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Future Business KGaA: Großer Klageerfolg für Dr. Steinhübel Rechtsanwälte gegen Wirtschaftsprüfer der Future Business KGaA und PROSAVUS AG

Future Business KGaA: Großer Klageerfolg für Dr. Steinhübel Rechtsanwälte gegen Wirtschaftsprüfer der Future Business KGaA und PROSAVUS AG

Dr. Steinhübel Rechtsanwälte

11.01.2018 – Für Anleger der Future Business KGaA, welche die Kanzlei Dr. Steinhübel Rechtsanwälte beauftragt haben, beginnt das Jahr 2018 mit einer Erfolgsmeldung. Das Landgericht Dresden hat ihnen Schadensersatz in Höhe von rund EUR 120.000,00 zugesprochen.

Future Business KGaA, PROSAVUS AG und ecoConsort AG

Die Pleite rund um die Future Business KGaA (FuBus) dauert jetzt schon mehrere Jahre. Da der Strafprozess gegen die Unternehmensverantwortlichen noch immer nicht beendet ist, haben viele Anleger der Future Business KGaA, PROSAVUS AG und ecoConsort AG ihre Kapitalanlage bereits abgeschrieben. Ein von der Kanzlei Dr. Steinhübel Rechtsanwälte erstrittenes Urteil sorgt aber für neue Hoffnung.

Urteil des Landgerichts Dresden

In einer aktuellen Entscheidung verurteilt das Landgericht Dresden den Wirtschaftsprüfer der Future Business KGaA und PROSAVUS AG zum Schadensersatz. Den Mandanten der Kanzlei Dr. Steinhübel Rechtsanwälte wird Schadensersatz in Höhe von rund EUR 120.000,00 zugesprochen. Soweit ersichtlich ist dieses Urteil die bislang einzige Entscheidung gegen den Wirtschaftsprüfer der Future Business KGaA und PROSAVUS AG, weshalb ihr enorme Sprengkraft zukommen dürfte.

Anwaltliche Qualität ist das beste Argument

Zahlreiche andere Kanzleien sind bei ihren Schadensersatzprozessen gescheitert, weil ihre Schriftsätze unsubstantiiert, mithin zu dünn waren. „Die Wirtschaftsprüferhaftung ist quasi die Königsdisziplin der Schadensersatzprozesse“, so Rechtsanwalt Dr. Steinhübel, „hier gewinnt nur derjenige Anwalt vor Gericht, der im Interesse seiner Mandanten keine Mühen scheut.“ Diese anwaltliche Qualität der Kanzlei Dr. Steinhübel Rechtsanwälte hat offensichtlich auch das Landgericht Dresden überzeugt.

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Über Dr. Steinhübel Rechtsanwälte:
Dr. Steinhübel Rechtsanwälte ist schwerpunktmäßig im Kapitalanlagerecht tätig. Neben institutionellen Investoren vertritt die Kanzlei vor allem Privatanleger, die durch den Erwerb einer Kapitalanlage einen finanziellen Schaden erlitten haben. Typische Anlageprodukte sind insoweit alle Wertpapierarten, (geschlossene) Fondbeteiligungen (Medien-, Schiffs-, LV- und Immobilienfonds etc.), sog. „Schrottimmobilien“ und (atypisch) stille Beteiligungen. Rechtsanwalt Dr. Steinhübel zählt seit vielen Jahren zu den erfolgreichen Anlegerschutzanwälten. Die Zeitschrift „FOCUS“ (24/2000) nahm ihn bereits im Jahr 2000 in ihre Liste der Spezialisten für Kapitalanlagerecht auf. Die Zeitschrift „Capital“(07/2008) listete ihn als Experten im Bankrecht.

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Infinus Skandal: Wer bezahlt gemeinsamen Vertreter der FuBus Schuldverschreibungsgläubiger?

Zahlen oder nicht Zahlen – betroffene Anleger suchen Rat

Infinus Skandal: Wer bezahlt gemeinsamen Vertreter der FuBus Schuldverschreibungsgläubiger?

Infinus Skandal: Wer bezahlt gemeinsamen Vertreter der FuBus Schuldverschreibungsgläubiger?

Nach der Insolvenz der Infinus Gruppe wurden u.a. von der FuBus KGaA Versammlungen der Insolvenzgläubiger durchgeführt, in welchen für diese nach dem Schuldverschreibungsgesetz sogenannte gemeinsame Vertreter gewählt wurden.

Diese wollten sich gerne aus der Insolvenzmasse der FuBus KGaA einen Vorschuss für ihre Tätigkeit auszahlen lassen. Da dies nicht erfolgte, wurde geklagt. Zunächst vor dem Landgericht (LG) Dresden, danach im Wege der Sprungrevision vor dem Bundesgerichtshof (BGH).
Hierbei entschied der BGH für viele überraschend, dass die gemeinsamen Vertreter keinen Anspruch auf Vergütung ihrer Tätigkeiten für die Anleger gegen die Insolvenzmasse geltend machen können.

a) Leitentscheidung des BGH

In einer sog. Leitentscheidung zum Az. IX ZR 87/16 entschied der BGH, dass der Anspruch eines im Insolvenzverfahren über das Vermögen des Emittenten bestellten gemeinsamen Vertreters von Anleihegläubigern auf Vergütung keine Masseverbindlichkeit darstellt.

Mit anderen Worten: Der gemeinsame Vertreter der Anleihegläubiger bekommt nichts aus der Insolvenzmasse.

Er wendet sich daher wegen seiner Kosten nicht mehr an die Insolvenzmasse und somit den Insolvenzverwalter, sondern nunmehr an die einzelnen Anleger, um sich seine Tätigkeit im Rahmen der Insolvenzanmeldung von den Anlegern vergüten zu lassen.

Das Urteil des BGH ist speziell in Sachen FuBus KGaA ergangen.

Ob zwingend eine Zahlungsverpflichtung der Anleger besteht, ist allerdings ebenfalls nach dem Urteil des BGH offen.

Das BGH hat entschieden, dass der gemeinsame Vertreter die Möglichkeit hat, die Übernahme der Tätigkeit davon abhängig zu machen, ob die ihm zustehende Vergütung von den Anleihegläubigern direkt oder mittelbar aus der vom gemeinsamen Vertreter erzielten Befriedigungsquote aufgebracht wird.

Im Übrigen obliege des dem Gesetzgeber, die rechtlichen Voraussetzungen für eine bessere Absicherung des Vergütungsanspruchs des gemeinsamen Vertreters im Insolvenzverfahren zu schaffen, so der BGH in Randziffer 32 seiner Entscheidung.

Unklar ist daher, ob die Anleger der Infinus, die nun durch ihren jeweils bestellten gemeinsamen Vertreter in Sachen FuBus KG aA zur Kasse gebeten werden, auch wirklich zahlen müssen.

Das oben genannte BGH Urteil sagt zu einer Verpflichtung der Anleger zur Zahlung zumindest nichts Konkretes aus. Vielmehr macht es deutlich, dass es Sache des gemeinsamen Vertreters und ggf. auch des Gesetzgebers ist, sich hier um die Vergütungsansprüche zu kümmern.

Zahlen oder nicht zahlen?

Die Rechnung des gemeinsamen Vertreters muss daher vom Anleger nicht zwingend bezahlt werden, da er dessen Tätigkeit schließlich nicht selbst bestellt hat. Zudem ist die Bestellung eines gemeinsamen Vertreters im Schuldverschreibungsgesetz vorgesehen, nicht aber die Vergütung durch den betroffenen vertretenen Anleger oder gar ein Zwang für diesen, einen Vertrag mit dem gemeinsamen Vertreter abzuschließen.

Aus dem Urteil des BGH könnte abgeleitet werden, dass es Aufgabe des gemeinsamen Vertreters sein dürfte, sich um seine Honoraransprüche zu kümmern. Er muss mit jedem Gläubiger eine Vereinbarung darüber treffen, ob dieser direkt etwas für seine Tätigkeit vergütet und in welcher Form dies geschehen soll. Denkbar nach BGH wäre auch eine Abtretung von Erstattungsansprüchen aus der Insolvenzmasse.

Zahlt der betroffene Anleger die Rechnung, könnte hierdurch ein konkludenter Vertrag zustande kommen. Rückforderungen an den gemeinsamen Vertreter mangels konkreten Auftrags über Bereicherungsrecht sind aber ebenfalls für den betroffenen Anleger denkbar, wenn dieser schon gezahlt hat.

b) Fehlinformation bei Abstimmung?

Insoweit kann momentan noch nicht von einer Fehlinformation durch den Insolvenzverwalter Kübler gesprochen werden. Dieser hatte mitgeteilt, die Tätigkeit des gemeinsamen Vertreters sei nicht durch die Anleger zu vergüten. Dies wohl ausgehend von der Annahme, dass die Kosten des gemeinsamen Vertreters der Insolvenzmasse zur Last fallen würden.

Eines besseren durch den BGH belehrt, werden die Karten im Infinus Prozess neu verteilt. Zunächst einmal scheinen die nunmehr bestellten gemeinsamen Vertreter die Dummen zu sein, die den schwarzen Peter gezogen haben, nicht die Anleger und auch nicht der Insolvenzverwalter.

Es bleibt spannend, wie das bisher ungeklärte Problem der Vertretung der Anleger durch einen gemeinsamen Vertreter und dessen Vergütung durch die Gerichte gelöst werden wird.
Denkbar wäre, dass der Ansprüche stellende gemeinsame Vertreter zumindest einen Anspruch aus Geschäftsführung oder ähnlichem gegen die betroffenen Anleger zuerkannt bekommt. Sicher ist dies aber keinesfalls.

Fazit: Zahlen oder nicht Zahlen – betroffene Anleger suchen Rat

Betroffene Anleger, die Post oder eine Rechnung von gemeinsamen Vertretung in Sachen FuBus, Prosavus oder Eco Consort erhalten, sollten sich daher an einen spezialisierten Rechtsanwalt wenden, der sich im Bereich des Bank- und Kapitalmarktrechts auskennt.

Die Rechtsanwälte haben sich auf die folgenden Rechtsgebiete spezialisieren:
-Bankrecht
-Datenschutzrecht
-Insolvenzrecht
-Internetrecht
-Kapitalmarktrecht
-Privates Baurecht
-Prospektrecht / Beratung bei Prospekterstellung
-Schufa-Recht
-Steuersparmodelle
-Anwalts- und Notarhaftung
-Unternehmensberatung
-Versicherungsrecht
-Wohnungseigentumsrecht (Schwerpunkt Schrottimmobilien)
-Zivilrecht mit Schwerpunkt Verbraucherschutz
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Future Business KGaA: Etappensieg für Dr. Steinhübel Rechtsanwälte

Future Business KGaA: Etappensieg für Dr. Steinhübel Rechtsanwälte

Dr. Steinhübel Rechtsanwälte

19.09.2016 – Neue Hoffnung für die Anleger der Future Business KGaA: Der Kanzlei Dr. Steinhübel Rechtsanwälte ist ein wichtiger Zwischenerfolg gelungen. In einem Schadensersatzprozess gegen den Wirtschaftsprüfer soll jetzt ein Sachverständiger dessen Fehlverhalten bestätigen.

Future Business KGaA, PROSAVUS AG und ecoConsort AG

Die Future Business KGaA (FuBus) und die INFINUS AG Finanzdienstleistungsinstitut galten einmal als sächsische Vorzeigeunternehmen. Zahlreiche Anleger investierten deshalb nicht nur in Orderschuldverschreibungen, Genussrechte und Nachrangdarlehen der Future Business KGaA, sondern erwarben auch Kapitalanlagen der PROSAVUS AG und der ecoConsort AG.

Insolvenzverfahren und Strafprozess

Seit 2013/2014 befinden sich die Future Business KGaA, PROSAVUS AG und ecoConsort AG aber in der Insolvenz. Wie diese Insolvenzverfahren ausgehen werden, ist offen. Die Insolvenzverwalter Dr. Kübler und Scheffler halten sich mit Angaben hinsichtlich der Insolvenzquoten und der Dauer der Verfahren eher bedeckt. Das liegt u.a. auch daran, dass strafrechtliche Aspekte zu beachten sind. Da die Staatsanwaltschaft Dresden den Unternehmensverantwortlichen der FuBus-Gruppe Kapitalanlagebetrug durch betrügerisches Schneeballsystem vorwirft, müssen sich diese seit einiger Zeit vor dem Landgericht Dresden in einem Strafprozess verantworten.

Schadensersatzprozess gegen den Wirtschaftsprüfer

Die Staatsanwaltschaft Dresden ermittelt auch gegen den Wirtschaftsprüfer der Future Business KGaA. Da die Kanzlei Dr. Steinhübel der Auffassung ist, dass der FuBus-Wirtschaftsprüfer den Anlegern zum Schadensersatz verpflichtet ist, hat sie Klagen bei Gericht eingereicht. In einem „Musterprozess“ ist der Kanzlei jetzt der Durchbruch gelungen: Ein Sachverständiger der Deloitte & Touche GmbH, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, soll ein Gutachten erstellen, um das Fehlverhalten des FuBus-Wirtschaftsprüfers zu beweisen.

Konsequenzen des Beweisbeschlusses

Dieses Gutachten dürfte weitreichende Folgen haben. Denn der Sachverständige war auch schon in die staatsanwaltschaftlichen Ermittlungen involviert. Rechtsanwalt Dr. Steinhübel: „Wenn das Fehlverhalten des Wirtschaftsprüfers in unserem „Musterprozess“ gutachterlich nachgewiesen ist, können auch andere FuBus-Anleger Schadensersatz verlangen. Wegen der Frist von 3 Jahren drohen diese Schadensersatzansprüche Ende des Jahres 2016 zu verjähren. Anleger der Future Business KGaA sollten daher frühzeitig die Kanzlei Dr. Steinhübel beauftragen, um verjährungshemmende Maßnahmen einzuleiten.

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INFINUS AG: Das sollten Anleger jetzt tun!

26.03.2014 – Bei der INFINUS-Gruppe gab es in den letzten Monaten vielfältige Entwicklungen, bei denen man leicht den Überblick verlieren kann. Nun steht bei der Future Business KG aA, der ecoConsort AG und der PROSAVUS AG die Eröffnung des (endgültigen) Insolvenzverfahrens unmittelbar bevor. Für betroffene Anleger ist es Zeit zu handeln.

INFINUS AG: Das sollten Anleger jetzt tun!

Rechtsanwalt Dr. Steinhübel

Staatsanwaltschaftliche Ermittlungen
Das Ermittlungsverfahren der Staatsanwaltschaft Dresden richtet sich inzwischen gegen 10 Beschuldigte. Dabei steht der Verdacht eines betrügerischen Schneeballsystems im Raum, bei dem Auszahlungen an Anleger durch Einzahlungen neueingeworbener Anleger finanziert worden sein sollen. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft Dresden sind 25.000 Anleger mit einem Anlagevermögen von EUR 400 Mio. betroffen. Gegen 6 Verantwortliche der Future Business Gruppe, darunter der Unternehmensgründer und persönlich haftende Gesellschafter der Future Business KG aA Jörg Biehl, wurde Untersuchungshaft angeordnet. Am 11.02.2014 wurde der Vorstandsvorsitzende der INFINUS AG Finanzdienstleistungsinstitut Jens Pardeike aus der Untersuchungshaft entlassen. Die Staatsanwaltschaft Dresden hat die Aufhebung des Haftbefehls beantragt, nachdem Pardeike zur Sache ausgesagt hatte und sich zur weiteren Zusammenarbeit mit den Ermittlungsbehörden bereit erklärte. Außerdem wird gegen den Wirtschaftsprüfer und den Steuerberater der INFINUS-Gruppe ermittelt.
Insolvenzverfahren beim Haftungsdach INFINUS AG Finanzdienstleistungsinstitut
Nachdem die Staatsanwaltschaft Dresden Anfang März 2014 die Geschäftsräume der INFINUS AG Finanzdienstleistungsinstitut („Blaue Infinus“) durchsucht hatte, hat das Amtsgericht Dresden (Az. 531 IN 430/14) am 07.03.2014 das vorläufige Insolvenzverfahrens eröffnet. Das Haftungsdach der vertraglich gebundenen Vermittler hat zwischenzeitlich auf seine BaFin-Erlaubnis verzichtet und den Vertrieb eingestellt. Damit befinden sich mittlerweile 18 Unternehmen der Future Business Gruppe im Insolvenzverfahren. Ferner wurde am 05.03.2014 das vorläufige Insolvenzverfahren über das Privatvermögen von Jörg Biehl eröffnet (Amtsgericht Dresden Az. 532 IN 204/14). Die weitere Entwicklung bleibt abzuwarten.
Dingliche Arreste
Die Kanzlei Dr. Steinhübel Rechtsanwälte sieht sich in ihrer kritischen Haltung gegenüber dinglichen Arresten bestätigt. Dabei ist zu beachten, dass ein Arrest nur der Sicherung des Schadensersatzanspruchs dient, der Anspruch selbst aber in einem weiteren Verfahren durchgesetzt werden muss. Ohnehin ist während eines Insolvenzverfahrens ein dinglicher Arrest durch einzelne Anleger ausgeschlossen. Es ist vielmehr die Aufgabe des Insolvenzverwalters der Future Business KG aA, den sog. „Gesamtschaden“ der Anleger geltend zu machen. Außerdem können Sicherungen aus dinglichen Arresten durch die Eröffnung des Insolvenzverfahrens unwirksam werden.
Handlungsmöglichkeiten
Die Eröffnung des (endgültigen) Insolvenzverfahrens ist bei der Future Business KG aA für den 01.04.2014 und bei der ecoConsort AG wie auch bei der PROSAVUS AG für Anfang April 2014 vorgesehen. Die auf das Bank- und Kapitalanlagerecht spezialisierte Kanzlei Dr. Steinhübel Rechtsanwälte rät den betroffenen INFINUS-Anlegern daher jetzt nicht untätig zu bleiben, sondern ihre Handlungsmöglichkeiten professionell überprüfen zu lassen. Insbesondere Inhaber von Genussrechten und Nachrangdarlehen sollten zur Vermeidung von Rechtsverlusten aufgrund der Nachrangigkeit einen Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht mit der Forderungsanmeldung und der Vertretung im Insolvenzverfahren beauftragen. Die Kanzlei Dr. Steinhübel Rechtsanwälte ist für die Nachrangproblematik besonders qualifiziert. Bereits vor mehreren Jahren gelang es Rechtsanwalt Dr. Steinhübel beim Bundesgerichtshof (BGH) im SMP-Insolvenzverfahren eine Grundsatzentscheidung gegen den dortigen Insolvenzverwalter Dr. Kübler herbeizuführen, die mittlerweile als Meilenstein in der BGH-Rechtsprechung zu Genussrechten anerkannt ist. Betroffene Anleger konnten so eine erstrangige Befriedigung erreichen.
Ansprechpartner: Rechtsanwälte Dr. Steinhübel, Schönfleisch und Hornung
Bildquelle:kein externes Copyright

Über Dr. Steinhübel Rechtsanwälte:
Dr. Steinhübel Rechtsanwälte ist schwerpunktmäßig im Kapitalanlagerecht tätig. Neben institutionellen Investoren vertritt die Kanzlei vor allem Privatanleger, die durch den Erwerb einer Kapitalanlage einen finanziellen Schaden erlitten haben. Typische Anlageprodukte sind insoweit alle Wertpapierarten, (geschlossene) Fondbeteiligungen (Medien-, Schiffs-, LV- und Immobilienfonds etc.), sog. „Schrottimmobilien“ und (atypisch) stille Beteiligungen.
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Wirtschaft Handel Maschinenbau

Infinus AG, Future Business KG aA, Prosavus AG Insolvenz: Kapitalverlust für Anleger droht! Es besteht Handlungsbedarf!

Die zum Unternehmensgeflecht der Infinus AG gehörenden Gesellschaften Future Business KGaA (Fubus), Prosavus AG, MAS Finanz AG und MAS Vermögensverwaltungs GmbH haben zwischenzeitlich beim Amtsgericht Dresden Insolvenzanträge gestellt.

Infinus AG, Future Business KG aA, Prosavus AG Insolvenz: Kapitalverlust für Anleger droht! Es besteht Handlungsbedarf!

Kanzleilogo Wöhrle & Schick

Das Amtsgericht hat am 14.11.2013 für die Future Business KGaA (Fubus) und die Prosavus AG die vorläufige Insolvenz angeordnet. Dies ist angesichts der Tatsache, dass noch im Sommer diesen Jahres Top-Ratings von bekommen hatten, bitter für die Anleger.
Für die Future Business KGaA (Fubus) wurde Herr Rechtsanwalt Bruno Kübler zum vorläufigen Insolvenzverwalter bestellt (AZ: 532 IN 2257/13). Für die Prosavus AG Herr Rechtsanwalt Frank-Rüdiger Scheffler (AZ: 532 IN 2258/13). Für beide Gesellschaften wurde bereits ein Gläubigerausschuss bestellt, der die Interessen der Gläubiger vertreten sollen. Einer der Insolvenzverwalter ließ gegenüber der Presse wissen, dass alle erforderlichen Maßnahmen ergriffen wurden, um Anlegergelder zu sichern. Es bleibt zu hoffen, dass dies auch gelingt. Das Insolvenzverfahren soll vermutlich erst in ca. drei Monaten eröffnet werden.

Die Future Business KGaA (Fubus) wurde im Jahr 2000 gegründet. Anlegern wird die Möglichkeit gegeben, sich an dem Unternehmen durch den Erwerb von festverzinslichen Orderschuldverschreibungen und Genussrechten mit verschiedenen Laufzeiten zu beteiligen. Die Future Business KGaA (Fubus) selbst investiert die Anlegergelder in verschiedene Anlageprodukte. Hierzu gehören Lebens- und Rentenversicherungspolicen, Unternehmensbeteiligungen und Immobilien. Persönlich haftender Gesellschafter und Geschäftsführer ist Herr Jörg Biehl. Aufsichtsratsvorsitzender ist Herr Siegfried Bullin.

Die Prosavus AG wurde im Jahr 2006 gegründet und ist ebenfalls ein Emissionshaus. Anleger können sich in Form von vinkulierten Namens-Genussrechten an der Prosavus AG beteiligen. Die Prosavus AG befasst sich insbesondere mit dem Handel von Lebens- und Rentenversicherungspolicen, Investitionen in Immobilien und Unternehmensbeteiligungen. Vorstand ist auch hier Herr Jörg Biehl. Aufsichtsratsvorsitzender ist wiederum Herr Siegfried Bullin.

Die Infinus AG Finanzdienstleistungsinstitut wurde im Jahr 2002 gegründet und vermittelt in ihrer Funktion als Wertpapierhandelshaus die o.g. Anlageprodukte mithilfe von vielen Vertriebspartnern. Vorstandsmitglieder sind Herr Jens Pardeike und Herr Sven Sonntag. Auch hier ist Herr Siegfried Bullin Aufsichtsratsvorsitzender.

Am 12.11.2013 haben rund 400 Beamte rund dreißig Objekte der Unternehmensgruppe der Infinus AG in Deutschland und in Österreich durchsucht. Hintergrund für die Durchsuchung ist nach Angaben der Staatsanwaltschaft der Verdacht des Kapitalanlagebetrugs zu Lasten der Anleger. Insbesondere sollen nach Angaben der Staatsanwaltschaft die Ertrags- und Vermögenslage in den Prospekten falsch dargestellt worden sein. Sollte sich dies bewahrheiten, kämen Ansprüche gegen die Prospektverantwortlichen wegen Prospekthaftung in Betracht. Darüber hinaus könnten auch Ansprüche gegen die beratenden Vermittler in Frage kommen. Dies müsste jeweils im Einzelfall geprüft werden.

Es ist zu erwarten, dass die Insolvenzen der Emissionshäuser für betroffene Anleger zu erheblichen und gravierenden Auswirkungen führen. Es ist zu befürchten, dass die Anleger im Rahmen der Insolvenz nur geringe Aussichten haben, ihre Anlage auch nur teilweise zu retten. Es besteht vielmehr die greifbare Gefahr des Totalverlusts der Anlegergelder. Es ist nämlich noch nicht abschließend geklärt, wie hoch das noch vorhandene Kapital ist. Es sollen rund 25.000 Anleger betroffen sein, wobei von einem Anlagevolumen in Höhe von ca. 400 Mio. EUR gesprochen wird.

Anleger sollten jetzt schnell Schritte zur Sicherung möglicher Ansprüche einleiten und sich von einem versierten Rechtsanwalt im Kapitalmarktrecht beraten lassen, da hohe Verluste drohen.

Zunächst sollten jetzt die Rechte in der Insolvenz gesichert werden. Wichtig ist hier, dass die Interessen der Anleger im Insolvenzverfahren gebündelt werden. Hierzu haben wir die Interessengemeinschaft „Infinus AG – Geschädigte“ ins Leben gerufen, um besorgten Anlegern wichtige Informationen an die Hand zu geben und deren Interessen zu bündeln. Besorgte Anleger können der Interessengemeinschaft beitreten.

Der Beitritt zur Interessengemeinschaft ist kostenlos. Nutzen Sie zum Beitritt unser Kontaktformular oder senden Sie uns einfach eine E-Mail (woehrle@ws-anwaelte.de).

Herr Rechtsanwalt Wöhrle von der Rechtsanwaltskanzlei Wöhrle & Schick informiert Sie über das mögliche weitere Vorgehen und Ihre möglichen Ansprüche. Rufen Sie uns einfach unter der Nummer 0671/2983260 an. Wir geben Ihnen eine kostenlose Ersteinschätzung. Nutzen Sie auch unser Kontaktformular und unseren Anlegerfragebogen , den Sie bequem am Computer ausfüllen können. Wir antworten Ihnen umgehend. Gerne übernehmen wir für Sie kostenlos auch die Deckungsanfrage bei Ihrer Rechtschutzversicherung, soweit eine solche besteht.

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Wir stellen sowohl privaten und institutionellen Anlegern, wie auch Emittenten und Anlageberatern unsere jahrelange und hervorragende Expertise im Bank- und Kapitalmarktrecht zur Verfügung.

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Infinus AG – Dubiose Deals und erste Insolvenzanträge

Infinus AG - Dubiose Deals und erste Insolvenzanträge

Der DVS hilft geschädigten Anlegern

14. November 2013. Der Betrugsverdacht um die Dresdener Firmengruppe Infinus AG, scheint sich zu erhärten: Unter anderem sollen Bilanzen „geschönt“ worden sein. Auch seltsame Versicherungs-Deals stehen im Verdacht, den Unternehmensgewinn aufgebläht zu haben. Der Deutsche Verbraucherschutzring e. V. (www.dvs-ev.net) hat für Infinus-Anleger eine Arbeitsgemeinschaft gegründet.

Die Fachpresse, aber auch Boulevard-Zeitungen, überschlagen sich derzeit mit Neuigkeiten rund um die Betrugsvorwürfe gegen die Dresdener Firmengruppe Infinus AG. Am 5. November 2013 wurde von circa 400 Beamten eine Großrazzia in unterschiedlichen Standorten in Deutschland und Österreich durchgeführt ( der DVS berichtete ). Nun packte ein ehemaliger Manager des Konzerns (Franz Brem, 61) gegenüber der BILD und dem Anlageberater-Magazin Fonds professionell Online aus. Nicht nur, dass das Unternehmen fehlerhafte Angaben über die Vermögens- und Ertragslage in den Verkaufsprospekten der Orderschuldverschreibungen gemacht haben soll, nun gibt es auch weitere Vorwürfe.

Wenn aus Kosten Gewinne werden

„Die Geschäftszahlen“, so Jana Vollmann, Geschäftsführerin des Deutschen Verbraucherschutzrings e.V. (DVS), „sollen unter anderem durch eigenartige Versicherungsgeschäfte geschönt worden sein“. Ein Vorwurf: Die Lebensversicherungen, die die Future Business KgaA kaufte, wurden nicht – wie vereinbart – bis zum Laufzeitende weiterbezahlt. Einige Policen seien angeblich vorzeitig gekündigt worden. Mit dem so freigewordenen Geld hätte man über die Vermittlung durch die eigene Tochtergesellschaft (Infinus AG) neue Verträge abgeschlossen. Die hohen Provisionen der Versicherer seien dabei in den Gewinn des Unternehmens geflossen. So würden sich auch die beispiellos hohen Umsatzrenditen der Infinus AG über viele Jahre erklären lassen.
Branchenbeobachtern war schon das Wachstum der Firmengruppe im Sommer 2013 unheimlich. Jana Vollmann: „Große Skepsis ließ ein ungewöhnliches Sparplan-Geschäft aus den Jahren 2011 und 2012 bei Branchenexperten aufkommen, das durch einen Umweg über Österreich hohe Provisionen in die Kassen der Infinus AG gespült haben soll. Ob die Versicherungs- und Sparplangeschäfte aber Teil der staatsanwaltschaftlichen Ermittlungen sind, wissen wir bis dato noch nicht.“

Was passiert mit dem Kapital der Anleger?

Da die Infinus AG (und der Mutterkonzert Future Business KGaA) mit dem Kapital der Anleger gearbeitet hatte, stellt sich die Frage, ob das komplette Anlagekapital überhaupt noch vollständig existiert. Bis zur Razzia Anfang November 2013 hätte der Konzern die versprochenen Renditen immer pünktlich und in voller Höhe ausbezahlt. Doch könnte es sich dabei auch um eine Finanzblase handeln. Schließlich konnte die Infinus-Gruppe, so die ehemalige Führungskraft Franz Brem gegenüber der BILD-Zeitung, jährlich 30 Prozent Neukunden gewinnen. „Sollten die Renditen tatsächlich mit dem frischen Geld der Neukunden bezahlt worden sein“, so die DVS-Geschäftsführerin, „würde es sich um ein sogenanntes Schneeballsystem handeln. Und das ist nichts anderes als Anlagebetrug.“ Jana Vollmann rät Infinus-Anlegern einen auf das Kapitalanlagerecht spezialisierten Anwalt aufzusuchen oder sich der DVS-Arbeitsgemeinschaft anzuschließen: „Wenn die Zeichen auf Sturm stehen, sollte man sich vergewissern, dass man einen Platz im Rettungsboot bekommt.“

Schon vier Insolvenzanträge gestellt

Am 13. November 2012 haben zwei Unternehmen aus dem Infinus-Geflecht Antrag auf Insolvenz gestellt. Dabei handelt es sich um die Future Business KGaA und der Prosavus AG. Schon einen Tag vorher beantragten die MAS Finanz AG und die MAS Vermögensverwaltungs GmbH Insolvenz. Über die Anträge ist noch nicht entschieden worden.

Weitere Informationen unter www.dvs-ev.net

Der Deutsche Verbraucherschutzring e.V. (DVS)

Kompetente und effektive Unterstützung im Kampf gegen betrügerische Unternehmen.

Der Deutsche Verbraucherschutzring e.V. (DVS) setzt sich seit Jahren gezielt für die Interessen geschädigter Verbraucher und Kapitalanleger ein. Oberstes Ziel des DVS ist es, einen privaten Verbraucherschutz in Deutschland weiter fest zu verankern, um so die Interessen der Verbraucher konsequent gegen betrügerische Unternehmen durchzusetzen.

Der DVS bündelt unter anderem die Interessen geschädigter Kapitalanleger und setzt diese gegen die schädigenden Unternehmen durch. Als eingetragener Verein arbeitet er mit spezialisierten und erfahrenen Rechtsanwälten zusammen.

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