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Politik Recht Gesellschaft

Deutsches Kinderhilfswerk fordert zum Weltspieltag 2018 grundsätzliches Umdenken bei Stadtentwicklung, Flächennutzung und Verkehrsplanung

Deutsches Kinderhilfswerk fordert zum Weltspieltag 2018 grundsätzliches Umdenken bei Stadtentwicklung, Flächennutzung und Verkehrsplanung

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Das Deutsche Kinderhilfswerk fordert zum heutigen Weltspieltag ein grundsätzliches Umdenken in der kommunalen Stadtentwicklung, Flächennutzung und Verkehrsplanung. Zielsetzung sollte in diesen Politikfeldern stärker als bisher das Leitbild einer für Kinder und Jugendliche bespielbaren Stadt sein. Zudem sollte aus Sicht der Kinderrechtsorganisation das Baugesetzbuch geändert werden, um die Anerkennung von Naturerfahrungsräumen als elementare öffentliche Freiräume für Kinder zu verankern. Notwendig ist dazu auch eine vorausschauende und frühzeitige Sicherung von ausreichend großen Flächen im Zuge von Stadtentwicklungsprozessen.

Mit dem Weltspieltag 2018, der unter dem Motto „Lasst uns draußen spielen!“ steht, will das Deutsche Kinderhilfswerk gemeinsam mit seinen Partnern im „Bündnis Recht auf Spiel“ darauf aufmerksam machen, dass die Bedingungen für das Draußenspiel von Kindern verbessert werden und wieder mehr in den Fokus kommunaler Politik und Verwaltung rücken müssen. Gleichzeitig ist das Motto ein Aufruf an die Eltern, ihren Kindern den nötigen Freiraum dafür zu geben. Botschafter des Weltspieltags 2018 ist der Fernsehmoderator und Autor Ralph Caspers.

Zum Weltspieltag am 28. Mai sollen in möglichst vielen Kommunen riesige Kreidebilder mitten in den Städten und Gemeinden entstehen. Alle Kinder und ihre Eltern sind dazu aufgerufen, ihre vielfältigen Wunschvorstellungen von einer bespielbaren Stadt malerisch – gerne auf dem Marktplatz oder direkt vor dem Rathaus – zu verdeutlichen. Natürlich sind auch andere Aktionen zum Weltspieltag 2018 gerne gesehen: Sandberge, die auf der Straße aufgeschüttet werden und auf denen die Kinder spielen und toben können, von der Kommune genehmigte temporäre Spielstraßen, Spielaktionen in der Fußgängerzone wie Sackhüpfen, Tretroller-Rennen und Stelzenlaufen oder Schnitzeljagden, bei denen die Kinder ihr Viertel auf neue Art und Weise entdecken können.

„Fernab besonderer öffentlicher Aufmerksamkeit werden Kinder immer mehr zu Stubenhockern. Sie werden oftmals in die Schule gefahren, verbringen dort die meiste Zeit im Sitzen, verbleiben zunehmend auch am Nachmittag unter dem Dach der Schule oder machen es sich vor dem heimischen PC bequem. Es gibt heute Kinder, die sich nicht mehr trauen über einen Bach zu springen oder sich bei Regen nicht von der Stelle rühren, bis das Elterntaxi kommt. Zum Glück gibt es heutzutage genauso eine Kindheit, in der man mit anderen Kindern Verstecken im Regen oder Gummitwist auf der Straße spielt. Damit diese Kindheit wieder mehr an Bedeutung gewinnt, in der Öffentlichkeit und bei den Kindern selbst, gibt es den Weltspieltag“, betont Holger Hofmann, Bundesgeschäftsführer des Deutschen Kinderhilfswerkes.

„Man muss sich auch mal dreckig machen. Und das geht sehr gut, wenn man draußen spielt. Beim Fernsehen sind wir ja ganz groß darin, für Sekundärerfahrungen zu sorgen. Aber nur wenn man raus geht, erlebt man die Welt nicht über einen Bildschirm, sondern aus erster Hand“, unterstreicht Ralph Caspers, Botschafter des Weltspieltags.

Der Weltspieltag 2018 wird im deutschsprachigen Raum zum elften Mal ausgerichtet. Zum Weltspieltag sind Schulen und Kindergärten, öffentliche Einrichtungen, Vereine und Nachbarschaftsinitiativen aufgerufen, in ihrer Stadt oder Gemeinde eine witzige, beispielgebende und öffentlichkeitswirksame Spielaktion durchzuführen. Die Partner der im letzten Jahr mehr als 300 Aktionen sind vor Ort für die Durchführung ihrer Veranstaltung selbst verantwortlich. Eine Übersicht von Aktionen zum Weltspieltag 2018 findet sich unter www.weltspieltag.de

Das Deutsche Kinderhilfswerk e.V. setzt sich seit mehr als 45 Jahren für die Rechte von Kindern in Deutschland ein. Die Überwindung von Kinderarmut und die Beteiligung von Kindern und Jugendlichen an allen sie betreffenden Angelegenheiten stehen im Mittelpunkt der Arbeit als Kinderrechtsorganisation. Der gemeinnützige Verein finanziert sich überwiegend aus privaten Spenden, dafür stehen seine Spendendosen an ca. 40.000 Standorten in Deutschland. Das Deutsche Kinderhilfswerk initiiert und unterstützt Maßnahmen und Projekte, die die Teilhabe von Kindern und Jugendlichen, unabhängig von deren Herkunft oder Aufenthaltsstatus, fördern. Die politische Lobbyarbeit wirkt auf die vollständige Umsetzung der UN-Kinderrechtskonvention in Deutschland hin, insbesondere im Bereich der Mitbestimmung von Kindern, ihren Interessen bei Gesetzgebungs- und Verwaltungsmaßnahmen sowie der Überwindung von Kinderarmut und gleichberechtigten gesellschaftlichen Teilhabe aller Kinder in Deutschland.

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Politik Recht Gesellschaft

Deutsches Kinderhilfswerk: Baugesetzbuch für Verankerung von Naturerfahrungsräumen ändern

Deutsches Kinderhilfswerk: Baugesetzbuch für Verankerung von Naturerfahrungsräumen ändern

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Das Deutsche Kinderhilfswerk fordert eine Änderung des Baugesetzbuches, um die Anerkennung von Naturerfahrungsräumen als elementare öffentliche Freiräume für Kinder zu verankern. Zukünftig sollte es mindestens einen Naturerfahrungsraum pro Stadt, in größeren Städten einen Naturerfahrungsraum pro Bezirk/Stadtquartier geben. Notwendig dafür ist neben einer gesetzlichen Normierung im Baugesetzbuch die vorausschauende und frühzeitige Sicherung von ausreichend großen Flächen im Zuge von Stadtentwicklungsprozessen.

„Das Konzept der Naturerfahrungsräume ist in den 1990er Jahren entwickelt und seither in einigen Städten erfolgreich erprobt worden. Verschiedenste wissenschaftliche Studien belegen, dass Naturerfahrungen elementar für eine gesunde Entwicklung der Kinder sind. Zugleich stellen Naturerfahrungsräume eine auf vielen Ebenen wirkende, kostengünstige und niederschwellige Möglichkeit dar, diese Entwicklung in der Stadt zu ermöglichen und zu unterstützen. Aus Sicht des Deutschen Kinderhilfswerkes gehören Naturerfahrungsräume zur Daseinsvorsorge. Mit ihnen kann der fortschreitenden Naturentfremdung in Städten entgegen gewirkt werden. Es sind Orte der Begegnung, an denen Kinder gerne gemeinsam und mit großem Spaß spielen. Sie bieten positive Herausforderungen für alle Kinder, wecken Neugier und Fantasie – und das für jede Entwicklungsstufe. Ihre natürliche Ausstattung schafft vielfältige Nutzungsmöglichkeiten, die die physische und psychische Entwicklung sowie die soziale Kompetenz von Kindern fördern. So können Naturerfahrungsräume dazu beitragen, Bewegungsmangel, Übergewicht und Konzentrationsstörungen wirksam zu begegnen“, betont Holger Hofmann, Bundesgeschäftsführer des Deutschen Kinderhilfswerkes.

„In vielen Städten fehlen naturbelassene Flächen, die Kindern und Jugendlichen im Wohnumfeld für unreglementierte Aktivitäten zur Verfügung stehen. Gleichzeitig werden in einer Zeit mit immer größeren Flächenkonkurrenzen und bei steigenden Immobilienpreisen in unseren Städten immer weniger Flächen für Naturerfahrung als öffentliche Freiflächen zur Verfügung stehen. Zudem ist mit den weithin geringen Haushaltsmitteln für öffentliches Grün nicht genügend Personal in den Verwaltungen vorhanden, das sich um Einrichtung, Pflege und Betrieb von Naturerfahrungsräumen kümmern kann. Naturerfahrungsräume sollten aber in unseren Städten fester Bestandteil des öffentlichen Freiraumangebotes sein“, so Hofmann weiter.

Naturerfahrungsräume haben bereits Eingang in verschiedene Gesetze (Bundesnaturschutzgesetz, Landesnaturschutzgesetze von Berlin, Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen) gefunden. Eine konkrete Flächensicherungsmöglichkeit kann daraus jedoch nicht abgeleitet werden. Trotz jahrelanger Bemühungen konnten Naturerfahrungsräume bisher nicht im Baugesetzbuch als eigene Freiflächenkategorie verankert werden. Städtische Naturerfahrungsräume sind damit noch immer nicht fester Bestandteil im städtischen Freiraumsystem und finden damit keine adäquate Berücksichtigung in der Stadtentwicklungs- und Bauleitplanung.

Das Deutsche Kinderhilfswerk e.V. setzt sich seit mehr als 45 Jahren als Interessenvertreter für ein kinderfreundliches Deutschland bundesweit für die Rechte der Kinder und die Überwindung von Kinderarmut in Deutschland ein. Der gemeinnützige Verein finanziert sich überwiegend aus privaten Spenden, dafür stehen seine Spendendosen an ca. 40.000 Standorten in Deutschland. Das Deutsche Kinderhilfswerk initiiert und unterstützt Maßnahmen und Projekte, die die Teilhabe von Kindern und Jugendlichen, unabhängig von deren Herkunft oder Aufenthaltsstatus, fördern. Die politische Lobbyarbeit wirkt auf die vollständige Umsetzung der UN-Kinderrechtskonvention in Deutschland hin, insbesondere im Bereich der Mitbestimmung von Kindern, ihren Interessen bei Gesetzgebungs- und Verwaltungsmaßnahmen sowie der Überwindung von Kinderarmut und gleichberechtigten gesellschaftlichen Teilhabe aller Kinder in Deutschland.

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Deutsches Kinderhilfswerk mahnt strengere Vorschriften beim Bau hausnaher Spielplätze an

Deutsches Kinderhilfswerk mahnt strengere Vorschriften beim Bau hausnaher Spielplätze an

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Das Deutsche Kinderhilfswerk mahnt strengere gesetzliche und kommunale Vorschriften bei der Pflicht zur Anlage eines hausnahen Spielplatzes beim Neubau von Wohngebäuden an. Gleichzeitig ist es aus Sicht der Kinderrechtsorganisation wichtig, diese Vorschriften konsequenter als bisher umzusetzen und zu kontrollieren. Ausnahmen sollten immer von der Kommune eingeschätzt und nicht allein von den Architekten oder Bauträgern entschieden werden. Für die in begründeten Einzelfällen mögliche Befreiung von der Pflicht sollten die Kommunen in jedem Fall eine Ablösesumme verlangen, die in öffentliche Spielplätze investiert wird. Diese sollte dem tatsächlichen Wert der Grundstücke entsprechen und auf jeden Fall die Ablösesumme für PKW-Stellplätze überschreiten. Das sind zentrale Ergebnisse einer Studie des Deutschen Kinderhilfswerkes in Kooperation mit dem Kronberger Kreis für Dialogische Qualitätsentwicklung im Auftrag der Senatorin für Soziales, Jugend, Frauen, Integration und Sport und des Senators für Umwelt, Bau und Verkehr der Hansestadt Bremen.

„Die grundsätzliche Bedeutung eines hausnahen Spielplatzes liegt in dem sozialen Anspruch begründet, dass Eltern mit Kleinkindern eine Spiel- und Aufenthaltsmöglichkeit in sehr kurzer Distanz zur Wohnung zur Verfügung steht und Kinder dort auch eigenständig in Ruf- und Sichtweite der Eltern spielen können. Dies ist für die Entwicklung von Kindern von großer Bedeutung, um ihren Aktionsradius später auf weiter entfernte Räume zu erweitern. Die Landesbauordnungen weisen ebenso wie die kommunalen Satzungen für private Spielplätze große Unterschiede auf, die dazu führen, dass die Praxis in Kommunen stark divergiert. Hier muss es insgesamt zu einheitlicheren, strengeren und weiterreichenden Vorschriften kommen, insbesondere angesichts der zu beobachtenden Zunahme an Versuchen von Bauträgern, Ausnahmeregelungen in Anspruch zu nehmen, um keinen Spielplatz errichten zu müssen, und an einer Praxis der formellen Erfüllung der Spielplatzpflicht. Dies bedeutet, dass nicht-öffentliche Bauträger bei der Anlage von Spielplätzen teilweise aus Kostengründen nur die Mindestanforderungen erfüllen und qualitativ anspruchslose Spielplätze entstehen, die von den Kindern nicht genutzt und am Ende wieder abgebaut werden“, betont Holger Hofmann, Bundesgeschäftsführer des Deutschen Kinderhilfswerkes.

Aus Sicht des Deutschen Kinderhilfswerkes sollte der Mangel an einziehenden Familien nicht zur Befreiung von der Pflicht zur Anlage eines Spielplatzes führen. Es besteht ansonsten die Gefahr, dass im Nachhinein bewusst vermieden wird, Familien einziehen zu lassen, um dieser Pflicht auch später nicht nachkommen zu müssen. Zudem sollten nicht nur die Lage und die Größe von Spielplätzen anhand der Planungsunterlagen, sondern auch die Realisierung und Gestaltungsqualität kontrolliert werden, ebenso wie der Fortbestand und die ordnungsgemäße Instandhaltung. Besonders wichtig ist es auch, dass die Planung der Spielplätze möglichst von professionellen Spielplatzplanern bzw. Garten- und Landschaftsarchitekten durchgeführt wird und die zukünftigen Bewohnerinnen und Bewohner und damit die Kinder an der Planung und Schaffung des Spielraumes beteiligt werden. Dafür wäre es in vielen Fällen notwendig, dass die Spielplätze erst innerhalb einer bestimmten Frist nach Einzug der Familien zu schaffen sind. Dieser Prozess sollte von den Kommunen begleitet werden. So kann es gelingen, kreative Lösungen zu finden und Qualitäten herzustellen, um damit dem Flächendruck auf die öffentlichen Spielplätze zu begegnen.

Die Studie zur „Anlage von Spielplätzen durch nicht-öffentliche Bauherren/-träger in deutschen Großstädten“ beschäftigt sich mit den Vorschriften und der Verwaltungspraxis der Baubehörden in deutschen Großstädten bezüglich der Verpflichtung zur Anlage von Kinderspielplätzen im Zuge des Wohnungsneubaus. Dabei wurden die geltenden Vorschriften zur Anlage und Unterhaltung von privaten Kinderspielplätzen in 18 Großstädten aus acht Bundesländern miteinander verglichen. Das sind Zweidrittel aller 26 Großstädte mit über 250.000 Einwohnern aus der Hälfte der Bundesländer in Deutschland. Teilgenommen haben Augsburg, Berlin-Pankow, Bochum, Bonn, Bremen, Dortmund, Essen, Frankfurt am Main, Hamburg, Karlsruhe, Köln, Leipzig, Mannheim, München, Münster, Nürnberg, Stuttgart und Wuppertal. Die Studie kann unter www.dkhw.de/spielplatzstudie heruntergeladen werden.

Das Deutsche Kinderhilfswerk e.V. setzt sich seit mehr als 45 Jahren als Interessenvertreter für ein kinderfreundliches Deutschland bundesweit für die Rechte der Kinder und die Überwindung von Kinderarmut in Deutschland ein. Der gemeinnützige Verein finanziert sich überwiegend aus privaten Spenden, dafür stehen seine Spendendosen an ca. 40.000 Standorten in Deutschland. Das Deutsche Kinderhilfswerk initiiert und unterstützt Maßnahmen und Projekte, die die Teilhabe von Kindern und Jugendlichen, unabhängig von deren Herkunft oder Aufenthaltsstatus, fördern. Die politische Lobbyarbeit wirkt auf die vollständige Umsetzung der UN-Kinderrechtskonvention in Deutschland hin, insbesondere im Bereich der Mitbestimmung von Kindern, ihren Interessen bei Gesetzgebungs- und Verwaltungsmaßnahmen sowie der Überwindung von Kinderarmut und gleichberechtigten gesellschaftlichen Teilhabe aller Kinder in Deutschland.

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„Lasst uns draußen spielen!“

Deutsches Kinderhilfswerk gibt Motto zum Weltspieltag 2018 bekannt

"Lasst uns draußen spielen!"

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„Lasst uns draußen spielen!“ ist das Motto des Deutschen Kinderhilfswerkes für den Weltspieltag am 28. Mai 2018. Damit will das Deutsche Kinderhilfswerk gemeinsam mit seinen Partnern im „Bündnis Recht auf Spiel“ darauf aufmerksam machen, dass die Bedingungen für das Draußenspiel von Kindern verbessert werden müssen. Gleichzeitig ist das Motto ein Aufruf an die Eltern, ihren Kindern den nötigen Freiraum dafür zu geben. Kommunen, Vereine, Initiativen und Bildungseinrichtungen sind aufgerufen, mit einer Aufmerksamkeit erregenden Aktion am Weltspieltag 2018 teilzunehmen.

„Kinder sollen möglichst viel draußen spielen. So können sie am besten ihren natürlichen Bewegungsdrang ausleben, wichtige Naturerfahrungen machen und sich ihren eigenen Sozialraum aneignen. Aber die Bedingungen dafür haben sich in den letzten Jahren drastisch verschlechtert, auch durch die zunehmende Verdichtung und Versiegelung unserer Städte, durch die immer mehr Freiflächen und Spielmöglichkeiten für Kinder verloren gehen. Zudem fahren gerade in Wohngebieten viele Autos zu schnell oder nehmen parkend den Kindern den Platz zum Spielen. Das führt zusammen mit maroden Spielplätzen und meckernden Erwachsenen dazu, dass unsere Kinder zu wenig draußen spielen. Auch den Jugendlichen fehlen wohnortnahe Aufenthaltsräume im Freien, an denen sie sich treffen können, ohne in Konflikt mit anderen Nutzern zu geraten. Durch die zunehmende Ökonomisierung der Agrarwirtschaft lädt selbst der ländliche Raum nicht mehr selbstverständlich zum Draußenspiel ein, zumal hier vielfach der öffentliche Spielplatz als Treffpunkt für alle fehlt. Wir brauchen dringend eine kinderfreundlichere Gestaltung des öffentlichen Raums und mehr Toleranz und Akzeptanz für spielende Kinder“, betont Holger Hofmann, Bundesgeschäftsführer des Deutschen Kinderhilfswerkes.

„Studien des Deutschen Kinderhilfswerkes belegen eindeutig, dass sich eine kinderfreundliche Stadtplanung und die Möglichkeiten zum selbstbestimmten Spielen maßgeblich auf die Lebensqualität und Entwicklungschancen von Kindern auswirken. Gleichzeitig verbessert sich das soziale Klima in dem Maße, wie die Qualität des Wohnumfeldes steigt“, so Hofmann weiter.

Der Weltspieltag 2018 wird deutschlandweit zum elften Mal ausgerichtet. Zum Weltspieltag sind Schulen und Kindergärten, öffentliche Einrichtungen, Vereine und Nachbarschaftsinitiativen aufgerufen, in ihrer Stadt oder Gemeinde eine witzige, beispielgebende und öffentlichkeitswirksame Spielaktion durchzuführen. Die Partner der im letzten Jahr rund 300 Aktionen sind vor Ort für die Durchführung ihrer Veranstaltung selbst verantwortlich. Das Deutsche Kinderhilfswerk stellt umfangreiche Aktionsmaterialien zum Weltspieltag zur Verfügung.

Das Deutsche Kinderhilfswerk e.V. setzt sich seit mehr als 45 Jahren als Interessenvertreter für ein kinderfreundliches Deutschland bundesweit für die Rechte der Kinder und die Überwindung von Kinderarmut in Deutschland ein. Der gemeinnützige Verein finanziert sich überwiegend aus privaten Spenden, dafür stehen seine Spendendosen an ca. 40.000 Standorten in Deutschland. Das Deutsche Kinderhilfswerk initiiert und unterstützt Maßnahmen und Projekte, die die Teilhabe von Kindern und Jugendlichen, unabhängig von deren Herkunft oder Aufenthaltsstatus, fördern. Schwerpunkte sind hierbei insbesondere die Kinderrechte, die Mitbestimmung von Kindern und Jugendlichen und die Überwindung von Kinderarmut in Deutschland.

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Parteien zeigen zu wenig Einsatz für den Erhalt von Spielflächen für Kinder

Parteien zeigen zu wenig Einsatz für den Erhalt von Spielflächen für Kinder

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Das Deutsche Kinderhilfswerk ist besorgt über den rasant fortschreitenden Abbau von Spielflächen für Kinder und Jugendliche in Deutschland, insbesondere weil das Thema nach wie vor kaum Aufmerksamkeit auf bundespolitischer Ebene genießt. Eine Auswertung der vom Deutschen Kinderhilfswerk und dem „Bündnis Recht auf Spiel“ vorgelegten Wahlprüfsteine zeigt deutlich, dass sowohl der Abbau von Spielflächen als auch die weit verbreitete Vernachlässigung von Qualitäten auf Spielflächen von den aktuell im Bundestag vertretenen Fraktionen nicht hinreichend in den Fokus der Aufmerksamkeit gerückt werden. So gibt es zwar vereinzelte Zustimmung zu den Vorschlägen, gesetzliche Vorgaben für ein Mindestmaß von Spielflächen in den Kommunen einzuführen oder für den Ausbau der Spielleitplanung als wichtigem Steuerungsinstrument der Stadtplanung. In der Gesamtschau sind aber alle Parteien von einer konsequent am Kindeswohl ausgerichteten Stadtentwicklung und Stadtplanung noch meilenweit entfernt und setzen weiterhin vor allem auf das freiwillige Engagement von Kommunen und Ländern.

„Für Kinder sind ausreichende Spielmöglichkeiten im öffentlichen Raum wichtig. Hierfür benötigen Kinder überall und jederzeit zugängliche, sichere und möglichst anregende Spielräume. Die räumliche Lebenswelt von Kindern hat sich in den letzten Jahrzehnten jedoch erheblich und nachteilig verändert. Dies gilt vor allem für städtische Räume. Das selbstständige Erkunden der häuslichen Umgebung oder ein gefahrloses Spielen auf Straßen, Gehwegen und Plätzen wird in unseren Städten zunehmend schwieriger. Diese Veränderungen haben gravierende Auswirkungen auf das Spielverhalten von Kindern. Für viele Kinder ist das Spielen im Kinderzimmer oder der Zeitvertreib vor Fernseher und PC oftmals an die Stelle der bewegungsreichen Aktivitäten im Wohnumfeld getreten. Es ist der Mangel an Brach- und Freiflächen sowie die fortschreitende Dominanz des Straßenverkehrs, die öffentliche Räume für Kinder unattraktiv machen. Die ehemals bespielbare Straße ist mittlerweile fast ausschließlich den Autofahrerinnen und Autofahrer vorbehalten. Statistisch gesehen stehen in vielen deutschen Städten und Gemeinden mittlerweile einem Kind fünf Autos gegenüber. Das bedeutet nicht nur eine Verarmung von Erlebnisqualitäten, von Erfahrungsreichtum, also dem, was Kindheit ausmacht. Unter dem Verschwinden von Kindern aus dem öffentlichen Raum leidet die Stadtqualität insgesamt – Städte ohne sichtbar spielende Kinder veröden zunehmend“, betont Holger Hofmann, Bundesgeschäftsführer des Deutschen Kinderhilfswerkes.

Um dem Abbau von Spielflächen zu begegnen, fordert lediglich DIE LINKE ein Mindestmaß an Spielflächen und entsprechende gesetzliche Verpflichtungen. BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN halten es für diskussionswürdig, dem „Spielraum“ einen vergleichbaren Schutzstatus zukommen zu lassen wie geschützten Landschaftsflächen und damit deren Relevanz für ein gesundes Aufwachsen hervorzuheben. Unterstützung für den Ausbau des Instrumentes der Spielleitplanung, das auch vom Deutschen Kinderhilfswerk als wichtiges Steuerungsinstrument für eine bedarfsgerechte Planung angesehen wird, kommt insbesondere von der SPD.

Dass das Kindeswohl einen maßgeblichen Vorrang im Baugesetzbuch bei allen Bauvorhaben im öffentlichen Raum und weiteren Maßnahmen der Stadtentwicklung haben muss, wird nur von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN so deutlich geteilt. Regulierungen wie die generelle Einführung von Tempo 30 als Regelgeschwindigkeit innerorts oder andere Maßnahmen, um die Dominanz des Individualverkehrs einzuschränken und damit Kinder besser vor Gefahren im Straßenverkehr zu schützen, halten fast alle Parteien für nötig. Ausreichend Bewegungspausen und Sportangebote werden sowohl von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN als auch von CDU/CSU als wichtiges Merkmal einer Ganztagsschule angesehen. Dieses wichtige Anliegen von vielen Schülerinnen und Schülern, Eltern sowie Lehrerinnen und Lehrern findet jedoch nur bei BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Berücksichtigung in Form eines geplanten Förderprogramms.

Aus Sicht des Deutschen Kinderhilfswerkes fehlt es insgesamt oftmals am politischen Willen, die UN-Kinderrechtskonvention konsequent in gesetzliche Bestimmungen zu überführen. Das gilt beispielsweise auch für die Ausweitung der Privilegierung von Kinderlärm auf wohnstandortnahe Aufenthaltsorte von Jugendlichen, um diese nachhaltig vor Lärmschutzklagen und Verdrängung zu schützen.

Alle Antworten der aktuell im Bundestag vertretenen Fraktionen auf die Wahlprüfsteine zur Gestaltung von Spielräumen von Kindern finden sich unter www.dkhw.de/wahlpruefsteine

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Der Herbst im PLAYMOBIL-FunPark

Der Herbst im PLAYMOBIL-FunPark

(Mynewsdesk) Meisterehrung des Bayerischen Fußballverbandes

Am letzten Tag der Sommerferien, Montag der 11. September, ist der Bayerische Fußballverband zu Gast im FunPark. Mit einem bunten Aktionstag rund um das Thema Fußball und einer Meisterehrung der E- und D- Jugendmannschaften des Bezirkes Mittelfranken können alle Sportfans hier einen abwechslungsreichen letzten Ferientag verbringen. An verschiedenen Spielstationen, wie zum Beispiel an der Torschussmessanlange oder beim Zielschießen, können alle Nachwuchskicker ihr Können beweisen.

Sicher in ein neues Schuljahr

Auch in diesem Jahr ist die Polizei Zirndorf wieder zu Gast im Park und gibt allen Schulkindern hilfreiche Tipps für einen sicheren Schulweg. Nach den ersten aufregenden Stunden in der Schule, können alle Schulanfänger den Nachmittag noch gemütlich im PLAYMOBIL-FunPark beim Klettern, Spielen und Toben ausklingen lassen. An diesem Tag gibt es für jedes Kind eine ganz besondere Überraschung: eine PLAYMOBIL-Brotdose für die Schultasche (nur solange der Vorrat reicht). Vorbeischauen lohnt sich!

Mercedes Family Day

Beim großen Mercedes Family Day am 23. September ist Spaß und Action für die ganze Familie geboten. An verschiedenen Stationen mit ausgestellten Fahrzeugen können die Eltern viel Wissenswertes über die Themen Klimaanlage, Bereifung, Sitzberatung und Sicherheit im Fahrzeug erfahren. Für die kleinen Gäste gibt es jede Menge Spielstationen und Gewinnaktionen. Mit einer VR-Brille können die Kids eine virtuelle Fahrt auf der Rennstrecke erleben oder auch Erinnerungsfoto mit dem Daimler Genius und FunPark-Maskottchen Rico machen.

Familienkonzert mit Donikkl

Am 3. Oktober rockt Donikkl mit seiner kunterbunten Band die Aktionsbühne im HOB-Center. Als eine der bekanntesten Kinderbands in Deutschland sind Donikkl ein Garant für gute Laune und beste Partystimmung! Beim „Fliegerlied“ und vielen weiteren neuen Hits können hier alle kleinen und großen Gäste richtig abrocken und die Bühne zum Beben bringen!

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Der PLAYMOBIL-FunPark in Zirndorf bei Nürnberg ist der
Do-it-Yourself-Freizeitpark in Deutschland.Bereits mehrfach als
familienfreundlichster Themenpark ausgezeichnet, begeistert der
PLAYMOBIL-FunPark in Zirndorf Familien aus nah und fern.

In dem
90.000 m² großen Areal mit PLAYMOBIL-Spielwelten im Großformat und
spannenden Aktivspielplätzen sind Kinder im Alter von 4 bis 10
Jahren zum Entdecken, Spielen und Bewegen eingeladen. Aktiv-Sein
und Selber-Machen ist das Motto dieses besonderen Freizeitparks,
der mit seinem 5.000 m² großen überdachten Spiel- und
Kletterbereich auch bei schlechtem Wetter eine attraktive
Anlaufstelle bietet.

Weitere Informationen unter www.playmobil-funpark.de: http://www.playmobil-funpark.de/ und http://www.facebook.com/PlaymobilFunPark

PLAYMOBIL-FunPark, Brandstätterstraße 2-10, 90513 Zirndorf, Tel. 0911/9666-1455

 

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Rekord: Mehr als 3 Milliarden PLAYMOBIL-Figuren

Rekord: Mehr als 3 Milliarden PLAYMOBIL-Figuren

(Mynewsdesk) Das Jahr 2017 ist für PLAYMOBIL ein besonderes Jahr, denn es wurde ein neuer Meilenstein erreicht: Mehr als 3 Milliarden PLAYMOBIL-Figuren bevölkern seit dem Einführungsjahr 1974 die Kinderzimmer weltweit. Damit gibt es mehr PLAYMOBIL-Figuren, als Menschen in Afrika, Europa, Nordamerika, Südamerika und Ozeanien leben. Legt man diese Figuren aneinander, reichen sie 3,7-mal um die Erde.

Während es vor über 40 Jahren zu Beginn nur einen Indianer, einen Bauarbeiter und einen Ritter gab, ist die Vielfalt der Figuren heute wesentlich größer – mehr als 5700 Figurenvarianten sind im Laufe der Jahre entstanden. Frauen, Männer, Mädchen, Jungen sowie Babys mit den unterschiedlichsten Outfits und zahlreichem Zubehör begeistern Kinder auf der ganzen Welt.

Zwei Details der beliebten Figuren bleiben bis heute unverändert: das typische PLAYMOBIL-Lächeln sowie das zugehörige Spielprinzip, das Fantasie und Kreativität anregt und so die kindliche Entwicklung fördert. PLAYMOBIL gibt Kindern die Möglichkeit, in unterschiedliche Rollen zu schlüpfen und greift damit ein grundsätzliches Spielbedürfnis auf. Sie verarbeiten ihre Alltagserlebnisse, Wünsche, Freude und Ängste in immer wieder neuen Geschichten, die sie gemeinsam mit ihren Lieblingsfiguren erleben.

Als wahre Multi-Talente bestehen die munteren Figuren erfolgreich alle denkbaren Abenteuer – in historischen Szenarien als Ritter und Piraten, in der Gegenwart als Bauarbeiter, Tierärztin oder Polizist oder sogar in virtuellen Welten als Agentinnen und Agenten. Auch über die einzelnen Spielwelten hinaus: So kann die Prinzessin mit den Piraten Schiffe entern oder der Astronaut auf dem Reiterhof Urlaub machen. Ob Zahnfee, Weihnachtsmann, Gartenzwerg oder Rockstar – die zahlreichen außergewöhnlichen Figurenvarianten und die immense Wandlungsfähigkeit der Spielkameraden sorgen für unbegrenzte Möglichkeiten im kreativen Rollenspiel. Die Fantasie dient als Motor für unzählige spannende Geschichten im Kinderzimmer mit immer wieder neuen Rollen, Handlungen und Emotionen – die Drehbücher dazu schreiben die Kinder selbst.

Für Eltern und Pädagogen steht PLAYMOBIL als Synonym für hohen Spielwert und beste Qualität, an der spielbegeisterte Kinder und Erwachsene lange Freude haben. Mehr als 100 Millionen der lächelnden kleinen Protagonisten werden jedes Jahr produziert – bereit für jede Menge Abenteuer in den Kinderzimmern weltweit.

Übrigens: Übereinander gestapelt werden die PLAYMOBIL-Figuren 225.000 Kilometer hoch. Bis zum Mond reicht es aber noch nicht ganz – dafür bräuchte man über 5 Milliarden Figuren!

                   #PlaymoBillion
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Die geobra Brandstätter Stiftung & Co. KG mit Sitz im fränkischen Zirndorf bei Nürnberg ist der Hersteller von PLAYMOBIL und steht für Premium-Spielzeugqualität made in Europe. Die 7,5 cm großen PLAYMOBIL-Figuren stehen im Zentrum dieses kreativen, vielfach ausgezeichneten Systemspielzeugs. Das fantasievolle Rollenspiel mit den historischen und modernen Themenwelten fasziniert Kinder und wird von Eltern und Pädagogen gleichermaßen geschätzt. Seit 1974 wurden bereits 3 Milliarden PLAYMOBIL-Figuren gefertigt. Die über 30 Spielthemen werden in rund 100 Ländern weltweit vertrieben. Die Brandstätter Gruppe mit Produktionsstätten in Deutschland, Malta, Spanien und Tschechien erreichte 2016 einen Gesamtumsatz von 671 Mio. Euro und beschäftigt weltweit mehr als 4.200 Mitarbeiter. Das innovative Unternehmen entwickelt, produziert und vertreibt unter dem Markennamen LECHUZA zudem seit 2000 hochwertige Pflanzgefäße aus Kunststoff sowie seit 2015 Design-Gartenmöbel.

 

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Tolle Sommeraktionen im PLAYMOBIL-FunPark

Tolle Sommeraktionen im PLAYMOBIL-FunPark

(Mynewsdesk) Im PLAYMOBIL-FunPark in Zirndorf ist immer jede Menge Spaß und Action geboten! Auf insgesamt 90.000 m² können kleine und große Entdecker zahlreiche PLAYMOBIL-Spielwelten im XXL-Format erkunden. Der neue Wasserspielplatz sorgt in diesem Sommer für noch mehr Wasserspaß und liefert an heißen Tagen die perfekte Erfrischung. Neben der großen Ritterburg erstrahlt der Ritterturnierplatz im neuen Look und lädt alle Ritterfans zu spannenden Turnieren ein. Natürlich finden in den Sommermonaten auch wieder tolle Aktionstage statt.

Der FunPark bei Nacht

Alle FunPark-Fans, die schon immer einmal abends länger im Park bleiben wollten, können sich freuen, denn am 24. Juni und 15. Juli bleibt der PLAYMOBIL-FunPark bis 22 Uhr geöffnet. Hier haben die Gäste die Möglichkeit den Park auch einmal in den Abendstunden zu genießen. Bei Stockbrot am Lagerfeuer oder im PLAYMOBIL-Biergarten kann man den Sommerabend gemütlich ausklingen lassen. Die Kinder können am Abend nochmal am Kinderritterturnier teilnehmen.

Großer Familientag am 8. Juli

Sport, Action und Spannung ist auch am 8. Juli beim großen Familientag angesagt. Unter dem Motto „Wir suchen die FunPark-Familie 2017“ treten Familien bei verschiedenen Spielen und Challenges gegeneinander an, um sich am Ende den Titel „FunPark-Familie 2017“ zu sichern. Moderator Dippi von Hit Radio N1 ist live dabei und wird am Ende des Tages die Gewinnerfamilie küren. Als Hauptpreis winkt ein Familienaufenthalt in einem Robinson Club in Österreich.

Der FunPark experimentiert!

In der Woche vom 24. bis zum 28. Juli warten täglich tolle Bastelaktionen auf alle kleinen Forscher. An verschiedenen Stationen können die Kinder hier an spannenden Experimenten zu verschiedenen Elementen, Materialien und deren physikalischen Eigenschaften teilnehmen.

Ausblick auf die Sommerferien-Highlights

An allen Samstagen im August dürfen sich die Gäste auf tolle Sommeraktionen freuen:

05.08. Der FunPark bewegt sich – Genau das richtige für echte Sportfans!

12.08. Familientag mit Rodscha & Tom – Hier ist Partystimmung garantiert!

19.08. Bubble Day mit Dr. Bubble – Zauberhafte Tricks mit Seifenblasen

26.08. Sommer – Sonne – Wasserspaß – An diesem Tag bekommen alle eine kühle Erfrischung!

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Der PLAYMOBIL-FunPark in Zirndorf bei Nürnberg ist der Do-it-Yourself-Freizeitpark in Deutschland.Bereits mehrfach als familienfreundlichster Themenpark ausgezeichnet, begeistert der PLAYMOBIL-FunPark in Zirndorf Familien aus nah und fern.

In dem 90.000 m² großen Areal mit PLAYMOBIL-Spielwelten im Großformat und spannenden Aktivspielplätzen sind Kinder im Alter von 4 bis 10 Jahren zum Entdecken, Spielen und Bewegen eingeladen. Aktiv-Sein und Selber-Machen ist das Motto dieses besonderen Freizeitparks, der mit seinem 5.000 m² großen überdachten Spiel- und Kletterbereich auch bei schlechtem Wetter eine attraktive Anlaufstelle bietet.

Weitere Informationen unter www.playmobil-funpark.de: http://www.playmobil-funpark.de/ und http://www.facebook.com/PlaymobilFunPark

PLAYMOBIL-FunPark, Brandstätterstraße 2-10, 90513 Zirndorf, Tel. 0911/9666-1455

 

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So gelingt die Klassenfahrt: ein Projektbuch inkl. CD als Wegbegleiter

Mit Kindern „auf Tour“: Kinderliedermacher Reinhard Horn und das Autorenteam Rita Mölders und Dorothe Schröder schnüren Lieder, Spiele, Rituale zu einem pädagogischen Gesamtpaket

So gelingt die Klassenfahrt: ein Projektbuch inkl. CD als Wegbegleiter

Praktisch! Musik 5 – Mit der Klasse auf Tour (Heft incl. CD)

Klassenfahrten haben etwas Magisches – zumindest in der Erinnerung. Nachtwanderungen, Lagerfeuer, Mitternachtspartys, Moorwanderungen, Streiche … Wenn Jahrzehnte später unverhofft irgendwo die eine ganz bestimmte Melodie erklingt, dann steigen Bilder und Gefühle auf, die man längst vergessen glaubte. Es reichen wenige Töne, zwei, drei Gitarrenakkorde nur … was wäre eine Klassenfahrt ohne Lieder und Musik gewesen?!

Das hat sich auch der Kinderliedermacher Reinhard Horn gedacht und sich beim fünften Produkt aus der Reihe „Praktisch! Musik“ zusammen mit den Autorinnen Rita Mölders und Dorothe Schröder ganz auf das Thema Klassenfahrt konzentriert. Der Musiker und Pädagoge erläutert: „Klassenfahrten fördern die soziale Kompetenz und das Selbstwertgefühl von Kindern. Gleichzeitig stärken sie das Wir-Gefühl innerhalb einer Klasse – sie sind also eine unglaublich wichtige Erfahrung“.

„Mit der Klasse auf Tour“ heißt das Projektbuch mit eingelegter CD. Darin gibt es Lieder zum Aufstehen und zum Schlafengehen; Lieder, die vor einer Klassenfahrt oder zum Ende gesungen werden können; neue Lieder und beliebte Songs für Lagerfeuerabende und (Nacht)Wanderungen. Wer erinnert sich nicht an das Endlos-Lied „Eisgekühlte Coca-Cola, Coca-Cola eisgekühlt“? Es lässt sich auf den humorvoll illustrierten Seiten ebenso entdecken wie das „Wisch und weg-Lied“ für das Aufräumen nach dem Essen.

Das Projektbuch wäre nicht von den bekannten und durch die „Klassenhits“ sehr beliebten Autoren, wenn sie nicht darauf geachtet hätte, es den Begleitpersonen möglichst leicht zu machen, einer munteren Rasselbande unvergessliche Stunden und Tage zu schenken. Die 19 Lieder werden deshalb ergänzt durch Tipps für Rituale (z.B. zum Einschlafen) und durch Spiele, die sich auch für eine abendliche Runde mit der ganzen Klasse eignen. Elternbriefe, Packlisten, Checklisten und sogar ein Rezept für Stockbrot gehören ebenfalls dazu. Und das ist noch nicht alles: Zum Mitsingen für unterwegs gibt es außerdem ein praktisches „Hosentaschen-Knickliederbuch“ – insgesamt ein „must have“ für alle Gruppenleiter/-innen.

Bei Interesse stellen wir für redaktionelle Hinweise gerne ein Rezensionsexemplar aller oder einzelner Medien zur Verfügung!

Bildmaterial der Medien sowie der Pressetext stehen online zum Download unter:
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„Wir verstehen Kinder!“ Diesen Gedanken möchten wir in unseren Büchern und CDs umsetzen und mit Leben füllen. Für Ihr Interesse an unserem Verlagsprogramm und den Einsatz unserer Titel danken wir Ihnen herzlich.

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Deutsches Kinderhilfswerk: Mehr Spielstraßen wagen

Deutsches Kinderhilfswerk: Mehr Spielstraßen wagen

Logo Deutsches Kinderhilfswerk e.V.

Das Deutsche Kinderhilfswerk fordert zum heutigen Weltspieltag, deutschlandweit die Einrichtung von verkehrsberuhigten Bereichen, sogenannten „Spielstraßen“, in Wohngebieten zu erleichtern. Dazu sollten Bundesregierung und Bundestag baldmöglichst eine entsprechende Initiative zur Änderung der Straßenverkehrsordnung ergreifen. Außerdem schlägt der Verband eine Diskussion darüber vor, ob es zukünftig einmal im Jahr einen autofreien Sonntag geben soll, an dem Kinder überall in der Stadt und auf den Straßen spielen können. Eine repräsentative Umfrage des Meinungsforschungsinstituts forsa im Auftrag des Deutschen Kinderhilfswerkes hatte für beide Forderungen breite Zustimmungsraten in der Bevölkerung ergeben.

„Die bisherige Rechtslage erschwert vielen Kommunen die Einrichtung von Spielstraßen. So dürfen Geh- und Fahrwege baulich nicht voneinander abgetrennt sein. Außerdem muss klar sein, dass in diesem Bereich die Aufenthaltsfunktion überwiegt. Durch diese Vorgaben fehlen vielen Kommunen die finanziellen Mittel, um Straßen in Spielstraßen umzuwandeln“, betont Holger Hofmann, Bundesgeschäftsführer des Deutschen Kinderhilfswerkes. „Verkehrsberuhigte Bereiche und Spielstraßen verdrängen zwar nicht den Autoverkehr aus den Innenstädten, schaffen aber mehr Spielraum für Kinder und damit mehr Lebensqualität im Wohnumfeld“, so Hofmann weiter.

Der Weltspieltag steht in diesem Jahr unter dem Motto „Spiel! Platz ist überall!“. Damit will das Deutsche Kinderhilfswerk gemeinsam mit seinen Partnern im „Bündnis Recht auf Spiel“ darauf aufmerksam machen, dass Kinder und Jugendliche ein Recht darauf haben, zu spielen und sich möglichst im gesamten Stadtraum frei zu bewegen. Dazu sollen in möglichst vielen Kommunen riesige Kreidebilder mitten in den Städten und Gemeinden entstehen. Alle Kinder und ihre Eltern sind dazu aufgerufen, ihre vielfältigen Wunschvorstellungen von einer bespielbaren Stadt malerisch – gerne auf dem Marktplatz oder direkt vor dem Rathaus – zu verdeutlichen. Die Schirmherrschaft über den Weltspieltag 2017 hat die Kinderkommission des Deutschen Bundestages übernommen, Botschafter ist der Fernsehmoderator und Autor Ralph Caspers.

„Kinder müssen Kinder sein dürfen. Dafür brauchen sie Freiräume zum Spielen, Toben und Entdecken. Das gehört zum Kind-sein einfach dazu. Wer die Welt spielerisch entdeckt, entwickelt Kreativität und Empathie. Davon kann eine Gesellschaft nie genug haben. Kinder haben ein Recht auf Spielen, egal ob in den Städten oder auf dem Land. Für die Umsetzung dieses Rechtes muss die Politik sorgen. Ein kinderfreundliches Klima zu schaffen, geht uns alle an“, sagt Beate Walter-Rosenheimer, Vorsitzende der Kinderkommission des Deutschen Bundestages.

„Zum Glück sind Kinder sehr erfindungsreich. Wenn man ihnen bunte Stifte und einen Schubs in Richtung weißer Wand gibt, dann wissen sie genau, was zu tun ist. Was das spielerische Zweckentfremden von städtischer Architektur angeht, habe ich großes Vertrauen in die Kreativität junger Menschen“, unterstreicht Ralph Caspers, Botschafter des Weltspieltages.

Der Weltspieltag 2017 wird im deutschsprachigen Raum zum zehnten Mal ausgerichtet. Zum Weltspieltag sind Schulen und Kindergärten, öffentliche Einrichtungen, Vereine und Nachbarschaftsinitiativen aufgerufen, in ihrer Stadt oder Gemeinde eine witzige, beispielgebende und öffentlichkeitswirksame Spielaktion durchzuführen. Die Partner der im letzten Jahr mehr als 300 Aktionen sind vor Ort für die Durchführung ihrer Veranstaltung selbst verantwortlich. Das Deutsche Kinderhilfswerk stellt umfangreiche Aktionsmaterialien zum Weltspieltag zur Verfügung. Eine Übersicht über verschiedene Aktionen zum Weltspieltag findet sich unter www.weltspieltag.de

Das Deutsche Kinderhilfswerk e.V. setzt sich seit mehr als 45 Jahren als Interessenvertreter für ein kinderfreundliches Deutschland bundesweit für die Rechte der Kinder und die Überwindung von Kinderarmut in Deutschland ein. Der gemeinnützige Verein finanziert sich überwiegend aus privaten Spenden, dafür stehen seine Spendendosen an ca. 40.000 Standorten in Deutschland. Das Deutsche Kinderhilfswerk initiiert und unterstützt Maßnahmen und Projekte, die die Teilhabe von Kindern und Jugendlichen, unabhängig von deren Herkunft oder Aufenthaltsstatus, fördern. Schwerpunkte sind hierbei insbesondere die Kinderrechte, die Mitbestimmung von Kindern und Jugendlichen und die Überwindung von Kinderarmut in Deutschland.

Kontakt
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