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Hätten Sie“s gewusst? Zehn Verkehrszeichen für Radfahrer

Hätten Sie"s gewusst? Zehn Verkehrszeichen für Radfahrer

(Bildquelle: www.pd-f.de / Kay Tkatzik)

(pd-f/tg) Mehr als 500 verschiedene Verkehrszeichen gibt es mittlerweile in Deutschland. Darunter sind auch einige speziell für Radfahrer. Damit man nicht den Überblick verliert, erklärt der pressedienst-fahrrad zehn wichtige spezifische Radkennzeichen und was es damit auf sich hat.

1) Fahrradstraße (Verkehrszeichen 244)

Fahrradstraßen sind alleine dem Radverkehr vorbehalten. Dadurch soll eine Behinderung oder Gefährdung von Radfahrern vermieden werden. Auch das Nebeneinanderfahren von Radfahrern ist in einer Fahrradstraße erlaubt. „Falls andere Fahrzeuge wie Pkws oder Motorräder die Fahrbahn mit benutzen dürfen, muss das durch ein zusätzliches Schild gekennzeichnet sein. Sie sind auf den Fahrradstraßen lediglich geduldet und müssen dem Radverkehr Vorrang gewähren“, erklärt Daniela Reich, Rechtsanwältin bei der Fahrradrechtsberatung Bikeright. Deshalb müssen sich Autofahrer an die erlaubte Höchstgeschwindigkeit von 30 km/h anpassen. Als besondere Fahrradstraßen gelten Radschnellwege, die ein möglichst kreuzungsfreies, schnelles Radfahren ermöglichen sollen.

2) Radfahrer frei (Zusatzzeichen 1022-10)

Fußgängerwege dürfen von Radfahrern nur dann mit benutzt werden, wenn sie durch das Zusatzzeichen „Radfahrer frei“ gekennzeichnet sind. Der Radfahrer hat dabei allerdings die Wahl, ob er auf dem Gehweg oder auf der Fahrbahn fahren möchte. Beim Fahren auf dem Gehweg muss er sich an die Geschwindigkeit der Fußgänger anpassen und darf diese nicht gefährden oder behindern. Wenn nötig, müssen Radfahrer warten. Das Zeichen wird auch bei der Freigabe von Einbahnstraßen entgegen der Fahrtrichtung für Radfahrer genutzt. Voraussetzung dafür ist eine Tempo-30-Straße, eine übersichtliche Verkehrsführung sowie ausreichend Platz und Schutzraum. Auch Busspuren können durch das Zeichen für den Radverkehr freigegeben werden.

3) E-Bike frei (Zusatzzeichen 1010-65)

Die E-Mobilität macht auch vor den Verkehrszeichen nicht halt. So gibt es seit dem letzten Jahr das Zusatzzeichen „E-Bike frei“ – und das schafft Verwirrung. Das Verkehrszeichen gilt nicht für E-Biker mit Tretunterstützung, so wie sie in der Praxis am häufigsten in Form von Pedelecs und S-Pedelecs vorkommen. Pedelecs sind verkehrsrechtlich bekanntlich Fahrräder und werden auch bei den Verkehrsschildern so behandelt. Die kleinere Gruppe der S-Pedelecs wird als Kleinkrafträder eingestuft und hat somit auf Radwegen nichts verloren. Das neue Verkehrsschild bezieht sich ausschließlich auf die ganz kleine Gruppe der reinen E-Biker. Diese fahren anders als Pedelec-Fahrer ohne Tretunterstützung und nur mit Handgas.

4) Radfahrer absteigen (Zusatzschild 1012-32)

Beim Schild „Radfahrer absteigen“ muss man runter vom Rad? Das ist ein populärer Irrtum! Das Zusatzschild ist kein Gebotszeichen, sondern eine Empfehlung. „Das Schild kann nicht zum Absteigen zwingen. Wenn der Radweg versperrt ist, etwa durch eine Baustelle, darf man auf die Fahrbahn ausweichen“, erklärt Reich. Ist allerdings ein Ausweichen auf die Fahrbahn nicht möglich und es bleibt nur der Gehweg, muss der Radfahrer in jedem Fall absteigen, da Radfahren auf Gehwegen bekanntlich verboten ist.

5) Benutzungspflichtige Radwege (Verkehrszeichen 237, 240, 241)

Bei den drei blauen Schildern mit weißem Fahrrad muss der Radfahrer den Radweg benutzen. Ein Fahren auf der Fahrbahn ist tabu. „Es gibt aber Ausnahmen: Geschlossene Radfahrverbände von mehr als 15 Teilnehmern. Diese dürfen auf der Fahrbahn fahren“, weiß Philipp Martin vom Sportradhersteller Cannondale. Auch wenn der Radweg nicht geräumt oder versperrt ist, darf der Radfahrer auf die Fahrbahn ausweichen. Schild 237 bezeichnet dabei einen reinen Radweg. Bei Zeichen 240 handelt es sich um einen gemeinsamen Fuß- und Radweg. Hier gilt besondere Rücksicht auf Fußgänger. Zeichen 241 steht für den getrennten Rad- und Fußweg.

6) Verbot für Radverkehr (Verkehrszeichen 254)

Bei Verkehrszeichen mit rotem Rand sollten generell die Alarmglocken schrillen, denn hierbei handelt es sich um Verbote. „In diesem Fall heißt es: Verbot für alle nicht-motorisierten Zweiräder, aber auch Pedelecs als Fahrräder fallen unter die Regelung. Nicht betroffen sind hingegen S-Pedelecs als Kleinkrafträder“, erklärt Reich. Das Schild findet man beispielsweise als Zusatz in Fußgängerzonen oder in verkehrsberuhigten Bereichen, wo auch motorisierte Fahrzeuge untersagt sind. Aber auch auf Bundesstraßen oder gefährlichen Brücken kann ein derartiges Schild angebracht sein. Bei Nichtbeachten drohen Bußgelder zwischen 10 und 25 Euro.

7) Verkehrsberuhigter Bereich (Verkehrszeichen 325.1)

Das blaue Schild mit spielenden Personen hat auch für Radfahrer eine wichtige Bedeutung: Genauso wie Autofahrer dürfen sie in diesen gekennzeichneten Straßen nur mit Schrittgeschwindigkeit fahren und müssen besonders auf Fußgänger achten. Rechts vor links ist im Normalfall gegeben und bei Ausfahrten besteht eine Wartepflicht. Bei Missachtung ist mit einer Strafe zu rechnen, insbesondere wenn es zu Sachbeschädigungen oder Personenschäden kommt.

8) Tempo-30-Zone (Verkehrszeichen 274.1)

Die Geschwindigkeitsregelung in Tempo-30-Zonen ist klar. Aber für Radfahrer gibt es noch einen Nebeneffekt: Hier gibt es keine Radwegebenutzungspflicht und der Radverkehr fließt auf der Fahrbahn mit den Kraftfahrzeugen. Das gilt im Übrigen auch, wenn ein Radweg vorhanden ist. Der Radfahrer kann selbst entscheiden, ob er diesen nutzen möchte.

9) Durchlässige Sackgasse (Verkehrszeichen 357-50)

Offiziell erst seit 2009 wird das Verkehrszeichen der „durchlässigen Sackgasse“ benutzt. Damit wird bei Einfahrt in die Sackgasse bereits klar, dass für Fahrräder am Ende der Straße nicht Schluss ist. „In der Praxis ist die jedoch oft äußerst schmal, das kann für Liegedreiräder oder Anhänger schon mal zu eng sein“, sagt Alexander Kraft vom Liegeradspezialisten HP Velotechnik und beschreibt einen Vorteil der Trikes aus Hessen mit ihren zwei Vorderrädern vorne: „Da sieht der Fahrer sofort, ob der Anhänger hinten problemlos durchkommt.“

10) Wegweiser für Radfahrer

Das weiße Schild meist mit grünem Fahrrad und Richtungspfeil ist ein Wegweiser für Radwege. Die Verkehrszeichen sind in erster Linie in touristischen Regionen aufgestellt und dienen der besseren Orientierung. Die Wegweiser geben Fahrradfahrern keinerlei Vorrechte gegenüber anderen Verkehrsteilnehmern.

Der pressedienst-fahrrad hat es sich zur Aufgabe gemacht, dem guten Fahrrad und dessen Anwendung mehr Öffentlichkeit zu verschaffen. Denn wir sind der Meinung, dass Radfahren nicht nur Spaß macht und fit hält, sondern noch mehr ist: Radfahren ist aktive, lustvolle Mobilität für Körper und Geist. Kurz: Radfahren ist Lebensqualität, Radfahren ist clever und Radfahren macht Lust auf mehr…

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Frische Werbeideen mit Werbeartikeln für Radfahrer

Frische Werbeideen mit Werbeartikeln für Radfahrer

Werbeartikel speziell für Radfahrer

Im Zeitalter der E-Bikes steigen immer mehr Berufstätige auf das Fahrrad um. Die wachsende Beliebtheit am Radfahren zeigt sich insbesondere in Großstädten. Mit dem Fahrrad ist man gerade bei hohem Verkehrsaufkommen schneller unterwegs. Darüber hinaus hält man sich fit und spart Geld. Radfahrer finden sich in allen Bereichen der Gesellschaft und sind somit eine Zielgruppe, welche man mit individuellen Werbeartikel gezielt ansprechen kann.

Auch ältere Menschen zählen zu dieser Zielgruppe. Sie nutzen E-Bikes, um einer ihrem Alter angemessenen, regelmäßigen Bewegung nachzukommen. E-Bikes bieten darüber hinaus den Vorteil, dass man sein Ziel auch ohne übermäßige Belastung erreicht. E-Bikes sind daher nicht nur für ältere Menschen ideal. Nein auch für Berufstätige, welche gern auf das Auto verzichten und ungern den öffentlichen Personennahverkehr nutzen.

Macht man die Radfahrer zur Zielgruppe seiner Werbemaßnahmen bietet sich ein breites Band an Werbeartikeln und Werbegeschenken, welche speziell auf diesen Kundenkreis abgestimmt sind. Diese Werbeartikel haben den Vorteil, dass sie gern angenommen und häufig genutzt werden. Ein klares Plus für eine zielgruppengerechte Werbestrategie und die perfekte Gelegenheit, um eine Marke oder Philosophie im Gedächtnis des Kunden zu verankern.

Es lassen sich vielfältige Themen finden, über welche man den Radfahrer-Kunden ansprechen kann. Dabei steht die Story mit welche der Werbeartikel an den Kunden übertragen wird, stets im Vordergrund. Sie ist der Aufhänger und Sympathieträger für eine gezielte Kundenansprache und das Wecken von Interesse.
So ist beispielsweise für Radfahrer ihre eigene Sicherheit ein wichtiges Thema. Zeigt man dem Radfahrer, dass einem seine Sicherheit am Herzen liegt, kann man dieses Thema mit vielfältigen Werbeartikel unterstreichen.

Für Sportbegeisterte ist auch das Thema Gesundheit und Ernährung wichtig. Diese bieten weitere Motive für eine zielgruppengerechte Werbestrategie, welche sich mit den passenden Werbeartikeln unterstreichen lässt.

Vom Pannenset für die Tasche über Erste Hilfe-Sets speziell für Radfahrer bis hin zum bedruckten Sattelschoner gibt es zahlreiche Möglichkeiten den Radfahrer als Kunden zu gewinnen, sich in seinem Gedächtnis zu verankern und dauerhaft zu binden. Die Werbewirkung von Werbeartikeln speziell für Radfahrer ist in jedem Fall nachhaltig.
Interessante Anregungen zu Werbeartikeln für Radfahrer sind auch im Blogbeitrag Frische Werbeideen mit Werbeartikeln für Radfahrer bei den Werbeartikel-Experten von Adizz ® zu finden. Mit der richtigen Idee erreicht man eine langlebige und effiziente Werbewirkung. Gern beraten die Werbeartikel-Experten von Adizz ® ihre Kunden umfänglich zum richtigen Werbeartikel mit Logo.

Innovative Werbeartikel, Werbemittel und Werbegeschenke – professionell, günstig und termingerecht mit Ihrem Logo bedrucken – Steigern Sie Ihre Kundenbindung und erhöhen Sie gleichzeitig den Bekanntheitsgrad Ihres Unternehmens. Werbeartikel Dresden bietet Ihnen einen Full – Service rund um Ihre Werbeartikel, Werbemittel und Werbegeschenke. Konzeptionierung – Beschaffung – Veredlung Unsere zuverlässige Logistik ermöglicht zudem eine punktgenaue und termingerechte Versendung Ihrer Werbeartikel, Werbemittel und Werbegeschenken, auch gern direkt an Ihre Kunden und Geschäftspartner. Professionell – Kompetent – Zuverlässig Werbeartikel, Werbemittel und Werbegeschenke fürs Büro.

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„Richtige Haltung beim Radfahren“ – Verbraucherfrage der Woche der DKV

Gut beraten von den Experten der ERGO Group

Heiko S. aus Hagen:
Die Fahrer der Tour de France sitzen alle stark nach vorne über den Lenker gebeugt auf ihren Rennrädern. Ist diese Haltung gesund? Ist sie auch für mich im Alltag gut?

Dr. Wolfgang Reuter, Gesundheitsexperte bei der DKV Deutsche Krankenversicherung:
Ein stark nach vorne gebeugter Oberkörper beim Radfahren ist grundsätzlich nicht gesund. Allerdings trainieren die Profi-Fahrer ihre Muskulatur entsprechend dieser Belastung. Bei Amateuren führt diese Sitzposition schnell zu Beschwerden wie beispielsweise Schmerzen im Rücken oder Nacken oder auch zu Sehnen- und Schleimbeutelentzündungen. Ausschlaggebend für die optimale Sitzhaltung beim Fahrradfahren ist, dass die Wirbelsäule ihre natürliche S-Form beibehält. Am besten eignet sich dazu eine leicht nach vorne geneigte Position, sodass der Körperschwerpunkt über den Pedalen liegt. Radfahrer sollten darauf achten, dass weder Arme noch Beine während der Fahrt ganz durchgestreckt sind. Idealerweise beträgt der Winkel zwischen Armen und Rücken 90 Grad. Das sorgt für eine optimale Muskelbeanspruchung und schützt zusätzlich die Handgelenke vor einer erhöhten Druckbelastung. Um eine rückenschonende Haltung zu erreichen, lassen sich bei den meisten Fahrrädern Sattelhöhe und Lenker individuell einstellen. Auch die passende Rahmenlänge ist entscheidend, darum sollten sich Interessenten beim Fahrradkauf ausführlich beraten lassen.
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Über die DKV
Die DKV ist seit 90 Jahren mit bedarfsgerechten und innovativen Produkten ein Vorreiter der Branche. Der Spezialist für Gesundheit bietet privat und gesetzlich Versicherten umfassenden Kranken- und Pflegeversicherungsschutz sowie Gesundheitsservices, und organisiert eine hochwertige medizinische Versorgung. 2016 erzielte die Gesellschaft Beitragseinnahmen in Höhe von 4,7 Mrd. Euro.
Die DKV ist der Spezialist für Krankenversicherung der ERGO und gehört damit zu Munich Re, einem der weltweit führenden Rückversicherer und Risikoträger. Mehr unter www.dkv.com

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Der D.A.S. Leistungsservice informiert: Urteile in Kürze – Zivilrecht

Müssen Minderjährige allein für einen Unfall haften?

Minderjährige haften selbst für einen verursachten Schaden, wenn sie die erforderliche Reife und Einsicht haben, um ihr Handeln als falsch zu erkennen. Ein Elfjähriger, der per Fahrrad den Sturz einer anderen Radfahrerin verursacht hat, muss daher für deren Schmerzensgeld aufkommen. Dies entschied laut D.A.S. Rechtsschutz Leistungs-GmbH (D.A.S. Leistungsservice) das Oberlandesgericht Hamm.
OLG Hamm, Az. 9 U 238/15

Hintergrundinformation:
Minderjährige können vom vollendeten siebten Lebensjahr an durchaus allein für einen Schaden haften, den sie verursacht haben. Die Eltern haften nur, wenn sie ihre Aufsichtspflicht verletzt haben. Ob und wie stark aufsichtspflichtige Personen ein Kind beaufsichtigen müssen, richtet sich jedoch nach dessen Reife und Einsichtsfähigkeit. Ein normal entwickelter Elfjähriger muss beim Radfahren in der Regel nicht mehr unter ständiger Aufsicht stehen. Verursacht er dann einen Unfall, haften nicht seine Eltern, sondern er selbst. Und aus einem zivilrechtlichen Urteil, das einen entsprechenden Anspruch festschreibt, kann der Gesetzgeber noch 30 Jahre lang vollstrecken. Der Fall: Ein Elfjähriger war mit einem Fahrrad auf einem Gehweg entgegen der Fahrtrichtung gefahren. Er wollte eine von links einmündende Straße überqueren, offenbar ohne anzuhalten. Da sah er ein von links kommendes Auto, bremste und blieb am Fahrbahnrand stehen. Eine ebenfalls von links kommende 57-jährige Radfahrerin konnte nicht mehr rechtzeitig bremsen, kollidierte mit ihm und stürzte. Sie verletzte sich erheblich am rechten Knie und brach sich das Sprunggelenk. Mehrere Operationen waren die Folge, langfristig ist eine Versteifung des Kniegelenks zu erwarten. Die Radfahrerin klagte auf 25.000 Euro Schmerzensgeld sowie Schadenersatz in etwa gleicher Höhe. Das Urteil: Das Oberlandesgericht Hamm erklärte, dass der Elfjährige für sein Fehlverhalten selbst verantwortlich sei. Nichts deute darauf hin, dass er zum Unfallzeitpunkt nicht die notwendige Einsicht gehabt habe. Wolle er sich auf mangelnde Reife berufen, müsse er dies auch beweisen können. Nach Informationen des D.A.S. Leistungsservice betonte das Gericht, dass der Junge in seinem Alter nicht mehr berechtigt gewesen sei, auf dem Gehweg zu fahren. Er habe auch keine Vorfahrt gehabt. Vor dem Überqueren der Straße hätte er anhalten müssen, um sich zu vergewissern, dass es keinen Querverkehr gab. Er hätte nicht als Hindernis auf der Straße stehenbleiben dürfen. Ein Mitverschulden der Radfahrerin sah das Gericht nicht.
Oberlandesgericht Hamm, Urteil vom 16. September 2016, Az. 9 U 238/15

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Über den D.A.S. Rechtsschutz
Seit 1928 steht die Marke D.A.S. für Kompetenz und Leistungsstärke im Rechtsschutz. Mit dem D.A.S. Rechtsschutz bieten wir mit vielfältigen Produktvarianten und Dienstleistungen weit mehr als nur Kostenerstattung. Er ist ein Angebot der ERGO Versicherung AG, die mit Beitragseinnahmen von 3,3 Mrd. Euro im Jahr 2015 zu den führenden Schaden-/Unfallversicherern am deutschen Markt zählt. Die Gesellschaft bietet ein umfangreiches Portfolio für den privaten, gewerblichen und industriellen Bedarf an und verfügt über mehr als 160 Jahre Erfahrung. Sie gehört zu ERGO und damit zu Munich Re, einem der weltweit führenden Rückversicherer und Risikoträger. Mehr unter www.das.de

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Radwegpflicht – oder nicht? Wo und wann Radler freie Fahrt haben

R+V-Infocenter: Radfahrer können Wege in der Regel frei wählen – trotzdem sind Radwege oft die sicherere Option

Radwegpflicht - oder nicht? Wo und wann Radler freie Fahrt haben

Wiesbaden, 16. Juli 2015. Autos auf die Straße, Fußgänger auf den Bürgersteig, Radfahrer auf den Radweg: Ganz so einfach ist es in Deutschland nicht mehr. „Wenn keine Verkehrsschilder am Wegrand stehen, dürfen Radfahrer seit 2010 auf der Straße fahren – selbst wenn es einen Radweg gibt“, so Karl Walter, Verkehrsexperte beim Infocenter der R+V Versicherung in Wiesbaden. Er rät jedoch, aus Sicherheitsgründen trotzdem möglichst den Radweg zu nutzen.

Vor fünf Jahren hob das Bundesverwaltungsgericht die generelle Pflicht zur Benutzung von Radwegen auf. Ausnahmen bilden unübersichtliche Stellen oder sonstige Straßenverhältnisse, durch die Verkehrsteilnehmer in Gefahr geraten können. Dort dürfen Kommunen weiterhin die runden blauen Schilder mit abgebildeten Rädern aufstellen. Diese verpflichten Radfahrer dazu, den Radweg zu nutzen. Wer dagegen verstößt, muss mit einem Bußgeld in Höhe von 20 Euro rechnen.

Ist ein Fahrradweg vorhanden, ist dessen Benutzung immer empfehlenswert. „In Ausnahmefällen wie etwa bei zugeparkten oder durch Glasscherben verschmutzten Radwegen kann es jedoch auf der Straße ungefährlicher sein“, so R+V-Experte Walter. „Dann aber sollten Radfahrer schon aus Eigeninteresse besonders vor- und umsichtig fahren.“ Sicherer sind die noch relativ seltenen Fahrradstraßen, die meist ausschließlich Radfahrern vorbehalten sind. Aber selbst wenn ein Zusatzschild den Autoverkehr erlaubt, gilt hier eine Höchstgeschwindigkeit von Tempo 30.

Weitere Tipps des R+V-Infocenters:
– Das Fahren auf der falschen Radwegseite ist nicht erlaubt. Verkehrssünder müssen mit einem Bußgeld von 20 Euro rechnen.
– Die Schilder 237, 240 und 241, die die Radwegpflicht anzeigen, müssen am Wegrand stehen. Ein auf den Asphalt gemaltes Verkehrsschild oder Fahrradzeichen hat keine rechtliche Bedeutung und dient lediglich zur Orientierung.
– Kinder bis 10 Jahre dürfen auf dem Gehweg fahren, radelnde Erwachsene hingegen gehören auf Radweg oder Straße.
– Pedelecs bis 25 km/h gelten als Fahrräder. Darum müssen Fahrer sich an dieselben Regeln halten. E-Bikes hingegen sind rechtlich gesehen Leichtmofas und fallen nicht mehr in die Kategorie „Fahrrad“. Deshalb dürfen sie nur dann auf Radwegen gefahren werden, wenn es das Zusatzschild „Mofas frei“ erlaubt.

Direkt zur Meldung:
http://ao-url.de/7c5b57

Weitere Themen unter
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Das R+V-Infocenter wurde 1989 als Initiative der R+V Versicherung in Wiesbaden gegründet. Es informiert regelmäßig über Service- und Verbraucherthemen. Das thematische Spektrum ist breit: Sicherheit im Haus, im Straßenverkehr und auf Reisen, Schutz vor Unfällen und Betrug, Recht im Alltag und Gesundheitsvorsorge. Dazu nutzt das R+V-Infocenter das vielfältige Know-how der R+V-Fachleute und wertet Statistiken und Trends aus. Zusätzlich führt das R+V-Infocenter eigene Untersuchungen durch: Die repräsentative Langzeitstudie über die \“Ängste der Deutschen\“ ermittelt beispielsweise bereits seit 1991 jährlich, welche wirtschaftlichen, politischen und persönlichen Themen den Menschen am meisten Sorgen bereiten.

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Tourismus Reisen

Kurs Nord: Landidylle, Blüte, Radelspaß

Über Bremen und Sittensen ins Alte Land an die Elbe – Moor, Obst und Spargel

Kurs Nord: Landidylle, Blüte, Radelspaß

Baumblüte im Alten Land, Bremen-Szenerien. Schön. (Foto-Montage: presseweller)

27. Februar 2015. (DialogPrw). Auf unserer Nordtour sind wir gut in der Zeit. Also nehmen wir uns Bremen noch mit. Mal im Schnoorviertel schauen, danach aber von der Weser in die Geest und an die Elbe, zumeist etwas abseits eingefahrener Touristenrouten, dafür schöne Landschaften, ruhig sowie sehens- und erlebenswert – dort, wo Radler sich angesichts der zig Radwege wie Könige fühlen können.

Wenn sich jetzt auch, während dieser Text entsteht, der Winter noch grau und trüb zeigt, so wissen wir doch, dass bald wieder ein neuer Frühling kommt und Lust auf Ausflüge und Reisen macht. Kurs Nord war für uns zur Frühlingszeit angesagt. Etwas abseits der Route schauen wir uns in Bremen das Schnoorviertel an, kommen alten Zeiten auf die Spur. Enge Gässchen, Fachwerk, Geschäfte, Kunst- und Kunsthandwerk, Galerien und dies und das und natürlich jede Menge Einkehrmöglichkeiten in Cafes, Gaststätten und Restaurants. Reizvoll. Eine Bremerin sagt uns dass sie und die Familie diese Mischung aus alten Zeiten und Neuzeit mögen, und dann der jährliche Freimarkt …! Uns führt der Weg in östliche Richtung nach Sittensen in der Geest und Nordheide, am Rande des Ostetales. Ein Park mit alter Mühle, Mühlteich und Heimathaus. Im Museum sehen wir, wie früher für die „Aussteuer“ vorgesorgt wurde. Schon beeindruckend solch ein gefüllter Wäscheschrank. Auf einem kleinen Hügel die Kirche St. Dionysius. Die Ursprünge gehen auf das 17.Jahrhundert zurück. Am Wegesrand überall Felder, weite Wiesen und Weiden, Pferde, bunt blühende Abschnitte, wo „Blumen zum Selberpflücken“ angeboten werden. Es ist aber auch das Land der Moore und des Torfs. In Sauensiek vom Torfwerk fährt ein Bähnchen hinaus ins Moor. Idyllisch.

Per Rad durch die Landschaft
Radler, die keine herausfordernden Berge suchen, müssen sich hier wie Könige fühlen. Durch Wiesen und Anpflanzungen deutlich getrennt, führen viele Radwege neben den Straßen her, und natürlich kann man Abzweige nehmen. Dörfer, Wälder, hohe Eichen, Birken, die sich im Wind wiegen, dunkle Moorbäche. Die Wege sind meist eher eben, aber es gibt auch kleine Steigungen und ab und an Gegenwind, gegen den die Radler anstrampeln müssen. Gerade, wer weitere Wege fahren will und nicht so sportlich ist, hat hier auch mit dem Pedelec, dieser E-Bike-Art, einen guten Partner. Es geht von Ort zu Ort, von Dorf zu Dorf. Unter „Bike-Click“ auf www.presseweller.de findet man eine Radtourbeschreibung zu einem Museumsbauernhof.

Hofläden und Elbedeich
Richtung Elbe schauen wir uns noch anderswo um. Wer kennt Bliedersdorf? Da machen wir Station. Bereits auf der Straße von Apensen nach Harsefeld kommt gleich beim Abzweig zum Ort links ein riesiger Hofladen in den Blick. Obst, Gemüse, Käse und Schinken und anderes gibt’s reichlich, dazu zig Artikel für die schöne Gartendeko. Im alteingesessenen Gasthof schräg gegenüber kann man auf Gutes aus der norddeutschen und deutschen Küche einkehren. Uns hat nicht nur das Essen, sondern das gesamte Ambiente gefallen. In Bliedersdorf selbst gibt es neben Heimatmuseum und Kirche auf einem kleinen Hügel ebenfalls einen Hofladen mit einem runden Angebot. Ein Augenmerk liegt auch hier auf der Spargelsaison. Das königliche Gemüse wächst ringsum auf den Feldern und wird zur Erntezeit quietschend frisch angeboten. Wir bereiten ihn uns ganz lecker mit Katenschinken zu.
Harsefeld mit Klosterpark, See und mehr sowie Stade mit seiner Altstadt sind eigene Geschichten wert. Wir sehen den Elbdeich, sind im Alten Land, lernen Jork, Grünendeich und weitere Orte kennen. Die schmucken Häuser, die großen Höfe mit den besonderen Toren, die schier endlosen Baumreihen aus Kirschen, Äpfeln und Co. Wie wunderschön das während der Blütezeit ist. Aber angenehm ist es auch, wenn das Obst gereift ist, man es an den vielen Ständen und bei den Direktanbietern auf den Höfen kaufen kann und man im Frische-Genuss schwelgt. Jetzt aber ist die Landschaft mit dem saftigen Grün der Deiche erst einmal ein Erlebnis in Weiß und Weiß-Rötlich. Blüte! „Bilderbuchhaft“, sagt der Schriftsteller Georg Hainer, „hier wachsen Träume von Ländlichkeit und Weite, malen blauer Himmel, die Farben der Natur und friedlich grasende Deichschafe Bildidyllen in den Kopf.“
Wir schlendern über den Deich. Schauen über die Elbe nach Blankenese. Kehren ein, lassen uns – mit Elbeblick – mit Gutem verwöhnen. „Da unten“ liegt Hamburg, „da oben“ Cuxhaven, Elbmündung, Da muss man bald auch noch einmal hin. (jw)

Foto: Baumblüte im Alten Land mit Bremen-Szenerien. Schön. (Foto-Mt.: presseweller)

Download unter „Medientexte Tourismus“ auf http://www.presseweller.de
Zu Einzelfotos bitte anfragen.

Auf den Presseweller-Seiten findet man unter „Magazine, Videos, Blogs“ zugangsfrei auch weitere Berichte, Online-Magazine und Videos zu Norddeutschland und anderen Regionen.

Zur Region bieten zum Beispiel die Internetseiten stade-tourismus.de, tourismus-altesland.de und sittensen.de zahlreiche Informationen, auch zu Veranstaltungen, Museen und vielem mehr.

Das Medienbüro DialogPresseweller, Jürgen Weller, schreibt und veröffentlicht seit über 30 Jahren Reiseberichte zu Zielen in Deutschland sowie in per Auto oder Bahn gut erreichbaren Zielen im benachbarten Europa. Neben allgemeinen Reiseberichten werden auch immer wieder Spezialthemen aufgegriffen. So gibt es zum Beispiel zahlreiche Tourenvorschläge für Radler und Motorbiker, die auf dem Presseweller-Portal unter „Bike-Click“ aufgerufen werden können. Online-Magazine zu Reisedestinationen und Videos runden das Portfolio ab. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf Autothemen, inklusive Autotests unterschiedlichster Marken und Modelle.

Kontakt
Medienbüro + PR DialogPresseweller
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Lessingstraße 8
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Politik Recht Gesellschaft

Fernsehanwaltswoche zu den Themen Biermann im Bundestag, Sexualstrafrechts-Reform u.a.

Ein Beitrag von Alexander Bredereck, Fachanwalt für Arbeitsrecht, Berlin und Essen, zu den Themen:

-Biermann im Bundestag
-Reform des Sexualstrafrechts
-Promillegrenze für Radfahrer
-Sittenwidriger Stundenlohn in Brandenburg
-EuGH-Urteil: kein Harzt IV für Rumänin in Deutschland

Biermann schimpft im Bundestag auf die Linke

Anlässlich der Feierlichkeiten zum Mauerfall im Bundestag sollte der Liedermacher Wolf Biermann auf Einladung von Parlamentspräsident Lammert singen. Er sprach aber zunächst und nutzte die Zeit für eine heftige Verbalattacke gegen die anwesenden Linken. Die wollen nun den Ältestenrat des Bundestags damit befassen.

Justizminister planen Reform des Sexualstrafrechts

Frauen sollen künftig vom Gesetz auch bei solchen Vergewaltigungen besser geschützt werden, die derzeit von der Strafbarkeit nach § 177 Strafgesetzbuch (StGB) nicht erfasst werden. Es soll nicht zu einer Verschärfung des Strafmaßes kommen, sondern bestimmte Fallkonstellationen, bei denen die Täter bislang straffrei ausgingen, sollen erfasst und Gesetzeslücken geschlossen werden.

Lex Edathy wird auf den letzten Drücker entschärft

Der Gesetzesentwurf soll kurz vor der Beratung im Bundestag nun doch noch entschärft werden. Wir hatten bereits darüber berichtet, dass bei Beibehaltung des derzeitigen Entwurfs erhebliches Ungemach droht:

Hier aus der Fernsehanwaltswoche vom 8.10.2014:

Die sogenannte „Lex Edathy“ führt zu einer erheblichen Verschärfung des Sexualstrafrechts. Problematisch vor allem, dass künftig bestraft wird, wer unbefugt von einer anderen Person eine Bildaufnahme macht, die geeignet ist, dem Ansehen der abgebildeten Person erheblich zu schaden. Der Straftatbestand ist dermaßen schwammig formuliert, dass darunter auch alle möglichen einfach nur unvorteilhaften Bilder fallen könnten. Ein Politiker, der dabei fotografiert wird, während er bei der laufenden Haushaltsdebatte unter dem Tisch eine SMS verschickt, könnte sich dadurch in seinem Ansehen geschädigt fühlen.

Außerdem wird bestraft, wer unbefugt eine Bildaufnahme von einer unbekleideten anderen Person herstellt oder überträgt. Damit dringt das Strafrecht unmittelbar in den familiären Bereich. Wer seine Kinder nackt fotografiert handelt sicher befugt. Wenn dabei allerdings auch zu Besuch weilende andere Kinder mit aufgenommen werden, kann dies bereits eine Strafbarkeit begründen.

Wir meinen: Die Regelungen schießen weit über das Ziel hinaus. Formulierungen in der Presse wie „Klientelpolitik für Geistesschwache“ sind nur geringfügig übertrieben. Die gröbsten Schnitzer wird vermutlich das Verfassungsgericht kassieren.

Nun wird aktuellen Pressemeldung zufolge der Gesetzesentwurf auf die Schnelle noch einmal überarbeitet und ein Einsatz des Verfassungsgerichts vielleicht doch entbehrlich.

Keine Änderung der Promillegrenze für Radfahrer: 1,6 Promille bleibt

Autofahrer sind ab 1,1 Promille fahruntüchtig. Bei Radfahrern gilt bisher die 1,6 Promillegrenze. Nach zwischenzeitlichen Überlegungen zu einer gesetzlichen Herabsetzung soll es nun beim bisherigen Grenzwert für eine absolute Fahruntüchtigkeit bleiben: 1,6 Promille wie durch die bisherige Rechtsprechung erarbeitet.

1,64 EUR bzw. 1,53 EUR Stundenlohn auch in Brandenburg sittenwidrig

Das Landesarbeitsgericht Berlin-Brandenburg hat der Klage eines Jobcenters gegen einen Arbeitgeber wegen Erstattung von Aufstocker-Leistungen für Arbeitnehmer stattgegeben. Ein Rechtsanwalt hatte die Arbeitnehmer zu dem niedrigen Stundensatz beschäftigt. Diese hatten vom Jobcenter zusätzliche Zahlungen erhalten, um Ihre Existenz zu sichern. Das Jobcenter hatte diese Leistungen vom Arbeitgeber zurückverlangt mit der Begründung, die Vereinbarung derart niedriger Stundensätze sei sittenwidrig niedrig, es handele sich um Lohndumping. Was wie eine Selbstverständlichkeit klingt, hat immerhin zwei Instanzen gebraucht. Vor dem Arbeitsgericht Cottbus war das Jobcenter in der ersten Instanz noch unterlegen.

Urteil der Woche vom EuGH: Rumänin bekommt kein Hartz IV in Deutschland

Was bedeutet das Urteil für Europa? Sind die derzeitigen Probleme des so genannten „Tourismus in die Sozialsysteme“ damit geklärt?

12.11.2014

Auf http://www.Fernsehanwalt.com sehen Sie die „Fernsehanwaltswoche“ einmal wöchentlich mit aktuellen Berichten über juristische Themen, Urteile und Entwicklungen.

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Zusammenstoß an Zebrastreifen oder Ampel: Sind Autofahrer automatisch allein Schuld?

R+V24: Mehr Durchblick im Straßenverkehr

Wiesbaden, 12. November 2014. Sicherheitszone Ampel oder Zebrastreifen: Tragen Autofahrer bei Unfällen mit Passanten immer die alleinige Verantwortung? Davon ist laut einer Umfrage des Kfz-Direktversicherers R+V24 rund ein Drittel der Deutschen überzeugt. Doch auch Fußgänger und Radfahrer können an den Übergängen Zusammenstöße verursachen. „Läuft jemand plötzlich auf einen Zebrastreifen, kann ein nahendes Auto auch bei geringem Tempo nur schwer rechtzeitig bremsen“, sagt Andreas Tepe von R+V24. „Gerade in der dunklen Jahreszeit bei schlechter Sicht ist besondere Vorsicht gefragt“.

Die R+V24-Studie zeigt zudem: Wer keinen Führerschein besitzt, ist sich des Risikos noch weniger bewusst. 42 Prozent der Fußgänger gehen davon aus, für Unfälle an Ampel oder Zebrastreifen nicht verantwortlich zu sein. Doch wer hinter dem Steuer sitzt, muss anderen Verkehrsteilnehmern zwar das Überqueren der Straße ermöglichen. Vergewissert sich ein Passant oder Radler aber vorher nicht über mögliche Gefahren, kann er einen Unfall mitverursachen. Bei Fehlverhalten droht ein Bußgeld – und im schlimmsten Fall sogar Schadenersatz für das Opfer.

Radfahren auf dem Zebrastreifen verboten
Fußgänger sind im Bereich eines Zebrastreifens geschützt. Für Radfahrer greift dieser Schutz aber nur, wenn sie absteigen und schieben. Überqueren Radler eine Straße auf ihrem Zweirad, gefährden sie nicht nur den Verkehr, sondern auch die mit ihnen kreuzenden Fußgänger. Gefährlich wird es auch an Ampeln: Nicht immer kann ein Autofahrer rechtzeitig bremsen, wenn ihn ein Verkehrsteilnehmer überrascht, der bei Rot die Straße überquert.

Trotzdem gilt natürlich: Auch wenn Autofahrer bei Unfällen nicht immer die volle Verantwortung tragen – an Zebrastreifen und Ampeln sollten sie grundsätzlich langsam und vorsichtig fahren, auf Überholmanöver verzichten und im Zweifel lieber einmal zu viel auf die Bremse treten als einmal zu wenig.

R+V24, die Kfz-Direktversicherung der R+V, bietet umfassenden Versicherungsschutz über das Internet. Unter www.rv24.de können Autofahrer und Motorradfahrer Verträge einfach online abschließen und verwalten. Im Schadenfall steht den Kunden ein persönlicher Schadenservice mit 24-Stunden-Hotline zur Verfügung.

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Auto Verkehr Logistik

Vorsicht Gegenverkehr in Einbahnstraßen: Radler dürfen oft in beide Richtungen fahren

R+V24: Mehr Durchblick im Straßenverkehr

Wiesbaden, 24. Juni 2014. Zügig an der rechts abgehenden Einbahnstraße vorbeigefahren – und den unerwartet daraus auftauchenden Radfahrer übersehen: Rund ein Viertel der Deutschen rechnet laut einer repräsentativen Umfrage des Kfz-Direktversicherers R+V24 nicht mit Gegenverkehr aus Einbahnstraßen. „Diese sind aber oft für Radfahrer freigegeben“, so Andreas Tepe von R+V24. „Autofahrer sollten auf die entsprechende Beschilderung achten und mit Radlern aus der „falschen“ Richtung rechnen.“ Gerade in der warmen Jahreszeit wächst die Gefahr, denn es sind zahlreiche Radfahrer unterwegs.

Voraussetzung für die Öffnung einer Einbahnstraße für Radfahrer ist eine Geschwindigkeitsbegrenzung von 30 km/h. Gekennzeichnet ist dies durch ein Zusatzzeichen mit abgebildetem Fahrrad. Gefährliche Situationen entstehen dann vor allem durch vorbeifahrende und abbiegende Autos: „27 Prozent der Befragten gaben in unserer Umfrage an, bei Einbahnstraßen, die rechts von der Fahrbahn abgehen, nicht auf herauskommende Verkehrsteilnehmer zu achten“, sagt R+V24-Experte Andreas Tepe. Auch beim Linksabbiegen aus der Einbahnstraße müssen Autofahrer umdenken. „Die Pflicht zum Links-Einordnen entfällt. Fährt ein Radfahrer entgegengesetzt in die Straße hinein, ist der Linksabbieger sonst im Weg.“

Auch muss die Straße breit genug sein. Auf jeden Fall ist Vorsicht das oberste Gebot, ganz besonders bei den Vorfahrtsregeln. In den meisten Tempo-30-Zonen herrscht „rechts vor links“, wenn es nicht anders ausgeschildert ist.

„Mehr Durchblick im Straßenverkehr“: Hintergrund der Befragung
Was ist im Straßenverkehr erlaubt und was nicht? Vor dieser Frage stehen häufig auch langjährige Führerscheinbesitzer. Der Kfz-Direktversicherer R+V24 will Autofahrern zu mehr Durchblick im Straßenverkehr verhelfen. Dazu führt die R+V24 regelmäßig Umfragen zu Verkehrsfragen durch, informiert über richtiges Verhalten und über gesetzliche Vorschriften. Näheres dazu: www.rv24.de.
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Auto Verkehr Logistik

Die D.A.S. informiert: Urteile in Kürze – Straßenverkehrsrecht

Fehlender Fahrradhelm: Keine Mitschuld am Unfall

In Deutschland gibt es nach wie vor keine Helmpflicht für Radfahrer. Dies nahm der Bundesgerichtshof zum Anlass, ein Urteil des Oberlandesgerichts Schleswig aufzuheben. Darin war einer Radfahrerin, die 2011 bei einer Kollision mit einem Pkw eine Kopfverletzung erlitten hatte, eine Mitschuld angelastet worden, weil sie keinen Helm getragen hatte. Nach Angaben der D.A.S. war bei dem Urteil allerdings auch entscheidend, dass 2011 das Tragen von Fahrradhelmen im Stadtverkehr nicht allgemein üblich war.
BGH, Az. VI ZR 281/13

Hintergrundinformation:
Seit einigen Jahren wird in Deutschland über eine mögliche Helmpflicht für Radfahrer diskutiert. Bislang gibt es eine derartige Regelung nicht. Allerdings hat es bereits Gerichtsurteile gegeben, nach denen Radfahrer – besonders bei Kopfverletzungen – eine Mitschuld an ihren eigenen Verletzungen tragen, wenn sie ohne Helm unterwegs sind und einen unverschuldeten Unfall erleiden. Der Fall: Eine Radfahrerin war innerorts auf dem Weg zur Arbeit. Als sie an einem geparkten Pkw vorbeifuhr, wurde unerwartet dessen Fahrertür geöffnet. Die Radlerin kollidierte mit der Tür, stürzte und erlitt schwere Schädel-Hirnverletzungen. Sie verklagte die Pkw-Fahrerin und deren Haftpflichtversicherung auf Schadenersatz. Das Oberlandesgericht Schleswig gestand ihr diesen auch zu; allerdings musste sie sich ein Mitverschulden von 20 Prozent anrechnen lassen, weil sie keinen Helm getragen hatte – dieser hätte die Kopfverletzungen höchstwahrscheinlich verringert. Die Radlerin legte jedoch Rechtsmittel ein. Das Urteil: Der Bundesgerichtshof entschied nach Mitteilung der D.A.S. Rechtsschutzversicherung, dass das Nichttragen eines Fahrradhelms kein Mitverschulden zur Folge habe. Es existiere kein Gesetz, nach dem ein Fahrradhelm Vorschrift sei. Zwar könne ein Mitverschulden auch ohne Verletzung gesetzlicher Regeln vorliegen. Dies sei aber nur dann der Fall, wenn allgemein anerkannte und übliche Sicherheitsvorkehrungen vernachlässigt worden seien. Studien zufolge hätten 2011 im Jahr des Unfalls nur 11 Prozent der Radfahrer innerorts einen Helm getragen. Von einem allgemeinen Bewusstsein, dass man im Straßenverkehr als Radler einen Helm tragen müsse, könne daher nicht ausgegangen werden.
Bundesgerichtshof, Urteil vom 17. Juni 2014, Az. VI ZR 281/13

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