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Deutsches Kinderhilfswerk fordert zum Weltspieltag 2018 grundsätzliches Umdenken bei Stadtentwicklung, Flächennutzung und Verkehrsplanung

Deutsches Kinderhilfswerk fordert zum Weltspieltag 2018 grundsätzliches Umdenken bei Stadtentwicklung, Flächennutzung und Verkehrsplanung

Logo Deutsches Kinderhilfswerk e.V.

Das Deutsche Kinderhilfswerk fordert zum heutigen Weltspieltag ein grundsätzliches Umdenken in der kommunalen Stadtentwicklung, Flächennutzung und Verkehrsplanung. Zielsetzung sollte in diesen Politikfeldern stärker als bisher das Leitbild einer für Kinder und Jugendliche bespielbaren Stadt sein. Zudem sollte aus Sicht der Kinderrechtsorganisation das Baugesetzbuch geändert werden, um die Anerkennung von Naturerfahrungsräumen als elementare öffentliche Freiräume für Kinder zu verankern. Notwendig ist dazu auch eine vorausschauende und frühzeitige Sicherung von ausreichend großen Flächen im Zuge von Stadtentwicklungsprozessen.

Mit dem Weltspieltag 2018, der unter dem Motto „Lasst uns draußen spielen!“ steht, will das Deutsche Kinderhilfswerk gemeinsam mit seinen Partnern im „Bündnis Recht auf Spiel“ darauf aufmerksam machen, dass die Bedingungen für das Draußenspiel von Kindern verbessert werden und wieder mehr in den Fokus kommunaler Politik und Verwaltung rücken müssen. Gleichzeitig ist das Motto ein Aufruf an die Eltern, ihren Kindern den nötigen Freiraum dafür zu geben. Botschafter des Weltspieltags 2018 ist der Fernsehmoderator und Autor Ralph Caspers.

Zum Weltspieltag am 28. Mai sollen in möglichst vielen Kommunen riesige Kreidebilder mitten in den Städten und Gemeinden entstehen. Alle Kinder und ihre Eltern sind dazu aufgerufen, ihre vielfältigen Wunschvorstellungen von einer bespielbaren Stadt malerisch – gerne auf dem Marktplatz oder direkt vor dem Rathaus – zu verdeutlichen. Natürlich sind auch andere Aktionen zum Weltspieltag 2018 gerne gesehen: Sandberge, die auf der Straße aufgeschüttet werden und auf denen die Kinder spielen und toben können, von der Kommune genehmigte temporäre Spielstraßen, Spielaktionen in der Fußgängerzone wie Sackhüpfen, Tretroller-Rennen und Stelzenlaufen oder Schnitzeljagden, bei denen die Kinder ihr Viertel auf neue Art und Weise entdecken können.

„Fernab besonderer öffentlicher Aufmerksamkeit werden Kinder immer mehr zu Stubenhockern. Sie werden oftmals in die Schule gefahren, verbringen dort die meiste Zeit im Sitzen, verbleiben zunehmend auch am Nachmittag unter dem Dach der Schule oder machen es sich vor dem heimischen PC bequem. Es gibt heute Kinder, die sich nicht mehr trauen über einen Bach zu springen oder sich bei Regen nicht von der Stelle rühren, bis das Elterntaxi kommt. Zum Glück gibt es heutzutage genauso eine Kindheit, in der man mit anderen Kindern Verstecken im Regen oder Gummitwist auf der Straße spielt. Damit diese Kindheit wieder mehr an Bedeutung gewinnt, in der Öffentlichkeit und bei den Kindern selbst, gibt es den Weltspieltag“, betont Holger Hofmann, Bundesgeschäftsführer des Deutschen Kinderhilfswerkes.

„Man muss sich auch mal dreckig machen. Und das geht sehr gut, wenn man draußen spielt. Beim Fernsehen sind wir ja ganz groß darin, für Sekundärerfahrungen zu sorgen. Aber nur wenn man raus geht, erlebt man die Welt nicht über einen Bildschirm, sondern aus erster Hand“, unterstreicht Ralph Caspers, Botschafter des Weltspieltags.

Der Weltspieltag 2018 wird im deutschsprachigen Raum zum elften Mal ausgerichtet. Zum Weltspieltag sind Schulen und Kindergärten, öffentliche Einrichtungen, Vereine und Nachbarschaftsinitiativen aufgerufen, in ihrer Stadt oder Gemeinde eine witzige, beispielgebende und öffentlichkeitswirksame Spielaktion durchzuführen. Die Partner der im letzten Jahr mehr als 300 Aktionen sind vor Ort für die Durchführung ihrer Veranstaltung selbst verantwortlich. Eine Übersicht von Aktionen zum Weltspieltag 2018 findet sich unter www.weltspieltag.de

Das Deutsche Kinderhilfswerk e.V. setzt sich seit mehr als 45 Jahren für die Rechte von Kindern in Deutschland ein. Die Überwindung von Kinderarmut und die Beteiligung von Kindern und Jugendlichen an allen sie betreffenden Angelegenheiten stehen im Mittelpunkt der Arbeit als Kinderrechtsorganisation. Der gemeinnützige Verein finanziert sich überwiegend aus privaten Spenden, dafür stehen seine Spendendosen an ca. 40.000 Standorten in Deutschland. Das Deutsche Kinderhilfswerk initiiert und unterstützt Maßnahmen und Projekte, die die Teilhabe von Kindern und Jugendlichen, unabhängig von deren Herkunft oder Aufenthaltsstatus, fördern. Die politische Lobbyarbeit wirkt auf die vollständige Umsetzung der UN-Kinderrechtskonvention in Deutschland hin, insbesondere im Bereich der Mitbestimmung von Kindern, ihren Interessen bei Gesetzgebungs- und Verwaltungsmaßnahmen sowie der Überwindung von Kinderarmut und gleichberechtigten gesellschaftlichen Teilhabe aller Kinder in Deutschland.

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Deutsches Kinderhilfswerk e.V.
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Wissenschaft Technik Umwelt

Die „Grüne Box“ senkt die Feinstaubbelastung, reine Luft durch Filtertechnik

Erfinder Anton Kluge, Patent dass Feinstaub aus der belasteten Luft filtert und entsorgt. Derzeit wird die stationäre Greenbox getestet, die in der Folge viele Arbeitsplätze schaffen kann.

Die "Grüne Box" senkt die Feinstaubbelastung, reine Luft durch Filtertechnik

Better-Air „Greenbox“ (Bildquelle: © Camilla Kleinsasser)

Hier könnten für Spittal viele Arbeitsplätze entstehen“, ist Stadtrat Bernd Sengseis sicher. Denn mit Feinstaubbelastung haben viele Städte in Österreich und ganz Europa zu kämpfen und der Spittaler Unternehmer Toni Kluge hat mit seiner Firma „Better Air“ das „weltweit erste Patent, das Feinstaub aus der belasteten Luft entsorgt“, angemeldet. „Die stationäre „Greenbox“ ist eine Weiterentwicklung unserer mobilen Geräte“, sagt Kluge. Drei Stück dieser Feinstaubfilter sind derzeit in Spittal aufgestellt: einer im Innenhof von Kluges Firma, einer im Westen der Stadt und einer bei der Volksschule Ost. „Feinstaub ist gefährlich. Kleinste Partikel können in die Blutbahn geraten und gesundheitliche Schäden hervorrufen. Die Greenbox kann 99 Prozent des PM10 und 85 bis 95 Prozent PM1 aus der Umgebungsluft filtern. Den Beweis treten wir mit unserem Projekt bei der Volksschule Ost in Zusammenarbeit mit der Stadt Spittal und der Umweltabteilung des Landes Kärnten noch einmal an“, sagt Kluge.

Feinstaub reduzieren

Die dortige Anlage ist nämlich mit einer Messstation des Landes gekoppelt, „um zu untersuchen, inwieweit die Greenbox die Feinstaubbelastung reduziert“, erklärt Kluge. Die Ergebnisse werden vom Land nach dem Sommer ausgewertet. Positive Erfahrungen gibt es schon mit mobilen Filtern: „Mit den an Fahrzeugen angebrachten Greenboxen werden 20 bis 25 Prozent des durch ein Fahrzeug erzeugten Feinstaubs verringert. Das Projekt wurde von der Technischen Universität Graz begleitet“, sagt Kluge.

Die stationären Greenboxen bestehen aus beliebig vielen Modulen, von denen jedes 2500 Kubikmeter Luft pro Stunde filtern kann. Kluge: „Die Anlage bei der Volksschule hat eine Luftleistung von 10.000 Kubikmetern. Die Filter, durch die die Luft gesaugt wird, werden ein Mal pro Jahr getauscht, der Feinstaub über normalen Gewerbemüll entsorgt.“ Sengseis will nun Europaparlamentarier Eugen Freund und das Verbindungsbüro des Landes Kärnten in Brüssel von den Möglichkeiten der Greenbox informieren: „Schließlich gibt die EU die Grenzwerte für Feinstaub vor, da sollen sie auch wissen, was man dagegen tun kann.“

Bild: Thomas Santer, Toni Kluge und Bernd Sengseis mit Greenbox und Messanlage im Hintergrund

Autor: Camilla Kleinsasser

Mit derGreenBox, einer auf intensiven Forschungs- und Entwicklungstätigkeiten basierenden mobil eingesetzten Umwelttechnologie, bieten wir eine innovative und einzigartige Technologie, mit welcher die gesundheitsschädlichen Feinstaubpartikel aus der aufgewirbelten Umgebungsluft im Straßenverkehr herausgefiltert werden können.

Kontakt
Better AirGmbH
Anton Kluge
Am Bahndamm 8
9800 Spittal a.d. Drau
+43 4762-36200
office@green-box.at
http://www.green-box.at

Wissenschaft Technik Umwelt

Thema: Feinstaub – die Greenbox Filteranlagen von Better Air schützen die Umwelt

„Feinstaubwaffe“ erhält Platz in Spittal, Anton Kluge arbeitet gegen die Feinstaubbelastung: Zwölf Fahrzeuge in Spittal a.d. Drau mit seinem Greenbox-Filtersystem ausgestattet.

Thema: Feinstaub - die Greenbox Filteranlagen von Better Air schützen die Umwelt

Greenbox von Better Air

Mein Blick in die Zukunft ist voller Nachhaltigkeit. Ich will mit der Greenbox zur Feinstaubreduktion ebenso beitragen wie zur Schaffung neuer Arbeitsplätze in der Region.“ Das sagt Anton Kluge zu seiner Filterbox ( http://www.green-box.at/), die am Dach von Fahrzeugen angebracht wird und Feinstaub aus der Luft filtert. Sein Projekt wurde in einigen Testversionen erfolgreich erprobt. Auch auf einem Linienbus der Grazer Stadtwerke, wissenschaftlich begleitet von der TU Graz.

„Der Schlussbericht dieses Praxislaufes ergab, dass wir viel mehr Feinstaub als ursprünglich errechnet aus der Luft holen“, freut sich Kluge. Möglich wurde dies durch akribische Arbeit und Verbesserungen der Greenbox. So wurde die Einlassöffnung bei der Box, die vor allem auf Lkw, Bussen und Straßenbahnen montiert werden soll, verändert. Damit veränderten sich die Luftströme, auch die Filter in der Box werden mit einer deutschen Spezialfirma ständig weiterentwickelt. Mit dem neusten Filter konnten in Graz je Betriebsstunde 11.300 Kubikmeter Luft gefiltert und daraus 98 Prozent PM10-Partikel gesammelt werden.

Der bekannte österreichische Skistar, Weltmeister und Olympiasieger Franz Klammer, unterstützt das Projekt und öffnet als Umweltbotschafter viele Türen in Östereich, Europa und der Welt in Sachen saubere Luft.

Umdenken in Spittal

Weniger erfolgreich lief es bisher, was das Echo der Stadt Spittal an Kluges Ambitionen in Sachen Feinstaub-Verringerung betraf. Jetzt scheint sich ein Umdenken breitzumachen: Vor Kurzem wurde im Stadtrat eine erste Wirtschaftsförderung für Kluges Firma „betterair“ beschlossen. Diese Firma führt die Entwicklungsarbeit mit zumindest vier Beschäftigten durch und soll später die Produktion aufbauen.

Erstmals kann Kluge seine mobile Feinstaub-Filterbox auf Fahrzeugen in Spittal montieren und praktische Werte sammeln. „Diese neue Chance freut mich riesig. Das Projekt wird wieder von der TU Graz wissenschaftlich begleitet“, erklärt Kluge. Zehn Kommunalfahrzeuge der Stadt Spittal werden mit seiner Greenbox bestückt. Ebenso wurde dieser Tage ein Postbus mit dieser Box ausgestattet. ÖBB-Pressesprecher Christoph Posch sagt dazu: „Unser Interesse daran ist groß, geht es doch um Nachhaltigkeit – wie bei einigen unserer internen Projekte: So sind alle Buslenker beim Projekt Spritsparmeister integriert. Dieses ergab bereits weniger Spritverbrauch und geringere Emissionswerte.“ Die Greenbox bleibt für 25.000 Kilometer in der Region auf dem Postbus.

Erstmals Pkw

Erstmals wird auch ein Pkw, ein Fahrzeug von Taxi-Ebner in Spittal mit Kluges Filterbox bestückt. „Wir sind ein innovatives Unternehmen – Mobilität und Umweltschutz sind gleichermaßen wichtig. Mazda-Austria begleitet unser Projekt“, sagt Firmenchef Arno Ebner.

Das Video zum System:

https://www.dropbox.com/s/hbd6ixv5dgr4ol9/Greenbox_Indoor_Particular_Filter_ENG_V1.mp4?dl=0

Autor: HELMUT STÖFLIN | © Stöflin

Mit derGreenBox, einer auf intensiven Forschungs- und Entwicklungstätigkeiten basierenden mobil eingesetzten Umwelttechnologie, bieten wir eine innovative und einzigartige Technologie, mit welcher die gesundheitsschädlichen Feinstaubpartikel aus der aufgewirbelten Umgebungsluft im Straßenverkehr herausgefiltert werden können.

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Bildung Karriere Schulungen

Stadtplanung: harmonisches Umfeld – gesunder Geist

Strukturierung und städtebauliche Entwicklung: kosmische Einflüsse bis zum bewussten Bauen, vitales und gesundes Leben in der Stadt – von Eric Mozanowski, The Grounds Real Estate AG

Stadtplanung: harmonisches Umfeld - gesunder Geist

Stadtplanung: harmonisches Umfeld – gesunder Geist, von The Grounds Real Estate AG – Berlin

Vitales und gesundes Leben mit in städtebauliche Lösungen einzubeziehen ist nicht neu. Die ganzheitliche Betrachtungsweise in Bezug auf ökologischer Ansätze, Gesundheit und vitalem Städtebau findet weitere Beachtung in der Moderne. Eric Mozanowski und Hans Wittmann von The Grounds Real Estate AG verfolgen das Ziel für ein hohes Maß an erwirtschaftbaren Renditen im deutschen Immobilienmarkt zu nutzen, um Attraktivität für den Standort Deutschland zu generieren. Hohe Qualitätsstandards bilden eine verlässliche Basis für nachhaltigen wirtschaftlichen Erfolg, das gilt von Planung bis zur Umsetzung. Die Geschichte der Städteplanung führt weit in die erste Besiedelung zurück. Welche Anforderungen stellten sich und inwieweit prägt die Entwicklung die heutige Stadtplanung? In regelmäßigen Veröffentlichungen geht Eric Mozanowski, Vorstandsvorsitzender The Grounds Real Estate AG auf diese Fragen ein.

Im Laufe der Jahrhunderte wuchs die Bevölkerung. Die Sesshaftigkeit sorgte für eine Revolution der menschlichen Entwicklung, die Urbanisierung. Urbane Zentren bildeten sich und gelten als die ersten Großstädte. Die geplante Stadt mit Markt und Palast, Tempel und Stadtmauer war von jeher der Ort, der am Universum orientierte. Eric Mozanowski weist darauf hin, dass Planung und Ordnung der Gebäude zwingenden Vorschriften unterlagen. Aus welchem Anlass und auf welche Weise derartige Vorschriften entstanden sind, ist nicht bekannt. Es gibt viele Beispiele für kosmisch orientierte Ordnungsvorstellungen.

Städtebauliche Planung: Das Leben in Harmonie mit der Umgebung

Auf Anhieb wohlfühlen und spüren: hier ist mein zu Hause – meine Gesundheit und mein Wohlstand werden gefördert. Immobilienexperte Eric Mozanowski erläutert: „Vor über 6000 Jahren wurde nach der Feng Shui Lehre gebaut. Das älteste Kulturvolk der Erde ging in seiner Planung vom Gesamten des Einzelnen aus. Der chinesische Ausdruck für diese Art der Städteplanung lautet: Feng Shui (= Wind minus Wasser) und bedeutet die Lehre von der methodischen Anpassung menschlicher Werke in das Gefüge des Universums. Die Chinesen nutzen fünf Elemente: Holz, Erde, Wasser, Feuer und Metall.“ Diese Elemente entsprechen den fünf Grundelementen, fünf Wandlungsphasen. Die Grundkräfte der Natur spiegeln sich in den Himmelsrichtungen, Jahreszeiten, Klimaverhältnissen, Sinnesorganen und Gefühlen beispielsweise wieder. Deshalb taucht die Zahl 5 in vielfältigen Zusammenhängen auf. Feng (= Wind) bedeutet die Beachtung alles dessen, was über der Erde vom Wind berührt existiert. Shui steht für das Wasser, für alles unter der Erde. Mit einem geomantischen Gerät, einem Kompass, mit einer Einteilung von 360°, der 24 Himmelsrichtungen zu 15°, wurde die Stadt quadratisch angelegt und nach den Himmelsrichtungen orientiert. Dabei unzählige spezielle Gesichtspunkte beachten, erläutert Eric Mozanowski. „Die Stadt lag mit dem Rücken zum Gebirge, mit dem Blick zum Wasser. Die chinesischen Städte der Frühzeit waren Fluchtstädte, deren Größe hierarchisch geordnet war, sodass eine dem Herzog gebührende Fluchtstadt die vielfache Größe jener hatte, die einem Landgrafen zustand. Die ringsum wohnenden Bauern, die bei Gefahr in bestimmte Quartiere der Stadt einströmten, taten dies äußerst ungern, da sie in unmittelbarem Zugriff ihrer Feudalherren lebten“, meint der Immobilienexperte.

Feng Shui als Harmonielehre findet in Deutschland bei unterschiedlichen Gestaltungsprinzipien Anklang. Ziele der Planungsansätze vom gesund-vitalem Städtebau beinhalten in erster Linie das Ziel der langfristigen und nachhaltigen Gesundheitsförderung. Die Gestaltung des Wohn- und Arbeitsumfeldes und des Landschafts-Feng Shui durch Farben, Düfte, Geräusche sowie Licht- und Schattenwirkungen tragen zum Wohlbefinden und gesunden Leben bei.

Nach ökologischen Planungsansätzen werden folgende Ziele angestrebt:

-Erhaltung und Förderung der Natur
-Kleinräumige Strukturierung und reichhaltige Differenzierung
-Optimierung des Energieeinsatzes

„Zur Realisierung dieser Planungsansätze gilt es in der Stadtplanung Freiflächen zu schaffen, die sich für Spielplätze, Parkanlagen und Naherholungsgebiete eignen. Verkehrsberuhigte Straßenführung ohne Sackgassen mit wechselnden Straßenbelägen und Pflasterungen als Spirale um Weite und Öffnung zu erzielen wirken förderlich auf die Vitalität. Das Größenverhältnis hat eine ausgewogene Anordnung und ist ausgeglichen. Hochwertige Außenanlagengestaltung mit entsprechender Bepflanzung verleiht ein Gefühl vom Wohnen im Park“, erläutert Eric Mozanowski die Umsetzung.

Kosmische Stadtkultur – Ausrichtung nach den Himmelsrichtungen

Ein weiteres Beispiel zur Geschichte der Stadtplanung findet sich in der Kultur Indiens – vedische Architektur „Vastu“. Vastu – die Kraft der kosmischen Orientierung. „Aus Indien ist uns eine hohe Stadtkultur im Jahre 2500 bis 1400 v.Chr. bekannt. Mohenjo-Daro und Harappa am Indus waren nach Norden rechteckige Städte mit Zitadelle, Speicher, Badeanlagen und 12 Hauptwohnquartieren und einem unter der Straße verlegten Kanalisationsnetz. Die Bautechnik zeigt Ziegel- und Steinbauweise von ausgezeichneter Qualität“, erläutert Eric Mozanowski. Die vedischen Städte der 4. Vedischen Kulturepoche (1000 bis 800 v.Chr.) sind nach heiligen Regeln für die Anlage von Haus, Hof und Stadt erbaut worden. Das Ziel ist durch geschickt strukturierte Lebensumstände den Gesamtüberblick zu behalten. Bewirkung von maximaler mentaler Flexibilität und damit die Grundlange für ein glückliches und erfolgreiches Leben. Die Ausrichtung erfolgte nach den Himmelsrichtungen. Die Lage des Eingangs hat beispielsweise eine magische Bedeutung. Die Vorschriften für den indischen Städtebau jener Zeit sind im „Shilpa Shastra“ enthalten, in dem das Kunstwissen der Epoche niedergeschrieben ist. Eric Mozanowski gibt zu bedenken, dass eines der 64 Bücher, aus denen diese Sammlung besteht, in 58 Kapiteln die geltenden Regeln für die Architekten und Bildhauer aufzählt.

Fazit: Die Stadtplanung befindet sich im stetigen Wandel – Anpassung – Herausforderungen – gesellschaftlicher Wandel

Eine Stadt verfügt über ein abwechslungsreiches Gesamtbild. Eric Mozanowski gibt zu bedenken, dass Städte unterschiedlich geprägt sind. Eine Stadt vereint Altstadt mit denkmalgeschützten Gebäuden, Gewerbegebiete, Wohnblocksiedlungen, Vorstadt, Innenstadt und City. Die industrielle Revolution veränderte das Stadtbild und die Gesellschaft gravierend. Heute sind die Städte durch das digitale Wirtschaftswunder mit neuen Herausforderungen konfrontiert – der Wandel zur Forschungs- und Entwicklungsgesellschaft. Der Ausbau der regionalen Strukturen ist von wesentlicher Bedeutung wie eine angepasste Infrastruktur. Aus der Geschichte lernen wir, dass Glück, Wohlstand und Gesundheit eng mit der Wohn- und Lebenskultur verbunden ist. Diese Erfahrungen werden in der städtebaulichen Planung einbezogen, um langfristig durch bewusstes Bauen, vitales und gesundes Leben in der Stadt zu generieren.

Im Juni 2014 wurde das Unternehmen The Grounds Real Estate AG von den Initiatoren Eric Mozanowski und Hans Wittmann gegründet. The Grounds Real Estate AG mit Sitz in Berlin verfolgt das Ziel ein hohes Maß von erwirtschaftbaren Renditen im deutschen Immobilienmarkt zu nutzen, um attraktive Immobilienpakete zusammenzustellen. Die hohen Qualitätsstandards bilden eine verlässliche Basis für nachhaltigen wirtschaftlichen Erfolg. Weitere Informationen unter: www.the-grounds-ag.com

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Immobilien Bauen Garten

Wolfgang Frey: Wir nehmen uns Zeit, um den Menschen etwas zurück zu geben.

Architekt und Visionär Wolfgang Frey ist überzeugt, dass man die Verantwortung für Gebäude ein Leben lang und darüber hinaus trägt. Denn Zeit ist wie Energie und Wasser eine Ressource, die nicht verschwendet werden soll.

Wolfgang Frey: Wir nehmen uns Zeit, um den Menschen etwas zurück zu geben.

Wolfgang Frey im Gespräch mit zukünftigen Bewohnern auf der Baustelle von Heidelberg Village

Heidelberg, 11.04.2017 – Die Arbeiten für den erweiterten Rohbau von Heidelberg Village durch die Implenia Bau GmbH sind abgeschlossen. Das Schweizer Bauunternehmen liefert damit für die Bauherren Frey Gruppe und Software AG Stiftung die gute Basis für den Ausbau der Wohnungen gemeinsam mit den Handwerkern und Bewohnern. Architekt und Stadtplaner Wolfgang Frey erklärt, weshalb eine besonders enge Zusammenarbeit und die frühe Einbeziehung der künftigen Bewohner das Projekt so besonders machen. Hiermit folgt er zugleich einer langen Familientradition. Denn bereits seine Urgroßväter haben gezeigt haben, dass man die Verantwortung für Gebäude ein Leben lang und darüber hinaus trägt.

Mit seinem internationalen Team, das Heidelberg Village in der weltweit größten Passivhaussiedlung plant, baut und vermietet, trifft sich Wolfgang Frey regelmäßig mit Mietinteressenten und künftigen Bewohnern. Er möchte wissen, was die Menschen beschäftigt und welche Bedürfnisse sie bezüglich ihrer Wohnräume haben. Die Wünsche und Sorgen sind dabei so individuell wie jeder Mensch selbst. Genau diese Individualität spiegelt sich in den Wohnungen von Heidelberg Village wider. Ihr Stadtquartier entwickeln die Bewohner selbst, indem sie mitentscheiden und mitplanen. Auf diese Weise kommt es zur Identifikation, Adaption und schließlich wächst das volle Verantwortlichkeitsgefühl aller Beteiligten.

Im Heidelberg Village steht der Gesellschaftsgedanke im Vordergrund. Dies betont auch die Software AG Stiftung, Investor und Bauherr für Haus B: Brüderlichkeit, so die Stiftung, entstehe aus dem ehrlichen Interesse an anderen Menschen.

Dem Anspruch, Lebens(t)räume auf die Menschen und deren Bedürfnisse zuzuschneiden, folgt die bewusste Entscheidung für mehr Zeitinvestition bei der Planung und Umsetzung. Das fertiggestellte Gebäude muss möglichst vielen weiteren Generationen ein angenehmes Wohnklima ermöglichen.

„Wir möchten Gebäude für das Leben zu kreieren. Lieber planen und bauen wir länger als ein Leben lang zu bereuen, die Beschleunigung und schnelle Abfertigung eines Projekts bevorzugt zu haben“, sagen die Bauleiter der Frey Gruppe. Die Wohnungen werden daher direkt vom Bauherrn in enger Zusammenarbeit mit den Handwerkern und den Bewohnern fertig gestellt. Die gute Basis wurde hierbei durch das Schweizer Unternehmen Implenia Bau GmbH ermöglicht.

Konventionelles Bauen weicht nachhaltiger, gesellschaftsorientierter Präzision. Das kontinuierliche Hinterfragen und Überprüfen der eigentlichen Bausubstanz ermöglicht in der Zukunft zeitliche und finanzielle Einsparungen. Mängel werden bereits während der Bauphase beseitigt. Das aktive Eingreifen und gegebenenfalls Innehalten während des Bauens schafft ein Bewusstsein für die Fehlererkennung.

Nachhaltigkeit beginnt somit nicht erst ab Fertigstellung der Gebäude, sondern bereits während der Planungs- und Bauphase. Die kostenlose Suppenküche an der Baustelle im Heidelberg Village ist hierfür ein gutes Beispiel. Sie bringt Handwerker, zukünftige Bewohner, die Planer und die umliegende Nachbarschaft regelmäßig im Vorfeld zusammen. Die heterogene Bewohnerschaft aus Jung und Alt lernt sich so bereits vor dem Einzug kennen. Diese Heterogenität ist übrigens ein weiteres wichtiges Merkmal des Heidelberg Village: Menschen in ganz unterschiedlichen Lebenslagen, mit unterschiedlichem Einkommen und unterschiedlicher Herkunft ebenso wie Menschen mit und ohne Assistenzbedarf werden im Heidelberg Village gemeinsam leben und eine vielfältige, aktive Nachbarschaft bilden.

Nicht nur die Erwachsenen, auch die Kinder erleben die Entstehung ihres neuen Zuhauses aktiv mit, durch Aktionen wie den lebendigen Adventskalender an der Baustelle oder den Kinderchor, der mit dem Lied „Wer will fleißige Handwerker“ das Highlight des Richtfestes war.

„Wir nehmen uns Zeit, sehr viel Zeit“, fügt der verantwortliche Architekt und Stadtplaner Wolfgang Frey hinzu. „Damit wir zuhören und die Menschen verstehen können. Sie alle sollen so lange wie möglich etwas von Heidelberg Village haben und es auch an die nächsten Generationen weitergeben.“

Weitere Informationen zum Heidelberg Village:
http://www.heidelberg-village.de/

Über Frey Architekten, Büro für nachhaltige Architektur

Das Architekturbüro Frey Architekten mit Sitz in Freiburg im Breisgau hat sich dem nachhaltigen Planen und Bauen verpflichtet. Es realisiert Projekte unterschiedlicher Größe vom Einfamilienhaus über Industrie- und Gewerbegebäude bis hin zu ganzen Siedlungen und Stadtquartieren. Frey Architekten ist Teil der Frey Gruppe, die als Architekturbüro, Projektentwickler, Bauträger, Generalvermieter und Investor fungiert.

Das Team von Frey Architekten geht gerne neue Wege und hat sich mit ökologisch wegweisender Architektur ebenso einen Namen gemacht wie mit integrativen Wohnprojekten. Das Architekturbüro wurde 1959 von Friedrich Frey gegründet und realisierte bereits 1972 in eigenen Modellprojekten erste Solaranlagen. Heute wird es in zweiter Generation von Inhaber Wolfgang Frey geführt und ist national wie international tätig.

Das Fünf-Finger-Prinzip der Nachhaltigen Architektur

Ökologie, Ökonomie, Gesellschaft, Gestaltungswille und Anreiz: Das sind für den Architekten Wolfgang Frey die fünf Prinzipien der Nachhaltigkeit. Mit seinem Fünf-Finger-Prinzip macht er deutlich, dass eine isolierte Betrachtung von Einzelaspekten nicht ausreicht und vielmehr ein ganzheitlicher Planungsansatz notwendig ist, um ökologisch, ökonomisch und sozial nachhaltig zu bauen.

Kontakt
FREY ARCHITEKTEN, Nachhaltige Architektur
Qiaozhi Meng
Bertha-von-Suttner-Straße 14
79111 Freiburg im Breisgau
+49 761 477415 – 0
+49 761 477415 – 23
presse@freygruppe.de
http://www.freyarchitekten.com

Wirtschaft Handel Maschinenbau

Heidelberg Village für internationalen Preis nominiert

Das Magazin Fast Company kürte aus über 1.000 Projekten die Finalisten für den Preis „World Changing Ideas“, der nachhaltige Ideen und Entwicklungen auszeichnet. Heidelberg Village in der weltweit größten Passivhaussiedlung gehört zu den Finalisten

Heidelberg Village für internationalen Preis nominiert

Nachhaltige Stadtplanung und Architektur: Heidelberg Village für internationalen Preis nominiert

Freiburg, 27.03.2017 – Das amerikanische Magazin Fast Company kürte mit einer 25-köpfigen Fachjury aus über 1.000 Projekten die Finalisten für den Preis „2017 World Changing Ideas“, der weltbewegende, nachhaltige Entwicklungen auszeichnet. Das Bauprojekt Heidelberg Village von Frey Architekten in der weltweit größten Passivhaussiedlung wurde unter die Finalisten gewählt. Währenddessen ist das Freiburger Schwesterprojekt Smart Green Tower für den weltweit größten Umweltpreis GreenTec Awards nominiert.

Das Magazin Fast Company mit Sitz in New York erscheint zehnmal im Jahr mit den Themenschwerpunkten Wirtschaft, Technologie und Design. Für neuartige und weltbewegende Lösungen in Nachhaltigkeit wurden aus über 1.000 Projekten die Finalisten für den Preis „2017 World Changing Ideas“ ausgewählt. Neben Heidelberg Village gehören unter anderem namenhafte Unternehmen wie Microsoft, General Electric und gemeinnützige Organisationen wie das U.N. World Food Programme zu den Finalisten.

„Es ist eine Ehre, dass unser Projekt ebenfalls Anerkennung auf internationaler Ebene bekommt“, sagt Architekt und Stadtplaner Wolfgang Frey, Inhaber des projektverantwortlichen Architektur-Büros für Heidelberg Village. „Unsere Absicht und Motivation ist es weiterhin umweltfreundliche und gesellschaftsorientierte Wohnräume zu schaffen, die allen Menschen in ihrer Vielfalt und Heterogenität eine schöne Heimat bieten kann.“

Preisgekrönt ist nicht nur die beeindruckende Architektur, sondern auch das soziale Konzept von Heidelberg Village. Im Rahmen des Demografiekongresses 2015 unter Schirmherrschaft des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales, des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend sowie des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit nahm Wolfgang Frey für Heidelberg Village bereits den Preis „Deutschland – Land des Langen Lebens“ entgegen.

Über das Bauprojekt Heidelberg Village

Das Bauprojekt Heidelberg Village im Stadtteil Bahnstadt in Heidelberg folgt konsequent dem Gedanken einer nachhaltigen Stadtplanung und Architektur, sowohl in sozialer Hinsicht als auch unter Umweltgesichtspunkten. Auf rund 15.000 Quadratmetern entstehen 162 Wohneinheiten in diesem besonderen Quartiersteil, der gleichermaßen durch seinen bautechnischen Facettenreichtum wie durch seinen inhaltlichen und gesellschaftlichen Modellcharakter als nachhaltiger Lebensraum hervorsticht. Die Konzeption zielt bewusst darauf ab, eine heterogene Nachbarschaft anzuziehen und hierdurch ein vitales, heimatbezogenes Quartierleben mit vielen sozialen Kontakten zu schaffen. Gleichzeitig sind die Architektur und das Energiekonzept richtungsweisend.

Die Bahnstadt in Heidelberg ist eines der aktuell größten Stadtentwicklungsprojekte in Deutschland, in dem unter anderem eine der weltweit größten Passivhaussiedlungen entsteht. Getrieben von einer nachhaltigen und gezielten Stadtentwicklung werden hier attraktive und ökologisch durchdachte Immobilien gebaut, die eine hohe Lebensqualität für alle Generationen und Lebenssituationen ermöglichen. Gleichzeitig bietet die Bahnstadt einen hochwertigen Standort für Handels- und Dienstleistungsunternehmen, was Arbeitsplätze in unmittelbarer Wohnnähe schafft.

Englisch-sprachige Website von Fast Company: www.fastcompany.com

Website von Heidelberg Village: www.heidelberg-village.de

Über Frey Architekten, Büro für nachhaltige Architektur

Das Architekturbüro Frey Architekten mit Sitz in Freiburg im Breisgau hat sich dem nachhaltigen Planen und Bauen verpflichtet. Es realisiert Projekte unterschiedlicher Größe vom Einfamilienhaus über Industrie- und Gewerbegebäude bis hin zu ganzen Siedlungen und Stadtquartieren. Frey Architekten ist Teil der Frey Gruppe, die als Architekturbüro, Projektentwickler, Bauträger, Generalvermieter und Investor fungiert.

Das Team von Frey Architekten geht gerne neue Wege und hat sich mit ökologisch wegweisender Architektur ebenso einen Namen gemacht wie mit integrativen Wohnprojekten. Das Architekturbüro wurde 1959 von Friedrich Frey gegründet und realisierte bereits 1972 in eigenen Modellprojekten erste Solaranlagen. Heute wird es in zweiter Generation von Inhaber Wolfgang Frey geführt und ist national wie international tätig.

Das Fünf-Finger-Prinzip der Nachhaltigen Architektur

Ökologie, Ökonomie, Gesellschaft, Gestaltungswille und Anreiz: Das sind für den Architekten Wolfgang Frey die fünf Prinzipien der Nachhaltigkeit. Mit seinem Fünf-Finger-Prinzip macht er deutlich, dass eine isolierte Betrachtung von Einzelaspekten nicht ausreicht und vielmehr ein ganzheitlicher Planungsansatz notwendig ist, um ökologisch, ökonomisch und sozial nachhaltig zu bauen.

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Wissenschaft Technik Umwelt

Horizon 2020 der EU: Smart Cities & Communities

Mit Horizon 2020 stellt die Europäische Union eines der weltweit finanzstärksten Förderprogramme zur Verfügung, das 80 Mrd. Euro umfasst. Der Smart Green Tower von Frey Architekten bildet das Leuchtturmprojekt von smartFAB der Stadt Freiburg.

Horizon 2020 der EU: Smart Cities & Communities

Mit Horizon 2020 und dem Smart Green Tower in eine smarte Zukunft

Freiburg, 13.03.2017 – Die Welt wächst kontinuierlich zusammen und Wissenschaften bilden interdisziplinäre Synergien. Um Europa gemeinschaftlich voran zu bringen, stellt die Europäische Union mit rund 80 Milliarden Euro das Förderprogramm „Horizon“ auf. Das Programm soll bis zum Jahr 2020 die Wettbewerbsfähigkeit der EU in Wissenschaft und Wirtschaft stärken sowie zunehmend Unternehmen bei Lösung der anstehenden gesellschaftlichen Herausforderungen einbinden. Auf diese Weise wird die gesamte Innovationskette von der Grundlagenforschung bis zur Markteinführung abgedeckt und Brücken zu Strukturfonds geschlagen.

Unter Koordinierung der Stadt Freiburg nehmen über 60 Partner aus Industrie, Forschung, Politik und die Städte Aalborg (Dänemark), Bologna (Italien) sowie im Konsortium Kaunas (Litauen), Maribor (Slowenien) und Almada (Portugal) im Projekt „smartFAB“ teil. Frey Architekten gehört mit dem Leuchtturm- und Präferenzobjekt Smart Green Tower zu den ausgesuchten Partnern.

smartFAB implementiert Stadtquartiere mit Vorzeigecharakter und vereint darin die nachhaltigen Themen um Energie, Gebäudetechnik, Elektromobilität, Informations- und Kommunikationstechnik. Freiburg, Aalborg und Bologna setzen Pilotprojekte in Gang, deren Beispiel die Städte Kaunas, Maribor und Almada folgen.

In Freiburg ist smartFAB im neuen Entwicklungsgebiet Green Industry Park tätig, der ebenfalls das ehemalige Güterbahnhofsareal und den Smart Green Tower beherbergt. Das ganzheitliche Konzept des Smart Green Towers fügt sich in die Ziele von Horizon 2020 bestens ein. Die Hochleistungsphotovoltaik-Fassade stammt vom Hersteller SI Module, die in der Solarhauptstadt Freiburg ihren Sitz hat. Für die wissenschaftliche Begleitung und Auswertung ist das Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme zuständig. Mit einem Powermanagement-System (Effizienzanalyse, Gebäude- und Raumautomation) von Siemens lassen sich alle Gewerke steuern, überwachen und optimieren, nachhaltig Energie sparen und Kosten senken.

Da die Energieerzeugung des Smart Green Tower temporär über den Eigenbedarf hinausgeht, wird eine flexible Energiespeicherung in Form einer Batterieplattform der Megawattklasse aufgebaut. In Phase 1 wird dies eine Lithium-Ionen-Batterie vom Hersteller ads-tec sein, die in Phase 2 von einer Redox-Flow-Batterie ergänzt wird. Damit entsteht ein Großspeicher, der die Fähigkeit besitzt, erneuerbare Energie aus dem ganzen Stadtteil zu sammeln, zu verwalten und somit Energie-Spitzenlasten auszugleichen.

Lösungen für die gesellschaftlichen und demografischen Veränderungen eröffnet das sogenannte pro scholare-Prinzip, das eine heterogene Bewohnerschaft vorsieht und aktive Moderation des sozialen Miteinanders betreibt. Vorbilder sind dabei existierende Projekte, in denen Stadtplaner Wolfgang Frey bereits seit Jahrzehnten das pro scholare-Prinzip verfolgt, und das Projekt Heidelberg Village. Letzteres wurde für sein integratives und generationsübergreifendes Wohnmodell auf dem Demografiekongress in Berlin unter Schirmherrschaft von drei Bundesministerien prämiert.

Dieter Hackler, Ministerialdirektor a.D., stellt in seiner Laudation zur Preisverleihung das große Engagement von Frey Architekten für eine soziale Architektur mit Blick auf Bedürfnisse und Veränderungen der Gesellschaft heraus: „Wolfgang Frey und sein Team sind wunderbare Visionäre und Pioniere für unsere Gesellschaft und unser gesellschaftliches Miteinander in unserem Land des Langen Lebens, realistische Visionäre mit Bodenhaftung, die mit ihrer Art des Bauens Räume schaffen, in denen wir Menschen unser Leben in Gemeinschaft, im sozialem Kontext verwirklichen können.“

Über Frey Architekten, Büro für nachhaltige Architektur

Das Architekturbüro Frey Architekten mit Sitz in Freiburg im Breisgau hat sich dem nachhaltigen Planen und Bauen verpflichtet. Es realisiert Projekte unterschiedlicher Größe vom Einfamilienhaus über Industrie- und Gewerbegebäude bis hin zu ganzen Siedlungen und Stadtquartieren. Frey Architekten ist Teil der Frey Gruppe, die als Architekturbüro, Projektentwickler, Bauträger, Generalvermieter und Investor fungiert.

Das Team von Frey Architekten geht gerne neue Wege und hat sich mit ökologisch wegweisender Architektur ebenso einen Namen gemacht wie mit integrativen Wohnprojekten. Das Architekturbüro wurde 1959 von Friedrich Frey gegründet und realisierte bereits 1972 in eigenen Modellprojekten erste Solaranlagen. Heute wird es in zweiter Generation von Inhaber Wolfgang Frey geführt und ist national wie international tätig.

Das Fünf-Finger-Prinzip der Nachhaltigen Architektur

Ökologie, Ökonomie, Gesellschaft, Gestaltungswille und Anreiz: Das sind für den Architekten Wolfgang Frey die fünf Prinzipien der Nachhaltigkeit. Mit seinem Fünf-Finger-Prinzip macht er deutlich, dass eine isolierte Betrachtung von Einzelaspekten nicht ausreicht und vielmehr ein ganzheitlicher Planungsansatz notwendig ist, um ökologisch, ökonomisch und sozial nachhaltig zu bauen.

Kontakt
FREY ARCHITEKTEN, Nachhaltige Architektur
Qiaozhi Meng
Bertha-von-Suttner-Straße 14
79111 Freiburg im Breisgau
+49 761 477415 – 0
+49 761 477415 – 23
presse@freygruppe.de
http://www.freyarchitekten.com

Politik Recht Gesellschaft

Wolfgang Frey im Gespräch mit Altkanzler Schröder

Übermorgenmacher Wolfgang Frey pflegt für seine innovativ nachhaltigen Projekte stetigen Kontakt zur Wirtschaft und Politik. Zum Austausch traf sich der Freiburger Architekt mit Altkanzler Gerhard Schröder.

Wolfgang Frey im Gespräch mit Altkanzler Schröder

Wolfgang Frey im Gespräch mit Altkanzler Gerhard Schröder

Freiburg, 21. Februar 2017 – Stadtplaner Wolfgang Frey, der in seinen nachhaltigen Projekten umweltfreundliche mit gesellschaftsorientierten Ideen vereint, inspiriert nicht nur andere Menschen, sondern lässt auch sich selbst gerne inspirieren.

Um das Wachstum und die Ausarbeitung seiner Projektideen zu fördern, pflegt der preisgekrönte Übermorgenmacher insbesondere seine Kontakte zur Wirtschaft und Politik sowohl national als auch international.

Nachhaltigkeit, Energieeffizienz, Wirtschaftlichkeit und Politik sind ebenfalls Themen mit denen sich Altkanzler Gerhard Schröder nicht nur während, sondern auch über seine Amtszeit als Bundeskanzler hinaus, bis heute intensiv beschäftigt. Wolfgang Frey wurde die Ehre zuteil, sich persönlich mit dem Altkanzler auszutauschen.

Gerhard Schröder ist ehemaliger deutscher Politiker und war bis 2005 der siebte Bundeskanzler der Bundesrepublik Deutschland. Seit dem Ende seiner politischen Karriere ist er unter anderem als Rechtsanwalt, Redner, Berater sowie in verschiedenen Positionen in der Wirtschaft tätig und vertritt weiterhin Interessen in Politik und Gesellschaft.

Während seiner Amtszeit stand Schröder mit seinen Ideen oft im Fokus der Öffentlichkeit. Seine Inhalte und Absichten wurden rege diskutiert. Er nutzte diese Medienwirksamkeit, um in seiner politischen Laufbahn eine zukunftsorientierte Denkweise zu verfolgen und zu verbreiten. Bereits bei seiner ersten Regierungserklärung, 1990 noch als Ministerpräsident von Niedersachsen, formulierte er seine Leitmotive unter dem Aspekt der Nachhaltigkeit: „Modernisierung der Wirtschaft, ökologische Vernunft, soziale Gerechtigkeit und kulturelle Vielfalt“.

Später beschäftige sich Schröder, als Zuständiger für Energiefragen in der Kommission zur Erarbeitung des SPD-Regierungsprogrammes, ebenfalls mit Konzepten zur Bereitstellung und Verwendung von Energie. Als Kanzler der rotgrünen Koalition beschloss er im Jahr 2000 den Atomausstieg. Wenige Monate später wurde der Rat für Nachhaltige Entwicklung berufen mit dem Ziel, die Regierung in ihrer Nachhaltigkeitspolitik zu beraten. Der Rat zeigte Folgen gesellschaftlichen Handelns auf und förderte die Diskussion von Lösungsansätzen, wodurch das Bewusstsein für die Bedeutung von Nachhaltigkeitspolitik bei allen Beteiligten und in der Bevölkerung verbessert wurde.

Auch Architekt und Stadtplaner Wolfgang Frey beschäftigt sich intensiv mit diesen Themen und entwickelt seit vielen Jahren richtungsweisende Lösungskonzepte. Sein Ziel ist es, hierbei die unterschiedlichen und zum Teil scheinbar gegensätzlichen Komponenten zu vereinen, wie unter anderem Umweltfreundlichkeit und Wirtschaftlichkeit mit energieeffizienten und sozialen Aspekten. Dies setzt Wolfgang Frey mit seinem internationalen Team erfolgreich in aktuellen Großbauprojekten um: In der weltweit größten Passivhaussiedlung in Heidelberg entsteht derzeit das mehrfach prämierte Stadtquartier Heidelberg Village. Der Bau des Smart Green Tower auf dem Güterbahnhofsareal in Freiburg beginnt demnächst.

Im Hinblick auf die Zukunft werden Herr Schröder und Herr Frey mit Sicherheit noch das ein oder andere Mal Erfahrungen und Ideen austauschen.

Gerhard Schröder zu Besuch im Deutsch-Chinesen Ökopark in Qingdao:
http://german.people.com.cn/n3/2017/0210/c209052-9176529.html

Über Frey Architekten, Büro für nachhaltige Architektur

Das Architekturbüro Frey Architekten mit Sitz in Freiburg im Breisgau hat sich dem nachhaltigen Planen und Bauen verpflichtet. Es realisiert Projekte unterschiedlicher Größe vom Einfamilienhaus über Industrie- und Gewerbegebäude bis hin zu ganzen Siedlungen und Stadtquartieren. Frey Architekten ist Teil der Frey Gruppe, die als Architekturbüro, Projektentwickler, Bauträger, Generalvermieter und Investor fungiert.

Das Team von Frey Architekten geht gerne neue Wege und hat sich mit ökologisch wegweisender Architektur ebenso einen Namen gemacht wie mit integrativen Wohnprojekten. Das Architekturbüro wurde 1959 von Friedrich Frey gegründet und realisierte bereits 1972 in eigenen Modellprojekten erste Solaranlagen. Heute wird es in zweiter Generation von Inhaber Wolfgang Frey geführt und ist national wie international tätig.

Das Fünf-Finger-Prinzip der Nachhaltigen Architektur

Ökologie, Ökonomie, Gesellschaft, Gestaltungswille und Anreiz: Das sind für den Architekten Wolfgang Frey die fünf Prinzipien der Nachhaltigkeit. Mit seinem Fünf-Finger-Prinzip macht er deutlich, dass eine isolierte Betrachtung von Einzelaspekten nicht ausreicht und vielmehr ein ganzheitlicher Planungsansatz notwendig ist, um ökologisch, ökonomisch und sozial nachhaltig zu bauen.

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Wissenschaft Technik Umwelt

Weltweit größter Umweltpreis GreenTec Awards feiert 10jähriges

Der weltweit größte Umweltpreis GreenTec Awards wird im Mai 2017 bereits zum 10. Mal vergeben. Der Smart Green Tower von Frey Architekten ist unter den Top 3 in der Kategorie ProSieben Galileo Wissenspreis.

Weltweit größter Umweltpreis GreenTec Awards feiert 10jähriges

Smart Green Tower als Siegerkandidat des Galileo Wissenspreises 2017

Berlin, 13.02.2017 – Der weltweit größte Umweltpreis GreenTec Awards wird am 12. Mai 2017 in Berlin vergeben und mit einer Medienpräsenz von über 100 Millionen Zuschauern im Fernsehen übertragen. Zur jährlichen Preisverleihung kommen Akteure aus Wirtschaft, Wissenschaft, Medien und Pioniere der nachhaltigen Zukunft zusammen. Dieses Jahr feiern die GreenTec Awards ihr 10jähriges Bestehen. Unter den Top 3 und somit mit Chancen auf den Sieg in der Kategorie ProSieben Galileo Wissenspreis ist der Smart Green Tower von Frey Architekten.

Die GreenTec Awards schaffen seit 2008 eine internationale Plattform zur Kommunikation und Distribution zukunftsorientierter Lösungen und Visionen. Die jährlich stattfindende Preisverleihung bringt unterschiedliche Akteure aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und zahlreichen Medien zusammen. Anhand strenger Kriterien wie Innovationsgrad, ökologische Verträglichkeit und Wirtschaftlichkeit entscheidet eine unabhängige und interdisziplinäre Jury über den Sieger in den jeweils 14 Kategorien. Auch die Meinung des Publikums wird in Form von Online-Votings und Publikumspreisen wahrgenommen. Partnerland ist dieses Jahr Kanada.

In der Kategorie ProSieben Galileo Wissenspreis gehört der Smart Green Tower von Frey Architekten zu den Top 3. Es ist ein gemeinsames Projekt mit Siemens und dem Fraunhofer Institut.

Der Smart Green Tower zeichnet sich durch neuartige Technologien wie Hochleistungs-Photovoltaik-Module mit intelligenter Gebäudesteuerung, Spitzenlast-Management des angrenzenden Stadtquartieres durch Einbindung der Energieversorgung mit Bestandgebäuden im Smart Grid, Batteriespeicher in der Megawattklasse und Aquaponik aus.

„Als intelligentes Gebäude in einem Smart Grid wäre er ein Leuchtturmprojekt für eine Infrastruktur, von der Planer hoffen, dass sie Städte robuster und nachhaltiger macht“, schreibt Siemens. „Im Smart Green Tower werden nachhaltige Architektur und innovatives Energiemanagement durch das hochmoderne Desigo-Room-Automation-System und die Managementplattform Desigo CC ergänzt, die von Siemens Building Technologies geliefert werden.“

Doch der Smart Green Tower ist mehr als nur ein Gebäude mit innovativen Ideen. Er bietet Menschen unterschiedlicher Herkunft, unterschiedlichen Alters, mit unterschiedlichen Berufen sowie Menschen mit und ohne Behinderung ein würdevolles Zuhause. Denn Nachhaltigkeit bedeutet für Frey Architekten ebenfalls hohe soziale und gesellschaftsorientierte Verantwortung.

So wie der Smart Green Tower mit Nachbar- und Bestandsimmobilien „kommuniziert“, so werden auch die Bewohner sich gemeinsam in ihrem Lebensraum einbinden und einbringen. „Was macht einen guten Stadtraum aus?“, fragt Architekt Wolfgang Frey, Inhaber des verantwortlichen Architekturbüros: „Wenn die Menschen aus Überzeugung sagen „meins!“. Wenn der Lebensraum Spiegel ihrer individuellen Persönlichkeiten wird und die Menschen sich angekommen, sicher und zugehörig fühlen.“

Die GreenTec Awards und der Smart Green Tower schaffen es, sowohl Technologien als auch Menschen zusammen zu bringen und miteinander zu vernetzen. Bewerbungen aus 18 Ländern und die starke Medienresonanz zeigen deutlich, dass der gemeinsame Weg in eine nachhaltige Zukunft ein weltweit äußerst präsentes und diskussionswürdiges Thema ist.

Über die GreenTec Awards

Die „grünsten“ Projekte werden 2017 am 12. Mai 2017 im Rahmen einer Gala in Berlin geehrt. Die Awards feiern ihr zehnjähriges Jubiläum. Ziel der GreenTec Awards ist es, grünen Lifestyle zu fördern und mit Erfolgsbeispielen ökologischer Verantwortung und Wirtschaftlichkeit zu inspirieren. Dieses Projekt unterstützen über 100 namhafte Sponsoren und Partner.

Links

http://www.greentec-awards.com/de

http://www.freyarchitekten.com/projekte/smart-green-tower/

Über Frey Architekten, Büro für nachhaltige Architektur

Das Architekturbüro Frey Architekten mit Sitz in Freiburg im Breisgau hat sich dem nachhaltigen Planen und Bauen verpflichtet. Es realisiert Projekte unterschiedlicher Größe vom Einfamilienhaus über Industrie- und Gewerbegebäude bis hin zu ganzen Siedlungen und Stadtquartieren. Frey Architekten ist Teil der Frey Gruppe, die als Architekturbüro, Projektentwickler, Bauträger, Generalvermieter und Investor fungiert.

Das Team von Frey Architekten geht gerne neue Wege und hat sich mit ökologisch wegweisender Architektur ebenso einen Namen gemacht wie mit integrativen Wohnprojekten. Das Architekturbüro wurde 1959 von Friedrich Frey gegründet und realisierte bereits 1972 in eigenen Modellprojekten erste Solaranlagen. Heute wird es in zweiter Generation von Inhaber Wolfgang Frey geführt und ist national wie international tätig.

Das Fünf-Finger-Prinzip der Nachhaltigen Architektur

Ökologie, Ökonomie, Gesellschaft, Gestaltungswille und Anreiz: Das sind für den Architekten Wolfgang Frey die fünf Prinzipien der Nachhaltigkeit. Mit seinem Fünf-Finger-Prinzip macht er deutlich, dass eine isolierte Betrachtung von Einzelaspekten nicht ausreicht und vielmehr ein ganzheitlicher Planungsansatz notwendig ist, um ökologisch, ökonomisch und sozial nachhaltig zu bauen.

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Wissenschaft Technik Umwelt

Architekt Wolfgang Frey im georgischen Präsidentenpalast

Architekt Wolfgang Frey trifft sich mit Maia Melikidze, Wirtschaftsberaterin des Präsidenten von Georgien

Architekt Wolfgang Frey im georgischen Präsidentenpalast

Maia Melikidze bei ihrer Amtseinführung im Juni 2016, Foto: agenda.ge

Tiflis, 19. Dezember 2016 – Der Freiburger Architekt und Stadtplaner Wolfgang Frey traf sich im Präsidentenpalast in der georgischen Hauptstadt Tiflis mit Maia Melikidze, die seit Juni 2016 direkte Beraterin in Wirtschafts- und Finanzangelegenheiten für den Präsidenten Georgiens Giorgi Margwelaschwili ist, um über die Notwendigkeit und Möglichkeiten der nachhaltigen Stadtplanung zu sprechen. Das Treffen wurde direkt Präsidentenbüro organisiert und gab Wolfgang Frey, als erfahrenem Ideenentwickler, die Ehre, die städtebauliche und gesellschaftliche Situation Georgiens zu durchleuchten.

Nach einer Besichtigung des Präsidentenpalastes stellte Wolfgang Frey die ganzheitlichen Aspekte der Nachhaltigkeit vor und betonte die Notwendigkeit interdisziplinär zu denken und zu handeln, um sowohl Mensch als auch Natur langfristig zu schützen.

Nachhaltige Architektur bildet hier nur einen Aspekt des komplexen Gesamtbildes. Die Frey Gruppe agiert als Berater, Investor, Projektentwickler, Contractor, Eigentümer und Vermieter. Basierend auf dem sogenannten „Fünf-Finger-Prinzip“, das von Wolfgang Frey entwickelt wurde, lautet der Leitsatz für das Team der Frey Gruppe 1) ökologisch, 2) ökonomisch, 3) innovativ, 4) integrativ und 5) motivierend zu handeln.

Die Frey Gruppe legt bei Projekten besonderen Wert auf die architektonische Gestaltung, die den Bewohnern ermöglicht, sich wohl zu fühlen und das Miteinander zu fördern. Ein sozial ausgerichtetes Quartiersforum dient als Anlaufstelle für die Bewohner, so dass Fragen und Probleme direkte Lösungsansätze finden. Konfliktpotential kann so von Anfang an vermieden werden.

Ein weiterer wichtiger Punkt des Gesprächs zwischen Maia Melikidze und Wolfgang Frey ist der Umgang mit natürlichen Ressourcen. „Wir geben viel Geld dafür aus, um kostbares Erdgas und Öl zu verbrennen. Das ist weder ökonomisch noch ökologisch. Es ist im wahrsten Sinne reines Geldverbrennen“, sagt Wolfgang Frey.

Auf die angesprochene Problematik, dass der Bau von Passivhäusern und die Implementierung neuer Technologien teuer ist, bietet Wolfgang Frey smarte Lösungswege, die er zusammen mit seinem Team kontinuierlich entwickelt. „Grüne Technologie muss nicht zwingend teuer sein oder mehr kosten. Eine unserer Ideen ist, Wirtschaftlichkeit durch Substitution zu erreichen.“ Einer der Lösungswege hierzu findet sich zahlreich in den Projekten der Frey Gruppe wieder: Herkömmliche Balkonbrüstungen werden durch Photovoltaik-Module ersetzt. Auf diese Weise übernehmen die Photovoltaik-Module die doppelte Funktion der Absturzsicherung und der Energiegewinnung. Die Mehrkosten (PV-Module sind rund 30% teurer als herkömmliche Balkonbrüstungen) werden langfristig durch die Energieeinsparungen ausgeglichen.

Um das Bewusstsein für neue Ideenentwicklung und die Diskussion um gesellschaftliche und umweltbezogene Themen zu fördern, hält Wolfgang Frey regelmäßig deutschlandweit und international Vorträge auf Messen, Konferenzen, städtischen und kommunalen Veranstaltungen und an Universitäten.

Weitere Informationen:

http://www.freyarchitekten.com/pr/uebersicht/wolfgang-frey-im-georgischen-praesidentenpalast

http://www.freyarchitekten.com/nachhaltigkeit

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Das Architekturbüro Frey Architekten mit Sitz in Freiburg im Breisgau hat sich dem nachhaltigen Planen und Bauen verpflichtet. Es realisiert Projekte unterschiedlicher Größe vom Einfamilienhaus über Industrie- und Gewerbegebäude bis hin zu ganzen Siedlungen und Stadtquartieren. Frey Architekten ist Teil der Frey Gruppe, die als Architekturbüro, Projektentwickler, Bauträger, Generalvermieter und Investor fungiert.

Das Team von Frey Architekten geht gerne neue Wege und hat sich mit ökologisch wegweisender Architektur ebenso einen Namen gemacht wie mit integrativen Wohnprojekten. Das Architekturbüro wurde 1959 von Friedrich Frey gegründet und realisierte bereits 1972 in eigenen Modellprojekten erste Solaranlagen. Heute wird es in zweiter Generation von Inhaber Wolfgang Frey geführt und ist national wie international tätig.

Das Fünf-Finger-Prinzip der Nachhaltigen Architektur

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