Tag Archives: Solarenergie

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Immer wieder sonntags ökologisch duschen

Immer wieder sonntags ökologisch duschen

(Mynewsdesk) Zum Tag der Sonne (3. Mai): Bayernwerk nutzt Solarenergie, um Warmwasserspeicher im Netzgebiet aufzuheizenEs ist ein effizienter Weg, um regenerativen Strom möglichst vor Ort einzusetzen: Das Bayernwerk nutzt erzeugten Solarstrom, um Warmwasserspeicher im Netzgebiet ökologisch aufzuheizen. Auf diese Weise können Netzkunden beispielsweise immer wieder sonntags mit grünem Gewissen duschen.

Insbesondere an sonnenreichen Wochenenden wird durch die an das Bayernwerk-Stromnetz angebundenen rund 260.000 Photovoltaik?Anlagen mehr Strom erzeugt, als im selben Moment verbraucht wird. Überschüssiger Sonnenstrom wird dann in der Regel von Bayerns größtem Netzbetreiber weitergegeben und überregional verteilt.

Regelmäßig kann somit die in einer Region erzeugte regenerative Energie nicht vollständig von den Verbrauchern vor Ort genutzt werden. Deshalb nutzt das Bayernwerk erzeugten Solarstrom, um Warmwasserspeicher im Netzgebiet ökologisch aufzuheizen.

Zusätzliche Aufladungen an Sonntagen

Die tägliche Warmwasseraufladung findet von 1.00 bis 5.00 Uhr statt. Um das Ungleichgewicht zwischen Erzeugung und Verbrauch an sonnigen lastschwachen Sonntagen entgegenzuwirken, lädt das Bayernwerk die Warmwasserspeicher nun zusätzlich sonntags von 13.00 Uhr bis 16.00 Uhr auf.

Die Aktion läuft bereits seit Mitte April und soll bis Ende August fortgeführt werden. Bereits im Juni 2017 hatte das Bayernwerk eine entsprechende Warmwasseraufladung erfolgreich getestet.

Durch die zusätzlichen Aufladungen des Netzbetreibers an Sonntagen wird zum einen Solarstrom ökologisch und regional verbraucht. Zum anderen nutzt das Bayernwerk auch noch die günstigeren Preise an der Strombörse, was ebenfalls den Netzkunden zu Gute kommt.

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Über Bayernwerk Netz GmbH:

Die Bayernwerk Netz GmbH bietet rund sieben Millionen Menschen in Bayern eine sichere Energieversorgung. Das Netzgebiet erstreckt sich über Unter- und Oberfranken, die Oberpfalz sowie Nieder- und Oberbayern. Mit seinem Stromnetz von über 154.000 Kilometern Länge und seinem rund 5.900 Kilometer langen Erdgasnetz ist das Unternehmen der größte regionale Verteilnetzbetreiber in Bayern. Zudem betreibt die Bayernwerk Netz GmbH ein Straßenbeleuchtungsnetz mit einer Länge von 34.600 Kilometern.

Rund 2.700 Mitarbeiter an mehr als 20 Standorten arbeiten an einer sicheren Versorgung und am Energiesystem von morgen. In seinem Netz transportiert das Unternehmen zu 60 Prozent regenerative Energie. Dafür sorgen rund 265.000 regenerative Erzeugungsanlagen, die in das Netz des Bayernwerks einspeisen.

Sitz des Unternehmens ist Regensburg. Die Bayernwerk Netz GmbH ist eine 100-prozentige Tochter der Bayernwerk AG.

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KYOCERA TCL Solar nimmt Japans größtes schwimmendes Solarkraftwerk mit 13,7 Megawatt Leistung in Betrieb

18 Hektar Solarmodule erzeugen 16.170 Megawattstunden pro Jahr – genug, um rund 4.970 typische japanische Haushalte zu versorgen

KYOCERA TCL Solar nimmt Japans größtes schwimmendes Solarkraftwerk mit 13,7 Megawatt Leistung in Betrieb

13,7-MW-Solarkraftwerk auf dem Stausee am Yamakura-Damm

Kyocera und die Tokyo Century Corporation haben vor kurzem bekanntgegeben, dass ihr Tochterunternehmen Kyocera TCL Solar LLC im März Japans größtes(1) schwimmendes Solarkraftwerk mit einer Leistung von 13,7 Megawatt (MW) in Betrieb genommen hat. Die Anlage, die ihren Standort auf dem Stausee am Yamakura-Damm, Ichihara (Präfektur Chiba) hat, wurde am 20. März feierlich und unter Anwesenheit von Kensaku Morita, Gouverneur der Präfektur Chiba, eingeweiht. Kyocera TCL Solar wurde als gemeinsames Unternehmen von Kyocera and Tokyo Century 2012 gegründet und konzentriert sich auf die Entwicklung großer Solar-Projekte.

Die Anlage schwimmt auf dem Stausee, dessen kommerzielle Nutzung in der Zuständigkeit des Büros für Wasserversorgung der Präfektur Chiba liegt. Auf einer Oberfläche von 180.000 m2 bzw. 18 Hektar wurden genau 50.904 Kyocera-Solarmodule installiert, deren voraussichtliche jährliche Stromerzeugung 16.170 Megawattstunden (MWh) beträgt – genug elektrische Energie, um rund 4.970 typische japanische Haushalte(2) zu versorgen. Die gesamte von der Anlage erzeugte Energie wird an das Versorgungsunternehmen TEPCO Energy Partner Inc. verkauft. Das Projekt wurde ursprünglich von der Gemeinwirtschafts-Agentur der Präfektur Chiba entwickelt, die Unternehmenspartner suchte, um ihre eigene Umweltbelastung zu reduzieren.

Seit seiner Gründung hat Kyocera TCL bereits 61 Solarkraftwerke(3) in ganz Japan errichtet. Dazu zählt auch das soeben fertig gestellte größte schwimmende Solarkraftwerk des Landes, die 13,7-MW-Anlage in Yamakura. Insgesamt hat das Unternehmen bereits sieben schwimmende Solaranlagen realisiert, um Japans Süßwasser-Dämme und Stauseen an Stelle von landwirtschaftlich nutzbaren Flächen zu verwenden. Dies geschieht auch vor dem Hintergrund, dass die Gewinnung von Landflächen für Kraftwerks-Großanlagen zunehmend schwieriger wird.

Kyocera TCL Solar, Kyocera und Tokyo Century werden sich auch in Zukunft dafür engagieren, erneuerbare Energiequellen voranzubringen und so zum Schutz der Umwelt und zur Schaffung einer nachhaltigen Gesellschaft beitragen.

Projektüberblick: Schwimmende Solaranlage in Yamakura
Betriebsort: Yamakura-Damm (Ichihara, Präfektur Chiba, Japan)
Betreiber:Kyocera TCL Solar LLC
Fläche: rund 180.000 m2
Maximale Leistung: rund 13,7 MW
Solar-Module: 270-Watt-Kyocera-Module (insgesamt 50.904 Module)
Jährliche Stromerzeugung (Schätzung): rund 16.170 MWh
Erzeugte Energie wird an TEPCO Energy Partner Inc. verkauft
Betriebsbeginn: 5. März 2018 (Baubeginn im Dezember 2015)
Entwurf und Bauausführung: Kyocera Communication Systems Co. Ltd.
Wartung: Kyocera Solar Corporation

Unternehmensüberblick:
Name: Kyocera TCL Solar LLC
Standort: Chiyoda-ku, Tokyo, Japan
Anteilseigner: Tokyo Century Corporation (81 %), Kyocera Corporation (19 %)
Gründung: August 2012
Unternehmenszweck: Verkauf der durch Solar-Kraftwerke erzeugten Energie

(1) Japans größte, derzeit in Betrieb befindliche, schwimmende Solarstrom-Anlage bezogen auf Leistung. Basierend auf einer Analyse durch Kyocera TCL Solar LLC, Stand 20. März 2018.
(2) Berechnung basiert auf Durchschnittsverbrauch von 2973,6 kWh pro Haushalt und Jahr. Quelle: Japan Atomic Energy Relations Organization
(3) Gesamtanzahl der in Betrieb befindlichen Anlagen, Stand 20. März 2018

Die KYOCERA Corporation mit Hauptsitz in Kyoto ist einer der weltweit führenden Anbieter feinkeramischer Komponenten für die Technologieindustrie. Strategisch wichtige Geschäftsfelder der aus 231 Tochtergesellschaften (31. März 2017) bestehenden KYOCERA-Gruppe bilden Informations- und Kommunikationstechnologie, Produkte zur Steigerung der Lebensqualität sowie umweltverträgliche Produkte. Der Technologiekonzern ist weltweit einer der ältesten Produzenten von Solarenergie-Systemen, mit mehr als 40 Jahren Branchenerfahrung. 2017 belegte Kyocera Platz 522 in der „Global 2000“-Liste des Forbes Magazins, die die größten börsennotierten Unternehmen weltweit beinhaltet.

Mit etwa 70.000 Mitarbeitern erwirtschaftete KYOCERA im Geschäftsjahr 2016/2017 einen Netto-Jahresumsatz von rund 11,86 Milliarden Euro. In Europa vertreibt das Unternehmen u. a. Drucker und digitale Kopiersysteme, mikroelektronische Bauteile und Feinkeramik-Produkte. KYOCERA ist in Deutschland mit zwei eigenständigen Gesellschaften vertreten: der KYOCERA Fineceramics GmbH in Neuss und Esslingen sowie der KYOCERA Document Solutions in Meerbusch.

Das Unternehmen engagiert sich auch kulturell: Über die vom Firmengründer ins Leben gerufene und nach ihm benannte Inamori-Stiftung wird der imageträchtige Kyoto-Preis als eine der weltweit höchstdotierten Auszeichnungen für das Lebenswerk hochrangiger Wissenschaftler und Künstler verliehen (umgerechnet zurzeit ca. 400.000 Euro*).

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Parkregler von meteocontrol steuert größte türkische PV-Eigenverbrauchsanlage

meteocontrol und Altungrup Solar Enerji kooperieren: Komplexe Parkregelung für PV-Anlage in Antalya

Parkregler von meteocontrol steuert größte türkische PV-Eigenverbrauchsanlage

meteocontrol GmbH und Altungrup Solar Enerji kooperieren bei türkischer PV-Eigenverbrauchsanlage. (Bildquelle: Altungrup Solar Enerji)

Augsburg/Ankara/Antalya, 04. April 2018 – Als Kooperationspartner des auf PV-Dachanlagen spezialisierten EPC-Dienstleisters Altungrup Solar Enerji hat die meteocontrol GmbH das Monitoring- und Regelungskonzept für das bisher größte türkische Zero-Feed-In PV-Projekt realisiert. Die 400 kWp-Anlage deckt 90 Prozent des täglichen Strombedarfs im Warenlager von Reysas REIT in Antalya. Der Parkregler (Power Plant Controller) von meteocontrol steuert die Leistung der Wechselrichter entsprechend der benötigten Energie: Ist die Stromerzeugung höher als der Verbrauch, wird sie abgeregelt.

Reysas REIT setzt auf Solarstrom: Seit fünf Jahren errichtet der in der Türkei führende Anbieter von Lager- und Logistikimmobilien Photovoltaikanlagen auf seinen Warenlagern. Anfangs hat das Unternehmen die erzeugte Energie in das türkische Stromnetz eingespeist. Aufgrund reglementierter Einspeisung richtet der Investor den Bau neuer PV-Anlagen inzwischen rein auf den Eigenverbrauch aus. Die erste und in der Türkei größte Zero-Feed-In PV-Anlage entstand auf einem Warenlager in Antalya. Die von Altungrup Solar Enerji als Turnkey-Lösung errichtete Dachanlage deckt 90 Prozent des täglichen Strombedarfs im Lager Reysas GYT.

Power Plant Controller regelt Null-Prozent-Einspeisung
Als Projektpartner lieferte meteocontrol das Steuerungs- und Überwachungssystem. Für das Einspeisemanagement verbaute der Augsburger PV-Spezialist seinen Power Plant Controller, der alle Netzanschlussbedingungen einer PV-Anlage erfüllt. Um die Signale vom Netzbetreiber umzusetzen, misst der Parkregler die relevanten Messwerte am Netzanschlusspunkt und sendet den Wechselrichtern die entsprechenden Befehle. Bei größeren PV-Anlagen findet ein permanenter Abgleich von Soll- und Ist-Werten im geschlossenen Regelkreis statt. Meist handelt es sich um die Regelung der Wirk- oder Blindleistung. „Eine besondere Herausforderung stellt die Null-Prozent-Einspeisung dar. Es darf, wie im Falle der PV-Anlage von Reysa REIT, keine Leistung in das Stromnetz gelangen“, erklärt Martin Schneider, Geschäftsführer der meteocontrol. „Unser Power Plant Controller steuert die Wechselrichter so, dass diese exakt nur so viel Strom erzeugen, wie im Gebäude gerade benötigt wird.“

Lukrative Investition dank hohem Eigenverbrauch
Der hohe Eigenverbrauchsanteil von 90 Prozent macht die PV-Anlage zu einem attraktiven Investitionsobjekt: Sie amortisiert sich innerhalb von weniger als neun Jahren. Nur in den Morgenstunden und am späten Nachmittag muss wegen niedriger Sonneneinstrahlung zusätzlich Strom aus dem Netz bezogen werden. „Die PV-Anlage in Antalya ist ein gelungenes Leuchtturmprojekt. Seit drei Monaten liefert sie zuverlässig den benötigten Strom und deckt auch Peaks im Tagesverlauf ab. Bei Reysas sinken die Stromrechnungen, der Investor zeigt sich äußerst zufrieden“, so Oray Altun, Geschäftsführer von Altungrup Solar Enerji. „Zusammen mit meteocontrol konnten wir die Herausforderungen des Projekts erfolgreich meistern: Die PV-Spezialisten haben das Überwachungs- und Steuerungssystem geplant und vor Ort in Betrieb genommen. Im Monitoringportal der meteocontrol haben wir die Anlage im Blick und können sie optimal fernüberwachen.“

Als international erfolgreiches Unternehmen ist die meteocontrol GmbH seit über 40 Jahren auf die Entwicklung und Herstellung von Überwachungssystemen für Photovoltaikanlagen spezialisiert. Die Planung und Inbetriebnahme der Monitoringsysteme gehören ebenso zum Portfolio wie Ertragsprognosen, Technische Due Diligences sowie Energie- und Wetterdatenmanagement. meteocontrol ist führender Anbieter von unabhängigen Monitoringsystemen und überwacht weltweit rund 43.000 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von über 12 GWp. Im Rahmen der gutachterlichen Tätigkeit und technischen Projektprüfung war das Unternehmen bislang in Projekten mit einem Gesamtinvestitionsvolumen von mehr als 13 Mrd. Euro involviert. Die meteocontrol GmbH mit Sitz in Augsburg und Shanghai sowie Niederlassungen in Lyon, Madrid, Mailand, Chicago, Tokio, Santiago de Chile und San Salvador ist ein Mitglied der SFCE Shunfeng International Clean Energy Limited. Weitere Informationen: http://www.meteocontrol.com

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meteocontrol: Netzstabilität durch präzise Solarstrom-Hochrechnungen und Prognosen

meteocontrol prognostiziert Einspeiseleistung von Solarstrom weltweit

meteocontrol: Netzstabilität durch präzise Solarstrom-Hochrechnungen und Prognosen

Die meteocontrol GmbH erstellt Solarstrom-Hochrechnungen und Prognosen für alle PV-Märkte weltweit. (Bildquelle: @ meteocontrol)

Augsburg, 06. März 2018 – Mit präzisen Hochrechnungen und Prognosen macht die meteocontrol GmbH die Solarenergie zur planbaren Größe für Netzbetreiber und Stromhändler weltweit: Der Marktführer für unabhängige PV-Monitoringsysteme prognostiziert und überwacht die Menge des eingespeisten Solarstroms zuverlässig für einzelne Anlagen, für Netzgebiete oder landesweit. Die ausgereiften Prognoseverfahren basieren auf der Verknüpfung hochpräziser Wetterdaten mit den Ertragsdaten der über 43.000 von meteocontrol global überwachten Photovoltaikanlagen. Die exakten Live-Hochrechnungen sorgen für hohe Netzstabilität und den optimalen Energiemix.

Die meteocontrol verfügt über langjährige Erfahrung in der Überwachung von PV-Anlagen und damit über eine enorme Menge an Messdaten. Für die Hochrechnungen der eingespeisten Solarstromleistung greift meteocontrol daher auf eine äußerst repräsentative Berechnungsgrundlage zurück: Statt auf Annahmen basieren die Prognosen auf den realen Betriebsdaten der über 43.000 im meteocontrol-Portal registrierten PV-Anlagen mit einer installierten Gesamtleistung von rund zwölf Gigawatt. Damit kann meteocontrol die prognostizierte mit der tatsächlich erzeugten Strommenge abgleichen. In die Berechnungen fließen die koordinatengenauen Vorhersagen nationaler und internationaler Wetterdienste ein. Mit Hilfe modernster Computer-Lernverfahren, dem Machine Learning, verknüpft meteocontrol diese mit der Live-Hochrechnung und den aus Satellitenbildern abgeleiteten Vorhersagen zu einer optimierten Netzprognose. Durch die Berechnung des Ist-Zustandes erzielt das Augsburger Unternehmen eine deutlich höhere Prognosequalität bei Intraday-Vorhersagen im Vergleich zu herkömmlichen Verfahren.

Hochrechnungen für die aufstrebenden PV-Märkte
„Für Netzbetreiber sind die Hochrechnungen und Prognosen enorm wichtig, um stabile Netze und die optimale Stromversorgung garantieren zu können. In vielen Ländern Europas sind sie bereits gängige Praxis, denn sie dienen auch der Marktregulierung und sind Basis für Vergütungsmodelle, wie in Deutschland die EEG-Vergütung“, erläutert Robert Pfatischer, Geschäftsführer der meteocontrol. „Seit vielen Jahren nutzen die vier deutschen Übertragungsnetzbetreiber unsere Prognosen und Hochrechnungen. Mit dem derzeitigen Solarboom auf allen Kontinenten der Erde gewinnen sie zunehmend auch international an Bedeutung. Indien, China, ganz Lateinamerika – diese und viele andere Länder haben gewaltige Ausbauziele und benötigen schnell verlässliche Prognosen. meteocontrol kann sie liefern!“

Verbesserungspotenziale aufzeigen
Anhand der von meteocontrol erhobenen Daten zur PV-Einspeisung lassen sich interessante Entwicklungen und mögliche Optimierungspotentiale aufzeigen. Die aktuelle Auswertung ergibt: Deutschland konnte innerhalb der letzten drei Jahre einen nur sehr geringen Zuwachs an Solarenergie verbuchen und bleibt damit hinter dem zum Erreichen der Klimaziele notwendigen Ausbau von 2,5 Gigawatt pro Jahr zurück. Im vergangenen Jahr erreichte die eingespeiste Energie zwar einen Rekordwert, jedoch sank die maximale Einspeisung von 72,5 Prozent auf 72 Prozent. Dies ist einerseits auf schlechtes Wetter in Zeiten zurückzuführen, in der aus meteorologischer Sicht ein Maximum an Solarstrom zu erwarten gewesen wäre. Weitere Gründe sind die alternden PV-Anlagen und die damit einhergehende geringere Effizienz sowie das Einspeisemanagement der Netzbetreiber. Mit präzisen Netzprognosen und einer sehr genauen Live-Hochrechnung lassen sich Abregelungen größtenteils vermeiden, Solaranlagen sind nur selten davon betroffen. Mit einem optimierten Netzmanagement sinkt zudem die Nutzung konventioneller Erzeugungsanlagen. Ziel der meteocontrol ist es, diesen Standard in allen PV-Märkten weltweit zu etablieren und damit die Integration der Solarenergie voranzutreiben.

Als international erfolgreiches Unternehmen ist die meteocontrol GmbH seit über 40 Jahren auf die Entwicklung und Herstellung von Überwachungssystemen für Photovoltaikanlagen spezialisiert. Die Planung und Inbetriebnahme der Monitoringsysteme gehören ebenso zum Portfolio wie Ertragsprognosen, Technische Due Diligences sowie Energie- und Wetterdatenmanagement. meteocontrol ist führender Anbieter von unabhängigen Monitoringsystemen und überwacht weltweit rund 43.000 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von über 12 GWp. Im Rahmen der gutachterlichen Tätigkeit und technischen Projektprüfung war das Unternehmen bislang in Projekten mit einem Gesamtinvestitionsvolumen von mehr als 13 Mrd. Euro involviert. Die meteocontrol GmbH mit Sitz in Augsburg und Shanghai sowie Niederlassungen in Lyon, Madrid, Mailand, Chicago, Tokio, Santiago de Chile und San Salvador ist ein Mitglied der SFCE Shunfeng International Clean Energy Limited. Weitere Informationen: http://www.meteocontrol.com

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in-GmbH und SolarLAGO: Gemeinsam für alternative Energiekonzepte in der Region

Erneuerbare Energien sollen in Konstanz und Umgebung nachhaltig verbessert und ausgebaut werden

in-GmbH und SolarLAGO: Gemeinsam für alternative Energiekonzepte in der Region

in-GmbH und SolarLAGO: Gemeinsam für alternative Energiekonzepte in der Region

Konstanz, 20. Februar 2018 – Konstanz blickt sonnigen Zeiten entgegen: Die Region entwickelt sich zunehmend zu einem wichtigen Standort der Solarbranche. Diese Entwicklung wird gefördert durch das Solarenergienetzwerk Konstanz SolarLAGO. Zahlreiche Unternehmen und Forschungseinrichtungen in Konstanz und Umgebung haben sich zusammengeschlossen, um kostengünstigen Solarstrom für die Energieversorgung der Zukunft zu etablieren. Die in-integrierte informationssysteme GmbH ( www.in-gmbh.de) leistet hier als Mitglied einen wichtigen Beitrag im Bereich Konzeption und Bereitstellung von Cloud-basierten „Smart-Services“ auf Basis ihrer Plattform „sphinx open online“.

Bei steigenden Erdöl- und Erdgaspreisen sowie der erwarteten zunehmenden Knappheit in Deutschland ist es von hoher Bedeutung, alternative Energien zu erschließen und diese in ihrem Wirkungsgrad zu verbessern. Die Stadt Konstanz hat mit ihrem Beitritt zum Klimabündnis 1992 den Grundstein für eine positive Entwicklung gelegt. Zahlreiche Förderprogramme zum Klimaschutz sind seither in der Region auf den Weg gebracht worden. Diese verlangen ein systematisches Vorgehen mit Erfolgskontrolle. Im Zuge dessen erarbeitete die Stadt Konstanz ein Klimaschutzkonzept.

Das Netzwerk SolarLAGO unterstützt diese Strategie. Dem Netzwerk gehören neben Photovoltaik-Forschungseinrichtungen und Solar-Installateuren verschiedene Akteure aus dem Bereich der Energiespeicher, der Herstellung elektronischer Komponenten und von Energie-Management-Systemen sowie Energieversorger an. Diese Initiative wird durch die Wirtschaftsförderung der Stadt Konstanz unterstützt.

Mit IoT-Plattform Energiesparpotenziale erschließen
Die in-integrierte informationssysteme GmbH mit Sitz in Konstanz bringt im Netzwerk SolarLAGO ihre Erfahrungen im Bereich mandantenfähige Cloud-Plattform, IoT, Realtime-Visualisierung, Anbindung von Systemen sowie Ansteuerung von Anlagen ein. Das Unternehmen entwickelt auf Basis ihrer IoT-Plattform „sphinx open online“ Lösungen für das Energie-Management sowie die -Optimierung. Neben der Visualisierung von komplexen Energiesystemen und Realdaten kann die Lösung der in-GmbH Prognosedaten sowohl aus Anlagen als auch aus externen Quellen zusammenführen und einfach verfügbar machen. Die Plattform sphinx open online wird ständig um weitere Fähigkeiten wie beispielsweise die Anbindung von Ladestationen erweitert. Damit können Flexibilitäten bei der Elektromobilität durch intelligente Ladesteuerungen erschlossen werden. Die Datenhaltung von sphinx open online basiert auf digitalen Zwillingen und bietet damit entscheidende Vorteile zur Beherrschung von komplexen Systemen.

„Im Verbund mit SolarLAGO entwickeln wir alternative Energiekonzepte, die in der Praxis einen hohen Nutzen bringen. So schaffen wir beispielsweise durch Cloud-basierte Smart Services hohe Einsparpotenziale im Energie-Management“, erklärt Siegfried Wagner, Geschäftsführer der in-integrierte informationssysteme GmbH. „Da Konstanz durch seine ausgezeichnete Lage, Infrastruktur sowie die Arbeits- und Forschungsbedingungen zu einem wichtigen Standort für die Solarbranche avanciert ist, freuen wir uns ganz besonders, dass wir als dort ansässiges Unternehmen unser Know-how auf regionaler Ebene einbringen können“, ergänzt Siegfried Wagner.

Die 1989 gegründete in-integrierte informationssysteme GmbH mit Sitz in Konstanz unterstützt ihre Kunden bei der Wertschöpfung aus Daten durch Software-Produkte und Lösungen in den Bereichen Industrie 4.0, IoT, Collaborative Engineering und Collaborative Enterprise.

Die in-GmbH ist Hersteller von sphinx open – eine Software zur Online-Visualisierung, die sich seit vielen Jahren in zahlreichen Managementsystemen und mobilen Anwendungen im Einsatz befindet. Mit sphinx open online steht eine praxisbewährte IoT-Plattform aus der Cloud oder OnPremise zur Verfügung. Diese ermöglicht die schnelle Umsetzung von Industrie 4.0-Lösungen. Die Anbindung von diversen Datenquellen, flexible Visualisierung und HMI, Alarmierung, Charting, Reporting, Analyse und weitere digitale Services stehen zur Verfügung. Eingriffe können durch den Menschen oder regelbasiert erfolgen. Auf dieser Basis entstehen in enger Zusammenarbeit mit Partnern und Kunden innovative, stetig ausbaufähige und nachhaltig betreibbare Softwarelösungen.

Für international tätige Industrieunternehmen berät, konzipiert und realisiert die in-GmbH zudem im Bereich Kollaborations- und Kommunikationsplattformen (Collaborative Enterprise), Portale und Fachanwendungen zur Optimierung der Zusammenarbeit – intern und mit Partnern.

Namhafte Hersteller von Leitstands-Software, Automotive OEMs, Zulieferer, Anlagen- und Maschinenbauer, Hersteller von Smarten Produkten, Luft- und Raumfahrtunternehmen, Forschungseinrichtungen und Hochschulen zählen zum Kundenstamm.

Weitere Informationen unter www.in-gmbh.de, www.sphinx-open.de, www.weblet.de

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KYOCERA TCL Solar stellt 21,1-Megawatt-Solarkraftwerk auf umgewidmeter Landfläche in Japan fertig

Solarstrom-Anlage liefert das Äquivalent der jährlichen Stromversorgung von rund 7.730 Haushalten

KYOCERA TCL Solar stellt 21,1-Megawatt-Solarkraftwerk auf umgewidmeter Landfläche in Japan fertig

Solarkraftwerk mit einer Leistung von 21,1 MW in Hagi City

Kyocera und die Tokyo Century Corporation haben vor kurzem bekanntgegeben, dass die Kyocera TCL Solar LLC den Bau eines Solarkraftwerks mit einer Leistung von 21,1 Megawatt in Hagi City, Präfektur Yamaguchi, Japan abgeschlossen hat. 78.144 Kyocera-Solarmodule wurden auf einer Landfläche von rund einem Quadratkilometer installiert. Diese Fläche war ursprünglich für eine Entsorgungsanlage für Industrieabfälle vorgesehen, wurde dann jedoch für das nachhaltige Energie-Projekt umgewidmet. Am 11. Januar 2018 feierte eine Zeremonie den Abschluss der Bauarbeiten. Die Anlage wird voraussichtlich 23.000 Megawattstunden (MWh) pro Jahr liefern – genug elektrische Energie, um rund 7.730 typische japanische Haushalte(1) zu versorgen.

Die gesamte von der Anlage erzeugte Energie wird an das lokale Energieversorgungsunternehmen Chugoku Electric Power Co. Inc. verkauft. Es handelt sich um das zweitgrößte von Kyocera TCL Solar betriebene Solarkraftwerk. Platz Eins hält die 25-MW-Anlage in Fushimi-ku, Kyoto City, die auf einem aufgegebenen Golfplatz errichtet wurde.

Insgesamt hat Kyocera TCL Solar seit der Gründung des Unternehmens im August 2012 in Japan 58 Solarkraftwerke mit einer Gesamtleistung von 166,9 MW(2) errichtet. In den Kraftwerken werden Kyoceras hoch leistungsfähige und hoch zuverlässige Solar-Module eingesetzt, die eine außergewöhnlich hohe jährliche Energieausbeute in einer Vielzahl von Einsatzumgebungen erreichen. Das auf Qualitätskontrolle und Risikomanagement spezialisierte Unternehmen DNV GL (Det Norske Veritas und Germanischer Lloyd) hat Kyoceras Solar-Module in seiner „PV Module Reliability Scorecard“ drei Mal in Folge als „Top Performer“ in allen Testkategorien ausgewiesen (attestiert in jeder Scorecard seit 2014).

Um Japans weitläufige Wasserflächen zu nutzen, konzentriert sich Kyocera TCL Solar darüber hinaus auf die Errichtung schwimmender Solarstrom-Anlagen und hat in Japan bereits fünf schwimmende Solarkraftwerke in Betrieb genommen. Die jüngste Fertigstellung betrifft Japans größte schwimmende Solarstrom-Anlagen(3) mit einer Leistung von 13,7 MW. Sie wurde auf einem Stausee in der Präfektur Chiba errichtet und soll ihren Betrieb plangemäß im März 2018 aufnehmen. Mit Projekten wie diesem unterstreichen Kyocera TCL Solar, Tokyo Century und Kyocera ihr anhaltendes Engagement, erneuerbare Energiequellen voranzubringen und dabei zum Schutz der Umwelt und zur Schaffung einer nachhaltigen Gesellschaft beizutragen.

(1) Berechnung basiert auf Durchschnittsverbrauch von 2973,6 kWh pro Haushalt und Jahr. Quelle: Japan Atomic Energy Relations Organization
(2) Gesamtleistung der in Betrieb befindlichen Anlagen mit Stand 31. Dezember 2017
(3) Japans größte schwimmende Solarstrom-Anlage bezogen auf Leistung. Basiert auf Analyse der aktuell in Betrieb befindlichen Projekte durch Kyocera TCL Solar LLC, Stand 31. Dezember 2017

Die KYOCERA Corporation mit Hauptsitz in Kyoto ist einer der weltweit führenden Anbieter feinkeramischer Komponenten für die Technologieindustrie. Strategisch wichtige Geschäftsfelder der aus 231 Tochtergesellschaften (31. März 2017) bestehenden KYOCERA-Gruppe bilden Informations- und Kommunikationstechnologie, Produkte zur Steigerung der Lebensqualität sowie umweltverträgliche Produkte. Der Technologiekonzern ist weltweit einer der ältesten Produzenten von Solarenergie-Systemen, mit mehr als 40 Jahren Branchenerfahrung. 2017 belegte KYOCERA Platz 522 in der „Global 2000“-Liste des Forbes Magazins, die die größten börsennotierten Unternehmen weltweit beinhaltet.

Mit etwa 70.000 Mitarbeitern erwirtschaftete KYOCERA im Geschäftsjahr 2016/2017 einen Netto-Jahresumsatz von rund 11,86 Milliarden Euro. In Europa vertreibt das Unternehmen u. a. Drucker und digitale Kopiersysteme, mikroelektronische Bauteile und Feinkeramik-Produkte. KYOCERA ist in Deutschland mit zwei eigenständigen Gesellschaften vertreten: der KYOCERA Fineceramics GmbH in Neuss und Esslingen sowie der KYOCERA Document Solutions in Meerbusch.

Das Unternehmen engagiert sich auch kulturell: Über die vom Firmengründer ins Leben gerufene und nach ihm benannte Inamori-Stiftung wird der imageträchtige Kyoto-Preis als eine der weltweit höchstdotierten Auszeichnungen für das Lebenswerk hochrangiger Wissenschaftler und Künstler verliehen (umgerechnet zurzeit ca. 400.000 Euro*).

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KYOCERA und sieben weitere Unternehmen planen Solarenergie-Projekt mit einer maximalen Leistung von 480 Megawatt

Die Unternehmen kündigen die Entwicklung eines gemeinsamen Plans zum Aufbau und Betrieb eines Solarenergie-Projekts für Nutzflächen auf der Insel Ukujima, Präfektur Nagasaki in Japan an.

KYOCERA und sieben weitere Unternehmen planen Solarenergie-Projekt mit einer maximalen Leistung von 480 Megawatt

Struktur des geplanten Projekts

Kyoto/Neuss. Die Unternehmen Kyocera, Kyudenko Corporation und die Mizuho Bank Limited haben bereits seit Juni 2014 die Möglichkeit erkundet, ein Solarenergie-Projekt mit einer maximalen Leistung von 480 Megawatt auf der Insel Ukujima (Stadt Sasebo, Präfektur Nagasaki, Japan) zu entwickeln. Mit der Aufnahme fünf weiterer Partner kündigt die Gruppe nun an, dass dieses Projekt in eine neue Phase eingetreten ist. Die fünf weiteren Teilnehmer sind: SPCG Public Company Limited, Tokyo Century Corporation, Furukawa Electric Company Limited, Tsuboi Corporation und The Eighteenth Bank Limited.

Das Unternehmen Photovolt Development Partners GmbH (kurz „PVDP“) began bereits im April 2013 mit der Planung des Solarenergie-Projekts, um gleichermaßen zum Umweltschutz und zur wirtschaftlichen Belebung der abgelegenen Insel beizutragen. Es wurde vereinbart, die Einspeisetarif-Rechte (Feed-in-Tariff Rights oder kurz FIT Rights) von PVDP an das zu diesem Zweck neu gegründete Unternehmen „Ukujima Future Energy Holdings G.K.“ zu übertragen und das Vorhaben somit als neues Projekt aufzusetzen. Das Investitionsvolumen beträgt rund 200 Milliarden Yen (rund 1,48 Milliarden Euro(1)), der Start der Baumaßnahmen ist im Lauf des Geschäftsjahrs 2019 (bis Ende März 2019 laufendes Fiskaljahr) geplant. Im Rahmen des Projekts sollen 1,65 Millionen polykristalline High-Output-Solarmodule von Kyocera eingesetzt werden, die als 480-Megawatt-System geschätzte 515.000 MWh pro Jahr erzeugen werden. Ein 64 Kilometer langes Unterseekabel zwischen den Inseln Ukujima und Kyushu wird die gesamte, durch das Projekt generierte Energie dem örtlichen Energieversorger Kyushu Electric Power Co. zuführen, der Verkauf erfolgt gemäß dem japanischen nationalen Einspeiseprogramm für erneuerbare Energien FIT.

Der Plan sieht weiterhin vor, dass eine Bodenentwicklungs-Gesellschaft Ackerland sowie kultivierbares Ödland auf der Insel von ihren jeweiligen Besitzern anmietet und es dann der eigens gegründeten „Ukujima Future Energy G.K.“ (Tochtergesellschaft der Ukujima Future Energy Holdings G.K.) für den Aufbau und Betrieb des Solarenergie-Systems weitervermietet. Einige der geplanten Solarsysteme werden auf Stützen montiert, um eine gleichzeitige Nutzung des Bodens durch Energiegewinnung und Landwirtschaft zu ermöglichen.

Mit Blick auf die Vorteile, die sich aus dem Eintritt in die nächste Projektphase ergeben, arbeiten Kyocera, Kyudenko, SPCG, Tokyo Century, Furukawa Electric, Tsuboi, die Mizuho Bank and The Eighteenth Bank gemeinsam weiter an der Entwicklung eines umweltfreundlichen Geschäftsmodells für die Gewinnung von Solarenergie und die Weiterentwicklung der Landwirtschaft auf der Insel. Der Projektpartner SPCG ist führend in der Entwicklung von Solarenergie-Projekten in Thailand und betreibt dort bereits 36 Solarenergie-Anlagen, die auf einer Fläche von 2000 Morgen (rund 809 Hektar) eine Leistung von insgesamt 260 MW erzeugen. Mit Kyocera kooperiert das Unternehmen bereits seit 2009.

Die Projektteilnehmer arbeiten eng mit der Präfektur Nagasaki, der Stadt Sasebo und den örtlichen Behörden zusammen, um ein optimales Geschäftsmodell zu entwickeln und alle Umweltschutz-Anforderungen bei der Auswahl von Standorten sowie den erforderlichen Baumaßnahmen für die Solarenergiesysteme zu erfüllen.

(1) Gemäß Wechselkurs vom 29. Januar 2018

Die KYOCERA Corporation mit Hauptsitz in Kyoto ist einer der weltweit führenden Anbieter feinkeramischer Komponenten für die Technologieindustrie. Strategisch wichtige Geschäftsfelder der aus 231 Tochtergesellschaften (31. März 2017) bestehenden KYOCERA-Gruppe bilden Informations- und Kommunikationstechnologie, Produkte zur Steigerung der Lebensqualität sowie umweltverträgliche Produkte. Der Technologiekonzern ist weltweit einer der ältesten Produzenten von Solarenergie-Systemen, mit mehr als 40 Jahren Branchenerfahrung. 2017 belegte Kyocera Platz 522 in der „Global 2000“-Liste des Forbes Magazins, die die größten börsennotierten Unternehmen weltweit beinhaltet.

Mit etwa 70.000 Mitarbeitern erwirtschaftete KYOCERA im Geschäftsjahr 2016/2017 einen Netto-Jahresumsatz von rund 11,86 Milliarden Euro. In Europa vertreibt das Unternehmen u. a. Drucker und digitale Kopiersysteme, mikroelektronische Bauteile und Feinkeramik-Produkte. KYOCERA ist in Deutschland mit zwei eigenständigen Gesellschaften vertreten: der KYOCERA Fineceramics GmbH in Neuss und Esslingen sowie der KYOCERA Document Solutions in Meerbusch.

Das Unternehmen engagiert sich auch kulturell: Über die vom Firmengründer ins Leben gerufene und nach ihm benannte Inamori-Stiftung wird der imageträchtige Kyoto-Preis als eine der weltweit höchstdotierten Auszeichnungen für das Lebenswerk hochrangiger Wissenschaftler und Künstler verliehen (umgerechnet zurzeit ca. 400.000 Euro*).

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KYOCERAs umfassende Umweltschutzprogramme erhalten weltweit mehrere Auszeichnungen

Die Hokkaido Kitami Fabrik von KYOCERA ist ein gutes Beispiel dafür, wie das Unternehmen durch die Kombination von technischen Maßnahmen, Schulungen und Aktivitäten den Umweltschutz verbessert und fördert.

KYOCERAs umfassende Umweltschutzprogramme erhalten weltweit mehrere Auszeichnungen

Kyoceras bodengestützte Solaranlage

Kyocera betreibt mehrere umfassende Umweltschutzprogramme und erhält dafür regelmäßig und weltweit Auszeichnungen von unabhängigen Institutionen. So freut sich das Unternehmen darüber, dass seiner Fabrik Hokkaido Kitami vor kurzem erneut die Auszeichnung des japanischen Umweltministeriums für Aktivitäten zur Abwendung der Erderwärmung in der Kategorie „Einführung von Gegenmaßnahmen“ verliehen wurde. Insgesamt erhält Kyocera diese wichtige Anerkennung des japanischen Umweltministeriums zum achten Mal in Folge. Hinzu kommen unter anderem die höchste Auszeichnungsstufe für Umweltschutzleistungen des Staates Mexiko (die Kyocera zum zweiten Mal in Folge verliehen wurde) sowie der jährlich von der Stadt San Diego verliehene Recycling-Award (zum 17. Mal in Folge).

Überblick über Kyoceras Umweltschutzmaßnahmen am Beispiel der Hokkaido Kitami Fabrik:

Die Hokkaido Kitami Fabrik ist nur ein Beispiel dafür, wie Kyocera erfolgreich mehrere Maßnahmen zum Umweltschutz kombiniert. Die einzelnen Maßnahmen im Überblick:

1. Solarenergie
Die Hokkaido Kitami Fabrik erzeugt eine hohe Menge an Solarstrom selbst. Durch Kombination einer bodengestützten und einer auf dem Dach montierten Solaranlage steht insgesamt eine Erzeugungskapazität von 640 Kilowatt zur Verfügung. Pro Jahr erzeugen die beiden Systeme gemeinsam etwa 787.154 Kilowattstunden (kWh), was dem Energieverbrauch von etwa 240 Durchschnitts-Haushalten entspricht(1) Allein dieser Kyocera Fabrik gelingt auf diese Weise eine Einsparung von rund 530 Tonnen CO2 pro Jahr.

2. Maßnahmen zur Energieeinsparung
Die Fabrik engagiert sich in der Einsparung von Energie, indem sie in ihren Produktions- und Verwaltungsgebäuden modernste Gebäudetechnik einsetzt. Dazu zählen zum Beispiel modulare Wärmetauscher und LED-Beleuchtung. Die Abwärme der Produktionsanlagen wird durch Wärmetauscher zur Klimatisierung des Gebäudes genutzt. Darüber hinaus wird auch die Abwärme von Heißwasser, das zur Reinigung der erzeugten Produkte erforderlich ist, über Wärmetauscher wiederverwendet. Als Ergebnis dieser Umweltschutzmaßnahmen spart die Fabrik pro Jahr etwa 710 Tonnen CO2 ein. Außerdem werden die Mitarbeiter regelmäßig geschult, um ihnen energiebewusstes Verhalten insbesondere in den verbrauchsintensiven Sommer- und Wintermonaten sowie Mülltrennung zu vermitteln. Auch diese Schulungsaktivitäten tragen zu dem Ziel bei, das Umweltbewusstsein der Mitarbeiter zu steigern und auf diese Weise zur Vermeidung weiterer Erderwärmung beizutragen.

3. Öffentliche Umweltschutz-Aktivitäten
Eigens ausgebildete Kyocera Mitarbeiter besuchen regelmäßig Grundschulen vor Ort und vermitteln dort praxisorientierten „Umweltschutz-Unterricht“ zur Erhaltung der Umwelt und zur Einsparung von Energie. Im Jahr 2017 haben insgesamt 441 Schüler an acht Grundschulen in Japan an diesem Programm teilgenommen. Weitere kommunale Umweltschutzaktivitäten sind beispielsweise eine Umweltschutzaktion im Rahmen des jährlichen Sommerfests der Hokkaido Kitami Fabrik sowie die Teilnahme von Kyocera Mitarbeiten an Aufräum- und Reinigungsaktionen im öffentlichen Raum.

(1) Basis: Jährlicher Durchschnittsverbrauch von 3.254,4 kWh pro Haushalt.

Die KYOCERA Corporation mit Hauptsitz in Kyoto ist einer der weltweit führenden Anbieter feinkeramischer Komponenten für die Technologieindustrie. Strategisch wichtige Geschäftsfelder der aus 231 Tochtergesellschaften (31. März 2017) bestehenden KYOCERA-Gruppe bilden Informations- und Kommunikationstechnologie, Produkte zur Steigerung der Lebensqualität sowie umweltverträgliche Produkte. Der Technologiekonzern ist weltweit einer der ältesten Produzenten von Solarenergie-Systemen, mit mehr als 40 Jahren Branchenerfahrung. 2017 belegte KYOCERA Platz 522 in der „Global 2000“-Liste des Forbes Magazins, die die größten börsennotierten Unternehmen weltweit beinhaltet.

Mit etwa 70.000 Mitarbeitern erwirtschaftete KYOCERA im Geschäftsjahr 2016/2017 einen Netto-Jahresumsatz von rund 11,86 Milliarden Euro. In Europa vertreibt das Unternehmen u. a. Drucker und digitale Kopiersysteme, mikroelektronische Bauteile und Feinkeramik-Produkte. KYOCERA ist in Deutschland mit zwei eigenständigen Gesellschaften vertreten: der KYOCERA Fineceramics GmbH in Neuss und Esslingen sowie der KYOCERA Document Solutions in Meerbusch.

Das Unternehmen engagiert sich auch kulturell: Über die vom Firmengründer ins Leben gerufene und nach ihm benannte Inamori-Stiftung wird der imageträchtige Kyoto-Preis als eine der weltweit höchstdotierten Auszeichnungen für das Lebenswerk hochrangiger Wissenschaftler und Künstler verliehen (umgerechnet zurzeit ca. 400.000 Euro*).

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LeihDeinerUmweltGeld: Vorzeigeprojekt für Energiewende

Bürgersolaranlage Senftenhütte

LeihDeinerUmweltGeld: Vorzeigeprojekt für Energiewende

Frankfurt, 9. Januar 2018 – Nachhaltige Energieerzeugung vor der eigenen Haustür – dies ist eines der Ziele der Energiewende in Deutschland. Das kleine Dorf Senftenhütte nördlich von Berlin macht damit nun Ernst und baut eine Bürgersolaranlage. Davon können nicht nur die Einwohner profitieren, sondern auch Investoren: Auf der auf nachhaltige Umweltprojekte spezialisierten Schwarmfinanzierungsplattform LeihDeinerUmweltGeld.de (LDUG), können Privatanleger ab sofort in die Bürgersolaranlage Senftenhütte investieren. Die Schwarmfinanzierung ist auf 166.500 Euro limitiert, das entspricht rund 20 % der Gesamtkosten der Anlage. Bei diesem Projekt handelt es sich um ein Co-Funding, das gemeinsam mit der Crowdinvesting-Plattform Crowdpartner durchgeführt wird.

In Senftenhütte ist nachhaltige Energieerzeugung schon länger ein Thema. Bereits seit Jahren wird der Ausbau der Erneuerbaren in der Region rund um Chorin intensiv vorangetrieben. Nun kommt mit der Bürgersolaranlage Senftenhütte ein großes Referenzprojekt hinzu: Die beiden Photovoltaikanlagen (PV-Anlagen) der Anlage sollen auf den Dächern eines landwirtschaftlichen Betriebs installiert werden und sind ein Beispiel für eine konsequente und erfolgreiche Umsetzung der Energiewende. Die Anlagen werden Anfang 2018 auf den Dächern von zwei Hofställen installiert und sollen pro Jahr etwa 655.318,70 kWh Strom erzeugen und eine nachhaltige alternative Energieversorgung sicherstellen. Der Strom wird direkt in die Versorgung eingespeist. Die Stromabnahme ist im Gesetz für erneuerbarer Energien (EEG) geregelt und garantiert eine festgelegte Vergütung über die nächsten 20 Jahre. Aus den garantierten Einspeisevergütungen werden die Zins mit den Rückzahlungen für die Investition erwirtschaftet.

Neben der Investmentchance bietet das Projekt auch die Möglichkeit, die persönliche CO2 Bilanz aufzubessern: Je 1.000,-EUR Darlehen werden etwa 0,410 Tonnen CO2 pro Jahr eingespart. Durchschnittlich verursacht ein Mensch in Deutschland einen Carbon Footprint von ca. 11 Tonnen CO2-eq.

Auf LeihDeinerUmweltGeld.de können Anleger ab 250 Euro investieren und erhalten im Gegenzug eine Rendite von 5,0 % p.a. bei einer Laufzeit von 60 Monaten. Ihr Darlehen sowie ihre Zinsen erhalten sie am Ende der Laufzeit.
Weitere Informationen zum aktuellen Projekt finden Sie unter: https://www.leihdeinerumweltgeld.de/senftenhuette123

LeihDeinerUmweltGeld.de, ein Angebot der CrowdDesk GmbH, ist eine auf die Finanzierung nachhaltiger Projekte spezialisierte Schwarmfinanzierungs-plattform mit Sitz in Frankfurt am Main. Das Unternehmen bietet Bürgerinnen und Bürgern die Möglichkeit auf eine Geldanlage mit höchster Transparenz, sozialem Mehrwert und attraktiver Verzinsung. Projektträger, wie kommunale Unternehmen, Genossenschaften und privatwirtschaftliche Unternehmen, erhalten andererseits Zugang zu einer wirtschaftlichen und gesellschaftsfördernden Finanzierungsquelle. Das Unternehmen hat als einzige Schwarmfinanzierungsplattform zur Steigerung der Transparenz einen Investorenbeirat ins Leben gerufen.

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PRIOGO AG erobert mit neuem Aufsichtsrat die Elektromobilität und Digitalisierung

Technologiedienstleister für erneuerbare Energien verbindet digitalen Handwerksbetrieb mit Photovoltaikstrom vom eigenen Dach, Wärmeenergie und Elektrofahrzeugen

PRIOGO AG erobert mit neuem Aufsichtsrat die Elektromobilität und Digitalisierung

Der neue Aufsichtsrat der PRIOGO AG: Kai Eimermacher, Peter Rochel und Chef Dr. Philip Müller.

„Im ersten Jahrzehnt haben wir alle unsere Ziele erreicht. Nun gilt es, neue und noch ambitioniertere Wegmarken zu setzen“, erklärt David Muggli, Vorstandsvorsitzender des Zülpicher Energiedienstleisters PRIOGO AG. Zehn Jahre nach der Gründung haben die Anteilseigner einen ersten Wechsel im Aufsichtsrat beschlossen: Dr. Philip Müller als Aufsichtsratsvorsitzender sowie Kai Eimermacher und Peter Rochel sollen die Technologieexperten für umweltfreundlichen Strom in das nächste Jahrzehnt führen. Sie übernehmen die Mandate des bisherigen Aufsichtsratsvorsitzenden Prof. Dr. Gerd Wassenberg und der Aufsichtsratsmitglieder Philipp Spitz sowie Martin Beinlich. „Für die erfolgreiche Begleitung im ersten Jahrzehnt und die kontinuierliche Aufbauarbeit sind wir Herrn Professor Wassenberg, Herrn Spitz und Herrn Beinlich sehr dankbar“, so Muggli. In den vergangenen zehn Jahren habe Wassenberg und sein Team maßgeblich den Strukturwandel im Photovoltaikmarkt begleitet und mit neuen Ideen den Grundstein für die Bewältigung der kommenden Herausforderungen gelegt. Nun gelte es als nächsten Schritt der unternehmerischen Erfolgsgeschichte, die Schlüsselthemen Digitalisierung und Elektromobilität „anzupacken“. Im Sinne der Sektorkopplung wird der selbst erzeugte Strom durch Photovoltaikanlagen um die Wärmeerzeugung durch Wärmepumpen und die Speicherung von Strom ergänzt. „Nun kommt auch das Elektroauto als entscheidender Mosaikstein für unsere Kunden hinzu.“ Erst vor wenigen Monaten hatte das Unternehmen die Zusammenarbeit mit der Aachener Elektrofahrzeugschmiede e.GO mobile AG verkündet. Der neue Aufsichtsrat „brennt darauf, uns in diesen entscheidenden Bereichen mit seinem Spezialwissen voranzubringen“, so Muggli.

Der neue Aufsichtsratsvorsitzer Dr. Philip Müller (31) ist hauptberuflich Geschäftsführung des Eschweiler Familienunternehmens Uwe Müller GmbH. Im Aufsichtsrat steht er besonders für das Schlüsselthema Elektromobilität: Während seiner Zeit am Werkzeugmaschinenlabor (WZL) der RWTH Aachen promovierte er dort Anfang 2015 über die Fahrzeugentwicklung in einem gleichberechtigten Zulieferernetzwerk. Als Fallbeispiel diente ihm das von seinen Professoren gegründete Unternehmen StreetScooter, das heute zur Deutschen Post gehört. Bislang seien solche Entwicklungsprozesse von etablierten Fahrzeugherstellern geprägt gewesen, denen vergleichsweise kleine Zulieferer und Partnerfirmen gegenüberstanden. „Bei StreetScooter arbeiten die Akteure auf Augenhöhe zusammen und setzen so starke innovative Potenziale frei“, erklärt Müller den Unterschied. Aus dieser Zeit stammt der intensive Kontakt zu Professor Günther Schuh, der mit dem Elektroflitzer e.GO life aus Aachen für Schlagzeilen sorgt. Müller ist in Schuhs Unternehmen e.GO Mobile AG bis heute im Vertrieb aktiv. So wuchs die Verbindung von PRIOGO AG, Dr. Müller und der Aachener Elektrofahrzeugschmiede. „Wir haben uns gefragt: Wie schaffen wir es, dass ein umweltfreundliches Auto erneuerbare Energie tankt?“ Diejenige Kundschaft, die das Elektroauto ungerne mit Kohlestrom versorgen möchte, „kann die PRIOGO AG prima bedienen.“ Müller freut sich ausdrücklich auf die „wechselseitigen positiven Effekte“ und die Kooperationen mit anderen Unternehmen, die er als Aufsichtsratsvorsitzender besonders im Bereich der Elektromobilität vorantreiben möchte. „In der Branche ist noch viel Entwicklungspotential“.

Rechtsanwalt Kai Eimermacher (47) soll als zweites neues Gesicht im PRIOGO-Aufsichtsrat die rechtlichen Rahmenbedingungen für die Erweiterungspläne „in den Händen halten“. Seine Euskirchener Anwaltskanzlei „Schmitz – Wershoven, Eimermacher, Klein“ hat sich unter anderem auf das Bau- und Architektenrecht sowie Internetrecht spezialisiert. Bereits seit Anfang 1999 besitzt der gebürtige Bonner seine Anwaltszulassung und ist mittlerweile Fachanwalt für Arbeitsrecht und Verkehrsrecht.

Ebenfalls deutlich breiter aufstellen möchte sich die PRIOGO AG als Technologiezentrum für Energie und als digitaler Handwerksbetrieb. Diesen Bereich möchte Peter Rochel (44) maßgeblich ausbauen. Der Kölner Unternehmensberater hat sich auf mittelständische Unternehmen und Vertriebsdigitalisierung spezialisiert. In der internationalen Photovoltaik- und Energiebranche ist der passionierte Segler heimisch: Viele Jahre hat er mit einer eigenen Firma den spanischen Markt mit Solartechnologie versorgt. „So kreuzten sich schließlich unsere Wege“, erzählt Peter Rochel über Vorstand David Muggli.

„Mit diesen ausgewiesenen Experten gehen wir zuversichtlich in die Zukunft“, ist sich Muggli sicher.

Die Firma Priogo AG als Fachbetrieb für Photovoltaik, moderne Heiztechnik mit Wärmepumpen und Gas- und Holzheizungen bietet ihnen persönliche Beratung und Ihr individuelles Energiekonzept. Montage und Lieferung, sowie Service und Wartung, inklusive der Förderanträge und Entsorgung der alten Heizung gehören selbstverständlich dazu. Wir freuen uns auf Ihren Besuch.

Kontakt
PRIOGO AG
Tobias Schenk
Römerallee 80
53909 Zülpich
022528352135
t.schenk@priogo.com
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