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Schaden am Auto auf dem Weg zur Arbeit absetzbar

– Autounfall, Steinschlag und Parkschaden sind bei betrieblichen Fahrten Werbungskosten

Wintereinbrüche über Nacht und Glatteis am Morgen überraschen viele Autofahrer. Schnell kracht es bei solch schwierigen Verkehrsverhältnissen auf der Straße. Passiert ein Unfall auf dem Weg zur Arbeit, so können die Kosten, die dadurch entstehen, bei einer nichtselbständigen Tätigkeit als Werbungskosten steuerlich geltend gemacht werden. Schnell wird so die Werbungskostenpauschale von 1.000 Euro überschritten.

Selbstbehalt absetzbar
Selbst wenn der Schaden von einer Kaskoversicherung übernommen wird, so bleibt vielen Versicherungsnehmern ein Selbstbehalt. Ob Selbstbehalt, Kosten für ein Sachverständigen-Gutachten, Abschleppdienst, Leihwagen, die Reparatur des Fahrzeugs, die Gebühren für einen Rechtsanwalt und das Gericht sowie der Ersatz für durch den Unfall beschädigtes, mitgeführtes Gepäck im Auto, all das kann als Werbungskosten in der Anlage N aufgeführt werden, sofern die Kosten nicht durch Dritte übernommen wurden. Dies ist dann der Fall, wenn ein anderer an dem Unfall alleine und eindeutig schuld ist. Hier muss seine KFZ-Haftpflicht den Schaden übernehmen.

Unfall, Steinschlag und Parkschaden
Trägt der Fahrer selbst die Schuld oder z. B. wegen überhöhter Geschwindigkeit eine Mitschuld am Unfall, so wird seine Versicherung zwar erstmal die Rechnungen begleichen, aber die Beträge später wieder zurückfordern und eine Höherstufung vornehmen. Daher ist es manchmal günstiger, den Schaden aus eigener Tasche zu begleichen, als eine schlechtere Einstufung über Jahre bei der eigenen Kaskoversicherung in Kauf zu nehmen. Das Gute dabei ist, dass diese Kosten von der Steuer abgesetzt werden können.

„Entscheidend ist allerdings, dass sich der Unfall oder Steinschlag auf dem Arbeitsweg, also zwischen der Wohnstätte und der Arbeitsstätte – direkt und ohne Umwege – oder bei einer sonstigen beruflich veranlassten Fahrt ereignet hat“, so Gudrun Steinbach aus dem Vorstand der Lohnsteuerhilfe Bayern e.V. (Lohi). Wird auf dem Heimweg von der Arbeit beispielsweise noch ein Supermarkt oder Friseur in einem Umweg aufgesucht, dann gilt der Steuerabzug nicht. Wird der Mitfahrer einer Fahrgemeinschaft hingegen noch nach Hause gebracht, dann ist das steuerlich betrachtet in Ordnung. Sogar, wenn beim Einparken auf dem Weg zum Dienst ein Schaden verursacht wird oder das geparkte Auto während der Arbeitszeit angefahren wurde, so sind die Kosten in der Einkommensteuer ansetzbar.

Werbungskosten ohne Reparatur
Falls das Auto nicht repariert wird, können immer noch Werbungskosten im Veranlagungsjahr des Schadens angesetzt werden. Oftmals wird bei Bagatellschäden von einer Reparatur abgesehen, das Fahrzeug verliert jedoch an Wert. Anstatt der Reparaturkosten kann unter Umständen die Wertminderung, ganz oder teilweise, im Rahmen nach einer AfaA (Absetzung für außergewöhnliche technische oder wirtschaftliche Abnutzung) geltend gemacht werden. Voraussetzung hierfür ist aber, dass die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer noch nicht abgelaufen ist und die Wertminderung und der Restwert des Fahrzeugs nachgewiesen wird.

Die Lohi (Lohnsteuerhilfe Bayern e. V.) mit Hauptsitz in München wurde 1966 als Lohnsteuerhilfeverein gegründet und ist in rund 330 Beratungsstellen bundesweit aktiv. Mit nahezu 600.000 Mitgliedern ist der Verein einer der größten Lohnsteuerhilfevereine in Deutschland. Die Lohi zeigt Arbeitnehmern, Rentnern und Pensionären – im Rahmen einer Mitgliedschaft begrenzt nach § 4 Nr. 11 StBerG – alle Möglichkeiten auf, Steuervorteile zu nutzen.

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Politik Recht Gesellschaft

Abschluss der Sondierungsgespräche: Führungskräfte gegen Erhöhung des Spitzensteuersatzes

Als positives Zeichen bewerten die Führungskräfte in Deutschland das Ergebnis der Sondierungsgespräche, warnen aber gleichzeitig vor einer Erhöhung des Spitzensteuersatzes.

(Mynewsdesk) Nun gelte es, rasch zu einer Regierungsbildung zu kommen. „Der Vorteil einer Neuauflage der GroKo liegt darin, dass die Partner aufeinander eingespielt sind und jetzt rasch und pragmatisch die anstehenden Herausforderungen angegangen werden können“, erklärt der Präsident der Vereinigung der deutschen Führungskräfteverbände ULA Dr. Roland Leroux. In vielen Bereichen herrsche kein Erkenntnisproblem, sondern es hapere an der Umsetzung. „Hier kann die Große Koalition ihre Stärken ausspielen, und zwar schnell.“

Mit den Eckpunkten der Sondierungen könnten die Führungskräfte im Prinzip sehr gut leben, betont Leroux. „Maßnahmen, die Deutschland als Standort für Unternehmen international noch wettbewerbsfähiger machen, sind zu begrüßen, etwa ein gutes steuerliches Umfeld für Innovationen und Investitionen und die Modernisierung der digitalen Infrastruktur.“ Auch das klare Bekenntnis zu Europa sei aus Sicht der Führungskräfte von enormer Bedeutung.

Kritisch sieht Roland Leroux die geplante Erhöhung des Spitzensteuersatzes. „So lehnen wir angesichts enormer Steuereinnahmen eine Erhöhung des Spitzensteuersatzes auf 45 Prozent ab. Schließlich wird der Spitzensteuersatz inzwischen bereits bei mittleren Einkommen erreicht.“

Insgesamt erwartet der ULA-Präsident, dass eine Große Koalition gute Chancen hat, für die Zukunft Europas und die Lösung der wichtigsten sozialen Herausforderungen Erfolge zu erzielen. „Hierfür kann ich die volle Unterstützung der Führungskräfte zusichern.“

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Die Führungskräftevereinigung ULA ist das politische Sprachrohr aller Führungskräfte in Deutschland. In Berlin und Brüssel vertritt die Vereinigunh ihre Interessen in der Arbeits-, Steuer-, Sozial- und Bildungspolitik gegenüber Regierung und Parlament. Mit dreizehn Mitgliedsverbänden und insgesamt über 50.000 Mitgliedern bildet die ULA als Dachverband den größten Zusammenschluss von Führungskräften in Deutschland.

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Restalkohol nach der Weihnachtsfeier: Auto am nächsten Morgen stehen lassen

R+V24: Führerscheinwissen im Test

Wer auf dem Weihnachtsmarkt oder bei der Weihnachtsfeier in fröhlicher Runde Glühwein und Punsch genießt, weiß, dass er nicht mehr ans Steuer darf. Wie sieht es aber am nächsten Morgen aus? Darf man da wieder unbesorgt losfahren? Nein! Das schätzen 95 % der deutschen Autofahrer ganz richtig ein, wie eine aktuelle Studie des Kfz-Direktversicherers R+V24 zeigt. „Um größere Mengen Alkohol abzubauen, benötigt der Körper mehrere Stunden“, sagt Anka Jost, Kfz-Expertin der R+V24 Direktversicherung. „Da kann auch am nächsten Morgen der Blutalkoholgehalt noch über der Promillegrenze liegen.“

Wer am Morgen nach einem feuchtfröhlichen Abend mit dem Auto losfahren will, gefährdet womöglich andere Verkehrsteilnehmer und riskiert seinen Führerschein. Denn eine „kurze Nacht“ nach einer Feier reicht oft nicht aus, um den getrunkenen Alkohol abzubauen. Jeder Mensch reagiert anders auf Alkohol. Wie schnell Alkohol abgebaut wird, hängt deshalb von Größe, Gewicht und Geschlecht ab – und auch davon, was man am Abend gegessen hat. Als grobe Faustregel gilt: Rund 0,1 g Alkohol im Blut werden pro Stunde abgebaut. Das entspricht 0,1 Promille.

Zur Orientierung: Eine kleine Flasche Bier hat zum Beispiel rund 12,7 g Alkohol, ein Glas Wein oder Sekt (0,1 l) enthält 8,8 g, eine Tasse Glühwein (7 Vol.-%)
11,2 g und die Tasse Punsch (5 Vol.-%) rund 8 g reinen Alkohol. Der Genuss einer Tasse Glühwein (mit 7 Vol.-%) schlägt bei einem 80 kg schweren Mann mit etwa 0,2 Promille Blutalkohol zu Buche. Bei einer Frau mit 55 kg Gewicht sind es ca. 0,34 Promille. „Wie viele Promille jemand nach dem Genuss alkoholischer Getränke tatsächlich im Blut hat, ist von vielen individuellen Faktoren abhängig“, so Anka Jost. „Jeder verantwortungsvolle Verkehrsteilnehmer sollte deshalb das Auto am besten stehen lassen und mit Bus oder Bahn fahren, wenn er Alkohol getrunken hat. Wenn nötig, auch am nächsten Morgen.“

Alkohol am Steuer gilt ab 0,5 Promille als Ordnungswidrigkeit. „Doch selbst wer unter der Alkoholgrenze von 0,5 Promille liegt, muss mit Konsequenzen rechnen, wenn er sich im Straßenverkehr auffällig verhält“, so die Versicherungsexpertin. Ein Autofahrer, der mit einem Blutalkoholgehalt von 0,3 Promille andere gefährdet oder sogar einen Unfall baut, kann mit Punkten, Führerscheinentzug, Geld- oder Freiheitsstrafe sanktioniert werden.
Wichtig: Für Fahranfänger gilt die Null-Promille-Grenze.

„Führerscheinwissen im Test“: Hintergrund der Befragung
Jeder dritte Führerscheinanwärter fällt durch die schriftliche Theorieprüfung. Doch wie ist das mit langjährigen Autofahrern – wie gut kennen sich diese mit den Regeln aus? Der Kfz-Direktversicherer R+V24 hat das Führerscheinwissen anhand aktueller Prüfungsfragen getestet. Ziel ist es, Autofahrern zu mehr Sicherheit im Straßenverkehr verhelfen. Dazu führt die R+V24 unter anderem regelmäßig Umfragen zu Verkehrsfragen durch, informiert über richtiges Verhalten und über gesetzliche Vorschriften. Mehr Tipps auf rv24.de

R+V24, die Kfz-Direktversicherung der R+V, bietet umfassenden Versicherungsschutz über das Internet. Unter www.rv24.de können Autofahrer und Motorradfahrer Verträge einfach online abschließen und verwalten. Im Schadenfall steht den Kunden ein persönlicher Schadenservice mit 24-Stunden-Hotline zur Verfügung.

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Immobilien Bauen Garten

Gemeinsam für geprellte Immobilienkäufer in Spanien

Spanish Legal Reclaims und ROLAND ProzessFinanz bündeln Kräfte

Gemeinsam für geprellte Immobilienkäufer in Spanien

Köln, November 2017

Gute Nachrichten für geprellte Privatanleger in Spanien: durch die Kooperation der Spanish Legal Reclaims mit der ROLAND ProzessFinanz wird für geprellte Käufer die Rückforderung von verlustreichen Geldanlagen in Spanien noch attraktiver. So kann Spanish Legal Reclaims die erforderlichen Gerichtsverfahren nun auch ohne Kostenrisiko durchführen. Das bedeutet, auch im Falle des Prozessverlustes verbleiben dem Kläger keine Gerichtskosten.

Spanish Legal Reclaims hat sich darauf spezialisiert, Rückerstattungsforderungen für Privatpersonen in Spanien gerichtlich durchzusetzen. So setzt sich Spanish Legal Reclaims auch für die Rückzahlung von geleisteten Anzahlungen für nicht beendete oder ausgeführte Immobilienprojekte ein.

Während der Finanzkrise im Jahr 2008 und dem damit einhergehenden Einbruch des Immobilienmarktes wurden zahlreiche Bauprojekte nicht durchgeführt oder beendet. Viele private Käufer aus dem In- und Ausland verloren die bereits geleisteten Anzahlungen für ihre Eigentumsobjekte.

Am 21. Dezember 2015 hat der Oberste Spanische Gerichtshof in einem wegweisenden Urteil bestätigt, dass Banken gemeinsam mit den Bauträgern zur Rückzahlung von geleisteten Anzahlungen zuzüglich der angefallenen Zinsen an die Immobilienkäufer verpflichtet sind, falls die Immobilien von den Bauträgern nicht rechtzeitig übergeben bzw. fertiggestellt wurden.

Durch die Kooperation mit ROLAND ProzessFinanz erweitert Spanish Legal Reclaims diesen Service. Kunden können nun auch die komplette Übernahme des Kostenrisikos dazu buchen, welche Spanish Legal Reclaims jetzt durch die Unterstützung der ROLAND ProzessFinanz anbieten kann.

Daten und Fakten:

Geschäftsmodell Prozessfinanzierung
Die Prozessfinanzierung ermöglicht es Geschädigten, ihre Forderungen und Ansprüche auch gegen mächtige Streitgegner und in möglicherweise langwierigen Verfahren ohne eigenes Kostenrisiko durchzusetzen. Neben der Vorfinanzierung aller notwendigen Verfahrenskosten (Anwalt, Gericht, Gutachter usw.) erhalten Kläger eine fundierte Einschätzung der Erfolgsaussichten und Anwälte fachliche Unterstützung während des Verfahrens. Der Prozessfinanzierer trägt in der Regel alleine das Kostenrisiko bei einem Prozessverlust.
Mithilfe der Prozessfinanzierung können Privatpersonen erfolgsversprechende Klagen führen, auch wenn sie nicht über die notwendigen finanziellen Mittel verfügen, keine Rechtsschutzversicherung haben oder Prozesskostenhilfe in Anspruch nehmen können.
Auch für Unternehmen ist die Prozessfinanzierung attraktiv, da die Verfahrenskosten nicht zurückgestellt, an keine Liquidität gebunden und keine Kreditlinien genutzt werden müssen. Somit können auch Ansprüche durchgesetzt werden, die sie sonst häufig nicht verfolgt hätten. Hat die Klage Erfolg, wird der Prozessfinanzierer mit einem vorher vereinbarten Anteil an der erfolgreich durchgesetzten Forderung beteiligt.

Spanish Legal Reclaims
Spanish Legal Reclaims ist ein deutsch – spanisches Serviceunternehmen für Rechtsangelegenheiten, welches sich darauf spezialisiert hat, Rückerstattungsforderungen von Privatpersonen in Spanien gerichtlich durchzusetzen.
Seit nunmehr acht Jahren setzt sich Spanish Legal Reclaims für seine internationale Kundschaft in verschiedenen Rückerstattungsprojekten erfolgreich ein. Dies sind u.a.:
– Rückforderung von geleisteten Anzahlungen für nicht beendete oder ausgeführte Immobilienkäufe
– Rückforderung unrechtmäßig gezahlter Erbschafts-und Schenkungssteuer für EU-Bürger
– Rückforderung von überteuerten spanischen Hypothekenzinsen.

Rainer Klassen, Geschäftsführer von Spanish Legal Reclaims: „Wir haben eine Erfolgsrate von 98 Prozent. In der Regel bekommen die Mandanten die gesamte Anzahlung zurück. Dabei muss der Mandant keine Anzahlung leisten.“, unterstreicht Klassen, „Er muss nur dann zahlen, wenn wir den Fall gewinnen. Die vorherige Prüfung ist vollkommen kostenlos. Je nachdem wie komplex der Fall ist, wird das Geld nach etwa einem Jahr und in Extremfällen nach zwei Jahren zurückerstattet.“

Spanish Legal Reclaims hat Vertretungen in Barcelona, Madrid, Valencia, Palma, London und Frankfurt.

ROLAND ProzessFinanz AG
Die ROLAND ProzessFinanz AG wurde 2001 als Tochter der ROLAND Rechtsschutz-Versicherungs-AG gegründet. 2017 erwarb der internationale Prozessfinanzierer Omni Bridgeway NV die ROLAND ProzessFinanz AG, welche als eigenständiges Unternehmen unter eigener Marke hauptsächlich in Deutschland, Österreich und der Schweiz tätig ist. Gemeinsam bilden Omni Bridgeway und ROLAND ProzessFinanz den größten Prozessfinanzierer in Kontinentaleuropa. Zurzeit betreut ROLAND ProzessFinanz rund 200 Fälle mit einem Streitwert von insgesamt 380 Millionen Euro. Der Schwerpunkt des Geschäftes liegt auf Individualklagen von Privatpersonen und Unternehmen sowie auf Massenverfahren und Sammelklagen.

Wir bieten fundierte Rechtsberatung, wenn Sie Ihr Geld in Spanien reklamieren

Unser Spezialgebiet ist es, juristische Fälle aufzunehmen in denen Privatpersonen zu Unrecht finanzieller Schaden entstanden ist. Nach dem Aufdecken dieser Fälle, analysieren wir jede Sachlage einzeln und in Zusammenarbeit mit den anerkanntesten spanischen Juristen des jeweiligen Fachgebietes. Zusammen mit diesen Experten planen wir gemeinsam die rechtliche Vorgehensweise, um den Erfolg im Gerichtsprozess zu garantieren.

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Deutscher Steuerberatertag 2017: Im Zeichen der Digitalisierung

Beratung und Gehaltsextras wie der Sodexo Bonus Pass sind wichtige Faktoren für die Mandantenbindung

Deutscher Steuerberatertag 2017: Im Zeichen der Digitalisierung

(NL/2578690072) Steueroptimale Zusatzleistungen für Arbeitnehmer sind nicht nur für Unternehmen ein wichtiges Thema, sondern spielen auch in der Beratung von Steuerkanzleien eine immer wichtigere Rolle. Während Buchhaltungsvorgänge zunehmend automatisiert werden, stärken Steuerberater ihre Mandantenbindung durch mehrwertorientierte Beratung in Bezug auf steuerfreie Gehaltsextras.

Seit nunmehr 40 Jahren veranstaltet der Deutsche Steuerberaterverband (DStV) den jährlichen Steuerberatertag als wichtigsten Branchentreff der Steuerberaterbranche. Dabei stand die diesjährige Zusammenkunft in Berlin ganz unter dem Eindruck der Digitalisierung. Dies spiegelte sich auch im Leitmotto der Verbandsveranstaltung: Die Digitalisierung gestalten.

Vor dem Hintergrund der mittlerweile berühmten Frey-Osborne Studie der Oxford-Universität kommt eine Analyse des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) für das Bundesministerium für Arbeit und Soziales zu dem Ergebnis, dass 42 % der Beschäftigten in Deutschland in Berufen mit einer hohen Automatisierungswahrscheinlichkeit arbeiten. Auch Buchhalter, Wirtschaftsprüfer, Finanzbeamte und Steuerberater werden demnach in absehbarer Zukunft von Digitalisierung, Algorithmen und Robotern ersetzt. Vor diesem Hintergrund erarbeitete die Bundessteuerberaterkammer (BStBK) mit einer so genannten Agenda 2020 bereits wichtige Leitlinien zur Zukunftsfähigkeit des Berufsstands.

Auf die Konsequenzen der Digitalisierung wies nun auch der Deutsche Steuerberatertag hin: Einfache buchhalterische Vorgänge werden heute schon zunehmend digitalisiert und automatisch verarbeitet. Die Kanzleien müssen sich daher verstärkt auf werthaltige Beratungsdienstleistungen spezialisieren.
Viele Steuerberater nehmen dafür zunehmend steueroptimale Zusatzleistungen für Arbeitnehmer in den Fokus: Mit steuerfreien Gehaltsextras wie dem Sodexo Benefits Pass fördern Unternehmen ihre Mitarbeiter und stärken zugleich ihr Profil als attraktiver Arbeitgeber. Ein vorteilhafter Aspekt der nicht nur in der Mandantenberatung, sondern auch für die Kanzleien selbst bei ihrer Suche nach qualifizierten Fachkräften immer wichtiger wird.

Aus diesem Grund stellte Sodexo, Europas führender Anbieter von Incentives und Motivationslösungen für Firmen und Arbeitnehmer, seine neueste Bezahlkartenlösung auf dem deutschen Steuerberatertag vor. Steuerfreie Zuwendungen, Aufmerksamkeiten oder auch Weihnachtsgeschenke stärken die Leistungsfähigkeit und Motivation der Beschäftigten, betonte Sodexo-Unternehmenssprecher George Wyrwoll. Unsere Gespräche auf dem Deutschen Steuerberatertag haben gezeigt, dass immer mehr Steuerberater moderne Steuerungsinstrumente und Bezahlkarten strategisch in ihre Beratung integrieren. Als führender Anbieter solcher Lösungen sind wir hierfür gerne erster Ansprechpartner.

Sodexo präsentierte als Aussteller auf dem Deutschen Steuerberatertag den Bonus Pass, eine Bezahlkarte, die gezielt für einmalige steuerfreie Zuwendungen an Mitarbeiter konzipiert wurde. Der Bonus Pass ist einmalig einfach: steuerfrei, einfach im Einsatz, ohne laufende Kosten und ohne Verwaltungsaufwand. Die vielfältigen Gutscheine und Kartenlösungen von Sodexo ermöglichen es Arbeitgebern, den steuerfreien Sachbezug für die Mitarbeiter zu nutzen, zusätzliche betriebliche Sozialleistungen zu realisieren und auch Gehaltsextras oder Weihnachtsgeschenke clever umzusetzen

Für den Bonus Pass hat Sodexo eine spezielle Internetpräsenz geschaffen: https://www.sodexo-benefits.de/mitarbeiter-incentive-weihnachten. Im Deutschen Steuerberaterverband (DStV) organisierte Kanzleien profitieren zudem von speziellen Bezugskonditionen [SX101017NM].

Über Sodexo:
Sodexo ist Europas führender Anbieter von Incentives und Motivationslösungen für Firmen und Arbeitnehmer und beschäftigt in Deutschland rund 12.300 Mitarbeiter. Im Geschäftsbereich Benefits and Rewards Services bietet Sodexo Verwaltungsprogramme und emittiert Gutscheine und Karten zur Mitarbeitermotivation, für betriebliche Sozialleistungen und Incentives: Bonus Pass, Benefits Pass, Restaurantschecks, Einkaufs- und Tankgutscheine, Gesund Pass Online Fitness Portal, sowie Leistungen für die staatliche Verwaltung, u.a. BildungsKarten und Wertgutscheine. Mit seinen Lösungen erreicht Sodexo in Deutschland täglich mehr als 700.000 Menschen.

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Politik Recht Gesellschaft

Faire Steuern für die digitale Wirtschaft: Schluss mit ungerechten Vorteilen für Digitalkonzerne

Faire Steuern für die digitale Wirtschaft: Schluss mit ungerechten Vorteilen für Digitalkonzerne

Aachen/Brüssel 22. September 2017 – Die Europäische Kommission hat eine neue EU-Agenda für faire Unternehmensbesteuerung im digitalen Sektor veröffentlicht. Die Kommission folgt damit dem Vorschlag Frankreichs, Deutschlands, Italiens und Spaniens, eine neue Steuer für digitale Großunternehmen zu erheben und kündigte Maßnahmen für eine faire Besteuerung an.

Wie durch die von Jean-Claude Juncker geführte Institution ermittelt, hat das Fehlen eines fairen Steuersystems die europäischen Länder bereits Milliarden Euro gekostet. Kürzlich erhobene Geldbußen beinhalten eine Forderung der Europäischen Kommission an Apple über 13 Milliarden Euro wegen nicht gezahlter Steuern in Irland. Zudem hat die Kommission einen Bericht in Umlauf gebracht, der besagt, dass den europäischen Staaten allein zwischen 2013 und 2015 5,4 Milliarden Euro durch Steuereinnahmen von Google und Facebook entgangen sein könnten.

Die EU-Initiative visiert an, gleiche Voraussetzungen für alle Unternehmen zu fördern. Ausgehend von einem internen Dokument, welches übersetzt besagt, dass „die Auffassung von Steuerneutralität impliziert, dass alle Unternehmen, ungeachtet dessen, ob regional oder international, klein oder groß, innovativ oder traditionell gleiche Steuerlasten tragen sollten“, hat die Europäische Kommission nun betont, dass es „große Ungleichheit zwischen Großunternehmen und kleinen und mittleren Unternehmen (KMU)“ in der Besteuerung gäbe.

Der Bundesverband IT-Mittelstand e.V. (BITMi) teilt die Ansicht, dass KMU unter dem ungleichen Wettbewerb mit größeren Unternehmen leiden. „Steuerliche Fairness muss für die Europäische Union Priorität haben. Wenn wir digitale Souveränität wiedererlangen wollen, sollte die EU diese Änderungen weiter vorantreiben“, bekräftigt der Präsident des BITMi, Dr. Oliver Grün, der zugleich Präsident der European DIGITAL SME Alliance ist.

Grün ist selbst Unternehmer: Sein in Deutschland ansässiges Unternehmen beschäftigt mehr als 100 Mitarbeiter. Das Unternehmen zahlt wie alle anderen digitalen KMU in Deutschland rund 30% Steuer auf Erträge, während digitale Großunternehmen oft rechtliche Schlupflöcher nutzen und dadurch weniger als 3% zahlen. „Es ist nicht akzeptabel in der EU zehn Mal höhere Steuern zu zahlen als die Konkurrenz mit Hauptsitz außerhalb der EU“, kommentiert er.

Da die Europäische Kommission ankündigte, dass die neuen Regelungen frühestens im Frühjahr 2018 durchgesetzt werden können, fordert der Präsident des BITMi und der European DIGITAL SME Alliance ein Abkommen der Mitgliedsstaaten, um schnellstmöglich ein Steuer-Gesetz der EU zu erlassen. Grün merkt an, dass „das Lösen dieses Problems dringlich ist und im Mittelpunkt der Handlungen der Kommission stehen sollte. Europäische Institutionen und Mitgliedsstaaten sollten schnell handeln und zusammen ein einheitliches europäisches Steuergesetz fordern.“

„Dies ist ein entscheidender Moment. Wenn Europa bei der digitalen Revolution wieder eine führende Rolle übernehmen will, muss es gute und faire Bedingungen für seine eigenen digitalen Unternehmen anbieten, ganz besonders für KMU und Startups“, schließt Dr. Oliver Grün.

Hier finden Sie die Pressemitteilung der European DIGITAL SME Alliance: http://www.digitalsme.eu/tax-fairness-digital-economy-stop-unjust-advantages-tech-giants/

Der Bundesverband IT-Mittelstand e.V. (BITMi) vertritt über 1.500 IT-Unternehmen und ist damit der größte IT-Fachverband für ausschließlich mittelständische Interessen in Deutschland.

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15. FALK Forum im Zeichen der Bundestagswahl 2017: Wie gerecht ist das deutsche Steuersystem?

15. FALK Forum im Zeichen der Bundestagswahl 2017: Wie gerecht ist das deutsche Steuersystem?

Die Teilnehmer des 15. FALK Forum (Bildquelle: FALK & Co.)

Heidelberg, 27. Juni 2017 – „Deutschland hat gerechte Steuern, unternimmt aber zu wenig gegen Steuerbetrug. Deshalb entgehen dem Staat jährlich rund 25 Milliarden Euro Steuern“, so der Finanzwissenschaftler Prof. Dr. Christoph Spengel auf dem 15. FALK Forum. Die Heidelberger Wirtschaftsprüfer und Steuerberater hatten im Vorfeld der Bundestagswahl Wirtschaft, Politik und Wissenschaft geladen. Zu Hochform liefen die finanzpolitischen Sprecher von CDU, SPD, Bündnis 90/Die Grünen und FDP zudem bei den Themen Familiensplitting, Solidaritätszuschlag, Abgeltungsteuer und Erbschaftsteuer auf.

Die Steuerpolitik wartet aktuell mit einer guten Botschaft für die Bürger auf: Im Wahlkampf zur Bundestagswahl 2017 lehnen alle Parteien mehr oder weniger eine Steuererhöhung ab. Und dennoch wird sich auch die nächste Bundesregierung mit Steuerfragen beschäftigen müssen, denn das Verfassungsgericht macht Druck. Die neue Regierung muss die Grund- und Erbschaftsteuer neu gestalten. Neu für die Wähler ist auch, dass knapp drei Monate vor der Bundestagswahl noch nicht alle Parteien ihr Wahlprogramm ausformuliert haben. Eine Erklärung dafür lieferte die Bundestagsabgeordnete Kerstin Andreae. Bei der Wahl 2013 wollten die Grünen als einzige Partei die Steuern erhöhen und seien von den Bürgern dafür abgestraft worden. Daher bleiben bei dieser Wahl alle Parteien so lange wie möglich flexibel und lehnen eine Steuererhöhung ab.

Mehr Steuereinnahmen als je zuvor – Tendenz steigend
Äußerst zufrieden mit der Steuer- und Finanzpolitik in der aktuellen Legislaturperiode ist der CDU-Politiker Dr. Michael Meister. Der parlamentarische Staatssekretär im Bundesministerium der Finanzen betonte, dass es in den Jahren 2014 bis 2017 keine Neuverschuldung im Bundeshaushalt gab. Der Haushalt schrieb eine „schwarze Null“ ohne dabei die Steuern zu erhöhen. Trotzdem fließen derzeit mehr Steuereinnahmen als je zuvor. Im Jahr 2016 lagen diese bei insgesamt 705 Milliarden Euro. Die wesentlichen Treiber dafür sind die Einkommen- und Umsatzsteuer. „Deutschland hat definitiv kein Steuereinnahmeproblem“, so der Mannheimer Professor Dr. Christoph Spengel. „Ich würde es deshalb begrüßen, wenn wir Schulden zurückzahlen und so die nächste Generation entlasten.“ Diesem Ratschlag ist die aktuelle Bundesregierung bereits teilweise nachgekommen. Laut Dr. Michael Meister hat der Bund in der letzten Legislaturperiode immerhin 29 Milliarden Euro Schulden getilgt.

Bis zum Jahr 2021 sollen die Steuereinnahmen um weitere 147 Milliarden Euro auf insgesamt 852 Milliarden Euro steigen. Dr. Hermann Otto Solms von der FDP erinnerte daran, dass „Steuereinnahmen des Staates Steuerbelastungen für den Bürger sind.“ Der Staat habe die Bürger am Wirtschaftsaufschwung nicht beteiligt. Der Liberale fordert deshalb, dass ein Drittel der zusätzlichen Steuereinnahmen von rund 40 Milliarden Euro künftig an die Bürger gehen.

Familien sollen entlastet werden
Der Frage, ob höhere Einkommen- und Vermögensteuern eine Umverteilung in Deutschland bewirken, ging der Steuer- und Finanzwissenschaftler Prof. Dr. Christoph Spengel nach. Im internationalen Vergleich werden in Deutschland die hohen Einkommen relativ stark und die niedrigen Einkommen relativ gering belastet. Bei der Umverteilung durch Steuern und staatliche Transfers liegt Deutschland in der OECD hingegen auf einem Spitzenplatz. Deshalb sei eine Erhöhung der Einkommensteuern in Deutschland aktuell nicht gerechtfertigt. Dieser Einschätzung folgen die Parteien im Wesentlichen, jedenfalls für eine Gesamtsicht.

Generell gibt es einen Konsens darüber, die Familien steuerlich stärker zu entlasten. So will die SPD im Wahlkampf mit sozialer Gerechtigkeit punkten. „Wir Sozialdemokraten wollen die unteren und mittleren Einkommen entlasten und den Spitzensteuersatz erhöhen“, so der SPD-Politiker Lothar Binding. Allerdings hebt er hervor, dass Einkommensteuern über 40 Prozent aller Bürger nicht betreffen. Die Grünen betonen neben der Gerechtigkeit auch die Modernisierung des Landes. Sie wollen dafür den Grundfreibetrag erhöhen und so Familien entlasten sowie die Energie- und Stromsteuer reformieren.

Im Gegensatz zu den Einkommensteuern spielen die Unternehmensteuern bei der Bundestagswahl keine Rolle. Allein die FDP prescht hier mit Vorschlägen vor.

Größter Steuerskandal in der Geschichte Deutschlands
Explizit wies Prof. Dr. Spengel noch einmal auf das Thema Steuerbetrug in Deutschland hin. Mit rund 23,5 Milliarden Euro pro Jahr entstehe der größte Schaden bei der Umsatzsteuer – vor allem durch Nicht- oder Falschdeklaration steuerpflichtiger Umsätze oder Karussellgeschäfte. Die Aktiengeschäfte (Cum/Cum und Cum/Ex) bezeichnet der Mannheimer Universitätsprofessor als größten Steuerskandal in der Geschichte Deutschlands. Der geschätzte Steuerausfall aus Cum/Cum-Geschäften belief sich zwischen 2001 und 2016 auf 50 bis 80 Milliarden Euro. Bei den Cum-Ex-Geschäften waren dies von 2001 bis 2011 mindestens 10 Milliarden Euro. Darüber hinaus beträgt der Ausfall an Körperschaftsteuer laut OECD-Schätzungen 1,5 bis 4 Milliarden Euro pro Jahr.

Prof. Dr. Spengel bemängelte, wie sich der Staat beim Thema Steuerbetrug verhält. Einerseits gehe er vehement gegen die Verlagerung der Gewinne internationaler Unternehmen vor. Andererseits entstehe ein großer Schaden durch Betrug bei der Umsatzteuer und bei Aktiengeschäften. Die illegalen Cum/Cum- und Cum/Ex-Geschäfte bezeichnete die Grünen-Politikerin Kerstin Andreae sogar als organisierte Kriminalität, die es mit allen Mitteln zu bekämpfen gelte. Ausgerechnet hier ermittle der Staat aber nicht konsequent genug. „Dies ist völlig unverständlich und nicht zu vermitteln“, kritisierte Prof. Dr. Spengel.

Steuergesetze einfacher gestalten
In seiner Abschlussrede bedankte sich Dr. Martin Eberhard, geschäftsführender Gesellschafter von FALK & Co, bei dem Steuer- und Finanzwissenschaftler Prof. Dr. Christoph Spengel und den Politikern Dr. Michael Meister (CDU), Lothar Binding (SPD), Kerstin Andreae (Bündnis 90/Die Grünen) sowie Dr. Hermann Otto Solms (FDP) für die lebhafte Diskussion. Zudem appellierte er noch einmal ausdrücklich an die Politik, verständliche und handwerklich gute Steuergesetze, die einer Kontrolle durch das Bundesverfassungsgericht oder den EuGH auch standhalten, zu erstellen. Denn so könne die Politik für Klarheit bei Steuerzahlern, Beratern und den Finanzbehörden sorgen und viel Wohlwollen bei allen Beteiligten schaffen.

FALK & Co ist eine führende, unabhängige und mittelständische Wirtschaftsprüfungs-, Steuer- und Unternehmensberatungsgesellschaft in Deutschland. Seit 80 Jahren prüfen, beraten und gestalten die Mitarbeiter mit hoher Qualität zu mittelstandstauglichen Konditionen. Das Leistungsangebot umfasst Wirtschaftsprüfung, Steuerberatung, Unternehmensberatung, Transaktionsberatung, Restrukturierungsberatung, IT-Beratung, Stiftungen & Non-Profit, Vermögensbetreuung, Outsourcing und International Services. Zu den Kunden zählen Unternehmen aller Branchen, aller Größen, regional, national und international. FALK & Co ist an den Standorten Heidelberg, Mannheim, Frankfurt am Main, Berlin, München, Osnabrück, Heppenheim, Speyer, Karlsruhe und Tauberbischofsheim vertreten. FALK & Co ist Mitglied von PRAXITY, der weltweit größten internationalen Allianz von mittelständischen Wirtschaftsprüfungskanzleien, als Grundlage für eine qualifizierte, grenzüberschreitende Beratungstätigkeit. Im Geschäftsjahr 2016 erwirtschaftete das Unternehmen mit 350 Mitarbeitern über 34 Millionen Euro Umsatz. Damit gehört FALK & Co zu den Top-20 der Branche.

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Auto Verkehr Logistik

Steuerliche Ermäßigung von Autogas bis Ende 2022 – PROGAS begrüßt Entscheidung des Deutschen Bundestages.

Steuerliche Ermäßigung von Autogas bis Ende 2022 - PROGAS begrüßt Entscheidung des Deutschen Bundestages.

Der alternative Kraftstoff Autogas findet eine hohe Akzeptanz seitens der Verbraucher. (Bildquelle: PROGAS)

Dortmund, 07. Juni 2017. Die steuerliche Ermäßigung von Autogas bleibt laut Beschluss des Deutschen Bundestages vom 02. Juni 2017 bis Ende 2022 bestehen. PROGAS GmbH & Co KG begrüßt ebenso wie der Deutsche Verband Flüssiggas e.V. (DVFG) diese Entscheidung.

„Wir freuen uns, dass unser Engagement der vergangenen Jahre Früchte trägt. Auf unterschiedlichen Ebenen der Politik hat unser Unternehmen immer wieder die Bedeutung dieses besonders umweltschonenden Kraftstoffs angesprochen und für mehr Unterstützung und Beachtung geworben. Autogas leistet einen wichtigen Beitrag für ein Erreichen der Klimaschutzziele im Verkehrssektor und findet zudem eine sehr hohe Akzeptanz seitens der Verbraucher“, sagt Christian Osthof, Marketingleiter von PROGAS. Das Dortmunder Unternehmen gehört mit 460 eigenen Tankstellen zu den führenden Autogasanbietern in Deutschland.

Ursprünglich sollte die steuerliche Ermäßigung von Autogas nach den Plänen des Bundesfinanzministers Wolfgang Schäuble und dem Beschluss des Bundeskabinetts vorzeitig zum Jahr 2018 auslaufen. Ende März befürwortete der Bundesrat eine Fortführung der Steuervorteile bis Ende 2023. Die aktuelle Änderung des Energiesteuergesetzes sieht nun die steuerliche Ermäßigung von Autogas bis 2022 vor, diese soll allerdings ab 2019 schrittweise – pro Jahr um rund drei Cent je Liter – verringert werden.

Osthof ist wie der Vorsitzende des DVFG Rainer Scharr davon überzeugt, dass Autogas „auf Dauer“ der Alternativkraftstoff Nummer eins bleiben wird: „Autogas schont im Vergleich zu konventionellen Kraftstoffen erheblich die Umwelt und erfährt eine hohe Akzeptanz bei den Verbrauchern.“ So verbrennt es nahezu rückstandsfrei und ist ungiftig, der Ausstoß an CO2 liegt zehn Prozent unter dem von Benzin, und Schadstoffe wie SO2, Ruß sowie andere Partikel treten praktisch nicht auf. Bei den Verbrauchern punktet Autogas aufgrund des günstigen Preises, der ausgereiften Technik und eines flächendeckenden Versorgungsnetzes mit bundesweit über 6.500 Tankstellen. Laut Kraftfahrtbundesamt (Stand 1. Januar 2017) rangiert die bundesweite Zahl der Autogas-Pkw mit 448.025 „um Längen“ vor denen der Hybrid- (165.408), Erdgas- (77.187) und Elektro-Fahrzeuge (34.022).

Das Handelsunternehmen PROGAS, einer der führenden Flüssiggasversorger in Deutschland und selbst DVFG-Mitglied, vertreibt mit 300 Mitarbeitern die Flüssiggase Propan und Butan an private und gewerbliche Kunden sowie an öffentliche Einrichtungen. Gegründet wurde das Unternehmen im Jahr 1949, der Hauptsitz befindet sich in Dortmund. In Deutschland hat PROGAS ein flächendeckendes Vertriebsnetz errichtet.
www.progas.de

PROGAS gehört mit 300 Mitarbeitern zu den führenden Flüssiggasversorgern in Deutschland. In einem flächendeckenden Vertriebsnetz beliefert der Anbieter bundesweit private und gewerbliche Kunden sowie öffentliche Einrichtungen zuverlässig mit Flüssiggas nach DIN 51622.

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Sonstiges

Erben, Vererben & Schenken aus steuerlicher Sicht – Was ist neu?

ERBEN, VERERBEN, SCHENKEN

“ DAS NEUE ERBSCHAFTSTEUERRECHT „

Wir laden alle Interessierten herzlich zum SK Steuer-Talk in unsere Kanzlei ein. Dieser Steuer-Talk ist der erste Teil unserer neuen Veranstaltungsreihe, bei der wir interessante Themen aus der Steuer- und Gesetz-Szene gemeinsam mit Ihnen erläutern und diskutieren möchten.

DAS PROGRAMM
Erben, Vererben und Schenken bedeuten auch das Risiko, Erbschaft- oder Schenkungsteuer zahlen zu müssen. Durch das neue Erbschaftsteuergesetz haben sich gegenüber der früheren Rechtslage diverse Änderungen ergeben. Diese Veränderungen werfen Fragen auf, die eine rechtssichere Nachfolge komplizieren können. Was bedeutet das konkret für die Praxis?

– Chancen und Risiken vom neuen Erbschaftsteuergesetz
– Vermögensweitergabe: Worauf Sie achten müssen!
– Die Bedeutung für Familienunternehmen.
– Wie werden Unternehmen bewertet?
– Begünstigtes Betriebsvermögen: Wie wird es definiert und ermittelt?
– Wie sieht die geforderte Verschonungsbedarfprüfung aus?

Wir werden Ihnen an Beispielen, allgemein und im Einzelnen, die Neuerungen darstellen. Ihre Fragen werden wir in der anschließenden Fragerunde beantworten. Zum Abschluss erwartet Sie ein gemütlicher Ausklang bei kleinen Snacks und Erfrischungen. Zur Vertiefung dieses Themas erhalten alle Teilnehmer/innen ein informatives Skript mit Übersichten zur aktuellen Rechtslage sowie Tipps und Informationen.

Wir bitten um Ihre Anmeldung bis zum 26. Mai 2017. Leider ist die Zahl der Plätze begrenzt, so dass wir Ihre Zusagen nach Eingang berücksichtigen werden.

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme!

Ihre SK
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Zur online Anmeldung
Standort: Prof. Dr. K. Schwantag – Dr. P. Kraushaar GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Strasse: Zeilweg 42
Ort: 60439 – Frankfurt am Main (Deutschland)
Beginn: 31.05.2017 17:30 Uhr
Eintritt: kostenlos
Buchungswebseite: https://www.sk-wpg.de/extras/0/

Die SK GmbH ist eine unabhängige, partnerschaftlich geführte Wirtschaftsprüfungs- und Steuerberatungsgesellschaft und berät mittelständische und international tätige Unternehmen, gemeinnützige Organisationen sowie Privatpersonen im Raum Frankfurt – darüber hinaus deutschlandweit über die Partner in der BPG Gruppe sowie international innerhalb des Beraternetzwerkes Leading Edge Alliance. Das Frankfurter Team aus Wirtschaftsprüfern, Steuerberatern und Rechtsanwälten berät in allen steuerlichen, betriebswirtschaftlichen und rechtlichen Fragen und unterstützt seine Mandanten mit pass-genauen Lösungen.

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Politik Recht Gesellschaft

Wenn der Gärtner Pflegeleistungen erbringt

IBG Institut warnt vor rechtlichen Fallstricken bei Umsetzung des PSG III

Wenn der Gärtner Pflegeleistungen erbringt

Steuerberater Holger Wendland warnt vor rechtlichen Problemen für Pflegedienste und Heilberufe.

Zwei Monate nach Inkrafttreten des dritten Pflegestärkungsgesetzes (PSG III) offenbaren sich viele rechtliche Fallstricke. Das Institut für Beratung im Gesundheitswesen (IBG) hat in einer Reihe bundesweiter Veranstaltungen festgestellt, dass bei der Betreuung von Pflegebedürftigen die Abgrenzung von gewerblichen Unterstützungsleistungen und steuerfreien Pflegeleistungen oft unklar ist und deren rechtliche Bewertung durch die Finanzämter zu Problemen führen kann.

„Es gibt eine unübersichtliche Anzahl verschiedener Pflegeeinrichtungen, die steuerrechtlich streng zu unterscheiden sind“, betont Steuerberater und Dipl.-Finanzwirt Holger Wendland vom IBG. Diese Vielfalt und ihre jeweiligen rechtlichen Konsequenzen seien vielen Pflegeanbietern und auch vielen Steuerberatern nicht bekannt. „Es reicht nicht zu wissen, ob die Pflege ambulant oder stationär erfolgt, wir unterscheiden umsatzsteuerrechtlich gut ein Dutzend verschiedene Einrichtungen im Bereich der Pflege.“

So könnten Pflegedienste auch Anbieter weitergehender Unterstützungsleistungen vermitteln, wie zum Beispiel Haushaltshilfen oder Gärtner. „Sie dürfen für diesen zusätzlichen Aufwand aber keine Provision verlangen“, betont Wendland. Dies wäre als gewerbliche Leistung umsatzsteuerpflichtig, während Leistungen der Pflege grundsätzlich steuerfrei sind.

Andererseits dürften zum Beispiel Gärtner ihre Leistungen über die Pflegekasse abrechnen, wenn sie der Unterstützung pflegender Angehöriger dienen. In einigen Bundesländern seien entsprechende Leistungsverträge zwischen Pflegekassen und Betrieben des Garten- und Landschaftsbaus geschlossen worden. „Der Landschaftsgärtner erbringt hier eine Pflegeleistung“, betont Wendland. Allerdings seien über die Möglichkeiten solcher Konstruktionen und ihre Konsequenzen für die Abrechnungen von Pflegeleistungen, Betreuungsleistungen und Unterstützungsleistungen viel zu wenige Beteiligte informiert. Holger Wendland: „Gartenbau ist eine hauswirtschaftliche Unterstützungsleistung und damit gewerblich, während die Betreuungsleistung Teil der Pflege ist. Die Abgrenzung ist oft schwierig.“

Gleiches gelte für die Dokumentationspflicht, die Pflegedienste und Pflegeheime erfüllen müssten. Sobald der Zeitaufwand für eine solche Dokumentation honoriert werde, sei dies „streng genommen eine administrative Tätigkeit, die nicht Teil der Pflegeleistung und damit umsatzsteuerpflichtig ist“, erklärt Wendland. Er sagt aber auch: „Die Pflegeleistung wird nicht erbracht, um die Dokumentation leisten zu können, die Dokumentation ist vielmehr notwendiges Übel, daher kann hier keine Umsatzsteuerpflicht zugrunde liegen“. Ob das alle Finanzämter auch so sehen, sei aber noch zu klären.

Auch bei der Abzugsfähigkeit von Pflegekosten biete sich aktuell ein „Wirrwarr“. Hier sei eine Weiterbildung für Steuerberater wie für Pflegedienste und Pflegeheime dringend notwendig. Das PSG III war erst kurz vor Weihnachten 2016 verabschiedet worden, ist aber bereits zum 1. Januar in Kraft getreten. Oft sei daher noch unklar, wie die Vorschriften zur Pflege, Personalschlüssel, Maßnahmen zur Kontrolle und Vorbeugung von Abrechnungsbetrug oder die Erstattung von Investitionskosten der Pflegedienste und Pflegeheime in die Praxis umgesetzt werden. Aktuell gibt es deutschlandweit etwa 2,8 Millionen Pflegebedürftige. Davon werden gut zwei Millionen zu Hause versorgt, etwa zwei Drittel von Ihnen durch Angehörige, ein Drittel durch ambulante Pflegedienste.

Das Private Institut für Beratung im Gesundheitswesen (IBG) bietet ein umfangreiches Programm an Fachinformationen für Berater von Ärzten, Zahnärzten und andern Heilberufen sowie Seminare und Fortbildungen für Steuerberater und andere beratende Berufe sowie Akteure im Gesundheitswesen.

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