Tag Archives: Stammzellen

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Neue Therapieoption bei chronischem Asthma

Alternativmethode mit Stammzellen

Neue Therapieoption bei chronischem Asthma

Foto: Fotolia / Antonioguillem (No. 5903)

sup.- Für Asthma-Patienten, die die herkömmliche Behandlung mit kortisonhaltigen Wirkstoffen nicht gut vertragen, gibt es australischen Forschern zufolge Hoffnung auf eine innovative Alternativmethode. Wissenschaftler der Monash Universität in Melbourne haben in klinischen Modellen herausgefunden, dass so genannte Mesenchymale Stammzellen (MSC) positive Wirkungen auf sämtliche Symptome und Auswirkungen von Asthma haben, wenn sie in die Nase gesprüht werden. Asthmatiker leiden unter chronischen Entzündungen der Atemwege, die zu Veränderungen in der Lunge und dadurch zu einer Funktionseinschränkung führen. Eine Kur mit Stammzellen zeigte einen entzündungshemmenden Effekt und wirkte der Bildung von Fibrosen (krankhaftes Bindegewebe in der Lunge) entgegen. In klinischen Studien muss jetzt getestet werden, ob eine Kur mit Stammzellen eine vergleichbare Wirkung wie die Behandlung mit herkömmlichen Asthma-Präparaten zeigt, dieser Therapie vielleicht sogar überlegen ist bzw. beide Behandlungsansätze sinnvoll kombinierbar sind.

Mesenchymale Stammzellen können z. B. aus Fettgewebe oder auch aus dem Inneren von Zähnen gewonnen werden. Diese Stammzellen sind besonders wachstumsfreudig und wandlungsfähig. Derzeit werden MSC bereits weltweit in über 600 klinischen Studien z. B. bei Erkrankungen des Gefäßsystems, bei Autoimmunerkrankungen oder bei entzündlichen Erkrankungen wie z. B. Gelenkarthrose eingesetzt. Eine besonders wertvolle und ergiebige Quelle für MSC ist das Nabelschnurgewebe von Säuglingen. „Diese Stammzellen sind vital sowie unbelastet und bieten von den adulten (erwachsenen) Stammzellen das größte Vermehrungs- und Spezialisierungspotenzial“, erklärt der Stammzellexperte Dr. Marcus Mannel (Ad libitum Medical Services, Berlin).

Für therapeutische Zwecke werden körpereigene (autologe) MSC bei einer Vielzahl von Indikationen einen bedeutend größeren Stellenwert haben als Stammzellen von Fremdspendern (allogen), weil es bei autologen Stammzellen kein Risiko für Abstoßungsreaktionen gibt. Deshalb empfehlen Wissenschaftler, dass sich Eltern dafür engagieren, bei der Geburt ihrer Kinder die wertvollen Stammzellen aus der Nabelschnur durch entsprechende Vereinbarungen zu sichern und durch eine fachgerechte Einlagerung als Basis für zukünftige Therapien zu erhalten. Weitere Informationen zu einem individuellen Stammzelldepot sind z. B. unter www.vita34.de abrufbar, dem Internetportal der größten privaten Stammzellbank im deutschsprachigen Raum.

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„Herzreparatur“ mit Stammzellen

Hoffnung für Patienten mit Herzmuskelschwäche

sup.- Etwa zwei Mio. Menschen leiden in Deutschland unter einer Herzmuskelschwäche, sie ist eine der häufigsten Erkrankungen mit Todesfolge. Bislang lässt sich der Krankheitsverlauf nur hinauszögern, eine Heilung ist jedoch nicht möglich. Forschern der Universitätsmedizin Göttingen (UMG) ist es jetzt gelungen, mit einem „Herzpflaster“, bestehend aus einem Gewebeverband schlagender Herzmuskelzellen aus dem Labor, einen Wiederaufbau des erkrankten Herzmuskels zu bewirken. Die hierzu erforderlichen Herzmuskelzellen sind aus menschlichen Stammzellen gewonnen worden. Das innovative Verfahren zur „Herzreparatur“, das nun in einer klinischen Studie getestet werden soll, unterstreicht den hohen Stellenwert von Stammzellen für den Fortschritt in der Medizin. Die für therapeutische Zwecke wertvollsten Stammzellen können aus der Nabelschnur von Säuglingen gewonnen werden. Sie sind im Vergleich zu Stammzellen von Erwachsenen vital sowie unbelastet und besitzen ein hohes Vermehrungs- sowie Spezialisierungspotenzial. Weitere Infos unter www.vita34.de.

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Neue Behandlungsoption bei Multipler Sklerose

Neustart des Immunsystems mit Stammzellen

Neue Behandlungsoption bei Multipler Sklerose

Foto: Fotolia / angellodeco (No. 5884)

sup.- Rund 400.000 Menschen müssen laut Statistik in der Europäischen Union mit der Diagnose Multiple Sklerose (MS) leben, allein in Deutschland sind es ca. 120.000 Patienten. MS ist eine Autoimmunerkrankung, die letztendlich durch übereifrige Abwehrzellen des Immunsystems zur Zerstörung von Nervenfasern im gesamten Zentralen Nervensystem führen kann. Entsprechend vielfältig sind die Symptome, die von starken Erschöpfungszuständen und Taubheit über Schmerzen in den Gliedmaßen bis hin zum Verlust der Sprech- und Bewegungsfähigkeit reichen können.

Von Patient zu Patient sind Entwicklung und Beschwerdebild sehr unterschiedlich, weshalb MS auch als „Krankheit der tausend Gesichter“ bezeichnet wird. Trotz intensiver Forschung ist diese Autoimmunerkrankung bislang nicht heilbar. Doch es gibt mittlerweile eine noch nahezu unbekannte neue Behandlungsoption für Patienten mit schweren MS-Verläufen, von der sich Wissenschaftler einen entscheidenden Durchbruch erhoffen: den Neustart des Immunsystems mit Hilfe einer Stammzelltransplantation.

Bei der so genannten HALT-MS-Studie unter Leitung von Dr. Richard Nash vom Colorado Blood Cancer Institute in Denver (Colorado/USA) wurden 24 MS-Patienten mit schweren Krankheitsschüben zunächst hämatopoetische Stammzellen aus dem Blut entnommen. Dann erhielten sie eine Hochdosis-Chemotherapie, um das Immunsystem zu zerstören. Anschließend wurden ihnen die im Labor künstlich vermehrten eigenen Stammzellen transplantiert. Diese radikale Behandlungsmethode hat einen lang anhaltenden Erfolg gezeigt. Bei knapp 70 Prozent der Teilnehmer sind auch nach fünf Jahren weder ein Fortschreiten der Erkrankung noch ein Schub oder neue Läsionen im Gehirn aufgetreten, einige Symptome der MS konnten sogar verbessert werden. „Die Hochdosis-Chemotherapie mit anschließender autologer Stammzelltransplantation könnte eine Option für Patienten mit schweren MS-Verläufen werden, insbesondere dann, wenn sie auf vorhandene Therapien nicht ansprechen“, bestätigt Dr. Daniel Rotrosen, Abteilungsleiter der US-amerikanischen Gesundheitsbehörde NIAID.

Wissenschaftler gehen davon aus, dass zukünftig vermehrt MS-Patienten bei dieser Behandlungsoption davon profitieren werden, wenn die Ärzte hierzu auf das aus der Nabelschnur gewonnene vitale und unbelastete Stammzelldepot der Patienten zurückgreifen können. „Ich würde jeder Familie empfehlen, sich zum Thema Einlagerung von Stammzellen aus der Nabelschnur zu informieren. Viele Erkrankungen im Laufe des Lebens des Kindes sind denkbar. Hier bieten Stammzellen ein hohes Potenzial“, rät Prof. Joanne Kurtzberg (Duke University Medical Center, Durham, England), eine führende Pionierin in der Erforschung und Anwendung von Stammzellen aus Nabelschnurblut. Informationen zur fachgerechten Einlagerung von Stammzellen aus dem Nabelschnurblut sowie -gewebe gibt es z. B. unter www.vita34.de, dem Internetportal der in Deutschland führenden privaten Stammzellbank.

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Zur Geburt Gesundheitsvorsorge schenken

Was Großeltern für ihre Enkel tun können

sup.- Rechtzeitig mit den werdenden Eltern abgestimmt, können Großeltern bei der Geburt ihres Enkelkindes den Grundstein für eine lebenslange Maßnahme zur Gesundheitsvorsorge legen. Die Nabelschnur von Säuglingen enthält ein großes Potenzial an vitalen und unbelasteten Stammzellen, die äußerst teilungs- und wandlungsfähig sind. Sie bilden mit diesen Eigenschaften ideale Voraussetzungen für im späteren Leben des Enkelkindes vielleicht erforderliche therapeutische Anwendungen auf Basis von Stammzellen. Ohne eine entsprechende Vereinbarung mit einer privaten Stammzellbank (z. B. www.vita34.de) landet die Nabelschnur und damit eine wertvolle Quelle für die individuelle Gesundheitsvorsorge im Klinik-Müll. Mit ihrem finanziellen Engagement können Großeltern dafür Sorge tragen, dass dem Nachwuchs ein persönliches Stammzelldepot, gewonnen aus dem Nabelschnurblut sowie -gewebe, durch fachgerechte Einlagerung im Bedarfsfall zur Verfügung steht.

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Verband aus Stammzellen heilt Meniskusriss

Wiederherstellung der vollen Funktionsfähigkeit des Knies

sup.- Jährlich erleiden mehr als eine Million Menschen in Europa und den USA eine Meniskusverletzung. Besonders häufig sind Sportler betroffen, bedingt durch Überbelastungen. Bislang wurden bei einem Meniskusriss häufig die Knorpelscheiben des Kniegelenks bzw. Teile von ihnen operativ entfernt. Zu diesem Eingriff gibt es jetzt eine schonendere Option: ein Verband aus Stammzellen. Solch ein Gewebeersatz ist unter Leitung von Prof. Anthony Hollander (Universität Bristol, England) aus den Stammzellen des Knochenmarks von Patienten entwickelt worden und bei allen fünf Studienteilnehmern erfolgreich zum Einsatz gekommen. „Diese Methode ist eine potenzielle Alternative zur chirurgischen Entfernung des Meniskus“, so Prof. Hollander. Mit der innovativen Reparatur konnte die Wiederherstellung der vollen Funktionsfähigkeit des Knies erreicht werden. Stammzellen werden bei der Behandlung von Sportverletzungen nach Einschätzung von Wissenschaftlern eine immer wichtigere Rolle spielen. Klar im Vorteil werden dann Patienten sein, die über ein eigenes Stammzelldepot verfügen können, für das die Eltern bei ihrer Geburt durch fachgerechte Einlagerung der Stammzellen aus der Nabelschnur gesorgt haben. Weitere Infos hierzu gibt es z. B. bei der größten privaten Stammzellbank im deutschsprachigen Raum unter www.vita34.de.

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Aus Stammzellen gezüchtete Bandscheiben

Biologisches Implantat statt künstlicher Prothese

Aus Stammzellen gezüchtete Bandscheiben

Foto: Fotolia / Matthias Stolt (No. 5846)

sup.- Einen biologischen Ersatz zu implantieren, der aus körpereigenen Stammzellen gezüchtet wurde, statt beschädigte Bandscheiben durch eine Prothese aus Metall zu reparieren: Diese Zielsetzung verfolgt ein Team unter Leitung der Biologin und Orthopädin Dr. Claudia Eder im Wirbelsäulen-Zelllabor am Orthopädischen Spital Speising (Österreich). Bandscheiben bestehen aus elastischem Knorpelgewebe und wirken wie ein Stoßdämpfer zwischen den Wirbeln. Mit zunehmendem Verschleiß der Bandscheiben verliert das Knorpelgewebe an Elastizität, weil nicht mehr genügend Flüssigkeit gespeichert werden kann. Bildlich gesprochen gleicht eine abgenutzte Bandscheibe einer Rosine. Im Vergleich zur prallen Weintraube ist sie trocken und spröde. Als direkte Folge kommt es zur Instabilität und Deformation der Wirbelsäule.

Dem Team von Dr. Eder ist es im Labor gelungen, körpereigenes Fettgewebe von Erwachsenen in Bandscheibengewebe umzuwandeln. Fettgewebe enthält, ebenso wie Knochenmark, so genannte mesenchymale Stammzellen (MSC). Aus diesen Zellen lassen sich Knorpelzellen züchten, die dann im Rahmen der Regenerativen Medizin als Basis zur Entwicklung von komplettem Gewebe genutzt werden können. Zwischenergebnisse aus dem Speisinger Labor stimmen die Forscher optimistisch, dass sie ihr hohes Ziel erreichen werden. Im Gegensatz zu künstlichen Prothesen würde ein „lebendiger“ Knorpelgewebe-Ersatz aus Stammzellen einfacher in die benachbarten Knochen einwachsen und am Stoffwechsel teilnehmen.

„Was nach der Geburt schon gängige Praxis ist, nämlich Stammzellen vorsorglich einfrieren zu lassen, ist auch im Erwachsenenalter noch möglich“, fasst Dr. Eder die Ergebnisse zusammen. Auch Stammzellen von Erwachsenen können über Jahre hinweg in flüssigem Stickstoff bei minus 180 Grad eingefroren und nahezu ohne Qualitätsverlust aufgetaut werden. Im Vorteil werden künftig aber ohne Zweifel Patienten sein, bei denen die Eltern vorsorglich schon bei deren Geburt dafür gesorgt haben, dass die Stammzellen aus der Nabelschnur für spätere therapeutische Zwecke gesichert werden. Die größte Erfahrung im Bereich der langfristigen Einlagerung von Nabelschnurblut wie auch Nabelschnurgewebe hat im deutschsprachigen Raum nachweislich die Stammzellbank Vita 34 ( www.vita34.de). „Stammzellen aus der Nabelschnur sind vital sowie unbelastet und bieten von den adulten (erwachsenen) Stammzellen des Menschen das größte Vermehrungs- und Spezialisierungspotenzial“, erläutert der Experte für Stammzellmedizin Dr. Marcus Mannel (Ad libitum Medical Services, Berlin).

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Unschätzbarer Wert als Gesundheitsvorsorge

Vitale Stammzellen aus der Nabelschnur

sup.- Viele Entscheidungen lassen sich zu einem späteren Zeitpunkt, z. B. wenn neue Erkenntnisse dies nahelegen, korrigieren. Eine ganz wesentliche Entscheidung für ihr Kind können Eltern jedoch nur einmal treffen: Stammzellen aus der Nabelschnur können nur zum Zeitpunkt der Geburt gewonnen und dann fachgerecht eingelagert werden. Das Potenzial dieser jüngsten und vitalsten körpereigenen Stammzellen, die besonders teilungsfreudig sowie wandlungsfähig sind, stellt einen unschätzbaren Wert als Gesundheitsvorsorge für das Kind oder seine Geschwister dar. Führende Wissenschaftler gehen davon aus, dass in naher Zukunft jeder siebte Mensch im Laufe seines Lebens von einer Therapie auf Basis von Stammzellen profitieren kann. Bei dem Unternehmen Vita 34 ( www.vita34.de), der größten und erfahrensten Stammzellbank im deutschsprachigen Raum, können Eltern ein persönliches Stammzelldepot für ihr Kind mit einer öffentlichen Spende verbinden.

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„Herzpflaster“ aus Stammzellen

Wiederaufbau von Herzmuskelgewebe

"Herzpflaster" aus Stammzellen

Foto: Fotolia / Fabio Balbi (No. 5828)

sup.- Forschern der Universitätsmedizin Göttingen (UMG) ist ein entscheidender Durchbruch zur Behandlung von Herzmuskelschwäche gelungen: die Herstellung eines „Herzpflasters“ aus Stammzellen mit Hilfe von 3D-Druckern. „Auf Grundlage des von uns entwickelten Verfahrens bereiten wir aktuell die weltweit erste klinische Studie zum Herzmuskelaufbau über Herzpflaster in Patienten mit Herzmuskelschwäche vor“, erläutert Prof. Wolfram-Hubertus Zimmermann von der UMG. Etwa zwei Mio. Menschen leiden in Deutschland unter Herzmuskelschwäche, sie ist eine der häufigsten Erkrankungen mit Todesfolge. Bislang gibt es nur Therapieansätze, um den Krankheitsverlauf zu verlangsamen, eine Heilung des Herzens war jedoch nicht möglich. Die Entwicklung reparativer Behandlungsmethoden hat deshalb eine enorme Bedeutung, zumal die Zahl der Patienten aufgrund der steigenden Lebenserwartung weiter zunehmen wird.

Das Konzept der Herzreparatur basiert auf dem passgenauen Einbau eines Gewebeverbands schlagender Herzmuskelzellen aus dem Labor in das erkrankte Herz. Die hierzu notwendigen Herzmuskelzellen werden aus menschlichen Stammzellen gewonnen und mit Bindegewebszellen in Kollagen vermischt. In 3D-gedruckten Kulturformen lassen sich mit diesem Ausgangsmaterial Herzmuskelgewebe in unterschiedlicher Form und Funktion erzeugen.

Das „Herzpflaster“ zeigt, welch einen hohen Stellenwert die Stammzellforschung für den Fortschritt in der Medizin hat. Führende Wissenschaftler gehen davon aus, dass bereits in naher Zukunft jeder siebte Mensch im Laufe seines Lebens von einer Therapie auf Basis von Stammzellen profitieren kann. Eine besonders wertvolle Quelle für die Gewinnung von Stammzellen stellt die Nabelschnur von Neugeborenen dar. Diese Stammzellen sind vital sowie unbelastet und haben von den adulten (erwachsenen) Stammzellen des Menschen das höchste Vermehrungs- und Spezialisierungspotenzial. Immer mehr werdende Eltern entscheiden sich deshalb für ein individuelles Stammzelldepot für ihr Kind mit Hilfe einer Einlagerung von Stammzellen aus der Nabelschnur. Bei der im deutschsprachigen Raum größten und erfahrensten Stammzellbank Vita 34 ( www.vita34.de) können sie dieses Engagement für die gesundheitliche Vorsorge mit einer Spende für ein öffentliches Stammzelldepot verbinden, das dann für die weltweite Stammzell-Suche zur Verfügung steht.

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Regenerative Medizin gewinnt an Bedeutung

Schon bei der Geburt an lange Lebenserwartung denken

sup.- Wer mag schon bei der Geburt seines Kindes aufgrund dessen Lebenserwartung an altersbedingt verschlissene bzw. erkrankte Gewebe oder Organe denken? Doch das ist gar nicht so abwegig, sondern im Gegenteil ein sehr überlegenswerter Gedanke. Denn für die Regenerative Medizin spielen Stamm-zellen eine wichtige Rolle. „So genannte mesenchymale Stammzellen (MSC) können als Basis zum künstlichen Anzüch-ten im Labor von Knorpel-, Knochen- oder Fettgewebe genutzt werden. Weiterhin können sie dazu beitragen, verschiedene Gewebeverbände und zukünftig vielleicht auch ganze Organe nachzubilden“, erläutert PhD Michael Cross (Experte für Stammzellforschung am Universitätsklinikum Leipzig). Die wertvollste Quelle für solche Stammzellen ist das Nabelschnur-gewebe von Säuglingen, weil sie im Gegensatz zu denen von Erwachsenen jung, unbelastet und äußerst teilungs- sowie wandlungsfähig sind. Deshalb lohnt es sich für werdende Eltern darüber nachzudenken, diese Stammzellen als Gesundheits-vorsorge für ihr Kind oder auch als Spende für die Allgemeinheit fachgerecht einlagern zu lassen. Weitere Informationen hierzu gibt es z. B. unter www.vita34.de.

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Nabelschnurblut revitalisiert das Gehirn

Spektakuläre Erkenntnisse für die Altersforschung

Nabelschnurblut revitalisiert das Gehirn

Foto: Fotolia / Elnur (No. 5808)

sup. Mit injiziertem Nabelschnurblut von menschlichen Neugeborenen ist es Forschern der Stanford University School of Medicine (Kalifornien) gelungen, die Hirnleistung von alten Mäusen zu revitalisieren. Die Nagetiere lernten schneller und hatten auch eine bessere Erinnerungsfähigkeit, berichtet das Team um Dr. Tony Wyss-Coray im Fachjournal „Nature“. Diese Wirkung konnte mit dem Blut von Erwachsenen hingegen nicht erzielt werden.

Hauptverantwortlich für den positiven Effekt auf die Hirnleistung der Mäuse ist den Vermutungen der Wissenschaftler zufolge das Protein TIMP2. Neben bestimmten Eiweißstoffen in hoher Konzentration sind im Nabelschnurblut zudem Millionen von vitalen, unbelasteten Stammzellen enthalten, von denen sich Forscher ebenfalls eine verjüngende Wirkung erhoffen.

„Diese Ergebnisse sind in der Tat spektakulär und sollten unbedingt in der Altersforschung verfolgt werden“, bestätigt Prof. Hannelore Ehrenreich vom Max-Planck-Institut für Experimentelle Medizin (Göttingen), die nicht an der Untersuchung beteiligt war. In weiteren Studien gilt es nun zu prüfen, ob sich diese bei Tieren gewonnenen Erkenntnisse auf den Menschen übertragen und dann therapeutisch nutzen lassen. Das Augenmerk richten Forscher dabei vor allem auf den Hippocampus – ein Hirnareal, das die Erinnerung und das Erkennen neuer Inhalte steuert. Degenerative Prozesse in dieser Hirnregion tragen maßgeblich dazu bei, dass die Merkfähigkeit mit zunehmendem Alter abnimmt.

Die Studie der kalifornischen Wissenschaftler unterstreicht einmal mehr das große Potenzial, das Nabelschnurblut von Neugeborenen für medizinische Einsatzmöglichkeiten haben könnte. Klinische Anwendungen von Nabelschnurblut sind nicht nur eine vielversprechende Zukunftsvision, sondern werden bereits heute realisiert. So konnten mit Nabelschnurblut-Präparaten sowohl den Spendern selber, als auch Geschwisterkindern oder anderen Patienten geholfen werden. Die Nabelschnurblutdepots, die zuvor bei Vita 34 ( www.vita34.de), der größten privaten Stammzellbank im deutschsprachigen Raum, gelagert wurden, konnten bereits bei Erkrankungen des blutbildenden Systems oder im Rahmen der Behandlung von Krebserkrankungen eingesetzt werden. Heilerfolge bei kindlichen Hirnschäden und die Prüfung der Stammzellen im Rahmen einer Studie zur Behandlung von Typ-1-Diabetes werden ebenfalls von Vita 34 berichtet.

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