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Gut sichtbare Hausnummern können Leben retten

R+V-Infocenter: Ziffern sollten von der Straße aus gut lesbar sein

Gut sichtbare Hausnummern können Leben retten

Wiesbaden, 6. November 2018. Kleine Ziffern, zugewachsen oder teilweise abgefallen: Hausnummern fristen oft ein Schattendasein. Doch das kann im Notfall gefährlich sein, warnt das Infocenter der R+V Versicherung. Denn Rettungsdienst oder Feuerwehr verlieren so oft wertvolle Minuten, um das richtige Haus zu finden.

Beleuchtung im Dunkeln
Hausnummern sind für die Helfer wichtig zur schnellen Orientierung. Deshalb sollten Hausbesitzer und Mieter prüfen, ob die Ziffern und Buchstaben von der Straße aus gut lesbar sind – auch im Dunkeln. Dabei ist neben der Position vor allem die Größe der Ziffern wichtig. „Wenn die Hausnummer hinterleuchtet ist, reichen zehn Zentimeter große Nummern in der Regel aus. Ansonsten sind mindestens 20 Zentimeter nötig“, sagt Torge Brüning, Brandschutzingenieur bei der R+V Versicherung. Auch eine schnörkellose Gestaltung mit hohem Kontrast erleichtert das Erkennen. Ebenfalls wichtig: ausreichende Beleuchtung im Dunkeln. „Das ist gerade im Herbst und Winter ein wichtiges Thema“, erklärt R+V-Experte Brüning.

Weitere Tipps des R+V-Infocenters:
– Angrenzende Büsche und Sträucher regelmäßig schneiden, damit die Hausnummern nicht zuwachsen.
– Wenn sich das Gebäude nicht direkt an der Straße befindet, empfiehlt sich ein Hinweisschild. Dasselbe gilt bei Eingängen an der Seite oder hinter dem Haus.
– Feuerwehr oder Rettungsdienst schon beim Anruf darüber informieren, wenn die Nummerierung unüblich ist, beispielsweise gerade und ungerade Zahlen auf einer Straßenseite gemischt.
– Bei nächtlichen Notfällen die Außen- und Innenbeleuchtung des Hauses einschalten, um von weitem auf sich aufmerksam zu machen.
– Einige Kommunen regeln in Hausnummernverordnungen, wie die Ziffern beschaffen sein müssen, etwa die Größe, Farbe und Beleuchtung. Im Zweifelsfall erkundigen, bevor die Hausnummer neu angebracht oder ausgetauscht wird. Zum Teil sind diese Verordnungen auf den Internetseiten der jeweiligen Gemeinden verfügbar.

Das R+V-Infocenter wurde 1989 als Initiative der R+V Versicherung in Wiesbaden gegründet. Es informiert regelmäßig über Service- und Verbraucherthemen. Das thematische Spektrum ist breit: Sicherheit im Haus, im Straßenverkehr und auf Reisen, Schutz vor Unfällen und Betrug, Recht im Alltag und Gesundheitsvorsorge. Dazu nutzt das R+V-Infocenter das vielfältige Know-how der R+V-Fachleute und wertet Statistiken und Trends aus. Zusätzlich führt das R+V-Infocenter eigene Untersuchungen durch: Die repräsentative Langzeitstudie über die „Ängste der Deutschen“ ermittelt beispielsweise bereits seit 1992 jährlich, welche wirtschaftlichen, politischen und persönlichen Themen den Menschen am meisten Sorgen bereiten.

Firmenkontakt
Infocenter der R+V Versicherung
Brigitte Römstedt
Raiffeisenplatz 2
65189 Wiesbaden
06 11 / 533 – 46 56
brigitte.roemstedt@ruv.de
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Infocenter der R+V Versicherung c/o Arts & Others
Anja Kassubek
Daimlerstraße 12
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06172/9022-131
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Wirtschaft Handel Maschinenbau

Sinnvolles Ehrenamt

interessantes sinnvoll Einsätzen!

Sinnvolles Ehrenamt

KAT-Hochwasser

Werde Mitglied im Deutscher Verband Verkehrssicherheitshilfsdienst e.V.
Wenn Sie Ihr interessantes Hobby sinnvoll Einsätzen wollen sind Sie bei uns, dem Deutscher Verband Verkehrssicherheitshilfsdienst e.V. richtig. Wir bitten Ihnen eine Fachbezogene Ausbildung, ob Mann oder Frau jeder kann Mitglied werden!

Leistungen für Mitglieder
Aktive Mitglieder werden unter anderen zu:
Drhonenpiloten
Sprechfunk
Absturzsicherung/Höhenrettung
Grundausbildungslehrgang
Gruppen- und Truppführerlehrgang
Maschinistenlehrgang
und vieles mehr Ausgebildet.
Die Ausbildung übernehmen in besonderen Fällen auch unsere Kooperationspartner, wie z.B. Landesfeuerwehrschulen.
Jedes Aktive Mitglied ist voll Versichert über uns.
Verkehrssicherheit
Aktionen und Veranstaltungen für Jung und Alt. Beispiel DVH-Sicherheitstraining: Da zeigen erfahrene Kursleiter, wie Gefahren rechtzeitig erkannt und Notfälle richtig bewältigt werden. Für DVH-Mitglieder ist die Teilnahmegebühr Kostenlos.
Aus- und Weiterbildung im Bereich Unfall und Pannenhilfe.
Es gibt eine kleine Persönliche „Unfall- und Pannenhilfe Ausrüstung“, für jedes neue Mitglied.
Gesucht werden Drohnenpiloten

Wenn Sie Ihr interessantes Hobby sinnvoll Einsätzen wollen sind Sie bei uns, dem Deutscher Verband Verkehrssicherheitshilfsdienst e.V. richtig. Wir bitten Ihnen eine Fachbezogene Ausbildung, mit dem Abschluss des Stattlich Anerkannten Drohnenführschein für Rettungseinsätze.

Aufgabengebiet:
– Mitwirkung bei der Planung und Organisation der überörtlichen Aufgaben und der Technischen Hilfeleistung im Katastrophenfall
– Prüfung der Gewährleistung der Einsatzbereitschaft
– Unterstützung bei der Bearbeitung von Alarm-und Ausrückeordnungen
– Unterstützung bei der materiell- technischen Sicherstellung sowie des Tausches von Material und Ausstattungen für die Einsatzfahrzeuge und die Kat-Einheiten des Bundeslandes
– Gewährleistung der Einsatzfahrzeuge
– Mitwirkung bei der Vorbereitung, Durchführung und Auswertung von Katastrophenschutzübungen
– Mitarbeit im Stab der Katastrophenschutzleitung des Bundesverbandes

Anforderungsprofil:
– Berufsabschluss
– Erfahrungen im Umgang mit Behörden / Organisationen
– sicherer Umgang mit dem PC
– körperliche Belastbarkeit
– Bereitschaft zur Aufgabenerfüllung auch außerhalb der üblichen Dienstzeiten / Mitwirkung im Bereitschaftsdienst
– aktive Mitgliedschaft im Deutscher Verband Verkehrssicherheitshilfsdienst e.V. ist Pflicht. Erfahrung im Bereich einer anderen Einheit des Katastrophenschutzes wäre wünschenswert
– Pkw-Führerschein
Bewerbungen schwerbehinderter Personen werden bei gleicher fachlicher und gesundheitlicher Eignung vorrangig berücksichtigt.

Bewerber/innen, die Tätigkeiten für das Allgemeinwohl ausüben, können bei ansonsten gleicher Eignung bevorzugt berücksichtigt werden.
Bewerbungen sind mit den üblichen Unterlagen an; Deutscher Verband Verkehrssicherheitshilfsdienst e.V., Bundesverband, Am Schloßpark 18, in 38667 Bad Harzburg zu richten.
Nach Abschluss des Stellenbesetzungsverfahrens verbleiben die Bewerbungsunterlagen nicht berücksichtigter Bewerber/innen bis zum 30.09.2018 beim Bundesverband und werden danach vernichtet. Wenn Sie die Rücksendung Ihrer Unterlagen wünschen, legen Sie bitte einen ausreichend frankierten Rückumschlag bei.
Kosten, die im Zusammenhang mit der Bewerbung entstehen, werden vom Bundesverband nicht erstattet.

Stellvertretender Geschäftsführer/in für die Landesverbände:

Baden-Württemberg, Berlin, Brandenburg, Bremen, Bayern und Hamburg

gesucht

Aufgabengebiet:
– Mitwirkung bei der Planung und Organisation der überörtlichen Aufgaben und der Technischen Hilfeleistung im Katastrophenfall
– Prüfung der Gewährleistung der Einsatzbereitschaft der Mitglieder und Katastrophenschutzeinheiten im Bundesland sowie deren Anleitung und Kontrolle
– Unterstützung bei der Bearbeitung von Alarm-und Ausrückeordnungen
– Unterstützung bei der materiell- technischen Sicherstellung sowie des Tausches von Material und Ausstattungen für die Einsatzfahrzeuge und die Kat-Einheiten des Bundeslandes
– Verwaltung der Lagerbestände des Katastrophenschutzes
– Gewährleistung der Einsatzfahrzeuge
– Mitwirkung bei der Vorbereitung, Durchführung und Auswertung von Katastrophenschutzübungen
– Mitarbeit im Stab der Katastrophenschutzleitung des Bundesverbandes
Anforderungsprofil:
– Berufsabschluss
– Erfahrungen im Umgang mit Behörden / Organisationen
– sicherer Umgang mit dem PC
– körperliche Belastbarkeit
– Bereitschaft zur Aufgabenerfüllung auch außerhalb der üblichen Dienstzeiten / Mitwirkung im Bereitschaftsdienst
– aktive Mitgliedschaft im Deutscher Verband Verkehrssicherheitshilfsdienst e.V. ist Pflicht. Erfahrung im Bereich einer anderen Einheit des Katastrophenschutzes wäre wünschenswert
– Pkw-Führerschein

Bewerbungen schwerbehinderter Personen werden bei gleicher fachlicher und gesundheitlicher Eignung vorrangig berücksichtigt.

Bewerber/innen, die Tätigkeiten für das Allgemeinwohl ausüben, können bei ansonsten gleicher Eignung bevorzugt berücksichtigt werden.
Bewerbungen sind mit den üblichen Unterlagen an; Deutscher Verband Verkehrssicherheitshilfsdienst e.V., Bundesverband, Am Schloßpark 18, in 38667 Bad Harzburg zu richten.
Nach Abschluss des Stellenbesetzungsverfahrens verbleiben die Bewerbungsunterlagen nicht berücksichtigter Bewerber/innen bis zum 30.09.2018 beim Bundesverband und werden danach vernichtet. Wenn Sie die Rücksendung Ihrer Unterlagen wünschen, legen Sie bitte einen ausreichend frankierten Rückumschlag bei.
Kosten, die im Zusammenhang mit der Bewerbung entstehen, werden vom Bundesverband nicht erstattet.

Wir freuen uns auf Dich, werde Mitglied im Deutscher Verband Verkehrssicherheitshilfsdienst e.V.
Deutscher Verband Verkehrssicherheitshilfsdienst e. V.
BUNDESVERBAND und LANDESVERBÄNDE
Am Schloßpark 18, D – 38667 Bad Harzburg,
Telefon: 05322 / 8799801, Mobil: 0157 / 71258450
Mail: DVHBundesverband@gmail.com

2. Der Zweck des Vereins besteht darin, dass von seinen geschulten Mitgliedern anderen Verkehrsteilnehmern bei Unfällen, Katastrophen und sonstigen Vorkommnissen aller Art besonders aktive Hilfe geleistet wird.

3. Der Verein ist bemüht, in Übereinstimmung mit gesetzgebenden Körperschaften, Behörden und allen auf dem Sicherheits- und dem Kraftverkehrssektor arbeitenden Vereinigungen und Organisationen, zur Erhöhung der allgemeinen Verkehrssicherheit beizutragen.

4. Bei Unfällen leiten seine Mitglieder freiwillig bis zum Eintreffen der Polizei Sicherungsmaßnahmen zur Sicherung von Leib und Leben ein. Nach dem Eintreffen der Polizei unterstützen sie sie nach Anweisung des zuständigen Leiters bei der Wahrnehmung von Sicherungsmaßnahmen.

5. Bei Katastrophen stehen die Vereinsmitglieder freiwillig, soweit sie abkömmlich sind, dem jeweiligen Einsatzleiter zur Verfügung.

6. Veranstaltungen technischer und sportlicher Art sollen den Ausbildungsstand der Mitglieder erhalten und fördern, um den reibungslosen Ablauf bei den vorgenannten Einsätzen zu gewährleisten. Der Meinungsaustausch und die gegenseitigen Hilfen bei technischen Problemen aller Art soll unterstützt und gefördert werden.

Kontakt
Deutscher Verband Verkehrssicherheitshilfsdienst e. V.
Achim Friedmann
Am Schloßpark 18
38667 Bad Harzburg
015771258450
DVHBundesverband@gmail.com
http://verkehrssicherheitshilfsdienst.npage.de/

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München, Bayern – der Hexenschuss-Notruf, Notdienst bei starken Rückenschmerzen

Hexenschuss-Notruf, Die neue innovative Lösung bei starken Rückenschmerzen

München, Bayern - der Hexenschuss-Notruf, Notdienst bei starken Rückenschmerzen

(Bildquelle: © Hexenschuss-Notruf)

München – Ein Hexenschuss ist für jeden Betroffenen eine schlimme Qual. Die akuten Schmerzen kommen überraschend und ohne jede Vorwarnung. Plötzlich machen sie sich beim Bücken oder Heben, heftig stechend, meist im unteren Rücken bemerkbar. Natürliche, einfache Bewegungen, wie sich aufrichten oder gehen, sind dann nur noch eingeschränkt möglich. Und auch die höllischen anmutenden Schmerzen lassen erst einmal nicht nach und können über Monate die Beweglichkeit einschränken. Klare Sache, ein Hexenschuss, medizinisch „Lumbago“ genannt, sorgt für eine schmerzliche Erfahrung.

Hier hilft der Hexenschuss-Notruf in München

Gegründet wurde dieser Service speziell für Selbstständige und Unternehmer von Bernhard Schwarz, nachdem er selbst einen Hexenschuss hatte und es keine alternative mobile Lösung gab, die ohne Schmerzmittel oder Spritzen eine schnelle Soforthilfe bietet.

Wie funktioniert´s ?

Bei starken und plötzlich auftretenden Schmerzen wählt der Interessent den Hexenschuss-Notruf über die eigene Notrufzentrale 089-12414867. Nach Abfrage der Beschwerden und der persönlichen Daten, macht sich Bernhard Schwarz auf den Weg zum Kunden.
Sollte es sich aufgrund der Beschwerden um einen lebensbedrohlichen Notfall handeln, wird über den Hexenschuss-Notruf der Rettungsdienst verständigt. Dies ist als Sicherungsmechanismus eingebaut, um den Kunden die Versorgung zukommen zu lassen, die er benötigt.

Welche Vorteile bietet dieser Service im Vergleich zu anderen Diensten?

Mit dem Hexenschuss-Notruf wird eine WIN-WIN-Situation für alle Beteiligten geschaffen.

Kunde

Der Kunde erhält eine Soforthilfe bei Hexenschuss und ist in der Regel nach 30 Minuten wieder schmerzfrei. Und das Montag bis Sonntag, auch am Feiertag.

Notarzt und Rettungsdienst

Die Notärzte und der Rettungsdienst können sich auf wirkliche Notfälle konzentrieren, wie z.B. Verkehrsunfälle, Herzinfarkt, Schlaganfall und werden nicht bei einem Hexenschuss gebunden.

Der Hexenschuss ist zwar sehr schmerzhaft, jedoch in den meisten Fällen völlig ungefährlich.

Unternehmen

Der Selbstständige oder Unternehmer fällt nicht tagelang wegen Rückenschmerzen aus, sondern kann direkt am Arbeitsplatz, zuhause oder im Hotel behandelt werden, so dass er innerhalb weniger Minuten wieder leistungsfähig ist. Mehr Erfolg ist das Ergebnis!

Krankenkassen und System

Durch die Behandlung an der Schmerzursache, sind die Kunden schnell wieder fit und wissen um ihre Schwachstelle, so dass sie zukünftig besser reagieren können. Somit werden die Krankenkassen und das Gesundheitssystem entlastet, da unnötige Operationen und Behandlungen vermieden werden.

Was kostet die Behandlung?

Die Behandlung kostet im Schnitt zwischen 250 – 350 Euro, je nach Anfahrt und Aufwand.
Umso schneller ein Kunde anruft, umso schneller ist der Hexenschuss Vergangenheit.

Stationierungsort des Hexenschuss-Notrufs ist München. Von dort aus ist er deutschlandweit einsatzbereit.

Für Selbstständige oder Unternehmer auf Reisen oder die sofort eine Linderung Ihrer Schmerzen erreichen wollen, gibt es die Möglichkeit mit kurzen Übungen eine Verbesserung der Leistungsfähigkeit zu erreichen. Hexenschuss Soforthilfe unter https://sofort.hexenschuss-notruf.de

Nähere Infos unter www.hexenschuss-notruf.de

Facebook

Hexenschuss Hotline: 089 – 1241 4867

Der Spezialist für mobile Schmerzbehandlung
Telefon: 089 – 1241 4867

Kontakt
Hexenschuss-Notruf
Bernhard Schwarz
Talweg 8
85614 Kirchseeon
+49 (0)89 – 1241 4867
info@hexenschuss-notruf.de
http://www.hexenschuss-notruf.de

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DRK setzt auf Digitailisierung und Virtual Reality in 3D

Pilotprojekt MANV3d ermöglicht virtuelles Einsatztraining an jedem Ort in 3D

DRK setzt auf Digitailisierung und Virtual Reality in 3D

Notfallsanitäter mit VR Brille beim virtuellen Einsatztraining

FULDA/BERLIN/MAINZ. In wenigen Wochen beginnt die europäische Leitmesse für Rettung und Mobilität RETTmobil in Fulda. Das Deutsche Rote Kreuz präsentiert sich in diesem Jahr mit dem Thema „Digitalisierung in Rettungsdienst und Bevölkerungsschutz“ und stellt verschiedene Möglichkeiten des Einsatzes digitaler Technik mit dem Schwerpunkt „Virtual Reality“ vor.

Am Messestand (Halle D Stand 1015) können Besucherinnen und Besucher sich von virtuellen Trainingsmöglichkeiten für Einsatzkräfte in Rettungsdienst und Katastrophenschutz überzeugen und diese auch gleich live und in 3D ausprobieren. Dazu stellt der DRK-Rettungsdienst Rheinhessen-Nahe aus Mainz ein neues Pilotprojekt vor, welches aus 3D Scans an realistischen Orten eine virtuelle Umgebung erstellt. In dieser können sich Einsatzkräfte dann frei bewegen und beispielsweise eine Sichtung der Einsatzstelle vornehmen. So ist es möglich, jeden Einsatzort in 3D darzustellen und diese Daten dann für die Einsatzplanung, Lageerkundung oder auch Ausbildung zu nutzen. Zur Realisierung konnte das DRK das rheinland-pfälzische Unternehmen Nahecopter gewinnen, welches die Erstellung der 3D Inhalte und Luftaufnahmen übernahm. Die Virtualisierung der von Nahecopter erstellen 3D Daten übernahmen die Experten von Tikab aus Schweden.

Als Partner konnte das DRK zudem Experten des Forschungsprojektes „Teamwork“ der Universität Paderborn (CIK) gewinnen. Das Forschungsteam wird am Messestand des DRK ein Projekt aus dem Bereich des „Serious Gaming“ live präsentieren. An mehreren PC-Stationen können Besucher das neuartige Konzept selbst testen. Ziel des Forschungsprojekts TEAMWORK ist es, Einsatzkräfte und Bevölkerung mittels eines innovativen „Serious Gaming“-Konzepts auf komplexe Krisenlagen vorzubereiten. Verschiedene Szenarien werden, basierend auf Erfahrungen aus realen oder potentiellen Krisen, in eine virtuelle Umgebung überführt, simuliert und ausgewertet. TEAMWORK verbindet innovative Aspekte von IT, Training von Einsatzkräften, spielbasierter Wissensvermittlung an die Bevölkerung sowie neue Formen der Entscheidungsunterstützung in komplexen Situationen, um neue und kreative Lösungen sowie Handlungsoptionen für Krisenszenarien zu finden. TEAMWORK wird im Rahmen des Programms „Forschung für die zivile Sicherheit“ der Bundesregierung über einen Zeitraum von drei Jahren mit rund 2,1 Millionen Euro gefördert.

Zusätzlich zu allen wissenschaftlichen Themen, können Besucher an der neuen DRK-Fotobox ein Erinnerungsfoto an die RETTmobil 2018 knipsen lassen und dieses sofort als gedrucktes Foto mitnehmen. Alternativ kann das Foto auch per Email zugestellt werden und bei Facebook und Instagram geteilt werden.
Ein weiteres interaktives Erlebnis bietet der DRK-Rettungsdienst Rheinhessen-Nahe mit einer virtuellen 3D Tour durch eine der modernsten Rettungswachen in Rheinland-Pfalz, die Besucherinnen und Besucher mit der neuen VR-Brille „HTC Vive Pro“ erkunden können.

Darüber hinaus stehen Experten aus dem DRK-Generalsekretariat für Auskünfte zum Gesundheitlichen Bevölkerungsschutz zur Verfügung. Wer sich zum Thema Ausbildung im Rettungsdienst informieren möchte, findet in den Praxisanleitern des DRK-Rettungsdienst Rheinhessen-Nahe ebenfalls kompetente Ansprechpartner.

Mit den innovativen Projekten aus Digitalisierung und Virtual Reality zeigt das Deutsche Rote Kreuz mit seinen Partnern eine große Bandbreite an Möglichkeiten im Bevölkerungsschutz und freut sich auf viele interessierte Messebesucher.

Der DRK-Rettungsdienst Rheinhessen-Nahe ist der größte Rettungsdienst in Rheinland-Pfalz. Mit 750 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern auf achtzehn Rettungswachen, zehn Notarztstandorten und zwei Leitstellen sind wir rund um die Uhr für die Menschen in der Region Rheinhessen-Nahe im Einsatz. Mit hohem Engagement und professioneller Kompetenz sorgen wir in der Notfallrettung für schnelle Hilfe bei medizinischen Notfällen und eine fachliche Betreuung von Patienten im Krankentransport. Als gemeinnütziges Unternehmen übernehmen wir auch Verantwortung für eine soziale Unternehmenskultur im Sinne der Rotkreuzgrundsätze.

Kontakt
DRK-Rettungsdienst Rheinhessen-Nahe
Philipp Köhler
Lotharstraße 11-13
55116 Mainz
06131 57075-471
presse@drk-rhein-nahe.de
http://www.drk-rhein-nahe.de

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Telenotarzt startet im Landkreis Vorpommern-Greifswald

Flächenland Mecklenburg-Vorpommern profitiert ab sofort von ergänzendem Rettungsmittel.

Telenotarzt startet im Landkreis Vorpommern-Greifswald

Der speziell ausgestattete Telenotarzt RTW wird in Greifswald in Betrieb genommen.

Mit über 9.000 Einsätzen ist der P3 Telenotarzt in der Stadt Aachen und im Rettungsdienstbereich Euskirchen bereits erfolgreich als weitere Säule im Rettungsdienst im Regelbetrieb etabliert, neben fahrendem und fliegendem Rettungsmittel. Nun setzt auch der Eigenbetrieb Rettungsdienst des Landkreises Vorpommern-Greifswald im Rahmen des Innovationsprojektes Land|Rettung auf das bewährte Telenotarzt-Konzept und die dahinterstehende, prozessorientierte und nah am Anwender entwickelte Telemedizintechnik der Firma P3. Die zukunftsweisende digitale Telemedizinlösung kann als ergänzendes Rettungsmittel in der Notfallversorgung beispielsweise die Anfahrtszeiten bis zum Eintreffen eines fahrenden Notarztes überbrücken und insgesamt zum effizienteren Einsatz der Ressource Notarzt beitragen.

„Das Wohl der Patienten steht für uns immer im Vordergrund. Wir sind überzeugt, dass wir durch die Einführung des Telenotarztes in Greifswald die Versorgung von Notfallpatienten im ländlichen Raum aktiv verbessern können“, sagt Dr. Lutz Fischer, Ärztlicher Leiter Rettungsdienst aus Greifswald.

„Steigende Einsatzzahlen, Ärztemangel und überfüllte Notaufnahmen sind nur einige Herausforderungen in der aktuellen notfallmedizinischen Versorgung. Wir können heute dank digitaler Lösungen wie dem P3 Telenotarzt eine schnellere notärztliche Erstversorgung garantieren und gleichzeitig das Gesamtsystem der notfallmedizinischen Versorgung signifikant entlasten. Wir freuen uns, dass nun auch Greifswald aktiv von den Vorteilen unserer telemedizinischen Lösung profitiert“, sagt Bernd Valentin, Geschäftsführer P3 telehealthcare.

P3 wurde vom Eigenbetrieb Rettungsdienst des Landkreis Vorpommern-Greifswald beauftragt, die telemedizinische Ausstattung von sechs Rettungswagen, die Installation einer Telenotarzt-Zentrale sowie die Qualifizierung von Rettungsdienstmitarbeitern und zwölf erfahrenen Notärzten aus der Region durchzuführen. Darüber hinaus stellt P3 Service und Wartung für den telemedizinischen Betrieb im 24/7 Betrieb sicher. Vor Start des Telenotarzt-Dienstes stand die Ausbildung der Telenotärzte der Universitätsmedizin Greifswald an. Diese fand unter Supervision eines erfahrenen Telenotarztes von P3 in Aachen statt und bestand aus einer Kombination von theoretischen und praktischen Inhalten. Schwerpunkt der Ausbildung war der Gesamtprozess der Telekonsultation unter Einsatz der verschiedenen Systemkomponenten wie dem Telenotarzt-Arbeitsplatz und dem mobilen telemedizinischen Einsatzequipment für die Rettungsdienstteams. Getreu dem Motto von P3 „nah am Prozess des Anwenders“ standen insbesondere die Einsatztaktik und -kommunikation in der Interaktion zwischen Telenotarzt und Teams vor Ort, Rettungsassistenten und Notfallsanitätern, im Mittelpunkt.

Weitere Informationen:
Ziel des Innovationsprojekts Land|Rettung ist die Optimierung der Notfallversorgung im Landkreis Vorpommern-Greifswald. Über den Innovationsfonds des gemeinsamen Bundesausschusses der Krankenkassen werden bis 2019 ca. 225 Mio. Euro in die Erforschung neuer Versorgungsformen investiert. Dem Projekt Land|Rettung kommen dabei 5,4 Mio. Euro zugute, um neue Wege im Rettungsdienst zu gehen. Das Pilotprojekt beruht auf vier Säulen: rund um die Optimierung 1) Stärkung der Wiederbelebungskompetenz der Bevölkerung (Laienreanimation), 2) Schnelle professionelle Ersthilfe durch Smartphone-basierte Alarmierung geschulter Ersthelfer, sogenannte Land|Retter, 3) Einführung des Telenotarztes zur Verkürzung des therapiefreien Intervalls 4) Verbesserung der Zusammenarbeit des Kassenärztlichen Bereitschaftsdienstes und des Rettungsdienstes. Projektpartner sind der Eigenbetrieb Rettungsdienst Landkreis Vorpommern-Greifswald, die Universitätsmedizin Greifswald, der Lehrstuhl für Allgemeine Betriebswirtschaftslehre und Gesundheitsmanagement an der Universität Greifswald sowie die zeb business school der Steinbeis-Hochschule Berlin.

P3 ist ein führender, international tätiger Anbieter von Beratungs-, Ingenieur- und Testing-Dienstleistungen. Mehr als 3.000 P3 Mitarbeiter weltweit arbeiten daran, neue innovative Lösungen für die komplexen technischen Herausforderungen der heutigen Zeit zu entwickeln und zu implementieren. Das Unternehmen erwirtschaftet Umsatzerlöse von mehr als 300 Millionen Euro. P3 bietet seinen Kunden aus den Bereichen Luft- und Raumfahrt, Automobil, Energie und Telekommunikation ein breites Portfolio an Dienstleistungen und proprietären Anwendungen – so unterstützt P3 den Erfolg aller Kunden von der Innovation bis zur Implementation. Im Bereich Telemedizin bietet P3 telehealthcare Beratung, Systementwicklung- und Integration sowie den Betrieb von telemedizinischen Lösungen für die Notfallmedizin und den Katastrophenschutz. Der von P3 betriebene Telenotarzt-Dienst unterstützt seit 2014 Rettungsdienstmitarbeiter in Notfalleinsätzen – er stellt die zuverlässige mobile Kommunikation sicher sowie die Echtzeitübertragung von Vitaldaten, Fotos und Videos aus dem Einsatz.

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P3 telehealthcare
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Am Kraftversorgungsturm 3
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sophie.sossong@p3-group.com
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Anne Bettina Leutner
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P3 Telenotarzt on Tour

Hesto-Med-Roadshow stellt Telenotarzt-System von P3 in ganz Deutschland vor.

P3 Telenotarzt on Tour

Das Hesto-Med Team und die Teilnehmer vor dem Simulations-Rettungswagen bei der Leitstelle Schwerin.

Aachen, 2. August 2017 – Nach der erfolgreichen Einführung des Telenotarzt-Dienstes in Nordrhein-Westfalen und Mecklenburg-Vorpommern ist das überregionale Interesse an der originär von P3 entwickelten telemedizinischen Lösung weiterhin groß. Im Rahmen einer Roadshow der Hesto-Med GmbH, Fachhandelsunternehmen für Medizintechnik, wird der P3 Telenotarzt in interaktiven Workshops derzeit an insgesamt 23 Standorten in Deutschland vorgestellt. Die Roadshow richtet sich hauptsächlich an potenzielle Anwender und Entscheider im Rettungsdienst. Eigens für die Roadshow wurde von Hesto-Med ein Rettungswagen angeschafft und von P3 vollständig mit telemedizinischem Equipment ausgerüstet. Während des Simulationstrainings werden die Teilnehmer live mit der Telenotarzt-Zentrale in Aachen verbunden und können so das System testen und Rückfragen direkt an den zugeschalteten Telenotarzt stellen.

Mit der Teilnahme an der Live-Simulation eines Telenotarzt-Einsatzes wird im Rahmen der Roadshow ein Eindruck vermittelt, wie die technischen, organisatorischen und menschlichen Komponenten des telenotärztlichen Systems ineinandergreifen. Ein Ziel der Veranstaltung besteht darin, die vielschichtigen Vorteile des P3 Telenotarztes – wie die Verkürzung des therapiefreien Intervalls für Patienten, die bessere rechtliche Absicherung für Rettungsassistenten und den effizienteren Einsatz von Notärzten – sichtbar und erfahrbar zu machen.

„Natürlich gibt es hier und da auch Bedenken gegen telemedizinische Lösungen – zum Beispiel hinsichtlich der Netzabdeckung oder der Technikbedienung im Einsatz. Mit unseren Trainings zum P3 Telenotarzt wollen wir genau diese Vorbehalte abbauen. Denn das von P3 entwickelte System ist nicht nur sehr intuitiv und einfach in der Bedienung, sondern sichert vor allem die permanente zuverlässige mobile Kommunikation und ermöglicht so die verlässliche Echtzeitübertragung von Vitaldaten, Fotos und Videos aus dem Einsatz. Ein echter Mehrwert für den Rettungsdienst“, sagt Markus Wenske, Vetrieb Hesto-Med.

„Dass der P3 Telenotarzt funktioniert, hat er mit über 7.500 erfolgreichen Einsätzen in Aachen bereits bewiesen. Er hilft, Notfallpatienten bestmöglich und ohne Zeitverlust zu versorgen“, ergänzt Marie Mennig, Geschäftsführerin des Telenotarzt-Betreibers P3 telehealthcare. „Dank der guten Zusammenarbeit mit Hesto-Med können wir das vollständige System jetzt bundesweit genau dort vorstellen, wo es zum Einsatz kommen soll.“

Der P3 Telenotarzt-Dienst (telenotarzt.de) bietet Rettungsdiensten in Deutschland jederzeit die Möglichkeit, einen erfahrenen, speziell geschulten Notarzt zu einem Notfalleinsatz telemedizinisch hinzuzuschalten. So wird wertvolle Zeit bei der Einleitung der adäquaten Therapie gewonnen und die zunehmend weniger verfügbaren Notärzte können effizienter dort zum Einsatz kommen, wo sie wirklich gebraucht werden.

Die Hesto-Med-Roadshow läuft noch bis zum 18. August 2017. Die nächsten Stationen sind Magdeburg, Eisenberg und Mühlheim an der Ruhr. Weitere Infos finden Sie unter http://www.hesto-med.de/roadshow.html Auch nach Ende der Hesto-Med Roadshow besteht die Gelegenheit, den Simulations-Rettungswagen zu Zwecken des Trainings mit Vorführung des P3 Telenotarzt-Systems zu buchen. Bei Interesse wenden Sie sich bitte an Dirk Rothschild, Geschäftsführer Hesto-Med, Telefon: (+49) 37204 / 63 8 – 17, d.rothschild@hesto-med.de.

P3 ist ein führender, international tätiger Anbieter von Beratungs-, Ingenieur- und Testing-Dienstleistungen. Mehr als 3.000 P3 Mitarbeiter weltweit arbeiten daran, neue innovative Lösungen für die komplexen technischen Herausforderungen der heutigen Zeit zu entwickeln und zu implementieren. Das Unternehmen erwirtschaftet Umsatzerlöse von mehr als 300 Millionen Euro. P3 bietet seinen Kunden aus den Bereichen Luft- und Raumfahrt, Automobil, Energie und Telekommunikation ein breites Portfolio an Dienstleistungen und proprietären Anwendungen – so unterstützt P3 den Erfolg aller Kunden von der Innovation bis zur Implementation. Im Bereich Telemedizin bietet P3 telehealthcare Beratung, Systementwicklung- und Integration sowie den Betrieb von telemedizinischen Lösungen für die Notfallmedizin und den Katastrophenschutz. Der von P3 betriebene Telenotarzt-Dienst unterstützt seit 2014 Rettungsdienstmitarbeiter in Notfalleinsätzen – er stellt die zuverlässige mobile Kommunikation sicher sowie die Echtzeitübertragung von Vitaldaten, Fotos und Videos aus dem Einsatz.

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Telenotarzt bald auch in Mecklenburg-Vorpommern

Der Rettungsdienst des Landkreises Vorpommern-Greifswald beauftragt P3 mit dem Betrieb des telemedizinischen Dienstes.

Telenotarzt bald auch in Mecklenburg-Vorpommern

Sechs Rettungswagen werden im Landkreis Vorpommern-Greifswald telemedizinisch ausgestattet.

Nach den durchweg positiven Erfahrungen in Nordrhein-Westfalen setzt nun auch das Land Mecklenburg-Vorpommern im Rahmen des Innovationsprojektes Land|Rettung auf den Telenotarzt im Rettungsdienst. Das dünn besiedelte Flächenland kämpft seit Jahren mit steigenden Einsatzzahlen im Rettungsdienst. Zusätzlich erschweren lange Anfahrtszeiten die Einhaltung von Hilfsfristen bei Notfällen. Um Notfallpatienten schneller adäquate medizinische Hilfe zu gewähren, setzt der Eigenbetrieb Rettungsdienst des Landkreises Vorpommern-Greifswald ab September 2017 auf den Telenotarzt. Mit Hilfe des Dienstes, bei dem ein Notarzt in den Rettungswagen zugeschaltet wird, können Rettungskräfte unter Anleitung des ärztlichen Kollegen ohne zeitliche Verzögerung mit der notfallmedizinischen Therapie beginnen.

„Wir sind davon überzeugt, dass wir von dem Potential des Telenotarztes für die ländliche Notfallmedizin hier bei uns in Mecklenburg-Vorpommern sehr profitieren werden – zum Wohl aller Notfallpatienten“, sagt Dr. Lutz Fischer, Ärztlicher Leiter Rettungsdienst aus Greifswald.

P3 wird im Auftrag des Eigenbetrieb Rettungsdienst des Landkreis Vorpommern-Greifswald die telemedizinische Ausstattung von sechs Rettungswagen, die Installation einer Telenotarzt-Zentrale sowie die Qualifizierung von Rettungsdienstmitarbeitern und 12 erfahrenen Notärzten aus der Region übernehmen. Darüber hinaus wird P3 Service und Wartung für den telemedizinischen Betrieb im 24/7h Betrieb sicherstellen.
Kontinuierliches Qualitätsmanagement und der regelmäßige Erfahrungsaustausch zwischen Greifswald und Aachen werden das Projekt eng begleiten. So werden die zukünftigen Telenotärzte für Mecklenburg-Vorpommern in Aachen ausgebildet und erhalten von den Aachener Kollegen Tipps für die erfolgreiche Telekonsultation im Einsatz. Das Projekt steht damit auch im Zeichen der gegenseitigen Unterstützung von Rettungsdiensten.

„Für uns und für den deutschen Rettungsdienst ist es ein wichtiges Signal, dass Innovationsvorhaben im Rettungsdienst insbesondere durch einen engen Schulterschluss der Träger und rettungsdienstlichen Organisationen funktionieren. Wir werden mit diesem Projekt zeigen, dass dank der telemedizinischen Lösung von P3 eine gegenseitige Unterstützung in der Notfallmedizin möglich ist – trotz der 750 Kilometer Entfernung zwischen Greifswald und Aachen“, erläutert Marie Mennig, Geschäftsführerin des Telenotarzt-Betreibers P3 telehealthcare.

Nach über 7.500 erfolgreichen Einsätzen in der Stadt Aachen und im Kreis Euskirchen setzen sich zunehmend mehr Rettungsdienste für die Nutzung des Telenotarztes in ihren Einsatzgebieten ein – die Erfolgsgeschichte geht weiter.

Weitere Informationen:
Ziel des Innovationsprojekts Land|Rettung ist die Sicherung der Notfallversorgung in Mecklenburg-Vorpommern. Über den Innovationsfonds der Bundesregierung werden bis 2019 ca. 225 Mio EUR in die Erforschung neuer Versorgungsformen investiert. Dem Projekt Land|Rettung kommen dabei 5,4 MioEUR zugute, um neue Wege im Rettungsdienst zu gehen. Vier Initiativen werden im Rahmen des Vorhabens rund um die Verbesserung der Versorgung im Notfall initiiert: 1) Einsatz des Telenotarztes zur Reduktion des therapiefreien Intervalls bei Rettungsdiensteinsätzen, 2) Befähigung von Laien zur Reanimation bei Herz-Kreislaufstillständen, 3) mobile Alarmierung von ehrenamtlichen Ersthelfern, 4) Kooperation zwischen Kassenärztlichem Bereitschaftsdienst, Rettungsdienst und Notaufnahme. Projektpartner sind der Eigenbetrieb Rettungsdienst Landkreis Vorpommern-Greifswald, die Universitätsmedizin und die Universität Greifswald sowie die Steinbeis-Hochschule Berlin.

P3 ist ein führender, international tätiger Anbieter von Beratungs-, Ingenieur- und Testing-Dienstleistungen. Mehr als 3.000 P3 Mitarbeiter weltweit arbeiten daran, neue innovative Lösungen für die komplexen technischen Herausforderungen der heutigen Zeit zu entwickeln und zu implementieren. Das Unternehmen erwirtschaftet Umsatzerlöse von mehr als 300 Millionen Euro. P3 bietet seinen Kunden aus den Bereichen Luft- und Raumfahrt, Automobil, Energie und Telekommunikation ein breites Portfolio an Dienstleistungen und proprietären Anwendungen – so unterstützt P3 den Erfolg aller Kunden von der Innovation bis zur Implementation. Im Bereich Telemedizin bietet P3 telehealthcare Beratung, Systementwicklung- und Integration sowie den Betrieb von telemedizinischen Lösungen für die Notfallmedizin und den Katastrophenschutz. Der von P3 betriebene Telenotarzt-Dienst unterstützt seit 2014 Rettungsdienstmitarbeiter in Notfalleinsätzen – er stellt die zuverlässige mobile Kommunikation sicher sowie die Echtzeitübertragung von Vitaldaten, Fotos und Videos aus dem Einsatz.

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Sicherheit zum Nachrüsten: Smarter Notruf von PACE geht an den Markt

Ein Jahr nach der Kickstarter-Sensation aus 2016 geben die Autoflüsterer von PACE grünes Licht für die letzte und vielleicht wichtigste Funktion des neuen Smartcar-Gadgets: Den automatischen Notruf.

Sicherheit zum Nachrüsten: Smarter Notruf von PACE geht an den Markt

Sicherheit zum Nachrüsten: Der automatische Notruf von PACE

Die Notruf-Funktion von PACE ist das Pendant zum sogenannten eCall, der ab März 2018 Pflicht für alle neuen Kraftfahrzeuge wird. Das junge Start-up ermöglicht mit seinem System ein unkompliziertes Nachrüsten für jedermann.
Die eCall-Pflicht sollte eigentlich schon 2015 eingeführt werden, doch in Deutschland regte sich Widerstand: Freie Werkstätten und Händler befürchteten Nachteile, Datenschützer sahen bereits die Bewegungsprofile der Bürger direkt an den Staat übermittelt.
Jedoch hatten die Kritiker sich vorher nicht über die genaue Technologie der automatischen Notrufe informiert. PACE Co-Founder Philip Blatter versichert: „Das Thema Datenschutz war uns bei der Entwicklung von PACE sehr wichtig. Die Daten werden auf unseren eigenen Servern in einem deutschen Rechenzentrum gespeichert. Durch komplexe, intelligente Authentifizierungsmechanismen schützen wir PACE zudem vor unberechtigten Zugriffen.“
Die Technologie von PACE findet sich mithilfe des PACE Links, eines sogenannten OBD 2 Adapters, in der Gedankenwelt unserer Autos zurecht und liefert per Bluetooth nützliche, unterhaltsame und oft eben auch lebensrettende Informationen.
Ist der automatische Notruf einmal im Fahrzeug nachgerüstet, hat der Fahrer nach einem Unfall 30 Sekunden Zeit, um den Unfallretter-Countdown zu stoppen. Reagiert er nicht, kommt der Krankenwagen.
„Aber PACE kann noch mehr als nur den automatischen Notruf“, so Co-Founder Dr. Martin Kern, der einst gemeinsam mit Sebastian Vettel Tirendo.com aufbaute. „Mit der PACE Car App bekommt der Nutzer 9 Apps in einer. Er kann auch den Fehlerspeicher des Autos auslesen, automatisch ein Fahrtenbuch führen, das geparkte Auto wiederfinden und vieles mehr.“ Das System ist bereits online und bald auch im Einzelhandel erhältlich.

Das Karlsruher Startup PACE Telematics hat mit dem PACE Link, der PACE App und der PACE Cloud ein System entwickelt, das Autos auf einfache Weise zu Smartcars macht. Die Geschäftsidee kam so gut an, dass die Firma direkt nach der Gründung den Jackpot beim Fundraising auf Kickstarter holte: In weniger als 24 Stunden wurden 250 Prozent des Funding-Ziels erreicht.
Die Technologie von PACE funktioniert für fast alle Autos ab Baujahr 1996. Die Installation ist einfach: Wo sonst die Werkstatt ihr Diagnosegerät anschließt, wird nun der kleine PACE Link Stecker platziert und verbindet das Auto mit dem Smartphone.
Zu den Talenten des Gadgets gehören neben dem automatischen Notruf ein elektronisches Fahrtenbuch und ein Spritspartrainer, das Auslesen und Erklären von Fehlercodes des Autos, die Find-My-Car Funktion, ein Tankstellen-Preisvergleich, ein Traffic Monitor, das Benzinkostentracking und ein Performance Monitor mit Echtzeitdaten für mehr Spaß beim Fahren.
Das Aufrüsten zum Smartcar muss dabei mit PACE überhaupt nicht teuer werden. CoFounder Robin Schönbeck: „Bei der Entwicklung von PACE stand bei uns immer der Kundennutzen im Mittelpunkt. PACE bietet dem Autofahrer immer genau die Funktion, die er in der aktuellen Fahrsituation benötigt. Uns war es auch sehr wichtig, dass wir ein bezahlbares System anbieten können. PACE kann man daher für einen einmaligen, günstigen Kaufpreis von 119 EUR erwerben – ganz ohne monatliche oder jährliche Folgekosten.“

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Smarte Lebensretter ab sofort in Aachen im Einsatz

Die corhelp3r App alarmiert professionelle Ersthelfer, um Leben zu retten.

Smarte Lebensretter ab sofort in Aachen im Einsatz

Die corhelp3r App alarmiert automatisch registrierte Ersthelfer und navigiert sie zum Einsatzort.

Etwa 200 Mal (211 Fälle in 2016) im Jahr müssen allein in Aachen akut in Lebensgefahr schwebende Notfallpatienten wiederbelebt werden. Über die letzten 10 Jahre gerechnet, haben in Deutschland durchschnittlich nur in 27 Prozent der Fälle Laien vor Ort eingegriffen, um wiederbelebende Maßnahmen bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes einzuleiten. Dabei zählt bei einem Herzkreislaufstillstand jede Minute für das Überleben der Patienten. Die von der Aachener Firma P3 ( www.p3-group.com) und dem Medizingeräte-Hersteller GS Elektromedizinische Geräte G. Stemple GmbH (Corpuls) ( corpuls.world) entwickelte App corhelp3r soll das ändern. Über die App kann die Leitstelle der Städteregion Aachen ab sofort qualifizierte Ersthelfer in der Umgebung des Notfalls alarmieren.

Dabei alarmiert die corhelp3r App automatisch aus der Rettungsleitstelle heraus registrierte Ersthelfer im Umkreis von 500 Metern und navigiert sie zum gemeldeten Einsatzort. Die Helfer können z.B. in der Nähe befindliche Laiendefibrillatoren (AED) aufnehmen und zum Einsatzort mitbringen. Die App unterstützt die Helfer bei der Wiederbelebung und hilft so, die überlebenswichtige Zeit bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes zu überbrücken.

PD Dr. med. Stefan Beckers, Ärztlicher Leiter Rettungsdienst der Stadt Aachen, ist überzeugt von der neuen Alarmierungsmöglichkeit: „Bis der alarmierte Rettungsdienst vor Ort eintrifft, vergehen durchschnittlich ca. 7 Minuten – meist befinden sich aber bereits qualifizierte Helfer in der Nähe, die überlebenswichtige Hilfe leisten könnten. Durch den Einsatz des Alarmierungssystems kann nun bereits nach 2 bis 4 Minuten überbrückende, qualifizierte Hilfe für reanimationspflichtige Patienten erfolgen.“

Das Projekt des Rettungsdienstes der Stadt Aachen möchte zunächst insbesondere Rettungsdienstmitarbeiter, Ärzte und medizinisches Fachpersonal als qualifizierte Ersthelfer zum Einsatz bringen. Dank des medizinischen und einsatztaktischen Vorwissens ist eine optimale Erstversorgung der Patienten sichergestellt sowie das reibungslose Zusammenspiel mit dem alarmierten Rettungsdienst.

Die corhelp3r App wurde im Herbst 2016 auf den Markt gebracht. In der Stadt Aachen wird die App jetzt erstmalig in den Regelrettungsdienst eingebunden. Neben der App, die für Android und iOS Smartphones verfügbar ist, besteht das System aus einer webbasierten Plattform über die der Projektverantwortliche sämtliche Alarmierungsparameter, Einsatzkategorien, Nutzergruppen und Schulungstermine selbstständig managen kann. Neben Aachen haben deutschlandweit weitere Kommunen und Städte Interesse bekundet und wollen die smarten Lebensretter auch in ihren Rettungsdiensten nutzen.

Mehr Informationen finden Sie unter: www.corhelp3r.de

P3 ist ein führender, international tätiger Anbieter von Beratungs-, Ingenieur- und Testing-Dienstleistungen. Mehr als 3.000 P3 Mitarbeiter weltweit arbeiten daran, neue innovative Lösungen für die komplexen technischen Herausforderungen der heutigen Zeit zu entwickeln und zu implementieren. Das Unternehmen erwirtschaftet Umsatzerlöse von mehr als 300 Millionen Euro. P3 bietet seinen Kunden aus den Bereichen Luft- und Raumfahrt, Automobil, Energie und Telekommunikation ein breites Portfolio an Dienstleistungen und proprietären Anwendungen – so unterstützt P3 den Erfolg aller Kunden von der Innovation bis zur Implementation. Im Bereich Telemedizin bietet P3 telehealthcare Beratung, Systementwicklung- und Integration sowie den Betrieb von telemedizinischen Lösungen für die Notfallmedizin und den Katastrophenschutz. Der von P3 betriebene Telenotarzt-Dienst unterstützt seit 2014 Rettungsdienstmitarbeiter in Notfalleinsätzen – er stellt die zuverlässige mobile Kommunikation sicher sowie die Echtzeitübertragung von Vitaldaten, Fotos und Videos aus dem Einsatz.

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Auto Verkehr Logistik

Richtig reagieren bei Blaulicht und Martinshorn

ARAG Experten zum richtigen Verhalten bei Einsätzen von Polizei und Feuerwehr

Der Tag des europäischen Notrufs 112 ist am 11. Februar 2017. Grund genug, einmal darüber nachzudenken, wie man sich verhalten soll, wenn plötzlich Rettungsdienste, Feuerwehr oder Polizei mit Blaulicht und Martinshorn über die Straße donnern! Denn immer wieder wissen Autofahrer nicht wohin oder bleiben in einer Art Schockstarre mitten auf der Fahrbahn stehen. Andere geraten sogar in Panik. Das oberste Gebot lautet: Ruhe bewahren und sich orientieren, woher die Signale kommen, in welche Richtung sie sich bewegen und wie viele Fahrzeuge im Einsatz sind. Weitere Verhaltensregeln nennen ARAG Experten.

Blinker setzen und Ausweichrichtung anzeigen
Wer den Blinker setzt, um die Ausweichrichtung anzuzeigen, gibt anderen Verkehrsteilnehmern die Möglichkeit, es ihm gleichzutun bzw. ihr Verhalten anzupassen. Dabei sollte man selbst natürlich auch auf andere Verkehrsteilnehmer wie Fußgänger oder Radfahrer achten. Zeigt eine Ampel Rotlicht, sollte man immer nach rechts ausweichen und gegebenenfalls vorsichtig die Haltelinie überfahren, wenn es der Verkehr zulässt.

Rechts ran oder Rettungsgasse
Auf einspurigen Straßen sollten Autofahrer beim Herannahen der Rettungskräfte das Tempo drosseln, nach rechts an den Fahrbahnrand ausweichen und wenn nötig anhalten. Auf mehrspurigen Straßen und Autobahnen besteht die Pflicht, eine Rettungsgasse zu bilden – und zwar seit einer Gesetzesänderung zum 1. Januar 2017 immer zwischen dem linken und den übrigen Fahrstreifen! Autos auf dem linken Fahrstreifen müssen also an den linken Fahrbahnrand fahren, die auf allen anderen Fahrstreifen an den rechten. Bei Verstößen droht ein Bußgeld. Schlaumeier, die direkt nach dem Blaulichtfahrer durch die Gasse preschen, riskieren viel. Sie können wegen Straßenverkehrsgefährdung den Führerschein verlieren. Im Extremfall endet die Fahrt sogar im Gefängnis.

Einsatzwagen haben Wegerecht
Nur Blaulicht und Martinshorn gemeinsam gewähren einem Einsatzwagen laut Straßenverkehrsordnung das Wegerecht, das heißt, andere Verkehrsteilnehmer müssen sofort freie Bahn schaffen. Das Wegerecht darf nur in Anspruch genommen werden, um beispielsweise Menschenleben zu retten, schwere gesundheitliche Schäden abzuwenden oder flüchtige Personen zu verfolgen, so ARAG Experten. Auch Fußgänger und Radfahrer müssen Einsatzfahrzeuge passieren lassen. Für die Fahrer von Rettungs- und Einsatzwagen gibt es spezielle Fahrsicherheitstrainings. Dort lernen die Teilnehmer neben dem Umgang mit den meist besonderen Fahrzeugtypen auch kritische Situationen rechtzeitig zu erkennen und zu vermeiden. Wenn es trotzdem mit einem Einsatzwagen zum Crash kommt, entscheidet der Einzelfall. Es kann für den Autofahrer aber sehr teuer werden, da er ja verpflichtet ist, einem Einsatzfahrzeug sofort Platz zu machen.

Interessante Gerichtsurteile zum Thema:

Mitschuld für Einsatzfahrer
Lenker von Feuerwehr- oder Polizeiautos dürfen sich nicht auf ihre im Verkehr geltenden Sonderrechte verlassen und ohne Rücksicht auf eine Kreuzung fahren, erklären ARAG Experten. Demgemäß bekam zwar eine Dame, die aufgrund verspäteter Wahrnehmung des Signals mit einem Feuerwehrauto zusammenstieß, die Hauptschuld an dem Unfall zugesprochen, der Einsatzwagenfahrer aber auch eine Mitschuld von 20 Prozent (OLG Jena, Az.: 4 U 259/05).

Kein Blaulicht fürs Ordnungsamt
Das Ordnungsamt der Stadt Wuppertal scheiterte mit seinem Antrag auf Blaulichter und Einsatzhörner für seine Einsatzwagen. Die Polizei hat hier den Vorzug, denn sie ist gerade dann für die Gefahrenabwehr zuständig, wenn andere Behörden nicht rechtzeitig tätig werden können. Ziel der Behörden ist es außerdem, die Zahl der mit Blaulicht ausgestatteten Fahrzeuge möglichst gering zu halten, um die bei einem Blaulichteinsatz entstehende Gefahrenlage soweit wie möglich zu begrenzen (OVG Nordrhein-Westfalen, Az.: 8 A 1531/09).

Blaulicht allein reicht nicht
In einem Einsatz war ein Polizeiwagen nur mit Blaulicht bei Rot in eine Kreuzung eingefahren. Ein Autofahrer aus dem Querverkehr, der ganz regelkonform bei Grün losgefahren war, konnte gerade noch bremsen, als er das Polizeifahrzeug sah. Doch für seinen Hintermann kam die Vollbremsung zu plötzlich und er krachte ihm ins Heck. Da das Polizeifahrzeug nur mit Blaulicht und ohne Martinshorn unterwegs war, klagte der Angefahrene und bekam zum Teil Recht. Auch wenn sich der Polizist auf einem Einsatz befunden habe, müsse er das Martinshorn einschalten, wenn er von seinen Sonderrechten Gebrauch machen wolle. Beide Parteien hafteten zu jeweils 50 Prozent (KG Berlin, Az.: 12 U 50/04).

Zusammenstoß mit Einsatzfahrzeug
Eine Autofahrerin hatte nachts auf der Suche nach einem Parkplatz ihr Fahrzeug gewendet und war mit einem sich mit hoher Geschwindigkeit nähernden Polizeiwagen kollidiert. Sie war bei dem Vorfall verletzt worden. Vor Gericht ging sie von einer Mitschuld der Polizisten aus, da diese fast ungebremst mit ihr zusammengestoßen waren. Die Richter waren jedoch anderer Ansicht. Bei einem Wendemanöver sei eine besondere Sorgfaltspflicht gegeben, eine Gefährdung anderer Verkehrsteilnehmer müsse dabei ausgeschlossen werden. Eine Mithaftung der Beklagten schied aus, da die Klägerin nicht beweisen konnte, dass sie vor dem Wenden den linken Blinker gesetzt hatte. Auch die erhöhte Geschwindigkeit des Einsatzfahrzeuges führt nicht zu einer Mitschuld (KG Berlin, Az: 12 U 206/08).

Download des Textes:
https://www.arag.de/service/infos-und-news/rechtstipps-und-gerichtsurteile/auto-und-verkehr/

Die ARAG ist das größte Familienunternehmen in der deutschen Assekuranz und versteht sich als vielseitiger Qualitätsversicherer. Neben ihrem Schwerpunkt im Rechtsschutzgeschäft bietet sie ihren Kunden in Deutschland auch attraktive, bedarfsorientierte Produkte und Services aus einer Hand in den Bereichen Komposit, Gesundheit und Vorsorge. Aktiv in insgesamt 17 Ländern – inklusive den USA und Kanada – nimmt die ARAG zudem über ihre internationalen Niederlassungen, Gesellschaften und Beteiligungen in vielen internationalen Märkten mit ihren Rechtsschutzversicherungen und Rechtsdienstleistungen eine führende Positionen ein. Mit 3.800 Mitarbeitern erwirtschaftet der Konzern ein Umsatz- und Beitragsvolumen von mehr als 1,7 Milliarden EUR.

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