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Rating der MKB/MMV-Gruppe erneut auf Spitzenniveau

Rating der MKB/MMV-Gruppe erneut auf Spitzenniveau

Die MKB/MMV-Gruppe mit Hauptsitz in Koblenz (Bildquelle: MMV Leasing GmbH)

Koblenz, JULI 2017 – Trotz der aktuell schwierigen Lage in der Finanzbranche konnte die MKB/MMV-Gruppe ihre starke Position erneut bestätigen. Bereits zum 12. Mal in Folge wurde ihr mit einem „AA-“ eine sehr hohe Bonität bescheinigt.

In ihrer Begründung verweist die GBB-Rating Gesellschaft für Bonitätsbeurteilung mbH (Beteiligungsgesellschaft des Prüfungsverbandes deutscher Banken e.V.) auf das bestens etablierte Kerngeschäft der MKB/MMV-Gruppe: Bei der Finanzierung mobiler Investitionsgüter für den deutschen Mittelstand durch Leasing, Mietkauf und Kredit gilt die Gruppe als Qualitätsanbieter. Das Portfolio zeichnet sich durch eine hohe Granularität nach Größenklassen und Branchen aus. Ein gesteigertes Neugeschäft, das über dem Branchendurchschnitt liegt, trägt zu dem guten Ergebnis bei. Sowohl das Geschäfts- wie auch das Finanzprofil liegen auf einem hohen Niveau. Mit einer unauffälligen Risikolage ist die MKB/MMV-Gruppe gegenüber dem herausfordernden Markt sehr solide aufgestellt.

Bei der Bewertung gaben die überzeugenden Gesamtverhältnisse den Ausschlag für das erneut positive „AA-„Rating. „Wir freuen uns, dieses konstant sehr hohe Niveau zu halten“, so Maximilian Meggle, Sprecher der Geschäftsführung. „Die GBB betont in ihrer Beurteilung unsere effiziente Geschäftsabwicklung und lobt das kundenorientierte Produktprofil. Das ist es, was unsere Wettbewerbsposition ausmacht. Auch für die Zukunft sehen wir uns als zuverlässiger Partner des deutschen Mittelstands.“

Die MKB/MMV-Gruppe unterzieht sich jährlich der Bonitätsbewertung durch die GBB-Rating Gesellschaft für Bonitätsbeurteilung mbH. Hierbei handelt es sich um eine speziell auf Mobilien-Leasinggesellschaften zugeschnittene Analyse. Alle relevanten leasingspezifischen Erfolgs- und Risikofaktoren werden geprüft und zu einem objektiven Gesamturteil zusammengefasst.

Das Ergebnis ist auch online unter www.gbb-rating.eu abrufbar.

Über die MMV Leasing GmbH:
Die MMV Leasing ist eine der ersten und renommiertesten Leasinggesellschaften in Deutschland. Sie betreut mehr als 60.000 Unternehmen, Handwerker und Freiberufler, die als Kunden oder Vendoren mit Produkten aus Industriegütern, IT, Bürokommunikation, Medizintechnik, Maschinen und Fahrzeugen seit vielen Jahren auf das Unternehmen vertrauen. Pro Jahr schließt die MMV Leasing Neuverträge mit einem Umfang von rund 700 Mio. € ab.

MMV Leasing ist Teil der MKB/MMV-Gruppe, einer der bundesweit führenden Finanzierungs- und Leasingspezialisten für mobile Wirtschaftsgüter. Als traditioneller Partner des Mittelstandes bietet die Unternehmensgruppe Produkte und Lösungen aus den Bereichen Investitionsfinanzierung und Absatzförderung an. Damit ermöglicht MMV Leasing ihren Geschäftskunden, Herstellern und Vendoren optimale Möglichkeiten für eine erfolgreiche Unternehmensentwicklung.

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Mittelstandsfinanzierung: Ratingnoten einschätzen und vergleichen

Mit der Vergleichsübersicht der KMU-Berater können Unternehmen die Ratingnoten ihrer Banken realistisch einschätzen, vergleichen, Aktivitäten ableiten.

Mittelstandsfinanzierung: Ratingnoten einschätzen und vergleichen

Vergleichsübersicht Ratingnoten Bundesverband Die KMU-Berater

Mit einer Vergleichsübersicht können kleine und mittlere Unternehmen (KMU) und Mittelständler ab sofort die Ratingergebnisse ihrer Banken und Sparkassen und deren Bedeutung für die weitere Kreditvergabebereitschaft der Kreditgeber einschätzen und die Ratingnoten ihrer Banken vergleichen. Der Verband „Die KMU-Berater – Bundesverband freier Berater e. V.“ will damit die Kommunikation zwischen Kreditinstituten und Unternehmen über das Rating der Banken unterstützen. Die Übersicht kann heruntergeladen werden unter www.ratingnoten.kmu-berater.de.

Die Übersicht stellt die Notensysteme von Sparkassen, Genossenschaftsbanken, Deutsche Bank, Commerzbank, Creditreform und Standard & Poors einander gegenüber. Ergänzend zeigt die Übersicht die mit den Noten jeweils verbundene Ausfallwahrscheinlichkeit für Unternehmen. Diese sagt aus, mit welcher Wahrscheinlichkeit Unternehmen mit dieser Ratingnote in einem Jahr insolvent sein werden. Auf Basis der Ausfallwahrscheinlichkeit können Unternehmen die Ratingnoten ihrer verschiedenen Banken vergleichen.

Die KMU-Berater unterteilen die Ratingnoten in sieben Stufen. Diese Stufen treffen eine Aussage über die weitere Kreditbereitschaft der Banken. „Eine solche Einschätzung wird für die Unternehmen immer wichtiger, da die Erträge bei Banken und Sparkassen rückläufig sind und deshalb die Kreditgeber zunehmend vorsichtiger agieren werden“ ist Carl-Dietrich Sander, Leiter der Fachgruppe Finanzierung-Rating der KMU-Berater, überzeugt.

Die Stufen-Einteilung haben die Mitglieder der Fachgruppe Finanzierung-Rating auf der Grundlage vieler gemeinsamer Bankgespräche mit Beratungskunden erarbeitet. „Den Unternehmen geben wir aus Beratersicht Hinweise, welche Aktivitäten je nach Stufe für sie sinnvoll sind, um ihre Unternehmensfinanzierung dauerhaft zu sichern“ ergänzt Christoph Rasche von den KMU-Beratern.

Während auf „Stufe 1“ aus Sicht der KMU-Berater „alles im grünen Bereich ist“, empfehlen sie Unternehmen mit einer Ratingnote auf „Stufe 3“ bereits, nach Verbesserungspotenzialen im Unternehmen und in der Finanzierung zu suchen und diese auch zu nutzen. Auf der „Stufe 5“ sehen die KMU-Berater einen für die Unternehmen besonders sensiblen „Graubereich“. Bei den Sparkassen sind das die Ratingnoten 9 und 10, bei den Genossenschaftsbanken ist es die Note 2e und bei der Commerzbank zum Beispiel die Noten 3,6 und 3,8. „Während einige Institute bei diesen Noten noch eine gewisse aber bereits eingeschränkte Kreditbereitschaft haben, ist bei anderen keine Bereitschaft für zusätzliche Kredite mehr vorhanden“, erläutert Rasche die Erfahrungen aus vielen Beratungsfällen.

„Wir erleben in Beratungen immer wieder, dass Banken und Sparkassen ihre Firmenkunden nicht über die Ergebnisse des Ratings informieren. Und ebenso erleben wir, dass die Unternehmen nicht danach fragen. Aus Beratersicht kann ein Gespräch über das Rating aber für beide Seiten sehr fruchtbar sein. Deshalb möchten wir die Kommunikation über das Rating mit unserer Vergleichsübersicht im Sinne einer konstruktiven Partnerschaft fördern“ betont Sander.

Die Daten in der Übersicht basieren auf aktuellen Informationen seitens der Kreditinstitute beziehungsweise eigenen Recherchen der KMU-Berater, da drei Institute / Institutsgruppen auf Anfrage nicht bereit waren, Informationen zu ihren Ratingskalen mitzuteilen.

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Patriarch Classic TSI Fonds mit Bestnote im Morningstar-Rating

Patriarch Classic TSI Fonds mit Bestnote im Morningstar-Rating

Das Fondanalysehaus Morningstar zeichnet den Patriarch Classic TSI Fonds (ISIN: LU0967738971) mit fünf Sternen aus. Der Aktienfonds investiert ausschließlich in die weltweit trendstärksten Aktien. Seit er im Januar 2014 aufgelegt wurde, erzielte er eine Rendite von 52,5 Prozent nach laufenden Spesen (BVI-Methode) oder herausragenden 15,2 Prozent p.a. per Stichtag 31.1.2017. Damit gehört der auf der regelbasierten Trend-Signal-Indikator-Strategie (TSI) des Börsenmagazins DER AKTIONÄR basierende Patriarch Classic TSI-Fonds zu den besten seine Klasse.

27. Februar 2017/Frankfurt am Main – Der Patriarch Classic TSI Fonds wurde mit dem Top-Rating von fünf Morningstar-Sternen ausgezeichnet – für Anleger ein klares Signal, dass es sich um herausragendes Produkt handelt, denn das Analysehaus bewertet Fonds auf Grundlage von Rendite, Kosten und Risiken. Damit zählt Patriarch Classic TSI Fonds zu den besten seiner Kategorie.

„Fünf Sterne im Morningstar-Rating ist das bestmögliche Rating-Ergebnis und zugleich eine Auszeichnung für unsere Arbeit der letzten drei Jahre“, freut sich Dirk Fischer, Geschäftsführer der Patriarch Multi-Manager GmbH. Der Patriarch Classic TSI Fonds wurde 2017 erstmals bewertet, da der Fondanalyst Morningstar nur Fondsprodukte beurteilt, die sich mindestens drei Jahr am Markt bewiesen haben. Aber auch in abweichenden Laufzeitsegmenten zeigt sich der Patriarch Classic TSI-Fonds exzellent positioniert. So findet man ihn beispielsweise auch über 2 Jahre (Stichtag 31.1.17) mit 13,13 Prozent Rendite p.a. auf Platz 9 von sage und schreibe 1404 Vergleichsfonds in seiner Peergroup „Aktienfonds International“ (Quelle: edisoft FVBS).

Seit seiner Auflegung am 27. Januar 2014 setzt der Mischfonds äußerst erfolgreich die regelbasierte Trend-Signal-Indikator-Strategie, kurz TSI-Strategie, um, welche von der Redaktion des Anlegermagazins DER AKTIONÄR entwickelt wurde. „Der DAX hat seit Januar 2014 23 Prozent zugelegt, der Dow Jones 26,4 Prozent. Unser Fonds liegt mit 52,5 Prozent deutlich besser und auch im noch jungen Jahresvergleich 2017 konnten wir die beiden Leitindizes bereits wieder um rund vier Prozent outperformen“, erklärt Fischer.

Basis des Erfolgs des Patriarch Classic TSI Fonds ist das zweistufige Selektionsverfahren der regelbasierten Trend-Signal-Indikator-Strategie. Der Indikator fungiert als Marktfilter sowie als Instrument der Aktienauswahl. Der Marktfilter bestimmt dabei die Höhe der Investitionsquote während das TSI-System die weltweit trendstärksten Aktien herausfiltert. Zu den größten Positionen im Fonds zählen neben den US-Highflyern Micron Technology und Applied Materials mit Buchgewinnen in Höhe von 73 bzw. 80,8 Prozent auch deutsche Top-Performer wie Covestro und Siltronic mit 83,8 und 95,4 Prozent. Die größte Wertentwicklung konnte Nvidia mit 340,4 Prozent verzeichnen. „Unsere Top-Performer im Fonds sind das beste Beispiel dafür, dass unsere TSI-Strategie hervorragend funktioniert. Mit unserem Handelssystem konnten wir im Vergleichszeitraum die wichtigsten Indizes weit übertreffen, was nur wenigen gelingt“, merkt Dirk Fischer an.

Neben dem hervorragenden Track-Record sprechen auch zahlreiche Auszeichnungen für den Patriarch Classic TSI-Fonds. So wurde er beispielsweise im Jahr 2016 vom Finanzmagazin CASH auf den renommierten alljährlichen Financial Advisors Awards als einer der fünf innovativsten Fonds aus dem Bereich „Investmentfonds“ ausgezeichnet.

Weitere Informationen zum Patriarch Classic TSI-Fonds sind unter www.tsi-fonds.de oder http://www.patriarch-fonds.de/aktienfonds abrufbar.

Die Patriarch Multi-Manager GmbH fokussiert sich als Investmentteam mit ihrer Produktpalette auf breit diversifizierte Dachfonds und Vermögensverwaltungsstrategien. Vor allem unabhängigen Finanzberatern liefert Patriarch wertvolle Bausteine für die Asset Allocation. Die Patriarch wurde im Jahr 2004 gegründet und verwaltet heute rund 245 Mio. € AuM. Für größere Partner legt Patriarch auch Dachfonds mit eigenem Label auf. Patriarch selektiert für seine Anleger dabei die besten Verwalter und mandatiert diese mit dem Management der initiierten Produkte. So bekommen die Investoren Zugang zu Know-how, das sonst nur sehr vermögenden Familien und Institutionen offen steht, und können gleichzeitig sicher sein, mit Patriarch immer von den Leistungen der Markt- und Innovationsführer zu profitieren. Darüber hinaus ist Patriarch als Produktschmiede für Aktienfonds und Labelpolicen bekannt.

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EU-Richtlinien zu Netzneutralität veröffentlicht

BITMi fordert mittelstandsfreundliche Umsetzung

Aachen/Berlin 30. August 2016 – Heute hat das Gremium europäischer Regulierungsbehörden für elektronische Kommunikation (GEREK, auf Englisch BEREC) seine Richtlinien zur Netzneutralität veröffentlicht, welche Orientierung bei der Anwendung der EU-Verordnung zur Netzneutralität aus dem letzten Jahr bieten sollen. Die Verordnung zur Netzneutralität hatte der Bundesverband IT-Mittelstand e.V. (BITMi) bereits als Chance gesehen und begrüßt, dass das Best-Effort Prinzip von allen Beteiligten als Grundlage anerkannt wurde. Trotzdem gab es in der Verordnung viele unbestimmte Rechtbegriffe und Schlupflöcher, die eine Umgehung möglich gemacht und es den Netzbetreibern ermöglicht hätten ihre Monopolstellungen ausnutzen. Hier setzen die neue Richtlinien nun an.

Bereits im letzten Jahr hatte der BITMi angemerkt, dass eine unterschiedliche Priorisierung von einzelnen Datenkategorien in bestimmten Situationen akzeptabel sei, es innerhalb dieser Datengruppen aber keine Ungleichbehandlung geben dürfe. Erfreulicherweise wird dieses so genannte „Zero Rating“ durch die Richtlinien eingeschränkt. So sollen beispielsweise „Zero Rating“ Bevorzugungen dann gleich für eine ganze Artengruppe von Anwendungen gelten (z.B. Musikstreamingdienste) und nicht nur für eine Einzelne.

Für das Thema Spezialdienste bleiben weiterhin Lücken: Bestimmte Anwendungen dürfen von Netzbetreibern bevorzugt werden, wenn Sie einen höheren Quality of Service (QoS) benötigen. Im Bereich Telemedizin oder dem Straßenverkehr, wo eine bevorzugte Echtzeitübertragung mit geringen Reaktionszeiten notwendig ist, ist dies absolut sinnvoll und notwendig. Die Einschätzung, für welche Anwendung eine Bevorzugung notwendig ist, orientiert sich allerdings erneut an allgemeinen Verhältnismäßigkeitsgrundsätzen. „Hier besteht aus unserer Sicht die Gefahr des Missbrauchs. Ein Netzprovider kann Spezialdienste bevorzugen oder „Zero Rating“ Modelle anwenden ohne diese vorab durch Regulierungsbehörden prüfen zu lassen. Diese können dann nur im Nachhinein tätig werden. Vorstellbar ist, dass solch ein Überprüfungsverfahren aufgrund der personellen Ausstattung der IKT Behörden in Deutschland lange dauert“, warnt Dr. Oliver Grün, Präsident des BITMi. “ Gerade kleine und mittelständische Unternehmen haben hier nicht genügend Reserven, um längere Zeit unter solch unfairen Wettbewerbsbedingungen zu bestehen.“

Wie bereits die Verordnung zur Netzneutralität aus 2015 sind die Richtlinien ein weiterer Schritt in die richtige Richtung und ein wichtiger Versuch, die Verordnung enger zu fassen und Lücken, die die Netzneutralität gefährden, zu schließen. Dies gelingt nur bedingt: Spezialdienste und Zero Rating sind weiterhin nicht ausgeschlossen und unbestimmte Rechtsbegriffe erfordern eine Auslegung durch die Regulierungsbehörden. Die unterschiedlichen Auslegungsmöglichkeiten könnten zudem zu unterschiedlichen Anwendungen der Verordnung in den einzelnen Mitgliedsstaaten führen. „Wir fordern die deutschen Behörden auf, bei der Auslegung der Richtlinien einen mittelstandsfreundlichen und wettbewerbsfördenden Ansatz zu verfolgen. Dazu gehört, dass entsprechende Verfahren und personelle Kapazitäten aufgebaut werden, die eine schnelle Klärung von Streitfragen innerhalb kurzer Zeiträume gewährleistet. Ansonsten besteht die Gefahr, dass große Konzerne in Kooperation mit Netzbetreibern den Wettbewerb verzerren und kleine und mittelständische Unternehmen trotz innovativerer Angebote dann vom Markt gedrängt werden“ warnt Grün.

Der Bundesverband IT-Mittelstand e.V. (BITMi) vertritt über 1.500 IT-Unternehmen und ist damit der größte IT-Fachverband für ausschließlich mittelständische Interessen in Deutschland.

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Kreditentscheidungen der Banken: Mittelstand braucht mehr Informationen

Der Bundesverband Die KMU-Berater fordert mehr Offenheit von den Banken. Denn Unternehmen werden von ihren Banken ungenügend informiert über die Entscheidungskriterien für eine Kreditvergabe. Das ist ein Ergebnis des KMU-Banken-Barometer 2016.

Kreditentscheidungen der Banken: Mittelstand braucht mehr Informationen

KMU-Banken-Barometer 2016: Information seitens der Bank vor der Kreditvergabe

Mittelständische Unternehmen müssen von ihren Banken besser informiert werden – diese Forderung erhebt der Verband „Die KMU-Berater – Bundesverband freier Berater e. V.“ als Konsequenz aus dem „KMU-Banken-Barometer 2016“. Die Ergebnisse der Umfrage zeigen eine weitgehende Unkenntnis der Unternehmen über die Kriterien, nach denen Kreditinstitute über Finanzierungsanfragen entscheiden. Alle Ergebnisse des „KMU-Banken-Barometer 2016“ ergänzt um Handlungsempfehlungen für Unternehmen stehen im Internet unter www.banken-barometer-2016.kmu-berater.de .

Nur die Hälfte der Unternehmen haben im „KMU-Banken-Barometer 2016“ ganz oder überwiegend bestätigt, dass ihre Bank oder Sparkasse über die Gründe für eine Kreditzusage oder Kreditablehnung offen informiert. Eigentlich, so Christoph Rasche von der Fachgruppe Finanzierung-Rating der KMU-Berater , sollte dies eine Selbstverständlichkeit sein. Noch deutlich schlechter fällt das Urteil der Unternehmen im Hinblick auf Informationen im Vorfeld von Kreditentscheidungen aus. 60 Prozent der Unternehmen fühlen sich von Ihrer Bank oder Sparkasse vor einem Kreditbeschluss nicht ausreichend über deren Vergabekriterien für Kredite informiert. „Damit können sich Unternehmen nicht sinnvoll auf ein Kreditgespräch vorbereiten oder gar eine Verhandlungssituation auf Augenhöhe erreichen“ betont Rasche.

Nur rund neun Prozent der Unternehmen attestieren Ihren Finanzierungspartnern eine vollumfänglich offene und transparente Kommunikation vor einer Kreditentscheidung. „Angesichts der hohen Anforderungen von Banken und Sparkassen an Offenheit und Transparenz seitens der Unternehmen wird hier offensichtlich mit zweierlei Maß gemessen. Die meisten Banken und Sparkassen verstehen und leben Finanzkommunikation noch immer als „Einbahnstraße“ und nicht als „Zweibahnstraße““ beschreibt Rasche die Situation aus Beratersicht.

Insbesondere kleinere Unternehmen mit bis zu 40 Mitarbeitern sehen sich noch immer nicht in einer Finanzierungspartnerschaft auf Augenhöhe mit ihrer Bank. In einer solchen Partnerschaft stellen die Unternehmen alle Informationen zur Verfügung, die die Bank für ihre Kreditentscheidung benötigt. Die Bank müsse im Gegenzug offen über Bedeutung und Ergebnis des Ratings, die Kapitaldienstfähigkeitsberechnung, die Sicherheitenbewertung und die Kreditentscheidungskriterien informieren, so die Forderung der KMU-Berater.

Den Banken und Sparkassen empfiehlt Rasche daher, ihr Beratungs- und Kommunikationsverhalten gegenüber ihren Firmenkunden zu überdenken. Denn bereits im KMU-Banken-Barometer 2015 hatten die Unternehmen die Kommunikation der Banken über die „Spielregeln“ der Kreditvergabe schlechter beurteilt als 2014. „Und dies wiederholt sich jetzt 2016 im Vergleich zu 2015“ weist Rasche auf die zunehmende Unzufriedenheit der Unternehmen hin.

Den Unternehmen empfehlen die KMU-Berater, die kommunikative Zweibahnstraße von ihren Banken einzufordern. Der Austausch mit fachkundigen Beratern kann helfen, sich gezielt auf Kreditgespräche vorzubereiten.

Das KMU-Banken-Barometer umfasste zehn jährlich widerkehrende und zwei Sonderfragen. 206 Unternehmen haben zwischen dem 18. April und dem 20. Juni 2016 an der Umfrage teilgenommen. Das waren 51 mehr als im Vorjahr.

Über zwei weitere Aspekte der Ergebnisse haben wir ausführlich berichtet:
– Mittelstandsfinanzierung: Zunehmender Handlungsdruck: 21.07.2016
– KMU-Berater: Mittelstand braucht Finanzierungsstrategien: 28.07.2016

Weitere Informationen:
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Christoph Rasche: Tel 02764-261815 E-Mail rasche@kmu-berater.de

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Factoring kann positiv für das Rating eines Unternehmens sein

Factoring kann positiv für das Rating eines Unternehmens sein

Factoring ist für Unternehmen ein wichtiges Finanzinstrument, um jederzeit offene Forderungen verkaufen und Liquidität freisetzen zu können. Das Rating der Firma optimiert sich durch die Steigerung der Zahlungsfähigkeit und eine entsprechende Verbesserung der Eigenkapitalquote der Bilanz. Der Factoring Spezialist AKTIVBANK AG mit seiner jahrzehntelangen Erfahrung ist hierbei bundesweit ein verlässlicher Partner für den Unternehmer.

Einsatz von Factoring – besseres Rating im Unternehmen

Mit dem gesteuerten Einsatz von Factoring können Unternehmen aus ihren offenen Forderungen sofort Liquidität erzielen. Etwa neunzig Prozent des Forderungsbestandes werden in der Regel vom Factoring Unternehmen finanziert. Eine Sicherheitsleistung in Höhe von zehn Prozent wird nach Eingang der Kundenzahlung und Abzug der Kosten abgerechnet. Wichtiger für den Unternehmer ist jedoch, dass das gesamte Forderungsausfallrisiko auf das Factoring Unternehmen übergeht. Somit kann die Firma über dieses Finanzmittel ihr Unternehmens-Rating aktiv steuern.

Zusätzliche Dienstleistungen wie das Debitoren-Management inklusive Mahnwesen lassen sich darüber hinaus nutzen, um auf der Kostenseite deutlich einzusparen. Der Betrieb kann aufgrund höherer Zahlungsfähigkeit bessere Einkaufskonditionen erzielen (Skontoziehung). So lassen sich anfallende Factoring Kosten gegenrechnen oder ganz ausgleichen. Das zufließende Guthaben (aus dem Forderungsverkauf) bewirkt zunächst einen Aktivtausch von Forderungen aus Lieferungen und Leistungen hin zu Bankguthaben. Die Firma kann mit der gewonnenen Liquidität Kreditlinien und Lieferantenkredite bedienen. Entsprechend reduzieren sich die passiven Bilanzpositionen (Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und kurzfristige Kredit/Betriebsmittelkredite). Die entsprechende Reduzierung der Bilanzpositionen hat eine Bilanzverkürzung zur Folge, welche sich positiv auf die Eigenkapitalquote und damit auf das Rating des Unternehmens auswirken kann.

Fallbeispiel zur Verbesserung der Eigenkapitalquote und Bilanzverkürzung: Die Bilanzsumme eines Unternehmens beträgt 350.000 Euro bei einer Eigenkapitalquote von 20% (70.000 Euro). Durch Forderungsverkauf mittels Factoring beträgt der Guthaben-Zufluss 100.000 Euro. Hiermit werden Bankkredite und Lieferverbindlichkeiten zurückgeführt. Die Bilanzsumme verkürzt sich entsprechend auf 250.000 Euro. Die neue Eigenkapitalquote erhöht sich nun von 20 % (70.000 Euro Eigenkapitalquote : 350.000 Euro Bilanzsumme) auf 28 % (70.000 Euro Eigenkapitalquote : 250.000 Euro Bilanzsumme).

Diese Kennziffern wiederum sind wichtige Eckdaten für die Verbesserung des Ratings einer Firma. Das Rating dient oftmals zur Einschätzung der Unternehmensbewertungen bei Banken und damit der wirtschaftlichen Situation eines Unternehmens.

Hauke Kahlcke, Vorstandsmitglied der Aktivbank AG:

„Factoring wird bei unseren Kunden als intelligentes Finanzinstrument eingesetzt. Es generiert kurzfristige Liquiditätszuflüsse und reduziert die eigenen Kosten für bezogene Waren und Leistungen. Das Factoring mit der AKTIVBANK kann eine höhere Eigenkapitalquote und einen niedrigeren Verschuldungsgrad bewirken. Über eine Bilanzverbesserung kann es sich direkt auf das Rating eines Unternehmens auswirken.“

Die AKTIVBANK AG ist seit 1990 als Spezialbank für mittelständische Unternehmenskunden tätig. Heute vertrauen der Aktivbank bereits über viertausend Firmen in den Bereichen Factoring und Zentralregulierung. Der Unternehmer hat die Möglichkeit über einen Factoring Rechner seine Kosten in nur drei Schritten selbst zu kalkulieren.

Kontakt
Aktivbank AG
Otmar Münch
Stuttgarter Straße 20-22
75179 Pforzheim
07231 44436422
otmar.muench@aktivbank.de
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KMU-Berater warnen: Schlechtere Zusammenarbeit Banken – Unternehmen

Die Ergebnisse des „KMU-Banken-Barometer 2015“ zeigen im Vergleich zum Vorjahr fast durchweg negativere Einschätzungen der Unternehmen zur Zusammenarbeit mit ihren Hausbanken.

KMU-Berater warnen: Schlechtere Zusammenarbeit Banken - Unternehmen

KMU-Banken-Barometer 2015 – Selbstcheck und Umfrage für Unternehmen

Zum zweiten Mal hat der Verband „Die KMU-Berater – Bundesverband freier Berater e. V.“ kleine und mittlere Unternehmen (KMU) nach der Zusammenarbeit mit ihren Banken befragt. Das Ergebnis: Die Mittelständler bewerten die Kommunikation mit den Banken durchweg negativer als 2014. Die KMU-Berater und ihr Kooperationspartner die Deutsche Unternehmerbörse DUB.de sehen darin eine Gefahr für die zukünftige Kreditversorgung des Mittelstandes. Alle Ergebnisse des „KMU-Banken-Barometer 2015“ ergänzt um Handlungsimpulse für Mittelständler stehen im Internet unter www.banken-barometer-2015.kmu-berater.de .

„In den zehn Standardfragen des KMU-Banken-Barometer haben sich die Beurteilungen der Unternehmen achtmal verschlechtert, während nur zwei Fragen marginal besser beantwortet wurden. Das heißt, die Zusammenarbeit hat sich aus Sicht der Unternehmen in der gesamten Breite nicht verbessert. Das gilt vor allem für Unternehmen mit mehr als 100 Mitarbeitern“ fasst der Verbandsvorsitzende Thomas Thier die Ergebnisse zusammen.

Nicolas Rädecke von der Deutschen Unternehmerbörse DUB.de weist auf die besonders schlecht beurteilten Themen hin: „Die Unternehmen beklagen mangelnde Informationen zum Rating und über Förderkredite, die zu hohen Forderungen nach Sicherheiten durch die Banken und sind mit der eigenen Unabhängigkeit von ihren Banken nicht zufrieden“.

Brisanz bekommen diese Ergebnisse vor dem Hintergrund der sich künftig verschlechternden Ertragsentwicklung bei nahezu allen Kreditinstituten. „Die Verbände der Sparkassen und Genossenschaftsbanken warnen genauso wie die Bundesbank vor einem Rückgang der Zinserträge um bis zu 20 bis 30 Prozent in den kommenden zwei Jahren“ sagt Carl-Dietrich Sander, Leiter der Fachgruppe Finanzierung-Rating der KMU-Berater. Dieser Rückgang könne nicht durch höhere Provisionserträge ausgeglichen werden. Gleichzeitig stiegen die Kosten vor allem durch die Regulierung weiter. Das bedeutet laut Sander, dass die Institute im Kreditgeschäft noch zurückhaltender werden müssen, da sie sich keine Kreditrisiken oder gar -ausfälle mehr leisten könnten.

In diesem Umfeld kommt nach den Beratungserfahrungen der KMU-Berater einer guten Kommunikation zwischen Unternehmen und Banken eine ganz besondere Bedeutung zu. „Die Ergebnisse des KMU-Banken-Barometer 2015 verstehen wir daher als Aufforderung an Unternehmen wie Kreditinstitute, ihre Kommunikation zu überdenken und zu verbessern“ betont Thier. Banken und Sparkassen sollten aus Sicht der KMU-Berater offener über ihre Bewertung von Unternehmens-entwicklung, Rating und Sicherheiten sprechen, damit die Unternehmen die Sichtweisen ihrer Kreditgeber realistisch einschätzen können. Die Unternehmen fordern die KMU-Berater auf, offensiver und aktueller mit Informationen und Zukunftserwartungen auf ihre Kreditgeber zuzugehen. „Wir brauchen mehr Engagement von beiden Seiten, sonst werden wir in den kommenden Jahren das Wort „Kreditklemme“ von vielen Unternehmen hören“ ist Sander überzeugt.

Das KMU-Banken-Barometer umfasste zehn Standard- und zwei Sonderfragen. Die Umfrage konnte vom 18. Mai bis 26. Juli 2015 beantwortet werden. Davon haben wie im Vorjahr 155 Unternehmer/innen Gebrauch gemacht.

Über zwei weitere Aspekte der Ergebnisse werden wir ausführlich berichten:
– Unternehmen sind zu abhängig von ihrer Hausbank: 06.10.2015
– Förderkredite werden wichtiger für die Mittelstandsfinanzierung: 13.10.2015

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KMU-Berater-Praxistipp: Richtiger Umgang mit Überziehungen

Die Überziehung des Geschäftskontos ist für Unternehmen eine beliebte Finanzierungsquelle. Auch Kreditinstitute tolerieren diese. Dennoch bergen Kontoüberziehungen für Unternehmen etliche Risiken. Praxistipps des KMU-Beraterverbandes.

Liquiditätsbeschaffung mittels Kontoüberziehung ist in wirtschaftlich guten Zeiten sowohl bei Unternehmen als auch bei Kreditinstituten verbreitet. Für Unternehmer kann eine Überziehung der vereinbarten Kreditlinie auf dem Geschäftskonto jedoch unangenehme Folgen haben. Darauf weist die Fachgruppe Finanzierung-Rating im Verband Die KMU-Berater – Bundesverband freier Berater hin und gibt Tipps aus der Beratungspraxis für den Umgang mit Kontoüberziehungen.

„Vielen Unternehmen ist gar nicht bewusst, dass bereits das Überschreiten der Kreditlinie auf dem Geschäftskonto um einen Euro eine Verletzung des Kreditvertrages darstellt. Das Unternehmen ist damit bereits im Leistungsverzug“ sagt KMU-Berater Bernd Tovar von der Fachgruppe Finanzierung-Rating . Die Ursachen für solche Überziehungen sind vielfältig. Tovar nennt als typische Beispiele Investitionen, die über das Kontokorrentkonto finanziert werden, nicht fristgerechte Zahlung der eigenen Kunden, Vorfinanzierung größerer Aufträge, aber auch hohe Privatentnahmen.

Selbst wenn die Bank auf eine Kontoüberziehung nicht reagiert, wird die Überziehung in den Ratingsystemen aller Banken und Sparkassen negativ bewertet. Diese negative Bewertung steigt mit der Zeitdauer, erläutert Tovar. „Nach 90 Tagen Überziehung fällt das Rating des Unternehmens vollautomatisch in den sehr negativen Bereich. Dies ist eine Vorgabe aus dem Reglement von Basel II, an die sich alle Kreditinstitute halten müssen“, so Tovar. Eine solche Rating-Abwertung sei unbedingt zu vermeiden.

Die meisten Kontoüberziehungen sind durch vorausschauendes Handeln in den Unternehmen vermeidbar, ist Tovar überzeugt. Unternehmen sollten dafür aus Sicht der KMU-Berater erstens eine grobe Übersicht über den Finanzierungsbedarf der kommenden zwölf bis 24 Monate haben. Zweitens ist ein ständiger Blick auf die Inanspruchnahme des vereinbarten Kreditlimits auf den Geschäftsgirokonten wichtig: „Spätestens, wenn die vereinbarte Kreditlinie zu 80 Prozent ausgeschöpft ist, sollte in den Unternehmen ein Warnsignal ertönen“ erläutert Tovar. Dann gelte es die Zahlungen so zu disponieren, dass keine Überziehungen entstehen können.

Sollte sich eine Überziehung trotz aller Vorsorge nicht vermeiden lassen, empfehlen die Finanzierungsexperten rechtzeitig vor Eintritt der Überziehung mit dem Kundenbetreuer der Bank zu sprechen und ihm vier Informationen zu geben: Den Grund der Überziehung, deren maximale Höhe und maximale Dauer und aus welchen Geldeingängen die Überziehung zurückgeführt werden wird. So habe die Bank eine fundierte Grundlage für eine möglichst positive Entscheidung zu der über die Kreditlinie hinausgehenden Inanspruchnahme.

Ist eine Überziehung durch die Bank bewilligt, sollte das Unternehmen natürlich die genannten Bedingungen einhalten, betont KMU-Berater Tovar. Und noch zwei Themen sollten geklärt werden: Erstens ob ein zusätzlicher Überziehungszins gerechnet wird und wenn ja in welcher Höhe? Zweitens sollte der Kunde daraufhin wirken, dass die von der Bank bewilligte Überziehung nicht im Rahmen der 90-Tage-Regelung aus Basel II mitgezählt wird, damit es nicht zu einer Rating-Abwertung kommt.

Unternehmen, die ihre Finanzierungs-Situation auf den Prüfstand stellen wollen, finden einen Selbst-Ceck auf www.banken-barometer.kmu-berater.de .

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Wachsende Bedeutung des Ratings

Echtzeitbewertung von Unternehmen und Geschäftspartnern mit dem Seneca Rating Modul

(München, 23. März 2015) Ob klein, mittelständisch oder börsenfinanziert – Ratings sind für Unternehmen jeder Größe, vor allem in Bezug auf Finanzierungsfragen, von großer Bedeutung. Zum einen sind die Kriterien für die Kreditvergabe durch die Banken seit der Einführung von Basel II deutlich verschärft worden. Zum anderen wächst das Interesse der Unternehmen an einer eigenen, zuverlässigen Risikobewertung und Bonitätsprüfung. Die Vorteile für ein externes Rating liegen klar auf der Hand: je besser das Rating, desto besser die Verhandlungsgrundlage gegenüber Banken, Kapitalgebern und Lieferanten. Auch in Bezug auf die Finanzierungskosten. Zudem gilt: Je früher eigenständig unternehmensinterne Defizite identifiziert werden, desto eher kann gegengesteuert werden. Mit dem Seneca Rating Modul können Unternehmen ab sofort auf Basis von Controlling-Daten ihre eigene Bonität und die ihrer Geschäftspartner in Echtzeit prüfen.

Bonität des Unternehmens ausschlaggebend

Gemeinhin gilt: je besser die Bonität, umso günstiger der Kredit. Die Prüfung der Bonität durch den Finanzierungspartner erfolgt zunächst zum Start der Kreditlaufzeit und nachfolgend einmal im Jahr. Tatsächlich legen die wenigsten Banken jedoch ihre Bewertungsergebnisse für die sogenannten internen Ratings offen. Externe Ratings werden dagegen meist durch die Unternehmen selbst oder durch Geschäftspartner in Auftrag gegeben. Auch hier ist das Ziel, mögliche Risikofaktoren im Unternehmen zu identifizieren. Erfolgt die Beurteilung der relevanten Daten ohne diese Dritten offenzulegen, spricht man von einem Schattenrating. Begutachtet wird dabei nahezu jeder einzelne Unternehmensbereich. Regelmäßig durchgeführt, liefern die Bewertungen fortlaufend Aussagen über mögliche Missstände. Mit geeigneten Maßnahmen können diese abgestellt und günstigere Kreditlinien ausgehandelt werden. Daneben kann das Unternehmen die eigene Bonität objektiv einschätzen und die Verhandlungsposition gegenüber Banken, Kapitalgebern oder auch Lieferanten verbessern. Das ist nicht nur für Konzerne interessant, sondern mit der Verschärfung der Kreditvergabe-Kriterien auch für kleine und mittelständische Unternehmen von großer Bedeutung. Während Beurteilungen durch große Rating-Agenturen oftmals sehr teuer sind, kann das Rating-Verfahren der Seneca Business Software GmbH eine sinnvolle, kostengünstigere Alternative darstellen. Auf Basis eines von der renommierten URA Rating Agentur GmbH entwickelten Rating-Verfahrens, kann das Seneca Rating Modul problemlos zu den bestehenden Seneca Controlling Anwendungen hinzu gebucht werden. Zusätzlich können neben der eigenen Bonität so auch unkompliziert Geschäftsbeziehungen hinsichtlich eines Ausfallrisikos begutachtet und bewertet werden.

Seneca Rating: Vielfältige Optionen in bewährter Qualität

Die Seneca Business Software GmbH, international tätiger Hersteller für Controlling Software, bietet unterschiedliche Ausgaben der Rating Software an, getreu dem Motto „Vom Start-up bis zum Global Player“. „Seneca Rating Basic“ ermöglicht, unter der Begutachtung der wichtigsten Bilanz- und Erfolgskennzahlen, einen Schnelltest zur Ermittlung von Ausfallrisiken. „Rating Pro“ liefert einen umfassenden Solvenz-Check mit ausführlichen Berichten und Kennzahlenherleitungen. Die Option „Rating Professional“ erfüllt das Vollrating sowohl mit einer qualitativen als auch quantitativen Beurteilung. Zudem werden Auswertungen für den Bericht und das Gutachten zur Verfügung gestellt. „Mit dem unkomplizierten Datenimport aus der Seneca Controlling-Software erfolgt die Bewertung des Unternehmens in Echtzeit. So liegen aktuelle, belastbare Daten vor. Ausfallrisiken können identifiziert und vermieden werden“, erläutert Dirk von Pechmann, Geschäftsführer der Seneca Business Software GmbH. Das angewendete Kreditscoring erfolgt dabei auf Basis der anerkannten mathematisch-statistischen Diskriminanz-Analyse mit logistischer Regression und bietet somit ein Höchstmaß an Sicherheit und Zuverlässigkeit. „Wir freuen uns, mit der URA einen versierten Partner in Fragen des Unternehmens-Ratings gewonnen zu haben. Wie auch schon bei unseren anderen Produkten, steht das Seneca Rating in verschiedenen Versionen zur Verfügung. So kann je nach Bedarf das passende Verfahren eingesetzt werden“, berichtet Dirk von Pechmann.

Weitere Informationen erhalten Sie unter www.seneca-control.com

Firmenprofil
Die Seneca Business Software GmbH ist international tätiger Hersteller für Finanz- und Controlling Software. Das Unternehmen wurde Anfang 2011 von langjährig erfahrenen Managern aus den Bereichen Controlling, Finance und Consulting in München gegründet. Die Seneca Controlling Software bietet ein umfassendes branchenunabhängiges und webbasiertes Controlling-System, das leicht und intuitiv bedienbar ist, eine hohe Transparenz der verschiedenen datengestützte Geschäftsbereiche ermöglicht und hilft, spezifische Unternehmensprozesse effizient zu steuern.

Kontakt
Seneca Business Software GmbH
Cesare Bosi
Zweigstr. 10
80336 München
089 24294120
info@seneca.control.com
http://www.seneca-control.com

Wirtschaft Handel Maschinenbau

Rudolf Wöhrl AG weiterhin mit BB Rating

Nürnberg, 13. Januar 2015 – Die Rudolf Wöhrl AG hat im Rahmen des Folgeratings von der Euler Hermes Rating Deutschland GmbH erneut die Note BB (Ausblick: stabil) erhalten. Positiv bewertet Euler Hermes Rating dabei unter anderem die gute regionale Marktposition und Markenbekanntheit von WÖHRL. Neben der regionalen Erweiterung des stationären Flächennetzes honorieren die Analysten von Euler Hermes auch die weiterführende Kooperation mit SinnLeffers. Die sich daraus ergebenden Skalenvorteile im Rahmen der Beschaffung, Logistik und Verwaltung sollen in den kommenden Jahren auch bei stabilen Umsätzen zu einer Verbesserung der Ertragskraft führen.
Weitere Informationen über das Unternehmen finden Sie auf der Unternehmenswebsite www.woehrl.de

Die WÖHRL Unternehmensgruppe
Der Fashionretailer mit Sitz in Nürnberg beschäftigt heute über 2.400 Mitarbeiter und betreibt insgesamt 37 Modehäuser in Ost- und Süddeutschland. Das 1933 gegründete Familienunternehmen überzeugt durch Markenkompetenz und -vielfalt in den Bereichen Damen-, Herren- und Kindermode sowie in den Segmenten Sport und Young Fashion. Der Name WÖHRL steht für hochwertige Qualität und ausgezeichneten Service. Im Geschäftsjahr 2013/14 erwirtschaftete die Rudolf Wöhrl AG einen Bruttoumsatz von rund 332 Mio. Euro (netto 270 Mio. Euro) und ein EBIT von 6,4 Mio. Euro.

Zukunftsgerichtete Aussagen
Diese Mitteilung enthält zukunftsgerichtete Aussagen. Zukunftsgerichtete Aussagen sind Aussagen, die nicht Tatsachen der Vergangenheit beschreiben; sie beruhen stattdessen auf den derzeitigen Ansichten und Erwartungen der Rudolf Wöhrl AG und diesen zugrundeliegenden Annahmen hinsichtlich in der Zukunft liegender Ereignisse. Zukunftsgerichtete Aussagen beinhalten naturgemäß zahlreiche Risiken und Unsicherheitsfaktoren. Der Eintritt jeder dieser Risiken und Unsicherheiten sowie das Herausstellen der Unrichtigkeit der Annahmen, auf welchen die zukunftsgerichteten Aussagen beruhen, könnte zu erheblich von diesen zukunftsgerichteten Aussagen abweichenden Ergebnissen führen. Die Rudolf Wöhrl AG übernimmt keine Verpflichtung, solche zukunftsgerichteten Aussagen zu aktualisieren. Jegliche zukunftsgerichtete Aussage bezieht sich deshalb nur auf den Tag, an dem sie gemacht wird.

Kontakt
Rudolf Wöhrl AG
Prof. Jürgen Bachmann
Lina-Ammon-Str. 10
90471 Nürnberg
0911/8121-425
juergen.bachmann@woehrl.de
http://www.woehrl.de