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Reform der Grundsteuer: Hausbau darf kein Luxus werden!

Reform der Grundsteuer: Hausbau darf kein Luxus werden!

(Mynewsdesk) Am 10. April 2018 urteilte das Bundesverfassungsgericht, dass die für die Berechnung der Grundsteuer maßgeblichen Einheitswerte für Häuser und Grundstücke verfassungswidrig seien.

Kein Wunder, in Westdeutschland sind bisher Werte aus dem Jahr 1964 zu Grunde gelegt worden, in Ostdeutschland sogar Werte aus dem Jahr 1935. Das führt dazu, dass aktuelle Entwicklungen seit Jahren unberücksichtigt blieben. Ein Haus, dass in den 1960er Jahren in einem unbeliebten Industrieviertel entstanden ist, kann heute in einem angesagten Bezirk stehen. Eine luxuriöse Villa am Stadtrand kann weniger besteuert werden, als ein Mehrfamilienhaus in Zentrumsnähe.

„Die Reform ist längst überfällig, die erhobenen Grundsteuern entsprechen schon lange nicht mehr den realen Verhältnissen. Deshalb begrüße ich das Urteil, hoffe aber, dass in den Gemeinden jetzt nicht eine Goldgräberstimmung ausbricht und die Belastungen für Eigentümer weiter steigen. Hausbau darf kein Luxus werden“, sagt Jürgen Dawo, Gründer von Town & Country Haus, Deutschlands führende Massivhausmarke.

Die Richter in Karlsruhe legten fest, dass eine Reform der Grundsteuer bis Ende 2019 abgeschlossen sein muss. Die praktische Umsetzung der reformierten Grundsteuer soll bis 2024 erfolgen. Sollte bis dahin keine Neuregelung zustande kommen, ist die weitere Erhebung der Grundsteuer nach altem System unzulässig.

Keine weitere Belastung von Mietern und Eigentümern durch Grundsteuer-Reform Wer gerade ein Haus gebaut hat oder sich für den Hausbau interessiert ist verunsichert: wird die Grundsteuer steigen und ist ein Eigenheim dann noch bezahlbar? Auch Mieter müssen befürchten, dass eine höhere Grundsteuer über die Nebenkosten an sie weitergereicht wird.

Im Jahr 2014 betrug das Grundsteueraufkommen rund 11 Milliarden Euro. Fast 96 Prozent entfielen davon auf die Grundsteuer B, also die Grundsteuer für bebaute oder bebaubare Grundstücke und den darauf befindlichen Gebäuden. Die Grundsteuer A, also agrar- und forstwirtschaftliche Flächen, machte gerade einmal 0,4 Milliarden Euro aus. Derzeit muss im Kreis Bamberg ungefähr mit einer Grundsteuer von 75 Euro gerechnet werden, am meisten zahlen Hausbesitzer in Frankfurt mit mehr als 300 Euro im Jahr. Die Grundsteuer ist eine verlässliche Einnahmequelle für Gemeinden. Über den Hebesatz können sie die Höhe der jährlichen Steuereinnahmen beeinflussen.

Schon als der einheitliche Grunderwerbsteuersatz von 3,5 Prozent im Jahr 2006 in Deutschland abgeschafft wurde, nutzten die Länder die Gelegenheit und hoben die Steuersätze kräftig an – auf bis zu 6,5 Prozent. „Natürlich könnten die Gemeinden im Zuge einer Grundsteuer-Reform die Hebesätze weiter steigern. Das würde vor allem Normalverdiener belasten, die sich den Traum vom Hausbau erfüllen wollen. Wir versuchen mit unseren Massivhäusern den Bau zu mietähnlichen Konditionen zu ermöglichen, dies wird jedoch immer schwieriger, wenn die externen Rahmenbedingungen für den Hausbau sich kontinuierlich verschlechtern. Ich halte diese Entwicklung für sehr gefährlich, denn mietfreies Wohnen spielt in der privaten Altersvorsorge für Familien eine immer wichtigere Rolle“, gibt Dawo von Town & Country Haus zu bedenken.

Kurz nach Bekanntgabe des Urteils stellte auch Bundesfinanzminister Olaf Scholz klar, dass er eine Erhöhung der Grundsteuer im Zuge der Reform verhindern möchte. Es gelte einen Kompromiss zwischen den Einnahmen der Gemeinden und der Belastung der Eigentümer zu finden.

Komplizierte Neuregelung der Grundsteuer ist nicht zu erwarten Viel Zeit für die Reform der Grundsteuer bleibt nicht. Da die Diskussion um die Reform der Grundsteuer seit 1997 geführt wird, gibt es bereits verschiedene Modelle für die längst überfällige Neuregelung.

Das sogenannte Kostenwertmodell, das von Gemeinden bevorzugt wird, sah eine Ermittlung des Grundstückswertes auf Basis des Bodenrichtwertes und den Baukosten des Hauses vor. Doch die Ermittlung der notwendigen Werte würde zu viel Zeit beanspruchen und wäre auch langfristig zu kompliziert. Außerdem würde dieses Modell zu einer definitiven Steigerung der Grundsteuer für Eigentümer führen, wenn die Gemeinden ihre Hebesätze nicht entsprechend senken würden.

Ebenfalls diskutiert wird das sogenannte Südländermodell, das von Hamburg, Bayern und Baden-Württemberg vorgeschlagen wurde. Hierbei sollen der Grundsteuer der Grundstückswert und die Gebäudeflächen zu Grunde gelegt werden.

Eine weitere Alternative ist eine Bodenwertsteuer. Hierbei wird der Wert des Grundstücks auf Basis des Bodenrichtwertes ermittelt. Die Bodenrichtwerte werden bereits alle 2 Jahre erhoben und spiegeln damit stets die aktuelle Marktentwicklung wider. Der Bürokratieaufwand bliebe also in Grenzen und es gäbe Anreize für eine Zusammenarbeit zwischen Gemeinden und Immobilieneigentümer. Je besser die Infrastruktur und die Kommunalwirtschaft, desto höher die Steuereinnahmen.

Ballungszentren und attraktive Wohnlagen wohl am stärksten von Reform betroffen Ob Mieten oder Grundstückspreise – in Ballungszentren und besonders attraktiven Wohnlagen sind die Wohn- und Baukosten in den letzten Jahren explodiert. Mit der kommenden Grundsteuer-Reform sind besonders hier steigende Belastungen zu befürchten, wenn die Berechnung des Steuersatzes an die aktuellen Marktgegebenheiten angepasst wird.

„Ich denke, wer in kleineren Städten oder auf dem Land wohnt, muss weniger eine enorme Steigerung der Grundsteuer befürchten. Wir sehen schon lange einen Trend, dass Normalverdiener sich mehr für den Hausbau auf dem Land oder im Einzugsgebiet mittlerer Städte interessieren. Hierbei spielt der Kostenfaktor natürlich eine große Rolle“ so Jürgen Dawo.

Quelle: bau-o-meter 2015, aproxima Gesellschaft für Markt- und Sozialforschung

Laut bau-o-meter der aproxima Gesellschaft für Markt- und Sozialforschung bevorzugen 42 Prozent der Befragten den Hausbau in Gemeinden mit weniger als 5.000 Einwohnern, 28 Prozent möchten in Städten mit maximal 20.000 Einwohnern leben.

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Das 1997 in Behringen (Thüringen) gegründete Unternehmen Town & Country Haus ist die führende Massivhausmarke Deutschlands.

Im Jahr 2017 verkaufte Town & Country Haus mit über 300 Franchise-Partnern 4.466 Häuser und erreichte einen Systemumsatz-Auftragseingang von 844,29 Millionen Euro. Mit 2.790 gebauten Häusern 2017 und einem Systemumsatz-gebaute Häuser von 512,92 Millionen Euro ist Town & Country Haus erneut Deutschlands meistgebautes Markenhaus.

Rund 40 Typenhäuser bilden die Grundlage des Geschäftskonzeptes, die durch ihre Systembauweise preisgünstiges Bauen bei gleichzeitig hoher Qualität ermöglichen. Für neue Standards in der Baubranche sorgte Town & Country Haus bereits 2004 mit der Einführung des im Kaufpreis eines Hauses enthaltenen Hausbau-Schutzbriefes, der das Risiko des Bauherrn vor, während und nach dem Hausbau reduziert.

Für seine Leistungen wurde Town & Country Haus mehrfach ausgezeichnet: So erhielt das Unternehmen zuletzt 2013 den Deutschen Franchise-Preis. Für seine Nachhaltigkeitsbemühungen wurde Town & Country Haus zudem mit dem Green Franchise-Award ausgezeichnet. 2014 wurde Town & Country Haus mit dem Preis TOP 100 der innovativsten Unternehmen im deutschen Mittelstand ausgezeichnet. Zudem wurde Town & Country Haus bei zahlreichen Wettbewerben nominiert und erhielt im Jahr 2017 den Hausbau-Design-Award für das Doppelhaus Aura 136 in der Kategorie Moderne Häuser. 

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Kunst Kultur Gastronomie

Strafsteuern auf Zucker machen nicht schlanker

Strafsteuern auf Zucker machen nicht schlanker

Die geplante Steuer auf zuckerhaltige Getränke in Großbritannien bringt die Debatte über eine Strafsteuer auf Zucker aktuell wieder nach Deutschland. Im Kampf gegen Übergewicht hilft diese jedoch nicht weiter. Sie ist vielmehr kontraproduktiv, weil sie den Fokus ausschließlich auf einen Nährstoff, den Zucker, legt. Doch beim Körpergewicht zählt nur die Energiebilanz. Woher die Energie kommt, spielt dabei keine Rolle.

Bei Getränken ist die Sache relativ einfach: Weniger Zucker hat einen geringeren Kaloriengehalt zur Folge. Doch Verbraucher haben bereits jetzt die freie Wahl, sich zu entscheiden: ob mit Zucker, zuckerreduziert, gänzlich ohne Zucker oder mit Süßstoffen. Auch Erfahrungen aus dem Ausland geben keine Hinweise darauf, dass eine Strafsteuer auf Zucker zu weniger Übergewicht führt.

Die Fokussierung auf Zucker in festen Lebensmitteln ist hingegen sogar häufig kontraproduktiv. Hier führt weniger Zucker eben nicht automatisch zu weniger Kalorien. Denn Zucker kommt in festen Lebensmitteln nicht nur wegen seiner Süße zum Einsatz. Er hat Einfluss auf Volumen und Textur von Lebensmitteln und verlängert ihre Haltbarkeit. Wird Zucker reduziert, muss er durch andere Stoffe ersetzt werden, um diese Eigenschaften zu erhalten. Diese Austausch-Stoffe liefern in der Regel genauso viele oder sogar mehr Kalorien.

In der Folge werden Verbraucher durch Marketingkampagnen, die zuckerreduzierte Lebensmittel ausloben, häufig in die Irre geführt. Denn viele Konsumenten gehen davon aus, dass sie problemlos mehr davon essen können. Verständlicherweise sind sie enttäuscht, wenn sie letztlich doch zunehmen. Das zeigt eine Untersuchung der Verbraucherzentrale Bundesverband. Demnach gehen 69,3 Prozent der Konsumenten beim Hinweis „ohne Zuckerzusatz“ fälschlicherweise davon aus, dass das Produkt weniger Kalorien enthalte. (Quelle: Agrifood Consulting GmbH (2015), im Auftrag vom Verbraucherzentrale Bundesverband)

Selbst eine Eingrenzung solcher Strafsteuern auf zuckerhaltige Getränke kann das Gegenteil von Gewichtsreduktion bewirken. Denn man sollte sich bewusst sein: Die Dämonisierung zuckerhaltiger Getränke kann dazu führen, dass stattdessen mehr andere kalorienhaltige Getränke konsumiert werden. Damit ist das eigentliche Ziel der Steuer, Übergewicht zu bekämpfen, jedoch massiv verfehlt.

„Das Naturprodukt Zucker zum Sündenbock für das Problem Übergewicht zu machen und mit Strafsteuern zu belegen, verschärft das Problem eher. Denn damit wird eine ehrliche Ernährungsdiskussion durch aktionistische Scheinlösungen verhindert. Wer Übergewicht ernsthaft bekämpfen will, muss das Gesamtpaket aus Ernährung, Genuss und Bewegung im Blick haben und nicht einzelne Zutaten dämonisieren“, sagt Günter Tissen, Hauptgeschäftsführer der Wirtschaftlichen Vereinigung Zucker e.V.

Tissen fordert daher: „Der Fokus auf einzelne Nährstoffe hilft nicht gegen Übergewicht, sondern führt zu Missverständnissen, die das Problem sogar noch verschärfen können.“

Die Wirtschaftliche Vereinigung Zucker e.V. ist die zentrale Organisation der deutschen Zuckerwirtschaft. Ihr gehören die Verbände der 28.000 Rübenanbauer, die vier Zucker erzeugenden Unternehmen und Firmen des Zuckerhandels an. Sie vertritt die gemeinsamen Interessen insbesondere auf den Gebieten Anbau und Verarbeitung von Zuckerrüben, Zucker (Saccharose) und Nebenerzeugnissen, Zuckermarkt- und Agrarpolitik sowie Außenhandelsrecht und Handelspolitik.

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Immobilien Bauen Garten

Der D.A.S. Leistungsservice informiert: Urteil in Kürze – Steuerrecht

Biberschaden im Garten ist steuerlich nicht absetzbar

Gartenbesitzer können die Kosten für die Errichtung einer Bibersperre und die Beseitigung von Biberschäden im Garten nicht als außergewöhnliche Belastungen von der Einkommenssteuer absetzen. Dies entschied laut D.A.S. Rechtsschutz Leistungs-GmbH (D.A.S. Leistungsservice) das Finanzgericht Köln. Das Gericht fand die Schäden zwar außergewöhnlich, aber nicht schwerwiegend genug.
FG Köln, Az. 3 K 625/17

Hintergrundinformation:
Steuerzahler können sogenannte außergewöhnliche Belastungen in der Steuererklärung angeben. Diese zieht das Finanzamt dann vom zu versteuernden Einkommen ab. Außergewöhnliche Belastungen sind Kosten, gegen die der Steuerzahler nichts tun kann und die ihn mehr belasten als andere Personen mit gleichen Einkommensverhältnissen. Als außergewöhnliche Belastungen erkennt das Finanzamt zum Beispiel Krankheitskosten an, die keine Versicherung übernimmt, notwendige Fahrtkosten zu Ärzten oder Zuzahlungen zu Medikamenten. Aber auch Pflegekosten für die eigenen Eltern, für die die Pflegeversicherung nicht aufkommt, sind absetzbar. Der Fall: Biber sind fleißig. Nicht immer jedoch decken sich die Bauprojekte der Tiere mit den Interessen ihrer menschlichen Nachbarn. Ein Paar besaß ein Haus auf einem Grundstück mit einer Größe von 1.500 Quadratmetern in unmittelbarer Nachbarschaft eines Naturschutzgebietes. Das Grundstück grenzte an einen Teich, der mit einem Fluss verbunden war. Hier hatten sich Biber angesiedelt. Unter anderem unterkellerten die Tiere die Terrasse, sodass diese absackte. Außerdem stürzte durch die Untertunnelung im Garten eine Esche um. Auch die Hauseigentümerin gab an, dass sie schon in den Gartenboden eingebrochen sei. Das Ehepaar baute einen mit Geröll gefüllten Graben als Bibersperre, um die Tiere fernzuhalten. Insgesamt entstanden ihnen Kosten in Höhe von knapp 4.000 Euro, die sie in ihrer Steuererklärung als außergewöhnliche Belastungen geltend machten. Das Urteil: Das Finanzgericht Köln sah hier keine außergewöhnlichen Belastungen. Nach Informationen des D.A.S. Leistungsservice erläuterte das Gericht, dass die Kosten für Biberschäden und Sperre nicht unabwendbar oder zwangsläufig entstanden seien. Dies sei nur bei Kosten der Fall, die der Betroffene unter keinen Umständen vermeiden könne. Hier seien keine existenziell notwendigen Vermögensgegenstände betroffen. Das Haus bleibe bewohnbar. Die meisten Schäden seien im hinteren Bereich des Gartens festzustellen. Gesundheitliche Gefahren für die Kläger bestünden nicht – sie seien nicht gezwungen, in den jeweiligen Gartenbereichen herumzulaufen. Ohnehin sei in Flussnähe mit Tieren zu rechnen. Die Kläger konnten weder die Biberschäden noch die Kosten für die Bibersperre steuerlich geltend machen.
Finanzgericht Köln, Urteil vom 1. Dezember 2017, Az. 3 K 625/17

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Politik Recht Gesellschaft

Pflegekosten steuerlich absetzen

ARAG Experten erklären, welche Kosten Pflegebedürftige steuerlich absetzen können.

Pflegekosten steuerlich absetzen

Pflege kostet Geld. Viel Geld. Um Pflegebedürftige und pflegende Angehörige finanziell zu unterstützen, hilft das Finanzamt mit. Doch die Regeln, nach denen die Kosten von der Steuer abgesetzt werden können, sind kompliziert. Zudem hat ein aktuelles Urteil des Bundesfinanzhofes (BFH) den Steuervorteil beim krankheitsbedingten Umzug von Ehepaaren ins Heim beschnitten. Welche steuerlichen Möglichkeiten es trotzdem noch gibt, erklären die ARAG Experten.

Das aktuelle Urteil
Wenn Senioren krankheitsbedingt ins Alten- oder Pflegeheim ziehen müssen und daher ihre Wohnung aufgeben, zieht das Finanzamt die ersparten Kosten für den eigenen Haushalt ab. Und zwar 25 Euro pro Tag und neuerdings pro Person und nicht mehr pro Haushalt (Az: VI R 22/16). Es wird also doppelt gekürzt. Die ARAG Experten weisen darauf hin, dass der Umzug ins Heim nicht steuerlich absetzbar ist, wenn er lediglich aus Altersgründen geschieht.

Was Sie pauschal absetzen können
Ob im Heim oder zu Hause: Alle regelmäßig anfallenden Kosten, die durch eine Behinderung entstehen und nicht bereits von der Pflegekasse oder anderen Trägern übernommen werden, können pauschal abgesetzt werden. Dazu gehören beispielsweise Medikamente, Physiotherapie, Hilfsmittel oder auch behinderungsbedingte Ein- und Umbauten in der Wohnung. Diese Pauschale ist abhängig vom Grad der Behinderung und liegt zwischen 310 und 3.700 Euro.

Wenn der Pauschbetrag nicht reicht
Übersteigen die tatsächlichen Pflegekosten den Pauschbetrag, raten die ARAG Experten, die Kosten als sogenannte außergewöhnliche Belastungen in der Steuererklärung anzugeben. Dazu muss die Pflegebedürftigkeit nachgewiesen werden – z.B. durch eine Kopie des Pflegekassen-Bescheids – und es müssen Belege für jede einzelne Kostenposition eingereicht werden. Allerdings kürzt das Finanzamt die Gesamtkosten um einen Eigenanteil, der vom Pflegebedürftigen getragen werden muss. Wie hoch die Abzüge sind, richtet sich nach dem Jahreseinkommen der Pflegeperson, dem Familienstand und der Anzahl der Kinder. Ein Tipp der ARAG Experten: Dieser Eigenanteil kann wiederum als Steuerermäßigung für haushaltsnahe Dienstleistungen geltend gemacht werden.

Haushaltsnahe Dienstleistungen werden angerechnet
Egal, ob der Pflegebedürftige in einem Pflegeheim oder in der häuslichen Umgebung versorgt wird, haushaltsnahe Dienstleistungen wie etwa die tägliche Lieferung des Mittagessens nach Hause oder die ambulante Pflegekraft können bis maximal 4.000 Euro jährlich angerechnet werden. Auch Ausgaben für eine Haushaltshilfe, die sich auf 450-Euro-Basis engagiert, bringen einen Steuerbonus von 510 Euro im Jahr. Arbeiten von Handwerkern können ebenfalls mit bis zu 1.200 Euro jährlich abgesetzt werden. Wichtig hierbei ist, dass der Lohn in der Rechnung extra ausgewiesen ist und die Rechnung nicht bar bezahlt wurde.

Der Steuerbonus kommt demjenigen zugute, der die Kosten trägt. Bezahlen also Angehörige das Pflegepersonal oder die Haushaltshilfe, können sie diese Kosten in der eigenen Steuererklärung angeben.

Pflegende Angehörige
Wer seinen Angehörigen oder eine nahestehende Person selbst pflegt, kann jährlich eine Pauschale von 924 Euro von der Steuer absetzen. Die ARAG Experten weisen jedoch auf bestimmte Voraussetzungen hin, die erfüllt sein müssen: So muss ein Patient hilflos sein, also Pflegegrad 4 oder 5 haben und in der eigenen Wohnung oder der Wohnung des Pflegebedürftigen betreut werden. Die Pflegeperson muss zudem unentgeltlich pflegen. Dabei wird auch das Pflegegeld aus einer Pflegeversicherung als Einnahme verstanden, die der Patient also nicht an die Pflegeperson weitergeben darf. Teilen sich Angehörige die Pflege, wird auch die Pauschale aufgeteilt. Werden mehrere Personen gepflegt, weil z.B. beide Elternteile pflegebedürftig sind, darf der Pflege-Pauschbetrag auch mehrfach beansprucht werden.

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Die ARAG ist das größte Familienunternehmen in der deutschen Assekuranz und versteht sich als vielseitiger Qualitätsversicherer. Neben ihrem Schwerpunkt im Rechtsschutzgeschäft bietet sie ihren Kunden in Deutschland auch attraktive, bedarfsorientierte Produkte und Services aus einer Hand in den Bereichen Komposit, Gesundheit und Vorsorge. Aktiv in insgesamt 17 Ländern – inklusive den USA und Kanada – nimmt die ARAG zudem über ihre internationalen Niederlassungen, Gesellschaften und Beteiligungen in vielen internationalen Märkten mit ihren Rechtsschutzversicherungen und Rechtsdienstleistungen eine führende Position ein. Mit über 3.900 Mitarbeitern erwirtschaftet der Konzern ein Umsatz- und Beitragsvolumen von rund 1,6 Milliarden EUR.

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Kosten für Hausnotruf steuerlich absetzbar!

Finanzämter wollen Hausnotruf in der eigenen Wohnung oftmals nicht anerkennen

Eigenständig zu bleiben ist vielen Senioren wichtig – der eigene Haushalt, der gewohnte Tagesablauf und das Gefühl zu Hause zu sein. Doch schnell kann etwas passieren und Hilfe wird notwendig. Oftmals ist das Telefon gerade dann nicht in Reichweite. Hier hilft der Hausnotruf karitativer Organisationen. Per Knopfdruck am Armband oder Kettenanhänger werden z. B. die Johanniter verständigt, die eine Sprechverbindung aufbauen und bei Bedarf in die Wohnung kommen oder einen Rettungsdienst vorbeischicken.

Die Kosten für die Teilnahme am Notrufdienst im Seniorenheim und auch im Rahmen des betreuten Wohnens lassen sich seit einer günstigen Entscheidung des Bundesfinanzhofs von der Steuer absetzen. Dieser Service wird bei der Einkommensteuer als haushaltsnahe Dienstleistung eingestuft, da die Hilfeleistung in der Wohnung erfolgt. Die Gebühren mindern zu einem Fünftel bis zu 4.000 Euro die Steuerschuld direkt durch Abzug. Der persönliche Steuersatz spielt hier keine Rolle. Als Beleg dienen die Banküberweisung und eine Rechnung.

„Nach dem Urteil des Bundesfinanzhofs ist es naheliegend, dass auch die Kosten für einen Hausnotruf in der eigenen Wohnung abgesetzt werden können“, erklärt Mark Weidinger, Vorstand der Lohnsteuerhilfe Bayern e. V. (Lohi). Die Finanzämter erkennen dies aber leider oftmals nicht an, da die Beamten das Urteil eher restriktiv auslegen. „Trotzdem sollte man aber auch für die Kosten des Hausnotrufs in den eigenen vier Wänden die Steuerermäßigung beantragen. Wird dies durch das Finanzamt abgelehnt, ist ein Einspruch gegen den Einkommensteuerbescheid sinnvoll“, so der Steuerexperte.

Die Kosten variieren je nach Anbieter und Leistungsumfang. Wird beispielsweise eine monatliche Gebühr von 30 Euro bezahlt, so macht der Steuerbonus im Jahr 72 Euro aus. Dank der 24-stündigen Bereitschaft und einer direkten Verbindung zur Hausnotrufzentrale kann man sich im Alter sicher fühlen. Und auch für die Angehörigen ist es beruhigend zu wissen, dass im Notfall jemand kommt und sich kümmert.

Die Lohi (Lohnsteuerhilfe Bayern e. V.) mit Hauptsitz in München wurde 1966 als Lohnsteuerhilfeverein gegründet und ist in rund 330 Beratungsstellen bundesweit aktiv. Mit nahezu 600.000 Mitgliedern ist der Verein einer der größten Lohnsteuerhilfevereine in Deutschland. Die Lohi zeigt Arbeitnehmern, Rentnern und Pensionären – im Rahmen einer Mitgliedschaft begrenzt nach § 4 Nr. 11 StBerG – alle Möglichkeiten auf, Steuervorteile zu nutzen.

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Auto Verkehr Logistik

Schaden am Auto auf dem Weg zur Arbeit absetzbar

– Autounfall, Steinschlag und Parkschaden sind bei betrieblichen Fahrten Werbungskosten

Wintereinbrüche über Nacht und Glatteis am Morgen überraschen viele Autofahrer. Schnell kracht es bei solch schwierigen Verkehrsverhältnissen auf der Straße. Passiert ein Unfall auf dem Weg zur Arbeit, so können die Kosten, die dadurch entstehen, bei einer nichtselbständigen Tätigkeit als Werbungskosten steuerlich geltend gemacht werden. Schnell wird so die Werbungskostenpauschale von 1.000 Euro überschritten.

Selbstbehalt absetzbar
Selbst wenn der Schaden von einer Kaskoversicherung übernommen wird, so bleibt vielen Versicherungsnehmern ein Selbstbehalt. Ob Selbstbehalt, Kosten für ein Sachverständigen-Gutachten, Abschleppdienst, Leihwagen, die Reparatur des Fahrzeugs, die Gebühren für einen Rechtsanwalt und das Gericht sowie der Ersatz für durch den Unfall beschädigtes, mitgeführtes Gepäck im Auto, all das kann als Werbungskosten in der Anlage N aufgeführt werden, sofern die Kosten nicht durch Dritte übernommen wurden. Dies ist dann der Fall, wenn ein anderer an dem Unfall alleine und eindeutig schuld ist. Hier muss seine KFZ-Haftpflicht den Schaden übernehmen.

Unfall, Steinschlag und Parkschaden
Trägt der Fahrer selbst die Schuld oder z. B. wegen überhöhter Geschwindigkeit eine Mitschuld am Unfall, so wird seine Versicherung zwar erstmal die Rechnungen begleichen, aber die Beträge später wieder zurückfordern und eine Höherstufung vornehmen. Daher ist es manchmal günstiger, den Schaden aus eigener Tasche zu begleichen, als eine schlechtere Einstufung über Jahre bei der eigenen Kaskoversicherung in Kauf zu nehmen. Das Gute dabei ist, dass diese Kosten von der Steuer abgesetzt werden können.

„Entscheidend ist allerdings, dass sich der Unfall oder Steinschlag auf dem Arbeitsweg, also zwischen der Wohnstätte und der Arbeitsstätte – direkt und ohne Umwege – oder bei einer sonstigen beruflich veranlassten Fahrt ereignet hat“, so Gudrun Steinbach aus dem Vorstand der Lohnsteuerhilfe Bayern e.V. (Lohi). Wird auf dem Heimweg von der Arbeit beispielsweise noch ein Supermarkt oder Friseur in einem Umweg aufgesucht, dann gilt der Steuerabzug nicht. Wird der Mitfahrer einer Fahrgemeinschaft hingegen noch nach Hause gebracht, dann ist das steuerlich betrachtet in Ordnung. Sogar, wenn beim Einparken auf dem Weg zum Dienst ein Schaden verursacht wird oder das geparkte Auto während der Arbeitszeit angefahren wurde, so sind die Kosten in der Einkommensteuer ansetzbar.

Werbungskosten ohne Reparatur
Falls das Auto nicht repariert wird, können immer noch Werbungskosten im Veranlagungsjahr des Schadens angesetzt werden. Oftmals wird bei Bagatellschäden von einer Reparatur abgesehen, das Fahrzeug verliert jedoch an Wert. Anstatt der Reparaturkosten kann unter Umständen die Wertminderung, ganz oder teilweise, im Rahmen nach einer AfaA (Absetzung für außergewöhnliche technische oder wirtschaftliche Abnutzung) geltend gemacht werden. Voraussetzung hierfür ist aber, dass die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer noch nicht abgelaufen ist und die Wertminderung und der Restwert des Fahrzeugs nachgewiesen wird.

Die Lohi (Lohnsteuerhilfe Bayern e. V.) mit Hauptsitz in München wurde 1966 als Lohnsteuerhilfeverein gegründet und ist in rund 330 Beratungsstellen bundesweit aktiv. Mit nahezu 600.000 Mitgliedern ist der Verein einer der größten Lohnsteuerhilfevereine in Deutschland. Die Lohi zeigt Arbeitnehmern, Rentnern und Pensionären – im Rahmen einer Mitgliedschaft begrenzt nach § 4 Nr. 11 StBerG – alle Möglichkeiten auf, Steuervorteile zu nutzen.

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Politik Recht Gesellschaft

Abschluss der Sondierungsgespräche: Führungskräfte gegen Erhöhung des Spitzensteuersatzes

Als positives Zeichen bewerten die Führungskräfte in Deutschland das Ergebnis der Sondierungsgespräche, warnen aber gleichzeitig vor einer Erhöhung des Spitzensteuersatzes.

(Mynewsdesk) Nun gelte es, rasch zu einer Regierungsbildung zu kommen. „Der Vorteil einer Neuauflage der GroKo liegt darin, dass die Partner aufeinander eingespielt sind und jetzt rasch und pragmatisch die anstehenden Herausforderungen angegangen werden können“, erklärt der Präsident der Vereinigung der deutschen Führungskräfteverbände ULA Dr. Roland Leroux. In vielen Bereichen herrsche kein Erkenntnisproblem, sondern es hapere an der Umsetzung. „Hier kann die Große Koalition ihre Stärken ausspielen, und zwar schnell.“

Mit den Eckpunkten der Sondierungen könnten die Führungskräfte im Prinzip sehr gut leben, betont Leroux. „Maßnahmen, die Deutschland als Standort für Unternehmen international noch wettbewerbsfähiger machen, sind zu begrüßen, etwa ein gutes steuerliches Umfeld für Innovationen und Investitionen und die Modernisierung der digitalen Infrastruktur.“ Auch das klare Bekenntnis zu Europa sei aus Sicht der Führungskräfte von enormer Bedeutung.

Kritisch sieht Roland Leroux die geplante Erhöhung des Spitzensteuersatzes. „So lehnen wir angesichts enormer Steuereinnahmen eine Erhöhung des Spitzensteuersatzes auf 45 Prozent ab. Schließlich wird der Spitzensteuersatz inzwischen bereits bei mittleren Einkommen erreicht.“

Insgesamt erwartet der ULA-Präsident, dass eine Große Koalition gute Chancen hat, für die Zukunft Europas und die Lösung der wichtigsten sozialen Herausforderungen Erfolge zu erzielen. „Hierfür kann ich die volle Unterstützung der Führungskräfte zusichern.“

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Die Führungskräftevereinigung ULA ist das politische Sprachrohr aller Führungskräfte in Deutschland. In Berlin und Brüssel vertritt die Vereinigunh ihre Interessen in der Arbeits-, Steuer-, Sozial- und Bildungspolitik gegenüber Regierung und Parlament. Mit dreizehn Mitgliedsverbänden und insgesamt über 50.000 Mitgliedern bildet die ULA als Dachverband den größten Zusammenschluss von Führungskräften in Deutschland.

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Auto Verkehr Logistik

Restalkohol nach der Weihnachtsfeier: Auto am nächsten Morgen stehen lassen

R+V24: Führerscheinwissen im Test

Wer auf dem Weihnachtsmarkt oder bei der Weihnachtsfeier in fröhlicher Runde Glühwein und Punsch genießt, weiß, dass er nicht mehr ans Steuer darf. Wie sieht es aber am nächsten Morgen aus? Darf man da wieder unbesorgt losfahren? Nein! Das schätzen 95 % der deutschen Autofahrer ganz richtig ein, wie eine aktuelle Studie des Kfz-Direktversicherers R+V24 zeigt. „Um größere Mengen Alkohol abzubauen, benötigt der Körper mehrere Stunden“, sagt Anka Jost, Kfz-Expertin der R+V24 Direktversicherung. „Da kann auch am nächsten Morgen der Blutalkoholgehalt noch über der Promillegrenze liegen.“

Wer am Morgen nach einem feuchtfröhlichen Abend mit dem Auto losfahren will, gefährdet womöglich andere Verkehrsteilnehmer und riskiert seinen Führerschein. Denn eine „kurze Nacht“ nach einer Feier reicht oft nicht aus, um den getrunkenen Alkohol abzubauen. Jeder Mensch reagiert anders auf Alkohol. Wie schnell Alkohol abgebaut wird, hängt deshalb von Größe, Gewicht und Geschlecht ab – und auch davon, was man am Abend gegessen hat. Als grobe Faustregel gilt: Rund 0,1 g Alkohol im Blut werden pro Stunde abgebaut. Das entspricht 0,1 Promille.

Zur Orientierung: Eine kleine Flasche Bier hat zum Beispiel rund 12,7 g Alkohol, ein Glas Wein oder Sekt (0,1 l) enthält 8,8 g, eine Tasse Glühwein (7 Vol.-%)
11,2 g und die Tasse Punsch (5 Vol.-%) rund 8 g reinen Alkohol. Der Genuss einer Tasse Glühwein (mit 7 Vol.-%) schlägt bei einem 80 kg schweren Mann mit etwa 0,2 Promille Blutalkohol zu Buche. Bei einer Frau mit 55 kg Gewicht sind es ca. 0,34 Promille. „Wie viele Promille jemand nach dem Genuss alkoholischer Getränke tatsächlich im Blut hat, ist von vielen individuellen Faktoren abhängig“, so Anka Jost. „Jeder verantwortungsvolle Verkehrsteilnehmer sollte deshalb das Auto am besten stehen lassen und mit Bus oder Bahn fahren, wenn er Alkohol getrunken hat. Wenn nötig, auch am nächsten Morgen.“

Alkohol am Steuer gilt ab 0,5 Promille als Ordnungswidrigkeit. „Doch selbst wer unter der Alkoholgrenze von 0,5 Promille liegt, muss mit Konsequenzen rechnen, wenn er sich im Straßenverkehr auffällig verhält“, so die Versicherungsexpertin. Ein Autofahrer, der mit einem Blutalkoholgehalt von 0,3 Promille andere gefährdet oder sogar einen Unfall baut, kann mit Punkten, Führerscheinentzug, Geld- oder Freiheitsstrafe sanktioniert werden.
Wichtig: Für Fahranfänger gilt die Null-Promille-Grenze.

„Führerscheinwissen im Test“: Hintergrund der Befragung
Jeder dritte Führerscheinanwärter fällt durch die schriftliche Theorieprüfung. Doch wie ist das mit langjährigen Autofahrern – wie gut kennen sich diese mit den Regeln aus? Der Kfz-Direktversicherer R+V24 hat das Führerscheinwissen anhand aktueller Prüfungsfragen getestet. Ziel ist es, Autofahrern zu mehr Sicherheit im Straßenverkehr verhelfen. Dazu führt die R+V24 unter anderem regelmäßig Umfragen zu Verkehrsfragen durch, informiert über richtiges Verhalten und über gesetzliche Vorschriften. Mehr Tipps auf rv24.de

R+V24, die Kfz-Direktversicherung der R+V, bietet umfassenden Versicherungsschutz über das Internet. Unter www.rv24.de können Autofahrer und Motorradfahrer Verträge einfach online abschließen und verwalten. Im Schadenfall steht den Kunden ein persönlicher Schadenservice mit 24-Stunden-Hotline zur Verfügung.

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Immobilien Bauen Garten

Gemeinsam für geprellte Immobilienkäufer in Spanien

Spanish Legal Reclaims und ROLAND ProzessFinanz bündeln Kräfte

Gemeinsam für geprellte Immobilienkäufer in Spanien

Köln, November 2017

Gute Nachrichten für geprellte Privatanleger in Spanien: durch die Kooperation der Spanish Legal Reclaims mit der ROLAND ProzessFinanz wird für geprellte Käufer die Rückforderung von verlustreichen Geldanlagen in Spanien noch attraktiver. So kann Spanish Legal Reclaims die erforderlichen Gerichtsverfahren nun auch ohne Kostenrisiko durchführen. Das bedeutet, auch im Falle des Prozessverlustes verbleiben dem Kläger keine Gerichtskosten.

Spanish Legal Reclaims hat sich darauf spezialisiert, Rückerstattungsforderungen für Privatpersonen in Spanien gerichtlich durchzusetzen. So setzt sich Spanish Legal Reclaims auch für die Rückzahlung von geleisteten Anzahlungen für nicht beendete oder ausgeführte Immobilienprojekte ein.

Während der Finanzkrise im Jahr 2008 und dem damit einhergehenden Einbruch des Immobilienmarktes wurden zahlreiche Bauprojekte nicht durchgeführt oder beendet. Viele private Käufer aus dem In- und Ausland verloren die bereits geleisteten Anzahlungen für ihre Eigentumsobjekte.

Am 21. Dezember 2015 hat der Oberste Spanische Gerichtshof in einem wegweisenden Urteil bestätigt, dass Banken gemeinsam mit den Bauträgern zur Rückzahlung von geleisteten Anzahlungen zuzüglich der angefallenen Zinsen an die Immobilienkäufer verpflichtet sind, falls die Immobilien von den Bauträgern nicht rechtzeitig übergeben bzw. fertiggestellt wurden.

Durch die Kooperation mit ROLAND ProzessFinanz erweitert Spanish Legal Reclaims diesen Service. Kunden können nun auch die komplette Übernahme des Kostenrisikos dazu buchen, welche Spanish Legal Reclaims jetzt durch die Unterstützung der ROLAND ProzessFinanz anbieten kann.

Daten und Fakten:

Geschäftsmodell Prozessfinanzierung
Die Prozessfinanzierung ermöglicht es Geschädigten, ihre Forderungen und Ansprüche auch gegen mächtige Streitgegner und in möglicherweise langwierigen Verfahren ohne eigenes Kostenrisiko durchzusetzen. Neben der Vorfinanzierung aller notwendigen Verfahrenskosten (Anwalt, Gericht, Gutachter usw.) erhalten Kläger eine fundierte Einschätzung der Erfolgsaussichten und Anwälte fachliche Unterstützung während des Verfahrens. Der Prozessfinanzierer trägt in der Regel alleine das Kostenrisiko bei einem Prozessverlust.
Mithilfe der Prozessfinanzierung können Privatpersonen erfolgsversprechende Klagen führen, auch wenn sie nicht über die notwendigen finanziellen Mittel verfügen, keine Rechtsschutzversicherung haben oder Prozesskostenhilfe in Anspruch nehmen können.
Auch für Unternehmen ist die Prozessfinanzierung attraktiv, da die Verfahrenskosten nicht zurückgestellt, an keine Liquidität gebunden und keine Kreditlinien genutzt werden müssen. Somit können auch Ansprüche durchgesetzt werden, die sie sonst häufig nicht verfolgt hätten. Hat die Klage Erfolg, wird der Prozessfinanzierer mit einem vorher vereinbarten Anteil an der erfolgreich durchgesetzten Forderung beteiligt.

Spanish Legal Reclaims
Spanish Legal Reclaims ist ein deutsch – spanisches Serviceunternehmen für Rechtsangelegenheiten, welches sich darauf spezialisiert hat, Rückerstattungsforderungen von Privatpersonen in Spanien gerichtlich durchzusetzen.
Seit nunmehr acht Jahren setzt sich Spanish Legal Reclaims für seine internationale Kundschaft in verschiedenen Rückerstattungsprojekten erfolgreich ein. Dies sind u.a.:
– Rückforderung von geleisteten Anzahlungen für nicht beendete oder ausgeführte Immobilienkäufe
– Rückforderung unrechtmäßig gezahlter Erbschafts-und Schenkungssteuer für EU-Bürger
– Rückforderung von überteuerten spanischen Hypothekenzinsen.

Rainer Klassen, Geschäftsführer von Spanish Legal Reclaims: „Wir haben eine Erfolgsrate von 98 Prozent. In der Regel bekommen die Mandanten die gesamte Anzahlung zurück. Dabei muss der Mandant keine Anzahlung leisten.“, unterstreicht Klassen, „Er muss nur dann zahlen, wenn wir den Fall gewinnen. Die vorherige Prüfung ist vollkommen kostenlos. Je nachdem wie komplex der Fall ist, wird das Geld nach etwa einem Jahr und in Extremfällen nach zwei Jahren zurückerstattet.“

Spanish Legal Reclaims hat Vertretungen in Barcelona, Madrid, Valencia, Palma, London und Frankfurt.

ROLAND ProzessFinanz AG
Die ROLAND ProzessFinanz AG wurde 2001 als Tochter der ROLAND Rechtsschutz-Versicherungs-AG gegründet. 2017 erwarb der internationale Prozessfinanzierer Omni Bridgeway NV die ROLAND ProzessFinanz AG, welche als eigenständiges Unternehmen unter eigener Marke hauptsächlich in Deutschland, Österreich und der Schweiz tätig ist. Gemeinsam bilden Omni Bridgeway und ROLAND ProzessFinanz den größten Prozessfinanzierer in Kontinentaleuropa. Zurzeit betreut ROLAND ProzessFinanz rund 200 Fälle mit einem Streitwert von insgesamt 380 Millionen Euro. Der Schwerpunkt des Geschäftes liegt auf Individualklagen von Privatpersonen und Unternehmen sowie auf Massenverfahren und Sammelklagen.

Wir bieten fundierte Rechtsberatung, wenn Sie Ihr Geld in Spanien reklamieren

Unser Spezialgebiet ist es, juristische Fälle aufzunehmen in denen Privatpersonen zu Unrecht finanzieller Schaden entstanden ist. Nach dem Aufdecken dieser Fälle, analysieren wir jede Sachlage einzeln und in Zusammenarbeit mit den anerkanntesten spanischen Juristen des jeweiligen Fachgebietes. Zusammen mit diesen Experten planen wir gemeinsam die rechtliche Vorgehensweise, um den Erfolg im Gerichtsprozess zu garantieren.

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Deutscher Steuerberatertag 2017: Im Zeichen der Digitalisierung

Beratung und Gehaltsextras wie der Sodexo Bonus Pass sind wichtige Faktoren für die Mandantenbindung

Deutscher Steuerberatertag 2017: Im Zeichen der Digitalisierung

(NL/2578690072) Steueroptimale Zusatzleistungen für Arbeitnehmer sind nicht nur für Unternehmen ein wichtiges Thema, sondern spielen auch in der Beratung von Steuerkanzleien eine immer wichtigere Rolle. Während Buchhaltungsvorgänge zunehmend automatisiert werden, stärken Steuerberater ihre Mandantenbindung durch mehrwertorientierte Beratung in Bezug auf steuerfreie Gehaltsextras.

Seit nunmehr 40 Jahren veranstaltet der Deutsche Steuerberaterverband (DStV) den jährlichen Steuerberatertag als wichtigsten Branchentreff der Steuerberaterbranche. Dabei stand die diesjährige Zusammenkunft in Berlin ganz unter dem Eindruck der Digitalisierung. Dies spiegelte sich auch im Leitmotto der Verbandsveranstaltung: Die Digitalisierung gestalten.

Vor dem Hintergrund der mittlerweile berühmten Frey-Osborne Studie der Oxford-Universität kommt eine Analyse des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) für das Bundesministerium für Arbeit und Soziales zu dem Ergebnis, dass 42 % der Beschäftigten in Deutschland in Berufen mit einer hohen Automatisierungswahrscheinlichkeit arbeiten. Auch Buchhalter, Wirtschaftsprüfer, Finanzbeamte und Steuerberater werden demnach in absehbarer Zukunft von Digitalisierung, Algorithmen und Robotern ersetzt. Vor diesem Hintergrund erarbeitete die Bundessteuerberaterkammer (BStBK) mit einer so genannten Agenda 2020 bereits wichtige Leitlinien zur Zukunftsfähigkeit des Berufsstands.

Auf die Konsequenzen der Digitalisierung wies nun auch der Deutsche Steuerberatertag hin: Einfache buchhalterische Vorgänge werden heute schon zunehmend digitalisiert und automatisch verarbeitet. Die Kanzleien müssen sich daher verstärkt auf werthaltige Beratungsdienstleistungen spezialisieren.
Viele Steuerberater nehmen dafür zunehmend steueroptimale Zusatzleistungen für Arbeitnehmer in den Fokus: Mit steuerfreien Gehaltsextras wie dem Sodexo Benefits Pass fördern Unternehmen ihre Mitarbeiter und stärken zugleich ihr Profil als attraktiver Arbeitgeber. Ein vorteilhafter Aspekt der nicht nur in der Mandantenberatung, sondern auch für die Kanzleien selbst bei ihrer Suche nach qualifizierten Fachkräften immer wichtiger wird.

Aus diesem Grund stellte Sodexo, Europas führender Anbieter von Incentives und Motivationslösungen für Firmen und Arbeitnehmer, seine neueste Bezahlkartenlösung auf dem deutschen Steuerberatertag vor. Steuerfreie Zuwendungen, Aufmerksamkeiten oder auch Weihnachtsgeschenke stärken die Leistungsfähigkeit und Motivation der Beschäftigten, betonte Sodexo-Unternehmenssprecher George Wyrwoll. Unsere Gespräche auf dem Deutschen Steuerberatertag haben gezeigt, dass immer mehr Steuerberater moderne Steuerungsinstrumente und Bezahlkarten strategisch in ihre Beratung integrieren. Als führender Anbieter solcher Lösungen sind wir hierfür gerne erster Ansprechpartner.

Sodexo präsentierte als Aussteller auf dem Deutschen Steuerberatertag den Bonus Pass, eine Bezahlkarte, die gezielt für einmalige steuerfreie Zuwendungen an Mitarbeiter konzipiert wurde. Der Bonus Pass ist einmalig einfach: steuerfrei, einfach im Einsatz, ohne laufende Kosten und ohne Verwaltungsaufwand. Die vielfältigen Gutscheine und Kartenlösungen von Sodexo ermöglichen es Arbeitgebern, den steuerfreien Sachbezug für die Mitarbeiter zu nutzen, zusätzliche betriebliche Sozialleistungen zu realisieren und auch Gehaltsextras oder Weihnachtsgeschenke clever umzusetzen

Für den Bonus Pass hat Sodexo eine spezielle Internetpräsenz geschaffen: https://www.sodexo-benefits.de/mitarbeiter-incentive-weihnachten. Im Deutschen Steuerberaterverband (DStV) organisierte Kanzleien profitieren zudem von speziellen Bezugskonditionen [SX101017NM].

Über Sodexo:
Sodexo ist Europas führender Anbieter von Incentives und Motivationslösungen für Firmen und Arbeitnehmer und beschäftigt in Deutschland rund 12.300 Mitarbeiter. Im Geschäftsbereich Benefits and Rewards Services bietet Sodexo Verwaltungsprogramme und emittiert Gutscheine und Karten zur Mitarbeitermotivation, für betriebliche Sozialleistungen und Incentives: Bonus Pass, Benefits Pass, Restaurantschecks, Einkaufs- und Tankgutscheine, Gesund Pass Online Fitness Portal, sowie Leistungen für die staatliche Verwaltung, u.a. BildungsKarten und Wertgutscheine. Mit seinen Lösungen erreicht Sodexo in Deutschland täglich mehr als 700.000 Menschen.

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George Wyrwoll
Lyoner Straße 9
60528 Frankfurt
069-73996-6211
george.wyrwoll@sodexo.com
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