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Aufhebungsvertrag – was ist das und wo liegen Risiken für Arbeitnehmer?

Ein Beitrag von Alexander Bredereck, Fachanwalt für Arbeitsrecht, Berlin und Essen

Aufhebungsvertrag - was ist das und wo liegen Risiken für Arbeitnehmer?

Arbeitsrecht

Begründung des Arbeitsverhältnisses

Ein Arbeitsverhältnis zu begründen, ist zunächst nicht schwer. Dies kann geschehen durch einen schriftlichen oder auch mündlichen Vertrag oder auch schlicht durch sog. konkludentes, also schlüssiges Verhalten, indem der Arbeitnehmer einfach die Arbeit aufnimmt und dafür vom Arbeitgeber bezahlt wird.
Experten-Tipp

Wussten Sie schon? Wenn ein Arbeitnehmer durch einen Aufhebungsvertrag aus dem Betrieb ausscheidet, kann das Auswirkungen auf seinen Anspruch auf Arbeitslosengeld haben. Aufhebungsvertrag prüfen

Beendigung schwieriger

Dass es bei der Beendigung nicht ganz so einfach läuft, zeigt allein schon das Erfordernis der Schriftform nach § 623 BGB. Zum einen kann der Arbeitgeber natürlich schriftlich kündigen. Dafür muss er dann allerdings die jeweiligen Voraussetzungen berücksichtigen und ist stets dem Risiko ausgesetzt, dass sich der Arbeitnehmer gegen die Kündigung im Wege der Kündigungsschutzklage wehrt. Deshalb sind bei Arbeitgebern Aufhebungsverträge ein beliebtes Mittel, um das Arbeitsverhältnis zu beenden.

Aufhebungsvertrag

Bei einem Aufhebungsvertrag handelt es sich um einen einvernehmlichen Vertrag zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer zu Beendigung des Arbeitsverhältnisses. Neben dem Aspekt der Beendigung an sich werden im Rahmen dieses Vertrages dann vielfach auch die weiteren Bedingungen für dieselbe vereinbart, insbesondere die Abfindung für den Verlust des Arbeitsplatzes, ein sehr gutes Zeugnis und weitere vergleichbare Regelungen.

Großes Konfliktpotential

Auch wenn der Aufhebungsvertrag zunächst eher unscheinbar daherkommt, birgt er speziell für Arbeitnehmer eine ganze Reihe von Risiken. Mit Abschluss des Aufhebungsvertrages verzichten sie nämlich auf ihren Kündigungsschutz. Hat man den Vertrag einmal unterschrieben, kann man sich kaum mehr davon lösen. Auch wenn der Arbeitgeber mit einer vermeintlich hohen Abfindung lockt, ist der finanzielle Gewinn für Arbeitnehmer mitunter sehr überschaubar. Das hängt damit zusammen, dass in den Fällen der Beendigung des Arbeitsverhältnisses durch einen Aufhebungsvertrag die Bundesagentur für Arbeit geneigt ist, eine Sperrzeit beim Bezug vom Arbeitslosengeld zu verhängen.

Vor Vertragsschluss beraten lassen

Arbeitnehmer sollten sich deshalb vor Abschluss eines Aufhebungsvertrages unbedingt beraten lassen. Spezialisten, zum Beispiel Fachanwälte für Arbeitsrecht, können in der Regel bei einer Kündigung und anschließender Kündigungsschutzklage mehr für den Arbeitnehmer herausholen, als bei einem Aufhebungsvertrag. Der Aufhebungsvertrag ist in der Regel nur dann ein sinnvolles Instrument, wenn der Arbeitnehmer bereits eine neue Beschäftigung und damit keine Zeit für ein Klageverfahren hat.

Was wir für Sie tun können

Wir vertreten Arbeitnehmer deutschlandweit im Zusammenhang mit dem Abschluss von arbeitsrechtlichen Aufhebungsverträgen, Abwicklungsverträgen und dem Ausspruch von Kündigungen. Sie sollte unbedingt vor Unterzeichnung eines Aufhebungsvertrages oder eines Abwicklungsvertrages rechtliche Beratung einholen. Wenn Sie unterschrieben haben, ist regelmäßig kaum noch etwas auszurichten.

Wo finden Sie weitere Informationen zum Thema Kündigung und Aufhebungsvertrag?

Hier finden Sie als Arbeitnehmer alle Informationen zum Thema Kündigungsschutzklage: www.kuendigungsschutzklage-anwalt.de Hier finden Sie als Arbeitnehmer alle Informationen zum Thema Kündigung, Aufhebungsvertrag und sonstige Beendigung des Arbeitsverhältnisses: www.kuendigungen-anwalt.de

Besprechen Sie Ihren Fall zunächst mit dem Fachanwalt für Arbeitsrecht. Rufen Sie Fachanwalt für Arbeitsrecht Alexander Bredereck an und besprechen Sie zunächst telefonisch die Möglichkeiten, auf die jeweilige Situation zu reagieren. Möglicherweise sind ihre Handlungsoptionen besser, als Sie zunächst annehmen.

3.7.2017

Videos und weiterführende Informationen mit Praxistipps zu allen aktuellen Rechtsfragen finden Sie unter: www.fernsehanwalt.com

Alles zum Arbeitsrecht: www.arbeitsrechtler-in.de

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Bildung Karriere Schulungen

Binnen- und Außenhandelsrisiken

Nennen Sie beispielhaft einige Risiken im Binnen- und Außenhandel!

Binnen- und Außenhandelsrisiken

Außenhandel ist mit Risiken (und Chancen) verbunden (Bildquelle: Pixarbay)

Sowohl Binnen- als auch Außenhandel haben unbestritten ihre Vor- und Nachteile. Beide sind allerdings auch mit gewissen Risiken verbunden, die auch Unternehmer nicht immer auf dem Radar haben. Da es sich hierbei auch um ein beliebtes Prüfungsthema handelt, sollte auch ein angehender Betriebswirt/in IHK diese Gefahren kennen. In seinem kostenlosen Schulungsvideo gibt Deutschlands Schnell-Lernexperte Dr. Marius Ebert deshalb einen strukturierten Überblick über die wesentlichen Risiken im Binnen- und Außenhandel. Dabei beleuchtet er sowohl die Sicht des Verkäufers als auch die des unternehmerischen Käufers.

Um zunächst einmal eine Grundstruktur in die Thematik zu bekommen, sind zwei Begriffspaare zu klären, nämlich Binnen- und Außenhandel und Verkäufer beziehungsweise Käufer. Binnenhandel bezieht sich auf Geschäfte im Inland, hier also innerhalb Deutschlands, Außenhandel dagegen umfasst die Beziehungen zwischen dem Land, in dem der Betrachter sich befindet, und anderen Ländern. In beiden Fällen kann der Betrachter die Rolle des Käufers einnehmen oder die des Verkäufers. Im Außenhandel werden stattdessen die Begriffe Importeur (für den Käufer) und Exporteur (für den Verkäufer) verwendet.

Ein großes Risiko für den Exporteur besteht darin, dass der Kunde zu spät zahlt, auch wenn sich das Problem durch entsprechende Zahlungsmodalitäten abfedern lässt. Die verspätete Zahlung bedeutet somit für den Exporteur ein Überbrückungsrisiko oder ein Finanzierungsrisiko.

Für den Importeur besteht zum Beispiel das Risiko, dass die Ware schlecht oder mangelhaft ist. Er hat somit ein Warenrisiko oder ein Mängelrisiko.

Es kann aber auch die Situation eintreten, dass der Exporteur sich einen neuen Markt erschließen möchte. In diesem Fall hat er das komplette Markterschließungsrisiko.

Im Zusammenhang mit der Bezahlung kann ein weiteres Problem auftreten, wenn die Geschäfte nicht innerhalb der Eurozone abgewickelt werden. Hier besteht gegebenenfalls ein Währungsrisiko, wenn etwa in Euro und Dollar oder in Euro und Yen oder in Dollar und Yen fakturiert wird. Es kann nämlich durchaus sein, dass der Exporteur in seiner Währung nachher deutlich weniger bekommt, weil zum Beispiel in drei Monaten der Kurs dann ein anderer ist als zuvor. Für den Importeur kann es dagegen bedeuten, dass er deutlich mehr bezahlen muss.

Das komplette, kostenlose Video “ Nennen Sie beispielhaft einige Risiken im Binnen- und Außenhandel!“ finden interessierte Leser auf der Video-Plattform YouTube. Weitere Hinweise zu diesem und vielen weiteren betriebswirtschaftlichen Themen finden sich ebenfalls auf der Webseite des Unternehmens.

Dr. Marius Ebert ist Deutschlands Schnell-Lernexperte. Sein Schnell-Lernsystem für betriebswirtschaftliche Themen ermöglicht eine schnelle Vorbereitung auf IHK-Prüfungen, wie z.B. Betriebswirt/in IHK, Wirtschaftsfachwirt/in IHK und Personalfachkauffrau/mann IHK.

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Computer IT Software

iPhone 6 – Probleme nach Update

iPhone 6 - Probleme nach Update

Vor kurzem hat Apple für iPhone 6 und ältere Modelle sowie iPad das Update auf iOS 10.2.1 herausgebracht. Damit werden wichtige Sicherheitslücken im mobilen Betriebssystem endlich geschlossen. Entsprechenden Berichten von Nutzern auf den einschlägigen Foren zufolge scheint die neue iOS-Version jedoch einige neue Fehler aufzuweisen.

iPhone 6: Fingerabdruck Sensor

Im Apple Support Forum beispielsweise beschweren sich Nutzer vor allem von iPhone 6 und iPhone 6 Plus darüber, dass der Fingerabdruck Sensor nach dem Update nicht mehr funktioniere. Wer auf Touch ID Wert legt, scheint im Augenblick um ein Downgrade auf iOS 10.2 nicht herumzukommen.

Akku-Probleme

Auch die seit längerem bekannten Akkuprobleme scheint das neue Update nicht befriedigend zu lösen. Zum einen komme es bei vielen Anwendern zu einem erhöhten Akkuverbrauch bei der Bluetooth Nutzung, wobei zudem häufige Verbindungsabbrüche beklagt werden. Zum anderen dunkelt sich die Display-Helligkeit, wohl um den Akku zu schonen, für viele Nutzer zu schnell ab. Dies kann zwar manuell geändert werden, hält aber nur so lange vor, bis der nächste Grenzwert erreicht ist, was wieder die entsprechende automatische Anpassung nach sich zieht.

iPhone 6 im Unternehmen: was tun?

Angesichts dieser und anderer Bugs, von denen – wenn auch nicht alle, so doch – viele Anwender betroffen sind, stellt sich natürlich die Frage, ob das neue Update überhaupt zu empfehlen ist, bzw. wie in einem Unternehmen damit umzugehen wäre, dass Mitarbeiter im Sinne des Bedienkomforts aufs Update verzichten oder nach schlechten Erfahrungen ein Downgrade vornehmen. „Pauschal und aus der Ferne“, sagt Fabian Mahr, Geschäftsführer des IT-Dienstleisters Mahr EDV, „lässt sich das leider nicht beantworten. Grundsätzlich raten wie im Sinne der Sicherheit der Unternehmens-IT immer zu Updates, die bekannte Sicherheitslücken schließen.“ Im konkreten Einzelfall komme es freilich darauf an, wie und zu welchem Zweck iPhones überhaupt in die jeweilige IT-Struktur des Unternehmens eingebunden sind, welche Risiken von ihnen ausgehen. „Schließlich“, so der IT-Experte weiter, „hat die Komfortabilität der Gerätebedienung auch Einfluss auf die Mitarbeiterzufriedenheit, die ein nicht zu unterschätzender, stets zu berücksichtigender Faktor ist.“ In der Praxis gehe es also um Abwägungsfragen in Hinblick auf die konkrete Unternehmenssituation. Im Allgemeinen könne daher nur empfohlen werden, sich von IT-Experten, welche die Gegebenheiten vor Ort kennen, beraten zu lassen.

Mahr EDV ist der Computerspezialist für alle Belange rund um die IT-Struktur von Unternehmen ab fünf Rechnern: Wartung und Support, Consulting und Implementierung, Cloud-Dienste, Server Monitoring und vieles mehr – in Berlin, Potsdam, Düsseldorf und der jeweiligen Umgebung.

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Sonstiges

Friedensethik – Robert C. Franz

Wege für eine neue Welt

Friedensethik – Robert C. Franz

Dieses Buch ist sowohl für Menschen, welche friedlich und in Frieden leben wollen, gedacht, als auch für Menschen, welche einschätzen müssen, wie friedlich eine Person ist. Das Buch habe ich, aus meiner Sicht, wie ich Frieden haben will, geschrieben. Das Buch ist sicherlich auch hilfreich, wenn sie Frieden stiften wollen. Wichtige Punkte gehen vom Ertragen von Risiken weiter zur Wahrheit, welche als beste Möglichkeit gilt, zum Vorleben und schließlich, dass man selbst keine Zwänge verursacht.

Erhältlich als gebundene Ausgabe (ISBN: 978-1-627845-55-7)
oder als EBook (ISBN: 978-1-627845-56-4)

Leseprobe + Bestellung auf der Autorenwebsite
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Der Autor:
Robert Clemens Franz, Jahrgang 1980, Softwareentwickler, lebt seit Geburt in der Deutschschweiz und sein Erstlingswerk: „Friedensethik“ entwickelte sich aufgrund psychischer Notlage, das heisst, der Faszination ohne Selbst- und Fremdgefährdung zu leben.
Er schrieb viele Texte in Xing und wurde so entdeckt.
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Auto Verkehr Logistik

DA Direkt-Studie zeigt Risiken beim Motorradfahren

Fast jeder dritte Motorradfahrer sieht Smartphone am Lenker als Gefahr

DA Direkt-Studie zeigt Risiken beim Motorradfahren

Die Top 10 der Risiken aus Sicht der Motorradfahrer (Bildquelle: DA Direkt Versicherung)

Oberursel, 13. Mai 2016 – Das Nutzen eines Smartphones im Verkehr stellt ein hohes Sicherheitsrisiko dar. Das bestätigt nun eine aktuelle, repräsentative Studie des Kfz-Direktversicherers DA Direkt , die Motorradfahrer nach Risiken beim Fahren fragte. 29 Prozent der Teilnehmenden nannten das Smartphone dabei als Risikoquelle. Noch stärker als das Mobiltelefon schätzen die Teilnehmer jedoch die Fehler anderer ein: Wichtige Risiken sind aus Sicht der Fahrer das Fehlverhalten anderer Verkehrsteilnehmer (73 Prozent), schlechte Straßen- (63 Prozent) und Sichtverhältnisse (61 Prozent) sowie Wildtiere (57 Prozent).

Als weitere Gefahrenquelle sieht rund die Hälfte der Befragten Sichtbehinderungen am eigenen Visier, etwas weniger nennen Autos (42 Prozent), landwirtschaftliche Fahrzeuge wie Traktoren (42 Prozent) und größere Fahrzeuge wie LKWs (40 Prozent) als gefährliche Faktoren. Erst auf Platz sechs der Risiken räumt jeder zweite Studienteilnehmer ein, dass ihre eigenen Fahrfehler, wie das Nichteinhalten des vorgeschriebenen Sicherheitsabstandes, ebenso ein Risiko darstellen. Das deckt sich mit offiziellen Statistiken des ADAC, nach denen 49 Prozent der Motorrad-Unfälle von den Fahrern selbst verursacht oder mitverschuldet werden.*

Motorradfahrer gut informiert über Risiken
„Wir finden es gut, dass deutsche Motorradfahrer die Risiken gut kennen und darauf achten. Die Mehrheit von ihnen legt viel Wert auf das Thema Sicherheit“, kommentiert Norbert Wulff, Vorstand des Kfz-Direktversicherers DA Direkt. „Wer jetzt noch die eigenen Risiken berücksichtigt, ist auf dem richtigen Weg. Ob Smartphone als Ablenkung, die eigene, nicht angepasste Geschwindigkeit oder Überholmanöver – hier können Motorradfahrer selbst etwas für ihren Schutz tun und diese Risiken gar nicht erst entstehen lassen. Das kommt allen Verkehrsteilnehmer zugute, denn Sicherheit sollte immer das A und O sein.“

Die Top 10 der Risiken aus Sicht der Motorradfahrer
1. Fehlverhalten anderer Verkehrsteilnehmer (73 Prozent)
2. Schlechte Straßenverhältnisse, wie unebener Straßenbelag, schmale Straßen (63 Prozent)
3. Schlechte Sichtverhältnisse, wie uneinsichtige Kreuzungen, kurvenreiche Straßen (61 Prozent)
4. Wildtiere (57 Prozent)
5. Sichtbehinderung durch verschmutzes, beschlagenes oder nasses Viesier (55 Prozent)
6. Eigene Fahrfehler, z.B. zu geringer Abstand, Nebeneinanderfahren (51 Prozent)
7. Autos (42 Prozent)
8. Landwirtschaftliche Fahrzeuge wie Traktoren (42 Prozent)
9. Größere Fahrzeuge wie LKWs (40 Prozent)
10. Verrutschtes Gepäck (39 Prozent)

Auf weiteren Plätzen:
11 .Bedienen des Navigationsgeräts oder sonstiger Ausrüstung während der Fahrt (38 Prozent)
12. Eigene Körpergröße (34 Prozent)
13.Hunde oder Katzen (31 Prozent)
14. Ablenkungen durch das Smartphone (29 Prozent)

Über die Umfrage
Alle Daten, soweit nicht anders angegeben, sind von der Bilendi GmbH. An der repräsentativen Online-Befragung zwischen dem 11.04. und dem 13.04.2016 nahmen 1.000 deutsche Motorradfahrer teil.

*Quelle ADAC-Statistik: https://www.adac.de/_mmm/pdf/statistik_5_3_Motorradfahrer_42809.pdf

Die DA Direkt Versicherung
DA Deutsche Allgemeine Versicherung AG mit Sitz in Oberursel bei Frankfurt am Main ist der Direktversicherer der Zurich Gruppe in Deutschland und gehört zur weltweit tätigen Zurich Insurance Group. Seit 1923 am Markt und mit mehr als 35 Jahren Erfahrung im Direktvertrieb bietet das Unternehmen Versicherungen des privaten Bedarfs. Dabei liegt der Fokus auf dem Kfz-Versicherungsgeschäft. Mit rund 1,7 Millionen Verträgen und Beitragseinnahmen (2015) von 343 Millionen Euro gehört DA Direkt zu den führenden Kfz-Direktversicherern Deutschlands. Vertrieb und Kundenberatung erfolgen online, telefonisch und auch persönlich im bundesweiten Geschäftsstellennetz. Weitere Informationen: www.da-direkt.de

Kontakt
DA Direkt Versicherung
Bernd O. Engelien
Poppelsdorfer Allee 25-33
53115 Bonn
+49 (0)228 268 272
+49 (0)228 268 2809
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Wirtschaft Handel Maschinenbau

Unternehmensberater öffnet seine Schatztruhe

Gewinn und Liquidität verbessern, die Kosten senken, davon träumt jeder Unternehmer.
Der Unternehmensbereter Peter Friedrich, der in den letzten 26 Jahren über 900 kleine Unternehmen beraten hat, gibt dazu einfache, schnell umsetzbare Tipps und Tricks.
Er traf in diesen Unternehmen auf fachlich gute Handwerker, die aber oft schon bei trivialen kaufmännischen Fragen scheiterten, und begegnete Kaufleuten, die ihre Branche kennen, aber in ihrer theoretischen Ausbildung wenig gelernt haben, was in einem kleinen Betrieb nötig und umsetzbar ist. Er hat deshalb einige Tipps aus seiner Beratungspraxis, insbesondere jene, die mit einem Minimum an Aufwand umsetzbar sind, in zwei E Book gesammelt.

„Kosten senken, Angebote optimieren, Risiken senken“ ( https://www.xinxii.com/kosten-senken-angebote-optimieren-risiko-vermindern-p-364059.html )
„Liquidität verbessern, Gewinne erhöhen“ ( https://www.xinxii.com/liquiditaet-verbessern-gewinn-erhoehen-p-364058.html )

Die E Books kosten je 7,49 €.

Ziel ist es, in aller Kürze (was den meisten Unternehmern fehlt, ist die Zeit dicke Bücher zu lesen), umsetzbare Tipps für die Praxis im kleinen und mittelständischen Unternehmen zu liefern. Viele Unternehmer scheitern, oder nutzen nicht Ihr volles Potential, weil Sie in Ihrer täglichen Routine gefangen sind, und es versäumen Tipps und Ratschläge zu nutzen und in Ihr Unternehmerleben umzusetzen. Gehen Sie deshalb systematisch und Schritt für Schritt vor: Nehmen Sie sich einen Tipp vor, entscheiden Sie WIE und vor allem BIS WANN Sie das in Ihrem Betrieb umsetzen wollen. Und dann: TUN SIE ES.

Peter Friedrich, geboren 1957 ist Diplomsoziologe und arbeitet seit 26 Jahren als Unternehmensberater. Er ist bei der BAFA als Berater gelistet und hat über 900 Unternehmen aller Branchen (davon ca. 60 Metzger und Bäcker, ca. 40 KFZ Betriebe und Speditionen, etwa 150 metallbearbeitende Betriebe und über 300 Bau- und Baunebengewerksunternehmen) in Deutschland, Österreich und der Schweiz beraten. Mehr Information zu seiner Arbeit und seinen Softwarelösungen finden Sie auf der Webseite: www.peter-schober-consulting.de

Kontakt
Peter Friedrich Consulting
Peter Friedrich Peter Friedrich
Hölderlinstr. 1
72654 Neckartenzlingen
0172-75 74 163
peter.friedrich@email.de
www.peter-schober-consulting.de

Politik Recht Gesellschaft

Gefahren bei Wechsel in eine neue private Krankenversicherung

Der Wechsel in eine neue private Krankenversicherung (PKV) birgt Risiken und hat immer einen Gewinner: Den Agenten bzw. den Makler.

Gefahren bei Wechsel in eine neue private Krankenversicherung

Fachanwalt für Versicherungsrecht – Georg Willi

1. Hintergrund:

Der Wechsel in eine neue private Krankenversicherung (PKV) birgt Risiken und hat immer einen Gewinner: Den Agenten bzw. den Makler.

„Sehr viel Geld für eine Unterschrift“ (Artikelüberschrift im Stern)

„Bei einer durchschnittlichen Monatsprämie für eine private Krankenpolice von 380,00 EUR steckt der Vermittler 5.700,00 EUR Provision ein. Mit Sonderzahlungen, wie sie zurzeit von AXA und ARAG draufgelegt werden, sind es sogar 6.500,00 EUR.“ (Quelle Stern Heft 46/2010)

2. Tarifvergleich:

Als Argument für einen Wechsel wird gerne ins Spiel gebracht, dass der neue Versicherer preisgünstig sei oder mehr und bessere Leistungen hat.

Ob dies wirklich zutrifft, bzw. welche Vorteile und Nachteile dies hat, ist in der Regel nur nach einem komplizierten Vergleich des alten Tarifs mit dem neuen festzustellen.

Dabei besteht die besondere Schwierigkeit darin, dass der eine Tarif eine Leistung gewährt, die im anderen gänzlich fehlt und umgekehrt, weshalb oft Birnen mit Äpfeln verglichen werden müssen.

3. Tipps für das Beratungsgespräch:

Beim Beratungsgespräch zum Versicherungswechsel sollte unbedingt immer darauf geachtet werden, dass Zeugen hinzugezogen werden.
Kein vom Vermittler vorformuliertes Protokoll unterschrieben wird, sondern darauf bestanden werden, dass gemachte Zusagen z. B. „der neue Tarif bietet (wesentlich) bessere oder zusätzliche Leistungen und ist in einer Gesamtschau wesentlich besser, als der alte“ auch genauso, wie es besprochen wurde, ins Protokoll aufgenommen wird (und natürlich muss man sich das Protokoll aushändigen lassen!)

Notwendig ist schlicht und ergreifend all das aus folgendem Umstand: Würde ein wildfremder Vermittler Sie zum Wechsel überreden wollen, wären Sie mutmaßlich sehr kritisch. Kennt man den Vermittler vom Sportverein her oder weil es ein Bekannter ist, verlieren viele sofort wieder ihre gesunde Skepsis. Die Hemmschwelle, alles zu glauben, ist da schnell herabgesetzt.

Wichtig ist auch: Macht ein Agent (wenn beweisbar) Versprechen, die so nicht zutreffen, muss unter Umständen die Gesellschaft dafür einstehen. Anders beim Makler: Dann kann in der Regel nur der Makler auf Schadensersatz in Anspruch genommen werden, wenn man denn die Falschberatung beweisen kann.

4. Altersrückstellung:

Die Altersrückstellungen in der PKV haben die Aufgabe, ein „finanzielles Polster“ anzusparen, damit man als Rentner/Pensionär seine Versicherungsprämie noch bezahlen kann.

Hierzu muss man wissen, dass Neuversicherte seit 2000 einen zusätzlichen Zuschlag von 10% auf ihren Beitrag zahlen müssen. (Bei Altverträgen kann dieser freiwillig gezahlt werden). Der, der vom 22. Lebensjahr bis zum 61. Lebensjahr diesen Betrag zahlt, erlangt damit ein nicht geringes Polster). Die dadurch angesparten Mittel werden verzinslich angelegt, ohne dass ein Abzug für Kosten vorgenommen wird. Dieses Polster wird verwendet, um Beitragserhöhungen nach Vollendung des 65. Lebensjahres abzufangen.

Mit Vollendung des 60. Lebensjahres muss man den 10% Zuschlag bereits nicht mehr zahlen und Beitragserhöhungen werden durch die Altersrückstellung abgefangen.

Einzelheiten hängen vom gewählten Tarif ab.

Grundsätzlich verliert man aber diese Altersrückstellungen, wenn man von der bestehenden Krankenversicherungsgesellschaft zu einer anderen Kranken-versicherungsgesellschaft wechselt.

Es ist also gerade demjenigen, der sich schon lange in einem Altvertrag befindet, meistens schon allein aus diesem Grund von einem Wechsel abzuraten.

Selbst bei bloßem Wechsel von einem Tarif des Altversicherers zu einem anderen Tarif des Altversicherers können diese Altersrückstellungen unter gewissen Umständen verloren gehen.

5. Was tun, wenn das Kind in den Brunnen gefallen ist?

In einem Urteil hat das Oberlandesgericht München für den Fall der Abwerbung eines bereits privat Krankenversicherten eine fehlerhafte Beratung des Vermittlers angenommen, wenn der Versicherungsnehmer durch den Wechsel zwar geringere Beiträge zahlt, der Deckungsumfang bei der neuen Versicherung aber erheblich geringer ist als bisher und der Versicherungsnehmer seine langjährige Altersrückstellungen verloren hat (Oberlandesgericht München, VersR 2012, 1292).

Also Vorsicht wenn „der Vermittler zweimal klingelt.“

Rechtsanwalt Georg Willi

Fachanwalt für Versicherungsrecht

Wasserrohrbruch, Beinbruch, Rechtsbruch – es gibt Situationen im Leben die erfordern einen Fachmann. Die Rechtsanwaltskanzlei Willi & Janocha hat die passenden Ansprechpartner für Sie. Und mit Standorten in Augsburg, Donauwörth und Höchstädt (Dillingen) sind die auch noch direkt in Ihrer Nähe!

Wählen Sie aus unseren neun Rechtsanwälten den für Ihren individuellen Fall am besten geeigneten Anwalt aus. Aufgrund der Spezialisierung auf verschiedene juristische Bereiche gewährleisten wir Ihnen die fachliche Kompetenz, die den Fachanwalt auszeichnet.

Von unseren Rechtsanwälten und Fachanwälten werden Sie umfassend und detailliert beraten. Dabei werfen wir nicht mit hochgestochenem Fachchinesisch um uns – wir wollen von Ihnen verstanden werden!

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Medizin Gesundheit Wellness

„Risiko Krebs: Chancen auf Heilung durch Früherkennung“ – Verbraucherinformation der DKV

Empfohlene Maßnahmen zur Vorsorge

"Risiko Krebs: Chancen auf Heilung durch Früherkennung" - Verbraucherinformation der DKV

Krebsfrüherkennung

Jedes Jahr erkranken 400.000 Deutsche an Krebs, mehr als 200.000 sterben daran. Trotzdem vernachlässigen viele Deutsche die Vorsorge: Gut ein Viertel der deutschen Frauen ist beispielsweise noch nie zur Brustkrebsfrüherkennung gegangen. Bei den 16- bis 39-Jährigen sind es sogar 45 Prozent. Das ergab eine im Auftrag von ERGO durchgeführte repräsentative Umfrage von Ipsos*, befragt wurden 16- bis 70-jährige Frauen und Männer.** Am 4. Februar ist Weltkrebstag – ein Anlass, sich bewusst zu machen, dass eine frühzeitige und passende Vorsorge die Risiken deutlich senken kann. Welche Untersuchungen sinnvoll sind, erklärt Dr. Wolfgang Reuter, Gesundheitsexperte bei der DKV Deutsche Krankenversicherung.

Trotz aller medizinischen Fortschritte zählt Krebs zu den häufigsten Todesursachen: In Deutschland stirbt inzwischen jeder Vierte an einer bösartigen Tumorerkrankung – Tendenz steigend. „Viele Tumore bleiben lange unbemerkt, weil sie anfangs keine Beschwerden verursachen“, weiß Dr. Wolfgang Reuter, Gesundheitsexperte der DKV Deutsche Krankenversicherung. „Umso wichtiger ist die richtige Vorsorge: Je früher die Ärzte den Krebs erkennen, umso besser können sie ihn behandeln.“ Die Früherkennungsuntersuchungen für Haut-, Darm-, Gebärmutterhals-, Brust- und Prostatakrebs gehören zum Standardprogramm aller Krankenkassen. Jedoch nehmen viele Menschen die Risiken auf die leichte Schulter: Die Hälfte der Deutschen ist etwa noch nie bei der Hautkrebsfrüherkennung gewesen. Bei den 16- bis 39-Jährigen sind es sogar 62 Prozent. Die Darmkrebsuntersuchung meidet knapp ein Viertel der 60- bis 70-Jährigen, bei den 40- bis 59-Jährigen sind es 62 Prozent.** Dabei gehören gerade Haut- und Darmkrebs zu den Krebsarten, bei denen die Chancen auf Genesung im Frühstadium besonders gut stehen, so der DKV Experte: „Wer die empfohlenen Untersuchungstermine auf die lange Bank schiebt, erhöht die Gefahr, dass ein Tumor nicht rechtzeitig erkannt wird.“

Darmkrebs lässt sich durch konsequente Vorsorge weitgehend verhindern

Gesetzliche sowie private Krankenkassen bieten ihren Versicherten ein umfangreiches Programm zur Krebsfrüherkennung an. Die Teilnahme ist freiwillig. Welche Untersuchungen im Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenkassen enthalten sind, hängt vom Alter ab, da die Krebsrisiken mit den Jahren zunehmen: Ab dem 35. Geburtstag zum Beispiel sollte jeder seine Haut alle zwei Jahre vom Dermatologen überprüfen lassen. „Mit der Darmkrebsvorsorge geht es ab 50 los: Einmal im Jahr haben gesetzlich Versicherte Anspruch auf einen Test auf verborgenes Blut im Stuhl“, erklärt Dr. Wolfgang Reuter. „Ab 55 empfehlen Ärzte und Kassen eine Darmspiegelung, und zwar regelmäßig alle zehn Jahre.“ Was viele nicht wissen: Darmkrebs lässt sich so nicht nur frühzeitig erkennen, sondern weitgehend verhindern: Wenn Darmpolypen rechtzeitig entfernt werden, kann aus ihnen kein bösartiger Tumor entstehen. Bei Männern kommt ab 45 die Prostatakrebsvorsorge hinzu: Einmal im Jahr sollte ein Termin beim Urologen im Kalender stehen. Der Arzt tastet dabei die Prostata ab und untersucht die äußeren Genitalien. „Prostatakrebs ist die häufigste Krebserkrankung bei Männern. 12.000 sterben jedes Jahr daran“, so der DKV Experte. Doch auch hier nutzen viele die Angebote nicht: Nur ein Viertel der Männer geht regelmäßig zur Prostatakrebsvorsorge. Bei den 40- bis 59-Jährigen war die Hälfte noch nie dort, bei den 60- bis 70-Jährigen knapp jeder Vierte.**

Ein Drittel aller Frauen geht nicht zur Gebärmutterhalskrebsvorsorge

Bei den Frauen setzt das Früherkennungsprogramm schon früher ein: Ab 20 Jahren sollten sie jedes Jahr zur Gebärmutterhalskrebsvorsorge gehen. Dazu gehören das Abtasten der inneren und äußeren Geschlechtsorgane sowie ein Abstrich. Doch fast ein Drittel der Frauen hat noch nie ihren Gebärmutterhals untersuchen lassen. Ab 30 Jahren tastet der Gynäkologe auch die Brust auf Knoten ab. Für Frauen von 50 bis 70 empfiehlt sich alle zwei Jahre eine Mammographie. „Mehr als 75.000 Frauen erkranken jedes Jahr an Brustkrebs“, betont Dr. Wolfgang Reuter. „Aber die Diagnose ist kein Todesurteil: Die Heilungschancen liegen bei mehr als 80 Prozent – wenn die Therapie früh genug beginnt.“ Immerhin fast die Hälfte der Frauen geht mindestens einmal im Jahr zur Brustkrebsvorsorge.**

Regelmäßige Vorsorge kann Leben retten

Zusätzlich bieten die Ärzte Untersuchungen an, die gesetzlich Versicherte selbst bezahlen müssen. So gibt es beispielsweise zur Früherkennung von Prostatakrebs den PSA-Test aus dem Blut. „Ob sich diese Leistungen lohnen, lässt sich nicht pauschal beurteilen. Der Versicherte sollte seinen Arzt bitten, ihm den Nutzen in seinem persönlichen Fall zu erklären“, so der Rat des DKV Gesundheitsexperten. Er wird den Patienten auch auf die Risiken und möglichen Folgen einer Untersuchung hinweisen. Wann und in welchem Umfang weitere Maßnahmen zur Früherkennung ratsam sein können, sollten Patienten ebenfalls individuell mit ihrem Arzt klären. Völlig ausschließen lässt sich eine Krebsdiagnose allerdings auch durch Früherkennungsuntersuchungen leider nicht.
*Quelle: Ipsos i:Omnibus
** Die Fragestellung der Umfrage lautete: Gehen Sie üblicherweise zu den Krebsvorsorgeuntersuchungen?
Anzahl der Anschläge (inkl. Leerzeichen): 5.162

Kurzfassung:

Krebsvorsorge

Checkliste zur Früherkennung von Dr. Wolfgang Reuter, Gesundheitsexperte bei der DKV Deutsche Krankenversicherung

– Frauen
> ab 20 Jahren: jährliche Gebärmutterhalskrebsvorsorge
> ab 30 Jahren: jährlich Brust auf Knoten abtasten lassen
> ab 35 Jahren: alle zwei Jahre Überprüfung der Haut beim Dermatologen
> ab 50 Jahren: jährliche Darmkrebsvorsorge
> ab 50 bis 70 Jahren: alle zwei Jahre Mammographie

– Männer
> ab 35 Jahren: alle zwei Jahre Überprüfung der Haut beim Dermatologen
> ab 45 Jahren: jährliche Prostatakrebsvorsorge
> ab 50 Jahren: jährliche Darmkrebsvorsorge
Anzahl der Anschläge (inkl. Leerzeichen): 563

Diese und weitere Verbraucherthemen finden Sie unter www.ergo.com/verbraucher. Weitere Informationen zur Krankenversicherung finden Sie unter www.dkv.de.

Bitte geben Sie bei Verwendung des bereitgestellten Bildmaterials die „ERGO Versicherungsgruppe“ als Quelle an.

Bei Veröffentlichung freuen wir uns über Ihr kurzes Signal oder einen Beleg – vielen Dank!

Über die DKV
Die DKV ist seit über 80 Jahren mit bedarfsgerechten und innovativen Produkten ein Vorreiter der Branche. Der Spezialist für Gesundheit bietet privat und gesetzlich Versicherten umfassenden Kranken- und Pflegeversicherungsschutz sowie Gesundheitsservices, und organisiert eine hochwertige medizinische Versorgung. 2013 erzielte die Gesellschaft Beitragseinnahmen in Höhe von 4,8 Mrd. Euro. Die DKV ist der Spezialist für Krankenversicherung der ERGO Versicherungsgruppe und gehört damit zu Munich Re, einem der weltweit führenden Rückversicherer und Risikoträger.
Mehr unter www.dkv.com

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„Check für den Heizöltank“ – Expertengespräch der ERGO Versicherung

Pflichten von Hausbesitzern mit Ölheizungen

"Check für den Heizöltank" - Expertengespräch der ERGO Versicherung

Heizöltanks – Wertvolle Energiespeicher mit Risiken

Ölheizungen sind hierzulande nach wie vor eine beliebte Heizmethode: 2013 lag der Anteil von Mineralöl am Energiemix in Deutschland bei über 33 Prozent. Mit dem Heizöltank verfügen Besitzer über ihren eigenen Energiespeicher. Darin lagert in der Regel der Heizölvorrat für mehr als nur eine Heizperiode. Das sorgt für Unabhängigkeit. Doch der Betrieb von Heizöltanks birgt auch Risiken. Welche das sind und was das für Hausbesitzer konkret bedeutet, erläutert Tanja Cronenberg, Schadenexpertin bei ERGO.

Wer mit Öl heizt, muss einiges beachten. Welche Pflichten haben Betreiber von Heizölanlagen genau?

Für das Aufstellen und den Betrieb von Heizöltanks gibt es gesetzliche Anforderungen. Dazu gehört, dass Hausbesitzer ihre Tanks regelmäßig von einem Experten warten lassen müssen: Für Erdtanks, oberirdische Tanks für mehr als 1.000 Liter in einem Wasserschutzgebiet und Tanks für mehr als 10.000 Liter ist eine Kontrolle alle fünf Jahre vorgeschrieben. Bei unterirdischen Tanks, die in einem Wasserschutzgebiet liegen, ist die Überprüfung alle zweieinhalb Jahre fällig. Aber auch bei kleineren Tanks ist eine regelmäßige Kontrolle der Anlage durch einen zertifizierten Fachbetrieb empfehlenswert. Denn: Für die Sicherheit von Heizölanlagen sind die Besitzer selbst verantwortlich! Zu einer regelmäßigen Sicht- und Funktionskontrolle gehört die Überprüfung der Dichtheit der Anlage und der Funktionstüchtigkeit der Sicherheitseinrichtungen, wie etwa dem Leckanzeigegerät. Sind Ölflecken auf dem Boden oder Rostflecken auf der Anlage zu sehen? Ist der Heizöltank beschädigt, weist Risse auf oder ist verformt? Ist der Auffangraum verunreinigt oder beschädigt? Ein Warnzeichen ist auch, wenn es auffällig nach Heizöl riecht. Wer eine Unregelmäßigkeit am Heizöltank feststellt, muss diese unverzüglich selbst beheben oder einen Fachbetrieb hinzuziehen.

Welche Gefahren können von einem Heizöltank ausgehen? Mit welchen Folgen müssen Öltankbesitzer rechnen, wenn tatsächlich einmal ein Schadensfall eintritt?

Ohne regelmäßige Überwachung der Anlage besteht die Gefahr, dass ein Tank beispielsweise rostet und leck wird. Gerade bei unterirdischen Öl-Reservoirs im Garten kann das schwerwiegende Folgen haben. Schon eine kleine Menge Heizöl kann zu ernsthaften Schäden am umliegenden Erdreich führen und sogar das Grundwasser und damit auch das Trinkwasser gefährden. Treten größere Mengen Heizöl aus, die Tankbesitzer selbst nicht vollständig beseitigen können, müssen sie den Schadensfall unverzüglich melden! Anlaufstellen sind die zuständige Untere Wasserbehörde des jeweiligen Landkreises oder die nächste Polizeidienststelle. Grundsätzlich ist der Eigentümer des Öltanks in der Pflicht, für die entstehenden Schäden an Erdreich und Grundwasser aufzukommen. Laut Wasserhaushaltsgesetz (WHG) sogar dann, wenn es trotz regelmäßiger Wartung zu einem Leck kommt. Denn für einen Gewässerschaden haften immer die Öltankbesitzer. Das Problem dabei: Die Kosten für Aushub und Entsorgung des verseuchten Erdreichs sowie die notwendigen Aufwendungen für die Wiederherstellung des ursprünglichen Zustandes können leicht bei mehreren Tausend Euro liegen.

Wie können sich Hausbesitzer vor einem Schaden schützen?

Durch eine sogenannte Gewässerschaden-Haftpflichtversicherung lassen sich die unliebsamen Folgen eines Ölunfalls zumindest in finanzieller Hinsicht abwenden. Für Eigentümergemeinschaften oder Vermieter ist sie verpflichtend. Versichert sind dabei nicht nur Schäden, die durch auslaufendes Heizöl entstanden sind, sondern auch Kosten für Rettungsmaßnahmen und für einen Gutachter. Ansonsten gilt: Einige Versicherer, wie beispielsweise ERGO, bieten im Rahmen der privaten Haftpflichtversicherung auch Optionen an, in denen der Heizöltank bei einem versicherten Ein- oder Zweifamilienhaus eingeschlossen ist. Diese Option müssen Heizöltank-Besitzer aber extra vereinbaren.
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Kurzfassung:

Tipps für den sicheren Betrieb Ihres Heizöltanks

Checkliste von Tanja Cronenberg, Schadenexpertin bei ERGO

– Eigenüberwachung: regelmäßige Sicht- und Funktionskontrollen
* Ist die Anlage dicht?
* Sind die Sicherheitseinrichtungen funktionstüchtig (etwa das Leckanzeigegerät)?
* Weist der Boden Ölflecken auf?
* Sind Rostflecken auf der Anlage zu sehen?
* Ist der Heizöltank beschädigt, hat Risse oder ist verformt?
* Ist der Auffangraum verunreinigt oder beschädigt?
* Riecht es auffällig nach Heizöl?
– Regelmäßige Wartung der Anlage durch einen zertifizierten Fachbetrieb

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