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Hilfsmittelmesse SightCity

Wie Technik hilft, wenn das Augenlicht nachlässt

Hilfsmittelmesse SightCity

Mehr als 130 Aussteller aus ganz Europa, den USA und Asien präsentierten ihre Produktneuheiten. (Bildquelle: @ Kerstin Philipp/SightCity)

Intelligente Brillen, High-Tech-Kameras und komplexe Apps: Moderne Technik macht es Blinden und Sehbehinderten zunehmend einfacher, sich in Alltag, Schule und Beruf zu bewegen. Davon konnten sich die rund 4.000 Besucher der 16. SightCity überzeugen. Vom 25. bis 27. April 2018 präsentierte Europas größte Fachmesse für Sehbehinderten- und Blindenhilfsmittel in Frankfurt die besten Alltagshelfer und Serviceangebote für mehr Barrierefreiheit.

Einige Hilfsmittel, die auf der SightCity in diesem Jahr zu sehen waren, sind kleiner als ein Finger. Für sehbehinderte und blinde Menschen bedeuten sie jedoch eine große Verbesserung ihrer Lebensqualität. Mehr als 130 Aussteller aus über 20 Ländern stellten im Frankfurter Sheraton-Hotel ihre Innovationen und bewährten Hilfsmittel vor. Neue Entwicklungen gibt es zum Beispiel im Bereich der elektronischen Brillen. Hier kann etwa eine kleine Kamera mit einem Magneten unauffällig an jede handelsübliche Brille befestigt werden. Die Kamera erkennt zuvor gespeicherte Personen und Gegenstände, liest gedruckte Texte und erfasst Farben und Geldscheine. Eine andere Brille bietet für Sehbehinderte mithilfe einer eingebauten HD-Kamera eine starke individuelle Vergrößerung an, die direkt vor den Augen des Benutzers erscheint – und das sowohl von nahen Gegenständen, als auch von weit entfernten Dingen. Der große Vorteil der intelligenten Brillen: Die Hände bleiben immer frei.

Sicher im Alltag unterwegs
Hilfsmittel sollen vor allem die Mobilität von sehbehinderten und blinden Menschen verbessern. Der klassische Blindenlangstock ist nach wie vor für viele ein unverzichtbarer Alltagbegleiter. Die Stöcke lassen sich entweder zusammenfalten oder als Teleskop zusammenfahren. Weitere Orientierungshilfen bieten zum Beispiel Ultraschallsensoren, die an Langstock, Schuh oder Oberkörper befestigt Hindernisse wahrnehmen und mittels Vibration oder Geräusch warnen.
Einer der besten Mobilitätshelfer ist mittlerweile allerdings das Smartphone. Per Sprachausgabe und Navigationssoftware bringt es seinen Nutzer sicher zum Ziel. Daneben verfügen Smartphones und Tablet-PCs über weitere praktische Funktionen: Durch die eingebaute Kamera und die Texterkennungssoftware bieten sie Vorlesefunktionen und Vergrößerungsmöglichkeiten. Abfotografierte Gegenstände können mit der elektronischen Bildanalyse beschrieben werden. Und unterwegs sind viele nützliche Informationen, zum Beispiel zum Busfahrplan, direkt online abrufbar.

Für den Haushalt bietet der Markt viele praktische Helfer, die mit tastbaren Markierungen oder Sprachausgabe leicht zu bedienen sind, zum Beispiel Küchenwaagen, Fieberthermometer oder Füllstandanzeiger. In Schule und Büro unterstützen vor allem Bildschirmlesegeräte, elektronische Lupen, Vorlesesysteme und Kameras, die es in verschiedenen Größen gibt. Die verbesserte Technik erlaubt hier eine immer bessere Auflösung des bis zu 60-fach vergrößerten Bildes.

Vorträge zu Low Vision
Verbände, Ausbildungszentren und Reiseunternehmen stellten ebenfalls ihre Angebote vor. Das SightCity Forum bot darüber hinaus ein Vortragsprogramm zu dem Schwerpunkt „Aktive barrierefreie Teilhabe am gesellschaftlichen Leben – welche Hilfen gibt es, was ist möglich?“. Hier informierten die Berufsbildungs- und Berufsförderungswerke über Möglichkeiten der Weiterbildung und berufliche Chancen. Es fanden Symposien zu medizinischen Themen statt, zum Beispiel zu Altersabhängiger Makuladegeneration (AMD), Gentherapien bei erblichen Netzhauterkrankungen oder Sehstörungen nach einem Schlaganfall. Außerdem wurde ein neues Konzept vorgestellt, das Menschen, die mitten im Beruf stehen und erblinden, eine sechswöchige medizinische Reha ermöglicht. Ein Vortrag zur richtigen Beleuchtung zeigte, wie nicht nur das Leuchtmittel, sondern auch die Position der Lampe das Sehen verbessern können. Weitere Themen waren unter anderem die augenärztliche Versorgung in stationären Pflegeeinrichtungen und die digitale Kommunikation. Das SightCity Forum wird gefördert durch die „Marga und Walter Boll-Stiftung“. Für die inhaltliche Gestaltung sind neben dem Aachener Centrum für Technologietransfer in der Ophthalmologie (ACTO) e. V. die PRO RETINA Deutschland e. V., der Deutsche Blinden- und Sehbehindertenverband (DBSV) e. V. und die Berufsförderungs- und Berufsbildungswerke verantwortlich. Die Selbsthilfevereinigung PRO RETINA unterstützte über einen Zuschussgeber dieses Jahr auch finanziell die Ausrichtung des SightCity Forums.

Kunst zum Anfassen
Auch die „Kunstmeile“ der SightCity war in diesem Jahr wieder gut geschmückt mit Tiermodellen aus Cernit der blinden Künstlerin Monika Häusler sowie Projekten von hörsehbehinderten und taubblinden Jugendlichen aus der Lehrwerkstatt des Deutschen Taubblindenwerkes in Hannover. Künstler, die ihre Werke auf der Messe präsentieren möchten, können sich jetzt schon an das Organisationsteam wenden unter der E-Mail: info@sightcity.net

„Wir freuen uns, dass die Besucher der SightCity wieder viele Ideen bekommen haben, welche Hilfsmittel sie im Alltag am besten unterstützen“, erklärt Ingrid Merkl, Geschäftsführerin der SightCity GmbH und Leiterin des Messe-Organisationsteams. „Auch international weckt die Messe jedes Jahr mehr Interesse – sowohl bei Ausstellern, als auch bei Besuchern. Mit diesem weltweiten Netzwerk aus Herstellern, Medizinern, Verbänden, Beratern und Betroffenen können wir uns ideal für mehr Barrierefreiheit stark machen.“

Die nächste SightCity findet statt vom 8. bis 10. Mai 2019 im Sheraton-Hotel am Flughafen Frankfurt am Main.

Weitere Informationen unter: www.sightcity.net

Die SightCity ist Europas größte Hilfsmittelmesse für Blinde und Sehbehinderte. Seit 2003 präsentiert sie jedes Jahr in einer großen Ausstellung im Frankfurter Sheraton-Hotel die besten Hilfsangebote für einen barrierefreien Alltag.

Kontakt
SightCity GmbH
Ingrid Merkl
Hasenbergstraße 31
70178 Stuttgart
0711/6660318
0711/6660333
info@sightcity.net
http://www.sightcity.net

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In Kürze startet die 16. SightCity in Frankfurt

Hilfsmittel aus aller Welt für Sehbehinderte und Blinde

In Kürze startet die 16. SightCity in Frankfurt

Mehr als 4.000 Besucher erwartet das SightCity-Team in diesem Jahr. (Bildquelle: Kerstin Philipp/SightCity)

Vom 25. bis 27. April 2018 öffnet die SightCity wieder ihre Türen. Im Frankfurter Sheraton-Hotel präsentiert Europas größte Fachmesse für Sehbehinderten- und Blindenhilfsmittel die besten Alltagshelfer und Serviceangebote aus mehr als 20 Ländern. An allen Messetagen gibt es außerdem ein umfangreiches Vortragsprogramm. Der Eintritt zur Messe und zu allen Vorträgen ist frei.

Ins Fußballstadion gehen, Sport machen, verreisen oder sich einfach schön schminken: Es sind ganz alltägliche Situationen, die für sehbehinderte und blinde Menschen oft eine große Hürde darstellen. Wie sie sich mit den richtigen Hilfsmitteln und Angeboten dennoch meistern lassen, zeigen die über 130 Aussteller der diesjährigen SightCity. „Für sehbehinderte und blinde Menschen geht es um weit mehr als nur mit dem bekannten Blindenlangstock von A nach B zu kommen“, erklärt Ingrid Merkl, Geschäftsführerin der SightCity GmbH und Leiterin des Messe-Organisationsteams. „Wir freuen uns daher sehr, dass bei der SightCity auch immer viele neue Produktentwicklungen und Trends für Alltag, Schule und Beruf zu sehen sind.“ Auf insgesamt 4.500 Quadratmetern können die Besucher Neuheiten aus ganz Europa, den USA und Asien testen, zum Beispiel Spezialbrillen und Lupen, sprechende Haushaltsgeräte oder Erweiterungen für Smartphones und Tablet-PCs. Zudem informieren Verbände über ihre Arbeit.

Vorträge: Barrieren abbauen, Medizin verstehen
Unter dem Motto „Aktive barrierefreie Teilhabe am gesellschaftlichen Leben – welche Hilfen gibt es, was ist möglich?“ informieren im SightCity Forum Mediziner und Spezialisten aus dem Bereich Low Vision über aktuelle Entwicklungen. Mehrere Patientensymposien beleuchten den Stand von Therapie und Forschung bei Erkrankungen wie Altersabhängiger Makuladegeneration (AMD) oder Glaukom. Die Berufsbildungs- und Berufsförderungswerke berichten über neue Möglichkeiten der Integration sehbehinderter und blinder Menschen in den Arbeitsmarkt. Am 26. April wird im Forum außerdem ein neues Konzept vorgestellt, das Menschen, die mitten im Beruf stehen und erblinden, sinnvoll unterstützen wird. Denn erstmals gibt es in Deutschland ein Konzept für eine sechswöchige medizinische Reha für sehbehinderte und blinde Menschen im Erwerbsalter. Im Sommer startet die achtmonatige Pilotphase mit 50 Patienten an den Standorten Düren, Köln und Hürth. Weitere Themen sind unter anderem die Verbesserung der augenärztlichen Versorgung in stationären Pflegeeinrichtungen und Ideen für die Freizeitgestaltung. Clara Klug, Bronzemedaillengewinnerin der Paralympics, stellt den Para-Biathlon vor und Stadionkommentatoren informieren über Blindenreportage im Profifußball.

Das SightCity Forum wird gefördert durch die „Marga und Walter Boll-Stiftung“. Für die inhaltliche Gestaltung sind neben dem Aachener Centrum für Technologietransfer in der Ophthalmologie (ACTO) e. V. die PRO RETINA Deutschland e. V., der Deutsche Blinden- und Sehbehindertenverband (DBSV) e. V. und die Berufsförderungs- und Berufsbildungswerke verantwortlich. Die Selbsthilfevereinigung PRO RETINA unterstützt über einen Zuschussgeber dieses Jahr auch finanziell die Ausrichtung des SightCity Forums.

Weiterbildungen für Pflegefachkräfte und medizinische Angestellte
Eine Besonderheit auf der SightCity ist der 1. Fachtag für Sehbeauftragte in Pflegeeinrichtungen zum Thema „Beleuchtung“ am 26. April. Das Blindeninstitut führt das von den Pflegekassen Bayerns finanzierte Präventionsprogramm „Gutes Sehen in Pflegeeinrichtungen“ durch. Leitungskräfte und Personal der stationären Pflege werden darin unterstützt, gutes Sehen zu fördern, Vorsorgemaßnahmen zu verankern und die Barrierefreiheit für sehbehinderte und blinde Bewohner zu verbessern. Zum Fachtag eingeladen sind Mitarbeiter der Pflegeeinrichtungen, die am Präventionsprogramm bislang teilgenommen haben. Mehr Informationen auf www.blindeninstitut.de/gutes-sehen

In Zusammenarbeit mit der Bayer Vital GmbH findet außerdem am Mittwoch, 25. April der Workshop „Die Praxis als Team: MIT ANDEREN AUGEN durch den Alltag“ statt. Er schult medizinische Fachangestellte aus Augenarztpraxen und Universitätsaugenkliniken im Umgang mit sehbehinderten und blinden Menschen. Die Teilnahme ist nur mit vorheriger Anmeldung und Anmeldebestätigung möglich. Interessierte können sich anmelden bei: ACTO e. V., E-Mail: chevalier@acto.de

Mit den Händen Kunst erleben
Für eine kurze Auszeit vom fachlichen Austausch sorgen weitere Programmpunkte. Eine „Kunstmeile“ präsentiert Tiermodelle aus Cernit der blinden Künstlerin Monika Häusler sowie Projekte von hörsehbehinderten und taubblinden Jugendlichen aus der Lehrwerkstatt des Deutschen Taubblindenwerkes in Hannover. Außerdem zeigt Tina Sohrab aus Hannover in ihren Schminkkursen, wie sich blinde Menschen mit ein paar gekonnten Handgriffen ein schönes Make-up zaubern. Am 26. April findet darüber hinaus von 15 bis 17 Uhr der barrierefreie Stadtrundgang „Frankfurt begreifen“ statt. Die Führung kostet 24 Euro pro Teilnehmer mit Begleitperson, inklusive Bustransfer vom Sheraton-Hotel in die Altstadt und zurück. Tickets sind in der Tourist Information Römer und Hauptbahnhof, telefonisch sowie online erhältlich. Mehr Informationen und Buchung unter Telefon: 069 21238800, E-Mail: barrierefrei@infofrankfurt.de oder www.frankfurt-tourismus.de/barrierefrei

Telefon-Hotline
Die SightCity bietet eine Telefon-Hotline für medizinische Fragen zum Thema Auge an. Die Hotline ist unter der Rufnummer 01805 870018 (14 ct/Min.) vom 24. April bis 4. Mai, von 10 bis 16 Uhr erreichbar (außer am Wochenende und feiertags).
Veranstaltungsort der SightCity 2018 ist das Sheraton-Hotel am Flughafen Frankfurt, Hugo-Eckener-Ring 15, Terminal 1, 60549 Frankfurt am Main.
Der Eintritt ist frei.

Wegweiser auf der Messe
Bei der Orientierung auf der Messe hilft das Wegeleitsystem der Firma inclusion, gesponsert von der Bayer Vital GmbH. Infos unter: www.inclusion-barrierefrei.de
Ein halbstündlicher, kostenfreier Abholservice durch „SightCity-Messeguides“ (gelbe T-Shirts) bringt die Besucher außerdem sicher zur Messe. Für den kostenpflichtigen, persönlichen Begleitservice „Rent-a-Guide“ empfiehlt sich eine Vorreservierung auf www.sightcity.net Direktbuchungen auf der Messe können nur begrenzt angenommen werden.

Weitere Informationen unter: www.sightcity.net

Öffnungszeiten der SightCity:
25. und 26. April 2018: 10:00 Uhr bis 18:00 Uhr
27. April 2018: 10:00 Uhr bis 16:00 Uhr

Die SightCity ist Europas größte Hilfsmittelmesse für Blinde und Sehbehinderte. Seit 2003 präsentiert sie jedes Jahr in einer großen Ausstellung im Frankfurter Sheraton-Hotel die besten Hilfsangebote für einen barrierefreien Alltag.

Kontakt
SightCity GmbH c/o Metec AG
Ingrid Merkl
Hasenbergstraße 31
70178 Stuttgart
0711/6660318
info@sightcity.net
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Kunst Kultur Gastronomie

Blind Date Abstrakte Kunst für Blinde?

Blind Date Abstrakte Kunst für Blinde?

(NL/2950086322) Der Kulturgarten NRW e.V. freut sich über Platz 11 beim Engagement-Wettbewerb 2017 der AVU. Der Verein hatte sich mit dem Projekt Blind date Mit den Händen sehen beworben. Schmückt man sich hier mit fremden Federn?

Die AVU Aktiengesellschaft für Versorgungs-Unternehmen in Gevelsberg verleiht die ENKrone als Engagement-Preis für besondere Projekte in den Bereichen Sport, Kultur und Soziales im Ennepe-Ruhr-Kreis – in diesem Jahr bereits zum dritten Mal. Bisher konnten schon 165 Projekte mit insgesamt 135.000 Euro gefördert werden. Als die fränkische Künstlerin Christa Jäger-Schrödl von der Nominierung Ihrer Ausstellungsidee mit ihrem Ausstellungsnamen Blind Date las, war sie mehr als erstaunt.

Natürlich hatte Sie mit dem KulturgartenNRW e.V. darüber gesprochen, gerne mit Ihrer Ausstellung Blind Date Kunst zum Anfassen nach NRW zu kommen. Dass man Ihr Ausstellungs-Konzept, abstrakte Kunst auch Blinden näher zu bringen, inklusive dem Projektnamen Blind Date gleich als eigenes Konzept für die Bewerbung beim Engagement-Wettbewerb der AVU einreichen würde, das hätte sie allerdings nicht erwartet. Zumal eine Ausstellung mit ihr nur zur Disposition stand und nicht fest vereinbart war.

Schon die Suche nach Räumlichkeiten für eine Ausstellungsdauer von mehr als zwei Tagen sei für den KulturgartenNRW e.V. schwierig gewesen. Monatelang korrespondierten wir hin und her. Erst gab es keinen geeigneten Raum, dann war es plötzlich ein Problem, die Bilder zu hängen; dann war der Transport ein Problem und zu guter Letzt gab es keine Mittel, um mir eine Übernachtungsmöglichkeit stellen zu können, erklärt Christa Jäger-Schrödl über Ihre Erfahrung mit dem noch jungen Kunstverein. Die Planung habe sie lediglich viel Zeit und Geld gekostet. Einige Ihrer Bilder seien bereits für eine Hängung an speziellen Stellwänden neu gerahmt und vorbereitet worden. Die Bewerbung des KulturgartenNRW beim AVU Engagement-Wettbewerb mit dem Namen meiner Ausstellung Blind Date und meinem Konzept: Auch blinden Menschen Zugang zu abstrakter Kunst zu ermöglichen hat mich geärgert. Gerne hätte ich meine guten Erfahrungen mit Blind Date in Nürnberg eingebracht.

Wie kam es zur Ausstellungsreihe Blind Date?

Richard Bartsch, der Bezirkstagspräsident von Mittelfranken und bbs-Verwaltungsratsvorsitzender hatte die Idee, meine Ausstellung einmal speziell und hauptsächlich blinden und sehbehinderten Jugendlichen und jungen Erwachsenen zu zeigen erzählt die Künstlerin. Natürlich habe ich schon früher versucht, blinde Menschen einzuladen, aber die Ausstellung mit dem Motto: Anfassen explizit erlaubt im bbs Bildungszentrum für Blinde und Sehbehinderte in Nürnberg war ein ganz besonderes Erlebnis. Verblüffend war vor allem die unterschiedliche Herangehensweise von Sehenden und Blinden beim Ertasten der Bilder. Während wir Sehenden dazu neigen, ein Bild vom Rahmen her, mit jeder Hand separat von außen nach innen zu erfühlen, tasten Sehbehinderte mit den Fingern beider Hände nebeneinander und beginnen an einer beliebigen Stelle inmitten des Bildes.
Die Bilder von Christa Jäger-Schrödl weisen eine überraschende Dreidimensionalität auf, die man auf ihrer Homepage nur erahnen kann. Sie sind abstrakt, haben aber immer etwas Gegenständliches, was vielen Betrachtern den Zugang vereinfacht. Es bleibt viel Raum für Fantasie und individuelle Assoziationen; die spannenden Oberflächen reizen zum Berühren. Aber, meint die Künstlerin lachend es gibt immer nur zwei Meinungen zu meinen Bildern: Entweder man mag sie oder man mag sie eben nicht. Die PR-Frau braucht diese künstlerische Arbeit zum Ausgleich und Stressabbau.

Auf die Idee, blinde Menschen zu Ihren Ausstellungen einzuladen, kam die Künstlerin bei einer Vernissage in Erding. Unerwartet bat ein blinder, junger Mann darum, vielleicht eines der Bilder ertasten zu dürfen. Es war damals ein Bild aus der Serie Fire. Heute schützt die Künstlerin ihre Werke durch eine besondere Firniss und lädt explizit zum Berühren ein.
Weiter Infos unter: http://www.atelier-cj.de

* Der Abdruck ist frei. Wir bitten um ein Belegexemplar.

Kurzinfo zu Christa Jäger-Schrödl:

Schon seit vielen Jahren zeigt die fränkische Künstlerin Christa Jäger-Schrödl ihre großformatigen Werke auf Ausstellungen und im Internet. Die grafische Begabung wurde bereits im Kindesalter gefördert. Nach der FOS Gestaltung übte sie sich während des Architekturstudiums im Abstrahieren. Einige Jahre später entwickelte sie in einer Werbeagentur mit unterschiedlichsten Farben, Lacken und Materialien ihre ganz eigene Technik. Heute braucht die PR-Frau die künstlerische Arbeit zum Ausgleich und Stressabbau.

In ihren Bildern, die man größtenteils als Collagen bezeichnen könnte, prägen Strukturen die Bildhöhepunkte. Das verleiht ihnen eine erstaunliche Tiefe, die man auch erfühlen kann. Das Besondere ist: Zu jeder Ausstellung sind blinde und sehbehinderte Menschen willkommen.

Mit der Ausstellungsreihe BLIND DATE spricht Christa Jäger-Schrödl sehr speziell blinde und sehbehinderte Menschen an. Natürlich lädt sie auch die Sehenden dazu ein, die Farbenexplosion ihrer Bilder zu genießen und ein erstes Ertasten zu versuchen. Freuen Sie sich auf eine ungewöhnliche Ausstellung demnächst in Ihrer Nähe?

Kunst ist schön – macht aber viel Arbeit. (Karl Valentin)

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Doro und Claria bieten blinden Menschen barrierefreien Zugang zur Smartphone-Technologie

Doro und Claria bieten blinden Menschen barrierefreien Zugang zur Smartphone-Technologie

(Mynewsdesk) Gemeinsam mit dem Exklusivpartner Claria bringt Doro, führender Anbieter von einfach zu bedienenden Mobiltelefonen, ein Smartphone für blinde und sehbehinderte Menschen auf den Markt. Das Doro 820 Mini Claria ist als erstes serienmäßiges Smartphone exakt auf die Bedürfnisse und Wünsche einer Zielgruppe zugeschnitten, in der allein in Europa fast 30 Millionen Personen betroffen sind.

Um diese große Diskrepanz zwischen Bedürfnissen und angebotenen Produkten zu schließen, arbeitet Doro mit Claria (ehemals Telorion) aus Frankreich zusammen, einem mehrfach ausgezeichneten Anbieter von mobilen Lösungen für Sehbehinderte. Einmal mehr geht Doro mit dem Doro 820 Mini Claria einen Schritt auf seine Kunden zu und erweitert sein Programm an Smartphones, die den barrierefreien Zugang zur digitalen Kommunikation für jedermann garantieren sollen.

Das Doro 820 Mini Claria basiert auf dem Doro Liberto® 820 Mini und bietet damit alle Vorteile der Liberto®-Baureihe wie ergonomisches Design, HD Voice und Hörgerätekompatibilität, Griffigkeit und physikalische Tasten. Diese besonderen Eigenschaften werden jetzt um das Claria Vox System erweitert, das aus dem glatten Touchscreen eine Oberfläche mit fühlbaren Referenzpunkten mit physikalischen „Markierungen“ macht. Diese ermöglichen, dass man allein durch den Tastsinn exakt weiß, an welcher Stelle die Finger den Touchscreen gerade berühren. Damit sinkt die Hemmschwelle blinder und sehbehinderter Menschen, ein modernes Smartphone zu nutzen.

Die Claria Vox Software enthält auch eine sprachbasierte Schnittstelle, so dass der Anwender jederzeit und in jedem Anwendungsschritt sprachliche Hilfe und Führung erhalten kann. Die Stimme führt den Nutzer durch die Funktionen und Eigenschaften und das auf eine einfache und intuitive Weise. Doro geht mit seiner klaren Sound-Technologie noch einen Schritt weiter und ermöglicht allen Anwendern unabhängig von ihrer Sehschärfe eine sprachbasierte Einführung in die digitale Kommunikation.

Die Smartphone-Kamera fungiert als „intelligentes Auge“ des Mobilgeräts. Die Kamera nutzt OCR (optische Zeichenerkennung) um dem Anwender Texte vorzulesen und sie erkennt und benennt Farben, etwa von Geschenken oder Kleidungsstücken. Auch andere Funktionen sind sprachgeführt. Dazu gehören unter anderem der MP3-Player, E-Mail, Web-Browser und eine Buchvorlese-App. Somit erfährt der Anwender auf sehr intuitive Art das volle und komfortabel nutzbare Leistungsspektrum eines Smartphones.

Loic Dubié von Claria: „Wir freuen uns sehr über diese besondere Partnerschaft mit Doro. Die hohe Qualität der Produkte und die wirtschaftliche Kraft von Doro wird uns ermöglichen, den Vertrieb unserer Claria Vox Lösung international drastisch zu erhöhen und weltweit das Leben blinder und sehbehinderter Menschen deutlich zu verbessern.“

François Jacob, Regional Manager DACH, Doro Deutschland GmbH: „Doro und Claria haben die besten Elemente von Android genommen, sie vereinfacht und weiterentwickelt. Wir setzen unsere Marktführerschaft und unsere Leidenschaft für einfach nutzbare Technik ein, um die Bedürfnisse einer Kundengruppe zu erfüllen, die viel zu lange übersehen wurde. Unabhängig von Alter und Sehfähigkeit sollte unserer Meinung nach jeder die Vorteile der Smartphone-Technologie nutzen und somit den positiven Einfluss auf den Lebensstil genießen können.“

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Über Doro

Doro AB ist ein börsennotiertes schwedisches Unternehmen, das 1974 gegründet wurde. Doro hat sein erstes easy-to-use Mobiltelefon im Jahr 2007 auf den Markt gebracht. Das Unternehmen ist heute Marktführer in dem Bereich der einfach zu bedienenden Mobiltelefone. Doro Produkte und Lösungen werden in über 30 Ländern und auf 5 Kontinenten verkauft. Dazu gehören: Mobiltelefone & Smartphones, Applikationen & Software-Lösungen, Festnetztelefone, Telecare & mHealth Lösungen. Doro baut Barrieren beim Umgang mit neuer Technologie ab und wurde durch zahlreiche international Auszeichnungen für sein Produktdesign & Innovationen bestätigt. Die Aktien von Doro AB werden an der NASDAQ OMX Börse Stockholm im Bereich Nordic List, Small Companies gehandelt. Der Umsatz der Doro AB belief sich im Jahr 2014 auf SEK 1.277 Millionen (EUR 135 Mio.). http://www.doro.com

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Über Claria (ehemals Telorion)

Claria wurde 2011 gegründet und ist ein französischer Anbieter von digitalen Lösungen für sehbehinderte Menschen. Claria Lösungen ermöglichen sowohl blinden als auch sehbehinderten Menschen selbständiger zu werden und ihr Alltagsleben zu verbessern, auch wenn sie wenig Erfahrung mit oder Neigung zu neuen Technologien haben. Der Telekomumikations-Anbieter Orange hat Claria Vox als Referenzlösung für seine blinden Kunden ausgewählt und Claria Zoom (Lösung für Sehbehinderte) gewann den Silmo dOr Award auf der letzten World Optical Fair (Internationale Optikermesse) in Paris in der Kategorie geringe Sehfähigkeit. Claria ist in drei europäischen Ländern (Frankreich, Großbritannien und Belgien) aktiv und wird das Netzwerk von Doro nutzen, um ab 2015 ihre Lösungen in weiteren Ländern zu vertreiben. Claria wird vom Vision Institute Inkubator in Paris unterstützt.

http://www.claria-vision.com

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Doro und Claria bieten blinden Menschen barrierefreien Zugang zur Smartphone-Technologie

Doro und Claria bieten blinden Menschen barrierefreien Zugang zur Smartphone-Technologie

(Mynewsdesk) Aus der exklusiven Partnerschaft zwischen Doro und Claria entstehen zwei neue Doro Smartphones, die die Bedürfnisse einer oftmals unbeachteten Kundengruppe erfüllen.

In Europa leben mehr als 2,5 Millionen blinde Menschen und weitere 26 Millionen mit beeinträchtigter Sehfähigkeit. 90 Prozent aller Sehbehinderten sind älter als 65 Jahre. Leider erfüllen die typischen Smartphones für den Massenmarkt nicht die Bedürfnisse und Wünsche dieser enorm großen Zielgruppe.

Um diesen Mangel abzubauen, vereinen Claria und Doro, weltweiter Marktführer im Bereich leicht zu bedienender Mobiltelefone für Senioren, ihre Kräfte. Claria (ehemals Telorion) ist mehrfach ausgezeichneter Anbieter von mobilen Lösungen für Sehbehinderte. Das neue, leistungsstarke Zweierteam wird deshalb zwei neue Smartphones auf den Markt bringen, die die große Lücke im Mobilmarkt schließen.

Die beiden Smartphones Doro 820 Claria und das Doro 820 Mini Claria wurden speziell für blinde Anwender entwickelt und entsprechen Doros Unternehmensphilosophie des barrierefreien Zugangs zur digitalen Kommunikation für jedermann. Die neuen Mobilgeräte basieren auf den Smartphones Doro Liberto® 820 und Doro Liberto® 820 Mini. Diese Modelltreue bietet dem Anwender somit alle Vorteile eines Doro Mobiltelefons wie etwa ergonomisches Design, verstärkte HD Sounds, Griffigkeit und physikalische Tasten.

Das Claria Vox System bietet fühlbare Referenzpunkte auf dem Bildschirm, so dass der Anwender das Gerät und seine Funktionen erfühlen und somit erlernen kann. Dank der speziell designten Auflage gibt es ausgewählte physikalische „Markierungen“ einschließlich eines erhabenen Punktes auf der Fünfer-Taste und Erhöhungen zur separaten Navigation und den Zahlentasten. Diese ertastbaren Rückmeldungen senken die Hemmschwelle blinder und sehbehinderter Menschen bei der Nutzung eines Gerätes mit Touch Screen.

Die Claria Vox Software enthält auch eine sprachbasierte Schnittstelle, so dass der Anwender jederzeit und in jedem Anwendungsschritt sprachliche Hilfe und Führung erhalten kann. Die Stimme führt den Nutzer durch die Funktionen und Eigenschaften und das auf eine einfache und intuitive Weise. Doro geht mit seiner klaren Sound-Technologie noch einen Schritt weiter und ermöglicht allen Anwendern unabhängig von ihrer Sehschärfe eine sprachbasierte Einführung in die digitale Kommunikation.

Die Smartphone-Kamera fungiert als ein „intelligentes Auge“ des Mobilgeräts. Die Kamera nutzt OCR um dem Anwender Texte vorzulesen und sie erkennt und benennt Farben, etwa von Geschenken oder Kleidungsstücken. Auch andere Funktionen sind sprachgeführt. Dazu gehören unter anderem der MP3-Player, E-Mail, Web-Browser und eine Buchvorlese-App. Somit erfährt der Anwender auf sehr intuitive Art das volle und komfortabel nutzbare Leistungsspektrum eines Smartphones.

Loic Dubié von Claria: „Wir freuen uns sehr über diese besondere Partnerschaft mit Doro. Die hohe Qualität der Produkte und die wirtschaftliche Kraft von Doro wird uns ermöglichen, den Vertrieb unserer Claria Vox Lösung international drastisch zu erhöhen und weltweit das Leben blinder und sehbehinderter Menschen deutlich zu verbessern.“

Doro wird seine Markenbekanntheit und seine führende Marktposition in die Waagschale werfen, um dieses neue und hilfreiche Produkt im entsprechenden Distributionskanal auf den Weg zu bringen. Doro wurde für seine hilfreichen Produkte bereits mit dem renommierten „Wonder Vision Award“ von Stevie Wonder ausgezeichnet und das Unternehmen wird dieses Engagement noch ausbauen.

François Jacob, Regional Manager DACH, Doro Deutschland GmbH, zum Launch: „Doro und Claria haben die besten Elemente von Android genommen, sie vereinfacht und weiterentwickelt. Wir setzen unsere Marktführerschaft und unsere Leidenschaft für einfach nutzbare Technik ein, um die Bedürfnisse einer Kundengruppe zu erfüllen, die viel zu lange übersehen wurde. Unabhängig von Alter und Sehfähigkeit sollte unserer Meinung nach jeder die Vorteile der Smartphone-Technologie nutzen und somit den positiven Einfluss auf den Lebensstil genießen können.“

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Über Doro

Doro AB ist ein börsennotiertes schwedisches Unternehmen, das 1974 gegründet wurde. Doro hat sein erstes easy-to-use Mobiltelefon im Jahr 2007 auf den Markt gebracht. Das Unternehmen ist heute Marktführer in dem Bereich der einfach zu bedienenden Mobiltelefone. Doro Produkte und Lösungen werden in über 30 Ländern und auf 5 Kontinenten verkauft. Dazu gehören: Mobiltelefone & Smartphones, Applikationen & Software-Lösungen, Festnetztelefone, Telecare & mHealth Lösungen. Doro baut Barrieren beim Umgang mit neuer Technologie ab und wurde durch zahlreiche international Auszeichnungen für sein Produktdesign & Innovationen bestätigt. Die Aktien von Doro AB werden an der NASDAQ OMX Börse Stockholm im Bereich Nordic List, Small Companies gehandelt. Der Umsatz der Doro AB belief sich im Jahr 2014 auf SEK 1.277 Millionen (EUR 135 Mio.). http://www.doro.com

: http://www.doro.com

Über Claria (ehemals Telorion)

Claria wurde 2011 gegründet und ist ein französischer Anbieter von digitalen Lösungen für sehbehinderte Menschen. Claria Lösungen ermöglichen sowohl blinden als auch sehbehinderten Menschen selbständiger zu werden und ihr Alltagsleben zu verbessern, auch wenn sie wenig Erfahrung mit oder Neigung zu neuen Technologien haben. Der Telekomumikations-Anbieter Orange hat Claria Vox als Referenzlösung für seine blinden Kunden ausgewählt und Claria Zoom (Lösung für Sehbehinderte) gewann den Silmo dOr Award auf der letzten World Optical Fair (Internationale Optikermesse) in Paris in der Kategorie geringe Sehfähigkeit. Claria ist in drei europäischen Ländern (Frankreich, Großbritannien und Belgien) aktiv und wird das Netzwerk von Doro nutzen, um ab 2015 ihre Lösungen in weiteren Ländern zu vertreiben. Claria wird vom Vision Institute Inkubator in Paris unterstützt.

http://www.claria-vision.com

Kontakt

Sigi Riedelbauch
Marktplatz 18
91207 Lauf
0912397470
riedelbauch@publictouch.de
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Kunst Kultur Gastronomie

mengStore Lübeck veranstaltet Sehbehinderten-Kompetenztag

Apple und mengStore zeigen die Möglichkeiten der Apple-Plattform im Bereich der Blinden- und Sehbehindertennutzung

mengStore Lübeck veranstaltet Sehbehinderten-Kompetenztag

(NL/8995739144) Hamburg/Berlin, im Mai 2013 – Am Samstag, den 18. Mai, ab 10 Uhr stellt der mengStore Lübeck, Partner des Apple Premium Resellers mStore, in Zusammenarbeit mit dem Experten Thomas Protzel die vielfältigen Möglichkeiten von Mac und iPad für die Nutzung durch Blinde und Sehbehinderte vor. Schwerpunkt in diesem Jahr ist das iPad im täglichen Einsatz sowie hilfreiche Tipps und Tricks bei der Benutzung.

Innovative Funktionen von Apple-Geräten wie Siri und vor allem VoiceOver erleichtern blinden und sehbehinderten Benutzern den Umgang mit dem Computer enorm. Die VoiceOver-Technologie ist im iPad, Mac, iPhone sowie in Apple-TV installiert. Sie lässt sich völlig unkompliziert steuern, beispielsweise per Gesten. Die neueste Version, VoiceOver 3, bietet zudem Features wie das Spiegeln von Braille-Zeilen, Web-Spots und gesprochene Hinweise. Sie unterstützt auch häufig von Sehbehinderten nachgefragte Funktionen wie automatisches Vorlesen von Webseiten, Vorlesen aller Inhalte, Zusammenfassungen von Webseiten und vieles mehr.

Der erste Sehbehinderten-Kompetenztag in 2012 war extrem erfolgreich, sagt Jürgen Reimers, Storeleiter des mengStore Lübeck. Der Andrang übertraf unsere Erwartungen deutlich. Damit war klar: Der Bedarf an unkomplizierten IT-Lösungen für Blinde und Sehbehinderte ist enorm. Wir freuen uns, dass wir diese Zielgruppe dank der innovativen Apple-Technologie tatkräftig unterstützen können.

Die Veranstaltung findet ganztägig statt. Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Weitere Informationen unter:
http://www.mstore.de/news/event/18-05-2013-2-sehbehinderten-kompetenztag-im-mengstore-lubeck

Über mStore: mStore (www.mstore.de) ist Deutschlands größter Apple Premium Reseller mit einem Portfolio von mehr als 15.000 Produkten der IT- und Unterhaltungselektronik. Über 180 von Apple zertifizierte Einkaufsberater bieten kompetenten und individuellen Service in deutschlandweit 17 Filialen. Von Martin Willmann und Martin Dencker vor über 23 Jahren gegründet, lautet das Motto des Full-Service-Anbieters mit Systemhausspezialisierung auf Apple-Produkte Macs & More mStore. Das Mutterhaus M&M:Trading! bietet mit der zertifizierten hauseigenen Technik, einem hochspezialisierten Service und Support die langfristige Betreuung für Apple-Kunden in Sachen Mac, iPod, iPhone und iPads.
Apple Premium Reseller ist eine Auszeichnung, die der kalifornische Hersteller von Macintosh-Computern, iPods, iPhone und iPad nur sehr wenigen ausgewählten Händlern zukommen lässt, die beste Beratungskompetenz und großes technisches Know-how bewiesen haben und durch laufende Trainings auf aktuellem Niveau gehalten werden.

Kontakt:
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Christian Klaus
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Medizin Gesundheit Wellness

Mehr Sicherheit für Eltern und pflegende Angehörige mit Hörstörungen

Das Watch & Care V 120 für Babyüberwachung und Pflege

Mehr Sicherheit für Eltern und pflegende Angehörige mit Hörstörungen

Das Watch & Care V 120 von amplicomms – ideal für Babyüberwachung und Pflege

Neuss, 04. April 2013 – Hörstörungen stellen Eltern von Säuglingen und Kindern sowie pflegende Angehörige bei der Überwachung dieser vor eine große Herausforderung. Ständig schwingt die Unsicherheit mit, ob es dem Baby oder der zu betreuenden Person wirklich gut geht, während man sich in anderen Räumen aufhält. Um das Wohlbefinden besser im Auge zu behalten und um möglichst unabhängig vom Hörsinn zu sein, bringt amplicomms nun das neue Watch & Care V120 mit hochauflösendem Farbmonitor, Nachtsichtfunktion, Vibrationsalarm sowie Tempe-raturüberwachung und leistungsfähigem Akkupack auf den Markt.

Das Watch & Care V120 ist ein digitales, schnurloses A/V Überwachungssystem mit audio-visueller Überwachung. Das System ist ideal um Babys sowie ältere oder behinderte Personen im wahrsten Sinne des Wortes im Auge zu behalten. Die hohe Qualität des LCD-Farbdisplay bietet tagsüber eine Live-Videoüberwachung, nachts kann man sich dank hochwertiger Infrarotdioden ein klares Bild machen. Zusätzlich ermöglicht die Ge-gensprechfunktion, dass alle auf Wunsch miteinander kommunizieren können.

Ein Multieinsatzgerät mit vielfältigen Leistungsmerkmalen: Das leicht reagierende Mikrofon nimmt auch die leisesten Töne auf und kann bei Bedarf entsprechend angepasst werden. Mehr Flexibilität am Tag bietet der integrierte Vibrationsalarm in der Monitoreinheit. Dieser vibriert unterstützend ab einem bestimmten Geräuschpegel – das ist ideal für Menschen mit Hörproblemen. Für noch mehr Sicherheit, besonders nachts, kann dieser Personenkreis zusätzlich ein Vibrationskissen verwenden; das PTV 100 wird einfach angeschlossen und unter das Kopfkissen gelegt. Bei Geräuschen im Zimmer der Sendeeinheit beginnt das Kissen kraftvoll zu vibrieren.

Das Watch & Care V120 wird mit Gürtelclip für die Monitoreinheit, Ladeschale und leistungsfähigem Akku geliefert. Eine weitere Besonderheit ist die Temperaturüberwachung mit Anzeige und Alarmfunktion, ferner spielt die Sendeeinheit fünf Wiegenlieder um das Kind möglichst schnell zu beruhigen oder in den Schlaf zu wiegen. Das Watch & Care V120 ist ab April im Handel für UVP EUR 139,00 erhältlich.

amplicomms ist eine europäische Marke des Unternehmens Audioline GmbH, einem führenden Anbieter im Bereich Kommunikationstechnologie im deutschen Markt. Die amplicomms Produkte erfüllen höchste europäische Standards und werden speziell an die Bedürfnisse von Menschen mit Hör- oder Sehschwäche sowie älteren Personen angepasst. Die Produktpalette von amplicomms reicht von schnurgebundenen Telefonen über schnurlose DECT-Telefone bis hin zu Mobiltelefonen und Zubehör. Alle amplicomms Festnetz-Telefone sind für ihre herausragende Hörgerätekompatibilität mit dem „ETS 300381 Preferred“-Siegel (European Telecommunication Standard) ausgezeichnet. Das GGT-Siegel (Gesellschaft für Gerontotechnik) sowie das ECOmode-Siegel bescheinigen zahlreichen Produkten eine hohe Bedienungsfreundlichkeit sowie eine reduzierte Strahlung.
Weitere Informationen finden Sie unter www.amplicomms.com.

Kontakt
amplicomms c/o Audioline GmbH
Maximilian Diederichs
Hellersbergstraße 2a
41460 Neuss
02131-79900
diederichs@audioline.de
http://www.amplicomms.com

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Ausgezeichnet durch Stiftung Warentest

Das amplicomms PowerTel M7000 erzielte das Testurteil „gut“

Ausgezeichnet durch Stiftung Warentest

Das Mobiltelefon PowerTel M7000 von amplicomms

Neuss, 19. Februar 2013 – Im Test 01/2013 erzielte das amplicomms PowerTel M7000 das Testergebnis „gut (2,3) wobei von 15 getesteten Mobiltelefonen zwei mit „ausreichend, fünf mit „befriedigend“ und acht mit „gut“ beurteilt wurden.

Wir sehen uns durch das Ergebnis bestätigt, denn der Testbericht zeigt, dass alle Funktionen unseres PowerTel M7000, auf die wir in der Entwicklung sehr großen Wert gelegt haben, besonders hoch bewertet wurden; und zwar in den Kategorien „Sprachqualität Hören“ sehr gut; „Eignung für Personen mit Sehschwäche“ sehr gut; „Tastatur“ sehr gut und „Notruffunktion“ sehr gut.

Das Klapphandy PowerTel M7000 von amplicomms zielt auf alle, die ein kompaktes, leichtes Handy suchen, das einfach zu bedienen ist.

Es klingelt extra laut (bis zu 90 dB), vibriert bei Anruf oder SMS und lässt den Anrufer mit bis zu 40 dB laut aus dem Hörer erschallen: das PowerTel M7000 von amplicomms mit doppeltem Lautverstärker und Premium Hörgeräte-Anpassung.

Ein besonderes Feature ist auch die Sprachausgabe: Jeder Tastendruck wird beim Wählen nicht nur deutlich im großen Farbdisplay angezeigt, sondern auch angesagt.

Nicht nur von Senioren geschätzt wird die einfache und sichere Bedienung des Klapphandys: Durch Öffnen der Klappe wird ein Gespräch angenommen und durch Schließen wird wieder aufgelegt. Dabei bleiben alle Tasten abgedeckt und vor versehentlichem Drücken geschützt.

Wohl einzigartig ist auch die Ausstattung des Telefonbuchs, dessen zehn wichtigste von insgesamt 500 Einträgen mit einem aufgezeichneten Namen versehen werden können, die beim Anruf dann an Stelle des Klingeltons angesagt werden. Da kann es dann z.B. heißen: „Peter ruft an!“. Das ist ein besonders nützliches Extra, z.B. für Menschen mit Sehbehinderungen.

Auch bei der Bluetooth®-Anpassung gibt sich dieses neue Handy nicht mit Basisanforderungen zufrieden. Neben Sprache werden auch Daten des Telefonbuchs übermittelt, so dass man mit einer Auto-Freisprecheinrichtung im Display die Telefonbucheinträge des Handys sehen kann.

Weitere nützliche Funktionen machen das neue amplicomms PowerTel M7000 zu einem praktischen Alltagsbegleiter. So verfügt es über eine Taschenlampenfunktion, über einen Kalender, Taschenrechner, Wecker sowie eine Stoppuhr.

Das PowerTel M7000 ist in den Farben grau/silber und weiß/bordeaux im Fachhandel erhältlich (UVP EUR 99,95).

Über amplicomms:
amplicomms ist eine europäische Marke des Unternehmens Audioline GmbH, einem führenden Anbieter im Bereich Kommunikationstechnologie im deutschen Markt. Die amplicomms Produkte erfüllen höchste europäische Standards und werden speziell an die Bedürfnisse von Menschen mit Hör- oder Sehschwäche sowie älteren Personen angepasst. Die Produktpalette von amplicomms reicht von schnurgebundenen Telefonen über schnurlose DECT-Telefone bis hin zu Mobiltelefonen und Zubehör. Alle amplicomms Festnetz-Telefone sind für ihre herausragende Hörgerätekompatibilität mit dem „ETS 300381 Preferred“-Siegel (European Telecommunication Standard) ausgezeichnet. Das GGT-Siegel (Gesellschaft für Gerontotechnik) sowie das ECOmode-Siegel bescheinigen zahlreichen Produkten eine hohe Bedienungsfreundlichkeit sowie eine reduzierte Strahlung.
Weitere Informationen finden Sie unter www.amplicomms.com.

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Medizin Gesundheit Wellness

Spezialangebot für Pflege in Berlin: PflegekompetenzCenter Kein HANDICAP

Gebärdensprache und Blindenschrift sind für Birgit Knebel und Steffi Reimann selbstverständlich im Umgang mit ihren Pflegekunden und Mitarbeitern.
Spezialangebot für Pflege in Berlin: PflegekompetenzCenter Kein HANDICAP

Berlin. Keiner ist gerne krank, denn Pflegebedürftigkeit macht hilflos. Weil man vieles nicht selbst tun kann, muss man dann eigene Bedürfnisse und Wünsche denen vermitteln, die helfen und pflegen. Wer das nicht kann, weil er Seh-, Hör- oder Sprachbehinderungen hat, für den bedeutet Pflegebedürftigkeit eine Katastrophe.

Das musste die gelernte Krankenschwester Steffi Reimann feststellen, als ein solcher Fall in der eigenen Familie auftrat. Für sie und ihre Kollegin Birgit Knebel war dies der Grund, einen Pflegedienst zu gründen, der gehörlosen und blinden bzw. sehbehinderten pflegebedürftigen Menschen eine ganz besondere Form der Betreuung und Zuwendung bietet, wie sie im üblichen ambulanten Pflegealltag gar nicht umgesetzt werden kann.

Deshalb ist im Berliner PflegekompetenzCenter kein HANDICAP auch alles ein bisschen anders als in anderen ambulanten Pflegediensten: Hier können sich alle Mitarbeiter in der Deutschen Gebärdensprache (DGS) verständigen, weil sie diese entweder in Kursen erlernt haben oder weil sie selbst eine Hörbehinderung haben. Sie stellen sich auch auf die besonderen Bedürfnisse von Menschen mit einer Sehbehinderung ein: Blindenschrift zu beherrschen, gehört ebenfalls zu den Fähigkeiten der Mitarbeiter. „Ein Drittel unseres Teams lebt selbst mit einem Handicap und weiß aus eigener Erfahrung, wie sich damit der Alltag bewältigen lässt. Und ihre Kollegen/innen ohne Handicap lernen täglich von ihnen“, erklärt Steffi Reimann.

Dazu gehört auch ein spezielles Verhalten, über das sich die meisten von uns keine Gedanken machen. Typische Anfängerfehler kennt Birgit Knebel: „Zum Beispiel muss man ganz schnell lernen, zu Hause bei einem sehbehinderten Pflegekunden alle Dinge sofort nach Gebrauch wieder an ihren angestammten Platz zu stellen, damit er sie findet, wenn unsere Mitarbeiterin wieder gegangen ist. Oder ganz banal, aber nicht immer einfach, wenn man jemanden pflegt oder den Haushalt versorgt: Bei der Betreuung von gehörlosen Menschen, die Lippenlesen können, darf man sich beim Sprechen niemals abwenden.“

Neben der persönlichen Assistenz für Menschen mit Behinderung zu Hause und am Arbeitsplatz gehört zu den besonderen Leistungen des PflegekompetenzCenter Kein HANDICAP auch die psychogerontologischen Betreuung von Menschen mit Demenz. Denn sie verlieren im Laufe der Krankheit u.a. ihr Seh-, Hör- und Sprachvermögen. Auf den Umgang mit ihnen bereitet der Pflegedienst seine Mitarbeiter/innen ebenfalls mit speziellen Fortbildungen vor. „Wir arbeiten nach dem psychobiographischen Pflege- und Betreuungsmodell von Professor Erwin Böhm. Allerdings können wir es nur deshalb so erfolgreich anwenden, weil jeder in unserem Team eine Menge Einfühlungsvermögen, Respekt, Flexibilität und Geduld mitbringt“, stellt Steffi Reimann fest.

Seit die beiden Inhaberinnen für Menschen mit Seh-, Hör- oder Sprachbehinderungen ihr spezielles Pflegeangebot entwickelt haben, spüren sie aber auch einen enormen Bedarf an Beratung und Information. Deshalb bietet das PflegekompetenzCenter regelmäßige Informationsveranstaltungen und Schulungen für Angehörige und Betroffene – selbstverständlich für Gehörlose immer mit Gebärdensprache. Und auf ihrer Internetseite erhält man alle wichtigen Informationen auch per Video in Gebärdensprache.

Über das Unternehmen:
Das PflegekompetenzCenter kein HANDICAP wurde im April 2009 in Berlin Köpenick gegründet.

Über die Grund- und Behandlungspflege und die Haushaltsversorgung hinaus bietet es Menschen mit Seh-, Hör- und Sprachbehinderung die Unterstützung durch Pflegeassistenz, Assistenz am Arbeitsplatz, Urlaubsbegleitung und die Vermittlung ehrenamtlicher Helfer.

Spezialisiert hat sich das ambulante Pflegeunternehmen auf Leistungen für Menschen mit Seh-, Hör- und Sprachbehinderung mit einem besonderen Pflegeprinzip: In der Bezugspflege kümmern sich ausgewählte Mitarbeiter als feste Bezugspersonen jeweils um die Pflegekunden, um vertrauensvolle Beziehungen entstehen zu lassen. Sie verständigen sich mit ihnen mit Gebärdensprache und Blindenschrift. Ein Drittel der Mitarbeiter des Berliner Pflegedienstes lebt selbst mit einem Handicap.

In der Wohnanlage Rhinstraße 105 betreut das PflegekompetenzCenter Kein HANDICAP die Bewohner auf Wunsch mit Grund- und Behandlungspflege, hauswirtschaftlicher Hilfe und Apothekenservice. Eine Beschäftigungsassistentin lädt wöchentlich ein zu gemeinsamem Kaffee und Klatsch, Basteln, Handarbeiten und Spielen.

Besonders engagieren sich die Inhaberinnen Birgit Knebel und Steffi Reimann in der Zusammenarbeit mit Selbsthilfegruppen und Vereinen. Außerdem bieten sie regelmäßige Informationsveranstaltungen zu allen Themen rund um die Pflegebedürftigkeit.

Das Unternehmen freut sich über Mitarbeiter, die sich gerne der besonderen Herausforderung stellen, Menschen mit Seh-, Hör- und Sprachbehinderung zu unterstützen, zu betreuen und zu pflegen.

PflegekompetenzCenter kein HANDICAP
Steffi Reimann
Bölschestraße 27
12587 Berlin
030 802018-67

http://www.kein-handicap.com
reimann@kein-handicap.com

Pressekontakt:
care-comm PR & Marketing in der Kranken- und Altenpflege
Marion Seigel
Tannenweg 3
25421 Pinneberg
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04101/515922
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