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Rechtssicherheit für Homosexuelle: Rehabilitierung der Justizopfer

eine Information des Deutschen Schutzverband gegen Diskriminierung e.V.

Rechtssicherheit für Homosexuelle: Rehabilitierung der Justizopfer
Gegen Diskriminierung

23. Mai 2016. Männern, die nach 1945 aufgrund von „homosexuellen Handlungen“ verfolgt und verurteilt wurden, ist die Rehabilitierung in Aussicht gestellt worden. Uwe Hoffmann, Geschäftsführer des Deutschen Schutzverbandes gegen Diskriminierung e. V. (DSD): „Für viele damals Betroffene wird diese längst überfällige Entscheidung leider zu spät kommen. Etliche Menschen, die durch den § 175 diskriminiert wurden, sind schon lange nicht mehr am Leben.“

Ein Rechtsgutachten bestätigt: Männer, die erst nach dem zweiten Weltkrieg Opfer des § 175 Strafgesetzbuch wurden, müssen rehabilitiert werden. Dieser Paragraph hatte „homosexuelle Handlungen“ von Männern unter hohe Strafen gestellt. Der Bundesjustizminister hat nun einen Gesetzesentwurf zur Rehabilitierung dieser Männer angekündigt. „Warum ein solches Gutachten so lange auf sich warten ließ, ist mir schleierhaft. Auch dass der § 175 in der Bundesrepublik erst im Jahr 1994 endgültig abgeschafft wurde“, so Hoffmann ( www.gegendiskriminierung.de )

Männer, die bis 1945 verurteilt wurden, sind im Jahr 2002 rehabilitiert worden. Der DSD-Geschäftsführer: „Was natürlich auch viel zu spät geschehen ist. Dass zur selben Zeit aber nicht auch die Urteile aus der Zeit der Bundesrepublik aufgehoben wurden, ist empörend. Die Opfer des § 175 wurden schließlich alle gleichermaßen schändlicherweise sozial ausgegrenzt und verfolgt.“ Es stand zur Debatte, ob die Rehabilitierung mit dem Grundgesetz vereinbar ist oder nicht. Auch die Rechtssicherheit von Urteilen ist in Deutschland nämlich ein sehr hohes Gut.

Betroffene müssen aber wahrscheinlich froh sein, dass überhaupt endlich Bewegung in die ganze Sache gekommen ist. „Jetzt können wir nur hoffen, dass das Gesetz zügig verabschiedet wird. Es wäre niederschmetternd, wenn die nun geschürten Hoffnungen zum Warten auf Godot verkommen“, so Hoffmann.

Der Deutsche Schutzverband gegen Diskriminierung setzt sich für Menschen ein, die sich durch Behörden oder Unternehmen ungerecht behandelt fühlen, die bei ihrer Berufswahl aus böswilligen Gründen oder Vorurteilen benachteiligt wurden oder die durch den Staat oder seine Entscheidungen ins soziale Abseits gedrängt werden.

Besonders betreut werden Hartz IV-Empfänger, die eine kostenlose Erstberatung ihrer Fälle durch spezialisierte Anwälte erhalten.

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Ideale Kombination: „Markenführung und Recht im Social Web“. Workshop der Agentur Leven punktet mit Aha-Effekten

Ideale Kombination: "Markenführung und Recht im Social Web". Workshop der Agentur Leven punktet mit Aha-Effekten

Die Frage ob Social Media Kanäle notwendig für ein Unternehmen sind, stellt sich schon lange nicht mehr – sie sind für die meisten längst Pflicht. Die Kür besteht darin, markenkonform auf allen Kanälen zu kommunizieren – und dies genau so zu tun, dass es juristisch einwandfrei ist.

Mit ihrem interdisziplinären Workshop hat die Kölner Agentur Leven einen The-menmix angeboten, der die Herzen jedes Social Media Managers höher schlagen lässt. Wissen rund um Markenführung in den Sozialen Netzwerken, gepaart mit juristischen Hinweisen haben für viele Aha-Effekte gesorgt. Wer weiß schon im-mer, was er wie im Namen des Unternehmens posten und teilen darf und wie er dabei auch noch auf seine Marke einzahlt. So haben die Teilnehmer den auf Diskurs ausgelegten Workshop effektiv genutzt, um wichtige Strategien für ihr eigenes Social Networking kennenzulernen. Die hochkarätigen Referenten Prof. Dr. Wilfried Leven (Marketing) und Prof. Dr. Ulrich Luckhaus (Recht) gaben viele spannende Einblicke sowie Praxisbeispiele und sorgten so für viele Überra-schungen, denn noch immer gehen viele Social Networker zu unbesorgt mit In-halten um.

Aus Marketing-Sicht hat der Workshop den Zusammenhang zwischen Marke, Plattform und Darstellung aufgezeigt. Denn es ist nicht egal, welches Netzwerk sich ein Unternehmen für seine Social Media Strategie auswählt. Außerdem gab es Tipps & Tricks für mehr Traffic und zur Analyse von Statistik-Tools. Damit der Social-Media-Auftritt nicht zur rechtlichen Stolperfalle wird, thematisierte der Workshop neben Urheber- und Persönlichkeitsrechten die Basics für Unterneh-mens-Seiten: wie Datenschutzerklärung und Impressumspflicht.

Noch bis weit in den Abend hinein haben Teilnehmer und Referenten in geselliger Runde angeregt über die vorgetragenen Inhalte diskutiert. „Wir sehen immer wieder, wie groß das Interesse an Kommunikation im Social Web ist. Wichtig ist, dass Soziale Netzwerke sich nicht allein für die Markenführung verantwortlich zeigen“, so Antje Borm-Flammersfeld, stellv. Geschäftsführerin der Gastgeber-Agentur Leven. „Wer eine Marke führt, muss alle Touchpoints bedienen, dazu zählen unweigerlich auch die Offline-Kanäle wie beispielsweise Printwerbung oder Public Relations. Social Media ist eine Möglichkeit, sich mit Konsumenten und Interessenten zu vernetzen, das bietet sonst kein anderes Medium. Hier ist unserer Meinung nach besondere Sorgfalt bei der Auswahl von Themen gefragt, explizit im Sinne der Markenführung“.

Aufgrund des großen Interesses wird der interdisziplinäre Workshop im Herbst noch einmal wiederholt, ein genaues Datum steht noch nicht fest. Interessenten können ihre Teilnahme schon jetzt per E-Mail an rezeption@alh.de kundtun.

(2696 Wörter)

Anlage:
Fotos des Workshops, Luckhaus, Leven, Logo ALH, Visual der Veranstaltung

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Besondere Marken brauchen besondere Kommunikation.
Über die Agentur Leven:
In jeder Marke steckt ein einzigartiges Potential. Diese Einzigartigkeit herauszukitzeln und dieses Potential zu optimieren – ist das Herzstück der Kölner Agentur.
Klingt einfach. Ist es auch, wenn Engagement, Flexibilität und Können am Werk sind und wenn alle Aspekte von Kommunikation harmonisch aufeinander abgestimmt sind. Die Agentur nennt es Kommunikation im Marketing.

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ATLANTICLUX: Eine Minute – Gedanken zur Altersvorsorge

Vorsorge hat mit Eigenverantwortung zu tun – Die Sonnenseite des Lebens erst Recht im Alter und Alltag genießen. ATLANTICLUX Lebensversicherung S.A.

ATLANTICLUX: Eine Minute - Gedanken zur Altersvorsorge
ATLANTICLUX: Eine Minute – Gedanken zur Altersvorsorge – Vorsorge hat mit Eigenverantwortung zu tun

ATLANTICLUX Lebensversicherung S.A. Weiterbildungsveranstaltung in Saarbrücken, Niederlassung der Atlanticlux Luxemburg – von Hendrik Lehmann, Niederlassungsleiter.

Träume und Wünsche können Berge versetzen – Trauer, Sorgen, Ängste und Nöte schlagen auf Herz und Nieren, enden oftmals in Depressionen und Herzkrankheiten. „In der besten Phase des Lebens nimmt der Stress überhand. Das Risiko in negative Stimmungen zu rutschen steigt. Erfolg, Zufriedenheit und Glück sind gefährdet. In guten Zeiten an später denken. Warum vorsorgen? Staatliche Vorsorge zu zusätzlich private Vorsorge, zum Beispiel eine Lebensversicherung als Altersvorsorge, reicht das?“, begrüßt Hendrik Lehmann die zahlreichen Teilnehmer, Mitarbeiter, Mitstreiter und Versicherungsexperten in den Atlanticlux Räumlichkeiten Betzenstraße 6 in Saarbrücken.

Eine Minute: Das Leben ist schön!

Hendrik Lehmann, Versicherungsexperte, Familienvater und Niederlassungsleiter mit reichlichen Lebenserfahrungen aus dem bunten Versicherungs- und Familienalltag. „Noch nie gab es so gute Gesundheitsvorsorgeangebote, Richtlinien, Arbeitsschutzstandards für die Gesellschaft, Arbeitnehmer und Unternehmen in Deutschland sowie einigen europäischen Nachbarländern. Aber vor Schicksalsschlägen ist jeder nur bedingt geschützt. Wer auf sein Leben schaut blickt auch auf Zeiten in denen gelitten wurde: den ersten Liebeskummer, Mobbing in der Schule, im Beruf, Kündigung, körperliche Gebrechen durch Unfall oder Krankheit, Verlust oder weitere persönliche Katastrophen, Pleiten, Pech und Pannen im eigenen Umfeld. Zu Fragen um die wirtschaftliche Stabilität, wenn Geld weniger wert wird, Inflation und politische Veränderungen wird täglich berichtet, diskutiert und lässt Verunsicherung zurück „, begrüßt Hendrik Lehmann die Teilnehmer der Atlanticlux Lebensversicherung S.A. in Saarbrücken. Gibt es diese Art von Sicherheit, ein Rundumsorglos Paket mit täglichem Sonnenschein? Die Teilnehmer der Atlanticlux Weiterbildungsseminar stimmen mit dem Versicherungsexperten überein, dass es schön wäre!

Das Leben ist schön – der Schlüssel liegt in der Verantwortungsübernahme!

Verantwortung für sich selbst übernehmen und damit selbst eine weitere Voraussetzung herstellen, um auf der Gewinnerseite des Lebens zu agieren, wird in den Atlanticlux Räumlichkeiten intensiv diskutiert. Das Luxemburger Versicherungsunternehmen hat die Entwicklung von innovativen Produkten zum nachhaltigen Vermögensaufbau in den Mittelpunkt der Aufgaben gestellt. Hilft ein Blick in die Vergangenheit? Vieles im Leben geht auf die Geschichte zurück. Der Blick in die Vergangenheit ist oftmals eine Erklärung für Sachverhalte in der Gegenwart und kann Wege in die Zukunft weisen. Ein Beispiel dafür ist das Wesen der Versicherung, dass es in vielerlei Hinsicht schon in weit zurückliegenden Zeiten gab. Dies möchte der Versicherungsexperte Hendrik Lehmann den Teilnehmern Seminares in Saarbrücken nicht vorenthalten. Arten der Versicherungen konzentrieren sich in der christlichen Seefahrt, hierbei spielt die Verantwortungsübernehme eine wesentliche Rolle.

Eine Minute: Die wohl älteste Versicherung der Welt – „Gott“

Das lässt sich zum Beispiel an den Seefahrern der Hanse festmachen. Die christliche Tradition spielte an Bord eine große Rolle. So begleiteten u.a. Theologiestudenten die Schiffe auf den Reisen um die Welt. Sonntags nahm der Gottesdienst einen besonders großen Teil des Tages der Seemänner ein. Und wenn die Seeleute es sicher durch die Ägäis geschafft hatten, dann ließen sie auf einer Insel in Griechenland weiße Kirchen erbauen, sogenannte Votivkirchen: Als Dank dafür, dass sie die gefährlichen Riffe und den ungemütlichen Seegang überstanden hatten. Und als Versicherung dafür, dass sie auch in Zukunft vor dem Ungemach der See entfliehen würden.

Eine Minute: Sklavenkassen – Versicherung für Sicherheit und Schutz für die Seeleute

Versicherungsexperte Lehmann erläutert, dass es natürlich Situationen gab, in denen selbst göttlicher Beistand nicht genügend Versicherung bot. In Zeiten der Hanseschifffahrt waren nämlich das Wetter und Klippen nicht die einzigen Gegner der Männer an Bord. Piraten hatten es auf die Handelsgüter abgesehen und überfielen regelmäßig die Schiffe der Seefahrer. Fast immer hatten die Hanse-Schiffe das Nachsehen. Die Seeleute, die nicht ums Leben kamen, wurden gefangen genommen und versklavt. Um sich aus dieser misslichen Lage zu befreien, gründeten Kaufmänner und Seefahrer sogenannte Sklavenkassen, in die jeder einzahlte, um im Falle einer Gefangennahme wieder frei gekauft zu werden. Solche Sklavenkassen ähneln schon viel mehr den heutigen Vorstellungen von Versicherung: Man zahlt einen Beitrag, um im Falle einer Notsituation Hilfe zur erhalten.

Fazit: Jeden Tag eine gute Tat – Verantwortungsübernahme – Zuversicht – Vorsorge – Gewissenhaftigkeit

Menschen die unter chronischem Stress leiden, neigen zu Herzschmerz und Herzerkrankungen, leiden beim Altwerden und im Alter. Verantwortungsübernahme fängt in kleinen Schritten jung an. Eine gute Tat am Tag, dann gewinnt die Zuversicht mehr Raum, positive Erfolge und Zufriedenheit sind die Folge. Aktive Vorsorge gedeiht langfristig mit der ATLANTICLUX Lebensversicherung S.A. als Partnerschaft. Die Kunden entscheiden sich für eine Altersvorsorge, bei der Versicherungsschutz und Kapitalanlagechancen auf höchstem Niveau vereint sind. Auf langjährige Erfahrung und Kompetenz rund um die individuelle Vorsorge bringen Erfolg und Glück. Die Verantwortungsübernahme fängt bereits in jungen Jahren an, darauf hat sich die Atlanticlux Lebensversicherung S.A. eingestellt beendet Versicherungsexperte Hendrik Lehmann Weiterbildungsveranstaltung.

V.i.S.d.P.:
Hendrik Lehmann
Niederlassungsleiter
Der Verfasser ist für den Inhalt verantwortlich

Gegründet im Oktober 1987, nahm die ATLANTICLUX Lebensversicherung S.A. ihren Geschäftsbetrieb im Bereich der klassischen Kapital-Lebensversicherung auf. Der Sitz der Gesellschaft befindet sich im Großherzogtum Luxemburg und eine Niederlassung in Saarbrücken. Die Atlanticlux hat die Entwicklung von innovativen Produkten zum nachhaltigen Vermögensaufbau in den Mittelpunkt der Aufgaben gestellt. Die ATLANTICLUX Lebensversicherung S.A. ist spezialisierter Partner für private Altersvorsorge. Die PREMIUM SELECT LUX S.A. übernimmt die Verwaltung institutioneller Gelder externer Unternehmen. Sowohl die tägliche Analyse der globalen Kapitalmärkte, als auch die Umsetzung im Rahmen der Anlagestrategien der ATLANTICLUX Lebensversicherung S.A., fallen in den Aufgabenbereich der PREMIUM SELECT LUX S.A. Weitere Informationen unter: www.atlanticlux.de

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Countdown für den Darlehenswiderruf: Frist bis zum 21. Juni nutzen

Countdown für den Darlehenswiderruf: Frist bis zum 21. Juni nutzen

Countdown für den Darlehenswiderruf: Frist bis zum 21. Juni nutzen

http://www.grprainer.com/rechtsberatung/bankrecht.html
Für den Widerruf von Immobiliendarlehen läuft der Countdown: Altverträge können nur noch bis zum 21. Juni 2016 widerrufen werden. Danach erlischt das „ewige Widerrufsrecht“.

GRP Rainer Rechtsanwälte Steuerberater, Köln, Berlin, Bonn, Düsseldorf, Frankfurt, Hamburg, München und Stuttgart führen aus: Mit dem Widerruf eines zwischen 2002 und 2010 geschlossenen Darlehens zur Immobilienfinanzierung können Verbraucher Beträge im fünfstelligen Bereich sparen. Wie hoch die Ersparnis ausfällt, ist auch von der Kredithöhe und den vereinbarten Zinskonditionen abhängig. Nach einer Gesetzesänderung erlischt allerdings das sog. „ewige Widerrufsrecht“ für diese Verträge am 21. Juni 2016. Verbraucher, die ihr Darlehen widerrufen möchten, können sich an einen im Bankrecht versierten Rechtsanwalt wenden. Dieser kann prüfen ob die Voraussetzungen für den Darlehenswiderruf vorliegen.

In der Regel lässt sich ein Darlehen auch Jahre nach Vertragsschluss noch widerrufen, wenn die Bank oder Sparkasse eine fehlerhafte Widerrufsbelehrung verwendet hat. Dies ist nach Untersuchungen der Verbraucherzentrale Hamburg bei einem überwiegenden Teil der zwischen 2002 und 2010 geschlossenen Immobilienkredite der Fall. Häufig führen schon geringfügige inhaltliche oder formale Abweichungen von der jeweils gültigen Musterbelehrung zu einer fehlerhaften Widerrufsbelehrung. In der Konsequenz wurde dann die Widerrufsfrist nie in Gang gesetzt, so dass der Widerruf auch heute noch möglich ist.

Es muss allerdings damit gerechnet werden, dass Banken und Sparkassen den Widerruf nicht einfach akzeptieren werden. Insbesondere vor dem Hintergrund, dass das „ewige Widerrufsfrist“ bald erlischt, könnten sie versuchen die letzten Wochen bis zum 21. Juni noch zu überbrücken und auf Zeit zu spielen. Verbraucher sollten daher hartnäckig bleiben. Denn die Rechtslage ist in den meisten Fällen eindeutig. Den gängigen Argumenten der Banken wie Verwirkung oder treuwidrige Ausübung des Widerrufsrechts haben verschiedene Gerichte inzwischen eine Absage erteilt, so dass sich eine verbraucherfreundliche Rechtsprechung durchgesetzt hat.

Für die Verbraucher ergibt sich durch den Darlehenswiderruf die Möglichkeit, günstig umzuschulden und von den anhaltend niedrigen Zinsen zu profitieren. Bei bereits vorzeitig abgelösten Darlehen kann durch einen erfolgreichen Widerruf auch die Vorfälligkeitsentschädigung zurückgeholt werden.

http://www.grprainer.com/rechtsberatung/bankrecht.html

GRP Rainer Rechtsanwälte Steuerberater www.grprainer.com ist eine überregionale, wirtschaftsrechtlich ausgerichtete Sozietät. An den Standorten Köln, Berlin, Bonn, Düsseldorf, Frankfurt, Hamburg, München, Stuttgart und London berät die Kanzlei im Kapitalmarktrecht, Bankrecht und im Steuerrecht und Gesellschaftsrecht. Zu den Mandanten gehören Unternehmen aus Industrie und Wirtschaft, Verbände, Freiberufler und Privatpersonen.

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Atlanticlux: Rechte für Versicherungsvermittler gestärkt

Das Versicherungsunternehmen ATLANTICLUX Lebensversicherung S.A. baut auf Qualität, Zuverlässigkeit, Transparenz und Vertrauen.

Atlanticlux: Rechte für Versicherungsvermittler gestärkt
Atlanticlux Lebensversicherung S.A.: Rechte für Versicherungsvermittler gestärkt

Jeder kennt ihn: den Versicherungsvertreter seines Vertrauens. Das Versicherungsunternehmen ATLANTICLUX Lebensversicherung S.A. mit Hauptsitz im Großherzogtum Luxemburg, weiteren Niederlassungen, unter anderem mit einer Niederlassung im Saarland, Saarbrücken baut auf diese vier Säulen: Qualität, Zuverlässigkeit, Transparenz und Vertrauen. Diese vier Säulen gelten als Schlüssel des Erfolges für die Unternehmensführung, dem Umgang im Unternehmen intern und im Besonderen zum Kunden, begrüßt Niederlassungsleiter Hendrik Lehmann die zahlreichen Teilnehmer des Seminars mit rechtlicher Diskussion.

Wer kennt die ATLANTICLUX Lebensversicherung S.A.? Welche Erfahrungen und Bewertungen gibt es zum Versicherungsunternehmen ATLANTICLUX?

In der langjährigen Historie der ATLANTICLUX, die im Oktober 1987 ihren Geschäftsbetrieb im Bereich der klassischen Kapital-Lebensversicherung aufnahm, kann bis dato die Entwicklung durch die stetigen Veränderungen und Anforderungen nachvollzogen werden. Wie wichtig die Stimmung und das Miteinander im Unternehmen für den ganzheitlichen Erfolg sind, wird durch die jährlichen Bewertungen deutlich, erläutert Niederlassungsleiter Hendrik Lehmann zu Beginn der Seminarveranstaltung. Die Produkte der Gesellschaft wurden mehrfach ausgezeichnet, wie z.B. in Deutschland durch MORGEN & MORGEN. Bei der Produktgestaltung, die gemeinsam mit dem Hauptaktionär der Gesellschaft der FWU AG, München, erfolgt, ist die ATLANTICLUX Lebensversicherung spezialisiert auf fondsgebundene Lebensversicherungslösungen mit innovativen Investmentkonzepten. Die Gesellschaft unterhält Niederlassungen in Deutschland, Frankreich, Italien und Spanien. Innerhalb der FWU-Gruppe ist die ATLANTICLUX Lebensversicherung S.A. Produktgeber für die regionalen Vertriebspartner und für die Verwaltung der einzelnen Versicherungsverträge verantwortlich.

Versicherungsvertreter seines Vertrauens!

Oftmals haben diese Versicherungsvertreter jedoch gar kein so einfaches Leben, wie es manchmal scheint. Wie gestalten sich die juristischen Arbeits- und Rahmenbedingungen für Versicherungsvertreter? Kündigt ein Versicherungsunternehmen einem seiner Versicherungsvermittler, würde dies mitunter teuer für den Versicherungsvermittler. Doch die Rechtsprechung hat dem nun Abhilfe geleistet, wie die Teilnehmer des Seminars der ATANTICLUX Lebensversicherung S.A. in Saarbrücken erfahren konnten. Die Kündigung oder Entlassung eines Versicherungsvertreters hatte unangenehme Folgen. Der ehemalige Arbeitgeber forderte dann die als Vorschüsse gezahlten Provisionen zurück. Das wäre an sich nicht weiter schlimm, wenn diese Rückzahlungsforderungen nicht ohne irgendeine Form von Schlussrechnung aufgestellt worden wären.

Rückforderung von Provisionen von Versicherungsvermittlern nur bei ordnungsgemäßen Abrechnungen

Hendrik Lehmann erläutert, dass die Erfahrungen in der Versicherungsbranche leider verdeutlichen, dass auch Versicherungsvermittler genau hinschauen müssen. „Wenn Versicherungsunternehmen keine ordnungsgemäße Abrechnung laut dem Handelsgesetzbuch vorlegen, dann kann keine ordnungsgemäße Abrechnung erfolgen. Dazu gehört zum Beispiel ein vollständiger Buchauszug. Für die Berechnung der Rückforderungen von Provisionen muss vonseiten des Versicherers eine vollständige Abrechnung vorgelegt werden.“ Die ATLANTICLUX Lebensversicherung S.A. hat von 1994 bis 2013 die sogenannte Nettopolice angeboten.

Der Versicherungsexperte erläutert, dass diese Art der Lebens- und Rentenversicherung sich dadurch unterscheidet, dass der Versicherer ausschließlich das Versicherungsrisiko bzw. Versicherungsumfang übernimmt. Die Vergütung bzw. Provision für die Vermittlung wird vom Versicherungsvertrag abgespaltet. Die für die Vermittlung anfallenden Kosten werden vom Vermittler mit dem Kunden direkt vertraglich, in der so genannten Vergütungsvereinbarung, fixiert.

Zur weiteren Diskussion stand die IMD-Reform, die Teil eines aus drei Gesetzgebungsvorschlägen bestehenden Pakets für mehr Anlegerschutz ist. Hier wird vorgesehen, dass Vermittler von Lebensversicherungen den Kunden vor Abschluss des Vertrages informieren für wen und welches Unternehmen gearbeitet wird und wie hoch die Provision ausfällt. Hierzu äußerte sich der Vermittlerverband, dass in Deutschland bereits heute bei Abschluss einer Lebensversicherung, einer Berufsunfähigkeitsversicherung oder Unfallversicherung die Abschlusskosten offengelegt werden müssen. Für Verbraucherschützer ist eine Neuregelung ein weiterer Schritt in die richtige Richtung zum Anlegerschutz.

Fazit: Vertrauen und partnerschaftliches Miteinander für Kundenbindung und langfristigen Erfolg – Ihr fairer Versicherer!

Fair und auf Augenhöhe, ein gesundes Miteinander. Damit auch Vermittler und Versicherungsvertreter Schutz und Sicherheit erfahren, braucht es im Streitfall gute Entscheidungen. Klare, transparente und faire Vereinbarungen und Rechte schützen vor Streitigkeiten, bringt der Versicherungsexperte Hendrik Lehmann die Diskussion auf den Punkt.

Auch für Finanzanlagenvermittler gibt es Neuigkeiten, wie die Teilnehmer des Weiterbildungsseminars ebenfalls erfahren: Nach einer Änderung der Gewerbeordnung ist der Berufszugang klar geregelt worden. Demnach brauchen Finanzanlagenvermittler einen sogenannten Sachkundenachweis, also einen Nachweis, dass sie für diese Tätigkeit die nötigen Voraussetzungen erfüllen. Hendrik Lehmann hierzu: „Für ein solches Zeugnis muss in der Regel eine Prüfung bestanden werden, zum Beispiel bei einer Industrie- und Handelskammer. Der Abschluss einer Berufshaftpflichtversicherung ist für Finanzanlagenvermittler Pflicht. Außerdem wird – wie es bereits bei den Versicherungsvermittlern existiert – für Finanzanlageberater ein zentrales Register eingeführt.“

V.i.S.d.P.:
Hendrik Lehmann
Niederlassungsleiter
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Gegründet im Oktober 1987, nahm die ATLANTICLUX Lebensversicherung S.A. ihren Geschäftsbetrieb im Bereich der klassischen Kapital-Lebensversicherung auf. Der Sitz der Gesellschaft befindet sich im Großherzogtum Luxemburg und eine Niederlassung in Saarbrücken. Die Atlanticlux hat die Entwicklung von innovativen Produkten zum nachhaltigen Vermögensaufbau in den Mittelpunkt der Aufgaben gestellt. Die ATLANTICLUX Lebensversicherung S.A. ist spezialisierter Partner für private Altersvorsorge. Die PREMIUM SELECT LUX S.A. übernimmt die Verwaltung institutioneller Gelder externer Unternehmen. Sowohl die tägliche Analyse der globalen Kapitalmärkte, als auch die Umsetzung im Rahmen der Anlagestrategien der ATLANTICLUX Lebensversicherung S.A., fallen in den Aufgabenbereich der PREMIUM SELECT LUX S.A. Weitere Informationen unter: www.atlanticlux.de

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Workshop „Markenführung und Recht im Social Web“

Köln, 21. April 2016

Workshop "Markenführung und Recht im Social Web"

Zur digitalen Markenführung gehört selbstverständlich auch die markenkonforme Pflege von Social Media Kanälen. Produktinformationen, Meinungen und Emotionen sollen dort die Marke kommunizieren. So wird beispielsweise romantisches Flair immer noch am liebsten mit einer wunderbar inszenierten Abbildung des Pariser Eiffelturms vermittelt. Gerne bei Nacht. Und wenn das Foto auch noch selbst erstellt ist, ist man doch rechtlich auf der sicheren Seite. ODER? Ein interdisziplinärer Workshop der Agentur Leven verschafft Klarheit.

Die Sache mit dem Eiffelturm hat in der Marketingbranche längst die Runde gemacht. Man darf ihn nämlich nicht einfach des Nachts ablichten und dann auch noch auf seinem Social Media Account veröffentlichen. Hier spricht die Beleuchtungsfirma SETE illuminations, die sich die Rechte an der Eiffelturm-Beleuchtung gesichert hat, noch ein Wörtchen mit. Ohne deren Genehmigung keine Veröffentlichung.

Ob es für manche Marken wirklich sinnvoll ist, ausgerechnet eine Abbildung des nächtlichen Eiffelturms für die Markenkommunikation im Social Web zu nutzen, ist nur eines der spannenden Themen, die der exklusive Workshop „Markenführung und Recht im Social Web“ überprüfen soll. Da jeder Schritt des Markenmanagements (nicht nur) im Social Web auch juristisch erheblich ist, beleuchtet der Workshop neben Markenführungsthemen auch die juristische Seite.

Der interdisziplinäre Workshop der Agentur Leven in Kooperation mit Greyhills Rechtsanwälte klärt im kleinen Rahmen Fragen zur Markenführung und zu rechtlichen Aspekten im Social Web.

Der Workshop richtet sich an Entscheider aus der Marketingbranche, die ihre Marke oder ihr Unternehmen auch im Social Web voranreiben wollen. Damit in einer lockeren Atmosphäre jeder zu Wort kommen kann, ist die Teilnehmerzahl auf max. 12 Personen begrenzt.
Die hockkarätigen Referenten:

Prof. Dr. Wilfried Leven, Inhaber und Geschäftsführer der Agentur Leven,
Professor für Betriebswirtschaftslehre. Spezialisierung auf Marke,
Werbeforschung und Handel. Er ist Autor verschiedener Marken- und
Marketing-Publikationen und hält regelmäßig Vorträge zu Markenführungs-Themen.

Prof. Dr. Ulrich Luckhaus, Partner der Greyhills Rechtsanwälte Partnerschaftsgesellschaft Köln und Berlin, Fachanwalt für Marken und Medien, Honorarprofessor für IT-Recht an der Universität zu Münster. Er hält regelmäßig Fachvorträge für Agenturen, Markeninhaber und
Webseitenbetreiber.

Termin:
Donnerstag, 21.04.2016, 17:00-20:00 Uhr
Teilnahmegebühr: 180.- EUR
Details zum Programm sowie ein Anmeldeformular gibt“s auf http://www.alh.de/workshop/#

Veranstaltungsort:
Agentur Leven GmbH & Co. KG
Unter Goldschmied 6, 50667 Köln

Anlage:
Fotos der Referenten Leven, Luckhaus, Logo ALH, Visual der Veranstaltung

Agentur Leven:
Agentur für Markenkommunikation
Ohne Marke geht nichts. Mit Marke ganz viel. Unser Credo leben wir tagtäglich für unsere Kunden aus. Gemeinsam mit unserer PR Unit, kümmern wir uns um perfekte Kommunikation für unsere Kunden. Denn wir können richtig gute Marken-Kommunikation und noch mehr: nämlich KIM©: Kommunikation im Marketing. Für bessere Ergebnisse und scharfe Marken. Denn alle Maßnahmen der Werbung müssen auf den kompletten Marketingmix einzahlen. Sonst wird die Marke schwach. Über 20 Jahre Erfahrung haben gezeigt: Werbung wirkt doch.

Besondere Marken brauchen besondere Kommunikation.
Über die Agentur Leven:
In jeder Marke steckt ein einzigartiges Potential. Diese Einzigartigkeit herauszukitzeln und dieses Potential zu optimieren – ist das Herzstück der Kölner Agentur.
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Computer IT Software

Erkennbar gut: AXNAV Solution AG

Sicheres Dokumenten-Management & OCR/ICR

Die AXNAV Solution AG präsentierte sich auf der CeBIT 2016 erstmalig mit eigenem Messestand, um die Weiterentwicklungen des Dokumenten Managements auf der Basis von Microsoft Dynamcis für AX und NAV sowie den neuesten Stand der OCR/ICR-Software von KADMOS vorzustellen.

2013 als Beratungsgesellschaft für komplexe Enterprise Content Management (ECM) Systeme gegründet, versteht sich die AXNAV Solution AG als der Experte für den Bereich Dokumenten Verarbeitung, Dokumenten Management und Dokumenten Archivierung (ECM/DMS/ARCHIV).

Dazu wurde ein Film auf der Messe gedreht, der einen umfassenden Überblick und vor allem Einblick in die Software-Lösungen der AXNAV Solution AG gibt. Am Messestand erklärt der Vorstand Tobias Mohr, die Einsatz- und Verwendungsmöglichkeiten des Dokumenten Management und erläutert die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten des Texterkennungs-Programms KADMOS.

Beratungsgesellschaft für komplexe Enterprise Content Management (ECM) Systeme und Spezialist für OCR/ICR.

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AXNAV Solution AG
Tobias Mohr
Wasserburger Landstr. 264
81827 München
089 4567 1230
kuelzer@axnav.de
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Wirtschaft Handel Maschinenbau

Millionenforderung gegen die Mainzer Volksbank eG.

Der Karow-Fall wird neu aufgerollt

(NL/3571102726) Millionenforderung gegen die Mainzer Volksbank eG.
Der Karow-Fall wird neu aufgerollt

Vor dem Landgericht Mainz wird der Bankenskandal der Raiffeisen-Volksbank Mainz eG aus 2002 weiter aufgearbeitet. Nach Mitteilung der Allgemeinen Zeitung Mainz vom 15.09.2010 und der Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 17.09.2010 wurden die beiden ehemaligen Vorstände Christian Bing und Karl-Heinz Schölles sowie der ehemalige Aufsichtsratsvorsitzende Norbert Rathgeber von der 10. Strafkammer des Landgerichts Koblenz – AZ: 250 Js 27136/02 – wegen schwerer Untreue, Täuschung der Bilanzprüfer, Veruntreuung von Geldern etc. verurteilt. Die in 2010 verhängten Haftstrafen von sechs Monaten und bis einem Jahr wurden zur Bewährung ausgesetzt. Außerdem wurden Geldstrafen in Höhe von EUR 3.000,– bis EUR 15.000,– verhängt.

Einer der Großkunden der Raiffeisen-Volksbank Mainz eG war die Karow-Mediengruppe, der am 08.APR 2002 alle Kredite fristlos gekündigt wurden. Durch Urteile des zuständigen Landgerichts, Oberlandesgerichts und schließlich des Bundesgerichtshofes – AZ: XI ZR 361/06 – wurde festgestellt, dass die Kündigung aller Kredite durch die Raiffeisen-Volksbank Mainz eG. in 2002 rechtswidrig war.

Die Mainzer Volksbank eG als Rechtsnachfolgerin der inzwischen abgewickelten Raiffeisen-Volksbank Mainz eG. hat der Karow-Gruppe den entstandenen Schaden zu ersetzen. Wie bekannt wurde, soll es sich um Forderungen in Millionen-Höhe handeln.

Der Schadenersatzprozess mit dem Aktenzeichen 6O 185/14 beginnt am 19. APR 2016 um 12.30 Uhr im Landgericht Mainz, Diether-von-Isenburg-Straße, Gebäude A.

Gitta Schweitzer

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Politik Recht Gesellschaft

V + Fonds: Beteiligungsgesellschaft AMVAC AG ist aufgelöst

Über 2 Millionen Euro Anlegergelder in Schweizer Unternehmung gesteckt – Was bedeutet der Konkurs der Beteiligungsfirma AMVAC AG für die Anleger?

V + Fonds: Beteiligungsgesellschaft AMVAC AG ist aufgelöst
V + Fonds: Beteiligungsgesellschaft AMVAC AG ist aufgelöst – Konkurs eröffnet –

Jetzt ist es amtlich: Mit Entscheid vom 22.02.2016, 14:00 Uhr hat der Einzelrichter des Schweizer Kantonsgerichtes Zug über die AMVAC AG den Konkurs eröffnet. Die Gesellschaft gilt damit nach Schweizer Recht als aufgelöst. Die AMVAC AG war ein Schwergewicht in den Beteiligungsportfolios der vier deutschen Graumarktgesellschaften “ Venture Plus GmbH & Co. KG “ 1 bis 4. Die Gesellschaften hatten teilweise über 2 Millionen Euro an Anlegergeldern in die Schweizer Unternehmung gesteckt und ihre Beteiligungen im Jahre 2013 noch erhöht. „Die Auswirkungen auch dieses Wertverlustes der Kapitalanlagen für die deutschen Anleger lässt sich noch nicht abschätzen“, meint der Berliner Rechtsanwalt Christian-H. Röhlke, der eine Vielzahl von V + Anlegern vertritt.

Anleger glaubten an gute Investition im medizinischen Forschungsbereich

„Das ist ein schwerer Schlag für die Kommanditisten der V + – Gesellschaften. In einigen Fonds machte die Beteiligung an der AMVAC AG zum Ende 2013 mehr als 10 Prozent des Portfolios aus. Viele Anleger hatten gehofft, gerade durch eine Investition im medizinischen Forschungsbereich die Menschheit voran zu bringen und mit ihrem Geld etwas Sinnvolles zu tun. Nun muss leider festgestellt werden, dass auch hier offensichtlich Geld im großen Umfang verbrannt wurde. Ob und wie die V+-Gesellschaften die bisher aufgelaufenen Verluste kompensieren können, bleibt vor dem Hintergrund dieser Insolvenz vollkommen offen“, meint der Berliner Jurist.

Der Anwalt weist daraufhin, dass eine Vielzahl seiner Mandanten berichten, die Kapitalanlage in besonderem Glauben an Ihrer Sicherheit erworben zu haben. So sollen die eingesetzten Vertriebsunternehmen dazu gedrängt haben, bestehende Altersvorsorgemaßnahmen wie Lebensversicherungen oder Bausparverträge aufzulösen, um in die angeblich sicheren und besser rentierlichen Beteiligungen des Landshuter Venture-Capital -Unternehmens zu investieren. Dabei zählt eine Beteiligung im Venture Capital zu den riskantesten Beteiligungssegmenten, überhaupt, wie sich aus der aktuellen Insolvenz der AMVAG AG belegen lässt. Für sicherheitsorientierte Anleger eignete sich daher das Investment überhaupt nicht.

Wette auf ein langes Leben: lange Laufzeiten, nicht als Altersvorsorge geeignet

„Zu allem Überfluss haben sich bei uns auch Mandanten gemeldet, die schon aufgrund ihres Lebensalters nicht als geeignete Anleger angesehen werden können. Die V +-Beteiligungen weisen eine ungewöhnlich lange Laufzeit von teilweise über 25 Jahren auf, was eine Investition nach dem 50. Lebensjahr als schlichte Wette auf ein langes Leben darstellt. Das Anleger vor Ablauf der Beteiligungen nicht ordentlich kündigen können oder sonst wie aus der Beteiligung aussteigen, ist den meisten gar nicht bewusst“, erklärt der Jurist.

Röhlke Rechtsanwälte empfehlen allen Anlegern, kompetenten anwaltlichen Rat aufzusuchen, um individuelle Möglichkeiten zur Geltendmachung von Ansprüchen prüfen zu lassen. Für weitere Informationen und eine Ersteinschätzung stehen Röhlke Rechtsanwälte unter 030.71520671 zur Verfügung.

V.i.S.d.P.:
Christian-H. Röhlke
Rechtsanwalt

Röhlke Rechtsanwälte haben ihre Kernkompetenz im Bereich des Kapitalanlagenrechts und der angrenzenden Gebiete des Zivilrechts, insbesondere im Handels- und Gesellschaftsrecht. Ein weiterer Schwerpunkt liegt bei Kleinverdienern, denen vermietete Eigentumswohnungen zur Altersvorsorge als Immobilienrente schmackhaft gemacht wurden. Ein wesentlicher Tätigkeitsschwerpunkt ist auch das Recht der Handelsvertreter, die Regelungen über Provisionen, Buchauszüge, Wettbewerbsverbote etc.Weitere Information finden Sie unter: www.kanzlei-roehlke.de

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Sonstiges

Der Radfahrer als Wähler: Stimmen fürs Fahrrad

Der Radfahrer als Wähler: Stimmen fürs Fahrrad
(Bildquelle: www.pd-f.de / Kay Tkatzik)

2016 werden in fünf Bundesländern die Landesparlamente gewählt, in zwei weiteren finden kommunale Wahlen statt, bevor es 2017 wieder bundesweit an die Urnen geht. Der pressedienst-fahrrad hat Wünsche an die Politik aus der Perspektive der Radfahrer gesammelt. Fragen nach der Finanzierbarkeit und auf welcher politischen Ebene die dafür nötigen Entscheidungen getroffen werden müssen, wurden dabei bewusst außen vor gelassen.

(pd-f/ht) Erst dieser Tage hat der Radverkehr einen herben Dämpfer hinnehmen müssen: Die Ergebnisse des alle zwei Jahre vom Bundesverkehrsministerium beauftragten „Fahrrad-Monitors“ waren dermaßen ernüchternd, dass sie nicht wie sonst üblich im Rahmen einer Pressekonferenz präsentiert wurden. Zu wenige Radwege und zu viel Verkehr halten laut der Umfrage viele Menschen vom Umstieg auf den Fahrradsattel ab. Kein Wunder, wenn man sich die Mittel vor Augen führt, mit denen man sich im Rahmen des Nationalen Radverkehrsplans 2020 (NRVP) eine Verbesserung erhofft: In Städten und Gemeinden sind gerade mal sechs bis 15 Euro pro Einwohner und Jahr für den Bau und Unterhalt der Infrastruktur vorgesehen.

Mehr Mut und Weitsicht bei der Verkehrsplanung

Am sichersten sind die unterschiedlichen Verkehrsteilnehmer, wenn sie ihren Raum jeweils für sich haben. Die Entflechtung von Fuß-, Rad- und Autoverkehr ist daher eine häufig gestellte Forderung nicht nur der Radfahrer. Häufig sei dies durch eine kluge Planung möglich, „aber die Verantwortlichen müssen auch den Mut haben, den Verkehrsraum für die Autos zu beschneiden“, unterstreicht Alexander Kraft vom Spezialradhersteller HP Velotechnik. Keine provokative, sondern eine durchaus realistische Forderung: Würden dadurch mehr Menschen aufs Rad umsteigen, wäre auch der immense Platzbedarf für den Autoverkehr geringer, gibt Kraft zu bedenken. Dort, wo die verschiedenen Verkehrsformen aufeinandertreffen, ist es natürlich wichtig, die Radfahrer in den Sichtbereich der Autofahrer zu holen, denn der beste Radweg nützt nichts, wenn er hinter parkenden Autos und Büschen versteckt auf die nächste Kreuzung zusteuert. Kraft findet daher auch die in jüngster Zeit häufiger anzutreffenden, auf der Straße abmarkierten Radstreifen spannend: „Ein deutliches Zeichen, dass der Radfahrer ein Recht auf einen Teil der Fahrbahn hat.“
Dieses Recht wird oft nicht anerkannt, wie Radfahrer aus leidvoller Erfahrung wissen – nicht nur vom fließenden, sondern auch vom stehenden Verkehr: Auf dem Radweg zu parken, gilt im Bewusstsein vieler Autofahrer als Kavaliersdelikt. Mehr Kontrollen spülen natürlich Bußgelder in die öffentlichen Kassen, aber wer nicht die Bestrafung von Autofahrern, sondern eine Lösung des Problems im Blick hat, wird wohl eher auf bauliche Maßnahmen setzen, die ein Fehlverhalten mit einkalkulieren, als auf den erhobenen Zeigefinger. In jedem Fall bleibt, solange Autofahrer einen Teil der Radwege zum Parken missbrauchen, von den für diese vorgeschriebenen und oft sogar noch unterschrittenen 1,50 Meter Mindestbreite nicht mehr viel übrig.
Wege mit Minimalbreite seien angesichts neuer Formen der Radmobilität aber ohnehin nicht mehr zeitgemäß, moniert Anne Richarz vom Anhängerhersteller Croozer. Auch Barrieren wie Poller oder Umlaufsperren, die – durchaus mit guten Absichten – etwa vor Straßenübergängen errichtet werden, würden eher dazu führen, dass man sich auf das Hindernis konzentriert anstatt auf die eigentliche Gefahrenstelle. Das betrifft nicht nur Gespanne oder Lastenräder: „Schon mit Packtaschen ist man das entscheidende Stückchen breiter. Moderner Radverkehr braucht Platz – allein zum Überholen oder um unvermittelt auftauchenden Hindernissen gefahrlos auszuweichen“, pflichtet Katrin Dröge vom Transportspezialisten Racktime bei.

Der Bau von Radwegen ist das eine, ihre Pflege das andere. Doris Klytta von Schwalbe weist darauf hin, dass in Vorzeigestädten wie Kopenhagen die Spuren für die Radfahrer bevorzugt geräumt werden: „Das darf aber nicht nur im Winter so sein. Wenn nach Volksfesten die Radwege voller Scherben liegen, ist das zwar ein gutes Verkaufsargument für unsere ,unplattbaren“ Bereifungen, aber für den Radler grundsätzlich ein Ärgernis. Hier müssen die Kommunen stärker sensibilisiert werden, denn die Radwege werden von der Stadtreinigung oft noch stiefmütterlich behandelt.“

Radfahren nicht nur sicher, sondern attraktiv machen

Eine moderne Radverkehrsplanung geht über den punktuellen Blick auf Schlüsselstellen weit hinaus und betrachtet die Verkehrs- und Lebenswelt gesamtheitlich. Davon profitieren bisweilen sogar Bevölkerungsgruppen, die gar nicht an erster Stelle adressiert werden, wie Guido Meitler vom Kinderfahrzeughersteller Puky anmerkt: „Eine wichtige Forderung ist es, die Spielräume von Kindern autofrei zu vernetzen. Das kommt meistens auch älteren Menschen zugute, die im Verkehr ganz ähnliche Bedürfnisse haben.“

Das große Ganze zählt ebenso bei der Anbindung des Radverkehrs an öffentliche Verkehrsmittel. „Es bringt nichts, am Bahnhof die tollsten Abstellmöglichkeiten zu haben, wenn man auf dem Weg dahin zehnmal an der roten Ampel steht oder sich mit Gottvertrauen durch den Berufsverkehr kämpfen muss“, urteilt Andreas Hombach vom Stadtmöblierer WSM. Was konkret dagegen unternommen werden muss, lässt sich natürlich nur vor Ort klären. Dennoch gebe es auch ein äußerst wirkungsvolles und allgemein wirksames Rezept: „Die Politiker sollten einfach selbst mehr Rad fahren. Dann sehen sie schon, wo die Probleme liegen“, rät der passionierte Radbauer Stefan Stiener von Velotraum. Fußgänger und Radfahrer würden zudem immer noch als „Restverkehr“ aufgefasst. Stiener wünscht sich dagegen, die Fortbewegung mithilfe eigener Muskelkraft als „aktive Mobilität“ zu begreifen und anzuerkennen, dass gerade sie die Basis für das Verkehrsgeschehen darstelle.

Mehr Freiheiten, mehr Möglichkeiten

Neben der zur Verfügung gestellten Infrastruktur geben legislative Maßnahmen Radfahrern Rückenwind – was oft nicht einmal Geld kostet. So könnte etwa eine ganztägige Freigabe von Lastenrädern für den Lieferverkehr in Fußgängerzonen den lokalen Einzelhandel beleben und den allmorgendlichen Einfall der Lkw-Kolonnen eindämmen, schlägt Tobias Spindler von Riese & Müller vor.
Die baden-württembergische Zwei-Meter-Regel, die das Fahrradfahren in der Natur beschränkt, trifft einige hundert Kilometer nördlich auf regelrechtes Unverständnis: „Wir haben viele Kunden im Südwesten. Die erzählen uns regelmäßig, dass sie am Wochenende lieber nach Rheinland-Pfalz fahren oder in die Schweiz, wo sie sich willkommen fühlen“, erzählt Vincent Stoyhe vom niedersächsischen Mountainbike-Anbieter Nicolai. Ein bundesweites Phänomen dagegen sei es, dass Veranstalter von Radsport-Events angesichts überzogener Auflagen kapitulieren, bedauert Mareen Werner von Sport Import: „Da wird viel kaputtgeregelt und überreglementiert.“ Darüber hinaus wünscht sie sich aber auch aktive Unterstützung etwa durch die Errichtung von Pumptracks oder ähnlichen Anlagen. Sportbegeisterte Jugendliche als illegal abzustempeln und von öffentlichen Plätzen zu vertreiben, sei einfach; dabei koste es mehr guten Willen als Geld, ihnen Alternativen anzubieten und im Idealfall in die Planung und den Bau der Anlagen miteinzubeziehen. „Klar, die Kids sind nicht wahlberechtigt. Aber das heißt ja nicht, dass man sie einfach übergehen sollte“, appelliert Werner.

Um sehr viel mehr Geld geht es bei der Förderung von Elektroautos. Die Industrie fordert sogar direkte Verkaufsanreize. So mancher fragt sich da, warum nicht gleich ein Mobilitätszuschuss für alle Formen der Elektromobilität diskutiert wird. Anja Knaus von Flyer merkt dazu an, dass E-Bikes schon ohne Finanzspritze eine Erfolgsgeschichte sind. Die für den schweizerischen Pedelec-Pionier arbeitende Deutsche wünscht sich bei den S-Pedelecs in Deutschland eher bessere rechtliche Rahmenbedingungen: In der Schweiz seien die schnellen E-Bikes vor allem auch deshalb stärker verbreitet als in Deutschland, weil die Regelungen E-Bike-freundlicher und weniger einschränkend sind.

Als Radfahrer Eigenverantwortung übernehmen

Es gibt zu guter Letzt auch Stimmen, die weniger an die Politik appellieren als an die Radfahrer selbst. Sebastian Göttling vom Beleuchtungsspezialisten Busch & Müller etwa weist darauf hin, dass die Möglichkeiten, die sich aus der Abschaffung der Dynamopflicht ergeben haben, nicht genügend wahrgenommen werden: „Die Leute haben die lang ersehnte Wahl zwischen Dynamo und Akku, wir haben auf der technischen Seite unsere Hausaufgaben gemacht. Es gibt keinen Grund, jetzt noch ohne Licht zu fahren.“ Das zeigt, dass Radfahrer natürlich selbst ihren Teil dazu beitragen müssen, die Sicherheit im Straßenverkehr zu erhöhen. Ganz klar kann man angesichts der Erfahrungen aus Ländern wie Dänemark oder den Niederlanden aber vor allem eines sagen: Sicherer wird das Radfahren in erster Linie durch mehr Radverkehr.

Der pressedienst-fahrrad hat es sich zur Aufgabe gemacht, dem guten Fahrrad und dessen Anwendung mehr Öffentlichkeit zu verschaffen. Denn wir sind der Meinung, dass Radfahren nicht nur Spaß macht und fit hält, sondern noch mehr ist: Radfahren ist aktive, lustvolle Mobilität für Körper und Geist. Kurz: Radfahren ist Lebensqualität, Radfahren ist clever und Radfahren macht Lust auf mehr…

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