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euroLighting testet „Sonnenlicht“-LED am Arbeitsplatz

Positive Wirkung auf die menschliche Konzentration bestätigt

euroLighting testet "Sonnenlicht"-LED am Arbeitsplatz

Deutlich ist die bessere Farbwiedergabe der Lumi green A60 LED von euroLighting (li.) zu erkennen.

Nagold, April 2017 – Um die positive Wirkung der Sonnenlicht-ähnlichen LED-Technologie zu überprüfen, hat euroLighting das LED-Leuchtmittel Lumi green A60 an Probanden hinsichtlich Konzentrationssteigerung sowie damit verbundener Motivation am Arbeitsplatz getestet.

Insgesamt 25 Testpersonen unterschiedlichen Alters und Geschlechts haben für euroLighting an einer Versuchsreihe teilgenommen. Dafür sollten diese in ihrem gewohnten Arbeitsumfeld bürotypischen Aufgaben nachgehen, wie Lesen und Schreiben am Computer sowie auf Papier. Als einzige Schreibtischbeleuchtung kam die LED-Birne A60 zum Einsatz, die dank zusätzlicher Leuchtdioden mit den Wellenbereichen 496 – 500 nm sowie 620 – 650 nm wesentliche Verbesserungen im blauen und roten Bereich des Lichtspektrums aufweist und damit dem Sonnenlicht sehr nahe kommt. Die Versuchsdauer betrug über 60 Minuten, anschließend wurde ein Fragebogen ausgefüllt.

Die Ergebnisse des Tests zeigen, dass der Einsatz der LED-Birne A60 eine konzentrationssteigernde Wirkung auf einen Großteil der Probanden hatte. 76% der Testpersonen empfanden das Licht als „fördernd“ beziehungsweise „sehr fördernd“ hinsichtlich ihrer Konzentration, nur 24% erkannten keinen Unterschied. Zudem wurde von 80% der Teilnehmer eine motivierende Wirkung des Lichts auf das Arbeitsverhalten bemerkt, lediglich 20% nahmen hier keine Änderung wahr.
Um die Resultate weiter zu untersuchen, führt euroLighting derzeit Dauertests in 30-50 unterschiedlichen Haushalten durch. Diese sind für ein halbes Jahr angesetzt und werden anschließend mittels Fragebogen ausgewertet.

Mehr Informationen zu Sonnenlicht-LEDs:
Für ausführliche Informationen zu den Sonnenlicht-ähnlichen LEDs und ihrer Wirkung hat euroLighting einen neuen Katalog herausgebracht. Dieser beschreibt und erklärt auf acht Seiten anschaulich die Technologie der LEDs, die Funktionsweise des Auges und die Auswirkungen des Lichts auf den Menschen. Erhältlich ist der Katalog „Der nicht sichtbare Einfluss des Sonnenlichts auf den Menschen“ zum kostenlosen Download auf der Webseite www.eurolighting.de oder per Email an info@eurolighting.de.

Über euroLighting ( www.eurolighting-gmbh.eu):
Die euroLighting GmbH aus Nagold konzentriert ihre Vertriebs- und Entwicklungsaktivitäten in der treiberlosen AC-Technologie. Die LED-Module in neuer AC-Technik eignen sich zum Einbau in Lampen jeglicher Art und benötigen keine konventionelle Stromversorgung mehr.
Das Produktportfolio umfasst zudem verschiedenste Formen von modernen LED-Leuchtmitteln, darunter LED-Straßenleuchten, Ersatz für HQL-Lampen durch Einbaumodule, LED-Universalröhren für KVG und EVG sowie LED-Flächenleuchten zum Ersatz von quadratischen Rasterleuchten. Alle Produkte werden in neuer AC-Technik geliefert.

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Computer IT Software

Sonnenlichttaugliche Displays mit geringer Leistungsaufnahme

Distec schließt Distributionsvertrag mit dem renommierten japanischen Herstellers Ortus Technology

Sonnenlichttaugliche Displays mit geringer Leistungsaufnahme

Vorteile der New Blanview-Technologie (Bildquelle: Ortus Technology)

Die Distec GmbH – führender deutscher Spezialist für TFT-Flachbildschirme und Systemlösungen für industrielle und multimediale Applikationen – erweitert ihr Produktspektrum um die hochwertigen ORTUSTECH TFT-Displays. Ortus Technology entstand im Jahre 2010 aus dem Zusammenschluss der Displaysparten der beiden Firmen CASIO und TOPPAN und bietet eine Vielzahl unterschiedlicher TFT-Displays in Größen von 2,2 bis 9,6 Zoll (5,588 cm bis 24,384 cm) Diagonale an. Sie sind nach industriellen Maßstäben gefertigt und eignen sich speziell für den rauen Einsatz im Außenbereich. „Mit über 30 Jahren Erfahrung im industriellen Displaybereich gehört ORTUSTECH zu den Pionieren im LCD-Sektor und entwickelte die optimale Technik für sonnenlichttaugliche Displays mit geringer Leistungsaufnahme: die innovative Blanview-Technologie“, erläutert Leonhard Spiegl, Product Manager Components der Distec GmbH. „Sie vereint die Vorzüge von transmissiven und transflektiven Displays auf perfekte Weise.“ Perfekte Einsatzbereiche der Blanview-Dispays sind alle mobilen oder akkubetrieben Geräte zum Beispiel in der Medizintechnik, im Automobilbereich oder in Handhelds für Außenanwendungen.

Blanview-Technologie

Beste Ablesbarkeit und farbgetreue Darstellung unter nahezu allen Lichtbedingungen, also auch bei voller Sonneneinstrahlung, und ein weiter Blickwinkel sind wesentliche Merkmale der Blanview-Technologie. Blanview-Displays warten gegenüber den herkömmlichen transmissiven Displays außerdem mit einer um bis zu 60 Prozent geringeren Leistungsaufnahme auf. All diese Vorteile erlauben kompakte Designs und lange Akkulaufzeiten – heutzutage Grundvoraussetzung für moderne Produkte.

Industrielle Qualität

Wie von japanischen Unternehmen gewohnt, liegt auch bei ORTUSTECH der Focus auf Qualität: Die Produktionsstandorte sind IS09001/14001 zertifiziert für optimale Prozessabläufe, Nachhaltigkeit und Umweltschutz. Die Displays bieten ein geringes Gewicht und einen schmalen Rahmen, sind aber dennoch robust und meistern durch den weiteren Temperaturbereich auch raue Umgebungsbedingungen. Um eine sichere Projektplanung zu gewährleisten, garantiert ORTUSTECH eine Langzeitverfügbarkeit von mindestens 5 Jahren.

Über Distec
Die Distec GmbH ist ein Unternehmen der Data Display Group ( www.datadisplay-group.de), weltweit agierender und anerkannter Spezialist im Bereich TFT-Flachbildschirme und -Systemlösungen für industrielle und multimediale Applikationen. Das Unternehmen mit Sitz in Germering bei München entwickelt, produziert und vermarktet innovative Lösungen von der Baugruppe bis zum Fertigprodukt. Die innovativen Green-IT Systemlösungen basieren auf eigenen Hardware-Plattformen und steuern damit über eigene Software die Produkte der TFT-Partner Samsung, Innolux, Kyocera, Mitsubishi und ausgewählte Produkte anderer TFT-Hersteller an. Die Lösungen von Baugruppen und Kits bis hin zum OEM-Endprodukt entwickelt Data Display in eigenen Designzentren in Germering, Istanbul (Türkei) und Ronkonkoma (NY/USA). Das Dienstleistungsangebot umfasst neben kundenspezifischen Entwicklungen und Anpassungen, Produktveredelungen und Assemblierung von Monitorsystemen auch die Produktion von Fertigprodukten sowie einen kompletten After-Sales-Service mit RMA-Abwicklung, Reparatur und technischem Support. Seit dem 01.01.2016 ist die Distec GmbH ein Mitglied der Fortec Group und kann auf die Produkte, Dienstleistungen und das Knowhow eines umfangreichen Hightech Firmennetzwerks zurückgreifen. Eine perfekte Ergänzung zum bestehenden Produktportfolio. Weitere Informationen unter http://www.distec.de .

Die Produkte der Data Display Group sind erhältlich bei:
Europa: Distec GmbH, Germering
Europa – Bereich Digital Signage: Data Display Solution, Eisenach
Italien: REM Italy s.a.s. di Michieletto Flavio & C., Trebaseleghe
UK und Benelux: Display Technology, Rochester
Türkei und naher Osten: Display Görüntüleme Teknolojileri A.S.
Nordamerika: Apollo Display Technologies, Ronkonkoma NY

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Wissenschaft Technik Umwelt

Gut für die Gesundheit und geringere Kosten – Neue Beleuchtungstechnik bringt Tageslicht in dunkle Räume

Gut für die Gesundheit und geringere Kosten - Neue Beleuchtungstechnik bringt Tageslicht in dunkle Räume

Büroraum mit Tageslichtbeleuchtung (Bildquelle: Echy)

Bonn, 09.02.2017 – Das Bonner Unternehmen CeramOptec GmbH, Spezialist für faseroptische Lösungen, hat zusammen mit seinem Kooperationspartner, der französischen Firma Echy, die Beleuchtungstechnologie „Natural Light Fiber Optics“ entwickelt. Durch diese Technik wird es mit Hilfe von lichtleitenden Fasern ermöglicht, Tageslicht über weite Strecken zu transportieren und eine biorhythmusfreundliche Raumbeleuchtung in Tageslichtqualität zu erzeugen.

Bei der neuen Technologie wird Sonnenlicht mittels eines Suntrackers, einer Technik ähnlich der Photovoltaik, auf dem Gebäudedach gebündelt und durch lichtleitende Fasern der CeramOptec in die zu beleuchtenden Räume geleitet. Dort wird das Tageslicht über spezielle Deckenleuchten im Raum verteilt. Bei einer geringeren Sonneneinstrahlung ist zudem eine Kombination aus natürlichem Tageslicht und in den Deckenleuchten integrierten LEDs möglich. Diese LEDs sind so aufgebaut, dass sie das Tageslicht nachahmen und es somit nicht zu zwei unterschiedlichen Lichtstimmungen kommt.

Dadurch bieten sich für viele Räumlichkeiten, wie zum Beispiel Bürogebäude, Kliniken, Schulen und Universitäten, neue Beleuchtungsmöglichkeiten, die sich positiv auf die Gesundheit und die Leistungsfähigkeit auswirken. Tageslicht bewirkt im menschlichen Organismus eine gesund-geregelte Ausschüttung des Hormons Melatonin, welches unsere Aktivitätsphasen steuert. Bei Tageslichtbeleuchtung ist insgesamt eine Verbesserung des Wohlbefindens und eine geringere Anfälligkeit für Müdigkeit zu beobachten, da der Biorhythmus nicht mehr durch unnatürliche Lichtverhältnisse gestört wird.

Auch für Einkaufszentren kann dies sowohl für Kunden als auch für Mitarbeiter relevant sein. Zusätzlich können Museen von der Technik profitieren, da wertvolle Gemälde nun mit Tageslicht ausgeleuchtet werden können, ohne von der schädlichen UV-Strahlung angegriffen zu werden. Die lichtleitenden Fasern übertragen nämlich nur das Licht und keine UV-Strahlung oder Wärme. Zu den positiven Aspekten der Technik zählen auch geringere Kosten, die durch den Wegfall von künstlicher Beleuchtung oder Klimatisierungsenergie entstehen. Dies kann besonders für Produktions- und Lagerhallen eine Rolle spielen.

Die Vorteile dieser Technik sind vor allem die Flexibilität der lichtleitenden Fasern, da sie wie Kabel problemlos um Kurven gelegt werden können und deutlich weniger Platz beanspruchen als bisherige Tageslicht-Techniken. Außerdem kann das Tageslicht über deutlich weitere Strecken transportiert werden als bisher möglich. So können Räume erhellt werden, die 160 Meter vom Sonnenkollektor entfernt liegen, dies ist bislang Weltrekord. Mit bisherigen Techniken waren unter realen Bedingungen nur Entfernungen von 10 Metern möglich.

Weitere Informationen unter www.ceramoptec.de.

Über CeramOptec
Die CeramOptec GmbH mit Sitz in Bonn hat sich auf die Herstellung von Multimode-Lichtwellenleitern aus Quarzglas spezialisiert. Das mittelständische Unternehmen wurde 1988 gegründet und ist heute Tochter der biolitec AG, eines der weltweit führenden Medizintechnik-Unternehmen im Bereich Laseranwendungen. Mit Niederlassungen in China und den Distributionspartnern in USA, Indien, Japan und Korea ist CeramOptec nicht nur in Europa, sondern auch auf den asiatischen und nordamerikanischen Märkten stark vertreten. Das Angebot umfasst Fasern, Faserbündel, Assemblies und Kabel für zahlreiche Einsatzbereiche, darunter industrielle und medizinische Laserapplikationen, Sensorsysteme in Luft- und Raumfahrt sowie spektroskopische Anwendungen in Astronomie und chemischer Industrie. Eine Besonderheit ist die Herstellung von Glasfaserkernen mit vier- bis achteckiger Geometrie (Non Circular Core Fibers/NCC), die vor allem in der Astrophysik eingesetzt werden. CeramOptec beschäftigt insgesamt 245 Mitarbeiter und unterhält derzeit Produktionsstätten in Bonn und Livani (Lettland).

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Sonstiges

Künstliche Fotosynthese: Wie kommen neue Technologien frühzeitig in die öffentliche Diskussion?

(Mynewsdesk) Tutzing, 10. Februar 2016 Nach dem Vorbild der Pflanzen erforschen Wissenschaftler Verfahren, die Sonnenlicht in Energieträger oder Rohstoffe umwandeln und die Vision einer künstlichen Fotosynthese greifbar machen. Doch welche Methoden würden die Bürgerinnen und Bürger akzeptieren – und wie lässt sich die öffentliche Diskussion frühzeitig beginnen? Das ist das Thema des heutigen Debating Workshops „Künstliche Fotosynthese“ in der Evangelischen Akademie Tutzing. Dort stellt acatech – Deutsche Akademie der Technikwissenschaften eine Publikation über die frühzeitige Einbindung der Öffentlichkeit am Beispiel der künstlichen Fotosynthese vor. 

Es ist ein Paradox: Technologien lassen sich im frühen Stadium gut an gesellschaftliche Ansprüche anpassen – werden aber dann noch wenig wahrgenommen und diskutiert. Eine Projektgruppe von acatech ist am Beispiel der künstlichen Fotosynthese der Frage nachgegangen, wie eine frühzeitige Einbindung der Öffentlichkeit gelingen kann. Innovative Formate für den frühzeitigen Dialog wurden gleich einem Praxistest unterzogen. In der nun veröffentlichten Publikation der Reihe „IMPULS“ beschreibt die Akademie Zukunftsszenarien der künstlichen Fotosynthese und dokumentiert Erfahrungen mit Dialogformaten.

Können es die Menschen den Pflanzen gleichtun?

Was Pflanzen seit vielen Milliarden Jahren können, versuchen Forscher derzeit nachzuahmen: Das Ziel der künstlichen Fotosynthese ist es, mittels Sonnenlicht Kraft- oder Rohstoffe aus Kohlendioxid und Wasser zu gewinnen. Forscher verfolgen dabei unterschiedliche, vielversprechende Ansätze. Algen könnten biotechnologisch so verändert werden, dass sie die begehrten Kohlenwasserstoffe freisetzen. Ein anderer Ansatz ist Umwandlung von Kohlendioxid mit Hilfe von Katalysatoren, wie sie in der Chemie eingesetzt werden. Noch ist nicht absehbar, welcher Ansatz sich durchsetzt. Mit alltagstauglichen, wirtschaftlichen Anwendungen rechnen Forscher frühestens in 20 bis 30 Jahren.

Nanotechnologie, Gentechnik, neue Materialien – wie reagiert die Bevölkerung?

Möglichst früh sollte jedoch die öffentliche Debatte geführt werden, ob beispielsweise der Einsatz von Gentechnik, Nanotechnologien oder Schwermetallkatalysatoren von der Gesellschaft akzeptiert wird. Um die Szenarien der künstlichen Fotosynthese greifbar zu machen, entwickelte die Projektgruppe um Alfred Pühler (Universität Bielefeld) und Armin Grunwald (Karlsruher Institut für Technologie, KIT) unterschiedliche Technikzukünfte. Die Projektgruppe sammelte internationale Expertisen zum Dialog über Technikzukünfte und experimentierte mit innovativen Wegen der Information und Diskussion. Denn für einen frühzeitigen Dialog müssen abstrakte Forschungsergebnisse in greifbare Geschichten gefasst werden – wenn etwa aus Mikroalgen grüne Zellfabriken oder Gebäudefassaden mit transparenten, organischen Solarzellen beschichtet werden. acatech hat im Zuge des Projekts unter anderem zu Science Cafés oder einem Comic-Workshop geladen. Der ehemalige Chefredakteur von P.M. erzählt auf youtube Technikzukünfte der künstlichen Fotosynthese mit den Mitteln des Story-Tellings.

Folgeprojekt: Forschungsbedarf – Künstliche Fotosynthese 2050

Ein gemeinsames Projekt der Wissenschaftsakademien widmet sich nun dem Stand der Forschung. Das Projekt „Künstliche Fotosynthese: Forschungsstand, wissenschaftlich-technische Herausforderungen und Technikzukünfte“ untersucht bestehende Forschungsansätze. Unter der Leitung des Chemikers Matthias Beller (Leibniz-Institut für Katalyse, Rostock) soll der konkrete Forschungsbedarf in Deutschland aufgezeigt werden, um bis zum Jahr 2050 konkrete Anwendungen der künstlichen Fotosynthese zu ermöglichen.

Weiterführende Informationen finden Sie unter:

www.acatech.de/fotosynthese

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Über acatech Deutsche Akademie der Technikwissenschaften
acatech vertritt die deutschen Technikwissenschaften im In- und Ausland in selbstbestimmter, unabhängiger und gemeinwohlorientierter Weise. Als Arbeitsakademie berät acatech Politik und Gesellschaft in technikwissenschaftlichen und technologiepolitischen Zukunftsfragen. Darüber hinaus hat es sich acatech zum Ziel gesetzt, den Wissenstransfer zwischen Wissenschaft und Wirtschaft zu unterstützen und den technikwissenschaftlichen Nachwuchs zu fördern. Zu den Mitgliedern der Akademie zählen herausragende Wissenschaftler aus Hochschulen, Forschungseinrichtungen und Unternehmen. acatech finanziert sich durch eine institutionelle Förderung von Bund und Ländern sowie durch Spenden und projektbezogene Drittmittel. Um die Akzeptanz des technischen Fortschritts in Deutschland zu fördern und das Potenzial zukunftsweisender Technologien für Wirtschaft und Gesellschaft deutlich zu machen, veranstaltet acatech Symposien, Foren, Podiumsdiskussionen und Workshops. Mit Studien, Empfehlungen und Stellungnahmen wendet sich acatech an die Öffentlichkeit. acatech besteht aus drei Organen: Die Mitglieder der Akademie sind in der Mitgliederversammlung organisiert; das Präsidium, das von den Mitgliedern und Senatoren der Akademie bestimmt wird, lenkt die Arbeit; ein Senat mit namhaften Persönlichkeiten vor allem aus der Industrie, aus der Wissenschaft und aus der Politik berät acatech in Fragen der strategischen Ausrichtung und sorgt für den Austausch mit der Wirtschaft und anderen Wissenschaftsorganisationen in Deutschland. Die Geschäftsstelle von acatech befindet sich in München; zudem ist acatech mit einem Hauptstadtbüro in Berlin und einem Büro in Brüssel vertreten.

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Vorstand i.S.v. § 26 BGB: Prof. Dr. rer. nat. Dr.-Ing. E. h. Henning Kagermann,
Prof. Dr. rer. nat. habil. Dr. h. c. Reinhard Hüttl, Prof. Dr. habil. Michael Klein

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Immobilien Bauen Garten

Traumpaare im Sonnenlicht:

Womit sich Solaranlagen kombinieren lassen

Traumpaare im Sonnenlicht:

Grafik: wolf-heiztechnik.de (No. 5014)

sup.- Mehr als 16,5 Mio. Quadratmeter: So groß ist bereits die Gesamtfläche aller Solarkollektoren, die auf deutschen Dächern die Sonnenwärme einfangen und an die Heizung bzw. die Warmwasserbereitung der Gebäude weiterleiten. Weil dies die Verbrennung fossiler Energieträger in herkömmlichen Heizkesseln deutlich reduziert, konnten in Deutschland durch Solarthermie allein im Jahr 2012 CO2-Emissionen in einer Höhe von über einer Mio. Tonnen vermieden werden. Diese Bilanz könnte sogar noch günstiger ausfallen, wenn alle Solaranlagen ihre potenzielle Energie-Effizienz tatsächlich voll ausspielen würden. Ob das im Einzelfall gelingt, ist letztlich immer eine Frage der Planung, der fachgerechten Installation und der Einbindung in die gesamte Gebäudetechnik. Was nämlich oft vernachlässigt wird: Kollektoren sind Teamplayer, die erst im Zusammenspiel mit weiteren, möglichst perfekt aufeinander abgestimmten Komponenten eine wirtschaftliche Wärmelösung ermöglichen.

Die Ansprüche an solche Gesamtsysteme sind hoch: Auch in den Phasen ohne ausreichende Sonnenstrahlung möchten Hausbesitzer schließlich keine Kompromisse beim Heizungskomfort eingehen. Eine Unterstützung durch zusätzliche Wärmeerzeuger ist deshalb unverzichtbar. Aber gleichzeitig soll die Leistungsfähigkeit der Kollektoren diese Phasen der „Fremdhilfe“ so kurz wie möglich halten. Es geht also um Kombinationen, die ein Höchstmaß an Solarerträgen erzielen und mit zusätzlicher Energie so effizient wie möglich umgehen. Dies ist gewährleistet beim Prinzip der so genannten „Sonnenheizung“, wie sie der Systemanbieter Wolf Heiz- und Klimatechnik (Mainburg) entwickelt hat. Im Mittelpunkt dieses Wärmekonzeptes stehen leistungsfähige Solarkollektoren sowie ein Warmwasserspeicher, der die Wärmeerträge aller beteiligten Komponenten aufnimmt. Als perfekt harmonierende Kooperationspartner stehen dann je nach Bedarf gas- oder ölbetriebene Brennwertkessel, Biomasseheizkessel sowie Wärmepumpen zur Verfügung. Die reibungslose Verknüpfung und Abstimmung sichert eine zentrale Regelungseinheit für das Gesamtsystem. Eine ebenso nachhaltige wie kostensenkende Kombination ist z. B. die Sonnenheizung mit integrierter Hocheffizienz-Luft/Wasser-Wärmepumpe, die bis zu 80 Prozent ihrer Leistung aus kostenloser Umgebungswärme erzielt. Die umweltgerechten Energielieferungen von der Sonne werden bei solch einem System auch in der kälteren Jahreszeit durch eine überwiegend regenerative und äußerst emissionsarme Wärmeerzeugung ergänzt.

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Vitamin D-Mangel beheben: Solarium 8x effektiver als Sonnenlicht

Vitamin D-Mangel beheben: Solarium 8x effektiver als Sonnenlicht

Der Bundesfachverband Besonnung e. V. ist die Interessenvertretung der gesamten Besonnungsbranche in Deutschland

Wissenschaftler aus Dänemark beweisen in einer Studie die Effektivität von künstlicher UV-Strahlung bei Vitamin D-Mangel

Die Bedeutung von Vitamin D für unsere Gesundheit ist zurzeit in aller Munde. Fast täglich gewinnen Forscher neue Erkenntnisse über das Sonnenschein-Vitamin D, welches zu 90% durch UVB-Strahlung in unserer Haut gebildet wird.

Vitamin D ist nicht nur eines der wichtigsten Bausteine des menschlichen Immunsystems, Vitamin D ist ein wahres Multitalent. Ein gesunder Vitamin D-Spiegel wirkt sich positiv auf unser allgemeines Wohlbefinden aus und senkt gleichzeitig das Risiko auf viele verschiedene Krebsarten, Depression, Diabetes und Osteoporose. Erst kürzlich erschienen Studien, welche den vielversprechenden Einfluss von Vitamin D auf Asthma und Linderung bei Schuppenflechte nachweisen konnten.

Ein ausgeglichener Vitamin D-Spiegel – genügen kurze Aufenthalte an der Sonne?
Die bisherige Empfehlung: Lediglich Gesicht und Hände seien bei kurzen aufenthalten im Freien, der Sonne auszusetzen.
Dänische Wissenschaftler überprüften in einer Studie eben diese Empfehlung und verglichen dabei die Wirkung von natürlichem Sonnenlicht und dem künstlichen UV-Licht eines Solariums.
Das Ergebnis der Studie ist erstaunlich. Der Besuch eines Solariums ist bis zu acht Mal effektiver, gegenüber dem natürlichen Sonnenlicht. Lediglich von April bis August ist das Sonnenlicht stark genug um ausreichend Vitamin D herzustellen und dies ist auch nur dann gewährleistet, wenn größere Flächen als Gesicht und Hände der Sonne ausgesetzt sind.

„Der moderne Lebensstil verursacht einen Mangel an Vitamin D, was zu zahlreichen Krankheiten führen kann. Vor dem Hintergrund der beschriebenen Studien empfehlen wir eine moderate Besonnung in Solarien, um eine ausreichende Menge an Vitamin D synthetisieren zu können“, sagt Ad Brand vom Sunlight Research Forum.

Quelle:
Increase in serum 25-hydroxyvitamin-D3 in humans after solar exposure under natural conditions compared to artificial UVB exposure of hands and face
Pameli Datta,*a Morten Karsten Bogh,a Peter Olsen,a Pia Eriksen,a Anne Vibeke Schmedes,b Mette Marie-Louise Grage,c Peter Alshede Philipsena and Hans Christian Wulfa; Photochem. Photobiol. Sci., 2012, 11, 1817; DOI: 10.1039/c2pp25093d

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– fördert die Verbreitung von Informationen über Sonne und Besonnung in Presse und
Öffentlichkeit,
– unterstützt technische und wissenschaftliche Forschung in diesen Feldern,
– wirkt mit an staatlichen und privaten Initiativen für eine optimale Markt- und
Berufsordnung,
– unterstützt die Mitglieder beim Erwerb von Fachqualifikationen und fördert
Innovationen bei den angebotenen Dienstleistungen.

Weitere Infos zum Bundesfachverband Besonnung e. V. und dessen Leitlinien, erhalten sie unter https://www.bundesfachverband-besonnung.de

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UV-Licht senkt Risiko auf Brustkrebs

Schwedische Wissenschaftler bestätigen mit ihren Ergebnissen Studien aus Frankreich und den USA

Elisabete Weiderpass und ihr Forscherteam des schwedischen Karolinska Instituts konnten mit ihren Forschungsergebnissen erneut den Zusammenhang von UV-Licht und der Senkung des Brustkrebsrisikos bestätigen.

Aufbau der Studie
Die schwedischen Wissenschaftler untersuchten seit dem Jahre 1991/1992, über einen Zeitraum von 15 Jahren, insgesamt 49.261 Frauen im Alter zwischen 30 und 49. Die Ergebnisse der Studie belegen, dass sich das Risiko auf Brustkrebs von Frauen, welche regelmäßig ein Solarium nutzten, um 44% verringerte. Eine beachtliche Zahl, welche die Ergebnisse einer Studie aus Frankreich stützt. Die ähnlich angelegte Studie aus Frankreich, in welcher 10.000 Frauen beobachtet wurden, konnte ein reduziertes Brustkrebsrisiko um 43% nachweisen.
Schon ein einwöchiger Badeurlaub im Sommer mit ausgiebigen Sonnenbädern, senkte bei den in Schweden getesteten Frauen, das Brustkrebsrisiko um 30% gegenüber jenen Frauen, welche keine Urlaube mit Sonnenbaden verbrachten.

Erst im Februar diesen Jahres erschien in den USA eine Studie der Forschergruppe um Dr. Susana Gonzalo, Assistenzprofessorin für Biochemie und Molekularbiologie an der Saint Louis University, USA. Gonzalos Team identifizierte einen molekularen Signalweg bei Frauen, die mit der Genveränderung BRCA1 geboren wurden. Frauen, welche mit jener Genveränderung zur Welt kommen, erkranken um ein Vielfaches häufiger an Brust- und Eierstockkrebs. Zudem in einer höchst aggressiven Form, deren Heilungschance fast aussichtslos erscheint. In Zusammenarbeit mit dem Labor von Xavier Matias-Guiu und Adriana Duso am Institut für biomedizinische Forschung in Lleida, Spanien fand Gonzalo heraus, dass die Aktivierung des neu entdeckten Signalwegs das unkontrollierte Wachstum des Tumors in Gang setzt. Weitere Forschungen ergaben, und das ist die positive Nachricht, dass Vitamin D diesen Signalweg möglicherweise blockieren kann.

Auch diese Studie passt zu den Ergebnissen aus Schweden und Frankreich. Immer wieder zeigt sich die enorme Wichtigkeit von Sonne und der damit verbundenen Herstellung von Vitamin D in der Krebsforschung und bei der Heilung verschiedener Krebsarten.

Auch Ad Brand vom Sunlight Research Forum bestätigt den positiven Einfluss von UV-Licht auf verschieden Krebsarten.
Regelmäßige Besonnung, in für die Gesundheit förderlichen Dosen, senken nicht nur das Risiko auf Brustkrebs und auf über 16 weitere verschiedene Krebsarten, sondern auch auf verschiedene Autoimmunerkrankungen, Herzkreislauferkrankungen, Rachitis, Osteoporose, Multiple Sklerose und Diabetes.

Hervorzuheben ist, dass die Studie aus Schweden nachweisen konnte, dass auch ein regelmäßiger und maßvoller Besuch eines Solariums, die gleichen Effekte zur Senkung des Krebsrisikos beitragen konnte, wie die UV-Strahlung der natürlichen Sonne.

Quellen:
www.zentrum-der-gesundheit.de
http://www.sunlightresearchforum.nl/index.php/press-releases/item/215-sunlight-reduces-risk-of-breast-cancer-swedish-scientists-confirm-the-results-of-a-french-study

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Industriell gezüchtete Algen erobern den Weltmarkt

Algen gehören zu den ältesten pflanzlichen Organismen – Forschung, Entwicklung und Innovation – Algen bieten unsagbares Potenzial

Industriell gezüchtete Algen erobern den Weltmarkt

Reinalgenzuchtanlage in Bassum, Niedersachsen

Das Geschäft boomt: Weltweit werden mehr als neun Millionen Tonnen Algen geerntet. Alleine die 400.000 Tonnen Nori (Rotalgen), die vor allem für die Zubereitung von Sushi-Röllchen verwendet werden, bringen einen jährlichen Marktwert von 1,8 Milliarden US-Dollar. Deutschland hat freie Fläche und das Know-How, so entstehen in Bassum und Essen in Niedersachsen Reinalgenzuchtanlagen, die in industrieller Modulbauweise die Algenzucht für den internationalen Markt betreiben. Die Algen werden in geschlossenen Schlauch-Inkubatoren für die hohen Anforderungen des Marktes produziert. Selbst als regenerative Quelle für Energie und als Wertstoff ist die Alge hochgeschätzt. Im Rahmen von Informationsveranstaltungen werden aktuell Fragen der Ökologie und Ökonomie im Bereich Umweltschutz, erneuerbarer Energien von Seiten der Technik und der Marktentwicklung diskutiert. Projektentwicklung und Vermarktung werden von Firmen wie der Novagreen in Zusammenarbeit mit dem Unternehmen Energiestrategen GmbH von Deutschland aus umgesetzt und ausgebaut.

Algen als Delikatesse

Algen als Nahrung, Nahrungsergänzungsmittel, Bestandteil von etlichen Nahrungsprodukten und Algen sind Beispielsweise in den asiatischen Ländern nicht vom Speiseplan weg zu denken. Somit wundert es nicht, dass die Haupterzeuger in Asien China, Japan, die Philippinen und Korea, in Nordamerika vor allem Kalifornien und in Europa die Bretagne sind. Tange gelten in Ostasien als wertvolle Ergänzung zu Reis- und Fleischgerichten. Sie sorgen für ausreichend Vitamine und Mineralstoffe und eine Extraportion Eiweiß. Braunalgen sind als Geschmacksverstärker in Suppen und Soßen zu finden, werden getrocknet als Knabberzeug oder gezuckert als Süßigkeit verspeist. Die Rotalgen sind vor allem als dunkle Umhüllung von Sushi bekannt.

Algenverzehr in Deutschland

Andere Länder andere Sitten, aber auch in Deutschland haben die Algen als Nahrungsmittel einzug gehalten. Nicht nur seit sich Sushi in Deutschland zur absoluten Trend-Speise entwickelt hat, sind Algen auch hierzulande als Nahrungsmittel hoffähig geworden. Algen in Brot oder Joghurt, Algenwein oder Algenkräcker sind für europäische Mägen im Allgemeinen keine Appetitanreger. Trotzdem essen wir ständig Algen, ohne es zu wissen. Aus den Phykokolloiden lassen sich Verdickungs- und Bindemittel sowie Stabilisatoren gewinnen. Die bekanntesten sind die Alginate aus Braunalgen sowie Agar und Carrageen aus Rotalgen.

Sie kommen in fast jedem aufbereiteten Nahrungsmittel vor: Als Bindemittel in Puddings, Eiscreme und Joghurts sorgen sie für die nötige Konsistenz, als Stabilisator in Margarine und Frischkäse verhindern sie, dass sich Flüssigkeit abscheidet. Seit der BSE-Krise setzen sich die pflanzlichen Geliermittel auch immer mehr gegen die tierische Gelatine durch.

Alginate im täglichen Umgang

Darüber hinaus setzen auch andere Industriezweige die Gel bildenden Phykokolloide ein: Als Stabilisatoren in Zahnpasta oder Salben, Bindemittel bei der Herstellung von Farben, Baumaterial und Leim, Agar als Nährboden in der Mikrobiologie und vieles mehr. Neue Verwendungen für Alginate sind zum Beispiel feuchte Wundverbände (Wound Dressing) oder Klebstoff (Bio Clue) in der Zahnmedizin und Chirurgie.

Die wichtigsten Algengruppen im Überblick

Grünalgen (Chlorophyta):
– von mikroskopischen Dimensionen bis zu einem halben Meter (Armleuchteralgen);
– etwa 11.000 Arten, von denen nur zehn Prozent im Meer leben, der Rest im Süßwasser.

Rotalgen (Rhodophyta):
– Etwa 4000 meist im Meer vorkommende Arten;
– bilden Makroalgen bis 60 Zentimeter Länge;
– können Kalk ausscheiden.

Braunalgen (Phaeophyta):
– Etwa 1.500 Arten, besiedeln marine Kaltwassergebiete;
– von wenigen winzigen Planktonarten abgesehen bilden sie riesige Unterwasserwälder mit bis zu 70 Meter langen Exemplaren.

Kieselalgen (Diatomeen/Bacillariophyceae):
– Etwa 10.000 Arten;
– Einzeller, selten zu Bändern oder Fächern vereinigt;
– von einem Kieselsäurepanzer aus zwei ineinander greifenden Schalen umschlossen;
– wichtigste Planktonalge der Meere (ein Viertel der gesamten Sauerstoffproduktion!).

Augenflagellaten (Euglenophyta):
– Oft farblose Schlammbewohner, die gelöste Stoffe aufnehmen und keine Photosynthese betreiben;
– typisch ist der rot pigmentierte „Augenfleck“ neben der Ansatzstelle der Geißel, einer Zellausstülpung, die zur Fortbewegung dient.

Dinoflagellaten (Pyrrhophyta/Dinophyta):
– Über 1.000 einzellige Arten;
– im Meer nach den Diatomeen zweitwichtigste Gruppe des Phytoplanktons.
– viele besitzen einen Panzer (Theka) aus zellulosehaltigen Platten.

Blaualgen (Cyanophyta, Cyanobakterien):
– Verwandtschaftlich gehören sie zu den Bakterien, haben im Gegensatz zu den anderen Algen keinen Zellkern;
– viele Arten bilden Kolonien oder Fäden.
– einige Arten sind giftig.

Die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten lassen die Nachfrage nach diesen Algenrohstoffen jährlich um 25 Prozent ansteigen. Zur Zeit liegt der Bedarf bei 300.000 Tonnen pro Jahr und ist steigend, Forschung und Entwicklung werden aufgefordert weitere Einsatzmöglichkeiten aufzuzeigen, denn Algen stehen für Wirtschaftlichkeit mit Nachhaltigkeit und fördern durch ihren Einsatz den Umweltschutz.

V.i.S.d.P.:

Wolfgang Seliger
Geschäftsführer / Managing Director
Der Verfasser ist für den Inhalt verantwortlich

Erneuerbare oder regenerative Energie stammt aus nachhaltigen Quellen wie Wasserkraft, Windenergie, Solarenergie, Biomasse und Geothermie. Die Energiestrategen GmbH steht für Unabhängigkeit, bündelt Aktivitäten, engagiert sich in Energieprojekten im Inland sowie im europäischen Ausland und unterstützt somit die Integration der erneuerbaren Energien in die Energiemärkte.Weitere Informationen unter www.energiestrategen-gmbh.de

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Produkte für die Photovoltaik

Silberpasten von Heraeus sind die Grundlage für effizientere Solarmodule.
Produkte für die Photovoltaik

Silberpasten von Heraeus sorgen für geringere Übertragungsverluste innerhalb von Photovoltaikmodulen. Der Edelmetall- und Technologiekonzern hat aber nicht nur die Übertragunsverluste durch effizientere Pasten verringert, sondern, durch die Weiterentwicklung der Kontaktierungspasten, auch dafür gesorgt, dass die Verschattung auf den Modulen verringert wird.
Damit haben die Produkte einen entscheidenden Anteil an der Effizienzsteigerung der Module. Die Pasten führen einerseits zu verringertem (Linien-)Widerstand in den Modulen und auch zu einem geringeren Übergangswiderstand (vom Silicium zum Wafer). Andererseits, da sich die Pasten in der Breite schmaler auftragen lassen, erreicht naturgemäß mehr Sonnenlicht die eigentliche Solarzellenschicht, weil die Verschattung auf den Modulen geringer ist. (die aufgetragenen Pasten sind die sichtbaren silbrigen Linien auf einem PV-Modul.) Technisch gesehen lassen sich diese Linien aber nicht einfach dünner gestalten, gleichzeitig muss man sie auch höher drucken, damit der Linienwiderstand gleich bleibt. Und das genau austarierte Verhältnis von Pastendicke zu -breite ist das Erfolgsgeheimnis des Hanauer Technologiekonzerns.

Wissen ist vorhanden

Als Edelmetall- und Technologiekonzern ist das Know-how für sämtliche Stoffe, Materialien und den Herstellungsprozess dieser Silberpasten vorhanden.
Dazu erklärt der Leiter der Business Unit Photovoltaic, Carsten Mohr: „Die Silberpasten bestehen aus Silberpulver, organischen Trägersubstanzen, weiteren Zuschlagstoffen und metallischen Gläsern. Für alle diese Produkte ist das Know-how im Konzern vorhanden, das hat die Entwicklung entscheidend mit geprägt. Auch sind die metallischen Gläser, die in der Paste verwendet werden, ein wichtiger Know-how Träger von uns. Die Silberpaste sorgt innerhalb der Solarzelle für einen effizienteren Kontakt vom Silicium zum Wafer. Da sich Silicium nicht löten lässt, braucht man eine Paste, die für die richtige und feste Verbindung der elektrischen Kontakte sorgt.“

Intensiv weiter forschen

Mit der erwähnten Pastenserie „SOL9400“ für die Frontseitenkontaktierung lassen sich sehr dünne Linien mit einer Breite von nur 20 µ drucken. Eien der neusten Entwicklungen sind z. B. die silbersparenden Kontaktierungspasten der 200er Serie für die Rückseitenkontaktierung. Sie haben eine höhere Haftung als vergleichbare Pasten und durch den verringerten Silberanteil sind sie kostengünstiger als vergleichbare Produkte. Die Neuheit „HeraSol SOL 109“ ist ein Paste für die Rückseitenkontaktierung und auf MWT-Module abgestimmt. Die MWT-Paste eignet sich für Bohrungen in Soalrmodulen mit einem Durchmesser von 50 bis 120 µ und ist somit sehr fließfähig gestaltet.
Der Edelmetall- und Technologiekonzern Heraeus mit Sitz in Hanau ist ein weltweit tätiges Familienunternehmen mit einer über 155-jährigen Tradition. Unsere Geschäftsfelder umfassen die Bereiche Edelmetalle, Materialien und Technologien, Sensoren, Biomaterialien und Medizinprodukte, Dentalprodukte sowie Quarzglas und Speziallichtquellen. Mit einem Produktumsatz von 2,6 Mrd. EUR und einem Edelmetallhandelsumsatz von 13,6 Mrd. EUR sowie weltweit über 12 300 Mitarbeitern in mehr als 110 Gesellschaften hat Heraeus eine führende Position auf seinen globalen Absatzmärkten.

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