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Ausmisten: Aufgeräumt ins neue Jahr – Verbraucherinformation des D.A.S. Leistungsservice

Wohin mit aussortierten Möbeln, Klamotten & Co.?

Ausmisten: Aufgeräumt ins neue Jahr - Verbraucherinformation des D.A.S. Leistungsservice

Sperrmüll darf nicht einfach auf der Straße stehen.
Quelle: ERGO Group

Wer für die Weihnachtsgeschenke einen Platz in der Wohnung sucht, stellt manchmal fest: Es ist schon alles voll. Ausmisten ist dann angesagt. Von Sperrmüll bis Internetplattform stehen dafür zahlreiche Möglichkeiten zur Verfügung. Was es dabei zu beachten gibt, weiß Michaela Rassat, Juristin der D.A.S. Rechtsschutz Leistungs-GmbH (D.A.S. Leistungsservice).

Sperrmüll: Nicht einfach auf die Straße

„Als Sperrmüll gelten Möbel und Geräte, die zu groß oder sperrig sind für die Hausmülltonne. Dazu zählen beispielsweise Sofas, Tische oder Regale, aber auch Teppiche, Matratzen oder Fahrräder“, erklärt Michaela Rassat. „Außerdem müssen die Müllmänner die Gegenstände tragen und verladen können. Jede Kommune und jedes Kreisgebiet kann zudem eigene Anforderungen haben, beispielsweise genaue Maßangaben oder Mengenbegrenzungen.“ Auch die Kosten für die Entsorgung variieren je nach Standort. Abstellort ist meist vor dem Haus. Einfach etwas dazustellen, ist nicht erlaubt. Denn wer ausmistet, muss seinen Sperrmüll mit einer Mengenangabe anmelden. Das ist über ein Onlineformular, eine spezielle Postkarte oder einen Anruf möglich. Auch darf das Sperrgut nicht tagelang auf dem Gehweg rumstehen, meist legen die Gemeinden bestimmte Zeiträume fest. Am besten also im Abfallkalender der jeweiligen Gemeindeverwaltung oder beim zuständigen Amt über die genauen Regelungen informieren. Übrigens: Wer auf dem Sperrmüll anderer beispielsweise einen schönen alten Tisch entdeckt, könnte eine Ordnungswidrigkeit begehen, wenn er ihn ins Auto lädt. Ob es in der jeweiligen Gemeinde erlaubt ist, Sperrmüll mitzunehmen, steht in der örtlichen Abfallsatzung.

Verborgene Schätze im Elektroschrott

Sondermüll und Gefahrstoffe gehören weder zum Sperrmüll noch in die Restmülltonne, sondern auf den Wertstoffhof. Alte Elektrogeräte zählen je nach Wohnort zum Sperrmüll – oder eben nicht. „Das Bürgerbüro der Stadt beziehungsweise der Kommune oder die lokalen Entsorgungsbetriebe geben Auskunft“, weiß Rassat. Wenn die Sperrmüllabholung Waschmaschine, Kühlschrank oder Spülmaschine nicht akzeptiert, können Besitzer diese gemäß Elektro- und Elektronikgerätegesetz (ElektroG) kostenlos bei einem Wertstoffhof abgeben. Alternativ haben sie auch die Möglichkeit, alte Geräte beim Händler zurückzugeben: „Seit Juli 2016 ist der Handel zur Rücknahme verpflichtet“, betont die Rechtsexpertin. Dieses Gesetz betrifft alle Läden und Onlineshops, die auf mindestens 400 Quadratmetern Elektrogeräte verkaufen oder lagern. Große Geräte wie Fernseher oder Kühlschränke muss der Händler akzeptieren, wenn der Kunde ein entsprechendes Neugerät bei ihm kauft. Geräte, die eine Kantenlänge von unter 25 Zentimetern haben, können Verbraucher auch ohne Neukauf zurückgeben. „Die fachgerechte Entsorgung alter Geräte ist nach dem ElektroG ein Muss“, betont Rassat. So fließen wertvolle Rohstoffe wie Platin oder seltene Erden zurück in den Kreislauf. Gleichzeitig garantiert das Recycling über zugelassene Stellen eine umweltgerechte Entsorgung von enthaltenen Gefahrstoffen.

Schenken macht Freude

Zu eng gewordene Kleidung, Romane und CDs, die im Regal verstauben, oder der alte Sessel, der nicht mehr zur Einrichtung passt: Viele Gegenstände sind noch gut erhalten und müssen nicht im Restmüll landen: Online-Verschenkportale, Kleidertauschpartys, Secondhandläden, Sozialkaufhäuser, Kleinanzeigen oder Flohmärkte sind beliebte Anlaufstellen, um alten Stücken ein zweites Leben zu schenken und nachhaltigen Konsum zu fördern. Oxfam-Shops nehmen gut erhaltene Kleidung, Haushaltswaren und Bücher an. Die Erlöse fließen in Nothilfe- und Entwicklungshilfeprojekte. Auch eine Anfrage beim Wertstoffhof kann sich lohnen, da einige Einrichtungen eine Secondhandbörse betreiben. „Wer sich nicht sicher ist, wo er seine gebrauchten Gegenstände abgeben kann, findet unter www.wohindamit.org soziale Einrichtungen in der Nähe“, so der Tipp der D.A.S. Expertin. Bei Altkleidersammlungen und auch manchen Altkleider- und Schuhcontainern ist hingegen Vorsicht geboten, denn nicht immer kommen die Spenden bei Bedürftigen an: Manchmal wollen sich illegale Sammler mit der Kleidung aus zweiter Hand bereichern. Rassat: „Wie Verbraucher seriöse Kleidersammlungen erkennen, erfahren sie beispielsweise bei dem Verein FairWertung e.V.

Rechtlicher Rahmen für Privatverkäufe

Wer dagegen seine alten Kostbarkeiten bei eBay und Co. noch zu Geld machen möchte, der sollte den Unterschied zwischen privaten und gewerblichen Verkäufen kennen: „Übertritt ein privater Verkäufer die Grenze zum gewerblichen Handel, droht ihm eine Abmahnung“, warnt die D.A.S. Juristin. Wichtig: Nicht den halben Haushalt auf einer Plattform online stellen. Laut einem Urteil des Amtsgerichts Kassel gelten Anbieter grundsätzlich als Unternehmer, wenn sie innerhalb von zwei Jahren mehr als 200 Artikel auf einem Auktionsportal verkauft haben. Auch wer Dinge aus eigener Herstellung mit einer Gewinnabsicht verkauft oder kürzlich erworbene Ware vertreibt, gilt meist als gewerblicher Händler und hat ganz andere rechtliche Pflichten als private Verkäufer. Privatpersonen, die nur hin und wieder aussortierten Hausrat im Internet anbieten, können gegenüber ihren Käufern beispielsweise die Gewährleistung ausschließen und müssen ihnen kein Widerrufsrecht einräumen. Auch viele Informationspflichten entfallen. Wichtig ist, dass private Verkäufer die Gewährleistung mit einer rechtlich wirksamen Formulierung ausschließen, zum Beispiel: „Die Ware wird unter Ausschluss jeglicher Sachmängelhaftung verkauft. Dieser Haftungsausschluss gilt nicht für Schadenersatzansprüche aus grob fahrlässiger beziehungsweise vorsätzlicher Verletzung von Pflichten des Verkäufers sowie für jede Verletzung von Leben, Körper und Gesundheit.“ Den Ausdruck „Garantie“ sollten Verkäufer vermeiden. Auch Hinweise auf das EU-Recht sind überflüssig. „Um sich unnötigen Ärger zu ersparen, sollten sie außerdem nur eigenes Text- und Bildmaterial für die Artikelbeschreibung verwenden. Denn die Nutzung fremder Angebotstexte oder Fotografien ist nach dem Urheberrechtsgesetz strafbar“, erklärt Rassat und verweist auf § 106 ff. dieses Gesetzes. Der Urheber kann dann Ansprüche auf Unterlassung und Schadenersatz geltend machen (§ 97 UrhG).
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Dorr Unternehmensgruppe steht für Qualität und Innovation. Aus Tradition.

Mit effizienter Kreislaufwirtschaft fit für die Zukunft

Dorr Unternehmensgruppe steht für Qualität und Innovation. Aus Tradition.

Qualität und Innovation. Aus Tradition. – Dafür steht Geschäftsführerin Brita Dorr.

Kempten. Die Dorr Unternehmensgruppe investiert in die Zukunft. Mit rund 400 Mitarbeitern an sechs Standorten zählt das 1945 in Kempten gegründete Familienunternehmen zu den größten Entsorgungsspezialisten in Süddeutschland. Brita Dorr, die Enkelin des Gründers, führt das Unternehmen ins Zeitalter der Digitalisierung. „Wir bei Dorr wissen genau, wo unsere Wurzeln sind. Und gleichzeitig wissen wir, wo wir mit unseren Mitarbeitern hinmöchten. Tradition und Qualität spielen in unserem Familienunternehmen schon immer entscheidende Rollen. Diese wollen wir mit einem modernen, innovativen Betrieb verbinden, der breit aufgestellt und für seine Mitarbeiter attraktiv ist“, sagt Geschäftsführerin Brita Dorr.

Gemeinsam mit ihrem Team hat sie sich mit Unterstützung einer externen Strategieberatung vor rund einem Jahr auf den Weg gemacht, das Familienunternehmen für den Wettbewerb und den Arbeitsmarkt von morgen zu stärken. Zunächst ging es darum, die Positionierung und die Kernwerte des Unternehmens herauszuarbeiten und die Unternehmensvision für alle Beteiligten transparent zu machen. Dabei entstand der unternehmerische Leitgedanke „Qualität und Innovation. Aus Tradition.“ Dieser wird Dreh- und Angelpunkt der Unternehmenskommunikation sein.

„Mein Großvater hat die Firma unter widrigsten Umständen der Nachkriegszeit gegründet, mein Vater erkannte die Chancen der Spezialisierung und ich begleite die Firma nun durch den spannenden Wandel in die Zeit der Digitalisierung“, sagt Brita Dorr. Das Interessante dabei: Die Werte des Familienunternehmens sind über die mehr als 70 Jahre Firmengeschichte hinweg konstant geblieben. Dorr steht für Qualität, Tradition, Menschlichkeit, Innovation und Kompetenz.

Bei der Dorr Unternehmensgruppe geht das Verständnis von Innovation weit über einen modernen Fuhr- und Maschinenpark hinaus. Aus diesem Grund wird das Leistungsportfolio der Gruppe permanent an die wechselnden Anforderungen der Branche ausgerichtet und optimiert. „Wir wollen in all unseren Geschäftsbereichen höchstleistungsfähig sein. Das bedeutet, unser Equipment muss immer up to date und unsere Mitarbeiter im Umgang mit den Maschinen gut ausgebildet sein“, erklärt Brita Dorr. Auf die Modernisierung des Unternehmensauftritts und die attraktive Präsentation am Arbeitgebermarkt legt sie deshalb viel Wert.

Das Bewusstsein für die Komplexität der Dorr Unternehmensgruppe soll innen wie außen klarer werden. „Wir wollen alle unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auf diesem Weg mitnehmen“, sagt Andreas Rosacker, Betriebsleiter bei Dorr. „Unabhängig davon, ob ein Kollege am Sortierband arbeitet oder eine hochkomplexe Spezialmaschine steuert, wir wollen dem gesamten Team bewusst machen, was uns bei Dorr verbindet und für was wir stehen.“

Seit über 70 Jahren steht die Dorr Unternehmensgruppe aus dem Allgäu für professionelle Abfallentsorgung und ist als Spezialist für Containerdienste, Altmetalle, Schrott, Demontage und Rohstoffversorgung im süddeutschen Raum bekannt. Das Familienunternehmen wird in dritter Generation von Brita Dorr geführt. Die Gruppe – zu der auch die August Kutter GmbH & Co. KG in Memmingen zählt – sorgt als Partner von Wirtschaft, Industrie und Kommunen für garantiert saubere Lösungen.

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Hüffermann Transportsyteme neuer Schlittenanhänger ist Erfolgsprodukt

Chassis-Kontur – mehr Stabilität und Komfort im Alltag

Hüffermann Transportsyteme neuer Schlittenanhänger ist Erfolgsprodukt

Durch gewölbte Längsträger wird das Überladen des Containers lärmärmer.

Der aktuelle Schlittenanhänger von Hüffermann Transportsyteme hat gewölbte Längsträger und ersetzt das früher verwendete kantige Portal. Die Vorteile sind ein wesentlich lärmärmeres Laden des Containers vom Motorwagen auf den Anhänger. Dynamische Stoßbelastungen, wie früher, wenn der Schlitten beim Überladen des Containers auf das Portal der Längsträger über einen steilen Weg rauf und hinten wieder runter fuhr sind damit vorbei. Die gewölbte patentierte und Gebrauchsmuster geschützte Formgebung verteilt die Belastung gleichmäßiger über die gesamte Konstruktion. Ein weiterer Vorteil der neuen Kontur, der Verschleiß an den Schlittenrollen ist nachweisbar geringer.
Wahlweise auch mit einer vollkommen neuen und zwillingsbereiften Achse vom Typ Intradisc von SAF baut Hüffermann in der Produktlinie Blue line einen besonders nutzlastoptimierten Anhänger zum Transport schwerer Container. Der neue Anhängertyp hat im Mietpark des Herstellers eine intensive Erprobung hinter sich.

Rückraumüberwachung mit aktiver Sicherheit bei Anhängern
Im täglichen Einsatz werden Anhänger auf engen Baustellen, Recyclinganlagen, Ladehöfen sowie im öffentlichen Raum vielfach rangiert bzw. in Rückwärtsfahrt bewegt. Die neue Rückraumüberwachung in Anhängern von Hüffermann hilft Gefährdungen oder gar Unfälle zu vermeiden. Das System arbeitet mit Ultraschall, also auch bei Dunkelheit und wird bei Rückwärtsfahrt sofort automatisch aktiviert. Der programmierbare Arbeitsbereich liegt zwischen 30 bis 100 cm und deckt auch den „toten Winkel“ mit ab. Selbst kleinere und sich bewegende Objekte werden hinter dem Anhängerfahrzeug erfasst und mit Warnmeldung auf einem Display angezeigt. Zusätzlich stoppt das System selbsttätig den Anhänger, also die weitere Rückwärtsfahrt vor dem Hindernis, ab. Der Abstand wo das System greift ist dabei konfigurierbar. Die Rückraumüberwachung erhöht die Sicherheit, hilft Unfälle und damit Schäden am Fahrzeug zu vermeiden. Selbst ein einfaches Touchieren eines Pollers kann beispielsweise die Lichtanlage derart beschädigen das der Anhänger erst nach der Reparatur wieder verwendet werden kann.

Umfrage bei Kunden mit bemerkenswerten Ergebnissen
Langlebigkeit der Investition ist den Anwendern sehr wichtig. Solidität und Stabilität in der Stahlkonstruktion geht vor Leichtbau und Gewichtsreduktion im Hinblick auf eine lange Nutzungsdauer der Investition, das ergab eine Kundenbefragung des Unternehmens. Korrosionsschutz bis hin zur Verzinkung vor der Lackierung sichert ebenfalls die Wertigkeit über viele Jahre. Die Verwendung anerkannter Markenkomponenten hilft im Fall des Falles bei einer schnellen, auch europaweiten und kostengünstigen Beschaffung von Ersatzteilen. Die Modulbauweise aus bewährten Baugruppen mit der Möglichkeit von Varianten seitens des Kunden trifft auf hohe Akzeptanz des Marktes. Komplett ausgestatteten Anhängern einschließlich zertifizierter und patentierter Ladungssicherung wird klar der Vorzug gegeben. Die Zeiten, wo der Anwender einen Staukasten oder ähnliches selber nachrüstet sind vorbei, denn jede nachträgliche Bohrung oder Schweißnaht am Anhänger sind Störstellen und beeinträchtigen den Korrosionsschutz.
** Ende Pressetext ** download hier: www.pr-download.com/hueffermann22.zip

Die Hüffermann Transportsysteme GmbH ist ein hochspezialisierter Hersteller von Lkw-Anhängern für Wechselbehälter und Abrollcontainer, Lkw- und Sonderaufbauten, Entsorgungsfahrzeuge sowie Ladesicherungssystemen. Dabei verstehen wir uns als Systemlieferant und Wegbegleiter eines gezielten Stoffstrom-Managements. Und dabei gilt vor allem eines: Wir bieten alles aus einer Hand!

Im Fokus steht bei Hüffermann die Anhängerfertigung und Montage von Nutzfahrzeugaufbauten. Parallel dazu konzentrieren wir uns auf eine permanente technische Weiterentwicklung aller Systeme – auch in Zusammenarbeit mit der Hochschulforschung. Es sind Versionen und das Engagement, die der Schlüssel zum führenden Systemlieferanten sind.

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BHS-Sonthofen: Rotorprallmühle macht verloren geglaubte Wertstoffe aus Automotive Shredder Residue vermarktbar

Rückgewinnung von Metallen aus Schredder-Feinfraktionen: Erweiterte Aufbereitung macht auch die Nichteisenmetall-Fraktion nutzbar.

BHS-Sonthofen: Rotorprallmühle macht verloren geglaubte Wertstoffe aus Automotive Shredder Residue vermarktbar

Die BHS Rotorprallmühle vom Typ RPMV ist das Herzstück der mechanischen Zerkleinerung in Stufe 1

Kajaanin Romu Oy betreibt im finnischen Kajaani – etwa 500 km nordöstlich von Helsinki – eine der modernsten Anlagen Finnlands für das Recyceln von Schrott. Kürzlich hat das Unternehmen eine Anlage von BHS-Sonthofen für die Aufbereitung der Automotive Shredder Residue (ASR) Feinfraktionen zwischen 0 und 30 mm in Betrieb genommen. Sie trennt das Aufgabematerial, das erhebliche Mengen an wertvollen Metallen enthält, im gleichen Durchgang in „leicht“ und „schwer“. So stellt die Anlage Fraktionen wirtschaftlich her, die gewinnbringend verkauft werden können. Gleichzeitig reduziert sie deutlich die Kosten für die Entsorgung des Materials, das auf Deponien eingelagert werden muss.

Erfahrungen aus dem Betrieb von Anlagen zum Recycling von Automotive Shredder Residue belegen es immer wieder: Eine Tonne der schweren Nichteisen-Fraktion des aufbereiteten Materials, das beim Recyceln von Automobil-, Elektro- oder Elektronikschrott nach dem Schreddern und dem Aufbereiten der groben Bestandteile übrig bleibt, kann bis zu 20 Gramm Gold, bis zu 300 Gramm Silber, ferner Platin und Nichteisenmetalle enthalten.

Betreiber berichten, dass sie schon beim Verkauf der schweren Fraktion der Nichteisenmetalle etwa 3.000 Euro pro Tonne erlösen. Mit der erweiterten Aufbereitung der Feinfraktionen geht BHS-Sonthofen noch einen Schritt weiter: Die Nachreinigung der Metalle ist jetzt in das Aufbereitungsverfahren integriert. In der neuen Anlage von BHS-Sonthofen gewinnt die finnische Kajaanin Romu Oy jetzt auch aus der ASR-Feinfraktion Wertstoffe zurück. Die Anlage erzielt einen Durchsatz von rund 10 t/Std.

Am Ende des Prozesses liegen auch die Nichteisen-Fraktionen sauber getrennt in Bunkern vor: sowohl die schwere – zum Beispiel Kupfer, Gold und Silber – als auch die leichte – etwa Aluminium. Die ersten Erfahrungen aus dem Betrieb der Anlage zeigen, dass der Anteil der vermarktbaren Nichteisenmetalle etwa fünf bis sieben Prozent der angelieferten Menge beträgt.

Die ASR-Anlagen von BHS-Sonthofen verarbeiten nicht nur die Feinfraktion aus Autoschreddern. Sie sind auch für MVA-Schlacke und Elektronik-Schrott geeignet. So können Recycling-Unternehmen ihr Produktportfolio an wachsende Anforderungen anpassen: Je höher der Anteil von Elektronik-Komponenten und Platinen in Fahrzeugen und Elektrogeräten wird, umso mehr wertvolle Stoffe können in den Materialkreislauf zurückgeführt werden.

Die Technik im Detail

Die Anlage bei Kajaanin Romu erhält die Feinfraktion aus dem Autoschredder mit einer Korngröße unter 30 mm, die bisher nicht genutzt werden konnte. Die Rotorprallmühle vom Typ RPMV 1513, die BHS-Sonthofen als weltweit einziger Hersteller anbietet, zerkleinert das Material und schließt es auf. Dabei arbeitet sie selektiv: Spröde Materialien – zum Beispiel mineralische Stoffe, Glas oder Gussteile – werden fein zerkleinert und die Verbunde werden getrennt. Elastisches Material dahingegen, beispielsweise Gummi, bleibt erhalten.

Der für die Wiederverwendung der Metalle entscheidende Effekt ist, dass die Rotorprallmühle die duktilen – also plastisch verformbaren Metalle – verkugelt. Nur so können die Nichteisenmetalle in der folgenden Stufe sauber von den anderen Materialien getrennt werden, denn für das Abscheiden der oft flachen und langen Nichteisenmetallteile muss das Material eine möglichst kugelige Form haben.

Anschließend gelangt das Material über einen Doseur auf eine Siebmaschine, die es in die drei Fraktionen 0 bis 3, 3 bis 6 und 6 bis 12 mm trennt. Jede wird über eine Dichtesortierung separat in „schwer“ und „leicht“ getrennt. Die jeweils schweren Stoffe, die die metallischen Bestandteile enthalten, werden mit Magnetabscheidern in eine magnetische und eine nichtmagnetische Metallfraktion separiert.

Im letzten Prozessschritt werden die Nichteisenmetalle in eine schwere – zum Beispiel Kupfer, Gold und Silber – und eine leichte Fraktion – etwa Aluminium – separiert.

Außerdem erzeugt die Anlage eine Leichtfraktion, die vorwiegend Plastikteile enthält. Sie kann einer thermischen Verwertung zugeführt werden und braucht nicht auf Deponien eingelagert zu werden.

Über BHS-Sonthofen GmbH

BHS-Sonthofen GmbH ist eine inhabergeführte Unternehmensgruppe des Maschinen- und Anlagenbaus mit Stammsitz in Sonthofen / Allgäu. Das Unternehmen bietet technische Lösungen auf dem Gebiet der mechanischen Verfahrenstechnik mit den Schwerpunkten Mischen, Zerkleinern, Recyceln und Filtrieren. Mit mehr als 350 Mitarbeitern und mehreren Tochtergesellschaften ist BHS-Sonthofen weltweit präsent.

Der Geschäftsbereich Recyclingtechnik bietet ein breites Programm an Maschinen und Anlagen für die Recyclingindustrie an. Das Portfolio umfasst Recyclingmaschinen für die Aufbereitung sowie die Vor- und Nachzerkleinerung verschiedenster Wert- und Abfallstoffe mit schlagender oder schneidender Technik. Dazu zählen Schrott, Shredder-Restfraktionen, Schlacken und MVA-Aschen bis hin zu Reifen, Kabeln, Ersatzbrennstoffen oder Haus-, Gewerbe- und Industriemüll. Zudem planen und realisiert BHS wir komplette, schlüsselfertige Recyclinganlagen für unsere Kunden.

Weitere Informationen unter www.bhs-sonthofen.de

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Seminarbeitrag der EM Global Service AG, Liechtenstein

Leistungsfähige Recyclingtechniken – Trennung und Entsorgung – Wiederverwertung, von Niels Haake, EM Global Service AG.

Seminarbeitrag der EM Global Service AG, Liechtenstein

Seminarbeitrag der EM Global Service AG, Liechtenstein: Schrott Recycling – Silber und Gold

Bekannt ist, dass die deutsche Industrie zu den größten Rohstoffverbrauchern der Welt zählt, aber an der globalen Rohstoffförderung nimmt Deutschland kaum teil. Der bedeutende Steinkohleabbau befindet sich in der Phase der Abwicklung. Unweit der deutschniederländischen Grenze, neben dem kleinen Ort Emlichheim, wird seit Anfang der 1950erJahre Öl gefördert. Zahlreiche Ölfelder sind relativ weit ausgebeutet, dass mit unterschiedlichsten Methoden nachgeholfen wird. Sogar auf der Ostsee Ferieninsel Usedom wird nach Öl gebohrt, da der hohe Ölpreis den Aufwand immer noch lukrativ macht.

Aus Schrott wird Silber und Gold – Recycling

Leistungsfähige Recyclingtechniken kommen angesichts zunehmender Rohstoffknappheit immer mehr in Mode. Alte Deponien, auf denen in der Vergangenheit Materialien ohne Trennung entsorgt wurden, werden neu erschlossen. Die Rückgewinnung ist aber ein kompliziertes Verfahren; hochwertige Bestandteile aus der Kommunikationstechnik, die in feinsten Schichten aufgetragen wurden, werden isoliert. Dies ist für Deutschland die wichtigste Rohstoffquelle.

Millionen Tonnen Abfall, die jedes Jahr in den privaten Haushalten anfallen, werden recycelt. Der Bundesbürger erzeugt rund 20 kg Elektroschrott – und das jährlich. 64% werden aus dem gesamten Abfall wiederverwertet, und diese können in neue Rohstoffe verwandelt werden. Recycling und Kreislaufwirtschaft sind unabdingbar, ressourcenschonender Umgang mit den Rohstoffen auch. Die Steigerung der Ressourceneffizienz steht im Vordergrund, und der Verbraucher muss einbezogen werden. Durch neue Technologien mit reduzierten Metallanteilen und verbessertem Recycling könnte die deutsche Industrie erheblich einsparen. Ressourceneffizienz ist eng verbunden mit Klimaschutz der Verbände der deutschen Ingenieure. Der wesentliche Anreiz liegt in den hohen Preisen, die erzielt werden können, weshalb sich bei Stahl, Kupfer und Aluminium schon eine Kreislaufwirtschaft etabliert hat. Von 520 kg Stahl, die für ein Auto verwendet werden, können inzwischen 250 kg recycelt werden.

Die Lebensdauer der Geräte reicht oft viel weiter als die Nutzungsdauer, die sich kulturell verändert hat und immer kürzer wird. Konsumgier ist eines der größten Probleme bei der Umweltverschmutzung. Immer auf dem neuesten Stand sein, die technologischen Erneuerungen müssen sofort Rechnung tragen. Attribute wie „neu“ oder „das ist der Trend“ dienen als Kaufmotivation. Nachdenken, wie viel Müll dadurch entsteht, tut keiner. Geräte werden bei voller Funktionsfähigkeit ersetzt. Die Nutzungsdauer beträgt bei Handys bspw. vertragsbedingt oftmals nur zwei Jahre, und dann kommt ein neues Gerät her. Haltbarkeit und Reparaturfähigkeit sind nachrangig geworden; hier ist ein Umdenken nötig.

GOLD – Maß aller Dinge: Symbol für Reichtum – Goldstandard

Gold ist das Maß aller Dinge und löst von jeher eine gewisse Faszination aus. Gold ist im Besonderen als Wertanlage in Form von Schmuck, Münzen und Barren geschätzt. Dank seiner physikalischen Eigenschaften findet das Edelmetall Gold in der Medizin, Elektronik und ITBranche Verwendung. Physisches Gold geldwirtschaftlich betrachtet bietet einen sicheren Schutz gegen Inflation. Gold behält seine Kaufkraft über einen langen Zeitraum. Über 200 Jahre hat Gold diese mehr als erhalten. Gold gilt nicht als realer Gewinner, sondern als das „Maß aller Dinge“. Gold ist nicht an ein Zahlungsversprechen einer Bank oder einer Regierung gebunden. Anders als Geld lässt es sich nicht einfach per Zentralbankbeschluss vermehren, was im Rahmen der Finanzkrise in dramatischer Weise geschieht. Im Gegenteil: Da die Vorkommen begrenzt sind, wird die Gewinnung von Gold immer aufwendiger. Auf der anderen Seite steigt die Nachfrage permanent an.

SILBER – „Gold des kleinen Mannes“

Silber gilt als Zukunftsmetall, zunehmend größer wird seine Relevanz für industrielle Fertigungsprozesse. Die Nutzung von Silber zur Wertaufbewahrung und Schmuckfertigung blickt auf eine Jahrhundert alte Geschichte zurück.

Silber besitzt hervorragende Eigenschaften. Zukunftstauglich ist Silber, wenn es um die Leitung von Wärme und Elektrizität geht. Aus der wachsenden Elektronikindustrie ist Silber nicht mehr wegzudenken. „Zudem wirkt Silber antibakteriell. Damit wird Silber erfolgreich in der Medizintechnik eingesetzt. Andere Bereiche, wie zum Beispiel bei der Wasseraufbereitung und der Entwicklung neuer Imprägnier Techniken ist Silber ein geschätztes Metall. Vor diesem Hintergrund sehen Branchenkenner deutliche Signale für einen zukünftigen Anstieg des Silberpreises“, erläutert Herr Haake die Zusammenhänge. Silber besitzt gute Aussichten, in Zukunft wieder das zu werden, was es historisch betrachtet schon mehr als einmal war: das „Gold des kleinen Mannes“.

Fazit: Edelmetalle als wahre Werte und Maß der Dinge in der Vergangenheit und wie sieht die Zukunft aus?

Dank technologischem Fortschritt, der Begrenzbarkeit der Rohstoffe und der besonderen Eigenschaften der Edelmetalle haben diese nichts von ihrer Faszination eingebüßt. Stärkeres Bewusstsein besteht darin, dass Edelmetalle keine Krisen verhindern können, aber wird eine Inflation befürchtet, dann steigen die Investitionen in sichere Gold und Edelmetallanlagen. Die EM Global Service AG hat eine Sicherheitsarchitektur beim Kauf und Lagerung von Edelmetallen entwickelt.

Das Unternehmen EM Global Service AG im Herzen Europas gelegen konzipiert und betreut Rohstoff- und Edelmetallkonzepte. Das Leistungsspektrum der EM Global Service AG umfasst den Erwerb, die Verwahrung und Sicherheit von physischen Edelmetallen für Käufer sowie Eigentümer. Das Unternehmen und die Mitarbeiter bauen auf wirtschaftliche Stabilität und sichern diese mit Zuverlässigkeit und Diskretion in der Vermögensverwahrung. Weitere Informationen unter www.em-global-serevice.li

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EM Global Service AG – Weltmarktpreise, seltene Erden, Metalle

Diskussionsbeitrag von Niels Haake, Verwaltungsrat EM Global Service AG, Lichtenstein.

EM Global Service AG - Weltmarktpreise, seltene Erden, Metalle

EM Global Service AG – Weltmarktpreise, seltene Rohstoffe, Metalle und seltene Erden

Gold, Silber, Platin, Palladium zählen zu Rohstoffen der Gruppe Edelmetalle. EM Global Service AG hat sich auf die Verwaltung von Rohstoffen spezialisiert, ein Edelmetallkonzept mit überzeugendem Ursprung. Mitten im Herzen Europas gelegen, sind die Schweiz und Liechtenstein für ihre politische Sicherheit ebenso bekannt wie für ihre wirtschaftliche Stabilität. In turbulenten Zeiten sind diese Sicherheit und Stabilität zusammen mit Zuverlässigkeit und Diskretion mehr denn je gefragt. Beide Länder gelten von jeher als „sicherer Hafen“ in der Vermögensverwahrung, erläutert Niels Haake von der EM Global Service AG aus Lichtenstein die Sicherheitsarchitektur.

Metalle und seltene Erde

Das Geschäft und der Aufwand, Anteile von seltenen Rohstoffen aus dem Schrott zu extrahieren, lohnen. Bei Metallen von seltenen Erden liegt die Recyclingquote fast bei null; technologisch ist die Branche noch nicht so weit, diese kleinsten Mengen herauszulösen.

Ulrich Bock von der EM Global Service AG betont, dass eine Tonne Handy-Schrott etwa 50-mal so viel Gold enthält wie eine Tonne Goldgestein aus den besten Minen Südafrikas. Durch Importware aus Fernost kommen zugleich große Mengen von wertvollen Metallen quasi als Beipack ins Land. Diese können nach Gebrauch auch wieder recycelt werden. Die Aurubis AG in Lünen/Westfalen bspw. wächst dadurch kontinuierlich. Mittlerweile ist sie Weltmarktführer bei der Buntmetallaufbereitung geworden. Neben Kupfer werden noch über 130 verschiedene Schrottsorten verarbeitet. Kupfer hat mit 56% einen sehr hohen Recyclinggrad. Der industrielle Bedarf des Landes wird damit zu einem Drittel gedeckt. Recycling ist wichtig. Das wird daran deutlich, so Herr Bock, dass heute schon weniger Kupfer gefördert wird, als es Bedarf gibt.

Städtische Deponien lohnen für Rohstoffgewinnung – Urban Mining

Was bedeutet „Urban Mining“? Urban Mining ist mehr als Recycling, so Uli Bock, hier geht es um die schlummernden Deponien von großen Städten. Erstaunlicherweise lagert sehr viel Material, das schon lange vor der Müllverbrennung entsorgt wurde. In Ballungsregionen waren nach einer Studie im Jahr 2000 insgesamt 14,8 Milliarden Tonnen Eisen, 504 Millionen Tonnen Aluminium, 311 Millionen Tonnen Kupfer und 205 Millionen Tonnen Zink im Umlauf. Studien zeigen, dass die Wiedergewinnung bei Metallen wie Eisen und Kupfer, bis zu einem Drittel der weltweit benötigten Mengen möglich ist. Richtig effektiv wird Urban Mining, wenn es eine längerfristige Strategie über mehrere Dekaden gibt. Rohstoffbestandteile bei Gebäuden sollten bereits beim Bau dokumentiert werden. Dann können diese bei Abriss gezielt wiederverwendet werden. Seit März 2011 hat sich ein Urban-Mining-Verein gegründet. Jährlich gibt es Fachkongresse, und Preise werden verliehen.

Weiterbildungsmöglichkeiten im Hochschulbereich sind möglich. Es geht um die künftige Entsorgung von Solarmodulen, Windenergieeinrichtungen, Batterien aus Elektromobilität. Das Ganze steckt allerdings noch in den „Kinderschuhen“, gibt Herr Bock zu bedenken, und die Frage nach dem Rohstoffpreis wird entscheiden, ob aus den Deponien ein richtiger Industriezweig wird.

Das Unternehmen EM Global Service AG im Herzen Europas gelegen konzipiert und betreut Rohstoff- und Edelmetallkonzepte. Das Leistungsspektrum der EM Global Service AG umfasst den Erwerb, die Verwahrung und Sicherheit von physischen Edelmetallen für Käufer sowie Eigentümer. Das Unternehmen und die Mitarbeiter bauen auf wirtschaftliche Stabilität und sichern diese mit Zuverlässigkeit und Diskretion in der Vermögensverwahrung. Weitere Informationen unter www.em-global-serevice.li

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Wahre wertvolle Schätze: Recycling von Rohstoffen

Wie an die wertvollen Rohstoffe gelangen? Im Schrott finden sich wahre Schätze – Seminarbeitrag der EM Global Service AG, Liechtenstein

Wahre wertvolle Schätze: Recycling von Rohstoffen

Wie an die wertvollen Rohstoffe gelangen? – Seminarbeitrag der EM Global Service AG, Liechtenstein

Bekannt ist, dass die deutsche Industrie zu den größten Rohstoffverbrauchern der Welt zählt. An der globalen Rohstoffförderung nimmt Deutschland kaum teil. Die EM Global Service AG mit Sitz im Herzen Europas im Fürstentum Liechtenstein hat sich auf die Verwaltung der Edelmetalle spezialisiert. Verwaltungsrat Andreas Federkeil führt in regelmäßigen Seminar- und Weiterbildungsveranstaltungen zu den Themen Rohstoffmarkt, Wirtschaftlichkeit und Investition durch. Das Unternehmen EM Global Service AG hat sich spezialisiert auf die Verwaltung lagerfähiger Rohstoffe und Edelmetalle wie Platin, Palladium, Silber und Gold. Verwaltungsrat Federkeil gibt zu bedenken, dass der Rohstoffabbau in Deutschland sich grundlegend in den letzten Jahrzehnten geändert hat. Der bedeutende Steinkohleabbau befindet sich in der Phase der Abwicklung. Unweit der deutsch-niederländischen Grenze, neben dem kleinen Ort Emlichheim, wird seit Anfang der 1950er-Jahre Öl gefördert. Zahlreiche Ölfelder sind relativ weit ausgebeutet, dass mit unterschiedlichsten Methoden nachgeholfen wird. Sogar auf der Ostsee-Ferieninsel Usedom wird nach Öl gebohrt, da der hohe Ölpreis den Aufwand immer noch lukrativ macht.

Aus Schrott wird Silber und Gold – Recycling

Welche Denkanstöße werden benötigt, um im starkumkämpften Rohstoffmarkt bestehen zu können? Leistungsfähige Recyclingtechniken kommen angesichts zunehmender Rohstoffknappheit immer mehr in Mode. Alte Deponien, auf denen in der Vergangenheit Materialien ohne Trennung entsorgt wurden, werden neu erschlossen. Die Rückgewinnung ist aber ein kompliziertes Verfahren; hochwertige Bestandteile aus der Kommunikationstechnik, die in feinsten Schichten aufgetragen wurden, werden isoliert. Für Deutschland und Europa gestaltet sich dies als eine wichtigste Rohstoffquelle.

Millionen Tonnen Abfall, die jedes Jahr in den privaten Haushalten anfallen, werden recycelt. Erzeugt werden rund 20 kg Elektroschrott – und das jährlich. 64% werden aus dem gesamten Abfall wiederverwertet, und diese können in neue Rohstoffe verwandelt werden. Recycling und Kreislaufwirtschaft sind unabdingbar, ressourcenschonender Umgang mit den Rohstoffen auch. Die Steigerung der Ressourceneffizienz steht im Vordergrund, und der Verbraucher muss einbezogen werden. Durch neue Technologien mit reduzierten Metallanteilen und verbessertem Recycling könnte die deutsche Industrie erheblich einsparen.

Ressourceneffizienz ist eng verbunden mit Klimaschutz, darauf weisen die Verbände der deutschen Ingenieure in Studien hin. Der wesentliche Anreiz liegt in den hohen Preisen, die erzielt werden können, weshalb sich bei Stahl, Kupfer und Aluminium schon eine Kreislaufwirtschaft etabliert hat. Verwaltungsrat Andreas Federkeil erläutert als Beispiel, dass von 520 kg Stahl, die für ein Auto verwendet werden, können inzwischen 250 kg recycelt werden.

Lebensdauer und Nutzungsverhalten – Konsumzwang?

Die Lebensdauer der Geräte reicht oft viel weiter als die Nutzungsdauer, die sich kulturell verändert hat und immer kürzer wird. Konsumgier steigert sich bis zum Konsumzwang und stellt eines der größten Probleme bei der Umweltverschmutzung dar. Immer auf dem neuesten Stand sein, die technologischen Erneuerungen müssen sofort Rechnung tragen. Attribute wie „neu“ oder „das ist der Trend“ dienen als Kaufmotivation. Die Nutzungsdauer ist noch nicht erschöpft, da lockt das neue Design, neue Funktionen oder das Sonderangebot! Wegwerfen ist nicht einfach, aber das Gerät zu erneuern gestaltet sich dank Digitalisierung, Onlineshop und strategisch guter Marketingmechanismen sehr leicht. Nachdenken, wie viel Müll dadurch entsteht, findet nicht statt und ist nicht im Fokus, sondern der Konsum. Andreas Federkeil erläutert am Beispiel Mobiltelefon, wie Geräte bei voller Funktionsfähigkeit ersetzt werden. Die Nutzungsdauer beträgt bei Handys bspw. vertragsbedingt oftmals nur zwei Jahre, und dann kommt ein neues Gerät her.

Fazit: Haltbarkeit und Reparaturfähigkeit sind nachrangig geworden; ein Umdenken nötig.

Der Rohstoffverbrauch steigt, wie mit dem Rohstoffmangel umgehen. Es gibt gute Ansätze und Denkanstöße. Der technische Fortschritt sollte nicht aufgehalten werden, aber gegen einen sorgsamen Umgang haben die nachfolgenden Generationen bestimmt nichts einzuwenden, bedankt sich die EM Global Service AG abschließend.

Das Unternehmen EM Global Service AG im Herzen Europas gelegen konzipiert und betreut Rohstoff- und Edelmetallkonzepte. Das Leistungsspektrum der EM Global Service AG umfasst den Erwerb, die Verwahrung und Sicherheit von physischen Edelmetallen für Käufer sowie Eigentümer. Das Unternehmen und die Mitarbeiter bauen auf wirtschaftliche Stabilität und sichern diese mit Zuverlässigkeit und Diskretion in der Vermögensverwahrung. Weitere Informationen unter www.em-global-serevice.li

Kontakt
EM Global Service AG
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9495 Triesen
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Wissenschaft Technik Umwelt

BHS-Sonthofen: Wirtschaftlich recyceln auch bei geringen Schrottmengen

Mobile Recyclinganlage für Elektro- und Elektronikschrott: Eco-Impact: Einfach transportierbar und ohne Montageaufwand einsatzbereit

BHS-Sonthofen: Wirtschaftlich recyceln auch bei geringen Schrottmengen

Blick in den Arbeitsraum des Rotorshredder RS 1109 von oben

Speziell für einen Durchsatz bis zu 2 t/h und wechselnde Einsatzorte hat BHS-Sonthofen die neue, besonders kompakte und modular aufgebaute Recyclinganlage „Eco-Impact“ entwickelt. Sie zerkleinert nicht mehr benutzte Elektro- und Elektronikgeräte und verfügt über eine vollständige manuelle Sortierlinie sowie über eine automatische Abscheidung von Eisen- und Nichteisenmetallen. So eignet sich die Anlage besonders für Regionen, in denen das Recycling von Elektroschrott noch nicht großtechnisch etabliert ist.

BHS hat das System für Elektrogeräte mit Abmessungen bis zu 500 x 500 x 500 mm und einer Stückmasse bis zu 25 kg konzipiert. Herzstück von Eco-Impact ist der neue Rotorshredder vom Typ RS 1109, der die Geräte zerkleinert und gleichzeitig Materialverbunde so trennt, dass die einzelnen Bestandteile anschließend in der Kombination von manueller Sortierstation und automatischer Abscheidung entnommen werden. Am Ende des Prozesses liegt das Material nach Motorankern und Kupfergewöllen sowie Kondensatoren, Batterien, Leiterplatten und – je nach Ausbaustufe – nach Eisen- und Nichteisenmetallen sortiert vor.

Die Anlage besteht aus zwei Modulen, die auf zwei Containerplattformen mit Abmessungen von je 5,8 x 2,3 x 3,0 m (L x B x H) angeordnet sind Auf diese Weise ist sie so kompakt, dass sie per LKW einfach von Standort zu Standort gefahren werden kann. Dort angekommen ist sie innerhalb von wenigen Minuten betriebsbereit.

Alfred Weber, der Vertriebsleiter des Geschäftsbereiches „Recyclingtechnik“ bei BHS-Sonthofen betrachtet das System als „Starterpaket“: „Wir sehen Eco-Impact als den kostengünstigen Einstieg in das Recycling von Elektroschrott – sowohl in Bezug auf die geringen Investitionskosten als auch auf den Betrieb. Die Anlage ist überall dort sinnvoll, wo das Recycling noch nicht großtechnisch etabliert oder nicht wirtschaftlich möglich ist: Die Zerkleinerung, die manuell sehr schwierig ist, übernimmt die Maschine. Das Sortieren, das bei kleinen Mengen einen nicht zu vertretenden technologischen Aufwand erfordern würde, bleibt beim Menschen.“

Das erste Modul enthält die Materialaufgabe über ein Förderband, einen BHS-Rotorshredder vom Typ RS 1109, die Antriebselemente sowie eine Entstaubungsanlage und die gesamte Anlagensteuerung. Das Aufgabematerial wird manuell in den Einlaufkasten des Förderbandes eingefüllt und von den schnell rotierenden Schlagwerkzeugen des Rotorshredders mit enormer Schlagkraft gegen die mit massiven Hardox-Blechen ausgekleidete Innenwand geschleudert. Durch die Prallwirkung wird das Aufgabegut zerkleinert und Materialverbunde werden gelöst.

Das geschredderte Material ist so zerkleinert, dass die meisten Bauteile freiliegen, aber beispielsweise Batterien und Kondensatoren nicht zerstört sind.

Das zweite Modul mit vier Plätzen für das manuelle Sortieren besteht aus den Förderbändern, einem Magnetabscheider sowie den Lagerbehältern für das sortierte Material. Am Ende der Sortierstrecke entfernt ein Magnetabscheider das ferritische Material. Optional ist ein Abscheider für Nichteisen-Metalle erhältlich.

Hintergrund: der BHS Rotorshredder RS 1109

Herzstück der Anlage ist der neu entwickelte BHS Rotorshredder vom Typ RS 1109. Er besteht aus einem zylindrischen Arbeitsraum mit einer vertikalen Welle. Daran sind paarweise gelenkig gelagerte Arbeitswerkzeuge übereinander angeordnet. Durch die Fliehkraft werden sie horizontal ausgerichtet und stabilisiert. Das Aufgabematerial wird dem Arbeitsraum von oben zugeführt und beim Eintritt in den Schlagkreis der Werkzeuge durch Schlag-, Prall- und Scherkräfte sehr intensiv beansprucht. Da das Material sich nur kurze Zeit im Rotorraum der Maschine befindet, bleibt eine thermische Beanspruchung aus, so lassen sich auch Kunststoffteile leicht von anderen Materialien trennen.

Alle mit dem Aufgabematerial in Berührung kommenden Teile sind aus verschleißfesten Stählen gefertigt und leicht wechselbar.

Der elektronische Verbrauchsoptimierer des Rotorshredders gleicht das Verhältnis von Leistungsabfrage, Drehmoment und Stromabfrage an. Das Ergebnis: Es wird zu jeder Zeit nur die Leistung abgefragt, die tatsächlich benötigt wird – die Energiekosten werden gesenkt.

Über BHS-Sonthofen

BHS-Sonthofen GmbH ist eine inhabergeführte Unternehmensgruppe des Maschinen- und Anlagenbaus mit Stammsitz in Sonthofen / Allgäu. Das Unternehmen bietet technische Lösungen auf dem Gebiet der mechanischen Verfahrenstechnik mit den Schwerpunkten Mischen, Zerkleinern, Recyceln und Filtrieren. Mit mehr als 360 Mitarbeitern und mehreren Tochtergesellschaften ist BHS-Sonthofen weltweit präsent.

Der Geschäftsbereich Recyclingtechnik bietet ein breites Programm an Maschinen und Anlagen für die Recyclingindustrie an. Das Spektrum umfasst das Aufbereiten von sprödharten Abfallstoffen wie Elektronikschrott, Schlacken, Shredder-Restfraktionen etc. oder von elastischen Stoffen wie Reifen, Kabeln oder Ersatzbrennstoffen. In der Landwirtschaft werden Biogrinder für das Zerkleinern von Substraten verwendet, aus denen Biogas erzeugt wird.

Weitere Informationen unter: www.bhs-sonthofen.de

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BHS-Sonthofen: Kein Gold auf die Deponie!

Rückgewinnung von Metallen aus Schredder-Feinfraktionen: Die BHS-Rotorprallmühle ist das Herzstück der Komplettlösung für die Aufbereitung.

BHS-Sonthofen: Kein Gold auf die Deponie!

Die Rotorprallmühle vom Typ RPMV ist ein Hochleistungs-Zerkleinerer für die Recyclingindustrie

Nach dem Schreddern von Autoschrott und Elektronikgeräten enthalten die feinen Fraktionen des zerkleinerten Materials noch beträchtliche Mengen an Edelmetallen, die bisher allesamt deponiert wurden. Mit einem einzigartigen Verfahren gewinnen Aufbereitungsanlagen von BHS-Sonthofen diese Metalle zurück, die gewinnbringend verkauft werden.

Etwa 20 Gramm Gold, 200 bis 300 Gramm Silber, ferner Platin und andere Edel- und Nichteisenmetalle: so viele Wertstoffe können in einer Tonne der schweren Nichteisen-Fraktion des aufbereiteten Materials stecken, das beim Recyceln von Automobil-, Elektro- oder Elektronikschrott nach dem Schreddern und dem Aufbereiten der groben Bestandteile übrig bleibt.

Dieses feine Material wird trotz seines hohen Wertes meist auf Deponien entsorgt oder verbrannt. Je höher der Anteil von Elektronik-Komponenten und Platinen in Fahrzeugen und Elektrogeräten wird, umso mehr wertvolle Stoffe gehen so verloren.

Mit einer Komplettlösung für das Feinaufbereiten der Schredderrückstände setzt BHS dort an, wo bisher aufgehört wurde: Was vorher in die Deponie oder die Verbrennung gegangen wäre, wird jetzt in den Materialkreislauf zurückgeführt und gewinnbringend verwertet. Anwender berichten, dass sie beim Verkauf der Wertstoffe, beispielsweise der schweren Fraktion der Nichteisenmetalle, etwa 3.500 Euro pro Tonne erlösen und sich ihre Anlagen innerhalb von neun bis zwölf Monaten amortisiert haben. Doch die Anlage erzielt nicht nur Einnahmen aus dem Verkauf der Metalle, sondern vermeidet zusätzlich Kosten für das Deponieren. Sie entlastet darüber hinaus die Deponien, was vor dem Hintergrund der neuen Deponierichtlinie zusätzliche Bedeutung erlangt. Auch die niedrigen Verschleißkosten der Rotorprallmühlen der Baureihe RPMV im Vergleich zu anderen Systemen tragen wesentlich zu geringen Betriebskosten bei.

Beim Schreddern interessierten früher vorwiegend die ferromagnetischen Stoffe. In den 90er Jahren wurde auch das Recyceln der Nichteisen-Metalle wirtschaftlich interessant. Heute ist mit moderner Anlagentechnik ebenfalls der Verkauf der Edelmetalle lukrativ.

Bei dieser Entwicklung war BHS mit einer einzigartigen Maschine Vorreiter: Die Rotorprallmühle (RPMV), die BHS als weltweit einziger Hersteller anbietet, schafft die Voraussetzung dafür, dass die Nichteisenmetalle sauber von den anderen Materialien getrennt werden.

Aufbauend auf dem Know-how zur Zerkleinerung von Schrotten mit einer Vielzahl von Rotorprallmühlen, die in ähnliche Prozesse integriert sind, hat BHS eine Komplettlösung für die Feinkornaufbereitung entwickelt. Sie kombiniert die Prallzerkleinerungstechnik mit physikalischen Trennverfahren und umfasst alle Prozessstufen von der Aufgabe des Materials bis zur Separation der einzelnen Stoffe und der Entstaubung.

Im ersten Teil des Prozesses wird das Aufgabematerial zerkleinert und die leichten Stoffe werden abgeschieden. In der zweiten Stufe wird das verbleibende Material gesiebt und nach seiner Dichte getrennt. Die Endprodukte sind sauber nach Art und Korngröße voneinander getrennte Materialien und Metallfraktionen.

Das Herzstück der Anlage ist die Rotorprallmühle vom Typ RPMV. Sie zerkleinert die sprödharten Materialien und verkugelt die duktilen, metallischen. Die Standardanlage, die BHS als Komplettlösung anbietet, erzielt einen Durchsatz von rund 10 t/Std. Auf Wunsch konzipiert BHS größere, kundenspezifisch angepasste Anlagen.

Die Rotorprallmühle zerkleinert das Material mit einer Körnung zwischen 0 und 20 mm und schließt es auf. Dabei arbeitet sie selektiv: Spröde Materialien – zum Beispiel mineralische Stoffe, Glas oder Gussteile – werden fein zerkleinert und die Verbunde werden getrennt, während elastisches Material wie beispielsweise Gummi erhalten bleibt.

Der für das Sortieren entscheidende Effekt ist, dass die duktilen – also plastisch verformbaren Metalle – in der Rotorprallmühle verkugelt werden. Deshalb wird sie auch „Verkugelungsmaschine“ genannt. Sie schafft die Voraussetzung dafür, dass die Nichteisenmetalle in der folgenden Stufe sauber von den anderen Materialien getrennt werden, denn für das Abscheiden der oft flachen und langen Nichteisenmetallteile in den nachfolgenden Prozessstufen sollte das Material eine kompakte und möglichst kugelige Form haben.

Das Ergebnis: sauber getrennte Wertstoffe

Am Ende des Prozesses liegen alle Fraktionen sauber getrennt in Bunkern vor. Neben den anfangs erwähnten Anteilen an Edelmetallen – Gold, Silber und Platin – enthält die Fraktion der Nichteisenmetalle beträchtliche Mengen an Aluminium, Kupfer und Messing, die ebenfalls vermarktet werden. Abhängig von der Zusammensetzung des angelieferten Materials gewinnt die BHS-Feinaufbereitungsanlage aus den angelieferten Reststoffen zwischen fünf und sieben Prozent als vermarktbare Nichteisenmetalle zurück.

Bei den Kosten schlägt positiv zu Buche, dass der gesamte Prozess weitgehend automatisch abläuft und die gesamte Anlage von nur einem Mitarbeiter gesteuert und überwacht wird. Für die Materiallogistik wendet ein weiterer Mitarbeiter etwa die Hälfte seiner Arbeitszeit auf.
Bildquelle:kein externes Copyright

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BHS-Sonthofen GmbH ist eine inhabergeführte Unternehmensgruppe des Maschinen- und Anlagenbaus mit Stammsitz in Sonthofen / Allgäu. Das Unternehmen bietet technische Lösungen auf dem Gebiet der mechanischen Verfahrenstechnik mit den Schwerpunkten Mischen, Zerkleinern, Recyceln und Filtrieren. Mit mehr als 300 Mitarbeitern und mehreren Tochtergesellschaften ist BHS-Sonthofen weltweit präsent.

Der Geschäftsbereich Recyclingtechnik bietet ein breites Programm an Maschinen und Anlagen für die Recyclingindustrie an. Das Spektrum umfasst das Aufbereiten von sprödharten Abfallstoffen wie Elektronikschrott, Schlacken, Shredder-Restfraktionen etc. oder von elastischen Stoffen wie Reifen, Kabeln oder Ersatzbrennstoffen.

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Sonstiges

Die Ludolfs – Wir vom Schrott

Album erscheint am 09.05.2014

Die Ludolfs - Wir vom Schrott

Die Ludolfs – Wir vom Schrott

Ein erfolgreiches TV-Phänomen sind sie seit Jahren – jetzt starten sie auch als Musiker durch: Die Ludolfs veröffentlichen ihr erstes Album “ Wir vom Schrott “ am 09. Mai 2014 bei TELAMO! Außerdem erscheint ihr Debütalbum als exklusive Special Edition inklusive der zeitgleich veröffentlichten DVD „SEK Ludolf – Das Schrott Einsatzkommando“ und einer Bonus-Überraschung! Sie sind definitiv die bekanntesten und unterhaltsamsten Autoverwerter Deutschlands – Die Ludolfs. Während die Brüder im Fernsehen und als Internet-Phänomen schon seit Jahren mit Vollgas unterwegs sind, haben Uwe, Peter und Manni aus dem Westerwald für ihr kommendes Debütalbum insgesamt 16 Stimmungskracher aufgenommen, die keinen Platz für schlechte Laune lassen und sofort den Alltagstrott vergessen machen. Neben exklusiven Neuaufnahmen von diversen Schlager- und Stimmungs-Klassikern, präsentieren Die Ludolfs auf „Wir vom Schrott“ auch eine Reihe von eigenen Songs, die allesamt das Leben zwischen Schrottplatz und Überholspur zelebrieren und in diesem Jahr auf keiner Party fehlen dürfen.

Ebenfalls am 9. Mai 2014 erscheint bei TELAMO eine brandneue Ludolfs-DVD, auf der erstmals alle 12 Folgen ihrer letzten TV-Show „SEK Ludolf – Das Schrott Einsatzkommando“ versammelt sind, doch damit nicht genug: Eingeschworene Fans können sich zudem über eine Special Edition freuen, ein grandios gestaltetes Doppelpack aus ihrem „Wir vom Schrott“-Album und der „SEK Ludolf“-DVD, abgerundet mit einer exklusiven Bonus-Überraschung! Das Erscheinungsdatum von CD, DVD und Special Edition ist dabei keinesfalls zufällig gewählt: Am 10. und 11. Mai, dem Wochenende nach der Veröffentlichung, steht nämlich auch in diesem Jahr das große Ludolf-Treffen in Dernbach auf dem Programm, bei dem die Brüder ihre „heiligen Hallen“ öffnen und mit den Fans auf Tuchfühlung gehen…

Los ging“s für Die Ludolfs mit einem glücklichen Zufall: Ihr Heimatdorf Dernbach im Westerwald feierte gerade 700-jähriges Jubiläum, und aus diesem Grund war auch ein TV-Team vom SWR angereist. Im Beitrag, der anlässlich der Feierlichkeiten entstand, war jedoch klar ersichtlich, dass nicht das Dorf selbst, sondern die Ludolf-Brüder die …

Quellen: Telamo / Radio VHR

Bildrechte: Telamo Bildquelle:Telamo

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