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Wissenschaft Technik Umwelt

Die vollständige stoffliche Verwertung von Klärschlamm wird Realität

Neues Verfahren von iGas energy verwertet alle organischen Abfälle, die in Kommunen entstehen.

Die vollständige stoffliche Verwertung von Klärschlamm wird Realität

Mit dem HyGas-Verfahren wird Klärschlamm vollständig in den Stoffkreislauf zurückgeführt.

Die iGas energy GmbH hat ein Verfahren entwickelt, mit dem Klärschlamm vollständig in den Stoffkreislauf zurückgeführt wird. Die Endprodukte sind vermarktbare Wertstoffe, unter anderem pflanzenverfügbarer Phosphor, sowie das Synthesegas „HyGas“, das verstromt werden kann. Das Unternehmen aus Stolberg plant, eine Pilotanlage zu bauen, die Faulschlamm aus Kläranlagen verarbeitet und zusätzlich alle anderen in Kommunen anfallenden organischen Abfälle aufnimmt.

Bei der Aufbereitung organischer Abfälle macht iGas energy alle im Schlamm enthaltenen Stoffe restlos verwertbar. Es entstehen keinerlei Abfallstoffe, sondern nur Wertstoffe, die dem Stoffkreislauf zugeführt werden. Das neue HyGas-Verfahren eignet sich nicht nur für Klärschlamm: In derselben Anlage können auch andere organische Abfälle verarbeitet werden, so zum Beispiel Bio-Abfall wie Grünschnitt oder Trester, Gärreste aus Biogas-Anlagen und Gülle, aber auch Abfälle aus der Lebensmittelindustrie.

Mit dem neuen Verfahren löst iGas energy ein schon jetzt bestehendes Problem, das sich mit Inkrafttreten der neuen Klärschlammverordnung deutlich verschärfen wird: Klärschlamm darf in Zukunft in Müll- und Mitverbrennungsanlagen nur noch dann verbrannt noch in großen Mengen in der Landwirtschaft ausgebracht werden, wenn der im Schlamm enthaltene Phosphor zurückgewonnen wird. Hierfür existierte bisher keine Lösung.

Karl-Heinz Lentz, der Gründer und Geschäftsführer von iGas energy, sieht hohen Bedarf für neue Lösungen: „Die Klärschlammverordnung ist verabschiedet und wird umgesetzt. In Zukunft müssen in Deutschland jährlich rund 1,8 Millionen t Klärschlamm-Trockensubstanz anders entsorgt werden. Mit der dem HyGas-Verfahren machen wir aus organischem Abfall Wertstoffe und senken gleichzeitig die Entsorgungskosten drastisch. Unser HyGas-Verfahren ist das einzige, mit dem Betreiber von Kläranlagen die neue Klärschlammverordnung erfüllen können.“

Darüber hinaus hat HyGas hohes Potenzial, die Abhängigkeit Deutschlands vom Phosphorimport zu mindern: Würden alle deutschen Kläranlagen nach dem Verfahren arbeiten, könnten jährlich etwa 55.000 t Phosphor zurückgewonnen werden – das entspricht rund 60 Prozent des Bedarfes an Phosphor.

Mehr Einnahmen, niedrigere Kosten

Alle im Klärschlamm enthaltenen festen Stoffe, Mineralstoffe, Schwermetallsalze und pflanzenverfügbare Nährstoffsalze vermarktet werden. Potenzielle Abnehmer dieser Wertstoffe sind die Baustoff-, Dünger- und die Metallindustrie. Das Synthesegas und der damit erzeugte Strom können in den Kläranlagen genutzt werden, was zusätzlich eine Einsparung von CO2 mit sich bringt.

Auch die Kostenseite sieht positiv aus: Klärschlamm braucht in Zukunft weder transportiert, noch verbrannt oder deponiert zu werden. Insgesamt ergeben sich äußerst geringe, langfristig stabile Entsorgungskosten, was den Zielen der Kommunen sehr entgegenkommt. Berechnungen zeigen, dass die Entsorgungskosten einschließlich der Rückgewinnung des Phosphors pro Einwohner und Jahr langfristig stabil auf etwa vier Euro gehalten werden können. Dabei sind die Erlöse aus dem Verkauf der Wertstoffe noch nicht berücksichtigt.

Die Technik

Die im Klärschlamm enthaltene, nasse organische Masse wird in überkritischem Wasser – bei einen Druck von mehr als 250 bar und einer Temperatur über 600 °C – in Synthesegas aufgespalten, das gespeichert und später auch verstromt werden kann. Es besteht aus Kohlendioxid, Methan und Wasserstoff, ferner aus Propan und Ethen. Da das Gas unter hohem Druck steht, kann es leicht gespeichert werden.

Auch alle festen Inhaltsstoffe des Klärschlamms – Mineralstoffe und Salze – werden verwertet: Es entstehen keinerlei Abfallprodukte, die entsorgt werden müssen. Die im Prozess anfallenden Nährstoffsalze – unter anderem Phosphor – sind hoch pflanzenverfügbar und eignen sich deshalb ideal als Rohstoff für die Herstellung von Dünger.

Ein willkommener Nebeneffekt ist auch, dass der Schlamm bei den hohen Temperaturen im Prozess quasi „en passant“ hygienisiert wird. Medikamentenrückstände, die im Klärschlamm enthalten sind, geraten so nicht zurück in die Nahrungskette.

Kläranlagen werden zu Kraftwerken

Auch die Energiebilanz des Prozesses ist positiv. Ein wesentlicher Grund dafür ist, dass im Gegensatz zu traditionellen Verfahren keine Vortrocknung des nassen Schlamms erforderlich ist und keine Verdampfungsverluste entstehen.

Lentz will Kläranlagen zu Stromerzeugern machen: „Das Abwasser, das in die Kläranlagen kommt, enthält so viel chemisch gebundene Energie, dass die Anlagen eigentlich mit Energieüberschuss arbeiten müssten. Heute sind sie jedoch fast ausnahmslos Energieverbraucher. Die etwa 10.000 kommunalen und industriellen Kläranlagen in Deutschland benötigen jährlich etwa 4.400 GWh Strom – nur für die Reinigung des Abwassers! Bei der Überkritischen Gaserzeugung dahingegen ist die elektrische Energiebilanz positiv: So können die Betreiber den Strom, den sie in ihrer Kläranlage erzeugen, selbst nutzen oder verkaufen. Und bei der Verstromung entsteht kein Kohlendioxid.“

Die Pilotanlage

iGas energy plant, eine erste marktgerechte Anlage im industriellen Maßstab zu bauen, die entwässerten Faulschlamm verarbeiten soll. Mit einer Kapazität von 200.000 Einwohnerwerten soll sie die weltweit größte Anlage zur vollständigen stofflichen Verwertung von Klärschlamm sein.

Hintergrund: Überkritisches Wasser

Überkritisches (auch „superkritisch“ genanntes) Wasser entsteht jenseits des „kritischen Punktes“ bei einer Temperatur von mindestens 374 °C und einem Druck von mindestens 221 bar. Es ist dicht wie eine Flüssigkeit, hat aber dieselbe Viskosität wie ein Gas.

In diesem „vierten Aggregatzustand“ gehen organische Stoffe vollständig in Lösung. Oberhalb von 500 °C ist das überkritische Wasser nicht nur Lösungs-, sondern auch Reaktionsmittel: Es ermöglicht die Oxidationsreaktion, bei der die organischen Verbindungen in das Synthesegas „HyGas“ aufgespalten werden.

Über iGas energy

Die iGas energy GmbH wurde im Jahr 2016 von Karl-Heinz Lentz mit der Idee gegründet, mit innovativer Technik einen Beitrag zum Wandel unserer heutigen Rohstoffverbrauchswirtschaft zu einer nachhaltigen Kreislaufwirtschaft zu leisten.

Heute ist iGas energy in drei Bereichen aktiv:

– Ressourcen schonende Kreislaufwirtschaft
Restlose Rückführung von Wertstoffen und Energie aus wässrigen organischen Abfällen in die Stoffkreisläufe

– Wasserstoff aus erneuerbaren Energien
Power-to-X-Anlagen für die Speicherung von erneuerbarer Energie durch Umwandlung in Wasserstoff mittels Hochdruck-PEM-Elektrolyse

– Innovative Gasetechnik
Anlagentechnik für die Versorgung industrieller Prozesse mit Gasen

Der Gründer und Geschäftsführer des Unternehmens, Dipl.-Ing. Karl-Heinz Lentz, hat an der Fachhochschule Aachen Chemieingenieurwesen mit dem Schwerpunkt chemische Verfahrenstechnik studiert und verfügt über jahrzehntelange Erfahrung im Anlagenbau.

iGas energy ist in die SK Gruppe eingebunden und nutzt in der Zusammenarbeit mit den Konzernschwestern vielfältige Synergien, zum Beispiel in der Automatisierungs-, Gleichrichter- und Hochdrucktechnik.

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Wissenschaft Technik Umwelt

Etiketten aus Steinpapier

Nachhaltige Etiketten mit samtiger Haptik von Etiket Schiller

Etiketten aus Steinpapier

Die nachhaltigen Etiketten aus Steinpapier sind für verschiedene Anwendungsbereiche interessant. (Bildquelle: Etiket Schiller)

-Etiketten aus Steinpapier: Nachhaltige Zusammensetzung und Herstellung
-Die Etiketten sind zu 100 Prozent zellstofffrei
-Konventionelle Verarbeitung und Gestaltung

Plüderhausen, 21. August 2017. Etiket Schiller erweitert sein Produktportfolio um Etiketten aus Steinpapier. Das nachhaltige Etikettenmaterial besteht zu 80 Prozent aus natürlichem Steinmehl und zu 20 Prozent aus Recycling-PE. Das Etikettenmaterial ist für verschiedene Anwendungsbereiche interessant: für die Kosmetik-, Getränke-, Feinkost-, Bio- und Lebensmittelbranche. Hochwertige und optisch ansprechende Produkte profitieren von der samtigen Haptik der Etiketten.

Umweltschonende Herstellung
Die Etiketten aus Steinpapier zeichnen sich vor allem durch ihre nachhaltige Zusammensetzung und Herstellung aus. Größtenteils besteht das Material aus Steinmehl von Marmor-Abfällen (Calciumcarbonat), das mit Hilfe von recycelter PE-Folie gebunden wird. Für die Herstellung werden kein Wasser, Holz, Säure oder Bleichmittel benötigt und damit wird deutlich weniger Energie aufgewendet als für herkömmliches Papier. Die Etiketten aus Steinpapier sind zu 100 Prozent zellstofffrei – sind aber beschreibbar wie Papier und wasserresistent wie eine Folie.
Das Steinpapier lässt sich problemlos in den Recyclingkreislauf von Kunststoff integrieren. Beim Verbrennen von Steinpapier entstehen keine giftigen Gase. Unter permanenter Sonneneinstrahlung beginnt das Material sich aufzulösen und zerfällt nach etwa einem Jahr zu Staub. Das Etikettenmaterial eignet sich vor allem für umweltbewusste Unternehmen, die Wert auf eine nachhaltige Verpackung legen.

Anwendungsvorteile: flüssigkeitsresistent, reißfest, beschreibbar
Die Etiketten aus Steinpapier von Etiket Schiller bieten Anwendern verschiedene Vorteile gegenüber Papieretiketten oder PE-Folie. Sie sind resistent gegen Flüssigkeiten und können daher für Anwendungen in Nasszellen verwendet werden. Das Material ist im direkten Vergleich deutlich reißfester als Papier oder Karton. Dabei bleibt das Etikettenmaterial auch im nassen Zustand beschreibbar. Zusätzlicher Vorteil für Anwender: Die Etiketten aus Steinpapier haben einen hohen Weißheitsgrad – auch ohne Bleichmittel.

Konventionelle Verarbeitung und Gestaltung
Die Etiketten aus Steinpapier lassen sich bedrucken wie konventionelles Material. Sie lassen sich mit einer Blind- oder Heißprägung versehen oder mit Relieflack veredeln. Damit bietet Etiket Schiller seinen Kunden vielfältige Möglichkeiten zu einer aufmerksamkeitsstarken Gestaltung ihrer Etiketten. Es sind bereits Auflagen von 500 Stück möglich.

Ganzheitliches Nachhaltigkeitskonzept bei Etiket Schiller
Mit den Etiketten aus Steinpapier verfolgt Etiket Schiller sein umfangreiches Nachhaltigkeitskonzept konsequent weiter. Kunden werden bei dem Etikettenhersteller individuell beraten und erhalten Unterstützung bei der Auswahl umweltschonender Etiketten und deren Gestaltung. Die nachhaltige Unternehmensphilosophie von Etiket Schiller spiegelt sich nicht nur in den Etiketten wieder, sondern auch in deren Trägermaterial aus Glassinepapier. Im Vergleich zu einem PET-Träger hinterlässt das Glassinepapier einen bis zu 46 Prozent kleineren Kohlenstoff-Fußabdruck. Durch umweltschonendes Recycling entsteht aus dem Glassine-Träger wieder neues hochwertiges Recyclingpapier.

Hochauflösende Produktfotos und diesen Text finden Sie zum Download in der digitalen Pressemappe: http://pressemappe.etiket-schiller.panama-pr.de/

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Die Etiket Schiller GmbH mit Sitz in Plüderhausen zählt zu den führenden Etikettenherstellern in Deutschland. Das 1936 gegründete Familienunternehmen wird von den Geschwistern Susanne Daiber und Gunter Schiller geführt und erzielte 2016 mit 43 Mitarbeitern rund fünf Millionen Euro Jahresumsatz. Etiket Schiller ist Spezialist für die Produktion von Selbstklebe-Etiketten, Kennzeichnungen, Aufklebern und Typenschildern für Industrie, Handwerk und Medizin. Seit 2016 verfolgt das Unternehmen ein umfassendes Nachhaltigkeitskonzept, sowohl für das Unternehmen als auch für die Etiketten, von der Beschaffung bis zur Entsorgung. Etiket Schiller ist nach DIN EN ISO 9001:2015 zertifiziert.
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Environment Energy

Rotor Impact Mill turns previously unusable automotive shredder residue into a valuable resource

Recovering metals from fine shredder fractions: Non-ferrous metal fractions become usable thanks to enhanced processing.

Rotor Impact Mill turns previously unusable automotive shredder residue into a valuable resource

The BHS Rotor Impact Mill of type RPMV is shown in the center

Kajaanin Romu Oy operates one of Finland“s most advanced plants for recycling scrap in the town of Kajaani, located approximately 500 km northeast of Helsinki. The company recently commissioned a BHS-Sonthofen plant for processing automotive shredder residue (ASR) fine fractions of particle sizes between 0 and 30 mm. It separates the feed material abundant with valuable metals into „light“ and „heavy“ fractions in a single pass. This allows the plant operators to economically produce fractions that can be sold profitably. Moreover, the plant significantly reduces the cost of material disposal at landfills.

Experience with operating shredders in the context of recycling has proven time and again that heavy non-ferrous fractions of material left over after shredding and processing large automotive, electrical or electronic scrap components still hold value. A metric ton can contain up to 20 grams of gold and up to 300 grams of silver, as well as platinum and other precious and non-ferrous metals.

Operators report that they are able to earn about EUR 3,000 per metric ton just from selling the heavy fraction of non-ferrous metals. BHS has taken improved fine fraction processing even further by integrating secondary cleaning of metals into the processing stage. This allows Finnish operator Kajaanin Romu Oy to unlock the value of reusable materials present in the ASR fine fraction. The system delivers a throughput of around 10 metric tons per hour.

At the end of the process, even the non-ferrous metal fractions are cleanly separated in silos. This includes heavy ones such as copper, gold and silver as well as light fractions such as aluminum. Presently, the proportion of salable non-ferrous metals amounts to about five to seven percent of the processed volume.

BHS-Sonthofen ASR systems do not only process fine fractions from automotive shredders. They are also suitable for processing waste incineration plant slag and electronics scrap. This means that recycling companies can adapt their product portfolio to meet increasing requirements: The higher the proportion of electronic components and platinum in vehicles and electronic devices, the greater the volume of valuable substances that can be extracted for reuse.

The technology in detail

The plant installed at Kajaanin Romu is fed fine fractions with a particle size of under 30 mm from the automotive shredder. In other words, it processes fractions that could not be used prior to introducing this system. The Rotor Impact Mill of type RPMV 1513 – a system uniquely offered by BHS-Sonthofen – crushes the material and separates it. In doing so, it works selectively, finely crushing brittle materials such as mineral substances, glass and castings and separating composites. Elastic materials such as rubber, on the other hand, remain intact.

The metals can be reclaimed since the Rotor Impact Mill shapes the pliable metals into balls. This is necessary in order for non-ferrous metals to be cleanly separated from other materials in the downstream process. The material, which is often long and flat when inserted into the mill, has to be compact and as round as possible to enable separation of the non-ferrous metal pieces.

Following this step, the material passes through a hopper into a screening machine that separates it into three fractions of 0 to 3, 3 to 6, and 6 to 12 mm. Each of these is separated into „heavy“ and „light“ through density separation. The heavy material that contains the metallic components is further separated into magnetic and non-magnetic metallic fractions using magnetic separators.

In the final processing stage, non-ferrous metals are separated into heavy (e.g., copper, gold and silver) and light (e.g., aluminum) fractions.

Moreover, the plant also generates a light fraction that primarily consists of plastic parts. This fraction is suitable for thermal utilization and does not need to be disposed of at landfills.

About BHS-Sonthofen GmbH

BHS-Sonthofen GmbH is an owner-operated group of companies in the field of machinery and plant engineering based in Sonthofen, Germany. The company offers technical solutions for mechanical process technology, concentrating primarily on mixing, crushing, recycling and filtration. BHS-Sonthofen has a global presence, with more than 350 employees and several subsidiaries.

The Recycling Technology division offers a broad range of machines and plants for the recycling industry. The product portfolio comprises recycling machines for processing and pre-/post-shredding a diverse range of recyclable and waste materials using crushing and cutting technology. This includes scrap, shredder residual fractions, slag and incinerator bottom ash as well as tires, cables, refuse-derived fuels and domestic, commercial and industrial waste. Moreover, we plan and implement complete turnkey recycling plants for our customers.

For further information, please visit: www.bhs-sonthofen.de

Company-Contact
BHS-Sonthofen GmbH
Roland Schmid
An der Eisenschmelze 47
D-87527 Sonthofen, Germany
Phone: +49 8321 6099-231
E-Mail: press@bhs-sonthofen.de
Url: http://www.bhs-sonthofen.de

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Wissenschaft Technik Umwelt

Ressourcenschonung durch konsequenten Rückkonsum

Neues RAL Gütezeichen Rückkonsum erleichtert Wertstoffrücknahme

Ressourcenschonung durch konsequenten Rückkonsum

RAL Gütezeichen Rückkonsum / RAL

Bonn, 27.06 2017 – Bei der Schonung natürlicher Ressourcen kommt dem Prinzip der Kreislaufwirtschaft große Bedeutung zu. Ziel ist es, in der Herstellung von Produkten eingesetzte Rohstoffe nach deren Gebrauch wieder vollständig in den Werkstoffkreislauf zurückzuführen und zu erhalten. Damit dies funktioniert, ist eine nachhaltige Organisation der Rücknahme ausgemusterter Produkte und Materialien zu Recyclingzwecken notwendig. Das neue RAL Gütezeichen Rückkonsum steht für verbraucherfreundliche Einrichtungen zur Wertstoffrücknahme – sogenannte Rückkonsumzentren. In diesen können Verbraucher nicht nur bequem ihre Wertstoffe abgeben, sondern werden auch mit wichtigen Informationen rund um den nachhaltigen Umgang mit Ressourcen informiert.

Um eine effektive Kreislaufwirtschaft und damit die Schonung natürlicher Ressourcen zu ermöglichen, ist es wichtig, dass nicht mehr benötigte oder defekte Waren unkompliziert zur Weiterverwertung abgeben werden können. Betriebe, die das neue RAL Gütezeichen Rückkonsum tragen, bieten arbeitnehmerfreundliche Öffnungszeiten, informieren über Möglichkeiten der Abfallvermeidung und stellen Verbrauchern in einem sogenannten Second-Hand-Bereich noch gebrauchsfähige Produkte zur Mitnahme zur Verfügung. RAL gütegesicherte Rückkonsumzentren organisieren die Rücknahme von Ge- und Verbrauchsgütern spiegelbildlich zu deren Konsum. Die abgegebenen Wertstoffe werden nach Verwertbarkeit klassifiziert, sachgerecht gelagert und soweit wie möglich entsprechenden Recyclingprozessen zugeführt.

Transparente Stoffströme

Das RAL Gütezeichen Rückkonsum steht aber nicht nur für eine serviceorientierte und fachgerechte Rücknahme von Wertstoffen. Die mit der Vergabe des RAL Gütezeichens verbundenen Dokumentationspflichten schaffen zudem hohe Transparenz: Alle eingegangenen Produkte werden ebenso erfasst wie die zur Weiterverwertung, zum Recycling, zur energetischen Verwertung oder zur Deponierung weitergeleiteten Stoffe. Hierdurch lassen sich Recyclingströme nachvollziehen, Aussagen zur tatsächlichen Effizienz treffen und Verbesserungspotenziale im Sinne der Kreislaufwirtschaft erarbeiten.

Informationen zur RAL Gütesicherung:

Für die Anerkennung von RAL Gütezeichen ist seit 1925 RAL Deutsches Institut für Gütesicherung und Kennzeichnung im Produkt- und Dienstleistungsbereich zuständig. Die zuverlässige Einhaltung des hohen Qualitätsanspruchs wird durch ein dichtes Netz stetiger Eigen- und Fremdüberwachung gesichert, dem sich die Hersteller und Anbieter freiwillig unterwerfen. Als objektive und interessensneutrale Kennzeichnung werden RAL Gütezeichen den wachsenden Ansprüchen der Verbraucher gerecht und stehen für deren Schutz.

Kontakt
RAL Deutsches Institut für Gütesicherung und Kennzeichnung e. V.
Andrea Knaden
Fränkische Straße 7
53229 Bonn
0228 / 68895-172
presse@RAL.de
http://www.ral-guetezeichen.de

Wirtschaft Handel Maschinenbau

TEKAEF – Experte für Nachhaltigkeitsstrategien und Corporate Social Responsibility (CSR)

Die Förderung von nachhaltigen Maßnahmen und innovativen Lösungen, welche den Produktlebensweg verlängern, steht bei TEKAEF seit Unternehmensgründung im Jahr 1994 im Vordergrund.

TEKAEF - Experte für Nachhaltigkeitsstrategien und Corporate Social Responsibility (CSR)

TEKAEF Remarketing-Prozess

TEKAEF sieht sich als Unternehmen einer ökologischen und sozialen Verantwortung verpflichtet, ist nach der internationalen Umweltmanagementnorm ISO 14001 zertifiziert und bietet Unternehmen bei der Anschaffung neuer Hardware unterschiedliche Services, um den kompletten Lebenszyklus von IT-Produkten abbilden zu können – vom Vertrieb bis hin zur Wiedervermarktung.

Die Förderung von nachhaltigen Maßnahmen und innovativen Lösungen, welche den Produktlebensweg verlängern, steht bei TEKAEF seit Unternehmensgründung im Jahr 1994 im Vordergrund. Damit gehört TEKAEF zu den Vorreitern für die Umsetzung von Nachhaltigkeitsstrategien und Corporate Social Responsibility (CSR) in Österreich.

Der Lebenszyklus beschreibt alle Phasen eines Produktlebens, von der Planung bis zur Entsorgung nach seiner Nutzung bzw. die Rückführung in den Markt. TEKAEF bildet den kompletten Product Lifecycle nach Fertigung (rot) ab: Dazu gehört neben Vertrieb und Versand inklusive Rollout auch die Finanzierung von Hardware. Services des aktiven Produktzyklus“ wie Bewirtschaftung, Konfektionierung und die Installation von Security-Konzepten zählen ebenso zum TEKAEF-Portfolio wie die Abwicklung des letzten Abschnitts, dem Remarketing und Recycling. Remarketing beschreibt die Wiedervermarktung oder den erneuten Verkauf gebrauchter Artikel nach Instandsetzung und Reinigung.

Am Ende des Produktzyklus‘, wenn die Systeme veraltet sind, kommt die TEKAEF ins Spiel und bietet die Möglichkeit, alte Hardware auszumustern oder wiederzuverkaufen und damit einen neuen Produktkreislauf zu starten. Dabei werden gesetzliche Bestimmungen eingehalten und Umweltaspekte berücksichtigt. Auch in Punkto Datensicherheit ist TEKAEF Vorreiter, egal ob es sich um die Vernichtung vertraulicher, sensibler Informationen auf Servern, Desktop-PCs und Notebooks handelt oder die Entfernung von Etiketten und Aufklebern auf Geräten. Auf diese Weise können Altgeräte erneut in den Wiederverkauf gelangen, kaputte Hardware wird recycelt oder vernichtet.

Durch die AWG-zertifizierte Rücknahme von IT-Produkten (PCs, Server, Storage, Monitore, Notebooks, Drucker, usw.) und der Beteiligung am Verwertungsertrag bietet TEKAEF ihren Kunden wirtschaftliche und umweltfreundliche Lösungen für die Verwertung von Altgeräten.

Das Dienstleistungsportfolio umfasst hierbei:
– Abholung (Verpacken, Rücknahme und Einlagerung)
– Erfassung und Bearbeitung (Inventarisierung und Bericht)
– Zertifizierte Datenlöschung
– Verwertung

Die Verwertung beinhaltet einerseits die Weiterverwendung im Markt oder die Entsorgung inklusive Recycling. Mit diesem umfassenden Konzept gehört TEKAEF österreichweit zu den größten Anbietern im B2B-Segment.

TEKEAF ist ein marktführender Anbieter für Lösungen rund um den Büroalltag und bietet ein herstellerunabhängiges Komplettportfolio aus Produkten, Plattformen und Services. Das Unternehmen unterstützt seine Kunden bei der zeitlich und räumlich flexiblen Gestaltung der Abläufe rund um die Themen Druck- und Dokumentenmanagement sowie mobiler Arbeitsplatz. Dabei pflegt der Full-Service-Dienstleister hervorragende Beziehungen zu den größten Herstellern aus den Branchen Print, Office und Mobility und garantiert bestmögliche Beschaffung und Optimierung des Büros. TEKAEF wurde im Jahr 1994 am Hauptstandort Ried im Innkreis gegründet und betreibt Niederlassungen in Linz, Wien und München. Das Unternehmen betreut mit 63 Mitarbeitern fast 5.000 Kunden in Österreich und Deutschland, unter anderem BILLA, Prangl, Freudenberg IT, Bundesbeschaffung und das Arbeitsmarktservice AMS. Im Jahr 2016 konnte TEKAEF ein Geschäftsvolumen von 40 Millionen Euro ausweisen.

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Wissenschaft Technik Umwelt

Gino Salamena neuer Geschäftsführer ELS GmbH

Sascha Schuh intensiviert internationale Aktivitäten der ASCON Holding

Gino Salamena neuer Geschäftsführer ELS GmbH

Gino Salamena, Geschäftsführer ELS GmbH

Bonn, 29.05.2017. Zum 1. Juni 2017 ist Gino Salamena neben Sascha Schuh und Heiner Oepen zum neuen dritten Geschäftsführer der ELS GmbH bestellt worden. Er verantwortet den Geschäftsführungsbereich Vertrieb, den er von Sascha Schuh übernimmt. Gino Salamena ist bereits seit vielen Jahren im Markt für Entsorgung und Verpackungslizenzierung tätig, er war u. a. Geschäftsführer der Redual und verfügt über eine entsprechend weitreichende Marktkenntnis. Salamenas Aufgabe wird es neben der Leitung des Vertriebs sein, die ELS GmbH neben dem verstärkten Aufbau von Rücknahmesystemen auf die neuen Herausforderungen durch das Verpackungsgesetz ab 2019 vorzubereiten und diese umzusetzen.

Sascha Schuh ist weiterhin in der Geschäftsführung der ELS GmbH tätig und verantwortet den Bereich Kommunikation, die Stabsstelle Vertriebs-IT sowie das Projekt Lateinamerika. Schwerpunktmäßig konzentriert sich Sascha Schuh ab sofort auf den Auf- und Ausbau des internationalen Geschäfts der ASCON Resource Management Holding.

„Mit Gino Salamena haben wir für die ELS GmbH einen ausgewiesenen Spezialisten für den Markt für Verpackungslizenzierung und -entsorgung gewonnen. Ich schätze Herrn Salamena nicht nur fachlich, sondern auch persönlich und freue mich auf sein Engagement für die ELS“, sagt Sascha Schuh. „Ich habe den Geschäftsführungsbereich Vertrieb abgegeben, um mich auf die internationalen Aktivitäten der Holding zu fokussieren. Es ist unser erklärtes strategisches Ziel, neue Geschäftsfelder zu erschließen und unser weltweit nachhaltiges Stoffstrommanagement weiter auszubauen – das stärkt die gesamte Unternehmensgruppe.“

Die ELS Europäische LizenzierungsSysteme GmbH ist Full-Service-Dienstleister bei der Verpackungslizenzierung mit Sitz in Bonn. Sie bietet ihren Kunden mit dem eigenen dualen System ELS Dual eine umfassende und rechtssichere Beratung, Lizenzierung und Dokumentation in allen europäischen Märkten zur rechtskonformen Erfüllung der jeweiligen Gesetze und Verordnungen. Ebenso entwickelt die ELS Lösungen für die Lizenzierung von Transportverpackungen, von Elektronikaltgeräten gemäß WEEE und Batterien. Die ELS ist Mitglied der ASCON Resource Management Holding GmbH, einer Unternehmensgruppe der Kreislaufwirtschaft – Experte für Umwelt, Abfall und Recycling.

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ELS Europäische LizenzierungsSysteme GmbH
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Wirtschaft Handel Maschinenbau

Neuer Ordner aus PP-Kunststoff komplett recycelbar

NOVO bringt Weiterentwicklung des bewährten ERGO-Ordners auf den Markt

Neuer Ordner aus PP-Kunststoff komplett recycelbar

Bonn, 18. Mai 2017 – Die NOVO-Organisationsmittel GmbH bringt mit „ERGO Ecolite“ zum ersten Mal einen ökologischen Ringordner auf den Markt, der aus recyceltem Polypropylen besteht und selbst zu 100 Prozent recycelt werden kann – ohne Demontage oder Materialtrennung. Alle Bestandteile vom Ordnerrücken über den stabilen Rundum-Kanten-Schutz bis hin zur Schließmechanik bestehen aus PP-Kunststoff. „Es ist eine Fortentwicklung des bewährten ERGO-Ordners, den wir bereits im Programm haben“, erklärt NOVO-Geschäftsführer Thomas Ehm.

Die Ordner gibt es im Format DIN A4 und in einer Breite von fünf Zentimetern, wahlweise für 2-Fach oder 4-Fach-Lochung. Anders als herkömmliche Aktenordner können sie wie ein Buch ganz aufgeklappt werden, ohne die Mechanik öffnen zu müssen. Das Geheimnis sind nahtlos ineinandergreifende Bügel, deren Enden im Ordnerrücken verschwinden. Mit Hilfe einer Drucktaste können die stabilen Kunststoff-Bügel geöffnet werden. Wird der Ordner zugeklappt, schließt die Mechanik automatisch – „ohne dass der Inhalt wie bei einem Aktenordner zuvor von links nach rechts gewuchtet werden muss“, betont Thomas Ehm. Die Rückenschilder lassen sich einfach und klebefrei in dem ebenfalls recycelbaren Sichtfenster austauschen.

Der ökologische Ordner ist in den Farben schwarz, rot und blau erhältlich. Daneben gibt es als Zubehör Register, Hüllen, Ordnertaschen und praktische Tischständer, um aus dem Ordner wie aus einem Buch lesen zu können. Der Hersteller gewährt auf die ERGO-Ordner fünf Jahre Garantie.

Die NOVO-Organisationsmittel GmbH mit Sitz in Bonn existiert seit dem Jahr 1901. Firmengründer Heinz Ball hat mit der Erfindung der Klarsichthülle im Jahr 1951 die Ablage und Archivierung in Büros revolutioniert. Zusammen mit Siemens führte NOVO das Lager- und Bestellwesen für Apotheken ein (ABDA-Karten), das bis heute vielerorts noch Standard ist. In den 1970-er und 1980-er Jahren kam die Produktion von Kreditkarten, Chipkarten, Kundenkarten und anderen Kunststoffkarten hinzu. Heute produziert das Unternehmen jährlich rund 30 Millionen Karten.

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Bildung Karriere Schulungen

Seminarbeitrag der EM Global Service AG, Liechtenstein

Leistungsfähige Recyclingtechniken – Trennung und Entsorgung – Wiederverwertung, von Niels Haake, EM Global Service AG.

Seminarbeitrag der EM Global Service AG, Liechtenstein

Seminarbeitrag der EM Global Service AG, Liechtenstein: Schrott Recycling – Silber und Gold

Bekannt ist, dass die deutsche Industrie zu den größten Rohstoffverbrauchern der Welt zählt, aber an der globalen Rohstoffförderung nimmt Deutschland kaum teil. Der bedeutende Steinkohleabbau befindet sich in der Phase der Abwicklung. Unweit der deutschniederländischen Grenze, neben dem kleinen Ort Emlichheim, wird seit Anfang der 1950erJahre Öl gefördert. Zahlreiche Ölfelder sind relativ weit ausgebeutet, dass mit unterschiedlichsten Methoden nachgeholfen wird. Sogar auf der Ostsee Ferieninsel Usedom wird nach Öl gebohrt, da der hohe Ölpreis den Aufwand immer noch lukrativ macht.

Aus Schrott wird Silber und Gold – Recycling

Leistungsfähige Recyclingtechniken kommen angesichts zunehmender Rohstoffknappheit immer mehr in Mode. Alte Deponien, auf denen in der Vergangenheit Materialien ohne Trennung entsorgt wurden, werden neu erschlossen. Die Rückgewinnung ist aber ein kompliziertes Verfahren; hochwertige Bestandteile aus der Kommunikationstechnik, die in feinsten Schichten aufgetragen wurden, werden isoliert. Dies ist für Deutschland die wichtigste Rohstoffquelle.

Millionen Tonnen Abfall, die jedes Jahr in den privaten Haushalten anfallen, werden recycelt. Der Bundesbürger erzeugt rund 20 kg Elektroschrott – und das jährlich. 64% werden aus dem gesamten Abfall wiederverwertet, und diese können in neue Rohstoffe verwandelt werden. Recycling und Kreislaufwirtschaft sind unabdingbar, ressourcenschonender Umgang mit den Rohstoffen auch. Die Steigerung der Ressourceneffizienz steht im Vordergrund, und der Verbraucher muss einbezogen werden. Durch neue Technologien mit reduzierten Metallanteilen und verbessertem Recycling könnte die deutsche Industrie erheblich einsparen. Ressourceneffizienz ist eng verbunden mit Klimaschutz der Verbände der deutschen Ingenieure. Der wesentliche Anreiz liegt in den hohen Preisen, die erzielt werden können, weshalb sich bei Stahl, Kupfer und Aluminium schon eine Kreislaufwirtschaft etabliert hat. Von 520 kg Stahl, die für ein Auto verwendet werden, können inzwischen 250 kg recycelt werden.

Die Lebensdauer der Geräte reicht oft viel weiter als die Nutzungsdauer, die sich kulturell verändert hat und immer kürzer wird. Konsumgier ist eines der größten Probleme bei der Umweltverschmutzung. Immer auf dem neuesten Stand sein, die technologischen Erneuerungen müssen sofort Rechnung tragen. Attribute wie „neu“ oder „das ist der Trend“ dienen als Kaufmotivation. Nachdenken, wie viel Müll dadurch entsteht, tut keiner. Geräte werden bei voller Funktionsfähigkeit ersetzt. Die Nutzungsdauer beträgt bei Handys bspw. vertragsbedingt oftmals nur zwei Jahre, und dann kommt ein neues Gerät her. Haltbarkeit und Reparaturfähigkeit sind nachrangig geworden; hier ist ein Umdenken nötig.

GOLD – Maß aller Dinge: Symbol für Reichtum – Goldstandard

Gold ist das Maß aller Dinge und löst von jeher eine gewisse Faszination aus. Gold ist im Besonderen als Wertanlage in Form von Schmuck, Münzen und Barren geschätzt. Dank seiner physikalischen Eigenschaften findet das Edelmetall Gold in der Medizin, Elektronik und ITBranche Verwendung. Physisches Gold geldwirtschaftlich betrachtet bietet einen sicheren Schutz gegen Inflation. Gold behält seine Kaufkraft über einen langen Zeitraum. Über 200 Jahre hat Gold diese mehr als erhalten. Gold gilt nicht als realer Gewinner, sondern als das „Maß aller Dinge“. Gold ist nicht an ein Zahlungsversprechen einer Bank oder einer Regierung gebunden. Anders als Geld lässt es sich nicht einfach per Zentralbankbeschluss vermehren, was im Rahmen der Finanzkrise in dramatischer Weise geschieht. Im Gegenteil: Da die Vorkommen begrenzt sind, wird die Gewinnung von Gold immer aufwendiger. Auf der anderen Seite steigt die Nachfrage permanent an.

SILBER – „Gold des kleinen Mannes“

Silber gilt als Zukunftsmetall, zunehmend größer wird seine Relevanz für industrielle Fertigungsprozesse. Die Nutzung von Silber zur Wertaufbewahrung und Schmuckfertigung blickt auf eine Jahrhundert alte Geschichte zurück.

Silber besitzt hervorragende Eigenschaften. Zukunftstauglich ist Silber, wenn es um die Leitung von Wärme und Elektrizität geht. Aus der wachsenden Elektronikindustrie ist Silber nicht mehr wegzudenken. „Zudem wirkt Silber antibakteriell. Damit wird Silber erfolgreich in der Medizintechnik eingesetzt. Andere Bereiche, wie zum Beispiel bei der Wasseraufbereitung und der Entwicklung neuer Imprägnier Techniken ist Silber ein geschätztes Metall. Vor diesem Hintergrund sehen Branchenkenner deutliche Signale für einen zukünftigen Anstieg des Silberpreises“, erläutert Herr Haake die Zusammenhänge. Silber besitzt gute Aussichten, in Zukunft wieder das zu werden, was es historisch betrachtet schon mehr als einmal war: das „Gold des kleinen Mannes“.

Fazit: Edelmetalle als wahre Werte und Maß der Dinge in der Vergangenheit und wie sieht die Zukunft aus?

Dank technologischem Fortschritt, der Begrenzbarkeit der Rohstoffe und der besonderen Eigenschaften der Edelmetalle haben diese nichts von ihrer Faszination eingebüßt. Stärkeres Bewusstsein besteht darin, dass Edelmetalle keine Krisen verhindern können, aber wird eine Inflation befürchtet, dann steigen die Investitionen in sichere Gold und Edelmetallanlagen. Die EM Global Service AG hat eine Sicherheitsarchitektur beim Kauf und Lagerung von Edelmetallen entwickelt.

Das Unternehmen EM Global Service AG im Herzen Europas gelegen konzipiert und betreut Rohstoff- und Edelmetallkonzepte. Das Leistungsspektrum der EM Global Service AG umfasst den Erwerb, die Verwahrung und Sicherheit von physischen Edelmetallen für Käufer sowie Eigentümer. Das Unternehmen und die Mitarbeiter bauen auf wirtschaftliche Stabilität und sichern diese mit Zuverlässigkeit und Diskretion in der Vermögensverwahrung. Weitere Informationen unter www.em-global-serevice.li

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EM Global Service AG – Weltmarktpreise, seltene Erden, Metalle

Diskussionsbeitrag von Niels Haake, Verwaltungsrat EM Global Service AG, Lichtenstein.

EM Global Service AG - Weltmarktpreise, seltene Erden, Metalle

EM Global Service AG – Weltmarktpreise, seltene Rohstoffe, Metalle und seltene Erden

Gold, Silber, Platin, Palladium zählen zu Rohstoffen der Gruppe Edelmetalle. EM Global Service AG hat sich auf die Verwaltung von Rohstoffen spezialisiert, ein Edelmetallkonzept mit überzeugendem Ursprung. Mitten im Herzen Europas gelegen, sind die Schweiz und Liechtenstein für ihre politische Sicherheit ebenso bekannt wie für ihre wirtschaftliche Stabilität. In turbulenten Zeiten sind diese Sicherheit und Stabilität zusammen mit Zuverlässigkeit und Diskretion mehr denn je gefragt. Beide Länder gelten von jeher als „sicherer Hafen“ in der Vermögensverwahrung, erläutert Niels Haake von der EM Global Service AG aus Lichtenstein die Sicherheitsarchitektur.

Metalle und seltene Erde

Das Geschäft und der Aufwand, Anteile von seltenen Rohstoffen aus dem Schrott zu extrahieren, lohnen. Bei Metallen von seltenen Erden liegt die Recyclingquote fast bei null; technologisch ist die Branche noch nicht so weit, diese kleinsten Mengen herauszulösen.

Ulrich Bock von der EM Global Service AG betont, dass eine Tonne Handy-Schrott etwa 50-mal so viel Gold enthält wie eine Tonne Goldgestein aus den besten Minen Südafrikas. Durch Importware aus Fernost kommen zugleich große Mengen von wertvollen Metallen quasi als Beipack ins Land. Diese können nach Gebrauch auch wieder recycelt werden. Die Aurubis AG in Lünen/Westfalen bspw. wächst dadurch kontinuierlich. Mittlerweile ist sie Weltmarktführer bei der Buntmetallaufbereitung geworden. Neben Kupfer werden noch über 130 verschiedene Schrottsorten verarbeitet. Kupfer hat mit 56% einen sehr hohen Recyclinggrad. Der industrielle Bedarf des Landes wird damit zu einem Drittel gedeckt. Recycling ist wichtig. Das wird daran deutlich, so Herr Bock, dass heute schon weniger Kupfer gefördert wird, als es Bedarf gibt.

Städtische Deponien lohnen für Rohstoffgewinnung – Urban Mining

Was bedeutet „Urban Mining“? Urban Mining ist mehr als Recycling, so Uli Bock, hier geht es um die schlummernden Deponien von großen Städten. Erstaunlicherweise lagert sehr viel Material, das schon lange vor der Müllverbrennung entsorgt wurde. In Ballungsregionen waren nach einer Studie im Jahr 2000 insgesamt 14,8 Milliarden Tonnen Eisen, 504 Millionen Tonnen Aluminium, 311 Millionen Tonnen Kupfer und 205 Millionen Tonnen Zink im Umlauf. Studien zeigen, dass die Wiedergewinnung bei Metallen wie Eisen und Kupfer, bis zu einem Drittel der weltweit benötigten Mengen möglich ist. Richtig effektiv wird Urban Mining, wenn es eine längerfristige Strategie über mehrere Dekaden gibt. Rohstoffbestandteile bei Gebäuden sollten bereits beim Bau dokumentiert werden. Dann können diese bei Abriss gezielt wiederverwendet werden. Seit März 2011 hat sich ein Urban-Mining-Verein gegründet. Jährlich gibt es Fachkongresse, und Preise werden verliehen.

Weiterbildungsmöglichkeiten im Hochschulbereich sind möglich. Es geht um die künftige Entsorgung von Solarmodulen, Windenergieeinrichtungen, Batterien aus Elektromobilität. Das Ganze steckt allerdings noch in den „Kinderschuhen“, gibt Herr Bock zu bedenken, und die Frage nach dem Rohstoffpreis wird entscheiden, ob aus den Deponien ein richtiger Industriezweig wird.

Das Unternehmen EM Global Service AG im Herzen Europas gelegen konzipiert und betreut Rohstoff- und Edelmetallkonzepte. Das Leistungsspektrum der EM Global Service AG umfasst den Erwerb, die Verwahrung und Sicherheit von physischen Edelmetallen für Käufer sowie Eigentümer. Das Unternehmen und die Mitarbeiter bauen auf wirtschaftliche Stabilität und sichern diese mit Zuverlässigkeit und Diskretion in der Vermögensverwahrung. Weitere Informationen unter www.em-global-serevice.li

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„Mehr Licht“ sagt der Buchsbaum

Augsburger Werbeagentur setzt auf Nachhaltigkeit

"Mehr Licht" sagt der Buchsbaum

Smartoffice trifft Natur

„Bitte gießen!“ – die Buchsbäumchen im Büro der Agentur trumedia in Augsburg melden sich, wenn sie Wasser, Nahrung oder mehr Licht brauchen. Denn sie sind Teil der Unternehmensphilosophie. „Kreative Ideen kommen nicht aus dem Off – sie brauchen ein gutes Klima. Wir konzipieren Strategien, die auf Nachhaltigkeit ausgerichtet sind und diese Prämisse platzieren wir auch in unseren Arbeitsbereichen,“ sagt Marco Trutter, Geschäftsführer der Werbeagentur.

Das smart office ist daher die Basis für das kreative Potential der Augsburger Marketingstrategen.

Wenn die Köpfe rauchen und im Büro dicke Luft herrscht, dann erhalten die Mitarbeiter eine E-Mail, dass jetzt Lüften angesagt ist – die Räume denken mit und melden einen zu hohen CO²-Gehalt. Die individuelle Klimastrategie basiert auf einem selbstlernenden System, das Faktoren wie Fenstergröße, deren Himmelsrichtung oder auch die Raumfeuchte berücksichtigt. Selbst der aktuelle Wetterbericht fließt in dieses Klimamanagement ein. Eine Wand aus Naturmoos reguliert die Luftfeuchte und wirkt sich positiv auf die Akustik in den Räumen aus. Geräusch-dämpfend wirken auch die Büromöbel aus Wellpappe, aus Recyclingmaterial versteht sich, die sich die Mitarbeiter individuell zusammenstellen können. Die Heizung „weiß“ inzwischen, welche Räume wie, wann und von wie vielen Personen genutzt werden und passt sich an. Ressourcenschonung auch hier, und dass ein Teil der genutzten Energie aus regenerativen Quellen kommt ist selbstverständlich, ebenso, dass bereits die Hälfte der Firmenfahrzeuge Elektroautos sind.

Premium: in Design, Technik und Nachhaltigkeit

Wer hochwertige Markenkommunikation entwickelt braucht ein hohes Maß an modernster Technik und Designs, die aus dem Rahmen fallen. Gleichermaßen ist es jedoch zwingend notwendig darüber zu reflektieren, wie effizient Technologien eingesetzt werden können, um Nachhaltigkeit zu erzeugen. „Wir sind alles andere als eine Birkenstocktruppe, die mittags kratzige Schafwollpullover strickt,“ lacht Trutter. „Im Gegenteil: wir denken sehr genau darüber nach, welche Wirkung von welcher Maßnahme ausgeht. Nicht alles was technisch machbar ist, macht Sinn und ist langfristig angelegt. Die Leistungen in unseren Projekten müssen verantwortungsvoll sein – eben nachhaltig. Wenn es erforderlich ist, dann entwickeln wir neue Verfahren wie das trumedia Colormanagement, eine Möglichkeit Naturpapiere auch bei farbkritischen Anwendungen effektvoll zu bedrucken.“ So verfolgt das Augsburger Unternehmen einen ganzheitlichen Ansatz und nachhaltige Strategien.

Positiv wirkt diese Unternehmensphilosophie auch auf die Mitarbeiter, die in einem angenehmen Umfeld arbeiten und so zu kreativen Ideen inspiriert werden. „Unsere Motivation ist es, Dinge anders zu machen als üblich. Das fängt bei Kleinigkeiten an. So gibt es bei uns kein Standard-Flipchart, sondern wir verwenden einfache Packpapierrollen bei unseren Meetings und die Garderobe besteht aus gebrauchten Kletterseilen – klassisches Upcycling, das obendrein noch Spaß macht,“ sagt Trutter.

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