Tag Archives: SCHWEISSEN

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POLYRACK: Gehäuse und Schaltschränke nach ISO 3834

Die POLYRACK TECH-GROUP hat vor kurzem die Zertifizierung nach DIN EN ISO 3834 erworben und bietet schmelzgeschweißte Blech- und Profilgehäuse sowie Schaltschränke nach ISO 3834 an.

Die ISO 3834 garantiert schmelzgeschweißte Bauteile und Konstruktionen in hoher Qualität. Hierfür stellt das Verfahren umfangreiche Anforderungen an das Personal, Maschinen und Anlagen sowie an die erforderliche Dokumentation. „Die Güte einer Schweißverbindung lässt sich oft nicht oder nur sehr schwer beurteilen. Die Zertifizierung gibt unseren Kunden die Gewissheit, ausschließlich Gehäuse und Schaltschränke mit absolut hochwertigen Schweißverbindungen zu erhalten“, erklärt Vitalij Linker, internationaler Schweißtechniker und stellvertretender Fertigungsleiter bei POLYRACK.

Für Produkte, welche über eine Schweißverbindung realisiert werden, hat POLYRACK für die Anwendung von Aluminium oder Chrom-Nickel-Stahl das Zertifikat ISO 3834 für das Schweißen erworben. Das Zertifikat ist vor allem für branchenspezifische Anwendungen im Maschinen- und Anlagenbau sowie in der Medizintechnik relevant, insbesondere bei Gehäusen mit Anforderungen für zuverlässige Schutzeigenschaften oder Einsatz in rauen Umgebungsbedingungen. Auf Kundenwunsch qualifiziert POLYRACK weitere Schweißverfahren und Materialien. Dies wird bei POLYRACK bereits in der Entwicklungsphase eines Projekts in Abstimmung mit dem Kunden und den jeweiligen Anforderungen berücksichtigt.

Über die POLYRACK TECH-GROUP ( www.polyrack.com)
Die POLYRACK TECH-GROUP entwickelt und produziert hochqualitative Systemlösungen für die Elektronik. Dank breitem Technologiespektrum in der mechanischen Fertigung, Systemtechnik/ Elektronik, Kunststofftechnik und Oberflächenbearbeitung bietet POLYRACK Electronic Packaging für jeden Bedarf. Das Leistungsangebot reicht von der Beratung in der Konzeptionsphase über die Entwicklung, Produktion und Assemblierung bis hin zu Logistiklösungen und Sourcing Services.
Die Unternehmensgruppe umfasst die POLYRACK Electronic-Aufbausysteme GmbH, die RAPP Kunststofftechnik GmbH, die RAPP Oberflächenbearbeitung GmbH sowie Tochterunternehmen in der Schweiz, Belgien, Amerika und China. Das inhabergeführte Unternehmen beschäftigt weltweit ca. 410 Mitarbeiter und erzielte im Geschäftsjahr 2017 einen Umsatz in Summe von 65 Millionen Euro in der Gruppe.

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K.LEAN präsentiert TurnMan Lift: Mechanischer 5S-Manipulator mit hydraulischer Hubfunktion

K.LEAN präsentiert TurnMan Lift: Mechanischer 5S-Manipulator mit hydraulischer Hubfunktion

TurnMan Lift von K.LEAN

Unter der Marke K.LEAN entwickelt, produziert und vertreibt die Josef Koch GmbH 5S-Produkte für die effiziente Arbeitsplatzorganisation und Prozessoptimierung in Industrie und Handwerk. Mit den TurnMan-Modellen bietet der Spezialhersteller ergonomische, mechanische 5S-Drehwender und -Schweißmanipulatoren für kraftarmes allseitiges Drehen, Wenden und Positionieren von Bauteilen beim Schweißen und Montieren an. Ergänzt wird die Modellreihe nun um den TurnMan Lift mit hydraulischer Hubfunktion. Dieser ist damit die ergonomisch optimierte Erweiterung des 5S-Schweißmanipulators.

Der TurnMan ist von seiner Funktion ein manuell bedienbarer 5S-Drehwender mit Massenschwerpunkt-Verstellung. Per Hand können damit zu bearbeitende Bauteile bis zu einem Gewicht von 300 kg arbeitssicher mit geringstem Kraftaufwand eingespannt und mehrachsig in die ergonomisch optimale Arbeitsposition gedreht werden. Mithilfe des patentierten Federriegel lassen sich Werkstücke im 15-Grad-Raster mühelos und schnell arretieren. Zur Justierung des Massenschwerpunktes dient die händisch zu betätigende Spindelhubachse. Mit dem TurnMan Lift können Bauteile jetzt auch hydraulisch in die vertikal gewünschte Höhe gebracht werden. Durch die darüber verbesserte Zugänglichkeit wird deren Bearbeitung weiter vereinfacht und so die Ergonomie am Arbeitsplatz nochmals gesteigert.

Gegenüber motorbetriebenen Geräten ist der TurnMan Lift nicht nur erheblich preiswerter, sondern auch in der Prozesszeit schneller einsetzbar. Besonders für Ein-Mann-Arbeiten bietet der K.LEAN 5S Drehmanipulator eine maßgebliche Effizienzsteigerung. Geschultes Fachpersonal ist aufgrund der einfachen Bedienung nicht notwendig. Gleichzeitig reduziert das mechanische 5S-Produkt die für Motor-Drehmanipulatoren vorgeschriebenen, umfangreichen Schutzvorkehrungen. Klein- und Mittelserien-Hersteller wie auch Produzenten von Einzelfertigungen können notwendige Investitionen damit jetzt deutlich wirtschaftlicher gestalten.

K.LEAN bietet den TurnMan in den Versionen TurnMan 300 als Schweiß-Drehwender, Schweißdrehtisch und Schweißmanipulator an. Der TurnMan Lift erweitert das Programm um einen hydraulisch höhenverstellbaren 5S-Manipulator. Alle K.LEAN Produkte werden in Deutschland im Technologiepark Stahl in Karlsdorf-Neuthard hergestellt. Die Bestellung erfolgt über den Onlineshop oder über den Fachhandel.

Weitere Informationen unter www.klean.de

Video TurnMan Lift: www.youtube.com/watch?v=d_EHygKiqMo

K.LEAN ist eine Marke der Josef Koch GmbH mit Sitz in Ulm, die ebenfalls den Karlsdorfer-Industriepark in Karlsdorf-Neuthard betreibt. Unter der Marke K.LEAN fertigt und vertreibt das Unternehmen Produkte für die effiziente Arbeitsplatz-Organisation in Industrie und Handwerk, die zur nachhaltigen Prozessoptimierung und der damit verbundenen Kosteneffizienz beitragen. Schwachstellen befinden sich meist im Umfeld der Werkzeug- und Materiallager bzw. deren Bereitstellungen. K.LEAN ermöglicht es Herstellern über seine Produkte somit, insbesondere anfallende Nebenzeiten in ihren 5S- und KVP-Prozessen weiter zu reduzieren.

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AL-KO Kunststofftechnik – der Thermoforming-Spezialist für höchste Ansprüche

Maßgeschneiderte Lösungen für Werkstückträger, Technische Verpackungen und Technische Komponenten

AL-KO Kunststofftechnik - der Thermoforming-Spezialist für höchste Ansprüche

Der Sauberraum der AL-KO Kunststofftechnik

Seit mehr als 40 Jahren ist die ALOIS KOBER GMBH, Bereich Kunststofftechnik, in der Vakuumverformung tätig und gilt als Pionier für die Verformung aller thermoplastischer Kunststoffe. Das Unternehmen mit Sitz in Ichenhausen (Landkreis Günzburg, Bayern) ist der Spezialist für funktionale, designorientierte Komponenten und prozessoptimierende Werkstückträger in Kunststoff. Die AL-KO Kunststofftechnik stärkt die Marktposition ihrer Kunden – viele von ihnen Marktführer – durch innovative Lösungen und hochwertige Produkte. Gemeinsam mit den Kunden, externen Designern und der unternehmenseigenen Entwicklungsabteilung konzipiert AL-KO hochwertige technische Komponente, Werkstückträger und technische Verpackungen und erfüllt mit maßgeschneiderten Lösungen aus Kunststoff selbst höchste Ansprüche an Form, Optik und Funktion. Die AL-KO Kunststofftechnik hat sich auf die Marktsegmente Werkstückträger, Technische Verpackungen und Technische Komponenten und AL-KO Produkte spezialisiert. Durch die Nachbearbeitungsoptionen Kleben, Schweißen, Bohren, Biegen, Heißprägen und den Einsatz spezieller Klebetechnologien können nahezu alle Kundenwünsche erfüllt werden.

Der moderne Maschinenpark des süddeutschen Thermoforming-Spezialisten umfasst elf Tiefziehmaschinen in den Formgrößen 1.000 x 700 bis 3.000 x 1.500 mm, drei Rollenautomaten zur Verarbeitung von Folien in der Stärke von 0,25 bis 3,0 mm, eine hochmoderne Twin-Sheet-Anlage in der Formgröße 2.600 x 1.400 mm und neun CNC-Fräsanlagen mit einem Bearbeitungsformat von 3.000 x 1.500 mm. In der Entwicklung setzt das Unternehmen CAD Workstations mit Solid Works ein. Auch nutzt die AL-KO Kunststofftechnik ihre Schnittstelle zum hochmodernen Betriebsmittelbau der AL-KO Fahrzeugtechnik, wodurch die Herstellung eigener Aluminiumwerkzeuge möglich ist. Darüber hinaus setzt das Unternehmen auf Rapid Prototyping im FDM-Verfahren und 3D-Druck, wodurch auf Kundenanforderungen noch schneller und flexibler reagiert werden kann.

Gestützt wird das Bestreben nach raschen Abläufen und Prozessen sowie hoher Performance durch die jüngste Investition von rund 650.000 Euro in einen neuen Hochleistungsrollenautomaten. Dadurch baute die AL-KO Kunststofftechnik baute ihre bestehenden zwei Produktionsanlagen um eine dritte Linie aus und steigerte die Kapazitäten für die Fertigung von hochwertigen technischen Verpackungen um 50 Prozent. Zudem läuft die neue Anlage, Typ RDKP 72 4g der Firma Illig aus Heilbronn – einem der führenden Hersteller für Thermoformanlagen weltweit -, um etwa 25 Prozent schneller als konventionelle Rollenautomaten. Damit verfügt AL-KO über eine der innovativsten und modernsten Tiefziehmaschinen am Markt und positioniert sich im Hinblick auf die steigende Nachfrage nach technischen Verpackungen als noch leistungsfähigerer Anbieter – auch im Hinblick auf das gesamte Produktportfolio.

Ergänzt wird das moderne Produktionsumfeld durch einen neuen „Sauberraum“. So können konstante Fertigungstemperaturen und minimierte Partikelkonzentrationen realisiert werden, um die Kundenanforderungen in Bezug auf steigende Qualitätsstandards zu erfüllen. Dass dies in der Praxis funktioniert, beweist am eindrucksvollsten der 17. GKV/TecPart-Innovationspreis, den die AL-KO Kunststofftechnik im Herbst 2016 verliehen bekommen hat. AL-KO war mit einer 215 cm langen thermogeformten Dachbox für Autos in der Oberflächengüte ein Glanzstück mit geringen Spaltmaßen gelungen. Das im Twin-Sheet-Verfahren hergestellte Teil aus ABS/PMMA und ABS/ASA hatte bereits zuvor schonen einen Design-Award erhalten. Konstruktiv lag die Herausforderung in der Umsetzung der Design-Vorgaben sowie hinsichtlich Genauigkeit, Festigkeit und erhöhter Sicherheit.

Um weiterhin Spitzenergebnisse zu erzielen und Branchenthemen mitgestalten zu können, begleitet AL-KO Kunststofftechnik zahlreiche Kooperationspartner, Verbänden und Gremien auf dem Weg in die Zukunft, beispielsweise das Kunststoff-Zentrum SKZ, ein dynamisches Netzwerk rund um das Thema Kunststoff. Darüber hinaus ist AL-KO auch Mitglied in GKV-TecPart, in der VDA-AG Räderpalette und bei CoC Packaging.

Die ALOIS KOBER GMBH
1931 gegründet, ist die AL-KO Fahrzeugtechnik heute ein global agierendes Technologie-Unternehmen mit mehr als 40 Standorten in Europa, Südamerika, Asien und Australien. Mit hochwertigen Chassis- und Fahrwerkskomponenten für Anhänger, Freizeitfahrzeuge und leichte Nutzfahrzeuge steht AL-KO für beste Ergonomie und Funktionalität, höchsten Komfort sowie Innovationen für mehr Fahrsicherheit. Ausgefeilte Innovationsprozesse prägen das Unternehmen, das diesbezüglich mehrfach ausgezeichnet wurde.
Die AL-KO Fahrzeugtechnik und Dexter Axle sind vereinigt unter DexKo Global Inc. (USA). Diese Kombination ist weltweit größter Hersteller von Anhängerachsen und Chassis-Komponenten im leichten Segment. DexKo Global Inc. erwirtschaftet einen Umsatz von über 1 Milliarde US-Dollar.

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Maschinenbau Hahn: Konstruktion, Fertigung, Instandsetzung

Entwicklung moderner Techniken im Bereich modernes Schweißverfahren – von Jens Hahn, Maschinenbau Hahn GmbH & Co. KG aus Papenburg an der Ems, Niedersachsen.

Maschinenbau Hahn: Konstruktion, Fertigung, Instandsetzung

Maschinenbau Hahn GmbH & Co. KG: Millionen Eisenteile müssen verbunden werden

Fertigung von kompletten Stahlkonstruktionen bis zu einzelnen Komponenten, Instandsetzung von der Montage und Demontage zur Reparatur – In über 30 Jahren hat sich Maschinenbau Hahn GmbH & Co. KG in Papenburg zu einer der leistungsfähigsten Fertigungsstätten im Nordwesten Niedersachsens entwickelt. Maschinenbau Hahn sind Experten auf den Gebieten Tank- und Stahlwasserbau, sowie der Fördertechnik. Beim Stahlwasserbau kann auf jahrelange Erfahrungen mit Umbauten und Instandsetzungen von Schleusen, Brücken, Anlegebontons sowie Anbauten von neuen Antriebselementen gebaut werden, erläutert Jens Hahn, technischer Leiter Schweißtechnik. Dank kurzer Produktionswege und der Möglichkeit, Ersatzteile im eigenen Betrieb herzustellen, kann Maschinenbau Hahn eine schnelle und kompetente Instandsetzung garantieren. Die Arbeitswelt befindet sich im Wandel, der im Besonderen die Metall- und Fertigungsindustrie betrifft. In vielen Branchen besteht Konkurrenzkampf um begehrte Fachkräfte und deren Know-How für die Weiterentwicklung und Innovation. Gewinnen werden Unternehmen, die mehr Selbstständigkeit und Autonomie für die Mitarbeiter bereitstellen, damit werden langfristig die kreativen Mitarbeiter gewonnen. Die Mitarbeiter fungieren als Sensoren mit mehr Eigenverantwortung, dadurch können neue kreative Ideen erarbeitet und umgesetzt werden, so Jens Hahn zur Zukunft im digitalen Wirtschaftswunder. Der Weg der Innovationen mit technologischem Fortschritt ist im Bereich der Verbindung von Eisen besonders spannend zu verfolgen – Vom Nieten zum Schweißen, effektive Verbindungsmethoden.

Nieten – Millionen Eisenteile werden verbunden

1815 erreichten die Roheisenerzeugnisse bereits die 10-fache, gegenüber 1800 und 1900 die 80-fache Menge. Durch die Roheisenerzeugung wurden neue Dimensionen erreicht. Täglich mussten Millionen Eisenteile miteinander verbunden werden. Abgesehen vom Hammerschweißen und Löten, die auf bestimmte Anwendungsbereiche beschränkt blieben, sowie dem teuren Verschrauben, beherrschte das Nieten das weite Feld der Verbindung. Es gestattete sowohl die Massenfertigung in den Fabriken als auch die Montage tragender Bauwerke an Ort und Stelle, erläutert Jens Hahn die frühen Methoden.

Im Laufe der Zeit wurde das Nietverfahren verfeinert. „Im Stahlbau behauptete sich das Nieten sogar noch bis in die erste Hälfte unseres Jahrhunderts, als mit modernen Schweißverfahren bereits wesentlich effektivere Verbindungsmethoden zur Verfügung standen“, berichtet Jens Hahn. Genietete Brücken, Bahnhofshallen, Dampflokomotiven, Kessel und Schiffe, deren Verbindungen nicht nur fest, sondern auch dicht sein mussten, zeugen bewundernd von dieser Arbeit.

Der Technik schritt voran, effektive Wirkprinzipien zum Verbinden von Metallen anstelle des Nietens oder Feuerschweißens mussten gefunden werden. Die Schweißtechnik löste diese Aufgabe, indem sie die Geburtsstätte des Schweißens verließ und mit dem Eisen unmittelbar in die Fabrikhallen und auf Baustellen ging. Durch neue Verfahren passten sie sich sowohl der Massenproduktion als auch den gestiegenen Anforderungen an. Technische Voraussetzungen wie gesellschaftliche Bedürfnisse waren vorhanden und trieben sich gegenseitig an. Es folgten Jahrzehnte später rasche Entwicklungen, die zu einer revolutionären Umgestaltung der Metallarbeit führten. Im Metallverarbeitungsbereich sind hochfeste Schweißnähte eine grundlegende Voraussetzung. Die Qualität der Schweißnaht zeichnet den qualitativen Wert der Produkte aus, erläutert Jens Hahn. Aus Erfahrungen wissen die Experten, dass Blechschweißkonstruktionen besonders anfällig für Schweißverzug und Schweißfehler sind. Maschinenbau Hahn wendet folgende Schweißprozesse an:

111 (Elektrodenschweißen)
121 (Unterpulverschweißen)
131 (MIG-Schweißen)
135 (MAG-Schweißen)
141 (WIG-Schweißen)

Anwendungsfeld Laser

Der Laser, eine spannende Erfindung findet Jens Hahn. „Light Amplification by Stimmulated Emission of Radiation“ kurz Laser – eine Quelle für monochromatisches, kohärentes Licht im sichtbaren, ultravioletten oder infraroten Bereich als weites Anwendungsfeld. Laserlicht lässt sich als Strahl bündeln und findet Anwendung um zentimeterdicke Stahlstücke oder feinste Drahtverbindungen zu schweißen, Gläser, Metalle, Keramik, Papier, Textilien u.s.w. zu schneiden. 1917 von Albert Einstein vorausgesagt, setzte die Anwendung des Lasers erst Jahrzehnte später ein. Eine Fülle neuartiger technologischer Verfahren führte zu neuen Innovationen. Jens Hahn erläutert, dass Maschinenbau Hahn GmbH & Co. KG auf Digitalisierung im Anlagenbau setzt. „Eine moderne Plasma- und Brennschneide Anlage ermöglicht direkte Fasen für Schweißnahtvorbereitungen, der Arbeitsbereich beträgt dreimalneun Meter. Stahlbleche können im Plasmabetrieb bis ca. 50mm und im Autogenbrennbetrieb bis ca. 150mm Stärke ausgebrannt werden. Aluminiumbleche können bis zu einer Stärke von ca. 30 mm gebrannt werden. Diese Flexibilität ist erforderlich, um Sonderanfertigungen herzustellen und am Markt bestehen zu können“, meint Jens Hahn, dankbar für den Erfindungsgeist im letzten Jahrtausend.

Das Unternehmen Maschinenbau Hahn GmbH & Co.KG wurde 1979 in Papenburg an der Ems in Niedersachsen gegründet. Mit Schwerpunkt in der zerspanenden Fertigung und Montage. Im Laufe der Unternehmensgeschichte folgte der Unternehmensausbau im Bereich Fördertechnik und Anlagenbau, Wiegetechnik, Tank- und Stahlwasserbau, Revisionen, Instandsetzungen von Maschinen, Sonderanfertigungen, Herstellung von Verschleißteilen und Ersatzteilen. 1991 wurde die Zerspanungstechnik im Zuge der Expansion verlagert und im Jahre 2000 als Hahn Fertigungstechnik GmbH verselbständigt. Die Maschinenbau Hahn GmbH & Co. KG ist ein Familienunternehmen mit 60 erfahrenen und hoch qualifizierten Fachkräften, die regional wie auch international tätig sind. Auf dem Gebiet des Anlagenbaus und der Fördertechnik sowie im Konstruktionsbau gehört Maschinenbau Hahn GmbH & Co KG mittlerweile zu den leistungsfähigsten Fertigungsstätten des Nordwestens. Weitere Informationen unter www.maschinenbau-hahn.de

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Maschinenbau Hahn GmbH & Co. KG
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Vom Nieten bis zum Schweißen – Stahl als innovativer Rohstoff

Die Dampfmaschine fördert den Maschinenbau, damit wandelt sich der Holzschiffsbau zum Eisenschiffsbau – von Maschinenbau Hahn GmbH & Co. KG

Vom Nieten bis zum Schweißen - Stahl als innovativer Rohstoff

Maschinenbau Hahn GmbH & Co. KG – Vom Nieten zu Schweißen, Fortschritt und Weiterentwicklung

Der Holzschiffsbau wird vom Stahlschiffsbau abgelöst. Um die Zeit 1890 wurde bereits 90% Stahl im Schiffbau verwendet. Auf den Werften hatte sich die Technologie grundlegend geändert. Das familiengeführte Unternehmen Maschinenbau Hahn GmbH & Co. KG wurde 1979 in Papenburg an der Ems gegründet. In den ersten Jahren widmete sich das Maschinenbauunternehmen der zerspanenden Fertigung und Montage. Neue Geschäftsbereiche wie die Fördertechnik und Anlagenbau, Wiegetechnik, Tank- und Stahlwasserbau, Revisionen, Instandsetzungen von Maschinen, Sonderanfertigungen, Herstellung von Verschleißteilen und Ersatzteilen, mechanischer Bearbeitung und Zerspanungstechnik erweiterten das Leistungsspektrum kontinuierlich. Jahrelange Erfahrungen hat das Familienunternehmen Maschinenbau Hahn im Spezialgebiet von Stahlwasserbau. Angefangen von Umbauten und Instandsetzungen von Schleusen, Brücken, Anlegepontons sowie Anbauten von neuen Antriebselementen, bis hin zu Neukonstruktionen hat sich Maschinenbau weiterentwickelt erarbeiten deutschlandweit Lösungen.

Neue Technologien eröffnen neue Möglichkeiten im Schiffsbau: Vom Nieten zum Schweißen

Anstelle von Beilen, Stemmeisen und Raspeln bestimmten jetzt maschinelle Blechscheren, Bohrmaschinen und hydraulische Niethämmer die Arbeiten. Nieten war die übliche Verbindungsmethode. Beim Bau eines Schnelldampfers um die Jahrhundertwende mussten über 100 Millionen Nieten eingeschlagen werden – eine unvorstellbare Anzahl, so Jens Hahn. Kein Wunder, wenn einige Nieten vergessen wurden. Die Wasserdruckprüfung zeigte deutlich, wo keine Nieten waren – 500 bis 600 offene Nietlöcher waren keine Seltenheit.

Hohe Risiken in der Handelsschifffahrt – erste Bauvorschriften entstehen

Die Arbeit wurde gefährlicher. 1855 veröffentlichte Lloyd erste Bauvorschriften für eiserne Schiffe. Eine Aufsichtsbehörde überwachte die Einhaltung der Vorschriften und bestätigte die Sicherheit der Schiffe, bevor sie im Register eingetragen und versichert werden konnten. 1888 brachte diese Aufsichtsbehörde, jetzt allgemein als „Lloyd“ bezeichnet, Bauvorschriften für stählerne Schiffe heraus. Das Schweißen erwähnte dieses Vorschriftenwerk vorläufig nicht, erläutert Jens Hahn. Bereits 1688 trafen sich Reeder, Kapitäne und Händler in Edward Lloyds Kaffeehaus unweit des Londoner Tower und erarbeiteten Vereinbarungen, um das hohe Risiko der Handelsschifffahrt auf breite Schultern zu verteilen. Jens Hahn erläutert, dass sich daraus das größte Versicherungsimperium für Schiffe und Ladungen weltweit entwickelte. Zur Festlegung der Versicherungsprämien wurden zuerst die Schiffe klassifiziert und ihre Seetüchtigkeit geprüft.

Schweißen ermöglicht schnelle und kostengünstig Reparatur- und Wartungsarbeiten

Das Schweißen bei Reparaturarbeiten machte sich hingegen bald verdient. Jens Hahn erläutert, dass bereits im März 1906 die erste im Lloyd-Register eingetragene Reparaturschweißung am Dampfkessel eines schwedischen Schiffes in Genua ausgeführt wurde. „Der Vorteil dieses Verfahrens lag auf der Hand. Das Ausbrennen schadhafter Teile aus Feuerbuchsen oder Dampfzylindern, das Anpassen neuer Stücke und Eisenschweißen dauerte nur noch wenige Tage, während bei der Reparatur durch Nieten einige Wochen notwendig gewesen wären. Damit verkürzten sich Liegezeiten und wesentlich die Kosten“, meint Jens Hahn, der bei Maschinenbau Hahn Ansprechpartner für die Schweißaufsicht ist.

Fazit: Technologischer Fortschritt bringt die Digitalisierung im Anlagenbau

Die Weiterentwicklung des Schweißens führt zur Digitalisierung im Anlagenbau. Das Schweißen blickt auf einen langen Weg der Weiterentwicklung, aber nach wie vor gilt die Qualität ist in jeder Schweißnaht. Heute können Blechabwicklungen und Konturen in digitaler Form in die Brennschneidanlage eingespeist werden. Jens Hahn erläutert, dass mit der Brennschneidanlage Blech- oder Kantteile, die für die Fertigung benötigt werden, schnell und unkompliziert ausgebrannt werden können. „Auf Grund des Rationskopfes brennt eine moderne Brennschneidanlage gefaste Konturen im Rahmen des Machbaren. Bei Maschinenbau Hahn werden zum Beispiel direkt Fasen für die Schweißnahtvorbereitung ausgebrannt. Der Arbeitsbereich beträgt 3 x 9 Meter. Stahlbleche können im Plasmabetrieb bis ca. 50mm und im Autogenbrennbetrieb bis ca. 150mm Stärke ausgebrannt werden. Aluminiumbleche können bis zu einer Stärke von ca. 30 mm gebrannt werden“, erläutert Jens Hahn die technischen Möglichkeiten mit spannendem Blick in die Zukunft.

Das Unternehmen Maschinenbau Hahn GmbH & Co.KG wurde 1979 in Papenburg an der Ems in Niedersachsen gegründet. Mit Schwerpunkt in der zerspanenden Fertigung und Montage. Im Laufe der Unternehmensgeschichte folgte der Unternehmensausbau im Bereich Fördertechnik und Anlagenbau, Wiegetechnik, Tank- und Stahlwasserbau, Revisionen, Instandsetzungen von Maschinen, Sonderanfertigungen, Herstellung von Verschleißteilen und Ersatzteilen. 1991 wurde die Zerspanungstechnik im Zuge der Expansion verlagert und im Jahre 2000 als Hahn Fertigungstechnik GmbH verselbständigt. Die Maschinenbau Hahn GmbH & Co. KG ist ein Familienunternehmen mit 60 erfahrenen und hoch qualifizierten Fachkräften, die regional wie auch international tätig sind. Auf dem Gebiet des Anlagenbaus und der Fördertechnik sowie im Konstruktionsbau gehört Maschinenbau Hahn GmbH & Co KG mittlerweile zu den leistungsfähigsten Fertigungsstätten des Nordwestens. Weitere Informationen unter www.maschinenbau-hahn.de

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Schweißer sind „heiß‘ begehrt, die Funken fliegen

Schweißer, ein Beruf mit Zukunft – Interessant und abwechslungsreich mit Zukunftspotential – von Jens Hahn, Maschinenbau Hahn GmbH & Co. KG

Schweißer sind "heiß

Schweißer: „heiß‘ begehrt, die Funken fliegen – von Maschinenbau Hahn GmbH & Co. KG

Jens Hahn gibt zu bedenken, dass heutzutage das Schweißen in Handwerk und Industrie selbstverständlich ist. Fast kein Anwendungsbereich im Maschinenbau und der Fertigungstechnik kommt ohne Schweißen aus. Dabei gibt es mittlerweile eine ganze Reihe verschiedener Verfahren, mit denen unterschiedliche Materialien unlösbar zusammengefügt werden können. Das war nicht immer so. „In Wirklichkeit war es ein sehr langer Weg, der zum Schweißen nach heutigem Standard geführt hat – eine Entwicklung, die auch sicher noch sehr lange so weitergehen wird. Die DIN bezeichnet das Schweißen als eine unlösbare Verbindung von zwei Bauteilen unter Zuhilfenahme von Wärme oder Druck, wobei je nach Verfahren sogenannte Schweißzusatzwerkstoffe (Schutzgase/Schweißdraht) verwendet werden“, erläutert Jens Hahn, Schweißfachingenieur bei Maschinenbau Hahn GmbH & Co. KG. Schweißer sind heiß begehrt. In vielen Regionen händeringend gesucht. Das familiengeführte Unternehmen Maschinenbau Hahn GmbH & Co. KG aus Papenburg ist ein engagierter Ausbildungsbetrieb.

Qualität in jeder Naht

Maschinenbau Hahn GmbH & Co. KG fertigt nach Vorgabe und eigener Planung komplette Schweißbaugruppen. Im Metallverarbeitungsbereich sind Hochfeste Schweißnähte eine grundlegende Voraussetzung. Die Qualität liegt in jeder Schweißnaht. Dies zeichnet den qualitativen Wert aus. Jens Hahn erläutert: „Die Kompetenzen erstrecken sich über Elektrode (111), MAG (135), MIG (131), WIG (141) und UP (121). Für jeden Prozess liegen Schweißverfahrensprüfungen vor, aktuelle Schweißerzeugnisse der jeweiligen Schweißer zählen zum Qualitätsstandart bei Maschinenbau Hahn GmbH & Co. KG.

Die Geschichte der Schweißtechnik bewegt. Dank der industriellen Revolution war der Siegeszug in der Metallindustrie nicht mehr aufzuhalten. Schweißverfahren sind im Bereich der Massenproduktion als auch bei filigranen Arbeiten wie im Bereich der Zahnmedizin nicht wegzudenken. Die Schweißtechnik erlangt Ruhm als beliebte und flexibel einsetzbare Konstruktions- und Reparaturmöglichkeit. Viele Arbeitsschritte sind durch Roboter automatisiert worden, dennoch erfordern präzise und hochkomplexe Konstruktionsverfahren nach wie vor manuelle Arbeitsschritte.

Eine Frau gab Anstoß zur Entwicklung des Projektionsschweißens

1907 gab eine junge Frau, wenn auch ungewollt, den Anstoß zur Entwicklung des Projektionsschweißens, erzählt Jens Hahn. Sie saß an einer der in langer Reihe aufgestellten Widerstandspunktschweißmaschinen einer amerikanischen Fabrik und befestigte Gießtüllen an blechernen Kaffeekannen. Um an größeren Kannen der Tülle eine bessere Anlage zum Schweißen zu geben, waren kleine Ansätze aus dem Blech gedrückt. Etwas gedankenlos setzte die Arbeiterin die Tüllen versehentlich auf diese Anlagepunkte. Dabei verschweißten bei einem Arbeitsvorgang gleich mehrere Stellen. Der anfangs über die mangelhafte Arbeit erzürnte Hersteller erkannte aber die Vorteile, die sich auf diese Weise erzielen ließen und wandte das Verfahren nun auch für andere Verbindungen an. Die Arbeiterin erhielt eine kleine Abfindung. Der Fabrikant aber zog einen beträchtlichen Gewinn aus dieser Erfindung. 1934 wurde das Verfahren unter dem Namen „Buckelschweißen“ in Deutschland eingeführt.

Hohe Anforderungen: Von der Handarbeit zur Automation

Jens Hahn erläutert die Weiterentwicklung: „Um gute Schweißverbindungen zu erhalten, mussten die festgelegten Parameter stets beachtet werden. Überall, wo die Verbindungen hohe Anforderungen erfüllen sollten, fand das Abbrennstumpfverfahren seinen Platz. An Dampfkesselrohren, Kurbelwellen, Kettengliedern sprühten dank der Weiterentwicklung die Funken. Fast drei Jahrtausende verschweißte der Kettenschmied die Kettenglieder mit dem Hammer. Sicher eine mühselige, kräftezehrende Arbeit.“ Thomson hatte 1890 einen kleinen Apparat zur Fabrikation eiserner Uhrenketten konstruiert, in dem das Schneiden, Biegen und Schweißen des eingeführten Drahtes selbstständig erfolgte. Die erste Maschine lieferte etwa 100 m am Tag. Mit einer automatischen Kettenschweißmaschine ließen sich um 1900 in 24 Stunden etwa 4.000 Kettenglieder von 7mm Werkzeugdichte schweißen. Eine imponierende Steigerung gegenüber der bisherigen Handarbeit.

Fazit: Weiterentwicklung – Digitalisierung im Anlagenbau – Industrie 4.0 und digitales Wirtschaftswunder

Für die Weiterentwicklung leistet die Werkstoffforschung ihren Beitrag. Im Lauf der Jahrzehnte wurden immer mehr Materialien wie Schutzgase, Zusatzstoffe und andere Hilfsmittel entdeckt, die sowohl zu einer kontinuierlichen verfahrenstechnischen wie auch qualitativen und wirtschaftlichen Optimierung beim Schweißen entscheidend beitrugen. Maschinenbau Hahn setzt auf moderne Brennschneidanlagen, die ermöglicht die erforderliche Flexibilität. Blechabwicklungen und Konturen werden in digitaler Form in die Brennschneidanlage eingespeist. Mit der Brennschneidanlage werden Blech- oder Kantteile, die für die Fertigung benötigt werden, schnell und unkompliziert ausgebrannt. Auf Grund des Rationskopfes brennt die moderne Brennschneidanlage bei Maschinenbau Hahn GmbH & Co. KG gefaste Konturen im Rahmen des Machbaren. Ausgebrannt werden zum Beispiel direkt Fasen für die Schweißnahtvorbereitung, erläutert Jens Hahn die Vorgehensweise. Bei dieser Entwicklung ist das Ende nicht in Sicht, denn es gilt, wie für alle technischen Neuerungen: „panta rhei“ – alles fließt.

Das Unternehmen Maschinenbau Hahn GmbH & Co.KG wurde 1979 in Papenburg an der Ems in Niedersachsen gegründet. Mit Schwerpunkt in der zerspanenden Fertigung und Montage. Im Laufe der Unternehmensgeschichte folgte der Unternehmensausbau im Bereich Fördertechnik und Anlagenbau, Wiegetechnik, Tank- und Stahlwasserbau, Revisionen, Instandsetzungen von Maschinen, Sonderanfertigungen, Herstellung von Verschleißteilen und Ersatzteilen. 1991 wurde die Zerspanungstechnik im Zuge der Expansion verlagert und im Jahre 2000 als Hahn Fertigungstechnik GmbH verselbständigt. Die Maschinenbau Hahn GmbH & Co. KG ist ein Familienunternehmen mit 60 erfahrenen und hoch qualifizierten Fachkräften, die regional wie auch international tätig sind. Auf dem Gebiet des Anlagenbaus und der Fördertechnik sowie im Konstruktionsbau gehört Maschinenbau Hahn GmbH & Co KG mittlerweile zu den leistungsfähigsten Fertigungsstätten des Nordwestens. Weitere Informationen unter www.maschinenbau-hahn.de

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joke: Schweißen mit System

Pünktlich zur Surface Technology/Hannover Messe in Hannover präsentiert joke seinen neuen Schweißkatalog!
Highlights: geschlossenes Lasersystem – Wolfram-Anschleifgerät – mobiles Set für Vor- und Nachbereitung

joke: Schweißen mit System

68 Seiten geballte Informationen zum Schweißen – das ist der neue Schweißprospekt von joke Technology. Der Spezialist für die Oberflächenfeinbearbeitung hat dafür alle Produkte, Verbrauchsmaterialien, Arbeitsplatzausstattungen und Zubehör in einen neuen Katalog gepackt. Auf der Surface Technology im Rahmen der Hannover Messe stellt joke einige Neuheiten dem Fachpublikum vor, darunter ein geschlossenes Laserschweißsystem, ein Anschleifgerät für Wolframelektroden und ein mobiles Set extra zur Vor- und Nachbereitung der Schweißnaht. Ihre Premiere wird die neue Schweißzusätze-Serie „Eco“ haben, die sich speziell für alltäglichere Arbeiten eignet. Knapp 1.700 Produkte umfasst der neue Katalog insgesamt, der jetzt an 8.500 Kunden versendet wird.

Passende und komplette Lösungen anbieten
joke Technology bestätigt mit dem Schweißkatalog seine besondere Philosophie: eine richtige und umfassende Antwort zu haben. Das Set für die Vor- und Nachbereitung, vor allem zum Schleifen von Schweißnähten, zeigt das deutlich: In einem kleinen Koffer ist ein komplettes mobiles Schleifgerät zusammengestellt, inklusive Handstück mit Schnellspannfutter, Motor, Steuereinheit und verschiedenen Aufsätzen. Dank des leistungsfähigen Akkus können zehn Stunden Schleifarbeiten wirklich vor Ort durchgeführt werden, am Arbeitsplatz oder an der Maschine. Das hilft, Werkzeuge schnell reparieren zu können und so Stillstände zu verringern.

Geschlossenes Lasersystem für feine Anwendungen
Vor allem für Unternehmen aus den Bereichen Medizin und Schmuck ist der neue ENESKAlaser als geschlossene Variante konzipiert. Er kann wegen der geringeren Sicherheitsauflagen auch ohne eigenen Laserbeauftragten und eigenen Raum eingesetzt werden. Für das Schweißen von Kleinteilen ist das Gerät mit einem Stereomikroskop mit zehnfacher Vergrößerung ausgestattet. Touchscreen und HDMI machen Bedienung und Prozessüberwachung leicht. Die 100 Bearbeitungsparameter (Laserleistung, Pulslänge, Wiederholrate und Strahldurchmesser) können als Profil gespeichert werden.

Hohe Reproduzierbarkeit der Schweißergebnisse
Besonders akkurate Ergebnisse lassen sich dank des neuen Anschleifgeräts für Wolframelektroden beim multiSpot-Schweißen erzielen. Mit wenigen Handgriffen können Elektroden mit dem richtigen Spitzenanschliff versehen werden. Der Winkel lässt sich stufenlos einstellen, um einen stabilen Lichtbogen und saubere Ergebnisse mit guten Tiefeneinbrand zu erzielen. So sind die gewünschten Nähte auch gut reproduzierbar. Eine Filterkassette nimmt die beim Schleifen entstehenden Stäube auf, so dass sie nicht in die Umgebung gelangen. Mit der verbauten Diamantschleifscheibe und den unterschiedlichen Spannzangen können Wolframelektroden zwischen 1,0 und 4,0 Millimeter bearbeitet werden. Das Set ist tragbar und wird in einem kleinen Koffer geliefert.

Komplettes Portfolio für unterschiedliche Ansprüche
Auf der Surface wird auch die neue Schweißzusätze-Serie „joke-Eco“ vorgestellt. Sie ist für die alltäglicheren Arbeiten gedacht. Für höchste Qualitätsansprüche ist die joke Fill Premium-Serie das Richtige. „Wir wollen für unsere Kunden die passenden Lösungen bieten, für alle Merkmale und Anforderungen“, erklärt Fabian Bickenbach, Produktmanager Schweißen, die Herangehensweise. Alle Schweißzusätze sind innerhalb von 24 Stunden lieferbar. Da steht einer schnellen Reparatur nichts im Wege.

Außerdem findet sich im neuen Katalog die multiSpot-Gerätelinie, Zubehör wie Handschweißbrenner sowie Verschiedenes zur Arbeitsplatzausstattung und Arbeitsschutz – vom Automatikschweißhelm über Magnetspannkugeln bis hin zum Transportwagen.

Zum Service von joke Technology gehört auch das Angebot, die verschiedenen Geräte im Einsatz live zu erleben. Mit dem neuen joke-Schweißmobil ist das joke-Team bei den Kunden unterwegs und zeigt die verschiedenen Schweißtechniken und -geräte direkt vor Ort.

Damit die Schweißergebnisse den Anforderungen entsprechen, bietet joke Technology verschiedene Schulungen an: WIG- und multiSpot-Schweißen sowie Schweißen für den Werkzeug- und Formenbau. Die ein- bis dreitägigen Kurse werden monatlich bei joke durchgeführt, wahlweise auch im Unternehmen vor Ort.

Der Prospekt wird Ende April versandt. Die Produkte sind im Onlineshop unter www.joke-technology.de erhältlich. Hier kann auch der Schweißkatalog bestellt oder als PDF heruntergeladen werden.

Bildmaterial
Wir können Ihnen gerne druckfähiges Material zusenden – E-Mail genügt

Ob Schleifen, Läppen, Fräsen, Polieren, Entgraten, Schweißen oder Reinigen: Seit über 75 Jahren ist joke Technology (früher Joisten & Kettenbaum) führend auf dem Gebiet der Oberflächentechnik. Der Spezialist aus dem Bergischen Land setzt auf drei Faktoren: höchste Qualität, kompetente Beratung und exzellenter Service. Dank eines eigenen Lagers sind die meisten der 20.000 Produkte sofort verfügbar und schnell in der Werkstatt.
Das Portfolio umfasst: Antriebssysteme und Handstücke, Werkzeuge und Verbrauchsmaterialien zum Schleifen, Läppen und Polieren, Diamant- und CBN-Werkzeuge, spanende Werkzeuge, Reinigungssysteme, Strahlsysteme und alles zum Schweißen (Reparatur-, WIG-, Puls- oder Laser-Schweißen).
joke Technology liefert in über 80 Länder weltweit.

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Wirtschaft Handel Maschinenbau

Maschinenbau Hahn: Schweißen von Bauteilen, unlösbar verbunden

Schweißen ermöglicht eine unlösbare Verbindung, die die Stahlbautechnik von Grund verändert hat – Fertigungstechnik, das Schweißen – Metall verarbeiten.

Maschinenbau Hahn: Schweißen von Bauteilen, unlösbar verbunden

Maschinenbau Hahn: unlösbar verbunden – Schweißen von Bauteilen

Vor über 100 Jahren wurde das elektrische Lichtbogenschweißen erfunden und damit der Grundstein für elegante und leichte Konstruktionslösungen gelegt. Das aufwendige Nieten wurde durch diese Erfindung nach und nach verdrängt. Seminarbeitrag von Jens Hahn, Maschinenbau Hahn GmbH & Co. KG, Papenburg. Maschinenbau Hahn GmbH & Co. KG fertigt komplette Stahlkonstruktionen sowie einzelne Komponenten nach Vorgaben und eigener Planung an. Das Unternehmen Maschinenbau Hahn besteht seit 1979 und hat sich zu einer der leistungsfähigsten Fertigungsstätten im Nordwesten entwickelt. Im Kompetenzbereich liegen Stahlkonstruktionen jeglicher Art, im Besonderen auf den Gebieten Tank- und Stahlwasserbau. Beim Stahlwasserbau ist die Maschinenbau Hahn GmbH & Co. KG Experte im Bereich Umbauten und Instandsetzungen von Schleusen, Brücken, Anlegebontons sowie Anbauten von neuen Antriebselementen. Die Zukunft sichern, darin investiert die Maschinenbau Hahn GmbH & Co. KG als Ausbildungsbetrieb. Durch qualifizierte Ausbildungen des Nachwuchses dem Fachkräftemangel entgegenwirken. Ständige Weiterbildungsmaßnahmen unter Berücksichtigung der aktuellen technischen Entwicklungen stärken das hohe Kompetenzniveau der Unternehmensmitarbeiter, betont Jens Hahn, technische Leitung und Schweißaufsicht bei Maschinenbau Hahn GmbH & Co. KG.

Übersicht Schweißverfahren

Schweißen, eine wunderbare Erfindung mit technologischem Fortschritt. Unzählige Schweißverfahren ermöglichen das Fügen von Einzelteilen zum Werkstück. Durch eine perfekte Schweißverbindungsqualität ist es möglich die gestellten Anforderungen für Bauteile über eine zu erwartende Lebensdauer zu erfüllen. „Die Einteilung der Schweißverfahren erfolgt nach dem Werkstoff der zu verbindenden Bauteile z. B. in Metall- oder Kunststoffschweißen. Weitere Einteilung erfolgt nach dem Aggregatzustand der Bauteile an der Fügstelle in Schmelz- oder Pressschweißen. Das Gas-, Lichtbogen-, Widerstands- oder Reibschweißen beschreibt die Art der Schweißwärmeerzeugung. Das Schweißverfahren nach dem Zweck wird als Verbindungs- oder Auftragsschweißen benannt. Schweißverbindungen sind unlösbare und stoffschlüssige Verbindungen, die unter Zuführung von Wärme mit oder ohne schmelzende Zusatzwerkstoffe hergestellt werden. Das sogenannte Fügen kann mit oder ohne Anwendung von Kraft erfolgen“, erläutert Experte Jens Hahn, Verantwortlicher für die Schweißaufsicht bei Maschinenbau Hahn.

Exkursion in die Schweißgeschichte: Schweißen und Löten in den Anfängen

Schweißen, eine alte Geschichte. Die Motivation lag in der Aufgabe, geeignete Verfahren zu entwickeln, um metallische Gegenstände herzustellen. Sowohl das Schweißen als auch das Löten waren schon den Ägyptern bekannt. Jens Hahn erläutert, dass beide Verfahren bei der Herstellung von goldenem Schmuck Anwendung fanden. Der goldene Teil, der angefügt werden sollte, musste einen niedrigeren Schmelzpunkt als das Hauptstück haben. Es wurde erhitzt, bis es geschmeidig war und angebracht werden konnte. Danach den ganzen Gegenstand erneut erhitzen und einen tragbaren, mit Holzkohle geheizten und mit einem Mundgebläse geschürten Herd, benutzen. Dieses Verfahren ist auch bei den Zellenschmelztechniken angewandt worden, die z.B. die goldenen Brustplatten von den Kriegern und Legionären schmückten. Damals bei den Griechen und Römern war die Technik soweit perfektioniert, dass beim Löten die Oxidation der Lötstelle verhindert wurde. Überlieferungen und Ausgrabungen bestätigen, dass in der Antike z.B. auch die römischen Bleirohre verschweißt wurden. Dabei wurden die Kanten der Bleiplatten aneinandergelegt, mit einem tragbaren Herd erhitzt und verschmolzen, dabei dienten zwei Tonwülste in Form einer Rinne dazu, das flüssige Blei aufzufangen und am Abfließen zu hindern, damit es die Kante des Rohres verband. Diese Bleiwulst ist bei fast allen römischen Bleirohren zu finden, dessen birnenförmiger Querschnitt das Verfahren erleichterte. Die Erfindungen im 19. Jahrhundert brachten große Fortschritte und ermöglichen ständige technologische Weiterentwicklung. Im Handwerk, der Industrie, dem Maschinenbau und Fertigungstechnik ist das Schweißen gang und gäbe.

Fazit: Rasante Weiterentwicklung: WIG Schweißen – Kohle Lichtbogenschweißen – Elektroschweißanlagen – Laserschweißen – Hochleistungsverfahren MAG-Schweißen

Die zweite Hälfte des zwanzigsten Jahrhunderts schreibt Schweißgeschichte: MAG Schweißen, Reib- und Ultraschall-Schweißen, industrielle Elektroschweißanlagen folgten. Der Schweißroboter war geboren und stetige Verbesserungen beim Schweißen folgten. Jens Hahn gibt zu bedenken, dass die Wertstoffforschung bei der Weiterentwicklung der Schweißverfahren eine bedeutende Rolle spielt. An einer kontinuierlichen verfahrenstechnischen und wirtschaftlichen Optimierung beim Schweißen wird geforscht, gebaut und entwickelt, freut sich Jens Hahn mit dem Maschinenbau Hahn Team auf die Zukunft.

Das Unternehmen Maschinenbau Hahn GmbH & Co.KG wurde 1979 in Papenburg an der Ems in Niedersachsen gegründet. Mit Schwerpunkt in der zerspanenden Fertigung und Montage. Im Laufe der Unternehmensgeschichte folgte der Unternehmensausbau im Bereich Fördertechnik und Anlagenbau, Wiegetechnik, Tank- und Stahlwasserbau, Revisionen, Instandsetzungen von Maschinen, Sonderanfertigungen, Herstellung von Verschleißteilen und Ersatzteilen. 1991 wurde die Zerspanungstechnik im Zuge der Expansion verlagert und im Jahre 2000 als Hahn Fertigungstechnik GmbH verselbständigt. Die Maschinenbau Hahn GmbH & Co. KG ist ein Familienunternehmen mit 60 erfahrenen und hoch qualifizierten Fachkräften, die regional wie auch international tätig sind. Auf dem Gebiet des Anlagenbaus und der Fördertechnik sowie im Konstruktionsbau gehört Maschinenbau Hahn GmbH & Co KG mittlerweile zu den leistungsfähigsten Fertigungsstätten des Nordwestens. Weitere Informationen unter www.maschinenbau-hahn.de

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Maschinenbau Hahn GmbH & Co. KG
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Flachsmeerstraße 55 – 57
26871 Papenburg
+49 (0)4961 9706-0
+49(0)4961 75276
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Immobilien Bauen Garten

Baustellen im Winter: Mobiles Flüssiggas sichert vielseitig den Betrieb. PROGAS informiert.

Baustellen im Winter: Mobiles Flüssiggas sichert vielseitig den Betrieb. PROGAS informiert.

Mit dem Einsatz von Flüssiggas lassen sich winterbedingte Zwangspausen auf Baustellen vermeiden. (Bildquelle: PROGAS)

Dank der vielseitig einsetzbaren Energiequelle Flüssiggas können die Arbeiten auf Baustellen auch bei winterlichen Temperaturen problemlos weitergehen. Das Unternehmen PROGAS, einer der führenden Flüssiggasversorger in Deutschland, zeigt einige Beispiele aus der Praxis auf.

Flaschengas

Flaschengas ist ein mobiler „Alleskönner“: Es ermöglicht das Brennen, Schneiden oder Schweißen unabhängig von der Außentemperatur. Auf Baustellen kommen dabei häufig Gemische aus Sauerstoff und Propan zum Einsatz, etwa um Metalle zu schneiden und zu schweißen oder um Bitumenbahnen miteinander zu verbinden.

Baucontainer

Im Baucontainer, dem „zweiten Zuhause“ der Arbeiter, sorgt Flüssiggas im Winter für beheizte Räume, warmes Wasser und funktionierende Gasherde. Die Größe der Baustelle spielt keine Rolle: Bei kleineren Projekten kommt Flaschengas zum Einsatz, auf Großbaustellen liefern in der Regel feststehende Flüssiggasbehälter die nötige Energie. Selbst bei einer Umrüstung von elektrischer Energie auf Flüssiggas amortisieren sich die Kosten in kurzer Zeit.

Trockene Bauten

Egal ob Neubau, Umbau oder Sanierung – auf Baustellen müssen Decken, Böden oder Wandputz zunächst trocknen, bevor die Arbeit weitergehen kann. Mithilfe von Gasgeräten wird die Wärme vor Ort an die Schalung herangetragen. Weil die Geräte fein zu regulieren sind und einen hohen Wirkungsgrad besitzen, lässt sich die Wärmeerzeugung nahezu ohne Verzögerung bedarfsgerecht anpassen. Ein weiteres Plus: Im Gegensatz zu ölbetriebenen Heizungsanlagen benötigen Gasgeräte keinen Abgasanschluss.

Wärmende Begleiter

Die meisten Angestellten im Baugewerbe gehen draußen ans Werk. Für sie sind mobile Heizgeräte „wärmende Begleiter“: Sie bringen punktgenaue Wärme an nahezu jeden Ort, sind innerhalb weniger Minuten auf Betriebstemperatur und lassen sich nach Belieben regulieren und positionieren.

Das Unternehmen PROGAS gehört mit 300 Mitarbeitern zu den führenden Flüssiggasversorgern in Deutschland. Der Stammsitz befindet sich in Dortmund. In einem flächendeckenden Vertriebsnetz beliefert der Anbieter private und gewerbliche Kunden sowie öffentliche Einrichtungen zuverlässig mit Flüssiggas nach DIN 51622. Innerhalb der Branche ist PROGAS dabei Wegbereiter für eine Vielzahl innovativer Anwendungen.

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Wirtschaft Handel Maschinenbau

Hahn Fertigungstechnik: Struktur und Fertigungsverfahren

Die Wurzeln der Fertigungstechnik, eine Entwicklung aus der frühen Geschichte der Werkzeuge – Weiterbildungsschulung Hahn Fertigungstechnik, Papenburg an der Ems in Niedersachsen.

Hahn Fertigungstechnik: Struktur und Fertigungsverfahren

Fertigungstechnik ermöglicht individuelle Kundenlösungen – Bohrwerk Hahn Fertigungstechnik GmbH

Die Kunst der Fertigungstechnik: Werkstoffe mittels ausgewählter Technologie eine Form geben, die für die spätere Verwendung gewünscht ist. In industriellen Produktionsprozessen werden Werkstoffe als Arbeitsgegenstände weiter verarbeitet. Die Fertigungstechnik hat sich darauf spezialisiert den Werkstoff so genau zu bearbeiten, dass Qualität und Wirtschaftlichkeit in der industriellen Produktion erreicht werden. Die verschiedenen Möglichkeiten der Fertigungsverfahren ermöglichen die Erzielung einer hohen Gestaltungsgenauigkeit von Werkstoffen. Das Unternehmen Hahn Fertigungstechnik GmbH mit Sitz in Papenburg an der Ems im Nordwesten von Niedersachsen hat sich auf die Spanungstechnik spezialisiert.

Hahn Fertigungstechnik ist aus dem im renommierten Familienbetrieb Maschinenbau Hahn als integrierten Geschäftsbereich „Zerspanungstechnik“ hervorgegangen. Flexibilität, Kompetenz und Qualität haben sich die Verantwortlichen, Geschäftsführer Norbert Hahn und sein Team, auf die Fahnen geschrieben. Zu dieser Verantwortung zählt im Besonderen die Ausbildung und Weiterbildung. Ohne Weiterbildung keine Entwicklung, kein Wissen, kein Fortschritt.

Fertigungstechnik: Herstellungsverfahren – Zerspantechnik

Norbert Hahn, Geschäftsführer der Hahn Fertigungstechnik erläutert den Teilnehmern das spanabnehmende Verfahren und die Zerspantechnik. „Durch Schleifen, Drehen, Fräsen, Bohren und weitere Techniken wird eine Vielzahl verschiedener Werkstoffe gefertigt. Die Zerspanbarkeit eines Werkstoffs zeichnet sich durch eine glatte Oberfläche und der Späne, die nach der Zerspanung den Fertigungsablauf nicht behindern, aus. Eigenschaft und Qualität der Endprodukte bzw. Halbzeuge werden durch die Wahl der Werkstoffe entscheidend beeinflusst“, begrüßt Norbert Hahn die Teilnehmer.

Zur Herstellung von Produkten ist eine Reihe aufeinanderfolgender Fertigungsverfahren erforderlich. Das Bohren geht auf eine alte Geschichte zurück. Aus der Not heraus und zur Erleichterung des Lebensalltags sind die ersten Bohrer frühzeitlich entstanden. Zu den ersten Werkzeugen des steinzeitlichen Menschen gehörten neben Bohrern auch Äxte, Beile, Harpunenspitzen, Dolche, Messer und Angelhaken. Große wie kleine Werkstücke können bei der Hahn Fertigungstechnik am Bohrwerk bis zu einer Größe von 4.000 x 2.500 mm problemlos bearbeitet werden. Teilweise sind auch größere Abmessungen möglich, betont Norbert Hahn, Geschäftsführer der Hahn Fertigungstechnik GmbH.

Die Geschichte des Bohrers – von den Anfängen bis heute

Als Beispiel für Innovation mit technologischem Fortschritt im Bereich Werkzeugmaschinen nennt Norbert Hahn die lange Entstehungsgeschichte des Bohrers. Der Bohrer, eine Knochenspitze oder ein spitzer Feuerstein, mit dem man ein Loch in ein Fell, einen Mammutzahn oder ein Stück Holz bohren konnte, ist schon von den Menschen in frühester Kultur genutzt worden. In der Epoche 150.000 bis 40.000 v. Chr. sind am dänischen Wohnplatz Hunderte von Werkzeugen aus Knochen, Geweih und Feuersteinen gefunden worden.

Fiedelbohrer – Handbohrmaschine – Bohrgestänge – Schlagbohrer: Die Geschichte des Bohrers bis zum Bohrwerk?

Der erste Fiedelbohrer, ein Holzschaft, in dem die Bohrspitze aus Feuerstein saß, drehte sich in einem Gegenlager aus Holz, das mit der linken Hand oder auch mit den Zähnen gehalten wurde. Die rechte Hand bewegte den Bogen hin und her, dessen Schnur um ein Holzschaftende gewickelt war. Das Prinzip fand sich bei der Feuererzeugung wieder. Aus der Erfahrung mit Spitzbohrern, mit denen die ganze Masse des gewünschten Lochs zu Staub zermahlen wurde, entwickelte sich die Kernbohrung, erläutert Norbert Hahn. Hierbei drehte sich ein Rohr in das Material, sodass nicht ein Loch, sondern ein Kreis ausgebohrt wurde. Der Energieaufwand und der Einsatz der Körperkraft verkleinerten sich. Bis zu den heutigen Bohrern war es ein langer Weg. Es gab Bohrapparate mit Handkurbeln, die zum Ausbohren von Vasen und Schminkgefäßen aus Stein benötigt wurden. Hier hingen an dem Bohrschaft rechts und links Sandsäcke, um den Druck zu verstärken. Durch die Verwendung von quarzhaltigen Sand auf die Bohrstelle; das Bohrwerkzeug war aus hartem Stein, gelang das gewünschte Ergebnis.

Die griechischen Handwerker, die Edelsteine zu Gemmen verarbeiteten, benutzten feine Bohrinstrumente aus dumpfen Eisen, deren Spitzen mit Diamantensplittern versehen waren. Pedalräder übertrugen auf das Bohrwerkzeug, das vorher in ein Gemisch aus Öl und Diamantpulver getaucht worden war, eine hohe Geschwindigkeit.

Auch die römischen Glasschleifer haben offenbar derartige Geräte benutzt. Erst 1889 kam der Bohrer auf, wie er heute bekannt ist, mit dem Patent der Bohrmaschine. Die erste elektrische Handbohrmaschine in Deutschland wurde von den Brüdern Fein 1895 erstellt. Die Drehbewegung gilt nach wie vor als das wichtigste Verfahren bei allem technischen Fortschritt, betont Norbert Hahn.

Fertigungstechnik ermöglicht individuelle Kundenlösungen – Welche Schwerpunkte setzt Hahn Fertigungstechnik?

Als kleiner Reparaturbetrieb begonnen, hat sich Hahn Fertigungstechnik im Bereich der Zerspanungstechnik mit rund 40 qualifizierten Mitarbeitern spezialisiert. Leistungsstarke Unternehmen aus den Branchen: Futtermittelindustrie, Kraftfuttermittelindustrie, Umschlagsbetriebe, Nahrungsmittelindustrie, Baustoffindustrie, Holzindustrie, Maschinenbau, Umwelttechnik, Bergwerke, Mühlenwerke, Werften und öffentliche Betriebe zählen zu den Kunden der Hahn Fertigungstechnik und benötigen individuelle Lösungen. Auch heute erleichtern Bohrer das Leben. „Für die Arbeit in der Zerspanungstechnik werden unterschiedlichste Bohrtechnologien benötigt. Hahn Fertigungstechnik nutzt Kreuzbettbohr- und -fräswerk WFT 13 CNC, Verfahrenswege 4000 x 2500 x 1500 x 730 mm, mit Steuerungssystem Heidenhain iTNC530 als gesteuerter Dreh- und Verschiebetisch und Radialbohrmaschinen mit Durchmesser bis zu 120 mm sind möglich“, erläutert Norbert Hahn.

Fazit: Digitalisierung, Industrie 4.0 und Fachkräftemangel sind allgegenwärtig, Weiterbildung hilft!

Norbert Hahn betont, dass die Herausforderung für die Wettbewerbsfähigkeit im Besonderen den Mittelstand und das Handwerk betrifft. Technologisch und wirtschaftlich dürfen Mittelstand und Handwerk der Industrie nicht nachstehen. Von den Anfängen bis heute verzeichnet das Unternehmen ein stetiges Wachstum. Die eingesetzten Technologien Drehen, Fräsen, Verzahnen, Stoßen, Schweißen und Bohrern ermöglichen Arbeitsweisen von der Reparatur über die Konstruktion bis hin zur Neuanfertigung. Wissen und Erfahrung treffen auf modernste CNC-Technik. Vom Prototypenbau und der Einzelfertigung, bis hin zur Serienfertigung kann die Hahn Fertigungstechnik den Kunden unterstützen. GmbH

Die Hahn Fertigungstechnik GmbH in Papenburg an der Ems in Niedersachsen wurde im Jahr 2000 gegründet und beschäftigt rund 40 Mitarbeiter. Hahn Fertigungstechnik GmbH ist ein mittelständiges Unternehmen und hat sich spezialisiert auf die Bearbeitung von anspruchsvollen Dreh- und Frästeilen. Von der Konstruktion bis zur Fertigung liefert Hahn Fertigungstechnik komplett bearbeitete, einbaufertige Teile oder komplexe Baugruppen aus allen zerspanbaren Materialien. Die Reparatur von Bauteilen ist Bestandteil unseres Leistungsspektrums. Gegenseitige Synergien der Unternehmen Hahn Fertigungstechnik und Maschinenbau Hahn werden in der Konstruktion, der Aus- und Weiterbildung, der Logistik und weiteren Bereichen genutzt. Weitere Informationen unter www.hahn-fertigungstechnik.de

Kontakt
Hahn Fertigungstechnik GmbH
Norbert Hahn
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