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Schieferplatten: Akzente für Gärten im Landkreis Ludwigsburg

MM Naturstein informiert über die Verwendung von Schieferplatten in der Region Ludwigsburg

Schieferplatten: Akzente für Gärten im Landkreis Ludwigsburg

Schieferplatten im Garten beleben diesen und geben Struktur.

KREIS LUDWIGSBURG. Schiefer – längst hat sich dieses anthrazit bis graue Platten-Gestein als Gestaltungselement in Gärten einen festen Platz erobert. Das Fachunternehmen MM Naturstein ist Experte für Schieferplatten, die auf ganz unterschiedliche Art und Weise Verwendung finden können. Mara Krätschmer von MM Naturstein: „Das graue bis schwarze, leicht schimmernde Gestein erlebt aktuell eine Art Renaissance im Gartenbau. Seine Haptik und seine Anmutung eröffnen kontrastreiche und vielfältige Gestaltungsvarianten sowohl für die Außenfassade als auch für den Garten.“ Sowohl als Fliesen, als Pflastersteine als auch als Sichtschutzpalisaden finden Schieferplatten zunehmend Verwendung.

Kreative Hingucker schaffen mit Schieferplatten für Gärten im Landkreis Ludwigsburg

Garten- und Landschaftsarchitekten haben Schieferplatten ganz neu entdeckt. Besonders in Kombination mit anderen Materialien oder Sträuchern werden Schieferplatten als Abgrenzung oder Sichtschutzelemente verwendet. Der Vorteil dabei: Sie garantieren einen witterungsbeständigen und pflegeleichten Sichtschutz und wirken zeitlos klassisch. „Mit Schieferplatten, die ganz bewusst in der Gartengestaltung eingesetzt werden, können Sie attraktive Hingucker oder eine gliedernde Struktur schaffen. Mit Schieferplatten ist fast alles denkbar“, ist Mara Krätschmer überzeugt. Mauern oder Trockenmauern im Kontrast zu hellen Fläche, Wand oder Boden, Gabionen, Wegplatten oder Skulpturen, rau oder bearbeitet – Schieferplatten prägen Stil und Ambiente des Gartens.

MM Naturstein (Landkreis Ludwigsburg) zu Trockenmauern aus Schieferplatten

Trockenmauern aus Schieferplatten sehen nicht nur zeitlos schön aus. Sie können auch Lebensraum für viele Insekten und Kleintiere sein. Zwischen den aufeinander geschichteten Steinen finden die Tiere und Insekten ideale Rückzugsmöglichkeiten. „Wer einen lebendigen Garten haben möchte, kann zum Beispiel mit einer Trockenmauer aus Schieferplatten die besten Voraussetzungen dafür schaffen“, betont Naturstein-Expertin Mara Krätschmer. Weil der Schiefer besonders temperaturbeständig ist, eignet er sich auch als Abdeckplatte für Mauern. Egal wie heiß es draußen wird – der Schiefer bleibt angenehm temperiert und bietet so die besten Voraussetzungen für entspanntes Sitzen und lauschige Ecken.

Das Ziel von MM TRADE NATURSTEIN ist es, Produzenten und Käufer in der Naturstein Industrie zu unterstützen. Die Natursteine kommen aus der ganzen Welt bzw. von Unternehmen, die ähnliche Werte vertreten. Produkte wie Granit, Pflastersteine, Schieferplatten und Mauersteine können über MM TRADE NATURSTEIN bezogen werden.

Kontakt
MM TRADE NATURSTEIN GMBH
Mara Krätschmer
Fellbacher Straße 4
71686 Remseck
(+49) 7146 – 28 08 08-0
(+49) 7146 – 28 08 08-11
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Gartenbau mit Schiefer in der Region Stuttgart

MM Trade Naturstein empfiehlt Quarzschiefer für Gärten in Stuttgart, Rems-Murr, Ludwigsburg

Gartenbau mit Schiefer in der Region Stuttgart

Mit Schiefer kann der Garten formschön gestalten.

STUTTGART/REMS-MURR/LUDWIGSBURG. Quarzschiefer ist ein Stück Erdgeschichte. Seine charakteristische Haptik und seine strukturierte Optik machen ihn zu einem beliebten Gestein für die Gartengestaltung. Mara Krätschmer, Geschäftsführerin von MM Trade Naturstein, berichtet von einem steigenden Interesse für die Verwendung von Schiefer. „Wenn wir Verbrauchermessen besuchen, sind Schieferstelen und Platten in unserer Ausstellungswelt immer von großem Interesse. Sie sehen einfach gut aus und setzen interessante Akzente in der Gartengestaltung“, schildert die Expertin. MM Trade Naturstein bezieht den Quarzschiefer-Graphit aus einem firmeneigenen Steinbruch in Portugal. „Wir bauen den Schiefer selbst ab und können so für sichere Herkunft und hohe Qualität garantieren“, erläutert die Geschäftsführerin.

Schiefer aus dem eigenen Steinbruch – Qualität für die Region Stuttgart, Rems-Murr, Ludwigsburg

Warum setzt MM Trade Naturstein auf Schiefer aus einem eigenen Steinbruch? „Für uns hat das viele Vorteile“, schildert Mara Krätschmer. „Der Steinbruch in Portugal ist an einem besonderen geologischen Kleinod angesiedelt. Für die Entstehung des Schiefers herrschten hier vor Jahrmillionen ideale Bedingungen. Unser Schiefer erzählt ein Stück Erdgeschichte und ist nicht nur entlang schiefriger Flächen, sondern auch der geologischer Schichten spaltbar. So entstehen nahezu rechteckige Formen, die die Weiterverarbeitung erleichtern. Wir kennen unsere Mitarbeiter und können verlässliche Bezugswege für dieses besondere Naturprodukt garantieren.“

Formwild oder geschliffen – Schiefer bietet viele Optionen

Im Garten- und Landschaftsbau erfreut sich Schiefer zunehmender Beliebtheit. Das liegt zum einen an seinem Charakter und seiner Beständigkeit, zum anderen an seiner Vielfältigkeit. Er ist rau und unbearbeitet genauso verwendbar, wie eben und ausgeglichen. Zur Gestaltung von Wegen, Plätzen, Terrassen, Sichtschutzwänden oder als künstlerische Stele – Schiefer verleiht einen unverwechselbaren Charakter. „Schiefer ist für uns ein besonderes Naturmaterial, das eine gute Umweltbilanz aufweist, gesundheitlich unbedenklich, lange haltbar und wertig ist. Wind, Wetter oder Hitze machen ihm nichts aus. Mit Schiefer setzen Sie auf langlebige, natürliche Schönheit in Ihrem Garten“, ist die Schiefer-Expertin überzeugt.

Das Ziel von MM TRADE NATURSTEIN ist es, Produzenten und Käufer in der Naturstein Industrie zu unterstützen. Die Natursteine kommen aus der ganzen Welt bzw. von Unternehmen, die ähnliche Werte vertreten. Produkte wie Granit, Pflastersteine, Schieferplatten und Mauersteine können über MM TRADE NATURSTEIN bezogen werden.

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Schiefer trifft Solar

Rathscheck zeigt auf der Kölner Leitmesse „Dach + Holz“ zukunftsweisende System-Eindeckung – Schöner Strom erzeugen mit dem Naturdach

Schiefer trifft Solar

Solar-Elemente werden flächenbündig eingebettet.

Ein Urgestein baut auf die Stromversorgung der Zukunft: Mit einer neuen System-Rechteckdeckung koppelt Rathscheck Schiefer aus Mayen/Eifel ein zeitsparendes Verlegesystem für das 400 Millionen Jahre alte Naturgestein mit effizienter Energieerzeugung auf die elegante Art. Leistungsfähige Solar-Paneele werden dabei vollflächig und nahezu unsichtbar in ein Schieferdach aus modernen Rechtecksteinen eingebettet.

Das Rathscheck Schiefer-System, das auf der weltgrößten Fachmesse „Dach + Holz“ in Köln vorgestellt wird, soll damit bei Neubau und Sanierung Kundenkreise erschließen, „die ein langlebiges Design-Dach zum günstigen Preis suchen und gleichzeitig die Sonne zum eigenen Stromlieferanten machen,“ betonen die beiden Rathscheck-Geschäftsleiter Frank Rummel und Andreas Jäger. Die patentierte Systemdeckung spart bei der Montage gegenüber der klassischen Variante rund 70 Prozent Arbeitszeit, es werden weder Spezialwerkzeuge noch eine spezielle Handwerker-Ausbildung zur einfachen Montage des stabilen Trägersystems benötigt. Rathscheck gehört mit eigenen Produktionsstätten in der Eifel und in Nordspanien zu den weltweit führenden Anbietern von Naturschiefer für Dach, Fassade und Innenausbau. Die voll integrierbare Technik macht Photovoltaik jetzt auch dort möglich, wo aufgeständerte Systeme bisher empfindlich die Bau-Ästhetik störten.

Das Rathscheck Schiefer-System wird als Komplett-Baukasten (Schiefer, Tragprofile, wasserführende Verbinder und Edelstahl-Federclips) geliefert – und kann zusätzlich simpel und schnell mit nahezu unsichtbar in die Dachfläche integrierbaren Photovoltaik-Modulen kombiniert werden. 400 Millionen Jahre alte Schiefersteine, die heute mit modernster Technik auf vier bis sechs Millimeter gespalten und auf passgenaue Rechteckformate zugerichtet werden, sind 100 Prozent Natur – und gelten als langlebigste Dacheindeckung überhaupt. Rechteckige Schieferformate verbinden im modernen Wohnbau durch die neue System-Eindeckung ansprechendes Design mit kostengünstiger Installation.

Infos: www.schiefer.de und Rathscheck Schiefer, Telefon: 02651 955 0. Bauherren haben die Wahl zwischen drei Design-Varianten in den Schieferformaten 40 mal 25 Zentimeter, 40 mal 30 Zentimeter und 40 mal 40 Zentimeter. Das Ratscheck Schiefer-System powered by Nulok wird individuell vorkonfektioniert geliefert. An der Baustelle fallen so kaum noch Verschnitt und Abfall an.

Die Ursprünge des Unternehmens Rathscheck Schiefer liegen weit über 200 Jahre zurück: Im Jahre 1793 gründete Johann Baptist Rathscheck das gleichnamige Unternehmen, das 1904 von der Wilh. Werhahn KG übernommen wurde.

Im letzten Jahrzehnt hat sich das Unternehmen zu einem der europäischen Marktführer entwickelt. Trotz der beachtlichen Expansion in den letzten Jahren ist die unternehmerische Struktur mittelständisch geblieben und wird es auch weiterhin bleiben. Neben Schiefer für Dach und Fassade vertreibt Rathscheck Schiefer jetzt auch das neuartige Fassensystem Stonepanel sowie Schieferfliesen für den Innen- und Außenbereich.

Kontakt
Rathscheck Schiefer
Dirk Ackermann
Barbarastraße 1
56707 Mayen
02651 9550
ac@rathscheck.de
http://www.schiefer.de

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Ruhe vor dem Sturm nutzen: Wenn der Orkan zum Sauger wird

Gut behütet unter dem Schieferdach – Warum der Naturstein Wind und Wetter besser trotzt – Tipps für Hausbesitzer

Ruhe vor dem Sturm nutzen: Wenn der Orkan zum Sauger wird

Hausbesitzer sollten ihr Dach rechtzeitig auf Beschädigungen untersuchen. Grafik: Rathscheck

Das Wetter spielt immer öfter verrückt: Strömender Regen, taubeneigroße Hagelkörner und orkanartige Stürme sorgen häufiger und heftiger für Milliardenschäden. Größte Angriffsfläche bieten die Dächer – und die schlimmsten Schäden entstehen oft dort, wo es viele nicht vermuten: Auf der Wind-abgewandten Dachseite.

Ursache ist der gefährliche Windsog, „der bereits bei einer Geschwindigkeit von 50 bis 60 Stundenkilometern (Stärke 7) pro Quadratmeter Dachfläche einen Sog erzeugt, der einem Zuggewicht von 100 Kilogramm entspricht“, erläutert Dachexperte Jens Lehmann, bei Rathscheck Schiefer zuständig für die Entwicklung neuer Deckarten und Befestigungstechniken. Die Folge: Lockere, lose und leichte Dacheindeckungen werden wie durch einen Riesen-Sauger angehoben und durch die Luft gewirbelt. Als besonders gefährdet gelten ältere Dächer, die vor 2011 nach den damals geltenden Richtlinien noch ohne Sturmklammerung eingedeckt wurden – oder deren Material die Haltbarkeitsgrenze längst überschritten hat. Unter Fachleuten ist bekannt, dass Dächer, die vor 1990 mit asbesthaltigen Faserzementplatten oder Wellplatten bekleidet wurden, besondere Risiken bergen: Wo Platten stark verwittert, gebrochen oder lose sind, findet der Wind leicht seinen Weg in offene Wunden. Und wirbelt nicht nur die Platten vom Dach, sondern möglicherweise auch gelöste Asbestfasern durch die Luft.

Als Orkane wie Andrea, Xaver oder Niklas mit bis zu 270 Stundenkilometern eine Schneise der Verwüstung durch Deutschland zogen (und den als Jahrhundertsturm bekannten Kyrill in den vergangenen zehn Jahren weit übertrafen), boten Dächer aus Schiefer dagegen selten eine Angriffsfläche. Ein Laborversuch bestätigt, was viele Bauherren bereits im Mittelalter zu schätzen wussten: Schiefer trotzt perfekt den Naturgewalten. „Einzeln meist mit drei Nägeln oder Spezialschrauben pro Deckstein auf der Schalung befestigt, widerstanden die Schiefersteine schadlos selbst extremsten Testbedingungen in der Orkan-Simulation“, berichtet Lehmann. Der auf fünf Millimeter gespaltene und 400 Millionen Jahre alte Stein zählt zu den an der Oberfläche härtesten und gleichzeitig langlebigsten Dacheindeckungen. Durch die Entwicklung neuer Deckarten und moderner Formate ist der Naturstein bei Neubau und Sanierung eine beliebte Alternative zu künstlich hergestellten Varianten – auf dem Dach, an der Fassade und an besonders wetterexponierten Stellen wie Kaminbekleidungen, Gauben und Attiken.

Rechtzeitig reagiert haben Gerti und Bernd Schubach. Als die Betondachpfannen auf dem Familienheim zu bröseln begannen und die ersten Bruchstücke in der Rinne lagen, gab es für die Fertighausbesitzer keine Alternative zu einer Komplettsanierung: Die mehr als 30 Jahre alten Steine mussten runter, „das wurde uns bei immer häufigeren Wetterkapriolen einfach zu gefährlich,“ erzählt der Pensionär. Und ergänzt: „Gut ausgesehen haben sie auch nicht mehr.“ Auch wenn eine Dachsanierung sicherlich „nicht unbedingt zu den Prioritäten“ beim altersgerechten Umbau des gemütlichen Ruhesitzes im Grünen zählte – „wir sind froh, es richtig gemacht zu haben“, schmunzelt Schubach. Mit Dachdeckermeisterin Sarah Darscheid hatten sie eine junge Frau vom Fach an ihrer Seite, die nicht nur den Wetterschutz sondern auch die Optik im Auge hatte: Auf dem Walmdachbungalow schimmert jetzt ein Dach aus Schiefer, nicht nur besonders robust, sondern auch attraktiv seidig schimmernd. Die Bogenschnittdeckung – eine der günstigsten Schieferdeckarten – passt perfekt zum Charakter der Immobilie. „Der Wert unseres Hauses hat sich mit Sicherheit deutlich erhöht“, rechnet der Kaufmann.

Vor Beginn der Sturmsaison sollten Hausbesitzer die schützende Haube über ihrem Heim auf jeden Fall kritisch in Augenschein nehmen: Beschädigte Platten, gewölbte Metallabdeckungen und lockere Hausanschlüsse bieten Stürmen immer eine ideale Angriffsfläche. Der Dach-Check könnte künftig sogar obligatorisch werden – einige Versicherer überlegen bereits, Leistungen zu kürzen, wenn Dächer schon vor einem Sturmangriff marode waren.

Für Hausherren, die ihren Besitz mit einem Schieferdach dauerhaft windsicher und gleichzeitig energiesparend sanieren möchten, hat Rathscheck Schiefer ein umfangreiches Sanierungsprogramm aufgelegt. Drei kostenlose e-Books geben dabei eine erste Hilfestellung. Infos und kostenlose Bauherrenberatung: Rathscheck Schiefer, Postfach 1752, 56707 Mayen, Telefon: 02651/95 50, Internet: www.schiefer.de

Die Ursprünge des Unternehmens Rathscheck Schiefer liegen weit über 200 Jahre zurück: Im Jahre 1793 gründete Johann Baptist Rathscheck das gleichnamige Unternehmen, das 1904 von der Wilh. Werhahn KG übernommen wurde.

Im letzten Jahrzehnt hat sich das Unternehmen zu einem der europäischen Marktführer entwickelt. Trotz der beachtlichen Expansion in den letzten Jahren ist die unternehmerische Struktur mittelständisch geblieben und wird es auch weiterhin bleiben. Neben Schiefer für Dach und Fassade vertreibt Rathscheck Schiefer jetzt auch das neuartige Fassensystem Stonepanel sowie Schieferfliesen für den Innen- und Außenbereich.

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Generation Sanierung: Asbest – die schlummernde Altlast

Hunderttausende Dächer belastet – Sanierungs-Hilfe durch neue Förderprogramme

Generation Sanierung: Asbest - die schlummernde Altlast

Schick saniert: Links Schiefer, rechts Asbest. (Bildquelle: Foto: Rathscheck)

Zehntausende Bauherren holt jetzt die Vergangenheit ein: Wer in den 60er, 70er und bis in die 90er Jahre in bester Absicht sein Haus mit asbesthaltigen Faserzementplatten gedeckt hat, steht zu Beginn des Rentenalters oder bei der Übertragung auf die Kinder häufig vor einer Totalsanierung. Viele Platten sind nicht nur stark verwittert und unansehnlich, sondern auch undicht – und im spröden Zustand gefährlich für die Gesundheit.

„Quer durch Deutschland müssen allein in den kommenden zehn Jahren rund 800 000 Dächer auf Wohngebäuden erneuert werden“, schätzen Andreas Jäger und Frank Rummel. Nach einer Analyse der beiden Geschäftsleiter von Rathscheck Schiefer gibt es derzeit bereits einen erheblichen Sanierungsstau – denn noch bis 1993 durften asbesthaltige Platten verlegt werden, bevor der Baustopp kam. Im Bundesamt für Bauwesen gehen die Fachleute von insgesamt 1,4 Milliarden Quadratmetern sanierungsbedürftigen Asbestzementflächen in Deutschland aus, was umgerechnet der Dachfläche von rund 4,5 Millionen Einfamilienhäusern entspricht.

Vom Sondermüll zum Naturdach

„Wir haben uns nichts dabei gedacht“, sagt heute einer, der es auch nicht besser wusste, obwohl er vom Fach kommt: Dachdeckermeister Rudi Klas ist „jetzt heilfroh, dass der Kram endlich runter ist.“ Mehr als 30 Jahre lebte die Familie an der Mosel im schmucken selbstgebauten Winkelbungalow unter dem Asbestdach. „Wir haben damals mit jeder Mark gerechnet“, erinnert sich der Handwerker an die Bauphase in den Siebzigern – „und die Industrie versprach bei den asbesthaltigen Faserzementplatten Langlebigkeit bei günstigen Preisen.“ Argumente, wie sie bei vielen Häuslebauern zogen. Drei Jahrzehnte später reichte ein einziger Hagelsturm: Die verwitterten Platten barsten – und setzten im ungünstigsten Fall giftige Fasern frei. Mit Schutzkleidung und Maske wurden die asbesthaltigen Platten fachgerecht entfernt und als Sondermüll in BigBags (große verschließbare Tüten) entsorgt.

Nach 30 Jahren mit dem Gesundheitsrisiko auf dem Dach sanierte Familie Klas mit Natur. Die „echte“ Bogenschnitt-Deckung aus Schiefer stellte sich dabei als eine günstige Sanierungsart heraus: Die Unterkonstruktion konnte nach dem Entfernen der asbesthaltigen Auflage kostensparend erhalten bleiben. Die neuen Schiefersteine verbinden die zeitlose Schönheit des seidigen Schimmers mit optimalen natürlichen Eigenschaften: Schiefer ist ein uraltes Gestein mit einer 400 Millionen Jahre alten Geschichte – und hält bei guter Qualität nahezu ewig. Der Werkstoff entstand in der Devonzeit durch feinste Sedimentablagerungen am Meeresgrund, reifte im Bauch der Erde und kam durch die Erdfaltungen an die Oberfläche. Heute erfüllt Schiefer alle Wünsche nach Effizienz und Nachhaltigkeit. In Deutschland wird das edle wie natürliche Material hauptsächlich aus den Tiefen der Eifel gefördert. Moderne Abbau- und Bearbeitungstechniken machen den Naturbaustoff zwischenzeitlich auch preislich attraktiv.

Förderprogramme für die Renovierung

Glück im Unglück bei der Dachsanierung hat auch, wer gleichzeitig die Wärmebilanz seines Hauses verbessern möchte: Hocheffiziente Aufdachdämmelemente wie „Thermosklent D“ lassen sich unmittelbar auf der vorhandenen alten Schalung montieren – und bieten der neuen Schieferdeckung wieder eine direkte Unterlage. Damit wird nicht nur viel Arbeitsaufwand, sondern dauerhaft bis zu ein Drittel Energie gespart. Gleichzeitig steigt der Wert der Immobilie. Mit einem finanziellen Zuschuss und einem umfangreichen kostenlosen Servicepaket unterstützt Rathscheck Schiefer, einer der weltweit führenden Produzenten von Schiefer in Premium-Qualität, die Asbestsanierung. Fachleute helfen bei der Ausschreibung, bei der Suche nach leistungsfähigen Schieferdeckern – und mit Informationen, wo weitere Fördermittel von Bund, Ländern und Kommunen zur Verfügung stehen. Über einen Bankpartner werden zinsgünstige Darlehen für die Sanierung von Dächern und Fassaden angeboten.

Rudi Klas geht es wie vielen, die vor drei Jahrzehnten neu gebaut haben. Er gehört jetzt zur Generation Sanierung – mit Anfang 60 topfit und gemeinsam mit seiner Frau optimistisch, den weiteren Lebensabend in den eigenen vier Wänden zu verbringen. „Deshalb war es jetzt der richtige Zeitpunkt, noch einmal vernünftig in die Immobilie zu investieren.“ Neben dem Dach wurden auch gleich die Bäder gemacht – ebenfalls in Naturschiefer. Sollten die Kinder mal erben, werden sie es den Eltern danken. Bei vielen anderen entpuppt sich der Nachlass bei der Renovierung als Altlast: Mindestens 60 Prozent aller zwischen 1960 und 1990 gebauten Häuser sind mit Asbest belastet. Asbestfasern wurde nicht nur auf Dächern, sondern auch in Boden- und Wandplatten verarbeitet – nach einer Einschätzung des Bundesamtes für Bauwesen in insgesamt 3000 Produkten. Beim Ausbau ist besondere Vorsicht geboten: „Möglichst nicht sägen, nicht brechen, Staub vermeiden und Schutzkleidung tragen“, empfiehlt das Umweltbundesamt.

Eine umfassende Sanierung sollte kein Laie selber machen – denn beim Ausbau werden Millionen von Fasern pro Kubikmeter frei, die krank machen können. Rudi Klas belastet das heute nicht mehr. Wenn er im Garten sitzt und auf die Nachbarhäuser schaut, hegt er Mitgefühl: „Die haben das alles noch vor sich.“ Dabei waren Entsorgung und Sanierung günstiger als gedacht – und das Ehepaar Klas schläft unter dem neuen Naturdach wieder wesentlich ruhiger.

Infos und kostenlose Bauherrenberatung: Rathscheck Schiefer, Postfach
1752, 56707 Mayen, Telefon: 02651/ 955110, www.schiefer.de

Die Ursprünge des Unternehmens Rathscheck Schiefer liegen weit über 200 Jahre zurück: Im Jahre 1793 gründete Johann Baptist Rathscheck das gleichnamige Unternehmen, das 1904 von der Wilh. Werhahn KG übernommen wurde.

Im letzten Jahrzehnt hat sich das Unternehmen zu einem der europäischen Marktführer entwickelt. Trotz der beachtlichen Expansion in den letzten Jahren ist die unternehmerische Struktur mittelständisch geblieben und wird es auch weiterhin bleiben. Neben Schiefer für Dach und Fassade vertreibt Rathscheck Schiefer jetzt auch das neuartige Fassensystem Stonepanel sowie Schieferfliesen für den Innen- und Außenbereich.

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Einfach schnell und fachregelkonform

Einfach schnell und fachregelkonform

Die Befestigungsmethode Primero-Fixx® für Schiefer zählt zum anerkannten Stand der Technik. (Bildquelle: PRIMERO/Sven-Erik Tornow)

Im Alltag hat sich die rationelle und damit besonders wirtschaftliche Befestigungsmethode Primero-Fixx® für Schiefer schon seit Jahren bewährt. Mittlerweile ist die Befestigungsmethode so verbreitet und etabliert, dass sie in die vom ZVDH – Zentralverband des Deutschen Dachdeckerhandwerks – neu vorgestellten Fachregeln für Deckungen mit Schiefer unter der Rubrik Befestigungsmittel „Drucklufttechnik“ aufgenommen wurde. Sie zählt folglich ab sofort zum anerkannten Stand der Technik.

Basis des Primero-Fixx® Schiefers, übrigens Schiefer mit einer bauaufsichtlichen Zulassung (Z-56.278-3455) und dem dazugehörigen Prüfzeugnis, sind Steine, die der EN DIN 12326 entsprechen. Diese werden mit einem weiteren Systembaustein, dem speziellen Primero-Fixx®-Schieferdübel ausgestattet. Er ist aus dem hochwertigen Dübelwerkstoff Polyamid und wird werkseitig in die vorgelochten Steine eingefügt. Bei der späteren Befestigung der Schiefer versenkt sich der Primero-Fixx® Nagelkopf oberflächenbündig in den Dübel. Gleichzeitig sorgt er bei der maschinellen Vernagelung für eine gleichmäßige Druckverteilung auf dem Schiefer. Nach der Nagelung erfüllt der Schieferdübel die Funktion des Nagelkopfes und ermöglicht dauerhaften Halt.

Weitere Komponente dieses zeit- und kostensparenden Systems ist der Nagel selbst. Er ist aus V4A-Edelstahl (Werkstoff-Nr. 1.4571) gefertigt und unverkennbar mit der Kopfprägung „P“ ausgestattet. Der Ringschaft dieses speziellen Nagels erhöht die Auszugswerte deutlich und sichert somit den dauerhaften Halt des Schiefers an Dach und Fassade. Untersuchungen beim Materialprüfungsamt Dortmund zeigen, dass Schiefer, die mit zwei Primero-Fixx®-Nägeln befestigt wurden einen fast doppelt so hohen Auszugswert haben als bei traditioneller „von Handnagelung“ mit 2,8 x 35 mm Kupfernägeln.

Komplettiert wird das System mit dem Primero-Fixx® Druckluftnagler. Er ist mit einer speziell für den Einsatz des System-Schieferdübels entwickelten Schnellzentrierung ausgestattet. Ein integriertes Druckreduzierventil sorgt zudem für konstanten Arbeitsdruck. Die ausgewogene Konstruktion in Verbindung mit dem geringenen Gewicht – cirka 1,220 kg im leeren Zustand – sorgt für bequemes, einfaches und rationelles Handling.

Vor allem aufgrund der zeitlichen und daraus resultierenden wirtschaftlichen Vorteile hat sich die vielfach eingesetzte und bewährte Befestigungsmethode am Markt durchgesetzt. Denn mit der durch die Aufnahme in die neuen Fachregeln regelkonformen Befestigung lässt sich die reine Arbeitszeit bei der Schieferdeckung im Vergleich zur traditionellen von Hand-Nagelung spürbar reduzieren.

Primero-Schiefer GmbH ist ein bundesweit tätiger Anbieter von Schiefer und Schiefersystemen für Dach, Wand, Boden und Fassade. Das Programm umfasst neben der rationellen Befestigungsmethode PRIMERO-FIXX® das variabel einsetzbare Schieferformat PRIMERO-Unigenial. Darüber hinaus bietet der Schieferspezialist den bewährten Naturstein objektbezogen gefertigt als Formsteine oder Plattenware für den Innen- und Außenbereich an.

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Schutz und Schönheit aus den Tiefen der Erde

Lebenslang robust und pflegeleicht: Kamin- und Ortgangbekleidungen aus Schiefer

Schutz und Schönheit aus den Tiefen der Erde

Schiefer: Schön und sicher am Kamin. (Bildquelle: Foto: Rathscheck Schiefer)

Ob Kaminbekleidungen, Gauben, Giebel, Attiken oder Ortgänge – ganz oben auf dem Haus sind Baumaterialen den höchsten Beanspruchungen durch Regen, Schnee und Wind ausgesetzt. Klassische wie neue moderne Schieferformate verbinden auch auf kleinen Flächen robusten Schutz mit zeitloser Schönheit – und setzen besondere Akzente.

Erst kam der Sturm, gefolgt von Regen und Nachtfrost. Und dann war es passiert: Mit einem großen Knall löste sich der Putz vom Kamin. „Das“ weiß Dachdeckermeister Maik Fischer, „kommt häufiger vor als mancher Hausbesitzer denkt.“ Denn an den höchsten Stellen des Hauses wird nicht selten an der falschen Ecke gespart. Wenn rauhe, ungedämmte oder nur einfach verputzte Schornsteine in die Jahre kommen schützt nur eine wasserdichte Bekleidung vor Folgeschäden. Vor allem bei gemauerten Schornsteinen kann eindringende Feuchtigkeit teuer werden: Ist der Kamin erst einmal versottet bleibt häufig nur eine aufwändige wie staubige Generalsanierung. „Eine vernünftige Schornsteinbekleidung ist da allemal günstiger und sinnvoller“, rät der Fachmann.

Dauerhaften Schutz und zeitlose Schönheit verbindet beispielsweise eine Kaminbekleidung mit Schiefer: Der Naturstein ist heute in vielen verschiedenen klassischen wie modernen Formaten erhältlich und setzt auf der höchsten Stelle jedes Hauses mit seinem blaugrauen Schimmer zudem besondere Akzente. Eine Schieferbekleidung ist dabei (und entgegen der landläufigen Meinung) keine extrem aufwändige Angelegenheit: Die Schiefersteine werden überlappend auf einer Holzunterkonstruktion – die bei Bedarf auch noch eine fehlende Dämmung aufnehmen kann – sturmfest mit Nägeln oder Schrauben befestigt. Durch vielfältige Verlegemöglichkeiten und unterschiedliche Formate passt sich Schiefer harmonisch an die Gesamtoptik von Haus und Dach an. Ein Materialmix sorgt dabei für interessante Erscheinungsbilder – und die besondere Note: Moderne Kühle verschmilzt mit traditioneller Verspieltheit, Edelstahl trifft Urgestein und Holzmaserung auf Steinstruktur. Schiefer ist ein reines Naturprodukt, dem schon die Römer zum Schutz vor dem Wetter vertrauten – und das 400 Millionen Jahre alt ist. In Deutschland werden besonders hochwertige Steine als so genannter „Moselschiefer“ aus den Tiefen der Eifel ans Tageslicht geholt, zu vier bis sechs Millimeter starken Platten gespalten und von Hand in verschiedene Formate gebracht.

Neben den Schornsteinen sind Attiken, Ortgänge, Gauben und Giebelseiten die Achillesfersen jedes Hauses: Wo Wind und Wetter am stärksten wirken ist die Belastung für das Material extrem hoch. In vielen Fällen sind Ortgänge und Attiken an Flachdachgebäuden und Carports ungeschützt der Witterung ausgesetzt. Was beim Neubau anfangs gut aussieht verlangt bereits nach wenigen Jahren erhöhten Pflegeaufwand: Die häufig schwer zugänglichen Stellen müssen regelmäßig gewartet oder gestrichen werden, um Funktion und Optik zu bewahren. Auch hier ist die Sanierung beispielsweise mit modernen rechteckigen Schiefersteinen einfach, langlebig und ästhetisch: Schiefer kann praktisch auf jede intakte Holzunterkonstruktion aufgebracht werden – und qualitativ hochwertiger Schiefer hält dann völlig pflegeleicht ein Menschenleben lang. Neben einem wirkungsvollen Wetterschutz von extrem belasteten Bauteilen erreichen Hausbesitzer mit verhältnismäßig wenig Aufwand eine zeitlose wie edle optische Aufwertung ihrer Immobilie. Den Gestaltungsideen von puristisch modern bis künstlerisch verspielt setzt Schiefer dabei kaum Grenzen: Die Steine sind bereits ab Bergwerk in verschiedenen Formaten lieferbar – oder werden vom Handwerker vor Ort ganz traditionell in die gewünschte Form gebracht.

Ob überdimensionaler Federkiel, Schulbuch oder Westerwälder Landschaft – die Dachdecker-Brüder Maik und Björn Fischer aus dem Westerwald gelten auch als Spezialisten für Schieferkunst am Haus. Beide sind Handwerker aus Passion und Tradition – und sogar Titelträger: Der eine Vize-Landesmeister, der andere Weltmeister im Dachdecken. Ganz nach den Wünschen von Bauherren veredeln die beiden Meister Giebel und Fassaden mit träumerischen Motiven: „Ornamente und Bilder können in jede Schieferdeckart eingearbeitet werden. Von großem Vorteil ist, dass Schiefer in verschiedenen Farben vorkommt und je nach Licht- und Wolkenbild unterschiedlich schimmert“ gibt sich Maik Fischer bescheiden. Als Vorlage reicht dem Fachmann meist eine Skizze oder ein Foto. Der Aufwand? „Na ja – der hält sich in Grenzen, wenn man es kann.“ Wie das Naturmaterial Schiefer wirkungsvoll und modern auch im Garten für Aufsehen sorgt zeigt Fischer stolz auf seiner eigenen Terrasse: Eine schlichte Nutzmauer verwandelte er durch eine Schieferbekleidung in ein kleines Kunstwerk – inspiriert vom Kurzurlaub in Barcelona schuf er mitten im Westerwald einen Blickfang im Gaudi-Stil.

Infos, Ideen und Broschüren zu Materialkombinationen und Details mit Schiefer: www.schiefer.de , Rathscheck Schiefer,
St.-Barbara-Str. 3, D-56727 Mayen, Telefon 02651 9550.

Die Ursprünge des Unternehmens Rathscheck Schiefer liegen weit über 200 Jahre zurück: Im Jahre 1793 gründete Johann Baptist Rathscheck das gleichnamige Unternehmen, das 1904 von der Wilh. Werhahn KG übernommen wurde.

Im letzten Jahrzehnt hat sich das Unternehmen zu einem der europäischen Marktführer entwickelt. Trotz der beachtlichen Expansion in den letzten Jahren ist die unternehmerische Struktur mittelständisch geblieben und wird es auch weiterhin bleiben. Neben Schiefer für Dach und Fassade vertreibt Rathscheck Schiefer jetzt auch das neuartige Fassensystem Stonepanel sowie Schieferfliesen für den Innen- und Außenbereich.

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Generation Sanierung: Vom Sondermüll zum Naturdach

Asbest – die unterschätzte Gefahr: “ Wir haben uns nichts dabei gedacht“ – Vorsicht bei Übernahme einer Alt-Immobilie – Hunderttausende Häuser sind belastet – Förderprogramme für die Renovierung mit Schiefer

Generation Sanierung: Vom Sondermüll zum Naturdach

Schiefer statt Asbest: Rudi Klas (rechts) ist froh die Asbest-Altlast los zu sein. Foto: Rathscheck

Tausende Bauherren holt jetzt die Vergangenheit ein: Wer in den 60er, 70er und 80er Jahren in bester Absicht sein Haus mit asbesthaltigen Faserzementplatten gedeckt hat, steht zu Beginn des Rentenalters häufig vor einer Totalsanierung. Viele Platten sind nicht nur stark verwittert und unansehnlich, sondern auch undicht – und im spröden Zustand gefährlich für die Gesundheit.

„Quer durch Deutschland müssen in den kommenden Jahren mehr als 100 000 Dächer auf Privathäusern erneuert werden“, schätzen Andreas Jäger und Frank Rummel. Nach einer Analyse der beiden Geschäftsleiter von Rathscheck Schiefer gibt es derzeit bereits einen erheblichen Sanierungsstau – denn noch bis 1993 durften asbesthaltige Platten verlegt werden, bevor der Baustopp kam. Im Bundesamt für Bauwesen gehen die Fachleute sogar von insgesamt 1,4 Milliarden Quadratmetern sanierungsbedürftigen Asbestzementflächen in Deutschland aus.

„Wir haben uns nichts dabei gedacht“, sagt heute einer, der es auch nicht besser wusste, obwohl er vom Fach kommt: Dachdeckermeister Rudi Klas ist „jetzt heilfroh, dass der Kram endlich runter ist.“ Mehr als 30 Jahre lebte die Familie an der Mosel im schmucken selbstgebauten Winkelbungalow unter dem Asbestdach. „Wir haben damals mit jeder Mark gerechnet“, erinnert sich der Handwerker an die Bauphase in den Siebzigern – „und die Industrie versprach bei den asbesthaltigen Faserzementplatten Langlebigkeit bei günstigen Preisen.“ Argumente, wie sie bei vielen Häuslebauern zogen. Drei Jahrzehnte später reichte ein einziger Hagelsturm: Die verwitterten Platten barsten – und setzten im ungünstigsten Fall giftige Fasern frei. Mit Schutzkleidung und Maske wurden die asbesthaltigen Platten fachgerecht entfernt und als Sondermüll in Bigpacks (große verschließbare Tüten) entsorgt.

Nach 30 Jahren mit dem Gesundheitsrisiko auf dem Dach sanierte Familie Klas mit Natur. Die „echte“ Bogenschnittdeckung aus Schiefer stellte sich dabei als eine günstige Sanierungsart heraus: Die Unterkonstruktion konnte nach dem Entfernen der asbesthaltigen Auflage kostensparend erhalten bleiben. Die neuen Schiefersteine verbinden die zeitlose natürliche Schönheit des seidigen Schimmers mit optimalen Eigenschaften: Schiefer ist ein uraltes Gestein mit einer 400 Millionen Jahre alten Geschichte – und hält nahezu ewig. Der Werkstoff entstand in der Devonzeit durch feinste Sedimentablagerungen am Meeresgrund, reifte im Bauch der Erde und kam durch die Erdfaltungen an die Oberfläche. Heute erfüllt Schiefer alle Wünsche nach Effizienz und Nachhaltigkeit. In Deutschland wird das edle wie natürliche Material hauptsächlich aus den Tiefen der Eifel gefördert. Moderne Abbau- und Bearbeitungstechniken machen den Naturbaustoff zwischenzeitlich auch preislich attraktiv.

Glück im Unglück bei der Dachsanierung hat auch, wer gleichzeitig die Wärmebilanz seines Hauses verbessern möchte: Moderne Aufdachdämmelemente wie Thermosklent lassen sich unmittelbar auf der vorhandenen alten Schalung montieren – und bieten der neuen Schieferdeckung wieder eine direkte Unterlage. Damit wird nicht nur viel Arbeitsaufwand, sondern dauerhaft bis zu ein Drittel Energie gespart. Gleichzeitig steigt der Wert der Immobilie. Neben einem umfangreichen kostenlosen Servicepaket aus persönlicher Beratung, Planung und fachkundiger Ausführung fördert Rathscheck Schiefer, einer der führenden Produzenten von Schiefer in Premium-Qualität, die Asbestsanierung mit Zuschüssen. Zusätzlich erhalten Bauherren Tipps, welche Städte, Gemeinden oder Versorger die Sanierung ebenfalls finanziell unterstützen – und in welchen Fällen die Kosten bei der Steuererklärung abzugsfähig sind. Im Programm „Energieeffizient sanieren“ gibt es beispielsweise auch bei der öffentlichen KfW-Bank Investitionszuschüsse von bis zu 18 750 Euro pro Wohneinheit sowie zinsgünstige Kredite.

Rudi Klas geht es wie vielen, die vor drei Jahrzehnten neu gebaut haben. Er gehört jetzt zur Generation Sanierung – mit Anfang 60 topfit und gemeinsam mit seiner Frau optimistisch, den weiteren Lebensabend in den eigenen vier Wänden zu verbringen. „Deshalb war es jetzt der richtige Zeitpunkt, noch einmal vernünftig in die Immobilie zu investieren.“ Neben dem Dach wurden auch gleich die Bäder gemacht – ebenfalls in Naturschiefer. Sollten die Kinder mal erben, werden sie es den Eltern danken. Bei vielen anderen entpuppt sich der Nachlass bei der Renovierung als Altlast: Mindestens 60 Prozent aller zwischen 1960 und 1980 gebauten Häuser sind mit Asbest belastet. Asbestfasern wurde nicht nur auf Dächern, sondern auch in Boden- und Wandplatten verarbeitet. Beim Ausbau ist besondere Vorsicht geboten: „Möglichst nicht sägen, nicht brechen, Staub vermeiden und Schutzkleidung tragen“, empfiehlt das Umweltbundesamt. Eine umfassende Sanierung sollte kein Laie selber machen – denn beim Ausbau werden Millionen von Fasern pro Kubikmeter frei, die krank machen können. Rudi Klas belastet das heute nicht mehr. Wenn er im Garten sitzt und auf die Nachbarhäuser schaut, hegt er Mitgefühl: „Die haben das alles noch vor sich.“ Dabei waren Entsorgung und Sanierung günstiger als gedacht – und das Ehepaar Klas schläft unter dem neuen Naturdach wieder wesentlich ruhiger.

Infos und kostenlose Bauherrenberatung: Rathscheck Schiefer, Postfach 1752, 56707 Mayen, Telefon: 02651/ 9550-0. www.schiefer.de

Die Ursprünge des Unternehmens Rathscheck Schiefer liegen weit über 200 Jahre zurück: Im Jahre 1793 gründete Johann Baptist Rathscheck das gleichnamige Unternehmen, das 1904 von der Wilh. Werhahn KG übernommen wurde.

Im letzten Jahrzehnt hat sich das Unternehmen zu einem der europäischen Marktführer entwickelt. Trotz der beachtlichen Expansion in den letzten Jahren ist die unternehmerische Struktur mittelständisch geblieben und wird es auch weiterhin bleiben. Neben Schiefer für Dach und Fassade vertreibt Rathscheck Schiefer jetzt auch das neuartige Fassensystem Stonepanel sowie Schieferfliesen für den Innen- und Außenbereich.

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Schieferfliesen: Pflegeleicht und zeitlos

Fünf Fragen an den Experten Uwe Ammel

Schieferfliesen: Pflegeleicht und zeitlos

Zum Schutz vor hartnäckigen Flecken empfiehlt Naturstein-Experte Uwe Ammel eine Imprägnierung.

MAYEN/Eifel. Sie sind zeitlos, elegant und immer ein Blickfang: Schieferfliesen in Wohnräumen, Bädern und Küchen erobern den Innenausbau. Verlegung und Pflege sind dabei nicht aufwendiger als bei konventionellen Fliesen – sagt Uwe Ammel, Naturstein-Experte bei Rathscheck Schiefer, einem der führenden Anbieter von Schiefer in Premiumqualität.

Viele Bauherren schätzen Natur und Ästhetik – und wenig Arbeit. Wie aufwendig sind die Verlegung und die spätere Pflege von Schieferfliesen?

Im Prinzip gibt es dabei keinen Unterschied zu herkömmlichen Fliesen. Die Verlegung erfolgt mit vergütetem Natursteinkleber, die Schieferfliesen können individuell und passgenau zugeschnitten werden. Nach dem Verfugen und Trocknen können die Fliesen bei Bedarf zusätzlich mit einer farbvertiefenden Imprägnierung behandelt werden.

Es gibt das Vorurteil: Natursteine sind grundsätzlich empfindlicher als künstlich hergestellte Fliesen?

Das stimmt ganz und gar nicht. Schiefer hat eine sehr dichte Oberfläche – das macht ihn seit Jahrhunderten zum begehrten Baumaterial. Schieferfliesen sind pflegeleicht und nach einer entsprechenden Oberflächenbehandlung gegen die verschiedensten Verschmutzungen resistent.

Was muss bei der Pflege beachtet werden?

Für die regelmäßige Wischpflege empfehlen wir den Zusatz von Edel-Steinseife – wie die Schieferfliese ebenfalls ein reines Naturprodukt. Das gewährleistet ohne großen Aufwand sowohl eine schöne Oberfläche als auch einen dauerhaften Schutz. Bei besonders starker Beanspruchung sollte die Fläche periodisch mit einem säurefreien Grundreiniger und einer Bürste gesäubert und anschließend wieder mit einem farbvertiefenden Fleckschutz behandelt werden.

Wie oft muss eine Imprägnierung wiederholt werden?

Das kommt natürlich auf die Beanspruchung an. In Wohnräumen bei wöchentlicher Reinigung eher selten, in Duschen und auf Arbeitsplatten empfehlen wir einmal im Jahr. Dann sieht unser 400 Millionen Jahre alter Schiefer ewig aus wie neu…

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Uwe Ammel ist Naturstein-Experte bei Rathscheck Schiefer. Das Unternehmen ist einer der führenden Anbieter von Schiefer in Premiumqualität und bietet neben hochwertigen Schieferdeckungen für Dächer und Fassaden eine breite Palette an verschieden farbigen Schieferfliesen und Schieferplatten für den Innenausbau und die Gartengestaltung an. Neu im Programm sind hochwertige Quarzite und Phyllite aus norwegischen Vorkommen.

Bildzeile:

400 Millionen Jahre alt – und ewig wie neu: Schieferfliesen sind natürlich und robust.

Foto: Rathscheck Schiefer

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Die Ursprünge des Unternehmens Rathscheck Schiefer liegen weit über 200 Jahre zurück: Im Jahre 1793 gründete Johann Baptist Rathscheck das gleichnamige Unternehmen, das 1904 von der Wilh. Werhahn KG übernommen wurde.

Im letzten Jahrzehnt hat sich das Unternehmen zu einem der europäischen Marktführer entwickelt. In Deutschland ist Rathscheck Schiefer mit deutlichem Abstand Marktführer. Trotz der beachtlichen Expansion in den letzten Jahren ist die unternehmerische Struktur mittelständisch geblieben und wird es auch weiterhin bleiben. Neben Schiefer für Dach und Fassade vertreibt Rathscheck Schiefer jetzt auch das neuartige Fassensystem Stonepanel siwue Schieferfliesen für den Innen- und Außenbereich.

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Schieferfliesen: Natur im Haus

Pflegeleichte Platten für Böden, Bad und Küche – Schwarz ist schick

Schieferfliesen: Natur im Haus

400 Millionen Jahre alt – und ewig wie neu: Schieferfliesen sind natürlich und robust.

MAYEN /Eifel. Ob beim Neubau oder bei der Renovierung: Natursteine setzen sich auch beim Innenausbau immer mehr durch. Zeitlos wie elegant lassen sich viel beanspruchte Räume mit passgenauen Schieferfliesen gestalten.

„Verlegung und Pflege sind nicht aufwendiger als ein normaler Fliesenbelag“ loben Fachleute die Vorzüge des natürlichen Baustoffs. Denn Fliesen aus Schiefer sind 400 Millionen Jahre alt, 100 Prozent Natur – und kommen direkt aus dem Berg auf den Boden und an die Wand. Durch moderne Spalt-, Säge- und Schleiftechniken lassen sich verschiedene Oberflächen von spaltrau bis feingeschliffen herstellen.

Während Keramikfliesen künstlich eingefärbt werden, ist die Farbe von Schieferfliesen von der Abbaustätte abhängig. „Von hellgrau über grün bis blaugrau, golden und schwarz reicht die Farbpalette“, betont Naturstein-Experte Uwe Ammel von Rathscheck Schiefer, einem der führenden Produzenten von Schiefer in Premiumqualität. Das bisher vor allem auf hochwertigen Dachschiefer spezialisierte Unternehmen aus Mayen in der Eifel liefert neben den bis zu einen Zentimeter starken Schieferfliesen in verschiedenen Farben und Formaten jetzt auch passgenaue Einbauteile für Duschen, Waschtische und Küchen. Denn Schiefer gilt als ideales wie strapazierfähiges und langlebiges Material für den zeitlosen Mix im Innenausbau: „Besonders beliebt ist die Kombination mit Holz, Metall, Glas und weißer Keramik – das gibt ganz neue Möglichkeiten für ästhetische und anspruchsvolle Gestaltungen in Nass- und Arbeitsbereichen“, sagt Ammel – und wischt auch alle Bedenken vor aufwendiger Pflege des modernen Blickfangs weg: Natursteine aus Schiefer sind nach einer Imprägnierung meist weniger empfindlich als industriell hergestellte Produkte. Infos und Bauherrenbroschüren: Rathscheck Schiefer, www.schiefer.de , Telefon: 02651/9550.

Die Ursprünge des Unternehmens Rathscheck Schiefer liegen weit über 200 Jahre zurück: Im Jahre 1793 gründete Johann Baptist Rathscheck das gleichnamige Unternehmen, das 1904 von der Wilh. Werhahn KG übernommen wurde.

Im letzten Jahrzehnt hat sich das Unternehmen zu einem der europäischen Marktführer entwickelt. In Deutschland ist Rathscheck Schiefer mit deutlichem Abstand Marktführer. Trotz der beachtlichen Expansion in den letzten Jahren ist die unternehmerische Struktur mittelständisch geblieben und wird es auch weiterhin bleiben. Neben Schiefer für Dach und Fassade vertreibt Rathscheck Schiefer jetzt auch das neuartige Fassensystem Stonepanel siwue Schieferfliesen für den Innen- und Außenbereich.

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