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Protest gegen Siemens-Werkschließungen hält an – Anwalt für Arbeitsrecht gibt Tipps für Arbeitnehmer.

Ein Beitrag von Fachanwalt für Arbeitsrecht Alexander Bredereck, Berlin und Essen.

Protest gegen Siemens-Werkschließungen hält an - Anwalt für Arbeitsrecht gibt Tipps für Arbeitnehmer.

Fachanwalt Bredereck

Die Gruppe ist überschaubar, die sich vor einem Berlinale-Kino einsetzt für die Erhaltung von Siemens-Standorten in Berlin. Am Samstagnachmittag stehen sie vor dem Zoo-Palast in der Kälte, tragen mannshohe Plakate und werben für den Erhalt von Arbeitsplätzen. Aber man kann sie nicht übersehen: Sie erinnern jeden Passanten an die Einzelschicksale, die betroffen wären von Arbeitsplatz-Abbau und Werkschließung bei Siemens. Anlass genug, Siemens-Mitarbeitern den Rücken zu stärken und sie aufzuklären über ihre Rechte: bei betriebsbedingter Kündigung, Aufhebungsvertrag und Änderungskündigung.

Zur Erinnerung: Bei Siemens denkt man Presseberichten zufolge darüber nach, Industriewerke in Berlin, Görlitz und anderen Standorten in der Bundesrepublik zu schließen. Zuletzt berichtete der MDR auf seiner Website am 18.02.2018 darüber. Siemens-Mitarbeiter, die in den betroffenen Industrie-Werken arbeiten, sollten vorbereitet sein auf: betriebsbedingte Kündigungen und Änderungskündigungen, und was zu tun ist, wenn ein Aufhebungsvertrag angeboten wird. Es ist nicht ausgeschlossen, dass ein Siemens-Mitarbeiter an diesen Standorten von einem dieser arbeitsrechtlichen Maßnahmen betroffen sein wird. Was ist einem Arbeitnehmer in diesen Fällen zu raten?

Betriebsbedingte Kündigung bei Siemens? Siemens ist ein Weltkonzern, dort genießen Arbeitnehmer regelmäßig einen starken Kündigungsschutz, denn: grundsätzlich gilt für sie das Kündigungsschutzgesetz, und: ein so großes Unternehmen kann einen Arbeitnehmer häufig anderweitig beschäftigen, was einer betriebsbedingten Kündigung regelmäßig vorzuziehen ist. Ein Siemens-Beschäftigter hätte in vielen Fällen durchaus gute Chancen, gegen eine betriebsbedingte Kündigung vor dem Arbeitsgericht mit einer Kündigungsschutzklage vorzugehen.

Warnung vor dem Aufhebungsvertrag. Wenn betriebsbedingte Kündigungen eher unerwünscht sind, ein Werk aber dennoch geschlossen werden soll, greifen Arbeitgeber häufig zu einer vermeintlichen Kompromiss-Lösung: dem Aufhebungsvertrag. Was aussieht wie ein Entgegenkommen ist nicht selten ein Schachzug, der dem Arbeitgeber viel Geld spart. Arbeitnehmern wird vorgeschlagen, den Arbeitsplatz freiwillig zu räumen und das Unternehmen gegen eine Abfindung zu verlassen. Häufig ist das ein schlechter Deal für den Arbeitnehmer! Um beim Beispiel von Siemens zu bleiben: Ein Arbeitnehmer von Siemens wird nach einem Jobverlust an einem Standort wie Berlin oder Görlitz mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit an seinem zukünftigen Arbeitsplatz nicht mehr so gut vor einer Kündigung geschützt sein.

Ein weiterer Nachteil des Aufhebungsvertrages ist: die Abfindungshöhe. Auch wenn die Summe auf den ersten Blick nicht unattraktiv wirkt: Die meisten Arbeitgeber sind unter anderen Umständen in der Regel bereit, deutlich höhere Abfindungssummen anzubieten, beispielsweise wenn der Arbeitnehmer den Aufhebungsvertrag ablehnt und gegen eine betriebsbedingte Kündigung klagt.

Informieren Sie sich über Ihre Rechte bei einer betriebsbedingten Kündigung oder bei einer Änderungskündigung! Jeder Arbeitnehmer sollte fachkundigen Rat einholen, wenn der eigene Arbeitsplatz von Abbau oder Versetzung betroffen ist. Finden Sie einen Experten für Kündigungsschutz, der Ihnen die richtigen Praxis-Tipps gibt!

Siemens-Mitarbeitern in den von Werks-Schließung betroffenen Standorten biete ich eine kostenlose und unverbindliche Ersteinschätzung am Telefon an. Rufen Sie mich gern an in meinen Fachanwaltskanzleien in Berlin oder in Essen, zentrale Kündigungs-Hotline: 030.40004999. Sprechen Sie mit mir über die Chancen einer Kündigungsschutzklage, über die Abfindungshöhe, die in Ihrem Fall realistisch ist und über die beste Vorgehensweise bei einer Änderungskündigung. Auf das Gespräch mit Ihnen freue ich mich!

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hl-studios holt Branchensieg bei den Econ Megaphon Awards 2018

hl-studios aus Erlangen gewinnt mit der „Arena der Digitalisierung“ für Siemens den Branchensieg der Econ Megaphon Awards 2018

hl-studios holt Branchensieg bei den Econ Megaphon Awards 2018

(Foto: hl-studios, Erlangen): Team „hl-studios“ Erlangen gewinnt bei den Econ Megaphon Awards 2018

Abstraktes verstehbar machen, Ungreifbares greifbar: Sich dieser Herausforderung zu stellen, gehört zu den Kernkompetenzen der Agentur für Industriekommunikation aus Erlangen. Schon seit Jahren kommuniziert hl-studios für diverse Industriekunden den Megatrend Digitalisierung. Doch dieses Mal war die Anforderung besonders komplex. Der Global Player Siemens stellte HL vor die Aufgabe, einen Showroom im Elektromotorenwerk Bad Neustadt/Saale zu entwickeln. Das Thema: Die Digitalisierung in der Industrie – speziell in der Verwendung von Werkzeugmaschinen.

Mit Non-Linearität digitale Prozesse abbilden
„Digitalisierung heißt ständige Bewegung. Digital heißt: nie final. Wir haben uns deshalb von Anfang an auf eine Inszenierung konzentriert, bei der eine Anpassung der Inhalte jederzeit möglich ist“, beschreibt Daniel Boklage, Creative Head, die besondere Aufgabenstellung des Projekts. Ein weiterer Knackpunkt: die diversifizierte Zielgruppe. Jeder Besucher des Showrooms steigt mit einem unterschiedlichen Wissenshorizont ein und hat individuellen Interessen.

Die Lösung der Agentur: eine non-lineare Inszenierung – die „Arena der Digitalisierung“. Durch die kreisrunde Architektur wird die Linearität von Präsentationen in die Non-Linearität digitaler Prozesse transformiert. Im Zentrum der Arena steht buchstäblich der Besucher selbst. Er kann an dem Punkt einsteigen, der für ihn am relevantesten ist: von der Marke zum Produkt oder vom Werkstück zum Unternehmen, vom Big Picture zum Detail oder von der konkreten Anwendung zum Gesamtzusammenhang. Um den Einstieg in digitale Prozesse zu erleichtern, konzipierte die Agentur interaktive, haptische Modelle.

Inszenierung überzeugt Besucher und Fachjury zugleich
Die außergewöhnliche Form der Inszenierung stieß auf großes Interesse. Dazu Alfons Loss, Projektleiter, Stratege und Geschäftsführer von hl-studios: „Was uns bis heute jeden Tag aufs Neue begeistert, ist die steigende Zahl der Besucher. Die Nachfrage reißt nicht ab – bis März 2018 ist die Arena ausgebucht. Ein schöneres Feedback können wir uns nicht wünschen.“

Bester der Branche-Produktionsgüter – B2B
Dass die Inszenierung nicht nur das Publikum begeistert, sondern auch eine Fachjury überzeugen kann, beweisen die Econ Megaphon Awards. Mit der „Arena der Digitalisierung“ holt hl-studios bei den EMAs 2018 den Sieg in den Out of Home-Aktivitäten als „Bester der Branche-Produktionsgüter (B2B)“. Die Econ Megaphon Awards sind die Weiterentwicklung des Kreativwettbewerbs „Das Jahr der Werbung“. Sie gelten als eine der renommiertesten Auszeichnungen der Kreativbranche.

„Da bin ich mächtig stolz“, kommentierte Loos den Sieg. „Es ist einfach ein tolles Projekt und ein toller Preis für hl-studios. Vom Creative Director über den Redakteur bis hin zu 3D-Artist und Producer haben alle Hand in Hand gearbeitet. Ein echter Teamsieg!“
Weitere Informationen: http://www.hl-studios.de

hl-studios ist eine inhabergeführte Agentur für Industriekommunikation. Über 100 Mitarbeiter engagieren sich seit 1991 in Erlangen und seit 2014 in Berlin für Markt- und Innovationsführer der Industrie. Das Portfolio reicht von Strategie und Konzeption über 3D/CGI-Animationen, Print, Film, Foto, Hybrid Studio, Public Relations, Interactive online und offline, interaktive Messemodelle, AR-und VR-Techniken, Apps, OLED Displays, Touch-Applikationen, interaktive Messemodelle, Messen und Events bis hin zur Markenführung.

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Phaenom inspiriert das Siemens Consulting Team

Phaenom inspiriert das Siemens Consulting Team

Phaenom inspiriert das Siemens Management Consulting Team

Phaenom Firmengründer Richard Hagl wurde von der Top-Management-Strategieberatung des Siemens Konzerns eingeladen, in der exklusiven Location „The Gate“, direkt am Brandenburger Tor in Berlin, den „Start-Up Spirit“ in die siemenseigene Inhouse-Beratung zu tragen.

Der Vortrag von Richard Hagl spannte den Bogen von der Wiege der Digitalen Transformation in den 1940er Jahren bis hin zu den heute auftauchenden Innovations-Technologien Augmented Reality und Virtual Reality und deren zukünftig disruptiven Auswirkungen und Chancen auf Geschäftsmodelle, Unternehmen und die Gesellschaft.

Christian Herrmann, Geschäftsführer: „Phaenom stärkt als trendsetzende Marke und Produktschmiede für den digitalen Wandel zunehmend Unternehmen aus Wirtschaft und Industrie bei ihrer Digitalisierung und gibt ihnen Handlungsorientierung für den wachsenden Einsatz der Technologien Virtual und Augmented Reality.“

Die Inhouse Veranstaltung mit ca. 60 ausgewählten Consultants, Project Manager, Principals und Vice Presidents war ein voller Erfolg. Nach der Live-VR-Demo einer Multi-User-fähigen „Phaenom Flight Experience“ wurden im Anschluss in kleinen Gruppen neue Geschäftsmodelle für Siemens im Workshop-Format erarbeitet.

Wir bringen digitale Ideen zur erfolgreichen und zukunftsbestimmenden Anwendung. Unser schöpferisches Unternehmertum ist im digitalen Wandel zukunftsweisend für neue Märkte. Mit unseren Partnern bauen wir profitable Unternehmen.

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Politik Recht Gesellschaft

Siemens: schließt Radolfzell II betriebsbedingte Kündigungen aus?

Ein Beitrag von Alexander Bredereck, Fachanwalt für Arbeitsrecht Berlin und Essen.

Siemens: schließt Radolfzell II betriebsbedingte Kündigungen aus?

Fachanwalt Bredereck

Massiver Stellenabbau bei Siemens: Viel ist in den vergangenen Tagen berichtet worden über den Stellenabbau bei Siemens. 6.900 Stellen sollen weltweit wegfallen, in Berlin soll es den Meldungen zufolge knapp 900 Mitarbeiter treffen. Für Berlin wurden zuletzt nach Berichten des Tagesspiegel vom 18.11.2017 auch betriebsbedingte Kündigungen nicht mehr ausgeschlossen. Neben zahlreichen Protesten der Mitarbeiter regt sich dagegen nun auch Widerstand seitens des Betriebsrats und der IG Metall, die sich auf das Abkommen Radolfzell II berufen.

Ausschluss betriebsbedingter Kündigungen durch Radolfzell II? Das Abkommen Radolfzell II von 2010 sichert Medienberichten zufolge zu, dass keine Standorte verlagert bzw. geschlossen werden und dass betriebsbedingte Kündigungen nur im Einvernehmen mit der IG Metall und dem Betriebsrat erfolgen sollen. Die Arbeitsdirektorin von Siemens, Janina Kugel, sagte nun jedoch im Interview mit dem Tagesspiegel: „Es gibt in diesem Abkommen eine Öffnungsklausel, die besagt, dass beide Seiten miteinander sprechen, wenn sich die strukturellen Rahmenbedingungen auf dem Markt ändern. Das ist der Fall.“ Deshalb, so kann man Kugel verstehen, seien für den Fall, dass sich Arbeitnehmer nicht auf freiwillige Instrumente einlassen (insbesondere Aufhebungsverträge), auch betriebsbedingte Kündigungen nicht auszuschließen.

Angebot von Aufhebungsvereinbarungen: Auf Grundlage dieser Äußerungen ist es wahrscheinlich, dass zahlreiche Mitarbeiter von Siemens nun Änderungsvereinbarungen sowie Aufhebungsverträge angeboten bekommen. Hier gilt auf Arbeitnehmerseite in erster Linie: nicht unter Druck setzen lassen und nicht unterschreiben ohne vorherige rechtliche Beratung.

Nachteile bei Aufhebungsverträgen: Ich rate vom Abschluss von Aufhebungsverträgen in der Regel ab. Meist werden die damit verbundenen versprochenen Vorteile (insbesondere die Abfindung) durch entsprechende Nachteile ausgeglichen, wie eine Sperrzeit bei der Bundesagentur für Arbeit. Außerdem werden oft wichtige Nebenansprüche, wie zum Beispiel der Inhalt eines Arbeitszeugnisses und insbesondere auch die Gesamtnote des Zeugnisses, nicht ausdrücklich geregelt. Vor einer Unterzeichnung sollten sich Mitarbeiter also unbedingt rechtlich beraten lassen. Ein Aufhebungsvertrag ist regelmäßig allenfalls dann sinnvoll, wenn der Arbeitnehmer bereits einen neuen, besseren Job hat.

Betriebsbedingte Kündigungen angreifen mit Kündigungsschutzklage: Etwaige betriebsbedingte Kündigungen können und sollten regelmäßig mit einer Kündigungsschutzklage angegriffen werden. Dem Arbeitgeber können hier an verschiedener Stelle Fehler unterlaufen (z. B. bei einer durchzuführenden Sozialauswahl), die die Kündigung angreifbar machen. Im Rahmen eines gerichtlichen Vergleichs lässt sich dann meist eine hohe Abfindung erzielen sowie wichtige Nebenansprüche (Arbeitszeugnis, Überstundenvergütung, Provisionen) regeln.

Wo finden Sie weitere Informationen zum Thema Kündigung und Aufhebungsvertrag: Hier finden Sie als Arbeitnehmer alle Informationen zum Thema Kündigungsschutzklage: www.kuendigungsschutzklage-anwalt.de Hier finden Sie als Arbeitnehmer alle Informationen zum Thema Kündigung, Aufhebungsvertrag und sonstige Beendigung des Arbeitsverhältnisses: www.kuendigungen-anwalt.de

Was wir für Sie tun können: Wir vertreten Arbeitnehmer und Arbeitgeber deutschlandweit im Zusammenhang mit dem Abschluss von arbeitsrechtlichen Aufhebungsverträgen, Abwicklungsverträgen und dem Ausspruch von Kündigungen.

Besprechen Sie Ihren Fall zunächst mit dem Fachanwalt für Arbeitsrecht: Rufen Sie Fachanwalt für Arbeitsrecht Alexander Bredereck an und besprechen Sie zunächst telefonisch, kostenlos und unverbindlich die Erfolgsaussichten eines Vorgehens im Zusammenhang mit der Kündigung oder dem Abschluss eines Aufhebungsvertrages. Wie hoch sind Ihre Chancen? Wie hoch sind Ihre Risiken? Und welche Fristen gibt es zu beachten?

23.11.2017

Videos und weiterführende Informationen mit Praxistipps zu allen aktuellen Rechtsfragen finden Sie unter: www.fernsehanwalt.com

Alles zum Arbeitsrecht: www.arbeitsrechtler-in.de

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Stellenabbau bei Siemens: Droht Arbeitnehmern betriebsbedingte Kündigung?

Ein Beitrag von Alexander Bredereck, Fachanwalt für Arbeitsrecht Berlin und Essen.

Stellenabbau bei Siemens: Droht Arbeitnehmern betriebsbedingte Kündigung?

Fachanwalt Bredereck

Drohende Entlassungen bei Siemens: Aktuellen Medienberichten zufolge (z. B. Handelsblatt vom 07.11.2017) sind in der Kraftwerkssparte von Siemens massive Einschnitte geplant, die mit Kündigungen verbunden sein könnten. Was ist betroffenen Mitarbeitern in einer solchen Situation zu raten?

Angebot von Aufhebungsverträgen: Bei Kündigungen können Arbeitgebern immer Fehler passieren. Den einfacheren Weg stellen deshalb Aufhebungsverträge dar, die Mitarbeitern von Unternehmen, die einen Stellenabbau betreiben, oftmals angeboten werden. Um die Unterzeichnung verlockend zu machen, werden im Rahmen solcher Aufhebungsvereinbarungen oftmals Abfindungszahlungen sowie andere Anreize angeboten. Diese sind jedoch mit Vorsicht zu genießen. Oftmals können damit auch erhebliche Nachteile für Arbeitnehmer mit einhergehen.

Risiken bei Aufhebungsverträgen: Mit einem Aufhebungsvertrag wirkt der Arbeitnehmer an der Beendigung seines Arbeitsverhältnisses mit. Ohne seine Unterschrift kann dieser nämlich nicht zustanden kommen. Deshalb besteht immer die Gefahr einer Sperrzeit durch die Bundesagentur für Arbeit. Zusammen mit einem etwaigen Ruhen des Arbeitslosengeldanspruchs können damit die versprochenen Vorteile einer Aufhebungsvereinbarung schnell wieder in negativer Hinsicht ausgeglichen sein.

Kündigungsschutzklage bei betriebsbedingten Kündigungen: Kommt es zu betriebsbedingten Kündigungen, ist Arbeitnehmern in aller Regel das Vorgehen mit einer Kündigungsschutzklage zu raten. Hier gibt es ein erhebliches Fehlerpotential auf Arbeitgeberseite, das zu guten Erfolgsaussichten führt. Wird etwa nur ein Teil der Mitarbeiter entlassen, hat der Arbeitgeber eine Sozialauswahl durchzuführen. Das wird immer wieder vernachlässigt. Wird dann im Zuge des Prozesses ein Vergleich geschlossen, der ebenfalls eine entsprechend hohe Abfindungszahlung zum Gegenstand hat, droht zudem das Problem der Sperrzeit in aller Regel nicht mehr. Die Abfindung fällt zudem meist höher aus als im Rahmen eines außergerichtlichen Aufhebungsvertrages.

Keine Unterschrift ohne vorherige Beratung: Ich empfehle Arbeitnehmern, die sich in einer solchen Situation wie bei Siemens befinden, deshalb immer, sich vor der Unterzeichnung jeglicher Vereinbarung unbedingt rechtlich beraten zu lassen. Es ist wichtig zu wissen, dass der Arbeitgeber nicht ohne weiteres verpflichtet ist, den Arbeitnehmer bis ins Detail über die möglichen Nachteile der Aufführungsvereinbarung zu belehren. Zudem stehen regelmäßig entsprechende Hinweise in den vorgedruckten Aufhebungsvereinbarungen. Mündlich wird den Arbeitnehmern manchmal etwas anderes erklärt. Das lässt sich später nicht beweisen. Der Arbeitgeber ist den Arbeitnehmer günstig losgeworden, der Arbeitnehmer fühlt sich betrogen: Aus Sicht des Arbeitnehmers ist das kein schönes Ende für ein Arbeitsverhältnis.

Der sicherste Weg ist es immer, eine Kündigung abzuwarten und sich dann gegebenenfalls vor Gericht zu vergleichen. Auch wenn die Arbeitgeber regelmäßig anderes behaupten: In der Praxis ist es fast immer so, dass vor Gericht höherer Abfindungen erzielt werden und nicht wie vom Arbeitgeber zuvor gedroht, die Abfindungen abgeschmolzen werden.

Wer sich dem Druck des Arbeitgebers unbedingt beugen will oder persönliche Gründe für den zügigen Abschluss eines Aufhebungsvertrages hat, sollte sich zuvor unbedingt beraten lassen. Das gilt insbesondere dann, wenn später Arbeitslosengeld bezogen werden soll.

Wo finden Sie weitere Informationen zum Thema Kündigung und Aufhebungsvertrag: Hier finden Sie als Arbeitnehmer alle Informationen zum Thema Kündigungsschutzklage: www.kuendigungsschutzklage-anwalt.de Hier finden Sie als Arbeitnehmer alle Informationen zum Thema Kündigung, Aufhebungsvertrag und sonstige Beendigung des Arbeitsverhältnisses: www.kuendigungen-anwalt.de

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13.11.2017

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Politik Recht Gesellschaft

Plant Siemens betriebsbedingte Kündigungen noch in 2017?

Ein Beitrag von Fachanwalt für Arbeitsrecht Alexander Bredereck, Berlin und Essen.

Plant Siemens betriebsbedingte Kündigungen noch in 2017?

Fachanwalt Bredereck

„Aber man muss auch ehrlich sagen, das wird nicht für jeden überall möglich sein.“ So zitiert das Handelsblatt am 3.11.2017 eine Personalchefin bei Siemens, die einen umfangreichen Stellenabbau bei Siemens ankündigt und andeutet, dass man nicht alle Mitarbeiter im Unternehmen wird halten können; Details dazu will das Unternehmen dem Bericht zufolge im November 2017 mitteilen. Der Handelsblatt-Artikel beruft sich auf „Insider“, die „tausende“ von Arbeitsplätzen in Gefahr sehen bei der konventionellen Kraftwerks-Sparte von Siemens und im Geschäft mit Antrieben. Ganze Fabriken von Siemens stünden „in Disposition“. Was kann man Arbeitnehmern bei Siemens in dieser Situation raten aus Sicht eines Anwalts?

Das Wichtigste zuerst: Unterschreiben Sie keinen Aufhebungsvertrag, ohne vorher einen Arbeitsrechtler um Rat gefragt zu haben. Unternehmen, die Stellen abbauen, bieten ihren Mitarbeitern regelmäßig Aufhebungsverträge ab. Die dort angebotene Abfindung soll den Verlust des Arbeitsplatzes leichter verträglich machen. Allerdings sind die Abfindungssummen häufig viel zu niedrig. Bei großen Unternehmen genießen ältere Arbeitnehmer regelmäßig einen starken Kündigungsschutz, das gilt auch für Arbeitnehmer mit mehreren Unterhaltspflichten und für Arbeitnehmer mit einem Grad der Schwerbehinderung. Ein erfahrener Experte im Arbeitsrecht kann Ihnen sagen, wie tief das Unternehmen für eine angemessene Abfindung in die Tasche greifen muss.

Wehren Sie sich gegen eine betriebsbedingte Kündigung! Nehmen Sie sich dazu die Hilfe eines erfahrenen Anwalts oder Fachanwalts für Arbeitsrecht, der spezialisiert ist auf Kündigungsschutzklagen und Abfindungsverhandlungen. Das Kündigungsschutz-Recht ist eine spezielle Materie innerhalb des Arbeitsrechts; wer gute Ergebnisse erreichen will, sollte sich von einem Kenner in diesem Bereich vertreten lassen.

Achten Sie auf die Fristen! Für eine Kündigungsschutzklage hat ein Arbeitnehmer nur 3 Wochen Zeit, die Frist beginnt mit Zugang des Kündigungsschreibens beim Arbeitnehmer! Keinesfalls sollten Sie diese Frist bis zum Ende ausreizen: Einerseits kann es bereits wenige Tage nach der Kündigung Handlungsbedarf geben, andererseits ist man immer gut beraten, mit einem Zeitpuffer zum Anwalt zu gehen. Rufen Sie spätestens am Tag nach Ihrer Kündigung einen Arbeitsrechts- und Kündigungsschutz-Experten an.

Haben Sie eine Kündigung erhalten? Ich biete Ihnen folgendes an: Kostenlos und unverbindlich bespreche ich mit Ihnen die Chancen Ihrer Kündigungsschutzklage, Ihre Aussichten auf eine hohe Abfindung, und ob sich eine Kündigungsschutzklage mit einem Anwalt, oder gegebenenfalls ohne Anwalt, für Sie lohnt. Mein Team und ich freuen uns auf Ihren Anruf!

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Wirtschaft Handel Maschinenbau

R/GA und Siemens eröffnen neue Dimension im Employer Branding

Innovation Design Agentur überführt Arbeitgebermarke Siemens ins digitale Zeitalter

R/GA und Siemens eröffnen neue Dimension im Employer Branding

Neue Siemens Employer Branding – Kampagne von R/GA (Bildquelle: @R/GA)

New York / London / Berlin, 06.11.2017 – Im Wettbewerb um die besten Mitarbeiter weltweit geht Siemens in eine aufsehenerregende Offensive. Um sich als Arbeitgeber rund um den Globus für Spitzentalente attraktiv zu machen, startete der internationale Technologiekonzern ein brandneues Employer Brand Programm. Das Unternehmen setzte dabei auf die Innovationskraft von R/GA, die mit ihrem Konzept einen grundlegenden Kulturwandel bei Siemens einläuteten.
„Aktuell vollzieht Siemens einen der größten Transformationsprozesse seiner Unternehmensgeschichte – vom „Maschinenbauer“ zum digitalen Business. Auf internationalem Parkett stehen wir somit als Arbeitgeber nun auch mit klassischen Digitalunternehmen in Konkurrenz. Wir glauben aber, dass wir uns hier durchaus behaupten können und daher lassen wir ab sofort die für sich sprechen, die Siemens ausmachen: Das sind über 350.000 Mitarbeiter weltweit, die Tag für Tag daran arbeiten, die Zukunft zu gestalten. Wie genau? Das kann man sich nun direkt von ihnen erzählen lassen „, so Rosa Riera, VP, Employer Branding & Social Innovation bei Siemens.

Mit Sicht auf eine langfristige Entwicklung des Employer Branding legten Siemens und R/GA Wert darauf, aus dem Inneren des Unternehmens heraus eine authentische Arbeitgebermarke zu entwickeln. Abseits von überholten Corporate Messages und üblichen Kommunikationskanälen entstand so ein völlig neuer Weg, hinter die Kulissen von Siemens zu blicken. Kern des Konzepts ist eine Filmreihe, in der Siemens-Mitarbeiter aus den unterschiedlichsten Märkten weltweit zu Wort kommen. In ihrem Rahmen werden wichtige Fragen zur Zukunft des Ingenieurswesens thematisiert und herausgestellt, was und wie genau jeder einzelne Mitarbeiter dazu beiträgt.

Zum Launch des neuen Employer Brand Programms entwickelte R/GA die Siemens 360° App und führte auf diesem Wege einen neuen 360° Videokanal bei Siemens ein. In Kombination mit VR Cardboards, die in einer Auflage von 350.000 Stück global an Siemens Mitarbeiter verteilt wurden, kann man in die vielfältige Welt von Siemens Mitarbeitern eintauchen. Neben der App sind die 360°-Videos auch auf der Siemens Website sowie auf Youtube zu sehen (Links s. Textende). In Co-Creation entstand zudem ein Futuremakers Content Hub auf Medium ( https://medium.com/futuremakers), der ebenfalls einen spannenden Zugang zum Mitarbeiter-Kosmos von Siemens ermöglicht.

Um die Etablierung des neuen Employer Brand Programms zu unterstützen, entwickelten Siemens und R/GA für jeden einzelnen Markt eine Einführungsstrategie. Neben den klassischen Werbematerialien wie Poster, Banner und Flyer wurden Maßnahmen konzipiert, die Geschichten von Mitarbeitern in den Mittelpunkt stellen und aktuelle Themen adressieren, z.B. mit dem eigens entwickelten Format der „Siemens Future Talks“, bei dem Siemens Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter über Zukunftsthemen sprechen.

„Das digitale Zeitalter macht es uns möglich, so einfach wie nie zuvor von den Erfahrungen anderer Menschen zu profitieren. Das gilt nicht nur beim Einkaufen, sondern auch bei der Suche nach einem neuen Arbeitsplatz. Mit dem neuen Employer Brand Programm stellt Siemens seine Kernkompetenz in den Fokus und öffnet gleichzeitig den direkten Zugang zu den eigenen Mitarbeitern, so dass man sich bei ihnen aus erster Hand über den Arbeitsplatz Siemens informieren kann. Das ist lebendige Innovation“, so Sascha Martini, Managing Director R/GA Berlin.

Links
Futuremaker App
iOS: https://itunes.apple.com/de/app/siemens-360/id1226530343?mt=8
Android: https://play.google.com/store/apps/details?id=com.siemens.futuremakers&hl=de

Siemens Unternehmenswebsite:
https://www.siemens.com/global/de/home/unternehmen/jobs/arbeiten-bei-siemens/futuremakers.html

Youtube:
Ägypten: https://youtu.be/xGksa6cbGZU
China: https://youtu.be/8S9h8P-koDU
Indien: https://youtu.be/qK924P5Tpe0
UK: https://youtu.be/ZKwjKrxAhco
USA: https://youtu.be/VdW0lObV10A
Deutschland: https://youtu.be/1RUtCZzSNLk
Für deutschen Untertitel bitte das Untertitel-Symbol am unteren Bildrand anklicken.

Medium:
https://medium.com/futuremakers

Über R/GA
Bei R/GA dreht sich alles um Design. Als Innovationsführer baute die Agentur über mehr als 40 Jahre ein Angebot auf, das neben preisgekröntem Design auch Unterstützung in den Bereichen Beratung, Ventures, Technologie, Marketing, Architektur und IP Entwicklung bietet. Ihr Leistungsumfang reicht von Web, Mobile und Social Communications über Retail und eCommerce bis hin zu Produktinnovation, Brand Development und Business Transformation. Weltweit arbeiten 2.000 Mitarbeiter an 19 R/GA Standorten in den USA, Europa, Südamerika und Asien-Pazifik. R/GA gehört zu The Interpublic Group of Companies (NYSE: IPG), einer der weltweit größten Organisationen auf dem Gebiet von Werbung und Marketingservices. Weitere Informationen über R/GA gibt es auf der Website www.rga.com sowie auf Facebook und Twitter.

Kontakt
forvision
Anke Piontek
Lindenstraße 14
50674 Köln
0221-92 42 81 4 -0
0221-92 42 81 4- 2
piontek@forvision.de
http://www.forvision.de/de/

Wirtschaft Handel Maschinenbau

hl-studios mit Messemodell und Film im „Das Jahr der Werbung 2017“

Seit vielen Jahren schaffen es die Beiträge von hl-studios aus Erlangen immer wieder in die jährlich erscheinende Publikation „Das Jahr der Werbung“

hl-studios mit Messemodell und Film im "Das Jahr der Werbung 2017"

(Foto: hl-studios, Erlangen): hl-studios aus Erlangen auch 2017 im Das Jahr der Werbung

(Erlangen) – Auch dieses Jahr hat es hl-studios aus Erlangen-Tennenlohe ins „Das Jahr der Werbung 2017“ geschafft. Beide eingereichten Beiträge überzeugten die Jury, die sich aus Auftraggebern von Unternehmensseite, Kreativen und Strategen aus Agenturen sowie Vertretern von Medien und Fachmedien zusammensetzt. Im Rahmen eines jährlichen Wettbewerbs werden von ihr die besten Arbeiten aus der Werbebranche auswählt. Das „Jahr der Werbung“ bietet den wichtigsten Entwicklungen und Kampagnen der Branche eine Plattform und dokumentiert das Werbegeschehen in Deutschland, Österreich und der Schweiz.

Digitalisierung interaktiv erlebbar machen
Auf die Shortlist für die Vergabe der Auszeichnungen schaffte es das „MindSphere-Messemodell“ für die Siemens AG. Im Mittelpunkt des Konzeptes stand die Frage, wie Themen der Digitalisierung und der Daten-Cloud erlebbar gemacht werden können. Mit dem kinetischen Messemodell zur MindSphere von Siemens inszenierte hl-studios die Cloud über reale Business-Beispiele: Mit 110 aufeinander abgestimmten LED-Kugeln, aufwändigen 3D-Maschinen-Modellen und integrierten Film-Sequenzen wurden Datenströme visualisiert und Prozesse dargestellt. „Die Herausforderung besteht darin, digitale Themen auf Messen nicht statisch zu präsentieren, sondern interaktiv erlebbar zu machen“, so Gregor Bruchmann, Geschäftsleiter und bei hl-studios verantwortlich Strategie und Beratung. „Also das Unsichtbare sichtbar zu machen.“

Ein Film voller Glücksmomente
Der zweite Beitrag war der von hl-studios produzierte Film „Glücksmomente“. Das Ziel des Films: Die 12.000 Mitarbeiter der neu geschaffenen Siemens Abteilung Mobility Management zusammenzuschweißen. Der Film fängt echte Glücksmomente ein: Entdecker, die aufbrechen. Liebende, die sich berühren. Ein Kind, das spielt. Diese Glücksmomente finden in Städten und ihren funktionierenden Mobilitätssystemen statt. Der Film setzt am inneren Antrieb jedes Einzelnen an, lässt ein Bewusstsein für Gemeinschaft entstehen und erfüllt alle Mitarbeiter gleichermaßen mit Stolz.

Mit seinen Beiträgen beweist hl-studios, dass die Agentur zu recht zu einer der führenden Agenturen für Industriekommunikation in Deutschland gehört. Seit vielen Jahren schaffen es HL-Beiträge immer wieder, die Jury von „Das Jahr der Werbung“ zu überzeugen. Von Filmen über interaktive Anwendungen bis hin zu Messmodellen und Event-Inszenierungen: Die Beiträge der Agentur sind besonders vielfältig, da hl-studios mit rund 100 Mitarbeitern sehr viele Kompetenzen inhouse abdecken kann.

Weitere Informationen: http://www.hl-studios.de

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Heterogene Fertigungslandschaft treibt Nachfrage nach PAC, der universellen Softwareplattform zur Maschinenanbindung

Industrie 4.0 war das beherrschende Thema auf der Hannover Messe und dies auch auf dem Stand der znt-Richter Unternehmensgruppe, die erneut mit ihrem hauseigenen Process Automation Controller – PAC – punktete.

Heterogene Fertigungslandschaft treibt Nachfrage nach PAC, der universellen Softwareplattform zur Maschinenanbindung

Paul Riedel und Sandra Richter im Kundengespräch

znt-Richter präsentierte sich in diesem Jahr erstmalig in der Digital Factory als Partner auf dem Messestand von Siemens Industry Software. Das international agierende Unternehmen stellte seine MES Erfahrung im Umfeld der Camstar Enterprise Platform von Siemens PLM Software sowie seine universelle Softwareplattform PAC (Process Automation Controller) in den Mittelpunkt des Messeauftritts. Wie auch in den vergangenen Jahren präsentierte die internationale Unternehmensgruppe PAC als lösungsunabhängige Integrationsplattform und darüber hinaus auch als integralen Bestandteil der Camstar Enterprise Platform.

Auf der Suche nach kostengünstigen und möglichst einfachen Lösungen, die die Umsetzung von Industrie 4.0 in den Unternehmen beschleunigen, stieß die leistungsfähige, offene Plattform des Unternehmens bei zahlreichen Messebesuchern auf großes Interesse. PAC erleichtert die vertikale Integration von Maschinen und Anlagen in die Unternehmens-IT und bildet das Bindeglied zwischen der Steuerungsebene sowie den übergeordneten Ebenen MES (Manufacturing Execution System) und/oder ERP (Enterprise Resource Planning). Deshalb ist der Process Automation Controller eine wichtige architektonische Komponente zur Umsetzung der Anforderungen auf dem Weg zu Industrie 4.0.

Viele Interessenten aus den Bereichen Maschinenbau, Automotive, Elektronik und Medizintechnik fanden in diesem Jahr in Hannover den Weg auf den Stand von znt-Richter. Auch internationale Gäste waren zahlreich vertreten. Auffällig war, dass sich viele Besucher aus dem asiatischen Raum für MES-Lösungen und Equipment-Integration interessiert haben. .

„Das zunehmende Interesse an Industrie 4.0 und der fortschreitenden Digitalisierung in der Fertigung war spürbar. Zahlreiche Interessenten kamen gezielt auf unseren Stand, um mehr über Lösungen für die Optimierung in ihrer Produktion zu erfahren“, freuten sich Paul Riedl und Gerald Rampf.

Die internationale Firmengruppe wurde vor über 25 Jahren von Prof. Dr. Richter gegründet und blickt auf langjährige Erfahrungen im Bereich der Automatisierung sowie MES zurück. Das IT-Unternehmen implementiert passgenaue Lösungen für seine Kunden auf Basis eigener Produkte sowie im Umfeld der Camstar Enterprise Platform von Siemens PLM Software.

znt-Richter steht seit mehr als 25 Jahren für innovative und ganzheitliche IT-Lösungskonzepte mit konsequenter Orientierung am internationalen Markt. Die 1991 von Prof. Dr. Richter gegründete Unternehmensgruppe gehört zu den Pionieren technologisch fortschrittlicher IT-Systeme zur Optimierung der Produktionsprozesse. Angefangen bei umfassender Beratung bietet das Unternehmen Softwareentwicklung, Gesamtlösungen und Support aus einer Hand.
Internationale Projekte gehören zum Tagesgeschäft der kundenorientiert arbeitenden Teams. Neben eigenen Produkten werden ausgereifte Partnerprodukte implementiert, um den hohen Erfordernissen der Branchen schnell, flexibel und effizient gerecht zu werden. Dadurch können kontinuierlich Technologien, Services und Ressourcen optimal auf die Projekte der Kunden ausgerichtet werden.
Über spezielles Know-how verfügt das international tätige Unternehmen in den Branchen Semiconductor, Solar, Medizintechnik, Elektronik, Automotive, Prozessindustrie, Touristik und im Behördenwesen.
Von den Standorten in München, Burghausen, Dresden, Villach, Singapur und Malaysia werden die Kunden weltweit betreut.

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hl-studios: Mach deine Botschaft zum Erlebnis

Die Messeinszenierungen von hl-studios feiern auf Hannover Messe 2017 Erfolge

hl-studios: Mach deine Botschaft zum Erlebnis

(Foto: hl-studios, Erlangen): Aus Virtual Reality wird Effectual Reality- hl-studios auf der HM17

Messeinszenierungen von hl-studios haben vor allem einen Anspruch: Komplexe Botschaften zu einem ganzheitlichen Erlebnis zu machen. So werden auch abstrakte und komplexe Themen greifbar, wie sie in der Industriekommunikation üblich sind. Auf der Hannover Messe 2017 inszeniert HL mit aufwendigen Modellen gleich acht Trendthemen der Industrie – und feiert damit große Erfolge.

„Wir wollen Service erlebbar machen“, sagt Jaana Stubenvoll von der Siemens AG. Doch wie geht das bei digitalen Services für Antriebsstränge? Die Lösung ist eine Messeinszenierung, die auf Gamification setzt: In einem Cockpit navigieren Messebesucher durch eine virtuelle Anlage, um mit Hilfe der Digital Drive Train Services die Anlagenproduktivität zu erhöhen. Diese Idee hat Siemens zusammen mit hl-studios aus Erlangen entwickelt, der Agentur für Industriekommunikation. Mit Erfolg: „Wir freuen uns, dass das Modell ankommt. Die Tour-Guide-Runde hat es sogar spontan mit ins Programm aufgenommen.“

Auch die Themen aus der Industrial Security lassen sich schwer kommunizieren. „Die Besucher haben mit Security wenig am Hut“, erklärt Jessica Gutgesell von der Siemens AG. „Deshalb wollen wir das Thema sympathisch verpacken.“ Hier fanden die Kommunikationsexperten von Siemens zusammen mit HL ebenfalls eine überraschende Lösung: Via interaktivem Screen verwickelt eine virtualisierte Messehostess Besucher in ein Gespräch über Industrial-Security-Themen. „Die Besucher bleiben stehen und wir können sie ansprechen und Leads generieren“, freut sich Gutgesell.

Aus Virtual Reality muss Effectual Reality werden
Gregor Bruchmann, verantwortlich für Strategie & Beratung bei hl-studios, erläutert: „Aus Virtual Reality muss Effectual Reality werden, also ein ganzheitliches Messeerlebnis, das Wirkung zeigt.“ Um die abstrakten Industriethemen erlebbar zu machen, setzt hl-studios auf Messemodelle, die alle Sinne ansprechen. „Wir wollen Bauch, Herz und Hirn zugleich aktivieren. Das ist eine extrem spannende Herausforderung für eine Kommunikationsagentur.“

Acht Messeinszenierungen hat hl-studios für die Hannover Messe 2017 entwickelt. Acht Modelle, die zeigen, wie Effectual Reality funktioniert. Doch nicht nur aufwendige Inszenierungen stammen von HL. Auch Flyer, Broschüren, Infografik-Animationen oder begleitende Landingpages wurden von der Agentur für die Messe entworfen. „Das Medium muss zum Kommunikationsanlass passen“, erklärt Bruchmann. „Das kann ein Augmented-Reality-Anwendung oder eine klassische Broschüre sein. HL hat mit rund 100 Mitarbeitern jeweils Spezialisten, die Konzeption, CGI-Animationen, Print, Film, Foto oder Interactive beherrschen. Deshalb sind wir so ein gefragter Partner für Messekommunikation.“
hl-studios GmbH – Agentur für Industriekommunikation
Weitere Informationen: https://www.hl-studios.de

https://www.hl-studios.de ist eine inhabergeführte Agentur für Industriekommunikation. Rund 100 Mitarbeiter engagieren sich seit über 25 Jahren in Erlangen und Berlin für Markt- und Innovationsführer der Industrie. Das Portfolio reicht von Strategie und Konzeption über 3D/CGI-Animationen, Print, Film, Foto, Hybrid Studio, Interactive Messemodelle, Public Relations, Interactive online und offline, Apps, Touch-Applikationen, interaktive Messemodelle, Messen und Events bis hin zur Markenführung.

Kontakt
hl-studios GmbH – Agentur für Industriekommunikation
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