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Endlich wieder genießen

Gute Nerven statt nervöse Essstörung

Endlich wieder genießen

Foto: Plassen-Verlag (No. 6011)

sup.- Richtig essen zu wollen, kann zur Verzweiflung führen. Eine inflationäre Ernährungs-Aufklärung verdirbt vielen Menschen den Appetit. Cholesterin in Eiern, so wurde jahrelang behauptet, kann zum frühen Tod führen. Inzwischen gibt es mangels wissenschaftlicher Beweise Entwarnung. Fleisch soll aggressiv und Weizen dumm machen. Fett, Salz und Zucker sollen die Gesundheit gefährden. Dann gibt es die vielen Intoleranzen: gegen Laktose, Histamine, Gluten. Sollen wir vegetarisch essen oder eine Paleo-Diät machen wie in der Steinzeit? Und gibt es bald vielleicht auch noch Lebensmittel-Ampeln und Strafsteuern für verdächtige Produkte?

Das Lebensmittelangebot in Deutschland war nie zuvor so vielfältig und auf so hohem Qualitätsniveau. Eigentlich geht es uns gut. Aber die Verunsicherung raubt die Freude am Essen. Die Fixierung auf ein vermeintlich gesundes und moralisch korrektes Essen kann dabei zwanghafte Züge annehmen. Orthorexia nervosa heißt die Krankheit, deren Zunahme die Mediziner seit Jahren beobachten. Eigentlich ist es eine Angststörung, nämlich die irrationale Angst um die Gesundheit, die zur tatsächlichen Essstörung wird.

Beruhigung für die Nerven bringt jetzt ein Buch, das über die Hintergründe von Organisationen und angeblichen Experten informiert, die immer wieder mit neuen Angriffen auf die Nahrungsmittel die Freude am Essen nehmen. In „Schluss mit Essverboten“ (Plassen-Verlag) macht der Publizist Detlef Brendel transparent, welche Absichten und Umsatzinteressen hinter vielen Ratschlägen, Forderungen und Empfehlungen stehen. Der permanente Psychostress der Ernährungsattacken, um einen gewaltigen Markt in Schwung zu halten, wird nicht gebraucht. Das zu wissen, beruhigt die Nerven und macht wieder Appetit auf Genuss. Dabei gilt immer noch das unstrittige Konzept der Ernährungswissenschaft: Ausgewogen und vielseitig essen und dabei auf eine gute Balance zwischen den aufgenommenen Kalorien und dem Verbrauch durch körperliche Aktivität achten.

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Wissenschaft Technik Umwelt

Die Rolle der Frauen bei der Evolution vom Tier zum Mensch

Evolution vom Tier zum Mensch – Entscheidung durch die Frauen

Die Rolle der Frauen bei der Evolution vom Tier zum Mensch

Evolution der Menschheit

Die Rolle der Frauen bei der Evolution vom Tier zum Mensch
Von Karl-Heinz Giller, Evolutionsbiologe

Die Rolle der Frauen bei der Evolution der Menschheit wurde unterschätzt. Heute wissen wir, dass die Entwicklung vom Tier zum Mensch ohne ihre Mitwirkung langsamer oder gar nicht stattgefunden hätte.
Unter ihrem Einfluss wechselte die Rangordnung innerhalb einer Gruppe. Das Ansehen bestimmte nun den Platz in der Hierarchie. Der erfolgreiche Jäger, die Streitschlichterin, der Spurenleser und die Kräuterfrau stiegen in der Rangordnung auf. Damit verbesserten sich ihre Chancen zum Überleben und zur Fortpflanzung. Ihr Erbgut verbreitete sich in ihren Gruppen und bei Nachbarhorden.
Dagegen standen in der tierischen Hierarchie die stärksten Männchen an der Spitze. Sie waren die Anführer und hatten das alleinige Fortpflanzungsrecht. Kampfkraft war das Auswahlprinzip, Kampfkraft wurde weitervererbt. Gut sichtbar ist das bei Steppenaffen, den heutigen Pavianen. Die aggressivsten Männchen erkämpften sich den Spitzenplatz, ihre Erbanlagen bestimmten die Entwicklung der Nachkommen. Die Eckzähne wurden immer größer, das Maul sprang vor wie bei einem Raubtier. Auch die Krallen wurden immer wolfsähnlicher. Nur muskelbepackte Männchen hatten eine Fortpflanzungschance. Ihre Körpergröße wuchs ständig, heutige männliche Paviane sind doppelt so groß wie die Weibchen.
Dagegen waren bei der menschlichen Einordnung geistige Fähigkeiten bestimmend. Bis heute sind die damaligen Grundlagen in unseren Genen erhalten und beweisen diese Entwicklung: Männer haben immer noch das Steinwurf-Programm in ihrem Hirn und können sich gut orientieren, Frauen besitzen mehr Sozialkompetenz, sie können besser mit anderen Menschen umgehen. Genau diese weiblichen Eigenschaften haben den Hierarchiewechsel gefördert oder sogar ausgelöst.
Alle Knochenfunde beweisen diese Tendenz: Mehr Gehirn, weniger Muskeln. Die Körper wurden graziler, Eckzähne und Klauen verkleinerten sich, der Schädel aber vergrößerte sich in rasantem Tempo. Das menschliche Prinzip „Ansehen bestimmt die Hierarchie“ hatte sich durchgesetzt. Das Gehirn übernahm auch ihre Verteidigung. Mit den Fernwaffen Steinwurf und Speeren konnten sie besser kämpfen als mit Zähnen und Klauen. Die Hände entwickelten sich zu Haltern von Waffen oder Werkzeugen. Das Gebiss verlor seine Aggressions-Funktion. Stattdessen wandelte sich der Mund zu einem Sprachorgan. Sprechen ist eine wichtige soziale Fähigkeit, und die Vermutung liegt nahe, dass besonders Frauen diese Entwicklung gefördert haben. Je besser jemand sprach, desto höher stieg er in der Hierarchie auf und konnte seine Erbanlage verbreiten. Die meisten wissenschaftlichen Untersuchungen bescheinigen den heutigen Frauen eine größere Sprachkompetenz als den Männern. Wahrscheinlich ist das ein Erbe der Vergangenheit und die Selbstbelohnung für ihr Prinzip „Kopf statt Muskeln“.
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Sonstiges

Morde? Opfer? Rituale?

Morde? Opfer? Rituale?

Morde?  Opfer?  Rituale?

(NL/2544467516) MCS Sachsen-Anhalt dreht Steinzeit-Krimi

Der Fall liegt fünftausend Jahre zurück. Er trug sich auf einer Anhöhe in Sachsen-Anhalt zu, dort wo heute der Ort Salzmünde liegt.
Vier Frauen und fünf Kinder in einem Grab, bestattet unter einer Totendecke aus gebrannten Scherben. Der Fund der sogenannten Neufachbestattung von Salzmünde im Jahr 2007 ist europaweit einzigartig, ein Schatz für die Erforscher der Vorgeschichte Mitteldeutschlands!
Ein Filmteam der MCS GmbH Sachsen-Anhalt mit Anja Nititzki und Philipp Bauer an der Spitze beobachtete die Archäologen vom Landesamt für Denkmalpflege bei ihrer akribischen Arbeit, diesen mysteriösen Bestattungsfall aufzuklären.
Drehorte waren die Fundstelle in Salzmünde, das Landesmuseum für Vorgeschichte und seine Magazine in Halle sowie das anthropologische Institut der Universität Mainz. Im Museumsdorf in Randau wurden mit Unterstützung des dortigen Vereins die steinzeitlichen Reenactment-Szenen realisiert.
Mich hat besonders das Spurenlabor in Mainz beeindruckt so Manfred Reitz, Produktionsleiter dieser 30 minütigen Reportage. Es ist faszinierend, wie Wissenschaftler nach 5000 Jahren an Hand von Zahn- und Knochenproben Lebensumstände und Verwandtschaftsverhältnisse rekonstruieren können .
Wie kamen die Neun zu Tode? Waren sie Opfer eines Verbrechens oder einer Katastrophe? Oder war gar ein Ritual im Spiel.
Viele Fragen, auf die es am 07.November 2013 um 22.35 Uhr im MDR-Fernsehen eine Antwort gibt.

Die „Neufachbestattung“ ist ebenfalls ab dem 14. November 2013 in der Ausstellung „3300 BC – Mysteriöse Steinzeittote und ihre Welt“ im Landesmuseum für Vorgeschichte in Halle zu sehen.

Diese Pressemitteilung wurde im Auftrag übermittelt. Für den Inhalt ist allein das berichtende Unternehmen verantwortlich.

Kontakt:
Media & Communication Systems (MCS) GmbH Sachsen-Anhalt
Manfred Reitz
Stadtparkstraße 8
39114 Magdeburg
0391 – 539 2437
Manfred.Reitz@drefa.de
www.MCS-Sachsen-Anhalt.de

Wissenschaft Technik Umwelt

Hünengräber und Hinkelsteine

Taschenbücher des Wiesbadener Wissenschaftsautors Ernst Probst und des Mainzer Archäologen Dr. Detert Zylmann über Großsteingräber und Menhire
Hünengräber und Hinkelsteine
Menhir (Hinkelstein) bei Ober-Saulheim in Rheinhessen

München / Wiesbaden – Über Großsteingräber (Megalithgräber) und Menhire (Hinkelsteine) informieren drei Taschenbücher von „GRIN Verlag für akademische Texte“ (München). Dabei handelt es sich um die Titel „Das Rätsel der Großsteingräber“ und „Was ist ein Menhir?“ des Wiesbadener Wissenschaftsautors Ernst Probst sowie „Das Rätsel der Menhire“ des Mainzer Archäologen Dr. Detert Zylmann.

Inhalt des Taschenbuches „Das Rätsel der Großsteingräber. Die nordwestdeutsche Trichterbecher-Kultur“:
Geradezu schlagartig haben in der Jungsteinzeit vor rund 5.500 Jahren die Ackerbauern und Viehzüchter in Nordwestdeutschland eine völlig neue Bestattungssitte übernommen. Sie war mit dem mühseligen Bau von monumentalen Großsteingräbern verbunden. Die mit tonnenschweren Steinblöcken errichteten riesigen Grabbauten aus jener Zeit wirken so eindrucksvoll, dass man sie früher Riesen (Hünen) statt Menschen zuschrieb. Mit den tüchtigen Erbauern der Dolmen, Ganggräber (Hünengräber) und Steinkistengräber in Niedersachsen, Schleswig-Holstein und Mecklenburg befasst sich das Taschenbuch „Das Rätsel der Großsteingräber. Die nordwestdeutsche Trichterbecher-Kultur“. Es schildert ihre Anatomie, Krankheiten, Häuser, Siedlungen, Landwirtschaft, Verkehrswesen, Werkzeuge und Waffen, ihren Schmuck, ihre Kunst sowie ihre Religion. Das 136 Seiten umfassende Taschenbuch ist reich mit Zeichnungen und Fotos bebildert.

Inhalt des Taschenbuches „Was ist ein Menhir? Interview mit dem Mainzer Archäologen Dr. Detert Zylmann“:
Was ist ein Menhir? Warum werden Menhire im deutschen Volksmund auch „Hinkelsteine“ genannt? Aus welcher Zeit stammen die ältesten Menhire? Wie lang ist der größte Menhir und wo steht bzw. liegt er? Weiß man heute, welchen Zweck die Menhire hatten? Auf diese und andere Fragen gibt das Taschenbuch „Was ist ein Menhir? Interview mit dem Mainzer Archäologen Dr. Detert Zylmann“ eine Antwort. Es befasst sich mit rätselhaften Steinmalen bis zu 21 Meter Höhe, die in der Zeit von etwa 4500 bis vielleicht 2000 v. Chr. oder noch länger in Europa errichtet wurden. In Deutschland kennt man unverzierte oder verzierte Menhire (auch „Hinkelsteine“ genannt) aus Baden-Württemberg, dem Saarland, Rheinland-Pfalz, Hessen, Thüringen, Sachsen-Anhalt, Sachsen und Brandenburg. Der größte bekannte Menhir aus Deutschland befindet sich im Saarland, heißt Gollenstein und ist rund 6,50 Meter hoch. In Frankreich kennt man sogar einen ursprünglich ungefähr 21 Meter hohen Menhir. Das Taschenbuch „Was ist ein Menhir?“ umfasst 84 Seiten und enthält viele Abbildungen.
Der Wiesbadener Wissenschaftsautor Ernst Probst hat von 1986 bis heute rund 200 Bücher, Taschenbücher, Broschüren, Museumsführer und E-Books veröffentlicht. Er schrieb vor allem populärwissenschaftliche Werke aus den Themenbereichen Paläontologie und Archäologie sowie Biografien über berühmte Frauen und Männer.

Inhalt des Taschenbuches „Das Rätsel der Menhire“ von Dr. Detert Zylmann:
Was hat die Menschen der jüngeren Steinzeit ab Mitte des 5. Jahrtausends v.Chr. bewogen, tonnenschwere und bis zu 21 Meter hohe Steinmale, die Menhire oder „Hinkelsteine“, zu errichten? Wie schaffte man es, diese Kolosse zu transportieren und aufzustellen? Welchen Zweck hatten die meistens freistehend, einzeln, in Kreisen oder manchmal sogar zu Tausenden in Reihen angeordneten Kolosse? Mit solchen Fragen befasst sich der Mainzer Archäologe Dr. Detert Zylmann in seinem Taschenbuch „Das Rätsel der Menhire“.
Obwohl Wissenschaftler sie sorgfältig untersuchten und mancherlei Fantasten glaubten, das Rätsel um diese Steine gelöst zu haben, blieben die Menhire bis heute von Geheimnissen umwittert. Unbestritten ist nur, dass sie eine kultisch-religiöse Funktion hatten. Vielleicht dienten diese eindrucksvollen Steinmale einst als Götteridole, phallische Kultdenkmäler, Opferpfähle, Gerichtsstätten, Ahnenkultmale, Ruhesitze für umherschwebende Seelen oder als „Ersatzleiber“ Verstorbener, an denen die Hinterbliebenen Abschied nehmen konnten.
Über Jahrtausende hinweg – von der Steinzeit bis in die Gegenwart – zogen Menhire immer wieder Menschen in ihren Bann. Einige der mysteriösen Steinmale konnten sich angeblich zu hohen Feiertagen drehen oder sie gaben Weh- und Klagelaute von sich, wenn jemand sein Ohr an sie legte. Von anderen erhofften sich Abergläubische durch ihre Berührung einen segensreichen Einfluss auf die Liebe und den Kindersegen oder die Heilung von Krankheiten.
Menhire hat man zu unterschiedlichen Zeiten in Europa, Asien, Afrika und Amerika aufgestellt. Besonders eindrucksvoll wirken die Menhir-Alleen von Ménec, Kermario und Kerlescan im französischen Departement Morbihan auf Betrachter. In Deutschland können die letzten steinernen Zeugen eines unbekannten prähistorischen Kultes in Baden-Württemberg, im Saarland, in Rheinland-Pfalz, Hessen, Thüringen, Sachsen-Anhalt, Sachsen und Mecklenburg-Vorpommern bewundert werden. Das Taschenbuch „Das Rätsel der Menhire“ hat 124 Seiten und enthält zahlreiche Fotos und Zeichnungen.
Der Archäologe Detert Zylmann wurde 1944 in Hamburg geboren. Nach dem Studium der Vor- und Frühgeschichte, Ethnologie und Anthropologie in Hamburg und Mainz promovierte er 1980 in Mainz. Nach zweijähriger Tätigkeit am Institut für Denkmalpflege in Hannover, Dezernat Inventarisation, übernahm er 1983 die Stelle eines wissenschaftlichen Mitarbeiters bei der Archäologischen Denkmalpflege Mainz. Er ist verheiratet, hat zwei Kinder und ist inzwischen im Ruhestand.

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Bücher, Taschenbücher, Broschüren und E-Books von Ernst Probst (Auswahl):

Paläontologie: Deutschland in der Urzeit, Rekorde der Urzeit (1992), Rekorde der Urzeit. Landschaften, Pflanzen und Tiere (2008), Dinosaurier in Deutschland (1993 zusammen mit Raymund Windolf), Archaeopteryx. Der Urvogel in Bayern, Dinosaurier in Deutschland. Von Compsognathus bis zu Stenopelix (2010), Dinosaurier in Baden-Württemberg, Dinosaurier in Niedersachsen, Dinosaurier von A bis K, Dinosaurier von L bis Z, Raub-Dinosaurier von A bis Z, Deutschland im Eiszeitalter, Der Ur-Rhein, Als Mainz noch nicht am Rhein lag, Der Rhein-Elefant, Krallentiere am Ur-Rhein, Menschenaffen am Ur-Rhein, Säbelzahntiger am Ur-Rhein, Höhlenlöwen, Der Höhlenlöwe, Der Mosbacher Löwe, Säbelzahnkatzen, Die Dolchzahnkatze Megantereon, Die Dolchzahnkatze Smilodon, Die Säbelzahnkatze Homotherium, Die Säbelzahnkatze Machairodus, Der Europäische Jaguar, Eiszeitliche Geparde in Deutschland, Eiszeitliche Leoparden in Deutschland, Eiszeitliche Raubkatzen in Deutschland, Der Amerikanische Höhlenlöwe, Der Ostsibirische Höhlenlöwe, Löwenfunde in Deutschland, Österreich und der Schweiz, Der Höhlenbär, Johann Jakob Kaup. Der große Naturforscher aus Darmstadt

Archäologie: Deutschland in der Steinzeit, Rekorde der Urmenschen, Deutschland in der Bronzezeit, Deutschland in der Frühbronzezeit, Die Bronzezeit, Die Aunjetitzer Kultur in Deutschland, Die Straubinger Kultur in Deutschland, Die Singener Gruppe, Die Arbon-Kultur in Deutschland, Die Ries-Gruppe und die Neckar-Gruppe, Die Adlerberg-Kultur, Der Sögel-Wohlde-Kreis, Die nordische Bronzezeit in Deutschland, Deutschland in der Mittelbronzezeit, Die Hügelgräber-Kultur in Deutschland, Die ältere Bronzezeit in Nordrhein-Westfalen, Die Bronzezeit in der Lüneburger Heide, Die Stader Gruppe, Die Oldenburg-emsländische Gruppe, Deutschland in der Spätbronzezeit, Die Urnenfelder-Kultur in Deutschland, Die Unstrut-Gruppe, Die Helmsdorfer Gruppe, Die Saalemündungs-Gruppe, Die Lausitzer Kultur in Deutschland, Österreich in der Frühbronzezeit, Die Leithaprodersdorf-Gruppe, Die Aunjetitzer Kultur in Österreich, Die Straubinger Kultur in Österreich, Die Unterwölblinger Gruppe, Die Wieselburger Kultur, Die Litzenkeramik oder Draßburger Kultur, Die Attersee-Gruppe, Österreich in der Mittelbronzezeit, Die Hügelgräber-Kultur in Österreich, Österreich in der Spätbronzezeit, Die Urnenfelder-Kultur in Österreich, Die Nordtiroler Urnenfelder-Kultur, Die Laugen-Melaun-Gruppe, Die Caka-Kultur, Die Schweiz in der Frühbronzezeit, Die Rhone-Kultur, Die Arbon-Kultur in der Westschweiz, Die Inneralpine Bronzezeit-Kultur in der Schweiz, Die Schweiz in der Mittelbronzezeit, Die Hügelgräber-Kultur in der Schweiz, Die Schweiz in der Spätbronzezeit, Die Urnenfelder-Kultur in der Schweiz, Die Laugen-Melaun-Gruppe in der Schweiz, Das Moustérien. Die große Zeit der Neandertaler, Das Rätsel der Großsteingräber. Die nordwestdeutsche Trichterbecher-Kultur

Kryptozoologie: Affenmenschen, Das Einhorn, Der Drache, Nessie. Das Monsterbuch, Monstern auf der Spur, Riesen, Seeungeheuer

Biografien: 14 Taschenbücher über Superfrauen (Superfrauen 1 bis Superfrauen 14), Christl-Marie Schultes. Die erste Fliegerin in Bayern, Drei Königinnen der Lüfte in Bayern (zusammen mit Josef Eimannsberger), Frauen im Weltall, Königinnen der Lüfte, Königinnen der Lüfte von A bis Z. Biografien berühmter Fliegerinnen, Ballonfahrerinnen, Luftschifferinnen, Fallschirmspringerinnen und Astronautinnen, Königinnen der Lüfte in Deutschland, Königinnen der Lüfte in Frankreich, Königinnen der Lüfte in England, Australien und Neuseeland, Königinnen der Lüfte in Europa, Königinnen der Lüfte in Amerika, Theo Lederer. Ein Flugzeugsammler aus Oberbayern, Königinnen des Tanzes, Superfrauen aus dem Wilden Westen, Malende Superfrauen, Der Schwarze Peter. Ein Räuber aus dem Hunsrück und Odenwald, Meine Worte sind wie die Sterne. Die Entstehung der Rede des Häuptlings Seattle (zusammen mit Sonja Probst), Elisabeth I. Tudor. Die jungfräuliche Königin, Lucrecia Borgia. Die schöne Tochter eines Papstes, Maria Stuart. Schottlands tragische Königin, Machbuba. Die Sklavin und der Fürst, Hildegard von Bingen. Die deutsche Prophetin, Julchen Blasius. Die Räuberbraut des Schinderhannes, Zenobia. Eine Frau kämpft gegen die Römer, Cortés und Malinche. Der spanische Eroberer und seine indianische Geliebte, Katharina II. die Große. Die Deutsche auf dem Zarenthron, Pompadour und Dubarry. Die Mätressen von Louis XV., rund 70 Kurzbiografien über berühmte Fliegerinnen, Ballonfahrerinnen, Luftschifferinnen, Fallschirmspringerinnen, Astronautinnen und Kosmonautinnen

Interviews: Was ist ein Menhir? Interview mit dem Mainzer Archäologen Dr. Detert Zylmann über Hinkelsteine, Wer ist der kleinste Dinosaurier? Interviews mit dem Wissenschaftsautor Ernst Probst, Wer ist der Stammvater der Insekten? Interview mit dem Stuttgarter Biologen und Paläontologen Dr. Günter Bechly, Neues vom Ur-Rhein. Interview mit dem Geologen und Paläontologe Dr. Jens Sommer

Aphorismen: Der Ball ist ein Sauhund. Weisheiten und Torheiten über Fußball, Worte sind wie Waffen. Weisheiten und Torheiten über die Medien (beide zusammen mit Doris Probst, Schweigen ist nicht immer Gold. Zitate von A bis Z, Weisheiten der Indianer

Die meisten dieser Titel sind bei GRIN Verlag für akademische Texte erschienen und in mehr als 1.000 Online-Buchshops sowie in jeder guten Buchhandlung erhältlich.

Der GRIN Verlag mit Sitz in München hat sich seit der Gründung im Jahr 1998 auf die Veröffentlichung akademischer Texte spezialisiert. Die Verlagsseite http://www.grin.com ist für Studenten, Hochschullehrer und andere Akademiker die ideale Plattform, ihre Fachtexte, Studienarbeiten, Abschlussarbeiten oder Dissertationen einem breiten Publikum zu präsentieren.

Der GRIN Verlag

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Ernst Probst
Journalist und Autor
Im See 11
55246 Wiesbaden
Telefon: 06134/21152
E-Mail: ernst.probst (at) gmx.de
Internet: http://buecher-von-ernst-probst.blogspot.com

Der Wiesbadener Journalist und Buchautor Ernst Probst und seine Ehefrau Doris Probst haben zahlreiche Bücher, Taschenbücher, Broschüren und E-Books veröffentlicht.

Ernst Probst – Autor
Ernst Probst
Im See 11
55246 Wiesbaden
ernst.probst@gmx.de
06134/21152
http://internet-zeitung.blogspot.com

Kunst Kultur Gastronomie

Aus Hattingens bekanntestem Fachwerkhaus wird 2012 ein Steinzeithaus

Heimatverein Hattingen-Ruhr e.V. zeigt ab April 2012 die Familienausstellung „Zwischen Fund und Dichtung: Steinzeit in Hattingen“
Aus Hattingens bekanntestem Fachwerkhaus wird 2012 ein Steinzeithaus
Gefundenes Steinbeil, erdichteter Opferstein. Foto: Lars Friedrich/Hattingen

Im Jahr 2012 wird aus dem 400 Jahre alten Bügeleisenhaus am Hattinger Haldenplatz 1 ein Steinzeithaus: Ab dem 20. April 2012 zeigt der Heimatverein Hattingen-Ruhr e.V. unter dem Titel „Zwischen Fund und Dichtung: Steinzeit in Hattingen“ in seinem Museum im Herzen der Altstadt eine spannende Familienausstellung rund um das Thema Steinzeit.

Schon immer regte die Steinzeit die Fantasie von Groß und Klein an – die Einen suchen, buddeln oder dichten und die Anderen lesen, spielen oder malen. Kaum ein Thema hat so viel Widerhall in der Wissenschaft, der Forschung, der Kunst, der Literatur und im Bereich der Gesellschaftsspiele gefunden wie die Beschäftigung mit der Ur- und Frühgeschichte der Menschheit. Und auch Hattingen hat einiges zu bieten – Gefundenes und Erdichtetes.

Die endmesolithischen Steinkastengräber von Holthausen und der oft als Menhir bezeichnete Horkenstein aus heimischem Material in Hattingen-Mitte haben schon immer die Fantasie von Volkskundlern, Heimatforschern und Sagensammlern angeregt. Deshalb lädt der in Hattingen geborene Schauspieler und Hörbuchsprecher Ernst August Schepmann mit Sagen und Gedichten von Harri Petras, Dirk Sonderman und Heinrich Kämpchen zu einer akustischen Reise in die Frühzeit des Hattinger Raumes ein, während ein eigener Ausstellungsbereich dem Mythos Horkenstein nachgeht.

Am Ende des Weges zurück in die Vergangenheit werden fast alle im Hattinger Raum gefundenen Beile und Äxte der Steinzeit bis zum Übergang in die Bronzezeit gemeinsam mit den heimischen Mammutzahnfunden zu sehen sein. Anhand von archäologischen Funden aus Libyen lädt die Ausstellung zu einem Streifzug durch die Entwicklung der Steinzeitwerkzeuge ein und ein Dutzend Schädelnachbildungen dokumentieren die Entwicklung von den urzeitlichen Primaten über den Werkzeug nutzenden Neanderthaler hinaus.

Parallel zur Steinzeitausstellung präsentiert das Videospielearchiv in einer exklusiven Sonderausstellung unter dem Titel „Die Steinzeit der Videospiele – Videospiele aus der Steinzeit“ die nicht immer wissenschaftlich korrekte, aber spielerisch sehr unterhaltsame Umsetzung des Steinzeitthemas in Konsolenspielen von den 1980er Jahren bis heute mit so fantasievollen Titeln wie Quest for Tires, Plok, Flintstones in 1.000 Varianten oder Wonderboy.
Während Konsolen-, Brett- und Kartenspiele einen kleinen Einblick geben, welche Impulse kunstvolle Höhlenmalerei und lebenserhaltender Jagdinstinkt auf das jetztzeitige Freizeitverhalten haben, können alle Ausstellungsbesucher im Mitmachbereich der Ausstellung den Steinzeit-Spielewelten von PLAYMOBIL und BULLYLAND die Herstellung von steinzeitlichen Feuerzeugen oder Klingen entgegenstellen. Das Aktivprogramm kann ab Januar 2012 optional zu Gruppenführungen (ab 6 Jahre, 45 bis 60 Minuten, max. 15 Personen, Preise unter www.steinzeitausstellung2012.de) dazugebucht werden.

ArchäoJUNIOR, das clevere Maskottchen aus der Feder von Sebastian Hartmann (Düsseldorf), garantiert zudem spannende Mitmachaktionen im Museum und ein attraktives Rahmenprogramm, das mit Unterstützung der Hattinger Sparkasse, der AVU und der Hattinger Fahrzeugklinik u. a. die Volkshochschule, das städtisches Kulturbüro und die Hattinger Stadtbibliothek zusammen mit dem örtlichen DUDEN Institut für Lerntherapie, der Kunstschule DieBasis und dem Videospielearchiv realisieren.

Auf Grund der mittelalterlichen Bausubstanz ist ein Besuch der Ausstellung für Rollstuhlfahrer auf Grund der Treppen und schmalen Durchgänge leider nicht möglich.

ZWISCHEN FUND UND DICHTUNG:
DIE STEINZEIT IN HATTINGEN/RUHR

Museum im Bügeleisenhaus
Haldenplatz 1, 45525 Hattingen/Ruhr

Museumsöffnungszeiten
Fr. 16-18 Uhr
Sa. 16-18 Uhr
So. 14-18 Uhr

Ausstellungseröffnung
Mittwoch. 18. April 2012, 19 Uhr, Altes Rathaus am Untermarkt

Eintritt
Erwachsene 2,00 Euro
Ermäßigt 1,00 Euro

Der Blog zur Steinzeitausstellung 2012
Der Hattinger Heimatverein wurde 1921 gegründet. Ziele des Vereins sind die Pflege von Tradition und Kultur, der Denkmalschutz und die Erforschung der Geschichte unserer Heimat. Der Verein hat – vor allem durch den persönlichen Einsatz seiner Mitglieder – zum Erhalt der historischen Altstadt Hattingens in besonderem Maße beigetragen.

Das wohl bekannteste Fachwerkhaus der Hattinger Altstadt, das Bügeleisenhaus am Haldenplatz, ist seit 1955 im Besitz des Heimatvereins. Das Gebäude kann besichtigt werden, ein kleines Museum zeigt Exponate zur Ortsgeschichte.

Der Heimatverein bietet Exkursionen, Vorträge und Wanderungen an, auch in Zusammenarbeit mit der Volkshochschule Hattingen, dem Hattinger Stadtmuseum und anderen Institutionen im Hattinger Raum.

Heimatverein Hattingen-Ruhr e.V.
Lars Friedrich
Auf der Gahr 39
45527 Hattingen/Ruhr
info@steinzeitausstellung2012.de
01754194195
http://www.steinzeitausstellung2012.de