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Bildung Karriere Schulungen

„Manchmal muss man einfach handeln!“

Intensive Diskussion bei Verleihung des EWMD-Awards an Viviane Reding

"Manchmal muss man einfach handeln!"
v.l.n.r.: Kris Hauf & Ursula Boehle (EWMD), Viviane Reding, Erika Hettich (EWMD)

Nach den Begrüßungsworten der scheidenden internationalen EWMD-Präsidentin Kris Hauf sowie der Co-Präsidentin Ursula Böhle hielt Davis die Laudatio auf Viviane Reding und zog dabei eine beachtliche Bilanz ihrer politischen Verdienste. Als besonders wichtige Eigenschaft von Reding hob Davis hervor, dass sie die Menschen gerne herausfordere um sie zum Handeln zu bewegen. In ihrer Dankesrede stimmte Reding zu, dass man manchmal einfach Druck ausüben müsse damit etwas passiert. „Es genügte, das Gesetz zur Quote auf den Tisch zu legen, um das Diversitäten-Thema raketengleich ins Bewusstsein der Öffentlichkeit zu bringen“, resümiert Reding. Als wichtig hob sie auch hervor, dass auf politischer Ebene alle an einem Strang ziehen und nannte als gelungenes Beispiel Italien wo sich sehr unterschiedliche Frauen aus verschiedenen Parteien zusammenschlossen um ein Gesetz zur Quote zu verabschieden.

Im Anschluss an die Preisverleihung startete eine lebhafte Diskussion. Ein zentraler Diskussionspunkt war die Tatsache, dass so viele Frauen, die es in Top-Positionen geschafft haben nach kurzer Zeit wieder aufgeben. Für eine der anwesenden Top-Managerinnen ist der Grund klar „Das hat mit den unterschiedlichen Werten zu tun“. „Sie finden sich in einem männlich dominierten Umfeld wieder, das sich an anderen Grundsätzen orientiert“, ergänzte Kris Hauf. Ein per Twitter zugeschaltetes EWMD-Mitglied aus einer der europaweit stattfindenden Parallel-Veranstaltungen merkte an:

„Das Problem ist, dass wir es immer noch so machen wollen wie die Männer. Aber das funktioniert nicht, weil wir Frauen sind“. Viviane Reding ergänzte, dass viele Frauen immer noch viel zu zurückhaltend sind, auch mit dem Knüpfen von effizienten und wirtschaftlich orientierten Empfehlungs-Netzwerken. „Warum empfehlen wir Frauen noch immer zu wenig andere Frauen in Top-Positionen ohne viel Aufhebens darum zu machen? Sie haben hier alles, was Sie dazu brauchen in Ihrem Netzwerk: Frauen aus allen Branchen, mit ausgezeichneter Ausbildung, in guten Positionen, international. Nutzen Sie es“, so der Appell des EU Parlaments-Mitglieds.

Auch umgekehrt kann es sinnvoll sein, dass Unternehmen sich verstärkt für solche Netzwerke wie den EWMD interessieren. Das zeigte eine kürzlich veröffentlichte Studie des BMBF/ESF-Forschungsprojektes „Mit Mixed-Leadership an die Spitze“ der Hochschule Aschaffenburg. Zielgruppe waren die TOP-500-Unternehmen in Deutschland. Als eine der wirksamsten Bindungs-Maßnahmen bei Managerinnen in Spitzenpositionen wurde „die Förderung interner sowie externer Frauennetzwerke“ genannt.

Die Moderatorin wollte von den Teilnehmenden wissen, was getan werden müsse, um die Aufmerksamkeit der Unternehmen deutlicher auf Netzwerke wie den EWMD zu lenken. „Wir müssen sichtbarer werden, unsere Position stärker abgrenzen und in der Öffentlichkeit vertreten, auch politisch“ betonte Hauf. „Das geschieht unter anderem durch solche internationalen Events wie den heute in Brüssel und die Anbindung an soziale Medien. Nur so erreichen wir auch jüngere Zielgruppen“ ergänzte Selene Ghioni, seit September neue Präsidentin des EWMD International.

Das Fazit des Abends brachte Davis auf den Punkt: Es ist nicht nur gut, sich auf internationaler Ebene zu treffen, sondern auch gemeinsam Wege zu suchen, wie das Thema Diversität besser positioniert werden kann. Die Kapazitäten und Ressourcen des Netzwerks EWMD sollten viel effektiver und aktiver genutzt werden, um mehr Frauen in Führungspositionen zu bringen. Das geht nur, wenn sich die Frauen gegenseitig unterstützen, auch in wirtschaftlicher Hinsicht.

Parallel zum Event in Brüssel fanden in mehreren EWMD-Chaptern europaweit regionale Events mit Live-Übertragung des Brüssel-Events statt – eine erstmalige global vernetzte Kommunikations-Erfahrung für das Netzwerk. Die Veranstalterinnen waren sehr zufrieden mit der hohen Beteiligung und wollen dieses Veranstaltungsformat bei EWMD weiter etablieren. „Nur wenn wir uns weltweit zusammengehörig fühlen und austauschen können nutzen wir alle unsere Kapazitäten sinnvoll“, so Ursula Böhle, internationale Co-Präsidentin, mit Heimat-Chapter in Österreich.

Der Event in Brüssel fand mit Unterstützung des EWMD Rhein-Main e.V. sowie den Unternehmen Mestemacher GmbH, Boehringer Ingelheim GmbH, Pelikan Vertriebsgesellschaft mbH & Co. KG, intermediate engineering GmbH und Accente Communication GmbH statt.

Informationen rund um den Event und die Tweets finden Sie unter: www.ewmd.org/30-yearsewmd.

European Women“s Management Development International Network (EWMD) ist ein internationales Business-Netzwerk das 1984 von einer Gruppe Europäischer Frauen mit Unterstützung der EFMD (the European Foundation for Management Development) in Brüssel gegründet wurde. Die wichtigsten Ziele von EWMD sind: eine bessere Sichtbarkeit qualifizierter Frauen in Führungspositionen in allen Bereichen und Organisationen; die Steigerung des Qualitätsstandards im Management; die Bereicherung der Managementkultur durch mehr Frauen und eine größere Vielfalt; die aktive Beteiligung an politischen Diskussionen sowie die Unterstützung wissenschaftlicher Arbeit zu EWMD-Themen auf internationalem Level. EWMD ist mit fast 900 individuellen und Firmen-Mitgliedern in 14 Ländern in Europa und weltweit vertreten. In mehr als 40 Europäischen Städten sind die Mitglieder in den regionalen EWMD-Chaptern aktiv. EWMD-Aktivitäten umfassen u.a. Netzwerk-Veranstaltungen, regionale Themen-Abende, nationale und internationale Konferenzen sowie sogenannte Learning Journeys. Neben den EWMD-Mitgliedern stehen die Aktivitäten größtenteils auch Gästen zur Verfügung.

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Politik Recht Gesellschaft

Mietminderung – Wie wird die Minderungsquote berechnet?

Ein Beitrag von Alexander Bredereck, Fachanwalt für Miet- und Wohnungseigentumsrecht Berlin und Essen

Die Auseinandersetzung um eine angemessene Mietminderungsquote führt häufig zu einer gerichtlichen Auseinandersetzung. Dies ist vor allem dann der Fall, wenn der Vermieter aufgrund fehlender Teilmietzahlungen eine fristlose Kündigung des Mietverhältnisses ausspricht und eine Räumungsklage erhebt.

Gemäß der Rechtsprechung ist der Anhaltspunkt für die Berechnung der Mietminderung die Stärke der Beeinträchtigung des Gebrauchswertes der Mietsache. Diese ist beispielsweise bei einer Lärmbelästigung in Räumen wie dem Schlaf-, Wohn- oder Arbeitszimmer deutlich höher als bei Räumen wie der der Küche oder dem Bad (Bundesgerichtshof, Urteil vom 23.9.2009, Az. VIII ZR 300/09). Außerdem kann die Mietminderung bei einer von Schimmel befallenen Wand in der Küche deutlich höher ausfallen als wenn eine Wand eines anderen Zimmer einer großen Wohnung betroffen wäre. Da im Gegensatz zu einem beliebigen Zimmer die Küche nicht unbenutzt bleiben kann, mindert eine von Schimmel befallene Küche die Wohnqualität weit mehr (Landgericht Berlin, Urteil vom 15.10.2010, Az. 65 S 136/10). Zu dieser Entscheidung kam das Landgericht Berlin. Es hob das Urteil des Amtsgerichts Neukölln auf, in dem die Minderungsquote nach dem prozentualen Anteil der Küche an der gesamten Wohnungsgröße berechnet wurde.

Unbeachtlich ist dabei laut eines Urteils des Berliner Kammergerichts vom 10.3.2011, Az. 8 U 187/10, auch wie oft der Mieter seine Küche nutzt, denn bei der Berechnung der Minderungsquote kommt es nicht auf die subjektive Beeinträchtigung des jeweiligen Mieters an.

Fachanwaltstipp Mieter:

Treten Fälle von Lärm, unangenehmen Gerüchen oder anderen Beeinträchtigungen auf, die von wechselnder Dauer sind, sollte man stets ein Protokoll führen. Darin sollten für jeden Raum die Uhrzeit, die Dauer sowie die konkrete Art der Beeinträchtigung genannt werden.

Fachanwaltstipp Vermieter:

Werden Beeinträchtigungen zur Mietminderung geltend gemacht, sollte genau geprüft werden, auf welche Räume der Wohnung und in welcher Intensität sich diese erstrecken. Nach der Entscheidung des Bundesgerichtshofes ist beispielsweise bei einer Mietminderung wegen einer zu geringen Heizleistung äußerst fraglich, ob das Mietminderungsrecht dabei auch auf den Flur bzw. die Abstellkammer anzuwenden ist. Ähnliches gilt bei einer Sichtbeeinträchtigung vor Bad oder Flur. Daher sollte man auf übermäßig differenzierte Berechnungen der Mietminderung verzichten, denn ob dies von den Instanzgerichten getragen wird, ist äußerst fraglich.

25.6.2013

Ein Beitrag von Fachanwalt für Miet- und Wohnungseigentumsrecht Alexander Bredereck, Berlin und Essen

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1. Projektmanagement-Tag MRN Rhein-Neckar

„Die andere Logik des Projekterfolges“ – die außergewöhnliche Veranstaltung mit Kompetenz und Witz der GPM, Deutsche Gesellschaft für Projektmanagement e.V., findet am 19. Februar 2014 in Mannheim statt.

1. Projektmanagement-Tag MRN Rhein-Neckar
1. Projektmanagement-Tag MRN in der Uni Mannheim

Projekte schaffen Wettbewerbsfähigkeit – getreu dem Motto veranstaltet die Ludwigshafen/Mannheim Gruppe der GPM Deutsche Gesellschaft für Projektmanagement e.V. ihre große, repräsentative Veranstaltung für Projektleiter und -mitarbeiter neben den regulären Treffen, um Projektarbeit einmal anders zu beleuchten.

Die GPM ist seit über 30 Jahren etabliert als der deutsche, neutrale Fachverband für Projektmanagement. Der Verband umfasst 6.400 Mitglieder in 37 Regionen Deutschlands, ist maßgebliches Mitglied des IPMA, international anerkannt und tauscht sich in über 20 Fachgruppen übergreifend zum Thema Projektmanagement aus. Zur Aufgabe des gemeinnützigen, einflussreichen Vereins gehört die Förderung und Weiterentwicklung des Projektmanagements in deutschen Unternehmen.

„Unglaublich, aber wahr: Was in schwierigen Situationen funktioniert, ist Entspannen, den Überblick behalten und über den angestrebten Lösungsweg nachdenken! Ich freue mich, dass wir eine solch renommierte Veranstaltung für Projektentscheider und Projektmanager in die Metropolregion Rhein-Neckar holen konnten. Der Erfolg eines Unternehmens steht und fällt mit der Führung eines Projektes und umfasst viele verschiedene Aspekte von der Definition eines Projektes bis hin zur Entscheidungsfindung und dem Mut für die Konsequenzen, die diese Entscheidungen mit sich bringen“, so Dr. Dagmar Börsch, Leiterin der Regionalgruppe Mannheim.

Der 1. Projektmanagement-Tag der Metropolregion Rhein-Neckar findet am 19. Februar 2014 von 13 bis 19 Uhr in der Hochschule Mannheim, Paul-Wittsack-Str. 10, Karl-Völker-Saal, Gebäude A, im 4. OG, statt und richtet sich an Projektentscheider oder Projektführungskräfte von großen und mittelständischen Unternehmen aller Branchen. Die Teilnahme ist kostenfrei, Einlass erfolgt jedoch nur nach Registrierung.

Anleitung für mehr Klarheit, besseres Entscheiden und Mut zur Konsequenz

Projekte stehen meist unter Zeit- und Kostendruck. 70-85 % aller Projekte verfehlen laut Studien die Ziele. Das Management reagiert in der Regel mit noch mehr Daten, Druck und Kontrolle.

Beim 1. Projektmanagement-Tag der Metropolregion Rhein-Neckar wird die „etwas andere Logik“ des Projekterfolges vorgestellt. Welches sind die „wirklichen“ Erfolgsfaktoren, um schwierige Situationen im Projekt zu meistern? Mit Business-Theater, provokativen Impulsen renommierter Experten und anschließenden Mini-Workshops können die Erfolgsmethoden direkt und persönlich erlebt werden.

Weitere Informationen bei:
GPM Region Mannheim / Ludwigshafen
Dr. Dagmar Börsch
Michael Boxheimer
Telefon: +49 621 570 58-0
E-Mail: mannheim@gpm-ipma.de

Anmeldung über die Homepage der GPM unter:
http://www.gpm-ipma.de/events/veranstaltungsdetails/event/1-projektmanagement-tag-der-metropolregion-rhein-neckar-die-andere-logik-des-projekterfolgs.html

Bildrechte: GPM – Regionalgruppe Mannheim/Ludwigshafen

Die GPM Deutsche Gesellschaft für Projektmanagement ist mit über 6.400 Mitgliedern das größte Kompetenznetzwerk von Projektmanagement-Experten auf dem Europäischen Kontinent. Über den Dachverband IPMA (International Project Management Association) ist die GPM weltweit vernetzt.

Als gemeinnütziger Verein für alle Fragen des Projektmanagements bietet die GPM seit über 30 Jahren umfangreiche Serviceleistungen für Mitglieder, Unternehmen, Ausbildungseinrichtungen, Politik und Verbände.

Kontakt
GPM Deutsche Gesellschaft für Projektmanagement e.V. Regionalgruppe Mannheim/Ludwigshafen
Dr. Dagmar Börsch
c/o Project Solutions GmbH, Donnersbergweg 2
67059 Ludwigshafen
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Pressekontakt:
Christiane Haase
Christiane Haase
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69198 Schriesheim
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Politik Recht Gesellschaft

Berechnung von Minderungsquoten bei Mietzahlungen

Die richtige Berechnung von Minderungsquoten: Welche Methode ist anzuwenden? Von Fachanwalt für Miet- und Wohnungseigentumsrecht Alexander Bredereck, Berlin

Oft landet ein Streit um die richtige Minderungsquote vor Gericht. Dort geht es dann nicht selten ums Eingemachte, nämlich wenn der Vermieter aufgrund der ausgebliebenen Teilmietzahlungen fristlos kündigt und Räumungsklage erhebt. Bei jahrelanger Minderung kann die Berechnungsmethode über den Verbleib in der Wohnung entscheiden.

Tendenziell rückt die Rechtsprechung von schematischen Berechnungsmethoden ab. Entscheidend ist, wie stark der Gebrauchswert der Mietsache eingeschränkt war. Eine Lärmbelästigung, die sich etwa nur auf die Funktionsräume (Küche, Bad, Speisekammer) auswirkt, führt etwa zu deutlich niedrigeren Quoten, als wenn Schlaf-, Arbeits- und Wohnzimmer betroffen sind (Bundesgerichtshof, Urteil vom 23.9.2009, Az. VIII ZR 300/09). Eine von Schimmel und einer nassen Wand befallene Küche berechtigt zu einer erheblich höheren Mietminderung, als wenn ein Zimmer einer großen Wohnung hiervon betroffen wäre (Landgericht Berlin, Urteil vom 15.10.2010, Az. 65 S 136/10). Das Landgericht Berlin korrigierte ein Urteil des Amtsgerichts Neukölln, welches die Minderungsquote nach dem prozentualen Anteil der Küche an der Gesamtgröße der Wohnung berechnete. Eine schimmelige Küche beeinträchtigt die Wohnqualität weit mehr, als ein beeinträchtigtes Zimmer. Das Zimmer kann der Mieter unbenutzt lassen. Die Küche nicht. Ob der Mieter seine Küche in Wahrheit nie nutzt, weil er immer zum Essen aus geht, ist nicht relevant. Auf eine subjektive Beeinträchtigung des Mieters kommt es bei der Berechnung der Mietminderungsquote nicht an, so das höchste Berliner Zivilgericht, das Kammergericht, in einem Urteil vom 10.3.2011, Az. 8 U 187/10.

Fachanwaltstipp Mieter: Bei Minderungen der Miete wegen Lärm, Gerüchen und anderen in der Intensität wechselnden Beeinträchtigungen sollte immer ein Protokoll geführt werden, in dem Uhrzeit, Dauer und Art der Beeinträchtigung für die einzelnen Räume genau beschrieben werden.

Fachanwaltstipp Vermieter: Prüfen Sie bei geltend gemachten Mängeln bzw. Minderungsansprüchen jeweils auch, welche Teile der Wohnung in welcher Intensität von dem jeweiligen Mangel überhaupt betroffen sind. Werden z.B. Ansprüche auf Minderung wegen zu geringer Heizleistung geltend gemacht, ist nach der Entscheidung des Bundesgerichtshofs äußerst fraglich, ob sich Mangel und Minderungsrecht z.B. auch auf den Flur und die Abstellkammer erstrecken. Sichtmängel wegen eines Baugerüsts dürften wiederum kaum eine Beeinträchtigung für Bad, Kammern und Flure darstellen. Vor übermäßig differenzierten Rechenexperimenten ist allerdings abzuraten, da äußerst fraglich ist, ob die Instanzgerichte derartiges im Einzelfall mitmachen.

25.6.2013

Ein Beitrag von Fachanwalt für Miet- und Wohnungseigentumsrecht Alexander Bredereck, Berlin

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Politik Recht Gesellschaft

Mietminderungsquote bei Schimmel

Mietminderungsquoten der Rechtsprechung bei Schimmel (optische Mängel). Eine Übersicht von Fachanwalt für Miet- und Wohnungseigentumsrecht Alexander Bredereck, Berlin

Mietminderungsquote bei Schimmel
Alexander Bredereck, Fachanwalt für Miet- und Wohnungseigentumsrecht

Bei Schimmel in der Wohnung sprechen die Gerichte wegen optischer Beeinträchtigung unterschiedliche Minderungsquote zu. Beispiel aus der Rechtsprechung:

Großflächiger Schimmel in Wohnzimmer, welches 60 % der Wohnfläche ausmacht: 50 % Mietminderung (Landgericht Hamburg, 2008)

Großflächiger Schimmel im Schlafzimmer der Eltern und im Kinderzimmer: 50 % Mietminderung in den Wintermonaten (Amtsgericht Bremen, 2003)

Schimmel an nasser Küchenwand: 10 % Mietminderung (Landgericht Berlin, 2010)

Nicht großflächiger Schimmel an Badezimmerfenster: 10-15 % Mietminderung (Landgericht Berlin, 2010)

Dunkle Flecken an Badezimmerwand und Schimmel in Nischen und Kanten des Badezimmers: 10 % Mietminderung (Amtsgericht Schöneberg, 2008)

Schwarzer Schimmel an Schlafzimmerdecke (Fläche 120 cm x 20 cm): 5 % Mietminderung (Landgericht Berlin, 2003)

Einzelne nicht großflächige, schimmelliege Flächen in Küche und Bad: 8 % Mietminderung (Landgericht Hamburg, 2001)

Fachanwaltstipp Mieter: Bei Schimmel in der Mietwohnung liegen die Minderungsquoten aufgrund optischer Beeinträchtigung regelmäßig zwischen fünf und – in extremen Fällen – 50 % der Bruttomiete. Sollten Sie Schimmel feststellen, müssen sie dies dem Vermieter so schnell wie möglich anzeigen und ihm Gelegenheit geben, den Schimmel zu beseitigen. Wenn der Vermieter nicht reagiert, haben Sie gegebenenfalls ein Zurückbehaltungsrecht am Mietzins in Höhe des 3-5-fachen Minderungsbetrages. Achtung. Wenn Sie sich mit der Quote verschätzen, geraten Sie schnell in Zahlungsverzug, der den Vermieter zur (fristlosen) Kündigung berechtigen kann.

Fachanwaltstipp Vermieter: Eine Minderung kommt nur in Frage, wenn Ihnen der Schimmelschaden angezeigt wurde. Bei einem Mietrückstand kommt häufig eine (fristlose) Kündigung wegen Zahlungsverzugs in Frage. Mieter neigen dazu, die Minderungsquoten höher einzuschätzen, als die Gerichte. Überprüfen Sie die Minderungsquoten anhand von Minderungstabellen. Auch hier gilt aber Vorsicht: Jeder Fall ist unterschiedlich und Minderungstabellen können nicht das gesamte Bild vermitteln. Häufig kann eine Minderungsquote verlässlich nur durch genaue Analyse der Entscheidungsgründe in etwa vorausgesagt werden.

Alles zum Mietrecht und Schimmel: www.mietrechtler-in.de/schimmel-in-der-wohnung.html

Ein Beitrag von Fachanwalt für Miet- und Wohnungseigentumsrecht Alexander Bredereck, Berlin

7.12.2011

Bredereck Willkomm Rechtsanwälte

Berlin-Charlottenburg: Kurfürstendamm 216 (Ecke Fasanenstraße), 10719 Berlin
(U-Bahnhof Uhlandstraße, S- und U-Bahnhof Zoologischer Garten)
Berlin-Mitte: Palais am Festungsgraben, 10117 Berlin, Zufahrt über Straße Unter den Linden
(S- und U-Bahnhof Friedrichstraße)
Berlin-Marzahn Zweigstelle: Marzahner Promenade 28, 12679 Berlin
(S-Bahnhof Marzahn)

Potsdam: Friedrich-Ebert-Straße 33, 14469 Potsdam

Tel. (030) 4 000 4 999
Mail: Berlin@recht-bw.de

Essen: Ruhrallee 185, 45136 Essen
Tel. (0201) 4532 00 40

Alles zum Mietrecht: www.mietrechtler-in.de

Wir beraten Mieter und Vermieter bzw. Eigentümer zu allen Fragen des Wohnungsmietrechts, Gewerbemietrechts und Wohnungseigentumsrechts gleichermaßen umfassend.

Bredereck Willkomm Rechtsanwälte für Mieter:

-Abwehr von Kündigungen und Räumungsklagen
-Beratung zu den Voraussetzungen einer mieterseitigen (fristlosen) Kündigung
-Durchsetzung Ihrer Mängelbeseitigungsansprüche
-Verhandlungen mit dem Vermieter über die Höhe einer Minderungsquote bei Mängeln der Mietsache (Wohnflächenunterschreitung, Feuchtigkeit, Ungeziefer, Heizungsausfall, Wasserausfall, Geruchsbelästigung, optische Beeinträchtigung durch Stockflecken, undichte Fenster etc.)
-Durchsetzung einer Minderungsquote vor Gericht
-Geltendmachung Ihres Zurückbehaltungsrechts am Mietzins
-Beratung über die beste Vorgehensweise bei Gesundheitsgefahren (toxische Stoffe, gesundheitsbeeinträchtigende Schimmelsporen etc.)
-Beratung zu den Rechten des Mieters bei Tierhaltung, insbesondere Hundehaltung
-Durchsetzung Ihrer Ansprüche gegen Mitmieter und gegen den Vermieter wegen Lärmbelästigung und anderen Belästigungen durch Mitmieter und andere Dritte
-Abwehr von Mieterhöhungsverlangen
-Abwehr von Modernisierungsmieterhöhungen
-Prüfung Ihrer Betriebskosten- und Heizkostenabrechnung, Verhandlung mit dem Vermieter/der Hausverwaltung über die Höhe der Nachzahlung
-Kautionsrückforderung
-Prüfung (unwirksamer) Klauseln im Arbeitsvertrag (Schönheitsreparaturklausel, Kleinreparaturklausel, Aufrechnungsverbote etc.)
-Schadensersatzprozesse nach Wasserhavarie oder Feuerkatastrophen
-Mietrechtliche Verfahren aller Art vor allen Amtsgerichten, Landgerichten und Oberlandesgerichten/Kammergericht

Bredereck Willkomm Rechtsanwälte für Vermieter:

-Kündigung eines Mietverhältnisses, und anschließende Räumungsklage
-Berliner Räumung
-Durchsetzung von Mietzinsansprüchen
-Beratung zu Minderungsquoten, Verhandlung mit Mietern über die Höhe von Minderungen
-Unerlaubte Tierhaltung (Kündigung, Unterlassungsklage etc.)
-Durchsetzung von Rechten gegen lärmende und störende Mieter
-Mieterhöhungen (Entwurf von Mieterhöhungsverlangen, Erzielung einer möglichst hohen Zustimmungsquote etc.)
-Aufrechnung von Forderungen mit der Mietkaution
-Prüfung und Überarbeitung von Altverträgen anhand neuster Rechtsprechung
-Heilung unwirksamer Mietvertragsklauseln durch Mietvertragsnachträge
-Gestaltung eines rechtssicheren, auf Ihre Bedürfnisse zugeschnittenen Wohnungsmietvertragsmusters
-Durchsetzung von Schadensersatzansprüchen wegen Beschädigung der Mietsache etc.
-Mietrechtliche Verfahren aller Art vor allen Amtsgerichten, Landgerichten und Oberlandesgerichten/Kammergericht

Bredereck Willkomm für Mieter und Vermieter von Gewerberäumen

Das Gewerberaummietrecht ist eine „Sondermaterie“ innerhalb des Mietrechts, die wohl nur ein ausgewiesener Spezialist überblicken kann. In kaum einem mietrechtlichen Bereich können Fehler bei Vertragsabschluss so gravierende Folgen haben, wie im Gewerbemietrecht. Eine Beratung erfordert nahezu in jedem Fall die besonderen Kenntnisse eines Fachanwalts. Wir beraten Sie hilfreich unter anderem bei

-Prüfung Ihrer Gewerbemietverträge auf Ihre Wirksamkeit
-Gestaltung eines rechtssicheren, auf Ihre besonderen Bedürfnisse zugeschnittenen Gewerbemietvertrags
-Kündigung Ihrer Gewerbemietverträge (fristlos und ordentlich)
-Beratung zu gewerbemietrechtlichen Sonderproblemen (Schriftform des Gewerbemietvertrages, vorzeitige Kündbarkeit, etc.)
-Miethöhe und Betriebskosten (Preisindex-Klauseln, Beratung zum Wirtschaftlichkeitsgebot
-Konkurrenzschutz (Gestaltung entsprechender Klauseln, Beratung zum vertragsimmanenten Konkurrenzschutz, Beratung zum Vorliegen von Hauptartikeln oder zu Nebenartikeln, Beratung zu den Folgen der Verletzung des Konkurrenzschutzes)
-Betriebspflicht (Vereinbarung einer Betriebspflicht als Allgemeine Geschäftsbedingung, Besonderheiten bei Einkaufszentren, Vertragsstrafe etc.)
-Begründung- und Verlängerungsoptionen
-Ausschluss von Mieterrechten (Ausschluss bzw. Beschränkung in Allgemeinen Geschäftsbedingungen, Auferlegung von Pflichten zur Erhaltung/Instandsetzung der Mietsache etc.)

Bredereck Willkomm Rechtsanwälte für Wohnungseigentümer:

-Versammlungen und Beschlüsse (Einberufung von Versammlungen, Anfechtung von Beschlüssen etc.)
-Teilungserklärung (Umwidmung von Gemeinschaftseigentum in Sondereigentum, Änderung des Umlagemaßstabs etc.)
-Bestellung und Abberufung des Verwalters
-Wohngeld (Anfechtung eines Beschlusses über den das Wohngeld festsetzenden Wirtschaftsplan, Entziehung des Wohnungseigentums bei fortgesetzter Säumnis bei der Wohngeldzahlung, Rechte der Wohnungseigentümergemeinschaft bei Wohngeldrückstand etc.)
-Bauliche Veränderung und Instandsetzung (Sonderumlage, bauliche Veränderung des Gemeinschaftseigentums, Anfechtung von Beschlüssen über eine Sonderumlage, Beseitigung unzulässiger baulicher Veränderungen etc.)
-Jahresabrechnung und Wirtschaftsplan
-Beratung bei Erwerb und Veräußerung von Wohnungseigentum

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Sonstiges

Glööckler, Glanz und Gloria erneut mit super Quoten

Die zweite Folge der neuen Personality-Doku „Glööckler, Glanz und Gloria“ rund um das Leben des Stardesigners Harald Glööckler erzielte erneut sehr gute Quoten.

Glööckler, Glanz und Gloria erneut mit super Quoten
Harald Glööckler & Harald Glööckler International GmbH

„Deutschlands erfolgreichster Modedesigner Harald Glööckler ist erneut ein Garant für gute Quoten. Die zweite Folge von „Glööckler, Glanz und Gloria“ sahen am Dienstag um 20.15 Uhr 1,74 Millionen Zuschauer bei VOX. Der Marktanteil lag beim Gesamtpublikum damit bei 6,2 Prozent. In der werberelevanten Zielgruppe kam Glööckler auf 0,88 Millionen Zuschauer und 8,6 Prozent Marktanteil. Damit liegt das Format weiterhin klar über dem Senderschnitt.“ (Quelle: Quotenmeter.de)

„Es freut mich, dass auch die zweite Folge meiner Personality-Doku so gut bei den Zuschauern angekommen ist. Auch in den nächsten Folgen geht es mit spannenden Einblicken in mein Leben weiter. Also bleiben Sie dran“, kommentiert Harald Glööckler den Erfolg seiner Sendung.

Die Personality-Doku „Glööckler, Glanz und Gloria“ immer dienstags um 20:15 Uhr
bei VOX.

Ausführliche Informationen über Harald Glööckler und die Harald Glööckler International GmbH sind im Internet unter http://www.haraldgloeoeckler.com abrufbar.

Weitere Informationen zur Sendung sind im VOX-Pressezentrum unter http://kommunikation.vox.de zu finden.

Bei Rückfragen: VOX Presse und Kommunikation, Julia Kikillis, Tel.: 0221/456 -81505

Bei Fotowünschen: VOX Bildredaktion, Lotte Lilholt, Tel.: 0221/456 – 81512

Verwendung honorarfrei, Beleghinweis erbeten
203 Wörter, 1.480 Zeichen mit Leerzeichen

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Über Harald Glööckler und die Harald Glööckler International GmbH

Der in Baden-Württemberg aufgewachsene Designer ist ein Phänomen. So kreierte er bereits im Alter von sieben Jahren sein erstes Kleidungsstück. Mit diesem in die Wiege gelegtem Talent und einer großen Portion Mut, Fleiß und Ehrgeiz, erarbeitete sich Glööckler seinen heutigen Ruhm. Was 1987 mit einem Modegeschäft in Stuttgart angefangen hat, erweiterte sich im Laufe seiner Karriere ungemein. Heute umfasst das Repertoire neben Haute Couture- und Prêt-à-Porter-Mode auch Schmuck, Wäsche, Homewear, Schuhe und Düfte. Doch damit nicht genug: Neben zahlreichen TV-Auftritten findet er sogar noch Zeit für Charity, Modenschauen, Malerei und Buchveröffentlichungen.

Die Harald Glööckler International GmbH ist ein weltweit operierendes Unternehmen zur Vermarktung der Person Harald Glööckler und besitzt darüber hinaus die ausschließlichen Vermarktungsrechte an einem großen Portfolio der von Harald Glööckler entwickelten Marken. Das Unternehmen vergibt insbesondere Lizenzen und Verwertungsrechte und ist tätig in den folgenden Bereichen:

– Fashion
– Uhren und Schmuck
– Interior Design
– Heimtextilen
– Parfüm und Kosmetik
– Lederwaren und Taschen
– Tierbedarf
– Tapeten
– TV-Realities und Show
– Musik- und Tonträgerproduktion
– Accessoires für mobile Endgeräte
– Bücher
– Kataloge
– Online Business
– Teleshopping

Harald Glööckler wird international als außergewöhnliche, schillernde und exzentrische Persönlichkeit wahrgenommen. Die Harald Glööckler International GmbH nutzt dies mit einer genialen Vermarktungsstrategie im Lizenzgeschäft. Ob New York, London oder Tokyo, die Partner stehen Schlange. Das Unternehmen verbucht seit seiner Gründung eine sehr starke Wachstumsdynamik mit steigender Tendenz. Produkte von Harald Glööckler werden 2012 in über 80 Ländern erhältlich sein.

Weitere Informationen: http://www.haraldgloeoeckler.com

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Freibier für alle

Junge Wirtschaft: Generationengerechte Politik statt neue Sozialleistungen

(ddp direct) Berlin, 24. April 2012. Die Wirtschaftsjunioren Deutschland kritisieren die Pläne, zusätzlich zum Betreuungsgeld die Rentenansprüche für Erziehungszeiten auszuweiten. Das ist keine generationengerechte Politik, sondern Freibier für alle, sagt Thomas Oehring, Bundesvorsitzender der Wirtschaftsjunioren Deutschland. Wir können nicht der nächsten Generation noch höhere Schulden hinterlassen, nur weil es der Koalition nicht gelingt, sich zu einigen.
Schon das Betreuungsgeld sei erfunden worden, um die Kritiker des Elterngeldes ruhig zu stellen. Jetzt eine neue Leistung einzuführen, um die Kritiker des Betreuungsgelds zu kaufen, ist aberwitzig, unterstreicht Oehring. Wenn wir nach dieser Logik weiter Politik machen, brauchen wir als nächstes eine Leistung für Kinderlose, weil diese nicht von der Familienförderung profitieren.
Die jungen Unternehmer fordern die Koalition auf, endlich klare Prioritäten zu setzen: Wenn wir erreichen wollen, dass Familie und Beruf besser vereinbar werden und dass sich mehr Frauen Richtung Berufsleben orientieren, dann ist das Betreuungsgeld kontraproduktiv, betont Oehring. Wir können aber nicht Anreize gegen eine Berufstätigkeit setzen und gleichzeitig der Wirtschaft mit Quoten drohen, wenn nicht mehr Frauen Spitzenpositionen erreichen, das passt nicht zusammen, sagt der Vorsitzende. Die Wirtschaftsjunioren Deutschland sprechen sich deshalb weiter gegen das Betreuungsgeld aus.

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Die Wirtschaftsjunioren Deutschland (WJD) bilden mit mehr als 10.000 aktiven Mitgliedern aus allen Bereichen der Wirtschaft den größten deutschen Verband von Unternehmern und Führungskräften unter 40 Jahren. Bei einer Wirtschaftskraft von mehr als 120 Mrd. Euro Umsatz verantworten sie rund 300.000 Arbeits- und 35.000 Ausbildungsplätze. Seit 1958 sind die Wirtschaftsjunioren Deutschland Mitglied der mehr als 100 Nationalverbände umfassenden Junior Chamber International (JCI).

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Auch Quoten-Frauen brauchen Kita-Pla?tze

Auch Quoten-Frauen brauchen Kita-Pla?tze

Während die EU einen neuen Vorstoß in Richtung Frauenquote unternimmt, tun sich nach wie vor viele Unternehmen schwer damit. Zwischen Forderungen auf der einen und Skepsis bis Ablehnung auf der anderen Seite bleibt die Frage unbeantwortet: Wer betreut den Managerinnen-Nachwuchs? Vergleicht man den Anteil der Frauen in Top-Positionen des deutschen Mittelstandes (Infratest-Studie 2010/11 im Auftrag der Commerzbank) mit den in der Region verfügbaren Betreuungsplätzen für die unter Dreijährigen (statistisches Bundesamt), stellt man fest: Es gibt einen Zusammenhang.

Ein Vergleich der Zahlen zeigt: Überall dort, wo die Betreuungsquote für Kinder unter drei Jahren (U3) niedrig ist, ist auch der Anteil der Frauen, die in Top-Führungspositionen arbeiten, gering. EON-Vorstandsmitglied Regine Stachelhaus forderte gar: „Wir brauchen keine Quote, sondern mehr Kita-Plätze (Rheinische Post).“

Während in Sachsen und Sachsen-Anhalt der Frauenanteil in Führungspositionen bei etwa 30 Prozent liegt und in Berliner Unternehmen immerhin noch 25 Prozent beträgt, sind es in Niedersachsen und Schleswig-Holstein gerade einmal 16 Prozent, in NRW 18 Prozent. Entsprechend niedrig sind hier die Betreuungsquoten der unter Dreijährigen. Sie lagen in Niedersachsen bei lediglich 19,1 und in NRW gerade einmal bei 15,9 Prozent.

Betriebliche Kinderbetreuung in DAX-Unternehmen nicht ausreichend
Wie die Tageszeitung „Die Welt“ ermittelte, unterhalten 25 von 28 DAX-Konzernen eigene Kindertagesstätten. Die Commerzbank will die Zahl der Vollzeit-Betreuungsplätze für Mitarbeiterkinder von 220 auf 320 erhöhen. Ideale Bedingungen also bei den Großkonzernen? Bei einer Mitarbeiterzahl von fast 60.000 relativiert sich die Zahl: Rein rechnerisch steht für 187 BewerberInnen nur ein Kita-Platz zur Verfügung.

In den DAX-Unternehmen ist der Anteil von Frauen in Top-Positionen traditionell niedriger als im Mittelstand. So verwundert eine Frauenquote von lediglich 2,2 Prozent (DIW 2010) unter den Vorständen der 30 DAX-Unternehmen nicht, und auch in den Aufsichtsräten und Vor- ständen der 160 in DAX, MDAX, SDAX und TecDAX notierten Unternehmen ist die Situation nicht besser: lediglich acht Prozent von ihnen sind Frauen (Quelle: Fidar „Frauen in Aufsichtsräte“).

Petra Ledendecker, Präsidentin des Verbandes deutscher Unternehmerinnen (VdU), bringt in der Infratest-Studie das Dilemma auf den Punkt: „Frauen in Führungspositionen brauchen unbedingt eine zuverlässige Betreuung für ihre Kinder. Auf der einen Seite will man Frauen in Führungspositionen und Aufsichtsräte bringen. Dann muss man auf der anderen Seite von den Firmen auch verlangen, dass dort eine gute Betreuung für Kinder aufgebaut wird.“

Frühzeitig reagiert haben Unternehmen wie Bosch oder die EnBW, aber auch Mittelständler wie die Autozulieferer Eberspächer und Behr. Schon vor Jahren haben sie eigene Kitas gegründet und sich damit im Werben um weibliche Fachkräfte einen Wettbewerbsvorteil verschafft. Ihre Kitas wurden gegründet von der Konzept-e GmbH in Stuttgart, die auch die Geschäfte der Kinderhäuser führt.
Das Konzept-e Netzwerk ist seit seiner Gründung 1988 kompetenter Partner für Kommunen und Unternehmen in Bildungs- und Sozialfragen. Der Aufbau und Betrieb öffentlicher und betriebsnaher Kindertagesstätten mit hohem Qualitäts- und Bildungsstandard sowie deren Organisationsentwicklung sind die wichtigsten Geschäftsfelder. Heute gehören zum Netzwerk 24 Kitas, zwei Grundschulen, eine Freie DualeFachschule für Erzieherinnen und Erzieher sowie die Entwicklung von Konzepten zur Vereinbarkeit von Beruf und Pflege. Der Anspruch einer qualitativ hochwertigen Bildung und Betreuung ist in der eigenen element-i-Pädagogik formuliert. Das Konzept-e Netzwerk beschäftigt bundesweit 400 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Zu ihm gehören die Trägervereine Konzept-e für Kindertagesstätten gGmbH, Konzept-e für Schulen gGmbH, Kind e.V. Stuttgart und Kind und Beruf e.V.

Einmal im Jahr veranstaltet das Konzept-e Netzwerk den Kongress Invest in Future, der die Vereinbarkeit von Beruf und Familie sowie die zeitgemäße Betreuung, Erziehung und Bildung von Kindern von 0 bis 10 Jahren in den Fokus nimmt.

Konzept-e für Bildung und Soziales GmbH
Birgit Hamm
Wankelstraße 1
70563 Stuttgart
0711-656960-10
www.konzept-e.de
birgit.hamm@konzept-e.de

Pressekontakt:
eoscript Public Relations
Eike Ostendorf-Servisoglou
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70499 Stuttgart
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Politik Recht Gesellschaft

Auf UNI.DE wird diskutiert: Frauenquote – ja oder nein?

Das Studentenportal UNI.DE fragt die Studenten: Macht eine gesetzliche Frauenquote Sinn oder sollen die Unternehmen wie bisher freiwillig bestimmen, wen sie in Führungspositionen einsetzen und wen nicht?
Auf UNI.DE wird diskutiert: Frauenquote - ja oder nein?
Auf UNI.DE wird diskutiert: Frauenquote ? ja oder nein?

Der Ruf nach einer gesetzlich geregelten Frauenquote für Stellenbesetzungen in Führungspositionen wird immer lauter und tritt erneut durch ein Spitzentreffen von Politik und Wirtschaft in den Fokus. Frauen in Spitzenpositionen sind unterpräsentiert. Die Chefetagen vieler Unternehmen sind noch immer reine Herrenclubs. Laut einer aktuellen Studie des Deutschen Instituts der Wirtschaft haben neun von zehn Top-Unternehmen in Deutschland keine Frau im Vorstand. Aber wie lässt sich das ändern? Was bewirkt eine Frauenquote und was nicht? Und was wiegt schwerer: die aktuelle Ungleichheit oder die Angst der Betroffenen vor dem Stigma Quotenfrau?

Arbeitsministerin Ursula von der Leyen fordert hierfür eine gesetzliche Regelung. Die Dax-Konzerne haben sich zwar bereit erklärt, ihren Anteil an weiblichen Führungskräften zu erhöhen, eine verbindliche Quote soll es aber nicht geben.

Die SPD-Generalsekretärin Andrea Nahles wirft Frauenministerin Kristina Schröder vor, nicht energisch genug vorzugehen und eine Politik zum Schaden des Wirtschaft-Standorts Deutschland zu betreiben. Die Frauenministerin hat sich bisher für eine flexible Frauenquote ausgesprochen.

Interessant ist, dass sich auch Frauen gegen eine Quotenregelung wehren, denn sie stellt, so die Befu?rchtung, jede erfolgreiche Frau unter den Verdacht, nur um der Quote willen befo?rdert worden zu sein.

Die Kommentare zur Frage „Brauchen wir eine gesetzliche Frauenquote oder müssen Frauen einfach nur selbstbewusster ihren Führungsanspruch anmelden?“ gibt es unter: http://uni.de/umfragen/Frauenquote
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