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Baudenkmal: Erhaltung der Kulturgeschichte – Überleben

Geißeln der Menschheit: Zerstörung – feindliche Umwelt. Diskussionsbeitrag mit Eric Mozanowski, Immobilienexperte und Autor

Baudenkmal: Erhaltung der Kulturgeschichte - Überleben

Baudenkmal: Erhaltung der Kulturgeschichte – von Eric Mozanowski, Stuttgart

Im ersten veröffentlichten Teil der Serie Denkmalschutz – Umwelt und der lange Weg zur Gesundheit erläutert der Stuttgarter Immobilienexperte Eric Mozanowski, die Parallelen Gesundheitsgeschichte und Denkmalpflege.

Die Vergangenheit mit ihren Kulturgütern ist nicht reproduzierbar. Wie die Zeugnisse sichern und dem Schwund entgegen treten? Eric Mozanowski gibt zu bedenken, dass beispielsweise in der Wiederaufbauphase nach dem 2. Weltkrieg deutschlandweit mehr Kulturdenkmale zerstört und vernichtet wurden als während des Krieges. Diese Erkenntnis und Aufarbeitung hat der Bedeutung des Denkmalschutzes erheblich gestärkt. Es gibt Hoffnung für die weitere Etablierung der Denkmalpflege. „Aus dem 19. Jahrhundert stammten die Baupolizeiverordnungen und Brandschutzverordnungen, die zu einer umfassenden Gesetzgebung zusammengewachsen sind und nach der Gründung der Bundesrepublik Deutschland in den Bundesländern in den Bauordnungen etabliert wurden. Die Hoffnung, dass der Denkmalschutz auch eine angemessene Etablierung und deren Regelungen in die Länder der Bundesrepublik findet, wird nicht aufgegeben“, meint der Stuttgarter Immobilienexperte Eric Mozanowski.

Ein langer schmerzreicher Weg zur Gesundheit

Geschichtlich betrachtet nahmen die Geißeln der Menschheit, wozu auch die Tuberkulose zählte, teilweise bizarre Wendungen ein. Eric Mozanowski erläutert, dass die ätherische Erscheinung der schönen Schwindsüchtigen zum weiblichen Schönheitsideal um 1848 als Vorbild diente. Den englischen Malern einer englischen Malervereinigung von Dante Gabriel Rossetti, denen die Vorläufer Raphaels als Vorbild dienten, erhoben diese Schwindsüchtigen zum Schönheitsideal. Unter den bürgerlichen Dichtern, Malern und Musikern, die wie Spitzwegs „Der arme Poet“ in einer edlen Dachkammer hausten, gab es Schwindsüchtige. Die Tuberkulose galt als die Krankheit der „Romantika“.

Kultur und Kunst in Zeiten der Schwindsucht

Eric Mozanowski entführt die Teilnehmer in die Zeit der Schwindsucht und diskutiert die Zustände, die zu dieser „Geißel der Menschheit“ beigetragen hat. Nicht nur in Deutschland herrschten schlechte hygienische Zustände in den europäischen Großstädten war der Gesundheitszustand schlechter als auf dem Land. Aus der Not ist Kunst und Kultur entstanden. In Frankreich bezeichnete man die Schwindsucht in Künstlerkreisen als „romantisches Fieber“. Besonders in Paris fiel auf, dass schöne Frauen, die von der „Jeunesse doree“ umjubelt wurden, von heute auf morgen verschwanden – alleine, weil sie erkrankt waren. Von allen Bewunderern verlassen, dahinsiechten – eine Brutalität zu der Zeit. Das Schicksal einer dieser Schönen, Marie Duplessis, die an Schwindsucht gestorben war und deren Sarg einige befreundete Dichter und Maler folgten, nicht Herzöge, Marquis und Lords, die früher ihr Bett mit Gold übersäten, regten Alexandre Dumas den Jüngeren 1848 zu seinem Roman „Die Kameliendame“ an. Bald danach gestaltete Giuseppe Verdi aus dieser Vorlage seine „La traviata“ („Die Verirrte“), deren Aufführung in der Opernliteratur etwas unerhört Neues bedeutete. Zu erwähnen gilt, dass zum ersten Mal ein Komponist, einen zeitgenössischen Stoff auf die Bühne zu bringen wagt – die Geschichte der Kurtisane Violetta Valeri, die an galoppierender Schwindsucht stirbt.

Von nun an verschwand die Tuberkulose nicht mehr von den Opernbühnen. 1881 entstand die Oper „Hoffmanns Erzählungen“ von Jacques Offenbach (1819-1880), in der die junge Antonia Crespel an Schwindsucht stirbt. 1895 gelangte Puccinis „La Boheme“ zur Aufführung. Ein Werk, durch das sich die Krankheit wie ein roter Faden zieht, und das wie die „La traviata“ Welterfolg hatte. All diesen Opern ist gemeinsam, dass von der Tuberkulose nicht nur gesprochen wird, sondern dass sie auch in den Verlauf der Handlung eingreift. Die Schwindsucht galt als unheilbar tödliche Krankheit. Sie führt das tragische Ende der Werke herbei, immer ist es ein zartes junges Mädchen, das an ihr stirbt.

Wie kam es, dass viele Opern zu dieser Zeit die Tuberkulose thematisierten?

Sie versinnbildlichten den tragischen Tod von jungen Menschen, deren Hoffen und Streben durch die heimtückische Krankheit ein jähes Ende fand. Ein Schicksal, das sie mit vielen ihrer realen Zeitgenossen teilten und das darum so große Anteilnahme fand.

Den Krankheitsnamen „Tuberkulose“ prägte 1832 Schönlein, der als Erster in Deutschland in seiner Würzburger Klinik die neuen diagnostischen Methoden „Perkussion“ und „Auskultation“ einführte und die verstorbenen Kranken sezieren ließ, um die Richtigkeit der am Krankenbett gestellten Diagnose zu kontrollieren.

Inventarisation von Baudenkmälern – Erfassung und Bedeutung

Immobilienexperte Eric Mozanowski zur den Parallelen im Bereich Denkmalpflege: „Denkmalschutz hat mit dem Ruf einer „Geißel der Menschheit“ zu kämpfen, denn die Meinungen um schützenswerte Kulturgüter gehen weit auseinander. Was wird unter einem Baudenkmal verstanden? Kurz beschrieben; eine bauliche Anlage aus vergangener Zeit.“ Die Erhaltung von Denkmalen wegen der kulturgeschichtlichen Bedeutung liegt im Interesse der Allgemeinheit. „Die Qualitäten beruhen auf künstlerische, technische, städtebauliche, volkskundliche, sozialgeschichtlichen oder wirtschaftsgeschichtlichen Einflüssen. Erinnerungen an historische Situationen oder Persönlichkeiten spielen dabei eine weitere wesentliche Rolle zur Erhaltung. Oft gestellte Frage, welche Objekte kommen in Frage? Die Bandbreite reicht vom Bauernhaus zum Gutshof über die Kirche, der weiträumigen Klosteranlage bis hin zu ganzen Städten. Die Geschichte ist nicht immer gerecht“, erläutert der Stuttgarter Immobilienexperte Eric Mozanowski das Verständnis des Denkmalschutzes. Damit Denkmalpflege beginnen kann, wird eine Inventarisierung, die Erfassung des Denkmales vorausgesetzt. Diese Erkenntnis reicht ins frühe 19. Jahrhundert zurück. Denkmalqualität wird durch die Inventarisierung sichtbar gemacht und rechtfertigt den staatlichen Erhaltungsanspruch. Eric Mozanowski gibt zu bedenken, dass Inventarisierungen nicht nur auf den Baukörper anzuwenden sind, sondern auch aus Schmuck, Einrichtung, Funktion und Bild, dies erst zur geschichtlichen Aussage führt. Die Inventarisierung wird laufend fortgeführt. In vielen Diskussionen und Beiträgen stellt sich heraus, dass es im Bereich Denkmalschutz und Denkmalpflege in den Jahren auch Fehlurteile gab und gibt.

Es gibt Fehlurteile, die sich wie eine ewige Krankheit forterben. Wichtig in der Medizin bei der Heilung der Tuberkulose beispielsweise ist, sagt Eric Mozanowski, dass aufgrund der pathologisch-anatomischen Studien man zu der verhängnisvollen Ansicht kam, der anatomische Charakter der Krankheit schließe eine Heilung aus, auch wenn die Krankheit bereits im Anfangsstadium erkannt wurde.

Damit entstand bei Ärzten und Laien eine allgemeine Resignation. Man betrieb höchstens noch eine lindernde symptomatische Behandlung. Dem Kranken sollte solange wie möglich der wahre Charakter seines Lebens verborgen werden. Der Glaube damals, die Kenntnis von allem würde den Tod beschleunigen.

Eric Mozanowski zur Geschichte „Die Geißeln der Menschheit“ und die daraus entstandenen Kunstwerke und Beiträge, die bis heute überliefert sind, lohnen zur differenzierten Betrachtung und hat Schutz verdient – Sie bereichern unser Leben!

Eric Mozanowski führte in Berlin / Leipzig sowie Stuttgart im Rahmen von Seminarveranstaltungen die Vortragsreihe zum Themengebiet Denkmalschutz in Deutschland fort. Wichtige Wissensmodule werden auf Wunsch auch im Internet veröffentlicht. Ein besonderer Schwerpunkt liegt in der Geschichte von Denkmalimmobilien und der Wandel in die heutige Zeit mit den gegebenen Veränderungen und Ansprüchen, die Modernisierung und Sanierung von Denkmalimmobilien mit sich bringen. Weitere Informationen unter: www.immobilien-news-24.org

Kontakt
Eric Mozanowski
Eric Mozanowski
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70174 Stuttgart
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http://www.immobilien-news-24.org

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Welt-Tuberkulose-Tag 2013: Mit der Sonne immunisieren

Welt-Tuberkulose-Tag 2013: Mit der Sonne immunisieren

Der Bundesfachverband Besonnung e. V. ist die Interessenvertretung der gesamten Besonnungsbranche in Deutschland

Am 24. März jeden Jahres, gedenken Organisationen wie die DAHW (Deutsche Lepra- und Tuberkulosehilfe) den Zahlreichen Opfern, welche an Tuberkulose erkrankten oder gar daran starben. Die Organisationen wollen durch diesen Tag auf die Gefahren der heute immer noch stark präsenten Infektionskrankheit aufmerksam machen.

Einige Fakten

-Die Tuberkulose, genauer das „Mycobacterium tuberculosis“ wurde am 24. März 1882 erstmals von Robert Koch beschrieben
-Leider zählt die Tuberkulose auch heute noch zu den am häufigsten zum Tode führenden HEILBAREN Infektionskrankheiten
-Täglich sterben weltweit 4.000 Menschen an Tuberkulose und auch in Deutschland erkranken jährlich noch rund 4.000 Menschen daran
-Eine Tröpfcheninfektion, deren Mykobakterien die Lunge angreifen
-Auch bekannt als „Schwindsucht“, da nach Ausbruch der Krankheit eine Phase mit Gewichtsverlust, Schwäche, Fieberanfällen und Nachtschweiß beginnt

Wie Sonne helfen kann

Mutter Natur kann nicht nur helfen, Tuberkulose vorzubeugen, sondern auch bei der Heilung behilflich sein.
Viele Menschen infizieren sich, ohne dass bei ihnen das Vollbild der Krankheit jemals ausbricht. Begleitfaktoren wie ein schwaches Immunsystem oder ungünstige Lebensumstände beschleunigen jedoch den Ausbruch dieser Infektionskrankheit.

Hier kommen Sonne und Solarium ins Spiel. Die UVB-Strahlen der Sonne oder des Solariums, sorgen für die Vitamin D-Synthese in unserer Haut. Als Vitamin D bezeichnen wir jenes Hormon, welches für ein starkes Abwehrsystem unseres Körpers zuständig ist.

Schon eine Studie aus dem Jahre 2008 bemerkte, dass vor allem Menschen mit einem Vitamin D Efizit an Tuberkulose erkankten. Ihre Studien Leiterin Dr. Katherine Gibney formulierte es schon im Jahre 2008 treffend: „Ein niedriger Vitamin D-Spiegel erhöht das Risiko einer Erstinfektion mit mykobakterieller Tuberkulose. Und einmal infiziert erhöht der Vitamin D-Mangel die Wahrscheinlichkeit einer offenen TB.“

Aber Vitamin D, bzw. Sonne kann nicht nur durch eine starke Immunabwehr vor einer möglichen Tuberkulose schützen, sonder auch die Heilung, in einer Tuberkulose-Therapie mit Antibiotika, beschleunigen. Auch dies konnten Studien immer wieder belegen.

Das Sonnenlicht wurde schon vor mehr als 100 Jahren für die Tbc-Therapie eingesetzt. Dabei war der Aufenthalt an der Sonne im Freien (am besten in großer Höhe) schon vor einem Jahrhundert das Mittel der Wahl.
Damals wusste man allerdings noch nicht, dass diese heilende Wirkung über das „Sonnenschein-Vitamin D“ geschieht, das von den UVB-Strahlen der Sonne in der Haut gebildet wird.

Immer weniger abwegig scheint daher der gute Ratschlag, durch Sonne und Solarium seine Immunabwehr zu stärken und sich damit nicht nur wohl, sonder auch fit und gesund zu fühlen. Verständlich, dass wieder immer mehr Menschen, auf die natürliche Kraft der Natur und damit der Sonne zurück greifen. Was schon tausend Jahre vor unserer Zeit gut für die Menschheit war, kann dieser Tage doch nicht schlecht für uns sein. Schließlich sind die Sonne und das Licht, der Grund für den Ursprung allen Lebens.

Quellen:
http://www.dahw.de/themenseiten/welt-tuberkulose-tag4/der-welt-tuberkulose-tag3

Kelechi E Nnoaham, Aileen Clarke, Low serum vitamin D levels and tuberculosis: a systematic review and meta-analysis, International Journal of Epidemiology 2008 37(1):113-119 (PDF kostenlos)

K.B. Gibney et al., Vitamin D deficiency is associated with tuberculosis and latent tuberculosis infection in immigrants from sub-Saharan Africa, Clin Infect Dis, Februar 2008;46(3):443-6

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