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Mieter zeigt Schimmelpilz in der Wohnung an – Tipps für Vermieter

Ein Beitrag von Alexander Bredereck, Fachanwalt für Miet- und Wohnungseigentumsrecht Berlin.

Mieter zeigt Schimmelpilz in der Wohnung an - Tipps für Vermieter

Fachanwalt Bredereck

Schimmel in der Mietwohnung kann für den Vermieter teuer werden. Der Mieter wird unter Umständen das volle Programm aus Instandsetzungsansprüchen, Mietminderung und Zurückbehaltungsrecht an der Miete geltend machen. Deshalb ist es für Vermieter wichtig, einige grundsätzliche Hinweise zu berücksichtigen, wenn es um das Thema Schimmel in der Mietwohnung geht.

Baumängel überprüfen lassen: Kommt es zum Streit über den Schimmel und seine Ursachen, ist es nach der Rechtsprechung zunächst am Vermieter darzulegen und zu beweisen, dass keine Baumängel für den Schimmelpilz ursächlich sein können. Gibt es nämlich Baumängel, die den Schimmelpilz herbeigeführt haben, ist der Mieter mit seinen Anspruchsbegehren in der Regel erfolgreich. Wer hier also Zweifel hat, sollte sich um die Einholung eines Privatgutachtens kümmern, das diese Frage untersucht. So erspart man sich, dass im Rahmen des Prozesses ein Sachverständiger Baumängel feststellt und der Vermieter dann den Prozess verliert und sämtliche Kosten zu tragen hat.

Baumängel nachhaltig beseitigen: Wurden bauliche Mängel festgestellt, müssen diese beseitigt werden, und zwar nachhaltig. Das bedeutet, nicht nur die äußerlichen Erscheinungen des Schimmels zu beseitigen, sondern auch und vor allem die entsprechenden ursächlichen (z. B. konstruktionsbedingten) Mängel.

Vereinbarung zum Heiz- und Lüftungsverhalten im Mietvertrag: In den meisten Fällen ist ein fehlerhaftes Heiz- und/oder Lüftungsverhalten des Mieters zumindest mitursächlich für die Bildung von Schimmel. Klare Vorgaben dazu, wie ordnungsgemäß geheizt bzw. gelüftet werden sollte, können im Mietvertrag verankert werden. Die Gerichte sind hier recht streng mit Mietern und halten teilweise gar vier- bis fünfmaliges Lüften pro Tag für angemessen.

Hinweis auf Gefahr der Schimmelbildung: Wer ältere Mietverträge hat und einen Mieter, der keine neue Vereinbarung unterzeichnen möchte, der sollte den Mieter zumindest einseitig auf die Gefahr der Schimmelpilzbildung und das erforderliche ordnungsgemäße Heiz- und Lüftungsverhalten hinweisen. Diesen Hinweis sollte man dem Mieter so zukommen lassen, dass ihn man ihn ggf. später auch beweisen kann.

Anzeigen ernst nehmen: Bevor der Mieter den Vermieter nicht über den Schimmel informiert hat, ist dieser auch nicht in der Pflicht tätig zu werden. Ansprüche des Mieters bestehen dann noch nicht, dieser kann sich im Gegenteil sogar schadensersatzpflichtig machen, wenn er den Mangel zu spät anzeigt. Hat er dies dagegen getan, ist es am Vermieter tätig zu werden. Das Schimmelproblem sollte dann begutachtet, nach den Ursachen geforscht und je nach Verantwortlichkeit ggf. diese beseitigt werden.

13.11.2017

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Spezialseite für Vermieter zum Thema Feuchtigkeit und Schimmelpilz in Wohnraum und Gewerbe: www.schimmelpilz-anwalt.de

Auf dieser Seite finden Vermieter juristische Informationen zum Thema Schimmelpilz, Mietvertrag, Hinweise an den Mieter zum Lüftungsverhalten, Beweissicherung und Musterschreiben einer Abmahnung und Kündigung wegen unberechtigter Mietminderung (Zahlungsverzug) sowie das Muster einer Räumungsklage. Daneben werden laufend aktuelle Urteile zum Thema Feuchtigkeit und Schimmelpilze in Mietobjekten mit entsprechenden Kommentaren vom Fachanwalt für Miet- und Wohnungseigentumsrecht veröffentlicht. Schließlich bieten wir Vermietern auf dieser Seite die Möglichkeit einer Begutachtung ihres Falls und Möglichkeiten eines effektiven Vorgehens zum Pauschalpreis an.

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Tipps für Bauherren: Schimmel von Anfang an vorbeugen

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Die kalte Jahreszeit kommt immer näher und mit ihr auch die Gefahr von Schimmelpilzbildung. Ist der Schimmel einmal im Haus, können sich seine Sporen in der Raumluft des gesamten Hauses verteilen, was sich negativ auf die Gesundheit der Hausbewohner auswirken kann. Dies kann insbesondere für Kinder, Senioren und Menschen mit empfindlichen Atemwegen zu ersten Beeinträchtigungen führen. Das passiert besonders schnell, wenn die Feuchtigkeit in die Bauteile eindringt.

Die GfG Hoch-Tief-Bau Gesellschaft ist Experte für massives und frei geplantes Bauen im Großraum Hamburg. Sie arbeitet eng mit Industriepartnern zusammen, um sowohl bei der Herstellung der Bauteile als auch deren Verarbeitung den bestmöglichen Feuchtigkeitsschutz zu gewährleisten. Bei sachgemäßer Bauausführung besteht – bei der richtigen Lüftung des Hauses – keinerlei Schimmelgefahr für das Haus. Wer auch bei der Lüftung auf Nummer sichergehen möchte, für den kann zusätzlich ein zentrales und fest eingebautes Klimasystem eine dauerhafte Lösung sein. Hierzu können die erfahrenen Planer der GfG ihren Kunden auf Wunsch kostenlos ein auf sie persönlich zugeschnittenes Energie- bzw. Haustechnikkonzept entwickeln.

Weitere Informationen erhalten Interessierte bei der GfG Hoch-Tief-Bau GmbH & Co. KG, Lohekamp 4, 24558 Henstedt-Ulzburg, Telefon 040-524781400, per E-Mail an die Adresse info@gfg24.de oder im Internet auf www.gfg24.de

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Von der Grundstücksplanung über die Finanzierung, die Planung und die Bauphase bis zur Schlüsselübergabe werden alle Bereiche des Hausbaus von der GfG abgedeckt.

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Schimmel im Bad

Schimmel im Bad

Was tun bei Schimmel im Bad?
In diesem Beitrag wird erläutert, was bei Schimmelbefall im Bad zu tun ist und wie dieser Schimmel bekämpft wird.

Das Bad kann schnell von Schimmel betroffen sein, dabei spielt es keine Rolle ob es sich in einem Alt-oder Neubau befindet.

Die regelmäßig entstehende Feuchtigkeit in diesem Raum begünstigt den Schimmel.

Auch eine Waschmaschine und ein nicht gereinigter Abfluss können zu Schimmel führen.

Viele Faktoren spielen eine Rolle, ob und wie schnell ein Bad von Schimmel betroffen wird und wie schnell sich der Schimmel wieder entfernen lässt.

Schimmel kann bei der Entfernung sehr hartnäckig sein, weswegen es spezielles Reinigungsmittel für Schimmel gibt.

Oftmals werden der Abfluss in der Dusche oder die Wände im Bad vergessen und es wird nicht bedacht, dass durch Unachtsamkeit auch hier Schimmel entstehen kann.

Unter allen Faktoren, die zu einer Bildung von Schimmel beitragen, ist das eigene Verhalten der größte.

Wird nicht nach jedem Benutzen der Dusche richtig und lange genug gelüftet, kann Schimmel im Bad sehr schnell entstehen.

Es sollte mindestens drei bis fünf Minuten bei weit offenem Fenster gelüftet werden, sodass die Luft im Bad gut zirkulieren kann.

Ein Kippen des Fensters hat oftmals nicht den gewünschten Effekt, da die feuchte Luft nur schwer dem Bad entweichen kann.

Dadurch kann Schimmel entstehen und bereits bestehender Schimmel entwickelt sich.

Schimmelbildung entsteht meistens erst in den Ecken der Dusche sowie in den Fugen der Fliesen.

Es sollte darauf geachtet werden, dass der Abfluss der Dusche nicht durch Haare oder Ähnliches verstopft ist. Der Abfluss kann durch viele verschiedene Dinge verstopft werden.

Diese Verstopfung gilt es mittels einer Abflussreinigung direkt zu entfernen, sodass das Wasser in den Abfluss fließen kann.

Auch im Rohr können Ablagerungen enthalten sein und dadurch zu einer Rohrverstopfung und Schimmel führen.

In diesem Fall muss eine Rohrreinigung von einer Sanitärfirma oder einem Klempner durchgeführt werden.
Erste Hilfe bei Bildung von Schimmel im Bad?
Die Sporen eines Schimmelpilzes sind sehr giftig und können viele Krankheiten verursachen.

Daher muss bei der Beseitigung von Schimmel im Bad schnell und gründlich vorgegangen werden.

Erkennbar ist der Schimmel an seiner auffälligen Farbe, die meistens auf den Sanitär Anlagen oder weißen Fugen sehr schnell sichtbar wird.

Es ist möglich, den Schimmel mit einer Essiglösung zu entfernen.

Spezielle Reinigungsmittel eignen sich auch sehr gut, um Schimmel im Bad entfernen zu können. Mit diesen ist es auch möglich, den Abfluss zu reinigen und dadurch dem Schimmel vorzubeugen.

Auch mit dem einfachen Abziehen von restlichem Wasser an den Fliesen kann Schimmel im Bad vorgebeugt werden.

Schimmel im Bad kann auch durch das richtige Silikon vorgebeugt werden.
Professionelle Hilfe gegen Schimmel?
Der Kanal kann durch einen Sanitär Notdienst oder einen anderen Notdienst, beispielsweise der, der Klempner in Berlin gereinigt werden.

Ist lediglich der Abfluss verstopft, ist diese Ursache meist ganz einfach selbst zu entfernen und Schimmel vorzubeugen.

Darum ist das richtige Lüften im Bad und für einen freien Abfluss zu sorgen, die wichtigsten Maßnahmen um Schimmel vorzubeugen.

Quelle: https://abfluss-verstopft.specht-rohrreinigung-berlin.com/schimmel-im-bad/

Quelle: https://spechtrohrreinigungberlin.tumblr.com/

Wir sind ein Kanal & Rohrreinigungsunternehmen in Berlin. Wir machen Ihren Abfluss wieder fit. Egal ob verstopftes Klo, Badewanne, Abfluss oder Kanal, wir machen es wieder Frei. Unsere Sanitärfirma reinigt es wieder.

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„Schimmel in der Wohnung“ – Verbraucherinformation der ERGO Group

Tipps zu gesundheitlichen und rechtlichen Fragen

Wenn es kälter wird, nimmt die Gefahr der Schimmelbildung in Wohnungen zu. Wie es dazu kommt und welche gesundheitlichen Auswirkungen Schimmel haben kann, weiß Dr. Wolfgang Reuter, Gesundheitsexperte der DKV Deutsche Krankenversicherung. Welche Rechte und Pflichten Mieter bei Schimmelbefall haben, fasst Michaela Rassat, Juristin der D.A.S. Rechtsschutz Leistungs-GmbH (D.A.S. Leistungsservice), zusammen.

Wie kommt es zu Schimmel in Wohnräumen?

Damit Schimmelpilze im Wohnbereich wachsen, benötigen sie Feuchtigkeit und Nährstoffe. „Als Nährstoff reicht oft schon der normale Hausstaub“, sagt Dr. Wolfgang Reuter, Gesundheitsexperte der DKV Deutsche Krankenversicherung. Die Ursachen für Feuchtigkeit können vielfältig sein: Sie kann von außen etwa durch Risse im Mauerwerk eindringen oder durch zu wenig Lüften entstehen. Auch unsachgemäßes Heizen, Möbel, die zu eng an den Wänden stehen, oder eine schlechte Wärmedämmung sind mögliche Auslöser. In Neubauten hat häufig ungenügendes Austrocknen Schimmel zur Folge.

Gesundheitliche Auswirkungen

Generell kommen Menschen immer wieder mit Schimmelsporen in Kontakt, beispielsweise bei einem Waldspaziergang. Denn die Sporen befinden sich auch im feuchten Laub. Sie verbreiten sich durch die Luft, die Menschen atmen sie ein. Aber erst eine dauerhafte Belastung, etwa durch Schimmelbefall in den Wohnräumen, kann gesundheitliche Auswirkungen haben, vor allem für Babys, Kleinkinder, ältere und kranke Menschen. Möglich sind allergische Reaktionen, die mit denen bei Heuschnupfen vergleichbar sind: Niesen, gereizte Augen und eine laufende Nase. „Auch Erkrankungen der Atemwege wie eine Bronchitis können die Folge sein“, ergänzt der DKV Experte. Bei Asthmakranken kann sich die Krankheit verschlimmern. Das Fraunhofer Institut für Baumaßnahmen (IBP) wies zudem in einer Studie nach, dass die Wahrscheinlichkeit, an Asthma zu erkranken, bei Schimmelbefall in der Wohnung um 40 Prozent steigt.

Schimmel vorbeugen

Um sich den gesundheitlichen Risiken gar nicht erst auszusetzen, sollten Bewohner ihre Räume regelmäßig auf einen möglichen Schimmelbefall überprüfen. Und vorbeugen: „Richtiges Heizen und Lüften helfen, Schimmel gar nicht erst entstehen zu lassen“, empfiehlt Dr. Wolfgang Reuter. Bei sehr dicht schließenden Fenstern ist besonders häufiges Lüften angesagt. Dabei ist Stoßlüften sinnvoller als ein dauerhaft gekipptes Fenster. In der Heizperiode sollten Bewohner darauf achten, alle Räume gleichmäßig zu beheizen und keinen Raum auskühlen zu lassen.

Rechte und Pflichten von Mietern bei Schimmelbefall

„Generell ist jeder Mieter verpflichtet, die angemieteten Räume sorgsam zu behandeln“, informiert Michaela Rassat, Juristin der D.A.S. Rechtsschutz Leistungs-GmbH (D.A.S. Leistungsservice). Dazu gehört auch das regelmäßige Lüften und ausreichendes Heizen. Über die Häufigkeit des Lüftens kommt es immer wieder zu gerichtlichen Auseinandersetzungen. So verlangte etwa ein Vermieter, dass sein Mieter die Wohnung mehr als sechsmal täglich lüftet. Das Landgericht Berlin (Az. 65 S 400/15) sah dies jedoch als einen unzumutbaren Aufwand an. Kommt es zu einem Schimmelbefall, rät das Fraunhofer IBP, bereits ab einer sichtbaren schimmeligen Fläche von 20 Quadratzentimetern, Gegenmaßnahmen zu ergreifen. Der Mieter sollte dann umgehend eine schriftliche Mängelanzeige an seinen Vermieter schicken. „Dies ist auch deshalb notwendig, da sich der Mieter unter Umständen schadenersatzpflichtig macht, sollte er trotz des erkennbaren Schimmels den Mangel nicht melden“, ergänzt die Rechtsexpertin. Allerdings betrifft die Meldepflicht nur Mängel, die für den Mieter erkennbar sind. Versteckt sich der Fleck beispielsweise hinter einer Einbauküche, kann der Vermieter keine Forderungen stellen, wenn der Mieter dies nicht gemeldet hat. Zusätzlich zur Mängelanzeige sollte der Mieter seinem Vermieter auch noch eine angemessene Frist zur Beseitigung des Schimmels setzen. Die Mängelanzeige alleine verpflichtet den Vermieter nicht zum umgehenden Handeln.

Mietminderung wegen Schimmel?

Gesetzlich geregelt ist, dass ein Mieter die Miete mindern kann, wenn der „vertragsgemäße Gebrauch“ einer Mietsache erheblich eingeschränkt ist (§ 536 Bürgerliches Gesetzbuch). „Wenn es in einer Wohnung Schimmel gibt, dann kann das ein Mangel der Mietwohnung sein“, so Michaela Rassat. Inwieweit der Mieter dann allerdings die Miete mindern darf, hängt vom Umfang des Schimmelbefalls ab und davon, wer dafür verantwortlich ist. Hat ein Baumangel, etwa ein nicht fertig getrockneter Neubau oder eine Wärmebrücke in der Wand, den Schimmel verursacht und der Vermieter schafft keine Abhilfe, darf der Mieter die Miete mindern. Ist allerdings zu wenig oder falsches Lüften der Grund für die Schäden, darf er die Miete nicht mindern und kann unter Umständen sogar schadenersatzpflichtig sein. Oft entsteht Schimmel nicht durch eine einzige Ursache, sondern durch das Zusammenwirken mehrerer Faktoren. Bei einem Rechtsstreit haben daher oft Sachverständige das letzte Wort.
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Der D.A.S. Leistungsservice informiert: Urteile in Kürze – Mietrecht

Schimmel in der Mietwohnung

Schimmel in einer Mietwohnung stellt immer einen Mangel dar. Allerdings berechtigt er den Mieter nicht ohne Weiteres zur sofortigen fristlosen Kündigung. Ist die Nutzung der Räume zum Wohnen baurechtlich unzulässig, ist dies ebenfalls kein Kündigungsgrund – solange das Bauamt nicht die Nutzung verbietet. Dies entschied laut D.A.S. Rechtsschutz Leistungs-GmbH (D.A.S. Leistungsservice) das Amtsgericht Hamburg-Wandsbek.
AG Hamburg-Wandsbek, Az. 715 C 109/16

Hintergrundinformation:
Schimmel in Mietwohnungen sorgt regelmäßig für Rechtsstreitigkeiten. Zunächst einmal ist er immer ein Sachmangel. Der Mieter kann die Beseitigung verlangen, natürlich mit einer angemessenen Fristsetzung. Oft muss ein Sachverständiger entscheiden, ob der Schimmel überwiegend durch falsches Lüften und Heizen und damit durch den Mieter oder doch eher durch Baumängel entstanden und damit vom Vermieter zu verantworten ist. Der Fall: Mieter waren in eine Wohnung im Souterrain eingezogen. Im Mietvertrag hatten sie und ihre Vermieterin die reguläre Kündigung mit Dreimonatsfrist für ein Jahr ausgeschlossen. Zwei Wochen nach dem Einzug entdeckten die Mieter dunkle Flecken an einer Wand. Sofort informierten sie die Vermieterin, die noch am selben Tag die Flecken besichtigte und am nächsten Tag einen Handwerkertermin ankündigte. Dabei musste sie dann auch gleich die fristlose Kündigung der Mieter mit Wirkung zur Monatsmitte entgegennehmen. Die Mieter ließen keine Handwerker in die Wohnung und zogen aus. Vorher beauftragten sie einen Immobilienberater mit der Inspektion der Wohnung. Dieser fand heraus, dass es sich um Kellerräume handelte. Eine Nutzung zum Wohnen war baurechtlich nicht zulässig. Die Mieter verlangten nun die Miete für die zweite Monatshälfte, die bereits gezahlte Miete für den nächsten Monat und ihre Kaution zurück. Nach Ansicht der Vermieterin war die Kündigung nicht wirksam. Sie verrechnete die Kaution mit der offenen Miete bis zum Ablauf des Kündigungsausschlusses. Das Urteil: Das Amtsgericht Hamburg-Wandsbek wies nach Informationen des D.A.S. Leistungsservice die Klage der Mieter auf Rückzahlung von Miete und Mietkaution ab. Eine fristlose Kündigung komme erst in Frage, wenn die Mieter dem Vermieter erfolglos eine angemessene Frist gesetzt hätten, um den Schimmel zu beseitigen, oder wenn die Fristsetzung von vornherein aussichtslos erscheine. Hier hätten die Mieter jedoch gleich gekündigt, ohne der Vermieterin Gelegenheit zur Abhilfe zu geben. Die Vermieterin habe auf die Mitteilung über den Schimmel sofort reagiert und gezeigt, dass sie das Problem angehen wollte. Dass die Räume baurechtlich nicht als Wohnräume zugelassen seien, berechtige die Mieter ebenfalls nicht zur Kündigung – zumindest, solange nicht die Baubehörde die weitere Nutzung verbiete. Da die fristlose Kündigung unwirksam und die ordentliche Kündigung vertraglich ausgeschlossen sei, seien die Mieter verpflichtet, für ein Jahr Miete zu zahlen.
Amtsgericht Hamburg-Wandsbek, Urteil vom 26. Juli 2016, Az. 715 C 109/16

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Schimmel in der Wohnung entdeckt – was tun als Mieter?

Ein Beitrag von Alexander Bredereck, Fachanwalt für Miet- und Wohnungseigentumsrecht Berlin.

Schimmel in der Wohnung entdeckt - was tun als Mieter?

Fachanwalt Bredereck

Eigene Verursachungsbeiträge vermeiden

Zunächst sollte man als Mieter möglichst alles dafür tun, dass man selbst keine Verursachungsbeiträge zur Entstehung des Schimmels leistet. Dazu gehört insbesondere, dass man ordentlich lüftet und heizt. Das muss man später auch beweisen können. Kann man das nicht und stellt sich der Vermieter auf den Standpunkt, dass der Mieter für den Schimmel verantwortlich ist, schuldet man als Mieter unter Umständen selbst Schadensersatz und kann ggf. seine eigenen Rechte bzw. Ansprüche auf Mietminderung, Instandsetzung und Schadensersatz nicht mehr geltend machen.

Ordentliches Lüften

Was unter ordentlichem Lüften zu verstehen ist, beurteilen die Gerichte teilweise sehr unterschiedlich. Auf der sicheren Seite dürfte sein, wer viermal täglich für mindestens fünf Minuten alle Fenster der Wohnung vollständig öffnet und so für Durchzug sorgt.

Ordentliches Heizen

Ebenfalls dazu gehört, die Wohnung ordnungsgemäß zu beheizen. Dafür sollten alle Räume der Wohnung, auch das Schlafzimmer, zumindest einmal am Tag auf über 20 Grad gebracht werden.

Bei Schimmel sofortige Anzeige an Vermieter

Hat sich dann doch Schimmel gebildet, obwohl der Mieter die beschriebenen Vorgaben eingehalten hat, sollte der Vermieter sofort darüber informiert werden. Entscheidend ist, dass der Mieter diese Anzeige später auch nachweisen kann. Den Hausmeister im Flur darauf ansprechen hilft dafür wenig weiter. Sinnvoll ist eine Anzeige per Mail oder Fax mit der Bitte um Zugangsbestätigung durch den Vermieter bzw. die Hausverwaltung.

Ansprüche geltend machen

Zudem sollten die Ansprüche gegenüber dem Vermieter geltend gemacht werden. Dazu zählt die Instandsetzung, also Beseitigung des Schimmels, dafür setzt man dem Vermieter eine angemessene Frist von zwei Wochen. Hinzu kommen Mietminderung und ggf. Schadens- bzw. Aufwendungsersatzansprüche. Hinsichtlich der Mietminderung ist zu beachten, dass die Miete zunächst in voller Höhe unter Vorbehalt weitergezahlt werden sollte. Wer einfach weniger zahlt, riskiert die Minderung zu hoch anzusetzen und in Zahlungsrückstand zu geraten. Das wiederum kann ggf. sogar den Vermieter zu einer Kündigung berechtigen. Überzahlte Miete kann später ggf. im Klagewege zurückgefordert werden.

Anwaltliche Beratung aufsuchen

Streitigkeiten um Schimmel in der Mietwohnung sind oftmals sehr langwierig und machen eine professionelle Beratung erforderlich. Deshalb empfiehlt es sich, in diesem Zusammenhang auch frühzeitig anwaltlichen Rat einzuholen.

Spezialseite zum Thema Feuchtigkeit und Schimmelpilz in Wohnraum und Gewerbe für Mieter: www.schimmel-anwalt.de

Auf dieser Seite finden Mieter juristischen Informationen rund um das Thema Schimmelpilz. Sie finden Tipps zum richtigen Vorgehen, zur Beweissicherung und Muster für Aufforderungsschreiben an den Vermieter, die Geltendmachung von Mietminderung, den Ausspruch einer Kündigung wegen Gesundheitsgefährdung und Erhebung einer Klage wegen Instandsetzung und Mietminderung. Daneben werden laufend aktuelle Urteile zum Thema Feuchtigkeit und Schimmelpilze in Mietobjekten mit entsprechenden Kommentaren vom Fachanwalt für Miet- und Wohnungseigentumsrecht veröffentlicht.

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Ein sauberes Bad ohne viel Zeit- und Energieaufwand

Wie Sie Zeit und Geld beim Putzen sparen

Ein sauberes Bad ohne viel Zeit- und Energieaufwand

Wer schiebt das regelmäßige Putzen seines Bades nicht so lang wie möglich auf? Mindestens ein Mal in der Woche benötigt das Bad eine Komplettreinigung. Vielen jedoch graut es davor, immer wieder aufs Neue in die kleinsten Ecken kriechen zu müssen, um Kalk und Schmutz den Kampf anzusagen und hartnäckige Seifenreste an Waschbecken, Dusche sowie Badewanne mühevoll zu entfernen.

Dabei ist ein sauberes Bad enorm wichtig – nicht nur, weil Bäder ein Paradies für Bakterien sind und daher hygienisch gehalten werden müssen, sondern auch, weil sie wegen des vielen Wasserdurchlaufs besonders anfällig für Kalk und Schimmel sind. Ein nicht regelmäßig geputztes Bad erhört das Krankheitsrisiko um ein Vielfaches und versagt eindeutig in puncto Wohlfühlcharakter.

Und dennoch drücken wir uns häufig vor der Badreinigung. Sie ist zeitaufwändig, anstrengend und zugegebenermaßen auch langweilig. Für all jene, die genau so empfinden, gibt es jedoch gute Neuigkeiten. Viele Sanitär- und Badmöbelhersteller sind sich des großen Reinigungsaufwandes im Bad bewusst und haben es geschafft, diesen durch innovative Erfindungen zu minimieren.

Nehmen wir beispielsweise Ideal Standard. In Zusammenarbeit mit dem Technologiepartner 3M hat der Sanitärhersteller eine Glasur entwickelt, die schmutz- und wasserabweisend ist. Mit der sogenannten Ideal Plus Oberflächenbeschichtung werden Badewannen, WCs, Bidets und Waschbecken zu einer pflegeleichten Angelegenheit. Dank der speziellen Oberflächenveredelung bildet sich nicht nur weniger Schmutz an Ihrer Keramik, sie lässt sich außerdem viel schneller und müheloser reinigen. Dies führt zu einer Zeitersparnis von bis zu 10 Minuten pro Putzgang.

Zu einer ähnlichen Lösung ist auch der Badewannenexperte Kaldewei gekommen. Mit dem Perl Effekt perlt das Wasser an jeder damit beschichteten Bade- sowie Duschwanne ab und nimmt dabei nahezu alle Schmutz- und Kalkpartikel mit. Auf diese Weise lassen sich selbst angetrocknete Wasserflecken und Kalkrückstände kinderleicht entfernen. Die einzigartige Haltbarkeit und Langlebigkeit dieser dauerhaften Oberflächenvergütung verspricht zudem lange Freude an Kaldewei Produkten.

Wenn Ihnen in erster Linie das mühevolle Entfernen unschöner Kalkrückstände den Kopf zerbricht, lohnen sich Handbrausen mit einer Kalk-Schnellreinigung von Kludi. Durch besondere Silikondrüsen bleibt Kalk nur schwer haften und lässt sich so problemlos wegwischen. Kopfbrausen von Hansa gehen mit ihrer Anti-Kalk Technik sogar noch einen Schritt weiter. Durch speziell entwickelte Silikonnoppen kommt es erst gar nicht zur Entstehung von Kalk am Duschkopf. So schonen Kopfbrausen von Hansa nicht nur Ihre Zeit und Nerven. Sie bleiben durch das Verhindern von Kalkrückständen außerdem länger funktionstüchtig.

Viele weitere Kopfbrausen und auch Waschtisch- sowie Badewannenarmaturen verfügen über vergleichbare Funktionen. Das Putzen Ihres Bades muss also nicht immer anstrengend und langwierig sein. Mit der richtigen Keramik, Duschbrause und Armatur kann Putzen sogar Spaß machen. Toller Nebeneffekt: Je weniger Sie putzen müssen, desto geringer ist Ihr Verbrauch an Reinigungsmitteln und Wasser. Ergo, Sie sparen sowohl Zeit als auch Geld.

Skybad.de ist der Sanitär Onlineshop Ihres Vertrauens. Bei uns finden Sie alles, was Sie für Ihr Traumbadezimmer benötigen: Von Badewannen, Duschwannen, Duschsystemen sowie Badarmaturen bis hin zu Badmöbeln, WCs und Spiegelschränken führt Skybad ausschließlich Sanitärprodukte von renommierten Markenherstellern.
Zusätzlich zu den Sanitärprodukten fürs Bad erhalten Sie bei uns außerdem Küchenarmaturen, Heizungen, Pumpen und Sanitärartikel zur Wasseraufbereitung – alles mit fundierter Fachberatung, geprüfter Produktqualität, Bestpreisgarantie und Käuferschutz.

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Richtig Heizen und Lüften will gelernt sein

6 Dinge, auf die Sie achten sollten

Richtig Heizen und Lüften will gelernt sein

Von O bis O, so lautet nicht nur die Regel für Winterreifen, sondern auch häufig die für die Heizperiode. Langsam fallen die Außentemperaturen und auch im Haus wird es kühler, so dass uns am Ende nichts anderes über bleibt, als die Heizung an zu schalten. Dass das ein teurer Spaß sein kann, ist vielen vermutlich nicht neu. Neben hohen Energiekosten kann es außerdem zum Schimmelbefall in den eigenen vier Wänden kommen, was zusätzliche Ausgaben bedeutet. Doch das muss nicht sein. Beachtet man sechs wichtige Regeln beim Heizen und Lüften, umgeht man unangenehme Kosten. Wie also heizt man richtig, wenn es draußen kalt ist und was sollte man auf keinen Fall machen?

Wichtig ist in erster Linie die richtige Raumtemperatur. Die ideale Raumtemperatur liegt im Wohnzimmer zwischen 19 und 21 Grad, im Kinderzimmer zwischen 20 und 21 Grad, im Badezimmer schwischen21 und 23 Grad und im Schlafzimmer zwischen 18 und 20 Grad. Angelehnt an diesen Temperaturen, ergibt sich eine empfohlene Durchschnittstemperatur von etwa 20 Grad für den gesamten Lebensraum. Allerdings sind viele von uns nicht den ganzen Tag über Zuhause, weshalb es insbesondere im Bad kälter sein darf als in den anderen Räumen. Um hier alles richtig zu steuern, gibt es inzwischen individuell programmierbare Thermostatventile. Diese sorgen dafür, dass es in Ihrem Bad morgens angenehm warm ist und anschließend nicht zu viel Energie für das Heizen aufgewendet wird, wenn niemand Zuhause ist. Wichtig ist auch, dass Sie alle Räume bei sich Zuhause beheizen. Haben Sie beispielsweise einen Hobbyraum, den sie nicht so häufig nutzen und entsprechend nicht oder nur selten heizen, um Kosten zu sparen? Dies ist leider nicht ganz so clever, erst recht nicht, wenn der Raum nicht gänzlich abgeschlossen ist. Denn häufig heizen anliegende Räume diesen mit, so dass Sie mehr heizen müssen als nötig. Das wiederum führt zu höheren Ausgaben als wenn Sie den unbeheizten Raum selbst beheizt hätten. Heizen Sie den Raum lieber leicht mit, dann ist auch die Schimmelbildungsgefahr nicht so hoch. Auch wenn Sie länger abwesend sind, sollten Sie die Heizung niemals ganz ausschalten. Senken Sie die Temperatur stattdessen kontinuierlich auf 14 Grad ab, so kühlt die Wohnung oder das Haus nie ganz aus. Hierdurch benötigen Sie weniger Energie, um wieder die gewünschte Temperatur zu erreichen und auch das Risiko der Schimmelbildung minimiert sich, da bei längerer Abwesenheit und einem ausgekühlten Haus Kondensationen entstehen, die wiederum langfristig zu Schimmelbildung führen können.

Achten Sie auch darauf, dass Ihre Heizung regelmäßig von einem Fachmann gewartet wird. Hier ist es wichtig, dass die einzelnen Komponenten stets geprüft werden, damit alle Heizkörper gleichmäßig versorgt werden und keine Kosten durch ungleichmäßige Wärmeverteilung auftreten.

Wenn Sie all das beim Heizen beachten, können sie sicher sein, dass die Heizkosten im Rahmen bleiben. Nun können wir aber nicht ausschließlich heizen, ab und an muss man auch mal lüften, damit neue frische Luft herein kommt. Inzwischen weiß jeder, dass das dauerhafte Kipplüften eher Kosten verursacht, als zu einem angenehmen Raumklima zu führen. Achten Sie lieber darauf, dass Sie stoßweise lüften, das sorgt nicht nur für frische Luft, sondern minimiert ebenfalls die Gefahr vor Schimmelbildung. Sollte es dennoch bei Ihnen zu Feuchtigkeitsschimmel gekommen sein, ist überstreichen zwar eine optisch ansprechende Lösung, Sie sollten nichtsdestotrotz dringend einen Fachmann hinzuziehen, um keine Folgeschäden oder sogar einen gesundheitlichen Schaden davon zu tragen.

Viele Produkte rund ums Heizen finden Sie auf www.skybad.de – dem trusted Onlineshop für Sanitär.

Skybad.de ist der Sanitär Onlineshop Ihres Vertrauens. Bei uns finden Sie alles, was Sie für Ihr Traumbadezimmer benötigen: Von Badewannen, Duschwannen, Duschsystemen sowie Badarmaturen bis hin zu Badmöbeln, WCs und Spiegelschränken führt Skybad ausschließlich Sanitärprodukte von renommierten Markenherstellern.
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Politik Recht Gesellschaft

Sollten Mieter Schimmelpilz in der Wohnung selbst beseitigen?

Ein Beitrag von Alexander Bredereck, Fachanwalt für Miet- und Wohnungseigentumsrecht Berlin.

Sollten Mieter Schimmelpilz in der Wohnung selbst beseitigen?

Mietrecht

Der Herbst ist da und damit auch wieder die Hochsaison von Schimmelpilz in deutschen Wohnungen zum Leidwesen vieler Mieter. Durch Feuchtigkeit infolge von Wasserschäden oder auch unzureichendem Lüften des Mieters kann sich rasch Schimmel bilden. Dann überlegen Mieter immer wieder, ob sie selbst umgehend aktiv werden und den Schimmel beseitigen sollten. Ist das ratsam oder im Hinblick auf die Ansprüche gegen den Vermieter eher hinderlich?

Gesundheitsschäden vermeiden: Die Frage ist nicht einfach zu beantworten. Für eine umgehende selbständige Entfernung spricht natürlich der Gesundheitsschutz. Schimmel kann durchaus gesundheitsschädlich werden. Wer sofort aktiv wird und den Schimmel zumindest oberflächlich entfernt kriegt, kann Beeinträchtigungen der Gesundheit verhindern. Bis der Vermieter sich der Sache annimmt, dauert es dagegen oftmals ungleich länger.

Keine Ursachenbeseitigung: Wenn der Mieter mit der eigenhändigen Entfernung des Schimmels zunächst Erfolg hat, wird er damit aber nicht die tatsächliche Ursache für die Schimmelbildung beseitigt haben. Diese ist nämlich oftmals auf bauliche Mängel oder aber ein unzureichendes Lüftungs- oder Heizverhalten des Mieters zurückzuführen. Ändert sich in dieser Hinsicht nichts, wird der Schimmel dann regelmäßig bei der nächsten Gelegenheit erneut ausbrechen.

Beweisprobleme bei der Geltendmachung von Ansprüchen: Möchte der Mieter nun Ansprüche gegen den Vermieter geltend machen, auf Instandsetzung, also Beseitigung der Mangelursachen, oder auch Mietminderung, stellt sich zudem das Problem, wie er die Vorwürfe beweisen will. Der Vermieter wird im Fall einer Schimmelanzeige zunächst jemanden zur Begutachtung des Problems in die Wohnung schicken. Hat der Mieter dann selbst die oberflächliche Erscheinung des Schimmels beseitigt, wird der Vermieter dessen Vorliegen wohl auch erst einmal bestreiten. Dann muss man ggf. warten bis sich wieder neuer Schimmel gebildet hat, was in der Regel auch nicht im Interesse des Mieters sein dürfte.

Tipp für Mieter: Deshalb ist im Ergebnis wohl in der Regel davon abzuraten, dass Mieter den Schimmel selbst beseitigen. Man sollte stattdessen dem Vermieter den Mangel anzeigen und ihm eine Frist zur Beseitigung setzen. Wird der Vermieter daraufhin nicht aktiv, muss man möglichst zügig im Wege einer Klage vorgehen. So kann man den größtmöglichen Druck auf den Vermieter ausüben und dann zur Begründung der Ansprüche auf den sichtbaren Schimmel in der Wohnung verweisen.

Spezialseite zum Thema Feuchtigkeit und Schimmelpilz in Wohnraum und Gewerbe für Mieter: www.schimmel-anwalt.de

Auf dieser Seite finden Mieter juristischen Informationen rund um das Thema Schimmelpilz. Sie finden Tipps zum richtigen Vorgehen, zur Beweissicherung und Muster für Aufforderungsschreiben an den Vermieter, die Geltendmachung von Mietminderung, den Ausspruch einer Kündigung wegen Gesundheitsgefährdung und Erhebung einer Klage wegen Instandsetzung und Mietminderung. Daneben werden laufend aktuelle Urteile zum Thema Feuchtigkeit und Schimmelpilze in Mietobjekten mit entsprechenden Kommentaren vom Fachanwalt für Miet- und Wohnungseigentumsrecht veröffentlicht.

Schließlich bieten wir Mietern auf dieser Seite die Möglichkeit einer Begutachtung ihres Falls und der Möglichkeiten eines effektiven Vorgehens zum Pauschalpreis an.

28.9.2017

Videos und weiterführende Informationen mit Praxistipps zu allen aktuellen Rechtsfragen finden Sie unter: www.fernsehanwalt.com

Alles zum Mietrecht: www.mietrechtler-in.de

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Sonstiges

Maler Milschewski (Baden-Baden): Schimmel ist vermeidbar

Tipps vom Maler aus Baden-Baden: Wie lässt sich Schimmel in Räumen behandeln und beseitigen?

Maler Milschewski (Baden-Baden): Schimmel ist vermeidbar

Schimmel kann, wenn er nicht bekämpft wird zu einem großen Problem werden. (Bildquelle: © Heiko Küverling – Fotolia)

BADEN-BADEN. Das Stoßlüften sollte jeder kennen. Dadurch lässt sich der zentrale Treibstoff des Schimmels effektiv bekämpfen. Gerade in immer besser gedämmten Wohnräumen, fast luftdichten Außenhüllen, steigt die Luftfeuchtigkeit, weil die Luft immer weniger zirkuliert. „Feuchte Luft muss raus, sonst geht sie in die Wand und kann dort Schimmelpilze erzeugen“, betont Malermeister Michael Milschewski aus Baden-Baden. Fenster gerade auch im Winter einmal am Tag weit öffnen, kurz die frische trockene Luft herein und die feuchte Zimmerluft heraus lassen, lautet seine Empfehlung. Allerdings weiß man heute, dass nicht der Feuchtegehalt der gesamten Raumluft entscheidend ist, sondern der unmittelbar über der Wandoberfläche.

Alter oder neuer Schimmel? Was der Unterschied ist, erklärt Malermeister Milschewski (Baden-Baden)

Es ist ein großer Unterschied, ob Schimmel neu oder alt ist. Neuer Schimmel lässt sich einfacher entfernen. Dies kann oft ohne professionelle Hilfe erfolgen, wenn die Flächen nicht zu groß sind und es nicht die empfindlichsten Stellen im Haus betrifft – wie zum Beispiel das Kleinkindzimmer. Wasserstoffperoxid ist das Mittel der Wahl. Es gibt auch Schimmelentferner mit Chlorwirkstoffen. Doch letztere sind gesundheitsgefährdend. „Wenn Sie solche hochkonzentrierten Mittel anwenden, dann haben sie den Teufel mit Beelzebub ausgetrieben. Zumal nicht gesagt ist, dass der Schimmel nicht wieder kommt“, rät Malermeister Milschewski dazu, die Schimmelursachen zu erforschen. Ältere Schimmelflecken sollten vom Profi unter die Lupe genommen werden. Erstens um die Schimmelart, zweitens um mögliche Bauschäden festzustellen. Verschiedene Schimmelarten benötigen verschiedene Temperaturen zum Wachsen. Besonders gefährlich sind die Schimmelarten, die im menschlichen Körper gedeihen können also bei 37 bis 39 Grad.

Woher kommt der Schimmel? Unbedingt klären, rät Malermeister Milschewski aus Baden-Baden

Das Wichtigste nach der Schimmelbeseitigung ist es, den Ursachen auf den Grund zu gehen. Neben zu hoher Luftfeuchtigkeit, die auch durch Pflanzen entstehen kann, können auch schlecht abgedichtete Mauern ursächlich sein. Ganz allgemein gesagt spielen Bauschäden eine Rolle, vor allem Leckagen. Solche Ursachenbeseitigung verlangt nach einem Fachmann. Ein weiterer Faktor für starken oder weniger starken Schimmelbefall liefern problematische Oberflächen wie Raufasertapeten, holz- und gipshaltige Untergründe. Schimmel abwehrend sind kalkhaltige Wände und Oberflächen.

Für den Malermeister Michael Milschewski sind Farben eine Leidenschaft. Er und sein Team bieten eine breite Palette an Dienstleistungen an. Egal ob Tapezieren oder Entfernung von Schimmel. Eine neue Farbe für Möbel, Fassaden oder Holz, der Maler hat eine langjährige Erfahrung.

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