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„Elf Freunde in Russland“ – Verbraucherinformation der ERGO Group

Tipps für gelungenen Fußball-Genuss direkt vor Ort, daheim oder im Büro

"Elf Freunde in Russland" - Verbraucherinformation der ERGO Group

Ganz Deutschland ist wieder im Fußballfieber.
Quelle: ERGO Group

Vier Jahre ist es her, dass die deutsche Fußballnationalmannschaft den Weltmeistertitel geholt hat. Die Mannschaft und Millionen deutsche Fußballfans haben vom 14. Juni bis zum 15. Juli nur ein Ziel: Titelverteidigung in Russland. Was Fußballfans für eine Reise nach Russland wissen sollten, fasst Birgit Dreyer, Reiseexpertin der ERV (Europäische Reiseversicherung), zusammen. Rechtliche Tipps für das Mitfiebern zuhause und im Büro gibt Michaela Rassat, Juristin der D.A.S. Rechtsschutz Leistungs-GmbH (D.A.S. Leistungsservice).

Reisebestimmungen für Fußballfans in Russland

Diesen Sommer treffen sich die besten Fußballnationalmannschaften der Welt in Russland. Fußballfans, die zur Weltmeisterschaft anreisen, können sich auf eine große Vielfalt im Land der Zaren freuen: Neben prunkvollen Palästen in den Städten oder weitläufigen Naturlandschaften beeindrucken auch eigens für die Weltmeisterschaft gebaute Stadien, zum Beispiel in St. Petersburg, mit ihrer imposanten Architektur. Allerdings sollten reisewillige Fans frühzeitig mit der Planung beginnen, denn: „Für die Einreise benötigen Urlauber einen Reisepass, der noch mindestens sechs Monate gültig ist“, weiß Birgit Dreyer. Die normalerweise übliche Visumspflicht entfällt für Besitzer eines Tickets. Sie müssen allerdings eine sogenannte Fan-ID beantragen. Diese kleine laminierte Karte enthält die persönlichen Daten des Inhabers sowie ein Foto und ist Pflicht für den Einlass ins Stadion. Zudem ist der Besitzer damit berechtigt, sich im Zeitraum von 10 Tagen vor und 10 Tagen nach dem Turnier visumsfrei in der Russischen Föderation aufzuhalten. Zusätzlicher Bonus: Mit dem Dokument lassen sich auch die öffentlichen Verkehrsmittel kostenlos nutzen. Weitere Informationen unter anderem zur Beantragung der Fan-ID erhalten Ticketbesitzer unter www.fan-id.ru. Wer das Land nach dem Turnier über die 10 Tage hinaus erkunden möchte, benötigt ein Visum. Wichtig: Um dieses Visum zu beantragen, ist ein Nachweis über eine Reisekrankenversicherung notwendig. Er ist beim Versicherer erhältlich. Am Zielflughafen bekommen Urlauber zusätzlich eine sogenannte Migrationskarte. Diese müssen sie ausfüllen und während ihres Aufenthalts bei sich tragen. Denn: „Auf russischen Straßen kommt es sehr häufig zu Ausweiskontrollen. Touristen müssen dann die Migrationskarte in Verbindung mit dem Reisepass vorzeigen“, erklärt Dreyer.

Kleiner Russland-Knigge

Der Rasensport verbindet Menschen und so können Fans schnell mit Einheimischen in Kontakt kommen. Doch so wie sich die Fan-Chöre von Mannschaft zu Mannschaft unterscheiden, so tun das auch die Sitten und Gebräuche abseits des Fußballplatzes. Russen sind in der Öffentlichkeit Fremden gegenüber zunächst oft etwas reserviert. Doch wer das Gespräch sucht, lernt herzliche und offene Menschen kennen. Erhalten Fußballfans eine Einladung von Einheimischen, sollten sie Gastgeschenke mitbringen. Üblich sind Alkohol oder eine ungerade Anzahl von Blumen – auch für Männer. Für ihre Trinkfestigkeit sind die Russen bekannt – vor allem Wodka ist beliebt. Wer Alkohol lieber meiden möchte, sollte einen gesundheitlichen Grund für die Abstinenz angeben, das wirkt weniger unhöflich.

Fußball-Party in der Nachbarschaft

Aber nicht jeder kann vor Ort sein. Wenn am Sonntag, 17 Uhr, die deutsche Nationalmannschaft ihr erstes Spiel bestreitet, ist das für Daheimgebliebene eine gute Gelegenheit, Freunde zur Fußball-Party in den Garten, auf den Balkon oder in die Wohnung einzuladen. Aber Vorsicht: Es gilt, die Ruhezeiten zu beachten! Diese unterscheiden sich in Deutschland von Bundesland zu Bundesland und von Gemeinde zu Gemeinde. Gerade sonntags sollen Anwohner aber meist ganztägig auf lautstarke Arbeiten oder Feiern verzichten. In Mietshäusern regelt häufig auch die Hausordnung die Ruhezeiten. Auch hier gilt meist die sonntägliche Ruhe. Werktags sollen Bewohner in der Regel von 22 bis 7 Uhr und von 13 bis 15 Uhr, Samstag von 19 bis 8 Uhr und 13 bis 15 Uhr auf lautstarkes Feiern verzichten. Wer dennoch während dieser Zeiten mit Freunden gemeinsam Fußball schauen möchte, dem empfiehlt Michaela Rassat, die Feier vorher bei den Nachbarn persönlich oder mit einem Aushang anzukündigen: „Dabei um Verständnis bitten und vielleicht die Nachbarn einfach gleich mit einladen.“ Das hilft am besten, Ärger zu vermeiden.

Finale im Büro?

Echte Fußball-Fanatiker fiebern der Weltmeisterschaft monatelang entgegen und wollen dann kein Spiel verpassen. Allerdings finden nicht alle Spiele nach Feierabend statt, auch Anstoßzeiten um 14:00 oder 16:00 Uhr finden sich im Spielplan. Für arbeitende Fußballfans kann das ein Problem sein, denn: Grundsätzlich sind private Aktivitäten während der Arbeitszeit tabu. Darunter fällt auch das Verfolgen von Spielen im Live-Stream am Arbeits-PC. Wer dennoch im Büro mit der deutschen Nationalmannschaft mitfiebert, muss unter Umständen mit einer Abmahnung rechnen. Daher der Rat der D.A.S. Expertin: „Frühzeitig mit dem Chef sprechen, was erlaubt ist. Vielleicht können ja sogar alle Kollegen gemeinsam das Spiel schauen.“ Wichtig dabei: Chef und Mitarbeiter sollten gemeinsam eine Regelung für die ausgefallene Arbeitszeit finden, zum Beispiel, indem die Arbeitnehmer die Zeit nacharbeiten oder per Gleitzeit ausgleichen. Spielt der Chef nicht mit, sollten Fußballfans rechtzeitig einen Urlaubsantrag stellen. Wenn dann aber mehrere Fußballfans gleichzeitig einen Urlaubsantrag für den gleichen Tag beziehungsweise Zeitraum stellen? „Grundsätzlich muss der Arbeitgeber den Urlaub zu den vom Mitarbeiter gewünschten Terminen gewähren. Er kann jedoch ablehnen, wenn dringende betriebliche Gründe vorliegen. Das ist beispielsweise der Fall, wenn ohne den Arbeitnehmer ein besonders wichtiger Auftrag nicht durchzuführen ist. Außerdem kann es sein, dass andere Arbeitnehmer den Vorzug bekommen – etwa, weil diese das letzte Mal keinen Urlaub bekommen haben, als die Urlaubswünsche kollidiert sind“, weiß Michaela Rassat. Auch wer in diesem Jahr noch gar nicht im Urlaub war, hat möglicherweise bessere Karten. Schichtarbeiter, beispielsweise im Pflegedienst oder Maschinenführer, haben die Möglichkeit, ihre Schicht während eines Spiels mit einem weniger fußballinteressierten Kollegen zu tauschen.
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Unbekanntes Land? Die Ukraine im deutschen Bewusstsein

Unbekanntes Land? Die Ukraine im deutschen Bewusstsein

Erst vor wenigen Jahren begann mit der medialen Aufarbeitung der Krimkrise und des Kriegs in der Ostukraine eine intensivere Auseinandersetzung der deutschsprachigen Presse mit der Ukraine. Über die spannende Geschichte, Kultur, die Besonderheiten der Sprache, Sitten oder wichtige Persönlichkeiten dieses vielseitigen Landes erreichen uns dagegen wenige Berichte. Diesem Phänomen will die Autorin Antonia Kostretska mit ihrem Buch Terra incognita. Die Ukraine, die Ukrainer und das Ukrainisch, das im GRIN Verlag erscheint, entgegenwirken.

Oft werden lediglich das Unglück von Tschernobyl, die Klitschko-Brüder oder der Euromaidan mit der Ukraine assoziiert. Als Land und Staat wird sie – sowohl in Kunst und Literatur als auch in Wissenschaft, Medizin und Sport – außerdem häufig territorial und ethnographisch mit ihrem großen Nachbarn Russland gleichgesetzt. Was ihren Beitrag zur Entwicklung der Weltgeschichte im kulturellen oder wissenschaftlichen Bereich betrifft, wird die Ukraine zudem oft übergangen.

In jeder Hinsicht unterschätzt – die Ukraine in Zahlen und Fakten

Beginnend mit der Frühgeschichte und den ersten Erwähnungen in der Literatur zeichnet die Autorin die Entwicklung der heutigen Ukraine nach. Dabei nimmt „Terra incognita. Die Ukraine, die Ukrainer und das Ukrainisch“ auf demographische, politische und gesellschaftliche Faktoren gleichermaßen Bezug und gibt einen wertungsfreien Überblick über signifikante Daten und Ereignisse. Weltgeschichtlich relevante Erfindungen, berühmte Wissenschaftler verschiedenster Felder und einflussreiche Persönlichkeiten aus Medien, Sport und Kunst werden von Antonia Kostretska in Form einer enzyklopädischen Sammlung vorgestellt. Diese detaillierte Zusammenstellung von Informationen über die Ukraine, Ukrainer und das Ukrainisch leistet einen guten Dienst für alle, die über das geografische Zentrum Europas mehr wissen und lernen möchten.

Über die Autorin

Antonia Kostretska stammt aus Lemberg und arbeitete mehrere Jahre als Ingenieurin und Lehrerin in der Ukraine und im Ausland. Nach ihrem Umzug nach Deutschland begann sie 2001 ein Studium der Literaturwissenschaft und Kunstgeschichte an der Universität Heidelberg. Sie begründete und leitete den preisgekrönten Internationalen Literaturclub in Günzburg. Die Verfasserin hat bereits mehrere wissenschaftliche Arbeiten sowie Gedichte veröffentlicht. Einige ihrer Gedichte wurden von den Komponisten Olga Magidenko und Boris Kogan vertont.

Das Buch ist 2018 im GRIN Verlag erschienen (ISBN: 978-3-668-60191-8).

Direktlink zur Veröffentlichung: https://www.grin.com/document/385636

Kostenlose Rezensionsexemplare sind direkt über den Verlag unter presse@grin.com zu beziehen.

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Wachstumsmärkte Ost: Hannover Messe 2018

Auf dem OWC 100 Forum am 25.04.2018 vorgestellt

Wachstumsmärkte Ost: Hannover Messe 2018

Wachstumsmärkte Ost: Veröffentlichung anlässlich der Hannover Messe 2018

BERLIN, 22 März 2018. Osteuropa boomt – sowohl die Europäische Bank für Wiederaufbau und Entwicklung (EBRD) als auch die Raiffeisen Bank International verzeichnen einen breiten Aufschwung und prognostizieren für 2018 ein Wachstum von 3 bis 4 Prozent. Diesem Trend folgend, widmet sich die neue Publikation Wachstumsmärkte Ost den Geschäftschancen und Rahmenbedingungen für deutsche Mittelständler in den wichtigsten Wachstumsmärkten Osteuropas und Zentralasiens.

Von Erfahrungsberichten, rechtlichen Rahmenbedingungen und Erfolgsrezepten über wirtschaftliche Eckdaten und Wachstumsausblicke bis hin zu den größten Herausforderungen: die Publikation Wachstumsmärkte Ost wird zehn Märkte auf ca. 120 Seiten ausführlich vorstellen. In Praxisgesprächen berichten vor Ort aktive Mittelständler über ihre Erfolgsrezepte, Gründe für die Standortwahl und die größten Herausforderungen im Ost-Geschäft.
In Zusammenarbeit mit dem Ost-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft e.V. und dem Osteuropaverein der deutschen Wirtschaft e.V. bildet diese Erstausgabe einen einzigartigen Leitfaden über Geschäftschancen und Rahmenbedingungen für deutsche Mittelständler mit Schwerpunkt Russland, Ukraine, Kasachstan, Usbekistan, Polen, Rumänien, Ungarn, Serbien, Georgien und Litauen.

Sie möchten Ihr Unternehmen mit einer Anzeige in diesem Leitfaden präsentieren? Melden Sie sich noch bis zum 26. März bei uns für Ihr individuelles Angebot.

Die Publikation wird anlässlich der Hannover Messe am 25. April 2018 veröffentlicht und auf dem OWC 100 Forum vorgestellt. 100 Fragen & Antworten ist die erfolgreiche Reihe des OWC-Verlags mit kurzen Antworten bekannter Berater auf die aktuellsten Fragen zu Export und Direktinvestitionen in Russland, Osteuropa, Iran und China.

Auf der Hannover Messe werden im Rahmen der aktuellen OWC-Publikationen die Schwerpunktländer aus der Berichterstattung in kompakten Panels präsentiert. Fragen können durch das Publikum vor Ort, per Video-Zuschaltung wie auch über das Internet gestellt werden:

ChinaContact Panel
Greater China

IranContact Panel
Iran

Wachstumsmärkte Ost Panel
Russland, Ukraine, Kasachstan, Usbekistan, Polen, Rumänien, Ungarn, Serbien, Georgien und Litauen

In jeweils 45-minütigen Panels beantworten vier Experten auf den Punkt Geschäftsfragen deutscher Unternehmer zu dem jeweiligen Land. Die Fragen wurden im Vorfeld vom Verlag gesammelt oder können direkt aus dem Messepublikum gestellt werden. Zwischen den Panels gibt es ein kurzes Get-together, bei dem die Referenten mit den Besuchern in individuelle Gespräche übergehen können.

Möchten Sie kostenlos an dem Forum und der Hannover Messe teilnehmen oder sogar als Länderexperte dem Publikum Rede und Antwort stehen? Alle wichtigen Details erhalten Sie hier – oder melden Sie sich unter marketing@owc.de.

1955 gegründet, informiert der OWC Verlag für Außenwirtschaft seit über 60 Jahren verlässlich und fundiert über aktuelle Herausforderungen und Entwicklungen der globalen Märkte mit den Schwerpunkten Ost- und Mitteleuropa und Asien. Mit seinen Publikationen OstContact, ChinaContact und IranContact ist er der Partner für die Entscheidungsträger der Außenwirtschaft. Der Verlag unterhält Büros in Peking und Moskau und verfügt über Korrespondenten in Russland, Polen, Kasachstan, der Ukraine und Belarus.

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Zeitgeist: Luxus und Protz bedenkenlos zur Schau tragen

Die Wandlung des Zeitgeistes bringt neue Pioniere und Innovationen mit sich, Diskussionsbeitrag von Ulrich Bock, EM Global Service AG, Liechtenstein

Zeitgeist: Luxus und Protz bedenkenlos zur Schau tragen

EM Global Service AG, Liechtenstein

Die zweite Hälfte des 19. Jahrhunderts zeichnete sich durch Florentinische Paläste und Loire-Schlösser aus. Es griffen die Industrialisierung und neue Fabrikationsmethoden auch in der Manufaktur der Schmuckherstellung und des Goldes um sich. Die kleinen Manufakturen und Heimgewerbe, die häufig von einer einzigen Familie betrieben wurden, waren bald auf Gedeih und Verderb den neuen, kapitalkräftigen Unternehmen ausgeliefert. Andere folgenreiche Veränderungen, die die industrielle Entwicklung mit sich brachte, waren: die Kutsche wich der Eisenbahn, die Dampfschiffe verdrängten die Segelschiffe, elektrisches Licht trat anstelle der Kerzen und Fahrräder überholten Einspänner. Eine spannende Zeit der Veränderungen. Keine Branche konnte sich diesem Wandel entziehen. Die EM Global Service AG mit Sitz im Fürstentum Liechtenstein ein international ausgerichtetes Unternehmen führt unter Leitung von Ulrich Bock und eingeladenen Referenten regelmäßig Diskussionsveranstaltungen für Unternehmer, Mitarbeiter und Interessierte durch. Edelmetalle boten in früheren Jahrhunderten eine finanzielle Sicherheit, damals galt es das eigene Ansehen durch zur Schaustellung von Luxus und Protz zu untermauern, getreu nach dem Motto: „Zeig was Du hast, hast Du was, bist Du was.“

Zeitgeist: zur Schaustellung von Luxus und Protz

„Jeder sollte durch Luxus und Protz erkennen, welcher Reichtum, welche gesellschaftliche Stellung vorhanden war“, erläutert Ulrich Bock, Geschäftsführer der EM Global Service AG die Zeit des neubarocken Stils. Neue Emporkömmlinge nutzten den neubarocken Stil im Inneren, um auf sich aufmerksam zu machen. Jeder Pomp war recht, wenn er den Reichtum und den Schein von Rang und Adel aufzeigte. Dazu zählte das Anwesen, die Größe, die Garderobe, der Schmuck und alles was zur Darstellung nach Außen wirkte, erläutert Ulrich Bock.

Zeitgleich griff der Wandel vom mechanischem zum industriellen Verfahren um sich. In vielen Branchen blühte das Geschäft, das industrielle Verfahren wurde zur Anwendung gebracht. Die Herstellung von Schmuck, der für die unterschiedlichsten Ansprüche produziert wurde, blieb von den technischen Neuerungen nicht verschont. Massenfabrikation war ein neu aufkommender Trend von exklusiven Juwelierläden. Die Geschichte des modernen Schmucks ist durch die Massenfabrikation geprägt.

Pioniere aus den Reihen der Juweliere: neue Wege mit Innovation und Visionen?

Unter den ersten Firmen, die sich auf die neuen Ansprüche einstellten, befand sich die des russischen Juweliers Faberge. Peter Carl Faberge kam 1846 in St. Petersburg zur Welt. Nach Studium in Russland, Dresden und Frankfurt und Reisen nach Italien, Paris und London trat er in der Firma seiner Familie ein, welche sein Vater 1842 gegründet hatte. Sein erster Lehrer und Kollege war der Finne Peter Pendin, der bei seinem Vater arbeitete und dem Faberge Zeit seines Lebens dankbar verpflichtet blieb. Spuren in den Arbeiten und Werken von Faberge zeugen von seinen Pariser Aufenthalten ebenso wie seine Besuche im „Grünen Gewölbe zu Dresden“. Faberge übernahme im Alter von 24 Jahren die Leitung des Familienunternehmens. Er kaufte neue, geräumige Werkstätten, reorganisierte die Fabrikation in Synergie mit den modernen Anforderungen, er folgte einer Vision. Neue Wege ging Faberge in der Mitarbeiterführung. „Bevor er mit der Produktion eines neuen Stückes begann, pflegte Faberge die Abteilungsleiter seiner Fabrik zusammenzurufen, um alle Einzelheiten der Ausführung und die Verteilung der Arbeitsgänge unter die Goldschmiede, Emailleure, Juweliere und Graveure zu besprechen. Gleichzeitig verwendete Faberge eine größere Vielfalt von Halbedel- und Edelsteinen als je ein Juwelier vor ihm. Mit Vorliebe verarbeitete er Saphire, Smaragde und Rubine, Diamanten fast durchweg im Rosenschliff“, meint Ulrich Bock.

Die Innovationen wurden belohnt: Auf der Pariser Weltausstellung – mit den kaiserlichen Ostereier zum Meistertitel

Ulrich Bock erläutert, dass der Höhepunkt der Karriere Faberges auf der „Pariser Weltausstellung“ um 1900 erreicht wurde. „Zum ersten Mal stellte er alle jene kaiserlichen Ostereier, die er gemacht hatte, und eine Auswahl anderer luxuriöser Gegenstände aus. Damit bekam er den Meistertitel und wurde in die Ehrenlegion aufgenommen“, gibt Ulrich Bock anerkennend zu bedenken.

Zu Anfang des 20. Jahrhunderts nahm Farberge die Impulse der Art nouveau – die floralen Motive und den organischen Linienfluss – in seine raffinierten Entwürfe auf.

Fazit: Pioniergeist und Innovationsmut begleiteten den Juwelier, er prägt den neuen Zeitgeist

Faberges Eklektizismus und Wandlungsfähigkeiten stützten sich auf profundes Wissen und sein Formgefühl, mit dem er eine umfassende Materialkenntnis, hohen Qualitätsanspruch und technische Sorgfalt verband und diese meisterlich umsetzte.

Das Unternehmen EM Global Service AG im Herzen Europas gelegen konzipiert und betreut Rohstoff- und Edelmetallkonzepte. Das Leistungsspektrum der EM Global Service AG umfasst den Erwerb, die Verwahrung und Sicherheit von physischen Edelmetallen für Käufer sowie Eigentümer. Das Unternehmen und die Mitarbeiter bauen auf wirtschaftliche Stabilität und sichern diese mit Zuverlässigkeit und Diskretion in der Vermögensverwahrung. Weitere Informationen unter www.em-global-serevice.li

Kontakt
EM Global Service AG
Ulrich Bock
Landstrasse 144
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Tourismus Reisen

Osteuropa und Zentralasien auf dem Fahrrad oder beim Wandern entdecken

Biss Aktivreisen ist der Reiseveranstalter für Radtouren, Wanderrungen und Reiterreisen in Richtung Osten

Osteuropa und Zentralasien auf dem Fahrrad oder beim Wandern entdecken

Radtouren, Wanderrungen und Reiterreisen in Richtung Osten mit biss Aktivreisen

Biss Aktivreisen ist seit dem Jahr 1985 der Reiseveranstalter für landeskundliche Reisen in Richtung Osten. Touristen, die an alternativen Reisen fernab der ausgetretenen Wege des Massentourismus interessiert sind, finden bei dem Veranstalter die passenden Reiseangebote.

Allein die Auswahl der auf der firmeneigenen Homepage angebotenen Reiseziele unterscheidet Biss Reisen von anderen Reiseveranstaltern: Länder wie Russland, Georgien, Armenien, Usbekistan, Kirgistan, Tadschikistan, China oder die Mongolei sind Destinationen für aufgeschlossene, interessierte und sozial engagierte Individualisten, die nicht im Meer der Pauschaltouristen untergehen möchten. Doch Urlauber, die mit Biss verreisen, sollten auch Freude an körperlicher Betätigung und Interesse an Begegnungen mit anderen Menschen, Kulturen und der Kultur mitbringen – denn die Rundreisen erfolgen nicht im Reisebus. In kleinen Gruppen von 5 bis 12 Teilnehmern entdecken die Reisenden das jeweilige Land oder die Region per Fahrrad, zu Fuß oder auf dem Rücken eines Pferdes. Auf diese Weise bietet sich den Touristen die einzigartige Möglichkeit, das ausgewählte Reiseland unmittelbarer und intensiver erleben, als dies durch die Fenster eines klimatisierten Reisebusses möglich wäre.

Doch keine Sorge: Die Reiseangebote richten sich nicht an durchtrainierte Spitzensportler. Alle Radtouren, Wanderungen, Trekkingtouren und Reiterreisen sind für durchschnittlich trainierte Menschen konzipiert. Sportliche Spitzenleistungen werden unterwegs nicht erwartet. Die meisten Teilnehmer sind zwischen 30-50 Jahre alt, Manchmal sind auch unter 20-Jährige oder sogar über 70-Jährige mit dabei. Das berufliche Spektrum der Aktivurlauber reicht von der Krankenschwester über den Sozialarbeiter und hin zur Ärztin oder dem Ingenieur.

Alle Reiseangebote werden vom Veranstalter selbst entwickelt. Die Fahrrad-, Wander- und Trekking-Touren werden begleitet von landes- und sprachversierten ReiseleiterInnen. Nachhaltiger Tourismus wird auf sämtlichen Reisen groß geschrieben: Biss Reisen verfolgt eine Tourismusstrategie, die langfristig ökologisch tragbar, wirtschaftlich machbar sowie ethisch und sozial gerecht ist. Als Mitglied des „forum anders reisen“ orientiert sich das Unternehmen am Kriterienkatalog dieses Verbandes.

Der Berliner Reiseveranstalter Biss Aktivreisen ist seit 1985 der Spezialist für landeskundliche Radtouren, Wanderungen, Trekkingtouren und Reiterreisen in Osteuropa und Zentralasien.

Kontakt
biss Aktivreisen – Tilo Lamm & Sascha Hechler GbR
Sascha Hechler
Fichtestraße 30
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Panini: Premiere für Perspektivspielerbildchen

Erstmals kommen Panini-Sticker zu einem Confederations Cup in Deutschland in den Handel

Panini: Premiere für Perspektivspielerbildchen

Erstmals kommen Panini-Sticker zu einem Confederations Cup in Deutschland in den Handel.

Stuttgart – Bislang war es meist den etablierten Stars vorbehalten, als klebende Konterfeis in einem Panini-Album verewigt zu werden. Nun veröffentlicht Panini am 24. Mai zum ersten Mal in Deutschland eine Stickerkollektion zum Confed-Cup, der in Russland vom 17. Juni bis 2. Juli ausgetragen wird. Bei der WM-Generalprobe, die auch als Perspektivturnier gilt, werden vermutlich gerade im DFB-Team zahlreiche Nachwuchskicker auflaufen.

Das weltweit exklusive Panini-Album in FIFA-Lizenz ist ein Abbild davon: Sebastian Rudy, Joshua Kimmich, Antonio Rüdiger, Julian Weigl oder Leroy Sane haben sich beispielsweise ihre Stammplätze im 52-seitigen Sammelheft gesichert. Statt als klassische Porträts zeigt Panini die Spieler in Aktion auf dem Spielfeld. Neben dem amtierenden Weltmeister Deutschland nehmen auch die Sieger der sechs kontinentalen Meisterschaften (Kamerun, Australien, Portugal, Mexiko, Neuseeland und Chile) sowie Gastgeber Russland am Turnier teil.

„WM-Gastgeber Russland läuft sich mit dem Confed-Cup organisatorisch warm, dasselbe gilt auch für Panini. Denn wir arbeiten bereits mit Hochdruck an der WM-Stickerkollektion“, so Hermann Paul, Geschäftsführer von Panini in Stuttgart. Stichwort WM-Sticker: Panini bringt bereits seit 48 Jahren WM-Alben und -Bilder auf den Markt, 2018 die 13. Edition in Folge. „Und auch für 2022 konnten wir uns bereits die Rechte sichern“, freut sich Paul.

Die Eckdaten zur Stickerkollektion zum Confederations Cup in Russland 2017: 288 Sticker, 24 davon auf Glitzerpapier, Stickertüte mit fünf Bildchen (70 Cent), Album (2,50EUR), weltweiter Vertrieb.

Die Panini-Gruppe mit Sitz im italienischen Modena ist mit einem Umsatz von 522 Millionen Euro (2015) der weltweit größte Verleger von Sammelprodukten. Das Unternehmen beschäftigt mehr als 1200 Mitarbeiter in zwölf Tochtergesellschaften und vertreibt seine Produkte in weltweit über 130 Ländern. Die Panini Verlags GmbH ist Deutschlands größter Verlag im Kinder- und Jugendsegment sowie Deutschlands größter Comicverlag. Am Firmensitz in Stuttgart sind rund 70 Mitarbeiter tätig. Panini in Deutschland veröffentlicht jährlich 130 Buch-, 650 Comic- und 70 Magazin-Titel sowie 30 Sammelkollektionen (Sticker, Trading Cards und mehr). Das Verlagsprogramm umfasst zudem DVDs und Kalender. Zu den Zielgruppensegmenten des Verlags zählen Kinder, Jungen, Mädchen sowie Frauen und Familien.

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Politik Recht Gesellschaft

Neue Doku: Wernet: Die Belagerung von Sevastopol – Helios-Verlag

1854 – 1855

Neue Doku: Wernet: Die Belagerung von Sevastopol - Helios-Verlag

Die Belagerung von Sevastopol – Helios-Verlag

Der Krimkrieg begann zunächst als ein lokales Aufeinandertreffen der Türkei mit Russland. Erst mit dem Kriegseintritt der Schutzmächte Frankreich und England am 27/28. März 1854 aufseiten der Türkei wurde daraus ein multinationales Debakel das seinen Höhepunkt mit dem Beschluss erreichte, die russische Hafenstadt Sevastopol zu erobern.
Als die alliierten Heere Ende September 1854 begannen Sevastopol, die Basis der Schwarzmeerflotte, förmlich zu belagern, war die Stadt nur gegen maritime Angriffe hinreichend geschützt. Landgestützte Angriffe, vorgetragen mit überlegenen Kräften, hielt man damals für ausgeschlossen. Ein einfaches Fort auf der Nordseite sollte gegen handstreichartige Überfälle schützen. Die Südseite der Stadt war dagegen völlig unbefestigt.
Das Buch gibt Antwort auf die Frage: Wie und mit welchen Mitteln war es dem genialen baltisch-russischen Militäringenieur Eduard von Totleben gelungen die Südseite so zu befestigen, dass sie dem gewaltigen Aufgebot der feindlichen Belagerungsartillerie und diversen Sturmversuchen fast 1 Jahr standhalten konnte. Totleben dokumentierte den fortschreitenden Festungsbau und die Armierung der Verteidigungswerke mit detailgenauen, großformatigen Plänen. Anhand einer Auswahl nachkolorierter Originalpläne wird der Fortschritt der Verteidigungsanlagen in mehreren zeitlichen Abschnitten aufgezeigt.
Sehr bald entwickelte sich die Belagerung zu einem lang anhaltenden Stellungskrieg mit Materialschlachten in einem Ausmaß, das erst Jahre später im Ersten Weltkrieg übertroffen werden sollte. Wetterkatastrophen wie Sturm, Schnee und Eis in Verbindung mit völlig unzulänglichen Nachschuborganisationen brachten die Heere der Belagerer an den Rand des Zusammenbruchs. Seuchen, Hunger und Frost forderten mehr Todesopfer als die eigentlichen Kampfhandlungen. Unglaubliche Zustände herrschten in den ersten Monaten vor allem im englischen Medizinalwesen. Hier besonders in den Lazaretten und Krankenhäusern. Neue Techniken wie die Telegrafie, der Eisenbahnbau und verbesserte Waffen hatten letztlich einen entscheidenden Einfluss auf den Kriegsausgang.
Angeregt durch 2 Studienreisen nach Sevastopol und nach mehrjähriger Archivarbeit konnten die Autoren aus Aufzeichnungen und Schilderungen von Kriegsteilnehmern sowie anhand von aktuellen Presseberichten eine vollständige Chronik der Ereignisse des Kriegsschauplatzes auf der Krim erstellen. Der Schwerpunkt lag dabei auf dem Leiden und dem Sterben der Soldaten aller beteiligten Nationen. Veranschaulicht werden die Schilderungen durch zahlreiche frühe Fotografien und Presseillustrationen sowie anhand zeitgenössischer Aquarelle und Lithografien. 404 Seiten, fest gebunden, im Schuber, 453 Abbildungen, komplett 4-farbig, DIN A 4, 23 x 29 cm, ISBN 978-3-86933-181-2. Nähere Information finden Sie beim Helios-Verag.

Der Helios-Verlag ist ein in Aachen ansässiger Fachbuchverlag und wurde 1913 gegründet. Übernommen wurde der Helios-Verlag Anfang der neunziger Jahre von Karl-Heinz Pröhuber, dem heutigen Geschäftsführer. Pröhuber, der politische Wissenschaften und Soziologie studierte. Schwerpunkt der verlegerischen Arbeit ist die militärische Zeitgeschichte, Zeitgeschichte, Regionalliteratur, Literatur zum jüdischen Widerstand. Darüber hinaus gibt er auch Belletristik heraus. Derzeit werden die Werke von über 140 Autoren verlegt.

Kontakt
Helios Verlag
Dr. Karl-Heinz Pröhuber
Brückstr. 48
52080 Aachen
0241-55 54 26
helios-verlag@t-online.de
http://www.helios-verlag.de

Politik Recht Gesellschaft

Die große Macht der Asyl-Dolmetscher

Der Dolmetscher spielt eine zentrale Rolle in der Asylanhörung. Er ist die einzige Person, die alle Anwesenden versteht. Position, die Macht verleiht.

Die große Macht der Asyl-Dolmetscher

Nachrichten aus Deutschland und Russland vom Fachdolmetscher für Russisch Igor Plotkin.

Was der Dolmetscher in der Asylanhörung übersetzt, entscheidet über die Zukunft der Asylsuchenden. Obwohl Fälle von Machtmissbrauch seit Jahren bekannt sind, sieht der Bund keinen Handlungsbedarf.

Iti tirigumi ayiteredi’anini ist Tigrinisch, die meistgesprochene Sprache Eritreas, und bedeutet so viel wie Ich verstehe nicht. Das sagt zumindest ein Übersetzungsprogramm aus dem Internet, dessen Qualität hier nicht beurteilt werden kann, denn wie gesagt: Ich verstehe nicht. Den Migrationsbehörden, die über Annahme oder Ablehnung von Asylgesuchen bestimmen, geht es gleich. Sie hören sich für ihren Entscheid weniger an, was die Flüchtlinge sagen, als was eine andere Person sagt: der Dolmetscher.

Für Sprachen wie Tigrinya besteht ein chronischer Mangel an Dolmetschern. Schon heute muss das Staatssekretariat für Migration (SEM) auf das benachbarte Ausland ausweichen, um genügend Dolmetscher zu rekrutieren. Laut Constantin Hruschka, Asylrechtsexperte der Schweizerischen Flüchtlingshilfe, dürfte sich der Bedarf an geeigneten Leuten mit der Umsetzung des beschleunigten Asylverfahrens sogar verdoppeln. Dann benötigten nämlich neben dem SEM auch die Rechtsvertreter und Berater der Asylsuchenden Dolmetscher. Die Migrationsbehörde geht hingegen davon aus, dass auch im beschleunigten Verfahren allein die Anzahl Gesuche entscheidend sein wird.

Gefahr von Spitzeln

Der Dolmetscher spielt eine zentrale Rolle in der Asylanhörung. Er ist die einzige Person, die alle Anwesenden versteht. Das ist eine Position, die Macht verleiht – und Leute anzieht, die sie suchen. Vor drei Jahren machte ein Fall aus den Niederlanden Schlagzeilen: Drei eritreische Dolmetscher standen im Verdacht, Spitzel des Regimes von Diktator Afewerki zu sein. Im selben Zeitraum machten Aktivisten in Deutschland Fälle von manipulierten Übersetzungen öffentlich.

Die Berichte ließen auch in der Schweiz aufhorchen, denn die eritreische Diaspora setzt sich hierzulande aus zwei Gruppen mit oft gegenteiligen Interessen zusammen, den regimefreundlichen und den regimekritischen Eritreern. Und sie riefen Nationalrat Balthasar Glättli (gp.) auf den Plan: Wie der Bund überprüfe, dass Dolmetscher nicht als Spitzel agierten und wie viele Dolmetscher schon wegen politischer Befangenheit entlassen worden seien, fragte er den Bundesrat vor zwei Jahren. Dieser antwortete, es sei dem SEM nicht möglich, Spitzel in jedem Fall selbst zu enttarnen. Der bloße Verdacht reiche aber aus, um die Zusammenarbeit zu beenden. Aufgrund von Spionagetätigkeiten seien noch keine Dolmetscher entlassen worden, wegen politischer Befangenheit hingegen schon.

Heute, nach Bearbeitung von 15 000 weiteren Asylgesuchen von Eritreern, klingt es noch immer ähnlich: Es habe Fälle von politischer oder religiöser Befangenheit gegeben, erklärt Mediensprecher Lukas Rieder. Statistisch festgehalten werden die Fälle aber noch immer nicht. Um die Gefahr von manipulierten Übersetzungen einzudämmen, setzt das SEM bei der Rekrutierung der Dolmetscher an. Auch bei Engpässen mache das SEM keinerlei Kompromisse, was die Qualität der Dolmetscher, deren Neutralität und Unabhängigkeit angehe, sagt Rieder. Eine Ausbildung zum Dolmetscher oder Berufserfahrung ist für Bewerber aber nicht zwingend. Wie das SEM verfährt, um exilpolitische Betätigungen zu enttarnen, will es nicht öffentlich machen. Bewerber müssen sich aber bereit erklären, eine Personensicherheitsprüfung durchführen zu lassen.

Hat ein Dolmetscher das Auswahlverfahren durchlaufen, liegt die Beurteilung seiner Leistung bei den SEM-Mitarbeitern, die in der Anhörung die Fragen stellen. Sie sollen eine Übersetzung kontrollieren, die sie selbst nicht verstehen. Wie ohnmächtig die Befrager sind, zeigen Anweisungen im Mitarbeiter-Handbuch: Die befragende Person habe darauf zu achten, dass Namen und häufig wiederkehrende Begriffe richtig wiedergegeben werden, heißt es dort. Auch der Längenvergleich der Antworten von Gesuchsteller und Dolmetscher könne einen Hinweis auf die Präzision der Übersetzung liefern.

Das SEM verweist auch auf Rückübersetzungen, welche die Richtigkeit der Übersetzung garantieren sollen: Alle Protokolle werden am Schluss der Anhörung rückübersetzt vorgelesen, so dass Asylsuchende, Befrager, Protokollführer und Hilfswerksvertreter sich von deren Korrektheit überzeugen können, erklärt Rieder. Doch auch das ist nicht unproblematisch, denn Übersetzung und Rückübersetzung werden von derselben Person vorgenommen. Der Dolmetscher kontrolliert sich selbst. Deshalb zeigen sich auch die Vertreter der Hilfswerke, die den Ablauf der Anhörungen beobachten, hilflos: Die Richtigkeit der Übersetzung kann nicht abschließend beurteilt werden, sagt Michael Flückiger von der Flüchtlingshilfe Schweiz.

Bald bessere Kontrolle?

Vermutet der Hilfswerksvertreter eine Unregelmäßigkeit bei der Übersetzung, kann er diese für eine mögliche Beschwerde im Dossier dokumentieren. Probleme bei der Übersetzung allein seien aber kein hinreichender Grund, um einen abgelehnten Asylantrag wiederaufzunehmen, sagt Asylrechtsexperte Hruschka. Der Flüchtlingshilfe ist zwar kein konkreter Fall bekannt, bei dem ein Dolmetscher die Übersetzung manipulierte.

In absoluten Einzelfällen sei es aber schon vorgekommen, dass sich Dolmetscher gegenüber den Asylsuchenden als Mitglieder der Behörde ausgegeben hätten. Auch meldeten sich immer wieder Leute für die Ausbildung zum Dolmetscher, die Flüchtlingen helfen wollten oder, im Gegenteil, alle Asylsuchenden für Betrüger hielten. Solche Leute auszusortieren, sei eine relativ effiziente Methode, um die Neutralität der Übersetzungen zu gewährleisten.

Für die Flüchtlingshilfe liegt das Problem weniger bei der manipulierten als bei der schlechten Übersetzung. Weil der Mangel an Dolmetschern teilweise sehr groß sei, werde hier auch einmal ein Auge zugedrückt, sagt Hruschka. Er geht davon aus, dass die Kontrolle der Dolmetscher im getakteten Verfahren besser wird: Der Dolmetscher des Rechtsvertreters kann dann seinen Kollegen vom SEM kontrollieren – und umgekehrt.

Nachrichten aus Deutschland und Russland vom Fachdolmetscher für Russisch Igor Plotkin

Fachdolmetscher für Russisch Igor Plotkin ist verantwortlich dafür, dass man die Sprachbarriere Deutsch – Russisch überwindet.

Er befasst sich vorwiegend mit juristischen Themen, da er sich nach dem Studium der Rechtswissenschaften an der Ruhr-Universität Bochum ein profundes juristisches Fachwissen angeeignet hat.

Außerdem ist er seit Jahren fußballbegeistert, war ein leidenschaftlicher Fußballspieler und ist immer noch ein Fan. Das erlaubt ihm, die fußballbezogenen Texte fachmännisch zu übersetzen, z. B. die Fan Guide für die Europameisterschaft 2008 in der Schweiz und Österreich und mannigfaltige Texte über die Bundesliga, UEFA Champions League, russische Premier League sowie mehrere weitere Fußballprojekte.

Das bedeutet für seine Leser und Kunden, man führt optimalen mündlichen und schriftlichen Dialog auf Russisch und Deutsch und erhält regelmäßig aktuelle Nachrichten aus Deutschland und Russland.

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Autorin Britta Wulf bei Markus LANZ (ZDF) am 15.2.2017

Achtung: Fernwehgefahr! Britta Wulf erzählt die Geschichte ihrer deutsch-sibirischen Liebe (Buch: „Das Rentier in der Küche“)

Autorin Britta Wulf bei Markus LANZ (ZDF) am 15.2.2017

Solibro-Autorin Britta Wulf

Diesen Mittwoch wird Autorin Britta Wulf bei Markus LANZ (ZDF) zu Gast sein (15.2.2017, 23.45 Uhr). Sie erzählt dort die Geschichte ihrer 8000-km-Fernbeziehung, die sie in ihrem Buch “ Das Rentier in der Küche. Eine deutsch-sibirische Liebe“ reich bebildert festgehalten hat.

8000-km-Fernbeziehung

Während einer Reise für ein Filmprojekt in Sibirien knüpft sie zarte Bande zu einem Einheimischen. So wird aus der Reisereportage allmählich eine persönliche Liebesgeschichte zu dem am Baikalsee lebenden Anatoli. Zwei sehr verschiedene Menschen aus ganz unterschiedlichen Kulturen tasten sich langsam an eine verrückte Fernbeziehung heran.
Die Reise nach Sibirien war für Britta Wulf eine besondere Reise. Verzaubert von Land und Leuten kam sie zurück und wurde davon überrascht, dass auch sie jemanden bezaubert hatte. Der Sibirier Anatoli hatte sich in sie verliebt. Wie sich diese Beziehung weiterentwickelt hat und welche Erlebnisse sie am Baikalsee machte, hat sie in ihrem Buch festgehalten und wird sie bei Markus LANZ erzählen.

Achtung: Fernwehgefahr!

Das Buch ist für Leser, die Sehnsucht nach Abenteuer und Liebe haben, und für Menschen, die sich für Russland und Sibirien interessieren.

„… eine wunderschöne, sensibel geschriebene Liebesgeschichte. Britta Wulf schafft es, den Leser einzubeziehen und sich ebenfalls zu verlieben … zumindest gedanklich in Land und Leute. Das Buch macht mir große Lust darauf, dieses Land zu bereisen. Auch weil mein Vater dort sechs Jahre in Gefangenschaft war, aber trotzdem sehr versöhnlich über die Warmherzigkeit der Menschen dort gesprochen hat.“
Ralph Morgenstern (Schauspieler, TV-Moderator & Musiker)

Bibliografische Daten:
Britta Wulf: Das Rentier in der Küche. Eine deutsch-sibirische Liebe
3. Aufl. 2017, ISBN 978-3-96079-015-0; Broschur; 14,8 x 21 cm; 224 Seiten; mit 2 farb. Karten, 93 Fotos (65 s/w-Fotos, 28 Farbfotos); 18 Euro (D)
www.solibro.de

Der Solibro Verlag ist ein Publikumsverlag, der aufklärerischen und zugleich unterhaltsamen Lesestoff anbietet, der es leicht macht, die mediale Konkurrenz öfter mal zu ignorieren. Etablierte Autoren wie die Journalisten Helge Timmerberg und Bernd Zeller oder die Schauspielerin Yvonne de Bark sorgen mit Ihren Titeln für gleichsam subversive wie kurzweilige Leseerfahrungen. Aber auch neue Autoren Frank Jöricke oder Hans Hermann Sprado sowie regionale Titel tragen zum abwechslungsreichen Verlagsprogramm bei (populäres Sachbuch, Belletristik, Reiseliteratur, Humor, Regionalia).

Kontakt
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48143 Münster
0251-48449182
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Tourismus Reisen

Radreisen 2017

Schnieder Reisen veröffentlicht neuen Katalog für Radreisen durch Nord- und Osteuropa

Radreisen 2017

Schnieder Reisen: Individuelle und geführte Radreisen im Reiseprogramm 2017

Der Hamburger Reiseveranstalter Schnieder Reisen hat einen neuen Katalog für Radreisen aufgelegt. Auf 50 Seiten werden geführte und individuelle Radtouren durch das Baltikum, Polen, Russland, Skandinavien und Irland vorgestellt. Neu sind eine geführte Radtour zum Dreiländereck von Litauen, Polen und Weißrussland, eine Tour von Danzig entlang der Ostseeküste nach Riga sowie eine sportive Radreise durch Estland.

Geführte und individuelle Radreisen durch Nord- und Osteuropa stellt der Hamburger Reiseveranstalter Schnieder Reisen in seinem neuen Katalog für 2017 vor. Die baltische Ostseeküste, Masuren, das Memelland und die irische Westküste sind die beliebtesten Ziele aus dem Programm des Radreise-Spezialisten. Geführte Gruppen-Radreisen werden von einem Reiseleiter begleitet, der Gepäcktransport ist organisiert. Bei individuellen Radreisen radelt der Urlauber in Eigenregie, je nach Region ist aber auch hier ein Gepäcktransport möglich.
Der Tourencharakter einer jeden Reise gibt Informationen über Anforderungen, Besonderheiten im Routenverlauf, Etappenlängen und Profil. Die Routenverläufe der individuellen Radreisen hat Schnieder Reisen als GPS-Daten erfasst. Diese werden dem Radler als Datei zur Verfügung gestellt, außerdem eine ausführliche Routenbeschreibung und Kartenmaterial.

Neben vielen Klassikern hat Schnieder Reisen einige neue Radreisen aufgelegt. Darunter eine geführte Tour ins Dreiländereck von Litauen, Polen und Weißrussland. Die touristisch noch wenig erschlossene Region hält wunderschöne Entdeckungen bereit. Die 10-tägige Gruppenreise kostet ab 1.499 Euro inklusive Flug, Unterkunft, Leihfahrrad und Reiseleitung.
„Ostsee aktiv: Per Rad von Danzig nach Riga“ ist ebenfalls neu im Programm. Bei der 11-tägigen halbgeführten Radreise steht ein Ansprechpartner zur Verfügung, der Gepäcktransport ist organisiert und es gibt geführte Besichtigungen in Danzig, Kaliningrad und Riga. Die Besichtigungen entlang der Route können die Radler in Eigenregie gestalten. Die Kleingruppenreise mit maximal 16 Teilnehmern kostet ab 1.559 Euro inklusive Flug, Unterkunft mit Halbpension und Leihfahrrad.
Für erfahrene Tourenradler hat Schnieder Reisen die neue Radreise „Estland intensiv: Hansestädte und Inselwelten sportlich erkunden“ im Programm. Die Tour führt mit Tagesetappen von durchschnittlich 100 km einmal rund um Estland und u.a. durch die estnische Schweiz, den Soomaa-Nationalpark und über die Inseln Muhu, Saaremaa, Hiiumaa und Kassari. Die 18-tägige Radreise ist buchbar ab 1.389 Euro inklusive Fähranreise.
Nähere Informationen sowie Katalogbestellungen bei:
Schnieder Reisen – Cara Tours GmbH
Hellbrookkamp 29
22177 Hamburg
040 – 380 20 60
www.schnieder-reisen.de

Der Hamburger Reiseveranstalter Schnieder Reisen hat sich seit der Gründung 1922 zu einem ausgewiesenen Nordeuropa-Spezialisten entwickelt. Bereits seit den frühen 1990er-Jahren führt der Veranstalter Reisen nach Estland, Lettland und Litauen durch und war damit einer der Pioniere im Baltikum. Daneben finden sich aber auch Polen, Russland und Kaliningrad, Irland, Großbritannien und Skandinavien im Reiseprogramm. Das Angebot reicht von geführten und individuellen Rundreisen über Auto- und Motorradtouren, Rad- und Wanderreisen, Städtereisen, Schienen- und Flusskreuzfahrten sowie Erholungsurlaub auf der Kurischen Nehrung bis zu Sonderreisen zu den Themen Musik, Literatur oder Architektur. Darüber hinaus können über Schnieder Reisen auch Flüge, Fähren, Hotels und Mietwagen gebucht werden.

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