Tag Archives: Russland

Mode Trends Lifestyle

COLLECTION PREMIeRE MOSCOW

+++ Entscheidende Ordermesse in Osteuropa

COLLECTION PREMIeRE MOSCOW
CPM Moscow September 2016

+++ Kontinuität ist Erfolgsrezept
+++ Türkische Aussteller sind zurück

Mit einer Besucheranzahl von 21.200, die zur 27. Ausgabe der CPM – Collection Premiere Moscow kamen, bleibt sie die entscheidende Ordermesse und Fashion Hotspot für Modebusiness in Osteuropa. Vom 31. August bis 3. September 2016 präsentierten sich 990 Brands im Rahmen der Modemesse, welche erneut auf dem Expocentre Messegelände stattgefunden hat.
„Es ist für mich bei jeder Messe spannend zu sehen, wie unsere Marketingmaßnahmen greifen“, so Project Director Christian Kasch und fährt fort: „Denn wir entwickeln hier immer neue Wege. Dieses Mal ist es uns gelungen, Facheinkäufer, die länger nicht zur CPM gekommen sind, wieder für die Veranstaltung zu begeistern. Kontinuität ist sicherlich das Erfolgsrezept der CPM“. Marie-Luise Schläfke, die seit dieser CPM den deutschen Gemeinschaftsstand betreut, informiert: “ Ich bin froh, dass die deutsche Firmengemeinschaftsbeteiligung bereits für das Frühjahr 2017 genehmigt wurde. Die neuen Anmeldeformulare für kommenden Februar liegen schon bereit. Anmeldeschluss hierfür ist der 17. Oktober 2016.“
Um neue Inspirationen zu geben und einem Trend zu folgen, wurde der Bereich „Handmade in Russia“ im Zentrum der Premiumhalle ins Leben gerufen. Dieser erwies sich als „Hingucker“, ausgefallen, anders. Dichtes Gedränge, nicht nur am Einlass. An allen Ständen wurde gearbeitet. Optimismus war überall zu spüren.
Russland und das übrige Osteuropa haben weiterhin großen Bedarf an Fashion und Lifestyle. Doch werden die Budgets mittlerweile konzentrierter und gezielter vergeben. Bewusst war auch die Entscheidung der türkischen Aussteller sich, nach einer Saison der Abwesenheit, wieder mit einer Gemeinschaftsbeteiligung auf der CPM zu präsentieren. Eine Verdopplung der Ausstellungsfläche für die kommende Veranstaltung im Frühjahr 2017 wurde bereits signalisiert. Hierzu nochmals Christian Kasch: „Es lohnt sich, am Exportmarkt Russland fest zu halten. Auch große Agenturen kommen mit neuem Portfolio wieder auf den Markt und nutzen die Inspirationen und Dynamik unserer Veranstaltung.“
Die nächste CPM – Collections Premiere Moscow findet vom 20. bis 23. Februar 2017 auf dem Expocentre Messegelände in Moskau statt. Nationale und internationale Hersteller werden ihre Kollektionen der Saison Herbst/Winter 2017/18 zeigen.

Zusätzliche Informationen zur CPM – Collection Premiere Moscow sowie zu allen anderen Aktivitäten der Igedo Company finden Sie im Internet unter:

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Seit 65 Jahren ist die Igedo Company als Messeveranstalter mit der Kernkompetenz Mode weltweit tätig. Etabliert und international angesehen vereint das Unternehmen zahlreiche Kompetenzen, langjährige Erfahrungen, Know-how und Innovation. Einzigartiger Service zeichnet die Company zudem aus!

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Kunst Kultur Gastronomie

Lamb Weston: Joint Venture: Erste Pommes-Fabrik für Russland

Lamb Weston:  Joint Venture: Erste Pommes-Fabrik für Russland
Erste Pommes-Fabrik für Russland

Lamb Weston/Meijer tut sich mit der russischen Firmengruppe Belaya Dacha zusammen. Das gemeinsame Ziel: Die Möglichkeiten für die Kartoffel in Russland entdecken – und fördern. Mit einer neuen Produktionsstätte in Lipetsk, 450 Kilometer südlich von Moskau, wollen die Partner dieses Ziel erreichen. Der Vertrag ist bereits unterschrieben, noch in diesem Jahr werden die Bauarbeiten an der neuen Fabrik beginnen. Anfang 2018 sollen dann die ersten Kartoffeln in Lipetsk rollen.

Den hohen Ansprüchen der Kunden am wachsenden russischen Markt werden sie mit den hochwertigen Kartoffelprodukten, für die Lamb Weston weltweit bekannt ist, garantiert gerecht.

Ehrgeizige Ziele: 90.000 Tonnen pro Jahr

Es ist ein Meilenstein: Die neue Fabrikanlage wird die erste Produktionsstätte für Pommes Frites und andere Kartoffelprodukte in Russland sein. Sie wird in einer speziellen Umweltzone in Lipetsk gebaut und soll eine Produktionskapazität von 90.000 Tonnen im Jahr gewährleisten. Die Kartoffeln beziehen die Unternehmenspartner größtenteils von der Belaya Dacha Farm aus der Region in Tambov. Außerdem arbeiten Lamb Weston/Meijer und Belaya Dacha mit ausgewählten Bauern zusammen, um in Russland exzellente Kartoffelprodukte herstellen zu können.

Wertvolle Zusammenarbeit

Die Investitionen für die neue Produktionsstätte belaufen sich auf über 100 Millionen Euro. Haupteigentümer des Joint Ventures ist Belaya Dacha.

Bas Alblas, Geschäftsführer von Lamb Weston/Meijer, sieht großes Potenzial in der gemeinsamen Arbeit mit Belaya Dacha: „Das Joint Venture gibt uns die Möglichkeit, uns auch auf dem russischen Markt klar zu positionieren. Wir helfen unseren internationalen Kunden bei der Optimierung ihrer Wertschöpfungskette und beim Ausbau ihrer Geschäfte in der Region, indem wir die lokalen Bedürfnisse decken.“

Auch der Vorstandsvorsitzende von Belaya Dacha, Victor Semenov unterstreicht den hohen Wert der Kollaboration: „Wir werden beidseitig voneinander profitieren. Lamb Weston/Meijer bringt große Fachexpertise im Anbau von Kartoffeln und deren Weiterverarbeitung mit. Wir von Belaya Dacha haben weitreichende Erfahrungen im Service- und Einzelhandel auf dem schnelllebigen russischen Markt und bereichern die Zusammenarbeit durch unsere eigene Bauabteilung.“

Vielfältiger Partner Belaya Dacha

Die Unternehmensgeschichte von Belaya Dacha reicht bis in die Anfänge des 20. Jahrhunderts zurück, auf eine kleine Farm in Russland. Inzwischen ist Belaya Dacha zu einer Unternehmensgruppe gewachsen und in verschiedenen Bereichen tätig. Als Spezialist für Anbau und Verarbeitung von Gemüse ist Belaya Dacha die Nummer 1 für Fresh-Cut Salad in Russland. Auch Garten- und Landschaftsbau gehören zu den Geschäftsfeldern des Unternehmens, sowie seit 2003 die Gebäude- und Immobilienentwicklung.

Über Lamb Weston/Meijer
Als eines der weltweit führenden Unternehmen macht Lamb Weston/Meijer mit tiefgekühlten Kartoffelprodukten und Appetizern sowie individuellen Dienstleistungen die Arbeit der Küchenprofis komfortabler, produktiver und profitabler. In Zahlen und Fakten ausgedrückt bedeutet das 50 Millionen Portionen, die täglich weltweit verkauft werden. Dafür arbeiten 7.400 Mitarbeiter Hand in Hand. Mit einem weltweiten Marktanteil von 25 Prozent kommt jede vierte Pommes vom Lamb Weston.

Weitere Informationen unter www.lambweston.eu/foodservice/de

Als eines der weltweit führenden Unternehmen macht Lamb Weston/Meijer mit tiefgekühlten Kartoffelprodukten und Appetizern sowie individuellen Dienstleistungen die Arbeit der Küchenprofis komfortabler, produktiver und profitabler. In Zahlen und Fakten ausgedrückt, bedeutet das 50 Millionen Portionen, die täglich weltweit verkauft werden. Dafür arbeiten 7.400 Mitarbeiter Hand in Hand. Mit einem weltweiten Marktanteil von 25 Prozent kommt jede vierte Pommes vom Lamb Weston.

In einer Welt, in der Qualität und Geschmack selbstverständlich sind, geht Lamb Weston mit innovativen Produkten und dem ständigen Streben, noch besser zu werden, einen Schritt weiter. So hat Lamb Weston bereits vor mehr als 65 Jahren den Pommes-Schnitt neu erfunden und 1960 die Water Gun Knife entwickelt. Das Prinzip dieser Schneidemaschine ist heute weltweit Standard, um Kartoffeln in die gewünschte Schnittform zu bringen.

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Politik Recht Gesellschaft

NATO-Gipfel in Warschau:

Initiatoren der Friedensfahrt Berlin-Moskau fordern Dialog mit Russland statt Aufrüstung in Osteuropa

Der Beschluss der NATO-Staaten bei ihrem Gipfeltreffen vom 8.-9. Juli in Warschau zukünftig in Polen, Lettland, Litauen und Estland jeweils 1.000 Soldaten zu stationieren, wird von den Initiatoren der für den 7.-21. August 2016 geplanten Friedensfahrt Berlin-Moskau kritisiert.

Die NATO setze ohne eine ernsthafte Prüfung von Verhandlungs- und Dialogalternativen auf die Strategie der militärischen Abschreckung gegenüber Russland. Grundlegende Erkenntnisse erfolgreichen Konfliktmanagements würden ignoriert, wenn Mittel des Dialogs und der Mediation nicht ernsthaft in Betracht gezogen würden, um mit Russland den Weg zurück zu einer gemeinsamen Sicherheitsarchitektur in Europa zu suchen. Die Situation in der Ukraine wird eurozentristisch bewertet, die eskalierende Wirkung der europäischen Ukraine-Assoziationspolitik nicht bedacht.

Auch die Rolle der ungezügelten NATO-Osterweiterung entgegen Abmachungen mit der damaligen Sowjetunion im Zuge der Verhandlungen zur Wiedervereinigung Deutschlands vor über 25 Jahren darf nicht einfach ausgeklammert werden.

Friedensfahrt-Initiator Dr. Rainer Rothfuß kritisiert die Haltung von Bundeskanzlerin Merkel als nicht zielführend für die Wiederherstellung einer stabilen gesamteuropäischen Friedensordnung, die er als „vitalstes Interesse Europas“ bezeichnet: „Merkel wird mit ihrem Vorschlag eines Dialogs mit Russland mit der „Knarre“ in der Hand die klassische Vermittlerrolle Deutschlands in den Ost-West-Beziehungen nicht wiederbeleben können.“

Gerade angesichts des 75. Jahrestages des militärischen Überfalls von Nazi-Deutschland auf die Sowjetunion erweise sich die deutsche Führung des neuen NATO-Bataillons in Litauen und damit auf ehemaligem sowjetischem Boden als historisch unsensible Entscheidung der Bundesregierung. Schließlich hatte die Sowjetunion mit 27 Millionen Kriegstoten fast viermal so viele Gefallene zu beklagen wie der damalige Aggressor Nazi-Deutschland.

Die rund 250 Teilnehmer der Friedensfahrt wünschen sich wieder eine auf historischer Verantwortung basierende, stärker vermittelnde Rolle Deutschlands in Konflikten, die die direkte Nachbarschaft Europas betreffen.

Im Sinne der in früheren Jahrzehnten gepflegten Entspannungspolitik wollen die Friedensfahrer mit ihrem Fahrzeug-Konvoi symbolisch einen Anstoß zur Wiederbelebung bzw. Vertiefung der deutsch-russischen Völkerfreundschaft geben. Jenseits wechselseitiger politischer Schuldzuweisungen soll der Weg der Partnerschaft, des Dialogs und des Austauschs mit dem Ziel einer tragfähigen Völkerfreundschaft beschritten werden.

Diese Botschaft tragen die Friedensfahrer auf ihrer 4.200 Kilometer langen Tour in die Städte Kaliningrad (ehemals Königsberg), Pskov, St. Petersburg, Twer, Moskau, Smolensk und in Weißrussland nach Minsk.

Initiator Rothfuß zufolge ist die Normalisierung der Beziehungen zu Russland „der einzige Weg zur Auflösung von Konfrontationen und zum Anpacken gemeinsamer wirtschaftlicher Entwicklungschancen im immensen paneurasischen Raum, dessen Extreme im Westen mit dem Integrationsraum Europa und im Osten mit dem neuen Wirtschaftsgiganten China an die „Brücke“ Russland grenzen.“

Wer ein Zeichen für den Frieden setzen will, kann mitmachen.
als Teilnehmer
als Medienpartner
als finanzieller Sponsor
als Projektpartner
Wir freuen uns über jeden Unterstützer!

Für uns ist Frieden zwischen Deutschland und Russland und die Völkerfreundschaft mit den Russen alternativlos. In allen Ländern dieser Welt …

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Rainer Rothfuß
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Politik Recht Gesellschaft

200 Teilnehmer bei der Friedensfahrt 2016 von Berlin nach Moskau

Anmeldefrist für die Friedensfahrt vom 7. bis 21. August ist abgelaufen. Jetzt werden weitere Sponsoren gesucht

Lindau, Berlin, 23. Juni 2016 – Für die vom 7. bis 21. August geplante Friedensfahrt von Berlin nach Moskau haben sich insgesamt 200 Friedensaktivisten angemeldet.

Die jüngsten Teilnehmer sind 4 und 6 Jahre alt, aber auch einige aktive Senioren im Alter von 75 Jahren und älter wollen sich auf den anstrengenden Weg machen, um ein deutliches Signal für die Völkerfreundschaft zwischen Deutschland und Russland zu setzen. Angesichts wachsender Spannungen durch NATO-Manöver in Osteuropa und einer schleichenden Entfremdung Europas von seinem östlichen Nachbarn sehen die Initiatoren Dr. Rainer Rothfuß, Owe Schattauer, Andrea Drescher und Sergej Filbert diese Maßnahme als das Gebot der Stunde zur Friedenssicherung durch Völkerfreundschaft. Die geplante Route des PKW-Konvois verläuft von Berlin mit einem öffentlichen Start-Event am Sonntag, dem 7. August 2016 um 15 Uhr am Brandenburger Tor über Kaliningrad (09.08.), Pskov (11.-12.08.), St. Petersburg (12.-14.08.) nach Moskau (16.-17.08.) und über Minsk (20.08.) zurück nach Berlin. Am Brandenburger Tor sollen die Friedensfahrer am Sonntag, dem 21. August 2016 um 15 Uhr bei einem öffentlichen Abschluss-Event begrüßt werden. Informationen zum Projekt findet man online unter www.druschba.info

„Es begeistert mich, dass so viele völlig unterschiedliche Menschen unsere Idee aufgegriffen haben und an unserem Konvoi teilnehmen wollen“, sagt Initiator Dr. Rainer Rothfuß. „Wir wollen durch gegenseitiges Kennenlernen und Kooperation zwischen den Bevölkerungen beider Staaten dazu beitragen, das alternativlose, höchste Gut, den Frieden in Europa, auch im 21. Jahrhundert zu bewahren. Wie wichtig es ist, hier eine klare Position aufzubauen, zeigt die derzeitige Provokationsstrategie der NATO. Die Bevölkerung auf beiden Seiten wünscht sich von der Politik stattdessen Dialog und Kooperation.“

Sponsoren gesucht
Unterstützt wird das Team zunehmend auch von russischen Friedensaktivisten, die bei der Organisation von Unterkünften und lokalen Events mithelfen. In Deutschland und Österreich haben sich schon erste Sponsoren gefunden, die die Fahrt als solche unterstützen und soziale Projekte sowie Partnerschaftsinitiativen fördern. Insgesamt sind per 21.06.2016 13.430,21 Euro an Spenden eingegangen.

Durch weitere Spenden, die per Überweisung auf das Konto von Dr. Rainer Rothfuß bei der comdirect-Bank (IBAN: DE17200411440407689900, BIC: COBADEHD044) oder per PayPal ( https://www.paypal.me/Friedensfahrt ) möglich sind, können Öffentlichkeitsarbeit und Kooperationsprojekte der Initiative weiter gestärkt werden.

Die Friedensfahrt von Berlin nach Moskau ist eine Bürgerinitiative zur Förderung der Völkerfreundschaft zwischen Deutschland und Russland.

Wir glauben an die Möglichkeit von Frieden trotz der offensichtlichen geopolitischen Agenda verschiedener Länder und Gruppierungen uns unseren europäischen Nachbarn Russland medial als Feindbild zu präsentieren.

Anstelle von Sanktionen, militärischen Drohgebärden oder gar Krieg setzen wir auf Kennenlernen und Kooperation zwischen den Bevölkerungen beider Staaten, um das alternativlose, höchste Gut, den Frieden, zu sichern.

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Wissenschaft Technik Umwelt

Die strahlende Wahrheit hat viele Gesichter

Die strahlende Wahrheit hat viele Gesichter
Mensch-und-Atom.org

Die Webseite www.mensch-und-atom.org pflegt die journalistische Vertiefung zum Thema Atomkraft und stellt die Menschen in den Mittelpunkt

Atomkraft geht uns alle an. Wir müssen mit ihr leben, ob wir das wollen oder nicht – auch nach dem Ausstieg. Zu kaum einem Thema ist das Spektrum der Meinungen so breit gefächert, bei kaum einem Thema hat die Wahrheit so viele Gesichter. Mit dem Buch „Die strahlende Wahrheit. Vom Wesen der Atomkraft“ haben die Journalisten Martin Arnold und Urs Fitze dieses Meinungsspektrum aufgefächert.

Nun haben sie weiter recherchiert und lancieren mit der Webseite www.mensch-und-atom.org die Fortsetzung ihres Buches im Internet. Die Betreiber wollen damit Leserinnen und Leser aufrütteln, anregen und nachdenklich machen, aber nicht provozieren und skandalisieren. Vor dem Hintergrund der aktuellen „Energiewende“-Debatten möchten die Betreiber einen kritischen Diskussionsbeitrag leisten für all jene, die mehr wissen wollen zum Thema Atomkraft. Und sie möchten dazu beitragen, die tiefen ideologischen Gräben zu überwinden, die Befürworter und Gegner trennen. Denn die Wahrheit wird bei diesem Thema sehr schnell relativ bzw. relativiert, man bewegt sich auf einem Feld, in dem sich Experten, Meinungsmacherinnern, Ideologen, Betroffene, Opfer, Lobbyisten, Politikerinnen und Weltenretter tummeln. Sie alle kommen zu Wort, sie sollen von ihrer Wahrheit erzählen, der Wahrheit des Strahlenopfers ebenso wie jener des Kraftwerkbetreibers, des Befürworters und der Gegnerin. Dazu kommen Reportagen und Hintergrundberichte von Schauplätzen aus aller Welt.

Zur Lancierung von www.mensch-und-atom.org präsentieren die Journalisten ein Dossier zu den grössten anzunehmenden Unfällen in Tschernobyl (1986) und Fukushima (2011). Sie haben sich vor Ort ein Bild gemacht, lassen zum Thema Tschernobyl 16 Menschen, vom ehemaligen Liquidator bis Bäuerin, die sich auf verstrahltem Boden zurechtfinden muss, in eigenen Statements zu Wort kommen, und sie zeigen auf, wie die Natur in der Sperrzone leidet und wie der Mensch auf verstrahltem Boden eine neue Normalität zu leben sucht. www.mensch-und-atom.org wird das Thema Atomkraft weiter mit Schwerpunkten vertiefen, im Sommer zur Wiederaufbereitung, im Herbst zum Uranbergbau.

Links zu Beiträgen im Dossier Tschernobyl:

Leben auf verstrahltem Boden: Was bleibt uns denn anderes übrig?“
http://www.mensch-und-atom.org/index.php/de/tschernobyl/item/96-leben-auf-verstrahltem-boden-was-bleibt-uns-denn-anderes-uebrig

30 Jahre nach Tschernobyl scheint das Leben in den verstrahlten Gebieten im Süden Weissrusslands wieder weitgehend normalisiert. Doch die Abgründe sind nah.

„Fauna und Flora in der Sperrzone macht die Strahlung enorm zu schaffen.“
http://www.mensch-und-atom.org/index.php/de/alle-menschen/schwerpunkt2/30-jahre-tschernobyl/191-timothy-mousseau-biologe

Timothy Mousseau ist Biologe an der Universität South Carolina in den USA. Er erforscht die Folgen der Verstrahlung auf die Natur in der Sperrzone von Tschernobyl.

„Alle sind tot.“
http://www.mensch-und-atom.org/index.php/de/alle-menschen/schwerpunkt2/30-jahre-tschernobyl/151-iwan-grisch

Liawon Grischuk wurde nach dem Super-Gau von Tschernobyl als Reservist eingezogen und während rund eines Monats für Dekontaminierungsarbeiten eingesetzt. Zweimal war er für je zwei Minuten auf dem Dach des zerstörten Reaktors.

„Ich wünsche meinen Kindern, dass sie von hier wegkommen.“
http://www.mensch-und-atom.org/index.php/de/alle-menschen/schwerpunkt2/30-jahre-tschernobyl/157-tatjana-char

Tatjana Chartonowitsch ist Verkäuferin in einem Geschäft für Türen. Die 38-jährige lebt mit ihrer Familie in Djatlowitschi in Weissrussland.

www.mensch-und-atom.org will aufrütteln, anregen und nachdenklich machen, aber nicht provozieren und skandalisieren zu einem Thema, das uns alle angeht: Atomkraft. Es ist ein Thema, das polarisiert, das Gegner und Befürworter zu Ideologen ihrer Sache macht. Und es ist ein Thema, das Wissende und Unwissende in einer Weise trennt, die gewollte und ungewollte Abhängigkeiten schafft. Vor dem Hintergrund der aktuellen „Energiewende“-Debatten möchten wir einen kritischen Diskussionsbeitrag leisten für all jene, die mehr wissen wollen zum Thema Atomkraft. Und wir möchten einen Beitrag leisten, die tiefen ideologischen Gräben zu überwinden, die Befürworter und Gegner trennen. Denn die Wahrheit wird bei diesem Thema sehr schnell relativ bzw. relativiert, man bewegt sich auf einem Feld, in dem sich Experten, Meinungsmacherinnern, Ideologen, Betroffene, Opfer, Lobbyisten, Politikerinnen und Weltenretter tummeln. Sie alle sollen zu Wort kommen, sie sollen von ihrer Wahrheit erzählen, der Wahrheit des Strahlenopfers ebenso wie jener des Kraftwerkbetreibers, des Befürworters und der Gegnerin. Das zweite Ziel des Buches: die vielen Facetten der Wahrheit zu ergründen – und wie empfänglich wir für jene sind, die es uns bequem machen wollen.

Kontakt
Mensch und Atom
Urs Fitze
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9000 St. Gallen
+41 (0)79 685 98 68
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Kunst Kultur Gastronomie

Die letzten Tage der Weißen Rose

Ein Hörbuch über Alexander Schmorell, den Mitbegründer des Widerstandes

Die letzten Tage der Weißen Rose
Zu blau der Himmel im Februar

Die Geschwister Scholl sind den meisten Menschen bis heute ein Begriff.
Der Name Alexander Schmorell jedoch, ist der überwiegenden Mehrheit völlig unbekannt.
Dabei war er es, der zusammen mit Hans Scholl im Juni 1942 die Widerstandsbewegung „Weiße Rose“ begründete und als Letzter dem Urteil der Nazis erlag.
Ebenso verfasste Schmorell die ersten vier Flugblätter der Gruppe und brachte sie zusammen mit Hans Scholl unter das Volk.
Hans Scholls Schwester Sophie erfuhr später zufällig von den Aktivitäten ihres Bruders und brachte sich von da an in die Gruppe ein.
Als Hans Scholl und seine Schwester Sophie bei einer spontanen Aktion, in ihrer Münchner Universität verhaftet und kurz darauf zusammen mit Christoph Probst hingerichtet werden, befindet sich Alexander Schmorell auf der Flucht vor der GeStaPo.
Doch Verrat und das Unvermögen, diese Flucht ausreichend zu planen und zu organisieren, kosten auch ihn und den späteren Mitangeklagten Kurt Huber am 13. Juli 1943 das Leben.
Das Hörbuch erzählt von den letzten Tagen seiner dramatischen Flucht, bis zu seiner Verhaftung und beinhaltet viele Details über die kleine Widerstandsgruppe und deren Hintergrund.

Der gebürtige Russe Alexander Schmorell wurde am 4. Februar 2012, in einem Festakt der russisch-orthodoxen Kirche in der Münchner Kathedralkirche heilig gesprochen.
Seitdem trägt Schmorell den Beinamen „heiliger Alexander von München“. Sein Gedenktag ist der 13. Juli.
In seinem Geburtsort, dem russischen Orenburg, werden seit 2000 alljährlich von der „Stiftung Weiße Rose“ finanzierte Alexander-Schmorell-Stipendien an vier Studenten vergeben

Die bekannte Schriftstellerin und Theaterregisseurin Jutta Schubert liefert mit ihrem Buch die Vorlage zu diesem Hörbuch, das beim Thono Audio Verlag erschienen ist.
Gelesen wurde es von der Schauspielerin und Sprecherin Bettina Römer.
Jutta Schubert recherchierte Alexander Schmorells Geschichte sehr intensiv, interviewte noch lebende Zeitzeugen, Freunde und Familie Schmorells, sowie Angehörige der Mitglieder der Weißen Rose.
Inzwischen leben nur noch wenige dieser Zeitzeugen und bald wird auch der letzte von ihnen nicht mehr da sein.
Daher sehen Jutta Schubert und auch der Thono Audio Verlag das Buch und das Hörbuch als wichtiges Zeichen gegen das Vergessen.

Der Thono Audio Verlag produziert seit 2009 ausgesuchte und mit professionellen Sprechern besetzte Hörbücher viele Genres.
Ehemals überwiegend für andere Verlage tätig, vertreibt der Verlag seit 2011 ausschließlich eigene Produktionen.
Die Produkte sind über alle bekannten Download-Portale beziehbar und werden außer auf der Verlagsseite auch bei Amazon als CD-Versionen angeboten.

Kontakt
Thono-Audio-Verlag
Thomas Nolte
Wohlenbütteler Str. 72
21388 Soderstorf
041329399780
info@thono-audio-verlag.de
http://www.thono-audio-verlag.de

Tourismus Reisen

Das Baltikum und Russland

Schnieder Reisen räumt Sonderrabatt auf geführte Rundreisen durch das Baltikum und Russland ein

Das Baltikum und Russland
St. Petersburg: Ein Museum unter freiem Himmel. Hier der Katharinenpalast mit
Bernsteinzimmer.

Der Reiseveranstalter Schnieder Reisen hat für ausgewählte Reisen einen verlängerten Frühbucherrabatt bei Buchung bis Ende März eingeräumt. Der Rabatt – je nach Reise in Höhe von 50 oder 75 Euro – greift bei einigen geführten Rundreisen durch das Baltikum und Russland.
Der Hamburger Reiseveranstalter und Baltikum-Spezialist Schnieder Reisen hat auf ausgewählte Reisen durch das Baltikum und Russland einen verlängerten Frühbucherrabatt eingeführt. Je nach Reise reduziert sich der Reisepreis um 50 bzw. 75 Euro.
Auf die Reisen „Das Baltikum und St. Petersburg entdecken“ (ab 1.395 Euro), „Auf den Spuren der Zaren“ (ab 995 Euro), „Polnische und baltische Juwelen“ (ab 1.255 Euro), „Baltische Hauptstädte und Helsinki“ (ab 995 Euro) und „Schätze der Ostsee“ (ab 1.195 Euro) gewährt der Reiseveranstalter 50 Euro Rabatt. Die Reise „Das Baltikum und Russland erkunden“ (ab 1.795 Euro) wird sogar um 75 Euro günstiger.
Es handelt sich um geführte Gruppenreisen, die von einem ortskundigen Reiseleiter begleitet werden. Die Übernachtung in 4-Sterne-Hotels mit Frühstück, das Ausflugs- und Besichtigungsprogramm und die fachkundige Reiseleitung sind stets im Preis enthalten.
Der verlängerte Frühbucherrabatt gilt bei Buchung der Reisen bis zum 31.03.2016.
Die vielen Ordensburgen, die prachtvollen Jugendstilfassaden, eleganten Herrenhäuser und Schlösser, aber auch die Bauten aus der Sowjetzeit spiegeln im Baltikum die wechselvolle Geschichte wider. In Kombination mit Polen, dem südlichen Skandinavien oder auch Russland ist eine Rundreise durch die Region eine facettenreiche Reise auf den Spuren der Geschichte.
Nähere Informationen sowie Katalogbestellungen bei:
Schnieder Reisen – Cara Tours GmbH
Hellbrookkamp 29
22177 Hamburg
040 – 380 20 60
www.schnieder-reisen.de

Der Hamburger Reiseveranstalter Schnieder Reisen hat sich seit der Gründung 1922 zu einem ausgewiesenen Nordeuropa-Spezialisten entwickelt. Bereits seit den frühen 1990er-Jahren führt der Veranstalter Reisen nach Estland, Lettland und Litauen durch und war damit einer der Pioniere im Baltikum. Daneben finden sich aber auch Polen, Russland und Kaliningrad, Irland, Großbritannien und Skandinavien im Reiseprogramm. Das Angebot reicht von geführten und individuellen Rundreisen über Auto- und Motorradtouren, Rad- und Wanderreisen, Städtereisen, Schienen- und Flusskreuzfahrten sowie Erholungsurlaub auf der Kurischen Nehrung bis zu Sonderreisen zu den Themen Musik, Literatur oder Architektur. Darüber hinaus können über Schnieder Reisen auch Flüge, Fähren, Hotels und Mietwagen gebucht werden.

Kontakt
Schnieder Reisen-CARA Tours GmbH
Rainer Neumann
Hellbrookkamp 29
22177 Hamburg
040 3802060
040 388965
r.neumann@schniederreisen.de
http://www.schniederreisen.de

Internet E-Commerce Marketing

So gelingt Online Marketing in Russland

Wer in Russland erfolgreich Online Marketing betreiben will, muss einige Punkte beachten. Russland stellt mit über 146 Millionen Einwohnern auch für Onlinehändler einen interessanten Markt dar. Der Anteil der Internetnutzer ist stetig auf inzwischen

So gelingt Online Marketing in Russland

Russland stellt mit über 146 Millionen Einwohnern auch für Onlinehändler einen interessanten Markt dar. Der Anteil der Internetnutzer ist stetig auf inzwischen über 60% gestiegen, über 50 Millionen Russen nutzen das Internet täglich, wobei Moskau und Sankt-Petersburg die beiden Städte mit den meisten Nutzern sind. Wer in Russland erfolgreich Online Marketing betreiben will, muss einige Punkte beachten.

1. Yandex statt Google

Yandex ist mit 56,9 % Marktanteil (Stand: August 2015) die meistgenutzte Suchmaschine in Russland. Google liegt bei 35,1 %. Wer also Online Marketing in Russland betreiben will, sollte neben Google auch Yandex in die Suchmaschinenoptimierung einbeziehen. Yandex ist nicht nur allein wegen der Sprache und der anderen Semantik anders zu handhaben. So dauert es bei Yandex z.B. deutlich länger, bis die Änderungen an einer Website im Index landen und sichtbar werden. Auch sind die Pendants von Google Adwords (Yandex Direct), Google Webmaster Tools (Yandex Webmaster Tools) und Google Analytics (Yandex Metrica) anders aufgebaut und unterscheiden sich auch funktional.

2. Sprache und Vertrauen

Viele Russen sprechen kein bis wenig Englisch. Gerade in Russland spielen zudem Emotionen und Vertrauen bei Kaufentscheidungen eine große Rolle – es lohnt also in einen Muttersprachler zu investieren, um jederzeit den richtigen Ton zu treffen. Er kann in der Yandex-Optimierung oder bei der Gestaltung von Yandex-Direct und Google AdWords-Anzeigen dafür sorgen, dass nicht nur formal alles richtig ist, sondern dass Emotion und Logik der russischen Seele entsprechen. Wer meine Sprache spricht, dem vertraue ich.

3. Auf das richtige soziale Netzwerk setzen

In unserem Teil Europas gelten Social Networks wie Facebook, Twitter oder LinkedIn als häufig genutzte Portale. In Russland verhält sich das anders. Dort wird Facebook zwar auch genutzt, die Nase vorn aber haben soziale Netzwerke wie VK.com (ca. 43 Mio. Nutzer), Odnoklassniki (33 Mio. Nutzer) oder Professionali.ru (für Geschäftskontakte). Wer in der Region erfolgreiches Online Marketing betreiben will, sollte sich in diesen Netzwerken auskennen und bewegen. Positiv fällt auf, dass die Werbepreise in Portalen wie VKontakte im Vergleich zu Facebook niedriger sind.

4. Die wichtigsten Shopping-Tage kennen

Auf dem deutschen Markt ist klar, wann am meisten gekauft wird. In Zeiten vor Weihnachten und Ostern ist in den Onlineshops oft der höchste Traffic zu verzeichnen. In Russland ist auch das etwas anders. Dort ist vor allem der 31. Dezember ein sehr kaufintensiver Tag. Auch der 23. Februar (Tag des Verteidigers des Vaterlandes) oder der 8. März (Frauentag) gelten als wichtige Tage für den Handel. Die eigenen Marketingaktivitäten sollten auf solche und andere starke Tage abgestimmt sein. Eine gute Agentur mit russischen Muttersprachlern kennt diese Zeiträume und kann hier entsprechend beraten.

5. Politische Lage im Auge behalten

Wer in Russland geschäftlich aktiv ist, egal ob online oder offline, muss die politische Situation und entsprechende Gesetzesänderungen kennen. Dies betrifft etwa Sanktionen des Westens, die bestimmte Warenströme behindern könnten. Auch auf die Auswahl der Zahlungsmittel kann die Politik Einfluss haben. So hatte VISA im Jahr 2014 beschlossen, sich aus Russland zurückzuziehen, weil Moskau ein eigenes Kreditkartensystem angekündigt hatte. Tatsächlich stellten damals VISA und Mastercard ihren Zahlungsdienst kurzfristig ein. Auf solche Vorkommnisse muss man im Online Marketing reagieren können, etwas durch eine breite Aufstellung an angebotenen Zahlungsmöglichkeiten. So ist auch Paypal in Russland wenig verbreitet, gezahlt wird häufig per Bankkarte, Yandex.Money, per SMS oder via Barzahlung bei Auslieferung. Gerade die Barzahlung hat in Russland bis heute einen hohen Stellenwert.

6. Mobile Nutzung nicht vernachlässigen

Fast 60 Millionen Russen nutzen das Internet mobil, bis 2019 sollen es 76 Millionen sein. Das muss Teil einer Online Marketing Strategie für Russland sein. Webseiten müssen heute responsiv programmiert werden und auch in der Wahl der Online-Werbemittel muss die mobile Nutzung mitgedacht werden. Hierbei geht es um Aufmerksamkeitsspannen, um standortbezogene Werbung oder etwa um das Schonen von Datenvolumen.

7. Vorsicht bei Linkbuilding

Es gab auch in Russland Zeiten, in denen man mit dem Kauf von Links gute Plätze in den Suchmaschinen sicher hatte. Auch hier aber hat sich Yandex gewandelt und achtet ähnlich wie Google auf ein organisches Wachstum von Links. Somit empfiehlt es sich, auch hier ein natürliches Linkswachstum anzustreben. Gut zu wissen: Nachdem Yandex im Jahr 2013 Links als Rankingfaktor komplett abgeschafft hatte, da der Anteil von Spam aller Backlinks bei 90% lag, sind diese seit Mai 2015 nun wieder, mit einem besseren Algorithmus, Bestandteil der Gewichtung.

8. Regional denken

Gerade Yandex legt hohen Wert auf eine regionale Relevanz. Daher sollte eine .ru Domain Standard sein, wenn man in Russland online erfolgreich sein will. Neu hinzugekommen sind inzwischen auch weitere Endungen wie .moskau, die für hyperlokale Portale und Shops interessant sein können. Auch der Standort des Servers ist relevant, weil Yandex über die IP-Adresse erkennt, wo der Server genau steht. Ein russischer Hosting-Dienst kann also hier interessant sein.

9. Logistik und Speditionskosten

Neben der staatlichen Post sind in Russland die Logistikanbieter DHL, UPS und TNT aktiv. Hinzu kommen immer neue, auch kleinere private Kurierdienste. Das Thema Logistik hängt in Russland letztlich sehr vom Zielgebiet einer Lieferung ab. Während die Zustellung in mittelgroßen und großen Städten oft gut funktioniert, decken Kurierdienste die ländlichen Regionen meist nicht vollständig ab. Verständlich bei einem Land, dass sich über neun Zeitzonen erstreckt. Große Onlineportale wie KupiVIP oder Ulmart haben eigene Logistiksysteme entwickelt, um Kunden sicher und schnell zu beliefern. Onlinehändler sollten einen Partner wählen, der sich eine Weile am Markt beweisen konnte und mit Herausforderungen wie den großen Entfernungen und den besonderen Anforderungen des Klimas umgehen kann. Das wirkt sich auch auf die Kosten aus, die generell höher sind als in Westeuropa, einfach weil weitere Strecken zurückgelegt werden müssen. Zudem werden Waren, deren Zielgebiet sehr weit östlich liegt, fast immer per Luftfracht transportiert. Hinzu kommen in Regionen wie Sibirien oft temperaturdichte Verpackungen, weil das Gebiet zu den kältesten bewohnten der Erde gehört. Das alles muss in eine Kostenkalkulation einbezogen werden.

10. Professionelle Unterstützung wählen

Bedingt durch die vielen Besonderheiten ist es durchaus ratsam, sich vor einem Markteintritt in Russland durch eine Spezialagentur beraten zu lassen. Ob sprachliche Hürden, Zollbestimmungen oder interkulturelle Unterschiede – Eine Agentur die mit Muttersprachlern arbeitet und den Markt kennt, ist oft Gold wert und spart später teure Überraschungen. Anbieter wie „trust in time“ kennen den russischen Markt und die russische Seele. Die Agentur aus Berlin ist eine der wenigen in Deutschland mit dieser Spezialisierung. Sie bietet Unterstützung im Online Marketing für Russland sowie bei Markt- und Wettbewerbsanalysen. Auch die Suchmaschinenoptimierung für Yandex, Werbeanzeigen via Yandex.Direct, Keyword-Recherchen und das Reporting zu laufenden Kampagnen gehören zum Leistungsspektrum.

Die trust in time UG wurde im Februar 2013 in Berlin gegründet beschäftigt sich mit dem gesamten Aufgabenbereich des Online Marketing. Die Schwerpunkte liegen speziell im Suchmaschinenmarketing (SEO & SEA) und im Content Marketing (Webdesign, Image- und Werbefilm). Neben der deutschsprachigen D-A-CH Region arbeitet die Agentur auch im englischsprachigen- und russischsprachigen Raum. Ein USP ist die Spezialisierung auf den russischen Online Markt, Suchmaschinenoptimierung (SEO) und Advertising für die größte russische Suchmaschine Yandex. Durch die internationale Ausrichtung beinhaltet der aktuelle Kundenstamm Unternehmen aus Russland, Slowenien, Niederlande und der D-A-CH Region.

Kontakt
trust in time UG (haftungsbeschränkt)
Marcel Schrepel
Chausseestraße 51b
10115 Berlin
030 609 839 72
request@trust-in-time.com
https://trust-in-time.com

Wirtschaft Handel Maschinenbau

Rehm eröffnet Niederlassung in Moskau

Der Spezialist für thermische Systeme erweitert den Sales & Service in Russland

Rehm eröffnet Niederlassung in Moskau
Mikhail Kuzhelev

Umfangreiche Produktberatung für den Kunden, schneller Service vor Ort und neue Marktpotentiale optimal ausnutzen – mit diesen Zielen erweitert Rehm Thermal Systems die Präsenz in Russland. Seit Dezember 2015 verfügt der Spezialist für thermische Systemlösungen für die Elektronik- und Solarindustrie über eine eigene Niederlassung in Moskau. Bisher übernahm ein Distributor die Betreuung der Kunden im russischen Raum. Ab sofort ist Mikhail Kuzhelev direkter Rehm Ansprechpartner für den Sales und Service.

Rehm Thermal Systems steht für Qualität, innovative Technologien und zuverlässigen Service – und das weltweit! Mit einer neuen Niederlassung in Russland kann der Maschinenbauer aus Blaubeuren nun noch schneller auf individuelle Kundenwünsche und aktuelle Entwicklungstrends eingehen. Mikhail Kuzhelev ist ab sofort in Moskau für die Betreuung und Beratung der Rehm Kunden vor Ort verantwortlich. Mit seiner Expertise steht er in allen vertrieblichen Fragen und für Details rund um die Prozess- und Anlagentechnik zur Verfügung.

In den vergangenen Jahren arbeitete Mikhail Kuzhelev als leitender Prozessingenieur bei einem russischen Elektronikdienstleister, der Kunden weltweit Lösungen zum Fertigen und Testen von Speichermodulen, Mikroprozessoren und anderen elektronischen Komponenten bot. Er beteiligte sich an der Weiterentwicklung von Fertigungstechnologien und am strategischen Fehlermanagement. Für Kunden war Mikhail Kuzhelev außerdem kompetenter Ansprechpartner im Bereich Reflow-Löten, unterstützte sie bei der Problemlösung und konnte in diesem Rahmen wertvolle Erfahrungen in der Fehlervermeidung beim Löten sammeln. Sein Know-how wird er nun zukünftig für Rehm Kunden in Russland gewinnbringend einsetzen. „Fortschritt bedeutet gleichzeitig auch Entwicklung und Wandel. Die Elektronikindustrie fordert immer wieder neue Lösungen mit hohem Innovationsanspruch. Rehm hat den internationalen Elektronikmarkt sehr genau im Blick und bewegt sich mit seinem umfangreichen Produktportfolio am Puls der Zeit. Vor allem zu den neuesten Löt- und Beschichtungstechnologien möchte ich unsere Kunden in Russland individuell beraten und stehe ihnen als direkter Ansprechpartner gerne zur Seite“, sagt Mikhail Kuzhelev zu seinem Start bei Rehm.

Kontakt:
Limited Liability Company Rehm Thermal Systems RUS
127018 Moskau, Russia
3-y Maryinoy Roshchi pr-d, Nr. 40, str. 1, space II, Zimmer 22
Telefon: +7 999 768 7618
Mail: m.kuzhelev@rehm-group.ru

Durch den stetigen Ausbau des weltweiten Vertriebsnetzes verfügt Rehm Thermal Systems heute über Fertigungsstandorte in Deutschland und China, zahlreiche internationale Niederlassungen sowie 26 Vertretungen in 24 Ländern. Aktuell belebt vor allem das steigende Interesse an sicheren Reflow-Lötverfahren, moderner Vakuumtechnologie und zuverlässigem Equipment für die Beschichtung von sensiblen Baugruppen den russischen Elektronikmarkt. Hierzu möchte der schwäbische Maschinenbauer auch in Zukunft neue Strategien entwickeln und geeignete Systeme anbieten.

Rehm auf der Electron Tech Expo in Moskau
Als Global Player wird Rehm außerdem auf den zentralen Messen und Technologie-Veranstaltungen in Russland vertreten sein. Besuchen Sie uns zum Beispiel vom 15. bis 17. März 2016 auf der Electron Tech Expo in Moskau am Stand A 127! Hier präsentieren wir Ihnen unsere neue Protecto-Anlage für hochselektives Conformal Coating, CondensoXS für optimales Dampfphasenlöten mit geringstem Footprint und die VisionXC, ein kompaktes Reflow-Konvektionslötsystem für kleine Losgrößen.

Die Firma Rehm zählt als Spezialist im Bereich thermische Systemlösungen für die Elektronik- und Photovoltaikindustrie zu den Technologie- und Innovationsführern in der modernen und wirtschaftlichen Fertigung elektronischer Baugruppen. Als global agierender Hersteller von Reflow-Lötsystemen mit Konvektion, Kondensation oder Vakuum, Trocknungs- und Beschichtungsanlagen, Funktionstestsystemen, Equipment für die Metallisierung von Solarzellen sowie zahlreichen kundenspezifischen Sonderanlagen sind wir in allen relevanten Wachstumsmärkten vertreten und realisieren als Partner mit mehr als 25 Jahren Branchenerfahrung innovative Fertigungslösungen, die Standards setzen.

Kontakt
Rehm Thermal Systems
Anna-Katharina Peuker
Leinenstraße 7
89143 Blaubeuren
07344 9606 746
07344 9606 525
ak.peuker@rehm-group.com
www.rehm-group.com

Wirtschaft Handel Maschinenbau

10 Jahre FORUM MEDIA Russland: „Jeden Tag eine neue Idee“

Bildungshungrig trotz Wirtschaftskrise: „Parlament und Ministerien sind in Russland sehr aktiv“, sagt Norbert Bietsch, Geschäftsführer der FORUM MEDIA GROUP . „Beinahe täglich werden neue Gesetze erlassen, deren Einhaltung streng überwacht wird. Daher besteht eine hohe Nachfrage nach Fachinformationen und beruflicher Weiterbildung. Die Ideen gehen uns daher nicht aus.“

Seit genau 10 Jahren (Gründungdatum: 28.12.2005) ist die FORUM MEDIA GROUP in Russland aktiv. Mit einem Jahresumsatz von knapp 3 Millionen Euro ist die „FORUM MEDIA Publishing LLC Russia“ (Sitz: Sankt Petersburg) der achtgrößte Verlag des Medienkonzerns.

Wir sprachen mit Norbert Bietsch, CFO der FORUM MEDIA-Gruppe, über die Besonderheiten des russischen Medienmarktes.

Ab Januar 2016 tritt das neue, verschärfte Mediengesetz in Kraft, das den Anteil ausländischer Eigentümer an russischen Medienhäusern auf 20 Prozent begrenzt. Verlage wie die Schweizer Edipresse oder Axel-Springer haben sich nun aus dem russischen Markt zurückgezogen …

Bietsch: „Das Gesetz richtet sich in erster Linie an Massen- und Publikumsmedien: Tageszeitungen, Magazine und TV- und Radiosender. Als Fachverlag sehen wir uns von dem neuen Gesetz nicht betroffen. Allerdings beobachten auch wir die Entwicklungen auf dem Medienmarkt sehr aufmerksam.“

Wirkt sich die russische Wirtschaftskrise auch auf Ihr Geschäft aus?
Bietsch: „Ja, die momentane Krise ist in allen Bereichen spürbar: Fast überall wurden Budgets gestrichen, und viele Firmen schließen oder Investoren ziehen sich aus dem Markt zurück. Nach offizieller Information ist die russische Wirtschaft 2015 um 4 Prozent geschrumpft, die Inflationsrate beträgt 12,5 Prozent, der Konsum ist um 20 Prozent zurückgegangen. Auch viele unserer Kunden überlegen vor jeder Bestellung zweimal. Die ,Goldenen Jahre´, in denen wir in Russland deutlich zweistellige Wachstumsraten erzielen konnten, sind vorerst vorbei.“

In welchen Bereichen sind Sie aktiv?
Bietsch: „Wir produzieren Fachinformationen im Business-to-Business-Bereich: etwa für Manager, Personalverantwortliche, Chefärzte, die Leiter von Schulen und Kindergärten, Ingenieure, Buchhalter, Beauftragte für Zivil-, Umwelt- und Brandschutz, Kommunen, Apotheken, Bibliotheken und andere Zielgruppen. Dazu haben wir in Russland auch ein eigenes Trainingszentrum für die berufliche Fort- und Weiterbildung.

Inhaltlich sind vor allem Informationen rund um das Thema „Arbeitssicherheit und Zivilschutz“ gefragt. Eines unserer ersten Produkte – ein „Handbuch für Arbeitsschutz“ – feiert nächstes Jahr sein 10-jähriges Bestehen.“

Was unterscheidet Russland von anderen Märkten?
Bietsch: „In Russland sind das Parlament und die Ministerien sehr, sehr aktiv. Es gibt hier jede Menge komplizierter und teilweise widersprüchlicher Gesetze, deren Einhaltung durch Inspektoren überwacht wird. Auf dieser Grundlage kommen uns täglich Ideen für neue Produkte oder Zielgruppen.

Eine weitere Besonderheit: Russland ist ein extrem großes Land mit neun Zeitzonen und damit zusammenhängenden logistischen Herausforderungen bei der Produktzustellung. Es kann schon zwischen zwei und sechs Wochen dauern, bevor ein Brief seinen Empfänger erreicht. Mittlerweile haben wir uns auf diese Situation eingestellt.“

Haben die russischen Kunden andere Ansprüche als etwa deutsche Kunden?
Bietsch: „Unsere russischen Kunden sind sehr bildungshungrig: Sie wollen sich beständig weiterentwickeln und dazulernen. Natürlich auch, um Bußgelder bei Kontrollen zu vermeiden. Deshalb sind vor allem Informationen zu gesetzes- und verordnungsnahen Themen und vorgeschriebene Weiterbildungen begehrt.

Auch unsere Distance und e-Learning-Angebote sind sehr erfolgreich auf dem russischen Markt, weil unseren Kunden dadurch keine Kosten für lange Anreisen entstehen …“

Herzlichen Dank für das Gespräch und viel Erfolg für die nächsten 10 Jahre auf dem russischen Markt!

Die FORUM MEDIA GROUP GMBH (FMG) ist ein weltweit tätiges Medienunternehmen mit Sitz in Merching (Bayern). 2015 erzielte die Gruppe einen Jahresumsatz von rd. 91 Mio EUR und beschäftigte mehr als 1.000 Mitarbeitern in Europa, Asien, Nordamerika und Australien.

Der Fokus des Unternehmens liegt auf der Bereitstellung entscheidungsrelevanter Informationen für Geschäftskunden, beruflicher Fort- und Weiterbildung sowie Special-Interest-Publikationen für Endkunden.

Kontakt
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Patrick M. Kügle
Mandichostraße 18
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