Tag Archives: regenerative

Business Economy Finances

curasan AG: Dental Business Unit acquired as of June 1

curasan AG, Germany, has acquired a large part of the „Oral Regenerative Medicine“ division of Riemser Pharma GmbH, Germany, effective June 1, 2013.

Kleinostheim, Germany, June 6, 2013 – curasan AG, Germany, has acquired a large part of the „Oral Regenerative Medicine“ division of Riemser Pharma GmbH, Germany, effective June 1, 2013.

curasan AG now owns the marketing and distribution rights for the products covered by the contract and is assuming the sales structures, including the na-tional and international customer base.

As a result of this change, curasan has immediate access to the dental market in the USA, Canada, Australia, Latin America, Japan, Korea and China. Nu-merous Asian and Eastern European countries will be added upon receipt of the necessary regulatory approvals which are in process.

„The acquired sales organisation provides the major advantage of being able to introduce two new innovative products, namely Cerasorb® Foam and Cerasorb® Paste, in Europe immediately“, explained CEO Hans Dieter Rössler. „We now not only offer the top products for bone regeneration, but also the widest prod-uct line specifically designed to meet the needs of our users. Our goal is to double our sales in 2013 as compared to 2012, and to triple them in 2014.“

Background information about curasan AG:
curasan AG is one of the leading companies in the field of regenerative medicine and specialised on bone and tissue regeneration. The company has developed a future-oriented product pipeline in synthetic bone substitutes and bone regeneration material. Some of these various new developments already have been brought to market, and additional products will follow. These innovative biomaterials will be distributed in different submarkets by well-positioned contractual partners as well as by curasan’s own sales organisation. www.curasan.com

Kontakt
curasan AG
Andrea Weidner
Lindigstraße 4
63801 Kleinostheim
06027 40 900-51
andrea.weidner@curasan.de
http://www.curasan.de

Pressekontakt:
fr financial relations gmbh
Jörn Gleisner
Louisenstraße 97
61348 Bad Homburg
06172/2715920
j.gleisner@financial-relations.de
http://www.financial-relations.de

Wissenschaft Technik Umwelt

Energiewende in Wunsiedel wird zum Vorbild

Delegation aus Polen informierte sich über Aufbau einer nachhaltigen Energieversorgung auf lokaler Ebene

Energiewende in Wunsiedel wird zum Vorbild

SWW-Geschäftsführer Marco Krasser (links) erläuterte einer Delegation den \

Die deutsche Energiewende als Exportschlager? Wenn sie so umgesetzt wird wie in Wunsiedel, hat sie offenbar genau dieses Potenzial. Aktueller Beleg ist der Besuch einer polnischen Delegation in der oberfränkischen Stadt. Die Gäste seien von der Stimmigkeit des „Wunsiedler Wegs“ beeindruckt gewesen, so Karl-Willi Beck, Erster Bürgermeister von Wunsiedel. „Unser Konzept einer regionalen und klimaverträglichen Versorgung mit Energie hat begeistert“, freut sich auch Marco Krasser, Geschäftsführer der SWW Wunsiedel GmbH.

Der Impuls für den Austausch mit Polen kam ursprünglich durch die Stiftung Euronatur, die sich europaweit für Umweltschutz und nachhaltige Energiewirtschaft einsetzt. Durch die Vernetzung der Stiftung mit dem Energievision Frankenwald e. V. wurde der Kontakt zur SWW Wunsiedel, dem lokalen Energieversorger, hergestellt. „Natürlich waren wir gerne bereit, unsere Erfahrungen mit der vor Ort umgesetzten Energiewende an unsere Nachbarn weiterzugeben“, so Krasser. So wurden polnische Journalisten eingeladen, die in ihrer Heimat ausführlich über die zahlreichen Aktivitäten der SWW und der Region für eine nachhaltige Energiezukunft berichteten. Das wiederum führte zur Einladung der polnischen Experten – ein Besuch, über den man sich in Wunsiedel sehr freut. „Schließlich ist eine zukunftsfähige Versorgung mit Energie letztlich eine gesamteuropäische, ja eine globale Aufgabe“, betont Beck.

Gekommen waren Vertreter aus Politik, Verwaltung und Wissenschafter sowie einer Stiftung für regionale Entwicklung. Unter anderem besichtigten sie das Biomasse-Heizkraftwerk mit Pelletvergaser im Wunsiedler Ortsteil Schönbrunn sowie das Biomasse-Heizkraftwerk mit angeschlossenem Pelletwerk in Wunsiedel-Holenbrunn. Letzteres betreibt die WUN Bionergie GmbH, an der die SWW Wunsiedel GmbH, die GELO,die Waldbauern und die German Pellets GmbH beteiligt sind. Krasser: „Diese Gesellschafterstruktur folgt unserem Prinzip „so lokal wie möglich und so überregional wie nötig“. Auf das Engagement eines der größten europäischen Pellethersteller sind wir schon ein wenig stolz, zeigt es doch die weithin ausstrahlende Bedeutung unseres Gesamtkonzepts.“ Auch die polnischen Experten waren angetan davon, wie effizient gerade in der WUN Bioenergie Knowhow für alle Bereiche zusammengeführt wird, um das Ergebnis zu optimieren.

Energiequellen in der Region nutzen
„Ebenfalls groß war das Interesse für unsere Strategie der Stadtteilheizungen, die ihren Energieträger vom zentralen Werk in Holenbrunn beziehen.“ Es sei ein Modell, das sich auch in anderen Ländern umsetzen lasse. Vor allem überzeugte die Konsequenz, mit der in Wunsiedel der Nachhaltigkeit zum Durchbruch verholfen wird. Beispiel: die Nutzung von Energiequellen aus der Umgebung. So werden die Pellets in Holenbrunn aus Spänen hergestellt, welche die GELO-Holzwerke GmbH aus dem nahen Weißenstadt liefert. GELO wiederum gewinnt das Holz in den Wäldern der Region. Als Brennmaterial im Biomasseheizkraftwerk Holenbrunn dienen Holzhackschnitzel von lokalen Waldbauern und den Bayerischen Staatsforsten.

Besonderer Clou: Mit den Pellets wird das Problem der Speicherung regenerativer Energie gelöst. „Wir sprechen von „kalter“ Fernwärme, die leicht transportierbar ist und genau dann in „heiße“ Fernwärme verwandelt wird, wenn der Wärmebedarf da ist“, sagt Krasser. Apropos regenerative Energie: Für Strom aus Sonnenpower setzt sich die SWW bereits seit 2004 ein und mittlerweile wird sogar Hausbesitzern die Installation einer Photovoltaikanlage ermöglicht, ohne dass sie dafür Geld investieren müssen. WUNself.PV heißt das entsprechende Angebot.

Für die Delegation aus Polen war das ebenso spannend wie die Möglichkeit, Stadtteile wie Schönbrunn energetisch autonom zu machen. „Strom und Wärme haben so nur kurze Wege zurückzulegen“, erläutert Krasser, „und das reduziert den Bedarf an neuen Leitungen.“ Bürgermeister Beck hebt die Bedeutung hoher Zustimmung in der Bevölkerung hervor: „Bei uns profitieren viele Menschen von komfortabler Fernwärme in ihren Häusern und ebenso von mehr Wertschöpfung in der Region.“

Kooperationen schaffen Synergien
Nicht zuletzt konnte die polnische Delegation sich über die Vorteile der engen Kooperation in der Region informieren. So berichtete Krasser über die 2011 gegründete ZukunftsEnergieFichtelgebirge GmbH (ZEF), zu der sich zahlreiche Kommunen und Versorger des Fichtelgebirges zusammengeschlossen haben. Ziel der ZEF ist der Ausbau der dezentralen Energieerzeugung aus erneuerbaren Ressourcen. Erstes großes Projekt war die hochmoderne Windenergieanlage in Braunersgrün bei Höchstadt, derzeit laufen die Planungen für zwei Windparks in Neuenreuth und Arzberg, die zusammen eine Leistung von bis zu 24 Megawatt haben werden. „Die zunehmende Komplexität der Aufgaben im Energiebereich macht solche Zusammenschlüsse zwingend erforderlich“, meint Wunsiedels Bürgermeister Beck.

Bildrechte: SWW Wunsiedel

Wärme und Strom vor Ort erzeugen und verbrauchen – das ist das Konzept der Stadtwerke im oberfränkischen Wunsiedel.

Kontakt
SWW Wunsiedel GmbH
S. Spangenberg
Rot-Kreuz-Str. 6
95632 Wunsiedel
0921/7593553
s.spangenberg@froehlich-pr.de
http://www.s-w-w.de

Pressekontakt:
Fröhlich PR GmbH
Siynet Spangenberg
Alexanderstraße 14
95444 Bayreuth
0921/75935-53
s.spangenberg@froehlich-pr.de
http://www.s-w-w.de

Wissenschaft Technik Umwelt

Wärme und Strom mit kurzen Wegen

SWW Wunsiedel baut Netz von Biomasse-Heizkraftwerken

Wunsiedel – Die Energiewende wird nicht zuletzt wegen fehlender Leitungen ausgebremst. Überregionale Verteilnetze auszubauen, kostet viel Geld und Zeit. Für Marco Krasser funktioniert daher der Umbau der Energieversorgung nur dann, wenn Wärme und Strom überwiegend dort verbraucht werden, wo man sie erzeugt. Krasser ist Geschäftsführer der SWW Wunsiedel GmbH, ein kommunales Unternehmens im oberfränkischen Wunsiedel, und er hat längst die Konsequenzen aus seiner Erkenntnis gezogen. „Wir bauen ein Netz an Stadtteilheizungen auf, über das nach und nach alle Haushalte und Betriebe nachhaltig mit Energie versorgt werden.“

Jüngstes Kind dieser Strategie ist das kürzlich in Betrieb gegangene Biomasse-Heizkraftwerk im Wunsiedler Ortsteil Schönbrunn. Rund 3,7 Millionen Euro haben das Heizkraftwerk und das 5,3 Kilometer lange Nahwärmenetz gekostet. Der hocheffiziente Brenner verfügt über eine thermische Leistung, die zwischen 350 und 950 Kilowatt modulierbar ist. Was gerade benötigt wird, leitet die Anlage automatisch aus der Außentemperatur ab. Bei strengem Frost powert sie mit voller Leistung, ansonsten mit gedrosselter Kraft, was sparsamen Betrieb garantiert. Hinzu kommt ein Pelletvergaser mit einer elektrischen Leistung von 190 Kilowatt und einer thermischen von 250 Kilowatt. Um nicht sofort verbrauchte Wärme speichern zu können, wurden Pufferspeicher eingebaut, die zusammen 80 Kubikmeter Wasser fassen.

Das Heizkraftwerk soll rund 1,4 Millionen Kilowattstunden Strom und ca. 2,9 Millionen Kilowattstunden Wärme pro Jahr erzeugen. Damit wäre der Stadtteil Schönbrunn energetisch autonom. „Unserer Überzeugung nach liegt im Prinzip Strom und Wärme mit kurzen Wegen einer der Schlüssel zum Erfolg der Energiewende“, meint Krasser. Entsprechend ambitioniert sind seine weiteren Pläne, denn das Werk in Schönbrunn und eine weitere Stadtteilheizung in Wunsiedel-Breitenbrunn sieht er lediglich als Auftakt. „Wir bezeichnen diese Anlagen als Keimzellen einer rein regionalen Energieversorgung.“

Holz aus der Region
Zur Regionalität gehört aber auch ein regional gewonnener Energieträger. Und der stammt im Falle der Stadtteilheizungen tatsächlich aus örtlichen Quellen. Verheizt werden Pellets aus dem Pelletwerk in Holenbrunn, das von der WUN Bioenergie GmbH, einer SWW-Tochter, betrieben wird. Die für die Pelletherstellung nötigen Späne steuert die GELO-Holzwerke GmbH aus dem nahe Wunsiedel gelegenen Weißenstadt bei, die dafür wiederum Holz aus Wäldern der Region nutzt.

Besonderer Clou des Wunsiedler Konzepts: Zum Trocknen der Pellets wird Wärme gebraucht und die erzeugt das Biomasseheizkraftwerk der WUN Bioenergie in Wunsiedel-Holenbrunn. Als Brennmaterial dienen hier Holzhackschnitzel von lokalen Waldbauern und den Bayerischen Staatsforsten. Mit den Pellets löse man das Problem der Speicherung regenerativer Energie, erläutert Krasser. „Wir haben damit so etwas wie „kalte“ Fernwärme, die leicht transportierbar ist und genau dann in „heiße“ Fernwärme verwandelt wird, wenn der Wärmebedarf da ist.“

Mehr Wertschöpfung vor Ort
Das ausgeklügelte Konzept der SWW Wunsiedel ermöglicht eine dezentrale und regenerative Energieversorgung – und erfüllt damit die wesentlichen Voraussetzungen für Zukunftsfähigkeit. Zu bedenken ist laut Krasser auch die höhere Zustimmung der Bevölkerung zu neuen Ideen, „wenn sie dabei mitgenommen werden, vor Ort die Ergebnisse sehen und davon profitieren“. Eben dies geschieht in Wunsiedel. So haben die Bürgerinnen und Bürger nicht nur den Vorteil komfortabler Fernwärme, die eigene Heizungen überflüssig macht. Darüber hinaus werde die Wertschöpfung in der Region erhöht, sagt Krasser. „Und das ist gerade im strukturschwachen Nordostoberfranken ein entscheidendes Argument.“

Weitere Informationen auf der Homepage der Stadtwerke Wunsiedel

Wärme und Strom vor Ort erzeugen und verbrauchen – das ist das Konzept der Stadtwerke im oberfränkischen Wunsiedel.

Kontakt
SWW Wunsiedel GmbH
S. Spangenberg
Rot-Kreuz-Str. 6
95632 Wunsiedel
0921/7593553
s.spangenberg@froehlich-pr.de
http://www.s-w-w.de

Pressekontakt:
Fröhlich PR GmbH
Siynet Spangenberg
Alexanderstraße 14
95444 Bayreuth
0921/75935-53
s.spangenberg@froehlich-pr.de
http://www.s-w-w.de

Wissenschaft Technik Umwelt

florafuel verbessert kommunale Energieversorgung

Städte und Gemeinden erwarten im Zuge des Klimawandels eine Umstrukturierung der bestehenden energiewirtschaftlichen Wertschöpfung. Schon heute ermöglicht die Münchener florafuel AG, Biomasse wie Gras und Laub als regenerative Energieressource bedarfsgerecht, regional wirtschaftlich zu nutzen.

florafuel verbessert kommunale Energieversorgung

Bayerns Umweltminister Dr. Marcel Huber (Mitte), Hans Werner und Swantje Schlederer, florafuel AG

Drei Viertel der Kommunen (77 Prozent) erwarten, künftig die Energieversorgung durch Sonne, Wind und Biomasse vermehrt lokal organisieren und dadurch vom Klimawandel profitieren zu können. Dies ergab eine jüngst vom Institut der deutschen Wirtschaft (IW) durchgeführte Befragung von 317 deutschen Gemeinden zu den möglichen Folgen des Klimawandels. Demnach erhoffen sich die Kommunen, dass die Energieerzeugung zu einem größeren Anteil regional erfolgt und dass sich dadurch die Struktur der energiewirtschaftlichen Wertschöpfung ändert.

Städten, Gemeinden und Investoren, die die regionale Energieversorgung forcieren möchten, bietet die Münchener florafuel AG hoch effiziente Anlagen an, die aus regional vorhandenen, schnell nachwachsenden Biomasse-Ressourcen wie Laub, Schnittgras und Grassilage klimaneutrale Brennstoffe in Form von Pellets oder Briketts erzeugen. Kommunen profitieren von den florafuel-Anlagen gleich mehrfach. „Zum einen können sie ihren Energiemix auf eine breitere Rohstoffbasis stellen, zum anderen senkt die Biomasse-Nutzung die Entsorgungskosten in der kommunalen Landschaftspflege“, berichtet Hans Werner, Gründer und Vorstand der florafuel AG. Ein weiterer Vorteil seiner Anlagen ist es, dass die Verbrennung bzw. Vergasung der florafuel-Brennstoffe dezentral erfolgt und dass diese Brennstoffe grund- und spitzenlastfähig sind. Dadurch lässt sich vor Ort zu jeder Zeit genau die Energie in Form von Strom und Wärme bereitstellen, die benötigt wird.

Wie die bereits erwähnte Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft bestätigt, verstärkt der Klimawandel den Handlungsdruck bei Bürgern wie bei kommunalen Entscheidungsträgern zum CO2-Sparen. Gleichzeitig erhöht sich die Akzeptanz für erneuerbare Energien. Im Kontext der Befragung wurde immer wieder die Sorge geäußert, dass die mit dem Klimawandel wahrscheinlicher werdenden Stürme, Starkregenfälle und Hitze die lokale Energieversorgung beeinträchtigen könnten.

Für Dr. Swantje Mignon Schlederer, die als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Siedlungswasserwirtschaft und Abfalltechnik der Universität der Bundeswehr München maßgeblich an der Entwicklung des florafuel-Verfahrens beteiligt ist, zeigt diese Befürchtung, dass es umso wichtiger ist, eine bedarfsgerechte, regionale Energieversorgung bereitzustellen, zu der florafuel-Anlagen einen Beitrag leisten können.

Erst kürzlich besichtigte der bayerische Umweltminister Dr. Marcel Huber die florafuel-Versuchsanlage und informierte sich über das neue Bioenergie-Verfahren, das ein Ressourcen schonendes Verfahren darstellt, da florafuel-Anlagen ausschließlich kaum genutzte regenerative Energieressourcen verwerten.

Die florafuel AG hat ein innovatives Verfahren entwickelt, das es ermöglicht, Biomasse und biogene Reststoffe zu hochwertigen, regenerativen und CO2-neutralen Bioenergieträgern in Form von Pellets und Briketts aufzubereiten. Die dazu benötigten Anlagen und Trockner werden von der florafuel AG entwickelt und vertrieben. Die mit dem „florafuel-Verfahren“ erzeugten Bioenergieträger sind grund- und spitzenlastfähig und stellen unter ökologischen wie ökonomischen Gesichtspunkten eine ideale Ergänzung im Bioenergie-Mix dar. Das weltweit patentierte Verfahren wurde im Rahmen eines Forschungsprojekts gemeinsam mit dem Institut für Siedlungswasserwirtschaft und Abfalltechnik an der Universität der Bundeswehr München entwickelt und optimiert.

Weiterführendes Text- und Bildmaterial zur florafuel AG sowie zum florafuel-Verfahren und Produkten finden Pressevertreter auf der florafuel-Website im Presse Center unter http://www.florafuel/presse/

Kontakt:
florafuel AG
Hans Werner
Stahlgruberring 7a
81829 München
089 – 451088-0
inf@florafuel.de
http://www.florafuel.de

Pressekontakt:
Dr. Gestmann & Partner
Michael Gestmann
Colmantstr.39
53115 Bonn
0228-96699854
info@gestman-partner.de
http://www.gestmann-partner.de

Wissenschaft Technik Umwelt

Ein Industriestandort wird grün: GDF SUEZ-Tochter Cofely versorgt SKF Lüchow mit Wärme aus Biogas

– Abdeckung der Wärme-Grundlast durch Nutzung erneuerbarer Energien
– Industriebetrieb spart bei der Fernwärmeversorgung bis zu 20 Prozent CO2 im Jahr

Köln, 13. März 2012 – Die Cofely Deutschland GmbH, Spezialist für Umwelt- und Energieeffizienz, hat für die SKF GmbH am Standort Lüchow ein Wärmekonzept auf Basis erneuerbarer Energien umgesetzt. Dadurch kann die SKF GmbH in Lüchow ihre CO2-Emissionen bei der Fernwärmeversorgung um ca. 20 Prozent reduzieren – und liegt damit weit über den vom internationalen SKF-Konzern geforderten fünf Prozent pro Jahr. Gleichzeitig werden die jährlichen Wärmekosten signifikant gesenkt. Darüber hinaus übernimmt Cofely den Betrieb sowie die Wartung der gesamten Energieanlage für die Vertragslaufzeit von 10,5 Jahren und wird die unternehmenseigene eBox installieren. Mit diesem System können Verbrauchs- und Zählerdaten schnell und einfach gesammelt und über eine web-basierte Visualisierung eingesehen werden.

SKF, Lösungsanbieter für Bewegungstechnik wie beispielsweise Wälzlager, deckt die komplette Versorgungs-Grundlast nun allein mit der Abwärme einer Biogasanlage ab. Die so erzeugte thermische Energie nutzt das Unternehmen zur Warmwasserbereitung und Beheizung der Produktionshalle sowie der Lager- und Büroräume am niedersächsischen Industriestandort. Mit der Integration von erneuerbaren Energien in eine zuvor fossile Wärmeversorgung kommt SKF den Umweltzielen des internationalen SKF-Konzerns nach.

Die zur Wärmeversorgung benötigte Biogasanlage mit einer Gesamtleistung von rund 500 Kilowatt realisierte Cofely Deutschland zusammen mit dem Partner EnviTec.

Weitere Informationen zu Cofely Deutschland finden sich unter www.cofely.de.

Über Cofely und GDF SUEZ

Cofely ist europaweit die Nummer 1 für mehr Umwelt- und Energieeffizienz sowie einer der deutschlandweit führenden Spezialisten für gebäudetechnischen Anlagenbau, Anlagen- und Prozesstechnik, Facility Management, Energiemanagement und industrielle Kältetechnik. Die Cofely Deutschland GmbH und ihre Tochterfirma Cofely Refrigeration GmbH, die den Bereich der Kältetechnik vertritt, firmierten bis November 2009 als Axima Deutschland GmbH bzw. Axima Refrigeration GmbH und gehören zur französischen GDF SUEZ-Gruppe. Cofely ist in Deutschland in vier Geschäftsbereiche aufgeteilt: Anlagentechnik, Facility Services, Energy Services sowie Kältetechnik. Im Jahr 2011 erwirtschaftete die Cofely Deutschland mit insgesamt 1.745 Mitarbeitern einen Umsatz von rund 446 Mio. Euro. Das Unternehmen mit Hauptsitz in Köln verfügt über 19 Standorte und rund 40 Servicestützpunkte in ganz Deutschland. Der französische Mutterkonzern GDF SUEZ ist im Juli 2008 durch die Fusion der SUEZ-Gruppe und Gaz de France entstanden. Cofely gehört dem Geschäftsbereich GDF SUEZ Energy Services an, der im Jahr 2011 mit 77.000 Mitarbeitern einen Umsatz von 14,2 Mrd. Euro verzeichnete. GDF SUEZ ist als börsennotiertes Unternehmen weltweit führend über die gesamte Wertschöpfungskette der Energie und erzielte im Jahr 2011 mit 218.900 Mitarbeitern rund 90,7 Mrd. Euro Umsatz.
www.cofely.de / www.cofely-gdfsuez.com / www.gdfsuez.com

Cofely ist Sponsor von „FM – Die Möglichmacher“:

„FM – Die Möglichmacher“ ist eine Initiative, die es sich zum Ziel setzt, das Leistungsspektrum des Facility Management einer breiteren Öffentlichkeit bekannt zu machen und Nachwuchskräfte sowie qualifiziertes Fachpersonal für eine Karriere im Facility Management zu interessieren. Mitglieder der Initiative sind führende deutsche Facility-Management-Unternehmen und der Branchen-Verband GEFMA.
www.fm-die-moeglichmacher.de

Cofely Deutschland GmbH
Astrid Grüter
Dürener Straße 403-405
50858 Köln
+49 221 46905 204
www.cofely.de
astrid.grueter@cofely.de

Pressekontakt:
Schwartz Public Relations
Juliane Becker
Sendlinger Str. 42 A
80331 München
jb@schwartzpr.de
+49 89 211 871 41
http://www.schwartzpr.de

Wissenschaft Technik Umwelt

Nachhaltigleben.de Im Interview mit Uwe Schneidewind zum Thema Energiewende

Das Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie setzt sich mit seinen Untersuchungen für eine nachhaltige Entwicklung ein. Geschäftsführer Prof. Dr. Uwe Schneidewind erklärt im Interview, was die Forschung zum Entscheid für die Energiewende beigetragen hat und warum Deutschland damit zum Vorreiter wird.
Nachhaltigleben.de Im Interview mit Uwe Schneidewind zum Thema Energiewende
Logo von nachhaltigleben.de

Das Wuppertal Institut will gemäß seinem Leitbild Politik und Wissenschaft verbinden. Wie schaffen Sie als Forschungsinstitut derartige Verbindungen?

Indem wir mit unserer Forschung immer wieder gesellschaftlich und politisch relevante Fragen aufgreifen und unsere Forschungsergebnisse in einer Form aufbereiten, dass Sie von Politik und Gesellschaft verstanden werden.

Die Debatte um Nachhaltigkeit ist extrem dynamisch. Gibt es da überhaupt noch die Zeit für langwierige Forschung?

Gerade in dynamischen Zeiten ist Forschung wichtiger denn je. Denn nur wenn wir auch komplexe Systeme in ihrer Struktur gut verstehen, können richtungssichere politische Entscheidungen getroffen werden.

Welchen Einfluss hat Ihre Forschung konkret? Wie kann sie zum Beispiel zu einer nachhaltigen Energiepolitik beitragen?

Die Energiepolitik ist dafür ein schönes Beispiel. Die unter anderem auch vom Wuppertal Institut erstellten Energieszenarien haben gezeigt, dass ein weitgehender Umstieg auf regenerative Energien auch ohne Atomkraft in Deutschland möglich ist. Dies hat die politischen Entscheidungen zur Energiewende unterstützt. Aktuell begleiten wir auch andere Länder und insbesondere Städte auf dem Weg zu klimaleichten Strategien.

Können Sie bereits absehen, was die wichtigsten Veränderungen in Deutschland durch die Energiewende sein werden?

Deutschland wird mit der Energiewende eine wichtige Vorreiterrolle unter den Industrieländern einnehmen. Es ist zu hoffen, dass dies auch wieder mehr Bewegung in die internationalen Klimaverhandlungen bringt, wenn deutlich wird, dass eine erfolgreiche Industrienation auch auf weitgehend regenerativer Energiebasis erfolgreich wirtschaften kann.

Ist diese überhaupt so rasch und grundlegend umsetzbar, wie von der Politik vorgegeben?

Die vorgesehenen Ziele sind technisch und ökonomisch erreichbar. Wichtig ist, dass der regenerative Energie- und Netzausbau auf allen Ebenen, insbesondere auch in den großen Bundesländern NRW und Baden-Württemberg aktiv vorangetrieben wird.

Worin sehen Sie die größten Hemmnisse?

Ein wichtiger Angelpunkt ist die Steigerung der Energieeffizienz. Je mehr Energie wir sparen, desto leichter wird der Umstieg auf regenerative Energien. Hier müssen wir noch einen Zahn zulegen – sowohl technologisch als auch durch Anpassungen im Verhalten.

Und was bedeutet Nachhaltigkeit für Sie persönlich?

Nachhaltigkeit hat für mich sehr viel mit Demut zu tun – Demut vor einer erhaltenswerten Natur und vor den Entwicklungschancen anderer Menschen, heute und in künftigen Generationen.
nachhaltigleben.de – das erste Portal für einen nachhaltigen Lebensstil

Der Schutz der Umwelt ist eines der wichtigsten Anliegen. Die Plattform nachhaltigleben.de richtet sich an Menschen, die einen Lebensstil im Einklang mit den Grundsätzen der Nachhaltigkeit anstreben. Mit ihrer täglichen Konsumentscheidung können sie einen wichtigen Beitrag zur nachhaltigen Erhaltung der Umwelt leisten. Diesen Menschen bietet nachhaltigleben.de Übersicht, Orientierung und Austausch mit Gleichgesinnten. Das Portal will so dazu beitragen, den zentralen Hemmschuh für nachhaltiges Handeln – fehlende Informations- und Vergleichsmöglichkeiten und den daraus resultierenden Mangel an Wissens- und Entscheidungsgrundlagen – zu beseitigen.

Das Thema Nachhaltigkeit wird für immer mehr Menschen zum Kriterium bei ihrer Kaufentscheidung. Gleichzeitig wächst die Palette an nachhaltigen Angeboten rasant. Neben Bio-Lebensmitteln umfasst das Angebot heute nachhaltig produzierte Textilien, neue Formen der Mobilität, neue Möglichkeiten der Heizung oder Dämmung des Eigenheims oder nachhaltige Finanzanlagen, um nur einige Beispiele zu nennen. Entsprechend breit ist auch das inhaltliche Angebot von nachhaltigleben.de.

Die Entscheidung für einen nachhaltigen Lebensstil ist aber nicht nur rational geprägt. Entsprechend dem nachhaltigleben-Logo mit dem recycelten Herz will die Plattform auch begeistern und motivieren. So porträtiert die Redaktion von nachhaltigleben regelmässig Vorbilder und Pioniere der Nachhaltigkeit, stellt spannende Initiativen vor oder diskutiert kreative Ideen. Umfassende Services, wie z.B. eine geografische Suche nach nachhaltigen Points of Interest (Solarberater, Hofläden, nachhaltig geführte Restaurants etc.) oder ökologisch besonders empfehlenswerte Produkte (in Zusammenarbeit mit TopTen.ch) runden das Portal ab.

In Deutschland gibt es im Online-Bereich noch keine vergleichbare Plattform. Daher konnten bereits zum Start viele wichtige Institutionen als Partner gewonnen werden, wie das Umweltbundesamt, das Wuppertal Institut, das Forum nachhaltige Geldanlagen, die ETH Zürich und nachhaltigkeit.org.

nachhaltigleben ist eine Plattform der Carpe Media GmbH. Mit der ersten Plattform, familienleben.ch, ist Carpe Media heute mit grossem Abstand Reichweiten-Marktführerin in der Schweiz. Der junge digitale Verlag wurde vor 2 Jahren von Johannes Hummel und Andy Waldis gegründet. Hummel verfügt über langjährige Erfahrung in den Bereichen Nachhaltigkeit (Dissertation über nachhaltig produzierte Textilien am Institut für Wirtschaft und Ökologie der HSG St. Gallen) und Medien (leitende Positionen bei Ringier und Bertelsmann). Waldis war im Kader von Ringier, Kuoni Reisen und verschiedenen Kommunikations-Agenturen tätig.

Carpe Media Deutschland GmbH
Thomas Werner
Breslauer Str. 23
55126 Mainz
werner@sharemen.de
06131-9718724
http://www.nachhaltigleben.de