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Ferienhaus und Boot günstig mieten in Cape Coral

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Ferienhaus und Boot günstig mieten in Cape Coral

Ferienhaus Cape Coral

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Traumhafte Ferienhäuser bestehend aus mehreren Schlafzimmern, Badezimmern einem großen Wohnraum und einem beheizten Whirlpool sind in Cape Coral keine Seltenheit und warten darauf, gebucht zu werden. In unmittelbarer Nähe zum Strand liegen diese Villen in Bestlagen und sind daher sehr beliebt. Viele Ersturlauber bleiben daher ihr Domizil auch nachher treu und buchen regelmäßig über Jahre hinweg.

Ferienhaus Cape Coral von Deutsche vermieter
Die in Cape Coral offerierten Ferienhäuser haben alle deutschen Vermieter oder zumindest sprechen und verstehen sie deutsch. Zum Teil werden die Ferienhäuser Cape Coral mieten auch durch Agenturen vermittelt oder private Ferienhausbesitzer oder Inhaber mit den Agenturen interagieren. Das erleichtert die Kommunikation und erhöht gleichzeitig die Sicherheit. Auf dieser Homepage vermitteln wir ebenfalls Ferienhäuser in Cape Coral von Deutsche vermieter in Florida oder Deutschland, Österreich oder der Schweiz.

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Ferienhaus Cape Coral mit Boot
Eines der schönsten Sachen, die man in Cape Coral unternehmen kann ein Ferienhaus Cape Coral mit Boot mieten und mit dem Boot aufs Meer zu fahren. Es gibt allerdings auch Ferienhäuser in Cape Coral, die kein Boot haben und man kann nicht so ohne Weiteres raus aufs Meer fahren. Deshalb sollten Sie sich vorher erkundigen, ob ein Boot vorhanden ist oder nicht bzw. was inklusive ist. Manchmal kommt es, dass Sie gegen einen extra Obolus ein Boot mieten müssen oder es ist kostenlos mit dabei. Es macht im Übrigen sehr viel Spaß auf den vielen Wasserstraßen in Cape Coral entlang zu schippern. Für diesen Spaß kommen immer mehr Urlauber nach Florida.

Ferienhaus Cape Coral günstig
Wer sparen muss und im Urlaub nicht allzu viel Geld verprassen möchte, für den gibt es ein Ferienhaus Cape Coral günstig ab 499 Euro Miete pro Woche kosten. Dafür hat man aber auch einen eigenen Swimming-Pool und anderen Luxus bei der Ausstattung und dem Interieur des Hauses. Das Haus ist dann wahrscheinlich etwas älter, bietet jedoch jeglichen Komfort und Bequemlichkeit, was man vielleicht gar nicht erwarten würde. Ein Großteil der Eigentümer ist nicht auf die Einnahmen durch die Vermietung angewiesen, da sie reich sind. Sie wollen vor allem die laufenden Kosten abdecken.

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Eine gute Idee ist es, wenn man spontan nach Florida fliegen will, was mit einem Last Minute Urlaub durchaus möglich ist. Es sind jederzeit Anbieter bereit, auf die Schnelle ein Last Minute Angebot zur Verfügung zu stellen. Auf Anfrage können wir Ihnen dies ohne Probleme kommunizieren. Selbstverständlich können Sie so viel Geld sparen und die Ferien in Florida sind noch günstiger. Es ist nicht zwingend gesagt, dass der Sunshine State übertrieben teuer ist.

Ferienhaus Cape Coral mieten
Wer sich vorgenommen hat mit der ganzen Familie in Cape Coral, Florida seinen Urlaub zu verbringen, der sollte sich am besten an eine Deutsche Agentur wenden. Das ist die einfachste Lösung. Außerdem können Sie in Euro zahlen. Ansonsten zahlt man in Dollar, dabei müssen Sie den Wechselkurs beachten. Ein Ferienhaus Cape Coral für Ihren Florida Urlaub die beste Lösung für Freunde und Familien.

Ferienhaus Besitzer Cape Coral
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Floridablog.info Ferienhäuser und Boot zum Mieten in Florida

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Politik Recht Gesellschaft

Private Internetnutzung am Arbeitsplatz – EGMR zur Überwachung von Arbeitnehmern

Ein Beitrag von Alexander Bredereck, Fachanwalt für Arbeitsrecht Berlin und Essen, und Maximilian Renger, wissenschaftlicher Mitarbeiter.

Private Internetnutzung am Arbeitsplatz - EGMR zur Überwachung von Arbeitnehmern

Arbeitsrecht

Kündigung wegen privater Internetnutzung

Die Fälle von Kündigungen wegen privater Internetnutzung des Arbeitnehmers haben in letzter Zeit deutlich zugenommen. Die deutschen Gerichte haben sich dementsprechend auch schon wiederholt mit dem Thema beschäftigt. So entschied etwa das Landesarbeitsgericht Berlin-Brandenburg in einem Urteil vom 14. Januar 2016 (Aktenzeichen: 5 Sa 657/15), dass Arbeitnehmern, die in erheblichem Umfang während der Arbeitszeit im Internet unterwegs sind, eine fristlose Kündigung droht. Das LAG ließ zudem verlauten, dass der Arbeitgeber den Browserverlauf des Arbeitnehmers ohne dessen Zustimmung verwerten dürfe.

EGMR stärkt Rechte der Arbeitnehmer

Nun hat der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte in einer aktuellen Entscheidung Stellung zum Thema der Überwachung von Arbeitnehmern in diesem Zusammenhang bezogen (Entscheidung 61496/08 vom 05.09.2017). Arbeitgeber müssen demnach den Arbeitnehmer vorab über eine anstehende Überwachung seiner Onlineaktivitäten informieren. Das muss so eindeutig erfolgen, dass für den Arbeitnehmer Beginn und Ausmaß der Überprüfung klar erkennbar sind. Für die Maßnahmen benötigen Arbeitgeber zudem einen hinreichenden legitimen Grund und müssen mildere und weniger einschneidende Mittel als die Überwachung privater Mails bzw. Folgen als etwa eine Kündigung prüfen.

Regelung zur Internetnutzung am Arbeitsplatz

Das Urteil zeigt wieder einmal, dass eine konkrete Regelung zur Nutzung des Internets am Arbeitsplatz für Arbeitgeber sinnvoll ist. Wer privates Surfen über längere Dauer einfach hinnimmt, dürfte es später schwer haben, wegen dieses Verhaltens eine Kündigung auszusprechen. Die private Internetnutzung lässt sich im Rahmen des Arbeitsvertrages oder einer Betriebsvereinbarung verbieten. Hinsichtlich der Überwachung von Arbeitnehmern in diesem Zusammenhang wird es für Arbeitgeber zukünftig wohl nicht leichter, exzessives privates Surfen nachzuweisen.

Kündigungsschutzklage für Arbeitnehmer sinnvoll

Privates Surfen, chatten etc. am Arbeitsplatz und während der Arbeitszeit bleibt für Arbeitnehmer gefährlich. Wer während der Arbeitszeit im Internet privat surft, arbeitet nicht. Wird diese Zeit wie üblich nicht nachgearbeitet, entsteht dem Arbeitgeber ein Schaden. Er muss bezahlen, ohne eine Arbeitsleistung erhalten zu haben. Bei einem solchen Arbeitszeitbetrug droht immer eine Kündigung. Dennoch bleibt für Arbeitgeber das Problem des Nachweises. Überwachungsmaßnahmen sind nämlich nur in eingeschränktem Umfang zulässig. Mit einer Kündigungsschutzklage gegen eine Kündigung, die der Arbeitgeber wegen privater Nutzung des Internets am Arbeitsplatz ausgesprochen hat, haben Arbeitnehmer somit gute Chancen auf eine hohe Abfindung.

Wo finden Sie weitere Informationen zum Thema Kündigung und Aufhebungsvertrag.

Hier finden Sie als Arbeitnehmer alle Informationen zum Thema Kündigungsschutzklage: www.kuendigungsschutzklage-anwalt.de Hier finden Sie als Arbeitnehmer alle Informationen zum Thema Kündigung, Aufhebungsvertrag und sonstige Beendigung des Arbeitsverhältnisses: www.kuendigungen-anwalt.de

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Rufen Sie Fachanwalt für Arbeitsrecht Alexander Bredereck unter der genannten Rufnummer oder der Hotline an und besprechen Sie zunächst telefonisch, kostenlos und unverbindlich die Erfolgsaussichten eines Vorgehens im Zusammenhang mit der Kündigung oder dem Abschluss eines Aufhebungsvertrages. Wie hoch sind Ihre Chancen? Wie hoch sind Ihre Risiken? Und welche Fristen gibt es zu beachten.

7.9.2017

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„Webcam abkleben“ – Verbraucherfrage der Woche der ERGO Direkt Versicherungen

Gut beraten von den Experten der ERGO Group

Marius B. aus Erfurt:
Bei Freunden habe ich schon häufig gesehen, dass sie die Webcam ihres Laptops abgeklebt haben. Was bringt das?

Dieter Sprott, Experte der ERGO Direkt Versicherungen:
Auch wenn Hacker es in erster Linie auf Unternehmen abgesehen haben: Privatpersonen sollten den Schutz ihrer Daten ebenfalls ernst nehmen. Dazu gehört unter anderem die Sicherung der Webcam. Denn Hacker können sich mit einfachen Mitteln Zugriff zu Webcams von Computern oder Laptops verschaffen. Dadurch ist es ihnen möglich, den Nutzer unbemerkt zu beobachten und dabei vielleicht sogar Passwörter mitzulesen. Um das zu verhindern, können Nutzer die Webcam im Betriebssystem deaktivieren oder die entsprechenden Treiber. Das ist je nach Betriebssystem für den Laien schwierig. Außerdem können Hacker die entsprechende Einstellung theoretisch wieder zurücksetzen. Die einfachste und für jeden machbare Lösung ist daher: Die Webcam abkleben. Dafür eignet sich ein Stück Post-it, Klebeband oder auch spezielle Webcam-Abdeckungen. Noch wichtiger ist allerdings, dass stets aktuelle Antivirenprogramme installiert sind. Nutzer sollten außerdem im Umgang mit ihren E-Mails wachsam sein: Nachrichten von unbekannten Absendern besser ignorieren und dubiose Links nicht öffnen.
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Diese und weitere Verbraucherthemen finden Sie unter www.ergo.com/verbraucher Weitere Informationen zur Direktversicherung finden Sie unter www.ergodirekt.de Sie finden dort aktuelle Beiträge zur freien Nutzung.

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Über die ERGO Direkt Versicherungen
ERGO Direkt Versicherungen sind mit 4,5 Millionen Kunden der meistgewählte deutsche Direktversicherer. Das Unternehmen ist auf einfache und leicht verständliche Produkte spezialisiert, die zum Standardbedarf von Privathaushalten gehören. Wichtige Produkte sind die Zahnzusatzversicherungen, die Sterbegeldversicherung, die Risikolebensversicherung sowie die Berufsunfähigkeitsversicherung. Schlanke Prozesse und eine schnelle Verarbeitung ermöglichen günstige Prämien. Heute arbeiten rund 1.800 Mitarbeiter am Standort Nürnberg/Fürth.
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Fristlose Kündigung wegen privater Internetnutzung

Ein Beitrag von Fachanwalt für Arbeitsrecht Alexander Bredereck, Berlin und Essen.

Fristlose Kündigung wegen privater Internetnutzung

Arbeitsrecht

Private Internetnutzung kann zur Kündigung führen

Wer bei der Arbeit privat das Internet nutzt, riskiert die verhaltensbedingte Kündigung, manchmal kann ihn der Arbeitgeber dafür auch fristlos entlassen. Denn Arbeitgeber erlauben die private Internetnutzung regelmäßig nur während der Pausen. Wer das nicht beachtet, verstößt gegen seine vertraglichen Pflichten – mit arbeitsrechtlichen Konsequenzen. Nach einem Urteil des Landesarbeitsgerichts Berlin-Brandenburg (Aktenzeichen: 5 Sa 657/15) vom 14. Januar 2016 sollten Arbeitnehmer jedenfalls sehr vorsichtig sein, wenn es um darum geht, am Arbeitsplatz private E-Mails zu checken, bei Amazon einzukaufen oder in sonstiger Weise das Internet zu privaten Zwecken zu nutzen.

Kündigungsschutzklage des Arbeitnehmers erfolglos

Die Richter hatten über eine Kündigungsschutzklage zu entscheiden, Folgendes war passiert: Der Arbeitgeber kündigte seinem langjährigen Mitarbeiter fristlos, er hatte nämlich dessen Browserverlauf überprüft und festgestellt: Über Monate hatte er das Internet auch privat am Arbeitsplatz genutzt, teilweise stundenlang täglich. Die Richter wiesen die Klage des Arbeitnehmers ab, sie hielten die fristlose Kündigung für wirksam.

Arbeitgeber durfte Browserverlauf verwerten

Maßgeblich war in diesem Zusammenhang insbesondere die Frage, ob der Arbeitgeber das Internet-Verhalten des Arbeitnehmers überprüfen, also seinen Browserverlauf auswerten durfte. Nach Meinung des Gerichts war das zulässig. Denkbar einfache Begründung: Laut Arbeitsvertrag durfte der Arbeitgeber stichprobenartig nachprüfen, ob sich die Mitarbeiter an die Internet-Nutzungsregeln halten. Die Mitarbeiter hätten dem somit zugestimmt.

Keine Abmahnung erforderlich

Trotz längerer Betriebszugehörigkeit von rund 15 Jahren war nach Ansicht des Gerichts vorliegend auch keine Abmahnung erforderlich. Entscheidend sei der exzessive Umfang der privaten Internetnutzung gewesen. Dazu das LAG: „Der Kläger hat seine Vertragspflichten bereits durch seine ausschweifende, über einen Zeitraum von 30 Arbeitstagen fortwährende private Nutzung des dienstlichen Internetanschlusses während der Arbeitszeit in dem Gesamtumfang von mindestens fast einer Arbeitswoche so schwer verletzt, dass eine Hinnahme durch die Beklagte für ihn erkennbar ausgeschlossen war. Es muss jedem Arbeitnehmer klar sein, dass er mit einer exzessiven Nutzung des Internets während der Arbeitszeit seine Arbeitsvertraglichen Haupt- und Nebenpflichten erheblich verletzt. Es bedarf daher in solchen Fällen auch keiner Abmahnung.“ (BAG v. 07.07.2005 – 2 AZR 581/04)

Ergebnis nicht zwingend

Das Urteil zeigt, dass eine private Internetnutzung während der Arbeitszeit in einem entsprechenden Umfang zur Kündigung führen kann. Trotzdem ist das Ergebnis des Landesarbeitsgerichts alles andere als zwingend. Ob es wirklich keiner vorherigen Abmahnung bedurfte bzw. die Auswertung des Browserverlaufs wirklich zulässig war, darf durchaus bezweifelt werden. Die Revision zum Bundesarbeitsgericht wurde zugelassen, eine Entscheidung gab es allerdings nicht, da sich die Parteien verglichen haben.

Fachanwaltstipp Arbeitnehmer

Wer eine Kündigung in diesem Zusammenhang erhält, sollte in jedem Fall Kündigungsschutzklage einreichen. Frist: drei Wochen nach Zugang der Kündigung. Kein Arbeitgeber kann darauf hoffen, dass solche Kündigungen künftig eine sichere Bank sind. Vergleiche mit Abfindungszahlungen und Umwandlung der fristlosen in eine ordentliche Kündigung sind allemal drin.

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Besprechen Sie Ihren Fall zunächst mit dem Fachanwalt für Arbeitsrecht. Rufen Sie Fachanwalt für Arbeitsrecht Alexander Bredereck in unserer Kanzlei oder auf unserer Hotline 0176/21133283 an und besprechen Sie zunächst telefonisch, kostenlos und unverbindlich die Erfolgsaussichten eines Vorgehens im Zusammenhang mit der Kündigung oder dem Abschluss eines Aufhebungsvertrags. Wie hoch sind Ihre Chancen? Wie hoch sind Ihre Risiken? Und welche Fristen gibt es zu beachten.

15.06.2017

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Fristlose Kündigung wegen privater Internet-Nutzung

Ein Beitrag von Fachanwalt für Arbeitsrecht Alexander Bredereck, Berlin und Essen.

Fristlose Kündigung wegen privater Internet-Nutzung

Arbeitsrecht

Wer bei der Arbeit privat das Internet nutzt, riskiert die verhaltensbedingte Kündigung, manchmal kann ihn der Arbeitgeber dafür auch fristlos entlassen. Denn Arbeitgeber erlauben die private Internet-Nutzung regelmäßig nur während der Pausen, und wer das nicht beachtet, verstößt gegen seine vertraglichen Pflichten, mit arbeitsrechtlichen Konsequenzen. Anhand eines Urteils vom Landesarbeitsgericht Berlin-Brandenburg (Aktenzeichen: 5 Sa 657/15) erklärt Fachanwalt für Arbeitsrecht Bredereck, worauf Arbeitnehmer achten müssen, wenn sie private Mails checken, bei Amazon einkaufen oder das Internet nutzen für andere arbeitsferne Zwecke.

Die Richter hatten eine Kündigungsschutzklage zu entscheiden, folgendes war passiert: Der Arbeitgeber kündigte seinem langjährigen Mitarbeiter fristlos, er überprüfte nämlich seinen Browserverlauf und stellte fest: Über Monate hatte er das Internet auch privat genutzt, teilweise stundenlang täglich, häufig sah er sich pornographische Seiten an am Arbeitsplatz.

Die Richter wiesen die Klage ab, sie hielten die fristlose Kündigung für rechtens, folgende Frage spielte eine entscheidende Rolle: Durfte der Chef sein Internet-Verhalten überprüfen, seinen Browserverlauf auswerten? Durfte er sich hinwegsetzen über Datenschutz-Regeln? Die Richter meinten: Ja, und zwar auch weil der Mitarbeiter dem zugestimmt hat im Arbeitsvertrag, so die denkbar einfache Begründung der Richter. Laut Arbeitsvertrag durfte der Arbeitgeber nämlich stichprobenartig nachprüfen, ob sich die Mitarbeiter an die Internet-Nutzungsregeln halten.

Fachanwalts-Tipp für Arbeitnehmer: Privates Surfen während der Arbeitszeit kann zur Kündigung führen, und zwar zur fristlosen, wenn der Arbeitnehmer es übertreibt. Was man darf und was nicht, steht im Arbeitsvertrag: Man sollten ihn aufmerksam lesen und sich daran halten, wenn einem der Arbeitsplatz lieb ist!

Wer eine fristlose Kündigung erhalten hat, beispielsweise wegen privaten Surfens, der hat dennoch oft gute Karten vor dem Arbeitsgericht, auch das zeigt dieses Gerichtsurteil. Denn: Der Arbeitgeber muss vertragswidriges Verhalten grundsätzlich erst einmal abmahnen, kündigen darf er nur dann, wenn der Mitarbeiter uneinsichtig ist und weitersurft. Nur weil es der Mitarbeiter übertrieb, und das auch noch als leitender Angestellter, erlaubte das Gericht die fristlose Kündigung!

Haben Sie eine Kündigung erhalten? Rufen Sie Fachanwalt für Arbeitsrecht Alexander Bredereck an in seiner Fachanwaltskanzlei unter 030-4000 4999, sprechen Sie mit ihm über Ihre Kündigung. In einer kostenlosen telefonischen Ersteinschätzung nennt Ihnen Fachanwalt Bredereck die Chancen einer Kündigungsschutzklage und die Möglichkeiten, eine hohe Abfindung zu verhandeln.

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Arbeitgeber will Arbeitnehmer über Kollegen ausfragen – wie sollte man reagieren?

Alexander Bredereck, Fachanwalt für Arbeitsrecht, Berlin und Essen, im Gespräch mit Maximilian Renger, wissenschaftlicher Mitarbeiter.

Arbeitgeber will Arbeitnehmer über Kollegen ausfragen - wie sollte man reagieren?

Arbeitsrecht

Maximilian Renger:

Arbeitsrechtlich ist das wohl eher ein Randthema, in der Praxis aber mit Sicherheit von nicht unerheblicher Bedeutung für Arbeitnehmer: Wie soll man sich verhalten, wenn der Arbeitgeber anfängt, Fragen über Arbeitskollegen zu stellen?

Fachanwalt Bredereck:

Da kommt es natürlich erst einmal auf die Art der Fragen an. Wenn der Chef wissen will, wann einer der Kollegen Geburtstag hat, wird sich daran in der Praxis wohl niemand stören. Weitere Möglichkeit: Der Arbeitgeber will wissen, womit ein Arbeitskollege, der gerade nicht anwesend ist, aktuell beschäftigt ist. Er möchte dann z.B. in Erfahrung bringen, ob er ihm noch mit anderen Sachen beauftragen kann. Dabei besteht ein klarer Bezug zum Arbeitsverhältnis und solche Fragen müssen dann auch von anderen Arbeitnehmern, wenn möglich, beantwortet werden.

Maximilian Renger:

Nun kann es ja aber auch etwas heikler werden. Was gilt denn bei Fragen über Kollegen, die in den persönlichen Bereich gehen?

Fachanwalt Bredereck:

Geht es um persönliche Dinge einen Kollegen betreffend, wird die ganze Sache tatsächlich zu einer heiklen Gratwanderung für den Betroffenen. Verständlicherweise will man dem Arbeitgeber nicht direkt ins Gesicht sagen, dass man ihm keine Auskunft geben will, und ihn damit vor den Kopf stoßen. Auf der anderen Seite ist es im Hinblick auf ein ordentliches Verhältnis zu den Kollegen auch dringend zu empfehlen, nicht zur Klatsch-Quelle zu werden. Das macht generelle Hinweise an dieser Stelle zu geben schwer. Diskrete Arbeitnehmer fahren nach meiner Erfahrung aber insgesamt besser. Deshalb lieber ausweichend antworten oder notfalls schlicht schweigen, wenn der Arbeitgeber einen wirklich mit unangemessenen Fragen überrumpeln will.

Maximilian Renger:

Das hört sich alles etwas unsicher an. Eine eindeutige Verhaltensanleitung gibt also wohl nicht?

Fachanwalt Bredereck:

Ich verstehe natürlich, dass man als Arbeitnehmer gerne eindeutige Hinweise zu dem Thema hätte. Es ist aber bei Arbeitsverhältnissen nun einmal so, dass hier ganz unterschiedliche Charaktere aufeinandertreffen und miteinander umgehen müssen und dabei können die verschiedensten Probleme auftreten. Dabei spielt dann für die Frage, wie man sich in Situationen, wie der oben beschriebenen verhält, nicht zuletzt auch die eigene Haltung eine entscheidende Rolle. Stellt der Arbeitgeber Fragen über einen Kollegen, der Schwierigkeiten hat und möglicherweise auf der Abschussliste steht, kann man entweder zu diesem auf Distanz gehen oder sich aber gerade schützend vor ihn stellen. Beides lässt sich unter den jeweiligen Umständen nachvollziehen. Insgesamt ist es aber jedenfalls nach meiner Erfahrung so, dass diskrete Arbeitnehmer auf lange Sicht besser fahren, als solche, die breitwillig Informationen preisgeben oder streuen. Auch wenn man vielleicht eine Zeitlang die Mehrheit der Kollegen auf seiner Seite hat, kann sich das auch wieder ändern und dann steht man unter Umständen alleine da.

Maximilian Renger:

Letzten Endes also wohl eher eine persönliche als eine rechtliche Frage. Danke fürs Gespräch.

23.2.2017

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Private Daten auf Firmenrechner: fristlose Kündigung denkbar!

Ein Beitrag von Fachanwalt für Arbeitsrecht Alexander Bredereck, Berlin und Essen.

Ein langjähriger IT-Mitarbeiter bringt Musik- und Videodateien mit zur Arbeit und stellt auf dem Dienst-PC eigene CDs und DVDs her, für sich und für Kollegen. Er lädt hierfür ein Programm herunter, mit dem er den Kopierschutz umgeht. Mit dem Büro-Kopierer druckt er CD- und DVD-Cover. All das tut er innerhalb von wenigen Jahren mehr als 1000-mal – und erhält dafür die fristlose Kündigung. Zu recht?

Das Bundesarbeitsgericht (Aktenzeichen 2 AZR 85/15) hat in 2015 entschieden, dass der IT-Mitarbeiter hierfür fristlos gekündigt werden durfte – und das obwohl er seit 1992 bei dem Arbeitgeber angestellt war, und obwohl er wohl nicht alle CDs und DVDs selbst gebrannt hat. Das höchste deutsche Arbeitsgericht urteilte streng: Auch dadurch, dass er seinen PC für illegale Raubkopien im Büro zur Verfügung gestellt hat, hat er seine arbeitsvertraglichen Pflichten verletzt.

Der IT-Mitarbeiter durfte den Dienst-PC zwar auch privat für bestimmte Zwecke nutzen; deswegen durfte er aber noch lange nicht illegale Raubkopien für sich und seine Kollegen anfertigen, so die Richter.

Arbeitnehmer-Tipp vom Fachanwalt für Arbeitsrecht: Selbst, wenn man als Arbeitnehmer Dienst-PC oder Büromaterial in gewissem Umfang privat nutzen darf, sollte man vorsichtig sein und notfalls beim Arbeitgeber nachfragen. Manch ein Arbeitnehmer wird durch die laxen Regeln auf der Arbeit verführt und übertreibt es mit der privaten Nutzung. Die Hürden für eine fristlose Kündigung sind allerdings hoch: Der IT-Mitarbeiter hatte in zwei Instanzen mit seiner Kündigungsschutzklage Erfolg. Es lohnt sich in jedem Fall, sich früh rechtlichen Rat einzuholen, am besten noch vor einem Personalgespräch zu den Vorwürfen. Fachanwalt für Arbeitsrecht Alexander Bredereck berät Arbeitnehmer vor und nach einer Kündigung und setzt sich ein für hohe Abfindungen, anwaltlich seit über 18 Jahren. Rufen Sie Fachanwalt Bredereck an unter seiner Kündigungshotline 0176.21133283 oder in seiner Fachanwaltskanzlei für Arbeitsrecht unter 030.40004999.

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„Privates im Job“ – Verbraucherinformation des D.A.S. Leistungsservice

Was ist am Arbeitsplatz erlaubt, was ist verboten?

"Privates im Job" - Verbraucherinformation des D.A.S. Leistungsservice

Private Aktivitäten am Arbeitsplatz können zu einer Abmahnung führen.
Quelle: ERGO Group

Kurz bei der Familie anrufen, die bestellten Schuhe zum Arbeitsplatz liefern lassen oder altes Büromaterial nach Hause mitnehmen: Sind solche privaten Aktivitäten während der Arbeitszeit erlaubt? Was Arbeitnehmer dürfen und wann sie besser ihren Vorgesetzten fragen sollten, fasst Michaela Rassat, Juristin der D.A.S. Rechtsschutz Leistungs-GmbH (D.A.S. Leistungsservice), zusammen.

Privathandy am Arbeitsplatz

Wer Vollzeit arbeitet, verbringt die meiste Zeit des Tages am Arbeitsplatz. Nicht immer können die Arbeitnehmer dabei das Privatleben völlig außen vor lassen: Liegt beispielsweise ein Angehöriger krank daheim, ist für viele ein Anruf zu Hause selbstverständlich. Ebenso, wenn eine Aufgabe plötzlich Überstunden erfordert und der Betroffene eine Verabredung verschieben oder daheim Bescheid sagen muss. „Solange der Arbeitgeber es seinen Mitarbeitern nicht verboten hat, private Handys zu nutzen, sind kurze Anrufe oder Nachrichten erlaubt“, erläutert Michaela Rassat, Juristin der D.A.S. Rechtsschutz Leistungs-GmbH (D.A.S. Leistungsservice), den rechtlichen Hintergrund. Ein Handyverbot ist aber grundsätzlich möglich – zum Beispiel in einem Großraumbüro, in dem sich andere Mitarbeiter durch Privatgespräche gestört fühlen könnten. Laut dem Arbeitsgericht München (Az. 9 BVGa 52/15) muss der Arbeitgeber für ein generelles Verbot der Handynutzung aber die Zustimmung des Betriebsrates einholen. Der Arbeitgeber darf die Nutzung auch zeitlich einschränken, etwa auf 30 Minuten pro Arbeitstag. Während der unbezahlten Pausen können die Mitarbeiter ihre privaten Handys grundsätzlich auch trotz eines Verbots nutzen. Halten sich Arbeitnehmer nicht an die Vorgaben ihres Unternehmens, müssen sie mit einer Abmahnung und im Wiederholungsfall womöglich mit einer Kündigung rechnen.

Pakete zum Arbeitsplatz liefern lassen

Arbeitnehmer, die ein Paket erwarten, haben ein Problem: Können sie dem Paketboten zu Hause nicht die Tür öffnen, müssen sie sich nach Dienstschluss bei der Post anstellen, um es abzuholen. Warum das Paket also nicht an die Arbeitsadresse schicken? „Bevor ein Mitarbeiter die Adresse seines Arbeitsplatzes als Lieferadresse für eine Paketzusendung angibt, sollte er zunächst seinen Vorgesetzten fragen“, rät die D.A.S. Juristin. „Denn durch die Annahme des Pakets geht Arbeitszeit des Angestellten und vielleicht der Kollegen am Empfang oder in der Postannahmestelle verloren. Schließlich handelt es sich hier um eine Privatangelegenheit.“ Der Arbeitgeber hat das Recht, den Empfang privater Zusendungen im Unternehmen komplett zu verbieten oder auf Ausnahmefälle zu beschränken – wenn beispielsweise ein Geschenk für Partner der Angestellten nicht zu Hause eintreffen soll. Ein Verstoß gegen ein solches Verbot kann eine Abmahnung zur Folge haben.

Büromaterial für Zuhause

Egal ob ein Arbeitnehmer sein privates Handy mal kurz während der Arbeitszeit auflädt – und damit den Strom seines Unternehmens nutzt – oder einen ausrangierten Ordner mit nach Hause nimmt: „Dies alles sind sogenannte Betriebsmittel. Und die dürfen Arbeitnehmer ohne Einwilligung des Arbeitgebers nur für betriebliche Zwecke nutzen“, erklärt Michaela Rassat. Das gilt auch für den Kopierer. Wer beispielsweise den Fahrplan für die Wochenendreise ausdruckt, verwendet betriebliche Ressourcen für den privaten Gebrauch. Eine Bürokraft, die mehr als hundertmal den Drucker an ihrem Arbeitsplatz für private Zwecke nutzte, verlor deshalb sogar ihren Job – zu Recht, wie das Landesarbeitsgericht Schleswig-Holstein (Az. 3 Sa 61/09) entschied. Denn unabhängig vom Wert des Gegenstandes, den ein Mitarbeiter für private Zwecke mitnimmt oder verwendet: „Es handelt sich um Diebstahl, der eigentliche Wert spielt keine Rolle“, so die Juristin der D.A.S. Auch hier müssen Angestellte mit Abmahnungen und sogar einer Kündigung rechnen.

Happy Birthday am Arbeitsplatz

Ohne generelles Alkoholverbot im Dienst ist ein Gläschen Sekt zum Geburtstag oder zur Jubiläumsfeier erlaubt. Allerdings müssen Jubilare und Gratulanten anschließend noch in der Lage sein, ihrer Arbeit nachzugehen. Im Rahmen seiner Fürsorgepflicht kann der Arbeitgeber aber auch ein Verbot verhängen. Zum Beispiel bei Tätigkeiten in der Produktion, bei der das Arbeiten unter Alkohol zu einer Gefahr für den Mitarbeiter werden könnte. Auch ein generelles Alkoholverbot unabhängig von der Art der Tätigkeit ist möglich. Daher ist es empfehlenswert, vor einem geplanten Umtrunk den Vorgesetzten um Erlaubnis zu fragen – und dann vielleicht zusammen anzustoßen.
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Über den D.A.S. Rechtsschutz
Seit 1928 steht die Marke D.A.S. für Kompetenz und Leistungsstärke im Rechtsschutz. Mit dem D.A.S. Rechtsschutz bieten wir mit vielfältigen Produktvarianten und Dienstleistungen weit mehr als nur Kostenerstattung. Er ist ein Angebot der ERGO Versicherung AG, die mit Beitragseinnahmen von 3,3 Mrd. Euro im Jahr 2015 zu den führenden Schaden-/Unfallversicherern am deutschen Markt zählt. Die Gesellschaft bietet ein umfangreiches Portfolio für den privaten, gewerblichen und industriellen Bedarf an und verfügt über mehr als 160 Jahre Erfahrung. Sie gehört zu ERGO und damit zu Munich Re, einem der weltweit führenden Rückversicherer und Risikoträger. Mehr unter www.das.de

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Private Internetnutzung durch die Arbeitnehmer – was Arbeitgeber beachten sollten

Ein Beitrag von Alexander Bredereck, Fachanwalt für Arbeitsrecht Berlin und Essen.

Private Internetnutzung durch die Arbeitnehmer - was Arbeitgeber beachten sollten

Arbeitsrecht

Im Arbeitsrecht ist die private Nutzung von dienstlichem Telefon und Internet aktuell ein viel diskutiertes Thema. Für Arbeitgeber gibt es sowohl Chancen als auch Risiken in Zusammenhang mit diesem Thema.

Risiken

Privates Surfen im Internet während der Arbeitszeit ist bei zahlreichen Arbeitnehmern inzwischen verbreitet. Das jeweilige Unternehmen hat dadurch aber beträchtliche Schäden. Auf der anderen Seite geht aus unterschiedlichen Studien hervor, dass der Stress am Arbeitsplatz immer mehr zunimmt. Warum das?

Surfen ersetzt heute Schlafen

Dass Arbeitnehmer nicht während der gesamten Arbeitszeit durchgehend intensiv arbeiten, ist nicht erst so, seitdem sich das Internet durchgesetzt hat. Vor dem Internet haben die Mitarbeiter eben einfach vor sich hin gestarrt oder mit offenen Augen geschlafen. Nun surfen sie eben stattdessen im Internet. Dadurch sinkt also mutmaßlich die Produktivität der Arbeitnehmer nicht wirklich, das Schlafen war allerdings die erholsamere Tätigkeit. Der Stresspegel steigt damit also wahrscheinlich, was immer öfter zu Arbeitsunfähigkeit und somit dann im Ergebnis doch auch wieder zu Schäden beim Arbeitgeber führt.

Verhalten lässt sich beobachten

Sie können auch selber einfach mal testweise Handwerker auf einer Baustelle beobachten und das Verhalten mit dem von Arbeitnehmern im Büro an Computer-Arbeitsplätzen vergleichen. Die einen werden zwischendurch rumstehen und quatschen, die anderen sitzen rum, quatschen zwischendurch und surfen im Internet. Es wird kaum einen Arbeitnehmer geben, der wirklich durchgehend mit konstanter Konzentration tätig ist. Ist das bei Ihnen selber eigentlich anders?

Vermutlich nicht mehr Produktivität durch Verbot einer privaten Internetnutzung

Vor diesem Hintergrund ist es fraglich, ob ein generelles Verbot privater Internetnutzung am Arbeitsplatz zu mehr Produktivität führt. Meine Vermutung wäre, dass die Arbeitnehmer wieder auf die früheren Entspannungsmöglichkeiten ausweichen.

Verbot privater Internetnutzung aus rechtlichen Gründen sinnvoll

Das Verbot privater Internetnutzung ist allerdings aufgrund der derzeitigen Rechtsprechung des Bundesarbeitsgerichts durchaus sinnvoll. Wer nämlich eine Privatnutzung gestattet, muss befürchten auch bei exzessiver Ausnutzung dieses Angebots durch Arbeitnehmer prozessuale Nachteile zu haben, wenn er wegen der fehlenden Arbeitsleistung dem Arbeitnehmer kündigt und dieser anschließend Kündigungsschutzklage erhebt. Das Landesarbeitsgericht Berlin-Brandenburg hat zwar jüngst in einem arbeitgeberfreundlichen Urteil die Auswertung des Browserverlaufs auch bei gestatteter Privatnutzung des Internets für zulässig erachtet (LArbG Berlin-Brandenburg, Urteil vom 14. Januar 2016 – 5 Sa 657/15 -, juris). Ob dieses Urteil allerdings vor dem Bundesarbeitsgericht Bestand haben wird ist sehr fraglich. Ich hatte dazu bereits einige Anmerkungen veröffentlicht.

Exzessive Privatnutzung des Internets ist Arbeitszeitbetrug

Wer während der Arbeitszeit im Internet privat surft, arbeitet nicht. Wird diese Zeit wie üblich nicht nachgearbeitet, entschied dem Arbeitgeber ein Schaden. Er muss bezahlen, ohne andere Arbeitsleistung erhalten zu haben. Deshalb ist nach ständiger Rechtsprechung in solchen Fällen eine fristlose Kündigung, regelmäßig sogar ohne vorherige Abmahnung zulässig. Jedem Arbeitgeber muss klar sein, dass diese Rechtsprechung eine exzellente Möglichkeit bietet, missliebige Arbeitnehmer loszuwerden. Fast jeder surft nämlich privat während der Arbeitszeit. Probleme gibt es nur bei gestatteter Privatnutzung im Beweisbereich (siehe oben). Ist die Privatnutzung hingegen generell verboten, kann sich der Arbeitnehmer nicht so gut auf datenschutzrechtliche Vorschriften zu seinen Gunsten berufen. Privates dürfte nämlich auf dem Server nicht zu finden sein.

Deutschlandweite Vertretung von Arbeitgebern im Zusammenhang mit Kündigungen von Arbeitnehmern

Kündigungen von Arbeitnehmern sind nicht unproblematisch. Wir beraten Sie zu Kündigungsmöglichkeiten, Formanforderungen und vertreten Sie im Falle einer Kündigungsschutzklage des Arbeitnehmers deutschlandweit vor Gericht. Rufen Sie Fachanwalt für Arbeitsrecht Alexander Bredereck an und besprechen Sie zunächst telefonisch und unverbindlich die Erfolgsaussichten einer Kündigung des jeweiligen Arbeitnehmers. Man sollte immer erst die Kündigungsmöglichkeiten eruieren und dann die Kündigung aussprechen.

Wer wir sind

Die Rechtsanwälte und Fachanwälte für Arbeitsrecht Volker Dineiger und Alexander Bredereck sind seit vielen Jahren schwerpunktmäßig im Bereich Kündigungsschutz tätig. Gemeinsam haben sie das Handbuch Arbeitsrecht der Stiftung Warentest verfasst.

29.6.2016

Spezialseite Kündigung für Arbeitgeber: Hier finden Sie umfassende Informationen über Ihre Möglichkeiten, einen Arbeitnehmer zu kündigen. Wann besteht Kündigungsschutz? Sie finden Musterkündigungen mit Ausfüllhinweisen. Daneben gibt es umfassende Informationen zur Betriebsratsanhörung und ein Musterformular mit Ausfüllhinweisen. Wir stellen den Ablauf des Kündigungsschutzprozesses dar und geben Beispiele für einen gelungenen Vortrag im Verfahren zu den jeweiligen Kündigungsgründen. Des Weiteren können Sie auf ein Muster für einen Aufhebungsvergleich mit typischen Formulierungen und Hinweisen zum Ausfüllen zugreifen. Das besondere Angebot: Der Onlinecheck für die von Ihnen vorbereitete Kündigung zum Preis von 250 EUR zuzüglich MwSt.

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