Tag Archives: Schluss mit Essverboten

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Ehrliche Aufklärung statt Verbote

Lifestyle mit Balance

Ehrliche Aufklärung statt Verbote

Foto: Fotolia / Andrey Popov (No. 6057)

sup.- Ernährung wird zunehmend zum Stress. Die steigenden Zahlen unterschiedlicher Essstörungen zeigen, dass der Genuss dem Druck bei der Nahrungsmittel-Auswahl immer mehr weicht. Nur nichts falsch machen. Milch bringt Krebs, das Ei den Herzinfarkt, Gluten gefährdet die Zivilisation und Zucker führt zu Übergewicht und Diabetes. Die allgemeine Verunsicherung wird täglich größer. Milch, Gluten, Zucker und Eier als Bestandteile unserer kulturellen Ernährung während der letzten Jahrtausende haben den Menschen nicht aussterben lassen. Wir werden sogar älter, bleiben länger gesund und glauben dennoch beim Essen alles falsch zu machen. Sogar Bananen und Apfelschorle schaden angeblich den Kinderzähnen, obwohl Karies beim Nachwuchs seit Jahren gegen Null tendiert. Die Liste der Anschuldigungen, Verbote und modernen Ernährungs-Ideologien lässt sich beliebig fortsetzen.

„Schluss mit Essverboten“ heißt das neue Buch des Publizisten Detlef Brendel. Darin belegt er mit sorgfältig recherchierten Fakten, welche wirtschaftlichen Interessen hinter einer angeblichen Ernährungsaufklärung stehen. Von Wissenschaftlern über Unternehmen bis hin zu verschiedenen Organisationen wird viel Geld damit verdient, die Verbraucher zu verunsichern und zu reglementieren.

Dem Menschen tun sie mit ihren Verbots-Strategien keinen Gefallen. Durch Angriffe auf Nahrungsmittel oder sogar einzelne Bestandteile der Nahrung sowie durch die Forderung nach Strafsteuern und Ampel-Systemen, so Brendel, versperren sie den Blick auf das eigentliche Problem. Er fordert eine Lebensstil-Diskussion. Der Körper braucht die Bewegung, für die er von der Natur gebaut worden ist. Die Evolution hatte nicht den vor dem Bildschirm sitzenden Menschen geplant. Brendel fordert deshalb ehrliche Aufklärung, damit die Menschen wieder zu einer Balance zwischen genussvoller Ernährung und einem gesunden Verbrauch der aufgenommenen Kalorien durch körperliche Aktivität finden. Und diese Balance soll individuell sein, weil die Natur die Menschen nicht in Standardgrößen vorgesehen hat. „Schluss mit Essverboten“ (Plassen-Verlag) macht wieder Freude am Essen.

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Aufklärung statt Bevormundung

Der Nachwuchs sitzt sich krank

Aufklärung statt Bevormundung

Foto: Fotolia / pololia (No. 6050)

sup.- Strafsteuern auf Gummibärchen? Rote Punkte auf Limoflaschen? Staatlich verordnete Rezepte für Fertiggerichte? Wer solche Forderungen stellt, schädigt die Gesundheit der Menschen. Vor allem übergewichtige Kinder und Jugendliche müssen für die ideologische Vorstellung, die Ernährung zu reglementieren, herhalten. Das eigentliche Übel wird dabei gezielt verschwiegen. Und das schadet den Betroffenen.

Der Autor des Buches „Schluss mit Essverboten“ (Plassen-Verlag), Detlef Brendel, fordert mehr Ehrlichkeit und eine dringend notwendige Lebensstil-Diskussion. Was wird aus einem Menschen, so Brendel, wenn dieser reichlich grün markierte Lebensmittel isst und auf dem Sofa sitzenbleibt? Er wird übergewichtig. Sein Lebensstil ist das Problem, weil die Balance zwischen Kalorienaufnahme und Verbrauch durch Aktivität aus dem Gleichgewicht ist.

Speziell bei Kindern und Jugendlichen sieht Brendel dringenden Handlungsbedarf. Notwendig ist aber nicht eine Strafsteuer für Gummibärchen, sondern die Mobilisierung der nachwachsenden Generation. Aktuelle Daten bestätigen das eigentliche Problem. Nach einer Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) konsumiert die Hälfte der Viertklässler täglich bis zu zwei Stunden elektronische Medien. Über 17 Prozent sitzen sogar mehr als vier Stunden am Tag vor dem Bildschirm. Zu den häufigsten Folgen, die auch von den Lehrern bestätigt werden, gehören krankhaftes Übergewicht, Augenbeschwerden, Schlafstörungen, ein aggressives Sozialverhalten sowie sprachliche und schulische Defizite.

Die ständige Forderung nach Ernährungs-Reglementierung oder Strafsteuern auf beispielsweise zuckerhaltige Nahrungsmittel löst diese Fehlentwicklung nicht, sondern versperrt vielmehr den Blick auf die wahren Ursachen. Aus Sitzenbleibern müssen körperlich aktive Kinder werden. Nach Einschätzung des IW und des nationalen Bildungspanels beginnt das bei der notwendigen Aufklärung der Eltern über die Gefahren eines zu starken Medienkonsums.

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„Schluss mit Essverboten“

Genussvolle Ernährung ist gesund

"Schluss mit Essverboten"

Foto: Plassen-Verlag (No. 6042)

sup.- Last statt Lust kennzeichnet heute unser Verhältnis zur Ernährung. Wir leben in einer Zeit des Überflusses an Nahrungsmitteln. Doch wir misstrauen der Lebensmittelindustrie und bezichtigen sie, uns mit Zusatzstoffen zu „vergiften“ und kaufen deshalb für viel Geld „frei von“-Lebensmittel oder setzen gleich nur noch auf Erzeugnisse aus Bioanbau oder unserem eigenen Garten. Mit genussvoller Ernährung, die für unsere seelische Balance äußerst wichtig ist, hat diese dem herrschenden Zeitgeist geschuldete Einstellung wenig zu tun. So ist es für Experten auch wenig verwunderlich, dass Essstörungen rapide zugenommen haben. Orthorexia nervosa, die krankhafte Angst vor vermeintlich ungesundem Essen, also z. B. vor Zucker, Fett und Kohlenhydraten, ist insbesondere in sozialen Netzwerken ein Riesenthema geworden.

Der bekannte gesellschaftskritische Publizist Detlef Brendel entlarvt in seinem neuen Buch „Schluss mit Essverboten / Warum Sie sich Ihre Ernährung nicht länger von Pharmalobby & Co diktieren lassen sollten“ (Plassen-Verlag) die wahren Motive und Profiteure, die hinter dem Feindbild von industriell gefertigten Lebensmitteln stecken. Brendel zeigt zudem auf, welche Interessen die Gesundheitsdebatten dominieren, in denen Übergewicht für nahezu alle Wohlstandskrankheiten verantwortlich gemacht wird: ein äußerst genialer Plan der Pharmaindustrie, um Menschen allein aufgrund ihres Gewichts zu Patienten zu machen und auf diese Weise milliardenschwere neue Absatzmärkte zu schaffen. Das Buch schockiert mit Fakten, die bislang im Verborgenen lagen, gleichzeitig ist es eine ideale Lektüre, damit wir endlich wieder den Genuss an der täglichen Ernährung entdecken und es uns ohne schlechtes Gewissen schmecken lassen können.

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Du bist, was Du isst

Muss Ernährung problematisch sein?

Du bist, was Du isst

Foto: Fotolia / jackfrog (No. 6039)

sup.- Wer etwas auf sich hält, hat heute seine ganz eigene Ernährungsphilosophie, die aus oft vermeintlichen Unverträglichkeiten kombiniert mit speziellen ideologischen und moralischen Aspekten zusammengebastelt ist. Ernährung zu problematisieren und der Lebensmittelbranche üble Absichten zu unterstellen, liegt absolut im Trend. Menschen, die sich hingegen einfach nur mit Freude und Genuss aus dem immensen Angebot im Supermarkt bedienen, gelten als unbelehrbare Trottel. Dabei ist die Wahrscheinlichkeit, dass diese Menschen unter dem Strich die Grundregeln einer ausgewogenen, abwechslungsreichen Ernährung erfüllen, weitaus höher als bei denjenigen, die bevorzugt zu „frei von“-Lebensmitteln greifen und per Ideologie zur Einseitigkeit neigen.

Eigentlich ist es in Gesellschaften, in denen Nahrungsmittel zu günstigen Preisen im Überfluss zur Verfügung stehen, nicht schwer, sich gesund zu ernähren. Diese simple Erkenntnis will aber niemand hören. Sie widerspricht entschieden dem Zeitgeist, der entgegen seriösen wissenschaftlichen Studien unsere heutige Ernährung zum Sündenbock für die zunehmende Anzahl übergewichtiger Menschen und zahlreicher Krankheiten erklärt. Das ist auch schön praktisch: Statt Eigenverantwortung für eine ausgeglichene Energiebilanz zu übernehmen, zu der insbesondere ein bewegungsaktiver Lebensstil gehört, wird die Schuld für zu viele Pfunde der Lebensmittelindustrie zugeschoben. Dadurch wird zwar niemand ein Gramm leichter, muss aber kein schlechtes Gewissen haben. Schuld an den Pfunden sind eben die anderen.

Und was tut die Politik? Sie greift den Zeitgeist auf und verstärkt ihn, indem sie unsinnige Forderungen nach einer Lebensmittelampel oder Zuckersteuer diskutiert. Das gefällt natürlich vor allem den Menschen mit eigener Ernährungsphilosophie, denen es ein Dorn im Auge ist, wenn Menschen noch Spass am Essen haben. „Ernährung soll kein Zuckerschlecken mehr sein. Sie ist zu einem Kriegsschauplatz von angeblich diätbewussten Trendsettern, Verzichtsextremisten, nahrungsmittelorientierten Moralaposteln und nicht zuletzt von Geschäftemachern geworden“, warnt der gesellschaftskritische Publizist Detlef Brendel in seinem neuen Buch „Schluss mit Essverboten“ (Plassen Verlag). Er plädiert mit überzeugenden Argumenten für eine positive Einstellung zur Ernährung, die nicht durch unnötige Problematisierung und Verbote geprägt wird, sondern durch Vertrauen auf die eigenen Körpersignale und Genussbedürfnisse.

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Per Gesetz zum gesunden Lebensstil?

Übergewichts-Debatte auf dem Holzweg

Per Gesetz zum gesunden Lebensstil?

Foto: Fotolia / gstockstudio (No. 6031)

sup.- In einem offenen Brief an die Bundeskanzlerin Angela Merkel fordert ein breites Bündnis aus 15 Ärzteverbänden, Fachorganisationen und Krankenkassen zur Bekämpfung von Fehlernährung und Übergewicht insbesondere die Einführung einer Lebensmittelampel sowie einer Zuckersteuer. Auf den ersten Blick klingt das gut und plausibel. Auf den zweiten Blick offenbart sich jedoch das laute Getöse als blinder Aktionismus, der keinem Verbraucher zu einer ausgewogenen Energiebilanz verhelfen wird.

Die Bundeskanzlerin selbst ist von dem propagierten Normalgewicht gemessen am BMI (Body-Mass-Index) vermutlich entfernt. Aber wohl kaum, weil sie literweise Süßgetränke konsumiert oder mit Hilfe der derzeitigen Lebensmittelkennzeichnung nicht einschätzen kann, wie eine ausgewogene, abwechslungsreiche Ernährung funktioniert. Merkel hat vielmehr ein Problem, das sie mit der überwiegenden Mehrheit der Bundesbürger teilt: Ihr politischer Alltag, der weit über täglich acht Stunden intensive Arbeit hinausgeht, lässt sich grob durch Sitzen, Stehen und Raute bilden charakterisieren – alles somit Tätigkeiten, bei denen nur minimal Kalorien verbraucht werden. Nur wenigen Menschen ist es dank genetischer Veranlagung vergönnt, bei solch einem körperlich passiven Lebensstil eine gute Figur zu machen. Was im Fall der Bundeskanzlerin mit Sicherheit auch nicht zu ihren Prioritäten gehört. Sorgen um die Gesundheit von Frau Merkel müssen wir uns deshalb trotzdem nicht machen. Es gibt genügend wissenschaftlich anerkannte Studien, die belegen, dass Übergewicht selbst bis zur Ausprägung Adipositas Grad 1 keineswegs zwangsläufig mit Krankheiten und einer verkürzten Lebenserwartung verbunden ist.

Angesichts dieser Erkenntnisse, die natürlich auch den Unterzeichnern des offenen Briefs nicht unbekannt sind, fragt man sich, warum so viel Menschen glauben, sie könnten die Übergewichtsproblematik durch verschärfte Regulierung der Lebensmittelwirtschaft per Gesetz und damit durch Bevormundung des Verbrauchers, was ihm schmecken soll, beeinflussen. „Mit dieser dem herrschenden Zeitgeist geschuldeten Einstellung, der insbesondere von diversen Geschäftsinteressen gesteuert wird, gerät die Eigenverantwortlichkeit des Individuums für seinen Lebensstil und seine Prioritäten völlig aus dem Blick“, mahnt der gesellschaftskritische Publizist Detlef Brendel in seinem neuen Buch „Schluss mit Essverboten / Warum Sie sich Ihre Ernährung nicht länger von Pharmalobby & Co. diktieren lassen sollten“ (Plassen Verlag). Brendel hält dirigistische Maßnahmen sogar für schädlich. Sie versperren den Blick auf die einzig wirkungsvolle Problemlösung, nämlich einen Lebensstil, bei dem ausgewogene Nahrungsaufnahme und der Verbrauch durch mehr Bewegung in Balance sind.

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Ernährung zum Wohlfühlen

Schluss mit Hiobsbotschaften

Ernährung zum Wohlfühlen

Foto: Fotolia / Syda Productions (No. 6027)

sup.- Zuerst einmal die gute Nachricht: Neugeborene und auch lebende ältere Menschen können in Deutschland mit einer höheren Lebenserwartung rechnen als noch vor ein paar Jahren. Im Schnitt liegt sie laut Zahlen des Statistischen Bundesamtes (Wiesbaden) für Mädchen bei 83 Jahren und für Jungen bei 78 Jahren. Maßgeblich für die seit Jahrzehnten steigende Lebenserwartung ist eine kontinuierliche Verbesserung der medizinischen Versorgung sowie der allgemeinen Lebensbedingungen, zu denen ganz wesentlich auch ein Ernährungsangebot auf sehr hohem Qualitäts- und Transparenzniveau gehört. Eigentlich geht es uns also gut.

Nun zur schlechten Nachricht: Einen ganz anderen Eindruck erhält man, wenn man sich für die Ernährungsdebatten interessiert, mit denen wir heute in den Medien und sozialen Netzwerken überschwemmt werden. Die Lebensmittelindustrie steht zunehmend unter dem ideologisch motivierten Generalverdacht, uns mit ihren Produkten dick, krank und süchtig zu machen. „Ernährung soll kein Zuckerschlecken mehr sein. Sie ist zu einem Kriegsschauplatz von angeblich diätbewussten Trendsettern, Verzichtsextremisten, nahrungsmittelorientierten Moralaposteln und vor allem von Geschäftemachern geworden“, warnt der gesellschaftskritische Publizist Detlef Brendel in seinem neuen Buch „Schluss mit Essverboten“ (Plassen-Verlag). Dabei ist es unter ernährungswissenschaftlichen Aspekten angesichts unseres immens vielseitigen Lebensmittelangebots keineswegs schwer, sich ausgewogen, abwechslungsreich und genussvoll zu ernähren. Doch gegen diese einfachen Grundregeln verstoßen nahezu alle Ernährungsideologien, weil sie zu Verzicht und damit Einseitigkeit auffordern, außerdem die tägliche Ernährung völlig unnötig problematisieren und damit den Verbraucher in erheblichem Maße verunsichern. Zudem sind die dogmatischen Ernährungsvorschriften durch die Bank genussfeindlich.

Brendel fordert deshalb: „Schluss mit pseudowissenschaftlichen Hiobsbotschaften und dem Schüren von unbegründeten Ängsten. Vertrauen Sie auf Ihre Körpersignale sowie Ihre Genussbedürfnisse und wählen Sie die Ernährung, mit der Sie sich wohlfühlen“. In Kombination mit einem bewegungsaktiven Alltag kann mit dieser lebensfreudigen Einstellung kaum etwas falsch gemacht werden.

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Motivierende Lifestyle-Debatte erforderlich

Entmündigende Ernährungspolitik ist kontraproduktiv

Motivierende Lifestyle-Debatte erforderlich

Foto: Fotolia / Sergey Ryzhov (No. 6017)

sup.- Jahrzehntelang wurde ein Feindbild aufgebaut, von dem die überwiegende Mehrheit der Bevölkerung in Wohlstandsländern inzwischen überzeugt ist: Wer zu viel verarbeitete Produkte der Lebensmittelindustrie isst, wird dick und krank. Also, so die Forderung von Nichtregierungsorganisationen, allen voran Foodwatch sowie von Verbänden wie z. B. der Deutschen Adipositas Gesellschaft, müssen die Politiker regulierend eingreifen und über Strafsteuern die Lebensmittelindustrie und in der Folge die Verbraucher zwingen, zu fett-, zucker- und salzreduzierten Nahrungsmitteln zu greifen. Dann wird angeblich alles gut. Geschmack und Genuss bleiben dabei weitgehend auf der Strecke. Aber unsere Ernährung soll uns auch nicht mehr schmecken. Sie soll in erster Linie unter vermeintlichen Gesundheitsaspekten gegessen werden oder mit schlechtem Gewissen erfolgen. Diese Einstellung zur täglichen Ernährung ist jedoch keineswegs gesund. Vielmehr begünstigt sie Essstörungen, Mangelerscheinungen und schadet zudem unserem seelischen Gleichgewicht, für das Genuss-Erlebnisse ganz wesentlich sind.

„Statt entmündigender Ernährungspolitik brauchen wir eine motivierende Lifestyle-Diskussion“, fordert der Gesellschaftskritiker Detlef Brendel in seinem neuen Buch „Schluss mit Essverboten / Warum Sie sich Ihre Ernährung nicht länger von Pharmalobby & Co diktieren lassen sollten“ (Plassen-Verlag). Brendel entlarvt mit eindrucksvollen Fakten die wahren Motive, die hinter der angeblichen Kausalkette, dass die Produkte der Lebensmittelindustrie Übergewicht und Krankheiten verursachen, stehen. „Es drängt sich der begründete Verdacht auf, dass die Pharmaindustrie mit Hilfe von entsprechend finanzierten Wissenschaftlern einen Milliardenmarkt für neue Medikamente entwickelt hat, bei dem sogar die WHO mit ihren Empfehlungen instrumentalisiert wurde“, stellt Brendel fest. Die Menschen sind nicht gefährdet, weil sie aus einem vielfältigen und transparenten Angebot an Lebensmitteln auswählen können, sondern weil chronischer Bewegungsmangel, Schlafstörungen und Stress rapide zugenommen haben. Die Digitalisierung des Berufsalltags wie auch der Freizeit hat zu einer weitgehend bewegungsarmen Gesellschaft geführt. Deshalb mahnt Brendel eine Lifestyle-Diskussion an. Die Fokussierung auf einzelne Nahrungsmittel-Bestandteile oder die Forderung von Lebensmittel-Ampeln oder Strafsteuern versperrt die Sicht auf das eigentliche Problem. Die persönliche Balance zwischen Energieaufnahme und Energieverbrauch muss Grundlage einer gesunden Lebensführung werden.

Für all diejenigen, die sich ihre Mahlzeiten wieder mit Freude und Genuss schmecken lassen möchten, ist Brendels Buch äußerst empfehlenswert. Für Politiker, NGOs sowie Medienvertreter sollte es Pflichtlektüre sein, weil es die Augen für brisante Zusammenhänge öffnet, die bislang nicht bekannt waren.

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Endlich wieder genießen

Gute Nerven statt nervöse Essstörung

Endlich wieder genießen

Foto: Plassen-Verlag (No. 6011)

sup.- Richtig essen zu wollen, kann zur Verzweiflung führen. Eine inflationäre Ernährungs-Aufklärung verdirbt vielen Menschen den Appetit. Cholesterin in Eiern, so wurde jahrelang behauptet, kann zum frühen Tod führen. Inzwischen gibt es mangels wissenschaftlicher Beweise Entwarnung. Fleisch soll aggressiv und Weizen dumm machen. Fett, Salz und Zucker sollen die Gesundheit gefährden. Dann gibt es die vielen Intoleranzen: gegen Laktose, Histamine, Gluten. Sollen wir vegetarisch essen oder eine Paleo-Diät machen wie in der Steinzeit? Und gibt es bald vielleicht auch noch Lebensmittel-Ampeln und Strafsteuern für verdächtige Produkte?

Das Lebensmittelangebot in Deutschland war nie zuvor so vielfältig und auf so hohem Qualitätsniveau. Eigentlich geht es uns gut. Aber die Verunsicherung raubt die Freude am Essen. Die Fixierung auf ein vermeintlich gesundes und moralisch korrektes Essen kann dabei zwanghafte Züge annehmen. Orthorexia nervosa heißt die Krankheit, deren Zunahme die Mediziner seit Jahren beobachten. Eigentlich ist es eine Angststörung, nämlich die irrationale Angst um die Gesundheit, die zur tatsächlichen Essstörung wird.

Beruhigung für die Nerven bringt jetzt ein Buch, das über die Hintergründe von Organisationen und angeblichen Experten informiert, die immer wieder mit neuen Angriffen auf die Nahrungsmittel die Freude am Essen nehmen. In „Schluss mit Essverboten“ (Plassen-Verlag) macht der Publizist Detlef Brendel transparent, welche Absichten und Umsatzinteressen hinter vielen Ratschlägen, Forderungen und Empfehlungen stehen. Der permanente Psychostress der Ernährungsattacken, um einen gewaltigen Markt in Schwung zu halten, wird nicht gebraucht. Das zu wissen, beruhigt die Nerven und macht wieder Appetit auf Genuss. Dabei gilt immer noch das unstrittige Konzept der Ernährungswissenschaft: Ausgewogen und vielseitig essen und dabei auf eine gute Balance zwischen den aufgenommenen Kalorien und dem Verbrauch durch körperliche Aktivität achten.

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Body-Mass-Index schafft „Alternative Fakten“

Übergewicht allein kein Maßstab für Krankheiten

Body-Mass-Index schafft "Alternative Fakten"

Foto: Fotolia / Africa Studio (No. 6001)

sup.- „Alternative Fakten“ lautet das Unwort des Jahres 2017. Die Bezeichnung sei „der verschleiernde und irreführende Ausdruck für den Versuch, Falschbehauptungen als legitimes Mittel der öffentlichen Auseinandersetzung salonfähig zu machen“, urteilte die Jury. Die meisten „Alternativen Fakten“ sind relativ leicht zu entlarven. Aber es gibt auch „Alternative Fakten“, die jahrzehntelang durch finanzielle Unterstützung der Pharmaindustrie mit Wissenschaftlern und Organisationen aufgebaut worden sind und die den Status einer Erkenntnis besitzen, die heute niemand mehr bezweifelt.

Zu diesen Fakten gehört laut dem gesellschaftskritischen Publizisten Detlef Brendel die vermeintliche Kausalkette, dass Übergewicht per se ungesund ist, weil es zu Krankheiten und einer verminderten Lebenserwartung führt. In seinem neuen Buch „Schluss mit Essverboten / Warum Sie sich Ihre Ernährung nicht länger von Pharmalobby & Co diktieren lassen sollten“ (Plassen-Verlag) zeigt Brendel mit investigativer Recherche auf, wie namhafte Institutionen, beispielsweise die International Obesity Task Force (IOTF), mit Geldern der Pharmaindustrie gegründet wurden, um aus Übergewicht ein ernsthaftes medizinisches Problem zu machen. Das trifft selbst auf die WHO zu, die beim Thema Ernährung und Übergewicht durch entsprechend beeinflusste Organisationen beraten wird. Das eindeutige Motiv hinter diesem millionenschweren Engagement der Pharmalobby: „Einen Milliardenmarkt für neue Medikamente aufzubauen, indem man jeden Übergewichtigen zu einem behandlungsbedürftigen Patienten erklärt“, so Brendel. Das Konzept ist offenbar voll und ganz aufgegangen, wie die Absatzzahlen für Blutdruck- und Cholesterin-Senker sowie für Schlankheits- und Entwöhnungspillen belegen.

An diesem irreführenden Image von Übergewicht hat auch eine Meta-Analyse von 97 Studien mit Daten von 2,88 Mio. Menschen nichts geändert, die Prof. Katherine Flegal, Epidemiologin der US-Gesundheitsbehörde CDC, bereits im Jahr 2013 veröffentlicht hat. Der Analyse zufolge ist die Gesamtsterblichkeit von Übergewichtigen im Vergleich zu Normalgewichtigen um sechs Prozent niedriger. Und selbst Menschen mit einer Grad I -Adipositas (BMI zwischen 30 und 34,9) haben noch ein um drei Prozent vermindertes Sterberisiko. Übergewicht gemessen am Body-Mass-Index (BMI) ist also kein geeigneter Maßstab für Krankheiten.

Dennoch beabsichtigt Brendel mit seinem Buch keineswegs der Völlerei das Wort zu sprechen. Ebenso wenig behauptet er, dass Übergewicht generell kein Problem ist. Aber er begründet nachvollziehbar, warum pauschale Gewichts- und Ernährungsempfehlungen oder regulierende Maßnahmen der Politik bei der Ernährung unsinnig sind. Und er plädiert dafür, dass sich Menschen nicht den Genuss an der Ernährung verleiden lassen sollten, denn Genuss-Erlebnisse sind maßgeblich für ein glückliches und gesundes Leben.

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Dickes Geschäft mit Übergewicht

Die Profiteure der Gesundheitsdebatte

Dickes Geschäft mit Übergewicht

Foto: Fotolia / VadimGuzhva (No. 5992)

sup.- Kaum ein Mensch zweifelt heute noch daran, dass Übergewicht ungesund ist und zu zahlreichen Folgeerkrankungen wie Diabetes, Bluthochdruck und Fettstoffwechselstörungen führt. Als Messlatte für Übergewicht gilt seit Jahrzehnten der Body-Mass-Index (BMI). Die sperrige Formel Körpergewicht in Kilogramm dividiert durch das Quadrat der Körpergröße in Metern soll unabhängig von jeder sonstigen Individualität des Menschen darüber entscheiden, ob wir das Etikett normalgewichtig, übergewichtig (BMI zwischen 25 und 30) oder adipös (BMI ab 30) erhalten.

Diese Definition und Bewertung von Übergewicht, von der die überwiegende Mehrheit der Bevölkerung überzeugt ist, wurde unter absatzorientierten Interessen der Pharmaindustrie über viele Jahre aufgebaut und gefestigt. Zu diesem schockierenden Ergebnis kommt der Gesellschaftskritiker Detlef Brendel in seinem neuen Buch „Schluss mit Essverboten / Warum Sie sich Ihre Ernährung nicht länger von Pharmalobby und Co diktieren lassen sollten“ (Plassen-Verlag). Mit investigativer Recherche belegt Brendel, wie namhafte wissenschaftliche Institutionen, beispielsweise die International Obesity Task Force (IOTF), mit finanzieller Unterstützung der Pharmaindustrie gegründet worden sind, um Übergewicht als ernsthaftes medizinisches Problem zu definieren und um daraus die Notwendigkeit einer Behandlung ableiten zu können. „Es drängt sich der begründete Verdacht auf, dass strategisch geschickt ein Millardenmarkt entwickelt wurde, bei dem sogar die WHO mit ihren Empfehlungen instrumentalisiert wurde“, stellt Brendel fest.

Aktuelle wissenschaftliche Untersuchungen stützen indirekt den durchaus glaubwürdigen Verdacht von Brendel, dass Dicksein vorwiegend nur aus Lobbygründen zu einem die Menschheit bedrohenden Gesundheitsproblem dramatisiert wird. Einer schwedischen Studie von Wissenschaftlern der Kopenhagener Universitätsklinik zufolge haben Übergewichtige heute eine geringere Sterblichkeit als Normalgewichtige. Für die im Fachmagazin „Journal of American Medical Association“ (JAMA) veröffentlichte Untersuchung wurden Daten von mehr als 100.000 Menschen in Dänemark ausgewertet. Bereits vor einigen Jahren hatte eine Studie von Wissenschaftlern der University of California in Los Angeles (USA) ergeben, dass der BMI über den Gesundheitszustand der Menschen keine ausschlaggebenden Informationen liefert. Die Untersuchung zeigte, dass bei hochgerechnet rund 54 Mio. US-Amerikanern, die aufgrund ihres Gewichts als ungesund eingeschätzt wurden, keinerlei Krankheitssymptome zu bemerken waren.

Übergewicht scheint also keineswegs per se ein Gesundheitsproblem zu sein. Das dürfte eine freudige Nachricht für all diejenigen sein, die nicht dem propagierten Normalgewicht entsprechen – sie haben eben ein individuelles Gewicht und sollten sich deshalb nicht den Appetit verderben lassen.

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