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Mut zur Lücke: Urbane Parklösungen

Enge innerstädtische Baulücken für intelligente Parkhausbebauung nutzen

Mut zur Lücke: Urbane Parklösungen

Bequemes Parken in der Innenstadt (Bildquelle: STOPA Anlagenbau GmbH)

In den Städten wird es eng. Wo sich der Aufwand für die meisten Nutzungen nicht mehr lohnt, können Parkhaussysteme diese Nischen optimal und rentabel nutzen: Vollautomatisch und raumsparend ermöglichen sie Mobilität, wo Grund teuer ist und Parkplätze knapp sind. Im urbanen Raum lassen sich Parkhaussysteme von der Marke stolzer selbst in schmale Baulücken einfügen. Diese intelligente Parkhausbebauung nutzt die geringen Raumkapazitäten maximal aus und schafft Freiheit für die gewinnbringende Umnutzung überdimensionierter, herkömmlicher Parkhäuser zu Wohn- oder Gewerbeflächen.

Die Flächen in den Innenstädten sind knapp. Quadratmeterpreise steigen immer schneller. In den Ballungsräumen ist daher kluge Verdichtung gefragt. So steht auch das herkömmlich, voluminöse Parkhaus in Frage. Vielerorts finden bereits Umbauten von Parkhäusern zu Geschäfts- oder Wohnräumen statt. Dadurch entstehenden Bedarf an Abstellfläche kompensieren Parkhaussysteme von stolzer bei einem deutlich geringeren Flächenverbrauch. Sie sind damit ein wichtiger Bestandteil eines Umdenkens, das Innenstädten die notwendige und lebenswerte Verdichtung bringt.

Die Lösungen von stolzer fördern durch die innovative Flächenoptimierung die Attraktivität des urbanen Lebens: Sie reduzieren den Platzbedarf fürs Parken um die Hälfte – teure innerstädtische Flächen werden frei. Als Fremdkörper empfundene Fassaden von Parkhäusern können durch Umnutzung zu Wohnraum wieder mit dem Stadtbild harmonisiert werden. Es findet ein Zugewinn an Wohn- und Gewerbeflächen am Markt statt.

Parkplatz 2.0: Sparsam im Platzbedarf, komfortabel in der Nutzung

Und die Autos? Intelligente Parkhausbebauung verschwendet eben keine Flächen und fügt sich daher auch in knapp bemessene Baulücken: In der schmalsten Variante eines stolzer-Systems benötigt der Transferraum, in dem der Fahrer sein Auto übergibt, lediglich 4m Breite und 2,7m Höhe. Das ist der zu ebener Erde sichtbare und benötigte Platz – die eigentlichen Stellflächen der Autos bleiben verborgen. Die Regalblöcke unter- oder oberhalb sind beispielsweise zweireihig angeordnet und haben dort zusammen mit einer dazwischen liegenden Fahrgasse eine Breite von gerade mal 7m. Bei einer Bauhöhe von 16 m ober-, unterirdisch oder in Kombination parken in diesem System dann bis zu 60 Fahrzeuge.

Parkhaussysteme von stolzer optimieren schmale, urbane Baulücken nutz- und gewinnbringend. Bei unregelmäßigen, eng geschnittenen Grundstücken können Transferraum und Regalblock im beliebigen Winkel zueinander versetzt sein, wodurch die Einfahrt der Autos freiwinklig zur Parkposition ist. Ermöglicht wird dies durch drei große Vorteile bei stolzer: eine modular aufgebaute Konfiguration, die Möglichkeit der maßgeschneiderten Anfertigung und durch den optionalen Einbau eines Drehtischs im Transferraum. Dieser benötigt mit einem solchen Einbau nicht mehr als 6,2 m Breite und der Komfort wird merklich erhöht: Der Benutzer erhält sein Fahrzeug immer vorwärts in Fahrtrichtung bereitgestellt – bequeme Ausfahrt garantiert.

Umdenken und Chancen für Parkhausbetreiber

Ein stolzer Parkhaussystem passt immer: Bei den hier nur benötigten Ausmaßen lassen sich kleine und für andere Funktionen ungeeignete Lücken zwischen Häusern als Parkraum nutzen. Für Parkhausbetreiber öffnen sich durch diese Flexibilität neue Möglichkeiten und Geschäftsfelder. Die exklusive Handhabung für den Anwender erhöht den Reiz noch: Das eigene Fahrzeug erscheint, fast futuristisch, auf Knopfdruck.

Die vollautomatischen stolzer-Parkhaussysteme machen etwas möglich, was es sonst kaum noch gibt: individuelle Mobilität im stark verdichteten, urbanen Raum in einer besonders sicheren und komfortablen Form. Die PKW stehen wetter- und zugriffsgeschützt. Und mit dem frei werdenden Platz für anspruchsvolle Architektur und Ästhetik in der Stadtplanung, ist diese Optimierung des Parkens ein Gewinn für alle.

STOPA ist europaweit führender Premium-Hersteller von automatisierten Lagersystemen für Blech, Langgut und automatischen Parkhaussystemen. Die Angebotspalette reicht von Stand-Alone-Anwendungen bis zu integrativen Automatisierungsmodulen. 40 Jahre Praxiserfahrung, mit komplexen Konstruktionen und weltweit über 1.900 installierten Anlagen, daraus bezieht das unabhängige Unternehmen ein einzigartiges Knowhow hinsichtlich Produktqualität und Prozesssicherheit, Prozessautomatisierung und Softwareentwicklung

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Sicherheit im Fokus

Weltweit sind automatisierte Parksysteme im Einsatz. Obwohl sie konventionellen Parkhäusern oft überlegen sind und Sicherheit in allen Bereichen bieten, setzen sie sich im deutschsprachigen Raum nur langsam durch.

Sicherheit im Fokus

Überraschendes Innenleben: Die Fassade blieb bei der Sanierung erhalten, neu entstanden 40 Parkplätz

Gerade in der kalten, dunklen Jahreszeit wird vielen von uns bewusst, welchen Stellenwert Sicherheit bei der Wahl des Parkplatzes hat. An erster Stelle steht die Personensicherheit. Weder Frauen noch Männer holen zu jeder Tages- und Nachtzeit gern ihr Auto in den dunklen Ecken vieler Parkdecks ab. Die Ängste sind oft berechtigt, klassische Parkhäuser sind neben Parks das Klischee für den perfekten Ort für Straftaten. Im völligen Kontrast hierzu steht automatisiertes Parken: Hier gibt es nur „Frauenparkplätze.“ Der Übergaberaum ist ebenerdig, hell und überwacht, das bedeutet höchste Sicherheit für den Fahrzeugführer zu jeder Tageszeit.

Für Betreiber im Ausland spielt der Sicherheitsfaktor oft die entscheidende Rolle bei der Wahl eines Parksystems. Automatisierte Parksysteme von stolzer tun ihren Dienst etwa in Istanbul und New York. Auch in Deutschland wird sicherer, komfortabler Parkraum immer begehrter, dennoch treffen die Systeme oft noch auf Widerstände, berichtet Hugo Zapf, Vertriebsleiter bei stolzer. „Im Ausland wird unseren Systemen – zurecht – große Sicherheit zugeschrieben, sowohl was den Betrieb als auch die Fahrzeuge betrifft. In Deutschland ist dieser Aspekt schwerer zu vermitteln. Vieles ist rein psychologisch. Deutsche Autofahrer geben ihr Fahrzeug nicht so gern aus der Hand“, berichtet er.

Im Ausland ist vieles anders, nicht nur die Bereitschaft, den Wagen anderen – oder einer automatisierten Parkanlage – zu überlassen. Das Fahrzeug von einem sogenannten Valet parken zu lassen ist etwa in den USA alltäglich. Ohne Risiko ist es allerdings nicht, das Auto oder den Wagenschlüssel aus der Hand zu geben. Die Möglichkeit, beim automatisierten Parken sein Auto selbst zu übergeben, ist in den USA daher ein starkes Argument für automatisierte Parksysteme, gerade bei Haltern von hochwertigen Fahrzeugen.

Know-how aus dem Anlagenbau

stolzer ist eine Marke der STOPA Anlagenbau in Achern, spezialisiert auf vollautomatisierte Logistiksysteme. In der Industrie rangieren sie tonnenschwere Blechpakete millimetergenau im geforderten Takt. Intelligente Sortieralgorithmen sparen Platz und Geld. Die Systeme von stolzer übertragen dieses Funktionsprinzip auf automatisiertes Parken. Die hochverlässliche Anlagentechnik ist das Kernstück der Parksysteme.

Die Technik aus dem Anlagenbau arbeitet praktisch ausfallfrei, berichtet Hugo Zapf. Die Referenzprojekte stellen die Sicherheit der Systeme jeden Tag erneut unter Beweis. Gewartet werden die Systeme sowohl durch Teams vor Ort als auch über remote. Alle Parksysteme von stolzer sind so gebaut, dass sie sich bei Stromausfall in einem sicheren Zustand befinden. Im Prinzip funktioniert das ähnlich wie bei Aufzügen. Ohne Strom und unter Last arretiert sich das System automatisch. Für die Parksysteme bedeutet das: Beschädigungen des Fahrzeugs oder gar Personenschäden bei Stromausfällen sind damit ausgeschlossen. Einfach realisierbar sind auch unabhängige Stromversorgungen (USVs). Dies sind im Prinzip große Batterien oder auch Generatoren, die bei Ausfällen des Hauptnetzes automatisch in Betrieb gehen und so, je nach Auslegung, kurz oder mittelfristig die Stromversorgung sichern. In Deutschland ist die Versorgungssicherheit hoch – Stromausfälle gibt es kaum. Doch auch hierzulande sind USVs verbreiteter als man denkt. Kleinere USVs gibt es hier für die IT bei Unternehmen, größere sind bei Krankenhäusern und Sendegebäuden die Regel.

Sicherheit für Fahrzeug und Betreiber

Das Parken in konventionellen öffentlichen Parkhäusern birgt etliche Risiken für den Fahrzeughalter. Zum einen steht das Fahrzeug dort zugänglich für andere. Kratzer und andere Beschädigungen, die man oft erst nach Tagen entdeckt, sind alltäglich. Das Rangieren sowie enge und steile Rampen sind eine weitere Unfall- und Gefahrenquelle. Beim automatisierten Parken fallen diese Faktoren weg: Blechschäden durch das Rangieren sind ausgeschlossen, denn der Übergaberaum ist ebenerdig, das Einparken so einfach wie das Fahren in eine Autowaschanlage. Die Automation und intuitive Bedienoberflächen machen das System schnell und benutzerfreundlich. Der Fahrzeughalter parkt und holt sein Fahrzeug mit einer Chipkarte, einfacher wie in einem konventionellen Parkhaus. Das Ein- und Ausparken geschieht in Fahrtrichtung, denn das System wendet das Fahrzeug automatisch. Die Systeme sind nicht begehbar und damit so sicher wie ein Tresor. Sogar Wertgegenstände können im Auto verbleiben.
Sicherheit für das Fahrzeug bedeutet gleichzeitig Sicherheit für den Betreiber. Es entstehen keine Kosten durch Diebstahl oder Vandalismus, Personenschäden sind ausgeschlossen. Die Lärmbelästigung und Abgase werden somit auf ein Minimum reduziert. Dies ist ein Faktor für die Nachhaltigkeit, aber auch für Betreiber interessant. Automatisierte Parksysteme schonen die Gesundheit und die Nerven der Hausbewohner wie auch der Anwohner.

Sichere Investitionen

In Ballungsgebieten sind sichere, verfügbare Parkplätze ein Mehrwert für jedes Gebäude. Für den Eigentümer oder Betreiber rechnet sich die Investition. Viele Sanierungs- und Neubauprojekte werden durch die realisierbaren Parkflächen erst machbar, ist etwa eine bestimmte Anzahl von Parkplätzen oder Barrierefreiheit gefordert.

In Spanien haben die Vorteile automatisierter Parklösungen sich bereits herumgesprochen. Nach erfolgreich abgeschlossenen Projekten unter anderem in Madrid und Santander ist Valladolid nun eine weitere spanische Stadt mit einer Parklösung von stolzer. Von Anfang an war stolzer in den Prozess der Planung mit einbezogen. 40 Parkplätze entstanden auf fünf unterirdischen Ebenen. Die neu geschaffenen Parkplätze im gehobenen Geschäftsviertel von Valladolid werden im fertiggestellten Projekt primär von Anwohnern und Geschäftsleuten genutzt.

Sicher und komfortabel bei unterschiedlichsten Geometrien

Komplizierte oder beengte Geometrien schaffen besondere Herausforderungen für die Planer. Enge und steile Rampen sind ein erhebliches Unfallrisiko, zudem kosten sie wertvollen Platz. Besondere Vorgaben, wie sie bei Kernsanierungsmaßnahmen die Regel sind, empfehlen automatisiertes Parken als Lösung. Die Geometrie der Mechanik wird flexibel angepasst.

Für Städteplaner und Kommunen sind automatisierte Parksysteme eine vielversprechende Option. Auf engstem Raum werden etwa doppelt so viele Parkplätze geschaffen wie bei konventionellen Parklösungen. Dies liegt unter anderem an der flexibel zu realisierenden Deckenhöhe der Parkdecks.

Seit dem 01.01.2013 ist „stolzer“ eine Marke der weltweit agierenden STOPA Anlagenbau GmbH. Mit knapp 200 Mitarbeitern, inklusive eigener Automatisierungs- und Steuerungsspezialisten, hat die STOPA ihren Sitz in Achern-Gamshurst. 1963 von Paul Stolzer gegründet, gehört das Unternehmen heute in der Produktion von automatischen Lager- und Bereitstellungssystemen europaweit zu den führenden Anbietern.

Wie die Anlagen der STOPA werden auch Parksysteme der Marke stolzer in Achern-Gamshurst gefertigt. Für stolzer wie für die STOPA gilt: kurze Wege, kurze Prozesse mit dem einzigartigen Merkmal der verlängerten Werkbank bis hin zur Komplettfertigung unter einem Dach.

Bereits 1994 wurde im Bereich Parksysteme der erste Prototyp entwickelt und 1996 das erste automatische Parkhaus für die öffentliche Nutzung in Betrieb genommen. Seither wurden mit der STOPA Anlagenbau GmbH automatisierte Parksysteme weltweit realisiert. Die Referenzprojekte stellen im täglichen Einsatz ihre Zuverlässigkeit unter Beweis, ob in Valencia oder New York.

Um diese Vorteile und die jahrelange Erfahrung in der Automatisierung noch besser an die Zielgruppe im Bereich Parksysteme vermitteln zu können, wurde zum 01.01.2013 aus der Stolzer Parkhaus GmbH & Co. KG eine Marke der STOPA Anlagenbau GmbH. Die Trennung der Zielgruppen wurde bei der Markengründung bewusst beibehalten, um diese gezielt ansprechen zu können.

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