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„Wohin mit dem Resturlaub?“ – Verbraucherfrage der Woche des D.A.S. Leistungsservice

Gut beraten von den Experten der ERGO Group

Angela S. aus Hannover:
Ich habe noch Resturlaub aus 2017. Stimmt es, dass ich ihn bis Ende März nehmen muss oder kann ich die fünf Tage für einen längeren Sommerurlaub aufheben?

Michaela Rassat, Juristin der D.A.S. Rechtsschutz Leistungs-GmbH (D.A.S. Leistungsservice):
In der Regel müssen Arbeitnehmer ihren Urlaub im gleichen Jahr nehmen, in dem der Urlaubsanspruch entsteht. Ansonsten verfällt er ersatzlos. Eine Übertragung auf das nächste Jahr ist nur aus dringenden betrieblichen oder persönlichen Gründen möglich. Ein dringender betrieblicher Grund ist zum Beispiel ein hoher Krankenstand im Unternehmen. Ein persönlicher Grund wäre, wenn Arbeitnehmer selbst krank waren. In diesen Fällen können sie den Urlaub auf das erste Quartal des neuen Jahres übertragen. Eine Übertragung auf den Sommer ist meist nicht möglich – außer, wenn dies beispielsweise in einem Tarifvertrag festgelegt ist. Ein Anspruch auf eine solche Übertragung über den 31. März hinaus kann sich außerdem aus einer sogenannten betrieblichen Übung ergeben – das heißt, wenn es im Betrieb immer so gehandhabt wird. Natürlich können Arbeitgeber und Arbeitnehmer auch individuell vereinbaren, dass eine verlängerte Übertragung des Resturlaubs möglich ist. Das ist allerdings Verhandlungssache. Auf eine solche Regelung haben Arbeitnehmer keinen Anspruch.
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Medizin Gesundheit Wellness

Wohin mit dem Resturlaub?

Wohin mit dem Resturlaub?

(Mynewsdesk) Eine Reise gilt oft als Belohnung. Sie soll den stressigen Arbeitsalltag vergessen machen. Doch Vorsicht: Oft verfliegen die Monate so schnell, dass die Resturlaubstage verfallen können. Deshalb wird es allerhöchste Zeit, sich über das Thema Gedanken zu machen.

Fakten hierzu schafft das Bundesurlaubsgesetzt. „Der Urlaub muss im laufenden Kalenderjahr gewährt und genommen werden. Eine Übertragung des Urlaubs auf das nächste Kalenderjahr ist nur statthaft, wenn dringende betriebliche oder in der Person des Arbeitnehmers liegende Gründe dies rechtfertigen. Im Fall der Übertragung muss der Urlaub in den ersten drei Monaten des folgenden Kalenderjahrs gewährt und genommen werden“, heißt es in § 7 Abs. 3 BurlG.

Im aktuellen Kalenderjahr bleiben nur noch der November und Dezember. Bei einer Übertragung ins kommende Jahr wären es drei weitere Monate, die zur Verfügung stehen. Um die arbeitsfreie Zeit sinnvoll zu nutzen, buchen immer mehr Bundesbürger einen Kurzurlaub. Laut einer Analyse, die der Verband Internet Reisevertrieb e.V. (VIR) in Zusammenarbeit mit dem Forschungsgemeinschaft Urlaub und Reisen e.V. (FUR) veröffentlicht hat, sind es im Jahr 2016 80,5 Millionen Kurzreisen mit einer Dauer von zwei bis vier Tagen gewesen, die von den Deutschen (zwischen 14 und 70 Jahren) unternommen wurden.

Die Vorteile liegen aus Sicht von Henry Leitmann, dem Gründer von Kurzurlaub.de, auf der Hand: „Ob Städte-, Wellness- oder Familienangebote – es ist für jeden Geldbeutel etwas dabei.“ Außerdem sind kürzere Aufenthalte „kompatibler“, wenn es um das Thema Resturlaub geht. Deutschland-Spezialist Leitmann fährt fort: „Unsere Hotelpartner bieten über 30.000 Arrangements für Kurzurlauber an. Bei der Auswahl lassen sich Erholung und Erlebnisse perfekt miteinander verbinden.“

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Tourismus Reisen

Resturlaub nehmen und von mehr als 120 Ameropa Last Minute Angeboten profitieren

Sechs europäische Länder im November und Dezember besuchen Städtetrips mit Kunstausstellungen oder Weihnachtsmärkten kombinieren Bahnfahrt 2. Klasse inklusive Hotel

Resturlaub nehmen und von mehr als 120 Ameropa Last Minute Angeboten profitieren

(Mynewsdesk) Bad Homburg, 04. Oktober 2016 – Das Jahr 2016 geht allmählich dem Ende entgegen – Zeit, den restlichen Urlaub in Anspruch zu nehmen und sinnvoll zu nutzen. Passend dazu gibt es beim Kurzreisen-Spezialisten Ameropa-Reisen vom 1. November 2016 bis 2. Januar 2017 über 120 Last Minute Angebote. Dabei stehen 13 Regionen in der Bundesrepublik und 18 Städte in Deutschland, Österreich, Frankreich, Tschechien, den Niederlanden und der Schweiz zur Auswahl. Der traditionelle Städtetrip kann gut mit einer Kunstausstellung oder einem Musical, z.B. Starlight Express kombiniert werden. Im Winter wird es auf zahlreichen Weihnachtsmärkten wieder festlich und romantisch. Ob München, Wien oder Dresden – Besucher können die stimmungsvolle Vorweihnachtszeit nicht nur in diesen Städten bei Glühwein und Lebkuchen auf eine besondere Art genießen.
Attraktive Bahnpreise und Gutschein-SpecialsBequem mit der Bahn fahren, anstatt sich mit dem Auto bei Herbstwetter und Schnee auf volle Straßen zu begeben. Im neuen Last Minute Prospekt können Kurzentschlossene eine Auszeit mit einer Übernachtung und Bahnanreise 2. Klasse bis 350 Kilometern bereits ab 79 Euro pro Person buchen. Bei einer längeren Anreise beträgt der Zuschlag im November 25 Euro, im Dezember 35 Euro. Für bahn.bonus-Mitglieder werden pro Ameropa Reise 100 Punkte gutgeschrieben, die später im bahn.bonus Prämienshop eingelöst werden können. Je Buchung erhalten Reisende zusätzlich Gutscheine im Gesamtwert von 65 Euro für Flinkster und Call a Bike.Surreale Kunstwerke oder modernes Rollschuh-MusicalKunstinteressierte können sich in der Hamburger Kunsthalle auf Meisterwerke aus der Zeit des Surrealismus freuen. Hier wird die Ausstellung „Dalí, Ernst, Miró, Magritte …“ ab dem 07. Oktober 2016 zu sehen sein. Für den Reisezeitraum vom 01. bis 30. November 2016 sowie vom 01. bis 21. Januar 2017 geht es ab 129 Euro pro Person mit der Bahn 2. Klasse für eine Nacht ins Holiday Inn Express Hamburg City Centre, inklusive Frühstück und Eintrittskarte. Kunst hat viele Seiten – die Ausstellung „Geschlechterkampf“ in Frankfurt beschäftigt sich mit der Auseinandersetzung der Geschlechterrollen von der Mitte des 19. Jahrhundert bis zum Ende des 2. Weltkrieges. Eine Nacht im Vier-Sterne Hotel Tryp by Wyndham Frankfurt inklusive Eintrittskarte und Frühstück ist ab 54 Euro erhältlich (24. November 2016 bis 19. März 2017, Freitag bis Sonntag). Sport und Musik vereinen sich im Musical Starlight Express. Wer vom 1. November bis 23. Dezember 2016 nach Bochum reist, kann Tickets für das rasante Rollschuh-Musical bereits ab 48 Euro (Kategorie 4) pro Person buchen.
PreisbeispieleBerlin, Holiday Inn Berlin City West****
Eine Übernachtung inklusive Frühstück und Bahnfahrt bis 350 Kilometer ab 95 Euro pro Person, Sparangebot 4=3 (vier Nächte bleiben, drei bezahlen bei Anreise vom 01. November bis 25. Dezember

Dresden, Ibis Dresden***
Zwei Übernachtungen inklusive Frühstück und Bahnfahrt bis 350 Kilometer ab 115 Euro pro Person, Sparangebot 4=3 (vier Nächte bleiben, drei bezahlen) bei Anreise vom 01. November bis 21. November

Salzburg, Holiday Inn Salzburg City****
Zwei Übernachtungen inklusive Frühstück und Bahnfahrt bis 350 Kilometer ab 168 Euro pro Person.

Bad Mergentheim, Akzent Vitalhotel König am Park***S
Zwei Übernachtungen mit Halbpension und einmal Eintritt in die Totes-Meer-Salzgrotte (ca. 45 Minuten) ab 99 Euro pro Person.

Sylt, Wenningstedt, Lindner Strand Hotel Windrose****
Zwei Übernachtungen inklusive Frühstück und Bahnfahrt bis 350 Kilometer ab 185 Euro pro Person.

Informationen zum Ameropa Programm sowie Beratung und Buchung gibt es im Reisebüro, im Bahnhof oder unter www.ameropa.de .

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=== Last Minute Angebote für November und Dezember bei Ameropa (Bild) ===

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Ameropa-Reisen wurde vor über sechs Jahrzehnten im Jahr 1951 gegründet. Geschäftszweck damals: Kunden aus Amerika für Europa zu begeistern. So entstand auch der Name. Als Incoming-Veranstalter wandte sich das Unternehmen insbesondere an die Angehörigen der in Deutschland stationierten US-Streitkräfte. Doch bald wurden die Programme für Deutschland und die Nachbarstaaten auch heimischem Publikum näher gebracht. Nach einem kurzen Ausflug in die Welt des Charterflugs, konzentrierte sich Ameropa-Reisen schon früh auf erdgebundene Reisen. Im Jahr 1973 wurde das Unternehmen über die Deutsche Verkehrs-Kreditbank AG vom Bahn-Konzern übernommen. Nachdem in den 80er Jahren die DB-Touristik die gesamte Palette ihrer Städtetouren an Ameropa-Reisen übertragen hatte, beteiligte sich die Deutsche Bahn AG 1993 schließlich direkt und zu 100 Prozent an dem Reiseveranstalter.

Heute hat Ameropa-Reisen im DB-Konzern die Rolle des touristischen Kompetenzzentrums übernommen und konnte einen hervorragenden Ruf als zuverlässiger Veranstalter im Deutschlandtourismus erwerben.

In mehr als zehn verschiedenen Reisekatalogen kann man sich von Urlaub in Deutschland und Europa über Wellness-Ferien bis zu Bahnerlebnisreisen informieren, im zwei-monatlich aktuellen Prospekt auf Last Minute Angebote zurückgreifen oder natürlich auch ganz einfach online buchen. Den Schwerpunkt im Ameropa Vertrieb bilden die Reisebüros. Produkte von Ameropa-Reisen sind, kombiniert mit fachkundigem Rat, seit vielen Jahren in rund 7.400 Reisebüros sowie in den DB Reisezentren und DB Reisebüros im Bahnhof erhältlich.

Ameropa-Reisen hat es sich unter anderem zur Aufgabe gemacht, den Mittelstand zu fördern und zu unterstützen. Der Veranstalter ist daher Mit-Initiator der Kooperation Wir die Spezialisten, die sich seit 2007 mit gemeinsamen Aktionen an den Reisebürovertrieb wendet. Zum Kooperationskreis zählen neben Ameropa-Reisen: A-Rosa Flussreisen, Bentour, Club Med und Olimar.

Ameropa-Reisen hat seinen Firmensitz in Bad Homburg im Taunus. Als Arbeitgeber bietet der Reiseveranstalter seinen 120 Mitarbeitern, darunter auch Kollegen, die seit über 30 Jahren für das Unternehmen tätig sind, interessante Arbeitsplätze und gute Entwicklungsmöglichkeiten. Der Bahn-Veranstalter wird von Geschäftsführer Kai de Graaff geleitet. Vorsitzende des Aufsichtsrates ist Birgit Bohle.

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Politik Recht Gesellschaft

Können Arbeitnehmer ihren Urlaub ins nächste Jahr mitnehmen?

Ein Beitrag von Alexander Bredereck, Fachanwalt für Arbeitsrecht Berlin und Essen.

Können Arbeitnehmer ihren Urlaub ins nächste Jahr mitnehmen?

Arbeitsrecht

Ausgangslage

Immer wieder haben Arbeitnehmer das Problem, dass sie aus bestimmten Gründen ihren Urlaub oder einen Teil des Urlaubs nicht nehmen können oder wollen. Dann stellt sich die Frage, ob der Resturlaub auch im nächsten Jahr noch genommen werden kann.

Übertragung des Urlaubs nur unter bestimmten Voraussetzungen

Grundsätzlich soll der Jahresurlaub, der dem Arbeitnehmer nach dem Arbeitsvertrag oder dem Gesetz zusteht, innerhalb des jeweiligen Kalenderjahres auch in Anspruch genommen werden. Das Bundesurlaubsgesetz (BUrlG) sieht in § 7 Abs. 3 allerdings vor, dass eine Übertragung des Urlaubs in das Folgejahr zulässig ist, wenn der Urlaub dann vom Arbeitnehmer bis zum 31. März des nächsten Jahres genommen wird. Das geht allerdings nur, wenn der Arbeitnehmer im eigentlichen Urlaubsjahr den Urlaub aus dringenden betrieblichen Gründen oder aus Gründen, die in seiner Person liegen, nicht nehmen konnte. Liegen solche Gründe vor, wird der Urlaub automatisch in das erste Quartal des nächsten Jahrs übertragen. Einen Antrag beim Arbeitgeber muss man als Arbeitnehmer dann nicht stellen.

Übertragung bei Erkrankung des Arbeitnehmers

Der einzige Grund, der in der Person des Arbeitnehmers liegt und ihn dazu berechtigt, den Urlaub noch im nächsten Jahr zu nehmen, ist eine Erkrankung. Der bloße Umstand, dass es ihm im nächsten Jahr besser passt, reicht nicht aus.

Dringende betriebliche Gründe

Hier stellt sich immer die Frage, ob das Interesse des Arbeitgebers, dem Arbeitnehmer den Urlaub erst im nächsten Jahr zu gewähren, das Interesse des Arbeitnehmers, seinen Urlaub fristgerecht in Anspruch zu nehmen, überwiegt. Die Anforderungen, die Arbeitgeber bei dieser Ausnahme erfüllen müssen, sind sehr hoch. Der Arbeitgeber kann sich also hier nur auf eine besondere Auftragslage oder eine besonders arbeitsintensive Zeit in saisonalen Branchen berufen. Ein dringender betrieblicher Grund liegt auch vor, wenn der Betrieb durch die Urlaube anderer schutzwürdiger Arbeitnehmer unterbesetzt wäre. Wenn sich in einen solchen Fall der Urlaub dann in das nächste Jahr verschiebt, muss der Arbeitgeber dann die Wünsche des Arbeitnehmers als verbindlich ansehen. Nimmt der Arbeitnehmer seinen Urlaub jedoch nicht wahr, verfällt dieser mit Ablauf des 31. März des Folgejahres. Hat der Arbeitnehmer allerdings den Arbeitgeber rechtzeitig aufgefordert, den Urlaub zu gewähren, kann eine grundlose Weigerung des Arbeitgebers zu Schadensersatzansprüchen führen.

Fachanwaltstipp Arbeitnehmer

Als Arbeitnehmer mag man ausverschiedenen Gründen seinen Urlaub lieber erst im nächsten Jahr nehmen. Kommt es darüber aber zum Streit mit dem Arbeitgeber und man muss seinen Urlaub durchsetzen, obliegt es dem Arbeitnehmer zu beweisen, dass die genannten Voraussetzungen für eine Übertragung des Urlaubs ins Folgejahr vorliegen. Das kann durchaus schwierig werden. Ein Arbeitnehmer muss dann nämlich etwa vortragen und beweisen, dass im Urlaubsjahr dringende betriebliche Gründe vorgelegen haben, die die Urlaubsgewährung verhindert haben. Kann er das nicht, läuft er Gefahr, seinen Anspruch nicht mehr durchsetzen zu können. Man kann natürlich eine Vereinbarung mit dem Arbeitgeber anstreben, dass der Urlaub erst im nächsten Jahr genommen wird. Dass es eine solche Vereinbarung gegeben hat, muss man im Streitfall dann aber ebenfalls beweisen können. Man sollte sich also unbedingt eine schriftliche Bestätigung vom Arbeitgeber besorgen (E-Mail reicht auch).

22.8.2016

Videos und weiterführende Informationen mit Praxistipps zu allen aktuellen Rechtsfragen finden Sie unter: www.fernsehanwalt.com

Alles zum Arbeitsrecht: www.arbeitsrechtler-in.de

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Politik Recht Gesellschaft

Resturlaub aus dem Vorjahr – vom Fachanwalt aufgeklärt

Der Arbeitnehmer steht jedes Jahr vor der gleichen Situation: Das Gespräch mit der Personalabteilung zwecks Klärung des Resturlaubs.
Was mit Ihrem Resturlaub geschieht, wenn dieser nicht rechtzeitig genommen wird oder welche Fristen und Details zu b

Resturlaub aus dem Vorjahr - vom Fachanwalt aufgeklärt

Anwaltskanzlei Akmaz & Kollegen

Kurzfassung
Der Urlaub muss grundsätzlich bis zum Ablauf eines Jahres verbraucht bzw. genommen werden. Dennoch kommt es oft vor, dass dies aus verschiedenen rechtlichen Gründen nicht möglich ist. Für diese Fälle sieht der Gesetzgeber bindende Regeln vor.
Urlaub der nicht genommen werden konnte, verfällt nicht mit Ablauf des Jahres, sondern kann in Resturlaub umgewandelt werden. Damit der Urlaub, der einem Arbeitnehmer zusteht, auch genutzt wird und nicht ungenutzt abläuft, informieren wir Sie in Zusammenarbeit mit der Anwaltskanzlei Akmaz & Kollegen.

Aufgaben einer Kanzlei
Wie die meisten wissen, sind Anwaltskanzleien absolute Experten auf dem Gebiet des Rechtswesens. Es gibt so viele Gesetze und Regelungen, die es unmöglich machen, alle zu kennen. Genau aus diesem Grund spezialisieren sich die meisten Kanzleien auf bestimmte Schwerpunkte.
Kanzleien, in unserem Fall eine Fachanwaltskanzlei für Arbeitsrecht, sind Büros, in denen ein Rechtsanwalt oder mehrere Rechtsanwälte arbeiten. Sie übernehmen für Sie die Aufgaben zur Analyse der Rechtslage. Anwälte sind wahre Spezialisten auf ihrem Gebiet und helfen Ihnen mit ihrem fundierten Fachwissen weiter.
Ein spezifisches Beispiel anhand einer Kanzlei für Arbeitsrecht: Nehmen wir an, Sie hätten eine Kündigung/Abmahnung erhalten, die aus Ihrer Sicht vollkommen ungerechtfertigt ist und auch nicht den gesetzlichen Vorgaben entspricht. Da Sie kein Experte auf diesem Gebiet sind, wenden Sie sich an einen Fachanwalt für Arbeitsrecht. Nachdem Sie dem Rechtsanwalt Ihren Sachverhalt dargelegt haben, nimmt sich dieser Ihres Falles an und beginnt, die Gesetzmäßigkeit der Kündigung/Abmahnung zu prüfen. Nachdem die genaue Prüfung abgeschlossen ist, lässt er Ihnen das Ergebnis zukommen. Dies ist ein Vorgang, der sich über einen längeren Zeitraum hinziehen kann, da ggf. jedes einzelne Wort mit seiner dazu gehörigen Definition überprüft werden muss. Wenn sich Ihr Verdacht bestätigt hat, rät er Ihnen zu weiteren Schritten und unterstützt Sie bei Ihrem Vorgehen, sei es ein direktes Gespräch mit dem Vorgesetzten oder Schriftverkehr bis erforderlichenfalls hin zu einer Gerichtsverhandlung.

Die Spezialisierung einer Kanzlei
Fachanwaltskanzleien, die sich auf ein bestimmtes Themenfeld spezialisiert haben, kennen sich durchaus auch in anderen Rechtsgebieten aus und erkennen so auch Zusammenhänge mit anderen Bereichen. Trotzdem ist es gut, einen Experten an seiner Seite zu wissen, wenn es darauf ankommt. Das Arbeitsrecht umfasst sämtliche Gesetze und Verordnungen, die sich auf das Arbeitgeber- und Arbeitnehmerverhältnis beziehen. Durch Veränderungen der gesetzlichen Grundlagen, aufgrund von neuen Rechtsprechungen oder geänderten Situationen, kann es zum Wandel im Arbeitsrecht kommen. Dafür ist es nötig, professionelles Personal zu haben, das sich stets auf dem Sachgebiet weiterbildet und entwickelt.

Die Anwaltskanzlei Akmaz & Kollegen
Die Fachanwaltskanzlei für Arbeitsrecht Akmaz & Kollegen mit Sitz in Hannover und Osnabrück ist Experte auf dem Gebiet für Arbeitsrecht. Mit zahlreichen, zufriedenen Mandanten können die Rechtsanwälte um Herrn Akmaz auf viele erfolgreiche Jahre zurückblicken. Doch das ist kein Grund, sich auf den bisherigen Leistungen auszuruhen. Der Antrieb bleibt, unseren Mandanten mit Rat und Tat zur Seite zu stehen!

Interview mit Herr Akmaz
Wir von der ONMA Online Marketing GmbH haben ein Interview mit Herr Akmaz zu dem Thema Resturlaub geführt, um Ihnen wissenswerte Informationen zu diesem Themenabschnitt zu liefern.
ONMA: Wie viele Urlaubstage stehen einem Arbeitgeber gesetzlich zu?
Akmaz: Ich möchte Ihre Fragen betreffend Urlaub und Resturlaub gerne beantworten. Wie viele Urlaubstage einem Arbeitnehmer grundsätzlich zustehen, ist im Bundesurlaubsgesetz mit einem Mindesturlaubsanspruch festgelegt. Dieser Anspruch wird im Gesetz mit 24 Urlaubstagen beziffert. Allerdings, was die meisten Arbeitgeber nicht wissen, diese 24 Tage beziehen sich auf eine 6-Tage-Woche. Die meisten Arbeitnehmer arbeiten in der Woche jedoch nur 5 Tage. Daher muss man die 6-Tage-Woche auf eine 5-Tage-Woche umrechnen, sodass grundsätzlich einem Arbeitnehmer mindestens 20-Tage Urlaub zustehen. Andere Regelungen z.B. in Tarifverträgen oder Betriebsvereinbarungen sehen andere, oftmals großzügigere Urlaubsansprüche vor. Wenn es aber solche spezielleren Regelungen nicht gibt, bleibt es bei dem gesetzlichen Urlaubsanspruch von mindestens 24 bzw. 20 Urlaubstagen. Wenn der Arbeitnehmer z.B. nur 4 Tage in der Woche arbeitet, reduziert sich sein Anspruch auf 16 Urlaubstage usw.
ONMA: Wie kommt das, dass der Urlaubsanspruch in Tarifverträgen meist höher angesetzt ist?
Akmaz: Der tarifvertragliche Urlaub sieht meistens ein paar Tage mehr vor, weil die Tarifverträge von Interessenvertretungen der Arbeitnehmerschaft – also den Gewerkschaften – mit ausgehandelt werden. Diese holen zugunsten der Arbeitnehmer – salopp formuliert – schlichtweg mehr Urlaubstage heraus.
ONMA: Was passiert, wenn ich während des Urlaubs erkranke?
Akmaz: Viele belassen es im Grunde genommen dann einfach bei dem Status Quo. Der Arbeitnehmer hat beispielsweise 10 Urlaubstage gewährt bekommen und dann erkrankt er. Dann denkt der Arbeitnehmer sich: „Ach schade, jetzt habe ich Urlaub genommen und bin krank geworden.“ Der Zweck des Urlaubes hat sich in dem Fall aber gar nicht erfüllt. Der Urlaubszweck besteht in der Erholung. Erholung und Krankheit vertragen sich jedoch nicht, deswegen wird zu Recht gesagt, dass der Urlaub um die Dauer der Krankheit gekürzt wird. Wie bereits erwähnt, wenn jemand 10 Tage Urlaub genommen hat und davon drei Tage krank war, dann hat er nicht 10 Urlaubstage in Anspruch genommen, sondern nur 7. Wichtig ist allerdings, dass das durch eine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung dem Arbeitgeber attestiert wird, da es ansonsten keine Anrechnung der Krankheitstage gibt.
ONMA: Was genau versteht man unter dem Begriff Resturlaub?
Akmaz: Unter Resturlaub versteht man nicht genommene Urlaubstage aus dem Vorjahr. Wenn der Urlaub in dem laufenden Jahr, also sprich bis zum 31.12.2016 nicht vollständig genommen wurde. Sagen wir mal, dass von 20 Urlaubstagen der Arbeitnehmer nur 15 genommen hat, verbleiben ihm noch 5 weitere Resturlaubstage, die der Arbeitnehmer dann natürlich auch zu Recht nächstes Jahr – also in 2017 – haben möchte.
ONMA: Bis zu welchem Zeitpunkt muss die Person ihren Urlaub genommen haben und in wie weit kann nicht genommener Resturlaub auf das nächste Jahr übertragen werden?
Akmaz: Der Urlaubsanspruch, die 24 bzw. 20 Urlaubstage über die wir gerade gesprochen haben, muss grundsätzlich bis zum Ende des laufenden Jahres genommen werden, demnach bis zum 31.12. Wenn dieser Urlaub nicht ganz genommen werden konnte, dann besteht die Möglichkeit, den Resturlaub übertragen zu lassen. Die Übertragung erfolgt, sofern betriebliche Gründe oder Gründe in der Person des Arbeitnehmers bestehen. Betriebliche Gründe sind z.B., wenn es ein erhöhtes Arbeitsaufkommen gab und es infolge dessen eine Urlaubssperre gab, sodass der Arbeitnehmer seinen Urlaub nicht in dem regulären Jahr nehmen konnte. Für die Übertragung muss nicht extra ein schriftlicher Antrag gestellt werden, es reicht einfach der Umstand, dass der Arbeitgeber zu viel Arbeit hatte und sie gehört haben, dass es eine Urlaubssperre gibt. Gründe in der Person, die eine Übertragung rechtfertigen, sind z.B., wenn der Arbeitnehmer den regulären Urlaub nicht nehmen konnte, weil er arbeitsunfähig war.
ONMA: Gibt es eine bestimmte Frist innerhalb derer der Resturlaub genommen werden muss?
Akmaz: Selbstverständlich ist es nicht endlos möglich, dass der alte Urlaub immer weiter übertragen wird, in das Folgejahr und darüber hinaus vielleicht noch in die weiteren Folgejahre. Aus diesem Grund sagt der Gesetzgeber im § 7 des Bundesurlaubsgesetzes, dass der in das Folgejahr übertragene Resturlaub mit Ablauf des 31.03. erlischt. Bis dahin muss er dann auf jeden Fall genommen worden sein.
ONMA: Gibt es eine Möglichkeit den Resturlaub auch über den 31.03. hinaus zu nehmen?
Akmaz: Wenn der Arbeitnehmer z.B. dauerhaft erkrankt ist, dann besteht die Möglichkeit über den 31.03. hinaus noch 15 weitere Monate den Urlaub zu nehmen.
ONMA: Hat der Arbeitgeber die Möglichkeit, die Inanspruchnahme des Urlaubes und Resturlaubes mit einer anderen Frist zu versehen?
Akmaz: Das Bundesurlaubsgesetz ist in weiten Teilen zwingend und der Arbeitgeber kann nicht sagen, dass der Übertragungszeitraum z. B. mit dem 31.01. endet. Nach „unten hin“ – also zu Lasten des Arbeitnehmers – geht nicht, aber zugunsten des Arbeitnehmers können mehrere Monate nach oben hin aufgestockt werden. Hiervon wird jedoch selten Gebrauch gemacht.
ONMA: Habe ich Anspruch auf Resturlaub bei Kündigung?
Akmaz: Sagen wir mal, Sie haben noch einen Resturlaub von 10 Tagen aus dem Vorjahr. Nehmen wir weiter an, Sie werden im Februar zum Ablauf des 31.03. gekündigt. Sie müssten dem Arbeitgeber grundsätzlich mitteilen, dass sie ihren Resturlaub nehmen möchten. Wenn Sie allerdings gekündigt werden und – was häufig vorkommt – gleichzeitig von der Arbeit freigestellt werden, dann werden Sie diesen Resturlaub nicht nehmen können, weil Sie ja wegen der Freistellung nicht mehr arbeiten müssen/können. Meistens kündigt der Arbeitgeber in diesen Fällen aber dergestalt, dass er sagt, dass der verbliebene Resturlaub angerechnet wird; dadurch wird der Resturlaub verbraucht. Wenn der Arbeitgeber hingegen kündigt, ohne den Arbeitnehmer freizustellen, weil zurzeit z.B. ein erhöhtes Arbeitsaufkommen besteht, dann erlischt der Urlaubsanspruch mit Ablauf des 31.03., aber – und das ist für den Arbeitnehmer besonders wichtig – der Resturlaub wandelt sich in einen Geldanspruch um.
ONMA: Vielen Dank, dass Sie sich Zeit genommen haben.
Akmaz: Ich habe zu danken.

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Unsere Rechtsanwaltskanzlei ist im Bereich des Wirtschafts- und Arbeitsrechts tätig. Wir bieten Ihnen durch die Spezialisierung auf die Kompetenzfelder, in denen wir über außerordentliche Fachkenntnisse verfügen, die bestmögliche Beratungsqualität. Ihre Bedürfnisse sind dabei unser Leitfaden. Unsere Kompetenz der Lösungsansatz. Die Analyse des Machbaren unser oberstes Gebot. Die Wirtschaftlichkeit die Basis.

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Tourismus Reisen

Resturlaub optimal nutzen

Letzte Chance: Resturlaub aus 2014 verfällt bald

Resturlaub optimal nutzen

Gloria Serenity Resort – in Belek, Antalya

In vielen Unternehmen dürfen Mitarbeiter ihre nicht genutzten Urlaubstage von 2014 in das neue Jahr mitnehmen. Der übertragene Urlaub muss meist bis zum 31. März 2015 genommen werden, ansonsten verfällt er. Gerade nach einem stressigen Jahresbeginn kann der Resturlaub eine entspannende, kurze Auszeit bieten. HotelTonight zeigt fünf Möglichkeiten, die Urlaubstage ohne großen Planungsaufwand optimal zu nutzen.

Strandurlaub
Der beginnende Frühling zeigt am Meer seinen besonderen Charme. Klassische Badeorte in Spanien oder der Türkei sind noch fast touristenfrei, und kilometerlange Sandstrände laden zu romantischen Spaziergängen ein. Die Badehose kann zuhause bleiben, aber Durchschnittstemperaturen von bereits über 15 Grad sorgen dafür, dass kein Urlauber frieren muss.

Wellness-Tage
Auch in Deutschland lassen sich die restlichen Urlaubstage nutzen: Viele Hotels bieten weitläufige Wellness-Anlagen, die für eine entspannte Auszeit vom Arbeitsalltag sorgen. Von Sauna und Dampfbad über Whirlpools bis hin zu einem breiten Massage- und Kosmetikangebot mangelt es an nichts. Gerade wenn nur noch zwei oder drei Urlaubstage übrig sind, ist ein Wellness-Urlaub über ein verlängertes Wochenende genau das Richtige.

Raus aus dem Alltagstrott
Eine kreative Möglichkeit, seine eigene Stadt näher kennenzulernen ist, sie sich mit den Augen eines Touristen anzuschauen. Die meisten Einwohner nehmen die Sehenswürdigkeiten ihrer Stadt nur am Rande wahr. So waren viele Berliner noch nie im Reichstag und ein Großteil der Münchner kennt nicht das berühmte Glockenspiel. Als Gast in einem Hotel der eigenen Stadt einzuchecken, verleiht dem Ganzen ein besonderes Flair. Wie bei einem „richtigen“ Urlaub ist es so möglich, gut vom Alltag abzuschalten und die Zeit für sich zu genießen.

Spontaner Städtetrip
Das Frühjahr ist eine beliebte Jahreszeit für einen Städtetrip. Die Cafes sind wieder geöffnet und die Stadtparks stehen in voller Blüte. Warum nicht einmal die Geheimtipps unter den europäischen Metropolen ausprobieren und nach Wien, Krakau oder Kopenhagen reisen? Im März profitieren Urlauber in Budapest, Istanbul und Brüssel von besonders günstigen Konditionen bei Hotelzimmern, da diese teilweise bis zu 40 Prozent reduziert sind.

HighRoller
Wer es sich besonders gut gehen lassen möchte, kann sich ein außergewöhnliches Loft oder Penthouse gönnen. Was spricht dagegen, sich einige Tage wie ein VIP in einer riesigen Suite in Las Vegas nur zwischen Jacuzzi mit Aussicht, privater Dachterrasse, Marmor-Badezimmer und Kamin hin und her zu bewegen? Der Preis für ein solches Luxus-Vergnügen ist zu hoch? Nicht für spontane Bucher. So gibt es in der App HotelTonight für Destinationen in den USA die Kategorie „HighRoller“, die exklusive Penthouse-Apartments zu unschlagbaren Preisen anbietet.

HotelTonight ist eine App für die mobile Buchung ausgewählter Hotels zu günstigen Preisen, egal ob am gleichen Tag oder bis zu einer Woche im Voraus. Freie Zimmer in über 500 Destinationen lassen sich über die Anwendung kurzfristig und schnell buchen. Nutzer profitieren von der Vorauswahl der Qualitätshotels durch das HotelTonight-Team sowie vom Bedienkomfort und der Flexibilität bei der Buchung. Für Hotels stellt HotelTonight eine Plattform bereit, mit der freie Zimmerkontingente gefüllt werden können, die sonst leer bleiben würden.

Mit dem App-Only-Konzept ist HotelTonight ein Pionier auf dem Reisebuchungsmarkt und bietet eine Lösung für das steigende Bedürfnis nach Mobilität und Komfort, auch bei der Hotelbuchung.

HotelTonight wurde 2011 in San Francisco, Kalifornien, gegründet. Investoren wie Accel Partners und erfahrene Tourismus-Experten finanzieren und beraten das Unternehmen. Mehr Informationen zu HotelTonight und die App zum kostenlosen Download finden Sie unter www.hoteltonight.com.

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Achtung! Der Urlaub Ihrer Mitarbeiter hat ein Verfallsdatum!

Achtung! Der Urlaub Ihrer Mitarbeiter hat ein Verfallsdatum!

Arbeitnehmer, die bis zum 31.03.2015 ihren schon aus dem Vorjahr übertragenen Resturlaub nicht genommen haben, gehen erholungstechnisch leer aus. Es besteht also Anlass, noch im März tätig zu werden, wenn die Urlaubskonten noch mit Resturlaub gefüllt sind!

Wenn im März noch Urlaubstage aus dem Vorjahr auf dem Mitarbeiterkonto stehen, wurde der Urlaub schon aus wichtigem Grund auf Antrag des Arbeitnehmers über den 31.12.2014 hinaus übertragen. Diese Übertragbarkeit über den Jahreswechsel ist nach § 7 Abs. 3 Satz 2 BUrlG zugelassen. Damit haben die Urlaubstage diese zeitliche Hürde genommen.

Stichtag 31. März 2015

Im März folgt die nächste Frist: Die Urlaubsübertragung gilt nur beschränkt auf die ersten drei Monate des folgenden Kalenderjahres! Das heißt für Urlaub aus 2014: Nach Ablauf des 31.03.2015 verfällt der übertragene Urlaubsanspruch (§ 7 Abs. 3 Satz 3 BUrlG). Und zwar ersatzlos!

Der übertragende Urlaub muss also zum 31.03.2015 gewährt und genommen werden. Dass der Urlaub im Übertragungszeitraum nur angetreten wird, genügt nicht. Äußert der Mitarbeiter im Übertragungszeitraum einen Urlaubswunsch, so kann der Arbeitgeber hinsichtlich übertragenen Urlaubs weder auf dringende betriebliche Belange noch auf Urlaubswünsche anderer Mitarbeiter verweisen, um den Urlaub abzuweisen. Dem Urlaubsbegehren des Mitarbeiters muss also im Übertragungszeitraum grundsätzlich entsprochen werden.

Ausweg Geld statt Urlaubstage?

Eine materielle Abgeltung des Urlaubs ist nur zulässig, soweit der Urlaub wegen Beendigung des Arbeitsverhältnisses nicht mehr gewährt werden kann (§ 7 Abs. 4 BUrlG). Aus anderen Gründen besteht kein Abgeltungsanspruch. Resturlaub darf also nicht einfach durch Geldzahlungen „verbraucht“ werden.

Ausnahme Krankheit

Kann der gesetzliche Urlaub wegen Krankheit nicht genommen werden, verfällt er erst zum Ablauf des 31.03. des übernächsten Jahres. 2014er Ansprüche gehen also erst mit dem 31.03.2016 unter.

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Fürs neue Jahr: Urlaubsplanung im Büro

Schulferien, betriebliche Belange, Resturlaub – was ist zu beachten?

Fürs neue Jahr: Urlaubsplanung im Büro

D.A.S. Rechtsschutzversicherung – Urlaubsplanung: Welche Rechte haben Arbeitnehmer?

Die Urlaubsplanung im Büro verlangt von allen Beteiligten Kompromissbereitschaft: Während der eine Mitarbeiter gerne spontan verreist, plant der Kollege bereits ein ganzes Jahr im Voraus seine freien Tage. Andere Mitarbeiter sind auf die Schulferien angewiesen oder wollen wie immer im Juli an die Adria. Damit der Bürofrieden gewahrt wird und auch arbeitsrechtlich alles korrekt abläuft, lohnt sich ein Blick auf die Übersicht der D.A.S. Rechtsschutzversicherung.

Wer entscheidet über die Urlaubsplanung?
Urlaub nehmen wann und wie man will? Das ist nur zum Teil realistisch. Zwar ist der Anspruch des Arbeitnehmers auf bezahlten Erholungsurlaub im Bundesurlaubsgesetz (BUrlG) festgeschrieben. Und grundsätzlich sind bei der Urlaubsplanung auch die Wünsche des Arbeitnehmers zu berücksichtigen. „Dennoch hat der Chef das letzte Wort, wenn es um die konkreten Urlaubstermine geht“, betont Anne Kronzucker, Juristin der D.A.S. Rechtsschutzversicherung. Schließlich können nicht alle Mitarbeiter gleichzeitig zu beliebten Ferienzeiten oder an Brückentagen frei nehmen. Bei der Entscheidung des Vorgesetzten spielen soziale Aspekte (§ 7 BUrlG), aber auch betriebliche Belange eine wichtige Rolle: So haben Urlaubsanträge von Eltern schulpflichtiger Kinder zu Ferienzeiten Vorrang vor den Wünschen kinderloser Kollegen. „Das darf aber natürlich nicht bedeuten, dass Angestellte ohne Nachwuchs niemals zu Ferienzeiten Urlaub nehmen können“, ergänzt die D.A.S. Expertin. Auch unternehmerische Gründe wie krankheitsbedingte personelle Engpässe oder wichtige anstehende Arbeiten können zur Ablehnung eines Urlaubsantrages führen. Daher ist eine frühzeitige Planung wichtig für alle Beteiligten!

Ist der Urlaub sicher?
Hat der Arbeitnehmer einmal das OK seines Vorgesetzten für den eingereichten Urlaub erhalten, ist ein Widerruf seitens des Unternehmens schwierig: „Es muss schon der Fortbestand der Firma betroffen sein, damit ein bereits bewilligter Urlaub gestrichen wird“, beruhigt die D.A.S. Rechtsexpertin. Und wenn, dann hat der Betroffene Anspruch auf die Übernahme von dadurch entstandenen Kosten wie Stornogebühren, Hotel- und Reisekosten. Dies gilt auch, wenn der Angestellte den zugesagten Urlaub auf Bitten seines Chefs verschiebt.

Was geschieht mit nicht genommenen Urlaubstagen?
Der Jahresurlaub bezieht sich nach dem Gesetz immer auf das Kalenderjahr und verfällt somit prinzipiell mit dem 31. Dezember. Ausnahmen bestehen, wenn in einem Tarifvertrag oder einer betrieblichen Vereinbarung die Übertragung des Urlaubsanspruches ausdrücklich erlaubt wird. „Dennoch muss kein Arbeitnehmer den Verlust der ihm zustehenden Urlaubstage befürchten, wenn er sie aus dringenden betrieblichen oder persönlichen Gründen nicht nehmen kann“, beruhigt Anne Kronzucker. Lassen etwa Krankheit, ein Übermaß an Arbeit, Personalengpässe oder Urlaubssperre keine andere Wahl, so kann der Resturlaub auf die ersten drei Kalendermonate des Folgejahres übertragen werden. Der Stichtag für den verspäteten Urlaub ist dann der 31. März des Folgejahres. Wird auch in den ersten drei Monaten des neuen Jahres kein Urlaub gewährt, hat der Arbeitnehmer Anspruch auf Schadenersatz in Form von Ersatzurlaub (BAG, Az. 9 AZR 760/11). Voraussetzung: Der Arbeitnehmer hat den Urlaub rechtzeitig eingereicht und eine Gewährung wäre möglich gewesen.
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Wussten Sie, dass…? Die D.A.S. Expertin Anne Kronzucker klärt auf!
Urlaubsplanung: Welche Rechte haben Arbeitnehmer?

Bei der Festlegung der Urlaubstermine sind die Wünsche des Arbeitnehmers zu berücksichtigen. Der Chef hat jedoch das letzte Wort. Dabei muss er soziale Aspekte (§7 BurlG), aber auch betriebliche Belange berücksichtigen.

– Es muss schon der Fortbestand der Firma betroffen sein, damit der Chef einen bereits bewilligten Urlaub streichen kann.

– Kann der Arbeitnehmer seinen Jahresurlaub aus dringenden betrieblichen oder persönlichen Gründen nicht nehmen, so kann er diesen Resturlaub auf die ersten drei Kalendermonate des Folgejahres übertragen.

– Der Resturlaub muss bis zum 31. März des Folgejahres abgefeiert werden.
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Urlaubsplanung im Betrieb

Tipps für Arbeitgeber bei der betrieblichen Urlaubsplanung

Urlaubsplanung im Betrieb

D.A.S. Rechtsschutzversicherung – Urlaubsplanung im Betrieb

Um organisatorisch gut gerüstet in das neue Jahr zu starten, sollten Arbeitgeber die Urlaubsplanung im Betrieb möglichst frühzeitig in Angriff nehmen. Denn die Koordinierung aller individuellen Urlaubswünsche erfordert Zeit und Fingerspitzengefühl. Muss der Vorgesetzte doch sowohl die betrieblichen als auch die Mitarbeiterinteressen unter einen Hut bekommen. Tipps für eine reibungslose Planung bietet die D.A.S. Rechtsschutzversicherung.

Wer entscheidet über den Urlaub?
Je mehr Mitarbeiter, desto anspruchsvoller die Urlaubsregelung. Daher empfiehlt sich im Betrieb oder in den einzelnen Abteilungen ein freiwilliger Urlaubsplan, der einen Einblick in die Jahresplanung gewährt und für alle einsehbar ist. Ist die Liste voll, hat der Chef das letzte Wort – „allerdings muss er dabei die Wünsche seiner Angestellten zu Urlaubsdauer und -zeitpunkt berücksichtigen (§ 7 Abs. 1 Bundesurlaubsgesetz BUrlG)“, ergänzt Anne Kronzucker, Juristin der D.A.S. Rechtsschutzversicherung. Den Wünschen der Arbeitnehmer können betriebliche Belange entgegenstehen. Gibt es zu viele Anträge für den gleichen Zeitraum, muss der Arbeitgeber eine Abwägung treffen. Dazu gehört zum Beispiel, dass Eltern schulpflichtiger Kinder meist eine Art „Vorrecht“ zugebilligt bekommen, ihren Urlaub in den Schulferien des jeweiligen Bundeslandes zu nehmen, da sie sonst nicht verreisen können (AG Frankfurt a. M., Az. 9 Ga 191/01). Auch der berufstätige Ehepartner, die Dauer der Betriebszugehörigkeit, Alter und Erholungsbedürftigkeit spielen bei der Urlaubsvergabe eine Rolle. Dazu kommen wichtige Gründe wie Familienfeiern oder Angehörige im Ausland. „Das bedeutet freilich nicht, dass Kollegen ohne schulpflichtige Kinder niemals zu Schulferienzeiten frei nehmen dürfen“, ergänzt die D.A.S. Juristin. „Ein offenes Gespräch mit den Betroffenen kann bei widerstreitenden Interessen oft am schnellsten Abhilfe schaffen.“ Kommt es dennoch zu keiner einvernehmlichen Lösung, entscheidet der Arbeitgeber; gegebenenfalls gemeinsam mit dem Betriebsrat. Dieser ist berechtigt, über Urlaubsfragen im Einzelfall mitzubestimmen, wenn es zu keiner Einigung zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer kommt (§ 87 Abs. 1 Nr. 5 Betriebsverfassungsgesetz BetrVG). Können sich Arbeitgeber und Betriebsrat in einem besonders schwierigen Fall nicht einigen, kann eine Art Schiedsgericht geschaffen werden. Diese „Einigungsstelle“ besteht aus Mitgliedern des Betriebsrates, Vertretern des Arbeitgebers und einem unparteiischen Vorsitzenden (§ 76 BetrVG). Wichtig: Haben ein oder mehrere Arbeitnehmer Urlaub beantragt, muss der Vorgesetzte über die Urlaubsregelung so frühzeitig entscheiden, dass den Mitarbeitern noch ausreichend Zeit für Planung und Buchung bleibt!

Wie viel Urlaub am Stück?
Je länger Mitarbeiter im Unternehmen fehlen, desto schwieriger ist oft die Vertretung. Dennoch haben Arbeitnehmer ein Recht auf einen möglichst zusammenhängenden Urlaub (§ 7 Abs. 2 BUrlG). Dabei beträgt das Minimum zwölf aufeinanderfolgende Werktage, vorausgesetzt der Urlaubsanspruch umfasst mehr als zwölf Tage. „Will beispielsweise ein Arbeitnehmer mit entsprechendem Urlaubsanspruch fünf Wochen lang Urlaub in den USA machen, ist dies grundsätzlich zu genehmigen – es sei denn, es stehen dringende betriebliche Gründe entgegen oder Umstände, die in der Position des Mitarbeiters begründet liegen“, erklärt die D.A.S. Rechtsexpertin. Ist beispielsweise eine IT-Umstellung geplant, sollte der technische Leiter zu diesem Zeitpunkt vor Ort und nicht in Florida sein.

Betriebliche Gründe vor Urlaubsanspruch?
Beliebte Urlaubsziele müssen manchmal bis zu einem Jahr im Voraus gebucht werden. Leider halten sich wirtschaftliche Erfordernisse nicht immer an Zeitpläne. Erhält zum Beispiel ein Unternehmen kurzfristig einen großen Auftrag und der dafür zuständige Mitarbeiter würde gerade zu dieser Zeit in den Süden fliegen oder liegt bereits am Strand, dann kann der Chef um Verschiebung oder Abbruch des Urlaubs bitten – aber nicht erzwingen! „Dies wird nur von wenigen Juristen und Gerichten und selbst dann meist nur bei Existenzgefährdung des Betriebes für zulässig gehalten“, ergänzt die D.A.S. Juristin. Allerdings muss der Arbeitgeber in diesem Fall dem Mitarbeiter die entstehenden Kosten für Stornierung, Hotel und Rückreise ersetzen. Übrigens: Ein Rückruf aus dem gesetzlichen Mindesturlaub ist auch dann nicht erlaubt, wenn er vertraglich vereinbart wurde. Geht es um Urlaubstage, die über das Mindestmaß hinausgehen, sehen die Gerichte hier oft Spielraum für vertragliche Absprachen (BAG, Az. 9 AZR 405/99)!

Resturlaub
Grundsätzlich müssen Angestellte ihren gesamten Urlaub im laufenden Kalenderjahr nehmen. Wurden jedoch Ferien wegen betrieblicher Gründe oder einer längeren Krankheit verschoben, ist das nicht immer realistisch. Gemäß § 7 Abs. 3 des BUrlG kann der Resturlaub auf die ersten drei Monate des Folgejahres (bis 31.3.) übertragen werden. Anschließend erlischt der Anspruch auf diese „alten“ Erholungstage. Ausnahme: Im Betrieb ist es nachweislich üblich, dass der Resturlaub auch nach dem 31.3. des Folgejahres genommen werden kann (LAG Nürnberg, Az. 8 Sa 236/11). Nehmen aber alle Mitarbeiter ihren Resturlaub in den ersten drei Monaten des nächsten Jahres, kann es im Unternehmen wieder eng werden. Andererseits darf der Vorgesetzte den Resturlaub während der gesetzlich vorgeschriebenen Übergangszeit nicht einfach verweigern. Wird dem Arbeitnehmer auch in den ersten drei Monaten des neuen Jahres kein Urlaub gewährt, hat er unter Umständen Anspruch auf Schadenersatz in Form von Ersatzurlaub (BAG, Az. 9 AZR 760/11). Voraussetzung: Der Arbeitnehmer hat den Urlaub rechtzeitig eingereicht und eine Gewährung wäre möglich gewesen. „Um derartige Konfliktfälle in Urlaubsfragen zu vermeiden, kann es lohnend sein, gemeinsam mit der Belegschaft schriftlich eine längere Übertragungszeit für Resturlaub zu vereinbaren“, rät die D.A.S. Expertin.
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Politik Recht Gesellschaft

ARAG Verbrauchertipps

Düsseldorf, 21.12.2012

– Weltuntergang bleibt ein Arbeitstag
– Resturlaub sichern!
– Münzen – Wertvolles schenken!
– Weihnachtsbummel im Ausland – An den Zoll denken!

Weltuntergang bleibt ein Arbeitstag
Die Inschrifttafel eines Sarkophags in der alten Maya-Stadt Tortuguero weist auf den Weltuntergang hin. Am 21. Dezember 2012 endet dieser Zyklus im Kalender der Maya. So genannte Experten und besonders abergläubische Mitmenschen gehen also von dem heutigen Datum als dem letzten Tag in der uns bekannten Form aus. „Weltuntergangstag“ ist allerdings kein gesetzlicher Feiertag, mahnen ARAG Experten. Somit besteht auch kein Anspruch auf einen arbeitsfreien 21. Dezember. Wer also nicht schon längst den „Weltuntergangsurlaub“ eingereicht hat, tut gut daran, die bevorstehende Apokalypse nicht als Vorwand für einen arbeitsfreien Tag zu missbrauchen. Chefs, die dem Weltuntergangs-Kult anhängen, haben vielleicht Verständnis – die Regel dürfte das aber nicht sein. Sollte die Apokalypse also die ganze Welt im Stich lassen und die Erde und die gesamte Menschheit verschonen, wartet auf Blaumacher nämlich am 22. Dezember unter Umständen ein Verweis. Laut ARAG kann der Chef sogar eine Abmahnung wegen unerlaubten Fernbleibens vom Arbeitsplatz aussprechen.

Download des Textes:
http://www.arag.de/rund-ums-recht/rechtstipps-und-urteile/job-und-finanzen

Resturlaub sichern!
Eines der beliebtesten Gesetze dürfte das Mindesturlaubsgesetz für Arbeitnehmer sein. Es regelt,in welchem Umfang der Arbeitgeber dem Arbeitnehmer mindestens bezahlten Erholungsurlaub zu gewähren hat. Nach § 2 sind davon alle Arbeiter, Angestellten und arbeitnehmerähnliche Personen (also solche, die wegen ihrer wirtschaftlichen Abhängigkeit von einem Auftraggeber wie Arbeitnehmer zu betrachten sind) erfasst. Der Mindesturlaubsanspruch beträgt 24 Werktage, wobei auch die Samstage als Werktage gezählt werden, sodass sich bei einer Arbeitswoche von fünf Arbeitstagen ein Mindesturlaubsanspruch von 20 Arbeitstagen errechnet. Das Gesetz besagt aber auch, dass mit dem Jahresende der Urlaubsanspruch verfällt. Ausnahme, wenn der Tarifvertrag oder betriebliche Vereinbarungen etwas anderes regeln. Wer also jetzt noch Urlaubstage aus 2012 übrig hat, sollte auf die ARAG Experten hören und diese schnell verplanen. Dabei gilt es jedoch, einige Regeln zu beachten:

– Wer wegen Krankheit, zu viel Arbeit oder Urlaubssperre nicht frei nehmen kann, hat die Möglichkeit, den Urlaub auf die ersten drei Kalendermonate des Folgejahres zu übertragen. Stichtag ist dann der 31. März.

– Wer aus privaten Gründen Urlaubstage ins nächste Jahr mitnehmen möchte, kann das mit dem Arbeitgeber vereinbaren. Man beantragt am besten schriftlich, dass die Urlaubstage auch im neuen Jahr erhalten bleiben.

– Geld statt Freizeit für den Urlaub ist nicht erlaubt. Den gesetzlichen Mindesturlaub von 24 Tagen darf der Arbeitgeber prinzipiell nicht auszahlen. Ausnahme: Wenn der Arbeitnehmer aus der Firma ausscheidet.

– Auch nach mehreren aufeinanderfolgenden Elternzeiten hat eine Arbeitnehmerin noch Anspruch auf ihren zuvor erlangten Resturlaub. Bis vor Kurzem sah die Rechtsprechung vor, lediglich nach der ersten Elternzeit den noch ausstehenden Urlaub zu gewähren.

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Münzen – Wertvolles schenken
Anlagemünzen liegen auch als wertvolles Weihnachtsgeschenk mit Wertbeständigkeit voll im Trend. Es sind in aller Regel Goldmünzen mit einem hohen Goldanteil. Goldmünzen besitzen den großen Vorteil, dass darauf keine Umsatzsteuer erhoben wird. Im Vergleich dazu werden auf Silberanlagemünzen 7 Prozent Mehrwertsteuer und auf Platin- und Palladium-Münzen sogar 19 Prozent Mehrwertsteuer erhoben. Privatanleger profitieren, da sie das Edelmetall Gold durch die Umsatzsteuerbefreiung näher am Marktpreis kaufen können.Zu den bekanntesten zählen der Krugerrand, Britannia, Maple Leaf, American Eagle und Panda. Diese Münzen werden von Anlegern in erster Linie mit dem Ziel gekauft, möglichst nahe zum Marktpreis Gold zu erwerben. Der Nennwert der Münzen ist meist nebensächlich und liegt immer unter dem Goldpreis. Von jeder Goldmünze gibt es verschiedene Stückelungen angefangen von 1/20 Unze Gold bis hin zu einer Unze Gold. Der Preis einer Münze beinhaltet aber nicht nur die Materialkosten, sondern zusätzlich wird ein Aufpreis für die Prägekosten fällig. Je größer die Stückelung desto kleiner ist der Aufpreis im Verhältnis zum Goldwert. Eine klassische Goldmünze mit großer Verbreitung ist der Krugerrand mit seinem charakteristischen rötlichen Glanz. Er entsteht durch eine Kupferbeimischung, welche die Festigkeit der Münze erhöht und so ein Verkratzen.

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Weihnachtsbummel im Ausland – An den Zoll denken!
Das Interesse an einem Weihnachtseinkauf zum Beispiel in New York ist nach wie vor riesig. Einkaufstouristen dürfen jedoch nur Waren für 430 Euro zollfrei einführen und ab einem Warenwert von 700 Euro kann es richtig teuer werden. Wer für seine Einkäufe im Ausland mehr ausgegeben hat, muss bei der Rückkehr nach Deutschland nämlich nachzahlen – pauschal 17,5 Prozent, wenn es weniger als 700 Euro waren. Liegt die Einkaufssumme allerdings darüber, fallen drei Prozent Zoll und zudem noch 19 Prozent Mehrwertsteuer an, so ARAG Experten. Manche beliebte Marken-Jeans kosten in den Vereinigten Staten nur einen Bruchteil, des Preises, den man hierzulande ausgeben muss. Der Einkauf rechnet sich allerdings nicht mehr, wenn Zoll, Steuern und Reisepreis mitkalkuliert werden.

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Die ARAG wünscht Ihnen und Ihrer Familie ein frohes Weihnachtsfest und einen
Guten Rutsch ins neue Jahr!

Der ARAG Konzern ist das größte Familienunternehmen in der deutschen Assekuranz. Die ARAG versteht sich als vielseitiger Qualitätsversicherer. Neben ihrem Schwerpunkt im Rechtsschutzgeschäft bietet sie ihren Kunden bedarfsorientierte Produkte und Services aus einer Hand auch über die leistungsstarken Tochterunternehmen im deutschen Komposit-, Kranken- und Lebensversicherungsgeschäft sowie die internationalen Gesellschaften und Beteiligungen in 13 weiteren europäischen Ländern und den USA – viele davon auf führenden Positionen in ihrem jeweiligen Rechtsschutzmarkt. Mit knapp 3.500 Mitarbeitern erwirtschaftet der Konzern ein Umsatz- und Beitragsvolumen von knapp 1,5 Milliarden EUR.

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