Tag Archives: Schluss mit Essverboten

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Per Gesetz zum gesunden Lebensstil?

Übergewichts-Debatte auf dem Holzweg

Per Gesetz zum gesunden Lebensstil?

Foto: Fotolia / gstockstudio (No. 6031)

sup.- In einem offenen Brief an die Bundeskanzlerin Angela Merkel fordert ein breites Bündnis aus 15 Ärzteverbänden, Fachorganisationen und Krankenkassen zur Bekämpfung von Fehlernährung und Übergewicht insbesondere die Einführung einer Lebensmittelampel sowie einer Zuckersteuer. Auf den ersten Blick klingt das gut und plausibel. Auf den zweiten Blick offenbart sich jedoch das laute Getöse als blinder Aktionismus, der keinem Verbraucher zu einer ausgewogenen Energiebilanz verhelfen wird.

Die Bundeskanzlerin selbst ist von dem propagierten Normalgewicht gemessen am BMI (Body-Mass-Index) vermutlich entfernt. Aber wohl kaum, weil sie literweise Süßgetränke konsumiert oder mit Hilfe der derzeitigen Lebensmittelkennzeichnung nicht einschätzen kann, wie eine ausgewogene, abwechslungsreiche Ernährung funktioniert. Merkel hat vielmehr ein Problem, das sie mit der überwiegenden Mehrheit der Bundesbürger teilt: Ihr politischer Alltag, der weit über täglich acht Stunden intensive Arbeit hinausgeht, lässt sich grob durch Sitzen, Stehen und Raute bilden charakterisieren – alles somit Tätigkeiten, bei denen nur minimal Kalorien verbraucht werden. Nur wenigen Menschen ist es dank genetischer Veranlagung vergönnt, bei solch einem körperlich passiven Lebensstil eine gute Figur zu machen. Was im Fall der Bundeskanzlerin mit Sicherheit auch nicht zu ihren Prioritäten gehört. Sorgen um die Gesundheit von Frau Merkel müssen wir uns deshalb trotzdem nicht machen. Es gibt genügend wissenschaftlich anerkannte Studien, die belegen, dass Übergewicht selbst bis zur Ausprägung Adipositas Grad 1 keineswegs zwangsläufig mit Krankheiten und einer verkürzten Lebenserwartung verbunden ist.

Angesichts dieser Erkenntnisse, die natürlich auch den Unterzeichnern des offenen Briefs nicht unbekannt sind, fragt man sich, warum so viel Menschen glauben, sie könnten die Übergewichtsproblematik durch verschärfte Regulierung der Lebensmittelwirtschaft per Gesetz und damit durch Bevormundung des Verbrauchers, was ihm schmecken soll, beeinflussen. „Mit dieser dem herrschenden Zeitgeist geschuldeten Einstellung, der insbesondere von diversen Geschäftsinteressen gesteuert wird, gerät die Eigenverantwortlichkeit des Individuums für seinen Lebensstil und seine Prioritäten völlig aus dem Blick“, mahnt der gesellschaftskritische Publizist Detlef Brendel in seinem neuen Buch „Schluss mit Essverboten / Warum Sie sich Ihre Ernährung nicht länger von Pharmalobby & Co. diktieren lassen sollten“ (Plassen Verlag). Brendel hält dirigistische Maßnahmen sogar für schädlich. Sie versperren den Blick auf die einzig wirkungsvolle Problemlösung, nämlich einen Lebensstil, bei dem ausgewogene Nahrungsaufnahme und der Verbrauch durch mehr Bewegung in Balance sind.

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Ernährung zum Wohlfühlen

Schluss mit Hiobsbotschaften

Ernährung zum Wohlfühlen

Foto: Fotolia / Syda Productions (No. 6027)

sup.- Zuerst einmal die gute Nachricht: Neugeborene und auch lebende ältere Menschen können in Deutschland mit einer höheren Lebenserwartung rechnen als noch vor ein paar Jahren. Im Schnitt liegt sie laut Zahlen des Statistischen Bundesamtes (Wiesbaden) für Mädchen bei 83 Jahren und für Jungen bei 78 Jahren. Maßgeblich für die seit Jahrzehnten steigende Lebenserwartung ist eine kontinuierliche Verbesserung der medizinischen Versorgung sowie der allgemeinen Lebensbedingungen, zu denen ganz wesentlich auch ein Ernährungsangebot auf sehr hohem Qualitäts- und Transparenzniveau gehört. Eigentlich geht es uns also gut.

Nun zur schlechten Nachricht: Einen ganz anderen Eindruck erhält man, wenn man sich für die Ernährungsdebatten interessiert, mit denen wir heute in den Medien und sozialen Netzwerken überschwemmt werden. Die Lebensmittelindustrie steht zunehmend unter dem ideologisch motivierten Generalverdacht, uns mit ihren Produkten dick, krank und süchtig zu machen. „Ernährung soll kein Zuckerschlecken mehr sein. Sie ist zu einem Kriegsschauplatz von angeblich diätbewussten Trendsettern, Verzichtsextremisten, nahrungsmittelorientierten Moralaposteln und vor allem von Geschäftemachern geworden“, warnt der gesellschaftskritische Publizist Detlef Brendel in seinem neuen Buch „Schluss mit Essverboten“ (Plassen-Verlag). Dabei ist es unter ernährungswissenschaftlichen Aspekten angesichts unseres immens vielseitigen Lebensmittelangebots keineswegs schwer, sich ausgewogen, abwechslungsreich und genussvoll zu ernähren. Doch gegen diese einfachen Grundregeln verstoßen nahezu alle Ernährungsideologien, weil sie zu Verzicht und damit Einseitigkeit auffordern, außerdem die tägliche Ernährung völlig unnötig problematisieren und damit den Verbraucher in erheblichem Maße verunsichern. Zudem sind die dogmatischen Ernährungsvorschriften durch die Bank genussfeindlich.

Brendel fordert deshalb: „Schluss mit pseudowissenschaftlichen Hiobsbotschaften und dem Schüren von unbegründeten Ängsten. Vertrauen Sie auf Ihre Körpersignale sowie Ihre Genussbedürfnisse und wählen Sie die Ernährung, mit der Sie sich wohlfühlen“. In Kombination mit einem bewegungsaktiven Alltag kann mit dieser lebensfreudigen Einstellung kaum etwas falsch gemacht werden.

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Motivierende Lifestyle-Debatte erforderlich

Entmündigende Ernährungspolitik ist kontraproduktiv

Motivierende Lifestyle-Debatte erforderlich

Foto: Fotolia / Sergey Ryzhov (No. 6017)

sup.- Jahrzehntelang wurde ein Feindbild aufgebaut, von dem die überwiegende Mehrheit der Bevölkerung in Wohlstandsländern inzwischen überzeugt ist: Wer zu viel verarbeitete Produkte der Lebensmittelindustrie isst, wird dick und krank. Also, so die Forderung von Nichtregierungsorganisationen, allen voran Foodwatch sowie von Verbänden wie z. B. der Deutschen Adipositas Gesellschaft, müssen die Politiker regulierend eingreifen und über Strafsteuern die Lebensmittelindustrie und in der Folge die Verbraucher zwingen, zu fett-, zucker- und salzreduzierten Nahrungsmitteln zu greifen. Dann wird angeblich alles gut. Geschmack und Genuss bleiben dabei weitgehend auf der Strecke. Aber unsere Ernährung soll uns auch nicht mehr schmecken. Sie soll in erster Linie unter vermeintlichen Gesundheitsaspekten gegessen werden oder mit schlechtem Gewissen erfolgen. Diese Einstellung zur täglichen Ernährung ist jedoch keineswegs gesund. Vielmehr begünstigt sie Essstörungen, Mangelerscheinungen und schadet zudem unserem seelischen Gleichgewicht, für das Genuss-Erlebnisse ganz wesentlich sind.

„Statt entmündigender Ernährungspolitik brauchen wir eine motivierende Lifestyle-Diskussion“, fordert der Gesellschaftskritiker Detlef Brendel in seinem neuen Buch „Schluss mit Essverboten / Warum Sie sich Ihre Ernährung nicht länger von Pharmalobby & Co diktieren lassen sollten“ (Plassen-Verlag). Brendel entlarvt mit eindrucksvollen Fakten die wahren Motive, die hinter der angeblichen Kausalkette, dass die Produkte der Lebensmittelindustrie Übergewicht und Krankheiten verursachen, stehen. „Es drängt sich der begründete Verdacht auf, dass die Pharmaindustrie mit Hilfe von entsprechend finanzierten Wissenschaftlern einen Milliardenmarkt für neue Medikamente entwickelt hat, bei dem sogar die WHO mit ihren Empfehlungen instrumentalisiert wurde“, stellt Brendel fest. Die Menschen sind nicht gefährdet, weil sie aus einem vielfältigen und transparenten Angebot an Lebensmitteln auswählen können, sondern weil chronischer Bewegungsmangel, Schlafstörungen und Stress rapide zugenommen haben. Die Digitalisierung des Berufsalltags wie auch der Freizeit hat zu einer weitgehend bewegungsarmen Gesellschaft geführt. Deshalb mahnt Brendel eine Lifestyle-Diskussion an. Die Fokussierung auf einzelne Nahrungsmittel-Bestandteile oder die Forderung von Lebensmittel-Ampeln oder Strafsteuern versperrt die Sicht auf das eigentliche Problem. Die persönliche Balance zwischen Energieaufnahme und Energieverbrauch muss Grundlage einer gesunden Lebensführung werden.

Für all diejenigen, die sich ihre Mahlzeiten wieder mit Freude und Genuss schmecken lassen möchten, ist Brendels Buch äußerst empfehlenswert. Für Politiker, NGOs sowie Medienvertreter sollte es Pflichtlektüre sein, weil es die Augen für brisante Zusammenhänge öffnet, die bislang nicht bekannt waren.

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Endlich wieder genießen

Gute Nerven statt nervöse Essstörung

Endlich wieder genießen

Foto: Plassen-Verlag (No. 6011)

sup.- Richtig essen zu wollen, kann zur Verzweiflung führen. Eine inflationäre Ernährungs-Aufklärung verdirbt vielen Menschen den Appetit. Cholesterin in Eiern, so wurde jahrelang behauptet, kann zum frühen Tod führen. Inzwischen gibt es mangels wissenschaftlicher Beweise Entwarnung. Fleisch soll aggressiv und Weizen dumm machen. Fett, Salz und Zucker sollen die Gesundheit gefährden. Dann gibt es die vielen Intoleranzen: gegen Laktose, Histamine, Gluten. Sollen wir vegetarisch essen oder eine Paleo-Diät machen wie in der Steinzeit? Und gibt es bald vielleicht auch noch Lebensmittel-Ampeln und Strafsteuern für verdächtige Produkte?

Das Lebensmittelangebot in Deutschland war nie zuvor so vielfältig und auf so hohem Qualitätsniveau. Eigentlich geht es uns gut. Aber die Verunsicherung raubt die Freude am Essen. Die Fixierung auf ein vermeintlich gesundes und moralisch korrektes Essen kann dabei zwanghafte Züge annehmen. Orthorexia nervosa heißt die Krankheit, deren Zunahme die Mediziner seit Jahren beobachten. Eigentlich ist es eine Angststörung, nämlich die irrationale Angst um die Gesundheit, die zur tatsächlichen Essstörung wird.

Beruhigung für die Nerven bringt jetzt ein Buch, das über die Hintergründe von Organisationen und angeblichen Experten informiert, die immer wieder mit neuen Angriffen auf die Nahrungsmittel die Freude am Essen nehmen. In „Schluss mit Essverboten“ (Plassen-Verlag) macht der Publizist Detlef Brendel transparent, welche Absichten und Umsatzinteressen hinter vielen Ratschlägen, Forderungen und Empfehlungen stehen. Der permanente Psychostress der Ernährungsattacken, um einen gewaltigen Markt in Schwung zu halten, wird nicht gebraucht. Das zu wissen, beruhigt die Nerven und macht wieder Appetit auf Genuss. Dabei gilt immer noch das unstrittige Konzept der Ernährungswissenschaft: Ausgewogen und vielseitig essen und dabei auf eine gute Balance zwischen den aufgenommenen Kalorien und dem Verbrauch durch körperliche Aktivität achten.

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Body-Mass-Index schafft „Alternative Fakten“

Übergewicht allein kein Maßstab für Krankheiten

Body-Mass-Index schafft "Alternative Fakten"

Foto: Fotolia / Africa Studio (No. 6001)

sup.- „Alternative Fakten“ lautet das Unwort des Jahres 2017. Die Bezeichnung sei „der verschleiernde und irreführende Ausdruck für den Versuch, Falschbehauptungen als legitimes Mittel der öffentlichen Auseinandersetzung salonfähig zu machen“, urteilte die Jury. Die meisten „Alternativen Fakten“ sind relativ leicht zu entlarven. Aber es gibt auch „Alternative Fakten“, die jahrzehntelang durch finanzielle Unterstützung der Pharmaindustrie mit Wissenschaftlern und Organisationen aufgebaut worden sind und die den Status einer Erkenntnis besitzen, die heute niemand mehr bezweifelt.

Zu diesen Fakten gehört laut dem gesellschaftskritischen Publizisten Detlef Brendel die vermeintliche Kausalkette, dass Übergewicht per se ungesund ist, weil es zu Krankheiten und einer verminderten Lebenserwartung führt. In seinem neuen Buch „Schluss mit Essverboten / Warum Sie sich Ihre Ernährung nicht länger von Pharmalobby & Co diktieren lassen sollten“ (Plassen-Verlag) zeigt Brendel mit investigativer Recherche auf, wie namhafte Institutionen, beispielsweise die International Obesity Task Force (IOTF), mit Geldern der Pharmaindustrie gegründet wurden, um aus Übergewicht ein ernsthaftes medizinisches Problem zu machen. Das trifft selbst auf die WHO zu, die beim Thema Ernährung und Übergewicht durch entsprechend beeinflusste Organisationen beraten wird. Das eindeutige Motiv hinter diesem millionenschweren Engagement der Pharmalobby: „Einen Milliardenmarkt für neue Medikamente aufzubauen, indem man jeden Übergewichtigen zu einem behandlungsbedürftigen Patienten erklärt“, so Brendel. Das Konzept ist offenbar voll und ganz aufgegangen, wie die Absatzzahlen für Blutdruck- und Cholesterin-Senker sowie für Schlankheits- und Entwöhnungspillen belegen.

An diesem irreführenden Image von Übergewicht hat auch eine Meta-Analyse von 97 Studien mit Daten von 2,88 Mio. Menschen nichts geändert, die Prof. Katherine Flegal, Epidemiologin der US-Gesundheitsbehörde CDC, bereits im Jahr 2013 veröffentlicht hat. Der Analyse zufolge ist die Gesamtsterblichkeit von Übergewichtigen im Vergleich zu Normalgewichtigen um sechs Prozent niedriger. Und selbst Menschen mit einer Grad I -Adipositas (BMI zwischen 30 und 34,9) haben noch ein um drei Prozent vermindertes Sterberisiko. Übergewicht gemessen am Body-Mass-Index (BMI) ist also kein geeigneter Maßstab für Krankheiten.

Dennoch beabsichtigt Brendel mit seinem Buch keineswegs der Völlerei das Wort zu sprechen. Ebenso wenig behauptet er, dass Übergewicht generell kein Problem ist. Aber er begründet nachvollziehbar, warum pauschale Gewichts- und Ernährungsempfehlungen oder regulierende Maßnahmen der Politik bei der Ernährung unsinnig sind. Und er plädiert dafür, dass sich Menschen nicht den Genuss an der Ernährung verleiden lassen sollten, denn Genuss-Erlebnisse sind maßgeblich für ein glückliches und gesundes Leben.

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Dickes Geschäft mit Übergewicht

Die Profiteure der Gesundheitsdebatte

Dickes Geschäft mit Übergewicht

Foto: Fotolia / VadimGuzhva (No. 5992)

sup.- Kaum ein Mensch zweifelt heute noch daran, dass Übergewicht ungesund ist und zu zahlreichen Folgeerkrankungen wie Diabetes, Bluthochdruck und Fettstoffwechselstörungen führt. Als Messlatte für Übergewicht gilt seit Jahrzehnten der Body-Mass-Index (BMI). Die sperrige Formel Körpergewicht in Kilogramm dividiert durch das Quadrat der Körpergröße in Metern soll unabhängig von jeder sonstigen Individualität des Menschen darüber entscheiden, ob wir das Etikett normalgewichtig, übergewichtig (BMI zwischen 25 und 30) oder adipös (BMI ab 30) erhalten.

Diese Definition und Bewertung von Übergewicht, von der die überwiegende Mehrheit der Bevölkerung überzeugt ist, wurde unter absatzorientierten Interessen der Pharmaindustrie über viele Jahre aufgebaut und gefestigt. Zu diesem schockierenden Ergebnis kommt der Gesellschaftskritiker Detlef Brendel in seinem neuen Buch „Schluss mit Essverboten / Warum Sie sich Ihre Ernährung nicht länger von Pharmalobby und Co diktieren lassen sollten“ (Plassen-Verlag). Mit investigativer Recherche belegt Brendel, wie namhafte wissenschaftliche Institutionen, beispielsweise die International Obesity Task Force (IOTF), mit finanzieller Unterstützung der Pharmaindustrie gegründet worden sind, um Übergewicht als ernsthaftes medizinisches Problem zu definieren und um daraus die Notwendigkeit einer Behandlung ableiten zu können. „Es drängt sich der begründete Verdacht auf, dass strategisch geschickt ein Millardenmarkt entwickelt wurde, bei dem sogar die WHO mit ihren Empfehlungen instrumentalisiert wurde“, stellt Brendel fest.

Aktuelle wissenschaftliche Untersuchungen stützen indirekt den durchaus glaubwürdigen Verdacht von Brendel, dass Dicksein vorwiegend nur aus Lobbygründen zu einem die Menschheit bedrohenden Gesundheitsproblem dramatisiert wird. Einer schwedischen Studie von Wissenschaftlern der Kopenhagener Universitätsklinik zufolge haben Übergewichtige heute eine geringere Sterblichkeit als Normalgewichtige. Für die im Fachmagazin „Journal of American Medical Association“ (JAMA) veröffentlichte Untersuchung wurden Daten von mehr als 100.000 Menschen in Dänemark ausgewertet. Bereits vor einigen Jahren hatte eine Studie von Wissenschaftlern der University of California in Los Angeles (USA) ergeben, dass der BMI über den Gesundheitszustand der Menschen keine ausschlaggebenden Informationen liefert. Die Untersuchung zeigte, dass bei hochgerechnet rund 54 Mio. US-Amerikanern, die aufgrund ihres Gewichts als ungesund eingeschätzt wurden, keinerlei Krankheitssymptome zu bemerken waren.

Übergewicht scheint also keineswegs per se ein Gesundheitsproblem zu sein. Das dürfte eine freudige Nachricht für all diejenigen sein, die nicht dem propagierten Normalgewicht entsprechen – sie haben eben ein individuelles Gewicht und sollten sich deshalb nicht den Appetit verderben lassen.

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Schluss mit der Ernährungs-Hysterie

Fakten statt Bevormundung

Schluss mit der Ernährungs-Hysterie

Foto: Plassen-Verlag / Shutterstock (No. 5983)

sup.- Sich gesund und dabei sogar noch genussvoll zu ernähren, scheint in unserer Wohlstandsgesellschaft nahezu unmöglich geworden zu sein. Das gilt vor allem für die überwiegende Mehrheit der Menschen, die dazu bevorzugt auf verarbeitete Lebensmittel der Ernährungsindustrie zurückgreift. Diese Annahme vertreten mittlerweile nicht nur einige wenige pessimistische Außenseiter, sie wird vielmehr von der breiten Bevölkerung geteilt. Jahrzehntelange Negativ-Meldungen über Nahrungsmittel, deren Bestandteile und deren Potenzial, den Körper und vielleicht auch den Geist erkranken zu lassen, haben zu diesem katastrophalen Meinungsklima geführt.

Der Mensch steckt in einem täglichen Existenzdilemma: Um zu überleben, muss er essen und trinken. Sein Problem ist nicht das mangelnde Angebot, sondern die enorme Vielfalt an Lebensmitteln, mit denen er konfrontiert wird und vor denen kontinuierlich mit neuen Hiobsbotschaften gewarnt wird. Grundlage für diese permanenten Verunsicherungen, denen der Verbraucher ausgesetzt ist, sind keineswegs neue wissenschaftliche Erkenntnisse. Dahinter steckt ein gigantischer Fake, den die Pharmaindustrie zur Schaffung milliardenschwerer neuer Märkte für Schlankheits- und Entwöhnungspillen strategisch genial über viele Jahre aufgebaut hat. Was sich wie eine abstruse Verschwörungstheorie anhört, wird von dem bekannten Gesellschaftskritiker Detlef Brendel in seinem neuen Buch „Schluss mit Essverboten / Warum Sie sich Ihre Ernährung nicht länger von Pharmalobby und Co diktieren lassen sollten“ (Plassen-Verlag) mit investigativ recherchierten Fakten äußerst nachvollziehbar belegt. Es stimmt nachdenklich, wenn man beispielsweise erfährt, dass die WHO beim Thema Ernährung von einer Organisation gesteuert wird, die mit vielen Millionen der Pharmaindustrie gegründet wurde.

Stellvertretend an dem derzeit prominentesten Sündenbock, dem beliebten wohlschmeckenden Zucker, zeigt Brendel auf, welche gewaltigen wirtschaftlichen Interessen hinter der gesteuerten Ernährungs-Hysterie stehen. Das große Geschäft mit der Angst der Menschen vor ernährungsbedingten Krankheiten betreibt laut Brendel jedoch nicht nur die Pharmaindustrie. Auch Organisationen wie Food Watch und profilneurotische oder profitorientierte Wissenschaftler bzw. selbst ernannte Experten sowie Vertreter der Lebensmittelindustrie und des Handels machen sich den genussfeindlichen Zeitgeist zunutze. Nicht das Wohl des Verbrauchers, sondern ihre eigenen Interessen stehen bei diesen unterschiedlichen Lobbygruppen im Fokus, wenn sie von den Politikern fordern, sich regulierend in die Ernährung der Menschen einzumischen.

Für all diejenigen, die ihr Essverhalten nicht mehr nach den Wünschen der Pharmaindustrie ausrichten, sondern sich wieder mit gutem Gewissen genussvoll ernähren wollen, ist die Lektüre von Brendels enthüllendem Buch der perfekte Appetitanreger.

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Schluss mit Essverboten

Warum die Pharmaindustrie uns den Appetit verdirbt

Schluss mit Essverboten

Foto: Plassen-Verlag (No. 5980)

sup.- Es ist eine vermeintliche Kausalkette, an die mittlerweile viele Menschen glauben: Zucker und mit Zucker zubereitete Lebensmittel machen dick, krank und süchtig. Wissenschaftliche Fakten, die einen solchen Zusammenhang belegen, gibt es nicht, es zählt allein der Glaube. Aber warum ist ausgerechnet Zucker zum Sündenbock auserkoren worden? Weil dieser Nährstoff in vielen Lebensmitteln und fast allen wohlschmeckenden Nahrungsmitteln steckt, ist er der ideale Hebel für diejenigen, die gegen die heutige Ernährungswirtschaft zu Felde ziehen. Nur was den Menschen schmeckt, taugt schließlich für den ideologischen Kampf. Und für die Geschmacksnote süß haben Menschen eine angeborene Vorliebe, woraus sich dann ableiten lässt, dass Zucker angeblich süchtig macht. Korrekt ist, dass wohlschmeckende Speisen Freude machen und eine gewisse Lust auf Wiederholung des Genusses in sich bergen. Das ist aber genauso wenig verwerflich oder gar krankhaft wie das menschliche Bedürfnis nach Sonne und Licht.

Wer profitiert davon, uns so gründlich den Appetit zu verderben? Der Gesellschaftskritiker Detlef Brendel hat einen erschreckenden Verdacht, den er mit schlüssigen Fakten untermauert: „Sowohl die sich als Verbraucherschützer gerierenden NGOs als auch die Medien, die ein solches Thema willig aufgreifen, machen sich zu Handlangern von Konzernen, die an neuen Märkten basteln“, so lautet seine Überzeugung in dem investigativen Buch „Schluss mit Essverboten“ (Plassen-Verlag).

Strategisch geschickt haben Pharmaunternehmen über viele Jahre durch die Schaffung eines passenden Meinungsklimas einen Milliardenmarkt für Schlankheits- und Entwöhnungspillen entwickelt, für den nach Brendels Recherche sogar die Weltgesundheitsorganisation WHO mit ihren Empfehlungen instrumentalisiert wurde. „Eigentlich muss es doch nachdenklich stimmen, dass alle wesentlichen Leiden der Wohlstandsgesellschaft am Gewicht hängen sollen“, so Brendel. Zumal die Lebenserwartung der Menschen kontinuierlich steigt. Aber dieser Mix aus Übergewicht, Zucker und Sucht – kontinuierlich thematisiert und dramatisiert – bildet natürlich einen idealen Nährboden für pharmazeutische Cocktails. Neue Märkte brauchen neue Krankheiten. Man nehme die Übergewichtsproblematik, erkläre sie mit dem weit verbreiteten Zuckerkonsum, und erhält durch dieses Konstrukt ein gigantisches Absatzpotenzial. Brendels Buch liest sich wie ein Krimi und lässt die ganzen Diskussionen um Übergewicht und Ernährung in einem völlig neuen Licht erscheinen. „Schluss mit Essverboten“ sollte Pflichtlektüre für Politiker, NGOs sowie Medienvertreter sein und für jeden Konsumenten, der wieder ohne schlechtes Gewissen Freude an der täglichen Ernährung haben möchte.

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Genussvolle Ernährung für die seelische Gesundheit

Panikmacher sind verantwortungslos

Genussvolle Ernährung für die seelische Gesundheit

Foto: Fotolia / Rawpixel.com (No. 5968)

sup.- Wir leben zwar in einer Wohlstandsgesellschaft mit einem immens großen und vielfältigen Lebensmittelangebot, dennoch stellt die tägliche Ernährung immer mehr Menschen vor erhebliche Herausforderungen. Frei nach dem Motto, wer keine wirklichen Probleme hat, macht sich welche, sind heute viele Bundesbürger verunsichert, was sie überhaupt noch auf den Tisch bringen können, ohne ihrer Gesundheit zu schaden. Nahezu täglich gibt es Warnungen von meist selbst ernannten Ernährungsexperten, was wir besser alles nicht essen sollten. Der Gesellschaftskritiker Detlef Brendel, Autor des kontroversen Buches “ Die Zucker-Lüge„, bringt es auf den Punkt: „Ernährung soll je nach Ideologie frei von Fett, Kohlenhydraten, Fleisch, Gluten oder Laktose sein – aber vor allem frei von Genuss!“ Das ist verantwortungslose Panikmache, denn bis auf eine kleine Randgruppe, die wirklich unter speziellen Unverträglichkeiten leidet, gilt unter ernährungswissenschaftlichen Aspekten vor allem ein Grundsatz: Für die Gesundheit der Menschen ist eine unter dem Strich ausgewogene und abwechslungsreiche Ernährung am förderlichsten. Und Psychologen ergänzen: Für die seelische Gesundheit ist es wichtig, dass Ernährung mit Freude und Genuss verbunden ist. Gegen diese Grundregeln verstoßen nahezu alle Ernährungsideologien, weil sie zum einen zu Verzicht und damit Einseitigkeit auffordern, zum anderen weil sie die Ernährung unnötig problematisieren und damit genussfeindlich sind. „Ernährung soll kein Zuckerschlecken mehr sein. Sie ist zu einem Kriegsschauplatz von angeblich diätbewussten Trendsettern, Verzichtsextremisten, nahrungsmittelorientierten Moralaposteln und vor allem von Geschäftemachern geworden“, warnt Detlef Brendel.

Wer sich diesem Trend entziehen und gleichzeitig nicht als völlig unkritischer Zeitgenosse dastehen will, sollte sich als Anhänger des euthymen Erlebens outen. Das klingt nicht nur gut, das ist auch gut. Euthym ist altgriechisch und bedeutet: Was der Seele gut tut! Und Genuss und Genießen werden in der Psychologie dem Bereich des euthymen Erlebens und Verhaltens zugeordnet. Freunde dieser Einstellung können sich auf das nächste Buch von Brendel freuen: „Schluss mit Essverboten! Warum Sie sich Ihre Ernährung nicht länger von Pharmalobby & Co diktieren lassen sollten“ (Plassen-Verlag).

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