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Kunst Kultur Gastronomie

I PLAY D(E)AD

Eine Solo-Tanzperformance von Wagner Moreira

I PLAY D(E)AD

I PLAY D(E)D – eine Solo-Performance von und mit Wagner Moreira (Bildquelle: Thomas Schütt)

„I PLAY D(E)AD“ möchte im Tanzen das Sterben lernen, aber nicht ohne das Leben zu feiern.
Im emotionalen Spagat zwischen dem Tod des Vaters und dem eigenen Sterbenlernenwollen eröffnet Wagner Moreira in seinem Solo ein poetisches Szenario über Pietät und Demut, Mut, Entschlossenheit und Lebensfreude und streift en passant die großen philosophischen Fragen unseres Lebens. Dabei beweist er angesichts größter Rätsel die überwältigende Kraft der Kunst.

Im achtzehnten Jahr nach dem Freitod des eigenen Vaters feiert Wagner Moreira 25 Jahre Tanzkarriere und obendrein seinen 40. Geburtstag. Die momentane Koinzidenz dieser Ereignisse ist Anlass genug, um sich genau jetzt mit Leichtigkeit und Nachdenklichkeit zugleich in einem Solo dem mitunter selbstauferlegten Tabu des Freitods zu stellen, vor allem aber dem Feiern und Auskosten des Augenblicks einen Platz einzuräumen. Eine Geburtstagsfeier durch und durch bis ganz zum Schluss.

„Durch so viele Rätsel und Fragestellungen, die objektiv, logisch und sozial nicht beantwortet werden können, bleibt mir mein Tanz als Mittel der Hinterfragung und des philosophischen Denkens und Mich-Bewegens. Solange ich mich für das Leben entscheide, bewege ich mich, tanze ich, denke ich – und existiere deshalb auch nur so.“ – Wagner Moreira.

Aus Anlass des „Yellow September“, der in vielen Ländern weltweit als besonderer Monat zum Gedenken an Verstorbene durch Freitod begangen wird, bietet „I PLAY D(E)AD“ Gelegenheit, sich dem unausweichlichen und dennoch/deshalb tabuisierten Thema „Tod“ zu widmen. Durch die vielfältigen Facetten in der Gestaltung bietet „I PLAY D(E)AD“ einem breiten Publikum verschiedene Zugangsmöglichkeiten und bleibt trotzdem vor allem das sensible Portrait eines Künstlers und seiner künstlerischen Möglichkeiten in der Begegnung mit dem Unaussprechlichen.

Die Uraufführung ist am Freitag, 29. September 2017, 20 Uhr, im projekttheater Dresden, Louisenstraße 47, 01099 Dresden. Eine weitere Vorstellung mit anschließender Podiumsdiskussion gibt es am Samstag, 30.09.2017, ebenfalls 20 Uhr.
Tickets sind unter kartenbestellung@projekttheater.de sowie telefonisch unter 0351/8107600 erhältlich. VVK-Preis 13 EUR / 8 EUR, Abendkassenzuschlag 2 EUR.

Beteiligte
Konzept, Choreografie, Performance: Wagner Moreira
Konzept, Dramaturgie: Thomas Schütt
Produktionsleitung: Helena M. Fernandino

Gefördert durch die Kulturstiftung des Freistaates Sachsen und die Landeshauptstadt Dresden – Amt für Kultur und Denkmalschutz. Die Aufführungen werden im Rahmen der 27. Interkulturellen Tage in Dresden gezeigt.

In Kooperation mit dem projekttheater Dresden, der Pegasus Theaterschule Dresden, dem Landesverband für Hospizarbeit und Palliativmedizin Sachsen e.V., dem Zentrum für Austausch und Innovation Köln sowie C.O.R.E. – Creating Opportunities of Research and Explorations.

1977 in Barbacena (Brasilien) geboren, begann Moreira in seiner Heimatstadt Tanz zu studieren und führte sein Studium in Rio de Janeiro und São Paulo fort. 2001 erhielt er den Abschluss als Lehrer der Royal Academy of Dance, London. Seit 2003 lebt er in Deutschland und arbeitet als Pädagoge, Performer und Choreograf. Als Ensemble-Mitglied und Gasttänzer war er unter anderem am Gerhart-Hauptmann-Theater Zittau-Görlitz und an der Städtischen Bühne Münster tätig. 2012 absolviert er sein Master of Arts in Choreographie an der Palucca Hochschule für Tanz Dresden. Seine Tätigkeit erstreckt sich über ein breites Spektrum, das Bühnenwerke, Site-Specific-Performances und Performances in öffentlichen Räumen umfasst. 2016 war er Kurator des „Tag der Deutschen Einheit“ unter dem Motto „Brücken bauen – Dresden. Gemeinsam feiern.“ 2017 gehörte er zur Jury des Festival de Dana de Joinville in Brasilien – des größten Tanzfestivals der Welt.

Kontakt
Pädagoge, Performer und Choreograf
Wagner Moreira
Draesekestraße 10
01277 Dresden
+49 (0) 176 – 41 97 73 53
wlmoreira@hotmail.com
http://wlmoreira.wordpress.com

Politik Recht Gesellschaft

Der Friedhof: Ein Ort, an dem unsere Trauer Halt findet

Deutsche wählen weiterhin den Friedhof als wichtigsten Bestattungsort

Der Friedhof: Ein Ort, an dem unsere Trauer Halt findet

Copyright BDB

Wer die Berichterstattung über Tod, Sterben und die Bestattung von Menschen verfolgt, kann schnell den Eindruck gewinnen, die Beisetzung unserer Verstorbenen auf dem Friedhof wäre nur noch ein Randthema. Vielfältige neue Formen der Bestattung in Waldarealen, eine Verstreuung von Asche auf speziellen Aschestreuwiesen sowie andere extravagant und unkonventionell anmutende angebliche neue Bestattungspraktiken werden in Print- und Online-Medien sowie im Fernsehen gerne vorgeführt. Das Kuratorium Deutsche Bestattungskultur wollte es genauer wissen und hat daher eine deutschlandweit repräsentative Umfrage des Forschungsinstituts DIMAP zur Frage in Auftrag gegeben, wie die Deutschen bestattet werden wollen. Dabei zeigt sich, dass zwar die Mehrheit die Feuerbestattung der Erdbestattung vorzieht (im Jahr 2016 wurden schätzungsweise 64% der der rund 900 000 Verstorbenen kremiert), die Urnen jedoch mit einem Anteil von weit über 90 % weiterhin auf den rund 32 000 kommunalen und kirchlichen Friedhöfen unseres Landes beigesetzt werden. Für 47 % der Befragten spielt es keine Rolle, ob ein Friedhof in öffentlicher, also von der Gemeinde oder von der Kirche geführten Trägerschaft betrieben wird oder von einem privat geführten Unternehmen. Derzeit besteht nur für Institutionen des öffentlichen Rechtes die Möglichkeit, in Deutschland einen Friedhof zu betreiben, allenfalls können Teilflächen in einem Private-Public-Partnership-Projekt durch private Anbieter geführt werden. Bei diesen Flächen handelt es sich meist um pflegefreie Gemeinschaftsgrabanlagen: Ein guter Weg, Menschen mit Namensnennung würdevoll auf einem öffentlich zugänglichen Friedhof beizusetzen.

Pflegefreie Grabanlagen liegen im Trend

Tendenziell wünscht sich die Mehrheit der deutschen Bevölkerung vor allem individuellere und pflegeärmere bzw. pflegefreie Grabanlagen auf den letzten Ruhestätten. Durch deutschlandweit verstreute Familien und die erhöhte Mobilität ist die traditionelle Grabpflege kaum mehr realisierbar und wird zum Hemmnis, das Familiengrab über Generationen weiterzuführen. Hier äußern vornehmlich ältere Menschen den bangen Satz, sie wollten mit der Grabpflege ihren Angehörigen nicht zur Last fallen. Leider wird dabei die Tatsache verkannt, dass sich ihre Angehörigen oft einen konkreten Trauerort wünschen und diesen brauchen, gerade wenn sie ansonsten weit weg in einer anderen Gegend leben. Grabpflegevereinbarungen, die Bestatter vermitteln, können die Grabpflege durch professionelle Friedhofsgärtner sicherstellen. Die notwendigen finanziellen Mittel sind dafür weit geringer als oft angenommen. Das Geld kann im Rahmen der eigenen Bestattungsvorsorge auf einem Treuhandkonto bereits eingezahlt und zweckgebunden hinterlegt werden. Bestatter beraten Vorsorgende dazu ausführlich und kostenfrei.

Mit Kreativität und Fantasie gestalten

Das Kuratorium Deutsche Bestattungskultur, das sich die Förderung und Weiterentwicklung der deutschen Bestattungskultur zur Aufgabe gemacht hat, weist darauf hin, dass bei der zukünftigen Entwicklung unserer Friedhöfe mehr Kreativität und Fantasie nötig ist, als dies derzeit praktiziert wird. Zwar gibt es in Deutschland vorbildliche Friedhofsanlagen in kommunaler und auch kirchlicher Trägerschaft, die Friedhöfe als Lebens- und Kommunikationsorte präsentieren und für Generationen einen wichtigen Anlaufpunkt darstellen. Es gibt jedoch allzu oft genau das Gegenteil, wo lediglich der Mangel und die geringeren Belegungszahlen verwaltet werden, verbunden mit einer ständig steigenden Gebührenspirale, die den Friedhof weiter unattraktiv werden lässt. Andreas Dieckmann, Vorsitzender des Kuratoriums Deutsche Bestattungskultur und Bestatter aus Brandenburg an der Havel betont, dass es Menschen heute darauf ankommt, neue Formen der Trauerbewältigung praktizieren zu können: „Diese können durchaus auch auf dem Friedhof ihren Platz finden, wenn dort mehr Möglichkeiten geschaffen werden als bisher: „Unsere Friedhöfe müssen individueller und bunter werden!“, so die Überzeugung von Andreas Dieckmann. In jedem Fall kommt es darauf an, dass Bestatter im Rahmen einer Bestattungsvorsorge schon zu Lebzeiten oder im Todesfall die Angehörigen so begleiten und beraten, dass diese zu eigenverantwortlichen qualifizierten Entscheidungen finden. Andreas Niehaus, Bestattermeister aus Bielefeld, ist der Friedhof ebenfalls ein Herzensanliegen und er stellt fest: „Wenn ich als Bestatter Menschen gut begleite und berate, welche vielfältigen Möglichkeiten auf unseren Friedhöfen möglich sind, wird die Bestattung im Wald, die zunächst von den Angehörigen erbeten wurde, hinfällig.“

Positive Spiegelbilder unserer Gesellschaft

Friedhöfe können so positive Spiegelbilder unserer Gesellschaft werden. Sie dokumentieren, wie die Gesellschaft im 21. Jahrhundert den Tod, den Umgang mit dem Sterben und allen damit verbundenen Fragen versteht. In versöhnter Verschiedenheit könnten dann auf unseren Friedhöfen unterschiedliche Grabfelder zu finden sein, die Christen genauso beherbergen wie Menschen ohne eine religiöse Bindung oder auch Mitbürger, die aus fremden Kulturen bei uns Heimat gefunden haben.

Tagung „Friedhof 2030“

Das Kuratorium Deutsche Bestattungskultur veranstaltet zu den spannenden Fragen der Zukunft unserer Friedhöfe und wie man diese in ihrer Attraktivität für Menschen pointierter herausheben kann eine richtungsweisende Veranstaltung: „Friedhof 2030 – Neue Marketing-, Management- und Kulturkonzepte für Bestatter“. Vom 13. bis 14. Oktober 2017 findet die Veranstaltung in Essen statt und möchte Bestattern wie auch allen anderen am Friedhof beteiligten Verantwortlichen Mut machen, den Friedhof als kulturelle Herzkammer unserer Gesellschaft zu erhalten, weiterzuentwickeln und zu pflegen.

Weitere Informationen und Anmeldung:
www.bestatter.de/friedhof-2030

Pressekontakt:
Kuratorium Deutsche Bestattungskultur e.V.
Bundesverband Deutscher Bestatter e. V.
Cecilienallee 5
40474 Düsseldorf
Telefon: ++49 (0)211 / 16 00 8 – 10
Fax: ++49 (0)211 / 16 00 8 – 60

Ansprechpartner:
Stephan Neuser, Generalsekretär – Bundesverband Deutscher Bestatter e.V.
Oliver Wirthmann, Geschäftsführer – Kuratorium Deutsche Bestattungskultur e. V.
E-Mail: info@bestatter.de
Internet: www.bestatter.de

1948 gründeten die deutschen Bestatter den Bundesverband Deutscher Bestatter e. V., der heute aus 16 Landesverbänden und -innungen der Bundesländer besteht. Aus einem kleinen Berufsverband haben sich bis heute mehrere Organisationen entwickelt, die ihren Mitgliedern, den Trauernden und Bestattungsvorsorgenden eine große Bandbreite von Serviceleistungen anbieten.

Dem BDB ist es gelungen, die Berufsausbildung von der Bestattungsfachkraft über den Bestattermeister bis hin zu fachspezifischen Zusatzqualifikationen zu professionalisieren und qualitativ auf ein hohes Niveau zu heben. Der BDB setzt sich dafür ein, dass die Interessen der Bestatter in Politik, Rechtsprechung und Verwaltung Gehör finden. Mit dem Kuratorium Deutsche Bestattungskultur e. V. und der Deutschen Bestattungsvorsorge Treuhand AG können Menschen zwei verschiedene Vorsorgemodelle zur finanziellen Absicherung der Bestattungskosten wählen: die Sterbegeldversicherung oder die Eröffnung eines Treuhandkontos. Mit dem Markenzeichen zertifiziert der BDB Bestatter, die ihr garantiertes Qualitätsversprechen auch dokumentieren können und hohe persönliche, fachliche und betriebliche Anforderungen bei der Beratung und Durchführung von Bestattungsdienstleistungen erfüllen. Auf europäischer und internationaler Ebene ist der BDB in der europäischen Bestattervereinigung EFFS und der FIAT-IFTA als Weltorganisation für alle Interessen und Belange der Bestatter auf globaler Ebene aktiv. Der BDB – Maßstab für die Bestattungsbranche in Deutschland!

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Der Friedhof: Ein Ort, an dem unsere Trauer Halt findet

Der Friedhof: Ein Ort, an dem unsere Trauer Halt findet

(Mynewsdesk) Deutsche wählen weiterhin den Friedhof als wichtigsten Bestattungsort

Wer die Berichterstattung über Tod, Sterben und die Bestattung von Menschen verfolgt, kann schnell den Eindruck gewinnen, die Beisetzung unserer Verstorbenen auf dem Friedhof wäre nur noch ein Randthema. Vielfältige neue Formen der Bestattung in Waldarealen, eine Verstreuung von Asche auf spezielle  Aschestreuwiesen sowie andere extravagant und unkonventionell anmutende angebliche neue Bestattungspraktiken werden in Print- und Online-Medien sowie im Fernsehen gerne vorgeführt. Das Kuratorium Deutsche Bestattungskultur wollte es genauer wissen und hat daher eine deutschlandweit repräsentative Umfrage des Forschungsinstituts DIMAP zur Frage in Auftrag gegeben, wie die Deutschen bestattet werden wollen. Dabei zeigt sich, dass zwar die Mehrheit die Feuerbestattung der Erdbestattung vorzieht (im Jahr 2016 wurden schätzungsweise 64% der der rund 900 000 Verstorbenen kremiert), die Urnen jedoch mit einem Anteil von weit über 90 % weiterhin auf den rund 32 000 kommunalen und kirchlichen Friedhöfen unseres Landes beigesetzt werden. Für 47 % der Befragten spielt es keine Rolle, ob ein Friedhof in öffentlicher, also von der Gemeinde oder von der Kirche geführten Trägerschaft betrieben wird oder von einem privat geführten Unternehmen. Derzeit besteht nur für Institutionen des öffentlichen Rechtes die Möglichkeit, in Deutschland einen Friedhof zu betreiben, allenfalls können Teilflächen in einem Private-Public-Partnership-Projekt durch private Anbieter geführt werden. Bei diesen Flächen handelt es sich meist um pflegefreie Gemeinschaftsgrabanlagen: Ein guter Weg, Menschen mit Namensnennung würdevoll auf einem öffentlich zugänglichen Friedhof beizusetzen.

Pflegefreie Grabanlagen liegen im Trend

Tendenziell wünscht sich die Mehrheit der deutschen Bevölkerung vor allem individuellere und pflegeärmere bzw. pflegefreie Grabanlagen auf den letzten Ruhestätten. Durch deutschlandweit verstreute Familien und die erhöhte Mobilität ist die traditionelle Grabpflege kaum mehr realisierbar und wird zum Hemmnis, das Familiengrab über Generationen weiterzuführen. Hier äußern vornehmlich ältere Menschen den bangen Satz, sie wollten mit der Grabpflege ihren Angehörigen nicht zur Last fallen. Leider wird dabei die Tatsache verkannt, dass sich ihre Angehörigen oft einen konkreten Trauerort wünschen und diesen brauchen, gerade wenn sie ansonsten weit weg in einer anderen Gegend leben. Grabpflegevereinbarungen, die Bestatter vermitteln, können die Grabpflege durch professionelle Friedhofsgärtner sicherstellen. Die notwendigen finanziellen Mittel sind dafür weit geringer als oft angenommen. Das Geld kann im Rahmen der eigenen Bestattungsvorsorge auf einem Treuhandkonto bereits eingezahlt und zweckgebunden hinterlegt werden. Bestatter beraten Vorsorgende dazu ausführlich und kostenfrei.

Mit Kreativität und Fantasie gestalten

Das Kuratorium Deutsche Bestattungskultur, das sich die Förderung und Weiterentwicklung der deutschen Bestattungskultur zur Aufgabe gemacht hat, weist darauf hin, dass bei der zukünftigen Entwicklung unserer Friedhöfe mehr Kreativität und Fantasie nötig ist, als dies derzeit praktiziert wird. Zwar gibt es in Deutschland vorbildliche Friedhofsanlagen in kommunaler und auch kirchlicher Trägerschaft, die Friedhöfe als Lebens- und Kommunikationsorte präsentieren und für Generationen einen wichtigen Anlaufpunkt darstellen. Es gibt jedoch allzu oft genau das Gegenteil, wo lediglich der Mangel und die geringeren Belegungszahlen verwaltet werden, verbunden mit einer ständig steigenden Gebührenspirale, die den Friedhof weiter unattraktiv werden lässt. Andreas Dieckmann, Vorsitzender des Kuratoriums Deutsche Bestattungskultur und Bestatter aus Brandenburg an der Havel betont, dass es Menschen heute darauf ankommt, neue Formen der Trauerbewältigung praktizieren zu können: „Diese können durchaus auch auf dem Friedhof ihren Platz finden, wenn dort mehr Möglichkeiten geschaffen werden als bisher: „Unsere Friedhöfe müssen individueller und bunter werden!“, so die Überzeugung von Andreas Dieckmann. In jedem Fall kommt es darauf an, dass Bestatter im Rahmen einer Bestattungsvorsorge schon zu Lebzeiten oder im Todesfall die Angehörigen so begleiten und beraten, dass diese zu eigenverantwortlichen qualifizierten Entscheidungen finden. Andreas Niehaus, Bestattermeister aus Bielefeld, ist der Friedhof ebenfalls ein Herzensanliegen und er stellt fest: „Wenn ich als Bestatter Menschen gut begleite und berate, welche vielfältigen Möglichkeiten auf unseren Friedhöfen möglich sind, wird die Bestattung im Wald, die zunächst von den Angehörigen erbeten wurde, hinfällig.“

Positive Spiegelbilder unserer Gesellschaft

Friedhöfe können so positive Spiegelbilder unserer Gesellschaft werden. Sie dokumentieren, wie die Gesellschaft im 21. Jahrhundert den Tod, den Umgang mit dem Sterben und allen damit verbundenen Fragen versteht. In versöhnter Verschiedenheit könnten dann auf unseren Friedhöfen unterschiedliche Grabfelder zu finden sein, die Christen genauso beherbergen wie Menschen ohne eine religiöse Bindung oder auch Mitbürger, die aus fremden Kulturen bei uns Heimat gefunden haben.

Tagung „Friedhof 2030“

Das Kuratorium Deutsche Bestattungskultur veranstaltet zu den spannenden Fragen der Zukunft unserer Friedhöfe und wie man diese in ihrer Attraktivität für Menschen pointierter herausheben kann eine richtungsweisende Veranstaltung: „Friedhof 2030 – Neue Marketing-, Management- und Kulturkonzepte für Bestatter“. Vom 13. bis 14. Oktober 2017 findet die Veranstaltung in Essen statt und möchte Bestattern wie auch allen anderen am Friedhof beteiligten Verantwortlichen Mut machen, den Friedhof als kulturelle Herzkammer unserer Gesellschaft zu erhalten, weiterzuentwickeln und zu pflegen.

Weitere Informationen und Anmeldung: www.bestatter.de/friedhof-2030

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1948 gründeten die deutschen Bestatter den Bundesverband Deutscher Bestatter e. V., der heute aus 16 Landesverbänden und -innungen der Bundesländer besteht. Aus einem kleinen Berufsverband haben sich bis heute mehrere Organisationen entwickelt, die ihren Mitgliedern, den Trauernden und Bestattungsvorsorgenden eine große Bandbreite von Serviceleistungen anbieten.

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Sonstiges

Unter meinem weiten Himmel

Von einer, die auszog, das Fürchten zu verlernen

Unter meinem weiten Himmel

Cover

Raus aus der Existenzangst, rein in die Lebenslust!

In sieben Kapiteln nimmt die Autorin ihre Leserinnen und Leser mit auf ihren Entwicklungsweg. Und doch ist das Buch mehr als eine Entwicklungsgeschichte. Es lädt zur Reflektion der eigenen Lebenserfahrungen ein.

Mit ihrer sehr intimen und kritischen
Auseinandersetzung mit Glauben und Kirche möchte die Autorin einen Beitrag leisten zum aktuellen Diskurs über das Thema Kirche in unserer Zeit. Dank ihres kritischen Verstandes und ihrer Sinnlichkeit fand sie zu Religions-Freiheit und Existenzangst überwindender Lebenslust.

Nina Senegal zeigt sich in ihrem Buch als eine lebenskluge Frau, die nicht berufstätig und doch sinnvoll beschäftigt ist; die grübelt und lacht und in ihren eigenen Mann verliebt ist; die mit großem Herzen und kritischem Blick Gott und die Welt betrachtet und mit dem Leben und dem Sterben versöhnt ist.

Ein Buch für nachdenkliche, liebende, verunsicherte, humorvolle, freigeistige, sinnliche und neugierige Menschen.

Über die Autorin

„Wer bin ich, wo ist meine Grenze? Was kann, was muss ich sein, weil ich hier und jetzt bin und ganz da sein will?“ (Nina Senegal/ Aus dem Vorwort)

Nina Senegal
Unter meinem weiten Himmel
Von einer, die auszog, das Fürchten zu verlernen
Paperback
978-3-96051-636-1
12,99 Euro

tao.de ist das Selfpublishing-Portal, das AutorInnen mit den Themengebieten Neues Bewusstsein, Ganzheitliche Gesundheit und Spiritualität bei allen Schritten von der Idee über die Produktion von Büchern und ebooks bis zu ihrer Vermarktung begleitet. tao.de ist ein Selfpublishing-Portal der J.Kamphausen Mediengruppe.

* Die J. Kamphausen Mediengruppe mit den Verlagen J.Kamphausen, Aurum, Theseus, Lüchow, LebensBaum und der Tao Cinemathek sowie den Selfpublishing Portalen tao.de und Meine Geschichte wurde 1983 in Bielefeld gegründet. Das Lieferprogramm umfasst mehr als 1.000 Titel aus den Themenbereichen ganzheitliche Gesundheit, Persönlichkeitsentwicklung und Wirtschaft. Einzelne Titel erreichen Auflagen in Millionenhöhe.

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Medizin Gesundheit Wellness

Leben ohne Bedauern

Frieden schließen mit dem Tod

Leben ohne Bedauern

Cover

Leben ist Wandel. Die Erfahrung des Todes eines uns nahestehenden Menschen, birgt das Potential, uns mit dem Tod zu versöhnen. Wer anzunehmen lernt, dass alles vergänglich ist, der gewinnt einen Zugang zur Ganzheit des Seins. Arnaud Maitland vollzieht den Prozess des Älterwerdens und Sterbens am Beispiel seiner an Alzheimer erkrankten Mutter nach. Während er Stationen ihres Lebens erinnert, berührt er wesentliche Lektionen des tibetischen Buddhismus, die mit der Erkenntnis über die Natur der Realität einhergehen. Zunehmende Bewusstheit lehrt uns, den Tod als Teil des Lebens zu akzeptieren. Ja, ihn sogar als Möglichkeit und Antrieb zu nutzen, ein vollständiger Mensch zu werden! Übungen, die das Bewusstsein schulen, runden die Kapitel ab. Sie laden dazu ein, ganz in den gegenwärtigen Augenblick einzutauchen und neue Kraft zu schöpfen, um die Herausforderung des Loslassens zu meistern.

Über den Autor
Arnaud Maitland stammt aus Holland, studierte tibetische Philosophie und Psychologie in Berkeley, Kalifornien, und ist ein international bekannter Meditations- und Yogalehrer und Leiter von Retreats. Er war 30 Jahre lang Schüler des tibetischen Lama Tarthang Tulku Rinpoche und arbeitete eng mit ihm zusammen. Maitland leitet heute den Verlag Dharma Publishing in Kalifornien und gibt Seminare in Europa, Südamerika, Australien und den USA.

Über das Buch
Arnaud Maitland
Leben ohne Bedauern
Älterwerden und Tod im Licht des tibetischen Buddhismus
360 Seiten, 24,95 €
Erscheinungstermin: März 2017
ISBN: 978-3-95883-159-9

Mit seinen zeitlosen, existenziellen Themen erschließt der Theseus-Verlag die Welt des Buddhismus und der fernöstlichen Spiritualität – immer für ein europäisches Publikum aufbereitet – als ein Angebot der Orientierung und Hilfe in schweren Zeiten. Ziele und Wege können klarer gesehen und LeserInnen zum Wesentliche, zu sich selbst geführt werden. Auch fern-östliche Bewegungsmeditationen, Entspannungstechniken und Übungswege für Körper und Geist, wie Yoga und Thai Chi, gehören zum Themenspektrum von Theseus.
Zu den bekanntesten Autoren des Theseus Verlags zählen der Dalai Lama und Thich Nhat Hanh.

* Die J. Kamphausen Mediengruppe mit den Verlagen J.Kamphausen, Aurum, Theseus, Lüchow, LebensBaum und der Tao Cinemathek sowie den Selfpublishing Portalen tao.de und Meine Geschichte wurde 1983 in Bielefeld gegründet. Das Lieferprogramm umfasst mehr als 1.000 Titel aus den Themenbereichen ganzheitliche Gesundheit, Persönlichkeitsentwicklung und Wirtschaft. Einzelne Titel erreichen Auflagen in Millionenhöhe.

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Sonstiges

Ein Buch, das berührt und hilft!

Buchempfehlung: Mein Freund Xaverl und ich von Betina Knoch

Ein Buch, das berührt und hilft!

(NL/6214252697) Betina Knoch greift mit Ihrem Bilderbuch für Erwachsene ein Thema auf, das wir allzu gerne verdrängen: Tod und Trauer. Mein Freund Xaverl und ich hilft Trauerprozesse als solche zu erleben und zu bejahen. Ein authentisches Buch, das direkte Lebenshilfe für Trauernde sein kann. Die Autorin hat ihre wohlgewählten Worte selbst illustriert.

Worum geht es?

Mein Freund Xaverl und ich ist ein Bilderbuch, das vom endgültigen Abschied, grenzenloser Verzweiflung und unendlicher Traurigkeit der Hinterbliebenen erzählt. Es beschreibt aus erster Hand die tiefgreifenden Verwirrungen und seelischen Prozesse, die ein Trauernder durchlebt.

Es ist ein authentisches Buch, das eine direkte Lebenshilfe für Hinterbliebene sein kann, erklärt Betina Knoch. Dabei ist es egal, in welcher momentanen Lebensrealität jemand sich gerade befindet und ob er alt oder jung ist. Jeder kann sich darin in seinem Schmerz, in der eigenen Trauer wiederfinden.

Betina Knoch weiß aus eigener schmerzlicher Erfahrung, dass sich die Welt von einem Moment auf den anderen vollkommen verändert, wenn ein nahestehender Mensch geht. Man will den Verlust nicht wahrhaben, begibt sich auf eine sinnlose Suche und viele können nicht mehr essen. Irgendwann empfindet man Wut darüber, dass man verlassen wurde. Und trotzdem geht das Leben um den Trauernden herum weiter, als sei nichts geschehen.

Die Bilder in diesem Büchlein regen an, sich ein Bild zum eigenen Geschehen zu machen oder auch das Geschehene selbst bildnerisch zu beschreiben gleich einer Therapie. Die Folge der Verarbeitungsprozesse lässt den Trauernden zu innerer Ruhe zurückfinden und sein Leben wieder anzunehmen. Im Buch heißt es: Dort, wo er jetzt wohnt, ist es wunderschön und irgendwann werden wir uns wiedersehen. Ganz sicher.

Allmählich wird dem Betroffenen klar, dass er nicht alleine ist mit seinem Schmerz. Viele teilen diesen Schicksalsschlag – eine Erkenntnis, die verbindet.

Die Autorin

Betina Knoch arbeitete als Lehrerin in Schulen für Kinder und Jugendliche mit besonderem Förderungsbedarf. Heute widmet sie sich ausschließlich dem Schreiben und Malen – ihr zu Füßen liegt dabei Dackel Panja.

Leserstimmen

Ich habe dieses wunderbare Buch gelesen. Meine Trauer und die Wut verlassen zu sein, sah ich anschließend in ganz anderem Licht. Ich hatte mir die Wut nicht erlauben wollen, dabei geht es anderen wohl ebenso, wenn ein geliebter Mensch plötzlich stirbt. Ich kann Mein Freund Xaverl und ich nur empfehlen, es war mir eine echte Hilfe.

Mit einer Trauerkarte landete das Büchlein in meinem Postfach. Erst war ich überrascht: Was sollte ich mit einem Bilderbuch? Doch in einer ruhigen Stunde las ich rein und konnte mich von der kleinen Geschichte nicht mehr lösen. Immer wieder nahm ich es zur Hand und gerade die Bilder machten es mir möglich, den Tränen freien Lauf zu lassen. Es wurde plötzlich leicht, die Trauer zuzulassen.
Das Buch „Mein Freund Xaverl und ich öffnete mir die Augen und half mir den schweren Abschied meiner Tochter zu bewältigen. Natürlich tut es trotzdem immer noch weh. Doch wenn man weiß, dass man mit seinem Erleben nicht alleine ist, dass alle Menschen einmal diese unterschiedlichen Phasen des Verlustschmerzes durchleben müssen, dann gibt das Kraft und Hoffnung.
Weitere Infos und das Buch: http://www.betinaknoch.de/
* Der Abdruck ist frei. Wir bitten um ein Belegexemplar.

Die Autorin

Betina Knoch arbeitete als Lehrerin in Schulen für Kinder und Jugendliche mit besonderem Förderungsbedarf. Heute widmet sie sich ausschließlich dem Schreiben und Malen – ihr zu Füßen liegt dabei Dackel Panja.

Der Tod Ihres Mannes, die Pflege der Eltern und die Begleitung des Vaters bis zum Grab, ließen sie das Thema Trauer genauer betrachten. Die Phasen der Verarbeitung des Verlustes eines geliebten Menschen waren schwer für sie und sind schwer für jeden. Betina Knoch analysierte den Trauerprozess und entwickelte eine bildreiche Geschichte dazu, um Menschen zu helfen. Das Buch Mein Freund Xaverl und ich reicht den Trauernden die Hand.
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84419 Schwindegg
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Gemeinsam Thema „Sterben und Sterbebegleitung“ transportiert

Weihnachtsaktion der Schwäbischen Zeitung, durchgeführt in Kooperation mit der Caritas, erhält Medienpreis der Deutschen Bischofskonferenz

Die Weihnachtsspendenaktion „Helfen bringt Freude“ der Schwäbischen Zeitung erhält den Katholischen Medienpreis 2016 der Deutschen Bischofskonferenz. Die Aktion, die 2015 in der Adventszeit Sterben und Sterbebegleitung zum Thema machte, wurde in enger Kooperation mit dem Caritasverband der Diözese Rottenburg-Stuttgart durchgeführt. Der komplette Spendenbetrag von fast 180.000 Euro kam Hospizdiensten und Trauergruppen in der Region zugute. Aus Sicht der Jury ging es nicht nur um die Hilfsaktion selbst, „sondern um eine umfassende Beleuchtung diesen schweren Themas“. Die Aktion trage zu einer „Verbesserung der Situation Sterbender im ländlichen Raum“ bei. Die Jury zeigte sich beeindruckt vom „Mut einer Regionalzeitung, sich einem unbequemen Thema selbstbewusst und raumgreifend zu stellen“.

Für Pfarrer Oliver Merkelbach, Caritasdirektor der Diözese Rottenburg-Stuttgart, bedeutet der Medienpreis eine hohe Anerkennung für diese außergewöhnliche Zusammenarbeit. „Der Preis zeigt, es lohnt sich, wenn Experten aus der Sozialbranche und Journalisten eng im Austausch stehen. Gemeinsam konnten wir das Thema „Sterben und Sterbebegleitung“ im Kontext der gesetzlichen Regelungen gebührend transportieren.“ Für die Caritas sei es ein großes Anliegen, sterbende Menschen und ihre Angehörigen in dieser sensiblen Lebensphase zu begleiten. „Allen Beteiligten möchte ich meinen Dank aussprechen: den Spenderinnen und Spendern, den kranken Menschen, die sich für die Aktion in Interviews geöffnet haben, sowie der Zeitung, die den Mut hatte, sich diesem Thema in der Adventszeit zu nähern.“

2015 führten der Caritasverband Rottenburg-Stuttgart und die Schwäbische Zeitung bereits zum dritten Mal gemeinsam die Weihnachtsspendenaktion durch. Mit den Spendengeldern werden Projekte und Dienste unterstützt, die nicht durch die öffentlichen Hand oder reguläre kirchliche Mittel refinanziert werden können. Im Verbreitungsgebiet der Schwäbischen Zeitung werden die Spenden der Weihnachtsaktion 2015 in stationären und ambulanten Hospizdiensten, Kinderhospizdiensten, Trauergruppen und für die Versorgung Schwerstkranker im ländlichen Raum eingesetzt.

Als Wohlfahrtsverband der katholischen Kirche vertritt die Caritas in der Diözese Rottenburg-Stuttgart rund 1.800 Einrichtungen in unterschiedlichen Hilfefeldern, in denen knapp 30.000 Mitarbeiter/innen und 33.000 Ehrenamtliche tätig sind. An 42 Standorten bieten der Caritasverband und der Sozialdienst katholischer Frauen in der Diözese Rottenburg-Stuttgart Beratung für schwangere Frauen an.

Kontakt
Diözesancaritasverband Rottenburg-Stuttgart
Eva-Maria Bolay
Strombergstraße 11
70188 Stuttgart
0711/2633-1288
bolay@caritas-dicvrs.de
http://www.caritas-rottenburg-stuttgart.de

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Palliative Psychotherapie – Psychotherapie in der Palliativversorgung

Im Fokus der therapeutischen Palliativversorgung steht der Erhalt der Selbstbestimmung, Selbständigkeit und Lebenszufriedenheit des Patienten, im Gegensatz zur kurativen Medizin, dessen Ziel vorrangig in der Heilung der Patienten besteht, was dabei auch belastende Nebenwirkungen für den Betroffenen mit sich bringen kann.

Die Indikation zur palliativen Psychotherapie stellt nach Wunsch des Patienten der jeweils behandelnde Hausarzt.

Maßgeblich für den Beginn einer palliativen Psychotherapie ist, dass die Erkrankung bereits in einem so weit fortgeschrittenem Stadium ist, dass weitere Behandlungsmaßnahmen den Patienten nur zusätzlich belasten würden und statt dessen der Erhalt einer maximalen Lebensqualität angestrebt werden sollte.

Dazu gehört es, belastende Gefühle wie beispielsweise Verzweiflung, Angst und Wut zu erleben und auch aussprechen zu können. Dies geschieht im Rahmen der tiefenpsychologisch fundierten Psychotherapie.
Dabei wird auch die Beziehung zu nahen Verwandten mit einbezogen.
Ebenso können auch Angehörige von schwerkranken Patienten palliative Psychotherapie in Anspruch nehmen.

Bei Traumatisierung aufgrund der Diagnose, Behandlung oder des Krankheitsverlaufs, kann auch eine Behandlung von posttraumatischen Belastungsstörungen angezeigt sein.

Praxis für Psychotherapie, Psychoanalyse und Personal Coaching in Berlin am Olivaer Platz, Wolfgang Albrecht, M.A. Die Praxis befindet sich im Bezirk Charlottenburg Wilmersdorf zwei Gehminuten vom Kurfürstendamm entfernt. Termine nur nach telefonischer Voranmeldung. Praxis für Selbstzahler, Beihilfeberechtigte und Privatversicherte. Gesetzlich Versicherte haben Anspruch auf Kostenerstattung.

Kontakt
Privatpraxis für Psychotherapie, Psychoanalyse und Personal Coaching in Berlin Charlottenburg Wilmer
Wolfgang Albrecht
Olivaer Platz 15
10707 Berlin
030-88629380
w_albr@web.de
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Online-Journal „Jenseite“: Wie persönliche Andenken den Trauerprozess erleichtern

Online-Journal "Jenseite": Wie persönliche Andenken den Trauerprozess erleichtern

Screenshot Online-Journal „Jenseite“

Jeder Abschied fällt schwer. Doch Fotos, Filme und persönliche Schmuckstücke können Hinterbliebenen im Todesfall eines Angehörigen und bei der Bewältigung ihrer Trauer helfen. „Daher stellen wir nun ganz individuelle und sehr persönliche Andenken vor, mit deren Hilfe Familie und Freunde der Verstorbenen gedenken können“, erklärt Dr. Rainer Demski, Chefredakteur und Mitbegründer des Online-Journals „Jenseite“. Zudem berichtet das Magazin unter anderem über einen Friedhof in Brasilien, der für übergewichtige Menschen spezielle XXL-Gräber anbietet.

Hamburg, 06. August 2015 – Verstirbt ein Mensch, ist es heute längst nicht mehr nur eine schlichte Erdbestattung, die von den Hinterbliebenen ausgerichtet oder vom Verstorbenen gewünscht wurde. Im Gegenteil: Die Ansprüche an Begräbnis und Gedenken sind so unterschiedlich wie nie. Und auch Angehörige wollen ihre Liebsten auf immer vielfältigere Weise in Erinnerung behalten. Oftmals sind es ganz besondere Erinnerungsstücke und Unikate, mit deren Hilfe sie den Verlust verarbeiten möchten – und auch können.
Der aktuelle Themenmonat des Online-Journals „Jenseite“ bietet daher eine Übersicht über persönliche Andenken. Kennen Sie zum Beispiel „Bestattung Wien“? Das österreichische Bestattungshaus fertigt Totenmasken, Handplastiken, Fingerabdrücke und auch Erinnerungskristalle der Toten und ermöglicht so eine ganz neue Art der Erinnerung.

Eine Ruhestätte für Übergewichtige: der Penitencia-Friedhof in Rio

Unter Übergewicht leiden nicht nur hierzulande Menschen. Auch in Brasilien nimmt die Fettleibigkeit immer stärker zu. Auf dem Penitencia-Friedhof in Rio de Janeiro können daher seit Kurzem auch Tote mit Übergrößen beerdigt werden. Die speziellen XXL-Gräber sind ganze 2,60 Meter lang und 1,30 Meter breit. Aber natürlich liegen auch die Kosten etwas höher.
Darüber hinaus erhalten Leser der „Jenseite“ auch in diesem Monat in der Rubrik „Tatsache“ aktuelle Zahlen über die Bestattungsbranche und die Bestattungskultur in Deutschland.

Weitere Informationen finden Sie unter www.jenseite.de.

Die Jenseite ist ein interaktives Journal über Leben und Tod. Dabei will sie aus Überzeugung etwas anderes sein. Die Jenseite will nichts verklären, sie will keine Angst schüren, sie will nichts versprechen. Die Jenseite will Mut machen. Mut für eine Auseinandersetzung damit, dass wir endlich sind. Mut für ein Leben, in dem der Tod seinen selbstverständlichen Platz hat. Mut für mehr Liebe zum Leben. Mut zu einer Überwindung von Angst, Rätseln und Fragen. Mut, mit all unseren Sinnen hier zu sein, gerade weil wir wissen, dass wir gehen müssen. Die Jenseite ist ein journalistisches Wagnis, das einlädt sich auf ein Thema einzulassen, dass uns alle betrifft – irgendwann.

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Online-Journal „Jenseite“: Bestattung in ein anderes Licht rücken

Online-Journal "Jenseite": Bestattung in ein anderes Licht rücken

Screenshot Online-Journal „Jenseite“

Klassische Bestattungsinstitute werden von vielen Menschen als trostlos und
bedrückend empfunden. Gleiches gilt für die Trauer- und Verabschiedungskultur. „Wir
haben mit einem Bestattungsunternehmen gesprochen, das sich für eine aktive Form
des Verabschiedens einsetzt und dazu beitragen will, Sterben, Tod und Bestattung als
selbstverständliche Teile unseres Lebens wieder in ein anderes Licht zu rücken“, sagt
Dr. Rainer Demski, Chefredakteur und Mitbegründer des Online-Journals „Jenseite“.
Darüber hinaus berichtet das Magazin über eine Bestattungsform, die Mensch und
Tier auch über den Tod hinaus verbindet.

Hamburg, 08. Juli 2015 – Der Gedanke an ein Bestattungsinstitut ist bei vielen Menschen
nicht selten mit grauen Gebäuden, schwarzen gediegenen Unternehmensemblemen und
Mustergrabsteinen im Vorgarten verbunden. Im Inneren wartet der Bestatter und klärt im
formalen Gespräch die wichtigsten Fakten zur bevorstehenden Beerdigung. Eine
Vorstellung, welche die trostlose und eher bedrückende Sichtweise von Tod und Trauer in
unserer Gesellschaft unterstreicht. Mit der Verdrängung von Sterben, Tod und Trauer aus
dem öffentlichen Leben ist auch ein Verlust der Verabschiedungskultur, wie sie für viele
Generationen selbstverständlich war, verbunden.

Diese Trauerkultur möchte das Bestattungsunternehmen „Charon“ wieder hervorbringen und
hat es sich zur Aufgabe gemacht, Angehörige bei Bestattung und Trauerprozess zu
unterstützen und angemessen zu begleiten. In einem Interview spricht die Redaktion des
Online-Journals „Jenseite“ mit den Gründern über eine moderne und aufgeschlossene
Auffassung von der Dienstleistung eines Bestatters.

Gemeinsame Ruhestätte für Tier und Mensch

Über die klassische Bestattung hinaus geht auch die gemeinsame Beerdigung von Mensch
und Tier. Erst seit kurzem ist es auch in Deutschland möglich, dass Herrchen und Frauchen,
beispielsweise auf Friedhöfen in Koblenz und Essen, gemeinsam mit ihrem geliebten
Haustier ihre letzte Ruhestätte in einem Urnengrab finden.

Darüber hinaus liefert die Rubrik „Tatsache“ Zahlen über die Bestattungsbranche in
Deutschland und eine neue Reihe von Kurzbeiträgen widmet sich den Ritualen der
Schamanen.

Weitere Informationen finden Sie unter www.jenseite.de .

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