Tag Archives: Stammzellen

Medizin Gesundheit Wellness

Neue Therapie-Option für Schlaganfall-Patienten

Geschädigte Hirnareale mit Stammzellen aktivieren

sup.- Zu den Hauptursachen für Behinderung und Pflegebedürftigkeit im Alter zählen die langfristigen Folgen eines Schlaganfalls. In der Schlaganfall-Therapie geht es darum, möglichst schnell die Durchblutung und Sauerstoffversorgung der betroffenen Hirnregion wiederherzustellen, denn dort abgestorbene Nervenzellen galten bislang als unwiederbringlich verloren. Forschern in den USA ist es jetzt im Tierversuch gelungen, abgestorbene Hirnareale durch die Injektion von Stammzellen in Kombination mit einem speziellen Protein wieder zu aktivieren. Mediziner erhoffen sich von dieser Therapie-Option, künftig auch bei Menschen die Schädigungen nach einem Schlaganfall teilweise rückgängig machen zu können. Das Abstoßungs-Risiko bei transplantierten Zellen lässt sich umgehen, wenn der Patient mit Präparaten aus den eigenen Stammzellen behandelt wird. Ein Stammzelldepot, das schon bei der Geburt aus Nabelschnurblut oder Nabelschnurgewebe gewonnen wird, ist dafür die optimale Basis. Auch in Deutschland wird dieses Depot für künftige Behandlungen angeboten ( www.vita34.de). Bislang entscheiden sich allerdings nur ca. zwei Prozent der werdenden Eltern für diese Form der Gesundheitsvorsorge.

Supress
Redaktion Andreas Uebbing

Kontakt
Supress
Andreas Uebbing
Alt-Heerdt 22
40549 Düsseldorf
0211/555548
redaktion@supress-redaktion.de
http://www.supress-redaktion.de

Medizin Gesundheit Wellness

Forschungsprojekt macht Allergikern Hoffnung

Dauerhafte Desensibilisierung durch Stammzellen?

Forschungsprojekt macht Allergikern Hoffnung

Foto: Fotolia / Jürgen Fälchle (No. 5993)

sup.- Die Ursache allergischer Reaktionen liegt in einer Überempfindlichkeit des körpereigenen Immunsystems. Fehlgeleitete Abwehrzellen richten sich gegen sonst harmlose Substanzen, die z. B. in Pflanzenpollen oder Tierhaaren vorkommen. Die Symptome der Entzündungsprozesse, die durch diese Allergene hervorgerufen werden, reichen von tränenden Augen über quälende Hautreizungen bis hin zu einem lebensgefährlichen allergischen Schock. Ein Schalter, mit dem sich die unerwünschte Immunantwort des Körpers stoppen lässt – das wäre wohl der Wunschtraum aller Betroffenen. Für diesen Schalter gibt es jetzt nach Angaben der University of Queensland im australischen Brisbane eine realistische Perspektive. Einem Team um den Immunologen Prof. Ray Steptoe ist es gelungen, bei Tieren das „Gedächtnis“ der übersensiblen Zellen dauerhaft zu löschen.

„Unsere Studie wurde mit einem Asthma-Allergen durchgeführt, aber diese Methode könnte auch für verschiedene Allergien wie die auf Erdnüsse, Bienengift oder Schalentiere angewendet werden“, erläutern die Forscher. Um diesem Ziel näherzukommen, wollen sie die Erkenntnisse jetzt im Laborversuch auf das menschliche Immunsystem übertragen. Dafür benutzen sie Stammzellen aus dem Blut, die mit Hilfe einer Gentherapie so verändert werden, dass sie die Allergene tolerieren und dann neue Blutzellen mit identischen Eigenschaften produzieren. „Noch sind wir nicht an dem Punkt angelangt, an dem es so einfach ist wie eine Grippeimpfung“, so Prof. Steptoe. „Deswegen arbeiten wir daran, die Behandlung einfacher und sicherer zu machen, damit sie für eine große Anzahl von Patienten verwendet werden kann.“

Auch wenn der einfache Anti-Allergie-Schalter also noch Zukunftsmusik ist, belegt das Forschungsprojekt die Bedeutung von Stammzellen für künftige Therapie-Optionen. Weil sie sich zu einer Vielzahl unterschiedlicher Zelltypen entwickeln können, spielen sie nicht nur in der Allergie-Forschung eine zentrale Rolle. „Der Nutzen von Stammzellanwendungen steigt durch die Fortschritte der Medizin kontinuierlich an“, sagt Dr. Wolfgang Knirsch, Vorstandsvorsitzender der Stammzellbank Vita 34, die im deutschsprachigen Raum die größte Erfahrung mit der langfristigen Einlagerung von Nabelschnurblut wie auch von Nabelschnurgewebe hat. Gerade die Stammzellen aus der Nabelschnur, die noch nicht durch Alterungs- oder Umwelteinflüsse belastet sind, eignen sich durch eine Konservierung unmittelbar nach der Geburt als wertvolle Gesundheitsvorsorge: Für heute noch nicht realisierbare, künftig aber mögliche Therapien steht dann ein individuelles Stammzelldepot zur Verfügung.

Supress
Redaktion Andreas Uebbing

Kontakt
Supress
Andreas Uebbing
Alt-Heerdt 22
40549 Düsseldorf
0211/555548
redaktion@supress-redaktion.de
http://www.supress-redaktion.de

Medizin Gesundheit Wellness

Breite medizinische Versorgung mit Stammzellen

Nabelschnüre von Säuglingen wertvoller Rohstoff der Zelltherapie

Breite medizinische Versorgung mit Stammzellen

Foto: Fotolia / nataliaderiabina (No. 5984)

sup.- Die Therapie mit Stammzellen spielt schon heute eine große Rolle bei Krebserkrankungen, Störungen des blutbildenden Systems sowie bei kindlichen Hirnschädigungen. Führende Wissenschaftler gehen davon aus, dass sich die Behandlungsmöglichkeiten mit Stammzellen schon in naher Zukunft erheblich ausweiten werden. Im Fokus der Stammzellforschung stehen vor allem Volkskrankheiten wie Herzinfarkt und Schlaganfall, Autoimmunerkrankungen sowie neurologisch degenerative Erkrankungen wie Parkinson und Alzheimer.

Eine Stammzelle ist eine Art Ursprungszelle, die sich unbegrenzt vermehren und eine Vielzahl verschiedenster Zelltypen des Körpers bilden kann. Je nach Herkunftsort wird zwischen embryonalen (aus dem Embryo), fetalen (aus dem Fötus) und adulten, also erwachsenen Stammzellen (von Säuglingen, Kindern und Erwachsenen) unterschieden. Für Forschung und medizinische Anwendungen am besten geeignet sind die Stammzellen, die Nabelschnurblut sowie Nabelschnurgewebe enthalten. Ihre Nutzung ist in ethischer Hinsicht unproblematisch und sie können zudem ohne Risiko für Mutter wie Kind gewonnen und durch fachgerechte Einlagerung unbegrenzt haltbar gemacht werden. Ein weiterer enormer Vorteil von Stammzellen aus der Nabelschnur: „Im Gegensatz zu Stammzellen von Erwachsenen sind diese Stammzellen vital sowie unbelastet und bieten von den adulten Stammzellen das höchste Vermehrungs- und Spezialisierungs-Potenzial“, erläutert der Stammzellexperte Dr. Marcus Mannel (Ad libitum Medical Services, Berlin).

Um eine breite medizinische Versorgung mit Stammzellen gewährleisten zu können, sollte nach Ansicht von Wissenschaftlern eine möglichst vollständige Sicherung der Stammzellen aus den Nabelschnüren von Neugeborenen erfolgen. Von diesem angestrebten Ziel ist Deutschland aber noch weit entfernt. Mangels Aufklärung engagiert sich nur ein Bruchteil der werdenden Eltern im Vorfeld der Geburt für eine Spende der Nabelschnur oder für ein persönliches Stammzelldepot für ihr Kind. „Derzeit entscheiden sich hierzulande im Schnitt lediglich zwei Prozent der Eltern dazu, dass die Stammzellen aus der Nabelschnur für später mögliche medizinische Anwendungen gerettet werden“, bestätigt Dr. Wolfgang Knirsch, Vorstandsvorsitzender von Vita 34, der größten privaten Stammzellbank in Deutschland, die auch eine Kombination aus individuellem plus öffentlichem Stammzelldepot anbietet. Das öffentliche Depot, für das Vita 34 die Kosten übernimmt, wird anonymisiert als Spende bereitgestellt und steht dann für die weltweite Stammzellsuche allen Patienten zur Verfügung.

Supress
Redaktion Andreas Uebbing

Kontakt
Supress
Andreas Uebbing
Alt-Heerdt 22
40549 Düsseldorf
0211/555548
redaktion@supress-redaktion.de
http://www.supress-redaktion.de

Medizin Gesundheit Wellness

Neue Therapieoption bei Herzinsuffizienz?

Verbesserte Herzleistung dank Stammzellen

Neue Therapieoption bei Herzinsuffizienz?

Foto: Fotolia / Zerbor (No. 5978)

sup.- Chilenischen Wissenschaftlern ist ein Durchbruch bei der Behandlung von Herzschwäche (Herzinsuffizienz) mit Hilfe einer Stammzelltherapie gelungen. Anders als bisherige Studien verwendete das Team um Dr. Fernando Figueroa von der Universidad de los Andes in Santiago nicht durch Knochenmarkpunktion gewonnene Stammzellen, sondern so genannte mesenchymale Stammzellen (MSC) aus dem Nabelschnurgewebe. Solche Stammzellen sind bei einer Geburt leicht zugänglich und ohne ethische Bedenken verfügbar.

In einer placebokontrollierten Doppelblindstudie an 30 Patienten mit chronischer Herzinsuffizienz im Alter von 18 bis 75 Jahren erhielt jeder zweite Patient eine einmalige Infusion mit einer Million mesenchymaler Stammzellen pro Kilogramm Körpergewicht. Mit einer Echokardiographie (Ultraschalluntersuchung des Herzens) konnten die Wissenschaftler eine langsame Verbesserung der Herzleistung (LVEF) nachweisen. Sie nahm nach sechs Monaten um 5,43 Prozent und nach zwölf Monaten um 7,07 Prozent zu. Das Ergebnis ist statistisch signifikant im Vergleich zur Placebo-Gruppe, die stammzellfreies Blutplasma erhielt. Es ist zudem klinisch relevant, da der Anstieg der Herzleistung auch von einer Verbesserung der Lebensqualität begleitet war.

Die südamerikanische Studie bestätigt das deutlich höhere Therapiepotenzial der jungen Stammzellen aus der Nabelschnur im Vergleich zu Stammzellen von Erwachsenen beispielsweise aus dem Knochenmark. Der Grund für diesen nicht nur quantitativen, sondern auch qualitativen Unterschied: „Stammzellen aus der Nabelschnur sind vital sowie unbelastet und bieten von den adulten (erwachsenen) Stammzellen das größte Vermehrungs- und Spezialisierungspotenzial“, bestätigt der Experte für Stammzellmedizin Dr. Marcus Mannel (Ad libitum Medical Services, Berlin). Optimal wird es künftig sein, da sind sich führende Wissenschaftler einig, wenn Patienten für eine benötigte Stammzelltherapie auf ihr eigenes Stammzelldepot, bei ihrer Geburt gewonnen aus der Nabelschnur, zurückgreifen können.

Supress
Redaktion Andreas Uebbing

Kontakt
Supress
Andreas Uebbing
Alt-Heerdt 22
40549 Düsseldorf
0211/555548
redaktion@supress-redaktion.de
http://www.supress-redaktion.de

Medizin Gesundheit Wellness

4.000ster Lebensretter kommt aus Gerolzhofen bei Würzburg

Johannes Dallner (24) spendet als 4.000ster seine Stammzellen für einen ihm unbekannten Patienten

4.000ster Lebensretter kommt aus Gerolzhofen bei Würzburg

Das Team der Ambulanz der Stiftung AKB hat sich versammelt für Johannes. Er ist Spender Nummer 4.000

Alle 45 Minuten erhält in Deutschland ein Mensch die Diagnose, an Leukämie erkrankt zu sein. Neun von zehn Patienten können mithilfe einer Stammzellspende behandelt werden. Für jeden zehnten Betroffenen aber steht heute noch kein passender Spender parat. Seit 25 Jahren setzt die Stiftung Aktion Knochenmarkspende Bayern genau hier an: Potenzielle Lebensretter registrieren, passende Stammzellspender vermitteln und Stammzellspenden an Patienten in der ganzen Welt senden.

Im Januar 2018 wiederholte sich der Vorgang zum 4.000sten mal. Der Spender Johannes Dallner (24) aus Gerolzhofen bei Würzburg war vor Ort in Gauting, um seine Stammzellen zu spenden. Pflichtbewusst und ohne Vorahnung, dass er der 4.000ste Spender sein würde, übernahm er seine Aufgabe als Lebensretter: „Für mich war immer klar, wenn ich einem Menschen das Leben retten kann, dann versuche ich das!“

Registriert ist Johannes in der Spenderdatei der Stiftung AKB seit dem 23. Oktober 2017: „In der Unterfränkische Überlandzentrale eG fand damals in Lülsfeld eine Typisierung statt. Dass es aber so schnell mit der Spende klappt hätte ich nicht gedacht,“ so Johannes. Wenn er nicht gerade bei der Stiftung AKB seine Stammzellen spendet, macht er seinen Meister in Elektrotechnik. Freundin Heike (26) begleitete Johannes zu seiner Spende nach Gauting:“Ich bin stolz auf das Engagement von Johannes. Seit dem ersten Anruf im November 2017 fiebert er dem Termin entgegen.“

„Für uns als Stiftung Aktion Knochenmarkspende Bayern bedeutet der 4.000ste Spender einen großen Grund zur Freude. Seit 25 Jahren vermitteln wir Stammzellspenden in die ganze Welt. Damit geben wir Patienten die Chance auf ein gesundes Leben ohne Leukämie oder eine andere schwere Krankheit des blutbildenden Systems. Dass wir nun den 4.000sten Spender ehren, hätte ich mir nie erträumen lassen. Jetzt arbeiten wir stark daran schon bald Spender 5.000 zu ehren,“ so Dr. Hans Knabe, Vorstand der Stiftung Aktion Knochenmarkspende Bayern.

Für den Spender und seine Freundin gab es als kleines Dankeschön eine Torte, die zusammen mit den Mitarbeitern der Stiftung AKB feierlich geteilt wurde.

Allgemeine Informationen:
Stammzellen retten Leben! Jedes Jahr erkranken in Deutschland nach Schätzung des Robert Koch-Instituts Berlin rund 11.000 Menschen neu an Leukämie. Zwar haben sich bereits mehr als 31 Millionen Menschen in ein weltweit vernetztes Spenderregister aufnehmen lassen, jedoch gibt es für jeden zehnten Patienten noch immer keinen passenden Spender.
Für Gesunde sind nur wenige Tropfen Blut oder ein Wangenabstrich und ein paar Minuten Zeit notwendig, um sich typisieren zu lassen. Für Leukämiepatienten bringt jeder neu Registrierte die Chance, wieder ganz gesund zu werden. Typisieren lassen kann sich jeder zwischen 17 und 45 Jahren, der gesund und in körperlich guter Verfassung ist. Details zur Aufnahme als Stammzellspender finden Sie unter: https://www.akb.de/stammzellspende/blutstammzellspender-werden

Leukämie ist heilbar, wenn rechtzeitig der passende Spender gefunden wird.
Bei der Typisierung werden aus einer geringen Menge Blut oder aus den Zellen der Mundschleimhaut die Gewebemerkmale eines möglichen Spenders untersucht. Die Ergebnisse werden in anonymer Form von der Datenbank weltweit für Suchzentren zur Verfügung gestellt. Die Registrierung umfasst eine aufwendige molekulargenetische Gewebeuntersuchung und kostet pro Spender 40 Euro. Diese Kosten müssen aus Spendenmitteln bezahlt werden.

Für Spenden benutzen Sie bitte das Aktionskonto:
Stiftung Aktion Knochenmarkspende Bayern
IBAN: DE67 7025 0150 0022 3946 88
Verwendungszweck: 4000 Leben
Für Ihre Spende ab 50 Euro erhalten Sie auf Wunsch eine Spendenquittung. Bitte geben Sie dazu Ihre Adresse an.

Eine Stammzell- oder Knochenmarkspende hat nichts mit dem Rückenmark zu tun!
Eine Stammzellspende findet immer mit persönlicher Betreuung und einer umfassenden Aufklärung und Beratung durch die Ärzte und das Ambulanzteam der Stiftung AKB in Gauting bei München oder in München beim Blutspendedienst des Bayerischen Roten Kreuzes statt.

Was sind die Kriterien für die Aufnahme in die weltweite Spenderdatei?
Spender sollten gesund und für die Aufnahme zwischen 17 und 45 Jahre alt sein. Die Voraussetzungen für die Aufnahme in die weltweit vernetzte Spenderdatei finden Sie unter: www.akb.de Der Spender verbleibt in der Datei bis er das 60. Lebensjahr vollendet hat.

Insgesamt betreut die Stiftung AKB heute knapp 310.000 Spender aus Bayern, bislang wurden schon an die 4.000 Stammzellspenden vermittelt, täglich kommen 3-4 neue dazu. Werden auch Sie Blutspender und Lebensretter! Mehr Informationen unter www.akb.de und www.bayern-gegen-leukaemie.de

Firmenkontakt
Stiftung Aktion Knochenmarkspende Bayern
Manuela Ortmann
Robert-Koch-Allee 23
82131 Gauting
089 89 32 66 – 11
mortmann@akb.de
http://www.akb.de

Pressekontakt
Prankl Consulting
Martin Prankl
Wallbergstraße 22
85653 Aying
089 41 41 453 0
hello@prankl-consulting.com
http://www.prankl-consulting.com

Medizin Gesundheit Wellness

Zahngold rettet Menschenleben bei der Aktion Knochenmarkspende Bayern

Die Zahnärztinnen Michaela Fekl und Melanie Frauendorf spenden über 3.300 Euro für neue Lebensretter – aus altem Zahngold

Zahngold rettet Menschenleben bei der Aktion Knochenmarkspende Bayern

Die beiden Zahnärztinnen aus Erding freuen sich über die Dankesurkunde der Stiftung AKB

„Viele unserer Patienten spenden ihr Zahnaltgold und helfen damit das Leben von Leukämiepatienten zu retten!“ freuen sich die beiden Zahnärztinnen Michaela Fekl und Dr. Melanie Frauendorf. Seit 2016 führen sie Am Bahnhof 9 in Erding eine gemeinschaftliche Praxis für Zahnheilkunde, die Michaela Fekl im Jahr 2014 von ihrem Vorgänger übernommen hatte. Schon in den Jahren 2014 und 2015 durfte sich die Stiftung Aktion Knochenmarkspende Bayern über eine großzügige Zahngoldspende der Praxis Fekl freuen. Damals betrug der Gegenwert des gespendeten Zahnaltgoldes stattliche 1.739,51 EUR.

Die Stiftung Aktion Knochenmarkspende Bayern (AKB) freute sich riesig, dass die beiden Inhaberinnen der Gemeinschaftspraxis die Zahngoldspende zugunsten der AKB weiterführen wird. Patienten der Praxis Fekl/Dr. Frauendorf, die ihr Zahnaltgold spenden, unterstützen aktiv den Kampf gegen Leukämie. Flyer und Plakate informieren die Spender in der Praxis darüber, wie eine Zahngoldspende dazu beiträgt, Leukämiepatienten die Chance auf Heilung zu schenken, denn durch eine Stammzelltransplantation ist dies tatsächlich möglich. Allerdings muss der passende Stammzellspender gefunden werden. Leider wartet aber noch immer jeder zehnte Patient vergeblich auf seinen genetischen Zwilling.

Jährlich scheiden zudem tausende von Spendern aus der Datei der AKB aus, weil sie die gesetzlich festgelegte Altersgrenze erreichen oder selbst erkranken. Deshalb ist es immens wichtig, dass der bestehende Pool an Stammzellspendern weiter ausgebaut wird. Doch die Neuaufnahme von Stammzellspendern kostet viel Geld. 40 EUR muss die AKB für die Aufnahme jedes neuen Stammzellspenders aufwenden, die eine kostenintensive molekulargenetische Analyse der Gewebemerkmale umfasst. Diese Kosten werden weder vom Staat noch von den Krankenkassen getragen. Hierfür werden die Zahngoldspenden dringend benötigt, denn jeder neue Stammzellspender ist ein potenzieller Lebensretter.

Über zwei Jahre sammelte das Team der beiden Zahnärztinnen die Zahngoldspenden der Patienten. Im Oktober 2017 durfte die Stiftung AKB dann das wertvolle Spendenmaterial abholen. Das edelmetallhaltige Scheidgut wird per Werttransport an eine seriöse Scheideanstalt geliefert. Diese trennt die Edelmetalle, wie Gold, Silber, Platin und Palladium ab und analysiert deren Wert. Erfreulicherweise verzichtet die Scheideanstalt auf eine Bezahlung der Bearbeitungskosten und spendet diese ebenfalls. So kommt der Gegenwert der Zahngoldspenden zu 100 % der Stammzellspende zu Gute. In den beiden Jahren 2016 und 2017 kamen in der Praxis Fekl und Dr. Frauendorf sagenhafte 3.356,22 EUR zusammen. Freudestrahlend nahmen Frau Fekl und Frau Dr. Frauendorf die Dankesurkunde der Stiftung AKB entgegen. Sie bekräftigten, das Projekt weiterhin zu unterstützen: „Wir hoffen, viele Kollegen und Kolleginnen folgen unserem Beispiel und tragen ebenfalls dazu bei, dass Leukämiepatienten wieder gesund werden können!“

Allgemeine Informationen:
Stammzellen retten Leben! Jedes Jahr erkranken in Deutschland nach Schätzung des Robert Koch-Instituts Berlin rund 11.000 Menschen neu an Leukämie. Zwar haben sich bereits mehr als 31 Millionen Menschen in ein weltweit vernetztes Spenderregister aufnehmen lassen, jedoch gibt es für jeden zehnten Patienten noch immer keinen passenden Spender.
Für Gesunde sind nur wenige Tropfen Blut oder ein Wangenabstrich und ein paar Minuten Zeit notwendig, um sich typisieren zu lassen. Für Leukämiepatienten bringt jeder neu Registrierte die Chance, wieder ganz gesund zu werden. Typisieren lassen kann sich jeder zwischen 17 und 45 Jahren, der gesund und in körperlich guter Verfassung ist. Details zur Aufnahme als Stammzellspender finden Sie unter: https://www.akb.de/stammzellspende/blutstammzellspender-werden

Leukämie ist heilbar, wenn rechtzeitig der passende Spender gefunden wird.
Bei der Typisierung werden aus einer geringen Menge Blut oder aus den Zellen der Mundschleimhaut die Gewebemerkmale eines möglichen Spenders untersucht. Die Ergebnisse werden in anonymer Form von der Datenbank weltweit für Suchzentren zur Verfügung gestellt. Die Registrierung umfasst eine aufwendige molekulargenetische Gewebeuntersuchung und kostet pro Spender 40 Euro. Diese Kosten müssen aus Spendenmitteln bezahlt werden.

Für Spenden benutzen Sie bitte das Aktionskonto:
Stiftung Aktion Knochenmarkspende Bayern
IBAN: DE67 7025 0150 0022 3946 88
Verwendungszweck: Zahngold
Für Ihre Spende ab 50 Euro erhalten Sie auf Wunsch eine Spendenquittung. Bitte geben Sie dazu Ihre Adresse an.

Eine Stammzell- oder Knochenmarkspende hat nichts mit dem Rückenmark zu tun!
Eine Stammzellspende findet immer mit persönlicher Betreuung und einer umfassenden Aufklärung und Beratung durch die Ärzte und das Ambulanzteam der Stiftung AKB in Gauting bei München oder in München beim Blutspendedienst des Bayerischen Roten Kreuzes statt.

Was sind die Kriterien für die Aufnahme in die weltweite Spenderdatei?
Spender sollten gesund und für die Aufnahme zwischen 17 und 45 Jahre alt sein. Die Voraussetzungen für die Aufnahme in die weltweit vernetzte Spenderdatei finden Sie unter: www.akb.de Der Spender verbleibt in der Datei bis er das 60. Lebensjahr vollendet hat.

Über die AKB
Insgesamt betreut die Stiftung AKB heute knapp 310.000 Spender aus Bayern, bislang wurden schon an die 4.000 Stammzellspenden vermittelt, täglich kommen
3-4 neue dazu. Werden auch Sie Blutspender und Lebensretter! Mehr Informationen unter www.akb.de und www.bayern-gegen-leukaemie.de

Insgesamt betreut die Stiftung AKB heute knapp 310.000 Spender aus Bayern, bislang wurden schon an die 4.000 Stammzellspenden vermittelt, täglich kommen 3-4 neue dazu. Werden auch Sie Blutspender und Lebensretter! Mehr Informationen unter www.akb.de und www.bayern-gegen-leukaemie.de

Firmenkontakt
Stiftung Aktion Knochenmarkspende Bayern
Cornelia Kellermann
Robert-Koch-Allee 23
82131 Gauting
089 89 32 66 – 123
ckellermann@akb.de
http://www.akb.de

Pressekontakt
Prankl Consulting
Martin Prankl
Wallbergstraße 22
85653 Aying
089 41 41 453 0
hello@prankl-consulting.com
http://www.prankl-consulting.com

Medizin Gesundheit Wellness

Stammzellen bei Geburt am wertvollsten

Mehrheit der Eltern nicht informiert

Stammzellen bei Geburt am wertvollsten

Foto: Fotolia / pololia (No. 5941)

sup.- Rund 792.000 Mädchen und Jungen haben im Jahr 2016 laut Zahlen des Mikrozensus (Statistisches Bundesamt) deutschlandweit das Licht der Welt erblickt. Sobald der Säugling selbständig atmen kann, wird die Nabelschnur, auch Ader des Lebens genannt, abgetrennt. Die überwiegende Mehrheit der Eltern glaubt, die Nabelschnur sei nun wertlos, weil ihre lebenswichtige Funktion, das Ungeborene mit Sauerstoff und Nährstoffen zu versorgen, jetzt ja in der Tat auch erfüllt ist. Das Ergebnis dieser weit verbreiteten Ahnungslosigkeit: Tausende von Nabelschnüren landen jährlich in Deutschland im Klinikmüll und damit gleichzeitig Milliarden äußerst kostbarer so genannter neonataler Stammzellen, die ein lebensrettendes Therapiepotenzial haben können.

„Derzeit entscheiden sich hierzulande im Schnitt lediglich zwei Prozent der werdenden Eltern im Vorfeld der Geburt dafür, dass die Stammzellen aus der Nabelschnur durch fachgerechte Einlagerung für später mögliche medizinische Anwendungen gerettet werden“, bestätigt Dr. Wolfgang Knirsch, Vorstandsvorsitzender von Vita 34, der größten privaten Stammzellbank im deutschsprachigen Raum. Grund für dieses bislang nur äußerst seltene Engagement für ein individuelles Stammzelldepot ist vor allem ein hohes Aufklärungsdefizit. Hinzu kommt allerdings auch, dass Deutsche oftmals sehr skeptisch gegenüber innovativen Therapieoptionen eingestellt sind. Ganz anders sieht dies in asiatischen Ländern aus. Die Einlagerungsquote von Stammzellen aus der Nabelschnur von Neugeborenen liegt z. B. in Südkorea bei 15 Prozent und in Singapur bei 25 Prozent.

Aber warum sind gerade die Stammzellen aus der Nabelschnur so enorm wertvoll für medizinische Anwendungen? Die Antwort liegt eigentlich auf der Hand: Diese Stammzellen sind noch nicht durch Alterungsprozesse oder Umwelteinflüsse belastet und bieten von den adulten (erwachsenen) Stammzellen das größte Vermehrungs- und Spezialisierungspotenzial. Und im Gegensatz zu der umstrittenen Verwendung von embryonalen Stammzellen sind sie auch in ethischer Hinsicht bedenkenlos einsetzbar.

Supress
Redaktion Ilona Kruchen

Kontakt
Supress
Ilona Kruchen
Alt-Heerdt 22
40549 Düsseldorf
0211/555548
redaktion@supress-redaktion.de
http://www.supress-redaktion.de

Medizin Gesundheit Wellness

Neue Therapieoption bei chronischem Asthma

Alternativmethode mit Stammzellen

Neue Therapieoption bei chronischem Asthma

Foto: Fotolia / Antonioguillem (No. 5903)

sup.- Für Asthma-Patienten, die die herkömmliche Behandlung mit kortisonhaltigen Wirkstoffen nicht gut vertragen, gibt es australischen Forschern zufolge Hoffnung auf eine innovative Alternativmethode. Wissenschaftler der Monash Universität in Melbourne haben in klinischen Modellen herausgefunden, dass so genannte Mesenchymale Stammzellen (MSC) positive Wirkungen auf sämtliche Symptome und Auswirkungen von Asthma haben, wenn sie in die Nase gesprüht werden. Asthmatiker leiden unter chronischen Entzündungen der Atemwege, die zu Veränderungen in der Lunge und dadurch zu einer Funktionseinschränkung führen. Eine Kur mit Stammzellen zeigte einen entzündungshemmenden Effekt und wirkte der Bildung von Fibrosen (krankhaftes Bindegewebe in der Lunge) entgegen. In klinischen Studien muss jetzt getestet werden, ob eine Kur mit Stammzellen eine vergleichbare Wirkung wie die Behandlung mit herkömmlichen Asthma-Präparaten zeigt, dieser Therapie vielleicht sogar überlegen ist bzw. beide Behandlungsansätze sinnvoll kombinierbar sind.

Mesenchymale Stammzellen können z. B. aus Fettgewebe oder auch aus dem Inneren von Zähnen gewonnen werden. Diese Stammzellen sind besonders wachstumsfreudig und wandlungsfähig. Derzeit werden MSC bereits weltweit in über 600 klinischen Studien z. B. bei Erkrankungen des Gefäßsystems, bei Autoimmunerkrankungen oder bei entzündlichen Erkrankungen wie z. B. Gelenkarthrose eingesetzt. Eine besonders wertvolle und ergiebige Quelle für MSC ist das Nabelschnurgewebe von Säuglingen. „Diese Stammzellen sind vital sowie unbelastet und bieten von den adulten (erwachsenen) Stammzellen das größte Vermehrungs- und Spezialisierungspotenzial“, erklärt der Stammzellexperte Dr. Marcus Mannel (Ad libitum Medical Services, Berlin).

Für therapeutische Zwecke werden körpereigene (autologe) MSC bei einer Vielzahl von Indikationen einen bedeutend größeren Stellenwert haben als Stammzellen von Fremdspendern (allogen), weil es bei autologen Stammzellen kein Risiko für Abstoßungsreaktionen gibt. Deshalb empfehlen Wissenschaftler, dass sich Eltern dafür engagieren, bei der Geburt ihrer Kinder die wertvollen Stammzellen aus der Nabelschnur durch entsprechende Vereinbarungen zu sichern und durch eine fachgerechte Einlagerung als Basis für zukünftige Therapien zu erhalten. Weitere Informationen zu einem individuellen Stammzelldepot sind z. B. unter www.vita34.de abrufbar, dem Internetportal der größten privaten Stammzellbank im deutschsprachigen Raum.

Supress
Redaktion Ilona Kruchen

Kontakt
Supress
Ilona Kruchen
Alt-Heerdt 22
40549 Düsseldorf
0211/555548
redaktion@supress-redaktion.de
http://www.supress-redaktion.de

Medizin Gesundheit Wellness

„Herzreparatur“ mit Stammzellen

Hoffnung für Patienten mit Herzmuskelschwäche

sup.- Etwa zwei Mio. Menschen leiden in Deutschland unter einer Herzmuskelschwäche, sie ist eine der häufigsten Erkrankungen mit Todesfolge. Bislang lässt sich der Krankheitsverlauf nur hinauszögern, eine Heilung ist jedoch nicht möglich. Forschern der Universitätsmedizin Göttingen (UMG) ist es jetzt gelungen, mit einem „Herzpflaster“, bestehend aus einem Gewebeverband schlagender Herzmuskelzellen aus dem Labor, einen Wiederaufbau des erkrankten Herzmuskels zu bewirken. Die hierzu erforderlichen Herzmuskelzellen sind aus menschlichen Stammzellen gewonnen worden. Das innovative Verfahren zur „Herzreparatur“, das nun in einer klinischen Studie getestet werden soll, unterstreicht den hohen Stellenwert von Stammzellen für den Fortschritt in der Medizin. Die für therapeutische Zwecke wertvollsten Stammzellen können aus der Nabelschnur von Säuglingen gewonnen werden. Sie sind im Vergleich zu Stammzellen von Erwachsenen vital sowie unbelastet und besitzen ein hohes Vermehrungs- sowie Spezialisierungspotenzial. Weitere Infos unter www.vita34.de.

Supress
Redaktion Ilona Kruchen

Kontakt
Supress
Ilona Kruchen
Alt-Heerdt 22
40549 Düsseldorf
0211/555548
redaktion@supress-redaktion.de
http://www.supress-redaktion.de

Medizin Gesundheit Wellness

Neue Behandlungsoption bei Multipler Sklerose

Neustart des Immunsystems mit Stammzellen

Neue Behandlungsoption bei Multipler Sklerose

Foto: Fotolia / angellodeco (No. 5884)

sup.- Rund 400.000 Menschen müssen laut Statistik in der Europäischen Union mit der Diagnose Multiple Sklerose (MS) leben, allein in Deutschland sind es ca. 120.000 Patienten. MS ist eine Autoimmunerkrankung, die letztendlich durch übereifrige Abwehrzellen des Immunsystems zur Zerstörung von Nervenfasern im gesamten Zentralen Nervensystem führen kann. Entsprechend vielfältig sind die Symptome, die von starken Erschöpfungszuständen und Taubheit über Schmerzen in den Gliedmaßen bis hin zum Verlust der Sprech- und Bewegungsfähigkeit reichen können.

Von Patient zu Patient sind Entwicklung und Beschwerdebild sehr unterschiedlich, weshalb MS auch als „Krankheit der tausend Gesichter“ bezeichnet wird. Trotz intensiver Forschung ist diese Autoimmunerkrankung bislang nicht heilbar. Doch es gibt mittlerweile eine noch nahezu unbekannte neue Behandlungsoption für Patienten mit schweren MS-Verläufen, von der sich Wissenschaftler einen entscheidenden Durchbruch erhoffen: den Neustart des Immunsystems mit Hilfe einer Stammzelltransplantation.

Bei der so genannten HALT-MS-Studie unter Leitung von Dr. Richard Nash vom Colorado Blood Cancer Institute in Denver (Colorado/USA) wurden 24 MS-Patienten mit schweren Krankheitsschüben zunächst hämatopoetische Stammzellen aus dem Blut entnommen. Dann erhielten sie eine Hochdosis-Chemotherapie, um das Immunsystem zu zerstören. Anschließend wurden ihnen die im Labor künstlich vermehrten eigenen Stammzellen transplantiert. Diese radikale Behandlungsmethode hat einen lang anhaltenden Erfolg gezeigt. Bei knapp 70 Prozent der Teilnehmer sind auch nach fünf Jahren weder ein Fortschreiten der Erkrankung noch ein Schub oder neue Läsionen im Gehirn aufgetreten, einige Symptome der MS konnten sogar verbessert werden. „Die Hochdosis-Chemotherapie mit anschließender autologer Stammzelltransplantation könnte eine Option für Patienten mit schweren MS-Verläufen werden, insbesondere dann, wenn sie auf vorhandene Therapien nicht ansprechen“, bestätigt Dr. Daniel Rotrosen, Abteilungsleiter der US-amerikanischen Gesundheitsbehörde NIAID.

Wissenschaftler gehen davon aus, dass zukünftig vermehrt MS-Patienten bei dieser Behandlungsoption davon profitieren werden, wenn die Ärzte hierzu auf das aus der Nabelschnur gewonnene vitale und unbelastete Stammzelldepot der Patienten zurückgreifen können. „Ich würde jeder Familie empfehlen, sich zum Thema Einlagerung von Stammzellen aus der Nabelschnur zu informieren. Viele Erkrankungen im Laufe des Lebens des Kindes sind denkbar. Hier bieten Stammzellen ein hohes Potenzial“, rät Prof. Joanne Kurtzberg (Duke University Medical Center, Durham, England), eine führende Pionierin in der Erforschung und Anwendung von Stammzellen aus Nabelschnurblut. Informationen zur fachgerechten Einlagerung von Stammzellen aus dem Nabelschnurblut sowie -gewebe gibt es z. B. unter www.vita34.de, dem Internetportal der in Deutschland führenden privaten Stammzellbank.

Supress
Redaktion Ilona Kruchen

Kontakt
Supress
Ilona Kruchen
Alt-Heerdt 22
40549 Düsseldorf
0211/555548
redaktion@supress-redaktion.de
http://www.supress-redaktion.de