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Mach die Sonne zu deinem Arbeitgeber

Neue Wege gehen bei der Bewerbersuche

Mach die Sonne zu deinem Arbeitgeber

(Bildquelle: wiwin GmbH)

In unserer heutigen digital-dominierten Welt ist es für Unternehmen, die neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter suchen, extrem einfach geworden, online in wenigen Schritten eine ansprechende Stellenanzeige zu veröffentlichen. Das passende Anforderungsprofil sowie ein kurzer Text zu den Aufgaben und zum Arbeitgeber selbst sind schnell verfasst, die Auswahl der geeigneten Jobportale gestaltet sich ebenfalls als sehr leicht.

Die wiwin GmbH aus Mainz ging zuerst auch genau diesen Weg. Eine Anzeige mit dem aussagekräftigen Titel „Teamleiter/in Kapitalmarktprodukte und Projektumsetzung“ wurde im Handumdrehen aufgesetzt und über diverse Jobseiten gestreut.

Nach kürzester Zeit gingen erste Bewerbungen in der WIWIN-Personalabteilung ein, konnten jedoch weder quantitativ noch qualitativ die Erwartungen erfüllen.

Die beiden Marketing-Mitarbeiter Jonas und Cano unterhielten sich nach Feierabend bei einem erfrischenden Bierchen über das bestehende Problem und kamen nach einigen Überlegungen zu dem Ergebnis, dass sich nicht nur Bewerber von der Masse abheben müssen, um beim potenziellen neuen Arbeitgeber positiv aufzufallen, sondern dass auch umgekehrt ein Schuh daraus wird: Als Arbeitgeber muss man sich ebenfalls vom Wettbewerb abheben, um die Aufmerksamkeit guter Bewerberinnen und Bewerber auf sich zu ziehen.

Doch wie könnte man dieses Ziel erreichen? Die Möglichkeiten bei der Bewerbersuche sind ja bekanntermaßen immens eingeschränkt. Oder etwas doch nicht? Ohne Umschweife polterte Cano seine etwas unkonventionelle Idee heraus: „Wir drehen einen Film.“ Jonas stockte kurz, fand den verrückt klingenden Einfall aber eigentlich sehr gut. Darauf ließe sich definitiv aufbauen, hatte die Glaserei Sterz aus Geestland zu Beginn des Jahres mit einem ähnlichen Konzept sogar einen viralen YouTube-Hit landen können.

Am nächsten Tag weihten die beiden ihren Kollegen Marco in ihre Pläne ein, da sie wussten, dass er in der Vergangenheit bereits selbst einige Kurzfilme produziert hatte. Seine bisherige Erfahrung in diesem Bereich war für ihr geplantes Projekt somit von besonderer Wichtigkeit was die Erstellung eines soliden Konzepts inklusive ausgefeiltem Drehbuch anging. Schließlich musste man Geschäftsführer Matthias Willenbacher ja etwas Handfestes präsentieren können, um ihn zu überzeugen und seine Zustimmung einzuholen.

Nun musste natürlich auch die technische Umsetzung gewährleistet werden. Für diese Aufgabe viel den Dreien eigentlich nur eine passende Person ein: Robin von RobinTV aus Berlin. Der Experte für Content Marketing drehte bereits seit vielen Jahren zahlreiche kreative Videos auf YouTube, um die Reichweite seiner Kunden zu erhöhen. Auch ihm gefiel der Ansatz, bei der Ansprache von Bewerbern einmal unkonventionelle Wege zu gehen, sehr. Er war direkt mit im Boot.

Gesagt, getan! Das Projekt stand also. Im nächsten Schritt wurden Mitarbeiter aus den eigenen Reihen gesucht, die im Video einige persönliche Worte zu ihrem Arbeitsalltag bei WIWIN und ihrer Einstellung zu Nachhaltigkeit und Umweltbewusstsein zum Besten geben würden. Die Suche war schnell beendet, da sich Julia, Sebastian und Carsten gerne dazu bereit erklärten, zu ihrer Arbeit – und besonders zu der Frage wieso sie so gerne bei WIWIN arbeiten – Stellung zu nehmen.

Mit dem Kredo ihres Chefs „Habt Mut zu neuen Ideen und setzt sie um“ in den Köpfen stellten Jonas, Cano und Marco mit der Hilfe vom RobinTV ihren Vorgesetzten vor vollendete Tatsachen: Matthias hörte sich die Ausführungen gespannt an, fand Gefallen an der Idee und konnte schnell überzeugt werden. Für ihn war hierbei besonders wichtig, dass die Botschaft des Films authentisch, sympathisch und mit einem kleinen Schmunzeln transportiert würde. Letztendlich stand der Geschäftsführer dann sogar noch selbst vor der Kamera, um mit seinen eigenen Worten der Vision von WIWIN noch mehr Authentizität zu verleihen.

Nach zwei spaßigen Drehtagen in Mainz konnten die Aufnahmen erfolgreich abgeschlossen werden. In den darauffolgenden Tagen wurden von Robin geeignete Videoschnipsel mit eindringlichen Bildern gesucht, die die Botschaft des Clips noch klarer transportieren sollten. In Kombination mit einem professionellen Schnitt und einer passenden musikalischen Untermalung entstand am Ende ein sympathischer Clip, der einen authentischen Einblick in die Arbeit bei WIWIN vermittelt und zeigt, wie die Mitarbeiter ticken und was sie antreibt. Ein Zitat von Carsten fasst es am besten zusammen: „Ich habe das Gefühl, wir sehen die Sonne als Arbeitgeber.“

Abgeleitet von dieser Aussage hat WIWIN nun einen neuen Slogan: Mach die Sonne zu deinem Arbeitgeber. Dieser eine Satz steht exakt für das, was WIWIN tun möchte: Durch das Fördern nachhaltiger Projekt soll die Welt ein kleines Stückchen besser gemacht werden. Jeder Einzelne kann Teil etwas Großen werden, um die Klimawende entscheidend voranzubringen.

Was als ein Experiment für eine innovative und unkonventionelle Bewerberansprache begann, entwickelte sich zu einer Neuinterpretation der eigenen Unternehmensvision. Und genau diese sollen potenzielle Bewerber direkt erkennen, wenn sie sich den Clip anschauen.

Hier geht es zum Video: https://www.youtube.com/watch?v=J5108WZBlcg

Die wiwin GmbH ist eine Vermittlungs-Plattform für nachhaltige Kapitalanlagen. Sie vermittelt ausgewählte, zukunftsweisende Ideen, Projekte und Unternehmen. Alle vermittelten Anlageprodukte erfüllen sozial und wirtschaftlich nachhaltige Kriterien. Gemeinsam mit seinen Partnern möchte WIWIN die Welt ein bisschen besser machen. So können Anleger bereits mit kleinen Beträgen Großes für Umwelt und Klimaschutz bewirken – und vom Erfolg der Projekte profitieren. WIWIN hat inzwischen eine Reihe unterschiedlicher nachhaltiger Anlageprodukte im Angebot. Anleger können beispielsweise in Unternehmen investieren, die Elektroautos bauen oder Ökostrom erzeugen. Und sie können in ressourcenschonende Projekte wie Solaranlagen, grüne Immobilien oder energetische Sanierung investieren. Als eine von wenigen Online-Plattformen im Markt ist WIWIN als gebundener Vermittler tätig.

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Wirtschaft Handel Maschinenbau

Stellenangebote: schuhplus – Schuhe in Übergrößen – besetzt 10 neue Jobs

Fachversand für große Damenschuhe sowie große Herrenschuhe baut Portfolio aus

Stellenangebote: schuhplus - Schuhe in Übergrößen - besetzt 10 neue Jobs

Es ist nicht von der Hand zu weisen: Langsam aber sicher nähert sich das ereignisreiche Jahr 2017 dem Ende und 2018 winkt bereits mit Pauken und Trompeten um Aufmerksamkeit. Der Jahreswechsel ist für das Team vom Übergrößen-Schuh-Spezialisten schuhplus aus dem niedersächsischen Dörverden bei Bremen ein ganz besonderer Moment, verdeutlicht schuhplus-Gründer und Geschäftsführer Kay Zimmer. „Wir schauen bereits jetzt zur Adventszeit voller Stolz und Freude auf das erfolgreichste Geschäftsjahr von schuhplus in der bisherigen Firmengeschichte zurück. Unsere schwer erarbeitete Marktposition seit unserem Start im Jahre 2002 zeigt mir deutlich, dass trotz Wettbewerb der Mittelstand Kraft und Energie und Potenzial hat – und damit auch die unverkennbare Kompetenz, sich gegen internationale Konzerne durchzusetzen. Mit einem hoch engagierten und kompetenten Team wollen wir auch im Jahr 2018 an diesem Erfolg anknüpfen, in Wachstum investieren und mit zehn neuen Jobs & Stellenangeboten dafür sorgen, unsere Marktposition europaweit auszuweiten.“

Ob Versandwesen, Buchhaltung, Webseiten-Optimierung, Kundenservice oder Artikelpflege: Am Firmenstandort von schuhplus – Norddeutschlands größtes Fachgeschäft für Schuhe in Übergrößen – finden alle Prozesse statt, die im modernen Omnichannel-Versand relevant sind – und um dem kontinuierlichen Wachstumskurs gerecht zu bleiben, werden im ersten Quartal 2018 weitere zehn neue Stellen besetzt. Ob „Bester Webshop des Jahres“, Auszeichungen wie „Bestes Unternehmen des Mittelstandes“, ob Preise wie „Platzmarkthirsch 2017“, „Problemlöser 2020“ oder auch die erzielte schuhplus-Kundenzufriedenheit mit „SEHR GUT“ bei fast 20.000 Abstimmungen. Im Segment des Digitalhandels nimmt schuhplus deutschlandweit eine führende Position ein und entwickelt stets neue Konzepte und Maßnahmen, die führende Marktposition kontinuierlich auszubauen.

Informationen zur Bewerbung gibt es unter dem Reiter „Stellenangebote“ im unteren Bereich (Footer) der Webseite von schuhplus – Schuhe in Übergrößen.

Die schuhplus – Schuhe in Übergrößen – GmbH ist ein führendes, multimedial operierendes E-Commerce-Unternehmen mit POS-Integration, welches sich auf den synchronen Multichannel-Vertrieb im Produktsegment Schuhe in Übergrößen spezialisiert hat. Als lizensierter Handelspartner nationaler wie internationaler Marken erstreckt sich das Portfolio über die gesamte Abdeckung anlassbezogener Schuhmoden. Damenschuhe in Übergrößen werden in den Größen 42 – 46 geführt; das Segment Herrenschuhe in Übergrößen umfasst die Größen 46 – 54.

Durch die gleichzeitige Nutzung primärer sowie sekundärer Vermarktungsebenen erzielt schuhplus eine kumulierte Aufmerksamkeit von monatlich 1, 7 Millionen Besuchern. Das Unternehmen betreibt am Firmenstandort in 27313 Dörverden ein stationäres Geschäft für Schuhe in Übergrößen auf einer Verkaufsfläche von über 900 qm. Geschäftsführender Gesellschafter ist der Unternehmensgründer Kay Zimmer.

Kontakt
schuhplus – Schuhe in Übergrößen – GmbH
Georg Mahn
Große Straße 79a
27313 Dörverden
04234 8909080
04234 8909089
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https://www.schuhplus.com

Medizin Gesundheit Wellness

Wir suchen ZMV, ZFA, ZMF für zahnärztlichen Abrechnungsservice

4DENTA Abrechnungsservice – Wir erstellen als externer Dienstleister für Zahnarztpraxen die Abrechnung

Wir suchen ZMV, ZFA, ZMF für zahnärztlichen Abrechnungsservice

Wir suchen Sie

Für unseren zahnärztlichen Abrechnungsservice 4DENTA suchen wir zum nächst möglichen Zeitpunkt Verstärkung in unserem wachsenden Team als

– ZMV, ZMF oder ZFA

in Vollzeit für unseren Hauptsitz in Karlsruhe.

Unser Abrechnungsservice:

Wir erstellen als externer Dienstleister für Zahnarztpraxen bundesweit die Abrechnung und sind Bindeglied zwischen Praxis, Patient und ggf. Factoringunternehmen. Als Abrechnungsspezialist übernehmen wir mit unserem kompetenten Team die Abrechnungstätigkeiten oder Teilbereiche der Zahnarztpraxen nach gesetzlicher Vorgabe.

Ihre Aufgaben:

– Erstellung und Prüfung der zahnärztlichen Abrechnung
– Abrechnung per Ferneinwahl (und ggf. vor Ort in der Praxis)
– Ansprechpartner/in für unsere Kunden
– Allgemeine Verwaltungsaufgaben
– Teilnahme an regelmäßigen Abrechnungsseminaren

Ihr Profil:

– Abgeschlossene zahnmedizinische Berufsausbildung
– Berufserfahrung in der zahnärztlichen Abrechnung
– Gute Abrechnungskenntnisse in GOZ/GOÄ, BEMA, Festzuschüsse, BEB, BEL, Implantatabrechnung
– Sicheres und überzeugendes Auftreten im Umgang mit Kunden

Über uns:

– Wir bieten Ihnen eine abwechslungsreiche, interessante und spannende Tätigkeit in einem der führenden Abrechnungsunternehmen bundesweit.
– Regelmäßige Weiterbildungsmöglichkeiten sind bei uns selbstverständlich.
– Wir haben ein sehr gutes Betriebsklima und ein wertschätzendes Miteinander.

Ihre Bewerbung:

Wenn wir Ihr Interesse geweckt haben, dann senden Sie uns bitte Ihre aussagekräftige Bewerbung inkl. Ihrer Praxissoftware Kenntnisse per Email oder Post. Wir freuen uns.

Kontakt:

4DENTA Abrechnungsservice
Frederic Feldmann
Ludwig-Erhard-Allee 24
76131 Karlsruhe

Mail: info@4denta.de
Web: www.4denta.de

Unser Abrechnungsservice 4DENTA erstellt zahnärztliche Abrechnungen für Zahnarztpraxen nach gesetzlicher Vorgabe. Als externer Dienstleister versteht sich 4DENTA als Bindeglied zwischen Zahnarzt, Patient und ggf. Factoringunternehmen. Die Abrechnungsspezialistinnen verfügen über langjährige Berufserfahrung. Bei Ausfall der Abrechnungskraft durch Schwangerschaft, Kündigung oder Krankheit steht Ihnen 4DENTA zur Seite und übernimmt die Abrechnungstätigkeiten. So geht Ihnen kein Geld verloren. Weitere Informationen erhalten Sie unter www.4denta.de

Kontakt
4DENTA Abrechnungsservice GmbH & Co. KG
Frederic Feldmann
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Politik Recht Gesellschaft

Ansprüche wegen Diskriminierung nach dem AGG – Hinweise zur Beweislast

Ein Beitrag von Alexander Bredereck, Fachanwalt für Arbeitsrecht Berlin und Essen, und Maximilian Renger, wissenschaftlicher Mitarbeiter.

Ansprüche wegen Diskriminierung nach dem AGG - Hinweise zur Beweislast

Arbeitsrecht

Sinn und Zweck des AGG: Das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (AGG) dient dem Schutz vor Diskriminierung aus rassistischen Gründen, wegen der ethnischen Herkunft, des Geschlechts, der Religion sowie weiteren Gründen und regelt in diesem Zusammenhang Recht und Pflichten von Arbeitnehmern und Arbeitgebern.

Grundsätzliche Beweislast bei der Geltendmachung von Ansprüchen durch Arbeitnehmer: Grundsätzlich ist es so, dass für den Fall, dass Tatsachen festgestellt wurden, die eine Benachteiligung des Arbeitnehmers aus den im AGG aufgeführten Gründen vermuten lassen, der Arbeitgeber die Beweislast trägt, dass eine Benachteiligung nicht vorlag. Solange entsprechende Tatsachen dagegen nicht festgestellt wurden, besteht auch keine Vermutung für eine Benachteiligung und der Arbeitnehmer kann grundsätzlich keine Rechte geltend machen. Kann der Arbeitnehmer aber anführen, dass z.B. eine Stellenausschreibung schon diskriminierende Formulierungen enthielt, etwa weil der Arbeitgeber nicht alters- oder geschlechtsneutral gesucht hat, besteht die beschriebene Vermutung für eine tatsächliche Benachteiligung und die Beweislast hinsichtlich einer Entlastung liegt dann in der Folge beim Arbeitgeber. Nicht selten bestehen dann schon sehr gute Chancen darauf, einen Anspruch auf Schadensersatz nach dem AGG erfolgreich geltend zu machen.

Entlastung für Arbeitgeber schwierig: In diesem Fall wird dem Arbeitgeber in der Praxis eine Entlastung nämlich nur sehr schwer gelingen. Die Anforderung hat das Bundesarbeitsgericht im Falle der Benachteiligung aufgrund einer Schwerbehinderung wie folgt formuliert: Wenn die festgestellten Tatsachen eine Benachteiligung wegen der Behinderung vermuten lassen, trägt der Arbeitgeber nach § 22 AGG die Beweislast dafür, dass eine solche Benachteiligung nicht vorlag. Der Arbeitgeber muss das Gericht davon überzeugen, dass die Benachteiligung nicht – auch – auf der Schwerbehinderung beruht. Damit muss er Tatsachen vortragen und gegebenenfalls beweisen, aus denen sich ergibt, dass es ausschließlich andere Gründe waren als die Behinderung, die zu der weniger günstigen Behandlung führten, und in seinem Motivbündel weder die Behinderung als negatives noch die fehlende Behinderung als positives Kriterium enthalten war (Bundesarbeitsgericht, Urteil vom 17. August 2010, Az. 9 AZR 839/08). Kann der Arbeitnehmer schlicht auf die Formulierung in der Stellenausschreibung verweisen, dürfte der Arbeitgeber kaum mehr tragfähige Gründe zu seiner Entlastung vortragen können. Auf Arbeitgeberseite ist also bei der Formulierung von Stellenanzeigen äußerste Vorsicht geboten, nicht zuletzt in Anbetracht sog. AGG-Hopper, die sich gezielt auf diskriminierende Stellenanzeigen bewerben, um die Entschädigungssummen einzustreichen.

Wer wir sind: Die Rechtsanwälte und Fachanwälte für Arbeitsrecht Volker Dineiger und Alexander Bredereck sind seit vielen Jahren schwerpunktmäßig im Bereich Kündigungsschutz tätig. Gemeinsam haben sie das Handbuchs Arbeitsrecht der Stiftung Warentest verfasst. Auf dem YouTube-Kanal „Fernsehanwalt“ werden ständig aktuelle Rechtsprobleme aus dem Alltag vorgestellt und dazu praxisnahe Lösungen präsentiert.

6.4.2017

Videos und weiterführende Informationen mit Praxistipps zu allen aktuellen Rechtsfragen finden Sie unter: www.fernsehanwalt.com

Alles zum Arbeitsrecht: www.arbeitsrechtler-in.de

Rechtsanwaltskanzlei
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Rechtsanwälte in Berlin und Potsdam

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Prenzlauer Allee 189
10405 Berlin
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Wirtschaft Handel Maschinenbau

E-Recruiting für KMU: Mehr Bewerber mit weniger Aufwand

Mehr Aufmerksamkeit für Stellenanzeigen bringt mehr Bewerbungen – und das zu günstigen Preisen dank der Kooperation von coveto und Blenda Media.

E-Recruiting für KMU: Mehr Bewerber mit weniger Aufwand

Pia Tischer: Unser E-Recruiting-Paket bringt mehr Bewerbungen bei geringerem Aufwand

Nidda und Neustadt-Glewe, 09.03.2017 – Inhaber kleiner und mittlerer Unternehmen beklagen, dass auf Stellenausschreibungen viel zu wenige Bewerbungen eingehen. Gesucht werden bezahlbare Lösungen, die mit geringem Aufwand mehr potenzielle Bewerber erreichen.

Dabei unterstützen die HR-Profis coveto und Blenda Media gemeinsam mit einem intelligenten E-Recruiting-Tool und mit persönlicher Beratung. Durch die Zusammenarbeit dieser beiden Spezialisten stehen kleinen und mittelständischen Unternehmen nun dieselben Instrumente zur Verfügung, die sonst nur große Konzerne nutzen. Und das zu äußerst günstigen Preisen.

Mehr Bewerber erreichen auch mit kleinen Budgets

Für mehr Sichtbarkeit bei potenziellen Bewerbern können Unternehmen ihre Stellenangebote auf allen erdenklichen Kanälen posten. Zahlreiche, sonst sehr zeitaufwendige Aufgaben werden mit nur einem Tool erledigt:

+ Stellenportal und Online-Bewerbungsformular, auch für mobile Endgeräte
+ keine Mehrfacheingaben nötig (eigenes Stellenportal, Website, Arbeitsagentur, Jobbörsen)
+ Multiposting auf kostenlosen Jobbörsen
+ Posten auf Social-Media-Kanälen
+ optionales Schalten von indeed und Premiumportalen

coveto und Blenda Media beraten die Jobanbieter nach Bedarf auch individuell, beispielsweise zum Layout der Stellenausschreibung, zum Inhalt, zu Kampagnen und zu zielgruppengerechten Kanälen für die Veröffentlichung der Jobangebote.

Mehr Reichweite mit nur einem Klick

Unternehmen steht durch die Kooperation von coveto und Blenda Media ein Recruitingverfahren zur Verfügung, das über das reine Managen von Bewerbern weit hinausgeht. Jetzt kann mit nur einem Klick die Stellenanzeige auf allen nützlichen Kanälen verbreitet werden. Durch die größere Reichweite des Multipostings gehen in der Regel auch mehr Bewerbungen ein.

„Das Zusammenspiel der Recruiting-Software coveto mit unserem Multiposting bringt kleine und mittelständische Unternehmen im Bewerbermarkt auf Augenhöhe mit großen Konzernen“, erklärt Oliver Repp, Inhaber von Blenda Media. „coveto und Blenda Media bieten ein Gesamtpaket, das den Aufwand für Bewerbungsverfahren deutlich senkt und das zu bezahlbaren Preisen.“

Das Unternehmen arsmedia Software, das coveto entwickelte, existiert bereits seit dem Jahr 2000. Seit 2009 gibt es die Bewerbermanagement-Software coveto. Eine einfache Handhabung, persönlicher Support und Kostentransparenz stehen seitdem im Zentrum der Arbeit von arsmedia-Software, dem Anbieter von coveto. Die Online-Software speziell für mittelständische Unternehmen wird regelmäßig aktualisiert und an die sich ändernden Bedürfnisse der Kunden angepasst.

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63667 Nidda
060 43 – 400 316
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85356 Freising
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Medizin Gesundheit Wellness

Stellenangebot: Zahnmedizinische Prophylaxeassistentin (m/w) ZMF / ZMP / DH in Bornheim-Merten

Aktuelle Jobangebote in unserer Zahnarzpraxis Zahnstrategen in Bornheim-Merten

Stellenangebot: Zahnmedizinische Prophylaxeassistentin (m/w) ZMF / ZMP / DH in Bornheim-Merten

Jobangebot: Zahnmedizinische Prophylaxeassistentin (m/w) in Bornheim-Merten

Zur gezielten Verstärkung unseres Praxisteams suchen wir für unsere moderne Zahnarztpraxis
ganztags oder in Teilzeit und in dauerhafter Festanstellung eine Zahnmedizinische
Prophylaxeassistentin (m/w).

EIN TOLLES TEAM FREUT SICH AUF SIE
Alle Informationen auf unserer Webseite Jobangebote – Zahnarztpraxis Zahnstrategen

Zusammenarbeit und Teamwork ist bei uns ganz eng mit rheinischem Frohsinn und einem
vertrauensvollen inspirierenden Arbeitsklima verbunden. Wir haben daher immer ein offenes
Ohr für die Fragen, Wünsche und Anregungen unserer Mitarbeiter und bitten sie uns diese
mitzuteilen.

Uns macht die Arbeit im Team Spaß und das zeigen wir gerne. Wir freuen uns auf Ihre
Bewerbung. Werden Sie ein Teil von uns.

IHRE AUFGABEN
Zu Ihren Aufgaben gehören die Kinder- und Erwachsenenprophylaxe sowie das Bleaching.
Gemäß Ihrer Qualifikation gehört auch die Verhütung und Behandlung von
Zahnbetterkrankungen zu Ihrem Aufgabenbereich.

HIERFÜR SOLLTEN SIE FOLGENDE STÄRKEN BESITZEN
– ein sympathisches und gewinnendes Auftreten,
– gewissenhaftes und zuverlässiges Arbeiten,
– eine fortschrittliche und fürsorgliche Patientenbehandlung,
– Teamfähigkeit sowie Spaß an der Arbeit und im Umgang mit Menschen.

Sie erhalten bei uns eine langfristige Arbeitsperspektive in der Sie viel selbst mitgestalten
können. Freuen Sie sich auf ein angenehmes Arbeiten in einem hoch motivierten Team!

Wir freuen uns auf Sie und Ihre schriftliche Bewerbung!
Postalisch:
Zahnstrategen
Kirchstraße 17
53332 Bornheim-Merten

per E-Mail:
info@zahnstrategen.de
(Nachrichtgröße max. 15 MB)

Informationen vorab unter:
http://zahnstrategen.de/
Telefon: 02227 7575

Unsere Praxis befindet sich in Bornheim-Merten und ist leicht zu erreichen von Köln, Bonn, Brühl, Erftstadt, hürth, Brühl, Leverkusen und Umgebung.

Ihre Zahnarztpraxis in Bornheim-Merten.
Ihr Wohlbefinden ist unser größtes Anliegen – vom ersten Schritt in unsere Praxis bis hin zum optimalen Behandlungsergebnis. Dafür kombinieren wir modernste Geräte und Technik mit erstklassigem Service und Know-how.

Firmenkontakt
ZAHNSTRATEGEN Zahnarztpraxis Dr. Daniel Aniol
Zahnarzt DR. DANIEL ANIOL
Kirchstraße 17
53332 Bornheim – Merten
(02227) 7575
info@zahnstrategen.de
http://zahnstrategen.de/

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CUM MEDICO | Lensing Consulta
Tobias Lensing
Bockenheimer Landstr. 17/19
60325 Frankfurt am Main
069 710 455 474
tobias.lensing@cum-medico.de
http://cum-medico.de/

Wirtschaft Handel Maschinenbau

Offensive Mittelstand Fachgruppe Internet-Marketing gegründet

Offizielle Gründungssitzung der neuen Offensive Mittelstand Fachgruppe Internet-Marketing fand unter der Leitung von Thomas Issler am 16. April in Stuttgart statt.

Offensive Mittelstand Fachgruppe Internet-Marketing gegründet

Offensive Mittelstand Fachgruppe Internet-Marketing gegründet

Die Ziele der neuen Offensive Mittelstand Fachgruppe Internet-Marketing sind die Sensibilisierung für das Thema Internet-Marketing in kleinen und mittleren Unternehmen, das Aufzeigen vom Internet als wichtigem neuen Werbe- und Vertriebsweg sowie als Plattform für Stellenausschreibungen. Die Fachgruppe Internet-Marketing soll KMUs informieren und zusätzlich ganz konkrete, praktische Unterstützung bei der Einführung und Optimierung von Internet-Marketing Maßnahmen bieten. Damit leistet sie einen wichtigen Beitrag zur Zukunftssicherung der Betriebe.

Die nächste Sitzung der Fachgruppe Internet-Marketing findet am 28. Juli wieder in Stuttgart statt. Vorbereitend steht interessierten Mitgliedern der Offensive Mittelstand ein Online-Dokument zur Verfügung, in dem Wünsche und Ideen geteilt werden können.

Die Offensive Mittelstand ist eine breit aufgestellte unabhängige Initiative um kleine und mittelständische Unternehmen zu fördern. Mitglieder sind u.a. BDA Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände, ZDH Zentralverband des Deutschen Handwerks, Unternehmer-Netzwerke wie z.B. Bund der Selbständigen Bayern, Kammern, Innungen, regionale Wirtschaftsförderungen und viele mehr. Die Offensive Mittelstand stellt Unternehmen verschiedene Hilfsmittel zur Verfügung um die Ist-Situation zu analysieren und eventuell Schritte einzuleiten, sich noch besser aufzustellen.

Weitere Informationen gibt es unter:
http://thomas-issler.com/offensive-mittelstand-fachgruppe-internet-marketing-offiziell-gegruendet/

Thomas Issler ist Inhaber der Internet-Agentur 0711-Netz sowie vom Internet Marketing College. Sein Wissen gibt er zusätzlich als Speaker und Autor weiter. Als Fachinformatiker für Systemintegration kennt er die Technik und die betriebswirtschaftliche Seite. Seine wahre Liebe gilt jedoch dem Internet-Marketing. Sein Ziel ist es kleine und mittelständische Unternehmen bei der Kundenakquise über das Internet zu unterstützen.

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Thomas Issler
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70192 Stuttgart
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Tourismus Reisen

Traumjob – 1 Jahr auf Reisen mit 90.000 Euro

Traumjob – 1 Jahr auf Reisen mit 90.000 Euro

Traumjob - 1 Jahr auf Reisen mit 90.000 Euro

(Mynewsdesk) London – Das Online-Reisebüro Expedia.de hat kürzlich eine Kampagne gestartet, mit der eine reiselustige und neugierige Person ab 18 Jahren gesucht wird, die ab August ein Jahr lang als freier Mitarbeiter von Expedia durch Deutschland reisen und über ihre Abenteuer in einem Blog berichten möchte. Expedia Pioneer, so der Name der Kampagne, wirbt mit dem Slogan „Deinen Traumjob gibt es noch nicht? Dann erfinde ihn doch selbst!“ Der Vollzeitjob als Deutschland-Entdecker besteht darin, die besten Orte, Geheimtipps und Veranstaltungen der Heimat zu erkunden und anschließend im Internet darüber zu berichten. Reise- und Schreiberfahrung muss man nicht unbedingt haben, Flexibilität und Fernweh dagegen sind ein Muss. Den Expedia Pioneer erwarten 12 Monate voller Abenteuer, in denen er Videos, Blogbeiträge, Fotos und Social-Media-Inhalte erstellt und Interviews führt. Expedia.de sorgt dabei für reisefreundliche Rahmenbedingungen: Mit einer Aufwandsentschädigung von ca. 90.000 € brutto kann sich der Gewinner „eine gesunde Mischung aus den besten Hotels und Budgetunterkünften, den beliebtesten Wahrzeichen und versteckten Schätzen und Streetfood und Gourmetrestaurants leisten und so alle Aspekte [seines] Landes kennenlernen.“ Die Arbeitszeiten können flexibel gestaltet werden, vertraglich vorgesehen sind dabei zwei freie Tage pro Woche und 25 Urlaubstage. Es handelt sich dabei also tatsächlich um eine Vollzeitstelle – nebenberuflich kann man sich nicht ein Jahr lang aus dem Alltag ausklinken und als Expedia Pioneer die Vielfalt seines Heimatlandes erleben.Nicht nur in Deutschland, sondern auch in Spanien, Italien, Frankreich, im Vereinigten Königreich und in den Niederlanden wird jeweils ein Expedia Pioneer gesucht. Eine Bewerbung für diese Länder ist ebenfalls möglich, vorausgesetzt, man kennt das Land wie seine Westentasche und spricht die Sprache fließend. Für die Bewerbung als Expedia Pioneer braucht man lediglich ein 90-sekündiges YouTube-Bewerbungsvideo, das den Kandidaten, sein Fernweh und seine persönliche Sicht der Dinge zeigt, sowie ein ausgefülltes Online-Bewerbungsformular. Nach einer Interview-Zwischenrunde werden die zwei besten Kandidaten nach London zu einem Trainingslager eingeladen, wo nach einer Woche Schulung der Gewinner ermittelt wird. Für die Schulungswoche in London übernimmt Expedia die Kosten der Kandidaten.Expedia unterstützt seine Pioneers tatkräftig und stellt ihnen jeweils einen Community Manager zur Seite, der das ganze Jahr über bei der Reiseplanung hilft und praktische Tipps und Feedback geben kann. Grundkenntnisse im Bereich digitale Technologien und Bearbeitungswerkzeuge für Social-Media-Inhalte wären wünschenswert, werden aber auch im Rahmen der oben genannten Schulung vermittelt.Weitere Informationen zu dieser Expedia-Kampagne und zum Bewerbungsverfahren sowie die Teilnahmebedingungen gibt es unter http://pioneer.expedia.de.
Expedia.de
Zenon
E-Mail: v-razenon@expedia.com

Diese Pressemitteilung wurde via Mynewsdesk versendet. Weitere Informationen finden Sie im Expedia.de .

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Expedia ist der Marktplatz für 70 Millionen Menschen in 18 Ländern und somit das weltweit führende Reiseportal.

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Politik Recht Gesellschaft

Trotz AGG: So tricksen Unternehmen bei Stellenausschreibungen

Trotz AGG: So tricksen Unternehmen bei Stellenausschreibungen

Wir sind gegen Diskriminierung

31. März 2014. Deutsche Unternehmen haben dazugelernt. Knapp acht Jahre nach Inkrafttreten des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes (AGG) gibt es kaum mehr diskriminierende Stellenanzeigen. „Aber trotzdem werden Bewerber weiterhin nach Alter, Geschlecht oder Herkunft gnadenlos aussortiert“, so Uwe Hoffmann, ehrenamtlicher Geschäftsführer des Deutschen Schutzverbandes gegen Diskriminierung e. V. (DSD).

„Eigentlich könnten wir zufrieden sein“, sagt Uwe Hoffmann vom DSD ( www.gegendiskriminierung.de ) in Jena. „Gerade bei den Stellenanzeigen finden sich kaum noch diskriminierende Formulierungen.“ Dass Unternehmen aber dennoch ältere Bewerber, Frauen mit kleinen Kindern und speziell Schwangere bei der Stellenbesetzung benachteiligen, sei nach wie vor Realität. Kaum ein Unternehmer ist heute noch so naiv in einer Stellenanzeige unter 30-jährige Kandidaten oder explizit Berufseinsteiger zu suchen.

Theorie und Praxis bleiben zwei Paar Schuhe

Die Umsetzung des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes hat neben vielen positiven Veränderungen auch ein paar weniger schöne mitgebracht. „Ein 60-jähriger Rechtsanwalt schrieb beispielsweise immer wieder Bewerbungen für Stellen, die für Berufseinsteiger ausgeschrieben waren“, weiß Hoffmann. „Der Anwalt wollte die Jobs nicht wirklich haben, sondern hat auf Ablehnung gehofft, damit der dann bis zu 60.000 Euro Entschädigung pro Bewerbung einklagen konnte“, sagt der DSD-Geschäftsführer. „Damit wird das AGG missbraucht.“ Diese Masche wurde vom Landesarbeitsgericht Düsseldorf entlarvt, dennoch stellte das Gericht fest: Wenn ein Unternehmen explizit Berufseinsteiger sucht, schließt es ältere Bewerber ebenso explizit aus (Az.: 13 Sa 1198/13).

Bewerber haben kein Recht auf Information

Damit es keine Klagen gibt, verfassen Unternehmen mittlerweile oft sehr nichts sagende und neutrale Stellenausschreibungen. Uwe Hoffmann: „Das Aussortieren erfolgt dann intern. Bewerber, die zu alt sind oder Frauen, die Kinder haben, bekommen dann eine einfache und ebenso nichtssagende Absage.“ In den Ablehnungen werden meistens die Standartformulierungen verwendet: der Dank für die Bewerbung, die Absage und die freundliche Schlussformel.

Aber müssen die Unternehmen denn die Ablehnungsgründe nicht offenlegen? Der DSD-Geschäftsführer: „Zunächst nicht, das hat der Europäische Gerichtshof festgestellt. Bewerber haben keinen Anspruch auf Auskünfte über eingestellte Mitbewerber oder auf die Ablehnungsgründe. Das Schweigen des Arbeitgebers bleibt aber im Fall einer vermuteten Diskriminierung nicht ohne rechtliche Folgen. Der Europäische Gerichtshof hat letztlich eine Umkehrung der Beweislast bestätigt. Wenn ein abgelehnter Bewerber sich diskriminiert fühlt, so muss das Unternehmen heute nachweisen, dass es für die Ablehnung andere Gründe gegeben hat. Den Vorwurf der Diskriminierung muss der abgelehnte Bewerber in einem entsprechenden Schreiben aber deutlich machen, sonst bleibt sein Schreiben unbeantwortet.“

Diskriminierung ist gegen die Menschenwürde

Mittlerweile wissen fast alle Arbeitgeber, wie sie heikle Formulierungen in der Stellenausschreibung umgehen. Dennoch sortieren sie Bewerber wegen Alter, Herkunft, oder Geschlecht aus. „Wer tatsächlich diskriminiert wird“, so Hoffmann, „sollte sich an uns oder eine andere Antidiskriminierungsstelle wenden. Das Ziel des Allgemeinen Gleichheitsgesetzes ist es, Diskriminierung zu vermeiden und zu bekämpfen. Und wir tragen unseren Teil dazu bei – auch mit einem Anwalt und unter Ausschöpfung aller rechtlichen Mittel.“

Der Deutsche Schutzverband gegen Diskriminierung setzt sich für Menschen ein, die sich durch Behörden oder Unternehmen ungerecht behandelt fühlen, die bei ihrer Berufswahl aus böswilligen Gründen oder Vorurteilen benachteiligt wurden oder die durch den Staat oder seine Entscheidungen ins soziale Abseits gedrängt werden.

Besonders betreut werden Hartz IV-Empfänger, die eine kostenlose Erstberatung ihrer Fälle durch spezialisierte Anwälte erhalten.

Deutscher Schutzverband gegen Diskriminierung e.V.
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07743 Jena
03641 876 11 59
info@gegendiskriminierung.de
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All4Press
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Bildung Karriere Schulungen

Arbeitsmarktstudie 2014: Zuversicht in Wachstum und neue Projekte treiben Stellenaufbau in IT-Abteilungen

Jobaussichten für IT-Experten besonders hoch im Mittelstand

Arbeitsmarktstudie 2014: Zuversicht in Wachstum und neue Projekte treiben Stellenaufbau in IT-Abteilungen

Grafik Jobaussichten im IT-Sektor

München, 18. Februar 2014 – Im IT-Sektor planen 36 % der Unternehmen in Deutschland im ersten Halbjahr des Jahres 2014 neue Arbeitsplätze zu schaffen. Besonders groß ist der Bedarf an IT-Fachkräften bei mittelständischen Unternehmen. Dies ist ein Ergebnis der aktuellen Arbeitsmarktstudie des Personaldienstleisters Robert Half Technology, an der 200 CIOs und CTOs in Deutschland teilnahmen.

Ein Ende des IT-Fachkräftemangels noch lange nicht in Sicht
In Deutschland wächst der hohe Bedarf an IT-Fachkräften weiter an. Insgesamt 75 % der befragten CIOs planen, in den kommenden sechs Monaten zusätzliche Stellen zu schaffen oder frei gewordene Positionen neu zu besetzen. Das ist ein Plus von 8 % gegenüber dem ersten Halbjahr 2013. Besonders gut sind die Jobaussichten bei Unternehmen mittlerer Größe: Mehr als die Hälfte (51 %) will neue Arbeitsplätze schaffen, jeder dritte CIO und CTO (31 %) sucht geeignete Kandidaten, um frei gewordene Stellen wieder zu besetzen. Ein Stellenabbau im IT-Sektor ist lediglich bei 6 % der Studienteilnehmer ein Thema. Im Vergleichszeitraum des Vorjahres hatten noch mehr als doppelt so viele (13 %) der befragten CIOs und CTOs in der Studie von Robert Half Technology angegeben, Stellen abbauen zu wollen.

Neue Projekte und Expansion steigern Fachkräfte-Bedarf
Treiber für die größere Nachfrage an IT-Fachkräften sind vor allem neue Projekte und Initiativen (54 %). Auf Platz zwei folgt die Expansion im nationalen Markt (44 %). Neue Märkte zu erschließen ist der Einstellungsgrund für 43 %, der Ausbau des Produkt- oder Leistungsportfolios für 42 % der befragten CIOs. Die internationale Expansion ist bei einem Viertel (25 %) der befragten CIOs und CTOs in Deutschland ein Grund für den Stellenaufbau. Das Upgrade von Finanzsystemen ist in 11 % der Unternehmen Treiber für mehr Personalbedarf.
„Angesichts vieler neuer Projekte, der positiven Wachstumserwartungen deutscher CFOs und der damit verbundenen dringend benötigten Fach- und Führungskräfte wird die Personalsuche auch in diesem Jahr eine echte Herausforderung. Marktgerechte Gehälter wie sie unser Robert Half Technology Gehaltsspiegel 2014 zeigt, werden für die Mitarbeitergewinnung und -bindung dabei genauso wichtig sein wie Work-Life-Balance und andere nicht-monetäre Anreize. Bewerber wiederum können den aktuellen Marktvorteil für sich nutzen. Wir empfehlen bei der Auswahl zwischen den Angeboten auch genau zu berücksichtigen, welches Unternehmen mittel- und langfristig die besten Perspektiven im dynamischen IT-Bereich bietet. Zudem raten wir Bewerbern, unbedingt auch die Entwicklungsmöglichkeiten bei dem potenziellen neuen Arbeitgeber mit den eigenen Karriere- und Lebenszielen abzugleichen, um die richtige Entscheidung zu treffen“, so Sven Hennige, Managing Director Central Europe & Germany bei Robert Half.

CIOs starten überaus optimistisch ins erste Halbjahr 2014
Befragt zu ihren Erwartungen hinsichtlich der Wachstumsperspektiven in Deutschland und des eigenen Unternehmens für 2014 herrscht bei CIOs eine positive Grundstimmung. 85 % sind zuversichtlich oder sogar sehr zuversichtlich, was die Wachstumsperspektiven in Deutschland für das Jahr 2014 betrifft. Lediglich 11 % blicken pessimistisch in die Zukunft – im vergangenen Jahr lag dieser Wert noch bei 17 %.
Noch optimistischer zeigen sich die befragten IT-Leiter, wenn es um die Wachstumschancen des eigenen Unternehmens geht. Hierzu äußern sich über alle Befragten hinweg 90 % zuversichtlich oder sogar sehr zuversichtlich. Am optimistischsten zeigen sich CIOs in mittelständischen Unternehmen mit 91 %.

Über die Arbeitsmarktstudie IT-Sektor
Die von Robert Half entwickelte Arbeitsmarktstudie wird jährlich für die Bereiche Finanz- und Rechnungswesen, IT und Assistenzbereich in 17 Ländern erhoben: Australien, Österreich, Belgien, Brasilien, Chile, China, Vereinigte Arabische Emirate, Frankreich, Deutschland, Hong Kong, Italien, Japan, Neuseeland, Singapur, Schweiz, Niederlande, Großbritannien. Die Befragung für den IT-Sektor wurde im Dezember 2013 von einem internationalen, unabhängigen Meinungsforschungsinstitut unter 200 CIOs und CTOs in Deutschland durchgeführt. Weitere Ergebnisse der Studie senden wir Ihnen auf Anfrage gerne zu.

Hinweis für die Redaktion:
Robert Half Technology gehört zu Robert Half, dem weltweit führenden Personaldienstleister für Fach- und Führungskräfte im Finanz-, Rechnungs- und Bankwesen sowie im IT- und kaufmännischen Bereich. http://www.roberthalf-technology.de

Für Pressegespräche steht Ihnen Sven Hennige, Managing Director Central Europe & Germany bei Robert Half gerne zur Verfügung. Zur Terminvereinbarung kontaktieren Sie bitte Alenka Mladina, Tel. 089 286 74 071 oder alenka.mladina@roberthalf.net.

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