Tag Archives: Schmerzen

Medizin Gesundheit Wellness

Ralf Seeger auf der Infrarot Amethyst Heilwärmematte

Regacell® Das ORIGINAL Medizingerät! aus Bottrop

Ralf Seeger auf der Infrarot Amethyst Heilwärmematte

Ralf Seeger | Bekannt aus Hund Katze Maus VOX TV

Herzlich willkommen bei Regacell®

Auf unserer Regacell® Infrarotmatte spüren Sie wohlige Wärme, einstellbar zwischen 30 – 70 Grad. — Heilsam wie die Sonne und entspannend wie ein Kurzurlaub am Meer. Sie fühlen schnell wie die Wärme Sie durchdringt (bis zu 15 cm Eindringtiefe) und bis in die letzte Zelle entspannt. Das besondere Infrarotspektrum der Amethyst Matte — (6-12 Mikron) — wird Ihr Nervensystem beruhigen und Ihnen neue Energie spenden. Nach bereits 20 Minuten fühlen Sie deutlich einen Unterschied und werden es kaum erwarten können, sich wieder einmal auf die Matte zu legen um sich erneut so wohl und durchwärmt zu fühlen. Davon konnte sich Mitte Februar u.a. auch der aus Hund Katze Maus bekannte TV Star Ralf Seeger persönlich überzeugen. Einmal getestet, und schon waren beide Daumen hoch und der Kauf besiegelt. Wir freuen uns, dass sich der Nutzen der Regacell® Matte innerhalb eines Jahres bis in die Promi – Szene herumgesprochen hat.

Regacell® Amethyst Matten sind für Mensch und Tier (z.B. für Hunde und Pferde) geeignet. Fragen Sie uns!

Wir empfehlen unsere Wärmematte zum Beispiel bei:

– verminderter Blutzirkulation
– Immunschwäche
– Schmerzen
– mangelnder Fettverbrennung
– Gelenkschmerzen und -Steifheit
– Stresssymptomatik und Abgeschlagenheit
– Hauterkrankungen
– Belastung und Vergiftung durch Umweltgifte

Übrigens, über uns kaufen Sie Ihre Regacell® Matte direkt beim Hersteller. Sonderpreise für Rentner und Geringverdiener und Therapeutenrabatte gem. Ausschreibung auf unserer Webseite.

Besuchen Sie uns in Bottrop oder im Internet, damit Sie schnellstmöglich von Regacell® profitieren können.

Direktvital UG (haftungsbeschränkt)
im VitalCenter Bottrop

Damit Ihre Leistungskraft ein Leben lang hält

Gesunde Vielfalt, gut beraten,
schnell geholfen.

Einfach reinkommen und genießen. Kurze Wartezeit.

Verantwortlich für die Inhalte:
Geschäftsführer der Direktvital UG (haftungsbeschränkt) Jörg Hiltrop

Horster Straße 30
D – 46236 Bottrop

fon +49 2041 766 96 76
ustidnr DE306316379

HRB 13508 Amtsgericht Gelsenkirchen (Registergericht)
direktvital@web.de

Kontakt
Direktvital UG
Stefan Mehler
Horster Str. 30
46236 Bottrop
015229855538
mehler-marketing@t-online.de
http://www.regacell-shop.de

Medizin Gesundheit Wellness

Die Amethyst Wärme – Matte von Regacell®

Ferninfrarot – Wärmematte | Medizinisches Gerät

Die Amethyst Wärme - Matte von Regacell®

Hyperthermie – Behandlung bei Schmerzen, Nerven, Krebs mit der Regacell® Amethyst Matte

Die positiven Wirkungen von negativen Ionen und auch von Wärme in Form von Infrarotstrahlung bei verschiedenen Erkrankungen sind seit Jahrzehnten bekannt. Am meisten untersucht wurde die Linderung von Schmerzen und die unterstützende Behandlung von Krebs. Aber auch für zahlreiche weitere Erkrankungen gibt es Belege für einen therapeutischen Effekt. Die Infrarot-Amethyst-Wärmematten von Regacell® geben sowohl negative Ionen als auch Wärme ab, sind also doppelt wirksam. Regacell® Matten und Gürtel sind durchweg EU-zertifizierte medizinische Geräte.
Um auch Sie von der Wirkung zu überzeugen, sei es zur Behandlung Ihrer Patienten oder für die eigene Verwendung, wurde die wissenschaftliche Literatur dazu zusammengetragen. Der wissenschaftliche Hintergrund wird ausführlich dargestellt und alle Aussagen durch nachprüfbare Literaturhinweise belegt. Erst wenn Sie vollkommen überzeugt sind, sollten Sie sich zu einem Kauf entschließen.

Aufbau der Regacell® Thermotherapie Infrarot Wärmematte
Die Infrarot-Amethyst-Wärmematten von Regacell® sind die ersten in Europa als medizinische Geräte zugelassenen Infrarot-Amethyst-Wärmematten. Der Erstverkauf erfolgte Weihnachten 2016 und die EU-Zertifizierung als medizinisches Gerät Anfang 2017. Unsere Profi Matte verfügt über eine PZN-Nummer und ist deshalb auch in allen deutschen Apotheken erhältlich. Sie ist aus 17 Schichten aufgebaut:
1. Oberflächenmaterial: Silikon-Urethan mit Baumwolle
2. Erste wasserdichte Schicht
3. Amethyst (mit Turmalin): Transfer zum natürlichen Ferninfrarotstrahl
4. Wärmedämmer (Hyron-Baumwolle)
5. Zweite wasserdichte Schicht
6. Turmalin Spezial-Schicht aus Turmalin und Monazit: Starke negative Ionen und ein Magnet
7. Elektrische Entladeschicht zur Erzeugung negativer Ionen
8. Kupfergewebeschicht zum Abfangen elektromagnetischer Strahlung
9. Kohlefaser zum Abfangen elektromagnetischer Strahlung
10. Polyester-Fiberglasschicht
11. Wärmedämmung
12. Überhitzungsschutz
13. Aluminiumschicht zur Reflektion von Infrarotstrahlen
14. Weiterer Überhitzungsschutz
15. Zweite Baumwolllage zur Wärmedämmung
16. Polyester-Schicht zum Wärmeschutz
17. Untergrund: Hochwertige Baumwolle mit Messing-Muster
Die Schichten der Matte sind so konzipiert, dass nur die heilsame Infrarotstrahlung (Schicht 3) sowie negative Ionen (Schicht 7) emittiert werden, aber keinerlei schädliche elektromagnetische Strahlung durchgelassen wird (Schichten 8, 9 und 10). Die heilsamen Effekte, die von den negativen Ionen und der Wärme in Form von Infrarotstrahlung ausgehen, werden auf unseren Seiten wissenschaftlich fundiert eingehend dargestellt.

Amethyst: Der Amethyst ist ein violetter Kristallquarz. Chemisch handelt es sich bei Quarz um Siliciumdioxid (SiO2). Im Kristallgitter von gefärbten Quarzen finden sich zusätzliche Atome anderer Elemente wie Aluminium, Eisen, Titan, Kobalt oder Natrium. Beim Amethyst ist das Eisen für die violette Farbe verantwortlich. Die Farbzentren entstehen durch ionisierende Strahlung (Lehmann und Bambauer 1973). Bei in der Natur vorkommenden Amethysten erfolgte die natürliche Bestrahlung über einen Zeitraum von mehr als 100 Millionen Jahren, die an uns Menschen heute wieder bei Erwärmung des Heilsteins als Tiefeninfrarotwärme abgegeben wird. (Typ C Infrarotstrahlung mit einer Wellenlänge von 8 – 14 µm, die auch einem Teil des Sonnenspektrums entspricht).
Der Gebrauch von Amethyst als Heilstein gegen Krankheiten wie Hautunreinheiten und Schwellungen wurde bereits von Hildegard von Bingen (1098-1179) in ihrem „Buch von den Steinen“ beschrieben (Riethe 1997).
Den Mineralien Amethyst und Turmalin werden zugesprochen, negative Ionen zu erzeugen (Mindell 2016).

Turmalin: Turmaline sind kristallisierende Borosilicate mit komplexer und variabler chemischer Zusammensetzung. Je nach Zusammensetzung, (oder Betrachtungswinkel), können Turmaline unterschiedliche Farben annehmen. Turmalin wird eine aufbauende und belebende psychische Wirkung nachgesagt.

Monazit: Monazit gehört zu den Phosphaten (MePO4). Bei dem Metall (Me) handelt es sich um eine der seltenen Erden Lanthan (La), Cer (Ce), Neodym (Nd) oder Samarium (Sm). Nach Beobachtungen soll Monazit das Selbstwertgefühl und auch das Immunsystem stärken und gegen Krebs wirksam sein.

Literaturhinweise
Lehmann G, Bambauer HU (1973) Quarzkristalle und ihre Farben. Angewandte Chemie 85(7): 281-289
Mindell E (2016) Der Happiness-Effekt – Die positive Wirkung negativer Ionen auf unsere Gesundheit. Allergien, Bluthochdruck, Kopfschmerzen, Depressionen und andere Beschwerden natürlich behandeln. Mankau Verlag, Murnau a. Staffelsee
Riethe P (1997) Hildegard von Bingen, Das Buch von den Steinen, 3., völlig veränd. Aufl. Müller, Salzburg, Wien

Wissenschaftlicher Hintergrund
Der heilsame Effekt der Amethyst-Matte beruht auf zwei Wirkungen.
Die erste Wirkung beruht auf dem Material selbst, hauptsächlich dem Amethyst, aber auch anderen Bestandteilen. Dem Amethyst wird zugesprochen, dass er negative Ionen erzeugt (Mindell 2016).
Die zweite Wirkung beruht auf der Wärme, die über die Mineralien Amethyst und Turmalin in Form von Infrarotstrahlung abgegeben wird (Yoshimizu 2009).

Literaturhinweise
Mindell E (2016) Der Happiness-Effekt – Die positive Wirkung negativer Ionen auf unsere Gesundheit. Allergien, Bluthochdruck, Kopfschmerzen, Depressionen und andere Beschwerden natürlich behandeln. Mankau Verlag, Murnau a. Staffelsee
Yoshimizu N (2009) The fourth treatment for medical refugees. Thermotherapy in the new century. Rich Way International, Inc, Honolulu, HI (deutsche Übersetzung unter https://www.bio-mats.com/docs/BM4thTxGermanBook.pdf)

Wirkung der negativen Ionen
Ionen sind elektrisch geladene Teilchen. Die häufigsten negativen Ionen in der Luft sind CO3, O2 und O2 (H2O)n, die jeweils eine negative Ladung tragen. Positive Ionen kommen gewöhnlich als N2+ vor (Nedved et al. 2011).
2010 wurde an der Universität Jena eine Dissertation über „die Wirkung von positiven und negativen Ionen auf die menschliche Gesundheit“ geschrieben. Anhand einer umfangreichen Literaturrecherche wurden die Studien zum Thema ermittelt. Während einige Autoren der Studien zum Ergebnis kommen, dass Ionen eine große Wirkung auf den menschlichen Organismus haben, wird dies von anderen Autoren bestritten. Mit Fachleuten aus den Bereichen Umweltmedizin, Umweltchemie, Umweltbiologie, Umweltmikrobiologie und Soziologie wurden die Studien im Hinblick auf die wissenschaftliche Relevanz und Qualität beurteilt. Demnach zeigen einige relevante Arbeiten tatsächlich Wirkungen von Ionen auf (Hutter 2010). Die Wirkungen auf die Körperphysiologie zeigten sich in einer Reduktion des Pulses, der Rektaltemperatur und der Erschöpfungsrate nach körperlicher Belastung auf dem Fahrradergometer (Inbar et al. 1982). Die Wirkungen auf den Hirnstoffwechsel zeigten sich durch eine Effektivitätssteigerung und eine Beeinflussung der Verarbeitung akustischer Reize bei lernbeeinträchtigten Schülern (Morton und Kershner 1984).
In der vorgenannten Dissertation wurden nur Publikationen bis zum Jahr 2006 ausgewertet. Auch in neueren Publikationen wurden positive Effekte von negativen Ionen beschrieben.
In einer Studie wurden bei gesunden Probanden leicht aktivierende und kognitiv leistungssteigernde Effekte bei einer kurzfristigen Exposition von höheren Raumluftionenkonzentrationen festgestellt (Wallner et al. 2015). Bei Patienten mit saisonaler affektiver Störung (SAD) kam es nach Exposition mit negativen Ionen in hoher Dosis zu einer Linderung von Depressionen und den atypischen Symptomen der SAD (Bowers et al. 2017).

Literaturhinweise
Bowers B, Flory R, Ametepe J, Staley L, Patrick A, Carrington H (2017) Controlled trial evaluation of exposure duration to negative air ions for the treatment of seasonal affective disorder. Psychiatry research 259: 7-14
Hutter A (2010) Die Wirkung von positiven und negativen Ionen auf die menschliche Gesundheit. Jena, Univ., Diss.
Inbar O, Rotstein A, Dlin R, Dotan R, Sulman FG (1982) The effects of negative air ions on various physiological functions during work in a hot environment. Int J Biometeorol 26(2): 153-163
Morton LL, Kershner JR (1984) Negative air ionization improves memory and attention in learning-disabled and mentally retarded children. Journal of abnormal child psychology 12(2): 353-365
Nedved M (2011) Ventilation and the Air Ion Effect in the Indoor Building Environments: Impact on Human Health and Wellbeing. In: Al-Sulaiman SAA-W (ed) Sick building syndrome. Springer, Berlin, London, pp 493-508
Wallner P, Kundi M, Panny M, Tappler P, Hutter H-P (2015) Exposure to Air Ions in Indoor Environments: Experimental Study with Healthy Adults. International journal of environmental research and public health 12(11): 14301-14311

Wirkung der Wärme
Für verschiedene Erkrankungen ist die Wirkung der Wärmetherapie in hochrangigen medizinischen Fachzeitschriften gut belegt. Dabei liegen die Schwerpunkte in der Behandlung von Schmerzen und in der unterstützenden Behandlung von Krebs.
Zudem sind bei einer Wärmetherapie kaum Nebenwirkungen zu erwarten. Selbst bei einer Ganzkörperhyperthermiebehandlung bis zu einer Temperatur von 41,4 °C rektal traten bei 46 Patienten, von denen die meisten an Krebs oder Prostatitis litten, nach insgesamt 479 Behandlungen keine schädigenden Nebenwirkungen auf (Heckel und Heckel 1979).

Literaturhinweis
Heckel M, Heckel I (1979) Beobachtungen an 479 Infrarothyperthermie-behandlungen. Beitrag zur Methodik der Ganzkörperüberwärmung. Die Medizinische Welt 30(25): 971-975

Behandlung von Schmerzen
In einer Übersicht wurden drei Effekte der Wärme aufgeführt, die zu einer Verringerung von Schmerzen führen (Chandler et al. 2002):
1. Hitze stimuliert die Thermorezeptoren in der Haut und im tieferen Gewebe. Dies kann die Schmerzen durch Schließen des Angusssystems im Rückenmark reduzieren.
2. Hitze reduziert Muskelkrämpfe durch Minimierung der Erregbarkeit und Verringerung der Spannung in den Muskel-Trigger-Punkten.
3. Durch das Erwärmen von Gelenken wird die Viskosität der Gelenkflüssigkeit vermindert, was eine schmerzhafte Steifheit während der Bewegung verringert und die Beweglichkeit erhöht.

Nachgewiesen wurde die Wirkung von Infrarot-Strahlung zur Behandlung von Patienten mit Rückenschmerzen (Ansari et al. 2014, Ervolino und Gazze 2015, Gale et al. 2006). In einer vergleichenden Studie konnten Rückenschmerzen durch eine Wärmebehandlung sogar effektiver gelindert werden, als durch Schmerzmittel wie Ibuprofen (Nadler et al. 2002). Eine Wärmebehandlung erwies sich als vorteilhaft bei der Behandlung von milder Arthritis und nicht-entzündlichen rheumatischen Erkrankungen (Berliner 1999). Bei Patienten mit Schmerzen im Handgelenk (Michlovitz et al. 2004) oder in den Knien (Petrofsky et al. 2016) konnte diese durch Wärmebehandlung gelindert werden. Das Gleiche gilt für Patienten mit Fibromyalgie (Matsushita et al. 2008, Matsumoto et al. 2011). Auch chronische Schmerzen lassen sich durch eine Wärmetherapie mit Ferninfrarot lindern (Masuda et al. 2005a). Bei einem Patienten mit starken Phantomschmerzen nach Amputation oberhalb des Knies konnten diese durch Ferninfrarot-Strahlung stark vermindert werden (Huang et al. 2009).

Literaturhinweise
Ansari NN, Naghdi S, Naseri N, Entezary E, Irani S, Jalaie S, Hasson S (2014) Effect of therapeutic infra-red in patients with non-specific low back pain: a pilot study. Journal of bodywork and movement therapies 18(1): 75-81
Berliner MN (1999) Thermotherapie bei rheumatischen Erkrankungen. Zeitschrift für ärztliche Fortbildung und Qualitätssicherung 93(5): 331-334
Chandler A, Preece J, Lister S (2002) Using heat therapy for pain management. Nursing standard 17(9): 40-42
Ervolino F, Gazze R (2015) Far infrared wavelength treatment for low back pain: Evaluation of a non-invasive device. Work 53(1): 157-162
Gale GD, Rothbart PJ, Li Y (2006) Infrared therapy for chronic low back pain: a randomized, controlled trial. Pain research & management 11(3): 193-196
Huang C-Y, Yang R-S, Kuo T-S, Hsu K-H (2009) Phantom limb pain treated by far infrared ray. Conference proceedings : … Annual International Conference of the IEEE Engineering in Medicine and Biology Society. IEEE Engineering in Medicine and Biology Society. Annual Conference 2009: 1589-1591
Masuda A, Koga Y, Hattanmaru M, Minagoe S, Tei C (2005a) The effects of repeated thermal therapy for patients with chronic pain. Psychotherapy and psychosomatics 74(5): 288-294
Matsumoto S, Shimodozono M, Etoh S, Miyata R, Kawahira K (2011) Effects of thermal therapy combining sauna therapy and underwater exercise in patients with fibromyalgia. Complementary therapies in clinical practice 17(3): 162-166
Matsushita K, Masuda A, Tei C (2008) Efficacy of Waon Therapy for Fibromyalgia. Intern. Med. 47(16): 1473-1476
Michlovitz S, Hun L, Erasala GN, Hengehold DA, Weingand KW (2004) Continuous lowlevel heat wrap therapy is effective for treating wrist pain. Archives of physical medicine and rehabilitation 85(9): 1409-1416
Nadler SF, Steiner DJ, Erasala GN, Hengehold DA, Hinkle RT, Beth Goodale M, Abeln SB, Weingand KW (2002) Continuous low-level heat wrap therapy provides more efficacy than Ibuprofen and acetaminophen for acute low back pain. Spine 27(10): 1012-1017
Petrofsky JS, Laymon MS, Alshammari FS, Lee H (2016) Use of Low Level of Continuous Heat as an Adjunct to Physical Therapy Improves Knee Pain Recovery and the Compliance for Home Exercise in Patients With Chronic Knee Pain: A Randomized Controlled Trial. Journal of strength and conditioning research 30(11): 3107-3115
Vatansever F, Hamblin MR (2012) Far infrared radiation (FIR). Its biological effects and medical applications. Photonics & lasers in medicine 4: 255-266

Unterstützende Behandlung von Krebs
Auch in der Krebsforschung findet die Thermotherapie Beachtung. In der medizinischen Literaturdatenbank PubMed finden sich weit mehr als 1000 Studien zu diesem Thema. Der Krebsinformationsdienst des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ) hat die wichtigsten Informationen zur Behandlung von Krebs mittels Hyperthermie zusammengestellt. Hyperthermie bedeutet Überwärmen des Körpers oder einzelner Körperteile. Bereits seit über 100 Jahren wird versucht, Krebs durch Überwärmen des Tumorgewebes zu behandeln. Anders als beim Fieber wird dabei dem Patienten von außen Wärme zugeführt. Die erhöhte Temperatur soll die Wirksamkeit einer Chemotherapie und/oder Strahlentherapie verstärken. Die Hyperthermie gehört bisher nicht zu den Standardverfahren gegen Krebs (DKFZ 2013).

Es existieren verschiedene Varianten der Hyperthermie-Behandlung (DKFZ 2013):
Lokale oder Oberflächen-Hyperthermie: Nur der betroffene Bereich wird von außen durch Ultraschall, Radio- oder Mikrowellen erwärmt.
Regionale (Tiefen-) Hyperthermie: Nicht nur der eigentliche Tumor, sondern größere Körperregionen werden erwärmt. Die Erwärmung erfolgt mit einem sogenannten Ringapplikator, der elektromagnetische Wellen erzeugt.
Hyperthermie mit magnetisierbaren Nanopartikeln: Es werden dem Patienten Nanopartikel aus Eisen verabreicht, die sich im Tumorgewebe anreichern und über ein elektromagnetisches Feld erwärmt werden.
Ganzkörperhyperthermie: Der gesamte Körper wird erwärmt. Früher geschah dies durch heißes Wasser oder flüssigkeitsgefüllte Polster oder Decken. Heute kommt auch die Überwärmung mit elektromagnetischen Wellen oder Infrarot infrage (DKFZ 2013). Als besonders vorteilhaft hat sich die Erwärmung mit einer Heizmatte aus Amethyst herausgestellt, die ebenfalls Infrarotstahlung abgibt (Yoshimizu 2009).

Der Effekt der Hyperthermie bei der Behandlung von Krebs beruht darauf, dass Tumorzellen besonders hitzeempfindlich sind. Bei lang andauernder und/oder wiederholter Hyperthermiebehandlung bilden diese Zellen bei Temperaturen von etwa 41-43 °C sogenannte Hitzeschockproteine (HSP). Die HSP werden von den Abwehrzellen des Immunsystems erkannt, sodass die Krebszellen selektiv zerstört werden können (Koch 2016/2017).
In Versuchen wurde gezeigt, dass Temperaturen von mindestens 42,5 bis 43°C über einen Zeitraum von etwa 40 bis 60 Minuten nötig sind, um Krebszellen abzutöten. Bei niedrigeren Temperaturen sind längere Behandlungszeiten angebracht. Hyperthermie wird heute meist zusätzlich zur Bestrahlung und Chemotherapie eingesetzt. In klinischen Studien konnte eine verstärkende Wirkung der Hyperthermie beobachtet werden (DKFZ 2013). Eine Verlängerung der von uns empfohlenen Therapiezeit von 20 – 30 Minuten (bei 40 – 43 Grad) auf bis zu 60 Minuten (bei höheren Temperaturen) sollte niemals ohne Rücksprache mit Ihrem Arzt erfolgen.
Eine lokale Hyperthermie eignet sich besonders bei lokal begrenzten und tiefer liegenden Tumoren und Metastasen. Koch (2016/2017) nennt dabei folgende Tumorarten:
Brust- und Unterleibskrebs,
Lungen- und Lebertumoren bzw. Metastasen,
Magen-, Darm- und Blasenkrebs,
Hirntumoren,
HNO-Tumoren,
Lymphknoten-Metastasen und örtlich begrenzte Lymphome,
Sarkome aller Art,
Prostatakrebs,
Knochenkrebs und Knochenmetastasen und
Hautkrebs.

Viel Erfahrung mit der Thermotherapie zur Behandlung von Krebs hat der japanische Krankenhausdirektor Nobuhiro Yoshimizu gesammelt. Er beschreibt seine Erfahrungen in seinem Buch „Die vierte Methode der Krebsheilung“ (Yoshimizu 2009). Die ersten drei etablierten Methoden sind Chirurgie, Strahlenbehandlung und Chemotherapie. Es werden eine Reihe von Fällen vorgestellt, bei denen der Krebs mit den etablierten Methoden und Unterstützung der Thermotherapie als vierter Methode geheilt wurde. Eine Thermotherapie kann die etablierten Methoden nicht ersetzen, verstärkt jedoch deren Wirkung (Yoshimizu 2009). So konnten in klinischen Studien in Vergleich zu einer reinen Chemotherapie eine signifikante Verbesserung der lokalen Tumorkontrolle und ein Anstieg der krankheitsfreien Überlebenszeit erreicht werden (Lindner und Issels 2010). Die Wirkung der Thermotherapie beruht darauf, dass das Immunsystem durch höhere Körpertemperatur gestärkt wird. Auf der anderen Seite reagieren Krebszellen empfindlich auf Wärme. Schließlich werden bei Wärme auch sogenannte HSP (heat shock protein) aktiviert, welche zusätzlich das Immunsystem stärken. Auf der Suche nach einer einfachen Möglichkeit, die Körpertemperatur zu erhöhen, wurden gute Erfahrungen mit Heizmatten aus Amethyst gemacht (Yoshimizu 2009).

Literaturhinweise
DKFZ (2013) Hyperthermie zur Behandlung von Krebs. www.krebsinformationsdienst.de/behandlung/hyperthermie.php
Koch L (2016/2017) Thermotherapie. Eine alternative Krebsbehandlung. Praxis-Magazin 33(12/2017,1): 16-23
Lindner LH, Issels RD (2010) Stellenwert der Hyperthermie im Rahmen der medikamentösen Tumortherapie. Der Onkologe 16(11): 1063-1071
Yoshimizu N (2009) The fourth treatment for medical refugees. Thermotherapy in the new century. Rich Way International, Inc, Honolulu, HI (deutsche Übersetzung unter https://www.bio-mats.com/docs/BM4thTxGermanBook.pdf)

Koronare Herzkrankheit
Eine Wärmetherapie führt zu einer Erweiterung der Gefäße. Dabei kann die Wärme durch Eintauchen in heißem Wasser (Brunt et al. 2016) oder in Form von Wärmestrahlung in einer Sauna (Imamura et al. 2001) zugeführt werden. Bei Patienten mit Hypertonie konnte der Blutdruck unter milder Infrarot-Hyperthermie gesenkt werden (Siewert et al. 1989). Durch die Wärme verbessert sich die Funktion der Gefäße und der Blutfluss wird erhöht (Shui et al. 2015). Entsprechend stellt die Anwendung von Wärmetherapie oder lokaler Thermotherapie einen therapeutischen Ansatz zur Behandlung von Herzinsuffizienz dar (Weber und Silver 2007). Gleichzeitig erhöht sich durch die Behandlung mit Ferninfrarot-Strahlung die Lebensqualität (Sobajima et al. 2015). Bei medikamentös behandelten Patienten mit chronischer Herzinssuffizienz verbessert eine zusätzliche Behandlung mit Ferninfrarot-Strahlung die Werte der Patienten (Tei et al. 2016).

Literaturhinweise
Brunt VE, Howard MJ, Francisco MA, Ely BR, Minson CT (2016) Passive heat therapy improves endothelial function, arterial stiffness and blood pressure in sedentary humans. The Journal of physiology 594(18): 5329-5342
Imamura M, Biro S, Kihara T, Yoshifuku S, Takasaki K, Otsuji Y, Minagoe S, Toyama Y, Tei C (2001) Repeated thermal therapy improves impaired vascular endothelial function in patients with coronary risk factors. Journal of the American College of Cardiology 38(4): 1083-1088
Shui S, Wang X, Chiang JY, Zheng L (2015) Far-infrared therapy for cardiovascular, autoimmune, and other chronic health problems: A systematic review. Experimental biology and medicine 240(10): 1257-1265
Siewert H, Strangfeld D, Scherf HP, Meffert H, Winterfeld HJ, Dittmann K (1989) Untersuchungen zur Hämodynamik bei Patienten mit essentieller Hypertonic unter milder Infrarot-Hyperthermie (IRA-Therm II). Dermatologische Monatschrift 175(12): 741-744
Sobajima M, Nozawa T, Fukui Y, Ihori H, Ohori T, Fujii N, Inoue H (2015) Waon therapy improves quality of life as well as cardiac function and exercise capacity in patients with chronic heart failure. International heart journal 56(2): 203-208
Tei C, Imamura T, Kinugawa K, Inoue T, Masuyama T, Inoue H, Noike H, Muramatsu T, Takeishi Y, Saku K, Harada K, Daida H, Kobayashi Y, Hagiwara N, Nagayama M, Momomura S, Yonezawa K, Ito H, Gojo S, Akaishi M, Miyata M, Ohishi M (2016) Waon Therapy for Managing Chronic Heart Failure – Results From a Multicenter Prospective Randomized WAON-CHF Study. Circulation journal : official journal of the Japanese Circulation Society 80(4): 827-834
Weber AA, Silver MA (2007) Heat therapy in the management of heart failure. Congestive heart failure 13(2): 81-83

Weitere Erkrankungen
Hautkrankheiten: Hautkrankheiten wie Warzen lassen sich durch lokale Erwärmung erfolgreich behandeln (Stern und Levine 1992).

Lungenerkrankungen: Patienten mit schwerer chronisch obstruktiver Lungenerkrankung (COPD) wurden mit Ferninfrarot-Strahlung behandelt. Dadurch verbesserte sich die kardiale Funktion, die pulmonale Hypertonie bei Belastung sowie die Lebensqualität (Umehara et al. 2008).

Diabetes: Bei Diabetern reduziert sich durch eine lokale Stimulation mit Ferninfrarot-Strahlung der oxidative Stress (Kawaura et al. 2010). Außerdem werden der Cortisolspiegel und der Blutzuckerspiegel signifikant gesenkt (Ryotokuji et al. 2013). Deshalb wird angenommen, dass sich die Reaktion auf Insulin verbessert (Shui et al. 2015).

Niereninsuffizienz: Wenn Patienten eine Dialyse benötigen, stellt eine arteriovenöse Fistel den häufigsten Zugangsweg dar. Allerdings ist dabei oft der Blutfluss gestört. Der Blutfluss kann mit einer Ferninfrarot-Therapie verbessert werden (Lin et al. 2007, 2013).

Adipositas: Bei adipösen Frauen konnte die Fettabnahme bei Ergometerausdauerbelastung erhöht werden, wenn zusätzlich mit wassergefiltertem Infrarot bestrahlt wird (Möckel et al. 2006).

Chronisches Erschöpfungssyndrom: Auch Patienten mit chronischem Erschöpfungssyndrom (CFS) wurden mit Ferninfrarot-Strahlung behandelt. Deren Beschwerden wurden dadurch gelindert (Masuda et al. 2005b, 2007).

Restless Legs Syndrom (RLS): In einer klinischen Studie wurde die Wirksamkeit der thermischen Therapie (als Thermalwasser-Hydromassage) an Patienten mit chronischer venöser Insuffizienz untersucht. Die Patienten litten unter Schmerzen, Taubheitsgefühlen, nächtlichen Krämpfen, Restless Legs Syndrom oder Juckreiz. Die Thermalwasser-Hydromassage führte zu einem Rückgang der Symptome (Ippolito et al. 2008). Obwohl zur Behandlung des Restless Legs Syndroms mit der Wärmematte noch keine wissenschaftlichen Studien durchgeführt wurden, ist ein therapeutischer Effekt naheliegend, da Wärme zu einer Linderung der Symptome führt.

Literaturhinweise
Ippolito E, Luca S de, Sommaruga S, Grassellino V, Nappi G (2008) Experimental-clinical study on the effects of hydromassage with Thermae Oasis“s salsobromoiodine water in chronic venous stasis disease of the lower extremities. Minerva cardioangiologica 56(4): 401-408
Kawaura A, Tanida N, Kamitani M, Akiyama J, Mizutani M, Tsugawa N, Okano T, Takeda E (2010) The effect of leg hyperthermia using far infrared rays in bedridden subjects with type 2 diabetes mellitus. Acta medica Okayama 64(2): 143-147
Lin C-C, Chang C-F, Lai M-Y, Chen T-W, Lee P-C, Yang W-C (2007) Far-infrared therapy: a novel treatment to improve access blood flow and unassisted patency of arteriovenous fistula in hemodialysis patients. Journal of the American Society of Nephrology : JASN 18(3): 985-992
Lin C-C, Yang W-C, Chen M-C, Liu W-S, Yang C-Y, Lee P-C (2013) Effect of far infrared therapy on arteriovenous fistula maturation: an open-label randomized controlled trial. American journal of kidney diseases : the official journal of the National Kidney Foundation 62(2): 304-311
Masuda A, Kihara T, Fukudome T, Shinsato T, Minagoe S, Tei C (2005b) The effects of repeated thermal therapy for two patients with chronic fatigue syndrome. Journal of psychosomatic research 58(4): 383-387
Masuda A, Munemoto T, Tei C (2007) A new treatment: thermal therapy for chronic fatigue syndrome. Nihon rinsho. Japanese journal of clinical medicine 65(6): 1093-1098
Möckel F (2006) Influence of water-filtered infrared-A (wIRA) on reduction of local fat and body weight by physical exercise. GMS German Medical Science 4
Ryotokuji K, Ishimaru K, Kihara K, Namiki Y, Hozumi N (2013) Preliminary results of pinpoint plantar long-wavelength infrared light irradiation on blood glucose, insulin and stress hormones in patients with type 2 diabetes mellitus. Laser therapy 22(3): 209-214
Shui S, Wang X, Chiang JY, Zheng L (2015) Far-infrared therapy for cardiovascular, autoimmune, and other chronic health problems: A systematic review. Experimental biology and medicine 240(10): 1257-1265
Stern P, Levine N (1992) Controlled localized heat therapy in cutaneous warts. Archives of dermatology 128(7): 945-948
Umehara M, Yamaguchi A, Itakura S, Suenaga M, Sakaki Y, Nakashiki K, Miyata M, Tei C (2008) Repeated waon therapy improves pulmonary hypertension during exercise in patients with severe chronic obstructive pulmonary disease. Journal of cardiology 51(2): 106-113
(Kurzfassung). Noch ausführlichere Informationen finden Sie hier.

Direktvital UG (haftungsbeschränkt)
im VitalCenter Bottrop

Damit Ihre Leistungskraft ein Leben lang hält

Gesunde Vielfalt, gut beraten,
schnell geholfen.

Einfach reinkommen und genießen. Kurze Wartezeit.

Verantwortlich für die Inhalte:
Geschäftsführer der Direktvital UG (haftungsbeschränkt) Jörg Hiltrop

Horster Straße 30
D – 46236 Bottrop

fon +49 2041 766 96 76
ustidnr DE306316379

HRB 13508 Amtsgericht Gelsenkirchen (Registergericht)
direktvital@web.de

Kontakt
Direktvital UG
Stefan Mehler
Horster Str. 30
46236 Bottrop
015229855538
mehler-marketing@t-online.de
http://www.regacell-shop.de

Medizin Gesundheit Wellness

Wie sag ich´s meinem Patienten?

Patientenkommunikation – Eines der TOP-Themen auf dem 28. BVASK-Kongress in Düsseldorf

Wie sag ich´s meinem Patienten?

(Bildquelle: Stefan Schranz)

Ärzte und Pflegepersonal haben mit ihrer Kommunikation einen großen Einfluss auf Schmerzen und Heilungsverlauf bei den Patienten. Dies gilt auch für orthopädische Operationen, zum Beispiel Bandscheiben-OP oder Knie-Endoskopien. Einer der Spezialisten für Patientenkommunikation in Deutschland ist Prof. Dr.med. Ernil Hansen vom Universitätsklinikum Regensburg. Auf dem 28. BVASK-Kongress am 2. und 3. Februar im Düsseldorfer Medienhafen, gibt er einen Einblick in die moderne Arzt-Patienten-Kommunikation.
„Es ist ein riesiger Unterschied, ob wir während eines Eingriffes ein Schmerzmittel einfach reinlaufen lassen oder dem Patienten dabei ausführlich und positiv erklären, wie es wirkt. Allein schon die Kommunikation bewirkt einen Placeboeffekt, der zusätzlich zum Eingriff Schmerzen verringern kann“, erklärt Prof. Hansen. Es sei sehr wichtig, welche Erwartungen beim Patienten erzeugt werden.
Andersherum gäbe es auch den Nocebo-Effekt. Bei falscher Kommunikation, einer Symptom-Abfrage beispielsweise, können erst Recht Angst und Ungewissheit entstehen oder Schmerzen verstärkt werden. Hansen: „Frage ich etwa: „Haben Sie Schmerzen´, benutze ich die Worte brennen, stechen, Schmerz – so ist das wenig hilfreich. Ich kann aber im Gegenteil fragen: ´Fühlen Sie sich wohl?´- Dies löst zumindest keine Verstärkung der Symptome aus und man erreicht dennoch eine Äußerung des Patienten.
Studenten, junge Mediziner und Pflegekräfte werden zunehmend in der modernen Patientenkommunikation geschult. Sie müssen schon früh die Negativ-Effekte kennen, um sie in der klinischen Praxis dann zu erkennen und abstellen zu können. Jede Klinik und Praxis sollte überprüfen, was der Patient vor, während und nach einem Eingriff zu sehen und zu hören bekommt. Ärzte müssen dafür sorgen, dass weniger negativ und schädigend kommuniziert wird.
Im medizinischen Umfeld verhalten sich viele Menschen nicht normal. Da weint der gestandene Manager schon mal wie ein kleiner Junge. Dies zeigt die enorme Belastungssituation. Der Patient geht in eine natürliche Trance – wie das Kaninchen vor der Schlange. In diesem Trance-Zustand hat der Patient eine höhere Aufmerksamkeit und bezieht alles auf sich. Das ist gefährlich, auch bei belanglosen Arztgesprächen. Zusätzlich wirken alle Eindrücke, die der Patient verspürt, stärker, als sonst. Deshalb haben die Worte des medizinischen Personals in diesen Situationen solche großen körperlichen Auswirkungen.
Wenn also zum Beispiel eine Operation nur bei leichter Betäubung stattfindet, braucht es eine gute, positive Kommunikation. „Patienten fühlen sich im Angst-Zustand schnell allein gelassen. Da helfen keine Medikamente – da braucht man den Menschen“, so Hansen abschließend.

Mehr Spannendes vom BVASK-Kongress

Der Berufsverband für Arthroskopie e.V. vertritt die fachlichen und politischen Interessen arthroskopisch tätiger Ärzte (Orthopäden und Chirurgen) in Deutschland. Ziel ist es, alle Patienten nach dem modernsten Stand der Medizin versorgen zu können.

Kontakt
Berufsverband für Arthroskopie
Kathrin Reisinger
Breite Straße 96
41460 Neuss
0157 81777 698
presse@bvask.de
http://www.bvask.de

Medizin Gesundheit Wellness

Gürtelrose: Schmerzender Ausschlag

Vor allem ältere Menschen können an Herpes Zoster, einer Gürtelrose, erkranken. Auslöser einer Gürtelrose sind Varizella-Zoster-Viren aus der Familie der Herpes-Viren, die auch Windpocken verursachen. Der Ausschlag ist oftmals besonders schmerzhaft. In Deutschland erkranken daran etwa 400.000 Meschen jährlich.

Viele Menschen stecken sich bereits in frühester Kindheit mit Varizella-Zoster-Viren an und erkranken daraufhin an Windpocken (Varizellen). Wenn die Erkrankung überstanden ist, nisten sich die Viren in den Nervenwurzeln im Bereich des Rückenmarks oder in den Hirnnerven ein. Sie ruhen dort lange Zeit, ohne Beschwerden zu bereiten. Bestimmte Auslöser können sie wecken, zum Beispiel ein geschwächtes Immunsystem infolge einer Erkrankung, bei höherem Lebensalter oder großem Stress. Dann vermehren sie sich erneut und wandern am betroffenen Nerv entlang in die Haut. Durch die Vermehrung der Viren in den Hautzellen entstehen eine Entzündung und der typische Hautausschlag. „Eine Gürtelrose können auch Menschen bekommen, die gegen Windpocken geimpft sind“, sagt Olaf Krebs, Teilprojektleiter bei der AOK Hessen.

Immunisierung möglich
Seit 2004 empfiehlt die Ständige Impfkommission (STIKO) am Robert Koch-Institut, Kinder zwischen dem elften und 14. Lebensmonat und im Alter von 15 bis 23 Monaten gegen Varizellen immunisieren zu lassen. Menschen, die an einer Gürtelrose erkranken, fühlen sich anfangs meist abgeschlagen und müde, eventuell tritt leichtes Fieber auf. Nach zwei bis drei Tagen leiden sie unter brennenden oder stechenden Schmerzen im betroffenen Bereich, gefolgt von leichten Hautrötungen mit kleinen Knötchen. Aus den Knötchen entwickeln sich innerhalb weniger Stunden kleine Bläschen, die jucken können. Nach einigen Tagen trocknen die Bläschen aus und verkrusten. Am häufigsten tritt der schmerzende Hautausschlag am Rumpf oder Brustkorb auf. Typischerweise tritt der Ausschlag nur auf einer Körperhälfte auf. „Bei einem normalen Verlauf ohne Komplikationen heilt eine Gürtelrose bei Erwachsenen innerhalb von zwei bis vier Wochen folgenlos ab“, informiert Krebs. Wenn die Viren das Auge befallen, können sie dort eine Entzündung der Hornhaut verursachen. Sind Hör- und Gesichtsnerven betroffen, können Hörprobleme, Schwindel und eine Gesichtslähmung auftreten.

Nur scheinbar abgeheilt
Etwa zehn bis 20 von hundert Menschen leiden infolge der Nervenentzündung auch dann noch monatelang unter starken Schmerzen, wenn der Ausschlag bereits abgeheilt ist. Vor allem ältere Patienten sind gefährdet, eine solche sogenannte Post-Zoster-Neuralgie zu entwickeln. „Eine frühzeitige Behandlung ist ratsam, besonders bei einer Gürtelrose im Gesicht. Der Allgemeinmediziner oder Hautarzt kann eine Gürtelrose an den typischen Symptomen meist gut erkennen“, meint Krebs. Der Juckreiz lässt sich mit Lotionen, Gelen oder Puder lindern, die Schmerzen mit Medikamenten.

Bläschen nicht aufkratzen
Wer an einer Gürtelrose erkrankt ist, sollte die mit Flüssigkeit gefüllten Bläschen nicht aufkratzen, da sich die Haut sonst entzünden kann und Narben zurückbleiben können. Außerdem ist eine Gürtelrose so lange ansteckend, bis alle Bläschen ausgetrocknet sind und die letzte Kruste abgefallen ist. Bis dahin sollten Erkrankte den direkten körperlichen Kontakt mit Menschen meiden, die noch keine Windpocken hatten, da sich diese sonst anstecken können. Wer sich ansteckt, erkrankt zunächst an Windpocken, nicht an einer Gürtelrose.

Worauf bei Impfungen im Allgemeinen zu achten ist, erklärt die AOK Hessen in einem gesonderten Artikel.

Krankenkasse

Kontakt
AOK – Die Gesundheitskasse in Hessen
Riyad Salhi
Basler Str. 2
61352 Bad Homburg
06172 / 272 – 143
0 61 72 / 2 72 – 1 39
Riyad.Salhi@he.aok.de
https://hessen.aok.de/

Medizin Gesundheit Wellness

Hüftgelenkspiegelung – für wen lohnt sie sich?

Spannende Themen aus der Gelenk-Medizin beim großen BVASK-Kongress

Hüftgelenkspiegelung - für wen lohnt sie sich?

(Bildquelle: Dr. med. Christian Sobau / BVASK)

Wenn sich am 2.und 3. Februar Hunderte Orthopäden, Chirurgen und Sportmediziner zum 28. Kongress des Berufsverbandes für Arthroskopie in Düsseldorf treffen, ist auch Dr. med. Christian Sobau von den ARCUS Kliniken, Pforzheim dabei. Er vermittelt neueste Erkenntnisse rund um die Hüftgelenkarthroskopie.

„Ich hab´s mit der Hüfte“ – ein häufig gehörter Spruch im Bekanntenkreis. Doch was steckt dahinter? Bei jüngeren Menschen sind häufig Sportler oder Patienten mit Leistenschmerzen betroffen. Viele sind um die 25 Jahre alt, wenn es los geht, 85 Prozent davon im Fußball. Aber auch Kampf- und Tanzsport, sowie die Ballsportarten fordern ihren Tribut.

Ein nächster Häufigkeitsgipfel liegt bei den 40 bis 55Jährigen. Sie haben meist mit dem hormonellen Abbau der Knochenqualität zu tun. Der Generation 60 / 65+ kann eine Coxarthrose bzw. schwere Degeneration des Hüftgelenkes das Leben schwer machen. Letztere geht häufig auch mit Nachtschmerzen beim Liegen einher.

Bei 60 bis 70 Prozent aller Patienten mit kaputtem Hüftgelenk ist das Labrum geschädigt. Labrum (lat. Lippe) – das ist eine dicke Ausstülpung aus Fasergewebe die die Hüftgelenkpfanne auskleidet. Es dient zur Gelenkdämpfung und zum Gleiten des Oberschenkelkopfes in der Gelenkpfanne. Dr. Sobau: „Das Labrum ist eine hochsensible, sehr gut durchblutete Struktur. Es ist der Warnmelder. Wenn´s wehtut, sollte man die Hüfte sofort schonen“.

Grundsätzlich gilt: Menschen mit einer sitzenden Tätigkeit profitieren schneller von einer Hüftgelenkarthroskopie und können früher in Ihren Job zurückkehren, als solche in körperlich arbeitenden Berufen. Wenn bei massiver Schädigung des Hüftgelenks der Ruheschmerz und tägliche Schmerzen trotz Medikamenten-Einnahme im Vordergrund stehen, bleibt oft nur noch das künstliche Hüftgelenk.

Bei Betroffenen mit akuten Verletzungen aber, mit Rissen, Bewegungseinschränkungen, Gelenk-Blockaden oder einem schnappenden Hüftgelenk – da ist eine Arthroskopie (Hüftgelenkspiegelung) angezeigt. 35 bis 40 Prozent der Patienten haben kaputte Knorpel. Schon bei alltäglichen Bewegungen stoßen die Knochen aneinander, weil sich zu viel Knochenmasse gebildet hat. Hier kann die Arthroskopie genauso gut helfen, wie bei der Dysplasie, einer Fehlform der Hüftpfanne mit zu wenig Knochen. Bei dieser Form (30 Prozent der Betroffenen) springt der Hüftkopf immer wieder aus der Pfanne und schädigt so den Knorpel.

Der Vorteil der Arthroskopie liegt darin, dass minimalinvasiv und schonend operiert wird.
Wichtig: das eigene Gelenk sollte immer so lange wie möglich erhalten bleiben!

Mehr Spannendes aus Gelenkmedizin und Gesundheitspolitik

Der Berufsverband für Arthroskopie e.V. vertritt die fachlichen und politischen Interessen arthroskopisch tätiger Ärzte (Orthopäden und Chirurgen) in Deutschland. Ziel ist es, alle Patienten nach dem modernsten Stand der Medizin versorgen zu können.

Kontakt
Berufsverband für Arthroskopie
Kathrin Reisinger
Breite Straße 96
41460 Neuss
0157 81777 698
presse@bvask.de
http://www.bvask.de

Medizin Gesundheit Wellness

Rückenschmerzen – Infrarotwärme hilft im Winter dagegen

Schmerzen lindern mit der Thermotherapie

Rückenschmerzen - Infrarotwärme hilft im Winter dagegen

Hyperthermie – Behandlung bei Schmerzen, Nerven, Krebs mit der Regacell® Amethyst Matte

Rückenschmerzen im Sinne von Kreuzschmerzen sind Schmerzen in der Region unterhalb des Rippenbogens und oberhalb der Gesäßfalte (Raspe 2012). Sie zählen mit zu den häufigsten Anlässen für das Aufsuchen einer orthopädischen Praxis. Etwa 80-90 % der Menschen sind mindestens einmal im Leben von Rückenschmerzen betroffen.

Vorzeitige Rentenanträge werden in etwa der Hälfte der Fälle wegen chronischer Rückenschmerzen gestellt. Rückenschmerzen stellen deshalb nicht nur ein gravierendes medizinisches, sondern auch ein volkswirtschaftliches Problem dar (Heisel 2009).

Die Rückenschmerzen können von unterschiedlichen anatomischen Strukturen ausgehen, wie den Wirbeln und ihren gelenkigen Verbindungen, dem Kreuzbein, dem Steißbein, den Bandscheiben sowie den umgebenden Bändern, Sehnen und Muskeln (Raspe 2012).

Die lindernde Wirkung von Wärme bei Schmerzen im Allgemeinen ist schon seit Längerem bekannt. Die Thermorezeptoren in der Haut und im tieferen Gewebe werden stimuliert und die Weiterleitung der Schmerzimpulse im Rückenmark reduziert. Außerdem entspannen sich die Muskeln (Chandler et al. 2002).

Eine besonders einfache, angenehme und nebenwirkungsfreie Möglichkeit für die Linderung von Rückenschmerzen stellt die Anwendung einer Infrarot Amethyst Wärmematte dar. Die ersten in Europa als medizinische Geräte zugelassenen Wärmematten sind von Regacell®.

Die lindernde Wirkung von Infrarot-Strahlung bei Patienten mit Rückenschmerzen konnte in mehreren Studien nachgewiesen werden. Die Verringerung der Schmerzen war jeweils statistisch signifikant. Es traten keine Nebenwirkungen auf (Ansari et al. 2014, Ervolino und Gazze 2015, Gale et al. 2006).

Behandlung von Schmerzen

In einer Übersicht wurden drei Effekte der Wärme aufgeführt, die zu einer Verringerung von Schmerzen führen (Chandler et al. 2002):

1. Hitze stimuliert die Thermorezeptoren in der Haut und im tieferen Gewebe. Dies kann die Schmerzen durch Schließen des Angusssystems im Rückenmark reduzieren.
2. Hitze reduziert Muskelkrämpfe durch Minimierung der Erregbarkeit und Verringerung der Spannung in den Muskel-Trigger-Punkten.
3. Durch das Erwärmen von Gelenken wird die Viskosität der Gelenkflüssigkeit vermindert, was eine schmerzhafte Steifheit während der Bewegung verringert und die Beweglichkeit erhöht.

Ferne Infrarotstrahlung stellt einen Teilbereich des elektromagnetischen Spektrums dar, die wegen seiner biologischen Effekte von besonderem wissenschaftlichen Interesse ist. Für verschiedene Erkrankungen stellt Infrarotstrahlung eine vielversprechende Behandlungsmöglichkeit dar (Vatansever und Hamblin 2012).

Nachgewiesen wurde die Wirkung von Infrarot-Strahlung zur Behandlung von Patienten mit Rückenschmerzen (Ansari et al. 2014, Ervolino und Gazze 2015, Gale et al. 2006). In einer vergleichenden Studie konnten Rückenschmerzen durch eine Wärmebehandlung sogar effektiver gelindert werden, als durch Schmerzmittel wie Ibuprofen (Nadler et al. 2002). Eine Wärmebehandlung erwies sich als vorteilhaft bei der Behandlung von milder Arthritis und nicht-entzündlichen rheumatischen Erkrankungen (Berliner 1999).

Bei Patienten mit Schmerzen im Handgelenk (Michlovitz et al. 2004) oder in den Knien (Petrofsky et al. 2016) konnte diese durch Wärmebehandlung gelindert werden. Das Gleiche gilt für Patienten mit Fibromyalgie (Matsushita et al. 2008, Matsumoto et al. 2011). Auch chronische Schmerzen lassen sich durch eine Wärmetherapie mit Ferninfrarot lindern (Masuda et al. 2005a). Bei einem Patienten mit starken Phantomschmerzen nach Amputation oberhalb des Knies konnten diese durch Ferninfrarot-Strahlung stark vermindert werden (Huang et al. 2009).

Weitere Informationen, Quellenangaben und mehr unter www.regacell-shop.de

Direktvital UG (haftungsbeschränkt)
im VitalCenter Bottrop

Damit Ihre Leistungskraft ein Leben lang hält

Gesunde Vielfalt, gut beraten,
schnell geholfen.

Einfach reinkommen und genießen. Kurze Wartezeit.

Verantwortlich für die Inhalte:
Geschäftsführer der Direktvital UG (haftungsbeschränkt) Jörg Hiltrop

Horster Straße 30
D – 46236 Bottrop

fon +49 2041 766 96 76
ustidnr DE306316379

HRB 13508 Amtsgericht Gelsenkirchen (Registergericht)
direktvital@web.de

Kontakt
Direktvital UG
Stefan Mehler
Horster Str. 30
46236 Bottrop
015229855538
mehler-marketing@t-online.de
http://www.regacell-shop.de

Medizin Gesundheit Wellness

Schulterarthroskopie in Deutschland ist wertvoller Therapie-Baustein

Unseriöse Studien in der Chirurgie schaden den Patienten

Schulterarthroskopie in Deutschland ist wertvoller Therapie-Baustein

Sicher und schonend: die Schulterarthroskopie

„Bei dauerhaften Schulterschmerzen wegen einer Engstelle zwischen Schulterblatt und Oberarmkopf erhalten Patienten oft unnötig einen chirurgischen Eingriff.“ Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie aus Großbritannien, die in der Fachzeitschrift „The Lancet“ publiziert wurde. Leider wurde die Studie ungeprüft verbreitet. Bei näherem Hinterfragen entpuppt sie sich als absolut fehlerhaft und schadet den Patienten. In Deutschland ist die Schulterarthroskopie ein wertvoller Behandlungs-Baustein, der, auf medizinischen Leitlinien basierend, nicht aus der Versorgung wegzudenken ist.

Die Operation zur Erweiterung des Raumes unter dem Schulterdach ist nur eine von vielen arthroskopischen Operationsmöglichkeiten an der Schulter. Diese Operation (subakromiale Dekompression) wird nur bei einer Engstellung durchgeführt, die sich in der körperlichen Untersuchung und durch entsprechende Bilder (Röntgen / MRT) nachweisen lässt. Meist wurde vorher versucht, die Beschwerden durch andere Behandlungen, z.B. Krankengymnastik, Medikamente oder Spritzen, zu behandeln.

Mediziner aus sieben führenden deutschen Fachverbänden haben die britische Studie nun durchleuchtet und kommen zu haarsträubenden Erkenntnissen.

1.Die Studie wurde an Patienten mit irgendeiner Art von Schulterschmerz durchgeführt. Untersuchungsbefunde und Ergebnisse von Röntgenuntersuchungen, welche die genaue Art der Schultererkrankung gezeigt hätten, fehlten. Eine Operation zur Erweiterung des Raumes unter dem Schulterdach, wie in der Studie durchgeführt, ist bei solchen Patienten überhaupt nicht indiziert und daher ist der fehlende Nutzennachweis der OP-Methode schon durch die Studienplanung vorgegeben. Die Patienten in der Studie wurden also nicht gemäß aktueller Empfehlungen behandelt!
2.Die Autoren geben an, die subakromiale Dekompression im Vergleich zu einer Placebo-Operation getestet zu haben. Das ist falsch, denn auch bei der sog. Placebo-Operation erfolgte eine arthroskopische Gelenkspülung und eine Maßnahme am Schleimbeutel. Hierdurch war von vorne herein zu erwarten, dass auch die Patienten in der Placebogruppe eine therapeutische Linderung verspüren.
3.Trotz einer Reihe weiterer Methodenfehler zeigt die Studie eindeutig, dass sowohl mit der subakromialen Dekompression als auch der operativen Vergleichsintervention bessere Ergebnisse zu erzielen sind als bei einem abwartenden Verhalten ohne Behandlung. Dieses spricht für die Operation. Die Autoren verlassen aber gänzlich den Boden der Wissenschaft, in dem sie nun das von ihnen zwar ermittelte – wohl aber nicht gewünschte – Ergebnis als Placeboeffekt uminterpretieren.

Der BVASK fordert einen kritischen Blick auf die immer wieder vorkommende Verbreitung zweifelhafter Studien. Dr. Ralf Müller-Rath, 1. Vorsitzender des BVASK: „Wir müssen uns endlich mehr an der Versorgungsrealität in unserem eigenen Land orientieren, sonst gehen wertvolle Therapie-Formen für die Patienten verloren.“

Stellungnahme der Fachverbände

Der Berufsverband für Arthroskopie e.V. vertritt die fachlichen und politischen Interessen arthroskopisch tätiger Ärzte (Orthopäden und Chirurgen) in Deutschland. Ziel ist es, alle Patienten nach dem modernsten Stand der Medizin versorgen zu können.

Kontakt
Berufsverband für Arthroskopie
Kathrin Reisinger
Breite Straße 96
41460 Neuss
0157 81777 698
presse@bvask.de
http://www.bvask.de

Medizin Gesundheit Wellness

Infrarot-Strahlung lindert Rheumaschmerzen

Rheumaschmerzen können mit Wärme gelindert werden

Infrarot-Strahlung lindert Rheumaschmerzen

Hyperthermie – Behandlung bei Schmerzen, Nerven, Krebs mit der Regacell® Amethyst Matte

Die Begriffe Rheuma oder Rheumatismus gelten als ein Synonym für alle Beschwerden oder Schmerzen am Stütz- und Bewegungsapparat. Die Beschwerden können dabei von unterschiedlichen Krankheiten ausgelöst werden (Dunky und Geringer 2012). Hierzu zählen beispielsweise entzündliche Gelenkerkrankungen wie Arthritis, degenerative Gelenkerkrankungen wie Arthrosen, Weichteilrheumatismus oder erbliche Bindegewebserkrankungen. Vertiefende Informationen finden sich hierzu im Lehrbuch „Praktische Rheumatologie“ (Dunky et al. 2012).

Wärmezufuhr führt zu einer Gefäßerweiterung mit Zunahme der Durchblutung und Stoffwechselaktivität. Durch Reduktion toxischer Zellmetaboliten ist eine Verminderung von Schmerzen und Entzündungsreaktionen möglich. Schmerzhafte Muskelspasmen werden reduziert, der Muskeltonus herabgesetzt und die Schmerzleitung vermindert (Berliner 1999). Indikationen einer Wärmetherapie sind insbesondere Muskelschmerzen, von der Wirbelsäule ausgehende Rückenschmerzen und pathologische Veränderungen der Gelenke (Singer 2012). Allerdings darf eine Wärmetherapie bei akuten Schüben der Erkrankung, Herz-Kreislaufproblemen oder schlechtem Allgemeinzustand nicht angewendet werden (Ammer und Ulreich 2012).

In klinischen Studien wurden folgende rheumatische Erkrankungen erfolgreich mit einer auf Infrarotstrahlung basierenden Wärmetherapie behandelt: Fibromyalgiesyndrom (Matsushita et al. 2008, Romeyke et al. 2015), rheumatoide Arthritis (RA) und ankylosierende Spondylitis (Morbus Bechterew) (Oosterveld et al. 2009).

Die ersten derartigen — auch für den Hausgebrauch verwendbaren– in Europa als medizinische Geräte zugelassenen Amethyst Wärmematten sind von Regacell®. Matten ohne EU Medical Devices Directive 93/42/EEC Zertifikat sind bestenfalls Fitnessmatten und können daher auch nicht von Therapeuten beim Gesundheitsamt als medizinisches Gerät angemeldet werden. Achten Sie bitte beim Kauf auf diesen kleinen aber feinen Unterschied!

Mehr unter www.regacell-shop.de

Literatur
Ammer K, Ulreich A (2012) Thermotherapie einschließlich Hydro- und Kryotherapie. In: Dunky A (ed) Praktische Rheumatologie, 5., aktualisierte und erw. Aufl. Springer, Wien, pp735-739
Berliner MN (1999) Thermotherapie bei rheumatischen Erkrankungen. Zeitschrift für ärztliche Fortbildung und Qualitätssicherung 93(5):331-334
Dunky A, Geringer E-M (2012) Historisches zum Begriff „Rheuma“. In: Dunky A (ed) Praktische Rheumatologie, 5., aktualisierte und erw. Aufl. Springer, Wien, pp3-8
Matsushita K, Masuda A, Tei C (2008) Efficacy of Waon therapy for fibromyalgia. Internal medicine (Tokyo, Japan) 47(16):1473-1476
Oosterveld FGJ, Rasker JJ, Floors M, Landkroon R, van Rennes B, Zwijnenberg J, van de Laar MAFJ, Koel GJ (2009) Infrared sauna in patients with rheumatoid arthritis and ankylosing spondylitis. A pilot study showing good tolerance, short-term improvement of pain and stiffness, and a trend towards long-term beneficial effects. Clinical rheumatology 28(1):29-34
Romeyke T, Scheuer HC, Stummer H (2015) Fibromyalgia with severe forms of progression in a multidisciplinary therapy setting with emphasis on hyperthermia therapy – a prospective controlled study. Clinical Interventions in Aging 10:69-79
Singer F (2012) Salben, Linimente, Gele, Peloide und andere äußerlich anzuwendende Substanzen. In: Dunky A (ed) Praktische Rheumatologie, 5., aktualisierte und erw. Aufl. Springer, Wien, pp708-711

Direktvital UG (haftungsbeschränkt)
im VitalCenter Bottrop

Damit Ihre Leistungskraft ein Leben lang hält

Gesunde Vielfalt, gut beraten,
schnell geholfen.

Einfach reinkommen und genießen. Kurze Wartezeit.

Verantwortlich für die Inhalte:
Geschäftsführer der Direktvital UG (haftungsbeschränkt) Jörg Hiltrop

Horster Straße 30
D – 46236 Bottrop

fon +49 2041 766 96 76
ustidnr DE306316379

HRB 13508 Amtsgericht Gelsenkirchen (Registergericht)
direktvital@web.de

Kontakt
Direktvital UG
Stefan Mehler
Horster Str. 30
46236 Bottrop
015229855538
mehler-marketing@t-online.de
http://www.regacell-shop.de

Medizin Gesundheit Wellness

Schmerzen sanft mit Wärme behandeln

Mit Thermotherapie chronische Schmerzen lindern

Schmerzen sanft mit Wärme behandeln

Hyperthermie – Behandlung bei Schmerzen, Nerven und Krebs mit der Regacell® Amethyst Matte

Wirkung von Wärme bei Schmerzen

Für verschiedene Erkrankungen ist die Wirkung der Wärmetherapie in hochrangigen medizinischen Fachzeitschriften gut belegt. Dabei liegen die Schwerpunkte in der Behandlung von Schmerzen und in der unterstützenden Behandlung von Krebs. Der Clou daran: Bei einer Wärmetherapie sind kaum Nebenwirkungen zu erwarten. Selbst bei einer Ganzkörperhyperthermiebehandlung bis zu einer Temperatur von 41,4°C rektal traten bei 46 Patienten, von denen die meisten an Krebs oder Prostatitis litten, nach insgesamt 479 Behandlungen keine schädigenden Nebenwirkungen auf (Heckel und Heckel 1979).

Bei Rücken, Schmerzen, Nerven, Krebs empfehlen wir daher unbedingt unsere Regacell® Infrarot Amethyst Matte zur Unterstützung Ihrer klassischen Behandlung.

Behandlung von Schmerzen

In einer Übersicht wurden drei Effekte der Wärme aufgeführt, die zu einer Verringerung von Schmerzen führen (Chandler et al. 2002):

1. Hitze stimuliert die Thermorezeptoren in der Haut und im tieferen Gewebe. Dies kann die Schmerzen durch Schließen des Angusssystems im Rückenmark reduzieren.
2. Hitze reduziert Muskelkrämpfe durch Minimierung der Erregbarkeit und Verringerung der Spannung in den Muskel-Trigger-Punkten.
3. Durch das Erwärmen von Gelenken wird die Viskosität der Gelenkflüssigkeit vermindert, was eine schmerzhafte Steifheit während der Bewegung verringert und die Beweglichkeit erhöht.

Ferne Infrarotstrahlung stellt einen Teilbereich des elektromagnetischen Spektrums dar, die wegen seiner biologischen Effekte von besonderem wissenschaftlichen Interesse ist. Für verschiedene Erkrankungen stellt Infrarotstrahlung eine vielversprechende Behandlungsmöglichkeit dar (Vatansever und Hamblin 2012).
Nachgewiesen wurde die Wirkung von Infrarot-Strahlung zur Behandlung von Patienten mit Rückenschmerzen (Ansari et al. 2014, Ervolino und Gazze 2015, Gale et al. 2006). In einer vergleichenden Studie konnten Rückenschmerzen durch eine Wärmebehandlung sogar effektiver gelindert werden, als durch Schmerzmittel wie Ibuprofen (Nadler et al. 2002). Eine Wärmebehandlung erwies sich als vorteilhaft bei der Behandlung von milder Arthritis und nicht-entzündlichen rheumatischen Erkrankungen (Berliner 1999). Bei Patienten mit Schmerzen im Handgelenk (Michlovitz et al. 2004) oder in den Knien (Petrofsky et al. 2016) konnte diese durch Wärmebehandlung gelindert werden. Das Gleiche gilt für Patienten mit Fibromyalgie (Matsushita et al. 2008, Matsumoto et al. 2011). Auch chronische Schmerzen lassen sich durch eine Wärmetherapie mit Ferninfrarot lindern (Masuda et al. 2005a). Bei einem Patienten mit starken Phantomschmerzen nach Amputation oberhalb des Knies konnten diese durch Ferninfrarot-Strahlung stark vermindert werden (Huang et al. 2009).

Unterstützende Behandlung von Krebs
Auch in der Krebsforschung findet die Thermotherapie Beachtung.

Behandlung von weiteren Erkrankungen

Koronare Herzkrankheit
Eine Wärmetherapie führt zu einer Erweiterung der Gefäße. Dabei kann die Wärme durch Eintauchen in heißem Wasser (Brunt et al. 2016) oder in Form von Wärmestrahlung in einer Sauna (Imamura et al. 2001) zugeführt werden. Bei Patienten mit Hypertonie konnte der Blutdruck unter milder Infrarot-Hyperthermie gesenkt werden (Siewert et al. 1989).Durch die Wärme verbessert sich die Funktion der Gefäße […] und der Blutfluss wird erhöht (Shui et al. 2015). Entsprechend stellt die Anwendung von Wärmetherapie oder lokaler Thermotherapie einen therapeutischen Ansatz zur Behandlung von Herzinsuffizienz dar (Weber und Silver 2007). Gleichzeitig erhöht sich durch die Behandlung mit Ferninfrarot-Strahlung die Lebensqualität (Sobajima et al. 2015). Bei medikamentös behandelten Patienten mit chronischer Herzinssuffizienz verbessert eine zusätzliche Behandlung mit Ferninfrarot-Strahlung die Werte der Patienten (Tei et al. 2016).

Lungenerkrankungen
Patienten mit schwerer chronisch obstruktiver Lungenerkrankung (COPD) wurden mit Ferninfrarot-Strahlung behandelt. Dadurch verbesserte sich die kardiale Funktion, die pulmonale Hypertonie bei Belastung sowie die Lebensqualität (Umehara et al. 2008).

Diabetes
Bei Diabetern reduziert sich durch eine lokale Stimulation mit Ferninfrarot-Strahlung der oxidative Stress (Kawaura et al. 2010). Außerdem werden der Cortisolspiegel und der Blutzuckerspiegel signifikant gesenkt (Ryotokuji et al. 2013). Deshalb wird angenommen, dass sich die Reaktion auf Insulin verbessert (Shui et al. 2015).

Restless Legs Syndrom (RLS)
Unabhängig von uns geschilderten persönlichen Erfahrungen spricht auch folgende klinische Studie für die Wirksamkeit der Wärmematte bei RLS. Hierbei wurde die Wirksamkeit der thermischen Therapie [als Thermalwasser-Hydromassage] an Patienten mit chronischer venöser Insuffizienz untersucht. Die Patienten litten unter Schmerzen, Taubheitsgefühlen, nächtlichen Krämpfen, Restless Legs Syndrom oder Juckreiz. Die Thermalwasser-Hydromassage führte zu einem Rückgang der Symptome (Ippolito et al. 2008). Obwohl zur Behandlung des Restless Legs Syndroms mit der Wärmematte noch keine wissenschaftlichen Studien durchgeführt wurden, ist ein therapeutischer Effekt naheliegend, da Wärme zu einer Linderung der Symptome führt.

Vorteile der Amethyst-Matte
Die klassischen Formen der Wärmebehandlung mit Umschlägen oder Bädern sind in der Handhabung sehr umständlich. Zudem sorgen sie nur für eine kurzfristige unregelmäßige Erwärmung der schmerzenden Körperregion (Vetter 2005). Dagegen gibt die Amethyst-Matte die Wärme in Form von Infrarot-Strahlung ab. Diese wird als besonders angenehm empfunden. Zudem ist die Zeitdauer des Einsatzes frei wählbar. Entsprechend zeichnet sich die Amethyst-Matte durch eine einfache Anwendung aus, die jederzeit und ohne weitere Vorbereitungen durchgeführt werden kann.

Mehr zur Amethyst – Infrarotmatte zur Unterstützung der schulmedizinischen Schmerz – Behandlung finden Sie hier

Direktvital UG (haftungsbeschränkt)
im VitalCenter Bottrop

Damit Ihre Leistungskraft ein Leben lang hält

Gesunde Vielfalt, gut beraten,
schnell geholfen.

Einfach reinkommen und genießen. Kurze Wartezeit.

Verantwortlich für die Inhalte:
Geschäftsführer der Direktvital UG (haftungsbeschränkt) Jörg Hiltrop

Horster Straße 30
D – 46236 Bottrop

fon +49 2041 766 96 76
ustidnr DE306316379

HRB 13508 Amtsgericht Gelsenkirchen (Registergericht)
direktvital@web.de

Kontakt
Direktvital UG
Stefan Mehler
Horster Str. 30
46236 Bottrop
015229855538
mehler-marketing@t-online.de
http://www.regacell-shop.de

Medizin Gesundheit Wellness

Schmerzen und ihre unsichtbaren Lösungen

Sehr oft liegen die Lösungen in einer unterschiedlichen Betrachtungsweise.

Schmerzen und ihre unsichtbaren Lösungen

Gesundheit-Nachrichten zum Thema Schmerzen

Lindenberg, 20. September 2017. Menschen mit unerklärlichen Schmerzen setzen oft in die Alternativmedizin ihre letzte Hoffnung. Die Redaktion ging der Frage nach, warum dem so ist und wieso es immer wieder zu erstaunlichen Lösungen kommt.

Auf der Suche nach Lösungen bei unerklärlichen Schmerzen

Alltag in vielen Naturheilpraxen: ein Patient kommt mit chronischen Schmerzen in die Praxis. Zahlreiche Untersuchungen blieben bisher ohne Befund. Eine medikamentöse Behandlung half vielleicht vorübergehend und die Angst vor Nebenwirkungen ist allgegenwärtig. Nahezu jeder kennt einen solchen Fall. Immer öfter kommt es dann zu scheinbar wundersamen Lösungen für Patienten mit Schmerzen in der Naturheilpraxis. Doch die Naturheilkundler sind deshalb nicht die besseren Therapeuten, wie das oft den Eindruck erweckt. Und seit Jahrhunderten einen verbitterten Streit unter den verschiedenen medizinischen Disziplinen unterhält. Es ist schlicht ein anderer Ansatz, wie ein Beispiel zeigt.

Typisches Beispiel: Schmerzen durch Übersäuerung

Unter Medizinern ist disziplinübergreifend bekannt, dass eine Übersäuerung des Organismus zu Schmerzen führen kann. Der Grund: Gewebeeinlagerungen von überschüssigen Säuren führen zur Entzündungsreaktionen. Der Schmerz ist ein typisches Symptom dafür. In der Regel wird in solchen Verdachtsfällen Urin und Blut im Labor untersucht. Doch sehr häufig sind die Laborparameter unauffällig.

Die Erfahrung zu Ursachen von Schmerzen

Nach den Erfahrungen der Naturheilkundler kann eine Übersäuerung auf vielen verschiedenen Ursachen beruhen. Der Grund: dahinter steckt ein komplexes Regulationssystem, das dafür sorgen muss, dass überschüssige Säuren ausgeschieden werden. Kommt es hier zu Störungen, kann im Ergebnis eine Übersäuerung des Gewebes daraus resultieren. Eine weitere Beobachtung: sehr oft spielen sich diese Regulationsstörungen auf energetische Ebene ab.

Doch diese Beobachtungen werden in der klinischen Medizin nicht berücksichtigt. Schlicht und ergreifend deshalb, weil es dafür keine ausreichenden Forschungsergebnisse gibt. Dementsprechend bleiben diese Betrachtungen außen vor und werden allenfalls in der sogenannten Erfahrungsmedizin beachtet. Dort wiederum beobachtet man ein paradox klingendes Phänomen: je mehr der Organismus die Säuren im Gewebe eingelagert, desto unauffälliger scheinen die Laboruntersuchungen von Urin und Blut zu sein. So jedenfalls schlussfolgert es der Gesundheitsexperte und Autor des Buches “ Vom Schmerz zur Heilung„, der Medizinpublizist Michael Petersen, nach langjähriger Recherche.

Daran erkennt man: es ist alles eine Frage der Betrachtungsweise. Möglicherweise ein Grund dafür, dass sich immer mehr Mediziner diesem Blickwinkel öffnen. Denn letztlich kommt es nicht darauf an, wer Recht hat, sondern dass den Patienten geholfen wird.

Das Spezialportal gesundheit-ratgeber-buecher.de bietet regelmäßig Besprechungen zu Gesundheits-, Persönlichkeits- und Ernährungs-Ratgebern, zu Neuerscheinungen und Neuauflagen. Rezensiert werden Bücher, E-Books und Portale.

Die Redaktion mediportal-online veröffentlicht regelmäßig Meldungen zu Themen der Gesundheit und Medizin im Internet. Hintergrundinformationen, Gesundheitstipps, Informationen aus Forschung und Wissenschaft, ergänzt um hilfreiche Links.

Kontakt
mediportal-online, M+V Medien-und Verlagsservice Germany Unternehmergesellschaft(haftungsbeschränkt)
Michael Petersen
Ried 1e
88161 Lindenberg
01714752083
kontakt@mediportal-online.eu
http://www.gesundheit-ratgeber-buecher.de