Tag Archives: Retinitis pigmentosa

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Therapie und Implantat: Hoffnung für Patienten mit Retinitis pigmentosa

Retina Implant auf der SightCity: Internationale Fachmesse für Blinden- und Sehbehinderten-Hilfsmittel

Therapie und Implantat: Hoffnung für Patienten mit Retinitis pigmentosa

Dr. Jan Tode, Facharzt für Augenheilkunde, Klinik für Ophthalmologie Universitätsklinikum Kiel (Bildquelle: Universitätsklinikum Schleswig-Holstein, Kiel)

Die SightCity, die vom 25. bis 27. April 2018 in Frankfurt am Main stattfand, gilt als größte internationale Fachmesse für Blinden- und Sehbehinderten-Hilfsmittel. Als Aussteller und als Thema des Expertenforums war die Retina Implant AG sehr präsent, da sie seit 15 Jahren die Behandlung der seltenen erblichen Netzhauterkrankung Retinitis pigmentosa erforscht. Dr. Jan Tode, Facharzt für Augenheilkunde an der Klinik für Ophthalmologie des Universitätsklinikums Schleswig-Holstein in Kiel, erläuterte in seinem Fachvortrag den aktuellen Stand der Behandlungsmöglichkeiten.

Das Netzhautimplantat Alpha AMS des Medizintechnikunternehmens Retina Implant AG aus Reutlingen wurde in langjähriger Forschung von einem Wissenschaftsteam unter der Leitung von Professor Eberhart Zrenner, Universitäts-Augenklinik Tübingen, entwickelt. Es kann blinden Menschen ermöglichen, die aufgrund verschiedener Formen degenerativer Netzhauterkrankungen wie Retinitis pigmentosa (RP) über keine oder nur noch eine sehr geringe Lichtwahrnehmung verfügen, einen Teil ihres Sehvermögens zurückzuerlangen. Seit einigen Jahren werden die Kosten für das Netzhautimplantat von den Krankenkassen getragen.
Die Forschungsarbeiten der Retina Implant AG führten des Weiteren zur Erkenntnis, dass mittels Transkornealer Elektrostimulation der Krankheitsverlauf bei RP-Betroffenen, die noch über ausreichendes Restsehvermögen und Gesichtsfeld verfügen, verlangsamt werden kann. Hierbei können so genannte neuroprotektive Wachstumsfaktoren aktiviert werden, die einen zellerhaltenden Effekt in der Netzhaut bewirken. Dr. Jan Tode, Facharzt für Augenheilkunde an der Klinik für Ophthalmologie des Universitätsklinikums Schleswig-Holstein in Kiel, erläuterte in seinem Vortrag im Rahmen der SightCity den aktuellen Stand von Implantation und Therapie.

Der Mediziner kennt aus seiner täglichen Praxis im Therapie- und Kompetenzzentrum der Kieler Uniklinik die Leidensgeschichten vieler Betroffener, denn die erbliche Netzhauterkrankung Retinitis pigmentosa ist unheilbar und führt im Endstadium meist zur vollständigen Erblindung. Dr. Tode freut sich daher, dass er durch diese beiden Behandlungsmöglichkeiten sehbehinderten und blinden Menschen Hoffnung geben kann: „Die aktuellen Studienergebnisse (1, 2) zeigen die Sicherheit und Wirksamkeit der Transkornealen Elektrostimulation. Und mit dem Netzhautimplantat RETINA IMPLANT Alpha AMS (3) konnte im besten Fall bei einem blinden Patienten eine maximale Sehschärfe von 0,04 erreicht werden.“ Diese Seheindrücke sind nicht mit normalem Sehvermögen (Visus 1,0) vergleichbar. Aber ein großer Teil der Patienten, denen der Chip implantiert wurde, konnte Lichtquellen oder Bewegungen wahrnehmen und sich dadurch beispielsweise wieder besser im Raum orientieren. Entsprechend groß war das Interesse der Messebesucher am Vortrag von Dr. Jan Tode und am Messestand der Retina Implant AG.

Fußnoten:
(1) Schatz et al.: Transcorneal Electrical Stimulation for Patients with Retinitis pigmentosa: A Prospective, Randomized, Sham-Controlled Exploratory Study. Invest Ophthalmol Vis Sci. 2011; 52: 4485-4496.
(2) Schatz et al.: Transcorneal Electrical Stimulation for Patients with Retinitis Pigmentosa: A Prospective, Randomized, Sham-Controlled Follow-up Study Over 1 Year. Invest Ophthalmol Vis Sci. 2017; 58: 257-269
(3) Stingl K et al.: Interim Results of a Multicenter Trial with the New Electronic Subretinal Implant Alpha AMS in 15 Patients Blind from Inherited Retinal Degenerations. Front. Neurosci. 2017; 11:445.

Über die Retina Implant AG
Die Retina Implant AG erforscht und entwickelt innovative Therapien und Hightech-Produkte für Menschen, die an der Netzhauterkrankung Retinitis pigmentosa (RP) leiden. Bereits erblindeten Patienten kann das subretinale Netzhautimplantat RETINA IMPLANT Alpha AMS helfen, einen Teil der Sehfähigkeit wieder zu gewinnen. Der Mikrochip besitzt das CE-Kennzeichen und wird in spezialisierten RI Implantationszentren unter die Netzhaut implantiert (subretinal).
Für RP-Patienten mit ausreichendem Restsehvermögen bietet die Transkorneale Elektrostimulation (TES Therapie) mit dem RI OkuStim® System die Chance, den Verlauf der RP-Erkrankung zu verlangsamen.
Das Unternehmen mit Sitz in Reutlingen beschäftigt rund 45 Mitarbeiter und wird geleitet von Reinhard Rubow (CEO und Vorstandssprecher), Jürgen Klein (Vorstand Marketing & Vertrieb) und Dr. Alfred Stett (Vorstand Technologie).

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Wirtschaft Handel Maschinenbau

Auszeichnung für einen Pionier, der sich nicht auf Lorbeeren ausruht

„Innovator des Jahres 2018“ – Retina Implant AG aus Reutlingen auf Bestenliste

Auszeichnung für einen Pionier, der sich nicht auf Lorbeeren ausruht

Reinhard Rubow, Sprecher des Vorstands der Retina Implant AG (Bildquelle: Retina Implant AG)

(Reutlingen/Hamburg) – Die Reutlinger Retina Implant AG darf sich „Innovator des Jahres 2018“ nennen. Das Medizintechnik-Unternehmen schaffte es im Rahmen einer Untersuchung von Brand Eins und Statista auf die Bestenliste. Das Wirtschaftsmagazin und das Statistik-Portal würdigten damit die Leistungen der Retina Implant AG, die einen Mikrochip für Menschen, die an der Netzhauterkrankung Retinitis pigmentosa (RP) leiden, entwickelt hat. Bereits erblindeten Patienten kann das subretinale Netzhautimplantat helfen, einen Teil ihrer Sehfähigkeit wiederzugewinnen.

Erbliche Netzhauterkrankungen, wie beispielsweise Retinitis pigmentosa (RP), sind unheilbar und führen im Endstadium meist zur vollständigen Erblindung. Sie gehören zwar zu den sogenannten seltenen Erkrankungen, aber allein in Deutschland sind über 30.000 Menschen davon betroffen. Das Reutlinger Medizintechnik-Unternehmen Retina Implant AG entwickelt und vertreibt das subretinale Netzhautimplantat RETINA IMPLANT Alpha AMS, das Blinden, die an RP erkrankt sind, einen Teil ihres Sehvermögens zurückgeben kann. Die Mehrzahl der Patienten, denen der Chip implantiert wurde, nimmt Lichtquellen wahr und kann sich dadurch beispielsweise wieder besser im Raum orientieren. Brand Eins und Statista zeichneten das Unternehmen nun für diese Leistung mit dem Titel „Innovator des Jahres 2018“ aus.

Das Wirtschaftsmagazin und das Statistik-Portal untersuchten bereits zum zweiten Mal die Innovationskraft deutscher Unternehmen und stellten sich die Frage, welche Firmen es schaffen, neue Ideen zu entwickeln und diese so umzusetzen, dass sie einen echten Wettbewerbsvorteil entfalten. Dass die Retina Implant AG diese Fragen richtig beantwortet, ist sich Reinhard Rubow, Sprecher des Vorstands der Retina Implant AG, sicher. „Wir freuen uns sehr über diese Anerkennung als Innovator. Schließlich ist dieser Chip eine Erfindung aus Deutschland und er wird auch hier weiterentwickelt. Die Veröffentlichung (Fußnote 1) von neuesten Untersuchungen zeigen, dass der Chip inzwischen langzeitstabil ist. Wir ruhen uns also nicht auf den Lorbeeren als Pioniere aus, sondern setzen weiterhin unsere ganze Kraft und Kompetenz dafür ein, sehbehinderten oder blinden Menschen Hoffnung auf ein selbstbestimmteres Leben zu geben“, erklärt Rubow. Dass Netzhautimplantate eine mögliche Therapieoption bei Blindheit durch degenerative Netzhauterkrankungen bieten, stellten der Berufsverband der Augenärzte Deutschlands (BVA) und die Deutsche Ophthalmologische Gesellschaft (DOG) in einer jüngst veröffentlichten Leitlinie fest.

„Für die Patienten ist nicht nur die technische Innovation wichtig, sondern auch die Kostenerstattung des Implantats durch die Krankenkassen. Sehr erfreulich ist daher, dass die Techniker Krankenkasse jüngst in einer Werbekampagne unser Implantat als ein Beispiel für Spitzentechnologie präsentiert hat, die erstattet wird“, erklärt Reinhard Rubow. „Und im Januar 2018 haben elf Implantationszentren in Deutschland vom InEK (Institut für das Entgeltsystem im Krankenhaus) die ,Status 1′- Mitteilung erhalten. Diese dürfen nun, wie bereits im vergangenen Jahr, mit den regionalen Kostenträgern die Entgelte im Rahmen der Neuen Untersuchungs- und Behandlungsmethoden (NUB) vereinbaren.“ Für Patienten mit RP im Spätstadium heißt das, dass sie in spezialisierten Implantationszentren behandelt werden können und die Krankenkassen die Methode grundsätzlich anerkennen. Das NUB-Verfahren soll die Einführung von Innovationen im Gesundheitswesen in Deutschland fördern.

Für die Bestenlisten haben Brand Eins und Statista insgesamt 496 Unternehmen aus 20 Branchen identifiziert, die sich durch ihre Dienstleistungen und Produkte, durch kluge Prozesse oder eine besondere Unternehmenskultur deutlich vom Wettbewerb abheben. Ausgewählt wurden sie aus über 3.400 Unternehmen u. a. von führenden Vertretern innovationsprämierter Unternehmen, rund 400 wissenschaftlichen Mitarbeitern des Berliner Instituts für Innovation und Technik (iit) sowie mehr als 20.000 Führungskräften mit mehrjähriger Erfahrung in den betrachteten Branchen.

(Fußnote 1) Studien:
1. R. Daschner, A. Rothermel, R. Rudorf, S. Rudorf and A. Stett, Functionality and Performance of the Subretinal Implant Chip Alpha AMS, Sens. Mater., Vol. 30, No. 2, 2018, p. 179-192.
2. R. Daschner, U. Greppmaier, M. Kokelmann, S. Rudorf, R. Rudorf, S. Schleehauf and WG. Wrobel, Laboratory and clinical reliability of conformally coated subretinal implants, Biomed Microdevices, Mar;19(1):7.

Über die Retina Implant AG
Die Retina Implant AG erforscht und entwickelt innovative Therapien und Hightech-Produkte für Menschen, die an der Netzhauterkrankung Retinitis pigmentosa (RP) leiden. Bereits erblindeten Patienten kann das subretinale Netzhautimplantat RETINA IMPLANT Alpha AMS helfen, einen Teil der Sehfähigkeit wieder zu gewinnen. Der Mikrochip besitzt das CE-Kennzeichen und wird in spezialisierten RI Implantationszentren unter die Netzhaut implantiert (subretinal).
Für RP-Patienten mit ausreichendem Restsehvermögen bietet die Transkorneale Elektrostimulation (TES Therapie) mit dem RI OkuStim® System die Chance, den Verlauf der RP-Erkrankung zu verlangsamen.
Das Unternehmen mit Sitz in Reutlingen beschäftigt rund 45 Mitarbeiter und wird geleitet von Reinhard Rubow (CEO und Vorstandssprecher), Jürgen Klein (Vorstand Marketing & Vertrieb) und Dr. Alfred Stett (Vorstand Technologie).

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Specialists discuss visual prostheses for blind people

Retina Implant AG at „Artificial Vision 2017“ research congress in Aachen

Specialists discuss visual prostheses for blind people

Dr. Alfred Stett, CTO Retina Implant AG (Source: Retina Implant AG)

(Reutlingen/Aachen) – Retina Implant AG presented the latest research results on its subretinal implant at the „Artificial Vision“ conference in Aachen in early December. This international symposium on visual prostheses is organised by RWTH Aachen University. It is regarded as an unmissable European event for specialists in the field of „artificial vision“.

Research into artificial vision using prostheses has been under way since the 1960s. Following initial promising findings in the 1990s, major technological advances have led to further tangible results in the last few years. As early as 2008, a previously completely blind patient was able to make out his name, written in 8 cm white letters on a black background, using the subretinal implant from Reutlingen-based Retina Implant AG. Since then, the expectations placed on the electronic implants have increased continuously. Most patients with an implanted chip can identify light sources, which makes it easier for them, for example, to find their way around a room again.

„Now our job is to meet the high expectations raised by our initial successes,“ explained Dr. Alfred Stett, CTO of Retina Implant AG. „We“ve been able to sufficiently prove that our implant can restore partial sight to people who perceive very little or no light as a result of retinitis pigmentosa. At „Artificial Vision“, we had extensive discussions about the technical and medical challenges that still need to be overcome.“ These include the service life of implants, which need to function in the body without a hermetic casing over many years, vision-training and rehabilitation after the implant has been activated as well as re-implantations. „Once again, the symposium showed there is now a very wide range of different technical and surgical methods for implants. However, the experts all agreed that visual prostheses offer real prospects for patients who became blind as a result of a degenerative retinal disease.“

About Retina Implant AG
Retina Implant AG researches and develops innovative treatments and high-tech products for people suffering from retinitis pigmentosa (RP). The subretinal RETINA IMPLANT Alpha AMS can help blind patients regain a certain degree of useful sight. The CE-approved microchip is implanted beneath the retina (subretinally) at specialist RI implantation centres.
Transcorneal electrical stimulation (TES treatment) with the RI OkuStim® system offers RP patients with sufficient residual vision the opportunity to slow down the progression of the disease.
The company, based in Reutlingen, employs around 45 people and is managed by Reinhard Rubow (CEO and speaker of the Management Board), Jürgen Klein (Member of the Board, Sales & Marketing) and Dr. Alfred Stett (CTO, Member of the Board).

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Wissenschaft Technik Umwelt

Retinitis pigmentosa: Elektrostimulation kann Krankheitsverlauf verlangsamen

Neues Kompetenz- und Therapiezentrum für RP-Patienten in Frankfurt am Main

Retinitis pigmentosa: Elektrostimulation kann Krankheitsverlauf verlangsamen

Dr. med. Lubka Naycheva, Ophthalmologin am Universitätsklinikum Frankfurt am Main (Bildquelle: Dr. med. Lubka Naycheva)

(Reutlingen/Frankfurt a. M.) Die Klinik für Augenheilkunde der Johann Wolfgang Goethe-Universität in Frankfurt am Main ist ein neues Kompetenz- und Therapiezentrum für Menschen, die an Retinitis pigmentosa (RP) leiden. In einer Spezial-Sprechstunde für degenerative Netzhauterkrankungen wird nun die Transkorneale Elektrostimulation (TES) angeboten. Diese bietet Betroffenen die Chance, dass sich ihr Krankheitsverlauf verlangsamen lässt. In Kooperation mit der Reutlinger Retina Implant AG, die innovative RP-Therapien entwickelt, können Patienten mit einem ausreichenden Restsehvermögen, sich hier informieren und erste Untersuchungen durchführen lassen.

Für Menschen, die infolge der seltenen degenerativen Netzhauterkrankung Retinitis pigmentosa ihr Augenlicht verlieren, gibt es wenige Behandlungsangebote. Ein von der Retina Implant AG entwickelter Therapieansatz eröffnet RP-Patienten jedoch die Möglichkeit, den Krankheitsverlauf zu verlangsamen: die Transkorneale Elektrostimulation (TES). Durch Elektrostimulation werden mehrere so genannte neuroprotektive Wachstumsfaktoren aktiviert, die einen zellerhaltenden Effekt in der Netzhaut bewirken. Die Therapie kann mithilfe des RI OkuStim® Systems nach einer sachkundigen Einweisung an einem der bundesweit 17 Kompetenzzentren zu Hause angewendet werden.

Neuerdings erfolgt diese Einweisung durch geschulte Ärzte auch an der Klinik für Augenheilkunde des Universitätsklinikums Frankfurt am Main. Dr. med. Lubka Naycheva, die bereits als Ärztin in Tübingen erste Studien zur TES begleitet hatte, leitet das neue Kompetenzzentrum und bietet im Rahmen ihrer Spezial-Sprechstunde für degenerative Netzhauterkrankungen die Therapie an. „Die TES-Therapie, deren Wirksamkeit in klinischen Studien belegt wurde (siehe Fußnoten 1 und 2), ist eine Chance für die Behandlung von RP-Patienten mit Restsehvermögen“, erklärt die Ophthalmologin. „Nach Erstuntersuchung, Diagnose und weiteren Kontrolluntersuchungen hier im Kompetenzzentrum können die Patienten die Therapie selbstständig zu Hause durchführen. Bei Bedarf leisten wir Hilfestellung, stellen die Geräte ein und stehen immer als Ansprechpartner zur Verfügung.“

Kontakt für Patienten:
Klinik für Augenheilkunde
Universitätsklinikum Frankfurt
Dr. med. Lubka Naycheva
Theodor-Stern-Kai 7
D – 60590 Frankfurt am Main
Tel: +49 (0) 151 171 918 29
E-Mail: Lubka.Naycheva@kgu.de

1: Schatz A, Röck T, Naycheva L, Willmann G, Wilhelm B, Peters T, Bartz-Schmidt KU, Zrenner E, Messias A, Gekeler F: Transcorneal Electrical Stimulation for Patients with Retinitis pigmentosa: A Prospective, Randomized, Sham-Controlled Exploratory Study. Invest Ophthalmol Vis Sci. 2011; 52: 4485-4496.
2: Schatz A, Pach J, Gosheva M, Naycheva L, Willmann G, Wilhelm B, Peters T, Bartz-Schmidt KU, Zrenner E, Messias A, Gekeler F: Transcorneal Electrical Stimulation for Patients with Retinitis Pigmentosa: A Prospective, Randomized, Sham-Controlled Follow-up Study Over 1 Year. Invest Ophthalmol Vis Sci. 2017; 58: 257-269

Über die Retina Implant AG
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Spezialisten diskutieren über Sehprothesen für Blinde

Retina Implant AG beim Forschungskongress „Artificial Vision 2017“ in Aachen

Spezialisten diskutieren über Sehprothesen für Blinde

Dr. Alfred Stett, Vorstand Technologie Retina Implant AG (Bildquelle: Retina Implant AG)

(Reutlingen/Aachen) – Die Retina Implant AG präsentierte beim Fachkongress „Artificial Vision“ Anfang Dezember in Aachen aktuelle Forschungsergebnisse zu ihrem subretinalen Netzhautimplantat. Das internationale Symposium zum Thema Sehprothesen wird von der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule RWTH Aachen organisiert. Es gilt als europäische Pflichtveranstaltung für Spezialisten zum Thema „künstliches Sehen“.

Seit den 1960er Jahren wird künstliches Sehen mit Hilfe von Prothesen erforscht. Nach ersten erfolgversprechenden Ergebnissen in den 1990er Jahren haben große technologische Fortschritte in den vergangenen Jahren zu weiteren konkreten Ergebnissen geführt. Mit dem subretinalen Netzhautimplantat der Retina Implant AG aus Reutlingen konnte ein zuvor vollständig erblindeter Patient bereits 2008 seinen in 8 cm großen weißen Lettern auf schwarzem Grund geschriebenen Namen entziffern. Die Erwartungen an die elektronischen Implantate sind seither stetig gestiegen. Die Mehrzahl der Patienten, denen der Chip implantiert wurde, nimmt Lichtquellen wahr und kann sich dadurch beispielsweise wieder besser im Raum orientieren.

„Es ist nun unsere Aufgabe, die hohen Erwartungen, die unsere ersten Erfolge ausgelöst haben, zu erfüllen“, erklärte Dr. Alfred Stett, Vorstand Technologie der Retina Implant AG. „Wir konnten hinlänglich beweisen, dass unser Implantat Menschen, die infolge von Retinitis pigmentosa über keine oder nur noch eine sehr geringe Lichtwahrnehmung verfügen, einen Teil ihres verlorenen Sehvermögens zurückgeben kann. Im Rahmen der ‚Artificial Vision‘ diskutierten wir intensiv über die technischen und medizinischen Herausforderungen, die es dabei noch zu bewältigen gilt.“ Dazu gehören beispielsweise die Lebensdauer von Implantaten, die ohne hermetisches Gehäuse im Körper über Jahre hinweg funktionieren sollen, das Sehtraining und Rehabilitation nach dem Einschalten des Implantats und Re-Implantationen. „Beim Symposium wurde erneut deutlich, dass die technischen und chirurgischen Ansätze für Implantate, die es inzwischen gibt, sehr unterschiedlich sind. Einig waren sich die Experten aber darüber, dass Sehprothesen für Menschen, die infolge einer degenerativen Netzhauterkrankung erblindet sind, eine echte Perspektive darstellen.“

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Das Unternehmen mit Sitz in Reutlingen beschäftigt rund 45 Mitarbeiter und wird geleitet von Reinhard Rubow (CEO und Vorstandssprecher), Jürgen Klein (Vorstand Marketing & Vertrieb) und Dr. Alfred Stett (Vorstand Technologie).

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ERN-EYE: a European reference network dedicated to rare eye diseases

7th SIOG congress of the Italian Society for Genetic Ophthalmology

ERN-EYE: a European reference network dedicated to rare eye diseases

(Source: Retina Implant AG)

(Reutlingen/Naples) – The congress of the Italian Society for Genetic Ophthalmology (SIOG) was a prime example of successful collaboration. For this year’s event, medical professionals and scientists met in Naples to discuss research and treatments for rare eye diseases at a European level. Topics included collaboration within the ERDC (European Retinal Disease Consortium) and ERN-EYE, a European reference network dedicated to rare eye diseases. Prof. Eberhart Zrenner, who has been an internationally renowned specialist in the research and treatment of rare eye diseases for many years now, gave a presentation on neuro-stimulation and the effects of transepithelial electro-stimulation on the sight of patients with retinitis pigmentosa.

At this year’s congress of the Italian Society for Genetic Ophthalmology („Congresso SIOG – Società Italiana di Oftalmologia Genetica“) in Naples, Italy, specialists in rare eye diseases met to discuss research results and treatments, as well as new and existing opportunities for cooperation at a European level. To improve cross-border treatment and care for patients with rare eye diseases, the European Union and the member states launched 23 European Reference Networks (ERNs) at the start of 2017. Retina Implant AG welcomes and supports the development of the European Reference Network for Rare Eye Diseases (ERN-EYE).

The members of the network all have extensive experience in researching and treating rare eye diseases. The aim is to promote knowledge transfer between ERN experts and doctors, who will be able to query a database to find out for their patients which special treatment options are available for the relevant condition and where. „To support this Europe-wide patient referral system, treatment reimbursement should be regulated and harmonised on a transnational basis,“ explains Reinhard Rubow, CEO of Retina Implant AG. „For instance, a patient from Ireland could have our subretinal optic chip implanted at our implantation centre in Tübingen, and the costs would be reimbursed. ERN provides a framework that will allow future patients to be treated at the location in Europe that is most suitable for them.“

Working with patient associations such as Retina International is considered to be essential here, and the organisation’s president, Christina Fasser, raised the issue of patient perspective in Naples: „We must not leave anyone behind – everyone has a right to the best standards in diagnosis and treatment.“

„These closing words from Christina Fasser precisely reflect our own motivation to continue our research and development work,“ agrees Rubow. „Just recently, the French health authority HAS (Haute Autorite de Sante) approved our Forfait Innovation application to assess the benefits of our RETINA IMPLANT Alpha AMS subretinal implant,“ he adds. The accompanying Retina Implant AG study investigates the impact of the implant on the participants‘ daily lives. For the first time, patient-reported outcome surveys are being used that are specifically adjusted to low-vision patients and their social routines, age, language and life situations. The subretinal implant from Retina Implant AG can help restore partial sight to visually impaired patients who perceive very little or no light as a result of different forms of the degenerative retinal disease retinitis pigmentosa (RP).

In a lecture entitled „Close to the physiology of vision“, Prof. Eberhart Zrenner reported on patients who have had the chip implanted and have thus partially regained the function of degenerated photoreceptors. For instance, they can perceive light sources, which improves spatial orientation. „Clearly, Retina Implant AG not only develops innovative treatments and high-tech products for people who suffer from RP – we also engage with networks and the international scientific community to drive forward research in this area as a whole,“ Rubow sums up.

Retina Implant AG was a major supporter of the event.

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ERN-EYE: ein europäisches Referenznetz für Seltene Krankheiten des Auges

7. SIOG Kongress der italienischen Gesellschaft für genetische Ophthalmologie

ERN-EYE: ein europäisches Referenznetz für Seltene Krankheiten des Auges

(Bildquelle: Retina Implant AG)

(Reutlingen/Neapel) – Der Kongress der Italienischen Gesellschaft für genetische Ophthalmologie (SIOG) stand ganz im Zeichen der Kooperation. In diesem Jahr trafen sich Mediziner und Wissenschaftler in Neapel, um über die Erforschung und Behandlung seltener Augenerkrankungen auf europäischer Ebene zu diskutieren. Themen waren unter anderem die Zusammenarbeit im ERDC (European Retinal Disease Consortium) sowie ERN-EYE, ein europäisches Referenznetz für Seltene Krankheiten des Auges. Prof. Dr. med. Eberhart Zrenner, der seit Jahren zu den international anerkannten Spezialisten für die Erforschung und Behandlung seltener Augenerkrankungen gehört, referierte über Neurostimulation sowie die Effekte transepitheler Elektrostimulation auf die Sehfähigkeit von Patienten mit Retinitis pigmentosa.

Beim „Congresso SIOG – Società Italiana di Oftalmologia Genetica“, dem Kongress der Italienischen Gesellschaft für Genetische Ophthalmologie in Neapel, Italien, diskutierten Spezialisten für seltene Augenerkrankungen nicht nur über Forschungsergebnisse und Therapien, sondern auch über neue und bereits existierende Kooperationen auf europäischer Ebene. Um die grenzübergreifende Behandlung und Betreuung von Patienten mit seltenen Erkrankungen zu verbessern, hat die Europäische Union Anfang 2017 gemeinsam mit den Mitgliedsstaaten 23 europäische Referenznetzwerke (European Reference Network, ERN) ins Leben gerufen. Die Retina Implant AG begrüßt und fördert den Aufbau des Europäischen Referenznetzwerks für seltene Augenkrankheiten (ERN-EYE).

Die Netzwerk-Mitglieder zeichnen sich allesamt durch ihre große Erfahrung in der Erforschung und Behandlung seltener Erkrankungen aus. Ziel ist ein europaweiter Wissensaustausch zwischen den ERN-Experten und Ärzten. Sie sollen für ihre Patienten mittels Datenbankabfrage ermitteln können, welche speziellen Versorgungsangebote für die jeweilige Krankheit wo zur Verfügung stehen. „Für eine solche europaweite Patientenverteilung sollte natürlich auch die Erstattung der Behandlung länderübergreifend geregelt und harmonisiert werden“, fordert Reinhard Rubow, CEO der Retina Implant AG. „Dann könnte unser subretinaler Sehchip beispielsweise einem Patienten aus Irland im Implantationszentrum in Tübingen eingesetzt werden und die Kosten werden dem Patienten dafür erstattet. ERN schafft die Voraussetzungen dafür, dass Patienten zukünftig am für sie geeignetsten Ort in Europa versorgt werden können.“

Als unentbehrlich wird dabei die Zusammenarbeit mit Patientenverbänden wie „Retina International“ gesehen, dessen Präsidentin Christina Fasser in Neapel die Sicht der Patienten in die Diskussion eingebracht hat: „Wir dürfen niemand zurücklassen – jeder soll die beste Diagnose und Versorgung bekommen.“

„Dieser Schlusssatz von Christina Fasser drückt genau das aus, was uns immer wieder anspornt, weiter zu forschen und zu entwickeln“, bestätigt Rubow. „Soeben hat die französische Gesundheitsbehörde HAS (Haute Autorité de Santé) unseren „Forfait Innovation“ Antrag auf Nutzenbewertung unseres subretinalen Netzhautimplantats RETINA IMPLANT Alpha AMS bewilligt“, führt Rubow aus. Die begleitende Studie der Retina Implant AG untersucht den Einfluss des Implantats auf das tägliche Leben der Probanden. Dafür werden erstmals so genannte Patient-Reported Outcome Fragebögen eingesetzt, die speziell für Low Vision Patienten, ihre Sozialisation, Alter, Sprache und Lebenswirklichkeit angepasst sind. Das subretinale Netzhautimplantat der Retina Implant AG kann blinden Menschen, die wegen verschiedener Formen der degenerativen Netzhauterkrankung Retinitis pigmentosa (RP) über keine oder sehr geringe Lichtwahrnehmung verfügen, einen Teil ihres Sehvermögens zurückgeben.

In seinem Vortrag „Close to the physiology of vision“ berichtete Prof. Eberhart Zrenner über Patienten, denen der Chip implantiert wurde und die mit Chip-Unterstützung die Funktion der degenerierten Photorezeptoren zu einem kleinen Teil wiedererlangen konnten. Sie nehmen beispielsweise Lichtquellen wahr und können sich dadurch wieder besser im Raum orientieren. „Die Retina Implant AG entwickelt jedoch nicht nur innovative Therapien und Hightech-Produkte für Menschen, die an RP leiden, sondern engagiert sich auch in Netzwerken und in der internationalen Wissenschaftsgemeinschaft, um die Forschung zu diesem Thema insgesamt zu fördern“, erklärt Rubow.

Retina Implant AG war einer der wesentlichen Unterstützer der Veranstaltung.

Über die Retina Implant AG
Die Retina Implant AG erforscht und entwickelt innovative Therapien und Hightech-Produkte für Menschen, die an der Netzhauterkrankung Retinitis pigmentosa (RP) leiden. Bereits erblindeten Patienten kann das subretinale Netzhautimplantat RETINA IMPLANT Alpha AMS helfen, einen Teil der Sehfähigkeit wieder zu gewinnen. Der Mikrochip besitzt das CE-Kennzeichen und wird in spezialisierten RI Implantationszentren unter die Netzhaut implantiert (subretinal).
Für RP-Patienten mit ausreichendem Restsehvermögen bietet die Transkorneale Elektrostimulation (TES Therapie) mit dem RI OkuStim® System die Chance, den Verlauf der RP-Erkrankung zu verlangsamen.
Das Unternehmen mit Sitz in Reutlingen beschäftigt rund 45 Mitarbeiter und wird geleitet von Reinhard Rubow (CEO und Vorstandssprecher), Jürgen Klein (Vorstand Marketing & Vertrieb) und Dr. Alfred Stett (Vorstand Technologie).

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„A bridge between patients, medicine and research“

Retina Implant at DOG 2017 – PRO RETINA´s „International Retina Day“

"A bridge between patients, medicine and research"

(Source: Retina Implant AG)

(Reutlingen/Berlin) – Retina Implant AG showcased its product developments as part of the 115th DOG Conference of the German Society of Ophthalmology, which was held in Berlin from 28 September to 1 October 2017. The medtech company also collaborated with PRO RETINA Deutschland e.V. to mark the „International Retina Day“ at the annual conference on September 30. Self-help organisation PRO RETINA offered visually impaired people the chance to join its patient register for free on this day. The patient register is hugely important for research and treatment of rare congenital retinal conditions such as retinitis pigmentosa.

For 15 years, Retina Implant AG has been working intensively on researching and treating rare congenital retinal conditions. The medtech company was therefore keen to support the initiative of PRO RETINA Deutschland e.V, a self-help organisation by and for people with retinal degeneration, which opened its patient register free of charge to people affected by these conditions for one day only on 30 September, „International Retina Day“. „The patient register is neutral, independent and, of course, anonymous. It enables people with specific kinds of visual impairment to help develop studies, because researchers who are working on a study can contact PRO RETINA, and we will then contact the patients,“ explains Markus Georg, Managing Director of PRO RETINA Deutschland e.V. „This means we can actively support ophthalmology research, especially research into rare conditions such as retinitis pigmentosa. Our database forms a bridge between patients, medicine and research.“

The subretinal implant from Retina Implant AG can help visually impaired patients who perceive very little or no light as a result of various kinds of degenerative retinal diseases such as retinitis pigmentosa to regain a certain degree of useful sight. Most patients with an implanted chip can identify light sources, for example, which makes it easier for them to find their way around a room again. „Everyone with an interest in research and development in the field of degenerative retinal conditions will welcome this PRO RETINA campaign,“ explains Reinhard Rubow, CEO of Retina Implant AG. „The patient register is an important tool for bringing together patients, families, doctors and scientists with the aim of improving treatment for people with RP. This is our job, too, and that is why we welcome and support this initiative.“

On the day before the DOG Conference, PRO RETINA also organised a patient symposium on „Retinal degeneration – insights and outlooks“. This included a presentation by Prof. Florian Gekeler from the Eye Clinic at Katharinenhospital Stuttgart, in which he outlined various treatment options, from transcorneal electrical stimulation to retinal chips. The RETINA IMPLANT Alpha AMS subretinal chip was also the subject of a presentation at the DOG conference given by Dr. Katarina Stingl from the Tubingen Ophthalmology Research Institute. She presented the results of the latest study investigating the effectiveness of the retinal implant in 15 blind patients with congenital retinal degeneration (“ Efficacy of retina implant alpha AMS in 15 patients blind from inherited retinal degenerations„).

Contact form for the PRO RETINA Deutschland e.V. patient register:
http://www.pro-retina.de/forschungsfoerderung/patientenregister/formular

About Retina Implant AG
Retina Implant AG researches and develops innovative treatments and high-tech products for people suffering from retinitis pigmentosa (RP). The subretinal RETINA IMPLANT Alpha AMS can help blind patients regain a certain degree of useful sight. The CE-approved microchip is implanted beneath the retina (subretinally) at specialist RI implantation centres.
Transcorneal electrical stimulation (TES treatment) with the RI OkuStim® system offers RP patients with sufficient residual vision the opportunity to slow down the progression of the disease.
The company, based in Reutlingen, employs around 45 people and is managed by Reinhard Rubow (CEO and speaker of the Management Board), Jürgen Klein (Member of the Board, Sales & Marketing) and Dr. Alfred Stett (CTO, Member of the Board).

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Wissenschaft Technik Umwelt

„Eine Brücke zwischen Patienten, Medizin und Forschung“

Retina Implant bei der DOG 2017: „Internationaler Tag der Netzhaut“ der PRO RETINA

"Eine Brücke zwischen Patienten, Medizin und Forschung"

(Bildquelle: Retina Implant AG)

(Reutlingen/Berlin) – Die Retina Implant AG präsentierte den Stand ihrer Produktentwicklung im Rahmen des 115. DOG-Kongresses der Deutschen Ophtalmologischen Gesellschaft, der vom 28.9. bis 1.10.2017 in Berlin stattfand. Das Medizintechnikunternehmen engagierte sich bei dieser Jahrestagung außerdem gemeinsam mit der PRO RETINA Deutschland e.V. für den „Internationalen Tag der Netzhaut“ am 30.9. Die Selbsthilfeorganisation PRO RETINA bot Menschen mit Sehbehinderung an diesem Tag eine kostenlose Eintragung in ihr Patientenregister an, das für die Erforschung und Therapie seltener erblicher Netzhauterkrankungen wie Retinitis pigmentosa von großer Bedeutung ist.

Die Retina Implant AG arbeitet seit 15 Jahren intensiv an der Erforschung und Behandlung seltener erblicher Netzhauterkrankungen. Das Medizintechnikunternehmen unterstützte daher die Initiative der Selbsthilfeorganisation PRO RETINA Deutschland e.V. von und für Menschen mit Netzhautdegeneration, die am 30. September, dem „Internationalen Tag der Netzhaut“, einmalig und kostenlos ihr Patientenregister für Betroffene freischaltete. „Das Patientenregister ist neutral, unabhängig und selbstverständlich anonymisiert. Es ermöglicht Menschen mit bestimmten Formen von Sehbehinderung an der Entwicklung von Studien mitzuwirken. Denn Forscher, die an einer Studie arbeiten, können sich an PRO RETINA wenden und wir fragen dann die Patienten an“, erklärt Markus Georg, Geschäftsführer der PRO RETINA Deutschland e.V. „Wir fördern dadurch aktiv die Forschung in der Augenheilkunde, gerade auch bei seltenen Erkrankungen wie beispielsweise Retinitis pigmentosa. Unsere Datenbank bildet eine Brücke zwischen Patienten, Medizin und Forschung.“

Das subretinale Netzhautimplantat der Retina Implant AG kann blinden Menschen, die wegen verschiedenen Formen degenerativer Netzhauterkrankungen wie z.B. Retinitis pigmentosa über keine oder sehr geringe Lichtwahrnehmung verfügen, einen Teil ihres Sehvermögens zurückgeben. Ein großer Teil der Patienten, denen der Chip implantiert wurde, nehmen beispielsweise Lichtquellen wahr und können sich dadurch wieder besser im Raum orientieren. „Jeder, der die Forschung und Weiterentwicklung auf dem Gebiet der degenerativen Netzhauterkrankungen unterstützt, wird diese Aktion der PRO RETINA begrüßen“, erklärt Reinhard Rubow, CEO der Retina Implant AG. „Das Patientenregister ist wichtig, um Patienten und Angehörige sowie Ärzte und Wissenschaftler zusammenzubringen mit dem Ziel, die Versorgung für Menschen mit RP zu verbessern. Das ist auch unsere Aufgabe und deswegen freuen wir uns über diese Initiative und unterstützen sie.“

PRO RETINA veranstaltete am Tag vor dem DOG-Kongress außerdem ein Patientensymposium zum Thema: „Netzhautdegeneration – Einblicke und Ausblicke“. Unter anderem stellte Prof. Dr. Florian Gekeler von der Augenklinik am Katharinenhospital Stuttgart Therapieansätze von der Transkornealen Elektrostimulation bis zum Netzhautchip vor. Der subretinale Netzhautchip RETINA IMPLANT Alpha AMS war auch ein Vortragsthema beim DOG-Kongress von PD Dr. Katarina Stingl vom Tubinger Forschungsinstitut fur Augenheilkunde. Sie präsentierte die Ergebnisse der aktuellen Studie, in der die Wirksamkeit des Retina Implantats bei 15 blinden Patienten mit erblicher Netzhautdegernation (“ Efficacy of retina implant alpha AMS in 15 patients blind from inherited retinal degenerations„) untersucht wurde.

Kontaktformular Patientenregister der PRO RETINA Deutschland e.V.:
http://www.pro-retina.de/forschungsfoerderung/patientenregister/formular

Über die Retina Implant AG
Die Retina Implant AG erforscht und entwickelt innovative Therapien und Hightech-Produkte für Menschen, die an der Netzhauterkrankung Retinitis pigmentosa (RP) leiden. Bereits erblindeten Patienten kann das subretinale Netzhautimplantat RETINA IMPLANT Alpha AMS helfen, einen Teil der Sehfähigkeit wieder zu gewinnen. Der Mikrochip besitzt das CE-Kennzeichen und wird in spezialisierten RI Implantationszentren unter die Netzhaut implantiert (subretinal).
Für RP-Patienten mit ausreichendem Restsehvermögen bietet die Transkorneale Elektrostimulation (TES Therapie) mit dem RI OkuStim® System die Chance, den Verlauf der RP-Erkrankung zu verlangsamen.
Das Unternehmen mit Sitz in Reutlingen beschäftigt rund 45 Mitarbeiter und wird geleitet von Reinhard Rubow (CEO und Vorstandssprecher), Jürgen Klein (Vorstand Marketing & Vertrieb) und Dr. Alfred Stett (Vorstand Technologie).

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Science Research Technology

PRO RETINA patient association recognises research into sub-retinal electronic implants

Retina Implant AG: Dr. Katarina Stingl wins Retinitis Pigmentosa Research Prize 2017

PRO RETINA patient association recognises research into sub-retinal electronic implants

Dr. Katarina Stingl (Source: Dr. Katarina Stingl)

(Reutlingen/Berlin) – This year´s Retinitis Pigmentosa Research Prize for preventing blindness, which is jointly awarded by the PRO RETINA Deutschland patient associations and Retina Suisse, was given to Dr. Katarina Stingl. The consultant ophthalmologist received the award during the 115th Congress of the German Society of Ophthalmology (DOG) in Berlin in recognition of two studies relating to sub-retinal electronic implants in patients with retinitis pigmentosa.

Prof. Eberhart Zrenner, Chairman of the Scientific and Medical Advisory Board of PRO RETINA Deutschland e.V., a self-help group by and for people with retinal degeneration, delivered the laudation and stressed that Dr. Stingl´s work makes her one of the most promising young scientists in the field of clinical experimental research into degenerative retinal conditions and their treatment. Dr. Stingl qualified as a university lecturer at Eberhard Karls University of Tübingen, in 2015, and has been working as a consultant for congenital retinal conditions in the ophthalmology department there since 2016.

Retina Implant AG feels that the scientific work of Dr. Stingl is of vital importance. We would like to congratulate her on this award, and thank her for her valuable scientific contribution,“ explains Reinhard Rubow, CEO of Retina Implant AG. „The Retinitis Pigmentosa Research Prize 2017 also motivates our employees to continue their intensive efforts in researching and treating rare congenital retinal conditions. PRO RETINA´s impetus and initiatives help shape the interaction between hospitals, patients and doctors – and that includes this prize. The PRO RETINA patient register was also launched at the DOG. This is hugely important for clinical research, and we hope that as many patients as possible will join the register so that future research such as that of Dr. Stingl will be of increasing benefit for all RP patients.“

Contact form for the PRO RETINA Deutschland e.V. patient register:
http://www.pro-retina.de/forschungsfoerderung/patientenregister/formular

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Retina Implant AG researches and develops innovative treatments and high-tech products for people suffering from retinitis pigmentosa (RP). The subretinal RETINA IMPLANT Alpha AMS can help blind patients regain a certain degree of useful sight. The CE-approved microchip is implanted beneath the retina (subretinally) at specialist RI implantation centres.
Transcorneal electrical stimulation (TES treatment) with the RI OkuStim® system offers RP patients with sufficient residual vision the opportunity to slow down the progression of the disease.
The company, based in Reutlingen, employs around 45 people and is managed by Reinhard Rubow (CEO and speaker of the Management Board), Jürgen Klein (Member of the Board, Sales & Marketing) and Dr. Alfred Stett (CTO, Member of the Board).

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