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Den PSA-Wert richtig interpretieren

Was sagt der PSA-Wert mit Blick auf eine Erkrankung an der Prostata aus?

Den PSA-Wert richtig interpretieren

PSA Wert gibt Auskunft zu eventuellen Veränderungen der Prostata. (Bildquelle: © angellodeco – Fotolia)

Beim prostataspezifischen Antigen handelt es sich um ein Eiweiß, das nur in der Prostata produziert wird. In der Früherkennung von Prostatakrebs spielt der PSA-Wert, der über eine Blutuntersuchung festgestellt wird, eine wichtige, wenn auch nicht entscheidende Rolle. Ein erhöhter Wert kann ein Hinweis auf eine bösartige Erkrankung an der Prostata sein, denn im Krebsgewebe ist das Eiweiß zehnmal höher konzentriert, als in einer gesunden Drüse (2). Ein auffälliger PSA-Wert kann ein Hinweis auf eine Veränderung der Prostata sein. Neben einer bösartigen Erkrankung gibt es jedoch noch weitere Ursachen für den Anstieg des PSA-Wertes. Ein Blick in die Statistik: Etwa einer von vier Männern mit einem erhöhten PSA-Wert zeigt bei einer anschließenden Biopsie tatsächlich ein Karzinom in der Prostata.

Wird ein PSA-Wert über 10 Nanogramm pro ml (ng/ml) festgestellt, zeigt die Biopsie bei jedem zweiten Mann eine bösartige Ursache (3). Generell wird angeraten, einen erhöhten PSA-Wert durch eine zweite Messung mit der gleichen Labormethode kontrollieren zu lassen, da eine einmalige Messung noch keine ausreichende Sicherheit gibt.

Erkrankungen an der Prostata mit erhöhtem PSA-Wert – wann ist eine Biopsie induziert?

Eine Biopsie, also eine Probenentnahme von möglicherweise bösartig verändertem Gewebe, wird nur unter bestimmten Voraussetzungen medizinisch angeordnet. Zeigt sich bei einer kontrollierten Messung ein PSA-Wert von mindestens 4 ng/ml oder ist der PSA-Wert bei Kontrollen mit der immer gleichen Mess- bzw. Labormethode stark angestiegen, sollte eine Probenentnahme erfolgen, um abzuklären, ob die Ursache eine Krebserkrankung an der Prostata ist. Die Rolle des PSA-Wertes in der Krebs-Früherkennung ist durchaus umstritten. In Studien wurden der Nutzen und das Risiko des Tests bewertet. Sie kommen zu sehr widersprüchlichen, sogar zu konträren Ergebnissen: Während eine Untersuchung zeigen konnte, dass die Sterblichkeit durch Prostatakrebs mit dem PSA-Test gesenkt werden konnte, kommt die andere Studie zum genau gegensätzlichen Ergebnis. Beide Untersuchungen zeigten, dass der PSA-Test keinen Einfluss auf die Gesamtsterblichkeit hat: Die Überlebensrate war mit oder ohne Test in etwa gleich. Weitere Studien deuten zumindest darauf hin, dass der PSA-Test die Sterblichkeit möglicherweise senken kann.

Vor- und Nachteile eines PSA-Tests in der Früherkennung von Krebs an der Prostata

Der PSA-Test ist kein fester Bestandteil der Früherkennung. Dennoch können Patienten eine PSA-Wert-Untersuchung durchführen lassen. Sie sollten sich jedoch darüber bewusst sein, dass dadurch möglicherweise auch Tumoren entdeckt werden, die vielleicht niemals auffällig geworden wären oder eine Behandlung erforderlich gemacht hätten. In den ärztlichen Leitlinien wird deshalb keine explizite Empfehlung für oder gegen einen solchen Test abgegeben. Eine große Studie kommt zum Ergebnis, dass etwa die Hälfte der Tumore, die über Früherkennung und PSA-Wertbestimmung entdeckt wurden, dem Betroffenen auch ohne Behandlung keine Beschwerden machen werden (4).

(2) Prostatakrebs I -Lokal begrenztes Prostatakarzinom. Ein evidenzbasierter Patientenratgeber zur S3-Leitlinie Früherkennung, Diagnose und Therapie der verschiedenen Stadien des Prostatakarzinoms (Zweite Auflage, Juni 2015), Seite 10.
(3) ebd.
(4) Früherkennung von Prostatakrebs – Informationen für Männer. Hrsg.: „Leitlinienprogramm Onkologie“ der Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften e. V., der Deutschen Krebsgesellschaft e. V. und der Stiftung Deutsche Krebshilfe. 2. Auflage 2015.

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Prostatakrebsbehandlung unter dem MRT?

Welche Rolle spielt die Magnetresonanztherapie (MRT) beim TUSLA Verfahren?

Prostatakrebsbehandlung unter dem MRT?

Teilbereiche der Prostata behandeln. (Bildquelle: © Sonja Birkelbach – Fotolia)

Neuere, minimalinvasive Verfahren zu Behandlung von bestimmten Formen von Prostatakrebs nutzen die Magnetresonanztherapie zur exakten Operationsvorbereitung und -durchführung. Mit Hilfe eines MRTs können Schnittbilder des menschlichen Organismus erzeugt und krankhafte Organveränderungen abgebildet werden. Dabei kommen starke Magnetfelder sowie magnetische Wechselfelder im Radiofrequenzbereich zum Einsatz. In der modernen Medizin werden MRT-Geräte zunehmend im operativen Bereich verwendet. Sogenannte Hybrid-Operationssäle verhelfen dem Operateur dazu, die OP noch zielgenauer durchzuführen und noch während der OP zu prüfen, ob der Eingriff erfolgreich verlaufen ist. Der Patient muss dafür nicht transportiert werden, sondern die MRT-Kontrolle kann vor Ort im Operationssaal erfolgen.

Wie wird die Magnetresonanztherapie im TULSA Verfahren zur Ablation der Prostata genutzt?

Das TULSA Verfahren zur Ablation zur Prostata wird innerhalb eines MRT-Gerätes durchgeführt. So kann der Operateur den Ultraschall-Applikator zur Erhitzung des Krebsgewebes in der Prostata exakt positionieren, die Behandlung präzise planen und überprüfen, ob das maligne Gewebe vollständig abgetragen wurde. Das Prinzip dabei: Mit Hilfe von fokussiertem Ultraschall wird das Krebsgewebe erhitzt und verkocht. Mit dem MRT wird dabei die Temperatur genau bestimmt und kontrolliert. Damit wird auch sichergestellt, dass die umliegenden empfindlichen Organstrukturen und Nervenbahnen zur Funktion von Blase, Darm und Potenz weitestgehend geschont werden. Das MRT-Gerät, das im Rahmen der TULSA Behandlung bei Prostatakrebs genutzt wird, hat ein Echtzeit-Interface und erlaubt damit die Anpassung an Veränderungen der Prostata noch unter der Behandlung. Bei der Ultraschallbehandlung unter dem MRT kann sowohl die komplette Drüse, als auch nur ein Teilbereich der Prostata therapiert werden. Mithilfe der modernen Technik des TULSA Verfahrens kann die Operation so individuell auf den Patienten hin abgestimmt werden.

Prostatakrebs: Für welche Patienten kommt eine Behandlung mit MRT und Ultraschall in Frage?

Die Prostatakrebs-Therapie mit Hilfe des TULSA Verfahrens kommt für Patienten in Frage, deren Krebs auf die Prostata beschränkt ist und noch nicht gestreut hat, die also einen niedrigen bis mittleren Risikograd aufweisen. Die Tumoren in der Prostata werden nach bestimmten Kategorien eingeteilt. Für eine TULSA Behandlung kommen T2 Tumoren mit einem Gleason-Score von 6, teilweise auch von 7 in Frage. Der Gleason Score bildet ab, wie aggressiv der Tumor ist.

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Zurück in den Alltag nach einer Prostata Krebsbehandlung

Informationen zu Nachsorge und Bewältigung nach einer Krebsbehandlung an der Prostata

Zurück in den Alltag nach einer Prostata Krebsbehandlung

Um Rückfälle zu vermeiden, beginnt die Nachsorge nach zwölf Wochen. (Bildquelle: © LMspencer – Fotolia)

Unabhängig, ob zur Behandlung eines Tumors an der Prostata konventionelle Methoden wie Bestrahlung, radikale Prostatektomie (RP) oder neuere nebenwirkungsärmere Verfahren wie eine TULSA Behandlung zur Anwendung kamen, ist die Zeit nach der Behandlung durch regelmäßige Untersuchungen geprägt, um Rückfälle rechtzeitig erkennen zu können. Die Nachsorge beginnt spätestens zwölf Wochen nach der Behandlung. Angaben der Deutschen Krebsgesellschaft zufolge sind 93 Prozent aller Prostatakrebs-Patienten nach fünf Jahren noch am Leben [1]. Kommt es nach einer Behandlung zu einer erneuten Tumorbildung, kann es sich dabei sowohl um ein sogenanntes lokales Rezidiv im Operationsbereich, als auch um Metastasen in anderen Körperregionen handeln.

Was passiert während der Nachsorge nach einer Operation an der Prostata?

Während der Nachsorgeuntersuchungen wird vor allem der PSA-Wert untersucht. Eine Tastuntersuchung wird dann vorgenommen, wenn der PSA-Wert erhöht ist. Teil der Nachsorge ist auch die physische, psychische und soziale Unterstützung des Patienten, vor allem dann, wenn Nebenwirkungen wie Harninkontinenz oder Impotenz auftreten. Das ist vorwiegend bei den konventionellen Methoden wie Bestrahlung oder RP der Fall. Studien zur Anwendung der TULSA-Behandlung zeigen, dass diese Patienten weniger an den typischen Nebenwirkungen leiden. Im ersten und zweiten Jahr nach der Therapie sind in der Regel alle drei Monate Nachsorgeuntersuchungen vorgesehen. Im dritten und vierten Jahr finden die Untersuchungen alle sechs Monate statt. Bleibt der Patient auch nach dem vierten Jahr rezidivfrei, sind jährliche Untersuchungen vorgesehen.

Krebs an der Prostata – was im Alltag noch hilfreich sein kann?

Der Umgang mit den Langzeitfolgen wie Inkontinenz und Impotenz ist für betroffene Patienten nach der Therapie oftmals schwierig. Die Nachsorge sollte sich in einem solchen Fall neben der medizinischen Behandlung dieser Nebenwirkungen auch auf die psychischen Probleme richten, die damit verbunden sein können. Denn viele Männer leiden erheblich unter diesen Einschränkungen, auch wenn sie unter Umständen nur vorrübergehend sind. Aktive Entspannung, körperliche Aktivität, der Besuch einer Selbsthilfegruppe und der Austausch mit anderen Betroffen können helfen, die Krankheit und ihre Folgen besser zu bewältigen.

[1] Deutsche Krebsgesellschaft: Patientenratgeber Prostatakrebs. 2., aktualisierte Auflage, Berlin, September 2014, Seite 15.

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Krebs an der Prostata – die Rolle von Angehörigen

Auf das Wohlbefinden von Prostatakrebspatienten haben Bezugspersonen wesentlichen Einfluss

Krebs an der Prostata - die Rolle von Angehörigen

Psychische und körperliche Belastungen bei Prostatakrebs Patienten. (Bildquelle: © zhukovvvlad – Fotolia)

Die Diagnose Prostatakrebs ist für betroffene Patienten ein Einschnitt. Oftmals fällt es Männern in einer solchen Situation schwer, mit ihren Partnern über die Diagnose und ihre Sorgen in Bezug auf die Nebenwirkungen der Therapie zu sprechen, wie die Studie „Prostate Cancer – Living not just surviving“ [1] aufzeigt. Nur 41 Prozent der in der Studie befragten Patienten in Deutschland gaben an, mit ihren Partner über mögliche Probleme mit Impotenz nach der Behandlung sprechen zu wollen. Dagegen wollen 56 Prozent der Angehörigen offen mit diesem Thema umgehen. Zwar sind auf der einen Seite die emotionalen Auswirkungen dieser Krankheit auf Betroffene enorm. Gleichzeitig haben Patienten Schwierigkeiten, ihre Probleme offen mit dem Partner oder dem Arzt zu besprechen. Die Kommunikation über die Krankheit ist jedoch wichtig, um die Beziehung zwischen Patienten und ihren Partnern zu stabilisieren.

Prostatakrebs-Patienten neigen dazu, ihre psychische und körperliche Belastung herunterzuspielen

Der Studie zufolge neigen Krebspatienten die körperliche und psychische Belastung durch ihre Erkrankung herunterzuspielen. Für den Patienten mit Prostatakrebs ist die Unterstützung durch seine Familie wichtig. Meist werden die nahen Angehörigen von den Ärzten einbezogen, wenn Gespräche zum Zustand und zum Fortschritt der Krankheit geführt werden. Gleichzeitig spielen Angehörige eine gewichtige Rolle, wenn es um die Entscheidung für oder gegen eine Behandlung bzw. die Auswahl der Therapie geht. Angehörige übernehmen eine wichtige Unterstützungsfunktion, vor allem wenn es darum geht, Informationen über die Therapieoptionen und den Krankheitsverlauf zu beschaffen und können die Wahl der Therapie beeinflussen.

Unterstützung durch Angehörige ist für Prostatakrebs-Patienten wichtig

Für Patienten ist es oftmals sehr schwierig, Familienmitglieder in die Gespräche mit dem Arzt und ins Therapiemanagement mit einzubeziehen. Das liegt der Studie zufolge daran, dass sie Angehörige nicht belasten wollen oder dass ihr männliches Selbstbild ihnen dabei im Weg steht, nach dem sie mit Problemen alleine fertig werden müssen. In Schweden wird deshalb in den Leitlinien zur Behandlung von Prostatakrebs-Patienten empfohlen, Ärzte sollten ihre Pateinten dazu ermutigen, Partner oder Angehörige zum Gespräch mitzubringen. Das habe auf das Wohlbefinden erheblichen Einfluss. Dieses Vorgehen ist sicher auch in Deutschland sinnvoll.

Quelle: Prostate Cancer: Living, not Just Surviving Survey. Results of a pan-European survey of prostate cancer patients, caregivers and healthcare professionals. Beerse (Belgium) 2015.

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Europäischer Prostatakrebs-Tag am 15. September

Institutionen und Behörden rufen zu Früherkennung auf – Blick auf neue Behandlungsverfahren

Europäischer Prostatakrebs-Tag am 15. September

Behandlungen von Prostata Krebs. (Bildquelle: © Chinnapong – Fotolia)

Traditionell ruft die European Association of Urology (EAU) im September zum Europäischen Prostatakrebs-Tag auf, um auf die Krankheit, die Chancen der Früherkennung sowie neue Behandlungsverfahren aufmerksam zu machen. Die EAU spricht von zwei Millionen Männern in der EU, die mit Prostatakrebs leben. Jährlich sterben nach Angaben des europäischen Urologen-Verbands 92.200 Patienten an den Folgen einer bösartigen Erkrankung an der Prostata. Die jährlichen Gesundheitskosten in Europa werden auf neun Milliarden Euro beziffert. [1] Für Deutschland gab das Zentrum für Krebsregisterdaten die Zahl an Neuerkrankungen im Jahr 2014 auf 57.370 Männer an.

Prostatakrebs gilt dem Robert-Koch-Institut zufolge nach wie vor als die häufigste Krebserkrankung und die zweithäufigste Krebstodesursache bei Männern in Deutschland. [2]

Die Forschung weiß bisher wenig über die Ursachen von Prostatakrebs

Obwohl umfangreich über Prostatakrebs geforscht wird, bleiben die genauen Ursachen für die Erkrankung im Dunkeln. Die Faktoren, die zur Entstehung eines Karzinoms an der Prostata beitragen und seinen Verlauf beeinflussen, sind weitestgehend unbekannt. Eine familiäre Vorbelastung konnte zwar statistisch belegt werden. Die genauen beteiligten Genveränderungen in diesem Kontext konnten jedoch noch nicht ausgemacht werden. Der Einfluss des männlichen Geschlechtshormons Testosteron ist nachgewiesen. Außerdem wissen Mediziner heute, dass chronische Entzündungen und sexuell übertragbare Krankheiten eine Rolle spielen und das Risiko für Prostatakrebs erhöhen. Ob der Lebensstil oder Umwelteinflüsse die Entstehung von Prostatakrebs begünstigen, ist nicht gesichert. Ein normales Gewicht und ausreichend Bewegung können Studien zufolge das Risiko für Prostatakrebs verringern. [2]

Patienten mit Prostatakrebs machen sich Sorgen über die Folgen der Behandlung

Prostatakrebs gilt als gut behandelbar. Dennoch befürchten Patienten mit der Diagnose Prostatakrebs am meisten, im Zuge der Behandlung impotent oder inkontinent zu werden. Neue Behandlungsverfahren wie die TULSA Behandlung können die Nebenwirkungen bei der Abtragung des bösartigen Gewebes minimieren. Dabei kommt hoch-intensiver Ultraschall unter MRT-Überwachung zum Einsatz. Dieses Verfahren verhilft dem Operateur dazu, das Krebsgewebe schonend für die umliegenden körperlichen Strukturen von Blase und Rektum mit ihren empfindlichen Nervensträngen zu entfernen, wie klinische Studien belegen. [3]

[1] http://epad.uroweb.org/
[2] https://www.krebsdaten.de/Krebs/DE/Content/Krebsarten/Prostatakrebs/prostatakrebs_node.html
[3] Chin et al, „Magnetic Resonance Imaging-Guided Transurethral Ultrasound Ablation of Prostate Tissue in Patients with Localized Prostate Cancer: A Prospective Phase 1 Clinical Trial,“ European Urology (2016).

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Radikale Entfernung der Prostata und ihre Nebenwirkungen

Welche Vor- und Nachteile hat die operative Prostata-Entfernung bei einem Karzinom an der Prostata?

Radikale Entfernung der Prostata und ihre Nebenwirkungen

Prostata Therapie: Typische Nebenwirkungen vermeiden. (Bildquelle: © LIGHTFIELD STUDIOS – Fotolia)

Die operative Entfernung der Prostata mit dem Tumorgewebe gilt als eine effektive Behandlungsmethode bei Prostatakrebs. Die Prostata-Entfernung verspricht dann den meisten Erfolg, wenn der Tumor noch nicht gestreut hat und die Biopsie einen günstigen Reifegrad des Tumors ergeben hat. Studien haben nachgewiesen, dass es auch bei unvollständiger Entfernung des bösartigen Gewebes viele Jahre dauern kann, bis sich der Krebs erneut bemerkbar macht. Bei der radikalen Prostatektomie, also der vollständigen Entfernung der Prostata, ist die Heilung des Patienten das Ziel.

Bei dieser Operation wird die gesamte Prostata mit der darin verlaufenden Harnröhre, den Samenbläschen und dem Samenleiter, ein Teil des Blasenhalses und ggf. benachbarte Lymphknoten entfernt. Die OP erfolgt über einen Unterbauchschnitt, eine Bauchspiegelung mit Endoskop oder einen Dammschnitt. Die Wahl der Operationsmethode hängt dabei von den Ergebnissen der Voruntersuchung und der Aggressivität des Tumors ab.

OP an der Prostata kann trotz verbesserter Methoden zu Inkontinenz und Impotenz führen

Trotz verbesserter Operationstechniken bleiben Harnträufeln (Inkontinenz) und eine beeinträchtigte Gliedversteifung (erektile Dysfunktion) die häufigsten Nebenwirkungen der operativen Prostataentfernung. Das bedeutet, dass der Betroffene unter Umständen seinen Urinfluss nicht mehr richtig kontrollieren kann. In einem solchen Fall wird durch die Operation das empfindliche funktionale Gleichgewicht zwischen dem Schließmuskel am Blasenausgang, dem Druck durch eine gefüllte Harnröhre auf die Prostata und dem Schließmuskelsystem der Harnröhre unterhalb der Prostata gestört. Kommt es nach der OP zu einer erektilen Dysfunktion, ist die spontane Erektionsfähigkeit beeinträchtigt. Das heißt jedoch nicht, dass sexuelle Lust und Orgasmus nicht mehr möglich sind. Doch ist nach der Entfernung der Prostata nur ein „trockener“ Orgasmus möglich, weil keine Samenflüssigkeit mehr produziert werden kann.

Können minimalinvasive Verfahren Nebenwirkungen der radikalen Prostatektomie vermeiden

Die Fähigkeit zur Gliedversteifung wird gestört, wenn der Urologe bei der Entfernung der Prostata die dafür verantwortlichen Nervenstränge nicht schonen kann, weil der Tumor bereits eine gewisse Größe erreicht hat. Dabei muss der Arzt immer eine Abwägung zwischen der Schonung dieser Nerven und der vollständigen Tumorentfernung treffen. Ist der Tumor noch klein, ist eine nervenerhaltende Operation am ehesten möglich. Eine Garantie dafür existiert nicht. Die moderne Medizin richtet schon seit längerem ihre Forschungsanstrengungen auf die Vermeidung dieser für Männer sehr belastenden Nebenwirkungen. Mit neuen Verfahren wie TULSA, der Entfernung von Tumorgewebe in der Prostata mit Hilfe von hochintensivem Ultraschall, können die typischen Nebenwirkungen wie Inkontinenz und Impotenz in der Regel bei Patienten vermieden werden, für die diese Form der Therapie geeignet ist.

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Prostata – was ist der PSA-Wert?

Der PSA-Wert gilt als Hinweis, aber nicht als zwingendes Merkmal für ein Karzinom an der Prostata

Prostata - was ist der PSA-Wert?

PSA Wert: Was lässt sich hiermit bestimmen? (Bildquelle: © Sherry Young – Fotolia)

PSA – das ist die Abkürzung für Prostata Spezifisches Antigen. Das Protein wird in der Prostata, also der Vorsteherdrüse, gebildet und wird in die Samenflüssigkeit ausgeschüttet. Im Rahmen der Früherkennung von bösartigen Erkrankungen an der Prostata spielt der PSA-Wert eine Rolle. Ist er erhöht, kann das ein Hinweis auf ein Prostata-Karzinom sein. Allerdings ist ein erhöhter PSA-Wert kein hinreichendes Merkmal für Prostatakrebs, allenfalls ein Warnhinweis. Für eine gesicherte Diagnose sind weitere Untersuchungen notwendig – wie eine Stanzbiopsie, also die Entnahme und Untersuchung einer Gewebeprobe.

Festzuhalten ist jedoch, dass die Bestimmung des PSA-Wertes im Rahmen der Früherkennung von Prostatakrebs eine große Bedeutung hat. Denn seit der Einführung dieses Tests als Teil der Vorsorge werden heute Studien zufolge Karzinome an der Prostata früher und in einem nicht-metastasierten Stadium diagnostiziert.

Welche Aussagen lassen sich nach der PSA Bestimmung treffen?

Wie wird der PSA-Wert festgestellt? Das PSA ist ein Eiweißstoff, der nur in geringen Mengen im Blut nachweisbar ist. Er lässt sich durch eine Blutabnahme und Laboranalyse bestimmen. Je höher der gemessene PSA-Wert, umso wahrscheinlicher ist eine bösartige Erkrankung der Prostata die Ursache. Wichtig für Patienten zu wissen: Es gibt auch gutartige Erkrankungen, die mit einem erhöhten PSA-Wert einhergehen. Dazu gehören die Prostatavergrößerung, Entzündungen an der Prostata oder an den Harnwegen. Statistisch liegt bei etwa sieben von zehn Patienten mit einem leicht erhöhten PSA-Wert kein Krebs an der Prostata vor. [1] Ärzte sind im Rahmen der Früherkennung dazu verpflichtet, auf den PSA-Test hinzuweisen und dabei die Vor- und Nachteile der Untersuchung zu erläutern. Denn es besteht die Gefahr einer sogenannten Überdiagnose und Überbehandlung.

Vor- und Nachteile einer PSA- Bestimmung im Rahmen der Prostatavorsorge-Untersuchung

Was ist eine Überdiagnose? Nicht jeder Prostatakrebs, der im Rahmen der Früherkennung gefunden wird, muss behandelt werden. Bei der PSA-Bestimmung fallen unter Umständen und zu einem geringen Teil Tumore auf, die ohne die Früherkennungsuntersuchung zu Lebzeiten des Mannes nicht erkennbar gewesen wären. Denn der Prostatakrebs in seiner weniger bösartigen und weniger aggressiven Form kann auch über viele Jahre unbemerkt bleiben, nicht streuen und damit auch nicht zu Beeinträchtigungen führen oder gar lebensgefährlich werden. Das ist bei etwa 40 von 1.000 Männern schätzungsweise der Fall [2]. Nicht zuletzt deshalb ist der PSA-Wert beständig im Zentrum wissenschaftlicher Diskussionen, die sich im Kern um die Frage drehen: Werden durch die Bestimmung des PSA-Wertes Männer onkologisch behandelt, bei denen es gar nicht nötig gewesen wäre. Unbestritten bleiben jedoch zugleich die Vorteile einer Prostatafrüherkennung mit PSA-Bestimmung, denn er leistet einen Beitrag zur frühen Diagnose von Prostatakrebs in einem Stadium, in dem er als gut behandelbar gilt. Fragen rund um den PSA-Wert kann der Urologe beantworten.

[1] Deutsche Krebshilfe: Blauer Ratgeber 17. Prostatakrebs- Antworten.Hilfen.Perspektiven. Bonn 2016, Seite 14.
[2] ebd., S. 15

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Krebs an der Prostata – Moderne Therapien im Fokus

Prostata-Krebs gilt als gut behandelbar, die Therapie hat jedoch Nebenwirkungen. Gibt es Alternativen?

Krebs an der Prostata - Moderne Therapien im Fokus

Übliche Behandlungswege sind bei einem Prostata Krebs mit Nebenwirkungen behaftet. (Bildquelle: © momius – Fotolia)

Prostata-Krebs gilt als die häufigste Krebserkrankung bei Männern. In Deutschland erkranken etwa 170 von 100.000 Männern jährlich neu an einem Karzinom der Prostata, der Vorsteherdrüse beim Mann. Als Risikofaktoren gelten steigendes Alter, bestimmte Lebens- und Ernährungsweisen sowie eine familiäre Disposition. Testosteron oder häufiger Geschlechtsverkehr dagegen – wie früher angenommen – beeinflussen nicht das Risiko, an Prostatakrebs zu erkranken. Was versteht man darunter? Prostatakrebs liegt vor, wenn sich die Zellen in der Vorsteherdrüse unkontrolliert teilen oder sich krankhaft verändern.Mit fortschreitendem Verlauf können sie in gesundes Gewebe eindringen und Metastasen in anderen Körperregionen entwickeln. Wird ein Prostatakrebs diagnostiziert, kommen unterschiedliche Behandlungsformen in Frage.

Standardtherapien bei Prostatakrebs und ihre Nebenwirkungen

Zu den üblichen Behandlungswegen gehören die aktive Überwachung, die Operation, die Strahlen- bzw. die Chemotherapie oder die Hormontherapie. Abgesehen von der aktiven Überwachung sind diese Therapieoptionen mit teils erheblichen Nebenwirkungen verbunden. Sie können zum Beispiel zu Impotenz und Inkontinenz führen, was viele Männer mit der Diagnose Prostatakrebs mit erheblichen Sorgen belastet. Die Medizin setzt deshalb zunehmend auf die Erforschung von Behandlungsalternativen, die zum einen das Prostatakarzinom schonend entfernen und zum anderen die Funktion der naheliegenden Organe nicht beeinträchtigen. Dazu gehört die Behandlung mit fokussiertem Ultraschall, die unter anderem am Universitätsklinikum Heidelberg derzeit im Rahmen von Studien angewendet wird.

TULSA PRO® Behandlung mit fokussiertem Ultraschall bei Prostatakrebs – was ist das?

Was genau steckt hinter TULSA PRO®? Das Verfahren mit dem Namen TULSA PRO® kombiniert die exakte Bildgebung über MRT mit einer schonenden Behandlung durch fokussierten Ultraschall. Dem Operateur ist es dabei möglich, die Temperatur an jedem Punkt der Prostata während der Behandlung zu messen, die Therapie exakt zu steuern und die Effektivität zu steigern. Das Krebsgewebe wird dabei durch die Erhöhung der Temperatur über Ultraschall punktgenau abgetötet. Dazu wird eine spezielle Sonde über den Enddarm eingeführt. Der Vorteil dabei: Rektum, Harnröhre und Erektionsnerven werden im Vergleich zu herkömmlichen Therapien besser geschont. Das Verfahren lässt sich bei Patienten mit lokal begrenztem und niedrig malignem Prostata-Karzinom anwenden.

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Die emotionale Dimension bei Prostatakrebs

Die emotionale Dimension bei Prostatakrebs

Die Angst vor der Auswirkung auf die Lebensqualität ist dominierend. (Bildquelle: © Nastasic – istockphoto)

Viele Patienten mit Prostatakarzinom befürchten Auswirkungen auf ihre Lebensqualität. Die emotionalen Folgen einer bösartigen Erkrankung an der Prostata können zeitweise, aber auch auf Dauer das Leben der Betroffenen erheblich beeinflussen. Sie betreffen zudem nicht nur den Patienten selbst, sondern auch sein persönliches Umfeld. Mit den emotionalen und sozialen Folgen einer Prostataerkrankung hat sich eine große Europäische Studie mit dem Titel „Prostate Cancer: Living, not Just Surviving“ beschäftigt.“ Die Autoren der Studie sehen Handlungsbedarf im Bereich der emotionalen und psychischen Betreuung von Patienten mit Prostatakarzinom. Wichtig dabei vor allem: Die Rolle der Familie, die den Patienten unterstützt. 80 Prozent der Befragten gaben an, dass ihr Alltag durch die Krankheit stark beeinflusst ist, 85 Prozent sagen, sie könnten nach der Diagnose nicht mehr intim mit ihrer Partnerin bzw. ihrem Partner sein.

Die Kommunikation zwischen Prostata-Patienten, Partnern und Medizinern verbessern

Die Studie kommt zu dem Ergebnis: Die Kommunikation über die Erkrankung ist ein wichtiger Faktor und sollte verbessert werden. 62 Prozent der Betroffenen möchten nicht mit ihrem Partner über die Schwierigkeiten im intimen Bereich sprechen. Zugleich betont die Studie die Notwendigkeit, Patienten ihre Chancen bewusst zu machen. 96 Prozent der Mediziner sind nach Angaben der Autoren davon überzeugt, dass die Unterstützung der Familie für den Patienten sehr wichtig ist. 94 Prozent der behandelnden Ärzte geben an, dass sie die Personen im engen privaten Umfeld des Patienten mit einbeziehen, wenn es um Entscheidungen über den Behandlungsweg geht. Die engen Angehörigen spielen auch eine entscheidende Rolle wenn es darum geht, Informationen über die Erkrankung zu sammeln.

Bessere Qualifizierung im Umgang mit der emotionalen Seite von Erkrankungen an der Prostata

Aus den Ergebnissen der Studie folgert Christian Arnold, Vize-Präsident der ANAMACAP (Frankreich), der selbst an Prostatakrebs erkrankt war, eine bessere Ausbildung des medizinischen Personals im Umgang mit den emotionalen Folgen einer Prostatakrebs-Erkrankung. Zugleich betont er die Bedeutung einer besseren Information über Therapie- und Hilfsangebote, die Patienten zur Verfügung stehen und die Vernetzung von Betroffenen. Es sei wichtig, Patienten zu unterstützen, wenn sie sich in einer emotionalen Notlage durch die Erkrankung befinden.

Quelle: Prostate Cancer: Living, not Just Surviving Survey

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Neue Studie: Männer fürchten Impotenz durch Prostata-Karzinom

Aktuelle amerikanische Studie zeigt, was Männer mit Prostata-Krebs am meisten mit Sorge erfüllt

Neue Studie: Männer fürchten Impotenz durch Prostata-Karzinom

Ängste und Sorgen bei einer Erkrankung an der Prostata.

Was bedeutet es für Männer, an einem Karzinom an der Prostata erkrankt zu sein? Dieser Frage ging eine aktuelle amerikanische Studie auf Basis einer Online-Befragung von Patienten und ihren Betreuern nach. Insgesamt nahmen 925 Betroffene und 25 Betreuer an der Befragung teil. Dabei richtete die Studie ihr Augenmerk auf Unterschiede und Gemeinsamkeiten in der Krankengeschichte der Teilnehmer. „Wie ist es, mit Prostata-Krebs zu leben“, war die Frage im Mittelpunkt der Online-Umfrage. Die Studie dokumentiert „durchdringende und überwältigende“ Effekte der Erkrankung auf die Lebensqualität und den Alltag der Patienten.

Was frustriert Männer mit einer bösartigen Erkrankung an der Prostata am meisten?

Die Diagnose, die Behandlung und die Nachsorge ist nach Schilderung der Befragten eine Zeit voller Angst vor dem Fortschreiten der Erkrankung oder einem Rückfall nach einer bereits erfolgten Therapie. Daneben fühlen sie sich antriebslos und haben Probleme in ihrem Sexualleben, oftmals begleitet von Depression und Trauer. Die Nebenwirkungen der Therapie bei einer bösartigen Prostata-Erkrankung können sowohl das Sexualleben, als auch die Blasenfunktion erheblich beeinträchtigen und die Lebensqualität massiv einschränken. Auf die Frage: „Was frustriert Sie am meisten“, nannten die Befragten am häufigsten „sexuelle Dysfunktion“, gefolgt von Blasen- und Darmproblemen, Zukunftsängsten und dem Eindruck, sich nicht mehr „wie ein richtiger Mann“ zu fühlen.

In der Nachsorge überwiegt die Angst, der Krebs an der Prostata könnte wiederkommen

Etwa 71 Prozent der Befragten ließen mindestens zweimal im Jahr Nachsorgeuntersuchungen und bildgebende Diagnostik durchführen. Die Nachsorge ist wichtig, um einen Rezidiv der Erkrankung frühzeitig zu erkennen. Die Kontrolle führt aber auch dazu, dass sich die Männer unterschwellig beständig mit der Frage beschäftigen, ob der Krebs wieder auftritt – mit einer nicht zu unterschätzenden emotionalen Wirkung. Wie drastisch sich die Erkrankung auf den Menschen in seiner Gesamtheit auswirkt, zeigten die Antworten auf die Frage, wie die Patienten Prostata-Krebs in einem Wort beschreiben würden: Begriffe wie „die Hölle“, „erschreckend“, „zerstörend“, „schrecklich“ wurden am häufigsten genannt. Weniger dagegen Begriffe wie „behandelbar“, „zu bewältigen“.

Quellen:
https://prostatecancer.net/infographic/life-inside-out/

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