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Europcar setzt auf dezidierte LKW-Stationen mit Sonderfahrzeugen für gewerbliche Kunden

Marktpotenzial im Fokus

Europcar setzt auf dezidierte LKW-Stationen mit Sonderfahrzeugen für gewerbliche Kunden

Europcar: Dezidierte LKW-Stationen mit Sonderfahrzeugen für gewerbliche Kunden

Nutzfahrzeuge mit spezieller Kühlung, Doppelkabine, Plane oder Dreiseitenkipper – die Anforderungen an die individuelle Mobilität von Unternehmen variieren stark. Europcar Deutschland implementiert deshalb ein Konzept für LKW-Stationen, die auf Geschäftskunden spezialisiert sind. An diesen werden bestehende Sonderfahrzeuge, zum Beispiel mit Anhängerkupplung oder 12- und 14-Tonner, sowie eine kundenspezifische Nutzfahrzeugflotte konzentriert. Der erste Standort dieser Art von Europcar wird im Juni in Hamburg eröffnen.

„In diesen neuen LKW-Stationen stellen wir eine auf gewerbliche Kunden spezialisierte Flotte zur Verfügung und bieten so spezifischen Branchen, wie Event- und Cateringfirmen oder dem Baugewerbe und Garten-/Landschaftsbau, einen erheblichen Mehrwert“, sagt Klaus Kujawski, Head of Van & Truck bei Europcar. „Damit die Beratung auf Augenhöhe von Profi zu Profi erfolgt, haben wir Vertriebsmitarbeiter im Einsatz, die über umfassendes Wissen zu den Nutzfahrzeugen verfügen. Zudem setzt Europcar vor Ort in den Stationen gezielt Mitarbeiter ein, die besonders nutzfahrzeugaffin sind.“

Die Ausstattungsspezifika der Fahrzeuge in den neuen LKW-Stationen sind auf ausgewählte Branchen wie Facility Management, Baumärkte, Möbelhäuser, Internetversandhäuser, Bauunternehmen sowie saisonal beeinflusste Firmen abgestimmt. Auf diese Weise bedient Europcar die unterschiedlichen Anforderungen an Mietfahrzeuge und hält ein gezieltes Angebot an Transportlösungen für sie bereit – vom Kühltransporter (Frischdienst- und Tiefkühlfahrzeuge) über das Pritschenfahrzeug und die Doppelkabine bis hin zum Dreiseitenkipper und dem Vito Mixto.

Die Aktien von Europcar (EUCAR) sind an der Börse Euronext in Paris gelistet. Europcar ist die führende Autovermietung in Europa und einer der größten Anbieter auf dem Mobilitätsmarkt. Das Unternehmen ist in über 140 Ländern vertreten und stellt den Kunden mit eigenen Betrieben sowie Standorten, die von Franchisenehmern und Partnern geführt werden, eines der größten Netze von Mietwagenstationen bereit. Das Markenportfolio der Europcar Gruppe umfasst Europcar® und die Niedrigpreis-Marke InterRent®. Im Zentrum der Gruppe steht der Kunde, für dessen Zufriedenheit sich alle 6.000 Mitarbeiter des Unternehmens engagieren und der Impulse für die kontinuierliche Entwicklung neuer Services gibt. Das Europcar Lab wurde ins Leben gerufen, um die Mobilitätsbedürfnisse von morgen durch Innovationen und strategische Investments, wie Ubeeqo und E-Car Club, zu bedienen.

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Wirtschaft Handel Maschinenbau

Mit Lean Logistics riesige Schritte nach vorne

Ingenics AG unterstützt konzeptionelle Gestaltung und Realisierungsbegleitung des zentralen Sequenzierzentrums Motorenmontage der MAN Truck & Bus AG Nürnberg

Mit Lean Logistics riesige Schritte nach vorne

MAN Truck & Bus AG, Produktion

(Ulm/Nürnberg) – Unterstützt von der Ingenics AG baute die MAN Truck & Bus AG am Standort Nürnberg ein Sequenzierzentrum nach Lean-Gesichtspunkten zur optimierten Versorgung der Montagebänder.

Der Geschäftsbereich Logistikplanung spielt für Ingenics eine zunehmend wichtige Rolle, da die Bedeutung der Logistik für viele produzierende Unternehmen als Faktor für den Unternehmenserfolg wächst. Ingenics analysiert, plant und realisiert Logistikstrukturen, um die Material- und Informationsflüsse nach der Lean-Philosophie zu gestalten und die komplette Supply Chain im Sinne des Prozessdenkens konsequent auf Wertschöpfung auszurichten. Die Umsetzungsbegleitung einschließlich der Schulung der Teams und der Initialisierung kontinuierlicher Verbesserung ist Bestandteil dieser ganzheitlichen Herangehensweise.

Bei der MAN Truck & Bus AG am Standort Nürnberg, wo Motoren für Lkw und Omnibusse hergestellt werden, war der Engineering-Experte Robert Kothmayer als Berater ein Jahr lang regelmäßig vor Ort, um die Realisierung des unter der Projektleitung von Dr. Jens Nitsche, Ingenics Partner und Director Business Unit, konzeptionell gestalteten neuen zentralen Sequenzierzentrums zur Versorgung der Motorenmontage zu begleiten.

Im Bereich der Lagertechnik wurden standortverändernde Lösungen erarbeitet: Die vollautomatische Beladung der Fächerwagen für Kleinteileladungsträger (KLT), bei der der Commissioner die KLT ohne Zwischenlagerung aus dem Shuttle-Wagen abgibt, sowie die automatische Depalettierung, die gemeinsam mit dem Anbieter des Automatischen Kleinteilelagers (AKL) auf MAN zugeschnitten wurde. „Die originalverpackten KLT werden mit Greifer und Sauger gegriffen, vereinzelt und für die Fördertechnik auf einen Tablar gesetzt, wobei auch das Tablar-Handling voll automatisiert ist“, erklärt Kothmayer.

Ehe Ingenics ins Spiel kam, hatte man bei MAN bereits umfassende Optimierungsanstrengungen unternommen. „Unsere Ausgangssituation war die, dass das Material nach dem Push-Prinzip vom Hochregal ans Band geliefert wurde; bandnahe Regale waren maximal vollgepackt“, erklärt Fabian Leitschuh, MAN Projektleiter für das Sequenzierzentrum. Unter diesen Umständen seien die Optimierungsmöglichkeiten schließlich ausgeschöpft gewesen. So habe man die Regale abgebaut, statt des Staplerverkehrs einen getakteten Routenverkehr eingeführt und begonnen, das Band sequenziert zu beliefern. Um die Zahl der Fahrten und Kreuzungsverkehre zu reduzieren, erfolgte die KLT-Versorgung nun nach dem Milkrun-Prinzip. „Wir stellten aber fest, dass die Ressourcen der Logistik nicht ausreichten, um die Sequenzierung für das komplette Band optimal abzudecken“, sagt Leitschuh. „Wir holten Ingenics ins Boot, als wir beschlossen, unsere Sequenzierung in einem zusätzlichen Neubau durchzuführen.“

Die Bedarfsermittlung ergab, dass man mit der zur Verfügung stehenden Grundfläche von 50 auf 110 Meter nur auskommen würde, wenn zweigeschossig gebaut würde. Nachdem man sich für ein AKL mit Schmalgängen entschieden hatte, erfolgten die Ausschreibungen und Angebotsvergleiche für die Lagertechnik (Schmalgangregale, Krananlagen/Hebezeuge, Routenzüge).

Mittlerweile stehen 65.000 Behälterstellplätze des AKL zur Befüllung bereit; Roboter packen Paletten aus und setzen die KLT auf die Fördertechnik, der Platz wird optimal ausgenutzt. „Ohne Ingenics hätte uns das Fachwissen zum Thema AKL gefehlt“, meint Leitschuh. „Allein die Erstellung der Ausschreibungsunterlagen war eine Riesenaufgabe.“ Auch beim Projektmanagement sei der Ingenics Berater unverzichtbar gewesen. Er habe durchweg ein gutes „Standing“ gehabt, weil ihm als Externem niemand Abteilungssicht oder Tunnelblick unterstellen konnte.

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Dr. Jens Nitsche, Ingenics AG, Director Business Unit, erklärt:

Die wichtigsten Optimierungsbereiche der Ingenics Lean-Logistics-Philosophie
– Bereitstellung: Innovative Konzepte für zeitnahe, verbrauchsorientierte Bereitstellung am Verbauort, basierend auf einfachen Techniken, 2-Behälter-Kanban, Visualisierung etc.
– Hallen-Layoutplanung: Entscheidung für/gegen Geschossbau, kurze Wege
– Materialfluss: geradlinig, wenig Ressourcenwechsel, Vermeidung von Schnittstellen, Fördertechnik nur wo sinnvoll, staplerfreie Produktion
– Ladungsträger: optimieren/vereinheitlichen.

Bildrechte: MAN Truck & Bus AG Bildquelle:MAN Truck & Bus AG

Über Ingenics
Die Ingenics AG ist ein innovatives, expandierendes Beratungsunternehmen mit den Geschäftsfeldern Fabrik- und Produktionsplanung, Logistikplanung, Effizienzsteigerung Produktion sowie Effizienzsteigerung Office. Zu den Kunden gehört die Elite der deutschen und europäischen Wirtschaft. Über nationale Projekte hinaus ist die Ingenics AG ein gefragter Partner für die Planung und Realisierung weltweiter Produktionsstandorte, beispielsweise in Indien, China, den USA und Osteuropa. Derzeit beschäftigt Ingenics rund 325 Mitarbeiter unterschiedlichster Ausbildungsdisziplinen. Mit hoher Methodenkompetenz und systematischem Wissensmanagement wurden in über 35 Jahren mehr als 3.900 Projekte erfolgreich durchgeführt. Ingenics begleitet seine Kunden durch das komplette Projekt, von der Konzeption bis zur praktischen Umsetzung der Pläne.

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