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„Was kostet eine Scheidung?“ Neues WordPress Plugin gibt Antwort

Rechtsanwälte können durch ein kostenloses WordPress oder Joomla Plug-In hervorragend mit potentiellen Mandanten Kontakt herstellen.

"Was kostet eine Scheidung?" Neues WordPress Plugin gibt Antwort

Ergebnis der Scheidungskostenberechnung

Wie schafft man es aus einem interessierten Webseiten-Besucher Kontakt herzustellen und ihn zu einem Mandanten zu machen?

Das Scheidungskostenrechner-Plug-In hilft hierbei: Es schafft einen deutlichen Mehrwert, indem die voraussichtlichen Scheidungskosten transparent dargestellt werden und ein direkter Kontakt per E-Mail zum Anwalt sofort möglich ist.

Die Frage nach den Scheidungskosten stellt sich wohl bei allen Mandanten, bei denen eine Scheidung ansteht. Dabei ist die Berechnung der voraussichtlichen Scheidungskosten durch einen Scheidungskostenrechner bequem online und innerhalb weniger Sekunden möglich.

Rechtsanwalt Christian Kieppe hat gemeinsam mit der Münsteraner Internetagentur Active Websight einen Scheidungskostenrechner für WordPress und Joomla Webseiten entwickelt und stellt diesen nun auch als kostenlose Erweiterung (Plug-In) für alle interessierten Anwälte für ihre eigene Webseite kostenlos zur Verfügung.

Auf der Webseite https://scheidungskostenrechner.org/ kann der Scheidungskostenrechner getestet werden. Dort können innerhalb weniger Sekunden die voraussichtlichen Scheidungskosten berechnet werden. Es ist keine Registrierung erforderlich. Für die Berechnung der voraussichtlichen Scheidungskosten ist nur die Angabe des monatlichen Nettoeinkommens beider (noch)-Ehegatten erforderlich. Außerdem muss auch die Anzahl der Kinder angegeben werden. Nach der Eingabe dieser Daten erhält man sofort eine Kostenübersicht, welche die voraussichtlichen Scheidungskosten transparent darstellt. Diese Berechnung ist vollkommen unverbindlich, kostenlos und kann jederzeit von zuhause aus stattfinden.

Interessierte Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälte können dieses Plug-In kostenlos auf ihrer eigenen Webseite einbinden und so für ihre potentiellen Mandanten einen deutlichen Mehrwert schaffen.

Das Plug-In ist eine ideale Möglichkeit, um mit der eigenen Homepage den Kontakt mit potentiellen Mandanten herzustellen und direkt eine Anfrage per E-Mail zu erhalten.

Die einfach zu bedienende Eingabe-Maske eignet sich hervorragend für eine erfolgreiche Kontaktanbahnung zu allen potenziellen „Scheidungs-Mandaten“. Denn erfahrungsgemäß ist die Frage nach den Scheidungskosten eine der häufigsten Fragen, die Rechtsanwälten gestellt wird.

Das Plug-In kann nach den individuellen Bedürfnissen angepasst werden, beispielsweise kann der Kontakt-Button individuell konfiguriert werden. Selbstverständlich kann als Empfänger-E-Mail-Adresse ihre eigene Kanzlei E-Mail-Adresse eingefügt werden und auch der Button-Text kann individuell geändert werden. Zudem kann zwischen einer schmalen und einer breiten Version des Plug-Ins ausgewählt werden.

Das Plug-In steht für die Systeme WordPress und Joomla, die beiden wohl am weitesten verbreiteten Systeme für Webseiten zur Verfügung. Auch die Einbindung des Plug-Ins in die eigene Webseite ist äußerst einfach und in unter 10 Minuten erledigt.

Ausführliche Informationen zur Installation ist auf folgender Seite zu finden: https://de.wordpress.org/plugins/aw-skr/#installation

Der Scheidungskostenrechner kann unter https://scheidungskostenrechner.org/ getestet werden.

Wer an einem Wettbewerbsvorteil interessiert ist und mehr Anfragen per E-Mail erhalten möchte, der kann unter https://scheidungskostenrechner.org/plugin/ weitere Infos zum Plug-In erhalten!

Active Websight ist eine Agentur für Webdesign und Online-Marketing in Münster.

Kontakt
Active Websight
Frank Romeike
Hamburger Straße 8
48155 Münster
02519874770
romeike@active-websight.de
https://www.active-websight.de

Familie Kinder Zuhause

Scheidung ohne Rosenkrieg

ARAG Experten informieren über finanzielle Regelungen in der Ehe – und danach.

Scheidung ohne Rosenkrieg

Eine Trennung bedeutet immer Ärger, Schwierigkeiten, emotionale Tiefs – und zu allem Übel auch viel Bürokratie. Und nach wie vor sind es zumeist Frauen, die nach einer Scheidung in finanzielle Schieflage geraten, weil verheiratete Frauen häufig weniger oder als Hausfrauen gar kein eigenes Einkommen haben. Welche Modelle einer Eheführung für wen geeignet sind, erklären die ARAG Experten im Folgenden:

Was ist eine Zugewinngemeinschaft?
Haben die Partner vertraglich keine andere Regelung getroffen, bilden sie automatisch eine Zugewinngemeinschaft. Dabei behält jeder Partner das, was ihm auch schon vor der Ehe gehörte. Bringt ein Partner beispielsweise eine Eigentumswohnung mit in die Ehe, bleibt er während und nach der Ehe der alleinige Eigentümer. Auch das, was nach der Eheschließung von den Eheleuten erworben wird, bleibt grundsätzlich Eigentum des jeweiligen Ehepartners, es sei denn, es wird ausdrücklich Miteigentum – etwa an einer Immobilie – begründet. Kommt es zur Scheidung, muss allerdings derjenige, der mehr erwirtschaftet hat, einen Teil abgeben: den Zugewinnausgleich. Dabei wird das in der Ehe erwirtschaftete Vermögen beider Partner verglichen. Die Hälfte der Differenz muss an denjenigen Ehegatten gezahlt werden, der weniger Zugewinn erzielt hat. Der Zugewinn wird in der Regel als Summe ausgezahlt und ist steuerfrei. Wird die Ehe nicht etwa durch einen Rosenkrieg, sondern tragischerweise durch den Tod eines Partners beendet, erhält der noch lebende Partner neben seinem gesetzlichen Erbe pauschal ein Viertel des Vermögens steuerfrei als Zugewinn.

Was ist die modifizierte Zugewinngemeinschaft?
Eine Sonderform hierbei ist die modifizierte Zugewinngemeinschaft. Ehepaare können bestimmte Teile des Vermögens vom Zugewinn vertraglich ausschließen. Dies findet beispielsweise Anwendung, wenn Betriebsvermögen nach einer Trennung nicht aufgesplittet werden soll. Möglich ist auch ein Ausschluss des Zugewinns für den Fall der Scheidung, während es für den Todesfall beim Ausgleich des Zugewinns bleiben soll.

Was bedeutet Gütertrennung?
Auch wenn sie auf den ersten Blick als Garant für eine unkomplizierte Scheidung ohne lästige Rechnerei daherkommt, warnen die ARAG Experten vor den Tücken, die die Gütertrennung bereithält: Zunächst einmal behält auch hier jeder das, was ihm ohnehin gehört. Und auch das, was er im Laufe der Ehe erwirtschaftet. Ein Zugewinnausgleich muss nicht gezahlt werden. Diese Form der Eheführung wird dann gewählt, wenn z. B. beide Partner vermögend sind oder sie ein Unternehmen führen, dessen Betriebsvermögen im Scheidungsfall nicht aufgelöst werden soll. Oft sind bei diesem Modell einmalige Abfindungssummen an den finanziell schlechter gestellten Partner vertraglich festgelegt. Dabei raten die ARAG Experten jedoch zur Vorsicht: Selbst wenn eine sechsstellige Summe zunächst gut klingt, ist sie oft nach wenigen Jahren verbraucht. Ein Weg in die Altersarmut ist dann meist vorprogrammiert, wenn eine Rückkehr in den Beruf nicht gelingt. Ein Tipp der ARAG Experten: Der erwerbstätige Partner sollte von Anfang an die Altersvorsorge des anderen ergänzen. Eine weitere Tücke zum Schluss: Trennt hier der Tod beide Partner, erhält der überlebende Ehegatte seinen Anteil am Nachlass als Erbe und muss die komplette Summe, abzüglich der Freibeträge, voll versteuern.

Worin liegt der Unterschied zur Gütergemeinschaft?
Hierbei werden die Güter beider Partner gemeinschaftliches Vermögen. Bei einer Trennung werden sie hälftig geteilt, unabhängig davon, wer was mit in die Ehe gebracht hat. Etwaige Ausgleichszahlungen, Vorsorge- und Rentenansprüche sind frei verhandelbar. Kein Wunder also, dass die Gütergemeinschaft zu den eher selten geführten Ehemodellen gehört.

Sichern Unterhaltszahlungen den schwächeren Partner ab?
Grundsätzlich ja, wenngleich sehr begrenzt, so die ARAG Experten. Dabei verweisen sie auf die Unterhaltsreform, die seit 2008 in Kraft ist. Demnach muss Unterhalt an den geschiedenen Partner in der Regel nur noch bis zum dritten (früher achten) Lebensjahr des jüngsten Kindes gezahlt werden. Danach müssen die Partner, die sich bislang um Kinder und Haushalt gekümmert haben, wieder arbeiten gehen oder sich zumindest um einen Teilzeitjob bemühen, wenn die Kinder anderweitig betreut werden können.

Die ARAG ist das größte Familienunternehmen in der deutschen Assekuranz und versteht sich als vielseitiger Qualitätsversicherer. Neben ihrem Schwerpunkt im Rechtsschutzgeschäft bietet sie ihren Kunden in Deutschland auch attraktive, bedarfsorientierte Produkte und Services aus einer Hand in den Bereichen Komposit, Gesundheit und Vorsorge. Aktiv in insgesamt 17 Ländern – inklusive den USA und Kanada – nimmt die ARAG zudem über ihre internationalen Niederlassungen, Gesellschaften und Beteiligungen in vielen internationalen Märkten mit ihren Rechtsschutzversicherungen und Rechtsdienstleistungen eine führende Position ein. Mit mehr als 4.000 Mitarbeitern erwirtschaftet der Konzern ein Umsatz- und Beitragsvolumen von 1,6 Milliarden EUR.

ARAG SE ARAG Platz 1 40472 Düsseldorf Aufsichtsratsvorsitzender Gerd Peskes Vorstand Dr. Dr. h. c. Paul-Otto Faßbender (Vors.)
Dr. Renko Dirksen Dr. Matthias Maslaton Werner Nicoll Hanno Petersen Dr. Joerg Schwarze
Sitz und Registergericht Düsseldorf HRB 66846 USt-ID-Nr.: DE 119 355 995

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Der D.A.S. Leistungsservice informiert: Urteile in Kürze – Erbrecht

Ehegattentestament: Unwirksam bei Scheidung?

Ein gemeinschaftliches Testament von Ehegatten verliert seine Gültigkeit, wenn ein Ehepartner die Scheidung einreicht und der andere zustimmt. Die Ehepartner können dann für sich selbst jeweils neue Testamente aufsetzen. Auch ein Mediationsverfahren mit dem Ziel einer Versöhnung ändert nichts an der Unwirksamkeit des gemeinsamen Testaments. Dies hat laut D.A.S. Rechtsschutz Leistungs-GmbH (D.A.S. Leistungsservice) das Oberlandesgericht Oldenburg entschieden.
OLG Oldenburg, Az. 3 W 71/18

Hintergrundinformation:
Viele Ehepaare setzen ein gemeinschaftliches Testament auf. Dafür gelten besondere Regeln. Stirbt zum Beispiel ein Ehepartner, kann der andere das Testament nicht ohne Weiteres widerrufen oder durch ein neues ersetzen. Eine Scheidung allerdings macht das gemeinschaftliche Testament unwirksam. Der Fall: Ein Ehepaar hatte ein gemeinschaftliches Testament aufgesetzt. Beide hatten sich darin gegenseitig als Erben eingesetzt. Ein Jahr später kam es zur Trennung. Der Ehemann setzte nun ein neues Testament auf und machte seine Adoptivtochter zur Alleinerbin. Dann reichte die Ehefrau die Scheidung ein, der der Ehemann vor Gericht zustimmte. Allerdings wollten beide noch ein Mediationsverfahren durchlaufen, um herauszufinden, ob sich die Ehe vielleicht retten ließe. Der Mann verstarb jedoch. Die Ehefrau und die Adoptivtochter waren nun beide der Meinung, seine Alleinerben zu sein. Es kam zum Prozess. Das Urteil: Das Oberlandesgericht Oldenburg erklärte nach Informationen des D.A.S. Leistungsservice die Adoptivtochter zur Alleinerbin. Nach dem Bürgerlichen Gesetzbuch verliere ein gemeinschaftliches Testament seine Wirksamkeit, wenn die Ehe geschieden sei oder die Voraussetzungen für eine Scheidung vorlägen, also der Erblasser entweder die Scheidung beantragt oder ihr zugestimmt habe. Diese Situation liege hier vor. Die Eheleute hätten bereits drei Jahre lang getrennt gelebt. Der Wunsch nach einem Mediationsverfahren reiche nicht aus, um anzunehmen, dass beide die Ehe fortsetzen wollten. Zwar sehe das Gesetz eine Ausnahme vor: Ein gemeinsames Testament bleibe auch bei einer Scheidung gültig, wenn beide Ehepartner dies von Anfang an so bestimmt hätten. Dies sei hier aber nicht der Fall gewesen. Die Ehefrau ging daher leer aus.
Oberlandesgericht Oldenburg, Beschluss vom 26. September 2018, Az. 3 W 71/18

Weitere Ratgeberthemen finden Sie unter www.ergo.com/ratgeber Weitere Informationen zur Rechtsschutzversicherung finden Sie unter www.das.de/rechtsportal Sie finden dort täglich aktuelle Rechtsinfos zur freien Nutzung.

Folgen Sie der D.A.S. auf Facebook und YouTube.

Bitte geben Sie bei Verwendung des bereitgestellten Textmaterials die D.A.S. Rechtsschutz Leistungs-GmbH als Quelle an.

Bei Veröffentlichung freuen wir uns über Ihr kurzes Signal oder einen Beleg – vielen Dank!

Über den D.A.S. Rechtsschutz
Seit 1928 steht die Marke D.A.S. für Kompetenz und Leistungsstärke im Rechtsschutz. Mit dem D.A.S. Rechtsschutz bieten wir mit vielfältigen Produktvarianten und Dienstleistungen weit mehr als nur Kostenerstattung. Er ist ein Angebot der ERGO Versicherung AG, die mit Beitragseinnahmen von 3,3 Mrd. Euro im Jahr 2016 zu den führenden Schaden-/Unfallversicherern am deutschen Markt zählt. Die Gesellschaft bietet ein umfangreiches Portfolio für den privaten, gewerblichen und industriellen Bedarf an und verfügt über mehr als 160 Jahre Erfahrung. Sie gehört zu ERGO und damit zu Munich Re, einem der weltweit führenden Rückversicherer und Risikoträger. Mehr unter www.das.de

Firmenkontakt
D.A.S. Rechtsschutz Leistungs-GmbH
Dr. Claudia Wagner
ERGO-Platz 2
40477 Düsseldorf
0211 477-2980
claudia.wagner@ergo.de
http://www.ergo.com

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HARTZKOM Strategische Markenkommunikation
Julia Bergmann
Hansastraße 17
80686 München
089 99846116
das@hartzkom.de
http://www.hartzkom.de

Politik Recht Gesellschaft

Der D.A.S. Leistungsservice informiert: Urteil in Kürze – Erbrecht

Ehegattentestament: Unwirksam bei Scheidung?

Ein gemeinschaftliches Testament von Ehegatten verliert seine Gültigkeit, wenn ein Ehepartner die Scheidung einreicht und der andere zustimmt. Die Ehepartner können dann für sich selbst jeweils neue Testamente aufsetzen. Auch ein Mediationsverfahren mit dem Ziel einer Versöhnung ändert nichts an der Unwirksamkeit des gemeinsamen Testaments. Dies hat laut D.A.S. Rechtsschutz Leistungs-GmbH (D.A.S. Leistungsservice) das Oberlandesgericht Oldenburg entschieden.
OLG Oldenburg, Az. 3 W 71/18

Hintergrundinformation:
Viele Ehepaare setzen ein gemeinschaftliches Testament auf. Dafür gelten besondere Regeln. Stirbt zum Beispiel ein Ehepartner, kann der andere das Testament nicht ohne Weiteres widerrufen oder durch ein neues ersetzen. Eine Scheidung allerdings macht das gemeinschaftliche Testament unwirksam. Der Fall: Ein Ehepaar hatte ein gemeinschaftliches Testament aufgesetzt. Beide hatten sich darin gegenseitig als Erben eingesetzt. Ein Jahr später kam es zur Trennung. Der Ehemann setzte nun ein neues Testament auf und machte seine Adoptivtochter zur Alleinerbin. Dann reichte die Ehefrau die Scheidung ein, der der Ehemann vor Gericht zustimmte. Allerdings wollten beide noch ein Mediationsverfahren durchlaufen, um herauszufinden, ob sich die Ehe vielleicht retten ließe. Der Mann verstarb jedoch. Die Ehefrau und die Adoptivtochter waren nun beide der Meinung, seine Alleinerben zu sein. Es kam zum Prozess. Das Urteil: Das Oberlandesgericht Oldenburg erklärte nach Informationen des D.A.S. Leistungsservice die Adoptivtochter zur Alleinerbin. Nach dem Bürgerlichen Gesetzbuch verliere ein gemeinschaftliches Testament seine Wirksamkeit, wenn die Ehe geschieden sei oder die Voraussetzungen für eine Scheidung vorlägen, also der Erblasser entweder die Scheidung beantragt oder ihr zugestimmt habe. Diese Situation liege hier vor. Die Eheleute hätten bereits drei Jahre lang getrennt gelebt. Der Wunsch nach einem Mediationsverfahren reiche nicht aus, um anzunehmen, dass beide die Ehe fortsetzen wollten. Zwar sehe das Gesetz eine Ausnahme vor: Ein gemeinsames Testament bleibe auch bei einer Scheidung gültig, wenn beide Ehepartner dies von Anfang an so bestimmt hätten. Dies sei hier aber nicht der Fall gewesen. Die Ehefrau ging daher leer aus.
Oberlandesgericht Oldenburg, Beschluss vom 26. September 2018, Az. 3 W 71/18

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Politik Recht Gesellschaft

Der Ehevertrag: Bereits in guten Zeiten vorausschauen und vorsorgen

Notarin Bettina Selzer erklärt, warum die eherechtlichen Vorgaben des BGB nicht immer der individuellen Situation angemessen sind und wann ein Ehevertrag sinnvoll sein kann.

Der Ehevertrag: Bereits in guten Zeiten vorausschauen und vorsorgen

In guten Zeiten vorsorgen: Notarin Bettina Selzer zu den Gestaltungsmöglichkeiten des Ehevertrages

Frankfurt, 06. September 2018 – Frisch verliebt und voller Begeisterung zum Traualtar: Wenn die Hochzeit kurz bevorsteht, mag für manchen der Gedanke an einen Ehevertrag irritierend sein. Tatsache ist jedoch, dass allein im Jahr 2017 in Deutschland 153.501 Ehen geschieden wurden. Es ist daher durchaus ratsam frühzeitig vorzusorgen, um die Folgen einer möglichen Trennung für beide Seiten sinnvoll und fair zu gestalten. Denn niemand weiß, was in zehn oder zwanzig Jahren ist. Hier wirkt der Ehevertrag wie eine Versicherung für die Ehe.

Das Bürgerliche Gesetzbuch sieht für die Ehe zwar auch in finanzieller Hinsicht klare Regeln vor: für den Zugewinnausgleich, zu Unterhaltsansprüchen und zum Versorgungsausgleich; aber nicht immer sind die gesetzlichen Vorgaben für die individuelle Situation angemessen. Durch einen Ehevertrag können Eheleute diese Punkte selbst gestalten. Zudem kann ein Ehevertrag auch während der Ehe jederzeit den Gegebenheiten angepasst werden.

Besonders empfiehlt sich ein Ehevertrag für Unternehmerinnen oder Unternehmer. Im Falle einer Scheidung kann sonst sogar der Fortbestand des Unternehmens gefährdet sein, wie Bettina Selzer, Notar in Frankfurt, in einem neuen Fachbeitrag auf der Kanzlei-Homepage erklärt. Auch in anderen Fällen kann ein Ehevertrag dringend angezeigt sein.

Beispiele hierfür sind: die Eheschließung mit einem ausländischen Partner, um zumindest die Rechtsgrundlage für den Fall der Trennung zu klären, wenn die künftigen Ehepartner sehr unterschiedliche Vermögen besitzen, oder beim Wunsch der Ehepartner nach größtmöglicher finanzieller Unabhängig, zum Beispiel, wenn zum Zeitpunkt der Heirat Kinderwunsch und Berufsfindung bereits abgeschlossen sind.

Wer sich frühzeitig mit dem Thema auseinandersetzt, kann unvorbelastet und einvernehmlich darüber sprechen. Gerät die Ehe erst in Schieflage oder befindet man sich bereits mitten in einem Rosenkrieg, ist dies oft schwierig.

Beim Abschluss eines Ehevertrages haben die Eheleute sehr weitreichende Gestaltungsmöglichkeiten. „Wenn Sie unsicher sind, ob Sie einen Ehevertrag schließen sollten oder was genau dieser beinhalten kann, bietet sich die fachkundige Beratung durch einen Notar an,“ empfiehlt Bettina Selzer.

Da ein Ehevertrag gewichtige wirtschaftliche und rechtliche Folgen haben kann, muss er nach deutschem Recht auch zwingend von einem Notar beurkundet werden. Dies hat der Gesetzgeber in § 1410 BGB festgelegt. Es soll damit sichergestellt werden, dass jeder Partner umfassend über Vorteile und Risiken aufgeklärt ist sowie die gewünschten Regelungen in einem rechtssicheren Vertragsdokument niedergeschrieben sind.

Weitere Informationen

Fachartikel – Der Ehevertrag eines Unternehmers/einer Unternehmerin:
https://www.selzer-reiff.de/aktuelles/fachbeitraege-publikationen/der-ehevertrag-eines-unternehmers-einer-unternehmerin/

Checkliste zum Schließen des Ehevertrages beim Notar:
https://www.selzer-reiff.de/aktuelles/downloads-checklisten/

Über Notarin Bettina Selzer

Notarin Bettina Selzer, geb. Schmidt, ist Gründerin der Kanzlei SELZER REIFF Rechtsanwälte Notare (ehemals: Schmidt & Kollegen Rechtsanwälte Notarin). Sie ist seit 1996 als Rechtsanwältin zugelassen und wurde 2011 zur Notarin in Frankfurt berufen.

Als vereidigte Notare in Frankfurt bieten Notarin Bettina Selzer und Notarin Sonja Reiff in ihrem Notarbüro im Westend Frankfurt sämtliche notariellen Dienstleistungen in allen Rechtsgebieten an, unter anderem im Erbrecht, im Handelsrecht und Gesellschaftsrecht, im Grundstücks- und Immobilienrecht sowie im Familienrecht und bei klassischen Treuhandtätigkeiten.

Der Notar ist in Deutschland als unabhängiger Träger eines öffentlichen Amtes für die Beurkundung von Willenserklärungen auf dem Gebiet der vorsorgenden Rechtspflege tätig. Im Handelsrecht, Gesellschaftsrecht und Grundstücksrecht sowie im Erbrecht und Familienrecht unterliegen Verträge häufig gesetzlichen oder vertraglichen Formerfordernissen, deren Einhaltung durch Mitwirkung des Notars sichergestellt wird.

Tag-It: Ehevertrag, Scheidung, Zugewinngemeinschaft, Zugewinnausgleich, Unterhalt Unterhaltsanspruch, Versorgungsausgleich, Notar Frankfurt, Notarin, Notariat, Notarbüro

Über die Sozietät SELZER REIFF Rechtsanwälte Notare, Frankfurt am Main:

Zentral im Westend Frankfurt gelegen, ist die Sozietät SELZER REIFF Rechtsanwälte Notare ein modernes Notarbüro.

Mit Rechtsanwältin Bettina Selzer und Rechtsanwältin Sonja Reiff verfügt die Kanzlei über zwei in Frankfurt vereidigte Notare und bietet sämtliche notarielle Dienstleistungen in allen Rechtsgebieten an, unter anderem im Erbrecht, im Gesellschaftsrecht, im Grundstücks- und Immobilienrecht sowie bei der Vermögens- und Unternehmensnachfolge.

Die Notare können aufgrund ihrer juristischen und notariellen Kenntnisse und Erfahrungen die Mandanten jederzeit fachgerecht beraten und ihnen auf sie zugeschnittene Lösungen anbieten. Sie erstellen gerne kurzfristig und in bester Qualität Urkundenentwürfe, beurkunden diese und sorgen für eine zügige und verlässliche Abwicklung.

Ergänzt wird das Angebot der Kanzlei durch erfahrene Kooperationspartner, z.B. in den Bereichen Familien- und Erbrecht, Handels- und Gesellschaftsrecht, Unternehmensberatung und Steuerberatung. Privatpersonen und Unternehmen finden so breite Unterstützung in Rechtsangelegenheiten.

Darüber hinaus sind Rechtsanwältin und Notarin Bettina Selzer sowie Rechtsanwältin und Notarin Sonja Reiff seit vielen Jahren regelmäßig als Rechtsexperten Interviewpartner des Hessischen Rundfunks.

Weitere Informationen: https://www.selzer-reiff.de

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SELZER REIFF Rechtsanwälte Notare, Frankfurt
Bettina Selzer
Guiollettstraße 27
60325 Frankfurt am Main
069 / 72 30 17
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https://www.selzer-reiff.de

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Immobilien Bauen Garten

Immobilienverkauf im Erb- oder Scheidungsfall

Immobilienverkauf im Erb- oder Scheidungsfall

In Deutschland werden jedes Jahr große Vermögen vererbt – zum größten Teil in Form von Immobilien.
Eine Erbimmobilie kann viele Fragen aufwerfen und ggf. für eine Menge Probleme oder sogar Ärger sorgen. Im Fall eines Todes sind viele Erben überfordert oder ratlos, was mit der Erbimmobilie zu tun ist. Gerade bei Erbengemeinschaften kann es bei Unklarheiten oder unterschiedlichen Interessen zu großen Problemen kommen. Im schlimmsten Fall führt dies zu heftigen Streitigkeiten oder zur Zerrüttung der Familie. Was geschieht also mit einer geerbten Immobilie, wenn die Erben sich nicht einig sind?

In der Regel wird eine möglichst schnelle Lösung gewünscht, doch welche Möglichkeiten gibt es überhaupt?
Verkauf oder Vermietung? Vielleicht will auch einer der Erben das Haus selbst bewohnen?
Bei einer Erbimmobilie ist es deshalb immer ratsam, sich einen Fachmann ins Boot zu holen, der sich auf diesem Gebiet umfassend auskennt und sich um alles kümmert.

Angefangen bei der fachmännischen Wertermittlung und Vermarktungsstrategie, über das Home-Staging und Erstellen von professionellen Fotos bis hin zur Erarbeitung von aussagekräftigen Exposés, kümmert sich der Fachmann um alles rund um Ihre Erbimmobilie.

Was geschieht eigentlich mit dem schönen Eigenheim im Falle einer Trennung oder Scheidung?
Viele Eheleute haben sich gemeinsam den langgehegten Traum vom eigenen Haus oder der eigenen Wohnung erfüllt. Aber was geschieht, wenn die Ehe zerbricht?

Bei einer Trennung oder Scheidung gibt es viele Fragen zu klären:
Wer bleibt im Haus wohnen? Wer wird Eigentümer? Wie sollen mögliche noch laufende Kreditverträge weitergeführt werden? Was muss im Rahmen der ehelichen Zugewinngemeinschaft beachtet werden? Das Haus verkaufen oder doch lieber Vermieten? Was ist im individuellen Fall besser?
Wie können finanzielle Verluste der Partner aber auch der Kinder vermieden werden?
Eine Immobilie stellt für die meisten Menschen die größte finanzielle Anschaffung im Leben dar. An einer Immobilie hängen aber auch zahlreiche persönliche Erinnerungen und viel Herzblut.

Sie möchten Ihre Immobilie gewinnbringend und vor allem unbeschwert verkaufen?
Um zukünftige Probleme zu vermeiden, vertrauen Sie besser gleich einem erfahrenen Immobilienpartner von Beginn an, der Sie bei allen Fragen begleitet und Ihnen die bestmöglichen Lösungen bietet.

Gern sind wir Ihnen behilflich. Rufen Sie uns an Tel. Fehmarn 04371 – 50 23 90 oder Heiligenhafen 04362 – 50 80 99 – 0.

Immobilienbüro

Kontakt
Immobilien-Fuxx GmbH
André Jörns
Landkirchener Weg 1
23769 Fehmarn / OT Burg
04371 / 502 39-0
service@immobilien-fuxx.de
http://www.immobilien-fuxx.de

Familie Kinder Zuhause

Vätergruppe „Dranbleiben“

Neue wöchentliche Gruppe für Väter nach Trennung und Scheidung in Bonn

Vätergruppe "Dranbleiben"

Das Bild ist frei von Urheberrechten und stammt von www.pixabay.com

Wenn sich zwei Partner trennen, bedeutet dies einen tiefen Einschnitt für alle Beteiligten. Das Leben ändert sich grundlegend, auch für Männer und Väter. Häufig entfällt der gewohnte Alltag mit den eigenen Kindern. Viele Fragen stellen sich neu, wie Wohnort, Finanzen, Besuchsregelungen, Freundeskreise, Urlaub, Weihnachten und vieles mehr. Meistens geht eine Trennung einher mit emotionalem Stress mit der Ex-Partnerin.

Damit nun Kinder nicht die Leidtragenden der Trennung sind, ist es wichtig, dass die Erwachsenen konstruktiv miteinander umgehen. Die Eltern und die Kinder müssen lernen, mit der neuen Situation umzugehen. Es geht um Abschied, Loslassen und neue Orientierung.

Die kostenfreie Gruppe „Dranbleiben“ richtet sich an alle Väter, die sich in einer Trennungssituation befinden und akute Fragen und Herausforderungen haben. Hierbei spielt es keine Rolle wie lange die Trennung her ist.

Die Teilnehmer diskutieren offen und vertraulich ihre Fragen und finden gemeinsam Antworten. Viele Situationen ähneln sich. So sitzen hier Experten an einem Tisch, die aus eigener Erfahrung sprechen und wissen wovon sie reden.

Die kostenfreie Gruppe startet sobald acht Teilnehmer angemeldet sind. Man trifft sich donnerstags von 19.00 bis 21.00 Uhr in Bonn-Mehlem. Geplant sind acht Abendtermine.

Der Veranstalter Ulrich Hanfeld ist ausgebildeter Coach (Foundation-Level) und Vater von fünf Kindern. Er bringt seine Familienerfahrung ein und sein Erleben aus einer anderen Vätergruppe, an der er selbst teilgenommen hat. Hanfeld betont, wie ungemein stark die Hilfe einer Vätergruppe sein kann. Deshalb gründete er seine eigene Selbsthilfegruppe, um das Angebot möglichst vielen Vätern zugänglich zu machen.

Kontakt für Anmeldungen
Ulrich Hanfeld
Internet: https://www.facebook.com/DranbleibenVaeter/
E-Mail: ulrich.hanfeld@t-online.de
Telefon: 0175 181 9772

Hanfeld PR ist ein Redaktions- und PR-Büro, das Dienstleistungen in allen Kommunikations-Bereichen anbietet.

Kontakt
Hanfeld-PR
Ulrich Hanfeld
Konstantinstraße 31
53179 Bonn
01751819772
mail@hanfeld-pr.de
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Politik Recht Gesellschaft

15 Jahre Online Scheidung Deutschland – Umzug in neue Räume

Die neue Kanzlei – größer, schöner, barrierefrei und mit neuester Technik

15 Jahre Online Scheidung Deutschland - Umzug in neue Räume

Das Team von Online Scheidung Deutschland

Münster, 10.03.2018: Mehr als 20 Jahre war die Rechtsanwaltskanzlei Christian Kieppe auf der Salzstraße in Münster ansässig. Nun hat die Kanzlei neue und moderne Räumlichkeiten bezogen. Die auf Online-Scheidungen spezialisierte Kanzlei ist jetzt an der Grevener Straße 418 in Münster beheimatet.

Seit über 20 Jahren als Scheidungsanwalt tätig
Die Rechtsanwaltskanzlei von Christian Kieppe ist schwerpunktmäßig auf dem Gebiet des Familienrechts tätig. Genauer gesagt ist die Kanzlei auf Online-Scheidungen spezialisiert.
Bereits zu den Kindertagen des Internets hat Rechtsanwalt Kieppe mit modernen Methoden Schritt gehalten und im Rahmen seiner Tätigkeit als Familien- und Scheidungsanwalt den Fokus als eine der allerersten Rechtsanwälte in Deutschland überhaupt die sogenannte Online-Scheidung angeboten. In diesem Zuge gründete er das Online-Scheidungsportal ( www.online-scheidung-deutschland.de). Die Online-Scheidung zeichnet dadurch aus, dass die Kontaktaufnahme und die Kommunikation zwischen Mandant und Rechtsanwalt überwiegend über das Internet oder telefonisch erfolgt. Zeit -und kostenintensive persönliche Termine in den Kanzleiräumen werden überflüssig; der Ablauf des Verfahrens, Fragen und Probleme können schnell und unkompliziert telefonisch oder per E-Mail geklärt werden, Zeit und Kosten werden eingespart.

Die Kanzlei Kieppe ist eine der ersten und etabliertesten Adresse in Sachen Ehescheidungen bzw. Online-Scheidungen in Deutschland.
Keine anonyme Massenabfertigung, sondern eine individuelle, auf die Eheleute zugeschnittene Beratung steht im Vordergrund, um das Verfahren so schnell und so kostengünstig wie möglich durchzuführen.

Die neue Kanzlei – größer, schöner, barrierefrei und mit neuester Technik
Endlich konnten nach intensiver Vorbereitung die neuen, großzügigen Kanzleiräume bezogen werden. Gute Erreichbarkeit der barrierefreien Räumlichkeiten für Mandanten und die moderne und neuste technische Ausstattung auf dem Gebiet der Datenverarbeitung standen bei der Planung im Vordergrund. Die Kanzlei ist sowohl mit öffentlichen Verkehrsmitteln als auch mit dem PKW problemlos zu erreichen, kanzleigene Parkplätze stehe zur Verfügung.
Die neue Adresse lautet:
Grevener Straße 418
48159 Münster
Tel.: 0251/57775
E-Mail: ra.kieppe@t-online.de
www.online-scheidung-deutschland.de

Das persönliche Gespräch, stete Erreichbarkeit und eine konsequente Ausnutzung modernster Kommunikationsmittel gewährleisten einen über die üblichen Arbeitszeiten hinausgehenden Informationsaustausch, schnelle Reaktionszeiten und überregionales Agieren.

Kontakt
Rechtsanwalt Christian Kieppe
Christian Kieppe
Grevener Straße 418
48159 Münster
0251 – 5 777 5
ra.kieppe@t-online.de
https://www.online-scheidung-deutschland.de/

Sonstiges

Und was machen wir mit dem Haus? Die Immobilie bei Trennung oder Scheidung

Und was machen wir mit dem Haus? Die Immobilie bei Trennung oder Scheidung

(Mynewsdesk) Kassel, im Dezember 2017 – Laut Amtsgericht Kassel treffen sich dort pro Jahr rund 1200 Paare vor dem Scheidungsrichter, im gesamten Bundesgebiet geht fast jede dritte Ehe in die Brüche. Oft folgt darauf ein erbitterter Streit um das gemeinsame Haus. Was passiert aber ganz konkret mit der Immobilie? Das deutsche Familienrecht kennt hier zahlreiche Möglichkeiten. „Es gibt aber keine Patentlösung. Dafür viele Fragen, die vorab geklärt werden müssen“, erläutert Sonja Moog. Die diplomierte Immobilienwirtin ist seit über 20 Jahren in Kassel ansässig und verfügt über ein umfassendes Know-how in der Immobilienbranche.

Wem gehört die Immobilie?
„Im Normalfall werden beim Erwerb einer Immobilie beide Ehepartner im Grundbuch eingetragen. So wie in den meisten Fällen auch beide Kreditnehmer sind, da die Bank die Schuld bestmöglich absichern möchte. Auch verzichten viele Frischverliebte auf einen Ehevertrag“, weiß Sonja Moog. Man lebt dann juristisch gesehen in einer Zugewinngemeinschaft. Im Falle einer Scheidung werden alle in der Ehe erwirtschafteten Vermögenswerte und Schulden gleichmäßig aufgeteilt.

Die Alternativen im Überblick
Moog kennt die verschiedenen Ansätze und ihre Tücken: „Sind sich beide Parteien einig, ist ein Hausverkauf oftmals die beste Lösung. Der erzielte Verkaufserlös wird dann abzüglich bestehender Schulden aufgeteilt. Sperrt sich allerdings ein Ehepartner gegen einen Verkauf, fällt diese Option flach.“ Kann man die Immobilie zu zwei baulich getrennten Wohneinheiten umgestalten, spricht man von einer Realteilung: Mit Eintragung ins Grundbuch wird jeder zum Eigentümer seiner Wohneinheit und kann entscheiden, ob er in dieser selbst leben, sie verkaufen oder vermieten möchte.

Der Klassiker: Einer bleibt, einer geht
Sind Kinder mit im Spiel, bleibt oft der Partner in der Immobilie wohnen, der die Kinder betreut. Sonja Moog ergänzt: „Die laufenden Nebenkosten trägt dann in der Regel derjenige, der im Haus wohnen bleibt. Kreditraten, aber auch die Grundsteuer, müssen beide Partner tragen. Demjenigen der auszieht, steht rechtlich eine Nutzungsentschädigung zu.“ Die gemeinsame Immobilie an Dritte zu vermieten und die Mieterträge zu teilen ist ein weiterer Ansatz. Das bedeutet aber, dass beide Parteien noch als gemeinsame Vermieter auftreten müssen.

Auszahlung oder Teilungsversteigerung?
„Bei der Auszahlung ist die größte Herausforderung, sich auf einen Kaufpreis zu einigen. Gegebenenfalls muss ein unabhängiger Gutachter eingeschaltet werden, der einen aktuellen Marktwert festlegt. Der deckt sich aber nicht unbedingt mit den Vorstellungen der Ehegatten“ gibt Sonja Moog zu bedenken. Im Falle einer Einigung kommt ein weiterer Aspekt ins Spiel: Möchte der Ehepartner, der sein Eigentum aufgibt, aus seiner Mithaftung des gemeinsamen Kredits entlassen werden, muss die Bank zustimmen. Ist allerdings keine Einigung möglich, kann nach der Scheidung eine Teilungsversteigerung beim zuständigen Amtsgericht beantragt werden. Unter Berücksichtigung eines vorher festgelegten Mindestgebotes findet eine offene Versteigerung statt. Hier können auch beide Ex-Ehepartner mitbieten. Ist ein Dritter Höchstbietender, wird der Erlös unter beiden Ex-Gatten zu gleichen Teilen aufgeteilt. Sonja Moog rät zur Vorsicht: „Liegt das Höchstgebot unter dem Marktpreis und müssen daraus noch Schulden bedient werden, kann die Versteigerung zu einem Minusgeschäft werden. Zumal auch noch Kosten für Gericht und Gutachter anfallen!“

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Über Sonja Moog

Seit über 20 Jahren mit ihrem Unternehmen Kurhessen Immobilien in Kassel tätig, kennt die diplomierte Immobilienwirtin Sonja Moog die Stadt, die Region und die Besonderheiten des dortigen Immobilienmarktes ganz genau. Seit der Gründung hat sie ihre Tätigkeit konsequent an den Wünschen und Bedürfnissen ihrer Kunden ausgerichtet und sich als fachlich kompetente und engagierte Ansprechpartnerin in Kassel und Umgebung einen Namen gemacht.

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Döncheweg 6
34131 Kassel
Telefon: 0561 4004600
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Familie Kinder Zuhause

Der D.A.S. Leistungsservice informiert: Urteile in Kürze – Familienrecht

Unterhalt: Wer Einkünfte verschweigt, bekommt kein Geld

Nach einer Trennung kann der finanziell schwächere Ehepartner vom besser gestellten einen Trennungsunterhalt verlangen. Macht er dabei allerdings falsche Angaben und verschweigt zum Beispiel einen Nebenjob, kann ihm das Gericht jegliche Unterhaltsansprüche absprechen. So entschied laut D.A.S. Rechtsschutz Leistungs-GmbH (D.A.S. Leistungsservice) das Oberlandesgericht Oldenburg.
OLG Oldenburg, Az. 3 UF 92/17

Hintergrundinformation:
Trennen sich zwei Ehepartner und ist einer finanziell schlechter gestellt, hat dieser gegen den anderen Anspruch auf Trennungsunterhalt. Mit Rechtskraft der Scheidung besteht unter Umständen Anspruch auf nachehelichen Unterhalt. Zwischen den beiden Unterhaltsarten gibt es Unterschiede. So gilt beim nachehelichen Unterhalt der Grundsatz der Eigenverantwortung: Beide müssen sich erst einmal selbst um ihr Einkommen kümmern, Anspruch auf Unterhalt besteht nur, wenn dies aus irgendwelchen Gründen nicht möglich ist. Beim Trennungsunterhalt gilt diese Einschränkung nicht, hier zählt nur das unterschiedliche Einkommen. Allerdings: Wer Geld will, muss die Wahrheit sagen. Der Fall: Ein Ehepaar hatte sich getrennt. Die Frau forderte vom Mann Trennungsunterhalt und gab an, keine eigenen Einkünfte zu haben. Das Gericht fragte sie, wovon sie denn gerade lebe. Daraufhin erklärte sie, dass sie von Verwandten Geld geliehen bekomme, dieses aber zurückzahlen müsse. Der Mann erklärte dem Familiengericht allerdings, dass sie nach seinem Wissen einer Arbeit nachginge. Er konnte dies auch durch eine Zeugin beweisen. Seine Frau hatte nämlich einen Minijob angenommen. Die Frau korrigierte nun ihre Angaben und gab zu, Einkünfte zu haben. Das Urteil: Das Oberlandesgericht Oldenburg sprach der Ehefrau nach Informationen des D.A.S. Leistungsservice jeden Unterhaltsanspruch ab – auch den Teil, auf den sie wegen ihres geringen Einkommens ein Recht gehabt hätte. Das Gericht wies darauf hin, dass jeder vor Gericht dazu verpflichtet sei, die Wahrheit zu sagen. Außerdem sei gerade beim Thema Unterhalt zwischen Eheleuten das Prinzip von Treu und Glauben besonders wichtig. Es wäre grob unbillig – also ungerecht -, den Mann zur Zahlung von Unterhalt zu verurteilen, wenn die Frau lüge und falsche Angaben zu ihrem Einkommen mache. Die Entscheidung sei für die Frau auch nicht unangemessen hart. Denn sie könne ihre Teilzeitarbeit ausdehnen und so für ihren eigenen Lebensunterhalt aufkommen.
Oberlandesgericht Oldenburg, Beschluss vom 22. August 2017, Az. 3 UF 92/17

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