit-Krankheit und Gummibandeffekt

Krankheitsstand: Freizeit-Krankheit und Gummibandeffekt – Zwischenruf von Nadine Jokel, company move

Viele Herzinfarkte passieren am Wochenende oder im Urlaub, weil die plötzliche Umstellung von Stress auf Ruhe und Erholung den Organismus überfordert. Erschreckend, wie Nadine Jokel, Leitung Gesundheitsförderung der Company-move findet. Statt die freien Tage genießen und sich vom Berufsstress erholen zu können, werden Mitarbeiter krank. Was als Zufall angesehen wird, hat tiefere Gründe: Mitarbeitern fällt es schwer, abzuschalten und zu entspannen. Daueranspannung wird gelebt: im Berufsalltag, Familie, privat, in der Freizeit, während der Arbeitszeit. Der Körper hat sich daran gewöhnt und passt sich der Überlastung an. Mit der plötzlichen Umstellung auf Ruhe und Erholung ist der Organismus überfordert. Jede Ruhephase wird zu Stress. Krankheiten, Herzinfarkte passieren nicht in den Hochzeiten des Stresses, sondern in den Ruhephasen, am Wochenende oder im Urlaub. Dieses Phänomen wird „Freizeit-Krankheit“ genannt, erläutert Nadine Jokel.

Vorbeugung gegen Freizeit-Krankheit?

„Frei Zeit“ und der Körper nimmt sich eine Krankheit? Gesundheitsförderung als Prävention: Effektives Stressmanagement im Alltag durch Erkenntnis, Umgang von Stresssituation und Entspannungsmethoden erlernen. Bedeutet, dass Mitarbeiter pro Jahr zwei bis drei Wochen am Stück Urlaub zur Erholung brauchen. Der normale Arbeitsalltag braucht Abwechslung von Anspannung und Entspannung: Sport, Freunde treffen oder einem Hobby nachgehen, beispielsweise. Durch gezielte Erholungsphasen macht Arbeitsstress nicht krank. Reiner Arbeitsstress beeinträchtigt dauerhaft die Gesundheit, gibt Nadine Jokel zu bedenken. Betriebliches Gesundheitsmanagement und Gesundheitsförderung setzt frühzeitig und gezielt im Unternehmen für die Mitarbeiter an und fördert.

Steigerung Gummibandeffekt

Ein weiteres Phänomen ist der Gummibandeffekt. Der Gummibandeffekt bedeutet, dass richtig Gas gegeben wird, sprich, vor dem Urlaub wird alles erledigt und fertig gemacht werden. Mitarbeiter arbeiten vor, machen Überstunden, damit keine Arbeit liegenbleibt? Die letzte Woche vor dem Urlaub ist für Mitarbeiter die stressigste Zeit. Im Urlaub angekommen, lässt der Mitarbeiter einen Moment los, fährt die Energie runter, und die Folge: Erkältungen, Unruhe, Kopfschmerzen, Erschöpfung bis Depressionen folgen. In den USA wird dieses Phänomen mit „holiday blues“ beschrieben, in Deutschland bekannt unter dem Begriff „Entlastungsdepressionen“. Der Gummibandeffekt bedeutet: vorher totale Anspannung, am ersten Urlaubstag loslassen. Das tut dem Körper weh wie bei einem gespannten Gummiband, das los gelassen wird. Besonderes Leid entsteht, wenn der langersehnte Urlaub da ist und der Mitarbeiter nicht in der Lage ist abzuschalten. Mitarbeiter schauen und beantworten im Urlaub E-Mails, halten Kontakt mit den Arbeitskollegen – schalten nicht ab und aus. Für die körperliche Gesundheit ist es wichtig abzuschalten. Urlaub, um die eigenen Bedürfnisse zu erkennen, zur Erholung, andere körperliche Tätigkeiten wahrzunehmen. Gedankliche Freiheit vom Lebensalltag, Arbeit, Unternehmen und der Verantwortung helfen gegen die Freizeit Krankheit und dem Gummibandeffekt, erläutert Nadine Jokel.

Fazit: Betriebliche Gesundheitsförderung führt zu Ausgeglichenheit – gesunde Mitarbeiter = gesundes Unternehmen

Hilfe für Mitarbeiter durch das Erlernen von Entspannungstechniken wie Yoga, autogenes Training, achtsamkeitsbasierte Stressbewältigung oder progressive Muskelentspannung. „Die Prävention beginnt vor dem Urlaub für Mitarbeiter und Unternehmen. Betriebliches Gesundheitsmanagement und Gesundheitsförderung hilft ganzheitlich. „Die Company move bietet Unterstützung durch Sensibilisierung, Vorträge und Workshops oder über den aktiven Mitarbeiter. In der Umsetzung bedeutet das, dass neue Verhaltensweisen gelehrt, angenommen und langfristig beibehalten werden. Die Bausteine Bewegung, Ergonomie, Ernährung, Entspannung, Massage und Suchtberatung bieten eine tragende Rolle zur Motivation der einzelnen Mitarbeiter. Im Jahresurlaub wird nicht nachgeholt, was das ganze Jahr über versäumt wurde“, verdeutlicht Nadine Jokel.

Company-move ist Partner für das betriebliche Gesundheitsmanagement und Gesundheitsförderung von Mitarbeitern durch Firmenfitness, Gesundheitstagen, Teambuilding bis hin zu Fitnessstudios für Unternehmen. Im Rahmen der betrieblichen Gesundheitsförderung geht es vor allem um die Aktivierung von Mitarbeitern innerhalb der Gesamtstrategie. Die Company move hat ihren Sitz in Dresden. Weitere Informationen unter www.company-move.de

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3 Tipps für stressfreie Feiertage

Mit persönlicher Resilienz stressfrei ins neue Jahr kommen

3 Tipps für stressfreie Feiertage

Stressfrei durch das Jahr mit Tipps von Jutta Heller (Bildquelle: magdal3na / fotolia)

Feiertage = Zeit zum Ausruhen? Für die meisten Menschen erzeugen die Wochen vor Weihnachten und Neujahr eher zusätzlichen Druck. Viele Projekte und Berichte haben ihre Frist zum Jahresende und möchten abgeschlossen werden. Hinzu kommen die Vorbereitungen für Weihnachten und Silvester und diverse Feierlichkeiten mit KollegInnen, Vereinen, Elterngruppen … und all das, wo der Dezember ohnehin schon der kürzeste Monat des Jahres ist: weil er gefühlt schon am 24.12. aufhört. Und trotzdem packen wir unser eher mehr als weniger Arbeitsbelastung auf: „Ich hätte das alles so gerne noch im alten Jahr erledigt!“

Unsere persönliche Resilienz ist in dieser Zeit besonders gefragt. Man darf nicht vergessen, auf sich selbst zu achten! Es gibt drei wertvolle Tipps, um den Stress aus den Feiertagen zu nehmen.

1. Das eigene Netzwerk nutzen. Niemand muss alles alleine tragen. Vielleicht kann die diesjährige Silvesterparty als Buffet organisiert werden, zu dem jeder Gast ein kleines Gericht bringt. Oder es gibt einen hilfsbereiten Nachbarn, der sich während der Vorbereitungszeit für einige Stunden um die Kinder kümmert. In jedem Fall ist es wichtig, Hilfe von außen anzunehmen und sogar aktiv zu suchen. Die meisten sind überrascht, wie andere gerne auf Nachfrage mithelfen.

2. Werte definieren. Entscheidungen setzen uns stark unter Druck. Die meisten Stresssituationen haben mit Entscheidungen zu tun: Sollen wir dieses Jahr mit der Großfamilie Skifahren oder alleine? Soll ich vom Weihnachtsabend bis zum 6. Januar Urlaub machen, oder wird es mein Team nicht ohne mich schaffen? Welche Projekte sollten auf jeden Fall im neuen Jahr in Angriff genommen werden? Wer seine eigenen Werte kennt, fällt leichter Entscheidungen. Bei allen anstehenden Fragen sollte daher berücksichtigt werden, ob sie den eigenen Werten entsprechen. Es ist auch sinnvoll, regelmäßig zu überprüfen, ob sich die Werte geändert haben. Wir entwickeln uns weiter, und manchmal ändern sich die Umstände und damit auch unsere Werte.

3. Auf Emotionen achten. Wenn jeder und jeder im Umfeld ständig neue Anliegen hat, kann das wirklich wütend machen. Aber wer den Ärger unterdrückt und einfach weiter macht, wird früher oder später explodieren. Die Kunst besteht darin, Emotionen zuzulassen – ohne von ihnen dominiert zu werden. Unsere Emotionen möchten uns immer etwas mitteilen. Wir sind nicht grundlos wütend oder traurig. Vielleicht ist der Ärger oder die Angst ein Hinweis darauf, einen Gang zurückzuschalten, oder eine weitere zusätzliche Aufgabe abzulehnen. Versuchen Sie, die Botschaft Ihrer Emotionen zu hören, und geben Sie ihr Raum.

Jeder dieser drei Tipps stärkt Ihre persönliche Resilienz. Netzwerkorientierung, Lösungsorientierung und Optimismus (und der Umgang mit Emotionen als Teil davon) helfen, mit Stress besser umzugehen und den angenehmen Aspekten des Jahreswechsels gegenüber (wieder) aufgeschlossener zu sein. Schließlich bringt das neue Jahr auch neue Möglichkeiten und Aufbruchsstimmung zu neuen Zielen!

Bewährt hat sich bereits seit zwei Jahren der Coaching-Tag von Prof. Heller für Frauen, die Strategien zur Resilienzstärkung entwickeln wollen. Im kommenden Jahr findet der Coaching-Tag am 23. März 2019 statt, so dass Sie zu Frühlingsbeginn Ihre Jahresziele anpassen und auffrischen können. Information und Anmeldung unter: https://juttaheller.de/akademie/coaching-fuer_frauen/

Jutta Heller steht für „Resilienz“, dem Fachbegriff für innere Stärke. Die Dinge akzeptieren, wie sie sind, Eigenverantwortung übernehmen, seelische Widerstandskraft entwickeln: Das sind die Kernelemente ihres überzeugenden Konzepts. Die selbständige Beraterin führt seit über 25 Jahren Menschen aus unterschiedlichsten Kontexten erfolgreich zu den eigenen mentalen Ressourcen. Neben ihrer selbständigen Beratungstätigkeit leitet sie seit 2015 die Zertifikats-Ausbildung zum/zur ResilienzberaterIn. Nächster Start ist im Januar 2019.

Kontakt
Resilienz für Unternehmen
Prof. Dr. Jutta Heller
Neuwerk 4
90547 Stein
091127861770
info@juttaheller.de
http://www.juttaheller.de

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Lassen Sie sich nicht unterkriegen

Mental Coach Anja Faras erklärt, wie man Ängste wirksam bekämpft.

Lassen Sie sich nicht unterkriegen

Mental Coach Anja Faras zeigt, wie man mit Ängsten umgehen muss.

Die Angst ist unser größter Feind. Sie macht uns ohnmächtig, blockiert uns, sorgt für schlaflose Nächte und kann zudem chronische Krankheiten herbeiführen. Dabei können die Gründe unserer Ängste ganz unterschiedlich sein. Wichtig ist sich diesen zu stellen und sie zu hinterfragen, damit sie uns nicht mehr im Weg stehen und wir wieder zu uns selbst finden können. Wie das gelingt erklärt die Expertin für Mental Coaching, Anja Faras.

Um Ängste loslassen zu können, müssen diese zunächst hinterfragt und ergründet werden. Um welche Art von Angst handelt es sich? Die einen leiden unter Katastrophenangst, andere fürchten sich vor Versagen oder Verlust. „Gerade in einer Partnerschaft macht man sich sehr abhängig voneinander, sodass hier schnell Verlustängste entstehen. Doch auch Überforderung auf der Arbeit führt häufig zu Versagensängsten, die im schlimmsten Fall in vermehrten Krankentagen und einer Kündigung münden“, weiß Faras.

Eine große Rolle spiele hier auch das Unterbewusstsein. Ist die mentale Einstellung eher positiv oder negativ? Jemand der ständig negativ denkt wird folglich auch sein Umfeld negativ erleben. Kommen Ängste hinzu, führen diese zusätzlich zu Mutlosigkeit und dem Verlust von Motivation. „Um Ihr eigenes Mindset wieder in den Griff zu bekommen, sollten Sie sich zunächst Ihrer selbst und Ihrer eigenen Ziele bewusst werden. Schauen Sie dann vorsichtig, was passiert, wenn Sie eine Grenze überschreiten: Passiert etwas Negatives oder etwas Positives? War es so schlimm, wie Sie es sich ausgemalt haben?“, so der Rat der Expertin.

Ein Weg der Angst und der eigenen Selbstblockade zu entkommen sei, laut Faras, die Selbstreflexion. „Stellen Sie sich vor den Spiegel und schauen Sie sich in Ruhe an. Was gefällt Ihnen an sich? Was sind Ihre Stärken? Welche Vorteile bringen Sie mit? Werden Sie sich Ihres Wertes bewusst.“ Hierbei geht es nicht darum jedem gerecht zu werden und zu gefallen, sondern darum ein Selbstwertgefühl zu schaffen. „Lassen Sie sich nicht von Ihren Ängsten treiben, sondern werden Sie sich Ihrer Stärken bewusst. Haben Sie Selbstvertrauen. Wenn Sie sagen „Ich schaffe das!“, dann schaffen Sie das auch“, erläutert Faras abschließend.

Weitere Informationen zum Thema sowie Kontakt zu Anja Faras – The Art of Living – finden Sie unter www.anja-faras.de.

Ob im Business, im Sport oder im Alltag – Anja Faras begleitet als Life Coach und Sport Mental Coach Menschen dabei, ein Leben mit mehr Lebensqualität zu führen. Durch ihre Faszination für Sport und ihre Begeisterung für Fußball hat Faras schon früh erkannt: Wer mental stark ist, kann Höchstleistung auf den Punkt abrufen. Wer mental stark und fokussiert ist, kann gelassen und souverän Herausforderungen angehen und sein Know-how abrufen, wenn es gebraucht wird. Anja Faras bietet neben Life Coaching und Sport Mental Coaching außerdem Workshops und Vorträge zum Thema an. Ihr Credo: Leben Sie das Leben, das Sie leben möchten!

Kontakt
Anja Faras – The Art of Living
Anja Faras
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78628 Rottweil
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info@anja-faras.de
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Mit Yoga Herz und Kreislauf stärken

VERBRAUCHER INITIATIVE über Wirkungen & Angebote

Mit Yoga Herz und Kreislauf stärken

Yoga

Yoga fördert nicht nur Beweglichkeit und Entspannung, sondern tut auch dem Herzen gut. Die fernöstlichen Übungen tragen nachweislich dazu bei, schädliche Einflüsse auf die Herzgesundheit in Schach zu halten. Die VERBRAUCHER INITIATIVE informiert über die gesundheitlichen Effekte von Yoga und gibt Tipps für die Suche nach passenden Kursen.

„Wer regelmäßig, d. h. am besten mehrmals pro Woche Yoga praktiziert, kann sein Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen positiv beeinflussen. Die Übungen tragen dazu bei, Stress abzubauen sowie Blutdruck und Blutfettwerte zu verbessern. Das gilt inzwischen als erwiesen“, so Alexandra Borchard-Becker, Fachreferentin bei der VERBRAUCHER INITIATIVE e. V. Das in der westlichen Welt praktizierte Yoga besteht aus gezielten Körperübungen, die mit Atem- und Konzentrationsübungen sowie meditativen Elementen kombiniert werden. Es hat sich zur Vorbeugung und als begleitende Therapie von Herzerkrankungen und anderen Beschwerden wie Diabetes und Rückenschmerzen bewährt. Yoga wird von vielen Menschen geschätzt und praktiziert, weil es Konzentration und Entspannung verbessert. Sie fühlen sich außerdem körperlich fitter, denn Yoga stärkt die Muskulatur und den gesamten Bewegungsapparat.

Yoga-Kurse werden z. B. von Sportvereinen, Volkshochschulen, Yoga- und Fitness-Studios oder Gesundheitszentren angeboten. „Wenden Sie sich bei der Suche nach einem passenden Angebot an Ihre Krankenkasse“, empfiehlt die Fachreferentin. Die Kassen nennen Kurse in der Nähe, die bestimmte Qualitätsrichtlinien erfüllen und als Präventionskurse bezuschusst werden. „Vereinbaren Sie Probestunden oder einen Probemonat, bevor Sie sich entscheiden und prüfen Sie, ob der Lehrer und das Training Ihnen zusagen“, rät Borchard-Becker weiter. Der Lehrer sollte qualifiziert sein und eine umfassende Ausbildung bei einer Yoga-Fachorganisation absolviert haben. Um in den Genuss der gesundheitlichen Wirkungen zu kommen, wird mindestens eine Übungseinheit pro Woche empfohlen. Für die Yoga-Stunden reicht bequeme Kleidung aus, in der man sich wohlfühlt und sich gut bewegen kann.

Wer zu Hause in die Welt des Yoga schnuppern möchte, findet in der Broschüre „Yoga“ der VERBRAUCHER INITIATIVE e. V. Anleitungen dazu. Der 10-seitige, bebilderte Übungsteil beschreibt für Anfänger geeignete Atem- und Rückenübungen Schritt für Schritt. Das 32-seitige Themenheft informiert zu den Wirkungen von Yoga, Yoga-Arten, qualitätsgesicherten Angeboten und zur Auswahl eines geeigneten Lehrers. Es kann für 2,00 Euro (zzgl. Versand) unter www.verbraucher.com bestellt oder heruntergeladen werden.

Die VERBRAUCHER INITIATIVE e.V. ist der 1985 gegründete Bundesverband kritischer Verbraucherinnen und Verbraucher. Schwerpunkt ist die ökologische, gesundheitliche und soziale Verbraucherarbeit.

Kontakt
Die VERBRAUCHER INITIATIVE e.V.
Georg Abel
Berliner Allee 105
13088 Berlin
030 53 60 73 41
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Wirtschaft Handel Maschinenbau

Nur nicht stressen lassen – so kann“s gehen

Welche Tipps und Tricks man im täglichen Business oder privat anwenden kann, um Stress zu entgehen, weiß Verkaufsexpertin Franziska Brandt-Biesler

Nur nicht stressen lassen - so kann"s gehen

Ein Leben ohne Stress? Franziska Brandt-Biesler weiß, wie Stress vermindert oder gar aus der Welt ge

Wenn die Termine sich häufen und mehrere Projekte gleichzeitig laufen, kommen viele Menschen schnell ins Straucheln. „Sobald Anforderungen aus verschiedenen Richtungen kommen, steigt das Stresslevel“, weiß Vertriebsexpertin Franziska Brandt-Biesler. Dennoch gibt es Wege, Stress zu mindern oder ihn sogar zu umgehen. Wie das funktioniert, erklärt Brandt-Biesler nachfolgend.

Zunächst sei wichtig, alles aufzuschreiben. Immer wieder werden Dinge vergessen oder kurzfristig angegangen. Brandt-Biesler hat ihre ganz eigene Methode, um dies zu verhindern. „Ich habe mir angewöhnt, alles, was mir einfällt, sofort aufzuschreiben bzw. eine Erinnerung in meinem Telefon zu hinterlegen. Dann kann ich es vergessen und werde daran erinnert, wenn es fällig.“

Neben dem kurzfristigen Handeln sei auch das „Aufschieben“ der Aufgaben der falsche Weg. Bevor sich mehrere Dinge, die erledigt werden müssen, aufstauen, schaffe eine To-do-Liste Abhilfe. Die Verkaufsexpertin rät zudem, Kleinigkeiten, die in weniger als fünf Minuten erledigt werden können, sofort zu bearbeiten. Dennoch solle man darauf achten, sich nicht selbst unter Druck zu setzen – besonders auch in geschäftlichen Angelegenheiten. „Ich versuche die maximale Erledigungszeit auszuhandeln, um dann eventuell trotzdem schneller liefern zu können. Das erlaubt mir, meine Verpflichtungen besser zu koordinieren.“ Mit dieser Methode gelinge es der Trainerin, Engpässe zu vermeiden.

„Nicht immer kann man jedem alles recht machen“, so Brandt-Biesler. Deshalb sei es wichtig, auch einfach mal „Nein“ zu sagen. Und sich stattdessen hin und wieder Raum für eine „me time“ zu schaffen. „Ob Sie meditieren, joggen oder den Hund ausführen, spielt keine Rolle. Füllen Sie Ihre „me time“ mit etwas, was Geist, Körper oder optimalerweise beidem guttut“, rät die Inhaberin von „Die Vertriebswerksatt“.

Dauerstress sei in jedem Fall zu vermeiden. Gefahren wie Burn-out oder andere drastische Gesundheitsprobleme können eine logische Folge von übermäßigem Stress sein. Irgendwann müsse man lernen, mehr auf sich selbst zu achten und einfach mal egoistischer zu sein. Wem dies alleine nicht gelingt, dem empfiehlt Brand-Biesler ein Coaching, um Probleme und Stress langfristig aus dem Weg zu schaffen. Mehr zu ihren Coachings finden Sie unter: https://www.franziskabrandtbiesler.ch/coaching/

Allgemeines zu Franziska Brandt-Biesler und ihrer Vertriebswerkstatt gibt es hier: https://www.franziskabrandtbiesler.ch

Franziska Brandt-Biesler arbeitet seit 2000 als Verkaufs- und Verhandlungstrainerin mit Schwerpunkt im technischen Vertrieb. 2012 veröffentlichte sie ihr erstes Buch: „SMART SELLING B2B – Köpfchen statt Hardcore“. Mittlerweile sind zwei weitere Bücher zu Vertriebsthemen erschienen. Franziska Brandt-Biesler ist Lehrbeauftragte an der Hochschule Luzern und Gewinnerin des internationalen deutschen Trainingspreises in Bronze 2012.

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„Emotionale Stresskompetenz. Die Kunst der Selbstberuhigung“ von Michaele Kundermann

"Emotionale Stresskompetenz. Die Kunst der Selbstberuhigung" von Michaele Kundermann

„Emotionale Stresskompetenz. Die Kunst der Selbstberuhigung“, Goldegg Verlag, Oktober 2018.

„Emotionaler Stress ist umkehrbar und vermeidbar. Er kann mit einfachen Strategien beruhigt und in einen produktiven Zustand transformiert werden. Das kann jeder lernen.“

Nicht nur im Berufsalltag ist folgende Erkenntnis wichtig und vielen bekannt: Es gibt positiven und negativen Stress. Beide Reaktionen stellen im Körper völlig verschiedene Vorgänge dar und führen zu unterschiedlichen Ergebnissen: Positiver Stress steigert unsere Leistung, führt zu Flow-Erlebnissen und Energie. Bei negativem Stress fühlen wir uns dagegen geschwächt, über/unterfordert und blockiert. Dabei ist Stress zunächst eine gesunde körperliche Reaktion, die bei Gefahr unser Überleben sichern soll. Dafür schickt der Körper uns entweder in den Kampfmodus, in die Flucht oder Erstarrung. Bedroht uns beispielsweise ein heranfahrender Laster, springen wir zur Seite. Sehr gut. Da wir in unseren Breiten kaum physisch bedroht sind, haben wir also selten Grund, gestresst zu sein, oder? Falsch!

Auch wenn wir uns nicht physisch, sondern emotional bedroht fühlen, erhält der Körper den gleichen Impuls: dass unser Leben in Gefahr ist. Müssen wir etwa vor einem Großkunden pitchen oder kriselt es in der Familie, nützen uns die üblichen Stressreaktionen des Flucht-Angriff-Starre-Trios jedoch nichts und sind sogar kontraproduktiv. Hier brauchen wir andere Mechanismen, um uns aus dem Automatismus der Stressschleifen zu befreien. In „Emotionale Stresskompetenz“ führt Michaele Kundermann die Leser genau in diese „Kunst der Selbstberuhigung“ ein.

Und der Bedarf ist hoch: Manager und Mitarbeiter leiden immer häufiger unter Stresssymptomen und deren Folgen – Burn-out, Schlafprobleme, Krankheit. Verfügt eine Führungskraft nicht über ausreichend emotionale (Stress-)Kompetenz, macht sich das im ganzen Team bemerkbar. Dabei zünden wir emotionalen Stress meist unbewusst selbst. Das Nervensystem wird unnötig auf Achterbahnfahrt geschickt und erholt sich davon immer weniger. Wie bei Autoimmunität reagiert dann der Körper völlig über – selbst bei Kleinigkeiten wie zum Beispiel bei einer falschherum einsortierten Akte. Einfühlsam und glasklar führt Kundermann vor Augen, wie dieser negative Stress hausgemacht wird (beispielsweise erzeugt bereits das Wort „Stress“ in uns Stress). Gleichzeitig ebnet sie den Weg für Lösungen: den Stress-Umkehr-Code – die Fähigkeit, negativen Stress, im Buch liebevoll Panikum genannt, in gesunde Signale umzuleiten: Heurekum.

Anschaulich und leicht nachvollziehbar erklärt Kundermann, was im Körper passiert, wenn Panikum im Alarmzustand ist. Mit konkreten Tipps und Schritt-für-Schritt-Anleitungen kann der Leser seinen ganz persönlichen Weg finden, dem hektischen Nervensystem Einhalt zu gebieten und in unterschiedlichen Situationen aufkeimenden Stress ab- und umzuleiten. Dafür bedarf es keines Psychologie- oder Medizinstudiums. Kundermanns Schlüssel sind Erkenntnisse der Stress-Dynamik, Selbstbeobachtung und Eigenverantwortung. Mit Maßnahmen wie der „Kortisol-Bremse“ als Selbstberuhigungs-Quickie, dem „Erste-Hilfe-Koffer bei Stress“ und der „Kanal-Strategie“ gibt sie dem Leser hochwertiges Rüstzeug an die Hand: Ihre Kunst der Selbstberuhigung entsteht aus der Erkenntnis und der Zuversicht, dass jeder selbst in der Hand hat, welche Emotionen seinen Körper durchfluten.

Lassen Menschen ihrem emotionalen Stress hingegen freien Lauf, entstehen Konflikte. Panikum belastet Beziehungen, blockiert die Intuition und macht anfällig für Vorurteile, Populismus und Destruktivität. In Unternehmen und Gesellschaft verursacht es hohe Kosten durch Reibungsverluste. Indem der Leser durch mentale Entscheidungen Panikum in Heurekum umformt, kann er den Stress-Kreislauf durchbrechen. So bodenständig die einfachen Übungen erscheinen, so wirkungsvoll funktionieren sie im Zusammenspiel, wie: Atem- und Motorikübungen, emotional intelligente Selbstgespräche, auf die eigenen Körpersignale hören, emotionale Botschaften verstehen, Wahrnehmung verändern, Situationen neu einordnen, Entscheidungen verändern, destruktive Gewohnheiten umparken, emotionale Altlasten entladen, Gedanken steuern, Humor und Dankbarkeit entwickeln …

Mit diesen und weiteren Tools gelingt es, emotional kompetent, kreativ und lösungsorientiert zu denken und zu handeln, unsere Sicht zu erweitern und Persönlichkeit zu entwickeln. Es fließt Energie, wir spüren Lebendigkeit und fördern unser Wohlergehen. Wer also versteht, wie seine Emotionen ticken, kann ihr großes Potential zu seinem Wohl nutzen und erspart sich körperliche Erschöpfung und viel persönliches Leid. Kundermann ist sich sicher: Wenn wir mit unseren Emotionen im Team arbeiten, leben wir gesund, empathisch, kraftvoll, produktiv und frei – und fühlen uns ganz. Wir sind emotional gereift.

www.emotionale-stresskompetenz.com

Michaele Kundermann ist Therapeutin und Expertin für die Psychologie der Emotionen und emotionalen Kompetenzen, Rednerin und freiberufliche Trainerin. Sie begleitet Unternehmen, die emotionalen Kompetenzen ihrer Teams zu fördern und ihnen den Zugang zu ihren individuellen Stressursachen zu vermitteln. Michaele Kundermann entwickelte eine Methode, mit der die Kunst der Selbstberuhigung in vielen Lebenslagen gelingt. www.michaele-kundermann.com

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Hypnose Hamburg Dr. phil. Elmar Basse | Innere Unruhe

Hypnose gegen Stress | Elmar Basse

Hypnose Hamburg Dr. phil. Elmar Basse | Innere Unruhe

Dr. phil. Elmar Basse | Hypnose Hamburg

Klinische Hypnose kann ein sehr hilfreicher Behandlungsansatz bei innerer Unruhe und Stress sein, sagt der Hypnosetherapeut und Heilpraktiker für Psychotherapie Dr. phil. Elmar Basse von der Praxis für Hypnose Hamburg. Das liegt zu einem wesentlichen Teil darin, so Elmar Basse, dass der erstrebte Zielzustand in der klinischen Hypnose ja ein schlafähnlicher Zustand ist, der nur durch inneres Loslassen erreicht werden kann.
Genau genommen kann man zwischen einem Problemzustand und einem Lösungszustand unterscheiden. Problemzustand bedeutet, so der Heilpraktiker für Psychotherapie und Hypnosetherapeut Dr. phil. Elmar Basse, nicht einfach, dass man ein Problem „hat“. Zu berücksichtigen ist nämlich die fundamentale emotionale Dimension. Ein Problem zu „haben“ macht auch etwas mit einem Menschen, wenn es ihn in einen Problemzustand bringt. Dieser ist durch innere und äußere Anspannungsbereitschaft gekennzeichnet, sagt der Hypnosetherapeut Dr. phil. Elmar Basse. Diese zeichnet sich durch innere und äußere Unruhe aus, körperlich bemerkbar als Muskelanspannung und schnelles und flaches Atmen, innerlich spürbar als Gedankenrasen (seltener auch als innere Erstarrung, wie bei einem Totstellreflex).
Dieser Problemzustand macht es aber, solange er anhält, schwer, zu Lösungen zu kommen. Der Problemzustand hält sich gewissermaßen selbst aufrecht, als wäre man von einer Krankheit befallen. Er endet meist nicht dadurch, dass einem „plötzlich“, aus ihm selbst heraus, eine Lösung einfällt (dafür hätte man schon in den Lösungszustand eintreten müssen), sagt Elmar Basse. Vielmehr endet der Problemzustand oftmals durch eine Art von innerer und äußerer Erschöpfung. Er ist für den Organismus so belastend, dass irgendwann ein Abbauprozess eintritt. Damit ist der Lösungszustand allerdings noch keineswegs erreicht, vielmehr tritt eine Art tote Phase ein, die der Körper optimalerweise dafür nutzt, in den Lösungszustand hineinzufinden, sich also zu regenerieren, um dann frei und offen zu werden für neue Ideen und Handlungen, die einen Ausweg aus der gegenwärtigen Lage ermöglichen.
Problemzustände treten nun häufiger auf, als man vielleicht annehmen möchte, sagt der Hypnosetherapeut Dr. phil. Elmar Basse. Das erkennt man schon durch die eigene Beobachtung seiner selbst, aber auch durch den genauen Blick auf die Mitmenschen. Viele Menschen stehen nämlich fast dauernd unter hoher innerer und äußerer Spannung, sind reizbar und unruhig, sowohl im Körper, aber auch im Geist, dort als innere Unruhe bemerkbar, so der Hypnosetherapeut Elmar Basse.
Dies wird vielen Menschen nur deshalb nicht bewusst wahrnehmbar, bei sich und bei anderen, weil sie es für den Normalzustand halten und es auch als solchen erleben. Sie gehen daher auch irrtümlich davon aus, dass sich mehr oder minder fast jeder in solch einem Zustand befindet. Das aber ist grundfalsch, sagt der Hypnosetherapeut Dr. phil. Elmar Basse, und die Hypnose kann einen Weg daraus weisen.

Macht Erfahrung nicht oft den Unterschied? Klienten profitieren von der täglichen, intensiven Arbeit, die Dr. phil. Elmar Basse mit Hypnose ausübt und die ihm eine große Erfahrung eingebracht hat.
In seiner Praxis für Hypnose Hamburg bietet der Heilpraktiker für Psychotherapie Elmar Basse seit vielen Jahren klinische Hypnose und Hypnosetherapie an. Klinische Hypnose bei Elmar Basse kann bei einer großen Bandbreite von Anliegen helfen. Dazu zählen unter anderem die Raucherentwöhnung und die Gewichtsreduktion, aber auch die Behandlung von Ängsten und Schmerzen und vieles andere mehr. Gerne können Interessenten sich auch telefonisch oder per mail melden, um anzufragen, ob ihr Anliegen mit Hypnose bei Elmar Basse behandelt werden kann. Die Terminvereinbarung kann telefonisch erfolgen. Es steht aber auch ein Online-Terminkalender im Internet bereit, über den die Terminvereinbarung direkt elektronisch erfolgen kann.

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Dr. phil. Elmar Basse – Hypnose Hamburg | Heilpraktiker für Psychotherapie
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