Tag Archives: Recycling

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Hüffermann Transportsyteme neuer Schlittenanhänger ist Erfolgsprodukt

Chassis-Kontur – mehr Stabilität und Komfort im Alltag

Hüffermann Transportsyteme neuer Schlittenanhänger ist Erfolgsprodukt

Durch gewölbte Längsträger wird das Überladen des Containers lärmärmer.

Der aktuelle Schlittenanhänger von Hüffermann Transportsyteme hat gewölbte Längsträger und ersetzt das früher verwendete kantige Portal. Die Vorteile sind ein wesentlich lärmärmeres Laden des Containers vom Motorwagen auf den Anhänger. Dynamische Stoßbelastungen, wie früher, wenn der Schlitten beim Überladen des Containers auf das Portal der Längsträger über einen steilen Weg rauf und hinten wieder runter fuhr sind damit vorbei. Die gewölbte patentierte und Gebrauchsmuster geschützte Formgebung verteilt die Belastung gleichmäßiger über die gesamte Konstruktion. Ein weiterer Vorteil der neuen Kontur, der Verschleiß an den Schlittenrollen ist nachweisbar geringer.
Wahlweise auch mit einer vollkommen neuen und zwillingsbereiften Achse vom Typ Intradisc von SAF baut Hüffermann in der Produktlinie Blue line einen besonders nutzlastoptimierten Anhänger zum Transport schwerer Container. Der neue Anhängertyp hat im Mietpark des Herstellers eine intensive Erprobung hinter sich.

Rückraumüberwachung mit aktiver Sicherheit bei Anhängern
Im täglichen Einsatz werden Anhänger auf engen Baustellen, Recyclinganlagen, Ladehöfen sowie im öffentlichen Raum vielfach rangiert bzw. in Rückwärtsfahrt bewegt. Die neue Rückraumüberwachung in Anhängern von Hüffermann hilft Gefährdungen oder gar Unfälle zu vermeiden. Das System arbeitet mit Ultraschall, also auch bei Dunkelheit und wird bei Rückwärtsfahrt sofort automatisch aktiviert. Der programmierbare Arbeitsbereich liegt zwischen 30 bis 100 cm und deckt auch den „toten Winkel“ mit ab. Selbst kleinere und sich bewegende Objekte werden hinter dem Anhängerfahrzeug erfasst und mit Warnmeldung auf einem Display angezeigt. Zusätzlich stoppt das System selbsttätig den Anhänger, also die weitere Rückwärtsfahrt vor dem Hindernis, ab. Der Abstand wo das System greift ist dabei konfigurierbar. Die Rückraumüberwachung erhöht die Sicherheit, hilft Unfälle und damit Schäden am Fahrzeug zu vermeiden. Selbst ein einfaches Touchieren eines Pollers kann beispielsweise die Lichtanlage derart beschädigen das der Anhänger erst nach der Reparatur wieder verwendet werden kann.

Umfrage bei Kunden mit bemerkenswerten Ergebnissen
Langlebigkeit der Investition ist den Anwendern sehr wichtig. Solidität und Stabilität in der Stahlkonstruktion geht vor Leichtbau und Gewichtsreduktion im Hinblick auf eine lange Nutzungsdauer der Investition, das ergab eine Kundenbefragung des Unternehmens. Korrosionsschutz bis hin zur Verzinkung vor der Lackierung sichert ebenfalls die Wertigkeit über viele Jahre. Die Verwendung anerkannter Markenkomponenten hilft im Fall des Falles bei einer schnellen, auch europaweiten und kostengünstigen Beschaffung von Ersatzteilen. Die Modulbauweise aus bewährten Baugruppen mit der Möglichkeit von Varianten seitens des Kunden trifft auf hohe Akzeptanz des Marktes. Komplett ausgestatteten Anhängern einschließlich zertifizierter und patentierter Ladungssicherung wird klar der Vorzug gegeben. Die Zeiten, wo der Anwender einen Staukasten oder ähnliches selber nachrüstet sind vorbei, denn jede nachträgliche Bohrung oder Schweißnaht am Anhänger sind Störstellen und beeinträchtigen den Korrosionsschutz.
** Ende Pressetext ** download hier: www.pr-download.com/hueffermann22.zip

Die Hüffermann Transportsysteme GmbH ist ein hochspezialisierter Hersteller von Lkw-Anhängern für Wechselbehälter und Abrollcontainer, Lkw- und Sonderaufbauten, Entsorgungsfahrzeuge sowie Ladesicherungssystemen. Dabei verstehen wir uns als Systemlieferant und Wegbegleiter eines gezielten Stoffstrom-Managements. Und dabei gilt vor allem eines: Wir bieten alles aus einer Hand!

Im Fokus steht bei Hüffermann die Anhängerfertigung und Montage von Nutzfahrzeugaufbauten. Parallel dazu konzentrieren wir uns auf eine permanente technische Weiterentwicklung aller Systeme – auch in Zusammenarbeit mit der Hochschulforschung. Es sind Versionen und das Engagement, die der Schlüssel zum führenden Systemlieferanten sind.

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Wissenschaft Technik Umwelt

Geschäftsführerwechsel bei ELS

Heiner Oepen verlässt die Geschäftsführung, Frank Arleth übernimmt

Geschäftsführerwechsel bei ELS

Dipl.-Ing. Frank Arleth, GF ELS GmbH

Bonn, 04.12.2017. Aus privaten Gründen hat Heiner Oepen die Geschäftsführung der ELS Europäische LizenzierungsSysteme GmbH für den Bereich Entsorgung niedergelegt. Die Position des Geschäftsführers hat Dipl.-Ing. Frank Arleth übernommen.

Arleth ist seit über zehn Jahren bei der ASCON Gruppe beschäftigt, seit 2006 leitet er die Abteilung Systemverwertung. Darüber hinaus fungiert er als Geschäftsführer der SORTcycle GmbH und verantwortete bisher den Mengenstrom der ELS. Arleth verfügt über weitreichende Kenntnisse im Entsorgungsbereich. Nach seinem Studium Maschinenbau mit den Schwerpunkten Energie- und Umwelttechnologie in Aachen wurde er technischer Leiter einer LVP-Sortieranlage. 1995 wechselte er als stellvertretender Abteilungsleiter Qualitätsmanagement Sortierung zur DKR Deutsche Gesellschaft für Kunststoffrecycling nach Köln, wo er im Jahr 2000 die Abteilungsleitung übernahm und später zusätzlich die Bereiche Verwertungstechnik und Mengenstromdokumentation.

„Wir bedauern die Entscheidung von Heiner Oepen, haben aber natürlich Verständnis für diesen Schritt“, sagt Geschäftsführer Sascha Schuh. „Wir danken Herrn Oepen für den Aufbau der ELS und ihre Etablierung im deutschen Markt. Für seine Zukunft wünschen wir ihm alles Gute.“

Die ELS Europäische LizenzierungsSysteme GmbH ist Full-Service-Dienstleister bei der Verpackungslizenzierung mit Sitz in Bonn. Sie bietet ihren Kunden mit dem eigenen dualen System ELS Dual eine umfassende und rechtssichere Beratung, Lizenzierung und Dokumentation in allen europäischen Märkten zur rechtskonformen Erfüllung der jeweiligen Gesetze und Verordnungen. Ebenso entwickelt die ELS Lösungen für die Lizenzierung von Transportverpackungen, von Elektronikaltgeräten gemäß WEEE und Batterien. Die ELS ist Mitglied der ASCON Resource Management Holding GmbH, einer Unternehmensgruppe der Kreislaufwirtschaft – Experte für Umwelt, Abfall und Recycling.

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Fassi wird Alleineigentümer von Cranab

Fassi wird Alleineigentümer von Cranab

Mr. Anders Strömgren, Mr. Hans Eliasson, Mr. Giovanni Fassi, Mats Ängquist

Der italienische Kranhersteller Fassi übernimmt 100% der Anteile von Cranab. Nach der 2013 eingegangenen Teilhaberschaft hat Fassi seine Beteiligung an der Firma immer weiter gesteigert und ist mit der Übernahme der Anteile von Hans Eliasson nun alleiniger Inhaber der Cranab Group, zu der die Tochterunternehmen Cranab, Vimek und Bracke Forest gehören.

„Unser Ziel ist es, das Wachstum des Kranherstellers Cranab zu fördern, das Produktangebot mit der Einführung neuer LKW-Krane für Forstwirtschaft und Recycling in Verbindung mit Umweltdiensten auszubauen. Die laufende Weiterentwicklung von Offroad-Kranen für Forstwirtschaftsmaschinen wird die bereits starke Marktpositionierung von Cranab zusätzlich festigen“, so Giovanni Fassi, Geschäftsführer der Fassi Group.

„Mit Slagkraft, Vimek und Bracke Forest werden wir unsere ambitionierten Entwicklungsprojekte umsetzen“, fügt er hinzu.

Das Amt des Vorsitzenden der Cranab Group übergibt Hans Eliasson an Giovanni Fassi. „Ich hatte 45 lange, tolle Jahre bei Cranab und ich bin überzeugt, dass die Zukunft unter der Führung von Fassi große Chancen für das Unternehmen mit sich bringt. Fassi möchte nämlich dafür sorgen, dass Cranab Krane entwickelt, herstellt und verkauft, die die bereits bestehende und bewährte Produktpalette der Marke Fassi für Materialumschlag ergänzen“, so Hans Eliasson.

Fassi ist ein namhafter Kranhersteller mit Firmensitz in Bergamo in Norditalien, der seine Tätigkeit in den frühen 60er Jahren mit dem Aufbau von LKW-Kranen und als Importeur von Foco Modellen aus Nordschweden begann. Die von der Familie Fassi geführte Gesellschaft hat bis heute eine solide Positionierung auf dem internationalen Markt für LKW-Krane.

„Mit Fassi steht Cranab unter der soliden Führung eines Branchenleaders, der sich auf dem Kranmarkt ausgezeichnet auskennt“, wie Anders Strömgren, Geschäftsführer der Cranab Group, erklärt. Abschließend bemerkt er: „Die Synergie wird sich als fundamental erweisen, da sich das Angebot von Cranab und das von Fassi ergänzt, während das gut verzweigte Händlernetzwerk für den globalen Vertrieb unserer Produkte genutzt wird“.
Fassi-Cranab_press_release_.jpg, von links nach rechts: Mr. Anders Strömgren, CEO of Cranab Slagkraft, Mr. Hans Eliasson, outgoing Chairmain of Cranab Slagkraft, Mr. Giovanni Fassi, new Chairmain of Cranab Slagkraft, Mats Ängquist, Vice president and Chief Financial officer of Cranab Slagkraft

Fassi Gru ist unter allen italienischen Herstellern der Marktführer. Mit seinem Produktsortiment und der Anzahl verkaufter Krane gehört das Unternehmen zu den weltweit führenden Herstellern von Hydraulikkranen.
Die Produktionskapazität erreicht etwa 12.000 Kräne pro Jahr. Das Produktüprogramm in die gesamte Welt exportiert, von Kanada bis Frankreich, von England bis nach Australien.

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Via Roma, 110
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Qualitäts-Recycling-Baustoffe verbessern Klimaschutz

Qualitäts-Recycling-Baustoffe verbessern Klimaschutz

Der Bausektor gehört zu den ressourcenintensivsten Wirtschaftszweigen. Das Bundesumweltamt schätzt die in Deutschland vorhandene Bausubstanz, zu der beispielsweise Brücken, Straßen, Wohnhäuser, Bürotürme oder Bahnanlagen zählen, auf über 28 Milliarden Tonnen Material. Davon werden jährlich zirka 200 Millionen Tonnen auf Baustellen herausgebrochen und 500 Millionen Tonnen jedes Jahr neu aufgebaut. „Zahlen, die deutlich machen, dass die Bausubstanz und Infrastruktur im gesamten Bundesgebiet weiter im Wachstum ist“, so Walter Feeß.

Für den Träger des Deutschen Umweltpreises und Geschäftsführer der Heinrich Feeß GmbH & Co. KG mit Sitz in Kirchheim/Teck, steht deshalb außer Frage, dass insbesondere die öffentliche Hand – als größter Bauherr – stärker auf geprüfte, güteüberwachte und zertifizierte Recyclingbaustoffe zurückgreifen sollte. Schließlich leistet eine effiziente Ressourcennutzung in Kombination mit einem intelligenten Mix aus Primär- und Sekundärrohstoffen einen nachhaltigen Beitrag zu den auf dem Bonner Weltklimagipfel formulierten Zielen. Umweltministerin Barbara Hendricks plädierte im Vorfeld der Konferenz für mehr Zusammenarbeit beim Klimaschutz auf regionaler Ebene: Fast die Hälfte der weltweiten Treibhausgasemissionen entstünden in Städten, sodass diese auch Teil der Lösung sein müssten. Doch dabei muss der Bausektor als ressourcenintensivster Wirtschaftszweig und größter Abfallverursacher künftig eine stärkere Berücksichtigung finden, wie Walter Feeß betont.

Der Einsatz von Recyclingbaustoffen, die in nahegelegenen Ballungsräumen aus dem Rückbau von Gebäuden gewonnen und verbrauchsnah bei Bauvorhaben Verwendung finden, kann einen Beitrag zum Klima- und Umweltschutz leisten. Das zeigen allein die mehr als 28 Milliarden Tonnen an Baustoffen, die bundesweit aktuell in unseren Siedlungen und der gesamten Infrastruktur stecken. Um diese enormen Materialmengen verbauen zu können, waren zirka 35 Millionen Lkw-Fahrten notwendig, rechnet Walter Feeß vor. Für ihn steht damit außer Frage: Verbrauchsnah gewonnene Recyclingbaustoffe sorgen für kurze Transportwege, senken die Verkehrsbelastung, den Kraftstoffverbrauch, den CO2-Ausstoß sowie die Feinstaub- und Stickoxidbelastung. „Unsere Städte bilden ein riesiges, menschengemachtes Rohstofflager, dessen Potenziale häufig unterschätzt werden“, so Feeß. „Dabei trägt ihre nachhaltige Nutzung dazu bei die Laufzeit von Abbaustätten zu verlängern und die Rohstoffsicherheit nachfolgender Generationen zu gewährleisten.“

Seit 12 Jahren versucht der Umweltausschuss des Bundesrates eine bundeseinheitliche Regelung auf den Weg zu bringen, die den Grundwasser- und Bodenschutz mit einer hohen Recyclingquote für mineralische Ersatzbaustoffe in Einklang bringt. Rund 40 Millionen Euro sind nach Angaben des Industrieverbandes Steine und Erden (ISTE) Baden-Württemberg in Forschungen geflossen, die den Stand der Technik im Bereich Verwertung und Verfüllung evaluiert haben. Doch anstatt wie angekündigt vor den Wahlen im September die Mantelverordnung zu verabschieden, hat der Umweltausschuss des Bundesrates die Abstimmung erneut auf unbestimmte Zeit vertagt, wie Walter Feeß bedauert.
Die Tatsache, dass nach mehr als einem Jahrzehnt, ein bundesweiter Flickenteppich an unterschiedlichen Länderregelungen auf unbestimmte Zeit fortgilt, ist angesichts der auf dem Bonner Weltklimagipfel formulierten Zielsetzungen in punkto Klima- und Umweltschutz für Feeß nur schwer nachvollziehbar. Unsicherheiten und rechtliche Bedenken im Bereich von Ersatzbaustoffen bleiben damit für Bauherren weiter bestehen. Ebenso der Nutzungskonflikt zwischen vorsorgendem Bodenschutz, vorsorgendem Grundwasserschutz und Kreislaufwirtschaft, der sich noch weiter verschärfen wird. „Außerdem läuft die EU-Diskussion zur Umweltverträglichkeit von Bauprodukten weiter – ohne einheitliche Position Deutschlands“, bilanziert Walter Feeß, der bedauert, dass „die Potenziale, die der Bausektor bei einer ganzheitlichen Lösungsfindung für den Klima- und Umweltschutz bietet, nur zögerlich erkannt und genutzt werden.“

Schließlich wirbt die Politik immer intensiver beim Konsumenten das Auto stehen zu lassen, wohnortnah einkaufen und damit Kraftstoff zu sparen, was den CO2-Ausstoß und zugleich auch die vieldiskutierte Feinstaub- und Stickoxidbelastung senkt. Andererseits werden Primärrohstoffe, die dezentral in Abbaustätten gewonnen werden über weite Strecken zur Baustelle transportiert, während auf eben dieser Baustelle wertvolle Rohstoffe lagern, die an Ort und Stelle problemlos wieder verbaut werden könnten. „Ökobilanziell betrachtet ist das absolut sinnvoll“, so Walter Feeß. „Wenn der CO2- und Feinstaub-Rucksack tatsächlich kleiner werden soll, dann führt kein Weg an der Bauwirtschaft vorbei. Wer grün denkt, sollte auch grün bauen. Der Schlüssel dazu liegt in der Mantelverordnung.“

Für Rückfragen und Interviews steht Walter Feeß Medienvertretern jederzeit zur Verfügung. Der Geschäftsführer der Heinrich Feeß GmbH & Co. KG lädt Journalisten auf sein Betriebsgelände in Kirchheim/Teck ein, wo sich nicht nur der Einsatz innovativer Recyclingmethoden, sondern auch die ökologisch sensible Rohstoffgewinnung mit Hilfe einer Bodenwaschanlage hautnah erleben lässt.

Mit rund 100 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern gehört Feess zu den leistungsstarken Erdbauunternehmen in der Region. Zu dem stets auf modernem Stand der Technik gehaltenen Maschinen- und Fuhrpark gehören rund 30 LKW, über 50 Baumaschinen ab 8 Tonnen Einsatzgewicht und mehrere kettenmobile Brecher- und Siebanlagen.

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ELS geht in Berufung gegen Urteil

Urteil des Landgerichts Köln kann Auswirkungen auf alle dualen Systeme haben

ELS geht in Berufung gegen Urteil

Europäische LizenzierungsSysteme GmbH

Bonn/Köln, 15.11.2017. BellandVision hat vor dem Landgericht Köln gegen ELS geklagt mit der Beschuldigung, ELS melde zu geringe Lizenzmengen an die Clearingstelle. Angeblich würde ELS ohne Abstimmung mit den Kunden deren Verpackungsmengen in andere Verpackungsarten zuordnen. Durch dieses Vorgehen entstehe Belland ein finanzieller Schaden. Als Beweis hat Belland VE-Erklärungen von ELS Kunden angeführt. Die Klage geht dabei von der Annahme aus, dass der Kunde grundsätzlich nur duale Mengen lizenzieren wolle.

ELS ist allerdings ein Universaldienstleister, der selbstverständlich auch die Entsorgung anderer Verpackungsarten anbietet. Aus Sicht der ELS sind daher weder der Sachvortrag noch die Urteilsbegründung nachvollziehbar.

Soweit es im Urteil um konkrete Fälle von Mengenzuweisungen geht, wurden diese von ELS Kunden vorgenommen bzw. einvernehmlich vereinbart. Bei einem Kunden wurde von vorneherein im Vertrag eine Entsorgung von anderen, nicht dualen Verpackungsarten vereinbart. Diese Mengenzuweisung wurde vom Steuerberater des Kunden in der VE bestätigt. Darüber hinaus gibt es in diesem Fall sogar ein Gutachten eines IHK Sachverständigen, das die korrekte Zuordnung von Verpackungsmengen bescheinigt. Die zuständige Vollzugsbehörde hat dieses Gutachten akzeptiert, das Gericht allerdings nicht.

Das Gericht sieht die Mengenzuweisungen durch die Inverkehrbringer nicht als maßgeblich an, sondern sieht das System aufgrund seiner besseren Information gegenüber dem Kunden als Kompetenzträgerin verpflichtet, diesen bzgl. der Mengenzuweisungen zu den einzelnen Verpackungsarten zu überprüfen.

„Dieses Urteil des Landgerichts Köln kann Auswirkungen für alle dualen Systeme haben“, sagt Geschäftsführer Sascha Schuh. „Nach Auffassung des Gerichts sind die dualen Systeme für die endgültige Verifizierung der Verpackungsarten der jeweiligen Verpflichteten verantwortlich. Dies steht aus Sicht der ELS im Gegensatz zu der in der Verpackungsverordnung festgelegten Verantwortung und den Pflichten der Erstinverkehrbringer. Entsprechend gehen wir selbstverständlich in Berufung gegen das Urteil des Landgerichts Köln.“

Die ELS Europäische LizenzierungsSysteme GmbH ist Full-Service-Dienstleister bei der Verpackungslizenzierung mit Sitz in Bonn. Sie bietet ihren Kunden mit dem eigenen dualen System ELS Dual eine umfassende und rechtssichere Beratung, Lizenzierung und Dokumentation in allen europäischen Märkten zur rechtskonformen Erfüllung der jeweiligen Gesetze und Verordnungen. Ebenso entwickelt die ELS Lösungen für die Lizenzierung von Transportverpackungen, von Elektronikaltgeräten gemäß WEEE und Batterien. Die ELS ist Mitglied der ASCON Resource Management Holding GmbH, einer Unternehmensgruppe der Kreislaufwirtschaft – Experte für Umwelt, Abfall und Recycling.

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ELS, Noventiz und RKD machen Clearingvertrag wasserdicht

Durch weitere Klarstellungen im Clearingvertrag wird der Weg zur Einigung im Clearingstreit geebnet

ELS, Noventiz und RKD machen Clearingvertrag wasserdicht

Europäische LizenzierungsSysteme GmbH

Bonn/Köln, 14.11.2017. Im aktuellen Streit um die Grundlagen des Clearings der dualen Systeme in 2018 ergreifen ELS, Noventiz und RKD weiterhin die Initiative. Um eine Einigung im Clearingstreit zu ermöglichen und dadurch Schaden vom privatwirtschaftlichen System zur Verpackungsentsorgung abzuwenden, werden Regelungen im aktuellen, von ELS, Noventiz und RKD gehaltenen Clearingvertrag klargestellt und ergänzt.

Das neue Verpackungsgesetz gilt ab 2019 unabhängig vom Clearingvertrag der dualen Systeme für 2018. Die aktuellen Diskussionen zeigen aber, dass es Klarstellungen bedarf, um die privatwirtschaftliche Verpackungsentsorgung in 2018 zu gewährleisten. ELS, Noventiz und RKD haben daher in ihren Clearingvertrag Übergangsregelungen zum Verpackungsgesetz, Regelungen zur Prüfung und Marktanteilsberechnung durch die Zentrale Stelle sowie den permanenten Abgleich mit den Daten des DIHK und ab 2019 mit den Daten der Zentralen Stelle aufgenommen. Vor zwei Wochen hatten die drei Systeme bereits die vom Bundeskartellamt, der Zentralen Stelle und dem Bundesumweltministerium als zentral erachtete aktuelle LAGA M37 verbindlich in die Clearingregeln integriert.

Die drei Geschäftsführer Boxhammer, Dühr und Schuh sind sicher: „Durch die zusätzliche explizite Regelung des Übergangs zum Verpackungsgesetz und die Regelungen zum Mengenabgleich schaffen wir für alle Beteiligten die erforderliche Sicherheit. Der bisherige Konsens innerhalb der Clearingverhandlungen ist in einem Vertragstext verankert. Damit gehen wir einen weiteren Schritt, um endlich eine einheitliche Vertragsgrundlage für alle Systeme zu schaffen und dem Markt die erforderliche Sicherheit zu geben.“ Boxhammer, Dühr und Schuh weiter: „Wir hoffen, dass auf dieser Grundlage das Clearing für 2018 für alle Systeme gesichert wird. Unser Vertrag ermöglicht es den anderen dualen Systemen vereinfacht beizutreten. Darüber hinausgehende, kartellrechtlich bedenkliche Forderungen lehnen wir aber ab.“

Die ELS Europäische LizenzierungsSysteme GmbH ist Full-Service-Dienstleister bei der Verpackungslizenzierung mit Sitz in Bonn. Sie bietet ihren Kunden mit dem eigenen dualen System ELS Dual eine umfassende und rechtssichere Beratung, Lizenzierung und Dokumentation in allen europäischen Märkten zur rechtskonformen Erfüllung der jeweiligen Gesetze und Verordnungen. Ebenso entwickelt die ELS Lösungen für die Lizenzierung von Transportverpackungen, von Elektronikaltgeräten gemäß WEEE und Batterien. Die ELS ist Mitglied der ASCON Resource Management Holding GmbH, einer Unternehmensgruppe der Kreislaufwirtschaft – Experte für Umwelt, Abfall und Recycling.

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Die neue Dimension mobilen Wiegens

Wiegesystem Eleiro zertifiziert für Genauigkeitsklasse Y(a)

Die neue Dimension mobilen Wiegens

Diese digitalen Lastzellen gehören zum Eleiro-Systembaukasten für Schüttungswaagen.

Murten (CH), 7. November 2017: Der Schweizer Messtechnikspezialist Digi Sens hat für sein Wiegesystem „Eleiro“ soeben die EU-Baumusterprüfbescheinigung Genauigkeitsklasse Y(a) von der deutschen „Physikalisch Technischen Bundesanstalt“, PTB, erhalten. Eleiro ist ein Systembaukasten für die messtechnische Ausstattung von selbsttägigen elektromechanischen Schüttungswaagen. Vertriebsleiter Michael Kuster: „Wir sind jetzt zusätzlich zur bestehenden Y(b) Zertifizierung auch in Genauigkeitsklasse Y(a) bis 350 kg mit e = 0,5 kg und bis 700 kg mit e = 1,0 kg zertifiziert. Damit ist Eleiro derzeit das einzige System, welches in dieser Genauigkeitsklasse bis 700 kg betrieben werden kann.“

Zu den Kunden von Digi Sens gehören weltweit Integratoren und Body Builder sowie Anwender, wie städtische Entsorgungsbetriebe. Für sie bringt die erhöhte Genauigkeit den Vorteil, dass wertvolle Recyclinggüter wie z. B. Kupfer, Aluminium, Bronze, etc. präziser und damit gerechter verwogen werden. Die hohe Auflösung erlaubt die Kalibrierung gemäß OIML R51 Standard. Das System bietet hohen Bedienkomfort und Sicherheit im Betrieb. Die Konfiguration des Systems erfolgt über ein Web-Modul und die Wiegedaten werden über CleANopen übermittelt, ein großer Nutzen für die Betreiber von Fahrzeug-Flotten. Eleiro wird so zu einem integralen Baustein übergeordneter Recycling- und Entsorgungssysteme. Nicht zuletzt auch aufgrund dieser Vorteile konnte sich Eleiro kürzlich in einer internationalen Ausschreibung in Skandinavien gegen die Wettbewerber durchsetzen.

Der Eleiro Rechner erlaubt den Anschluss von bis zu zehn Messwandlern auf Basis der Digi Sens 4-Draht-Technologie. Dazu gehören Lastzellen unterschiedlichster Bauart und Belastbarkeit, Beschleunigungszellen und Neigungssensoren. Weil sich das Eleiro System automatisch an die aktuelle Arbeits-Geschwindigkeit der Schüttung adaptiert, kann diese besonders wirtschaftlich mit hoher Geschwindigkeit betrieben werden.

Alle Digi Sens Messwandler beruhen auf der digitalen Schwingsaiten-Technologie. Sie sind herkömmlichen DMS Sensoren in Punkto Schnelligkeit, Präzision und Langzeitstabilität überlegen. Eleiro ist kompatibel zu jeder Schüttungstechnologie und damit erste Wahl bei der Erstausrüstung von Fahrzeugen. Aber auch die Nachrüstung ist sinnvoll, immer dann wenn höhere Genauigkeiten oder höhere Schüttungsgeschwindigkeiten verlangt werden.

Seit 1993 entwickelt, produziert und vertreibt Digi Sens digitale Messsysteme. Systeme von Digi Sens bewähren sich seit Jahrzenten im weltweiten Einsatz. Im Bereich der Schüttungswaagen ist Digi Sens der Marktführer unter den Ausrüstern. Der Unternehmenssitz von Digi Sens ist Murten. Hier im Schweizer „Uhrengürtel“ befinden sich die Entwicklung, sowie die Fertigung. Das Unternehmen betreibt weitere Produktionsstätten in der Slowakei und China.

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ELS, Noventiz und RKD bieten Verlässlichkeit für ihre Kunden

Einbeziehung der LAGA M37 schafft rechtsverbindliche Grundlage zur Umsetzung der VerpackV

ELS, Noventiz und RKD bieten Verlässlichkeit für ihre Kunden

Europäische LizenzierungsSysteme GmbH

Bonn/Köln, 25.10.2017. Im aktuellen Streit um die Grundlagen des Clearings der dualen Systeme in 2018 bieten die ELS, Noventiz und RKD ihren Kunden weiterhin Verlässlichkeit. Die für die interne Kostenverteilung der Systeme erforderlichen Clearingverträge haben sieben der zehn Systeme gekündigt. Die drei Systeme ELS, Noventiz und RKD führen die bestehenden Clearingverträge entsprechend der vereinbarten Fortsetzungsklausel fort und haben diese nunmehr durch die Einbeziehung der aktuellen LAGA M37 von Februar 2017 ergänzt.

Die LAGA M37 aus dem Februar 2017 konkretisiert die Pflichten zur Systembeteiligung, die Anforderungen an Branchenlösungen, die Hinterlegungspflichten einer Vollständigkeitserklärung, die Anforderungen zur Führung der Mengenstromnachweise sowie deren Prüfung und Bescheinigung durch einen unabhängigen Sachverständigen. ELS, Noventiz und RKD haben am 23.10.2017 eine Ergänzungsvereinbarung geschlossen und erklären einstimmig, den Inhalt der LAGA M37 mit Wirkung zum 01.01.2018 in die laufenden, im Übrigen unveränderten Verträge einzubeziehen. Die LAGA M37 gilt damit unmittelbar ohne Ausnahmen und findet entsprechend Anwendung.

„Mit diesem Schritt tragen wir den Bedenken von Kartellamt und Bundesumweltministerium Rechnung“, so die einstimmige Meinung der drei Geschäftsführer Boxhammer, Dühr und Schuh. „Die Einbeziehung der aktuellen LAGA M37 schafft eine rechtsverbindliche Grundlage zur Umsetzung der VerpackV in 2018 und für alle Beteiligten eine gesicherte Verpackungsentsorgung.“ Bisher wurde in den Verträgen auf eine ältere Fassung der LAGA M37 verwiesen.

Damit ist der Weg in Richtung 2018 vorgegeben: Entweder treten die sieben dualen Systeme den von ELS, Noventiz und RKD gehaltenen Clearingverträgen wieder bei oder es gelingt, mit allen zehn dualen Systemen neue Clearingverträge abzuschließen. Schuh, Dühr und Boxhammer halten daher fest: „Sofern die sieben anderen Systeme keinen einheitlichen neuen Vertrag mit uns schließen oder dem bestehenden Vertrag beitreten, laufen sie Gefahr, ab 2018 ihre Zulassungen zu verlieren. Wir bieten unseren Kunden in jedem Fall Verlässlichkeit. Entweder durch neue Clearingverträge oder durch die bestehenden Clearingverträge“.

Über ELS GmbH:
Die ELS Europäische LizenzierungsSysteme GmbH ist Full-Service-Dienstleister bei der Verpackungslizenzierung mit Sitz in Bonn. Sie bietet ihren Kunden mit dem eigenen dualen System ELS Dual eine umfassende und rechtssichere Beratung, Lizenzierung und Dokumentation in allen europäischen Märkten zur rechtskonformen Erfüllung der jeweiligen Gesetze und Verordnungen. Ebenso entwickelt die ELS Lösungen für die Lizenzierung von Transportverpackungen, von Elektronikaltgeräten gemäß WEEE und Batterien. Die ELS ist Mitglied der ASCON Resource Management Holding GmbH, einer Unternehmensgruppe der Kreislaufwirtschaft – Experte für Umwelt, Abfall und Recycling.

Kontakt:
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Angela Emons Leiterin Kommunikation & Presse
T: 0228 94377-58 E: emons@els-systeme.de www.els-systeme.de

Über RKD:
Das Recycling Kontor ist ein unabhängiges und beratungsstarkes Recyclingunternehmen. Kunden aus Industrie und Handel bietet das Recycling Kontor über das eigene Duale System RKD die rechtssichere Lizenzierung ihrer Verkaufsverpackungen. Daneben setzt es innovative Entsorgungslösungen für Transportverpackungen um. Ferner bietet das Recycling Kontor Kunden Lösungen zur Erfüllung aller übrigen gesetzlichen Vorgaben zur Produktverantwortung.

Kontakt:
Recycling Kontor
Waltherstraße 49-51 | 51069 Köln
T: 0221 474465 0 | E: kontakt@rkd-online.de | www.recycling-kontor.koeln

Über Noventiz:
Der Dienstleister für abfallrechtliche Verpflichtungen wurde im Jahr 2007 in Köln gegründet und setzt mit über 70 Mitarbeitern bundesweit und in Europa pro Jahr rund 35 Millionen Euro um. Neben dem dualen System Noventiz Dual GmbH und dem zertifizierten Entsorgungsfachbetrieb Noventiz GmbH betreibt die Unternehmensgruppe mit der Noventiz Digital GmbH erfolgreich mehrere Online-Portale. Nach containerbestellung24 und online-Aktenvernichtung startete 2016 mit elektroretoure24 ein neues Rücknahmeportal, mit dessen Hilfe Elektroaltgeräte gesammelt und fachgerecht entsorgt werden können.

Kontakt:
NOVENTIZ GmbH
Dürener Straße 350 | 50935 Köln

Dirk Boxhammer
T: 0221 – 800 158 70 | F: 0221 – 800 158 77
presse@noventiz.de | www.noventiz.de

Die ELS Europäische LizenzierungsSysteme GmbH ist Full-Service-Dienstleister bei der Verpackungslizenzierung mit Sitz in Bonn. Sie bietet ihren Kunden mit dem eigenen dualen System ELS Dual eine umfassende und rechtssichere Beratung, Lizenzierung und Dokumentation in allen europäischen Märkten zur rechtskonformen Erfüllung der jeweiligen Gesetze und Verordnungen. Ebenso entwickelt die ELS Lösungen für die Lizenzierung von Transportverpackungen, von Elektronikaltgeräten gemäß WEEE und Batterien. Die ELS ist Mitglied der ASCON Resource Management Holding GmbH, einer Unternehmensgruppe der Kreislaufwirtschaft – Experte für Umwelt, Abfall und Recycling.

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Die vollständige stoffliche Verwertung von Klärschlamm wird Realität

Neues Verfahren von iGas energy verwertet alle organischen Abfälle, die in Kommunen entstehen.

Die vollständige stoffliche Verwertung von Klärschlamm wird Realität

Mit dem HyGas-Verfahren wird Klärschlamm vollständig in den Stoffkreislauf zurückgeführt.

Die iGas energy GmbH hat ein Verfahren entwickelt, mit dem Klärschlamm vollständig in den Stoffkreislauf zurückgeführt wird. Die Endprodukte sind vermarktbare Wertstoffe, unter anderem pflanzenverfügbarer Phosphor, sowie das Synthesegas „HyGas“, das verstromt werden kann. Das Unternehmen aus Stolberg plant, eine Pilotanlage zu bauen, die Faulschlamm aus Kläranlagen verarbeitet und zusätzlich alle anderen in Kommunen anfallenden organischen Abfälle aufnimmt.

Bei der Aufbereitung organischer Abfälle macht iGas energy alle im Schlamm enthaltenen Stoffe restlos verwertbar. Es entstehen keinerlei Abfallstoffe, sondern nur Wertstoffe, die dem Stoffkreislauf zugeführt werden. Das neue HyGas-Verfahren eignet sich nicht nur für Klärschlamm: In derselben Anlage können auch andere organische Abfälle verarbeitet werden, so zum Beispiel Bio-Abfall wie Grünschnitt oder Trester, Gärreste aus Biogas-Anlagen und Gülle, aber auch Abfälle aus der Lebensmittelindustrie.

Mit dem neuen Verfahren löst iGas energy ein schon jetzt bestehendes Problem, das sich mit Inkrafttreten der neuen Klärschlammverordnung deutlich verschärfen wird: Klärschlamm darf in Zukunft in Müll- und Mitverbrennungsanlagen nur noch dann verbrannt noch in großen Mengen in der Landwirtschaft ausgebracht werden, wenn der im Schlamm enthaltene Phosphor zurückgewonnen wird. Hierfür existierte bisher keine Lösung.

Karl-Heinz Lentz, der Gründer und Geschäftsführer von iGas energy, sieht hohen Bedarf für neue Lösungen: „Die Klärschlammverordnung ist verabschiedet und wird umgesetzt. In Zukunft müssen in Deutschland jährlich rund 1,8 Millionen t Klärschlamm-Trockensubstanz anders entsorgt werden. Mit der dem HyGas-Verfahren machen wir aus organischem Abfall Wertstoffe und senken gleichzeitig die Entsorgungskosten drastisch. Unser HyGas-Verfahren ist das einzige, mit dem Betreiber von Kläranlagen die neue Klärschlammverordnung erfüllen können.“

Darüber hinaus hat HyGas hohes Potenzial, die Abhängigkeit Deutschlands vom Phosphorimport zu mindern: Würden alle deutschen Kläranlagen nach dem Verfahren arbeiten, könnten jährlich etwa 55.000 t Phosphor zurückgewonnen werden – das entspricht rund 60 Prozent des Bedarfes an Phosphor.

Mehr Einnahmen, niedrigere Kosten

Alle im Klärschlamm enthaltenen festen Stoffe, Mineralstoffe, Schwermetallsalze und pflanzenverfügbare Nährstoffsalze vermarktet werden. Potenzielle Abnehmer dieser Wertstoffe sind die Baustoff-, Dünger- und die Metallindustrie. Das Synthesegas und der damit erzeugte Strom können in den Kläranlagen genutzt werden, was zusätzlich eine Einsparung von CO2 mit sich bringt.

Auch die Kostenseite sieht positiv aus: Klärschlamm braucht in Zukunft weder transportiert, noch verbrannt oder deponiert zu werden. Insgesamt ergeben sich äußerst geringe, langfristig stabile Entsorgungskosten, was den Zielen der Kommunen sehr entgegenkommt. Berechnungen zeigen, dass die Entsorgungskosten einschließlich der Rückgewinnung des Phosphors pro Einwohner und Jahr langfristig stabil auf etwa vier Euro gehalten werden können. Dabei sind die Erlöse aus dem Verkauf der Wertstoffe noch nicht berücksichtigt.

Die Technik

Die im Klärschlamm enthaltene, nasse organische Masse wird in überkritischem Wasser – bei einen Druck von mehr als 250 bar und einer Temperatur über 600 °C – in Synthesegas aufgespalten, das gespeichert und später auch verstromt werden kann. Es besteht aus Kohlendioxid, Methan und Wasserstoff, ferner aus Propan und Ethen. Da das Gas unter hohem Druck steht, kann es leicht gespeichert werden.

Auch alle festen Inhaltsstoffe des Klärschlamms – Mineralstoffe und Salze – werden verwertet: Es entstehen keinerlei Abfallprodukte, die entsorgt werden müssen. Die im Prozess anfallenden Nährstoffsalze – unter anderem Phosphor – sind hoch pflanzenverfügbar und eignen sich deshalb ideal als Rohstoff für die Herstellung von Dünger.

Ein willkommener Nebeneffekt ist auch, dass der Schlamm bei den hohen Temperaturen im Prozess quasi „en passant“ hygienisiert wird. Medikamentenrückstände, die im Klärschlamm enthalten sind, geraten so nicht zurück in die Nahrungskette.

Kläranlagen werden zu Kraftwerken

Auch die Energiebilanz des Prozesses ist positiv. Ein wesentlicher Grund dafür ist, dass im Gegensatz zu traditionellen Verfahren keine Vortrocknung des nassen Schlamms erforderlich ist und keine Verdampfungsverluste entstehen.

Lentz will Kläranlagen zu Stromerzeugern machen: „Das Abwasser, das in die Kläranlagen kommt, enthält so viel chemisch gebundene Energie, dass die Anlagen eigentlich mit Energieüberschuss arbeiten müssten. Heute sind sie jedoch fast ausnahmslos Energieverbraucher. Die etwa 10.000 kommunalen und industriellen Kläranlagen in Deutschland benötigen jährlich etwa 4.400 GWh Strom – nur für die Reinigung des Abwassers! Bei der Überkritischen Gaserzeugung dahingegen ist die elektrische Energiebilanz positiv: So können die Betreiber den Strom, den sie in ihrer Kläranlage erzeugen, selbst nutzen oder verkaufen. Und bei der Verstromung entsteht kein Kohlendioxid.“

Die Pilotanlage

iGas energy plant, eine erste marktgerechte Anlage im industriellen Maßstab zu bauen, die entwässerten Faulschlamm verarbeiten soll. Mit einer Kapazität von 200.000 Einwohnerwerten soll sie die weltweit größte Anlage zur vollständigen stofflichen Verwertung von Klärschlamm sein.

Hintergrund: Überkritisches Wasser

Überkritisches (auch „superkritisch“ genanntes) Wasser entsteht jenseits des „kritischen Punktes“ bei einer Temperatur von mindestens 374 °C und einem Druck von mindestens 221 bar. Es ist dicht wie eine Flüssigkeit, hat aber dieselbe Viskosität wie ein Gas.

In diesem „vierten Aggregatzustand“ gehen organische Stoffe vollständig in Lösung. Oberhalb von 500 °C ist das überkritische Wasser nicht nur Lösungs-, sondern auch Reaktionsmittel: Es ermöglicht die Oxidationsreaktion, bei der die organischen Verbindungen in das Synthesegas „HyGas“ aufgespalten werden.

Über iGas energy

Die iGas energy GmbH wurde im Jahr 2016 von Karl-Heinz Lentz mit der Idee gegründet, mit innovativer Technik einen Beitrag zum Wandel unserer heutigen Rohstoffverbrauchswirtschaft zu einer nachhaltigen Kreislaufwirtschaft zu leisten.

Heute ist iGas energy in drei Bereichen aktiv:

– Ressourcen schonende Kreislaufwirtschaft
Restlose Rückführung von Wertstoffen und Energie aus wässrigen organischen Abfällen in die Stoffkreisläufe

– Wasserstoff aus erneuerbaren Energien
Power-to-X-Anlagen für die Speicherung von erneuerbarer Energie durch Umwandlung in Wasserstoff mittels Hochdruck-PEM-Elektrolyse

– Innovative Gasetechnik
Anlagentechnik für die Versorgung industrieller Prozesse mit Gasen

Der Gründer und Geschäftsführer des Unternehmens, Dipl.-Ing. Karl-Heinz Lentz, hat an der Fachhochschule Aachen Chemieingenieurwesen mit dem Schwerpunkt chemische Verfahrenstechnik studiert und verfügt über jahrzehntelange Erfahrung im Anlagenbau.

iGas energy ist in die SK Gruppe eingebunden und nutzt in der Zusammenarbeit mit den Konzernschwestern vielfältige Synergien, zum Beispiel in der Automatisierungs-, Gleichrichter- und Hochdrucktechnik.

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Etiketten aus Steinpapier

Nachhaltige Etiketten mit samtiger Haptik von Etiket Schiller

Etiketten aus Steinpapier

Die nachhaltigen Etiketten aus Steinpapier sind für verschiedene Anwendungsbereiche interessant. (Bildquelle: Etiket Schiller)

-Etiketten aus Steinpapier: Nachhaltige Zusammensetzung und Herstellung
-Die Etiketten sind zu 100 Prozent zellstofffrei
-Konventionelle Verarbeitung und Gestaltung

Plüderhausen, 21. August 2017. Etiket Schiller erweitert sein Produktportfolio um Etiketten aus Steinpapier. Das nachhaltige Etikettenmaterial besteht zu 80 Prozent aus natürlichem Steinmehl und zu 20 Prozent aus Recycling-PE. Das Etikettenmaterial ist für verschiedene Anwendungsbereiche interessant: für die Kosmetik-, Getränke-, Feinkost-, Bio- und Lebensmittelbranche. Hochwertige und optisch ansprechende Produkte profitieren von der samtigen Haptik der Etiketten.

Umweltschonende Herstellung
Die Etiketten aus Steinpapier zeichnen sich vor allem durch ihre nachhaltige Zusammensetzung und Herstellung aus. Größtenteils besteht das Material aus Steinmehl von Marmor-Abfällen (Calciumcarbonat), das mit Hilfe von recycelter PE-Folie gebunden wird. Für die Herstellung werden kein Wasser, Holz, Säure oder Bleichmittel benötigt und damit wird deutlich weniger Energie aufgewendet als für herkömmliches Papier. Die Etiketten aus Steinpapier sind zu 100 Prozent zellstofffrei – sind aber beschreibbar wie Papier und wasserresistent wie eine Folie.
Das Steinpapier lässt sich problemlos in den Recyclingkreislauf von Kunststoff integrieren. Beim Verbrennen von Steinpapier entstehen keine giftigen Gase. Unter permanenter Sonneneinstrahlung beginnt das Material sich aufzulösen und zerfällt nach etwa einem Jahr zu Staub. Das Etikettenmaterial eignet sich vor allem für umweltbewusste Unternehmen, die Wert auf eine nachhaltige Verpackung legen.

Anwendungsvorteile: flüssigkeitsresistent, reißfest, beschreibbar
Die Etiketten aus Steinpapier von Etiket Schiller bieten Anwendern verschiedene Vorteile gegenüber Papieretiketten oder PE-Folie. Sie sind resistent gegen Flüssigkeiten und können daher für Anwendungen in Nasszellen verwendet werden. Das Material ist im direkten Vergleich deutlich reißfester als Papier oder Karton. Dabei bleibt das Etikettenmaterial auch im nassen Zustand beschreibbar. Zusätzlicher Vorteil für Anwender: Die Etiketten aus Steinpapier haben einen hohen Weißheitsgrad – auch ohne Bleichmittel.

Konventionelle Verarbeitung und Gestaltung
Die Etiketten aus Steinpapier lassen sich bedrucken wie konventionelles Material. Sie lassen sich mit einer Blind- oder Heißprägung versehen oder mit Relieflack veredeln. Damit bietet Etiket Schiller seinen Kunden vielfältige Möglichkeiten zu einer aufmerksamkeitsstarken Gestaltung ihrer Etiketten. Es sind bereits Auflagen von 500 Stück möglich.

Ganzheitliches Nachhaltigkeitskonzept bei Etiket Schiller
Mit den Etiketten aus Steinpapier verfolgt Etiket Schiller sein umfangreiches Nachhaltigkeitskonzept konsequent weiter. Kunden werden bei dem Etikettenhersteller individuell beraten und erhalten Unterstützung bei der Auswahl umweltschonender Etiketten und deren Gestaltung. Die nachhaltige Unternehmensphilosophie von Etiket Schiller spiegelt sich nicht nur in den Etiketten wieder, sondern auch in deren Trägermaterial aus Glassinepapier. Im Vergleich zu einem PET-Träger hinterlässt das Glassinepapier einen bis zu 46 Prozent kleineren Kohlenstoff-Fußabdruck. Durch umweltschonendes Recycling entsteht aus dem Glassine-Träger wieder neues hochwertiges Recyclingpapier.

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Die Etiket Schiller GmbH mit Sitz in Plüderhausen zählt zu den führenden Etikettenherstellern in Deutschland. Das 1936 gegründete Familienunternehmen wird von den Geschwistern Susanne Daiber und Gunter Schiller geführt und erzielte 2016 mit 43 Mitarbeitern rund fünf Millionen Euro Jahresumsatz. Etiket Schiller ist Spezialist für die Produktion von Selbstklebe-Etiketten, Kennzeichnungen, Aufklebern und Typenschildern für Industrie, Handwerk und Medizin. Seit 2016 verfolgt das Unternehmen ein umfassendes Nachhaltigkeitskonzept, sowohl für das Unternehmen als auch für die Etiketten, von der Beschaffung bis zur Entsorgung. Etiket Schiller ist nach DIN EN ISO 9001:2015 zertifiziert.
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