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Fraunhofer IGD – Hannover Messe 2017: Produktionsdaten auf einen Blick erfassen

Fraunhofer-Stand „Simulation“ in Halle 7, Stand D11

Fraunhofer IGD - Hannover Messe 2017: Produktionsdaten auf einen Blick erfassen

Plant@Hand3D führt alle wichtigen Informationen der Produktion zusammen. (Bildquelle: Nutzungsrechte: Fraunhofer IGD))

Revolutionen gehen naturgemäß mit Änderungen einher: So auch die vierte industrielle Revolution, Industrie 4.0 genannt. Doch wie können Unternehmen Herr des dabei entstehenden Datenberges werden? Einen Lösungsansatz bietet das System Plant@Hand3D: Es zeigt alle wichtigen Informationen auf einen Blick und erleichtert Entscheidungsprozesse. Auf der Hannover Messe Industrie 2017 stellen Forscher des Fraunhofer IGD ihre Entwicklung vor.

Die durch Industrie 4.0 aufkommende Flut an Daten ist enorm und mehr als unübersichtlich. Der Mitarbeiter jedoch merkt davon nichts: Mit einem Blick auf den Multitouch-Tisch sieht er die gesamte Fabrikhalle samt allen Produktionsmaschinen und erkennt Störungen sofort. Möglich macht es das System Plant@Hand3D des Fraunhofer IGD. Es löst damit eine große Herausforderung, die sich im Zuge von Industrie 4.0 stellt. Denn die Revolution in den Fabrikhallen fußt auf zahlreichen Sensoren, die die Produktion überprüfen – Anlagen wie auch Produktionsprozesse werden intelligent. Das allerdings kann nur dann funktionieren, wenn diese Daten nicht nur erzeugt, sondern auch entsprechend ausgewertet werden. Sprich: Die Mitarbeiter müssen sie schnell verstehen und entsprechend darauf reagieren können.

Alle wichtigen Informationen auf einen Blick
Genau hier spielt Plant@Hand3D seine Vorteile aus. War bisher für jedes System der Produktionsplanung und -steuerung eine eigene Auswertung nötig, so führt Plant@Hand3D alle wichtigen Produktionsdaten in einer Anwendung zusammen. „Wir haben somit einen intuitiven Zugang zu den Produktionsdaten geschaffen“, erklärt Professor Bodo Urban vom Fraunhofer IGD. Dreh- und Angelpunkt bei Plant@Hand3D ist ein digitales 3D-Abbild der realen Fabrik, welches der Mitarbeiter auf dem interaktiv bedienbaren Multitouch-Tisch sieht. Über dieses Display kann er alle Daten verwalten – beispielsweise einzelne Maschinen über Fingergesten heranzoomen und sich Kurzinformationen zu Produktionsdaten der einzelnen Anlagen anzeigen lassen.

Entscheidungsfindung wird vereinfacht
Das Resultat: Der Produktionsleiter hat stets die gesamte Produktion im Blick, er kann den laufenden Betrieb effizienter planen und steuern und Aufgaben koordinierter an Mitarbeiter verteilen. Stockt ein Produktionsablauf oder fehlt Material, erfasst er dies umgehend. „Plant@Hand3D hilft dem Produktionsleiter, zielführende Entscheidungen zu treffen und zukünftig schneller auf bevorstehende Störungen reagieren zu können“, erläutert Urban. Auch die einzelnen Mitarbeiter profitieren von dem System. Auf Displays in der Produktionshalle oder Tablet-PCs am Arbeitsplatz können sie sich alle benötigten Informationen anzeigen lassen und Daten aus der Produktion erfassen. Auch Smartwatches lassen sich in die Informationskette einbinden.

Wie die Fraunhofer-Forscher mit ihren Visual-Computing-Technologien Produktionsprozesse beschleunigen und die Qualität sichern, zeigen sie vom 24. bis 28. April 2017 auf dem Fraunhofer-Stand „Simulation“ in Halle 7, Stand D11.

Weiterführende Informationen:
Fraunhofer IGD auf der HMI 2017: www.fh-igd.de/hmi
Projektbeschreibung zu Plant@Hand3D: www.igd.fraunhofer.de/projekte/planthand3d

Das vor 30 Jahren gegründete Fraunhofer IGD ist heute die international führende Einrichtung für angewandte Forschung im Visual Computing. Visual Computing ist bild- und modellbasierte Informatik. Vereinfacht gesagt, beschreibt es die Fähigkeit, Informationen in Bilder zu verwandeln (Computergraphik) und aus Bildern Informationen zu gewinnen (Computer Vision). Die Anwendungsmöglichkeiten hieraus sind vielfältig und werden unter anderem bei der Mensch-Maschine-Interaktion, der interaktiven Simulation und der Modellbildung eingesetzt.

Unsere Forscher an den Standorten in Darmstadt, Rostock, Graz und Singapur entwickeln neue technische Lösungen und Prototypen bis hin zur Produktreife. In Zusammenarbeit mit unseren Partnern entstehen dabei Anwendungslösungen, die direkt auf die Wünsche des Kunden zugeschnitten sind.

Unsere Ansätze erleichtern die Arbeit mit Computern und werden effizient in der Industrie, im Alltagsleben und im Gesundheitswesen eingesetzt. Schwerpunkte unserer Forschung sind die Unterstützung des Menschen in der Industrie 4.0, die Entwicklung von Schlüsseltechnologien für die „Smart City“ und die Nutzung von digitalen Lösungen im Bereich der „personalisierten Medizin“.

Durch angewandte Forschung unterstützen wir die strategische Entwicklung von Industrie und Wirtschaft. Insbesondere kleine und mittelständische Unternehmen sowie Dienstleistungszentren können davon profitieren und mit Hilfe unserer Spitzentechnologien am Markt erfolgreich sein.

Kontakt
Fraunhofer-Institut für Graphische Datenverarbeitung IGD
Daniela Welling
Fraunhoferstraße 5
64283 Darmstadt
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Computer IT Software

IoT-Plattform „sphinx open online“: in-GmbH stellt neues Release 6.0 vor

in-integrierte informationssysteme GmbH bietet neue Features für Automatisierung, Usability, Mobilität u.v.m.

IoT-Plattform "sphinx open online": in-GmbH stellt neues Release 6.0 vor

in-GmbH launcht neues Release sphinx open online 6.0

Konstanz, 30. März 2017 – Die in-integrierte informationssysteme GmbH ( www.in-gmbh.de) bringt das neue Release 6.0 der Software „sphinx open online“ auf den Markt. Die IoT- Plattform ermöglicht die Visualisierung, Steuerung und Optimierung von Produktionsprozessen durch die Anbindung, Verknüpfung und Verarbeitung von Daten aus verschiedenen Systemen und Anlagen. Die Plattform wurde um leistungsfähige Funktionen und Services erweitert, die sicher, effizient und flexibel einsetzbar sind und Daten nutzbar machen.

sphinx open online kann als IoT-Plattform aus der Cloud oder on Premise eingesetzt werden. Die über einen Designer frei gestaltbaren Bedienoberflächen wurden um Tabellen, Diagrammdarstellungen und Karten erweitert. Die Nutzung ist sowohl vom Arbeitsplatz als auch mobil oder auf Bildschirmen in der Produktion möglich. Aus den verschiedenen angebundenen Systemen können Daten miteinander kombiniert, zentral überwacht und aufgezeichnet werden. Alarmierungen, Kurvenauswertungen, Reports, zeitgesteuerte und automatisierbare Abläufe inklusive der Ansteuerung von Systemen werden damit ermöglicht. Hinzu kommen offene Schnittstellen zu ERP-Systemen und externe Services. Auf dieser Basis wurden bereits zahlreiche Lösungen für die Industrie 4.0, das Energiemanagement und vieles mehr realisiert.

Usability, grafische Auswertungen und Automatisierung
Die Version 6.0 wartet unter anderem mit neuen Funktionen zur erhöhten Benutzerfreundlichkeit auf. Die Plattform besitzt eine komplett browserbasierte Oberfläche ohne spezifische Plugins und ist bei Bedarf auch in bestehende Web-Oberflächen anderer Anwendungen integrierbar. Ein mobilfähiges Frontend für IoS und Android sowie die Möglichkeit der Nutzung aus der Cloud geben den Handlungsspielraum, den verteilte Prozesse erfordern. POCs können bei geringem Risiko schnell umgesetzt werden.

Die neue Version der Software visualisiert Informationen mit Positionsbezug auf Karten und stellt die dynamischen Informationen auch in Tabellenform dar. Außerdem bietet sie Funktionen für die Adhoc-Analyse von Zeitreihen (Big Data).

Datenanbindung, Integration von Smart Devices und Automatisierung
Ein praxiserprobter OPC-UA Adapter fungiert als Schnittstelle zur verschiedenen Steuerungen und Anlagen. So kann die Plattform für Industrie 4.0-Anwendungen SPS-Steuerungen lesend und schreibend anbinden und produktionsrelevante Daten mit ERP-Systemen austauschen. Der Scripting Service mit einer Realtime Rules Engine ermöglicht automatisierbare Eingriffe sowie zeit- und ereignisgesteuerte Abläufe.

Das neue Raspberry Pi Kit ermöglicht Eigenentwicklungen und eine einfache Anbindung von Sensorik/Aktorik über das lokale Netzwerk oder die Cloud. Ein Agent Kit zur Integration auf intelligenter Hardware unterstützt Hersteller bei der Vernetzung mit smarten Devices.

Skalierbarkeit, Mandantenfähigkeit und Geschäftsmodelle
Die Version 6 der IoT-Plattform „sphinx open online“ ist hoch skalierbar durch Virtualisierung und Cloud-Betrieb. Ein leistungsfähiges Berechtigungssystem ermöglicht Multimandanten, Multiuserbetrieb, rollenbasierten Zugriff und Eingriffsmöglichkeiten. Der Applikations-Lebenszyklus wird dabei von der Erstellung bis zum Rollout inklusive Anpassungen und Erweiterungen durchgängig unterstützt und minimiert die laufenden Betriebskosten. Änderungen können im laufenden Betrieb vorgenommen werden. Die Abrechnung erfolgt bedarfsabhängig als Mietmodell, aus der Cloud oder on Premise.

„Nach zahlreichen erfolgreichen Projekten prognostizieren wir für sphinx open online ein überdurchschnittliches Wachstum und werden mit Forschungs-, Integrations- und Anwendungspartnern praxistaugliche, innovative Lösungen schaffen. Die Plattform wird in Zusammenarbeit mit Kunden ständig erweitert, um so beispielsweise durch Prognose- und Optimierungsverfahren mehr Nutzen aus den gewonnenen Daten zu generieren“, erklärt Siegfried Wagner, Geschäftsführer der in-integrierte informationssysteme GmbH.

Die 1989 gegründete in-integrierte informationssysteme GmbH mit Sitz in Konstanz unterstützt ihre Kunden bei der Wertschöpfung aus Daten durch Software-Produkte und Lösungen in den Bereichen Industrie 4.0, IoT, Collaborative Engineering und Collaborative Enterprise.

Die in-GmbH ist Hersteller von sphinx open – eine Software zur Online-Visualisierung, die sich seit vielen Jahren in zahlreichen Managementsystemen und mobilen Anwendungen im Einsatz befindet. Mit sphinx open online steht eine praxisbewährte IoT-Plattform aus der Cloud oder OnPremise zur Verfügung. Diese ermöglicht die schnelle Umsetzung von Industrie 4.0-Lösungen. Die Anbindung von diversen Datenquellen, flexible Visualisierung und HMI, Alarmierung, Charting, Reporting, Analyse und weitere digitale Services stehen zur Verfügung. Eingriffe können durch den Menschen oder regelbasiert erfolgen. Auf dieser Basis entstehen in enger Zusammenarbeit mit Partnern und Kunden innovative, stetig ausbaufähige und nachhaltig betreibbare Softwarelösungen.

Für international tätige Industrieunternehmen berät, konzipiert und realisiert die in-GmbH zudem im Bereich Kollaborations- und Kommunikationsplattformen (Collaborative Enterprise), Portale und Fachanwendungen zur Optimierung der Zusammenarbeit – intern und mit Partnern.

Namhafte Hersteller von Leitstands-Software, Automotive OEMs, Zulieferer, Anlagen- und Maschinenbauer, Hersteller von Smarten Produkten, Luft- und Raumfahrtunternehmen, Forschungseinrichtungen und Hochschulen zählen zum Kundenstamm.

Weitere Informationen unter www.in-gmbh.de, www.sphinx-open.de, www.weblet.de

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Wirtschaft Handel Maschinenbau

50 Jahre IE, 50 Jahre Industriebau: von der einfachen Hülle zur Raummaschine

Industriebauexperte IE Group feiert Jubiläum

50 Jahre IE, 50 Jahre Industriebau: von der einfachen Hülle zur Raummaschine

Zürich, 29.11.2016 – Als IE 1966 in Zürich gegründet wurde, war ein Industriebau nicht viel mehr als eine einfache architektonische Hülle, die Produktionsanlagen gegen Wind und Wetter schützt. Möglichst kostengünstige Bauten „von der Stange“ aus Stahl und Beton gehörten damals zum Standard. Die Geschäftsidee von IE war eine andere: Industriebauten sollten massgeblich zur Effizienz in der Produktion beitragen. Das Rezept: Gebäude und Produktionsprozesse optimal aufeinander abstimmen und zukünftige Entwicklungen und Anforderungen berücksichtigen.

50 Jahre später verfolgt IE diese grundlegende Idee noch immer – allerdings mit wachsenden Standards. Mittlerweile beschäftigt das Unternehmen 85 Mitarbeiter in Zürich, München und Nyon, die für Kunden wie Georg Utz AG, Stryker GmbH, Hügli Nahrungsmittel GmbH, Frischpack GmbH, B.Braun und Nestle Industrie-bauten planen und realisieren. „08/15-Gebäude von der Stange mögen billig sein. Für die Unternehmen werden sie trotzdem sehr oft zu einer unflexiblen, zu kurz gedachten Fehlinvestition“, sagt Armin Ballweg, Mitglied der Gruppenleitung der IE Group. „Denn wer ein Gebäude besitzt, das nicht auf die Produktionsprozesse in seinem Inneren abgestimmt ist, der muss täglich mit arbeitsintensiven Mass-nahmen gegensteuern. Man sollte stattdessen das Gebäude als Teil der Produktion begreifen, das genauso wohlüberlegt geplant werden muss wie die Anlagen selbst. Erst dann verdient ein Industriebau seinen Namen und wird selbst zur Maschine.“

Um dieses Ziel zu erreichen, betrachtet IE einen Betrieb ganzheitlich und versucht, alle Stellschrauben aufeinander abzustimmen. In erster Linie zählen dazu die Planung von Material- und Personenfluss im Zusammenspiel mit Produktions-anlagen, Haustechnik und Gebäude. Dazu gehören aber auch spezielle Dienstleistungen, zum Beispiel entwickelt IE massgeschneiderte Sauber- und Reinraumkonzepte, untersucht das Potenzial erneuerbarer Energien und der Rückgewinnung von Energie aus Abwärme, versucht Stillstandszeiten von Anlagen mit Hilfe passender Innenausbauten so weit wie möglich zu minimieren und entwickelt Masterpläne für die gesamte Arealentwicklung eines Betriebs, um die Fläche bestmöglich auszunutzen. Bei allen Planungen steht die Prämisse an erster Stelle, die Zukunftssicherheit des Produktionsgebäudes zu gewährleisten.

Erfolgsentscheidend für IE ist ein hohes Qualifikationsniveau der Mitarbeiter, denn die Zusammenarbeit in den interdisziplinären Teams ist anspruchsvoll. Sie bestehen aus Bau- und Betriebsplanern, Architekten, Wirtschafts- und Maschineninge-nieuren, Logistik- und Gebäudetechnik-Experten. „Unser Trumpf im Kampf um die besten Talente ist unser IE-Beteiligungsmodell“, erklärt Klaus Steupert, Mitglied der Gruppenleitung. „Jeder Mitarbeiter besitzt IE-Aktien und wird so selbst zum Unternehmer. Das stärkt nicht nur Motivation und Eigeninitiative. Auch die Bindung zur IE ist einzigartig. Die meisten Mitarbeiter kommen im Alter von 35-40 Jahren zu uns und bleiben bis zur Pensionierung. Das zahlt sich auch für unsere Kunden durch eingespielte Prozesse aus.“

Im Laufe der Jahre ist IE zu einer Gruppe von Branchenspezialisten angewachsen. Allen gemeinsam ist der Ansatz, Betriebs- und Bauplanung miteinander zu verzahnen und konsequent von innen nach aussen zu bauen. Jeder der fünf IE-Bereiche ist auf eine Branche spezialisiert und beschäftigt Experten, die jahrelange Erfahrung in der jeweiligen Branche besitzen. So ist IE Food auf die Lebensmittel-industrie spezialisiert, IE Plast auf die Kunststoffindustrie, IE Technology auf die Hightech-Branche, IE Life Science auf Unternehmen aus der Pharma-, Biotechnologie sowie Kosmetikbranche und IE Graphic betreut Kunden aus der Druck- und Verpackungsindustrie. Insgesamt erwirtschaftet die IE Group im Jubiläumsjahr 2016 einen Umsatz von rund 80 Millionen Schweizer Franken.

Über IE Group
Die IE Group beschäftigt derzeit 85 Bau- und Betriebsplaner, Architekten, Wirtschafts- und Maschineningenieure sowie Logistik- und Gebäudetechnik-Experten. Mit heute drei Büros in Zürich, München und Nyon ist die Gruppe seit 1966 am Markt und realisiert Projekte für die Lebensmittel-, Kunststoff-, Life Science-, Technologie-Industrie sowie Druck- und Verpackungsindustrie. IE-Kunden bekommen Betriebs- und Bauplanung aus einem Guss, sowohl bei Neubauten wie auch bei Erweiterungen einer bestehenden Anlage. Am Ende stehen nachhaltige Industriebauten: effizient, emissionsarm und flexibel nutzbar.

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Die IE Group beschäftigt derzeit über 80 Bau- und Betriebsplaner, Architekten, Wirtschafts- und Maschineningenieure sowie Logistik- und Gebäudetechnik-Experten. Mit heute vier Büros in Zürich, München, Frankfurt und Nyon ist die Gruppe seit 1966 am Markt und realisiert Projekte für die Druck- und Verpackungsindustrie wie für die Lebensmittel-, Kunststoff-, Life-Science und Technologieindustrie. IE Kunden bekommen Betriebs- und Bauplanung aus einem Guss, sowohl bei Neubauten wie bei Erweiterungen einer bestehenden Anlage. Am Ende stehen nachhaltige Industriebauten: effizient, emissionsarm und flexibel nutzbar.
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Wirtschaft Handel Maschinenbau

BRAIN und PS Biotech kooperieren auf dem Gebiet der biotechnologischen Prozessoptimierung

(Mynewsdesk) Zwingenberg und Aachen 14 Juni 2016. Das Unternehmen B.R.A.I.N. Biotechnology Research and Information Network AG („BRAIN AG“; ISIN DE0005203947 / WKN 520394) und das Aachener Startup Unternehmen PS Biotech GmbH kooperieren auf dem Gebiet der Optimierung biotechnologischer Produktionsprozesse. Im Rahmen der von der BRAIN AG koordinierten strategischen Allianz NatLifE 2020, welche seit März erfolgreich in der 2. Förderphase vom BMBF co-finanziert wird, arbeitet PS Biotech GmbH zusammen mit BRAIN an der Optimierung der Substratbereitstellung bei der Biofermentation.

Das 2013 gegründete Unternehmen PS Biotech ist ein Spin off der RWTH Aachen und ist spezialisiert auf die Entwicklung polymerer Freisetzungssysteme zur Realisierung von Fed-Batch Fütterung im Kleinkulturmaßstab. In der im März 2016 gestarteten zweiten Förderperiode der NatLife 2020 Allianz werden von der BRAIN besonders sichere und robuste mikrobielle Expressionssysteme entwickelt, die in den nächsten Jahren zur Produktion von Proteinen, Peptiden oder Naturstoffen für die Lebensmittel- und Kosmetikindustrie genutzt werden sollen.

Die PS Biotech GmbH wird im Rahmen des Projektes individuell abgestimmte Freisetzungssysteme zur optimierten Fütterung der Mikroorganismen entwickeln, welche eine frühe Selektion der optimalsten Produktionsstämme unter produktionsnahen Bedingungen ermöglicht. „Die Zeit von der Entwicklung bis zur Produktion wird durch die Nutzung dieser Technologie signifikant verkürzt“, sagt Sebastian Selzer von PS Biotech. „Darüber hinaus wird der Entwicklungsgang mit Hilfe der polymerbasierten Technologie robuster und ressourceneffizienter gestaltet.“

Die in dem gemeinsam entwickelten Verfahren einsetzbaren mikrobiellen Expressionssysteme sind dabei sehr vielseitig und umfassen unter anderem die Hefe Pichia pastoris, die gern zur Produktion von Proteinen und Peptiden eingesetzt wird. Aktuell wird in der Kooperation ein Glycerin-freisetzendes Polymersystem in der Mikrotiterplatte entwickelt, das speziell auf die Kultivierung von Pichia pastoris abgestimmt ist.

„Durch die Nutzung der polymerbasierten Freisetzungssysteme sowohl im Screening als auch in der Prozessentwicklung verspricht sich BRAIN eine Zeitersparnis von mehr als 30% im Vergleich zu klassischen Verfahrensentwicklung“, stellt Dr. Christian Naumer, Plattform-Koordinator BioProcess Development von BRAIN fest. „Zusätzlich ist es in den prozessnahen Mikrotiterplatten möglich, eine Vielzahl von potentiellen Produktionsstämmen parallel zu analysieren und so den bestmöglichen Stamm frühzeitig im Prozess zu identifizieren. Ein weiterer Vorteil liegt in der guten Übertragbarkeit der im Screening erzielten Ergebnisse bei der Prozessentwicklung auf größere Maßstäbe, was dazu führt, dass das Scale Up in unseren Anlagen wesentlich vereinfacht wird.“

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Die BRAIN AG gehört in Europa zu den technologisch führenden Unternehmen auf dem Gebiet der industriellen weißen Biotechnologie. Im Rahmen von strategischen Kooperationen identifiziert und entwickelt die BRAIN AG für Industrieunternehmen in der Chemie-, Pharma-, Kosmetik- und Nahrungsmittelbranche innovative Produkte und Lösungen auf Basis der in der Natur vorhandenen aber bislang unerschlossenen biologischen Vielfalt. Die aktiven Produktkomponenten ermittelt die BRAIN AG im unternehmenseigenen BioArchive, das zu den umfangreichsten Archiven seiner Art gehört. Seit der Unternehmensgründung im Jahr 1993 ist die BRAIN AG über 100 strategische Kooperationen mit nahezu allen relevanten Akteuren der chemischen Industrie eingegangen. Zu den Kooperationspartnern zählen unter anderem BASF, Bayer Schering, Clariant, DSM, Emscher Genossenschaft, Evonik, Fuchs, Henkel, Nutrinova, RWE, Sandoz, Südzucker und Symrise. Das Unternehmen beschäftigt zurzeit 120 hoch qualifizierte Mitarbeiter.
Die 2010 initiierte Industrialisierungsstrategie (BioIndustrial), welche als zweite Säule des Geschäftes neben dem Kooperationsgeschäft (BioScience) aufgebaut wurde, konnte erfolgreich ausgebaut werden. Sie erlaubt der BRAIN AG in der BRAIN Gruppe den Zugriff auf die gesamte Wertschöpfungskette verschiedener lukrativer Märkte von der Identifizierung biologischer Lösungen, deren Entwicklung sowie der Implementierung dieser in den Zielindustrien. Zurzeit sind in der BRAIN Gruppe sechs erfolgreich am Markt agierende Unternehmen konsolidiert.

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Computer IT Software

3D-Simulation der nächsten Generation: DUALIS zeigt Visual Components 4.0 auf der AUTOMATICA

Robotersimulation, Materialfluss- und Anlagenplanung auf einer Plattform

3D-Simulation der nächsten Generation: DUALIS zeigt Visual Components 4.0 auf der AUTOMATICA

Visual Components

Dresden, 23. Mai 2016 – Die DUALIS GmbH IT Solution ( www.dualis-it.de ) präsentiert vom 21. bis 24. Juni auf der „AUTOMATICA 2016“ in München automatisierte Planungs- und Produktionsprozesse der intelligenten Fabriken. Analog zum Veranstaltungsmotto „qualitativ besser, schneller und günstiger herstellen“ zeigt das Unternehmen am Visual Components-Gemeinschaftsstand B5/402 seine smarten Produkte. Im Zuge dessen stellt das Unternehmen die nächste Generation der Produktfamilie von Visual Components vor. Diese Plattform zur dreidimensionalen Robotersimulation, Materialfluss- und Anlagenplanung bietet zahlreiche Neuerungen.

DUALIS ist der älteste Vertriebspartner von Visual Components und verfügt über langjährige Simulationserfahrung durch die Anpassung der Lösung an die spezifischen Kundenanforderungen. Zudem hat sich DUALIS mit seinem Produkt GANTTPLAN zur digitalen Vernetzung von Produktions- und Managementebene einen Namen gemacht.

Simulieren und visualisieren: Visual Components neu aufgelegt
Auf der AUTOMATICA 2016, der 7. internationalen Fachmesse für Automation und Mechatronik, präsentieren DUALIS, Visual Components und Delfoi die nächste Generation der 3D-Produktsuite zur Simulation:

Neben zahlreichen funktionalen Optimierungen stellt Visual Components die Produktfamilie mit der neuen Version 4.0 strategisch völlig neu auf. Die bisherigen einzelnen Lösungen wie 3D-Simulate, 3D-Realize und 3D-Realize R verschmelzen künftig in der Basisplattform Visual Components Essentials. Diese beinhaltet Standardfunktionen zur Robotersimulation, Materialfluss- und Anlagenplanung. Sie ermöglicht die Layout-Erstellung, Basis-Roboter-Teaching, Simulation und besitzt CAD-Import-Funktionalitäten. Darüber hinaus gibt es optionale Upgrades: ein Modeling Pack und ein Robotics Partner Pack, das beispielsweise für die tiefgreifende Offline-Programmierung zum Einsatz kommt. Die Endausbaustufe namens Visual Components Premium ist ein All-in-One-Paket.

Vernetzte und automatisierte Prozesse planen und optimieren
Visual Components Essentials wird als Grundplattform für die Abbildung, Analyse und Optimierung des Materialflusses in einzelnen Anlagen und Roboterzellen oder in gesamten Produktionslinien auf Basis einer vorhandenen Komponentenbibliothek eingesetzt. Der Schwerpunkt liegt auf der kundenspezifischen Parametrisierung der Komponenten im Rahmen der Layouterstellung. Die innovative Snap-together-Funktionalität ermöglicht es dem Anwender, je nach Umfang innerhalb kürzester Zeit 3D-Layouts zu erstellen und diese auf deren Machbarkeit zu überprüfen. Mit Hilfe der integrierten CAD-Reader lassen sich Modelle unterschiedlichster Formate einfach importieren und in das Simulationsmodell einbinden. Die kundenspezifisch konfigurierten Linien und Layouts können zur professionellen Verkaufsunterstützung einfach in Präsentationen oder Marketingunterlagen eingebunden werden. Mit geringem Aufwand lassen sich Analysen, Statistiken, qualitativ hochwertige Bilder, animierte 3D-PDFs oder 2D-Konstruktionszeichnungen im DXF- oder DWG-Format der gewünschten Konfiguration erstellen.

Die umfangreiche .NET API ermöglicht eine beliebige Individualisierung, Erweiterung und Vernetzung der Softwareplattform gemäß den Kundenanforderungen und bietet ebenfalls die Möglichkeit, die Software in bestehende unternehmenseigene Applikationen einzubinden.

Diese und weitere Neuerungen stellt DUALIS auf der AUTOMATICA vor. Darüber hinaus bietet das Unternehmen Informationen über sein APS (Advanced Planning and Scheduling) GANTTPLAN zur Auftragsfeinterminierung. Durch die Lösungen zur Simulation, Terminierung und Optimierung von Materialflüssen sowie vernetzten Produktionsprozessen profitieren Unternehmen von Transparenz, Planungssicherheit und Kosteneinsparungen.

Die 1990 gegründete DUALIS GmbH IT Solution mit Sitz in Dresden hat sich auf die Entwicklung von Software und Dienstleistungen rund um Simulation, Prozessoptimierung und Auftragsfeinplanung spezialisiert. Zur Produktpalette zählen das Feinplanungstool GANTTPLAN sowie ISSOP (Intelligente Software für Simulation und Optimierung in Produktion und Logistik) und die 3D-Produksuite Visual Components. Die DUALIS-Produkte sind in zahlreichen namhaften Anwendungen in der Großindustrie und in mittelständischen Unternehmen im Produktions- und Dienstleistungssektor integriert. Consulting und Services zur strategischen und operativen Planung runden das Leistungsspektrum von DUALIS ab.

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Wissenschaft Technik Umwelt

Gegen Energiepreisschwankungen gerüstet:

Lagerhaltung erleichtert die Kostenkalkulation

Gegen Energiepreisschwankungen gerüstet:

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sup.- Niemand kann die Entwicklung der Energiepreise für die kommenden Monate genau prognostizieren. Selbst die Vorhersagen ausgewiesener Experten erweisen sich manchmal schon nach wenigen Wochen als Fehleinschätzung, weil einer der vielen Einflussfaktoren aus Politik, Wirtschaft, Gesellschaft oder Klima eine unerwartete Wendung nimmt. Die Zeiträume, für die Unternehmen und Gewerbebetriebe ihre Markt-, Investitions- und Personalentscheidungen treffen müssen, sind dagegen auf Jahre ausgelegt. Um trotzdem ein möglichst hohes Maß an Planungssicherheit zu erreichen, ist es in den meisten Fällen eine empfehlenswerte Strategie, sich durch die Lagerhaltung der benötigten Brennstoffe von kurzfristigen Preisschwankungen unabhängig zu machen. Gerade dort, wo Wärmeerzeugung für Arbeitsplätze oder Produktionsprozesse ein wesentlicher Bestandteil der betrieblichen Abläufe ist, erleichtern firmeneigene Tanks mit großzügigen Kapazitäten die Kostenkalkulation.

Von der Flexibilität bei Kaufzeitpunkt und -menge, die durch die Lagerhaltung ermöglicht wird, kann in Deutschland an jedem beliebigen Unternehmensstandort profitiert werden. Leitungsunabhängige Brennstoffe wie Heizöl, Flüssiggas oder Biomasse werden dort mit Lieferfahrzeugen direkt zu den jeweiligen Tank- und Behältersystemen gebracht. Die Summe dieser Tankinhalte in privatem oder gewerblichem Besitz bildet Deutschlands größte Energiereserve und bedarf deshalb einer bestmöglichen Qualitätssicherung. Zu diesem Zweck ist bereits vor mehr als zehn Jahren das RAL-Gütezeichen Energiehandel eingeführt worden. Diese Kennzeichnung leistet Orientierungshilfe bei der Auswahl zuverlässiger Brennstoff-Lieferanten, weil sie nur an speziell kontrollierte Anbieter vergeben wird (www.guetezeichen-energiehandel.de). Gewerbliche Abnehmer, für die die zeitliche Reichweite ihrer Tanks eine wichtige Geschäftsgrundlage ist, verfügen auf diese Weise beim Einkauf von Energie über eine dauerhafte Kontrollinstanz hinsichtlich der Liefermenge und der Produktgüte. Zu den Prüfkriterien für das RAL-Gütezeichen gehören die Eichgenauigkeit der Zähleranlagen an den Lieferfahrzeugen und die Funktionsfähigkeit der Mischvorrichtungen zur Dosierung so genannter Additive. Diese Beigaben in bestimmten Heizöl-Premiumvarianten optimieren unter anderem die Alterungsstabilität des Brennstoffs und bekommen einen höheren Stellenwert, je größer die Lagerkapazitäten der Tanks sind.

Supress ist ein Dienstleister für elektronisches Pressematerial zur schnellen und kostenfreien Reproduktion. Unsere Seiten bieten ein breites Spektrum an Daten und Texten zu Themen wie modernes Bauen, Umwelt, Medizin und Lifestyle. Passende Grafiken und Bilder stehen ebenfalls zur Verfügung. Unser Webauftritt ist für eine Auflösung von 1024 x 768 Bildpunkte optimiert. Bei Abdruck wird die Zusendung eines Belegexemplars erbeten.

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Auto Verkehr Logistik

Lokalisierungstechnologien liegen im Trend der Zeit

Fraunhofer-Institut in Nürnberg informiert über neue Entwicklungen in der Logistikbranche

Lokalisierungstechnologien liegen im Trend der Zeit

(NL/4519687037) Regensburg/ Nürnberg, 31. März 2014 Lokalisierungstechnologien werden in immer mehr Wirtschaftszweigen zum Standard – allen voran in der Logistik, wo sie bereits jetzt vielfach eingesetzt werden. Rund 70 Teilnehmer informierten sich im März in einer Vortragsveranstaltung des am Fraunhofer IIS angesiedelten Zentrums für Intelligente Objekte ZIO und des Bayerischen IT-Logistikclusters über Lokalisierungstechnologien in der Logistik.

Ein Höhepunkt der Veranstaltung waren die Technologie- und Anwendungsdemonstrationen im Test- und Anwendungszentrum L.I.N.K. Über die Dauer von 1,5 h wurde den Teilnehmern das derzeitige Highlight in der deutschen Forschungs- und Entwicklungslandschaft für drahtlose Lokalisierungs- und Funktechnik vorgestellt. Das Zentrum steht für konsequente Weiterentwicklung neuer Lokalisierungs- und Kommunikationssysteme.

„Real-Time-Locating-Systeme“ verfolgen den Materialfluss

Der eigentliche Teil der Veranstaltung begann mit dem Vortrag von Prof. Dr. Alexander Pflaum, Leiter des Zentrums für Intelligente Objekte ZIO. Er referierte über das Thema Lokalisierung in der Logistik Einsatzpotenziale, Herausforderungen und Lösungsansätze. Den Praxisbezug bracht Prof. Dr. Franz Demmelmeier von der SEP Logistik AG aus Weyarn auf den Punkt. Er stellte Real-Time-Locating-Systeme vor, mit denen der Materialfluss mit Hilfe von Staplernavigation verfolgt und optimiert werden kann.

Optimierte Produktionsprozesse durch RFID und Lokalisierungssysteme

Marc Faßbinder Gruppenleiter am Fraunhofer-Institut für Integrierte Schaltungen IIS präsentierte zusammen mit Dr. Joachim Metter von der PPS GmbH die Optimierung von Produktionsprozessen in der Halbleiterindustrie durch RFID-und Lokalisierungssysteme. Christoph Hohmann von der Fraunhofer-Arbeitsgruppe für Supply Chain Services SCS definierte weiter Intelligente Kennzahlenermittlung für Flurförderzeuge. Abschließend demonstrierte Alec Essati, Geschäftsführer der Zeno Track GmbH, ein umfassendes Fahrzeugmanagement und innovative Fahrerassistenzsysteme in der innerbetrieblichen Logis.

Weitere Informationen zu dieser Veranstaltung sowie die Präsentationen zum Download (pdf) unter www.it-logistik-bayern.de.

Das Bayerische IT-Logistikcluster steht allen Unternehmen mit Kompetenz im IT Logistikbereich offen. Wir bündeln darin IT-Logistik-Kompetenzen und möchten unseren Mitgliedern durch gemeinsame Projekte sowie Marketing- und PR-Aktivitäten Wettbewerbsvorteile verschaffen. In unseren Foren und Workshops arbeiten wir daran, Zukunftsfelder der IT-Logistik zu identifizieren, um daraus unternehmensübergreifende Projekte abzuleiten und zu initiieren. Die R-Tech GmbH organisiert das Bayerische IT-Logistikcluster.
www.it-logistik-bayern.de

Bayerisches IT-Logistikcluster
Uwe Pfeil
Bruderwöhrdstr. 15 b
93055 Regensburg
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Wirtschaft Handel Maschinenbau

Optimierte Maschinenverfügbarkeit und positive Auswirkung auf die Kosten

Ingenics Projekt zur nachhaltigen Rüstzeitreduzierung bei der Wyrsch AG

(Ulm/Freienstein, Schweiz) – Der Wyrsch AG, einem hochspezialisierten mittelständischen Hersteller und Zulieferer von feinmechanischen Präzisionsteilen und mechanischen Baugruppen ist es gelungen, Rüstzeiten in der Produktion in kürzester Zeit massiv zu reduzieren. In mehreren Workshops des technischen Beratungsunternehmens Ingenics AG wurden Produktions- und Rüstprozesse analysiert, standardisiert und nachhaltig verschlankt. In wenigen Monaten werden die im Zuge des Projekts ausgebildeten internen Rüsttrainer die Prozesse eigenständig weiter optimieren können.

Rüstprozesse sind komplexe Vorgänge: Materialien und Werkzeuge müssen pünktlich, in der richtigen Menge und Qualität bereitstehen. Neben dem Maschinenbediener oder Einrichter sind Qualitätssicherung, Fertigungssteuerung, Werkzeugservice und interne Zulieferer sowie die Logistik involviert. Da nachhaltige Optimierungserfolge die bestmögliche Kooperation aller Instanzen voraussetzen, diese aber in der Regel substanzielle Änderungen befürchten, ist es kaum möglich, interne Lösungen zu entwickeln und umzusetzen, die von allen Seiten akzeptiert werden. So liegt es nahe, ein spezialisiertes technisches Beratungsunternehmen als neutralen Partner hinzuzuziehen.

Rüstvorgänge bedeuten erst einmal Produktionsstillstand. Gelingt es, den Zeitaufwand für das Rüsten zu reduzieren, nimmt die Produktivität zu. In vielen Fällen ist es möglich, durch strategische Optimierung eine Zeitersparnis von über 50 Prozent zu realisieren. Wo schnelleres Rüsten auch häufigeres Rüsten ermöglicht, führt die Optimierung meist auch zu reduzierten Lagerbeständen und damit zu beträchtlichen Einsparungen bei Logistik- und Kapitalkosten.

Die Wyrsch AG ist für Unternehmen aus aller Welt tätig, die die Herstellung von hoch anspruchsvollen Teilen und Komponenten Spezialisten überlassen. In der Hauptsache arbeitet Wyrsch für Anbieter von Medizintechnik (Instrumente, Endoskopie) und Medizinprodukten (Implantate) sowie Unternehmen aus der Biotechnologie, der Telekommunikation, der Luft- und Raumfahrt, der Verfahrens- und Umwelttechnik sowie der Uhrenindustrie. Rund 70 Prozent der Aufträge entfallen auf den Bereich Medizin und Instrumente. Das Produktspektrum passt sich ständig den Kundenwünschen an und ist insofern von kontinuierlicher Innovation geprägt. Besondere Kompetenzfelder sind die spanabhebende Bearbeitung hochlegierter Stähle unter Einhaltung engster Toleranzen sowie Montageoperationen inklusive spezialisierter Funktionsprüfungen. Das Renommee beruht auch auf der Bereitschaft, ständig Überdurchschnittliches zu leisten und auf die diversifizierte Nachfrage zu reagieren. Dem Management ist klar, dass permanent an der Rationalisierung der Prozesse gearbeitet werden muss, um weiter im internationalen Wettbewerb bestehen zu können. „Wir wollen unter allen Umständen unsere Konkurrenzfähigkeit und Flexibilität weiterentwickeln, und wir haben den Ehrgeiz, nicht nur gleich teuer zu sein wie unsere internationalen Wettbewerber, sondern preiswerter“, erklärt Geschäftsführer Christoph Meier. Dafür müsse Wyrsch auf allen Ebenen noch effizienter werden.

Mit Stefan Meitinger – Senior Berater und Rüstexperte bei Ingenics – hat Wyrsch den passenden Berater gefunden. Das Vertrauen zu Meitinger, selbst gelernter Werkzeugmacher und Staatlich geprüfter technischer Betriebswirt sei schnell aufgebaut gewesen, nachdem es diesem scheinbar mühelos gelang, die rund 50 Mitarbeiter zu motivieren, sagt Christoph Meier. „Ich sehe, dass ein Motivationsschub durch die Firma geht und ich bin überrascht, dass man den Schalter so schnell umlegen konnte.“ Schnell heißt in diesem Fall: in einem Vierteljahr.

Um von Projektbeginn an alle Beteiligten aller Instanzen „mitzunehmen“, gehört es zu den ersten Aufgaben eines Workshops, zu zeigen, wie attraktiv die Summe der Maßnahmen sein kann – und dass sich bereits mit geringem Aufwand in kürzester Zeit erste signifikante Erfolge erreichen lassen. Lassen sich z. B. durch Paralleloperationen, sicherere Prozesse, optimierte Wege etc. die Rüstzeiten einer Maschine halbieren, so können die Losgrößen, der Logistikaufwand sowie die Lagerkapazitäten deutlich optimiert werden. Eine Reduzierung zwischen 25 und 60 Prozent ist in den meisten Fällen realistisch. Das erfordert zwar eine Vielzahl von Einzelmaßnahmen, größere Investitionen sind aber in aller Regel nicht erforderlich.

Konkret definiert hatte man bei Wyrsch den Handlungsbedarf nicht, ehe sich das Management zum ersten Mal mit Stefan Meitinger zusammensetzte. Aber man war sich des Umstands bewusst, dass es bei den Rüstzeiten ein erhebliches Potenzial gab. Allerdings gab es auch andere Bereiche in der Produktion zu bearbeiten. „Wir haben schnell erkannt, dass wir uns mit dem gesamten Shopfloor beschäftigen müssen,“ sagt Produktionsleiter Michael Bendel.

Dieses Thema wurde umso wichtiger, je mehr es galt, die Nachhaltigkeit der Ergebnisse aus den Rüstworkshops abzusichern, das Thema Führung ins Bewusstsein zu rücken und die Rahmenbedingungen insgesamt zu optimieren. „Im Rahmen des Shopfloor-Managements können wir viele Nebenthemen bearbeiten, z. B. die Kanbaneinführung oder Layout-Themen“, sagt Stefan Meitinger. Michael Bendel setzt vor allem große Erwartungen in den KVP für eine prozesssichere Fertigung.

Bereits im ersten Rüstworkshop wurden 34 Sofortmaßnahmen beschlossen – nicht zuletzt um die Mitarbeiter vom Nutzen des Projekts zu überzeugen und durch schnelle Erfolge weiter zu motivieren. Es begann allerdings auch bereits – nach der Methode „Training-on-the-Job“ – die Ausbildung der internen Rüsttrainer, die später selbst die Leitung der Workshops übernehmen werden.

Heute liegt für jeden Rüstvorgang ein Handbuch vor, das die Mannschaften selbst erarbeitet haben. Für die Geschäftsführung ist inzwischen sicher, dass die Reduzierung der Rüstzeiten auf jeden Fall bei 50 bis 60 Prozent liegen wird. Was zu Beginn als ein klassischer Rüstworkshop gedacht war, hat zusätzliche Perspektiven für ergänzende Optimierungsmaßnahmen eröffnet. Die Ablauforganisation, Themen wie Kanban, Layout-Planung, Arbeitsorganisation etc. gehen über den ersten Ansatz weit hinaus, versprechen aber zusätzliche Effekte für die Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit.

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– DSCN7080.JPG – Signifikante Erfolge mit geringem Aufwand (3 MB)
– IMG-20130116-00112.jpg – Workshop bei der Wyrsch AG (0,3 MB)

Über Ingenics
Die Ingenics AG ist ein innovatives, expandierendes Beratungsunternehmen mit den Geschäftsfeldern Fabrik- und Produktionsplanung, Logistikplanung, Effizienzsteigerung Produktion sowie Effizienzsteigerung Office. Zu den Kunden gehört die Elite der deutschen und europäischen Wirtschaft. Über nationale Projekte hinaus ist die Ingenics AG ein gefragter Partner für die Planung und Realisierung weltweiter Produktionsstandorte, beispielsweise in Indien, China, den USA und Osteuropa. Derzeit beschäftigt Ingenics rund 300 Mitarbeiter unterschiedlichster Ausbildungsdisziplinen. Mit hoher Methodenkompetenz und systematischem Wissensmanagement wurden in über 30 Jahren mehr als 3.500 Projekte erfolgreich durchgeführt. Ingenics begleitet seine Kunden durch das komplette Projekt, von der Konzeption bis zur praktischen Umsetzung der Pläne.

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Effizienzsteigerung und Prozessoptimierung in der chemischen Industrie

Zukunftsfähige Wege zur Optimierung der Produktionsprozesse
Effizienzsteigerung und Prozessoptimierung in der chemischen Industrie
Chem-Academy

Die Leistungs- und Innovationsfähigkeit der chemischen Industrie sind Wachstumstreiber am Standort Deutschland. Allerdings nehmen die Anforderungen im gleichen Maße zu: Globaler Wettbewerb, höhere Bedarfe der einstigen Schwellenländer, Regulierungskosten durch REACH und GHS, die geringere Verfügbarkeit von Rohstoffen, steigende Energiekosten, etc. – wer wirtschaftlich arbeiten möchte, muss alle wertschöpfenden Prozesse fortlaufend optimieren.

Von zentraler Bedeutung in der chemischen Industrie sowie bei den ihr nachgeschalteten Anwendern ist die Produktion. Die Chem-Academy möchte die Gelegenheit nutzen und mit ihrer Fachtagung „Produktion in der chemischen Industrie“ einen Blick auf die Herstellungsprozesse werfen. Vom 30. Januar bis 1. Februar 2012 treffen sich Führungskräfte aus der chemischen Industrie in Hannover, um Best Practices im Produktionsprozess zu untersuchen, die über Jahre gewachsenen Strukturen auf den Prüfstand zu stellen und die Anforderungen an ein zukunftsfähiges Energiemanagement zu behandeln.

Welche Lösungen sich bewährt haben und wo Fallstricke lauern, wird im Mittelpunkt der Vorträge namhafter Unternehmen wie Merck KGaA, Borealis Polymer GmbH, Donau Chemie AG, Sasol Germany GmbH, Brenntag AG u.v.m. stehen. Eine Reihe von Vorträgen widmet sich der Produktivitäts- und Effizienzsteigerung. Dabei werden Wege zur Effizienzsteigerung und Stellschrauben für ein optimiertes Energiekonzept aufgezeigt.

Im Anschluss an das Tagungsprogramm findet am dritten Tag ein Workshop zum Thema „Prozessoptimierung bei Produktionsprozessen“ statt. Der Workshop ist auf Interaktion angelegt und gibt den Teilnehmenden die Möglichkeit, einen Maßnahmekatalog für ihre eigene Umgebung zu erarbeiten.

Weitere Informationen und das aktuelle Programm finden Sie unter: www.chem-academy.com/chp
Die Chem-Academy veranstaltet erstklassige Tagungen, Konferenzen und Workshops zu aktuellen Themen aus der chemischen Industrie. Die Veranstaltungen zeichnen sich durch einen hohen Praxisbezug und erfahrene Referenten aus Wissenschaft und Praxis aus.

Vereon AG, Chem-Academy
Stephan Mayer
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8280 Kreuzlingen
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